[0001] Die Erfindung betrifft eine Exzenterschnecken-Dosiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zur Steuerung eines Dosierprozesses mit einer
derartigen Exzenterschnecken-Dosiervorrichtung. Insbesondere betrifft die Erfindung
eine Exzenterschnecken-Mikrodosiervorrichtung und entsprechend ein Verfahren zur Steuerung
eines Mikrodosierprozesses.
[0002] Bekanntlich wird industrielle Fertigung erst möglich durch Reproduzierbarkeit und
Prozesskontrolle über alle Herstellungsphasen, weil eine die Produktion begleitende
Prozessverbesserung die laufende Optimierung ermöglicht, die die Wettbewerbsfähigkeit
dauerhaft erhält.
[0003] Entsprechend brisant sind Kenntnis und Monitoring aller den Fertigungsprozess bestimmenden
Zustände von Dosiervorrichtungen in einer Fertigungsanlage.
[0004] Mit immer leistungsfähigeren flüssigen und pastösen Funktionswerkstoffen und der
Miniaturisierung entwickelte sich auch der Bedarf, Flüssigkeiten und Pasten im industriellen
Fertigungsprozess immer genauer und schneller präzise zu dosieren, wobei das Dosiergut
z.B. Vorfixieren und Kleben, elektrisch und thermisch Kontaktieren, Abschirmen und
hermetisch Kapseln und immer weitere Funktionalitäten übernimmt. Inzwischen werden
sogar die eigentlichen, funktionalen Bauelemente über Dosierprozesse hergestellt,
wie beispielsweise optische Linsen, Leiter oder Streukörper etc. im 3D-Druck. Allerdings
führt die innovative Ausdifferenzierung der immer leistungsfähigeren, anwendungsspezifischen
Medien zu extremen Dosiereigenschaften: hohe und/oder abrasive Feststoffbeladung im
Dosiergut (wie z.B. bei Wärmeleitpasten oder der LED-Leuchtstoffe), enge Prozessfenster
für Temperatur, Druck, Agitation bzw. kinetischen Energieeintrag oder Topfzeit fordern
immer genauere Abstimmung der Dosiervorrichtung auf die aktuell wirksame "Systemsituation"
aus Dosiergut, Dosierer und Prozessanforderung.
[0005] Mit Miniaturisierung und Produktivitätssteigerung einhergehend wächst die Anforderung,
immer kleinere Mengen mit hoher Präzision und Wiederholgenauigkeit ab zu dosieren,
wobei Prozesszuverlässigkeit und Anlagenverfügbarkeit wesentliche Kriterien der Dosiermethodenwahl
sind.
[0006] Dosiervorrichtungen mit Exzenterschneckenpumpen mit ihren selbstdichtenden Rotor-Stator-Passungen
sind durch ihre exakt volumetrische Funktionsweise sehr vielseitig anwendbar. Solange
diese im regulären Betriebsbereich arbeiten, fördern sie das Dosiergut -inklusive
etwaiger Füllstoffe- exakt drehwinkelproportional, wenn auch mit definierten, leicht
zu mittelnden Fördereinbrüchen durch Öffnungs- und Schließphasen der Schneckenkammern.
Eine Regelung des Antriebsmotors der Exzenterschneckenpumpe verwendet daher Drehzahl
und Drehwinkel als Zielgrößen des volumetrischen Dosierbetriebs. Die positionierbewegungssynchrone
Regelung der Drehzahl ermöglicht dann eine örtlich konstante Abdosiermenge, also z.B.
einen gleichmäßigen Dosiergutauftrag am Target. Dabei sind typisch tribologische u.a.
wechselwirkende Grenzflächeneigenschaften zwischen Exzenterschneckenpumpe und Dosiergut
sowie Viskositätsverhalten des Dosiergutes bestimmend für Leistung, Standzeit und
Zuverlässigkeit - und stark verschleißabhängig.
[0007] Der individuelle Dosierprozess wird gemäß dem Stand der Technik aufgrund allgemeiner
Erfahrungswerte über die verfügbaren Parameter grob voreingestellt und anschließend
durch Versuchsreihen feinjustiert, bis das gewünschte Ergebnis stabil erreicht wird.
Dieser Zustand muss dann bei Abweichungen schnell und geeignet nachgeregelt werden,
wozu bis heute die Qualitätssicherung bzw. der Prozessverantwortliche über regelmäßige
Stichproben anhand des Dosierergebnisses (meist an abgelegten Dosierungen oder z.B.
am fertigen Zwischenprodukt) gefordert ist. Dies wird vereinzelt auch bereits über
automatische Prozesse erledigt, z.B. über die bildverarbeitungstechnische Bewertung
des platzierten Dosiergutes.
[0008] Treten dann im hochproduktiven Serieneinsatz Qualitätsprobleme oder gar Dosierunterbrechungen
auf, so müssen fragwürdige Chargen rückverfolgt werden bis zur ersten Grenzmusterverletzung,
der Fertigungsprozess muss gestoppt und der Dosierprozess muss nachgebessert werden,
bevor die Serienproduktion wieder anläuft. Schaden und Aufwand können erheblich sein
und die kalkulierbare Anlagenverfügbarkeit leidet, die Zuverlässigkeit steht infrage.
[0009] Besondere Brisanz gewinnt die vorliegende Erfindung durch das innovative Streben
des Marktes in Richtung der Minimalmengendosierung bei immer extremerer Ausdifferenzierung
von Dosierguteigenschaften für die Herstellung hoch werthaltiger Zielprodukte: aufgewendete
Dosiergutmenge und Zielproduktausbeute sind wirtschaftlich hochrelevante Faktoren
und daher im Fokus des Marktes, während der Aufwand an Produktionsmitteln angesichts
der hohen Produktivität moderner Fertigungsanlagen kaum mehr ins Gewicht der Stückkosten
fällt und so die Investitionen in innovative Anlagentechnologie mehr als rechtfertigt.
[0010] Gemäß dem Stand der Technik regeln Dosiervorrichtungen mit Exzenterschneckenpumpen
(und darüber hinaus auch mit Exzenterschrauben-, Endloskolben-, Monho-/Moineau- oder
Peristaltikpumpen) typischerweise mit Drehzahl und Drehwinkel am Antriebsmotor als
Zielgröße, weil diese im störungsfreien und unverschlissenen regulären Betriebsbereich
einem eindeutig kalkulierbaren Dosierstrom bzw. Dosiervolumen aus der Rotor-Stator-Baugruppe
entsprechen.
[0011] Dass die Rotor-Stator-Passungseigenschaften extrem relevant für den Dosierprozess
sind, wie sich in den Phänomenen der praktischen Verwendung zeigt, bleibt dabei unberücksichtigt
und muss durch vorbeugende Nutzungsbeschränkungen und einzugehende Prozessrisiken
einkalkuliert werden.
[0012] Bekannte derartige Phänomene sind z.B.
- hohe Losbrechkräfte der Passung beim Anfahren (Slip-, Stick- und Schwingungstendenz)
- mangelnde Kammerfüllung
- temperaturabhängige Passungseigenschaften
- medienabhängige Passungseigenschaften
- medienabhängiges Drehmoment
- medienabhängiger Verschleiß
- verschleißbedingte Dosierprozessveränderung (Passungsänderung)
- "plötzlicher", unvorhergesehener (Rotorstrang-) Bruch oder Blockade bzw. Totalausfall
- u.a. kinetisch bedingte Medienveränderung (prozessparameterabhängig)
- Veränderungen im, und Rückwirkungen aus dem nachgeschalteten Dosierstrang (z.B. Verstopfen
der Dosiernadel)
[0013] Als Kriterien für Wartungsbedarf und Verschleißzustand werden Erfahrungswerte inklusive
vorzusehender Standzeitreserven angesetzt, die möglichst mit vergleichbar beanspruchendem
Dosiergut und Prozessbedingungen gewonnen wurden. Dabei ergeben sich wachsende Unzulänglichkeiten
in dreierlei Hinsicht: das Risiko des plötzlichen Versagens ist mit immer höherwertigem
Produktionsausschuss verbunden. Tatsächlich vergleichbare Vorerfahrungen werden selten
wegen der fortschreitenden, anwendungsspezifischen Ausdifferenzierung von Dosierguteigenschaften
hin zu "High-Tech"- Eigenschaften mit typisch extremen und engen Prozessfenstern.
Dazu kommt eine höhere Produktivität der Fertigungslinien mit entsprechend hohem Produktionsausfall
bei Stillstand oder Fehlproduktion.
[0014] Gemäß dem Stand der Technik treten also durch mangelnde Kenntnis des aktuellen System-
und Verschleißzustandes beispielsweise ein Abdriften der Dosiergenauigkeit, ein Abplatzen
einer verstopften Dosiernadel oder der spontane Bruch des Antriebsstranges mit entsprechend
kostenträchtigen Folgen auf.
[0015] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Dosiervorrichtung und
Verfahren zur Steuerung eines Dosierprozesses zu schaffen, die bzw. das die vorbeschriebenen
Nachteile vermeidet.
[0016] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Dosiervorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 und Verfahren zur Steuerung eines Dosierprozesses mit den Merkmalen des Patentanspruchs
8.
[0017] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
beschrieben.
[0018] Erfindungsgemäß wird die Erkenntnis genutzt, dass eine pragmatisch relevante Subsummierung
aktueller Einflüsse sich in dem Verlauf des Drehmoments am Förderrotor oder Förderstator
manifestiert und dieser somit die vorrangig auszuwertende Größe der Regelung darstellt.
[0019] Vorzugsweise wird die Nachregelung über Antriebsdrehmoment und Drehwinkel bzw. der
daraus abgeleiteten Drehzahl des Förderrotors sowie die eher trägen Stellgrößen Temperatur
oder Staudruck an Dosiergutzuführung und Exzenterschneckenpumpe erfolgen. Je nach
Dosiervorrichtung und Dosiergut stehen auch andere Stellgrößen im Regelkreis zur Verfügung,
die ebenfalls durch die erfindungsgemäße, feinfühlige Zustandserfassung zu schneller
Nachregelung oder Wartungsplanung noch vor Auftreten echter Qualitätsmängel oder gar
einem Anlagenausfall nutzbar sind.
[0020] Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, bereits sich anbahnende Abweichungen des
Dosierprozesses frühzeitig und vorzugsweise automatisch zu erkennen, mit Blick auf
mögliche Stellgrößen zu analysieren und damit den umgehenden Nachregelprozess zu befähigen,
ohne dass eine Fertigungsunterbrechung oder Ausschussproduktion überhaupt anfällt.
Die Standzeit der Produktionsmittel und die Topfzeit des Dosiergutes werden zuverlässig
und voll ausschöpfbar, also ohne Notwendigkeit vorzusehender und jedenfalls verlorener
Sicherheitsreserven.
[0021] Weiterhin erschließt die Erfindung völlig neue Anwendungsstrategien, indem es immer
ausgehend vom aktuellen Funktionszustand die völlige Kontrolle über den Dosierprozess
schafft und somit beispielsweise auch "schlechte" Passungen zwischen Förderrotor u.
Förderstator noch bis zum Rand des Prozessfensters genutzt werden können: Passungen,
die bislang wegen zweifelhafter Standzeiterwartung vorsorglich verworfen wurden, können
durch erfindungsgemäßes Vorgehen risikofrei bis zur Verschleißgrenze gefahren werden.
Auch beispielsweise die Nachführung einer passungsrelevanten Anstellkraft wird durch
die erfindungsgemäße Drehmomenterfassung anwendbar, ebenso viele andere Methoden,
die funktionsrelevanten Passungslinien der Exzenterschneckenpumpe nachzuregeln, um
die Dosiereigenschaften anzupassen oder die Nutzungsdauer zu verbessern.
[0022] Durch Verschleiß der Rotor-Stator-Passung sinkt das bei unveränderten Medienverhältnissen
je Drehwinkel aufzuwendende Drehmoment, während die Anstiegsflanken flacher werden
können und sich deren Phasenlage gegenüber dem Neuzustand verschiebt. Das Ein- und
Überschwingverhalten verändert sich signifikant. Die beobachteten Phänomene lassen
sich durch besondere Ansteuerzyklen noch verdeutlichen.
[0023] Das vom Antrieb des Förderrotors zu überwindende Drehmoment bildet bei entsprechend
feinfühliger Erfassung, unter Korrelation zu einem bekannten Normzustand und ggf.
der individuellen Vorgeschichte, die Gesamtheit der aktuell relevanten Eigenschaften
der funktionalen Exzenterschneckenpumpe hinreichend ab, so dass eine serienproduktionsgerechte
Zuverlässigkeit im Dosierprozess höchster Präzision daraus ableitbar ist. Prozessschwankungen
können daran orientiert ausgeregelt, Wartungsbedarf vorhergesehen und unvorhergesehene
Produktionsunterbrechungen vermieden werden.
[0024] Sowohl das eingeschwungene Drehmoment, als auch beispielsweise Anfahrrampen mit deren
Flankensteilheit, Phasenlage und Überschwingverhalten liefern deutliche Hinweise zum
Verschleißzustand der Exzenterschneckenpumpe. Eigens definierte Antriebszyklen können
die Zustandsanalyse der Exzenterschneckenpumpe (und des Dosierguts) erleichtern.
[0025] Die Einbeziehung weiterer Produktionsprozessinformationen perfektioniert Leistung,
Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Dosiervorrichtung in Richtung Produktivität,
Kosteneffizienz und Ergebnisqualität. Es ergeben sich neue Einsatzmöglichkeiten bspw.
in der präzisen Mikrodosierung.
[0026] Erfindungsgemäß sind Veränderungen in der Dosiergenauigkeit durch feinfühlige Überwachung
des Drehmoments erkenn- und ausregelbar, und die Annäherung an eine Dosierprozessgrenze
kann durch einen bedarfsgerechten Wartungsplan kalkulierbar abgefangen werden. Dies
ermöglicht auch die gefahrlose Ausschöpfung der maximal möglichen Nutzungsdauer der
hochwertigen Dosierkomponenten.
[0027] Im Übrigen ermöglicht die feine Ausregelbarkeit gemäß der Erfindung auch immer kleinere
Abdosierungen zuverlässig mit der erforderlichen Genauigkeit.
[0028] Die vorliegende Erfindung schließt eine Lücke bei Monitoring und Prozessregelung
und beseitigt damit hohe Risiken für Qualität und Anlagenverfügbarkeit. Sie schafft
die Voraussetzung für Industrie_4.0- und selbstlernende (KI) Verwendungen.
[0029] Die konkret beanspruchte Dosiervorrichtung hat eine Exzenterschneckenpumpe, die einen
Förderstator und Förderrotor aufweist, wobei der Förderrotor mittels eines Antriebs
relativ gegenüber dem Förderstator drehbar ist. Erfindungsgemäß ist ein Drehmomentsensor
zur Erfassung des effektiv am Förderrotor oder am Förderstator anliegenden Drehmoments
vorgesehen.
[0030] Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung
eine Mikrodosiervorrichtung bzw. das weiter unten erläuterte erfindungsgemäße Verfahren
zur Optimierung eines Dosierprozess betrifft einen Mikrodosierprozess. Die Mikrodosiervorrichtung
bzw. der Mikrodosierprozess kann durch zumindest eines der folgenden Merkmale gekennzeichnet
sein:
- Das Volumen der Einzelabgaben ist im Mikroliterbereich (µl) (entspricht Milligrammbereich)
oder darunter, das Volumen der Einzelabgaben ist also weniger als 1 Milliliter (ml).
- geringe Durchflussmengen, also weniger als 2 Milliliter pro Sekunde (ml/s), insbesondere
weniger als 1 Milliliter pro Sekunde (ml/s).
- kleine Totraumverluste (d.h. geringer Verbrauch an Dosiergut bis zur ersten Dosierabgabe)
- hohe Genauigkeitsanforderung inkl. Wiederholgenauigkeit
- Erhalt der oft hochempfindlichen Eigenschaften des Dosierguts (Viskositäten, Topfzeiten
uvm.)
- die Funktionalität des Abdosierten hängt von der Präzision des Auftrags ab, nicht
nur vom Volumen. Die Exzenterpumpe und das Dosiergut müssen also wegen starker wechselseitiger
Beeinflussung gemeinsam geregelt werden. Das Verhältnis der berührenden Oberflächen
der Exzenterpumpe zum Dosiergutvolumen ist groß.
[0031] Bei einer ersten Variante der besonders bevorzugten Weiterbildung der Dosiervorrichtung
als Mikrodosiervorrichtung kann an einem Statorkoppelgehäuse und/oder an einem Gehäuse
des Antriebs ein Handgriff befestigt sein. Alternativ ist das Statorkoppelgehäuse
und/oder das Gehäuse des Antriebs als Handgriff weitergebildet.
[0032] Der Drehmomentsensor ist bei einem ersten Grundprinzip der Erfindung in einen Rotorstrang
zwischen dem Antrieb und der Exzenterschneckenpumpe kraftschlüssig integriert. Damit
rotieren zumindest wesentliche Teile des Drehmomentsensors.
[0033] Bei einem zweiten Grundprinzip der Erfindung ist der Drehmomentsensor in einen Statorstrang
zwischen dem Gehäuse oder dem Statorkoppelgehäuse und der Exzenterschneckenpumpe integriert.
Damit ist der Drehmomentsensor gehäusefest.
[0034] Der Drehmomentsensor ist beim ersten Grundprinzip - vorzugsweise über adaptierende
Kupplungen - seriell zwischen den Antrieb und die Exzenterschneckenpumpe, also z.B.
in den Rotorstrang eingebracht.
[0035] Beim zweiten Grundprinzip ist der Drehmomentsensor zwischen dem Statorkoppelgehäuse
und dem Förderstator angeordnet.
[0036] Der Drehmomentsensor ist vorzugsweise vom Anwender nachträglich modular zwischen
den Antrieb und die Exzenterschneckenpumpe bzw. zwischen das Statorkoppelgehäuse und
den Förderstator einfügbar. Beispielsweise ist der Drehmomentsensor vom Anwender nachträglich
modular in den Rotorstrang bzw. Statorstrang einfügbar. Dabei wird der Drehmomentsensor
über eine adaptierende Kupplung einerseits an den Antrieb und anderseits an den Förderrotor
bzw. einerseits an das Statorkoppelgehäuse und andererseits an den Förderstator drehfest
gekoppelt.
[0037] Unter Rotorstrang sind rotierende Komponenten, also insbesondere ein Rotor des Antriebs
und der Förderrotor zu verstehen. Unter Statorstrang sind gehäusefeste Komponenten,
also insbesondere das Statorkoppelgehäuse und der Förderstator und die Statoraufnahme
zu verstehen.
[0038] Der Antrieb ist insbesondere ein Elektromotor.
[0039] Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung auch einen Drehwinkelsensor
für den Förderrotor auf. Dieser kann auch als Drehzahlsensor weitergebildet sein.
Damit wird die erfindungsgemäße frühzeitige und vorzugsweise automatische Erkennung
der sich anbahnenden Abweichungen des Dosierprozesses weiter erleichtert.
[0040] Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung mindestens einen weiteren
Sensor für ein Dosiergut auf. Der weitere Sensor kann ein Staudrucksensor oder ein
Temperatursensor oder ein Fördervolumenstromsensor sein. Damit wird die erfindungsgemäße
frühzeitige und vorzugsweise automatische Erkennung der sich anbahnenden Abweichungen
des Dosierprozesses weiter erleichtert.
[0041] Das konkret beanspruchte sensorische Verfahren dient zur Optimierung eines Dosierprozesses,
insbesondere Mikrodosierprozesses. Erfindungsgemäß erfolgt eine laufende oder periodische
Erfassung und Protokollierung und Ausgabe des zeitlichen Verlaufs eines effektiv an
einem Förderrotor oder an einem Förderstator einer Exzenterschneckenpumpe einer Dosiervorrichtung
anliegenden Drehmoments. Dies dient zur Überwachung und/oder Regelung und/oder Parametrierung
und/oder Wartung der Dosiervorrichtung. Die Dosiervorrichtung ist vorzugsweise eine
vorbeschriebene Dosiervorrichtung, insbesondere Mikrodosiervorrichtung.
[0042] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient zur
weiteren Optimierung des Dosierprozesses. Dabei erfolgt eine Erfassung, Protokollierung
und/oder Ausgabe des zeitlichen Verlaufs auch eines Drehwinkels bzw. einer Drehzahl
des Förderrotors. Dies dient zur Überwachung und/oder Regelung und/oder Parametrierung
und/oder Wartung der Dosiervorrichtung.
[0043] Es kann auch nach aktiver Anregung eine Impulsantwortanalyse zur Zustandsbestimmung
der Dosiervorrichtung, insbesondere der Exzenterschneckenpumpe, insbesondere einer
Rotor-Stator-Baugruppe durchgeführt werden.
[0044] Die Verwertung des Verlaufs des Drehmoments und ggf. des Drehwinkels bzw. der Drehzahl
erfolgt vorzugsweise im Rahmen eines selbstlernenden Regelungsprozesses der Dosierung.
[0045] Mit Hilfe des erfindungsgemäß erfassten Verlaufs des Drehmoments und ggf. auch des
Drehwinkels bzw. der Drehzahl wird bei einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens
ein Service- und Wartungsplan erstellt. Dies dient zur Maximierung von Standzeit,
Anlagenverfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Vermeidung unerwarteter Totalausfälle.
[0046] Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse und Möglichkeiten zum Dosierprozess wird bei
einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens der oben genannte Service- und Wartungsplan
verändert oder ein extra Service- und Wartungsplan erstellt. Dies dient auch zur Maximierung
von Standzeit, Anlagenverfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Vermeidung unerwarteter Totalausfälle.
[0047] Mit Hilfe des erfindungsgemäß erfassten Drehmoments oder dessen Verlauf kann auch
ein Zustand eines Dosierguts überwacht werden, wobei der Zustand vorzugsweise eine
Viskosität ist.
[0048] Mit mindestens einem weiteren Sensor kann auch ein Staudruck und/oder eine Temperatur
und/oder ein Fördervolumen des Dosierguts überwacht werden.
[0049] Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse und Möglichkeiten zum Dosiergut kann der oben
genannte Service- und Wartungsplan verändert oder ein extra Service- und Wartungsplan
erstellt werden. Dies dient ebenfalls zur Maximierung von Topfzeit, Dosiergutverbrauch,
Anlagenverfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Vermeidung unerwarteter Totalausfälle.
[0050] Bei einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens wird ein Totalausfall - vorzugsweise
unverzüglich - signalisiert. Dies kann konkret ein Bruch im Antriebsstrang sein, der
durch ein extrem hohes Drehmoment oder durch ein extrem niedriges Drehmoment erkannt
wird. Bei der Weiterbildung des Verfahrens mit der Drehwinkel- bzw. Drehzahlüberwachung
kann der Bruch im Antriebsstrang auch durch eine extrem hohe oder durch eine extrem
niedrige Drehzahl erkannt werden.
[0051] Bei einer bevorzugten Anwendung des Verfahrens werden damit konstruktionsbedingte
Dosiermengenschwankungen von Exzenterschneckenpumpen der Mikrodosierung ausgeregelt.
Damit wird die Dosiergenauigkeit erhöht und so die Prozessgenauigkeit verbessert.
[0052] Drei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Mikrodosiervorrichtung und ein Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Figuren dargestellt.
[0053] Es zeigen
Figur 1 eine Exzenterschneckenpumpe und einen Antrieb der erfindungsgemäßen Mikrodosiervorrichtung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel eines ersten Grundprinzips der Erfindung in
einer geschnittenen Darstellung,
Figur 2 die erfindungsgemäße Mikrodosiervorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
des ersten Grundprinzips der Erfindung in einer schematischen Darstellung,
Figur 3 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Steuerung eines
Mikrodosierprozesses, und
Figur 4 die erfindungsgemäße Mikrodosiervorrichtung gemäß einem zweiten Grundprinzip
der Erfindung in einer geschnittenen Darstellung.
[0054] Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel aus Figur 1 verfügt die Mikrodosiervorrichtung
erfindungsgemäß über einen Drehmomentsensor 110, der kraftschlüssig einerseits mit
dem elektromotorischen Antrieb 10 und andererseits mit einem Exzenterschrauben-Förderrotor
50 einer Exzenterschneckenpumpe 1 verbunden ist. Die Verbindung zwischen dem Antrieb
10 und dem Förderrotor 50 ist durch einen Rotorstrang gebildet, in den der Drehmomentsensor
110 kraftschlüssig integriert ist.
[0055] Die Exzenterschneckenpumpe 1 hat einen Förderstator 60, der in einer Statoraufnahme
70 gehäusefest aufgenommen ist. Dabei ist die Statoraufnahme 70 über ein Statorkoppelgehäuse
20 mit einem Gehäuse des elektromotorischen Antriebs 10 fest verbunden. In dem Statorkoppelgehäuse
20 ist der Rotorstrang mit dem Drehmomentsensor 110 aufgenommen.
[0056] Der Förderstator 60 umgibt den Förderrotor 50, wodurch gedichtete Schneckenkammern
gebildet sind, die bei Rotation des Förderrotors 50 von einem Dosierguteinlass 100
(in Figur 1 nach unten) in Richtung zu einer Dosiernadelaufnahme 80 bewegt werden.
[0057] Signale des Drehmomentsensors 110 stehen einer (in Figur 1 nicht gezeigten) elektronischen
Dosiersteuerung laufend zur Verfügung. Die Dosiersteuerung verfügt damit jederzeit
über die Information, welches Drehmoment von dem Antrieb 10 in den Förderrotor 50
der Exzenterschneckenpumpe 1 eingespeist wird.
[0058] Weitere Sensoren 90 können hilfreiche Zusatzinformationen bezüglich des Dosiergutes
(wie z.B. dessen Staudruck, Temperatur oder Fördervolumenstrom) vom Dosierausgang
der Dosiernadelaufnahme 80 an die elektronische Dosiersteuerung liefern.
[0059] Figur 2 zeigt die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
mit dem beide Grundprinzipien der Erfindung realisierbar sind. Dosiergut wird von
einem Behälter 140 zu dem Dosierguteinlass 100 der Exzenterschneckenpumpe 1 gefördert.
Deren (in Figur 2 nicht gezeigter) Förderrotor wird von dem elektromotorischen Antrieb
10 über den Rotorstrang angetrieben, wobei in oder an dem Rotorstrang neben dem Drehmomentsensor
110 auch ein Drehzahlsensor 120 angeordnet ist.
[0060] Signale des Drehmomentsensors 110 stehen der elektronischen Dosiersteuerung µC laufend
zur Verfügung. Die Dosiersteuerung µC verfügt damit in Kombination mit der Drehwinkelinformation
des Drehzahlsensors 120 jederzeit über die Information, welche Kräfte, Leistungen
und Energien von dem Antrieb 10 in den Förderrotor 50 der Exzenterschneckenpumpe 1
eingespeist werden. Ein Fördervolumenstromsensor 90 liefert hilfreiche Zusatzinformationen
bezüglich des Dosiergutes vom Dosierausgang der (in Figur 2 nicht gezeigten) Dosiernadelaufnahme
an die Dosiersteuerung µC.
[0061] Im Rotorstrang beidseitig des Drehmomentsensors 110, also auf der Seite der Antriebs
10 und auf der Seite des Exzenterschneckenpumpe 1 sind jeweilige Kupplungen 30 angeordnet.
Diese ermöglichen ein nachträgliches modulares Einsetzen des erfindungsgemäßen Drehmomentsensors
110 in den Rotorstrang. Damit kann eine bestehende Dosiervorrichtung, insbesondere
die gezeigte Mikrodosiervorrichtung mit der erfindungsgemäßen Sensorik nachgerüstet
werden.
[0062] Bei beiden Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 1 und 2 steuert die Dosiersteuerung
µC fortlaufend die Förderung des Dosierguts über den Antrieb 10 durch Drehwinkelvorgaben
pro Zeiteinheit, die dem gewünschten Fördervolumenstrom entsprechen. Gleichzeitig
erfasst die Dosiersteuerung µC laufend die Messsignale des Drehmomentsensors 110 sowie
optional des Drehzahlsensors 120 und/oder des mindestens einen weiteren Sensors 90.
[0063] Gemäß Figur 3 führt die elektronische Dosiersteuerung µC wahlweise gleichzeitig oder
in Produktionsunterbrechungen und/oder in Kombination mit eigens definierten Mikrodosiertestabläufen
Mess-, Protokoll-, Prüf- und Meldezyklen durch. Dazu erfasst die Dosiersteuerung µC
insbesondere das Drehmoment im zeitlichen Verlaufszyklus, speichert diesen als zusätzliches
Logfile ab und vergleicht ihn hinsichtlich Amplitude, Flankensteilheit, Ein- und Überschwingercharakter
und Phasenlage mit bereits vorhandenen Zyklenprotokollen, dem des Inbetriebnahmezustandes
der Mikrodosiervorrichtung bzw. deren Exzenterschneckenpumpe 1 und etwaig hinterlegter
Grenzmusterverläufe.
[0064] Höchste Priorität kommt dabei der besonders einfachen Detektion von Rotorbruch oder
-blockade zu, die mit höchster Priorität unverzüglich dem übergeordneten Prozessleitrechner
QM signalisiert wird, damit dieser den Produktionsprozess zur Vermeidung von Ausschussproduktion
sofort anhalten kann.
[0065] Ohne solchen Alarmbefund werden die übrigen Soll- bzw. "n/n+1"-Messungsabweichungen
anhand vorhandener, algorithmischer Erfahrungswerte umgerechnet in ein Status(diagnose)protokoll
zur Einschätzung der verbleibenden Nutzungsdauer, des nächsten Wartungsintervalls
und einen Vertrauensgrad (z.B. Ausfallwahrscheinlichkeit im laufenden Wartungsintervall).
[0066] Diese Statuskennzeichen können vom Prozessleitrechner QM vorteilhaft zu einer Maximierung
von Verfügbarkeit, Ausbeute, Produktivität und Kosteneffizienz der Fertigungsprozesse
genutzt werden.
[0067] Figur 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Mikrodosiervorrichtung
in einer geschnittenen Darstellung. Der als Antrieb dienende Elektromotor 10, die
Exzenterschneckenpumpe 1 und die Dosiernadelaufnahme 80 mit dem weiteren Sensor 90,
der ein Fördervolumenstromsensor sein kann, entsprechen denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
aus Figur 1.
[0068] Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel ist der erfindungsgemäße Drehmomentsensor
110 gemäß einem zweiten Grundprinzip der Erfindung zwischen dem Statorkoppelgehäuse
20 und der Statoraufnahme 70 angeordnet. Damit ist der Drehmomentsensor 110 gehäusefest
ohne rotierende Funktionsteile.
[0069] Offenbart sind eine Mikrodosiervorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung eines
Mikrodosierprozesses mit einer Mikrodosiervorrichtung. Die Mikrodosiervorrichtung
hat eine Exzenterschneckenpumpe, die von einem z.B. elektromotorischen Antrieb über
einen Drehmomentsensor angetrieben wird. Das Drehmoment wird kontinuierlich oder periodisch
erfasst. Daraus werden Rückschlüsse auf den Zustand und/oder auf Veränderungen wie
z.B. auf den Verschleiß der Exzenterschneckenpumpe gezogen.
Bezugszeichenliste
[0070]
- 1
- Exzenterschneckenpumpe
- 10
- Antrieb / Elektromotor
- 20
- Statorkoppelgehäuse
- 30
- Kupplung
- 40
- Verbindungsflansch
- 50
- Förderrotor
- 60
- Förderstator
- 70
- Statoraufnahme
- 80
- Dosiernadelaufnahme
- 90
- weiterer Sensor, Fördervolumenstromsensor
- 100
- Dosierguteinlass
- 110
- Drehmomentsensor
- QM
- Prozessleitrechner
- µC
- elektronische Dosiersteuerung
1. Dosiervorrichtung mit einer Exzenterschneckenpumpe (1), die einen Förderstator (60)
und einen Förderrotor (50) aufweist, wobei der Förderrotor (50) mittels eines Antriebs
(10) relativ gegenüber dem Förderstator (60) drehbar ist, gekennzeichnet durch einen Drehmomentsensor (110) zur Erfassung des effektiv am Förderrotor (50) oder
am Förderstator (60) anliegenden Drehmoments.
2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiervorrichtung eine Mikrodosiervorrichtung ist.
3. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmomentsensor (110) in einen Rotorstrang zwischen dem Antrieb (10) und der
Exzenterschneckenpumpe (1) oder in einen Statorstrang zwischen einem Statorkoppelgehäuse
(20) und der Exzenterschneckenpumpe (1) kraftschlüssig integriert ist.
4. Dosiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmomentsensor (110) über adaptierende Kupplungen (30) vorzugsweise seriell
zwischen den Antrieb (10) und die Exzenterschneckenpumpe (1) eingebracht ist, oder
dass der Drehmomentsensor (110) vorzugsweise seriell zwischen dem Statorkoppelgehäuse
(20) und dem Förderstator (60) angeordnet ist.
5. Dosiervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmomentsensor (110) nachträglich einfügbar ist.
6. Dosiervorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche gekennzeichnet durch einen Drehwinkelsensor (120) für den Förderrotor (50).
7. Dosiervorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche gekennzeichnet durch mindestens einen weiteren Sensor (90) für ein Dosiergut, der ein Staudrucksensor
oder ein Temperatursensor oder ein Fördervolumenstromsensor ist.
8. Sensorisches Verfahren zur Optimierung eines Dosierprozesses - insbesondere Mikrodosierprozesses
- gekennzeichnet durch eine laufende oder periodische Erfassung und Protokollierung des zeitlichen Verlaufs
eines effektiv an einem Förderrotor (50) oder an einem Förderstator (60) einer Exzenterschneckenpumpe
(1) einer Dosiervorrichtung - insbesondere gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche
- anliegenden Drehmoments.
9. Verfahren nach Anspruch 8 gekennzeichnet durch eine Erfassung und Protokollierung des zeitlichen Verlaufs eines Drehwinkels bzw.
einer Drehzahl des Förderrotors (50).
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9 dadurch gekennzeichnet, dass nach aktiver Anregung eine Impulsantwortanalyse zur Zustandsbestimmung der Dosiervorrichtung,
insbesondere der Exzenterschneckenpumpe (1) durchgeführt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Verwertung des Verlaufs des Drehmoments im Rahmen eines selbstlernenden Regelungsprozesses
der Dosierung erfolgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe des Verlaufs des Drehmoments ein Service- und Wartungsplan erstellt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe des Drehmoments oder des Verlaufs des Drehmoments ein Zustand eines Dosierguts
überwacht wird, wobei der Zustand vorzugsweise eine Viskosität ist.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zustand eines Dosierguts überwacht wird, wobei der Zustand ein Staudruck
oder eine Temperatur oder ein Fördervolumen ist.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14 dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe des Zustandes des Dosierguts ein Service- und Wartungsplan erstellt und/oder
angepasst wird.