[0001] Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung zumindest zu einem Fördern eines Fluids
und eine Pumpe mit einer derartigen Fördervorrichtung.
[0002] Aus
DE 10 2017 104 400 A1 ist bereits eine Pumpe zumindest zu einem Fördern eines Fluids, mit zumindest einer
Fördervorrichtung, die zumindest einen Förderraum, zumindest ein den Förderraum zumindest
teilweise begrenzendes, formstabiles Förderraumelement und zumindest ein elastisch
verformbares Förderelement aufweist, das zusammen mit dem Förderraumelement den Förderraum
begrenzt und an dem Förderraumelement angeordnet ist, mit zumindest einer Antriebseinheit
zu einer Einwirkung auf die Fördervorrichtung und mit zumindest einem Gehäuse zu einer
Aufnahme der Fördervorrichtung.
[0003] Ferner ist aus
DE 10 2012 023 900 A1 bereits eine Pumpe zumindest zu einem Fördern eines Fluids bekannt, wobei die Pumpe
zumindest eine als ein elastisch verformbarer Pumpenschlauch ausgebildete Fördervorrichtung
umfasst, die zumindest einen Förderraum, ein elastisch verformbares Förderraumelement
und zumindest ein elastisch verformbares Förderelement aufweist, das zusammen mit
dem Förderraumelement den Förderraum begrenzt und einteilig mit dem Förderraumelement
angeordnet ist, wobei das Förderraumelement aus einem festeren Werkstoff gebildet
ist als das Förderelement, jedoch an sich immer noch elastisch ist.
[0004] Des Weiteren ist aus
DE 297 14 484 U1 bereits eine Pumpe zumindest zu einem Fördern eines Fluids bekannt, wobei die Pumpe
zumindest eine Fördervorrichtung, die zumindest einen Förderraum, zumindest ein den
Förderraum zumindest teilweise begrenzendes, formstabiles Förderraumelement und zumindest
ein elastisch verformbares Förderelement aufweist, das zusammen mit dem Förderraumelement
den Förderraum begrenzt und an dem Förderraumelement angeordnet ist, und zumindest
eine Antriebseinheit zu einer Einwirkung auf die Fördervorrichtung und zumindest ein
Gehäuse zu einer Aufnahme der Fördervorrichtung umfasst, wobei das Gehäuse zumindest
getrennt von dem Förderraumelement der Fördervorrichtung ausgebildet ist.
[0005] US 4 332 534 A und
US 2016 / 0215 768 A1 zeigen jeweils eine Pumpe, bei der ein ringförmiges, elastisches Förderelement in
einem Gehäuse angeordnet ist und durch eine Exzenteranordnung gegen die Gehäuse-Innenwand
gedrückt wird. Aus
EP 2 733 355 A1 ist eine Pumpe mit einer elastischen Fördermembran bekannt, wobei das Gehäuse einen
Abschnitt mit einer vergrößerten Oberfläche hat, der das offene Ende einer Pumpenkammer
umgibt und über den sich die Fördermembran erstreckt, um eine abgedichtete Pumpenkammer
zu bilden.
WO 2016 / 173 798 A1 betrifft eine Pumpenvorrichtung, wobei in einem Hydraulikgehäuse ein Pumpenring,
ein Pumpenringträger und ein Exzenter aufgenommen sind.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Pumpe und/oder
Fördervorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer vorteilhaften
Servicefreundlichkeit und/oder einer Förderfunktion bereitzustellen. Die Aufgabe wird
erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0007] Die Erfindung geht aus von einer Pumpe zumindest zu einem Fördern eines Fluids, mit
zumindest einer Fördervorrichtung, die zumindest einen Förderraum, zumindest ein den
Förderraum zumindest teilweise begrenzendes, formstabiles Förderraumelement und zumindest
ein elastisch verformbares Förderelement aufweist, das zusammen mit dem Förderraumelement
den Förderraum begrenzt und an dem Förderraumelement angeordnet ist, mit zumindest
einer Antriebseinheit zu einer Einwirkung auf die Fördervorrichtung und mit zumindest
einem Gehäuse zu einer Aufnahme der Fördervorrichtung, wobei das Gehäuse zumindest
getrennt von dem Förderraumelement der Fördervorrichtung, insbesondere von der Fördervorrichtung
als Ganzes, ausgebildet ist, insbesondere derart, dass das Förderraumelement, insbesondere
die Fördervorrichtung, als Ganzes aus dem Gehäuse entnehmbar ist.
[0008] Es wird vorgeschlagen, dass das Förderraumelement eine Außenseite aufweist, die in
einem an dem Gehäuse angeordneten Zustand der Fördervorrichtung kraft- und/oder formschlüssig
mit einer Innenseite des Gehäuses verbunden ist, insbesondere an der Innenseite des
Gehäuses anliegt, wobei das Förderraumelement das Förderelement entlang einer in einer
sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Antriebsachse der Antriebseinheit
erstreckenden Ebene verlaufenden Umfangsrichtung zumindest zu einem Großteil umgibt.
In einem in dem Gehäuse angeordneten Zustand der
[0009] Fördervorrichtung, insbesondere der Fördervorrichtung als Ganzes, liegt die Außenseite
des Förderraumelements bevorzugt zumindest teilweise an der Innenseite des Gehäuses,
insbesondere zumindest an einer Innenseite eines Gehäuseunterteils des Gehäuses, an.
Vorzugsweise liegen mehr als 30 %, bevorzugt mehr als 40 %, besonders bevorzugt weniger
als 95 % und ganz besonders bevorzugt zwischen 40 % und 60 % einer gesamten Außenfläche
der Außenseite des Förderraumelements an der Innenseite des Gehäuses, insbesondere
an der Innenseite des Gehäuseunterteils des Gehäuses, an. Das Gehäuse, insbesondere
das Gehäuseunterteil, umfasst vorzugsweise eine Ausnehmung, in der die Fördervorrichtung
anordenbar, insbesondere angeordnet, ist. Die Ausnehmung des Gehäuses, insbesondere
des Gehäuseunterteils, wird vorzugsweise durch einen bundartigen Fortsatz im Inneren
des Gehäuses, insbesondere des Gehäuseunterteils, begrenzt. Der bundartige Fortsatz
erstreckt sich über weniger als 360°, insbesondere um eine Anordnung eines Ein- und
Auslassbereichs der Fördervorrichtung in dem Gehäuse, insbesondere in dem Gehäuseunterteil,
zu ermöglichen. Vorzugsweise ist die Außenseite des Förderraumelements zumindest entlang
einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse der Antriebseinheit verlaufenden
Richtung relativ zu einer Innenseite eines Gehäuseoberteils des Gehäuses beabstandet
angeordent. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Gehäuseoberteil einen bundartigen
Fortsatz aufweist, der eine Ausnehmung zur zumindest teilweisen Aufnahme des Förderraumelements,
insbesondere der Fördervorrichtung, aufweist, an der die Außenseite des Förderraumelements
anliegt. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen zu einer
Anordnung der Fördervorrichtung im Inneren des Gehäuses sind ebenfalls denkbar.
[0010] Unter einer "getrennt von [...] ausgebildeten Einheit/Vorrichtung oder einem getrennt
von [...] ausgebildeten Element" soll hier insbesondere eine Einheit/Vorrichtung oder
ein Element verstanden werden, die/das als Ganzes, insbesondere zerstörungsfrei oder
einzelteildemontagefrei, von einem, insbesondere weiteren, Element oder von einer
weiteren Einheit, wie beispielsweise von dem Gehäuse, insbesondere zumindest von dem
Gehäuseunterteil des Gehäuses o. dgl., abnehmbar ist, insbesondere nach einer Demontage
des Gehäuseoberteils des Gehäuses oder nach einem Lösen zumindest eines Befestigungselements,
das dazu vorgesehen ist, die Einheit an dem Element oder der weiteren Einheit zu befestigen.
Insbesondere ist die Fördervorrichtung in einem von dem Gehäuse entnommenen Zustand
funktionsfähig. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell eingerichtet, speziell
ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Element
und/oder eine Einheit zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist/sind, soll insbesondere
verstanden werden, dass das Element und/oder die Einheit diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllen/erfüllt und/oder
ausführen/ausführt. Vorzugsweise ist die Fördervorrichtung ohne Demontage in Einzelteile
der Fördervorrichtung, insbesondere als Ganzes, aus dem Gehäuse entnehmbar. Bevorzugt
sind zumindest das Förderraumelement und das Förderelement gemeinsam aus dem Gehäuse
entnehmbar. Vorzugsweise ist die Fördervorrichtung, insbesondere als Ganzes, nach
einer Entnahme durch eine Auswechsel- oder Ersatzvorrichtung austauschbar, die hinsichtlich
zumindest einer Funktion der Auswechsel- oder Ersatzvorrichtung zumindest im Wesentlichen
zumindest einer Funktion der Fördervorrichtung entspricht. Vorzugsweise ist die Pumpe
zu einer Verwendung in einem Nahrungsmittelbereich, in einem Chemiebereich, in einem
Pharmabereich, insbesondere zu einer chargenkonformen Nutzung, in einem Vivariumbereich
(Aquarium usw.), in einem Haushaltsmaschinenbereich, in einem Zahnhygienebereich,
in einem Automobilbereich, in einem medizinischen Bereich, in einem Wasseraufbereitungsbereich
o. dgl. vorgesehen.
[0011] Bevorzugt umfasst das Förderelement einen Grundkörper. Insbesondere umfasst der Grundkörper
zumindest eine Förderseite und zumindest eine Aktivierungsseite. Vorzugsweise ist
die Förderseite des Grundkörpers auf einer der Aktivierungsseite des Grundkörpers
abgewandten Seite des Grundkörpers angeordnet. Insbesondere bildet die Förderseite
eine Außenseite des Grundkörpers. Vorzugsweise bildet die Aktivierungsseite eine Innenseite
des Grundkörpers. Bevorzugt ist an der Aktivierungsseite zumindest ein Aktivierungsfortsatz
des Förderelements angeordnet. Bevorzugt ist der Aktivierungsfortsatz zu einem Zusammenwirken
mit einem Übertragungselement der Antriebseinheit, insbesondere mit zumindest zwei
Übertragungselementen der Antriebseinheit, vorgesehen. Das/die Übertragungselemente
ist/sind vorzugsweise an einem Antriebselement der Antriebseinheit angeordnet. Bevorzugt
weist der Grundkörper eine ringförmige Ausgestaltung auf. Vorzugsweise weist der Grundkörper
eine geschlitzte ringförmige Ausgestaltung auf. Insbesondere weist der Grundkörper
betrachtet in einer Ebene, insbesondere in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Antriebsachse der Antriebsachse verlaufenden Ebene, eine Querschnittsform
auf, die sich im Wesentlichen aus einem Kreisbogen oder einem offenen Ring, der sich
entlang eines Winkelbereichs von weniger als 360° und insbesondere von mehr als 90°
erstreckt, und zwei quer zum Kreisbogen oder zum offenen Ring verlaufende Ein- und/oder
Auslassfortsätze, die direkt an den Kreisbogen oder den offenen Ring angrenzen, insbesondere
in Endbereichen des Kreisbogens oder des offenen Rings, zusammensetzt. Der Aktivierungsfortsatz
ist vorzugsweise im Bereich eines Kreisbogenverlaufs oder eines Ringverlaufs des Grundkörpers
am Grundkörper, insbesondere an einer Innenseite des Grundkörpers, angeordnet. Der
Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung
relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung,
insbesondere in einer Projektionsebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen
und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft
kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Eine maximale Längserstreckung
des Aktivierungsfortsatzes ist insbesondere zumindest um 5 %, bevorzugt um 10 % und
ganz besonders bevorzugt um zumindest 20 % kleiner als eine maximale Längserstreckung
des Grundkörpers. Bevorzugt erstreckt sich der Aktivierungsfortsatz zumindest im Wesentlichen
entlang einer Gesamterstreckung des Kreisbogens oder des offenen Rings des Grundkörpers,
insbesondere bis zu Endbereichen des Kreisbogens oder des offenen Rings, an denen
jeweils ein Ein- und/oder Auslassfortsatz des Grundkörpers angeordnet ist. Vorzugsweise
erstreckt sich der Aktivierungsfortsatz entlang eines Winkelbereichs insbesondere
von weniger als 360°, bevorzugt von weniger als 350° und besonders bevorzugt von mehr
als 180° an der Aktivierungsseite.
[0012] Vorteilhafterweise ist das Förderelement, insbesondere die Fördermembran, infolge
einer Einwirkung einer in eine von der Aktivierungsseite abgewandte Richtung wirkenden
Antriebskraft von einer Konterfläche des Förderraumelements weg bewegbar, insbesondere
von der Konterfläche abhebbar, insbesondere zu einer Erzeugung eines Unterdrucks in
dem Förderraum. Vorzugsweise ist infolge einer Bewegung des Förderelements, insbesondere
der Fördermembran, weg von der Konterfläche ein Unterdruck erzeugbar, der insbesondere
kleiner ist als -0,1 bar, bevorzugt kleiner ist als - 0,2 bar und besonders bevorzugt
kleiner ist als -0,3 bar, insbesondere bezogen auf einen die Fördervorrichtung umgebenden
atmosphärischen Druck. Es kann eine vorteilhafte Förderung eines Fördermittels in
den zumindest teilweise durch eine Konterfläche des Förderraumelements und eine Förderfläche
des Förderelements begrenzten Förderraum der Fördervorrichtung erreicht werden.
[0013] Bevorzugt ist das Förderelement, insbesondere die Fördermembran, mittels der Antriebseinheit
derart antreibbar, dass eine Förderung eines Fördermittels, insbesondere eines Fluids,
gemäß einem Wanderwellenprinzip (vgl. beispielsweise die Offenbarung der
EP 1 317 626 B1) ermöglichbar ist. Die Antriebseinheit kann als mechanische Antriebseinheit, als
magnetische Antriebseinheit, als piezoelektrische Antriebseinheit, als hydraulische
Antriebseinheit, als pneumatische Antriebseinheit, als elektrische Antriebseinheit,
als magnetorheologische Antriebseinheit, als Carbontubes-Antriebseinheit, als eine
Kombination aus einer der genannten Arten von Antriebseinheiten oder als eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Antriebseinheit ausgebildet sein. Vorzugsweise
weist die Antriebseinheit zumindest das Antriebselement auf, das dazu vorgesehen ist,
auf das Förderelement, insbesondere die Fördermembran, einzuwirken. Es ist jedoch
auch denkbar, dass die Antriebseinheit eine von eins abweichende Anzahl an Antriebselementen
aufweist, die dazu vorgesehen sind, auf das Förderelement einzuwirken. Vorzugsweise
ist das Antriebselement dazu vorgesehen, eine elastische Verformung des Förderelements,
insbesondere der Fördermembran, infolge einer Einwirkung einer Antriebskraft auf das
Förderelement, insbesondere die Fördermembran, hervorzurufen. Das Antriebselement
kann jegliche, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen aufweisen,
wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Stößel, als Fortsatz, als Eingriffsring,
als Haken, als Greifelement o. dgl. Bevorzugt ist das Antriebselement als Exzenterwelle
ausgebildet. Vorzugsweise ist die Exzenterwelle mittels einer Motoreinheit einer Pumpe,
die die Fördervorrichtung umfasst, auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und
Weise rotierend antreibbar. Die Motoreinheit kann als Eletkromotoreinheit, als Verbrennungsmotoreinheit,
als Hybridmotoreinheit o. dgl. ausgebildet sein. Das Antriebselement weist vorzugsweise
eine Rotationsachse auf. Die Rotationsachse verläuft bevorzugt quer, insbesondere
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptförderrichtung des Förderraums,
entlang derer eine Fluid durch den Förderraum förderbar ist.
[0014] Der Förderraum der Fördervorrichtung wird bevorzugt durch den Grundkörper des Förderelements
und das Förderraumelement begrenzt. Der Förderraum der Fördervorrichtung wird vorzugsweise
durch die Förderfläche und die der Förderfläche gegenüberliegenden Konterfläche begrenzt.
Das Förderraumelement ist vorzugsweise formstabil ausgebildet. Bevorzugt weist das
Förderraumelement eine Vorspannung auf, insbesondere um das Förderelement in Richtung
der Antriebseinheit und/oder einer Anpresseinheit der Fördervorrichtung mit einer
Kraft zu beaufschlagen. Vorzugsweise ist das Förderelement, insbesondere die Fördermembran,
federelastisch ausgebildet. Unter "federelastisch" soll insbesondere eine Eigenschaft
eines Elements, insbesondere des Förderelements, verstanden werden, die insbesondere
zu einer Erzeugung einer von einer Veränderung einer Gestalt des Elements abhängigen
und vorzugsweise zu der Veränderung proportionalen Gegenkraft vorgesehen ist, die
der Veränderung entgegenwirkt. Das Förderelement, insbesondere die Fördermembran,
ist bevorzugt wiederholt verformbar, insbesondere ohne dass dadurch das Förderelement,
insbesondere die Fördermembran, mechanisch beschädigt oder zerstört wird. Bevorzugt
strebt das Förderelement, insbesondere die Fördermembran, insbesondere nach einer
Verformung selbstständig wieder einer Grundform zu, insbesondere einer bezogen auf
die Konterfläche, konvex gekrümmten Grundform, insbesondere einer Nullstellung, des
Förderelements, insbesondere der Fördermembran, zu. Vorzugsweise ist die federelastische
Ausgestaltung des Förderelements, insbesondere der Fördermembran, mittels einer, insbesondere
geometrischen, Ausgestaltung des Grundkörpers und/oder mittels einer Anordnung des
Förderelements, insbesondere der Fördermembran, an dem die Konterfläche aufweisenden
Förderraumelement zumindest teilweise beeinflussbar und/oder hervorrufbar. Das Förderelement,
insbesondere die Fördermembran, ist bevorzugt derart an dem die Konterfläche aufweisenden
Förderraumelement angeordnet, dass eine Förderung eines Fluids im und/oder durch den
Förderraum infolge einer Einbeulung des Förderelements, insbesondere der Fördermembran,
erfolgt. Nach einer Aufhebung einer Einwirkung einer Antriebskraft auf das Förderelement,
insbesondere die Fördermembran, zu einer Förderung eines Fluids strebt die Förderfläche
des Förderelements, insbesondere der Fördermembran, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen
selbsttätig, insbesondere infolge der federelastischen Ausgestaltung, wieder einer
bezogen auf die Konterfläche konvex gekrümmten Anordnung zu. Das Förderelement, insbesondere
die Fördermembran, ist bevorzugt aus einem gummiartigen und/oder kautschukartigen
Werkstoff gebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Fördervorrichtung, insbesondere
die Fördermembran, aus einem anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Werkstoff
oder aus einer Kombination von mehreren Werkstoffen gebildet ist, der oder die eine
federelastische Ausgestaltung des Förderelements, insbesondere der Fördermembran,
ermöglicht/ermöglichen. Bevorzugt nutzt das Förderelement, insbesondere die Fördermembran,
einen "Beuleffekt" zu einer Förderung eines Fluids im und/oder durch den Förderraum.
Das Förderelement, insbesondere die Förderfläche, ist bevorzugt zu einer Förderung
eines Fluids zumindest temporär einbeulbar, wobei zumindest eine Beule zu einer Förderung
eines Fluids entlang der Förderfläche verschiebbar, insbesondere rollend verschiebbar,
ist. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell eingerichtet, speziell ausgelegt
und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Element und/oder
eine Einheit zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist/sind, soll insbesondere verstanden
werden, dass das Element und/oder die Einheit diese bestimmte Funktion in zumindest
einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllen/erfüllt und/oder ausführen/ausführt.
[0015] Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann besonders vorteilhaft ein komfortables
Auswechseln oder ein komfortables Entnehmen der Fördervorrichtung als Ganzes von dem
Gehäuse realisiert werden. Es kann vorteilhaft eine hohe Servicefreundlichkeit erreicht
werden. Es können vorteilhaft Service- und Montagekosten gering gehalten werden.
[0016] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Gehäuse zumindest das Förderraumelement,
insbesondere die Fördervorrichtung, entlang einer in einer sich zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Antriebsachse der Antriebseinheit erstreckenden Ebene verlaufenden
Umfangsrichtung zumindest zu einem Großteil. Bevorzugt umfasst die Pumpe zumindest
eine, insbesondere die bereits zuvor genannte, Antriebseinheit, die zumindest ein,
insbesondere das bereits zuvor genannte, Antriebselement, insbesondere zumindest eine
Exzenterwelle, aufweist, die von dem Förderraumelement, dem Förderelement und einer
Anpresseinheit der Fördervorrichtung, insbesondere betrachtet entlang einer um die
Antriebsachse der Antriebseinheit verlaufenden Umfangsrichtung, größtenteils umgeben
ist. Vorzugsweise ist die Antriebseinheit, insbesondere zumindest das Antriebselement,
durch das Förderraumelement, das Förderelement und die Anpresseinheit, insbesondere
betrachtet entlang der um die Antriebsachse der Antriebseinheit verlaufenden Umfangsrichtung,
vollständig umgeben. Vorzugsweise umgibt das Gehäuse zumindest das Förderraumelement,
insbesondere die Fördervorrichtung, entlang der in der sich zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Antriebsachse der Antriebseinheit erstreckenden Ebene verlaufenden Umfangsrichtung
vollständig. Bevorzugt umgibt das Förderraumelement das Förderelement entlang der
in der sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse der Antriebseinheit
erstreckenden Ebene verlaufenden Umfangsrichtung zumindest zu einem Großteil. Vorzugsweise
umgibt das Förderraumelement das Förderelement entlang der in der sich zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse der Antriebseinheit erstreckenden Ebene verlaufenden
Umfangsrichtung vollständig. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft
eine Kapselung der Fördervorrichtung erreicht werden. Es kann besonders vorteilhaft
ein komfortables Auswechseln oder ein komfortables Entnehmen der Fördervorrichtung
als Ganzes von dem Gehäuse realisiert werden. Es kann vorteilhaft eine hohe Servicefreundlichkeit
erreicht werden. Es können vorteilhaft Service- und Montagekosten gering gehalten
werden.
[0017] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Förderraumelement, betrachtet entlang einer quer
zu einer Antriebsachse der Antriebseinheit verlaufenden Richtung, zumindest zwischen
dem Gehäuse und dem Förderelement der Fördervorrichtung angeordnet ist, insbesondere
direkt benachbart zum Gehäuse und zum Förderelement oder direkt anliegend am Gehäuse
und am Förderelement. Es ist denkbar, dass zumindest zwischen dem Förderraumelement
und dem Gehäuse, insbesondere dem Gehäuseunterteil und/oder dem Gehäuseoberteil, ein,
insbesondere geringer Spalt vorhanden ist, insbesondere um ein Spiel zu einer Anordnung
der Fördervorrichtung in dem Gehäuse zu ermöglichen. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung kann vorteilhaft eine Kapselung des Förderelements in dem Gehäuse erreicht
werden. Es kann besonders vorteilhaft ein komfortables Auswechseln oder ein komfortables
Entnehmen der Fördervorrichtung als Ganzes von dem Gehäuse realisiert werden, insbesondere
da zumindest das Förderelement zusammen mit dem Förderraumelement aus dem Gehäuse
entnehmbar ist. Es kann vorteilhaft eine hohe Servicefreundlichkeit erreicht werden.
Es können vorteilhaft Service- und Montagekosten gering gehalten werden.
[0018] Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer, insbesondere der bereits zuvor genannten,
Fördervorrichtung für eine Pumpe, insbesondere für die erfindungsgemäße Pumpe, wobei
die Fördervorrichtung zumindest einen, insbesondere den bereits zuvor genannten, Förderraum,
zumindest ein, insbesondere getrennt von einem, insbesondere dem bereits zuvor genannten,
Gehäuse ausgebildeten, den Förderraum zumindest teilweise begrenzenden Förderraumelement,
das formstabil ausgebildet ist, und zumindest ein elastisch verformbares, insbesondere
das bereits zuvor genannte, Förderelement, insbesondere Fördermembran, umfasst, das
zusammen mit dem Förderraumelement den Förderraum begrenzt und an dem Förderraumelement
angeordnet ist, wobei das Förderraumelement das Förderelement entlang einer, insbesondere
in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Antriebsachse einer, insbesondere
der bereits zuvor genannten, Antriebseinheit erstreckenden Ebene verlaufenden, Umfangsrichtung
zumindest zu einem Großteil umgibt. Es wird vorgeschlagen, dass das Förderraumelement
zumindest zu einem Großteil, insbesondere vollständig, aus einem Kunststoff, insbesondere
aus einem spritzgegossenen Kunststoff, gebildet ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass
das Förderraumelement aus einem anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Material ausgebildet ist, wie beispielsweise aus einem biologisch abbaubaren Material,
aus einem Metall o. dgl., und/oder dass das Förderraumelement mittels eines anderen,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Herstellverfahrens hergestellt ist, wie
beispielsweise mittels eines 3D-Druckverfahrens, mittels eines Spannverfahrens, mittels
eines Fräsverfahrens, mittels eines Druckgussverfahrens o. dgl. Bevorzugt umgibt das
Förderraumelement das Förderelement entlang der, insbesondere in der sich zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse der Antriebseinheit erstreckenden Ebene
verlaufenden, Umfangsrichtung vollständig. Vorzugsweise ist das Förderelement zumindest
zu einem Großteil, insbesondere vollständig, innerhalb des, insbesondere ringförmigen,
Förderraumelements angeordnet. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft
eine gewichtsoptimierte Ausgestaltung realisiert werden. Es kann eine kostengünstige
Herstellung ermöglicht werden. Es kann vorteilhaft eine Kapselung des Förderelements
in dem Förderraumelement erreicht werden.
[0019] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Förderraumelement ringförmig ausgebildet ist.
Bevorzugt weist das Förderraumelement eine geschlitzte ringförmige Ausgestaltung auf.
Insbesondere weist das Förderraumelement betrachtet in einer Ebene, insbesondere in
einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Antriebsachse der Antriebsachse
verlaufenden Ebene, eine Querschnittsform auf, die sich im Wesentlichen aus einem
Kreisbogen oder einem offenen Ring, der sich entlang eines Winkelbereichs von weniger
als 360° und insbesondere von mehr als 90° erstreckt, und zwei quer zum Kreisbogen
oder zum offenen Ring verlaufende Querfortsätzen, die direkt an den Kreisbogen oder
den offenen Ring angrenzen, insbesondere in Endbereichen des Kreisbogens oder des
offenen Rings, zusammensetzt. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann konstruktiv
einfach eine Aufnahme des Förderelements innerhalb des Förderraumelements realisiert
werden.
[0020] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Förderraumelement eine zu einer Förderung eines
Fluids mit einer, insbesondere der bereits zuvor genannten, Förderfläche des Förderelements
zusammenwirkende, insbesondere die bereits zuvor genannte, Konterfläche aufweist,
die dem Förderelement zugewandt ist und zumindest eine in Richtung des Förderelements
gerichtete Erhebung aufweist. Vorzugsweise umfasst die Konterfläche zumindest zwei
in Richtung des Förderelements gerichtete Erhebungen. Vorzugsweise umfasst die Konterfläche
zumindest eine in eine von der Förderelement weg gerichtete Vertiefung. Bevorzugt
erstreckt sich die Konterfläche über zumindest drei, insbesondere betrachtet in einem
Querschnitt, aufeinanderfolgende Kreisbogenabschnitte. Die Kreisbogenabschnitte bilden
bevorzugt die Konterfläche. Zwei der drei Kreisbogenabschnitte bilden vorzugsweise
zwei Erhebungen der Konterfläche und sind außen angeordnet. Einer der drei Kreisbogenabschnitte
bildet vorzugsweise die Vertiefung und ist innen, insbesondere räumlich zwischen den
zwei Erhebungen angeordnet. Es ist denkbar, dass die drei Kreisbogenabschnitte unterschiedliche
oder gleiche Radien aufweisen. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft
eine effiziente Förderung eines Fluids realisiert werden. Es kann besonders vorteilhaft
eine zuverlässige Förderung eines Fluids erreicht werden.
[0021] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass sich die Erhebung, betrachtet entlang der Umfangsrichtung,
entlang einer zumindest im Wesentlichen gesamten, insbesondere kreisbogenförmig verlaufenden,
Innenseite des Förderraumelements erstreckt. Die Innenseite des Förderraumelements
ist vorzugsweise dem Förderelement, insbesondere der Förderfläche des Förderelements
zugewandt. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine effiziente
Förderung eines Fluids realisiert werden. Es kann besonders vorteilhaft eine zuverlässige
Förderung eines Fluids erreicht werden.
[0022] Zudem vorgeschlagen, dass das Förderraumelement zumindest einen, insbesondere an
einer Innenseite des Förderraumelements angeordneten, Verbindungbereich, insbesondere
zumindest eine Verbindungsnut, vorzugsweise Dichtungsnut, aufweist, in die zumindest
ein Randbereich des Förderelements, insbesondere ein am Rand des Förderelements angeordneter
Fortsatz, vorzugsweise Dichtungsfortsatz, des Förderelements, in einem am Förderraumelement
angeordneten Zustand eingreift, insbesondere dichtend eingreift. Vorzugsweise umfasst
das Förderelement den Dichtungsfortsatz, der einteilig mit dem Grundkörper des Förderelements
ausgebildet und in einem am Förderraumelement angeordneten Zustand des Förderelements
zumindest teilweise in einer Dichtungsnut des Förderraumelements angeordnet ist. Unter
"einteilig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden,
beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess
und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder
vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine
Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Bevorzugt ist der Dichtungsfortsatz auf
der Förderseite des Grundkörpers des Förderelements angeordnet. Insbesondere erstreckt
sich der Dichtungsfortsatz auf der Förderseite über die Förderfläche des Förderelements
hinweg, insbesondere betrachtet entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Förderfläche verlaufenden Richtung. Vorzugsweise weist der Dichtungsfortsatz einen
Dichtungsüberstand auf, der sich entlang der zumindest im Wesentlichen senkrecht zur
Förderfläche verlaufenden Richtung über die Förderfläche hinweg erstreckt. Der Dichtungsüberstand
weist, betrachtet in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptförderrichtung
des Förderraums, entlang derer ein Fluid durch den Förderraum förderbar ist, verlaufenden
Ebene, einen Querschnitt auf, der halbkreisförmig oder elliptisch ausgebildet ist.
Bevorzugt weist der Es ist jedoch auch denkbar, dass der Dichtungsüberstand einen
anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Querschnitt aufweist. Der Dichtungsüberstand
oder der gesamte Dichtungsfortsatz ist wulstartig an einem Außenrand des Grundkörpers
angeordnet. Der Dichtungsüberstand weist eine Haupterstreckungsrichtung auf, die zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Förderfläche ausgerichtet ist, insbesondere in einer
von der Förderseite weg gerichtete Richtung ausgerichtet ist.
[0023] Bevorzugt weist die Dichtungsnut eine zum Dichtungsfortsatz, insbesondere zumindest
zum Dichtungsüberstand, korrespondierende Form, insbesondere einen korrespondierenden
Querschnitt, auf. Die Dichtungsnut weist bevorzugt einen u-förmigen Querschnitt auf,
insbesondere betrachtet in der zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Hauptförderrichtung
des Förderraums verlaufenden Ebene. Die Dichtungsnut ist vorzugsweise an einer dem
Förderelement zugewandten Innenseite des Förderraumelements angeordnet. Bevorzugt
ist die Dichtungsnut in einem Außenrandbereich des Förderraumelements angeordnet.
Vorzugsweise weist die Dichtungsnut zu einer Außenkante des Förderraumelements, die
einen Übergang zwischen der dem Förderelement zugewandten Innenseite und einer dem
Förderelement abgewandten Außenseite des Förderraumelements bildet, einen maximalen
Abstand auf, der insbesondere kleiner ist als 15 mm, bevorzugt kleiner ist als 10
mm, besonders bevorzugt kleiner ist 8 mm und ganz besonders bevorzugt einen Wert zwischen
12 mm und 6 mm aufweist. Bevorzugt weist die Dichtungsnut zur Außenkante des Förderraumelements
einen maximalen Abstand auf, der insbesondere zumindest einer Hälfte, insbesondere
50 %, einer maximalen Quererstreckung der Dichtungsnut entspricht, bevorzugt zumindest
der maximalen Quererstreckung der Dichtungsnut entspricht und besonders bevorzugt
einem Vielfachen der maximalen Quererstreckung der Dichtungsnut entspricht. Die maximale
Quererstreckung verläuft vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zur Antriebsachse
der Antriebseinheit und/oder zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Hauptförderrichtung
des Förderraums. Unter "im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung
einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden
werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere
kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2°
aufweist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann eine vorteilhafte Dichtwirkung
erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige Abdichtung erreicht werden.
Es kann vorteilhaft einer Leckage entgegengewirkt werden. Es kann vorteilhaft eine
effiziente Förderung eines Fluids realisiert werden. Es kann besonders vorteilhaft
eine zuverlässige Förderung eines Fluids erreicht werden.
[0024] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Förderraumelement zumindest einen Anschlussstutzen
für einen Fluidzuleitungsadapter und zumindest einen weiteren Anschlussstutzen für
einen Fluidableitungsadapter umfasst, die an einer dem Förderelement abgewandten Seite,
insbesondere einer Außenseite, des Förderraumelements angeordnet sind. Der Anschlussstutzen
und/oder der weitere Anschlussstutzen sind/ist vorzugsweise an zumindest einem Querfortsatz
des Förderraumelements angeordnet, insbesondere einteilig mit dem entsprechenden Querfortsatz
ausgebildet. Der Anschlussstutzen und/oder der weitere Anschlussstutzen weisen/weist,
insbesondere jeweils, eine Haupterstreckungsachse auf, die quer, insbesondere zumindest
im Wesentlichen senkrecht, zu einer Haupterstreckungsebene des zumindest einen Querfortsatz,
insbesondere des jeweiligen Querfortsatzes, verläuft. Bevorzugt verlaufen/verläuft
die Haupterstreckungsachse/n des Anschlussstutzens und/oder des weiteren Anschlussstutzens
quer, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht, zur Hauptförderrichtung des
Förderraums. Vorzugsweise verlaufen/verläuft die Haupterstreckungsachse/n des Anschlussstutzens
und/oder des weiteren Anschlussstutzens zumindest im Wesentlichen parallel zu der
zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse der Antriebseinheit verlaufenden
Ebene. Der Anschlussstutzen und der weitere Anschlussstutzen sind bevorzugt unterschiedlich,
insbesondere entgegengesetzt, ausgerichtet an der dem Förderelement abgewandten Seite,
insbesondere an der Außenseite, des Förderraumelements angeordnet. Vorzugsweise erstrecken
sich der Anschlussstutzen und der weitere Anschlussstutzen ausgehend von der Außenseite
des Förderraumelements in unterschiedliche, insbesondere entgegengesetzte, Richtungen.
Der Anschlussstutzen und/oder der weitere Anschlussstutzen sind/ist in einem in dem
Gehäuse angeordneten Zustand der Fördervorrichtung relativ zu einer Innenwand des
Gehäuses, insbesondere zumindest des Gehäuseoberteils und/oder des Gehäuseunterteils,
beabstandet angeordnet, insbesondere betrachtet entlang der Haupterstreckungsachse/n
des Anschlussstutzens und/oder des weiteren Anschlussstutzens. Bevorzugt sind/ist
der Anschlussstutzen und/oder der weitere Anschlussstutzen entlang eines gesamten
Umfangs des Anschlussstutzens und/oder des weiteren Anschlussstutzens in einem in
dem Gehäuse angeordneten Zustand der Fördervorrichtung relativ zur Innenwand des Gehäuses,
insbesondere relativ zur Innenseite des Gehäuseoberteils und/oder zur Innenseite des
Gehäuseunterteils, beabstandet angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Anschlussstutzen
und/oder der weitere Anschlussstutzens in einer alternativen Ausgestaltung der Pumpe
und/oder der Fördervorrichtung an der Innenwand des Gehäuses, insbesondere an der
Innenseite des Gehäuseoberteils und/oder an der Innenseite des Gehäuseunterteils,
anliegt, insbesondere sich in einem in dem Gehäuse angeordneten Zustand der Fördervorrichtung
an der Innenwand des Gehäuses, insbesondere an der Innenseite des Gehäuseoberteils
und/oder an der Innenseite des Gehäuseunterteils, abstützt. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung kann eine effiziente Förderung eines Fluids realisiert werden. Es kann
besonders vorteilhaft eine zuverlässige Förderung eines Fluids erreicht werden. Es
kann eine konstruktiv einfache Austauschbarkeit des Fluidzuleitungsadapters und/oder
des Fluidableitungsadapters erreicht werden.
[0025] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Förderelement zumindest zu einem Großteil, insbesondere
vollständig, aus einem Kautschuk, insbesondere einem Synthesekautschuk gebildet ist.
Das Förderelement kann beispielsweise aus einem Ethylen-Propylen-Dien-(Monomer)-Kautschuk
(EPDM), aus einem Fluorkarbon-Kautschuk bzw. Fluorkautschuk (FKM), aus einem Acrylnitril-Butadien-Kautschuk
(NBR) o. dgl. ausgebildet sein. Andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Werkstoffe
sind ebenfalls denkbar. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann konstruktiv
einfach eine elastische Ausgestaltung des Förderelements realisiert werden. Es kann
vorteilhaft eine effiziente Förderung eines Fluids erreicht werden, insbesondere durch
die selbsttätige Rückstellung des Förderelements infolge einer federelastischen Ausgestaltung
des Förderelements.
[0026] Die erfindungsgemäße Pumpe und/oder die erfindungsgemäße Fördervorrichtung sollen/soll
hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein.
Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße Pumpe und/oder die erfindungsgemäße
Fördervorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine
von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten
abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen
Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und
als beliebig einsetzbar gelten.
Zeichnungen
[0027] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Pumpe mit einer erfindungsgemäßen Fördervorrichtung in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Pumpe mit einem geöffneten Gehäuse in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht durch die erfindungsgemäße Pumpe in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine weitere Schnittansicht durch die erfindungsgemäße Pumpe in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 5
- die erfindungsgemäße Fördervorrichtung in einem aus dem Gehäuse der Pumpe entnommenen
Zustand in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 6
- ein Förderelement der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 7
- ein Förderraumelement der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 8
- eine Teilschnittansicht durch das Förderelement und das Förderraumelement in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 9
- ein Anpresselement einer Anpresseinheit der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung in
einer schematischen Darstellung und
- Fig. 10
- ein Fluidzuleitungsadapter oder ein Fluidableitungsadapter der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung
in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0029] Figur 1 zeigt eine Pumpe 10 mit zumindest einer Fördervorrichtung 12 zu einer Förderung
zumindest eines Fluids (hier nicht näher dargestellt). Die Fördervorrichtung 12 ist
zumindest zu einem Fördern eines Fluids vorgesehen, insbesondere infolge einer Einwirkung
einer Antriebseinheit 16 der Pumpe 10 auf die Fördervorrichtung 12, insbesondere auf
ein elastisch verformbares Förderelement 22 der Fördervorrichtung 12. Die Fördervorrichtung
12 umfasst zumindest einen Förderraum 18, zumindest ein den Förderraum 18 zumindest
teilweise begrenzendes Förderraumelement 20, das formstabil ausgebildet ist, und zumindest
das elastisch verformbare, insbesondere ringförmige, Förderelement 22, das zusammen
mit dem Förderraumelement 20 den Förderraum 18 begrenzt und an dem Förderraumelement
20 angeordnet ist (vgl. Figur 4). Das Förderelement 22 ist vorzugsweise als Fördermembran
ausgebildet. Das Förderraumelement 20 ist zumindest zu einem Großteil, insbesondere
vollständig, aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem spritzgegossenen Kunststoff,
gebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Förderraumelement 20 aus einem andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Werkstoff gebildet ist. Das Förderelement
22 ist vorzugsweise zumindest zu einem Großteil, insbesondere vollständig, aus einem
Kautschuk, insbesondere einem Synthesekautschuk, wie beispielsweise EPDM, FKM, NBR
o. dgl., gebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Förderelement 22 aus einem
andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Werkstoff gebildet ist.
[0030] Die Pumpe 10 umfasst zumindest die Antriebseinheit 16 zu einer Einwirkung auf die
Fördervorrichtung 12 und zumindest ein Gehäuse 14 zu einer Aufnahme der Fördervorrichtung
12. Die Antriebseinheit 16 umfasst vorzugsweise zumindest ein Antriebselement 24 zu
einer Einwirkung auf die Fördervorrichtung 12 (vgl. Figur 4). Das Antriebselement
24 ist vorzugsweise als Exzenterwelle ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass
das Antriebselement 24 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung
aufweist, wie beispielsweise eine rotationssymmetrische Welle, auf der zumindest ein
Exzenter zu einer Einwirkung auf die Fördervorrichtung 12 angeordnet ist o. dgl. Das
Antriebselement 24 kann direkt, insbesondere drehfest, oder indirekt, wie beispielsweise
mittels einer Getriebeeinheit oder mittels zumindest eines Zahnradelements, mit einer
Antriebswelle einer Motoreinheit (hier nicht näher dargestellt), wie beispielsweise
eines Elektromotors, eines Verbrennungsmotors, eines Pneumatikmotors o. dgl., verbunden
sein. Das Antriebselement 24 weist eine Rotationsachse 26 auf, die quer, insbesondere
zumindest im Wesentlichen senkrecht, zu einer Hauptförderrichtung, entlang derer ein
Fluid durch den Förderraum 18 förderbar ist, verläuft.
[0031] Vorzugsweise ist die Fördervorrichtung 12 zumindest zu einem Großteil, insbesondere
vollständig, innerhalb des Gehäuses 14 angeordnet. Das Gehäuse 14 umgibt die Fördervorrichtung
12 zumindest zu einem Großteil, insbesondere vollständig. Insbesondere ist das Gehäuse
14 auf eine, einem Fachmann bekannte Art und Weise dazu vorgesehen, die Fördervorrichtung
12 und/oder die Antriebseinheit 16 der Pumpe 10 zumindest teilweise, insbesondere
vollständig, zu umhüllen und/oder zu lagern. Das Gehäuse 14 kann aus einem Kunststoff,
aus einem Metall, aus einer Kombination aus Kunststoff und Metall oder aus einem anderen,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Material gebildet sein. Das Gehäuse 14 kann
eine Schalenbauweise, eine Topfbauweise, eine Kombination aus einer Schalenbauweise
und einer Topfbauweise oder eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Bauweise aufweisen.
[0032] Das Gehäuse 14 ist zumindest getrennt von dem Förderraumelement 20 der Fördervorrichtung
12, insbesondere von der Fördervorrichtung 12 als Ganzes, ausgebildet, insbesondere
derart, dass das Förderraumelement 20, insbesondere die Fördervorrichtung 12, als
Ganzes aus dem Gehäuse 14 entnehmbar ist. Vorzugsweise ist das Förderraumelement 20,
insbesondere die Fördervorrichtung 12, als Ganzes nach einer Demontage eines Gehäuseoberteils
36 aus dem Gehäuse 14 entnehmbar, insbesondere zusammen mit dem am Förderraumelement
20 angeordneten Förderelement 22. Die Fördervorrichtung 12 ist vorzugsweise entkoppelt
von einer Demontage von Einzelteilen der Fördervorrichtung 12 als Ganzes aus dem Gehäuse
14 entnehmbar, insbesondere nach einer Demontage des Gehäuseoberteils 36 des Gehäuses
14. Das Gehäuse 14 umgibt zumindest das Förderraumelement 20, insbesondere die Fördervorrichtung
12, entlang einer in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Antriebsachse
70 der Antriebseinheit 16 erstreckenden Ebene verlaufenden Umfangsrichtung zumindest
zu einem Großteil, insbesondere In einem in dem Gehäuse 14 angeordneten Zustand der
Fördervorrichtung 12, insbesondere der Fördervorrichtung 12 als Ganzes.
[0033] Das Förderraumelement 20 ist, betrachtet entlang einer quer zur Antriebsachse 70
der Antriebseinheit 16 verlaufenden Richtung, zumindest zwischen dem Gehäuse 14 und
dem Förderelement 22 der Fördervorrichtung 12 angeordnet, insbesondere direkt benachbart
zum Gehäuse 14 oder direkt anliegend am Gehäuse 14 (vgl. Figur 2). Die Fördervorrichtung
12 umgibt die Antriebseinheit 16 zumindest in einem in dem Gehäuse 14 angeordneten
Zustand der Fördervorrichtung 12 zumindest im Wesentlichen vollständig, insbesondere
entlang einer Umfangsrichtung, die in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Antriebsachse 70 der Antriebseinheit 16 erstreckenden Ebene verläuft. Das Förderraumelement
20 weist eine Außenseite auf, die in einem an dem Gehäuse 14 angeordneten Zustand
der Fördervorrichtung 12 kraft- und/oder formschlüssig mit einer Innenseite des Gehäuses
14 verbunden ist, insbesondere an der Innenseite des Gehäuses 14, vorzugsweise direkt,
anliegt. In einem in dem Gehäuse 14 angeordneten Zustand der Fördervorrichtung 12,
insbesondere der Fördervorrichtung 12 als Ganzes, liegt die Außenseite des Förderraumelements
20 bevorzugt zumindest teilweise an der Innenseite des Gehäuses 14, insbesondere zumindest
an einer Innenseite eines Gehäuseunterteils 72 des Gehäuses 14, an. Vorzugsweise liegen
mehr als 30 %, bevorzugt mehr als 40 %, besonders bevorzugt weniger als 95 % und ganz
besonders bevorzugt zwischen 40 % und 60 % einer gesamten Außenfläche der Außenseite
des Förderraumelements 20 an der Innenseite des Gehäuses 14, insbesondere an der Innenseite
eines Gehäuseunterteils 72 des Gehäuses 14, an. Das Gehäuse 14 umfasst vorzugsweise
eine Ausnehmung, in der die Fördervorrichtung 12 anordenbar, insbesondere angeordnet,
ist. Die Ausnehmung des Gehäuses 14, insbesondere des Gehäuseunterteils 72, wird vorzugsweise
durch einen bundartigen Fortsatz im Inneren des Gehäuses 14, insbesondere des Gehäuseunterteils
72, begrenzt. Der bundartige Fortsatz erstreckt sich über weniger als 360°, insbesondere
um eine Anordnung eines Ein- und Auslassbereichs der Fördervorrichtung 12 in dem Gehäuse
14, insbesondere in dem Gehäuseunterteil 72, zu ermöglichen.
[0034] Des Weiteren umfasst das Gehäuse 14 zumindest eine Aufnahme 32, insbesondere zumindest
zwei Aufnahmen 32, 34, zu einer Aufnahme zumindest eines Fluidzuleitungsadapters 28
und/oder eines Fluidableitungsadapters 30 der Fördervorrichtung 12. Der Fluidzuleitungsadapters
28 ist bevorzugt zu einer Verbindung mit einer Fluidleitung vorgesehen, insbesondere
um eine Zuführung von Fluid zum Förderraum 18 zu realisieren. Der Fluidableitungsadapters
30 ist bevorzugt zu einer Verbindung mit einer Fluidleitung vorgesehen, insbesondere
um eine Ableitung von Fluid aus dem Förderraum 18 zu realisieren. Vorzugsweise ist/sind
die Aufnahme/n 32, 34 in dem Gehäuseoberteil 36 des Gehäuses 14 angeordnet (vgl. Figuren
1 und 3). Es ist jedoch auch denkbar, dass die Aufnahme/n 32, 34 in einem anderen
Bauteil des Gehäuses 14, wie beispielsweise im Gehäuseunterteil 72 o. dgl. angeordnet
ist/sind. Bevorzugt ist der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder der Fluidableitungsadapters
30 mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung mit der/den Aufnahme/n
32, 34 verbunden, insbesondere an der/den Aufnahme/n 32, 34 fixiert. Beispielsweise
umfasst/umfassen die Aufnahme/n 32, 34 an einer Innenseite ein Innengewinde zu einer
Fixierung des Fluidzuleitungsadapters 28 und/oder des Fluidableitungsadapters 30 an
dem Gehäuse 14, insbesondere an dem Gehäuseoberteil 36 (vgl. Figur 3). Es ist jedoch
auch denkbar, dass der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder der Fluidableitungsadapter
30 mittels einer, insbesondere gewindefreien, formschlüssigen Verbindung, wie beispielsweise
mittels eines Einsteckens in die Aufnahme/n 32, 34, an der/den Aufnahme/n 32, 34 angeordnet,
insbesondere gesichert, sind/ist. Die Aufnahme/n 32, 34 erstreckt/erstrecken sich
ausgehend von einer Außenseite des Gehäuses 14, insbesondere des Gehäuseoberteils
36, durchgehend bis zu einer Innenseite des Gehäuses 14, insbesondere des Gehäuseoberteils
36. Die Aufnahme/n 32, 34 ist/sind vorzugsweise als Durchgangsöffnung/en von der Außenseite
zu der Innenseite des Gehäuses 14 ausgebildet. Der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder
der Fluidableitungsadapter 30 erstrecken/erstreckt sich in einem im Gehäuse 14 angeordneten
Zustand der Fördervorrichtung 12 ausgehend von dem Förderraumelement 20 zumindest
bis zur Außenseite des Gehäuses 14, insbesondere darüber hinaus, vorzugsweise in einem
verbundenen Zustand eines Anschlussstutzens 38 des Förderraumelements 20 mit dem Fluidzuleitungsadapter
28 und/oder in einem verbundenen Zustand eines, insbesondere weiteren, Anschlussstutzens
40 des Förderraumelements 20 mit dem Fluidableitungsadapter 30 (vgl. Figur 3).
[0035] Der Anschlussstutzen 38 und/oder der, insbesondere weitere, Anschlussstutzen 40 sind/ist,
insbesondere jeweils, an zumindest einem Querfortsatz 60, 62 des Förderraumelements
20 angeordnet, insbesondere einteilig mit dem entsprechenden Querfortsatz 60, 62 ausgebildet
(vgl. Figuren 2, 3, 5 und 7). Insbesondere weist das Förderraumelement 20, betrachtet
in einer Ebene, insbesondere in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer
Rotationsachse 26 des Antriebselements 24, insbesondere zur Antriebsachse 70 der Antriebseinheit
16, verlaufenden Ebene, eine Querschnittsform auf, die sich im Wesentlichen aus einem
Kreisbogen oder einem offenen Ring, der sich entlang eines Winkelbereichs von weniger
als 360° und insbesondere von mehr als 90° erstreckt, und den zwei quer zum Kreisbogen
oder zum offenen Ring verlaufenden Querfortsätzen 60, 62, die direkt an den Kreisbogen
oder den offenen Ring angrenzen, insbesondere in Endbereichen des Kreisbogens oder
des offenen Rings, zusammensetzt. Der Anschlussstutzen 38 und/oder der, insbesondere
weitere, Anschlussstutzen 40 weisen/weist, insbesondere jeweils, eine Haupterstreckungsachse
64, 66 auf, die quer, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht, zu einer Haupterstreckungsebene
des zumindest einen Querfortsatz 60, 62, insbesondere des jeweiligen Querfortsatzes
60, 62, verläuft. Bevorzugt verlaufen/verläuft die Haupterstreckungsachse/n 64, 66
des Anschlussstutzens 38 und/oder des, insbesondere weiteren, Anschlussstutzens 40
quer, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht, zur Hauptförderrichtung des
Förderraums 18, entlang derer ein Fluid durch den Förderraum 18 förderbar ist. Vorzugsweise
verlaufen/verläuft die Haupterstreckungsachse/n 64, 66 des Anschlussstutzens 38 und/oder
des, insbesondere weiteren, Anschlussstutzens 40 zumindest im Wesentlichen parallel
zu der zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Rotationsachse 26 des Antriebselements
24 verlaufenden Ebene. Der Anschlussstutzen 38 und der, insbesondere weitere, Anschlussstutzen
40 sind unterschiedlich, insbesondere entgegengesetzt, ausgerichtet an der dem Förderelement
22 abgewandten Seite, insbesondere an der Außenseite, des Förderraumelements 20 angeordnet.
Vorzugsweise erstrecken sich der Anschlussstutzen 38 und der, insbesondere weitere,
Anschlussstutzen 40 ausgehend von der Außenseite des Förderraumelements 20 in unterschiedliche,
insbesondere entgegengesetzte, Richtungen. Vorzugsweise erstrecken sich der Anschlussstutzen
38 und der, insbesondere weitere, Anschlussstutzen 40 ausgehend von der Außenseite
des Förderraumelements 20 in von dem Förderraumelement 20 abgewandte Richtungen, wobei
die Richtungen entgegengesetzt ausgerichtet sind.
[0036] Der Anschlussstutzen 38 und/oder der, insbesondere weitere, Anschlussstutzen 40 sind/ist
in einem in dem Gehäuse 14 angeordneten Zustand der Fördervorrichtung 12 relativ zu
einer Innenwand des Gehäuses 14, insbesondere zumindest des Gehäuseoberteils 36 und/oder
des Gehäuseunterteils 72, beabstandet angeordnet, insbesondere betrachtet entlang
der Haupterstreckungsachse/n 64, 66 des Anschlussstutzens 38 und/oder des, insbesondere
weiteren Anschlussstutzens 40 (vgl. Figuren 2 und 3). Bevorzugt sind/ist der Anschlussstutzen
38 und/oder der, insbesondere weitere, Anschlussstutzen 40 entlang eines gesamten
Umfangs des Anschlussstutzens 38 und/oder des, insbesondere weiteren, Anschlussstutzens
40 in einem in dem Gehäuse 14 angeordneten Zustand der Fördervorrichtung 12 relativ
zur Innenwand des Gehäuses 14, insbesondere relativ zu einer Innenseite des Gehäuseoberteils
36 und/oder zu einer Innenseite des Gehäuseunterteils 72, beabstandet angeordnet.
Insbesondere ist ein minimaler Abstand des Anschlussstutzens 38 und/oder des, insbesondere
weiteren, Anschlussstutzens 40 relativ zur Innenwand des Gehäuses 14, relativ zur
Innenseite des Gehäuseoberteils 36 und/oder zur Innenseite des Gehäuseunterteils 72,
größer als 0,001 mm, vorzugsweise größer als 0,01 mm, besonders bevorzugt größer als
0,1 mm und ganz besonders bevorzugt kleiner als 10 mm. Vorzugsweise weist der minimale
Abstand des Anschlussstutzens 38 und/oder des, insbesondere weiteren, Anschlussstutzens
40 relativ zur Innenwand des Gehäuses 14, insbesondere relativ zur Innenseite des
Gehäuseoberteils 36 und/oder zur Innenseite des Gehäuseunterteils 72, einen Wert aus
einem Werteberiech von 0,1 mm bis 5 mm auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Anschlussstutzen
38 und/oder der, insbesondere weitere, Anschlussstutzens 40 in einer alternativen
Ausgestaltung der Pumpe 10 an der Innenwand des Gehäuses 14, insbesondere an der Innenseite
des Gehäuseoberteils 36 und/oder an der Innenseite des Gehäuseunterteils 72, anliegt,
insbesondere sich in einem in dem Gehäuse 14 angeordneten Zustand der Fördervorrichtung
12 an der Innenwand des Gehäuses 14, insbesondere an der Innenseite des Gehäuseoberteils
36 und/oder an der Innenseite des Gehäuseunterteils 72, abstützt.
[0037] Das Förderraumelement 20 umfasst zumindest den Anschlussstutzen 38 für den, insbesondere
verschieden von einem Schlauch ausgebildeten, Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder zumindest
den, insbesondere weiteren, Anschlussstutzen 40 für den, insbesondere verschieden
von einem Schlauch ausgebildeten, Fluidableitungsadapter 30, die/der an einer dem
Förderelement 22 abgewandten Seite, insbesondere an der Außenseite, des Förderraumelements
20 angeordnet sind/ist (vgl. Figuren 2, 3, 5 und 7). Der Fluidzuleitungsadapter 28
und/oder der Fluidableitungsadapter 30 sind/ist vorzugsweise rohrförmig ausgebildet.
Der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder der Fluidableitungsadapter 30 weisen/weist
vorzugsweise ein konisch verlaufendes Einführende 44, 46 (vgl. Figuren 3 und 10).
Das Einführende 44, 46 des Fluidzuleitungsadapters 28 und/oder des Fluidableitungsadapters
30 ist in einem am Förderraumelement 20 angeordnete Zustand des Fluidzuleitungsadapters
28 und/oder des Fluidableitungsadapters 30 in dem Anschlussstutzen 38 bzw. in dem,
insbesondere weiteren, Anschlussstutzen 40 angeordnet. Bevorzugt umfasst/umfassen
der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder der Fluidableitungsadapter 30 ein Kopplungsende
48, 50 zu einer Verbindung mit einer Zufuhrleitung bzw. mit einer Abfuhrleitung zu
einer Zuleitung bzw. einer Ableitung eines Fluids aus dem bzw. in den Förderraum 18
Es ist auch denkbar, dass der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder der Fluidableitungsadapter
30 zu einer Verbindung mit anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Bauteilen,
wie beispielsweise Fluidkupplungsstücken, Schlauchtüllen o. dgl. vorgesehen sind/ist.
Das Kopplungsende 48, 50 ist an einer dem Einführende 44, 46 abgewandten Seite des
Fluidzuleitungsadapters 28 bzw. des Fluidableitungsadapters 30 angeordnet. Bevorzugt
weisen der Fluidzuleitungsadapter 28 und der Fluidableitungsadapter 30 eine zumindest
im Wesentlichen identische Ausgestaltung auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass der
Fluidzuleitungsadapter 28 und der Fluidableitungsadapter 30 zumindest teilweise verschieden
voneinander ausgebildet sind, wie beispielsweise in einer Ausgestaltung einer Funktionseinheit
58 o. dgl.
[0038] Die Fördervorrichtung 12 umfasst zumindest eine Funktionseinheit 58, insbesondere
eine Filtereinheit und/oder eine Ventileinheit, und den Fluidzuleitungsadapter 28
und/oder den Fluidableitungsadapter 30, wobei die Funktionseinheit 58 zumindest teilweise,
insbesondere vollständig, in dem Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder in dem Fluidableitungsadapter
30 angeordnet ist (vgl. Figuren 2, 3 und 10). Vorzugsweise ist die Funktionseinheit
58 zumindest teilweise, insbesondere vollständig, in den Fluidzuleitungsadapter 28
und/oder in den Fluidableitungsadapter 30 fest integriert oder zumindest teilweise,
insbesondere vollständig, austauschbar in dem Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder in
dem Fluidableitungsadapter 30 angeordnet. Die Funktionseinheit 58 kann beispielsweise
eine, insbesondere zwei, Filter- und/oder Ventilpatrone/n aufweisen, die in dem Fluidzuleitungsadapter
28 bzw. in dem Fluidableitungsadapter 30 angeordnet ist/sind. Andere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Ausgestaltungen oder Anordnungen der Funktionseinheit 58
sind ebenfalls denkbar, wie beispielsweise eine Anordnung zwischen dem Anschlussstutzen
38 und dem Fluidzuleitungsadapter 28 bzw. zwischen dem, insbesondere weiteren, Anschlussstutzen
40 und dem Fluidableitungsadapter 30 o. dgl.
[0039] Der Fluidzuleitungsadapter 28 und/oder der Fluidableitungsadapter 30 sind/ist abnehmbar
an dem Gehäuse 14, insbesondere an dem Gehäuseoberteil 36, und/oder an dem Förderraumelement
20 angeordnet. Die Pumpe 10 umfasst zumindest eine Sicherungseinheit 42 zu einer Sicherung
des Fluidzuleitungsadapters 28 und/oder des Fluidableitungsadapters 30 an dem Gehäuse
14, insbesondere an dem Gehäuseoberteil 36, mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen
Verbindung. Vorzugsweise umfasst die Sicherungseinheit 42 ein, insbesondere zwei,
Außengewinde, das/die insbesondere an einer Außenseite der Aufnahme/n 32, 34 angeordnet
ist/sind (vgl. Figur 1). Es ist denkbar, dass die Sicherungseinheit 42 zumindest eine,
insbesondere zwei, Schraubkappe/n (hier nicht näher dargestellt) umfasst, die zu einer
Sicherung des Fluidzuleitungsadapters 28 und/oder des Fluidableitungsadapters 30 an
dem Gehäuse 14 mit dem/den Außengewinde/n zusammenwirkt/zusammenwirken, insbesondere
einen Bund des Fluidzuleitungsadapters 28 und/oder des Fluidableitungsadapters 30
festklemmen. Alternativ oder zusätzlich umfasst die Sicherungseinheit 42 vorzugsweise
zumindest die an der/den Aufnahme/n 32, 34 angeordneten Innengewinde/n. Ferner ist
denkbar, dass die Sicherungseinheit 42 alternativ oder zusätzlich, weitere einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Bauteile zu einer Sicherung des Fluidzuleitungsadapters
28 und/oder des Fluidableitungsadapters 30 an dem Gehäuse 14, insbesondere an dem
Gehäuseoberteil 36, mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung umfasst,
wie beispielsweise ein Sicherungsring, ein Sicherungsstift o. dgl.
[0040] Die Fördervorrichtung 12 umfasst zumindest eine Bewegungsausgleichseinheit 52, die
zumindest dazu vorgesehen ist, in einem verbundenen Zustand des Anschlussstutzens
38 mit dem Fluidzuleitungsadapter 28 Relativbewegungen zwischen dem Fluidzuleitungsadapter
28 und dem Anschlussstutzen 38 zumindest teilweise auszugleichen und/oder zu dämpfen
und/oder in einem verbundenen Zustand des, insbesondere weiteren, Anschlussstutzens
40 mit dem Fluidableitungsadapter 30 Relativbewegungen zwischen dem Fluidableitungsadapter
30 und dem, insbesondere weiteren, Anschlussstutzen 40 zumindest teilweise auszugleichen
und/oder zu dämpfen (vgl. Figur 3). Die Bewegungsausgleichseinheit 52 umfasst vorzugsweise
zumindest ein Dämpfungselement 54, insbesondere zumindest zwei Dämpfungselemente 54,
56. Bevorzugt ist/sind das/die Dämpfungselement/e 54, 56 als O-Ring ausgebildet. Es
ist jedoch auch denkbar, dass das/die Dämpfungselement/e 54, 56 eine andere, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweisen, wie beispielsweise als
Elastomerscheibe, als Elastomerhohlzylinder o. dgl. Vorzugsweise ist/sind das/die
Dämpfungselement/e 54, 56 zwischen dem Anschlussstutzen 38 und dem Fluidzuleitungsadapter
28 bzw. zwischen dem, insbesondere weiteren, Anschlussstutzen 40 und dem Fluidableitungsadapter
30 angeordnet. Insbesondere liegt/liegen das/die Dämpfungselement/e 54, 56 an einer
Innenseite des Anschlussstutzen 38 und an einer Außenseite des Einführendes 44 des
Fluidzuleitungsadapters 28 bzw. an einer Innenseite des, insbesondere weiteren, Anschlussstutzen
40 und an einer Außenseite des Einführendes 46 des Fluidableitungsadapters 30 an.
Bevorzugt ist/sind das/die Dämpfungselement/e 54, 56, insbesondere zusätzlich zu einer
Bewegungsdämpfung, zu einer fluidischen Abdichtung zwischen dem Anschlussstutzen 38
und dem Fluidzuleitungsadapter 28 bzw. zu einer fluidischen Abdichtung zwischen dem,
insbesondere weiteren, Anschlussstutzen 40 und dem Fluidableitungsadapter 30 vorgesehen.
[0041] Das Förderelement 22 umfasst zumindest einen, insbesondere zumindest im Wesentlichen
ringförmigen, Grundkörper 76 (vgl. Figuren 3 und 6), der elastisch verformbar ist
und zumindest eine Förderfläche 78 aufweist, die an einer Förderseite des Grundkörpers
76 angeordnet ist. Ferner umfasst das Förderelement 22 vorzugsweise zumindest einen
Aktivierungsfortsatz 80, insbesondere eine Vielzahl an Aktivierungsfortsätzen 80,
zu einer Verbindung mit zumindest einem Übertragungselement 82 der Antriebseinheit
16, das an einer Aktivierungsseite des Grundkörpers 76 mit dem Aktivierungsfortsatz
80, insbesondere mit der Vielzahl an Aktivierungsfortsätzen 80, zusammenwirken. Vorzugsweise
ist die Förderseite des Grundkörpers 76 auf einer der Aktivierungsseite des Grundkörpers
76 abgewandten Seite des Grundkörpers 76 am Grundkörper 76 angeordnet. Insbesondere
bildet die Förderseite eine Außenseite des Grundkörpers 76. Vorzugsweise bildet die
Aktivierungsseite eine Innenseite des Grundkörpers 76. Die Aktivierungsseite bildet
insbesondere zumindest teilweise eine Innenfläche des Grundkörpers 76. Der Aktivierungsfortsatz
80, insbesondere die Aktivierungsfortsätze 80, ist/sind insbesondere einteilig mit
dem Grundkörper 76 ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Aktivierungsfortsatz
80, insbesondere die Aktivierungsfortsätzen 80, getrennt von dem Grundkörper 76 ausgebildet
ist/sind und mittels einer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden form- und/oder
kraftschlüssigen Verbindung an dem Grundkörper 76 fixiert ist/sind.
[0042] Der Aktivierungsfortsatz 80, insbesondere die Aktivierungsfortsätze 80, ist/sind
als Form- und/oder Kraftschlusselement/e ausgebildet, das/die zumindest zu einer Übertragung
einer in eine von der Aktivierungsseite abgewandte Richtung wirkende Antriebskraft
mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung, insbesondere mittels einer
stoffschlussfreien form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung, mit dem Übertragungselement
82 zusammenwirkt/zusammenwirken. Bevorzugt ist der Aktivierungsfortsatz 80, insbesondere
die Aktivierungsfortsätzen 80, zwischen zwei Übertragungselementen 82, insbesondere
Übertragungsringen, die auf dem Antriebselement 24 angeordnet sind, eingeklemmt (vgl.
Figur 4). Der Aktivierungsfortsatz 80, insbesondere die Aktivierungsfortsätze 80 zusammen,
weist/weisen eine maximale Längserstreckung auf, die kleiner ist als eine maximale
Längserstreckung des Grundkörpers 76, insbesondere betrachtet entlang einer um die
Antriebsachse 70 der Antriebseinheit 16 verlaufenden Umfangsrichtung.
[0043] Bevorzugt weist der Grundkörper 76 betrachtet in einer Ebene, insbesondere in einer
zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse 70 verlaufenden Ebene, eine
Querschnittsform auf, die sich im Wesentlichen aus einem Kreisbogen oder einem offenen
Ring und zwei quer zum Kreisbogen oder zum offenen Ring verlaufende Ein- und/oder
Auslassfortsätze zusammensetzt. Der Kreisbogen oder der offene Ring der Querschnittsform
des Grundkörpers 76 erstreckt sich vorzugsweise entlang eines Winkelbereichs von weniger
als 360° und insbesondere von mehr als 90°. Die quer zum Kreisbogen oder zum offenen
Ring verlaufende Ein- und/oder Auslassfortsätze der Querschnittsform des Grundkörpers
76 sind bevorzugt direkt an den Kreisbogen oder den offenen Ring angrenzend angeordnet,
insbesondere in Endbereichen des Kreisbogens oder des offenen Rings. Der Aktivierungsfortsatz
80, insbesondere die Aktivierungsfortsätze 80, erstreckt/erstrecken sich vorzugsweise
entlang eines geschlossenen Kreisrings, wobei der Aktivierungsfortsatz 80, insbesondere
die Aktivierungsfortsätze 80, selbst den Kreisring bilden kann/können. Eine maximale
Erstreckung des Aktivierungsfortsatzes 80 entlang einer Mittelachse des Grundkörpers
76 oder eine Gesamterstreckung der mehreren aufeinanderfolgenden Aktivierungsfortsätze
80 entlang der Mittelachse des Grundkörpers 76 ist insbesondere zumindest um 5 %,
bevorzugt zumindest um 10 % und ganz besonders bevorzugt zumindest um 20 % kleiner
als eine maximale Längserstreckung des Grundkörpers 76. Vorzugsweise erstreckt sich
der Aktivierungsfortsatz 80 oder die mehreren aufeinanderfolgenden Aktivierungsfortsätze
80 zusammen entlang eines Winkelbereichs insbesondere von mehr als 270°, bevorzugt
von weniger als 360° oder von 360° an der Aktivierungsseite.
[0044] Das Förderraumelement 20 umgibt das Förderelement 22 entlang einer, insbesondere
in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse 70 der Antriebseinheit
16 erstreckenden Ebene verlaufenden, Umfangsrichtung zumindest zu einem Großteil (vgl.
Figuren 3 und 5). Das Förderraumelement 20 ist ringförmig ausgebildet. Vorzugsweise
weisen das Förderraumelement 20 und das Förderelement 22, insbesondere betrachtet
in der sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse 70 der Antriebseinheit
16 erstreckenden Ebene, eine zumindest im Wesentlichen analoge Form auf. Insbesondere
weisen das Förderraumelement 20 und das Förderelement 22, insbesondere der Grundkörper
76 des Förderelements 22, eine Grundform auf, die einem griechischen Omega als Großbuchstaben
ähnelt, wobei vorzugsweise die Fortsätze des Förderraumelements 20 und des Förderelements
22 im Vergleich zu Fortsätzen des griechischen Großbuchstabens Omega um 90° abgewinkelt
sind.
[0045] Das Förderraumelement 20 weist eine zu einer Förderung eines Fluids mit der Förderfläche
78 des Förderelements 22 zusammenwirkende Konterfläche 74 auf, die dem Förderelement
22 zugewandt ist und zumindest eine in Richtung des Förderelements 22 gerichtete Erhebung
84, 86 aufweist (vgl. Figuren 4, 7 und 8). Vorzugsweise umfasst die Konterfläche 74
zumindest zwei in Richtung des Förderelements 22 gerichtete Erhebungen 84, 86. Die
Erhebung/en 84, 86 erstreckt/erstrecken sich, betrachtet entlang der Umfangsrichtung,
entlang einer zumindest im Wesentlichen gesamten, insbesondere kreisbogenförmig verlaufenden,
Innenseite des Förderraumelements 20. Bevorzugt erstreckt/erstrecken sich die Erhebung/en
84, 86 entlang der Innenseite des Förderraumelements 20 ausgehend von einem der Querfortsätze
60, 62, entlang des Kreisbogens oder des offenen Rings bis zum anderen der Querfortsätze
60, 62.
[0046] Das Förderelement 22, insbesondere der Grundkörper 76, weist die Förderfläche 78
auf, die, betrachtet in einem Querschnitt des Förderelements 22, insbesondere in einem
Querschnitt des Förderraums 18, eine maximale Quererstreckung aufweist, die zumindest
im Wesentlichen, insbesondere vollständig, einer maximalen Quererstreckung der Konterfläche
74 des Förderraumelements 20 entspricht (vgl. Figuren 4 und 8). Zu einer Förderung
eines Fluids in und/oder durch den Förderraum 18 ist die Förderfläche 78 infolge einer
Einwirkung einer von der Antriebseinheit 16 erzeugbaren Antriebskraft an die Konterfläche
74 des Förderraumelements 20 anlegbar, insbesondere vollständig anlegbar. Die Konterfläche
74 des Förderraumelements 20 weist, betrachtet in einem Querschnitt des Förderraumelements
20, zumindest drei aufeinanderfolgende Kreisbogenabschnitte auf. Die Kreisbogenabschnitte
bilden die Konterfläche 74. Zwei der drei Kreisbogenabschnitte bilden die Erhebungen
84, 86 der Konterfläche 74 und sind außen angeordnet. Einer der drei Kreisbogenabschnitte
bildet eine Vertiefung und ist innen, insbesondere zwischen den Erhebungen 84, 86
angeordnet. Es ist denkbar, dass die drei Kreisbogenabschnitte unterschiedliche oder
gleiche Radien aufweisen.
[0047] Das Förderraumelement 20 weist zumindest einen, insbesondere an der Innenseite des
Förderraumelements 20 angeordneten, Verbindungbereich, insbesondere zumindest eine
Verbindungsnut, bevorzugt Dichtungsnut 88, auf, in die zumindest ein Randbereich des
Förderelements 22, insbesondere ein am Rand des Förderelements 22 angeordneter Fortsatz,
vorzugsweise Dichtungsfortsatz 90, des Förderelements 22, in einem am Förderraumelement
20 angeordneten Zustand eingreift, insbesondere dichtend eingreift (vgl. Figuren 4
und 8). Das Förderelement 22 weist zumindest den Dichtungsfortsatz 90 auf, der einteilig
mit dem Grundkörper 76 des Förderelements 22 ausgebildet ist und in einem am Förderraumelement
20 angeordneten Zustand des Förderelements 22 zumindest teilweise in der Dichtungsnut
88 des Förderraumelements 20 angeordnet ist. Die Dichtungsnut 88 ist derart ausgebildet,
dass zwischen dem Dichtungsfortsatz 90 und einem die Dichtungsnut 88 begrenzenden
Randbereich 92 des Förderraumelements 20 eine flächige Anlage erfolgt. Die Dichtungsnut
88 und der die Dichtungsnut 88 begrenzende Randbereich 92 des Förderraumelements 20,
der an einer der Förderfläche 78 des Grundkörpers 76 des Förderelements 22 zugewandten
Seite der Dichtungsnut 88 angeordnet ist, sind derart ausgebildet, dass eine flächige
Anlage des Dichtungsfortsatzes 90 an dem die Dichtungsnut 88 begrenzenden Randbereich
92 des Förderraumelements 20 und an einem Nutgrund 94 der Dichtungsnut 88 erfolgt.
Die Dichtungsnut 88 erstreckt sich vollständig um die Konterfläche 74 des Förderraumelements
20 die zu einem Fördern eines Fluids mit der Förderfläche 78 des Grundkörpers 76 des
Förderelements 22 zusammenwirkt, herum und begrenzt die Konterfläche 74. Vorzugsweise
erstreckt sich die Dichtungsnut 88 an den Querfortsätzen 60, 62 des Förderraumelements
20 um eine Ein- bzw. Auslassöffnung im jeweiligen Querfortsatz 60, 62 herum und geht,
insbesondere nahtlos, in die kreisringförmige Innenseite des Förderraumelements 20
über, insbesondere um die Konterfläche 74 zu begrenzen. Vorzugsweise erstreckt sich
die Dichtungsnut 88 entlang eines gesamten innenliegenden Randbereichs des Förderraumelements
20. Das Förderraumelement 20 weist zu einem Zusammenwirken mit der Förderfläche 78
des Grundkörpers 76 des Förderelements 22 zu einem Fördern eines Fluids die Konterfläche
74 auf, die sich über die zumindest drei, insbesondere betrachtet in einem Querschnitt,
aufeinanderfolgende Kreisbogenabschnitte erstreckt, wobei zumindest der die Dichtungsnut
88 begrenzende Randbereich 92 des Förderraumelements 20, insbesondere direkt, angrenzend
an zumindest einen, insbesondere an einen äußeren, der drei Kreisbogenabschnitte angeordnet
ist.
[0048] Der Dichtungsfortsatz 90 erstreckt sich vollständig um die Förderfläche 78 des Grundkörpers
76 des Förderelements 22 herum und begrenzt die Förderfläche 78. Vorzugsweise erstreckt
sich der Dichtungsfortsatz 90 entlang eines gesamten Außenumfangs des Grundkörpers
76. Bevorzugt erstreckt sich der Dichtungsfortsatz 90 um die Ein- und/oder Auslassfortsätze
des Grundkörpers 76 herum und geht, insbesondere nahtlos, in die kreisringförmige
Grundform des Grundkörpers 76 über, insbesondere um die Förderfläche 78 zu begrenzen.
Vorzugsweise weist der Dichtungsfortsatz 90 zu einem Randbereich des Grundkörpers
76 des Förderelements 22 einen Übergangsbereich auf, der einen Querschnitt aufweist,
der verschieden ist von einem Querschnitt eines weiteren Übergangsbereichs des Dichtungsfortsatzes
90 zur Förderfläche 78 des Grundkörpers 76 (vgl. Figur 8).
[0049] Des Weiteren umfasst die Fördervorrichtung 12 zumindest eine Anpresseinheit 96, die
zumindest ein Anpresselement 98, 100, insbesondere zumindest einen Klemmring aufweist,
das dazu vorgesehen ist, den Dichtungsfortsatz 90 mit einer Anpresskraft in Richtung
des Förderraumelements 20 zu beaufschlagen und den Dichtungsfortsatz 90 zumindest
in dem Bereich der Dichtungsnut 88 zu komprimieren (vgl. Figuren 4, 5 und 9). Der
Dichtungsfortsatz 90 erstreckt sich entlang einer quer, insbesondere zumindest im
Wesentlichen senkrecht, zur Förderfläche 78 des Grundkörpers 76 des Förderelements
22 verlaufenden Richtung über die Förderfläche 78 hinweg. Die Anpresseinheit 96 ist,
insbesondere zumindest in einem förderfreien Zustand des Förderelements 22, dazu vorgesehen
ist, zumindest in einem Dichtbereich 102 zwischen dem Förderelement 22 und dem Förderraumelement
20 entlang einer maximalen Gesamterstreckung des Dichtbereichs 102, insbesondere entlang
einer maximalen Umfangserstreckung zwischen dem Förderelement 22 und dem Förderraumelement
20, eine inhomogene Anpresskraft zu erzeugen. Der Dichtbereich 102 wird vorzugsweise
durch ein Zusammenwirken der Dichtungsnut 88 und des Dichtungsfortsatzes 90 gebildet.
Vorzugsweise wird der Dichtbereich 102 durch eine Anlagefläche zwischen dem Dichtungsfortsatz
90 und der Dichtungsnut 88 gebildet. Die Anpresseinheit 96 ist vorzugsweise dazu vorgesehen,
entlang einer, insbesondere entlang einer Umfangsrichtung des Förderelements 22 verlaufenden,
Dichtungslinie des Förderelements 22 eine inhomogene Anpresskraftverteilung zu erzeugen.
Die Dichtungslinie wird vorzugsweise von dem Dichtungsfortsatz 90 gebildet.
[0050] Vorzugsweise ist die Anpresseinheit 96 derart ausgebildet, dass, insbesondere zumindest
in einem förderfreien Zustand des Förderelements 22, das Förderelement 22 entlang
der maximalen Gesamterstreckung des Dichtbereichs 102 oder der Dichtungslinie, insbesondere
entlang einer maximalen Umfangserstreckung des ringförmigen Förderelements 22, eine
inhomogene Kompression aufweist. Die Anpresseinheit 96 weist zumindest ein Anpresselement
98, 100, insbesondere zumindest einen Klemmring, auf, wobei das Förderelement 22 ringförmig
ausgebildet ist und mittels des Anpresselements 98, 100 an einen Innenumfang des ringförmigen
Förderraumelements 20 angedrückt wird. Bevorzugt umfasst die Anpresseinheit 96 zumindest
zwei Anpresselemente 98, 100, insbesondere zwei Klemmringe, zwischen denen das Förderelement
22 innerhalb des Förderraumelements 20 angeordnet ist. Vorzugsweise ist das Förderelement
22 mittels den Anpresselementen 98, 100 an den Innenumfang des ringförmigen Förderraumelements
20 andrückbar. Insbesondere wird der Dichtungsfortsatz 90 durch ein Einwirken des
Anpresselements 98, 100 auf das Förderelement 22 in die Dichtungsnut 88 gepresst.
Die Anpresseinheit 96 weist zumindest das Anpresselement 98, 100, insbesondere zumindest
den Klemmring, auf, wobei das Förderelement 22 zumindest den Dichtungsfortsatz 90
aufweist und wobei das Anpresselement 98, 100 den Dichtungsfortsatz 90, insbesondere
zumindest entlang einer Umfangsrichtung des Förderraumelements 20, an das Förderraumelement
20, insbesondere mit einer entlang der Umfangsrichtung inhomogenen Anpresskraft, andrückt.
Die Anpresseinheit 96 weist zumindest das Anpresselement 98, 100, insbesondere zumindest
den Klemmring, auf, das eine Anpressfläche 104 aufweist, die entlang einer, insbesondere
entlang einer Umfangsrichtung des Anpresselements 98, 100 verlaufenden, maximalen
Längserstreckung der Anpressfläche 104 ein variierendes Niveau aufweist, insbesondere
einen variierenden Abstand relativ zu einer der Anpressfläche 104 abgewandten Fläche,
insbesondere einer Innenfläche, des Anpresselements 98, 100. Das variierende Niveau
der Anpressfläche 104 wird vorzugsweise durch unterschiedliche maximale Höhen der
Anpressfläche 104 entlang der Umfangsrichtung gebildet. Beispielhaft sind in Figur
9 drei unterschiedliche Positionen 106, 108, 110 an dem Anpresselement 98 gestrichelt
angedeutet, an denen die Anpressfläche 104 zu einer Erzeugung von unterschiedlichen
Kompressionsgraden des Dichtungsfortsatzes 90 vorgesehen ist. Insbesondere weist die
Anpressfläche 104 an den drei unterschiedliche Positionen 106, 108, 110 unterschiedliche
maximale Höhen auf, die auf unterschiedlichste Art und Weise gebildet werden kann,
wie beispielsweise durch eine Veränderung einer maximalen Stärke des Anpresselements
98 an den drei Position 106, 108, 110 im Vergleich zu anderen Positionen des Anpresselements
98, durch eine Änderung eines geometrischen Verlaufs der Anpressfläche 104 auf einer
dem Förderelement 22 zugewandten Seite des Anpresselements 98 oder auf eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Art und Weise. Beispielsweise wird der Dichtungsfortsatz
90 infolge des variierenden Niveaus an den Positionen 106, 108, 110 unterschiedlich
stark komprimiert. An Position 106 wird der Dichtungsfortsatz 90 beispielsweise um
insbesondere mehr als 10 %, vorzugsweise um mehr als 15 %, bevorzugt um mehr als 20
% und ganz besonders bevorzugt um mehr als 22 % einer maximalen Stärke 68 des Dichtungsfortsatzes
90 komprimiert. An Position 108 wird der Dichtungsfortsatz 90 beispielsweise um insbesondere
mehr als 5 %, vorzugsweise um mehr als 10 %, bevorzugt um mehr als 15 % und ganz besonders
bevorzugt um mehr als 19 % der maximalen Stärke 68 des Dichtungsfortsatzes 90 komprimiert.
An Position 110 wird der Dichtungsfortsatz 90 beispielsweise um insbesondere mehr
als 4 %, vorzugsweise um mehr als 8 %, bevorzugt um mehr als 14 % und ganz besonders
bevorzugt um mehr als 16 % der maximalen Stärke 68 des Dichtungsfortsatzes 90 komprimiert.
[0051] Die Anpresseinheit 96 weist zumindest das Anpresselement 98, insbesondere zumindest
den Klemmring, und zumindest ein weiteres Anpresselement 100, insbesondere zumindest
einen weiteren Klemmring, auf, wobei das Förderelement 22 ringförmig ausgebildet ist
und mittels des Anpresselements 98 und des weiteren Anpresselements 100 an einen Innenumfang
des ringförmigen Förderraumelements 20 angedrückt wird, wobei das Anpresselement 98
und das weitere Anpresselement 100 an sich abgewandten Seiten des Förderelements 22
an dem Förderelement 22 angeordnet sind. Vorzugsweise weisen das Anpresselement 98
und das weitere Anpresselement 100 der Anpresseinheit 96 eine zumindest im Wesentlichen
analoge Ausgestaltung auf. Das Anpresselement 98 und das weitere Anpresselement 100
sind spiegelsymmetrisch an dem Förderraumelement 20 angeordnet, insbesondere um das
Förderelement 22 an das Förderraumelement 20 anzudrücken und den Dichtungsfortsatz
90 in die Dichtungsnut 88 hinein zu drücken. Das Förderraumelement 20 weist zumindest
die, insbesondere entlang eines Innenumfangs des ringförmigen Förderraumelements 20
verlaufende, Nut, vorzugsweise die Dichtungsnut 88 auf, in die zumindest der Dichtungsfortsatz
90 des, insbesondere ringförmigen, Förderelements 22 mittels des Anpresselements 98,
insbesondere des Klemmrings, und/oder des weiteren Anpresselements 100 der Anpresseinheit
96 hineingepresst wird, wobei eine Kompression des Dichtungsfortsatzes 90 entlang
einer, insbesondere entlang einer Umfangsrichtung des Förderelements 22 verlaufenden,
maximalen Längserstreckung des Dichtungsfortsatzes 90 inhomogen ist. Alternativ oder
zusätzlich zu einem variierenden Niveau der Anpressfläche 104 des Anpresselements
98 und/oder des weiteren Anpresselements 100 ist es denkbar, dass das Förderelement
22 zumindest den Dichtungsfortsatz 90 aufweist, der mittels der Anpresseinheit 96
an einen Innenumfang des ringförmigen Förderraumelements 20 angedrückt wird und einen
entlang der, insbesondere entlang einer Umfangsrichtung des Förderelements 22 verlaufenden,
maximalen Längserstreckung des Dichtungsfortsatzes 90 variierende maximale Stärke
68 aufweist. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der
Anpresseinheit 96 zu einer Erzeugung einer inhomogenen Komprimierung des Dichtungsfortsatzes
90 entlang der Umfangsrichtung im Dichtbereich 102 sind ebenfalls denkbar.