GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine elastische Kontaktanordnung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1, eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 12 und ein elektrisches Kontaktierungssystem mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 15.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Ein Federkontaktstift - auch Pogo-Kontaktstift genannt - weist im Wesentlichen eine
Torsionsfeder und einen Kontaktstift innerhalb eines Gehäuses auf. Der Kontaktstift
und die Torsionsfeder sind Einzelteile, die axial über das gemeinsame Gehäuse aneinandergedrückt
sind. Der Kontaktstift ist durch die Torsionsfeder elastisch im Gehäuse gelagert.
Durch eine im Gehäuse ausgebildete Öffnung ragt der Kontaktstift aus dem Gehäuse heraus.
Im Kontaktierungszustand des Kontaktstifts ist die Torsionsfeder vorgespannt. Die
von der vorgespannten Torsionsfeder auf den Kontaktstift übertragene Kraft bewirkt
einen ausreichenden Kontaktdruck vom Kontaktstift auf das zu kontaktierende Kontaktelement.
Somit ist eine sichere elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktstift und dem zu
kontaktierenden Gegenkontaktelement möglich. Hierzu wird die elektrisch leitende Torsionsfeder
mit einem elektrischen Signal bzw. mit einem elektrischen Potential versorgt.
[0003] In diesem Zusammenhang sei beispielsweise auf die
EP 3 235 063 B1 verwiesen, in der ein Federkontaktstift offenbart ist.
[0004] Ein derartiger Federkontaktstift wird beispielsweise in einem Steckverbinder für
eine stirnseitige Kontaktierung mit einem zugehörigen Gegenkontaktelement eines zum
Steckverbinder gehörigen Gegensteckverbinders verwendet.
[0005] Das Gehäuse dient dazu, die Torsionsfeder gegen den Kontaktstift zu drücken und somit
insbesondere im Kontaktierungszustand des Federkontaktstifts mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement
eine elektrische Verbindung zwischen Torsionsfeder und Kontaktstift zu realisieren.
Außerdem ist der Kontaktstift in einer Durchführung des Gehäuses derart geführt, dass
der Kontaktstift bevorzugt senkrecht eine Kontaktierungsfläche eines Gegenkontaktelements
kontaktiert.
[0006] Zunehmender Kostendruck in der Herstellung von Federkontaktstiften macht es erforderlich,
den Aufbau eines Federkontaktstifts zu vereinfachen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0007] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Federkontaktstift anzugeben, der einfacher aufgebaut ist und damit kostengünstiger
in der Herstellung ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine elastische Kontaktanordnung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Demgemäß ist vorgesehen:
[0009] Eine elastische Kontaktanordnung für eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung,
aufweisend
- wenigstens ein Kontaktelement, das jeweils eingerichtet ist, in einem Kontaktierungszustand
in einer zugehörigen Kontaktierungsrichtung ein zugehöriges Gegenkontaktelement einer
elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung zu kontaktieren, und
- ein elastisches Element,
- das mit den Kontaktelementen verbunden ist,
- wobei das elastische Element eingerichtet ist, zwischen den Kontaktelementen und einer
Abstützfläche der Kontaktierungsvorrichtung anordenbar zu sein, oder
- zwischen einer Teilmenge der Kontaktelemente und einer weiteren Teilmenge der Kontaktelemente
angeordnet ist,
- wobei das elastische Element wenigstens einen federarmförmigen Bereich mit jeweils
einem ersten Ende und einem zweiten Ende aufweist,
- wobei das erste Ende jedes federarmförmigen Bereichs jeweils mit den Kontaktelementen
bzw. der Teilmenge der Kontaktelemente verbunden ist und
- das zweite Ende jedes federarmförmigen Bereichs jeweils eingerichtet ist, sich an
der Abstützfläche abzustützen, oder
- mit der weiteren Teilmenge der Kontaktelemente verbunden ist.
[0010] Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Erkenntnis/Idee besteht darin, einen
Federkontaktstift ohne Gehäuse zu realisieren. Hierzu ist ein elastisches Element
mit wenigstens einem Kontaktelement verbunden. Das elastische Element ist insbesondere
mittels eines Form-, eines Kraft- oder eines Stoffschlusses an den Kontaktelementen
fixiert.
[0011] Die elastische Kontaktanordnung bildet somit in Abgrenzung zu einem üblichen Federkontaktstift,
der sich aus drei Einzelteilen zusammensetzt, eine vorzugsweise einteilige Anordnung.
Beim herkömmlichen Federkontaktstift erfolgt die Verbindung zwischen dem Kontaktstift
und der Torsionsfeder über das Gehäuse, das den Kontaktstift und die Torsionsfeder
stets, d. h. im kontaktierten Zustand und im nicht kontaktierten Zustand des Kontaktstifts,
zueinander drückt. Das Gehäuse bildet im nicht kontaktierten Zustand des Kontaktstifts
eine Anschlagfläche für den Federkontaktstift. Somit ist die Torsionsfeder beim herkömmlichen
Federkontaktstift stets vorgespannt. Dies führt nachteilig zu einer stärkeren Alterung
und damit zu einem früheren Ausfall der Torsionsfeder. Bei der erfindungsgemäßen elastischen
Kontaktanordnung kann sich das elastische Element im nicht kontaktierten Zustand des
Kontaktelements hingegen vollkommen entspannen. Der Alterungsprozess des elastischen
Elements ist somit verlängert.
[0012] In der einfachsten und bevorzugten Variante der elastischen Kontaktanordnung weist
diese ein Kontaktelement und ein elastisches Element auf, das mit dem Kontaktelement
verbunden ist. Das elastische Element ist außerdem in der einfachsten und bevorzugten
Variante zwischen dem Kontaktelement und einer außerhalb der elastischen Kontaktanordnung
befindlichen Abstützfläche angeordnet.
[0013] Das elastische Element weist wenigstens einen federarmförmigen Bereich mit jeweils
einem ersten Ende und einem zweiten Ende auf. Unter einem federarmförmigen Bereich
bzw. einem Federarm ist hierbei und im Folgenden ein Körper zu verstehen, dessen Längserstreckung
größer, bevorzugt ein Vielfaches größer, als dessen Quererstreckung ist. Der federarmförmige
Bereich bzw. der Federarm ist außerdem aus einem nicht starren Material hergestellt.
Eine derartige Geometriegestaltung und Materialauswahl ermöglicht eine Elastizität
des federarmförmigen Bereichs bzw. des Federarms in einer Richtung quer zu seiner
Längserstreckung. Die Elastizität kann zusätzlich durch eine Krümmung, beispielsweise
eine konkave, eine konvexe oder eine S-förmige Krümmung, des federarmförmigen Bereichs
bzw. des Federarms erhöht werden.
[0014] In der einfachsten und bevorzugten Variante sind die ersten Enden jedes federarmförmigen
Bereichs jeweils mit dem Kontaktelement verbunden, während sich die zweiten Enden
jedes federarmförmigen Bereichs jeweils auf einer Abstützfläche abstützen. Unter einer
Abstützfläche ist hierbei und im Folgenden vorzugsweise eine Fläche zu verstehen,
welche sich innerhalb eines Steckverbinders bzw. einer elektrischen Kontaktierungsvorrichtung
befindet, in der die elastische Kontaktanordnung angeordnet ist. Eine derartige Fläche
kann entweder an der Innenwand des Gehäuses der Kontaktierungsvorrichtung bzw. des
Steckverbinders oder an einem innerhalb des Gehäuses angeordneten Abstützelement ausgebildet
sein. Die elektrische Kontaktierungsvorrichtung wird nachfolgend mitunter auch vereinfachend
als "Steckverbinder" und das Gehäuse der Kontaktierungsvorrichtung als "Steckverbindergehäuse"
bezeichnet.
[0015] Während sich die ersten Enden der einzelnen federarmförmigen Bereiche bei einem Kontaktierungsvorgang
des Kontaktelements in axialer Richtung entgegen der Kontaktierungsrichtung bewegen
und somit den Federweg des elastischen Elements festlegen, bewegen sich die zweiten
Enden der federarmförmigen Bereiche entlang der Abstützfläche. Da die Abstützfläche
relativ zur Längsachse des Kontaktelements zumindest eine radiale Erstreckung aufweist,
bewegen sich die zweiten Enden der federarmförmigen Bereiche in radialer Richtung
von einer ersten Abstützposition zu einer zweiten Abstützposition. Mit zunehmenden
Federweg des elastischen Elements vergrößert sich somit der Hebelarm der zweiten Enden
der federarmförmigen Bereiche relativ zur Längsachse des Kontaktelements. Diese Vergrößerung
des Hebelarms mit zunehmenden Federweg bedingt eine nichtlineare Veränderung der Federkonstante
des elastischen Elements und damit einen gewünschten nichtlinearen Zusammenhang, insbesondere
einen degressiven Zusammenhang, zwischen dem Federweg und der erzeugten Federkraft
des elastischen Elements.
[0016] Insbesondere die Lage, die Orientierung und das Krümmungsprofil der Abstützfläche
relativ zur Lage und zur Orientierung des Kontaktelements beeinflusst den Zusammenhang
zwischen dem Federweg und der erzeugten Federkraft des elastischen Elements.
[0017] Ist eine derartige elastische Kontaktanordnung innerhalb eines Steckverbindergehäuses
angeordnet und das Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung in Analogie zum
Kontaktstift eines gängigen Federkontaktstifts durch eine im Steckverbindergehäuse
ausgebildete Durchführung hindurchgeführt, so kann bei der elastischen Kontaktanordnung
auf das beim gängigen Federkontaktstift benötigte Gehäuse verzichtet werden. Die beim
gängigen Federkontaktstift durch das Gehäuse verwirklichten technischen Funktionen
könnten durch die beim Steckverbinder bereits originär realisierten Komponenten, insbesondere
durch das Steckverbindergehäuse, ohne zusätzlichen technischen Mehraufwand übernommen
werden.
[0018] Um eine ausreichende radiale Auslenkung der zweiten Enden der federarmförmigen Bereiche
des elastischen Elements realisieren zu können, macht die Verwendung eines Gehäuses
wie beim Federkontaktstift somit neben dem erzielten Einsparpotential zusätzlich keinen
technischen Sinn. In einem Steckverbindergehäuse, das üblicherweise gegenüber dem
Gehäuse eines gängigen Federkontaktstiftes deutlich größer dimensioniert ist, können
radiale Auslenkung des elastischen Elements problemlos verwirklicht werden.
[0019] Das Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung ist bevorzugt als ein Kontaktstift
mit einem zylindrischen Profil ausgebildet. Neben einem runden Querschnittsprofil
ist abhängig von der Anwendung der elastischen Kontaktanordnung jedes technisch sinnvolle
Querschnittsprofil, beispielsweise quadratisch, polygonal, ringförmig usw. denkbar.
Für das Kontaktelement können gängige elektrisch leitfähige, insbesondere metallische
Materialen wie Messing, Aluminium, Kupfer usw. und gängige Beschichtungsmaterialen
mit Gold, Silber usw. eingesetzt werden.
[0020] In einer weiteren Variante der elastischen Kontaktanordnung können zwei Kontaktelemente
verwendet werden, deren Kontaktierungsrichtungen zueinander entgegengesetzt orientiert
sind. Bevorzugt sind die beiden Kontaktelemente auf einer gemeinsamen Längsachse angeordnet
und durch das dazwischen angeordnete elastische Element voneinander beabstandet, insbesondere
elektrisch isolierend voneinander beabstandet. Mit einer derartigen Variante einer
elastischen Kontaktanordnung können galvanisch getrennt voneinander zwei unterschiedliche
elektrische Kontaktierungen verwirklicht werden. Die beiden Kontaktelemente können
jeweils unterschiedliche Gegenkontaktelemente kontaktieren.
[0021] In der weiteren Variante der elastischen Kontaktanordnung ist jeweils das erste Ende
jedes federarmförmigen Bereichs mit dem einen Kontaktelement und das zweite Ende jedes
federarmförmigen Bereichs mit dem anderen Kontaktelement verbunden. Das elastische
Element bildet somit in dieser Variante der elastischen Kontaktanordnung das gemeinsame
elastische Element für beide Kontaktelemente. Die beiden Kontaktelemente werden somit
jeweils durch das gemeinsame elastische Element elastisch vorgespannt, um einen ausreichenden
Kontaktdruck auf das zugehörige Gegenkontaktelement auszuüben.
[0022] Die weitere Variante der elastischen Kontaktanordnung ist in einem Steckverbindergehäuse
des Steckverbinders vorzugsweise derart angeordnet, dass die beiden Kontaktelemente
jeweils durch eine zugehörige im Steckverbindergehäuse ausgebildete Durchführung hindurchführbar
sind. Bevorzugt sind die beiden Durchführungen jeweils in gegenüberliegenden Bereichen
des Steckverbindergehäuses entlang der gemeinsamen Längsachse der beiden Kontaktelemente
ausgebildet.
[0023] Das elastische Element ist in beiden Varianten als Druckfeder ausgeführt. Durch eine
Kompression des elastischen Elements ist das elastische Element vorgespannt. Durch
die Vorspannung des elastischen Elements wird eine Federkraft auf das Kontaktelement
in Kontaktierungsrichtung übertragen. Hierzu weist jeder federarmförmige Bereich des
elastischen Elements jeweils eine Orientierung auf, die ausgehend vom Verbindungsbereich
mit dem Kontaktelement eine Komponente entgegen der Kontaktierungsrichtung des Kontaktelements
besitzt.
[0024] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen
sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung.
[0025] Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0026] In einer bevorzugten Ausprägung der elastischen Kontaktanordnung weist das elastische
Element mehrere federarmförmige Bereiche, insbesondere drei federarmförmige Bereiche,
auf. Diese federarmförmigen Bereiche weisen bevorzugt eine Längserstreckung in radialer
Richtung relativ zur Längsachse des Kontaktelements auf und sind bevorzugt in äquidistanten
Winkelsegmenten zueinander beabstandet. Durch eine derartige bevorzugte Ausbildung
eines elastischen Elements wird vorteilhaft vom elastischen Element eine Federkraft
in Längsachsrichtung und somit in Kontaktierungsrichtung in das Kontaktelement eingeleitet.
Auch ermöglicht eine derartige bevorzugte Ausbildung eines elastischen Elements eine
mechanisch stabile Anordnung der elastischen Kontaktanordnung an der Abstützfläche
des Steckverbindergehäuses. Die elastische Kontaktanordnung kann innerhalb des Steckverbindergehäuse
ohne zusätzlichen Aufwand in die Führung des Kontaktelements angeordnet werden. Das
Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung ist somit ohne technischen Zusatzaufwand
zur Längsachse der Durchführung im Steckverbindergehäuse hindurchführbar und somit
darin zentriert.
[0027] Die einzelnen federarmförmige Bereiche sind bevorzugt auf gleicher axialer Position
mit dem Kontaktelement verbunden. Somit können die einzelnen federarmförmigen Bereiche
des elastischen Elements hinsichtlich ihrer Größe und ihrer Geometrie gleich ausgeführt
sein, was die Zentrierfunktion des Kontaktelements innerhalb der Durchführung zusätzlich
begünstigt.
[0028] Die Abstützfläche im Steckverbindergehäuse ist im bevorzugten Anwendungsfall planar
ausgebildet, wobei der Flächenvektor der Abstützfläche in Richtung der Längsachse
des Kontaktelements ausgerichtet ist.
[0029] Weisen die einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements jeweils eine
gleiche Formgebung und eine gleiche Größe auf und sind aus dem gleichen Material hergestellt,
so weisen sie jeweils eine gleiche Elastizität auf. Somit überträgt jeder einzelne
federarmförmige Bereich des elastischen Elements einen gleich großen Kraftanteil auf
das Kontaktelement. Eine derartige Ausgestaltung bewirkt zusätzlich eine Zentrierung
und damit eine Ausrichtung des Kontaktelement an die Längsachse der Durchführung im
Steckverbindergehäuse.
[0030] Weist das elastische Element mehrere federarmförmige Bereiche auf, so können die
einzelnen federarmförmigen Bereiche jeweils an ihrem ersten Ende miteinander verbunden
sein und an ihren ersten Enden einen gemeinsamen Verbindungsbereich ausbilden. Eine
derartige einteilige Ausbildung eines elastischen Elements mit einem ringförmigen
Verbindungsbereich lässt sich einfach mittels einer formschlüssigen Verbindung, beispielsweise
durch Einklemmen des ringförmigen Verbindungsbereichs des elastischen Elements in
eine ringförmig am Kontaktelement ausgebildete Nut, mit dem Kontaktelement verbinden.
Eine kraftschlüssige Verbindung lässt sich mittels Presspassung des ringförmigen Verbindungsbereichs
des elastischen Elements auf der zylindrischen Mantelfläche des Kontaktelements verwirklichen.
Ein Stoffschluss lässt sich mittels Klebens, Lötens bzw. Schweißens eines metallisch
ausgebildeten elastischen Elements fertigen. Die Verbindung zwischen dem elastischen
Element und dem Kontaktelement ist an einer axialen Position des Kontaktelements durchzuführen,
die sich innerhalb des Steckverbindergehäuses und nicht innerhalb des Führungsfläche
des Kontaktelements mit der korrespondierenden Gegenführungsfläche des elektrischen
Steckverbinders befindet.
[0031] Denkbar ist auch ein elastisches Element mit einem ringförmigen Verbindungsbereich,
der seitlich geschlitzt ist, um das Kontaktelement seitlich in den ringförmigen Verbindungsbereich
einzufügen bzw. einzuklipsen und dort kraftschlüssig zu fixieren.
[0032] Neben einer einteiligen Realisierung des elastischen Elements ist auch eine mehrteilige
Lösung denkbar, bei der die einzelnen federarmförmigen Bereiche nicht miteinander
verbunden sind. Auch bei einer derartigen Lösungsvariante sind alle Verbindungstechniken
anwendbar. Bei einem Formschluss weisen die ersten Enden der einzelnen federarmförmigen
Bereiche und die zugehörigen Bereiche des Kontaktelements beispielsweise jeweils ein
zueinander korrespondierendes Rastprofil, beispielsweise eine T-Nut oder eine Schwalbenschwanz-Nut
zu einem T-Nuten-Stein bzw. einem Schwalbenschwanz-Nutenstein, auf. Ein Kraftschluss
lässt sich über eine Presspassung zwischen entsprechend ausgebildeten ersten Enden
der einzelnen federarmförmigen Bereiche und entsprechend ausgebildeten Bereichen des
Kontaktelements realisieren. Ein Stoffschluss lässt sich beispielsweise über Kleben,
Löten, Schweißen und dgl. verwirklichen.
[0033] In einer Weiterentwicklung der elastischen Kontaktanordnung können insbesondere mehrere
Kontaktelemente, deren Längsachsen jeweils parallel zueinander und voneinander beabstandet
angeordnet sind, mit dem elastischen Element verbunden sein. Die einzelnen Kontaktelemente
einer derartigen elastischen Kontaktanordnung sind jeweils eingerichtet, zugehörige
Gegenkontaktelemente einer elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung bzw. eines
elektrischen Gegensteckverbinders in der gleichen Kontaktierungsrichtung zu kontaktieren.
Die Gegenkontaktierungsvorrichtung wird nachfolgend vereinfachend mitunter auch als
"Gegensteckverbinder" bezeichnet.
[0034] Hierbei können die einzelnen Kontaktelemente in einer ersten Variante jeweils mit
einer unterschiedlichen elektrischen Leitung verbunden sein und somit jeweils ein
unterschiedliches elektrisches Signal oder ein unterschiedliches elektrisches Potential
führen. Auch lässt sich hiermit eine Kontaktierung eines differentiellen elektrischen
Signals mittels zweier Kontaktelemente oder ein Steckverbinder-Interface mit einer
komplexeren Anordnung mit mehreren benachbarten Kontaktelementen realisieren. Das
elastische Element ist hierbei aus einem elektrisch isolierenden Material herzustellen.
Außerdem sind die einzelnen Kontaktelemente in einem ausreichenden elektrisch isolierenden
Abstand zueinander mit dem gemeinsamen elastischen Element zu verbinden.
[0035] In einer zweiten Variante einer derartigen elastischen Kontaktanordnung können mehrere
parallele Kontaktelemente mit jeweils einem kleineren Querschnitt ein einziges Kontaktelement
mit einem größeren Querschnitt ersetzen. In dieser Variante sind die einzelnen Kontaktelemente
über jeweils eine zugehörige elektrische Leitung mit einer gemeinsamen elektrischen
Strom- bzw. Spannungsquelle oder einer gemeinsamen elektrischen Last elektrisch verbunden.
[0036] Da in einer derartigen elastischen Kontaktanordnung mehrere Kontaktelemente parallel
angeordnet sind, muss das elastische Element im Verbindungsbereich nicht zwingend
ein rundes Querschnittsprofil, sondern kann in Abhängigkeit der Anordnung der einzelnen
parallelen Kontaktelemente auch ein anderes Querschnittsprofil, beispielsweise ein
quadratisches, rechteckeckförmiges, ovales, elliptisches oder polygonales Querschnittsprofil,
aufweisen.
[0037] Die Längserstreckung der einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements
ist relativ zur Längsachse der einzelnen Kontaktelemente jeweils lateral ausgerichtet.
Bevorzugt sind die einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements des
elastischen Elements jeweils in äquidistanten Abständen zueinander beabstandet. In
einer besonders bevorzugten Ausprägung sind die einzelnen federarmförmigen Bereiche
des elastischen Elements jeweils in einer unterschiedlichen lateralen Richtung gerichtet.
Auf diese Weise ist eine gleichmäßige elastische Abstützung aller parallelen Kontaktelemente
relativ zu einer Abstützfläche und damit eine verbesserte Zentrierung der einzelnen
Kontaktelemente zur Längsachse der zugehörigen Durchführungen im Steckverbindergehäuse
gegeben.
[0038] Wie bereits obig bei der Beschreibung der Verbindung zwischen den einzelnen federarmförmigen
Bereichen des elastischen Elements und dem Kontaktelement erläutert können die einzelnen
federarmförmigen Bereiche vorzugsweise an ihren ersten Enden jeweils miteinander verbunden
sein.
[0039] Ergänzend oder alternativ hierzu können die einzelnen federarmförmigen Bereiche des
elastischen Elements auch an ihren zweiten Enden vorzugsweise miteinander verbunden
sein. Eine derartige Verbindung der einzelnen federarmförmigen Bereiche an ihren zweiten
Enden vereinfacht die Verbindung des elastischen Elements mit dem weiteren Kontaktelement
in der Realisierungsvariante, in der das elastische Element zwischen zwei Kontaktelementen
mit jeweils gleicher Längsachse angeordnet ist.
[0040] Sind sowohl die ersten Enden als auch die zweiten Enden der einzelnen federarmförmigen
Bereiche des elastischen Elements jeweils über einen Verbindungsbereich miteinander
verbunden ("lampionförmige" Ausgestaltung), so ist der Bauraumbedarf eines derartigen
elastischen Elements in radialer bzw. lateraler Richtung zum Kontaktelement vorteilhaft
reduziert.
[0041] Schließlich können die einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements
auch in einer axialen Position bzw. in einem axialen Bereich zwischen den jeweiligen
ersten und zweiten Enden miteinander verbunden sein. Eine derartige Ausgestaltung
bietet vorteilhaft einen weiteren Freiheitsgrad in der Einstellung der Elastizität
des elastischen Elements.
[0042] Als Verbesserung gegenüber einem herkömmlichen Federkontaktstift, bei dem die Signalzuführung
von einem Signalanschluss am Gehäuseboden zum Kontaktstift zwingend über eine dazwischen
geschaltete und somit metallisch ausgebildete Torsionsfeder erfolgt, muss das elastische
Element der elastischen Kontaktanordnung nicht mehr zur Signalübertragung benutzt
werden. In einer bevorzugten Ausprägung der elastischen Kontaktanordnung kann das
elastische Element somit aus einem dielektrischen Material hergestellt sein. Die Signalzufuhr
zum Kontaktelement erfolgt bei der elastischen Kontaktanordnung vielmehr über eine
elektrische Leitung mit einem elektrischen Leiter, die innerhalb des Steckverbindergehäuses
direkt an das Kontaktelement geführt ist und mit dem metallischen Kontaktelement elektrisch
verbunden ist. Dies hat den wesentlichen technischen Vorteil, dass die Anbindung der
elektrischen Leitung an das Kontaktelement nicht zwingend am stirnseitigen Ende des
Kontaktelements wie beim herkömmlichen Federkontaktstift erfolgen muss. Vorteilhaft
kann die elektrische Leitung auch seitlich an der Mantelfläche des Kontaktelements
angebunden sein. Aufgrund der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements,
die voneinander beabstandet angeordnet sind, kann die elektrische Leitung vorteilhaft
dabei durch die Zwischenräume zwischen jeweils benachbart angeordneten federarmförmigen
Bereichen hindurchgeführt und an das Kontaktelement angebunden sein.
[0043] Während beim herkömmlichen Federkontaktstift die Signalführung von insbesondere höherfrequenten
elektrischen Signalen aufgrund des nichtlinearen Hysterese-Verhaltens der Torsionsfeder
zu unerwünschten passiven Intermodulationen führt, kann dies bei der elastischen Kontaktanordnung
aufgrund fehlender Signal- bzw. Potentialanbindung über das dielektrische elastische
Element vorteilhaft vermieden werden.
[0044] Für das elastische Element ist ein dielektrisches Material mit einer geeigneten Elastizität
zu wählen. Insbesondere können auch elastische Materialen wie Gummi, Naturkautschuk,
Silikon oder ein Elastomer zum Einsatz kommen. Alternativ ist für das elastische Element
auch ein Metall oder ein Verbundmaterial aus dielektrischen und elektrisch leitenden
Materialbestandteilen denkbar und von der Erfindung mit abgedeckt. Schließlich können
die federarmförmigen Bereiche entlang ihrer Längserstreckung auch aus unterschiedlichen
dielektrischen und/oder elektrisch leitenden Segmenten aufgebaut sein, um ein spezifisches
Elastizitätsprofil entlang der Längserstreckung der federarmförmigen Bereiche zu verwirklichen.
[0045] Jedes Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung ist jeweils zur Kontaktierung
mit einem zugehörigen Gegenkontaktelement über eine im Steckverbindergehäuse ausgebildete
Durchführung aus dem Steckverbindergehäuse herausgeführt. Die Durchführung, deren
Querschnittsprofil bevorzugt an das Querschnittsprofil des Kontaktelement angepasst
ist, dient somit gleichzeitig auch als Führung für das Kontaktelement. Bevorzugt entspricht
das Querschnittsprofil des Kontaktelements dem Querschnittsprofil der Durchführung.
Einzig im Hinblick auf eine leichtgängige Bewegung des Kontaktelements innerhalb der
Durchführung ist die Größe des Querschnittsprofils des Kontaktelements geringfügig
kleiner als die Größe des Querschnittsprofils der Durchführung ausgeführt. Die Führung
ist bevorzugt als Linearführung ausgebildet und ermöglicht somit eine Bewegung des
Kontaktelements einzig in Kontaktierungsrichtung bzw. entgegen der Kontaktierungsrichtung.
Die Linearführung verhindert somit eine Verschiebung der elastischen Kontaktanordnung
in lateraler bzw. radialer Richtung zur Längsachse des Kontaktelements innerhalb des
Steckverbinders. Zur Realisierung der Linearführung ist an der elastischen Kontaktanordnung
eine Führungsfläche ausgebildet, die mit der korrespondierenden Gegenführungsfläche
am Steckverbinder, d. h. mit der Innenwand der im Steckverbindergehäuse ausgebildeten
Durchführung, zusammenwirkt.
[0046] Im einfachsten Fall ist die an der elastischen Kontaktanordnung ausgebildete Führungsfläche
am Kontaktelement ausgebildet und entspricht der Mantelfläche des Kontaktelements.
Alternativ kann die Führungsfläche auch am elastischen Element, insbesondere am Verbindungsbereich
des elastischen Elements, ausgebildet sein.
[0047] In einer weiteren Erweiterung der elastischen Kontaktanordnung ist das Kontaktelement
vorzugsweise eingerichtet, mit seinen beiden Stirnflächen jeweils ein zugehörigen
Gegenkontaktelement zu kontaktieren. Somit ist eine Kontaktierung in einer ersten
Kontaktierungsrichtung und in einer zweiten Kontaktierungsrichtung realisierbar, welche
entgegen der ersten Kontaktierungsrichtung gerichtet ist. Die Kontaktierung in den
beiden Kontaktierungsrichtungen erfolgt vorzugsweise jeweils alternativ zueinander,
d. h. zu unterschiedlichen Zeiten.
[0048] Das Kontaktelement kann mit einer einzigen elektrischen Leitung verbunden sein, die
in einem Zeitmultiplexbetrieb ein elektrisches Signal oder ein elektrisches Potential
für die Kontaktierung des Kontaktelements in den beiden Kontaktierungsrichtungen in
jeweils zugeordneten Zeitintervallen führt. Das Kontaktelement kann alternativ mit
zwei elektrischen Leitungen verbunden sein, die jeweils ein elektrisches Signal oder
ein elektrisches Potential nur für eine Kontaktierung des Kontaktelements in einer
zugeordneten Kontaktierungsrichtung führt.
[0049] Ein derartiges Kontaktelement kann beispielsweise in einem Steckverbinder mit zwei
Steckerinterfaces zum Einsatz kommen, der aus Gründen der Applikation oder des Bauraums
zu unterschiedlichen Zeiten jeweils mit einem Gegensteckverbinder in einer unterschiedlichen
Steckrichtung gesteckt wird.
[0050] Alternativ kann ein derartiges Kontaktelement beispielsweise auch in einer Kontaktvorrichtung
zum elektrischen Prüfen von integrierten Schaltungen oder Leiterplatten eingesetzt
werden, bei der zur Beschleunigung des Prüfprozesses in einer Kontaktierungsposition
eine Prüfung der Elektronik durchführt wird, während gleichzeitig in der anderen Kontaktierungsposition
die bereits geprüfte Elektronik durch eine demnächst zu prüfende Elektronik ausgetauscht
wird.
[0051] In einer ersten Ausprägung eines Kontaktelements, welche in zwei Kontaktierungsrichtungen
kontaktieren kann, ist das elastische Element einteilig ausgebildet. Somit kann mit
einem einzigen elastischen Element eine Vorspannung des Kontaktelement für beide Kontaktierungsrichtungen
verwirklicht werden.
[0052] Eine Teilmenge der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements bildet eine
Druckfeder in die eine Kontaktierungsrichtung aus, während eine weitere Teilmenge
der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements eine Druckfeder in die andere
Kontaktierungsrichtung ausbildet. Somit sind die zweiten Enden einer Teilmenge der
federarmförmigen Bereiche eingerichtet, sich an einer Abstützfläche in der einen Kontaktierungsrichtung
abzustützen, während die zweiten Enden einer weiteren Teilmenge der federarmförmigen
Bereiche eingerichtet sind, sich an einer weiteren Abstützfläche in einer weiteren
Kontaktierungsrichtung abzustützen, welche entgegengesetzt zur einen Kontaktierungsrichtung
gerichtet ist.
[0053] In einer zweiten Ausprägung eines Kontaktelements, welches in einer Kontaktierungsrichtung
und einer weiteren Kontaktierungsrichtung kontaktieren kann, sind zwei elastische
Elemente vorgesehen, welche jeweils eine elastische Vorspannung des Kontaktelements
in der Kontaktierungsrichtung bzw. der weiteren Kontaktierungsrichtung bewirken:
Die elastische Kontaktanordnung weist somit ein weiteres elastisches Element auf,
das eingerichtet ist, zwischen dem Kontaktelement und einer weiteren Abstützfläche
anordenbar zu sein. Das weitere elastische Element weist wenigstens einen federarmförmigen
Bereich mit jeweils einem ersten Ende und einem zweiten Ende auf. Das erste Ende jedes
federarmförmigen Bereichs ist jeweils mit dem Kontaktelement verbunden und das zweite
Ende jedes federarmförmigen Bereichs ist jeweils eingerichtet, sich an der weiteren
Abstützfläche entgegen der weiteren Kontaktierungsrichtung abzustützen.
[0054] Die elastische Kontaktanordnung kann schließlich in einer weiteren Ausprägung zwei
Kontaktelemente aufweisen, die jeweils auf derselben Längsachse zueinander angeordnet
sind und jeweils in eine entgegengesetzt gerichtete Kontaktierungsrichtung kontaktieren.
Das elastische Element der elastischen Kontaktanordnung ist zwischen den beiden Kontaktelementen
angeordnet, wobei die ersten Enden der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements
mit dem einen Kontaktelement und die zweiten Enden der federarmförmigen Bereiche des
elastischen Elements mit dem anderen Kontaktelement verbunden sind.
[0055] Im kontaktierenden Zustand der beiden Kontaktelemente mit den zugehörigen Gegenkontaktelementen
kontaktieren sich die beiden Kontaktelemente, während im nicht kontaktierenden Zustand
der beiden Kontaktelemente mit den zugehörigen Gegenkontaktelementen die beiden Kontaktelemente
voneinander elektrisch getrennt sind. Im kontaktierenden Zustand der beiden Kontaktelemente
üben die beiden Kontaktelemente aufgrund ihrer elastischen Vorspannung durch das gemeinsame
elastische Element einen Kontaktdruck auf die zugehörigen Gegenkontaktelemente aus.
[0056] Somit kann die elastische Kontaktanordnung in dieser Ausprägung als Schalter- oder
Übertragungselement zwischen den beiden Gegenkontaktelementen eingesetzt werden. Hierbei
ist im kontaktierenden Zustand der elastischen Kontaktanordnung ein ausreichender
Kontaktdruck zwischen den beiden Kontaktelementen und den zugehörigen Gegenkontaktelementen
realisiert, der eine sichere elektrische Verbindung zwischen den beiden Gegenkontaktelementen
gewährleistet. Im nicht kontaktierenden Zustand der elastischen Kontaktanordnung,
wenn mindestens ein Gegenkontaktelement vom zugehörigen Kontaktelement getrennt ist,
sind die beiden Kontaktelemente mittels der elastischen Vorspannung durch das dazwischen
befindliche elastische Element ausreichend voneinander beabstandet, so dass die elektrische
Verbindung zwischen den beiden Gegenkontaktelementen sicher getrennt ist.
[0057] Von der Erfindung ist außerdem eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung bzw. ein
Steckverbinder abgedeckt, die bzw. der ein Gehäuse aufweist. In der Kontaktierungsvorrichtung
ist wenigstens eine der elastischen Kontaktanordnungen zwischen zwei gegenüberliegenden
Bereichen des Gehäuses angeordnet. Jedes Kontaktelement der einzelnen elastischen
Kontaktanordnung ist jeweils durch eine zugehörige im Gehäuse ausgebildete Durchführung
hindurchgeführt.
[0058] Bei einer elastischen Kontaktanordnung, die nur in einer einzigen Richtung kontaktiert,
ist hierfür an einer geeigneten Stelle im Gehäuse wenigstens eine Durchführung ausgebildet.
Bei einer elastischen Kontaktanordnung, die in zwei zueinander entgegengesetzt gerichteten
Richtungen kontaktiert, ist hierfür an zwei gegenüberliegenden Stellen im Gehäuse
jeweils wenigstens eine Durchführung ausgebildet.
[0059] Bevorzugt stützt sich die elastische Kontaktanordnung im nicht kontaktierenden Zustand
der Kontaktelemente zwischen zwei gegenüberliegenden Bereichen des Gehäuses, insbesondere
zwischen zwei an der Innenwand an gegenüberliegenden Bereichen des Gehäuses jeweils
ausgebildeten Abstützflächen, ab.
[0060] Die elastische Kontaktanordnung ist bevorzugt so ausgelegt, dass im nicht kontaktierenden
Zustand das elastische Element entspannt ist und gleichzeitig die elastische Kontaktanordnung
keine axiale Bewegungsfreiheit innerhalb des Gehäuses aufweist.
[0061] An einer Abstützfläche des Gehäuses können sich die zweiten Enden der federarmförmigen
Bereiche des elastischen Elements abstützen. An einer Gegenanschlagfläche des Gehäuses
kann sich eine am Kontaktelement ausgebildete Anschlagfläche oder ein am elastischen
Element - bevorzugt im Bereich der ersten Enden der federarmförmigen Bereiche - ausgebildeten
Anschlagfläche abstützen.
[0062] Somit ergeben sich für die Abstützung der elastischen Kontaktanordnung gegenüberliegenden
Abstütz- und/oder Gegenanschlagflächen des Gehäuses folgende Kombinationen:
- Abstützung der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements an der einen Abstützfläche
des Gehäuses und Abstützung der am Kontaktelement oder am elastischen Element jeweils
ausgebildeten Anschlagfläche an der Gegenanschlagfläche des Gehäuses,
- Abstützung einer Teilmenge der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements
an der einen Abstützfläche des Gehäuses und Abstützung der anderen Teilmenge der federarmförmigen
Bereiche des elastischen Elements an der anderen Abstützfläche des Gehäuses,
- Abstützung der federarmförmigen Bereiche des einen elastischen Elements an der einen
Abstützfläche des Gehäuses und Abstützung der federarmförmigen Bereiche des anderen
elastischen Elements an der anderen Abstützfläche des Gehäuses,
- Abstützung der am einen Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung ausgebildeten
Anschlagfläche an der einen Gegenanschlagfläche des Gehäuses und Abstützung der am
anderen Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung ausgebildeten Anschlagfläche
an der anderen Gegenanschlagfläche des Gehäuses und
- Abstützung einer an einem gemeinsamen elastischen Element ausgebildeten Anschlagfläche
an der einen Gegenanschlagfläche des Gehäuses und Abstützung einer weiteren an einem
gemeinsamen elastischen Element ausgebildeten Anschlagfläche an der anderen Gegenanschlagfläche
des Gehäuses.
[0063] Eine derartige elektrische Kontaktierungsvorrichtung kann bevorzugt, wie bereits
mehrfach erläutert wurde, ein elektrischer Steckverbinder mit einem Steckverbindergehäuse
und wenigstens einer im Steckverbindergehäuse angeordneten elastischen Kontaktanordnung
sein. Die einzelnen Kontaktelemente der einzelnen elastischen Kontaktanordnungen können
jeweils mit dem elektrischen Leiter einer elektrischen Leitung verbunden sein. Eine
elektrische Leitung ist hierbei typischerweise eine Ader, d. h. eine isolierte Litze
oder ein isoliertes Litzenbündel, während der elektrische Leiter typischerweise die
Litze oder das Litzenbündel ist.
[0064] Die elektrische Verbindung zwischen dem elektrischen Leiter der elektrischen Leitung
mit dem zugehörigen Kontaktelement erfolgt nach gängigen Verbindungstechniken. Neben
einer stoffschlüssigen Verbindung mittels beispielsweise Lötens oder Schweißens ist
auch eine kraftschlüssige Verbindung mittels beispielsweise Verpressens möglich. Auch
ein Crimpen eines abisolierten Endes der Litze bzw. des Litzenbündels mit einer Crimphülse
und ein formschlüssiges Einfügen der Crimphülse in eine geeignete im Kontaktelement
ausgeformte Ausnehmung ist denkbar.
[0065] Die einzelnen elektrischen Leitungen können jeweils separiert als Einzelleitung durch
eine zugehörige Durchführung im Steckverbindergehäuse aus den elektrischen Steckverbinder
durchführbar sein. Möglich ist aber auch eine Bündelung der einzelnen elektrischen
Leitungen in einem gemeinsamen Kabel, das durch eine zugehörige Durchführung im Steckverbindergehäuse
aus den elektrischen Steckverbinder hindurchgeführt ist. Das Kabel bzw. die Einzelleitungen
können durch zugehörige Durchführungen im Steckverbindergehäuse seitlich der einzelnen
Kontaktelemente hindurchgeführt sein. Denkbar ist aber auch eine axiale Zuführung
des Kabels bzw. der Einzelleitungen durch eine zugehörige Durchführung, welche jeweils
axial zum Kontaktelement bzw. zu den Kontaktelementen innerhalb der Abstützfläche
der einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements im Steckverbindergehäuse
ausgebildet ist.
[0066] Neben der Ausführung der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung als elektrischer
Steckverbinder ist alternativ eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung mit bevorzugt
mehreren Kontaktelementen denkbar, welche zugehörige Kontaktflächen auf einer integrierten
Schaltung oder auf einer Leiterplatte kontaktieren und die die Funktionsweise der
integrierten Schaltung oder der Elektronik auf der Leiterplatte prüfen. Die einzelnen
Kontaktelemente der einzelnen elastischen Kontaktanordnungen sind bei einer derartigen
Kontaktierungsvorrichtung ebenfalls jeweils mit dem elektrischen Leiter einer elektrischen
Leitung verbunden.
[0067] Daneben ist jede andere elektrische Kontaktierungsvorrichtung von der Erfindung mit
abgedeckt, welche wenigstens eine elastische Kontaktanordnung zur elastischen Kontaktierung
von wenigstens einem zugehörigen Gegenkontaktelement enthält. Beispielsweise kann
die elektrische Kontaktierungsvorrichtung auch wenigstens eine elastische Kontaktanordnung
enthalten, welche jeweils zwei über ein gemeinsames elastisches Element verbundene
Kontaktelemente enthält, die in einem kontaktierenden Zustand elektrisch miteinander
verbunden und in einem nicht kontaktierenden Zustand elektrisch voneinander getrennt
sind. Somit lässt sich eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung verwirklichen, die
als ein Übertragungselement oder als ein Schalterelement zwischen zwei elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtungen eingesetzt werden kann.
[0068] Die bisher und im Folgenden zu einem elektrischen Steckverbinder im Zusammenhang
mit der elastischen Kontaktanordnung erläuterten technischen Merkmale, technischen
Eigenschaften, technischen Wirkungen und technische Vorteile sind analog auf jede
andere derartige elektrische Kontaktierungsvorrichtung übertragbar und umgekehrt und
sind somit von der Erfindung mit abgedeckt.
[0069] Bevorzugt ist die Innenwand der Durchführung im Gehäuse der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung,
durch die das einzelne Kontaktelement der elastischen Kontaktanordnung hindurchgeführt
ist, als Gegenführungsfläche ausgebildet, um zusammen mit der am Kontaktelement oder
am elastischen Element jeweils ausgebildeten Führungsfläche eine gemeinsame Linearführung
zu realisieren.
[0070] In einer weiteren bevorzugten Ausprägung der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung
ist an der Innenwand des Gehäuses der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung eine
Abstützfläche mit einem Höhenprofil zur Abstützung der zweiten Enden der federarmförmigen
Bereiche des elastischen Elements ausgebildet. Das Höhenprofil der Abstützfläche fällt
vorzugsweise relativ zur Längsachse des Kontaktelements in einer radialen Richtung
nach außen ab.
[0071] Durch das radial nach außen abfallende Höhenprofil der Abstützfläche erhöht sich
der radiale Abstand der zweiten Enden jedes federarmförmigen Bereichs des elastischen
Elements mit zunehmenden Federweg des elastischen Elements. Diese radiale Auslenkung
des federarmförmigen Bereichs kann als Auslenkung eines elastischen Hebelarms betrachtet
werden, die mit zunehmenden Federweg eine steigende Federkraft erzeugt.
[0072] Das Höhenprofil kann eine konstante Steigung, beispielsweise bei einer konischen
Ausbildung des Höhenprofils, aufweisen. Das Höhenprofil kann aber auch eine veränderliche
Steigung, beispielsweise bei einer konkaven oder konvexen Krümmung des Höhenprofils,
bilden. Ein Höhenprofil mit einer veränderlichen Steigung bedingt insbesondere einen
nichtlinearen Zusammenhang zwischen dem Federweg und der erzeugten Federkraft des
elastischen Elements. Bei einem konkaven Höhenprofil der Abstützfläche lässt sich
vorteilhaft ein degressiver Zusammenhang zwischen dem Federweg und der erzeugten Federkraft
des elastischen Elements erzielen.
[0073] Zur besseren Führung der einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements
können in der Abstützfläche Ausnehmungen ausgebildet sein, die relativ zur Längsachse
des Kontaktelements jeweils einen radialen Verlauf aufweisen. In den einzelnen Ausnehmungen
sind jeweils die zweiten Enden der federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements
geführt. Somit sind die einzelnen radial verlaufenden Ausnehmungen in denselben Winkelabschnitten
wie die einzelnen federarmförmigen Bereiche des elastischen Elements zueinander angeordnet.
Die Ausnehmungen weisen jeweils entlang der radialen Erstreckung ein Tiefenprofil
auf, das zum Höhenprofil der Abstützfläche korrespondiert.
[0074] Von der Erfindung ist schließlich ein elektrisches Kontaktierungssystem mit abgedeckt.
Das elektrische Kontaktierungssystem weist die bereits erläuterte elektrische Kontaktierungsvorrichtung
und wenigstens eine zugehörige elektrische Gegenkontaktierungsvorrichtung auf, welche
jeweils wenigstens ein Gegenkontaktelement aufweist. In einem kontaktierenden Zustand
des elektrischen Kontaktierungssystems kontaktieren die Kontaktelemente der elektrischen
Kontaktierungsvorrichtung die zugehörigen Gegenkontaktelemente der zugehörigen elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtung.
[0075] In der bevorzugten Ausprägung kann es sich bei dem elektrischen Kontaktierungssystem
mit der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung und der zugehörigen Gegenkontaktierungsvorrichtung
um eine elektrische Steckverbindung handeln, die einen elektrischen Steckverbinder
und einen zugehörigen elektrischen Gegensteckverbinder aufweist. Insbesondere enthält
der elektrische Steckverbinder wenigstens eine erfindungsgemäße elastische Kontaktanordnung.
Der elektrische Gegensteckverbinder kann eine erfindungsgemäße elastische Kontaktanordnung
enthalten, muss sie aber nicht zwingend enthalten.
[0076] Alternativ kann das elektrische Kontaktierungssystem eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung
mit wenigstens einer erfindungsgemäßen elastischen Kontaktanordnung und eine Leiterplatte
bzw. eine integrierte Schaltung mit jeweils wenigstens einer Kontaktfläche sein. Die
Anzahl der elastischen Kontaktanordnungen entspricht der Anzahl von Kontaktflächen
auf der Leiterplatte bzw. auf der integrierten Schaltung, die von der elektrischen
Kontaktierungsvorrichtung bevorzugt gleichzeitig zu prüfen sind.
[0077] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig
miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen
der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im
Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale der Erfindung.
Insbesondere wird dabei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen
zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNG
[0078] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren
der Zeichnung angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen dabei:
- Fig. 1A, 1B, 1C
- eine isometrische Darstellung eines elastischen Elements, eines Kontaktelements beim
Fügen in das elastische Element und einer elastischen Kontaktanordnung,
- Fig. 1D, 1E
- eine Schnittdarstellung eines elektrischen Kontaktierungssystems mit einer elektrischen
Kontaktierungsvorrichtung und einer elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung im
nicht kontaktierenden Zustand und im kontaktierenden Zustand,
- Fig. 2A,2B,2C, 2D
- eine Draufsicht, eine isometrische Darstellung beim Fügen von mehreren Kontaktelementen
in ein elastisches Element, eine isometrische Darstellung einer elastischen Kontaktanordnung
mit mehreren parallelen Kontaktelementen und eine Seitenansicht einer elastischen
Kontaktanordnung mit mehreren parallelen Kontaktelementen,
- Fig. 3A,3B,3C
- eine isometrische Darstellung, eine Längsschnittdarstellung und eine Seitenansicht
einer elastischen Kontaktanordnung mit zwei entgegen gesetzt kontaktierenden Kontaktelementen,
- Fig. 4A,4B
- eine isometrische Darstellung des Einfügens eines in zwei Kontaktierungsrichtungen
jeweils kontaktierenden Kontaktelements in ein elastisches Element und eine Seitenansicht
einer elastischen Kontaktanordnung mit einem in zwei Kontaktierungsrichtungen jeweils
kontaktierenden Kontaktelement,
- Fig. 4C,4D,4E
- eine Schnittdarstellung eines elektrischen Kontaktierungssystems mit einer elektrischen
Kontaktierungsvorrichtung, welche ein in zwei Kontaktierungsrichtungen jeweils kontaktierendes
Kontaktelement enthält, im nicht kontaktierenden Zustand und in den beiden kontaktierenden
Zuständen,
- Fig. 5A,5B
- eine isometrische Darstellung einer elastischen Kontaktanordnung mit einem in zwei
Kontaktierungsrichtungen jeweils kontaktierenden Kontaktelement und zwei elastischen
Elementen,
- Fig. 6A
- eine Seitenansicht einer als Schalter wirkenden elastischen Kontaktanordnung,
- Fig. 6B,6C
- eine Schnittdarstellung eines elektrischen Kontaktierungssystems mit einer elektrischen
Kontaktierungsvorrichtung, welche eine als Schalter wirkende elastische Kontaktanordnung
enthält, und zwei elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtungen, im nicht kontaktierenden
Zustand und in den beiden kontaktierenden Zuständen,
- Fig. 7A,7B
- eine isometrische Darstellung einer elastischen Kontaktanordnung und einer zugehörigen
elektrischen Kontaktierungsvorrichtung mit einer Abstützfläche mit Höhenprofil und
- Fig. 7C,7D
- eine Querschnittsdarstellung eines elektrischen Kontaktierungssystems mit einer elektrischen
Kontaktierungsvorrichtung, in der eine Abstützfläche mit Höhenprofil ausgebildet ist,
im nicht kontaktierenden Zustand und im kontaktierenden Zustand.
[0079] Die beiliegenden Figuren der Zeichnung sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen
der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang
mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere
Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die
Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
zueinander gezeigt.
[0080] In den Figuren der Zeichnung sind gleiche, funktionsgleiche und gleich wirkende Elemente,
Merkmale und Komponenten - sofern nichts anderes ausgeführt ist - jeweils mit denselben
Bezugszeichen versehen.
[0081] Im Folgenden werden die Figuren zusammenhängend und übergreifend beschrieben.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0082] Aus Fig. 1A geht ein elastisches Element 1 einer elastischen Kontaktanordnung 2 hervor.
Das elastische Element 1 enthält mehrere federarmförmige Bereiche 3. Im bevorzugten
Fall, der auch in den Figuren 1A bis 1C dargestellt ist, enthält das elastische Element
1 drei federarmförmige Bereiche 3. Jeder federarmförmige Bereich weist jeweils ein
erstes Ende 4 (vgl. Fig. 1A), das mit einem Kontaktelement 5 (vgl. z. B. die Figuren
1B und 1C) verbunden ist bzw. verbindbar ist, und ein zweites Ende 6 auf, mit dem
sich die elastische Kontaktanordnung 2 jeweils an einer Abstützfläche abstützt bzw.
abzustützen vermag. Bevorzugt sind die ersten Enden 4 der federarmförmigen Bereiche
über einen Verbindungsbereich 7 des elastischen Elements 1 miteinander verbunden,
der bevorzugt ringförmig ausgebildet ist und eine Durchgangsbohrung 8 aufweist.
[0083] In die Durchgangsbohrung 8 des elastischen Elements 1 wird das Kontaktelement 5 eingefügt,
wie aus Fig. 1B hervorgeht. Im montierten Zustand ist das Kontaktelement 5 gemäß Fig.
1C am elastischen Element 1 fixiert. In der in Fig. 1C dargestellten Ausprägung einer
elastischen Kontaktanordnung 2 ist der ringförmige Verbindungsbereich 7 formschlüssig
in einer ringförmig ausgebildeten Nut 9 des Kontaktelements 5 eingefügt und am Kontaktelement
5 fixiert. Andere Fixierungsarten des elastischen Elements 1 am Kontaktelement 5 sind
ebenfalls denkbar, wie bereits angesprochen.
[0084] Das Kontaktelement 5, das bevorzugt stiftförmig ausgeformt ist, weist eine stirnseitige
Kontaktierungsfläche 10 auf, die eingerichtet ist, ein zugehöriges Gegenkontaktelement
zu kontaktieren. Die Richtung der stirnseitigen Kontaktierungsfläche 10 des Kontaktelements
5 ist entgegengesetzt zu der Richtung ausgerichtet, in der sich die zweiten Enden
6 der federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements 1 an der Abstützfläche
abstützen. Ist die elastische Kontaktanordnung 2, wie im Folgenden noch gezeigt wird,
in einer elektrischen Kontaktierungsvorrichtung in axialer Richtung eingespannt und
wird das Kontaktelement 5 bei einer Kontaktierung mit einem zugehörigen Gegenkontaktelement
in Richtung der Abstützfläche bewegt, so ist das elastische Element 1 vorgespannt.
Das vorgespannte elastische Element 1 überträgt auf das Kontaktelement 5 eine Federkraft,
die einen Kontaktdruck zwischen dem Kontaktelement 5 und dem zugehörigen Gegenkontaktelement
ausübt.
[0085] Das Kontaktelement 5 weist darüber hinaus einen Befestigungsbereich 11 auf, der in
den Figuren 1B und 1C beispielsweise als eine radial verlaufende Durchgangsbohrung
ausgebildet ist. An diesem Befestigungsbereich 11 ist ein elektrischer Leiter einer
elektrischen Leitung befestigbar.
[0086] In den Figuren 1D und 1E ist jeweils ein elektrisches Kontaktierungssystem 12 mit
einer elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 und einer zugehörigen elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtung 14 dargestellt. Das elektrische Kontaktierungssystem
12 der Fig. 1D und 1E ist insbesondere als elektrische Steckverbindung mit einem elektrischen
Steckverbinder und einem elektrischen Gegensteckverbinder ausgebildet. Der elektrische
Steckverbinder und der elektrische Gegensteckverbinder sind in den Figuren 1D und
1E rein schematisch und auf die wesentlichen Elemente beschränkt dargestellt.
[0087] Die als elektrischer Steckverbinder ausgebildete elektrische Kontaktierungsvorrichtung
13 weist ein Gehäuse 15 auf, in dem die elastische Kontaktanordnung 2 angeordnet ist.
Das Kontaktelement 5 der elastischen Kontaktanordnung 2 ist durch eine im Gehäuse
15 ausgebildete Durchführung 16 hindurchgeführt, um ein Gegenkontaktelement 17 einer
als elektrischer Gegensteckverbinder ausgebildeten elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14 gemäß Fig. 1E zu kontaktieren. Das Gegenkontaktelement 17 ist in einer Durchführung
18 eines Gehäuses 19 aus dem Gehäuse 19 der elektrische Gegenkontaktierungsvorrichtung
14 herausgeführt.
[0088] Der elektrische Steckverbinder und der elektrische Gegensteckverbinder sind in den
Fig. 1D und 1E über eine Magnetverbindung miteinander verbindbar und weisen hierzu
Magnetelemente 20 auf. Die dargestellte magnetische Befestigung der elektrischen Steckverbindung
ist nur beispielhaft und kann auch nach anderen technischen Befestigungsmechanismen
erfolgen. Die einzelnen Magnetelemente 20, das Kontaktelement 5 und das Gegenkontaktelement
17 sind in den beiden Gehäusen 15 bzw. 19 derart zueinander angeordnet, dass im kontaktierenden
Zustand eine sichere elektrischen Kontaktierung zwischen Kontaktelement 5 und Gegenkontaktelement
17 zustande kommt.
[0089] Die elastische Kontaktanordnung 2 ist innerhalb des Gehäuses 15 derart angeordnet,
dass sich die zweiten Enden 6 der federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements
1 an einer Abstützfläche 21 an der Innenwand des Gehäuses 15 abstützen und das Kontaktelement
5 durch die Durchführung 16 im Gehäuse 15 hindurchragt und in der Durchführung 16
geführt ist. Am Kontaktelement 5 ist hierzu eine Führungsfläche 22 ausgebildet, die
mit der Innenwand der Durchführung 16 eine Linearführung bildet.
[0090] Um im nicht kontaktierenden Zustand der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 12
gemäß Fig. 1D die elastische Kontaktanordnung 2 axial zu stabilisieren und gleichzeitig
das elastische Element 1 zu entspannen, ist am elastischen Element 1 eine Anschlagfläche
23 ausgebildet, die an einer weiteren Abstützfläche 24 des Gehäuses 15 anliegt. Die
beiden Abstützflächen 21 und 24 sind in gegenüberliegenden Bereichen der Innenwand
des Gehäuses 15 ausgebildet. Im kontaktierenden Zustand der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung
12 gemäß Fig. 1E ist die elastische Kontaktanordnung 2 im Gehäuse 15 axial stabilisiert,
indem sich die zweiten Enden 6 der federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements
1 an der Abstützfläche 21 an der Innenwand des Gehäuses 15 abstützen und das Kontaktelement
5 das Gegenkontaktelement 17 kontaktiert.
[0091] Das Kontaktelement 5 ist am Befestigungsbereich 11 mit dem elektrischen Leiter einer
elektrischen Leitung 25 elektrisch verbunden. Die Befestigung der elektrischen Leitung
25 am Kontaktelement 5 erfolgt seitlich bevorzugt in einem axialen Bereich des Kontaktelements
5 zwischen der Befestigung des elastischen Elements 1 am Kontaktelement 5 und dem
zur Abstützfläche 21 gerichteten stirnseitigen Ende des Kontaktelements 5. Alternativ
kann die elektrische Leitung 25 axial am zur Abstützfläche 21 gerichteten stirnseitigen
Ende des Kontaktelements 5 befestigt sein. Die elektrische Leitung 25 ist über eine
im Gehäuse 15 an einer geeigneten Stelle ausgebildeten Durchführung 26 nach außen
geführt.
[0092] Aus Fig. 2A geht ein elastisches Element 1 für eine weitere Variante einer elastischen
Kontaktanordnung 2 hervor, in der mehrere Kontaktelemente 5 - in der Darstellung der
Fig. 2A bis 2D beispielsweise vier Kontaktelemente 5 - parallel zueinander angeordnet
sind. Das elastische Element 1 weist somit eine der Anzahl von Kontaktelementen 5
entsprechende Anzahl von Durchgangsbohrungen 8 auf. Die Kontaktelemente 5, deren Längsachsen
zueinander parallel und voneinander beabstandet in der elastischen Kontaktanordnung
2 angeordnet sind, können entsprechend angeordnete Gegenkontaktelemente 17 einer elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtung 14 kontaktieren. Während Fig. 2B die elastische Kontaktanordnung
2 während des Montageprozesses darstellt, geht aus den Figuren 2C und 2D jeweils eine
elastische Kontaktanordnung 2 im fertig montierten Zustand hervor.
[0093] Die Figuren 3A, 3B und 3C zeigen jeweils eine weitere Variante einer elastischen
Kontaktanordnung 2, in der ein elastisches Element 2 zwischen zwei Kontaktelementen
5, 5' angeordnet ist. Die federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements 1 sind
an den ersten Enden 4 mit dem einen Kontaktelement 5 und an den zweiten Enden 6 mit
dem anderen Kontaktelement 5' verbunden. Die beiden Kontaktelemente 5 und 5' sind
entlang derselben Längsachse angeordnet und kontaktieren ein zugehörigen Gegenkontaktelement
17 und 17' in einer entgegengesetzt gerichteten Kontaktierungsrichtung. Die beiden
Kontaktelemente 5 und 5' sind jeweils mit dem elektrischen Leiter einer zugehörigen
elektrischen Leitung 25 bzw. 25' elektrisch verbunden. Wie aus den Figuren 3A bis
3C hervorgeht, sind die einzelnen Kontaktelemente 5 und 5' beispielhaft jeweils am
axialen Ende mit dem elektrischen Leiter der zugehörigen elektrischen Leitung 25 bzw.
25' elektrisch verbunden. An den Kontaktelementen 5 und 5' ist jeweils ein flanschförmiger
Bereich 27 und 27' ausgebildet. Die in Richtung des elastischen Elements 1 gerichtete
stirnseitige Fläche des flanschförmigen Bereichs 27 und 27' dient als Anschlagfläche
28 bzw. 28' zur Abstützung des elastischen Elements 1. Die in Richtung des Gehäuses
15 gerichtete stirnseitige Fläche des flanschförmigen Bereichs 27 und 27' dient als
Anschlagfläche 23 bzw. 23' zur Abstützung der elastischen Kontaktanordnung 2 an der
zugehörigen Abstützfläche 24 des Gehäuses 15.
[0094] Aus den Figuren 4A und 4B geht eine weitere Variante der elastischen Kontaktanordnung
2 hervor. Das Kontaktelement 5 weist eine stirnseitige Kontaktfläche 10 zur Kontaktierung
eines Gegenkontaktelements 17 und eine weitere stirnseitige Kontaktfläche 10' zur
Kontaktierung eines weiteren Gegenkontaktelements 17' auf. Das zugehörige elastische
Element 1 weist zwei Teilmengen von federarmförmigen Bereichen 3 und 3' auf, welche
jeweils eine unterschiedliche Orientierung aufweisen.
[0095] Die eine Teilmenge von federarmförmigen Bereichen 3 weist jeweils eine Orientierung
auf, die ausgehend vom Verbindungsbereich 7 des elastischen Elements 1 mit dem Kontaktelement
5 eine Komponente entgegen der Kontaktierungsrichtung der weiteren Kontaktfläche 10'
des Kontaktelements 5 besitzt. Die weitere Teilmenge von federarmförmigen Bereichen
3' weist jeweils eine Orientierung auf, die ausgehend vom Verbindungsbereich 7 des
elastischen Elements 1 mit dem Kontaktelement 5 eine Komponente entgegen der Kontaktierungsrichtung
der Kontaktfläche 10 des Kontaktelements 5 besitzt. Bevorzugt ist die eine Teilmenge
von federarmförmigen Bereichen 3 und die andere Teilmenge von federarmförmigen Bereichen
3' jeweils in äquidistanten Winkelabschnitten zueinander angeordnet.
[0096] In Fig. 4C ist ein elektrisches Kontaktierungssystem 12 mit einer elektrischen Kontaktierungsvorrichtung
13, welche eine elastische Kontaktanordnung 2 mit einem in zwei Kontaktierungsrichtungen
kontaktierenden Kontaktelement 5 enthält, einer elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14, welche ein Gegenkontaktelement 17 enthält, und eine weitere elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14', welche ein weiteres Gegenkontaktelement 17' enthält, im nicht kontaktierenden
Zustand dargestellt. Die ersten Enden 6 der einen Teilmenge von federarmförmigen Bereichen
3 des elastischen Elements 1 stützen sich an einer im Gehäuse 15 ausgebildeten Stützfläche
21 ab. Die ersten Enden 6 der weiteren Teilmenge von federarmförmigen Bereichen 3'
des elastischen Elements 1 stützen sich an einer im Gehäuse 15 ausgebildeten weiteren
Stützfläche 21' ab, die gegenüber der Abstützfläche 21 angeordnet ist.
[0097] In Fig. 4D ist die Kontaktierung der Kontaktfläche 10 des Kontaktelements 5 in der
elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 mit dem Gegenkontaktelement 17 der elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtung 14 dargestellt. Aus Fig. 4E geht die Kontaktierung
der Kontaktfläche 10' des Kontaktelements 5 in der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung
13 mit dem weiteren Gegenkontaktelement 17' der weiteren elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14' hervor.
[0098] In den Figuren 5A und 5B ist eine weitere Variante einer elastischen Kontaktanordnung
2 mit einem Kontaktelement 5 dargestellt, das in zwei zueinander entgegengesetzt gerichteten
Kontaktierungsrichtungen kontaktieren kann. Das Kontaktelement 5 ist hierzu mit zwei
elastischen Elementen 1 und 1' verbunden. Das eine elastische Element 1 weist federarmförmige
Bereiche 3 auf, die ausgehend vom Verbindungsbereich 7 entgegen der Kontaktierungsrichtung
der Kontaktfläche 10' orientiert sind. Das andere elastische Element 1' weist federarmförmige
Bereiche 3' auf, die ausgehend vom Verbindungsbereich 7' entgegen der Kontaktierungsrichtung
der Kontaktfläche 10 orientiert sind. Die elastische Kontaktanordnung 2 der Fig. 5A
und 5B ist äquivalent zur elastischen Kontaktanordnung 2 der Figuren 4a und 4B innerhalb
des Gehäuses 15 der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 angeordnet.
[0099] Die Fig. 6A zeigt eine weitere Variante einer elastischen Kontaktanordnung 2, in
der zwischen zwei Kontaktelementen 5 und 5' ein elastisches Element 1 angeordnet ist.
Die beiden Kontaktelemente 5 und 5' kontaktieren jeweils in zueinander entgegengesetzt
gerichteten Kontaktierungsrichtungen. Die federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen
Elements 1 sind an den ersten Enden 4 mit dem einen Kontaktelement 5 und an den zweiten
Enden 6 mit dem anderen Kontaktelement 5' verbunden. Am Verbindungsbereich 7, der
die ersten Enden 4 der federarmförmige Bereiche 3 des elastischen Elements 1 miteinander
verbindet, und am Verbindungsbereich 7', der die zweiten Enden 4 der federarmförmige
Bereiche 3 des elastischen Elements 1 miteinander verbindet, ist jeweils eine Anschlagfläche
23 bzw. 23' ausgebildet, die sich an einer Gegenanschlagfläche 24 bzw. 24' des Gehäuses
15 der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 abstützt.
[0100] Im Gegensatz zur elastischen Kontaktanordnung 2 der Figuren 3A bis 3C, in der die
beiden Kontaktelemente 5 und 5' jeweils mit dem elektrischen Leiter einer elektrischen
Leitung 25 bzw. 25' elektrisch verbunden sind, sind die Kontaktelemente 5 und 5' der
in Fig. 6A dargestellten elastischen Kontaktanordnung 2 jeweils nicht mit einer elektrischen
Leitung 25 bzw. 25' elektrisch verbunden. Die beiden Kontaktelemente 5 und 5' haben
vielmehr die technische Funktion, eine elektrische Verbindung zwischen dem Gegenkontaktelement
17 einer elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung 14 und einem weiteren Gegenkontaktelement
17' einer weiteren elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung 14' zu bilden.
[0101] In einem kontaktierenden Zustand der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 mit
der elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung 14 und der weiteren elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14' gemäß Fig. 6C kontaktieren die Kontaktfläche 10 des einen Kontaktelements 5 das
Gegenkontaktelement 17 der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 14 und die Kontaktfläche
10' des anderen Kontaktelements 5' das weitere Gegenkontaktelement 17' der weiteren
elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 14'. In diesem kontaktierenden Zustand sind
beiden Kontaktelemente 5 und 5' derart axial ausgelenkt, dass die zur Kontaktfläche
10 am einen Kontaktelement 5 gegenüberliegend ausgebildete Kontaktfläche 10'' die
zur Kontaktfläche 10' am anderen Kontaktelement 5' gegenüber liegend ausgebildete
Kontaktfläche 10''' elektrisch kontaktiert.
[0102] Im nicht kontaktierenden Zustand der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 mit
der elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung 14 und der weiteren elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14' gemäß Fig. 6B sind die beiden Kontaktelement 5 und 5' nicht ausgelenkt und kontaktieren
sich somit gegenseitig nicht. Die elektrische Kontaktierungsvorrichtung 13 enthält
mit der elastischen Kontaktanordnung 2 eine Komponente mit zwei Zuständen - ein kontaktierender
Zustand und ein nicht kontaktierender Zustand - und kann somit als ein schaltbares
Überbrückungselement oder als ein Schalterelement verwendet werden.
[0103] Aus den Figuren 7A bis 7D geht eine Variante einer elastischen Kontaktanordnung 2
hervor, deren federarmförmige Bereiche 3 sich an einer Abstützfläche 21 im Gehäuse
15 abstützen, welche ein Höhenprofil aufweist. Dieses Höhenprofil der Abstützfläche
21 fällt relativ zur Längsachse des Kontaktelements 5 in einer radialen Richtung nach
außen ab. Somit ändert sich mit zunehmender axialer Annäherung des Kontaktelements
an die Abstützfläche 21, d. h. mit zunehmenden Federweg des elastischen Elements 1,
der radiale Abstand der zweiten Enden 6 der federarmförmigen Bereiche 3 zur Längsachse
des Kontaktelements 5. Der wie ein elastischer Hebelarm fungierende federarmförmige
Bereich 3 des elastischen Elements 1 wird mit zunehmenden Federweg zunehmend elastisch
ausgelenkt, somit zunehmend elastisch vorgespannt und erzeugt dadurch eine zunehmende
Federkraft.
[0104] Durch eine spezifische Ausgestaltung des Höhenprofils kann sich ein spezifischer
Verlauf zwischen dem Federweg und der Federkraft des elastischen Elements 1 einstellen.
Im Fall eines konvexen Höhenprofils für die Abstützfläche 21 lässt sich beispielsweise
ein degressiver Verlauf zwischen dem Federweg und der Federkraft des elastischen Elements
1 einstellen.
[0105] Zur besseren Führung der einzelnen federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements
1 sind die zweiten Enden 6 der federarmförmigen Bereiche 3 jeweils im Bereich der
Abstützfläche 21 in einer Ausnehmung 26 mit einer Längserstreckung in einer radialen
Richtung relativ zur Längsachse des Kontaktelements 5 eingefügt. Das Tiefenprofil
jeder Ausnehmung 26 korrespondiert zum Höhenprofil der Abstützfläche 21. Die einzelnen
Ausnehmungen 26 sind im Bereich der Abstützfläche 21 in denselben äquidistanten Winkelabschnitten
wie die einzelnen federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements 1 zueinander
angeordnet. Damit sich die einzelnen federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen Elements
1 leichtgängig am Höhenprofil der Abstützfläche 21, insbesondere im Tiefenprofil der
jeweiligen Ausnehmung 26 abstützen und bewegen können, weisen die zweiten Enden 6
der einzelnen federarmförmigen Bereiche 3 bevorzugt jeweils einen radial nach innen
gerichteten Vorsprung 27 auf.
[0106] Im nicht kontaktierenden Zustand der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 gemäß
Fig. 7C stützen sich die zweiten Enden der federarmförmigen Bereiche 3 des elastischen
Elements 1 jeweils an einer ersten Abstützposition in der Ausnehmung 26 ab. Im kontaktierenden
Zustand der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung 13 mit der elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
14 gemäß Fig. 7D stützen sich die zweiten Enden 6 der federarmförmigen Bereiche 3
des elastischen Elements 1 jeweils an einer zweiten Abstützposition in der Ausnehmung
26 ab. Der radiale Abstand der zweiten Enden 6 der federarmförmigen Bereiche 3 zur
Längsachse des Kontaktelements 5 ist in der zweiten Abstützposition gegenüber der
ersten Abstützposition vergrößert. Die Änderung des Hebelarms zwischen den einzelnen
Abstützpositionen beeinflusst die Änderung der Federkonstante des elastischen Elements
1 entlang des Federweges und somit den Zusammenhang zwischen der Federkraft und dem
Federweg des elastischen Elements 1.
[0107] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend
vollständig beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige
Art und Weise modifizierbar.
1. Elastische Kontaktanordnung (2) für eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13),
aufweisend wenigstens ein Kontaktelement (5; 5'), das jeweils eingerichtet ist, in
einem kontaktierenden Zustand in einer zugehörigen Kontaktierungsrichtung ein zugehöriges
Gegenkontaktelement (17; 17') einer elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung (14;
14') zu kontaktieren, und ein elastisches Element (1; 1'), das mit den Kontaktelementen
(5; 5') verbunden ist, wobei das elastische Element (1; 1') eingerichtet ist, zwischen
den Kontaktelementen (5; 5') und einer Abstützfläche (21; 21') der Kontaktierungsvorrichtung
(13) anordenbar zu sein, oder zwischen einer Teilmenge (5) der Kontaktelemente (5;
5') und einer weiteren Teilmenge (5') der Kontaktelemente (5; 5') angeordnet ist,
wobei das elastische Element (1; 1') wenigstens einen federarmförmigen Bereich (3;
3') mit jeweils einem ersten Ende (4) und einem zweiten Ende (6) aufweist, wobei das
erste Ende (4) jedes federarmförmigen Bereichs (3; 3') jeweils mit den Kontaktelementen
(5; 5') bzw. der Teilmenge (5) der Kontaktelemente (5; 5') verbunden ist und das zweite
Ende (6) jedes federarmförmigen Bereichs (3; 3') jeweils eingerichtet ist, sich an
der Abstützfläche (21; 21') abzustützen, oder mit der weiteren Teilmenge (5') der
Kontaktelemente (5; 5') verbunden ist.
2. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Element (1; 1') als eine Druckfeder ausgebildet ist, wobei jeder federarmförmige
Bereich (3; 3') des elastischen Elements (1) eine Orientierung aufweist, die ausgehend
vom Kontaktelement (5; 5') eine Komponente entgegen der Kontaktierungsrichtung des
Kontaktelements (5; 5') besitzt.
3. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Element (1; 1') mehrere federarmförmige Bereiche (3; 3'), bevorzugt
drei federarmförmige Bereiche (3; 3'), aufweist, welche jeweils zu einer Längsachse
eines Kontaktelements (5; 5') oder zur gemeinsamen Längsachse von zwei Kontaktelementen
(5; 5') jeweils eine radiale Erstreckung aufweisen und bevorzugt in äquidistanten
Winkelsegmenten zueinander beabstandet sind.
4. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Kontaktelemente (5; 5') mit jeweils unterschiedlichen und zueinander parallelen
Längsachsen mit dem elastischen Element (1; 1') verbunden sind, wobei die federarmförmigen
Bereiche (3; 3') des elastischen Elements (1) jeweils eine laterale Erstreckung aufweisen,
die bevorzugt in äquidistanten Abständen zueinander beabstandet sind und ganz bevorzugt
in eine unterschiedliche laterale Richtung weisen.
5. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die federarmförmigen Bereiche (3; 3') des elastischen Elements (1; 1') jeweils am
ersten Ende (4) und/oder am zweiten Ende (6) und/oder an einer axialen Position zwischen
dem ersten Ende (4) und dem zweiten Ende (6) miteinander verbunden sind.
6. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Element (1; 1') aus einem dielektrischen Material hergestellt ist.
7. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Kontaktelementen (5; 5') oder an dem elastischen Element (1; 1') jeweils eine
Führungsfläche (22) ausgebildet ist, die eingerichtet ist, mit einer korrespondierenden
Gegenführungsfläche der Kontaktierungsvorrichtung (13), vorzugweise einer Durchführung
(16) in einem Gehäuse (15) der Kontaktierungsvorrichtung (13), eine Linearführung
auszubilden.
8. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktelemente (5; 5') eingerichtet sind, jeweils in einer weiteren Kontaktierungsrichtung,
welche entgegengesetzt zur Kontaktierungsrichtung gerichtet ist, ein weiteres Gegenkontaktelement
(17') einer weiteren elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung (14') zu kontaktieren.
9. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Teilmenge (3) der federarmförmigen Bereiche (3; 3') eine Druckfeder in der Kontaktierungsrichtung
und eine weitere Teilmenge (3') der federarmförmigen Bereiche (3; 3') eine Druckfeder
in der weiteren Kontaktierungsrichtung ausbilden.
10. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elastische Kontaktanordnung (2) zwei elastische Elemente (1; 1') aufweist, wobei
das weitere elastische Element (1') eingerichtet ist, zwischen den Kontaktelementen
(5; 5') und einer weiteren Abstützfläche (21') der Kontaktierungsvorrichtung (13)
anordenbar zu sein, wobei das weitere elastische Element (1') wenigstens einen federarmförmigen
Bereich (3; 3') mit jeweils einem ersten Ende (4) und einem zweiten Ende (6) aufweist,
wobei das erste Ende (4) jedes federarmförmigen Bereichs (3; 3') jeweils mit den Kontaktelementen
(5; 5') verbunden ist und das zweite Ende (6) jedes federarmförmigen Bereichs (3;
3') jeweils eingerichtet ist, sich an der weiteren Abstützfläche (21') entgegen der
Kontaktierungsrichtung abzustützen.
11. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die eine Teilmenge (5) der Kontaktelemente (5; 5') und die weitere Teilmenge (5')
der Kontaktelemente (5; 5'), zwischen denen das elastische Element (1) angeordnet
ist, im kontaktierenden Zustand mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement (17; 17')
jeweils miteinander elektrisch verbunden sind und in einem nicht kontaktierenden Zustand
mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement (17; 17') jeweils voneinander elektrisch getrennt
sind.
12. Elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13) zur Kontaktierung wenigstens einer elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtung (14; 14'), aufweisend ein Gehäuse (15) und wenigstens
eine elastische Kontaktanordnung (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, welche jeweils
zwischen zwei gegenüberliegenden Bereichen des Gehäuses (15) angeordnet ist, wobei
jedes Kontaktelement (5; 5') jeweils durch wenigstens eine im Gehäuse (15) ausgebildete
Durchführung (16) hindurchgeführt ist.
13. Elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einer Innenwand des Gehäuses (15) die Abstützfläche (21; 21') für die federarmförmigen
Bereiche (3; 3') des elastischen Elements (1) ausgebildet ist.
14. Elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstützfläche (21; 21') ein Höhenprofil aufweist, das relativ zur Längsachse
des Kontaktelements (5; 5') in einer radialen Richtung nach außen abfällt.
15. Elektrisches Kontaktierungssystem (12) aufweisend eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung
(13) gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14 und wenigstens eine zugehörige elektrische
Gegenkontaktierungsvorrichtung (14; 14'), welche jeweils wenigstens ein Gegenkontaktelement
(17; 17') aufweist, wobei in einem kontaktierenden Zustand des elektrischen Kontaktierungssystems
(12) die Kontaktelemente (5; 5') der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung (13) jeweils
ein zugehöriges Gegenkontaktelement (17; 17') der wenigstens einen elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
(14; 14') kontaktieren.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Elastische Kontaktanordnung (2) für eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13),
aufweisend wenigstens ein Kontaktelement (5; 5'), das jeweils eingerichtet ist, in
einem kontaktierenden Zustand in einer zugehörigen Kontaktierungsrichtung ein zugehöriges
Gegenkontaktelement (17; 17') einer elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung (14;
14') zu kontaktieren, und ein elastisches Element (1; 1'), das mit den Kontaktelementen
(5; 5') verbunden ist, wobei das elastische Element (1; 1') eingerichtet ist, zwischen
den Kontaktelementen (5; 5') und einer Abstützfläche (21; 21') der Kontaktierungsvorrichtung
(13) anordenbar zu sein, oder zwischen einer Teilmenge (5) der Kontaktelemente (5;
5') und einer weiteren Teilmenge (5') der Kontaktelemente (5; 5') angeordnet ist,
wobei das elastische Element (1; 1') wenigstens einen federarmförmigen Bereich (3;
3') mit jeweils einem ersten Ende (4) und einem zweiten Ende (6) aufweist, wobei das
erste Ende (4) jedes federarmförmigen Bereichs (3; 3') jeweils mit den Kontaktelementen
(5; 5') bzw. der Teilmenge (5) der Kontaktelemente (5; 5') verbunden ist und das zweite
Ende (6) jedes federarmförmigen Bereichs (3; 3') jeweils eingerichtet ist, sich an
der Abstützfläche (21; 21') abzustützen, oder mit der weiteren Teilmenge (5') der
Kontaktelemente (5; 5') verbunden ist
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Element (1; 1') drei federarmförmige Bereiche (3; 3') aufweist, welche
jeweils zu einer Längsachse eines Kontaktelements (5; 5') oder zur gemeinsamen Längsachse
von zwei Kontaktelementen (5; 5') jeweils eine radiale Erstreckung aufweisen und in
äquidistanten Winkelsegmenten zueinander beabstandet sind.
2. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Element (1; 1') als eine Druckfeder ausgebildet ist, wobei jeder federarmförmige
Bereich (3; 3') des elastischen Elements (1) eine Orientierung aufweist, die ausgehend
vom Kontaktelement (5; 5') eine Komponente entgegen der Kontaktierungsrichtung des
Kontaktelements (5; 5') besitzt.
3. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Kontaktelemente (5; 5') mit jeweils unterschiedlichen und zueinander parallelen
Längsachsen mit dem elastischen Element (1; 1') verbunden sind, wobei die federarmförmigen
Bereiche (3; 3') des elastischen Elements (1) jeweils eine laterale Erstreckung aufweisen,
die bevorzugt in äquidistanten Abständen zueinander beabstandet sind und ganz bevorzugt
in eine unterschiedliche laterale Richtung weisen.
4. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die federarmförmigen Bereiche (3; 3') des elastischen Elements (1; 1') jeweils am
ersten Ende (4) und/oder am zweiten Ende (6) und/oder an einer axialen Position zwischen
dem ersten Ende (4) und dem zweiten Ende (6) miteinander verbunden sind.
5. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Element (1; 1') aus einem dielektrischen Material hergestellt ist.
6. Elastische Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Kontaktelementen (5; 5') oder an dem elastischen Element (1; 1') jeweils eine
Führungsfläche (22) ausgebildet ist, die eingerichtet ist, mit einer korrespondierenden
Gegenführungsfläche der Kontaktierungsvorrichtung (13), vorzugweise einer Durchführung
(16) in einem Gehäuse (15) der Kontaktierungsvorrichtung (13), eine Linearführung
auszubilden.
7. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktelemente (5; 5') eingerichtet sind, jeweils in einer weiteren Kontaktierungsrichtung,
welche entgegengesetzt zur Kontaktierungsrichtung gerichtet ist, ein weiteres Gegenkontaktelement
(17') einer weiteren elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung (14') zu kontaktieren.
8. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Teilmenge (3) der federarmförmigen Bereiche (3; 3') eine Druckfeder in der Kontaktierungsrichtung
und eine weitere Teilmenge (3') der federarmförmigen Bereiche (3; 3') eine Druckfeder
in der weiteren Kontaktierungsrichtung ausbilden.
9. Elastische Kontaktanordnung (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die elastische Kontaktanordnung (2) zwei elastische Elemente (1; 1') aufweist, wobei
das weitere elastische Element (1') eingerichtet ist, zwischen den Kontaktelementen
(5; 5') und einer weiteren Abstützfläche (21') der Kontaktierungsvorrichtung (13)
anordenbar zu sein, wobei das weitere elastische Element (1') wenigstens einen federarmförmigen
Bereich (3; 3') mit jeweils einem ersten Ende (4) und einem zweiten Ende (6) aufweist,
wobei das erste Ende (4) jedes federarmförmigen Bereichs (3; 3') jeweils mit den Kontaktelementen
(5; 5') verbunden ist und das zweite Ende (6) jedes federarmförmigen Bereichs (3;
3') jeweils eingerichtet ist, sich an der weiteren Abstützfläche (21') entgegen der
Kontaktierungsrichtung abzustützen.
10. Elastische Kontaktanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die eine Teilmenge (5) der Kontaktelemente (5; 5') und die weitere Teilmenge (5')
der Kontaktelemente (5; 5'), zwischen denen das elastische Element (1) angeordnet
ist, im kontaktierenden Zustand mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement (17; 17')
jeweils miteinander elektrisch verbunden sind und in einem nicht kontaktierenden Zustand
mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement (17; 17') jeweils voneinander elektrisch getrennt
sind.
11. Elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13) zur Kontaktierung wenigstens einer elektrischen
Gegenkontaktierungsvorrichtung (14; 14'), aufweisend ein Gehäuse (15) und wenigstens
eine elastische Kontaktanordnung (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, welche jeweils
zwischen zwei gegenüberliegenden Bereichen des Gehäuses (15) angeordnet ist, wobei
jedes Kontaktelement (5; 5') jeweils durch wenigstens eine im Gehäuse (15) ausgebildete
Durchführung (16) hindurchgeführt ist.
12. Elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einer Innenwand des Gehäuses (15) die Abstützfläche (21; 21') für die federarmförmigen
Bereiche (3; 3') des elastischen Elements (1) ausgebildet ist.
13. Elektrische Kontaktierungsvorrichtung (13) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstützfläche (21; 21') ein Höhenprofil aufweist, das relativ zur Längsachse
des Kontaktelements (5; 5') in einer radialen Richtung nach außen abfällt.
14. Elektrisches Kontaktierungssystem (12) aufweisend eine elektrische Kontaktierungsvorrichtung
(13) gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13 und wenigstens eine zugehörige elektrische
Gegenkontaktierungsvorrichtung (14; 14'), welche jeweils wenigstens ein Gegenkontaktelement
(17; 17') aufweist, wobei in einem kontaktierenden Zustand des elektrischen Kontaktierungssystems
(12) die Kontaktelemente (5; 5') der elektrischen Kontaktierungsvorrichtung (13) jeweils
ein zugehöriges Gegenkontaktelement (17; 17') der wenigstens einen elektrischen Gegenkontaktierungsvorrichtung
(14; 14') kontaktieren.