[0001] Die Erfindung betrifft einen Holzbaustein, einen Bausatz zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Holzbausteins sowie ein Wandelement aus Holzbausteinen und ist anwendbar im Bauwesen
sowohl bei der individuellen als auch bei der industriellen Errichtung von umweltfreundlichen
Bauwerken.
[0002] Bauwerke aus Holz als primärem Baustoff sind seit langer Zeit bekannt. Bekannt sind
ebenfalls Holzbausteine, welche zusammengesetzt Mauern und Wände realisieren.
[0003] So beschreibt die
DE 10 2018 204 154 B3 einen Holzbaustein mit vier im Querschnitt quadratischen Längshölzern, die parallel
und derart zueinander beabstandet angeordnet sind, dass sie stirnseitig ein Quadrat
aufspannen mit zumindest sechs im Querschnitt quadratischen Querhölzern und mit zumindest
zwei im Querschnitt quadratischen Dübeln, wobei zumindest vier Querhölzer stehend
und zumindest zwei Querhölzer liegend angeordnet sind.
[0004] Aus der
DE 201 17 888 U1 ist ein quaderförmiger Baustein aus Holz mit Formschlusselementen zur Erzeugung einer
Steckverbindung zwischen mehreren Bausteinen bekannt, welche dadurch gekennzeichnet
ist, dass zumindest auf einer Seite des Bausteins die Formschlusselemente angeordnet
sind, welche durch Mulden und/oder Zähne gebildet sind.
[0005] Ein Holzbaustein nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 wird in
AT A1339 2000 A,
US 2004/163352 A1 und
FR 915 097 A gezeigt. Weiterhin zeigt
EP 0 606 633 A2 verschiedene Holzbausteine, die aus einem Stück sogenannten Schwachholz herausgeschnitten
werden, wobei einige dieser Holzbausteine Nuten und Federn aufweisen.
CA 2 410 045 A1 zeigt einen Holzbaustein aus einem Innenwandelement und zwei Außenwandelementen,
wobei das Innenwandelement kleiner als die Außenwandelemente ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Holzbaustein zu schaffen, welcher
einfach und preiswert herstellbar ist, effektiv verarbeitet werden kann und hohe ökologische
Anforderungen erfüllt.
[0007] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, einen Bausatz zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Holzbausteins bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird in einem ersten Aspekt gelöst durch einen Holzbaustein nach Anspruch
1. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0009] Solche erfindungsgemäßen Holzbausteine werden zur Realisierung von Wänden eingesetzt.
Derartige Holzbausteine umfassen Holzbauelemente, bei welchen es sich um Außenwandelemente
und Innenwandelemente sowie weitere Holzbauelemente handeln kann.
[0010] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht in dem einfachen konstruktiven Aufbau
des erfindungsgemäßen Holzbausteins, indem zwei Außenwandelemente mindestens ein Innenwandelement
umschließen, wobei das an den Außenwandelementen anliegende Innenwandelement und gegebenenfalls
weitere Innenwandelemente gegenüber den Außenwandelementen in vertikaler und horizontaler
Richtung versetzt angeordnet sind derart, dass sich gegenüberliegend Nuten und Federn
ergeben. Im Sinne der Erfindung können somit auch mehrere Innenwandelemente vorhanden
sein und zwischen den Außenwandelementen angeordnet sein. Es soll verstanden werden,
dass sofern im Folgenden von nur einem Innenwandelement die Rede ist, dies als mindestens
ein Innenwandelement zu verstehen ist und somit auch mehrere Innenwandelemente vorhanden
sein können.
[0011] Zur Realisierung von Wänden werden dabei mehrere Holzbausteine aufrechtstehend miteinander
gekoppelt. Es soll verstanden werden, dass in Bezug auf diese aufrechtstehende Position
das jeweilige Innenwandelement gegenüber den Außenwandelementen derart versetzt angeordnet
ist, dass der Versatz in horizontaler und vertikaler Richtung verläuft. Erfindungsgemäß
ermöglicht dieser Versatz in einer Wand, realisiert durch aufrechtstehende Holzbausteine,
dass sich bei jedem Holzbaustein gegenüberliegend jeweils mindestens eine Nut und
eine Feder in vertikaler und horizontaler Richtung ergibt. Es soll verstanden werden,
dass bei einem Holzbaustein, welcher sich beispielsweise in einer Transportlage befindet,
der Versatz selbstverständlich auch in anderen Richtungen bzw. Ebenen liegen kann.
[0012] Die Erfinder erkannten dabei vorteilhaft, dass durch den Versatz in horizontaler
und vertikaler Richtung bei der Realisierung von Wänden mittels erfindungsgemäßer
Holzbausteine sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung Montage-Schnittstellen
bereitgestellt werden, über welche der jeweilige Holzbaustein mit in horizontaler
und vertikaler Richtung benachbarten Holzbausteinen gekoppelt werden kann. Somit ergibt
sich in vorteilhafter Weise ein Stecksystem aus derartigen Holzbausteinen, welches
zur Realisierung von Wänden eingesetzt werden kann.
[0013] Im Sinne der Erfindung ist unter dem Umschließen des Innenwandelements durch die
zwei Außenwandelemente ein flächiger Kontakt zwischen der zu dem Innenelement gewandten
Seitenfläche des jeweiligen Außenwandelements und einer korrespondierenden und zu
dem jeweiligen Außenwandelement gewandten Seitenfläche des Innenelements zu verstehen.
[0014] Weiter bevorzugt ergeben sich jeweils paarweise mindestens eine erste Nut und eine
korrespondierende erste Feder in vertikaler Richtung und ferner mindestens eine zweite
Nut und eine korrespondierende zweite Feder in horizontaler Richtung. Somit sind die
Holzbausteine gleichförmig ausgebildet und weisen jeweils eine Nut und eine korrespondierende
Feder sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung auf. Die Holzbausteine
können somit in einfacher Weise mit baugleichen Holzbausteinen in vertikaler Richtung
und in horizontaler Richtung zur Realisierung von Wänden gekoppelt werden.
[0015] Vorzugsweise ist das mindestens eine Innenwandelement ein erstes Innenwandelement,
wobei der Holzbaustein zwei erste Innenwandelemente und ferner mindestens ein zweites
Innenwandelement aufweist, und die ersten Innenwandelemente gegenüber den Außenwandelementen
und dem zweiten Innenwandelement versetzt angeordnet sind, derart, dass in einer Wand
die ersten Innenwandelemente gegenüber den Außenwandelementen und dem zweiten Innenwandelement
in vertikaler und horizontaler Richtung versetzt angeordnet sind, sodass sich gegenüberliegend
zwei Nuten und zwei Federn ergeben. Somit wird die Lastverteilung durch zwei Nuten
und zwei Federn, welche jeweils mit korrespondierenden Nuten und Federn benachbarter
Holzbausteine in Eingriff bringbar sind, verbessert. Weiterhin kann somit die Wanddicke,
welche durch die Tiefe der zwei Außenwandelemente, der zwei ersten Innenwandelemente
und des zweiten Innenwandelements bestimmt wird, vergrößert werden. Eine höhere Wanddicke
ermöglicht in vorteilhafter Weise eine bessere Isolierung und eine höhere Tragkraft
von Wänden.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die zwei Außenelemente und das mindestens
eine Innenwandelement, insbesondere die ersten Innenwandelemente und das mindestens
eine zweite Innenwandelement, als rechteckige Platten mit einer Querseite und einer
Längsseite ausgebildet, wobei die Länge der Querseite und der Längsseite der zwei
Außenwandelemente bevorzugt der Länge der Querseite und der Längsseite des Innenwandelements,
insbesondere der ersten Innenwandelemente und des mindestens einen zweiten Innenwandelements,
entsprechen. Durch die Ausbildung der Innenwandelemente und der Außenwandelemente
als rechteckige Platten können in einfacher Weise durch einen Versatz der Innenwandelemente
relativ zu den Außenwandelementen Nuten und Federn bereitgestellt werden, durch die
gleichförmige Ausbildung der Längs- und Querseiten der besagten Innenwandelemente
und Außenwandelemente. In anderen Worten kann durch einen Versatz von in ihren Abmaßen
identischen Platten, umfassend ein oder mehrere erste und vorzugsweise zweite Innenwandelemente
sowie zwei Außenwandelemente, und deren Kopplung miteinander, ein Holzbaustein mit
jeweils paarweise an dessen Stirnseiten und Längsseiten gegenüberliegend ausgebildeten
Federn du Nuten bereitgestellt werden. Dieser Holzbaustein kann dann an dessen Längsseiten
und Stirnseiten mit jeweils einem weiteren Holzbaustein gekoppelt werden. Eine exakte
Ausrichtung der Holzbausteine in vertikaler Richtung bzw. in horizontaler Richtung
innerhalt der Wand ist dabei nicht notwendig. Die Holzbausteine können somit ähnlich
wie andere Steine, beispielsweise Backsteine, zum Hausbau reihenweise angeordnet werden,
wobei die Steine in der jeweiligen Reihe seitlich versetzt gegenüber den Steinen benachbarter
Reihen angeordnet sind.
[0017] Die Federn und die Nuten erstrecken sich dabei bevorzugt vollständig entlang der
jeweiligen Querseite bzw. Längsseite des Holzbausteins. Die Länge, also die Längserstreckung,
der Federn wird dabei durch die Länge der ersten Querseiten bzw. Längsseiten des Innenwandelements
bzw. des ersten Innenwandelements definiert. Die Länge, also die Längserstreckung,
der Nuten wird entsprechend durch die Länge der jeweils gegenüberliegenden zweiten
Querseiten bzw. Längsseiten des Innenwandelements bzw. des ersten Innenwandelements
definiert.
[0018] Das mindestens eine Innenwandelement und/oder die zwei Außenwandelemente umfassen
bevorzugt Vollholz und/oder einen Holzwerkstoff. Wird Holz als Baustoff oder Werkstoff
eingesetzt, so wird zwischen dem sogenannten Vollholz und Holzwerkstoffen unterschieden.
Bei Vollhölzern handelt es sich beispielsweise um Bretter oder Balken, die mittels
des Fertigungsverfahrens Trennen aus Baumstämmen herausgearbeitet werden. Holzwerkstoffe
hingegen sind Verbundstoffe, bei denen aufbereitete Holzprodukte wie z. B. Holzwolle
oder Späne mit oder ohne Klebstoff oder mit mineralischen Bindemitteln verbunden werden.
Holzwerkstoffe kommen vermehrt als Baustoffe oder Dämmstoffe zur Anwendung.
[0019] Vorzugsweise ist das mindestens eine Innenwandelement und/oder die zwei Außenwandelemente
aus Vollholz ausgebildet. Weiter bevorzugt ist die Faserrichtung des Holzes von zumindest
einem Innenwandelement und/oder Außenwandelement in Längsrichtung orientiert. Weiter
bevorzugt ist die Faserrichtung des Holzes von zumindest einem Innenwandelement und/oder
Außenwandelement in einem Versatzwinkel von maximal 90° zur Längsrichtung orientiert
und insbesondere diagonal zur Längsrichtung angeordnet. Besonders bevorzugt weist
der Holzbaustein mindestens ein Innenwandelement mit einer ersten Faserrichtung des
Holzes auf und ferner mindestens ein Innenwandelement und/oder Außenwandelement mit
einer von der ersten Faserrichtung des Holzes verschiedenen zweiten Faserrichtung
des Holzes. Da es sich bei Holz um einen Werkstoff mit hoher Anisotropie handelt,
d. h. die mechanischen Eigenschaften richtungsabhängig sind, bestimmt die Orientierung
der Holzfasern in den fertigen Holzprodukten deren mechanische Eigenschaften. So weist
Holz beispielsweise eine hohe Zugfestigkeit in Faserrichtung auf, wohingegen die Zugfestigkeit
quer zur Faser nur etwa 10 Prozent davon beträgt. Aus diesem Grund werden Holzprodukte
zumeist derart gefertigt, dass die Faserrichtung des Holzes in Richtung der maximalen
Belastung im späteren Bauteil liegt. Somit werden die Anisotropen Eigenschaften des
Vollholzes durch die variierende Ausrichtung der Holzfasern ausgeglichen und ein Holzbaustein
mit verbesserten Festigkeitseigenschaften in verschiedenen Raumrichtungen bereitgestellt.
[0020] Vorzugsweise umfasst der Holzwerkstoff Leimholz und/oder Brettschichtholz und/oder
Schichtholz und/oder Span und/oder OSB und/oder Recyclingholz und/oder eine Holzfaserplatte.
Somit können kostengünstige Holzwerkstoffe eingesetzt und deren thermische und mechanische
Eigenschaften in geeigneter Weise kombiniert werden.
[0021] Es ist ebenso bevorzugt, dass die zwei Außenwandelemente und das Innenwandelement
oder eine Mehrzahl von Innenwandelementen als im Wesentlichen rechteckige Platten
ausgebildet sind, wobei insbesondere Ausnehmungen an den jeweiligen Federn und zu
den Ausnehmungen korrespondierende Vorsprünge an den Nuten bereitgestellt sind, wobei
die Vorsprünge mit den Ausnehmungen in Eingriff bringbar sind. Die Längsseiten bzw.
Querseiten der entsprechenden Innenwandelemente und Außenwandelemente sind somit nach
Art von Zinnen einer Befestigungsanlage bzw. Mauer geformt.
[0022] Vorzugsweise ist die Tiefe der zweiten Außenwandelemente und des Innenwandelements,
insbesondere des einen oder der Mehrzahl erster Innenwandelemente und/oder zweiter
Innenwandelemente, verschieden. Somit kann durch variierende Tiefen der jeweiligen
Innenwandelemente und Außenwandelemente und damit auch durch die verschiedenen Tiefen
der daraus gebildeten Nuten und Federn eine wiederholgenaue Orientierung bzw. Ausrichtung
der jeweiligen Holzbausteine in einer Wand gewährleistet werden. Dadurch kann beispielsweise
sichergestellt werden, dass eines der Außenwandelemente an der Außenseite der Wand
positioniert wird und das jeweils andere Außenwandelement an der Innenseite der Wand
positioniert wird, und zwar für sämtliche der in der Wand verbauten Holzbausteine.
Somit können beispielsweise speziell behandelte Außenwandelemente in zuverlässiger
Weise an der Außenwand der jeweiligen Wand positioniert werden.
[0023] Ein zusätzlicher Vorteil der einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist ein effektiver
Materialeinsatz für die Herstellung des Holzbausteins, indem Innenwandelemente segmentiert
in Segmenten ausgebildet sind. Hierdurch ist es möglich, auch kürzere Hölzer zu verarbeiten.
[0024] Erfindungsgemäss sind die Außenwandelemente und/oder das Innenwandelement, insbesondere
das eine bzw. die Mehrzahl erster Innenwandelemente und/oder zweiter Innenwandelemente,
segmentiert in Segmenten ausgebildet. Weiter erstreckt sich der Holzbaustein in einer
Längsrichtung, wobei die Segmente in Längsrichtung benachbart angrenzend aneinander
angeordnet sind. Somit können insbesondere auch kürzere Segmente verwendet werden,
welche in ihrer Gesamtheit die Längserstreckung des Holzbausteins bilden.
[0025] Die einzelnen Segmente sind in einer Wand im montierten Zustand des Holzbausteins
vorzugsweise senkrecht stehend angeordnet, können jedoch auch geneigt beziehungsweise
diagonal positioniert angeordnet werden.
[0026] Weiter bevorzugt sind die Segmente gleichförmig als rechteckige Platten oder als
rautenförmige Platten ausgebildet. Somit sind die Segmente in einer Wand entweder
senkrecht stehend angeordnet, bei der Ausbildung als rechteckige Platten, oder sie
sind geneigt gegenüber der Vertikalen angeordnet, bei einer Ausbildung als rautenförmige
Platten.
[0027] Insbesondere sind die Außenwandelemente mit dem einen bzw. den mehreren Innenwandelementen,
vorzugsweise den ersten Innenwandelementen und dem einen bzw. den mehreren zweiten
Innenwandelementen verbunden durch Schrauben und/oder Nägel und/oder Holzdübel und/oder
Klebstoffe und/oder Holzstifte und/oder Holzschweißverfahren. Bevorzugt umfassen die
Schrauben und/oder Nägel einen Holzwerkstoff, insbesondere Kunstharzpressholz. Durch
Verpressen von Holzfurnieren unter hohem Druck und Temperatur sowie Zugabe von Polymerharz
können somit die Festigkeitseigenschaften der Nägel verbessert werden.
[0028] Besonders bevorzugt sind die Schrauben und/oder Nägel aus Holz ausgebildet. Weiter
bevorzugt sind die Außenwandelemente und die Innenwandelemente aus einem biologisch
abbaubaren Werkstoff, insbesondere Holz, ausgebildet, sodass der Holzbaustein vollständig
biologisch abbaubar ist. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Holzbausteins
ist ein sicherer Zusammenhalt der einzelnen Bestandteile, indem die Außenwandelemente
mit den Innenwandelementen durch zumindest eines dieser Verbindungsmittel verbunden
sind.
[0029] Vorzugsweise ist das eine bzw. die Mehrzahl von Innenwandelementen gegenüber den
Außenwandelementen in einer Wand in einem horizontalen Versatz und in einem vertikalen
Versatz versetzt angeordnet, wobei der horizontale Versatz und der vertikale Versatz
verschieden sind. Somit kann unter Berücksichtigung der in der Wand auftretenden Lasten
bedarfsgerecht durch den entsprechenden horizontalen und vertikalen Versatz - in Bezug
auf die in einer Wand senkrechte Anordnung des jeweiligen Holzbausteins - die Länge
der Nuten und Federn eingestellt werden.
[0030] Vorteilhaft ist weiterhin, dass die erfindungsgemäßen Holzbausteine eine hohe Qualität
aufweisen, da sie aus massivem kammergetrocknetem Holz gefertigt sind. Eine hohe Witterungsbeständigkeit
wird dadurch erreicht, dass die Außenwandelemente eine nach Außen abfallende Schräge
aufweisen. Insbesondere sind die Außenwandelemente und das eine Innenwandelement,
vorzugsweise das eine bzw. die Mehrzahl erster Innenwandelemente und zweiter Innenwandelemente,
aus massivem kammergetrocknetem Holz gefertigt.
[0031] Erfindungsgemäss werden an mindestens drei Seiten des Holzbausteins Montage-Schnittstellen
in Form von Federn und Nuten bereitgestellt. Die Federn sind dazu eingerichtet, in
die Nuten benachbarter erfindungsgemäßer Holzbausteine einzugreifen. In einer Wand
können die Holzbausteine so in vertikaler Richtung und in horizontaler Richtung mittels
der Nuten und der Federn miteinander gekoppelt bzw. miteinander in Eingriff gebracht
werden, um eine Wand zu realisieren. Als Querseite wird vorliegend die kürzere Seite
der jeweils plattenförmigen Innenwand- bzw. Außenwandelemente verstanden und als Längsseite
die jeweils längere Seite der plattenförmigen Innenwand- bzw. Außenwandelemente. Die
dritte Seite wird durch eine Tiefe bereitgestellt, wobei die Tiefe der jeweiligen
Innenwandelemente und Außenwandelemente identisch oder auch verschieden sein kann.
[0032] Die Federn und die Nuten erstrecken sich dabei bevorzugt vollständig entlang der
jeweiligen Querseite bzw. Längsseite des Holzbausteins. Die Länge, also die Längserstreckung,
der Federn wird dabei durch die Länge der ersten Querseiten bzw. Längsseiten des Innenwandelements
bzw. des ersten Innenwandelements definiert. Die Länge, also die Längserstreckung,
der Nuten wird entsprechend durch die Länge der jeweils gegenüberliegenden zweiten
Querseiten bzw. Längsseiten des Innenwandelements bzw. des ersten Innenwandelements
definiert.
[0033] Vorzugsweise ist die Querseite der Außenwandelemente als eine gegenüber der Querseite
des Innenwandelements nach außen abfallende Schräge ausgebildet. Somit kann zwischen
zwei benachbarten Holzbausteinen eindringendes Wasser, beispielsweise Regen- oder
Kondenswasser, über die schräg ausgebildete Querseite der jeweiligen Außenwandelemente
abgeführt werden, da diese Schräge nach außen abfallend ist, also einen Neigungswinkel
gegenüber der Horizontalen von 0° > α > -90°. Die Witterungsbeständigkeit der Holzbausteine
wird somit erhöht.
[0034] Weiter bevorzugt ist das Innenwandelement ein erstes Innenwandelement und der Holzbaustein
weist ferner mindestens ein zweites Innenwandelement auf, wobei das zweite Innenwandelement
einen Dämmstoff aufweist und insbesondere vollständig aus einem Dämmstoff hergestellt
ist. Bei einem solchen Dämmstoff kann es sich beispielsweise um eine Holzfaserplatte
handeln.
[0035] Vorzugsweise ist an zumindest einem Außenwandelement ferner eine Putzträgerplatte
oder eine Dämmplatte oder eine Holzvertäfelung und/oder eine Wandverkleidung befestigt.
[0036] Vorzugsweise weist der Holzbaustein eine Mehrzahl von ersten Innenwandelementen auf,
welche jeweils eine oder mehrere Federn und eine oder mehrere Nuten ausbilden. Bevorzugt
ist zumindest eine der Federn eine längsseitige Feder, wobei eine der Nuten der längsseitigen
Feder gegenüberliegt. Bevorzugt ist ferner zumindest eine der Federn eine querseitige
Feder, wobei eine der Nuten der querseitigen Feder gegenüberliegt.
[0037] Weiter bevorzugt weisen die längsseitigen Federn eine erste Tiefe, definiert durch
einen ersten, insbesondere horizontalen Versatz auf und die querseitigen Federn eine
zweite Tiefe, definiert durch einen zweiten, insbesondere horizontalen Versatz auf.
Die zweite Tiefe ist vorzugsweise größer ist als die erste Tiefe. Somit kann lastgerecht
eine zuverlässige Krafteinleitung erfolgen und die Stabilität der Wand erhöht werden.
Durch Nuten bzw. Federn mit verschiedenen Tiefen kann die Anordnung mehrerer Holzbausteine
relativ zueinander sichergestellt werden, da nicht beliebige Nuten und Federn miteinander
kombiniert werden können.
[0038] Vorzugsweise weist eine Längsseite oder eine Querseite des Innenwandelements ein
Funktionselement auf, insbesondere einen Fensterrahmenabschnitt, einen Türrahmenabschnitt
oder eine Dichtung. Durch ein solches Funktionselement können beispielsweise Türen
oder Fenster auf einfache Weise in eine Wand integriert werden, welche mittels der
erfindungsgemäßen Holzbausteine realisiert wird. Bevorzugt ist das Funktionselement
zur Aufnahme derartiger Türen, Fenster oder auch Dachkonstruktionen ausgebildet.
[0039] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Holzbaustein ferner
einen stirnseitigen Eckanschluss, welcher durch eine Anzahl zweiter Querseiten des
Innenwandelements, insbesondere des einen oder der Mehrzahl erster Innenwandelemente
und zweiter Innenwandelemente, sowie der zwei Außenwandelemente ausgebildet ist. Die
zweiten Querseiten von dem ersten Außenwandelement sind zu dem zweiten Außenwandelement
stufenförmig versetzt. Durch den stufenförmigen Versatz der Querseiten wird ein Eckanschluss
bereitgestellt, welcher mit einem korrespondierenden Eckanschluss eines zweiten Holzbausteins
in Eingriff bringbar ist. Durch den stufenförmigen Versatz weist das in einer Wand
äußere Außenwandelement eine größere Länge bzw. Längsseite auf als das innen angeordnete
Außenwandelement. Somit können Bauwerke aus mehreren Wänden, welche sich insbesondere
auch über Ecken erstrecken, realisiert werden.
[0040] Der erfindungsgemäße Holzbaustein kann sowohl als vorgefertigtes Bauelement industriell
hergestellt und analog herkömmlicher Bausteine geliefert werden. Ebenso ist es jedoch
auch möglich, einen Bausatz zur Herstellung eines Holzbausteins bereit zu stellen.
[0041] Die Erfindung löst die eingangs genannte Aufgabe in einem Aspekt durch einen Bausatz
nach Anspruch 11 für einen Holzbaustein gemäß der Erfindung.
[0042] Insoweit wird auf die beschriebenen Vorteile bezuggenommen, welche sich auch ein
solcher Bausatz für einen Holzbaustein zu eigen macht.
[0043] Die Fertigung des Holzbausteins erfolgt somit individuell durch Zusammensetzen von
zwei Außenwandelementen mit mindestens einem Innenwandelement oder auch mit mehreren
Innenwandelementen, wobei die Außenwandelemente und die Innenwandelemente vorgefertigte
Bohrungen für Verbindungselemente aufweisen und die Bohrungen derart angeordnet sind,
dass vorgegebene Innenwandelemente gegenüber den Außenwandelementen in vertikaler
und horizontaler Richtung durch Einführung der Verbindungselemente versetzt angeordnet
werden derart, dass sich gegenüberliegend Nuten und Federn ergeben. Die Verbindungselemente
sind bevorzugt Schrauben, Nägel oder Holzdübel.
[0044] Durch die Bereitstellung eines Bausatzes zur Herstellung von Holzbausteinen, lassen
sich auch große Holzbausteine zu einem Aufbauort befördern und einfacher transportieren.
Das Gewicht der einzelnen für die Herstellung des Holzbausteins verwendeten Wandelemente
stellt nur einen Bruchteil des Gesamtgewichts des Holzbausteins dar, sodass der Transport
insgesamt einfacher wird und z.B. auf Kräne oder dergleichen verzichtet werden kann.
Durch das Vorsehen von Bohrungen ist der wiederholgenaue Zusammenbau der Holzbausteine
ferner sichergestellt.
[0045] Die Erfindung löst die eingangs genannte Aufgabe in einem weiteren Aspekt durch ein
Wandelement nach Anspruch 13
[0046] Vorteilhaft ist ebenfalls, dass bei der Errichtung von Wänden oder von Bauwerken
zwischen den einzelnen Holzbausteinen Streifen aus zum Beispiel Hanf, Holzfaser oder
aus einem elastischen Material wie Kork, angeordnet werden können. Hierdurch wird
negativen Auswirkungen der natürlichen Eigenschaften des Werkstoffs Holz, sich unter
bestimmten Bedingungen auszudehnen oder zusammenzuziehen, entgegengewirkt. Zusätzlich
wird hierdurch das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert.
[0047] Vorzugsweise werden bei der Errichtung von Wänden oder von Bauwerken benachbarte
Holzbausteine zusätzlich durch Schrauben und>/oder Bolzen, insbesondere Metallschrauben
miteinander verbunden.
[0048] Die Erfindung löst die eingangs genannte Aufgabe in einem weiteren Aspekt ferner
durch die Verwendung eines Holzbausteinens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 zur
Errichtung von Wänden gemäß Anspruch 12 Vorzugsweise umfasst das Verfahren ferner
das Anordnen von Streifen aus zum Beispiel Hanf, Holzfaser oder aus einem elastischen
Material wie Kork zwischen den miteinander Verbundenen Holzbausteinen, wobei das Anordnen
bevorzugt vor Schritt b) erfolgt. Hierdurch wird negativen Auswirkungen der natürlichen
Eigenschaften des Werkstoffs Holz, sich unter bestimmten Bedingungen auszudehnen oder
zusammenzuziehen, entgegengewirkt. Zusätzlich wird hierdurch das Eindringen von Feuchtigkeit
verhindert.
[0049] Die Erfindung soll nachstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die beigefügten Figuren näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig.1a
- eine Übersichtsdarstellung eines Holzbausteins mit zwei Außenwandelementen und einem
Innenwandelement in einer Draufsicht,
- Fig.1b
- den Holzbaustein gemäß Figur 1a in einer Seitenansicht,
- Fig.1c
- den Holzbaustein gemäß Figur 1a in einer Frontansicht,
- Fig.2a
- eine Übersichtsdarstellung eines Holzbausteins mit zwei Außenwandelementen und drei
Innenwandelementen in einer Draufsicht,
- Fig.2b
- den Holzbaustein gemäß Figur 2a in einer Seitenansicht,
- Fig.2c
- den Holzbaustein gemäß Figur 2a in einer Frontansicht,
- Fig.3a
- eine Übersichtsdarstellung eines Holzbausteins mit zwei Außenwandelementen und fünf
Innenwandelementen in einer Draufsicht,
- Fig.3b
- den Holzbaustein gemäß Figur 3a in einer Seitenansicht,
- Fig.3c
- den Holzbaustein gemäß Figur 3a in einer Frontansicht,
- Fig.4a
- eine Übersichtsdarstellung eines Holzbausteins mit zwei Außenwandelementen und drei
Innenwandelementen sowie einer abfallenden Schräge an den Außenwandelementen in einer
Draufsicht,
- Fig.4b
- den Holzbaustein gemäß Figur 4a in einer Seitenansicht,
- Fig.4c
- den Holzbaustein gemäß Figur 4a in einer Frontansicht,
- Fig.5a
- eine Übersichtsdarstellung von zwei mit einem Eckanschluss verbundenen Holzbausteinen
in einer Draufsicht,
- Fig.5b
- einen ersten der zwei Holzbausteine gemäß Figur 5a in einer Seitenansicht,
- Fig.5c
- einen zweiten der zwei Holzbausteine gemäß Figur 5a in einer Seitenansicht, und
- Fig.5d
- den Holzbaustein gemäß Figur 5a in einer perspektivischen Ansicht.
[0050] Wie in den drei Ansichten gemäß Fig. 1a, 1b und 1c dargestellt, weist der erfindungsgemäße
Holzbaustein 100 zwei Außenwandelemente 1a und 1b auf, welche ein Innenwandelement
2 umschließen bzw. es zwischen sich aufnehmen.
[0051] Die zwei Außenwandelemente 1a und 1b weisen jeweils zwei parallel zueinander verlaufende
Querseiten 7a, 7b sowie jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Längsseiten 7c,
7d auf. Die Längsseiten erstrecken sich in einer Längsrichtung L. Die Querseiten 7a,
7b und die Längsseiten 7c, 7d verlaufen bevorzugt senkrecht zueinander, sodass die
Außenwandelemente 1a und 1b jeweils als rechteckige Platten ausgebildet sind, mit
jeweils einer innenliegenden Seitenfläche 10a und einer außenliegenden Seitenfläche
10b mit einem rechteckigen Querschnitt Q
10.
[0052] Das Innenwandelement 2 weist jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Querseiten
8a, 8b sowie jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Längsseiten 8c, 8d auf.
Die Längsseiten erstrecken sich in der Längsrichtung L. Die Querseiten 8a, 8b und
die Längsseiten 8c, 8d verlaufen bevorzugt senkrecht zueinander, sodass das Innenwandelement
2 als rechteckige Platte ausgebildet ist, mit zwei zu den Außenwandelementen 1a, 1b
gewandten Seitenflächen 11a, 11b mit einem rechteckigen Querschnitt Q
11.
[0053] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht die Länge der Querseiten 7a, 7b der
Außenwandelemente der Länge der Querseiten 8a, 8b des Innenwandelements 2 und die
Länge der Längsseiten 7c, 7d der Außenwandelemente der Länge der Längsseiten 8c, 8d
des Innenwandelements 2, sodass die Querschnitte Q
10 und Q
11 übereinstimmen.
[0054] In Bezug auf die Anordnung in einer zu realisierenden Wand ist das Innenwandelement
2 gegenüber den Außenwandelementen 1a und 1b in vertikaler und horizontaler Richtung
versetzt angeordnet derart, dass sich aufgrund der übereinstimmenden Querschnitte
Q
10 und Q
11 gegenüberliegend eine Nut 5 und eine Feder 4 ergibt.
[0055] Die in der gezeigten Ansicht nach oben in einem vertikalen Versatz V
v und nach rechts in einem horizontalen Versatz V
h versetzte Anordnung des Innenwandelementes 2 führt dazu, dass das Innenwandelement
2 oben über die Außenwandelemente 1a und 1b herausragt und die längsseitige Feder
4' bildet sowie rechtsseitig herausragt, und die querseitige Feder 4 bildet. Den Federn
4, 4' gegenüberliegend werden die Nuten 5, 5' gebildet.
[0056] Die Federn 4, 4' und die Nuten 5, 5' erstrecken sich dabei bevorzugt vollständig
entlang der jeweiligen Querseite bzw. Längsseite des Holzbausteins 100. Die Länge,
also die Längserstreckung, der Federn 4, 4' wird dabei durch die Länge der ersten
Querseiten 8a bzw. Längsseiten 8c des Innenwandelements 2 definiert. Die Länge, also
die Längserstreckung, der Nuten 5, 5' wird entsprechend durch die Länge der jeweils
gegenüberliegenden zweiten Querseiten 8b bzw. Längsseiten 8d des Innenwandelements
2 definiert.
[0057] Das Innenwandelement 2 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel segmentiert ausgebildet
und umfasst die Segmenten 6a, 6b, 6c und 6d. Die einzelnen Segmente 6a, 6b, 6c und
6d sind vorzugsweise senkrecht stehend angeordnet, können jedoch auch geneigt beziehungsweise
diagonal positioniert angeordnet werden. Es soll verstanden werden, dass bei einer
senkrechten Anordnung der Segmente 6a, 6b, 6c und 6d die Querseiten der Segmente 6a,
6b, 6c und 6d senkrecht gegenüber der Längsrichtung L verlaufen. Im Falle einer geneigten
Anordnung der Segmente 6a, 6b, 6c und 6d soll verstanden werden, dass die Querseiten
der Segmente 6a, 6b, 6c und 6d gegenüber der vorstehend beschriebenen senkrechten
Anordnung geneigt sind.
[0058] Selbstverständlich kann das Innenwandelement 2 auch einstückig ausgebildet sein,
wobei in dieser Ausführungsvariante alle drei Wandelemente 1a, 1b und 2 die gleichen
Abmessungen haben.
[0059] Die Außenwandelemente 1a und 1b sind mit dem Innenwandelement 2 im vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch in der Figur nicht dargestellte Schrauben verbunden. Die Schraubverbindung kann
zusätzlich durch Klebstoff ergänzt werden.
[0060] Bei der Errichtung von Wänden oder Bauwerken durch zusammenfügen der einzelnen Holzbausteine
100 können zwischen den Holzbausteinen 100 Streifen aus Hanf oder Kork oder einem
anderen elastischen Material (nicht gezeigt), angeordnet sein, um mögliche Änderungen
der Abmessungen der Außenwandelemente 1a und 1b und/oder des Innenwandelementes 2
zu kompensieren und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Derartige Änderungen
können auftreten, obwohl die Außenwandelemente 1a und 1b und das Innenwandelement
2a bereits hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, indem sie aus massivem kammergetrocknetem
Holz gefertigt sind.
[0061] Die drei Ansichten gemäß Fig. 2a, 2b und 2c zeigen Übersichtsdarstellungen eines
Holzbausteins 100 mit zwei Außenwandelementen 1a und 1b und zwei erste Innenwandelemente
2a, 2b und ein zweites Innenwandelement 3. Damit weist diese Ausführungsvariante insgesamt
fünf Wandelemente auf, von denen die ersten Innenwandelemente 2a und 2b in einer Wand
nach oben und nach rechts versetzt sind. Diese Anordnung der ersten Innenwandelemente
2a und 2b führt dazu, dass die ersten Innenwandelemente 2a und 2b oben über die Außenwandelemente
1a und 1b sowie das zweite Innenwandelement 3 herausragen und die zwei längsseitige
Federn 4a', 4b' bilden sowie rechtsseitig herausragen, und die zwei querseitigen Federn
4a, 4b bilden. Den Federn 4a, 4b, 4a', 4b' gegenüberliegend werden auch bei dieser
Ausführungsvariante die Nuten 5a, 5b, 5a', 5b' gebildet.
[0062] Die zwei Außenwandelemente 1a und 1b weisen jeweils zwei parallel zueinander verlaufende
Querseiten 7a, 7b sowie jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Längsseiten 7c,
7d auf. Die Längsseiten erstrecken sich in einer Längsrichtung L. Die Querseiten 7a,
7b und die Längsseiten 7c, 7d verlaufen bevorzugt senkrecht zueinander, sodass die
Außenwandelemente 1a und 1b jeweils als rechteckige Platten ausgebildet sind, mit
jeweils einer innenliegenden Seitenfläche 10a und einer außenliegenden Seitenfläche
10b mit einem rechteckigen Querschnitt Q
10.
[0063] Die ersten Innenwandelemente 2a und 2b weisen jeweils zwei parallel zueinander verlaufende
Querseiten 8a, 8b sowie jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Längsseiten 8c,
8d auf. Die Längsseiten 8c, 8d erstrecken sich in der Längsrichtung L. Die Querseiten
8a, 8b und die Längsseiten 8c, 8d verlaufen bevorzugt senkrecht zueinander, sodass
die ersten Innenwandelemente 2a und 2b als rechteckige Platte ausgebildet sind, mit
zwei zu den Außenwandelementen 1a, 1b gewandten Seitenflächen 11a, 11b mit einem rechteckigen
Querschnitt Q
11.
[0064] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht die Länge der Querseiten 7a, 7b der
Außenwandelemente der Länge der Querseiten 8a, 8b des Innenwandelements 2 und die
Länge der Längsseiten 7c, 7d der Außenwandelemente der Länge der Längsseiten 8c, 8d
des Innenwandelements 2, sodass die Querschnitte Q
10 und Q
11 übereinstimmen.
[0065] Das zweite Innenwandelement 3 weist jeweils zwei parallel zueinander verlaufende
Querseiten 9a, 9b sowie jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Längsseiten 9c,
9d auf. Die Längsseiten erstrecken sich in der Längsrichtung L. Die Querseiten 8a,
8b und die Längsseiten 8c, 8d verlaufen bevorzugt senkrecht zueinander, sodass das
Innenwandelement 2 als rechteckige Platte ausgebildet ist.
[0066] Das zweite Innenwandelement 3 ist parallel zu den Außenwandelementen 1a und 1b ausgebildet,
also die Querseiten 9a, 9b und Längsseiten 9c, 9d des zweiten Innenwandelements 3
sind parallel zu den Querseiten 7a, 7b und Längsseiten 7c, 7d, angeordnet.
[0067] Die drei Ansichten gemäß Fig. 3a, 3b und 3c nun zeigen weitere Übersichtsdarstellungen
eines Holzbausteins 100. Für gleiche und ähnliche Teile des Holzbausteins wurden gleiche
Bezugszeichen, wie schon in den zuvor gezeigten Ausführungsbeispielen gemäß der Figuren
1a bis 1c sowie 2a bis 2c verwendet. Es wird ferner auf deren Beschreibung Bezug genommen.
[0068] Der Holzbaustein 100 weist in den gezeigten Übersichtsdarstellungen zwei Außenwandelemente
1a und 1b und fünf Innenwandelementen 2a, 2b, 2c, 3a und 3b auf. Damit weist diese
Ausführungsvariante insgesamt sieben Wandelemente auf, von denen die ersten Innenwandelemente
2a, 2b und 2c in einer Wand nach oben und nach rechts versetzt sind. Diese Anordnung
der ersten Innenwandelemente 2a, 2b und 2c führt dazu, dass die ersten Innenwandelemente
2a, 2b und 2c oben über die Außenwandelemente 1a und 1b sowie die zweiten Innenwandelemente
3a und 3b herausragen und die drei längsseitige Federn 4a', 4b', 4c' bilden sowie
rechtsseitig herausragen, und die drei querseitigen Federn 4a, 4b, 4c bilden. Den
Federn 4a, 4b, 4c, 4a', 4b', 4c' gegenüberliegend werden auch bei dieser Ausführungsvariante
die Nuten 5a, 5b, 5c, 5a', 5b', 5c' gebildet.
[0069] Die zweiten Innenwandelemente 3a und 3b, also deren Querseiten 9a, 9b und Längsseiten
9c, 9d, sind parallel zu den Außenwandelementen 1a und 1b, also deren Querseiten 7a,
7b und Längsseiten 7c, 7d, angeordnet.
[0070] Die drei Ansichten gemäß Fig. 4a, 4b und 4c nun zeigen weitere Übersichtsdarstellungen
eines Holzbausteins 100. Für gleiche und ähnliche Teile des Holzbausteins wurden gleiche
Bezugszeichen, wie schon in den zuvor gezeigten Ausführungsbeispielen gemäß der Figuren
1a bis 1c sowie 2a bis 2c und 3a bis 3c verwendet. Es wird ferner auf deren Beschreibung
Bezug genommen.
[0071] Die in den drei Ansichten gemäß Fig. 4a, 4b und 4c gezeigten Übersichtsdarstellungen
entsprechen im Wesentlichen den Darstellungen der Fig. 2a, 2b und 2c, wobei in dieser
Übersichtsdarstellung des Holzbausteins 100 mit zwei Außenwandelementen1a und 1b und
drei Innenwandelementen 2a, 2b und 3 zusätzlich die Außenwandelemente 1a, 1b jeweils
eine als nach außen abfallende Schräge 12 ausgebildete Längsseite 7c aufweisen.
[0072] Die Schräge 12 führt dazu, dass Feuchtigkeit ablaufen kann und nicht in das Innere
des Holzbausteins 100 eindringt. Hierdurch wird eine hohe Witterungsbeständigkeit
erreicht.
[0073] Der Bausatz zur Herstellung eines Holzbausteins 100 ist in den Figuren nicht expliziert
dargestellt, jedoch für den Fachmann u.a. anhand der Fig. 1a bis 4c und der Beschreibung
offensichtlich und nachvollziehbar.
[0074] Die individuelle Herstellung eines Holzbausteins aus einem solchen Bausatz erfolgt
durch Zusammensetzen von zwei Außenwandelementen 1a,1b mit mindestens einem Innenwandelement
2a, 2b, 2c, 3a, 3b, wobei die Außenwandelemente 1a, 1b und die Innenwandelemente 2a,
2b, 2c, 3a, 3b bevorzugt vorgefertigte Bohrungen für Verbindungselemente aufweisen.
Die Bohrungen sind derart angeordnet, dass ausgewählte erste Innenwandelemente 2a,
2b, 2c gegenüber den Außenwandelementen 1a, 1b im verbauten Zustand in einer Wand
in vertikaler und horizontaler Richtung durch Einführung der Verbindungselemente versetzt
angeordnet positioniert werden derart, dass sich gegenüberliegend jeweils paarweise
querseitige Nuten 5a, 5b, 5c und Federn 4a, 4b, 4c und längsseitige Nuten 5a', 5b',
5c' und Federn 4a', 4b', 4c' ergeben.
[0075] Die Verbindungselemente sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel Schrauben und/oder
Holzdübel.
[0076] Die vier Ansichten gemäß Fig. 5a, 5b, 5c und 5d nun zeigen weitere Übersichtsdarstellungen
eines Holzbausteins 100. Für gleiche und ähnliche Teile des Holzbausteins wurden gleiche
Bezugszeichen, wie schon in den zuvor gezeigten Ausführungsbeispielen gemäß der Figuren
1a bis 1c, 2a bis 2c sowie 3a bis 3c und 4a bis 4c verwendet. Es wird ferner auf deren
Beschreibung Bezug genommen.
[0077] Die vier Ansichten gemäß Fig. 5a, 5b, 5c und 5d nun zeigen zwei Holzbausteine 100,
100' die jeweils einen stirnseitigen Eckanschluss 13 aufweisen.
[0078] Jeder der zwei Eckanschlüsse 13 wird vorliegend durch eine Anzahl zweiter Querseiten
7b, 8b, 9b der zwei ersten Innenwandelemente 2a, 2b, des zweiten Innenwandelements
3 und der zwei Außenwandelemente 1a, 1b ausgebildet. Zumindest ein Anteil der zweiten
Querseiten 7b, 8b, 9b ist von dem ersten Außenwandelement 1a ausgehend hin zu dem
zweiten Außenwandelement 1b dabei stufenförmig versetzt zueinander angeordnet. Die
Eckanschlüsse 13 der zwei Holzbausteine 100, 100' sind dabei korrespondierend zueinander
ausgebildet, sodass die stufenförmig versetzten zweiten Querseiten 7b, 8b, 9b des
ersten Holzbausteins 100 mit den stufenförmig versetzten zweiten Querseiten 7b, 8b,
9b des zweiten Holzbausteins 100' in Anlage bringbar sind.
[0079] Der erste Holzbaustein 100 weist vorliegend dem Eckanschluss 13 gegenüberliegend
zwei Nuten 5a, 5b auf, welche durch die ersten Querseiten 7a, 8a, 9a gebildet werden.
Die ersten Querseiten der zwei ersten Innenwandelemente 2a, 2b sind dabei gegenüber
den ersten Querseiten 7a, 9a des zweiten Innenwandelements 3 und der zwei Außenwandelemente
1a, 1b zurückgesetzt.
[0080] Die ersten Innenwandelemente 2a, 2b sind in bekannter Weise in einem horizontalen
Versatz V
h und einem vertikalen Versatz V
v - in Bezug auf die Anordnung des Holzbausteins in einer Wand - versetzt zu den Außenwandelementen
1a, 1b und dem zweiten Innenwandelement 3 angeordnet.
[0081] Die Längsseiten 8c, der zwei ersten Innenwandelemente 2a, 2b stehen dabei gegenüber
den Längsseiten 7c der zwei Außenwandelemente und des zweiten Innenwandelements 3
vor, sind also versetzt zu diesen angeordnet, und bilden so zwei längsseitige Federn
4a', 4b' aus.
[0082] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die im vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebenen
Mittel, Merkmale und Verfahrensschritte. Vielmehr ist es möglich, durch Kombination
und Variation der genannten Mittel, Merkmale und Verfahrensschritte weitere Ausführungsvarianten
zu realisieren, ohne den durch die Patentansprüche definierten Rahmen der Erfindung
zu verlassen
Bezugszeichenliste
[0083]
- 100, 100`
- Holzbaustein
- 1a, 1b
- Außenwandelement
- 2, 2a, 2b, 2c
- erstes Innenwandelement
- 3a, 3b
- zweites Innenwandelement
- 4, 4a, 4b, 4c,
- querseitige Feder
- 4', 4a', 4b', 4c'
- längsseitige Feder
- 5, 5a, 5b, 5c,
- querseitige Nut
- 5', 5a', 5b', 5c'
- längsseitige Nut
- 6a, 6b, 6c, 6d
- Segmente
- 7a, 7b
- Querseite Außenwandelement
- 7c, 7d
- Längsseite Außenwandelemente
- 8a, 8b
- Querseite erste Innenwandelement
- 8c, 8d
- Längsseite erste Innenwandelement
- 9a, 9b
- Querseite zweite Innenwandelement
- 9c, 9d
- Längsseite zweite Innenwandelement
- 10a
- innenliegende Seitenfläche Außenwandelemente
- 10b
- außenliegende Seitenfläche Außenwandelemente
- Q10
- Querschnitt Außenwandelement
- 11a
- innenliegende Seitenfläche Innenwandelemente
- 11b
- innenliegende Seitenfläche Innenwandelemente
- Q11
- Querschnitt Innenwandelement
- 12
- Schräge
- 13
- Eckanschluss
- L
- Längsrichtung
- Vh
- horizontaler Versatz
- Vv
- vertikaler Versatz
1. Holzbaustein (100, 100') zur Realisierung von Wänden, umfassend:
- zwei plattenförmige Außenwandelemente (1a, 1b) mit einem im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt (Q10), und
- mindestens ein zwischen den zwei Außenwandelementen (1a, 1b) angeordnetes plattenförmiges
Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) mit einem im wesentlichen rechteckigen Querschnitt
(Q11),
wobei das mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) derart ausgebildet und
relativ zu den zwei Außenwandelementen (1a, 1b) angeordnet ist, dass
a) jeweils eine erste Längsseite (8c) und eine erste Querseite (8a) des Innenwandelements
(2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den zwei Außenwandelementen (1a, 1b) vorstehen und jeweils
eine oder mehrere Federn (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') ausbilden, wobei zumindest
eine zweite Längsseite (8d) oder eine zweite Querseite (8b) des Innenwandelements
(2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den zwei Außenwandelementen (1a, 1b) zurückgesetzt ist und
jeweils eine oder mehrere Nuten (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') ausbildet, oder
b) jeweils eine erste Längsseite (8c) und eine erste Querseite (8a) des Innenwandelements
(2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den zwei Außenwandelementen (1a, 1b) zurückgesetzt sind
und jeweils eine oder mehrere Nuten (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') ausbilden,
wobei zumindest eine zweite Längsseite (8d) oder eine zweite Querseite (8b) des Innenwandelements
(2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den zwei Außenwandelementen (1a, 1b) vorsteht und jeweils
eine oder mehrere Federn (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') ausbildet,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) und/oder die Außenwandelemente
(1a, 1b) segmentiert in Segmenten (6a, 6b, 6c, 6d) ausgebildet sind, wobei der Holzbaustein
(100, 100') sich in einer Längsrichtung (L) erstreckt und die Segmente (6a, 6b, 6c,
6d) in Längsrichtung (L) angrenzend aneinander angeordneten sind.
2. Holzbaustein (100, 100') nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) ein erstes Innenwandelement
(2, 2a, 2b, 2c) ist, und
dass der Holbaustein zwei erste Innenwandelemente (2, 2a, 2b, 2c) und ferner ein zweites
Innenwandelement (3, 3a, 3b) aufweist, wobei die ersten Innenwandelemente (2, 2a,
2b, 2c) gegenüber den Außenwandelementen (1a, 1b) und dem zweiten Innenwandelement
(3, 3a, 3b) versetzt angeordnet sind, derart, dass in einer Wand die ersten Innenwandelemente
(2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den Außenwandelementen (1a, 1b) und dem zweiten Innenwandelement
(3, 3a, 3b) in vertikaler und horizontaler Richtung versetzt angeordnet sind, sodass
sich gegenüberliegend zwei Nuten (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') und zwei Federn
(4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') ergeben.
3. Holzbaustein (100, 100') nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des mindestens einen Innenwandelements (2, 2a, 2b, 2c) und der zwei Außenwandelemente
(1a, 1b) verschieden ist, und/oder
dass das mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den Außenwandelementen
(1a, 1b) in einer Wand in horizontaler Richtung in einem horizontalen Versatz (Vh) und in vertikaler Richtung in einem vertikalen Versatz (Vv) versetzt angeordnet ist, wobei der horizontale Versatz (Vh) und der vertikale Versatz (Vv) bevorzugt verschieden sind.
4. Holzbaustein (100, 100') nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Innenwandelemente (2, 2a, 2b, 2c) und/oder das mindestens eine zweite
Innenwandelement (3, 3a, 3b)segmentiert in Segmenten (6a, 6b, 6c, 6d) ausgebildet
sind.
5. Holzbaustein (100, 100') mindestens nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Segmente (6a, 6b, 6c, 6d) gleichförmig als im wesentlichen rechteckige Platten
oder als rautenförmige Platten ausgebildet sind.
6. Holzbaustein (100, 100') nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwandelemente (1a,1b) mit dem mindestens einen Innenwandelement (2, 2a, 2b,
2c, 2e) verbunden sind durch Schrauben und/oder Nägel und/oder Holzdübel und/oder
Klebstoffe.
7. Holzbaustein (100, 100') nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwandelemente (1a, 1b) und das mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b,
2c, 2e) aus massivem kammergetrocknetem Holz gefertigt sind,
8. Holzbaustein (100, 100') nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet dass ein zweites Innenwandelement (3, 3a, 3b) einen Dämmstoff aufweist.
9. Holzbaustein (100, 100') nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Außenwandelemente (1a, 1b) und das mindestens eine Innenwandelement (2,
2a, 2b, 2c) als rechteckige Platten mit einer Querseite (8a, 8b) und einer Längsseite
(8c, 8d) ausgebildet sind, wobei die Länge der Querseite (8a, 8b) und der Längsseite
(8c, 8d) der zwei Außenwandelemente (1a, 1b) der Länge der Querseite (8a, 8b) und
der Längsseite (8c, 8d) des Innenwandelements (2, 2a, 2b, 2c) entsprechen,
wobei eine Längsseite (7c, 7d) der Außenwandelemente (1a, 1b) als eine gegenüber der
Längsseite (8c, 8d) des Innenwandelements (2, 2a, 2b, 2c) nach außen abfallende Schräge
(12) ausgebildet ist.
10. Holzbaustein (100, 100') nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsseite (8c, 8d) oder eine Querseite (8a, 8b) des mindestens eine Innenwandelements
(2, 2a, 2b, 2c) und/oder eine Längsseite (7c, 7d) oder eine Querseite (7a, 7b) der
Außenwandelemente (1a, 1b) ein Funktionselement aufweist.
11. Bausatz zur Herstellung eines Holzbausteins (100, 100') nach einem der vorstehenden
Ansprüche, durch Zusammensetzen von zwei Außenwandelementen (1a,1b) mit mindestens
einem Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c), wobei die Außenwandelemente (1a,1b) und das
mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) vorgefertigte Bohrungen für Verbindungselemente
aufweisen und die Bohrungen derart angeordnet sind, dass das mindestens eine Innenwandelement
(2, 2a, 2b, 2c) gegenüber den Außenwandelementen (1a, 1b) versetzt angeordnet ist,
derart, dass in einer Wand das mindestens eine Innenwandelement (2, 2a, 2b, 2c) gegenüber
den Außenwandelementen (1a, 1b) in vertikaler und horizontaler Richtung durch Einführung
der Verbindungselemente versetzt angeordnet wird derart, dass sich gegenüberliegend
mindestens eine Nut (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') und eine Feder (4, 4a, 4b,
4c, 4', 4a', 4b', 4c') ergeben.
12. Verwendung eines Holzbausteins (100, 100') nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zur Realisierung
von Wänden,
wobei zumindest eine Feder (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') eines Holzbausteins
(100, 100') mit einer Nut (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') eines benachbarten Holzbausteins
(100, 100') in Eingriff gebracht wird.
13. Wandelement zur Realisierung von Wänden, mit
mindestens einem ersten Holzbausteinen (100, 100') und einem zweiten Holzbausteinen
(100, 100') nach einem der Ansprüche 1 bis 10 , wobei mindestens eine Feder (4, 4a,
4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') des ersten Holzbausteins (100, 100') dazu eingerichtet
ist, mit einer Nut (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') des zweiten Holzbausteins (100,
100') in Eingriff zu sein.
14. Wandelement nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Realisierung von Wänden und Bauwerken zwischen den einzelnen Holzbausteinen (100,
100') Streifen aus Hanf oder Holzfasern oder einem elastischen Material angeordnet
sind.
1. Wooden building block (100, 100') for realizing walls, comprising:
- two plate-shaped exterior-wall elements (1a, 1b) with an essentially rectangular
cross-section (Q10), and
- at least one plate-shaped interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) arranged between
the two exterior-wall elements (1a, 1b) with an essentially rectangular cross-section
(Q11),
wherein the at least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) is designed and arranged
relative to the two exterior-wall elements (1a, 1b) in such a way that
a) a first longitudinal side (8c) and a first transverse side (8a) of the interior-wall
element (2, 2a, 2b, 2c) project with relation to the two exterior-wall elements (1a,
1b) and each form one or a plurality of tongues (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c'),
wherein at least one second longitudinal side (8d) or a second transverse side (8b)
of the interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) is recessed with relation to the two
exterior-wall elements (1a, 1b) and forms one or a plurality of grooves (5, 5a, 5b,
5c, 5', 5a', 5b', 5c'), or
b) one first longitudinal side (8c) and one first transverse side (8a) of the interior-wall
element (2, 2a, 2b, 2c) are each recessed with relation to the two exterior-wall elements
(1a, 1b) and each form one or a plurality of grooves (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b',
5c'), wherein at least one second longitudinal side (8d) or a second transverse side
(8b) of the interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) projects with relation to the two
exterior-wall elements (1a, 1b) and each forms one or a plurality of tongues (4, 4a,
4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c'),
characterized in that at least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) and/or the exterior-wall elements
(1a, 1b) are segmented in segments (6a, 6b, 6c, 6d), wherein the wooden building block
(100, 100') extends in a longitudinal direction (L), and the segments (6a, 6b, 6c,
6d) are arranged in the longitudinal direction (L) adjacent to one another.
2. The wooden building block (100, 100') according to claim 1,
characterized in that the at least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) is a first interior-wall element
(2, 2a, 2b, 2c), and
that the wooden building block comprises two first interior-wall elements (2, 2a,
2b, 2c) and furthermore, a second interior-wall element (3, 3a, 3b), wherein the first
interior-wall elements (2, 2a, 2b, 2c) are arranged offset with relation to the exterior-wall
elements (1a, 1b) and the second interior-wall element (3, 3a, 3b), in such a way
that, in one wall, the first interior-wall elements (2, 2a, 2b, 2c) are arranged in
the vertical and horizontal directions in an offset matter with relation to the exterior-wall
elements (1a, 1b) and the second interior-wall element (3, 3a, 3b) in such a way that
two grooves (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') and two tongues (4, 4a, 4b, 4c, 4',
4a', 4b', 4c') arranged opposite to one another result.
3. The wooden building block (100, 100') according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the depth of at least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) and the two exterior-wall
elements (1a, 1b) is different, and/or
that the at least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) is arranged offset with
relation to the exterior-wall elements (1 a, 1b) in a wall in a horizontal direction
at a horizontal offset (Vh) and in a vertical direction at a vertical offset (Vv), wherein the horizontal offset (Vh) and the vertical offset (Vv) are preferentially different.
4. The wooden building block (100, 100') according to any one of the preceding claims,
characterized in that the first interior-wall elements (2, 2a, 2b, 2c) and/or the at least one second interior-wall
element (3, 3a, 3b) are segmented in segments (6a, 6b, 6c, 6d).
5. The wooden building block (100, 100') according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the segments (6a, 6b, 6c, 6d) are uniformly formed as essentially rectangular plates
or as diamond-shaped plates.
6. The wooden building block (100, 100') according to any one of the preceding claims,
characterized in that the exterior-wall elements (1a, 1b) are connected to at least one interior-wall element
(2, 2a, 2b, 2c, 2e) by screws and/or nails and/or wooden dowels and/or adhesives.
7. The wooden building block (100, 100') according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the exterior-wall elements (1a, 1b) and at least one interior-wall element (2, 2a,
2b, 2c, 2e) are made of solid kiln-dried wood,
8. The wooden building block (100, 100') according to at least one of the preceding claims,
characterized in that a second interior-wall element (3, 3a, 3b) comprises an insulating material.
9. The wooden building block (100, 100') according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the two exterior-wall elements (1a, 1b) and the at least one interior-wall element
(2, 2a, 2b, 2c) are formed as rectangular panels with a transverse side (8a, 8b) and
a longitudinal side (8c, 8d), wherein the length of the transverse side (8a, 8b) and
the longitudinal side (8c, 8d) of the two exterior-wall elements (1a, 1b) corresponds
to the length of the transverse side (8a, 8b) and the longitudinal side (8c, 8d) of
the interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c),
wherein one longitudinal side (7c, 7d) of the exterior-wall elements (1a, 1b) is formed
as a bevel (12) sloping outwards opposite the longitudinal side (8c, 8d) of the interior-wall
element (2, 2a, 2b, 2c).
10. The wooden building block (100, 100') according to at least one of the preceding claims,
characterized in that a longitudinal side (8c, 8d) or a transverse side (8a, 8b) of the exterior-wall element
(2, 2a, 2b, 2c) and/or a longitudinal side (7c, 7d) or a transverse side (7a, 7b)
of the exterior-wall elements (1a, 1b) comprises a functional element.
11. A kit for manufacturing a wooden building block (100, 100') according to any one of
the preceding claims by assembling two exterior-wall elements (1a, 1b) with at least
one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c), wherein the exterior-wall elements (1a,
1b) and at least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) comprise prefabricated
holes for connecting elements and the holes are arranged in such a way that the at
least one interior-wall element (2, 2a, 2b, 2c) is arranged offset with relation to
the exterior-wall elements (1a, 1b) in such a way that, in a wall, at least one interior-wall
element (2, 2a, 2b, 2c) is arranged offset with relation to the exterior-wall elements
(1a, 1b) in a vertical and horizontal direction by inserting the connecting elements
in such a way that at least one groove (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') and a tongue
(4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') result.
12. Use of a wooden building block (100, 100') according to one of the claims 1 to 10
for the realisation of walls,
wherein at least one tongue (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') of a wooden building
block (100, 100') is engaged with a groove (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') of an
adjacent wooden building block (100, 100').
13. A wall element for realizing walls, comprising
at least one first wooden building block (100, 100') and a second wooden building
block (100, 100') according to any one of the Claims 1 to 10,
wherein at least one tongue (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') of the first wooden
building block (100, 100') is configured to be engaged with a groove (5, 5a, 5b, 5c,
5', 5a', 5b', 5c') of the second wooden building block (100, 100').
14. The wall element according to claim 13,
characterized in that strips of hemp or wood fibres or an elastic material are arranged between the individual
wooden building blocks (100, 100') when walls and buildings are realized.
1. Bloc de construction en bois (100, 100') destiné à réaliser des murs, comprenant :
- deux éléments de mur extérieur (1a, 1b) en forme de panneau avec une section transversale
(Q10) sensiblement rectangulaire, et
- au moins un élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) en forme de panneau disposé
entre les deux éléments de mur extérieur (1a, 1b), avec une section transversale (Q11) sensiblement rectangulaire,
dans lequel l'au moins un élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) est réalisé et
est disposé par rapport aux deux éléments de mur extérieur (1a, 1b) de telle manière
que
a) respectivement un premier côté longitudinal (8c) et un premier côté transversal
(8a) de l'élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) font saillie par rapport aux deux
éléments de mur extérieur (1a, 1b) et réalisent respectivement un ou plusieurs ressorts
(4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c'), dans lequel au moins un deuxième côté longitudinal
(8d) ou un deuxième côté transversal (8b) de l'élément de mur intérieur (2, 2a, 2b,
2c) est en retrait par rapport aux deux éléments de mur extérieur (1a, 1b) et forme
respectivement une ou plusieurs rainures (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c'), ou
b) respectivement un premier côté longitudinal (8c) et un premier côté transversal
(8a) de l'élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) sont en retrait par rapport aux
deux éléments de mur extérieur (1a, 1b) et forment respectivement une ou plusieurs
rainures (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c'), dans lequel au moins un deuxième côté
longitudinal (8d) ou un deuxième côté transversal (8b) de l'élément de mur intérieur
(2, 2a, 2b, 2c) fait saillie par rapport aux deux éléments de mur extérieur (1a, 1b)
et forme respectivement un ou plusieurs ressorts (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c'),
caractérisé en ce que l'au moins un élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) et/ou les éléments de mur
extérieur (1a, 1b) sont réalisés de manière segmentée en segments (6a, 6b, 6c, 6d),
dans lequel le bloc de construction en bois (100, 100') s'étend dans une direction
longitudinale (L) et les segments (6a, 6b, 6c, 6d) sont disposés de manière adjacente
les uns aux autres dans la direction longitudinale (L).
2. Bloc de construction en bois (100, 100') selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'au moins un élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) est un premier élément de
mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c), et
que le bloc de construction en bois présente deux premiers éléments de mur intérieur
(2, 2a, 2b, 2c) et en outre un deuxième élément de mur intérieur (3, 3a, 3b), dans
lequel les premiers éléments de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) sont disposés de manière
décalée par rapport aux éléments de mur extérieur (1a, 1b) et au deuxième élément
de mur intérieur (3, 3a, 3b), de telle manière que, dans un mur, les premiers éléments
de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) sont disposés de manière décalée dans la direction
verticale et horizontale par rapport aux éléments de mur extérieur (1a, 1b) et au
deuxième élément de mur intérieur (3, 3a, 3b) si bien qu'il en résulte en vis-à-vis
deux rainures (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') et deux ressorts (4, 4a, 4b, 4c,
4', 4a', 4b', 4c').
3. Bloc de construction en bois (100, 100') selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que la profondeur de l'au moins un élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) et des deux
éléments de mur extérieur (1a, 1b) est différente, et/ou
que l'au moins un élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) est disposé selon un décalage
horizontal (Vh) dans une direction horizontale et selon un décalage vertical (Vv) dans une direction verticale par rapport aux éléments de mur extérieur (1a, 1b)
dans un mur, dans lequel le décalage horizontal (Vh) et le décalage vertical (Vv) sont de manière préférée différents.
4. Bloc de construction en bois (100, 100') selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que les premiers éléments de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) et/ou l'au moins un deuxième
élément de mur intérieur (3, 3a, 3b) sont réalisés de manière segmentée en segments
(6a, 6b, 6c, 6d).
5. Bloc de construction en bois (100, 100') selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce
que les segments (6a, 6b, 6c, 6d) sont réalisés avec une forme identique en tant que
panneaux sensiblement rectangulaires ou en tant que panneaux en forme de losange.
6. Bloc de construction en bois (100, 100') selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de mur extérieur (1a, 1b) sont reliés à l'au moins un élément de mur
intérieur (2, 2a, 2b, 2c, 2e) par des vis et/ou des clous et/ou des chevilles en bois
et/ou des adhésifs.
7. Bloc de construction en bois (100, 100') selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de mur extérieur (1a, 1b) et l'au moins un élément de mur intérieur
(2, 2a, 2b, 2c, 2e) sont produits à partir de bois massif séché au four.
8. Bloc de construction en bois (100, 100') selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce qu'un deuxième élément de mur intérieur (3, 3a, 3b) présente un matériau isolant.
9. Bloc de construction en bois (100, 100') selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que les deux éléments de mur extérieur (1a, 1b) et l'au moins un élément de mur intérieur
(2, 2a, 2b, 2c) sont réalisés en tant que panneaux rectangulaires avec un côté transversal
(8a, 8b) et un côté longitudinal (8c, 8d), dans lequel la longueur du côté transversal
(8a, 8b) et du côté longitudinal (8c, 8d) des deux éléments de mur extérieur (1a,
1b) correspondent à la longueur du côté transversal (8a, 8b) et du côté longitudinal
(8c, 8d) de l'élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c),
dans lequel un côté longitudinal (7c, 7d) des éléments de mur extérieur (1a, 1b) est
réalisé en tant qu'un chanfrein (12) tombant vers l'extérieur par rapport au côté
longitudinal (8c, 8d) de l'élément de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c).
10. Bloc de construction en bois (100, 100') selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce qu'un côté longitudinal (8c, 8d) ou un côté transversal (8a, 8b) de l'au moins un élément
de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) et/ou un côté longitudinal (7c, 7d) ou un côté transversal
(7a, 7b) des éléments de mur extérieur (1a, 1b) présente(nt) un élément fonctionnel.
11. Ensemble de construction destiné à fabriquer un bloc de construction en bois (100,
100') selon l'une quelconque des revendications précédentes, par assemblage de deux
éléments de mur extérieur (1a, 1b) à au moins un élément de mur intérieur (2, 2a,
2b, 2c), dans lequel les éléments de mur extérieur (1a, 1b) et l'au moins un élément
de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) présentent des alésages préfabriqués pour des éléments
de liaison et les alésages sont disposés de telle manière que l'au moins un élément
de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) est disposé de manière décalée par rapport aux éléments
de mur extérieur (1a, 1b) de telle manière que, dans un mur, l'au moins un élément
de mur intérieur (2, 2a, 2b, 2c) est disposé de manière décalée, par l'introduction
des éléments de liaison, dans une direction verticale et une direction horizontale
par rapport aux éléments de mur extérieur (1a, 1b) de telle manière qu'il en résulte
en vis-à-vis au moins une rainure (5, 5a, 5b, 5c, 5', 5a', 5b', 5c') et un ressort
(4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c').
12. Utilisation d'un bloc de construction en bois (100, 100') selon l'une quelconque des
revendications 1 à 10 pour réaliser des murs,
dans laquelle au moins un ressort (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') d'un bloc de
construction en bois (100, 100') est amené en prise avec une rainure (5, 5a, 5b, 5c,
5', 5a', 5b', 5c') d'un bloc de construction en bois (100, 100') voisin.
13. Elément de mur destiné à réaliser des murs, avec
au moins un premier bloc de construction en bois (100, 100') et un deuxième bloc de
construction en bois (100, 100') selon l'une quelconque des revendications 1à 10,
dans lequel au moins
un ressort (4, 4a, 4b, 4c, 4', 4a', 4b', 4c') du premier bloc de construction en bois
(100, 100') est mis au point pour être en prise avec une rainure (5, 5a, 5b, 5c, 5',
5a', 5b', 5c') du deuxième bloc de construction en bois (100, 100').
14. Elément de mur selon la revendication 13,
caractérisé en ce que, lors de la réalisation de murs et d'ouvrages de construction, des bandes en chanvre
ou en fibres de bois ou en un matériau élastique sont disposées entre les divers blocs
de construction en bois (100, 100').