| (19) |
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(11) |
EP 4 041 949 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2023 Patentblatt 2023/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.09.2020 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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E01B 27/16 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2020/075290 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2021/069172 (15.04.2021 Gazette 2021/15) |
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STOPFAGGREGAT ZUM UNTERSTOPFEN VON SCHWELLEN EINES GLEISES
TAMPING ASSEMBLY FOR TAMPING SLEEPERS OF A TRACK
ENSEMBLE DE BOURRAGE DESTINÉ AU BOURRAGE DE TRAVERSES D'UNE VOIE FERRÉE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
08.10.2019 AT 3242019
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.2022 Patentblatt 2022/33 |
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Patentinhaber: Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen
Gesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- WÖRGÖTTER, Herbert
4209 Engerwitzdorf (AT)
- PÖSCHL, Andreas
4222 St. Georgen an der Gusen (AT)
- MATZINGER, Nikolaus
4181 Oberneukirchen (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 564 433 AT-B- 379 178
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AT-A1- 520 267
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Stopfaggregat zum Unterstopfen von Schwellen eines Gleises,
umfassend eine Stopfeinheit mit gegenüberliegenden, auf einem höhenverstellbaren Werkzeugträger
gelagerten Stopfwerkzeugen, welche über Antriebe in Schwingung versetzbar und zueinander
bestellbar sind, wobei jedes Stopfwerkzeug einen um eine Beistellachse drehbaren Schwenkhebel
und eine innere sowie eine äußere Stopfpickelhalterung umfasst und wobei jede Stopfpickelhalterung
gegenüber dem Schwenkhebel lateral verschwenkbar ist.
Stand der Technik
[0002] Zur Wiederherstellung bzw. Erhaltung einer vorgegebenen Gleislage werden Gleise mit
Schotterbettung regelmäßig mittels einer Stopfmaschine bearbeitet. Dabei befährt die
Stopfmaschine das Gleis und hebt den aus Schwellen und Schienen gebildeten Gleisrost
mittels eines Hebe-/Richtaggregats auf ein Sollniveau. Eine Fixierung der neuen Gleislage
erfolgt durch Unterstopfen der Schwellen mittels eines Stopfaggregats. Das Stopfaggregat
umfasst Stopfwerkzeuge mit Stopfpickeln, die bei einem Stopfvorgang mit einer Schwingung
beaufschlagt in das Schotterbett eintauchen und zueinander beigestellt werden. Dabei
wird der Schotter unterhalb der jeweiligen Schwelle verdichtet.
[0003] Jeder Schiene des Gleises sind zwei Stopfeinheiten zugeordnet, die beidseits der
Schiene jeweils eine Schwelle unterstopfen. Dabei umfasst jede Stopfeinheit zwei gegenüberliegende
Stopfwerkzeuge. Gewöhnlich sind an jedem Stopfwerkzeug zwei Stopfpickel nebeneinander
angeordnet. Konkret sind jeweils ein neben der Schiene eintauchender innerer Stopfpickel
und ein im größeren Abstand zur Schiene eintauchender äußerer Stopfpickel vorgesehen.
Mit beiden nebeneinander in den Schotter eingetauchten Stopfpickel ist ein breiter
Wirkbereich gegeben. Bei Hindernissen im Gleis und insbesondere im Bereich einer Weiche
bleibt jedoch oft zu wenig Platz für das gleichzeitige Eintauchen der beiden nebeneinander
angeordneten Stopfpickel. Deshalb kennt man beispielsweise aus der
AT 379 178 B ein Stopfaggregat mit sogenannten Schwenkpickel. Dabei sind am jeweiligen Stopfwerkzeug
lateral verschwenkbare Stopfpickelhalterungen angeordnet. Auf diese Weise ist zunächst
der äußere Stopfpickel separat hochschwenkbar, wenn zwischen den Schienen, Schwellen
und Gleiseinbauten nur Platz zum Eintauchen eines Stopfpickels bleibt. Besteht auf
einer Schwellenseite überhaupt keine Möglichkeit des Eintauchens, dann wird auch der
innere Stopfpickel hochgeschwenkt. Die Stopfeinheit ist dann lediglich mit den Stopfpickeln
des gegenüberliegenden Stopfwerkzeugs absenkbar. Nachteilig bei der bekannten Anordnung
von Schwenkpickel ist der Platzbedarf für den jeweiligen Schwenkmechanismus samt Schwenkantriebe.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stopfaggregat der eingangs genannten
Art mit einer kompakten Bauweise anzugeben.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Abhängige
Ansprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an.
[0006] Dabei ist vorgesehen, dass die äußere Stopfpickelhalterung um eine erste Schwenkachse
verschwenkbar ist und dass die innere Stopfpickelhalterung um eine gegenüber der ersten
Schwenkachse versetzt angeordnete zweite Schwenkachse verschwenkbar ist. Damit entfällt
die Notwendigkeit, Elemente zum Verschwenken der Stopfpickelhalterungen nebeneinander
anzuordnen. Die versetzte Anordnung ermöglicht eine optimierte Nutzung des vorhandenen
Bauraums. Resultat ist eine kompakte Stopfeinheit, die insbesondere in einer Gleislängsrichtung
geringe Außenmaße aufweist.
[0007] Vorteilhafterweise ist an einer äußeren Seite der innere Stopfpickelhalterung ein
erstes Kontaktelement angeordnet, wobei an einer inneren Seite der äußeren Stopfpickelhalterung
ein zweites Kontaktelement angeordnet ist und wobei die beiden Kontaktelemente bei
nach unten geschwenkten Stopfpickelhalterungen ineinandergreifen. Bei einem Arbeitseinsatz
mit beiden Stopfpickel besteht somit eine formschlüssige Verbindung der beiden Stopfpickelhalterungen.
Damit wird eine übermäßige Beanspruch eines Schwenklagers vermieden, wenn auf den
zugeordneten Stopfpickel eine höhere Gegenkraft des Schotters wirkt. Zudem wirkt sich
die erzielte Erhöhung der Verwindungssteifigkeit positiv auf die Stopfqualität aus.
[0008] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die äußere Stopfpickelhalterung
direkt mit einem ersten Schwenkantrieb verbunden und die innere Stopfpickelhalterung
ist über eine am zugeordneten Schwenkhebel gelagerte Koppelanordnung mit einem zweiten
Schwenkantrieb verbunden. Die Anordnung der Koppelanordnung erlaubt eine weitere Reduzierung
des notwendigen Platzbedarfs. Damit wird die Bauweise der Stopfeinheit noch kompakter.
[0009] Dabei ist es von Vorteil, wenn die Koppelanordnung ein drehbar am Schwenkhebel gelagertes
Schwenkelement und ein das Schwenkelement mit der inneren Stopfpickelhalterung verbindendes
Verbindungselement umfasst. Diese Anordnung ist zugleich robust und platzsparend.
Es kommen lediglich Drehgelenke zum Einsatz, welche einfach herstellbar sind und bei
wenig Wartungsaufwand eine hohe Standzeit aufweisen. In einer anderen Ausprägung der
Koppelanordnung kann es auch sinnvoll sein, translatorisch gelagerte Koppelelemente
einzusetzen.
[0010] Eine weitere Vereinfachung sieht vor, dass das Schwenkelement um die erste Schwenkachse
verschwenkbar angeordnet ist. Somit sind am jeweiligen Schwenkhebel die äußere Stopfpickelhalterung
und das Schwenkelement um dieselbe Schwenkachse drehbar. Das ermöglicht einen kompakten
Aufbau der entsprechenden Lagerungen mit einer durchgängigen Lagerwelle.
[0011] Die Funktion des Stopfaggregats wird in vorteilhafterweise erweitert, wenn am Verbindungselement
ein Mitnehmer angeordnet ist und wenn der Mittnehmer beim Hochschwenken der inneren
Stopfpickelhalterung an einem Kulissenelement der äußeren Stopfpickelhalterung anliegt.
Auf diese Weise wird bei einem Hochschwenken der inneren Stopfpickelhalterung die
äußere Stopfpickelhalterung mit hochgeschwenkt. Für ein Hochschwenken beider Stopfpickelhalterungen
ist die Aktivierung des zweiten Schwenkantriebs ausreichend, während der erste Schwenkantrieb
freigeschaltet bleibt.
[0012] Die schmale und robuste Ausführung der Schwenkanordnungen wird weiter verbessert,
indem die äußere Stopfpickelhalterung eine Ausnehmung aufweist, durch welche die Koppelanordnung
hindurchgeführt ist. Zum Beispiel weist die äußere Stopfpickelhalterung in Richtung
des Schwenklagers eine Gabelung mit einer vertieften Ausnehmung auf, sodass die Ausnehmung
zur Durchführung der Koppelanordnung geeignet ist. Vorteilhafterweise ist auch die
innere Stopfpickelhalterung im Bereich des zugeordneten Schwenklagers gegabelt, wobei
die Koppelanordnung mittig angelenkt ist.
[0013] In einer einfachen Ausprägung des erfindungsgemäßen Stopfaggregats ist jedem Stopfwerkzeug
als Antrieb zum Beistellen und zur Schwingungsbeaufschlagung ein Hydraulikzylinder
zugeordnet. Eine Hydrauliksteuerung ist dabei so eingerichtet, dass während eines
Beistellvorgangs einer Beistellbewegung eine Schwingungsbewegung überlagert wird.
Dabei wird eine Kammer des Hydraulikzylinders mit einem pulsierenden Druck beaufschlagt.
Während eines Eintauchvorgangs der Stopfpickel in ein Schotterbett erfolgt nur eine
Schwingungsbeaufschlagung.
[0014] Bei dieser Ausprägung ist es von Vorteil, wenn die Hydraulikzylinder der beiden gegenüberliegenden
Stopfwerkzeuge untereinander angeordnet sind. Damit wird eine kompakte Bauweise des
Aggregats erzielt, mit geringen Außenabmaßen in Gleislängsrichtung.
[0015] In einer anderen Ausprägung der Erfindung ist jedem Stopfwerkzeug ein Beistellzylinder
zugeordnet, wobei jeder Beistellzylinder zur Schwingungsbeaufschlagung mit einem Exzenterantrieb
gekoppelt ist. Mit nebeneinander oder untereinander angeordneten Beistellzylindern
wird auch hier eine schmale Bauweise erreicht. Eine entsprechende Lösung offenbart
die Veröffentlichungsschrift
AT 520 267 A1.
[0016] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass zum gleichzeitigen Unterstopfen mehrerer
Schwellen mehrere Stopfeinheiten in einer Gleislängsrichtung hintereinander angeordnet
sind. Die schmale Bauweise der jeweiligen Stopfeinheit ermöglicht diese Anordnung
mit uneingeschränkter Funktion der Schwenkpickel.
[0017] Dabei ist es günstig, wenn die Stopfeinheiten baugleich ausgeführt sind. Das vereinfacht
die Herstellung und reduziert den Wartungsaufwand, weil weniger unterschiedliche Ersatzteile
notwendig sind. Zudem wird eine übergeordnete Ansteuerung der gemeinsam angeordneten
Stopfeinheiten erleichtert. Durch die gleichen kinematischen Eigenschaften der einzelnen
Stopfeinheiten sind synchrone Bewegungsabläufe einfach umsetzbar.
[0018] Vorteilhafterweise sind die Werkzeugträger der hintereinander angeordneten Stopfeinheiten
höhenverstellbar in einem gemeinsamen Aggregatrahmen gelagert. Das ermöglicht eine
gemeinsame Seitwärtsverschiebung oder Verdrehung um eine Hochachse durch eine Verstellung
des Aggregatrahmens. Auf diese Weise sind die hintereinander angeordneten Stopfeinheiten
auf einfache Weise über einem abzweigenden Schienenstrang einer Weiche positionierbar.
[0019] Verbessert werden die Einsatzmöglichkeiten eines Stopfaggregats zum gleichzeitigen
Unterstopfen mehrerer Schwellen dadurch, dass jeder Werkzeugträger der hintereinander
angeordneten Stopfeinheiten mittels eines eigenen Stellantriebs separat höhenverstellbar
ist. Beispielsweise können die hintereinander angeordneten Stopfeinheiten unterschiedlich
tief abgesenkt werden. Das erlaubt ein sukzessives Unterstopfen einer Schwelle in
unterschiedlichen Tiefenzonen. Zudem kann ein Absenken einzelne Stopfeinheiten ausgesetzt
werden, wenn für ein Eindringen der Stopfpickel zu wenig Platz vorhanden ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten
Figuren erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- Stopfaggregat mit einer Stopfeinheit in einer Vorderansicht
- Fig. 2
- Schwenklager der Stopfeinheit gemäß Fig. 1 im Detail
- Fig. 3
- Stopfeinheit in einer Seitenansicht
- Fig. 4
- Stopfwerkzeug mit Schwenkmechanismus für innere Stopfpickelhalterung
- Fig. 5
- Stopfwerkzeug mit Schwenkmechanismus für äußere Stopfpickelhalterung
- Fig. 6
- Schwenkbewegung der inneren Stopfpickelhalterung
- Fig. 7
- Schwenkbewegung der äußeren Stopfpickelhalterung
- Fig. 8
- Stopfaggregat zum gleichzeitigen Unterstopfen mehrerer Schwellen
Beschreibung der Ausführungsformen
[0021] Das in Fig. 1 dargestellte Stopfaggregat 1 umfasst einen Aggregatrahmen 2, der an
einem Maschinenrahmen 3 einer nicht näher beschriebenen Gleisbaumaschine lateral verschiebbar
gelagert ist. Im Arbeitseinsatz befährt die Gleisbaumaschine ein Gleis mit auf einem
Schotterbett 4 gelagerten Schwellen 5 und darauf befestigten Schienen 6. Dabei werden
die Schwellen 5 mittels des Stopfaggregats 1 unterstopft.
[0022] Im Aggregatrahmen 2 ist zumindest eine Stopfeinheit 7 angeordnet. Bei einem Stopfaggregat
1 zum gleichzeitigen Unterstopfen mehrerer Schwellen 5 sind hintereinander mehrere
Stopfeinheiten 7 angeordnet (Fig. 8). Die jeweilige Stopfeinheit 7 umfasst einen Werkzeugträger
8, der höhenverstellbar in Vertikalführungen des Aggregatrahmens 2 geführt ist. Dabei
erfolgt eine Absenk- bzw. Hebebewegung mittels eines zugeordneten Höhenstellantriebs
9. Für das Unterstopfen einer Schwelle 5 umfasst das Stopfaggregat 1 in Gleisquerrichtung
mehrere nebeneinander angeordnete Aggregatrahmen 2 mit darin gelagerten Stopfeinheiten
7. Diese sind vorteilhafterweise um eine Hochachse verdrehbar und separat lateral
verschiebbar, um eine Positionierung über einem abzweigenden Schienenstrang einer
Weiche zu ermöglichen.
[0023] Am Werkzeugträger 8 der jeweiligen Stopfeinheit 7 sind zwei in Bezug auf eine zu
unterstopfende Schwelle 5 gegenüberliegende Stopfwerkzeuge 10 gelagert. Konkret umfasst
das jeweilige Stopfwerkzeug 10 einen Schwenkhebel 11, der um eine Beistellachse 12
drehbar am Werkzeugträger 8 gelagert ist. Die Beistellachse 12 ist gewöhnlich in Gleisquerrichtung
ausgerichtet.
[0024] Ein oberer Arm des Schwenkhebels 11 ist mit einem Antrieb 13 gekoppelt, um während
eines Stopfvorgangs eine Beistellbewegung mit einer überlagerten Schwingungsbewegung
hervorzurufen. An einem unteren Arm des Schwenkhebels 11 sind eine innere Stopfpickelhalterung
14 und eine äußere Stopfpickelhalterung 15 zur Befestigung von Stopfpickel 16 angeordnet.
Die Bezeichnungen als innere Stopfpickelhalterung 14 und äußere Stopfpickelhalterung
15 nehmen Bezug auf die Position zweier beidseits einer Schiene 6 absenkbarer Stopfeinheiten
7. Dabei liegen die inneren Halterungen 14 der beiden Stopfeinheiten 7 bezüglich der
Schiene 6 direkt gegenüber. Die in den äußeren Stopfpickelhalterungen 15 befestigten
Stopfpickel 16 tauchen mit größerem Abstand zur Schiene 6 in das Schotterbett 4 ein.
[0025] Falls zwischen den Schwellen 5 und Schienen 6 kein Platz zum Eintauchen eines Stopfpickels
16 vorhanden ist, kann dieser vor einem Absenken der Stopfeinheit 7 hochgeschwenkt
werden. Das tritt insbesondere beim Unterstopfen von Weichen oder Kreuzungen auf,
wo abzweigende oder kreuzende Schienenstränge sowie Stelleinrichtungen Hindernisse
darstellen.
[0026] Zum Hochschwenken der äußeren Stopfpickelhalterung 15 ist diese mittels eines ersten
Drehgelenks 17 um eine erste Schwenkachse 18 drehbar mit dem Schwenkhebel 11 verbunden.
Erfindungsgemäß ist dazu versetzt eine zweite Schwenkachse 19 angeordnet. Um diese
zweite Schwenkachse 19 erfolgt bei Bedarf ein Hochschwenken der inneren Stopfpickelhalterung
14. Beispielsweise ist eine Verbindung der inneren Stopfpickelhalterung 14 mit dem
Schwenkhebel 11 als zweites Drehgelenk 20 ausgebildet, das gegenüber dem ersten Drehgelenk
17 nach unten und innen versetzt angeordnet ist. Beide Schwenkachsen 18, 19 sind parallel
zueinander und normal zur Beistellachse 12 ausgerichtet.
[0027] Vorteilhafterweise ist die äußere Stopfpickelhalterung 15 direkt mit einem ersten
Schwenkantrieb 21 verbunden. Dieser ist zum Beispiel einerseits an der äußeren Stopfpickelhalterung
15 und andererseits am Schwenkhebel 11 angelenkt. Die innere Stopfpickelhalterung
14 ist über eine Koppelanordnung 22 mit einem zweiten Schwenkantrieb 23 verbunden.
Dieser ist wiederum am Schwenkhebel 11 angelenkt. Ausgebildet sind die Schwenkantriebe
21, 23 vorzugsweise als Hydraulikzylinder.
[0028] Im dargestellten Beispiels umfasst die Koppelanordnung 22 ein drehbar am Schwenkhebel
11 gelagertes Schwenkelement 24 und ein das Schwenkelement 24 mit der inneren Stopfpickelhalterung
14 verbindendes Verbindungselement 25. Dabei ist das Schwenkelement 24 günstigerweise
um die erste Schwenkachse 18 drehbar. Das erste Drehgelenk 17 umfasst somit auch die
Anlenkung des Schwenkelements 24 am Schwenkhebel 11.
[0029] Um bei einem Beistellvorgang ungleichmäßige Belastungen der Drehgelenke 17, 20 zu
vermeiden sind die Stopfpickelhalterungen 14, 15 im nach unten geschwenkten Zustand
über zusätzliche Kontaktelemente 26, 27 formschlüssig verbunden. Wie in Fig. 1 dargestellt
ist an einer äußeren Seite der inneren Stopfpickelhalterung 14 ein erstes Kontaktelement
26 angeordnet. An der zugewandten inneren Seite der äußeren Stopfpickelhalterung 15
ist ein zweites Kontaktelemente 27 angeordnet. Die beiden Kontaktelemente 26, 27 sind
so gestaltet, dass sie ineinandergreifen können. Beispielsweise umfasst das erste
Kontaktelement 26 einen Keil, der in eine keilförmige Vertiefung des zweiten Kontaktelements
27 passt.
[0030] Mittels der Schwenkantriebe 21, 23 ist zunächst die äußere Stopfpickelhalterung 15
samt Stopfpickel 16 und anschließend die innere Stopfpickelhalterung 14 samt Stopfpickel
16 hochschwenkbar. Mit einer in Fig. 2 dargestellten Weiterbildung sind beide Stopfpickelhalterungen
14, 15 mittels des zweiten Schwenkantriebs 23 gleichzeitig hochschwenkbar. Dabei ist
der erste Schwenkantrieb 21 drucklos geschaltet.
[0031] Zum synchronen Hochschwenken ist an einer neben dem Verbindungselement 25 befindlichen
Stelle der äußeren Stopfpickelhalterung 15 ein Kulissenelement 28 befestigt. Als Gegenelement
ist am Verbindungselement 25 ein Mitnehmer 29 befestigt. Dieser Mitnehmer 29 liegt
am Kulissenelement 28 an. Bei einem Hochschwenkvorgang gleitet der Mitnehmer 29 entlang
des Kulissenelements 28 und bewirkt so ein Mitschwenken der äußeren Stopfpickelhalterung
15. Form und Position des Kulissenelements 28 und des Mitnehmers 29 bestimmen dabei
die Schwenkbewegung der äußeren Stopfpickelhalterung 15.
[0032] In Fig. 3 ist ersichtlich, dass die äußere Stopfpickelhalterung 15 nach oben hin
eine Gabelung aufweist. Auf diese Weise ist die äußere Stopfpickelhalterung 15 an
zwei in Schwenkachsenrichtung 30 distanzierten Lagerstellen mit dem Schwenkhebel 11
verbunden. Dazwischen ergibt sich eine Ausnehmung 31, durch die die Koppelanordnung
22 hindurchgeführt ist. Auch die innere Stopfpickelhalterung 14 weist zwei in Schwenkachsenrichtung
30 distanzierte Lagerstellen auf. Dazwischen greift das Verbindungselement 25 an der
inneren Stopfpickelhalterung 14 an. Trotz schmaler Bauweise ist damit eine robuste
Lagerung der Stopfpickelhalterungen 14, 15 sichergestellt.
[0033] In diesem Beispiel sind die Schwenkhebel 11 mit Hydraulikzylindern als Antriebe 13
verbunden. Dabei ist der jeweilige Hydraulikzylinder zur Erzeugung einer Beistellbewegung
mit überlagerter Schwingungsbewegung ausgebildet. Eine schmale Bauweise in Schwenkachsenrichtung
30 kommt durch die untereinander angeordneten Hydraulikzylinder zustande. Die Hübe
und Drücke der Hydraulikzylinder sind dabei mit dem jeweiligen Hebelverhältnis der
Schwenkhebel 11 abgestimmt, sodass sich an den Enden der Stopfpickel 16 gleiche Beistellkräfte
und Schwingungsamplituden einstellen. Dabei kann es sinnvoll sein, die Beistellachsen
12 in vertikaler Richtung versetzt anzuordnen.
[0034] In einer nicht dargestellten Anordnung sind die Antriebe 13 als Beistellzylinder
und Exzenterantrieb ausgebildet. Dabei ist der jeweilige Schwenkhebel 11 über einen
zugeordneten Beistellzylinder mit dem Exzenterantrieb gekoppelt. Konkret ist jeder
Beistellzylinder an eine Exzenterwelle angeschlossen, um bei Rotation der Exzenterwelle
die Schwingungsbewegung zu erzeugen. Zudem werden die Stopfpickel 16 bei Aktivierung
der Beistellzylinder zueinander beigestellt. Für eine schmale Bauweise ist es von
Vorteil, wenn die Beistellzylinder nebeneinander angeordnet sind. Darüber oder darunter
ist der Exzenterantrieb angeordnet. An der Exzenterwelle sind nach oben oder unten
ausgerichtete Konsolen gelagert, mit welchen die Beistellzylinder verbunden sind.
[0035] Ein Hochschwenkvorgang des inneren Stopfpickels 16 wird anhand der Figuren 4 und
6 erläutert. Der zugeordnete zweite Schwenkantrieb 23 ist als Hydraulikzylinder ausgebildet.
Ein Ende des Zylinders ist drehbar am oberen Arm des Schwenkhebels 11 angelenkt. Die
Kolbenstange ist gelenkig mit dem Schwenkelement 24 verbunden. Das um die erste Schwenkachse
18 drehbare Schwenkelement 24 und die um die zweite Schwenkachse 19 drehbare innere
Stopfpickelhalterung 14 bilden mit dem Verbindungselement 25 als Koppel eine Doppelschwinge.
Eine Betätigung der Doppelschwinge durch Aktivierung des zweiten Schwenkantriebs 23
zeigt Fig. 6. Links ist die Ausgangsposition gemäß Fig. 4 dargestellt. Die rechte
Darstellung zeigt die Anordnung mit hochgeschwenkter innerer Stopfpickelhalterung
14 samt Stopfpickel 16.
[0036] Die Schwenkanordnung der äußeren Stopfpickelhalterung 15 ist in den Figuren 5 und
7 dargestellt. Dabei ist der zugeordnete erste Schwenkantrieb 21 einerseits am Schwenkhebel
11 und andererseits direkt an der äußeren Stopfpickelhalterung 15 angelenkt. Die exzentrische
Anlenkung bewirkt bei Betätigung des ersten Schwenkantriebs 21 ein Verschwenken der
Stopfpickelhalterung 15. Ein gleichzeitiges Hochschwenken beider Stopfpickelhalterungen
14, 15 ist auch mittels des Kulissenelements 28 und des Mitnehmers 29 durchführbar.
Dabei ist der als Hydraulikzylinder ausgebildete erste Schwenkantrieb 21 drucklos
geschaltet.
[0037] Die unterschiedlichen Schwenkanordnungen erlauben eine besonders schmale Bauweise
in Schwenkachsenrichtung 30. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, mehrere Stopfeinheiten
7 hintereinander in einem gemeinsamen Aggregatrahmen 2 anzuordnen. Fig. 8 zeigt eine
entsprechende Anordnung zum gleichzeitigen Unterstopfen von drei Schwellen 5. Dabei
ist günstigerweise jeder Stopfeinheit 7 ein eigenen Höhenstellantrieb 9 zugeordnet,
um bei Hindernissen im Gleis einzelne Stopfeinheiten 7 separat absenken zu können.
Neben der separaten Absenkbarkeit besteht der Vorteil einer baugleichen Ausbildung
aller Stopfeinheiten 7. Das erleichtert die Herstellung und Wartung des Stopfaggregats
1.
[0038] Zudem ist ein sukzessives Unterstopfen einer Schwelle 5 in unterschiedlichen Tiefenzonen
möglich. Beispielsweise wird die vordersten Stopfeinheit 7 tiefer abgesenkt als die
mittlere Stopfeinheit 7. Die hinterste Stopfeinheit 7 wird weniger tief abgesenkt
als die mittlere Stopfeinheit 7. Auf diese Weise wird mit schwellenweiser Vorrückung
des Stopfaggregats 1 jede Schwelle drei Mal mit abnehmender Eindringtiefe unterstopft.
Insbesondere bei einer großen Schichtdicke des Schotterbetts 4 führt eine solche Mehrfachstopfung
zu einer verbesserten Schotterverdichtung.
1. Stopfaggregat (1) zum Unterstopfen von Schwellen (5) eines Gleises, umfassend eine
Stopfeinheit (7) mit gegenüberliegenden, auf einem höhenverstellbaren Werkzeugträger
(8) gelagerten Stopfwerkzeugen (10), welche über Antriebe (13) in Schwingung versetzbar
und zueinander bestellbar sind, wobei jedes Stopfwerkzeug (10) einen um eine Beistellachse
(12) drehbaren Schwenkhebel (11) und eine innere sowie eine äußere Stopfpickelhalterung
(14, 15) umfasst und wobei jede Stopfpickelhalterung (14, 15) gegenüber dem Schwenkhebel
(11) lateral verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Stopfpickelhalterung (15) um eine erste Schwenkachse (18) verschwenkbar
ist und dass die innere Stopfpickelhalterung (14) um eine gegenüber der ersten Schwenkachse
(18) versetzt angeordnete zweite Schwenkachse (19) verschwenkbar ist.
2. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer äußeren Seite der innere Stopfpickelhalterung (14) ein erstes Kontaktelement
(26) angeordnet ist, dass an einer inneren Seite der äußeren Stopfpickelhalterung
(15) ein zweites Kontaktelement (27) angeordnet ist und dass die beiden Kontaktelemente
(26, 27) bei nach unten geschwenkten Stopfpickelhalterungen (14, 15) ineinandergreifen.
3. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Stopfpickelhalterung (15) direkt mit einem ersten Schwenkantrieb (21)
verbunden ist und dass die innere Stopfpickelhalterung (14) über eine am zugeordneten
Schwenkhebel (11) gelagerte Koppelanordnung (22) mit einem zweiten Schwenkantrieb
(23) verbunden ist.
4. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelanordnung (22) ein drehbar am Schwenkhebel (11) gelagertes Schwenkelement
(24) und ein das Schwenkelement (24) mit der inneren Stopfpickelhalterung (14) verbindendes
Verbindungselement (25) umfasst.
5. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (24) um die erste Schwenkachse (18) verschwenkbar angeordnet ist.
6. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungselement (25) ein Mitnehmer (29) angeordnet ist und dass der Mittnehmer
(29) beim Hochschwenken der inneren Stopfpickelhalterung (14) an einem Kulissenelement
(28) der äußeren Stopfpickelhalterung (15) anliegt.
7. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Stopfpickelhalterung (15) eine Ausnehmung (31) aufweist, durch welche
die Koppelanordnung (22) hindurchgeführt ist.
8. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Stopfwerkzeug (10) als Antrieb (13) zum Beistellen und zur Schwingungsbeaufschlagung
ein Hydraulikzylinder zugeordnet ist.
9. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikzylinder der beiden gegenüberliegenden Stopfwerkzeuge (10) untereinander
angeordnet sind.
10. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Stopfwerkzeug (10) ein Beistellzylinder zugeordnet ist und dass jeder Beistellzylinder
zur Schwingungsbeaufschlagung mit einem Exzenterantrieb gekoppelt ist.
11. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum gleichzeitigen Unterstopfen mehrerer Schwellen (5) mehrere Stopfeinheiten (7)
in einer Gleislängsrichtung hintereinander angeordnet sind.
12. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stopfeinheiten (7) baugleich ausgeführt sind.
13. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträger (8) der hintereinander angeordneten Stopfeinheiten (7) höhenverstellbar
in einem gemeinsamen Aggregatrahmen (2) gelagert sind.
14. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Werkzeugträger (8) der hintereinander angeordneten Stopfeinheiten (7) mittels
eines eigenen Stellantriebs (9) separat höhenverstellbar ist.
1. A tamping unit (1) for tamping sleepers (5) of a track, comprising a tamping assembly
(7) with opposing tamping tools (10) which are mounted on a height-adjustable tool
carrier (8), and which can be set in vibration via drives (13) and can be squeezed
towards each other, wherein each tamping tool (10) comprises a swivelling lever (11)
which can be rotated about a squeezing axis (12) and an inner and an outer tamping
tine support (14, 15), and wherein each tamping tine support (14, 15) is laterally
swivelable relative to the swivelling lever (11), characterised in that the outer tamping tine support (15) is swivelable about a first swivelling axis (18)
and in that the inner tamping tine support (14) is swivelable about a second swivelling axis
(19) arranged offset relative to the first swivelling axis (18).
2. A tamping unit (1) according to claim 1, characterised in that a first contact element (26) is arranged on an outer side of the inner tamping tine
support (14), in that a second contact element (27) is arranged on an inner side of the outer tamping tine
support (15) and in that the two contact elements (26, 27) engage in one another when the tamping tine supports
(14, 15) are swivelled down.
3. A tamping unit (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the outer tamping tine support (15) is directly connected to a first swivel drive
(21) and that the inner tamping tine support (14) is connected to a second swivel
drive (23) via a coupler arrangement (22) mounted on the assigned swivelling lever
(11).
4. A tamping unit (1) according to claim 3, characterised in that the coupler arrangement (22) comprises a swivelling element (24) rotatably mounted
on the swivelling lever (11) and a connecting member (25) connecting the swivelling
element (24) to the inner tamping tine support (14).
5. A tamping unit (1) according to claim 4, characterised in that the swivelling element (24) is arranged to swivel about the first swivelling axis
(18).
6. A tamping unit (1) according to claim 4 or 5, characterised in that a catch (29) is arranged on the connecting element (25) and that the catch (29) is
in contact with a link element (28) of the outer tamping tine support (15) when the
inner tamping tine support (14) is swivelled up.
7. A tamping unit (1) according to one of the claims 3 to 6, characterised in that the outer tamping tine support (15) has a recess (31) through which the coupler arrangement
(22) is passed.
8. A tamping unit (1) according to one of the claims 1 to 7, characterised in that a hydraulic cylinder is assigned to each tamping tool (10) as a drive (13) for squeezing
and for applying vibration.
9. A tamping unit (1) according to claim 8, characterised in that the hydraulic cylinders of the two opposing tamping tools (10) are arranged one below
the other.
10. A tamping unit (1) according to one of the claims 1 to 7, characterised in that a squeeze cylinder is assigned to each tamping tool (10) and in that each squeeze cylinder is coupled to an eccentric drive for applying vibration.
11. A tamping unit (1) according to one of the claims 1 to 10, characterised in that several tamping assemblies (7) are arranged one behind the other in a longitudinal
direction of the track for the simultaneous tamping of several sleepers (5).
12. A tamping unit (1) according to claim 11, characterised in that the tamping assemblies (7) are identical in construction.
13. A tamping unit (1) according to claim 10 or 11, characterised in that the tool carriers (8) of the tamping assemblies (7) arranged one behind the other
are mounted height-adjustably in a shared tamping unit frame (2).
14. A tamping unit (1) according to one of the claims 10 to 13, characterised in that each tool carrier (8) of the tamping assemblies (7) arranged one behind the other
can be adjusted separately in height by means of its own actuator (9).
1. Module de bourrage (1) pour le bourrage inférieur de traverses (5) d'une voie ferrée,
comprenant une unité de bourrage (7) avec des outils de bourrage opposés (10) logés
sur un porte-outil réglable en hauteur (8), qui peuvent être amenés en oscillation
par le biais d'entraînements (13) et peuvent être labourés l'un vers l'autre, dans
lequel chaque outil de bourrage (10) comprend un levier pivotant (11) rotatif autour
d'un axe d'adjonction (12) et un support de pic de bourrage interne ainsi qu'externe
(14, 15), et dans lequel chaque support de pic de bourrage (14, 15) peut être pivoté
latéralement par rapport au levier pivotant (11), caractérisé en ce que le support de pic de bourrage externe (15) peut être pivoté autour d'un premier axe
de pivotement (18) et que le support de pic de bourrage interne (14) peut être pivoté
autour d'un second axe de pivotement (19) disposé de manière décalée par rapport au
premier axe de pivotement (18).
2. Module de bourrage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un premier élément de contact (26) est disposé sur un côté externe du support de pic
de bourrage interne (14), qu'un second élément de contact (27) est disposé sur un
côté interne du support de pic de bourrage externe (15) et que les deux éléments de
contact (26, 27) s'engrènent l'un dans l'autre dans le cas de supports de pic de bourrage
(14, 15) pivotés vers le bas.
3. Module de bourrage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le support de pic de bourrage externe (15) est directement connecté à un premier
entraînement pivotant (21) et que le support de pic de bourrage interne (14) est connecté
par le biais d'un agencement de couplage (22) logé sur le levier pivotant associé
(11) à un second entraînement pivotant (23).
4. Module de bourrage (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'agencement de couplage (22) comprend un élément pivotant (24) logé à rotation sur
le levier pivotant (11) et un élément de connexion (25) connectant l'élément pivotant
(24) au support de pic de bourrage interne (14).
5. Module de bourrage (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément pivotant (24) est disposé à pivotement autour du premier axe de pivotement
(18).
6. Module de bourrage (1) selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'un toc d'entraînement (29) est disposé sur l'élément de connexion (25) et que le toc
d'entraînement (29) repose sur un élément de coulisse (28) du support de pic de bourrage
externe (15) lors du pivotement vers le haut du support de pic de bourrage interne
(14).
7. Module de bourrage (1) selon une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que le support de pic de bourrage externe (15) présente un évidement (31) à travers lequel
l'agencement de couplage (22) est passé.
8. Module de bourrage (1) selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un cylindre hydraulique est associé à chaque outil de bourrage (10) en tant qu'entraînement
(13) pour l'adjonction et pour la sollicitation en oscillation.
9. Module de bourrage (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les cylindres hydrauliques des deux outils de bourrage opposés (10) sont disposés
l'un en dessous de l'autre.
10. Module de bourrage (1) selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un cylindre d'adjonction est associé à chaque outil de bourrage (10) et que chaque
cylindre d'adjonction est couplé à un entraînement excentrique pour la sollicitation
en oscillation.
11. Module de bourrage (1) selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que plusieurs unités de bourrage (7) sont disposées l'une derrière l'autre dans une direction
longitudinale de voie pour le bourrage inférieur simultané de plusieurs traverses
(5).
12. Module de bourrage (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que les unités de bourrage (7) sont réalisées de manière identique.
13. Module de bourrage (1) selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les porte-outils (8) des unités de bourrage (7) disposées l'une derrière l'autre
sont logés de manière réglable en hauteur dans un châssis de module commun (2).
14. Module de bourrage (1) selon une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que chaque porte-outil (8) des unités de bourrage (7) disposées l'une derrière l'autre
est réglable en hauteur séparément au moyen d'un mécanisme de commande propre (9).
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