[0001] Die Erfindung betrifft einen Hydraulikspeicher zur Speicherung einer unter Druck
stehenden hydraulischen Flüssigkeit, wobei ein Speicherbehälter mit einer Behälterbasis
und zwei gegenüberliegenden Stirnwänden vorhanden ist und wobei der Speicherbehälter
einen ersten, mit der hydraulischen Flüssigkeit befüllten Behälterraum aufweist sowie
einen zweiten Behälterraum. Der zweite Behälterraum ist insbesondere mit einem Gas,
beispielsweise mit Stickstoff gefüllt.
[0002] Hydraulikspeicher dienen zum Speichern und zum Freisetzen von hydraulischer Energie.
Die hydraulische Flüssigkeit strömt unter Druck in den Speicherbehälter bzw. in den
ersten Behälterraum des Speicherbehälters ein und komprimiert das Gas, insbesondere
den Stickstoff, der sich in dem zweiten Behälterraum des Speicherbehälters befindet.
Dadurch wird hydraulische Energie gespeichert, die zu einem späteren Zeitpunkt als
gespeicherte Energie zur Verfügung steht. Beim Entladen des Hydraulikspeichers kann
die hydraulische Energie abgegeben werden. Dabei entspannt sich das Gas und die hydraulische
Flüssigkeit strömt aus dem Speicherbehälter. Der erste und der zweite Behälterraum
des Speicherbehälters werden in der Regel durch ein Trennelement voneinander getrennt,
beispielsweise durch einen Kolben, eine Membran oder eine Blase. Insoweit unterscheidet
man Kolbenspeicher, bei dem das Trennelement ein in dem Behälter verschiebbarer Kolben
ist sowie Membranspeicher und Blasenspeicher.
[0003] Hydraulikspeicher der vorstehend beschriebenen Art sind aus der Praxis in unterschiedlichen
Ausführungsvarianten bekannt. Die bekannten Hydraulikspeicher zeichnen sich aber oftmals
durch Nachteile aus. Viele bekannte Hydraulikspeicher weisen eine relativ geringe
Dauerfestigkeit und somit eine kurze Lebensdauer auf. Der erreichbare Berstdruck und
die erzielbare Lastwechselanzahl lässt häufig zu wünschen übrig. - Bekannt sind insbesondere
auch Hydraulikspeicher, bei denen die beiden gegenüberliegenden Stirnwände mittels
eines Gewindes in die Behälterbasis eingeschraubt sind. Für das Gewinde wird hier
regelmäßig ein metrisches Gewinde verwendet. Diese bekannten Hydraulikspeicher zeigen
eine verhältnismäßig schnelle Materialermüdung am Gewinde. Auch kommt es bei Einsatz
einschraubbarer Stirnwände nicht selten zu Beschädigungen von Dichtelementen oder
Führungselementen, so dass die Lebensdauer des Hydraulikspeichers auch dadurch reduziert
wird. Um hohe Flächenpressungen sicherzustellen sind bei den bekannten Hydraulikspeichern
relativ große Gewindelängen erforderlich. Die bekannten Hydraulikspeicher zeichnen
sich weiterhin durch den Nachteil aus, dass sie insbesondere bei einer unsachgemäßen
Benutzung verhältnismäßig schnell versagen. Insoweit besteht Verbesserungsbedarf.
[0004] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Hydraulikspeicher der
eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die vorstehend beschriebenen Nachteile effektiv
und auf einfache Weise vermieden werden können.
[0005] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung einen Hydraulikspeicher
zur Speicherung einer unter Druck stehenden hydraulischen Flüssigkeit, wobei ein Speicherbehälter
mit bzw. aus einer Behälterbasis und zwei gegenüberliegenden Stirnwänden vorhanden
ist, wobei der Speicherbehälter einen ersten mit der hydraulischen Flüssigkeit befüllten
Behälterraum sowie einen zweiten Behälterraum aufweist, wobei der erste und der zweite
Behälterraum durch zumindest ein, vorzugsweise durch ein bewegbares bzw. verschiebbares
Trennelement voneinander getrennt sind, wobei eine erste Stirnwand den ersten Behälterraum
mit der hydraulischen Flüssigkeit begrenzt und wobei eine zweite Stirnwand den zweiten
Behälterraum begrenzt, wobei zumindest eine Stirnwand mittels eines Rundgewindes in
die Behälterbasis eingeschraubt ist. - Bei der hydraulischen Flüssigkeit handelt es
sich insbesondere um ein Öl oder um eine ähnliche hydraulische Flüssigkeit. Es liegt
im Rahmen der Erfindung, dass der zweite Behälterraum mit einem Gas, insbesondere
mit Stickstoff befüllt ist.
[0006] Nach einer empfohlenen Ausführungsform der Erfindung ist das Rundgewinde unmittelbar
an einer Stirnwand bzw. an dem Rand der Stirnwand vorgesehen. Zweckmäßigerweise läuft
dabei das Rundgewinde über den gesamten Umfang der Stirnwand bzw. über den gesamten
Randumfang der Stirnwand um. Bei dieser Ausführungsform wird die Stirnwand also unmittelbar
in die Behälterbasis über das Rundgewinde der Stirnwand eingeschraubt.
[0007] Nach einer anderen bewährten Ausführungsform der Erfindung ist eine Stirnwand über
zumindest einen Adapter in die Behälterbasis eingeschraubt und dieser Adapter ist
mit dem Rundgewinde versehen. Die betreffende Stirnwand ist zweckmäßigerweise mit
dem Adapter verbunden und das Aggregat aus Stirnwand und Adapter wird über das Rundgewinde
des Adapters in die Behälterbasis eingeschraubt. Bei dem Adapter handelt es sich nach
einer bevorzugten Ausführungsform um einen Zwischenring, der die Stirnwand vorzugsweise
vollständig umläuft. Die Stirnwand ist an dem Zwischenring befestigt und das Aggregat
aus Stirnwand und Zwischenring wird über das Rundgewinde des Zwischenrings in die
Behälterbasis eingeschraubt. Zweckmäßigerweise läuft das Rundgewinde über den gesamten
Umfang des Zwischenringes um. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Zwischenring
die zugeordnete Stirnwand umgibt und sich vorzugsweise über lediglich einen Teil der
axialen Länge der Stirnwand erstreckt. Axiale Länge der Stirnwand meint die Länge
der Stirnwand parallel zur Längsrichtung des Speicherbehälters empfohlener Maßen erstreckt
sich der Zwischenring über 30 % bis 80 % der axialen Länge der zugeordneten Stirnwand.
[0008] Zweckmäßigerweise ist die erste, den ersten mit der hydraulischen Flüssigkeit befüllten
Behälterraum begrenzende Stirnwand mittels eines Rundgewindes in die Behälterbasis
eingeschraubt. Nach besonders bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind beide
gegenüberliegende Stirnwände mittels eines Rundgewindes in die Behälterbasis eingeschraubt.
[0009] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der Einsatz eines Rundgewindes
für die Schraubverbindung zwischen einer Stirnwand und der Behälterbasis des Hydraulikspeichers
beachtliche Vorteile mit sich bringt. Neben einer höheren Belastung und einem geringeren
Verschleiß des Gewindes können auch Beschädigungen bei der Montage und Demontage vermieden
werden. Der Erfindung liegt dabei insbesondere die Erkenntnis zugrunde, dass bei gleicher
Belastbarkeit des Speicherbehälters die Gewindelänge beim Einsatz eines Rundgewindes
im Vergleich zu der Verwendung eines metrischen Gewindes beachtlich reduziert werden
kann. Daraus resultiert eine vorteilhafte Materialeinsparung und somit Kosteneinsparung.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Rundgewinde unmittelbar
randseitig an der zugeordneten Stirnwand bzw. an dem Adapter angeordnet. Zweckmäßigerweise
läuft dabei das als Rundgewinde ausgebildete Außengewinde randseitig über den Außenumfang
der Stirnwand bzw. des Adapters um bzw. kontinuierlich um. Es liegt im Rahmen der
Erfindung, dass der der jeweiligen Stirnwand zugeordnete Behälterbasis-Abschnitt ein
als Rundgewinde ausgebildetes Innengewinde aufweist und zweckmäßigerweise läuft dieses
als Rundgewinde ausgebildete Innengewinde am Behälterbasisabschnitt über den Innenumfang
der Behälterbasis um bzw. kontinuierlich um.
[0011] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass eine mittels eines Rundgewindes in die Behälterbasis
eingeschraubte Stirnwand ein Außen-Rundgewinde mit abgerundeten Gewindespitzen (Gewindezähnen)
aufweist und dass der zugeordnete Behälterbasis-Abschnitt ein Innen-Rundgewinde mit
abgerundeten Gewindespitzen (Gewindezähnen) aufweist. Weiterhin liegt es im Rahmen
der Erfindung, dass eine mittels eines Rundgewindes in die Behälterbasis eingeschraubte
Stirnwand ein Außen-Rundgewinde mit abgerundeten Gewindekerben (Gewindegründen) aufweist
und dass der zugeordnete Behälterbasis-Abschnitt ein Innen-Rundgewinde mit abgerundeten
Gewindekerben (Gewindegründen) aufweist. - Nach besonders bevorzugter Ausführungsform
der Erfindung beträgt der Flankenwinkel α des Rundgewindes bzw. des Außen-Rundgewindes
und des Innen-Rundgewindes 25° bis 35°, insbesondere 28° bis 32° und bevorzugt 30°
bzw. in etwa 30°.
[0012] Es wurde bereits oben dargelegt, dass die in dem ersten Behälterraum des Speicherbehälters
vorhandene hydraulische Flüssigkeit vorzugsweise ein Öl ist. Es liegt im Rahmen der
Erfindung, dass in dem zweiten Behälterraum des Speicherbehälters zumindest ein Gas
bzw. zumindest ein komprimierbares Gas aufgenommen ist, wobei es sich beispielsweise
um Stickstoffgas handelt. Grundsätzlich können auch andere Gase in dem zweiten Behälterraum
aufgenommen sein.
[0013] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass der Speicherbehälter bzw. die Behälterbasis
des Speicherbehälters zylinderförmig ausgebildet ist. Die beiden gegenüberliegenden
Stirnwände bilden dann gleichsam die Zylinderdeckel des Speicherbehälters bzw. der
Behälterbasis und sind in der Draufsicht kreisförmig ausgebildet. Der Innendurchmesser
des zylinderförmigen Speicherbehälters bzw. der zylinderförmigen Behälterbasis beträgt
insbesondere 60 mm bis 600 mm und nach einer bevorzugten Ausführungsform 100 mm bis
400 mm, vorzugsweise 100 mm bis 360 mm. Es versteht sich, dass die beiden gegenüberliegenden
in die Behälterbasis einschraubbaren Stirnwände dann entsprechend diesem Innendurchmesser
ausgelegt sind. Gemäß empfohlener Ausführungsform der Erfindung beträgt das Behältervolumen
des erfindungsgemäßen Speicherbehälters 0,1 l bis 15001, insbesondere 0,5 l bis 12001,
vorzugsweise 1 l bis 700 l und besonders bevorzugt 10 l bis 400 l. - Es liegt im Rahmen
der Erfindung, dass die Behälterlänge des Speicherbehälters (von Stirnwand zu Stirnwand
gemessen) 100 mm bis 10000 mm, bevorzugt 200 mm bis 6000 mm und besonders bevorzugt
400 mm bis 5000 mm beträgt. - Nach einer empfohlenen Ausführungsform der Erfindung
beträgt die axiale Länge des Rundgewindes 20 mm bis 400 mm und vorzugsweise 25 mm
bis 150 mm sowie besonders bevorzugt 30 mm bis 120 mm. Die axiale Länge wird dabei
in Längsrichtung des Speicherbehälters gemessen.
[0014] Eine besonders empfohlene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hydraulikspeichers
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikspeicher ein Kolbenspeicher ist und
dass das Trennelement ein in dem Behälter verschiebbarer Kolben ist. Der Kolben ist
dabei zweckmäßigerweise in Längsrichtung der Behälterbasis bzw. der zylinderförmigen
Behälterbasis verschiebbar. Zweckmäßigerweise weist der Kolben zumindest ein Dichtelement
zur dichtenden Abtrennung der beiden Behälterräume auf.
[0015] Gemäß einer anderen empfohlenen Ausführungsformen der Erfindung ist der Hydraulikspeicher
ein Membranspeicher und dabei ist das Trennelement eine in dem Behälter bewegbare
bzw. verschiebbare Membran. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante besteht die
Membran aus zumindest einem Kunststoff, insbesondere aus einem elastomeren Kunststoff.
Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die Membran als metallische Membran
ausgebildet ist.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikspeicher
ein Blasenspeicher ist und dass das Trennelement eine in dem Behälter bewegbare bzw.
expandierbare Blase ist. Die Blase besteht zweckmäßigerweise aus zumindest einem Kunststoff,
insbesondere aus einem elastomeren Kunststoff. Nach einer Ausführungsvariante kann
die Blase aus einem Kautschuk bestehen.
[0017] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass sich der erfindungsgemäße Hydraulikspeicher
im Vergleich zu den bislang bekannten Hydraulikspeichern durch beachtliche Vorteile
auszeichnet. Dabei liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass bei Einsatz eines
Rundgewindes für die einschraubbaren Stirnwände eine deutlich höhere Dauerfestigkeit
und somit eine wesentlich längere Lebensdauer des erfindungsgemäßen Hydraulikspeichers
gegenüber den bislang bekannten Hydraulikspeichern erreicht werden kann. Dabei ist
die erzielbare Lastwechselanzahl bzw. die Druckschwankungsbreite deutlich höher als
bei den bekannten Hydraulikspeichern mit über metrische Gewinde einschraubbaren Stirnwänden.
Der Berstdruck des Hydraulikspeichers kann im Vergleich zu den bekannten Speichern
bis zu Faktor 2 und mehr erhöht werden. Die Gefahr eines unerwünschten Aufbiegens
des Zylinders kann beachtlich reduziert werden bzw. bei üblichen Beanspruchungen quasi
ausgeschlossen werden. Wesentlich ist weiterhin, dass bei gleicher Belastbarkeit des
Hydraulikspeichers die Gewindelänge im Vergleich zu den Gewindelängen metrischer Gewinde
erheblich reduziert werden kann. Damit geht eine Materialersparnis und somit Kostenersparnis
einher. Auch die Gefahr der Beschädigung von Oberflächen bzw. von Dichtelementen und
Führungselementen kann bei Einsatz des erfindungsgemäßen Rundgewindes beachtlich gegenüber
metrischen Gewinden reduziert werden. Die Montage und Demontage der erfindungsgemäßen
Stirnwände ist auf problemlose und beschädigungsfreie Weise möglich. Auch ein Versagen
des Hydraulikaggregates aufgrund von unsachgemäßer Benutzung kann mit den erfindungsgemäß
eingesetzten Rundgewinden quasi vollständig vermieden werden. Insoweit zeichnet sich
die Erfindung durch beachtliche Vorteile aus.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch einen als Kolbenspeicher ausgebildeten erfindungsgemäßen Hydraulikspeicher
in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 in einer zweiten Ausführungsform und
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt A eines Rundgewindes an einer Stirnwand des erfindungsgemäßen
Hydraulikspeichers gemäß Fig. 1.
[0019] Die Figuren zeigen einen erfindungsgemäßen Hydraulikspeicher in Form eines Kolbenspeichers
zur Speicherung einer unter Druck stehenden hydraulischen Flüssigkeit 1. Bei der hydraulischen
Flüssigkeit 1 handelt es sich insbesondere um ein Öl. Erfindungsgemäß ist ein Speicherbehälter
3 mit einer Behälterbasis 4 und zwei gegenüberliegenden Stirnwänden 5, 6 vorhanden.
Der Speicherbehälter 3 bzw. die Behälterbasis 4 ist vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
zylinderförmig ausgebildet.
[0020] Der erfindungsgemäße Speicherbehälter 3 weist einen ersten Behälterraum 7 auf, der
mit der hydraulischen Flüssigkeit 1 bzw. mit dem Öl gefüllt ist. Fernerhin ist ein
zweiter Behälterraum 8 vorhanden, der mit einem Gas, insbesondere mit Stickstoff gefüllt
ist. Der erste und der zweite Behälterraum 7, 8 werden nach bevorzugter Ausführungsform
und im Ausführungsbeispiel durch ein als verschiebbaren Kolben ausgebildetes Trennelement
9 voneinander getrennt. Der Kolben ist in Längsrichtung des zylinderförmigen Speicherbehälters
3 verschiebbar.
[0021] Erfindungsgemäß begrenzt eine erste Stirnwand 5 den ersten Behälterraum 7 mit der
hydraulischen Flüssigkeit 1 und eine zweite Stirnwand 6 begrenzt den zweiten Behälterraum
8 mit dem darin aufgenommenen Gas 2. Die Erfindung lehrt, dass zumindest eine Stirnwand
5, 6 mittels eines Rundgewindes 10 in die Behälterbasis 4 eingeschraubt. Zwischen
den Stirnwänden 5, 6 und der Behälterbasis 4 sind im Übrigen Dichtelemente 19 angeordnet.
[0022] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 1 ist das Rundgewinde 10 jeweils unmittelbar
randseitig an jeder Stirnwand 5, 6 vorgesehen. Die Stirnwände 5, 6 sind bei dieser
Ausführungsform also unmittelbar über ihr Rundgewinde 10 in die Behälterbasis 4 eingeschraubt.
- Bei der Ausführungsform nach Figur 2 ist jede Stirnwand 5, 6 an einen in Form eines
Zwischenringes 18 ausgebildeten Adapter angeschlossen. Der Zwischenring 18 umgibt
dabei die zugeordnete Stirnwand 5, 6 und läuft über den Umfang der Stirnwand 5, 6
um. Das erfindungsgemäße Rundgewinde 10 ist bei dieser Ausführungsform an dem außenseitigen
Rand des Adapter bzw. des Zwischenringes 18 vorgesehen. Der Zwischenring 18 erstreckt
sich bevorzugt und im Ausführungsbeispiel nach Figur 2 lediglich über einen Teil der
axialen Länge der zugeordneten Stirnwand 5, 6. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass
eine Stirnwand 5, 6 jeweils fest mit dem zugeordneten Adapter bzw. Zwischenring 18
verbunden ist.
[0023] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind beide Stirnwände 5, 6 mittels eines
Rundgewindes 10 in die Behälterbasis 4 eingeschraubt. Das erfindungsgemäß eingesetzte
Rundgewinde 10 wird in der Figur 2 näher dargestellt. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass eine mittels eines Rundgewindes 10 eingeschraubte Stirnwand 5, 6 bzw. der jeweilige
Adapter ein Außen-Rundgewinde 11 mit abgerundeten Gewindespitzen 12 aufweist und dass
der zugeordnete Behälterbasis-Abschnitt 13 des Speicherbehälters 3 ein Innen-Rundgewinde
14 mit abgerundeten Gewindespitzen 15 aufweist. Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung,
dass eine mittels eines Rundgewindes 10 eingeschraubte Stirnwand 5, 6 bzw. der jeweilige
Adapter ein Außen-Rundgewinde 11 mit abgerundeten Gewindekerben 16 aufweist und dass
der zugeordnete Behälterbasis-Abschnitt 13 des Speicherbehälters 3 ein Innen-Rundgewinde
14 mit abgerundeten Gewindekerben 17 aufweist. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
beträgt der Flankenwinkel α des Außen-Rundgewindes 11 und des Innen-Rundgewindes 14
30°. Dieser Flankenwinkel α hat sich im Rahmen der Erfindung besonders bewährt.
1. Hydraulikspeicher zur Speicherung einer unter Druck stehenden hydraulischen Flüssigkeit
(1), wobei ein Speicherbehälter (3) mit einer Behälterbasis (4) und zwei gegenüberliegenden
Stirnwänden (5, 6) vorhanden ist, wobei der Speicherbehälter (3) einen ersten mit
der hydraulischen Flüssigkeit (1) gefüllten Behälterraum (7) sowie einen zweiten Behälterraum
(8) aufweist, wobei der erste und der zweite Behälterraum (7, 8) durch zumindest ein,
vorzugsweise ein bewegbares bzw. verschiebbares Trennelement (9) voneinander getrennt
sind, wobei eine erste Stirnwand (5) den ersten Behälterraum (7) mit der hydraulischen
Flüssigkeit begrenzt und eine zweite Stirnwand (6) den zweiten Behälterraum (8) begrenzt,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Stirnwand (5, 6) mittels eines Rundgewindes (10) in die Behälterbasis
(4) eingeschraubt ist.
2. Hydraulikspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundgewinde (10) unmittelbar an einer Stirnwand (5, 6) bzw. an dem Rand einer
Stirnwand (5, 6) vorgesehen ist und vorzugsweise über den gesamten Umfang der Stirnwand
(5, 6) umläuft.
3. Hydraulikspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnwand (5, 6) über zumindest einen Adapter - insbesondere über einen Zwischenring
(18) - in die Behälterbasis (4) eingeschraubt ist und dass der Adapter bzw. der Zwischenring
(18) mit dem Rundgewinde (10) versehen ist.
4. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, den ersten mit der hydraulischen Flüssigkeit befüllten Behälterraum (7)
begrenzende Stirnwand (5) mittels eines Rundgewindes (10) in die Behälterbasis (4)
eingeschraubt ist.
5. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stirnwände (5, 6) mittels eines Rundgewindes (10) in die Behälterbasis (4)
eingeschraubt sind.
6. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittels einem Rundgewinde (10) versehene Stirnwand (5, 6) bzw. der zugeordnete
mit dem Rundgewinde versehene Adapter ein Außen-Rundgewinde (11) mit abgerundeten
Gewindespitzen (12) aufweist und/oder wobei der zugeordnete Behälterbasisabschnitt
(13) ein Innen-Rundgewinde (14) mit abgerundeten Gewindespitzen (15) aufweist.
7. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittels einem Rundgewinde (10) versehene Stirnwand (5, 6) bzw. der zugeordnete
mit dem Rundgewinde (10) versehene Adapter ein Außen-Rundgewinde (11) mit abgerundeten
Gewindekerben (16) aufweist und/oder wobei der zugeordnete Behälterbasis-Abschnitt
(13) ein Innen-Rundgewinde (14) mit abgerundeten Gewindekerben (17) aufweist.
8. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Flankenwinkel a des Rundgewindes (10) bzw. des Außen-Rundgewindes (11) und/oder
des Innen-Rundgewindes (14) 25° bis 35°, insbesondere 28° bis 32° und bevorzugt 30°
bzw. in etwa 30° beträgt.
9. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Behälterraum (6) zumindest ein Gas (2) bzw. zumindest ein komprimierbares
Gas (2) aufgenommen ist.
10. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherbehälter (3) bzw. die Behälterbasis (4) zylinderförmig ausgebildet ist.
11. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikspeicher ein Kolbenspeicher ist und wobei das Trennelement (9) ein in
dem Behälter (3) verschiebbarer Kolben ist.
12. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikspeicher ein Membranspeicher ist und wobei das Trennelement (9) eine
in dem Behälter (3) bewegbare bzw. verschiebbare Membran ist.
13. Hydraulikspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikspeicher ein Blasenspeicher ist und wobei das Trennelement (9) eine
in dem Behälter (3) bewegbare bzw. expandierbare Blase ist.