[0001] Die Erfindung betrifft eine Markise, insbesondere Pergolamarkise, mit einem aus einem
Markisenkasten ausziehbaren, mit seinem vorderen Ende an einer Fallstange angebrachten
Behang und mit vom Markisenkasten abgehenden, vorzugsweise im Bereich ihrer vorderen
Enden auf einer jeweils zugeordneten Stütze aufgenommenen, seitlichen Führungsschienen,
in denen der Behang und die Fallstange geführt sind und denen eine Abstandshalteeinrichtung
zugeordnet ist.
[0002] Bei Pergolamarkisen und dergleichen kann es vorkommen, dass die Führungsschienen
durch das Gewicht des Behangs nach innen gezogen werden. Dadurch verliert der Behang
seine Spannung und hängt nach unten durch, was unerwünscht ist. Dem kann durch eine
Abstandshalteeinrichtung entgegengewirkt werden. Hierzu könnte beispielsweise eine
die Führungsschienen beziehungsweise die diese aufnehmenden Stützen verbindende Pfette
vorgesehen sein.
[0003] Eine hierzu ähnliche Anordnung ist aus der
DE 10 2014 004 289 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist zur Bildung der Abstandshalteeinrichtung
ein die Führungsschienen überbrückendes, hieran angreifendes Verbindungsprofil vorgesehen,
das längenvariabel ausgebildet ist. Eine derartige Lösung erweist sich jedoch nicht
nur als vergleichsweise aufwendig und störanfällig, sondern kann auch optisch ungünstig
in Erscheinung treten, was auch für eine einfache Pfette oben genannter Art gilt.
Anordnungen dieser Art erweisen sich daher als nicht einfach und optisch störungsfrei
genug.
[0004] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Markise
eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern,
dass eine funktionell und optisch störungsfreie Anordnung erreicht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei der gattungsgemäßen Anordnung
zur Bildung der Abstandshalteeinrichtung die Fallstange mit an ihren seitlichen Enden
angebrachten, seitlich vorspringenden Spreizorganen und die Führungsschienen mit im
Bereich der vorderen Endstellung der Fallstange positionierten, nach innen vorspringenden
Gegenspreizorganen versehen sind, auf welche die Spreizorgane der Fallstange beim
Erreichen der vorderen Endstellung auflaufen.
[0006] Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise eine in die Führungsschienen und die
Fallstange integrierte, laterale Spreizvorrichtung, deren Teile nicht nach außen in
Erscheinung treten und daher keinerlei optische Störung verursachen können. Bei den
Spreizorganen und Gegenspreizorganen handelt es sich um in sich starre, an der zugeordneten
Unterlage befestigte Bauteile. Es handelt sich daher um eine praktisch wartungs- und
störungsfreie Anordnung. Die Spreizorgane der Fallstange werden mit dieser bewegt
und dabei automatisch in und außer Eingriff mit den Gegenspreizorganen der Führungsschienen
gebracht. Zu den Vorteilen hinsichtlich guter Optik kommen daher auch eine hohe Zuverlässigkeit
und funktionelle Störungsfreiheit hinzu.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] So können die aufeinander auflaufenden Spreizorgane und Gegenspreizorgane vorteilhaft
einander zugewandte Anlaufschrägen aufweisen, die jeweils einer zugeordneten, erhöhten
Stützfläche vorgeordnet sind. Diese Maßnahmen ergeben eine besonders hohe Betriebssicherheit.
[0009] Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, dass die Spreizorgane und/oder
Gegenspreizorgane symmetrisch zu einer vertikalen Mittelebene und/oder zu einer Mittellängsebene
ausgebildet sind. Die symmetrische Ausbildung der Spreizorgane und/oder Gegenspreizorgane
stellt sicher, dass man ein und dasselbe Organ für die linke und für die rechte Seite
verwenden kann, was den Herstellungs- und Montageaufwand reduzieren kann.
[0010] Vorteilhaft können zumindest die Spreizorgane der Fallstange symmetrisch zu ihrer
vertikalen Mittelebene ausgebildet und mit zwei seitlichen, gegenläufig gegeneinander
geneigten Anlaufschrägen versehen sein. Die Spreizorgane der Fallstange können dementsprechend
zumindest im Bereich ihres oberen Rands eine oder mehrere fallstangenseitig auskragende
Laschen aufweisen, denen jeweils eine dem oberen Rand der zugeordneten Stirnseite
der Fallstange benachbarte Eingriffsausnehmung zugeordnet ist. Dies erleichtert nicht
nur die richtige Positionierung, sondern gewährleistet auch eine zuverlässige Abstützung
entgegen der beim Auflaufen auf die führungsschienenseitigen Gegenspreizorgane entstehenden
Schubkräfte.
[0011] Die führungsschienenseitigen Gegenspreizorgane können vorteilhaft in einer zugeordneten,
führungsschienenseitigen Innennut angeordnet und daher symmetrisch zu ihrer Mittellängsebene
ausgebildet sein und benötigen dementsprechend nur eine seitliche Anlaufschräge mit
benachbarter Stützfläche.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0013] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht einer Pergolamarkise,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf den vorderen Endbereich einer Führungsschiene und des benachbarten
Bereichs der Fallstange,
- Figur 3
- eine Einzeldarstellung der Spreiz- und Gegenspreizorgane der Anordnung gemäß Figur
2,
- Figur 4
- eine Stirnansicht der Fallstange,
- Figur 5
- eine Einzeldarstellung des Spreizorgans der Fallstange,
- Figur 6
- eine Innenansicht des vorderen Abschnitts einer Führungsschiene und
- Figur 7
- eine Einzeldarstellung des Gegenspreizorgans der Führungsschiene.
[0014] Die der Figur 1 zugrunde liegende Pergolamarkise enthält einen im Bereich ihres oberen
Endes vorgesehenen Markisenkasten 1, dessen über die ganze Markisenbreite durchgehender
Gehäusemantel 2 stirnseitig durch zwei hieran angebrachte Blendenkappen 3 verschlossen
ist. Der Gehäusemantel 2 besitzt einen hier nicht näher dargestellten, durchgehenden
Ausziehschlitz, über den ein durch ein Markisentuch oder dergleichen gebildeter Behang
4 aus dem Markisenkasten 1 ausziehbar ist. Im Markisenkasten 1 befindet sich in der
Regel eine auf den seitlichen Blendenkappen 3 gelagerte Wickelwelle, auf die der Behang
4 aufwickelbar ist. Das vordere Ende des Behangs 4 ist an einer Fallstange 5 befestigt,
die mittels eines nicht näher dargestellten Seilzugs bewegbar ist.
[0015] Die Fallstange 5 und der Behang 4 sind mit seitlichen Führungselementen versehen
und hiermit in seitlichen Führungsschienen 6 geführt, die von den Blendenkappen 3
abgehen und im Bereich ihres gegenüberliegenden, vorderen Endes frei enden können
oder, wie im dargestellten Beispiel, auf jeweils einer zugeordneten Stütze 7 aufgenommen
sein können, die bis zum Untergrund reicht.
[0016] Die seitlichen Führungselemente der Fallstange 5 können, wie aus Figur 2 entnehmbar
ist, als auf über die Stirnseite der Fallstange 5 auskragenden Achsen drehbar gelagerte
Rollen 8 ausgebildet sein, die in einer zugeordneten Spur 9 der Führungsschienen 3
laufen, wobei in der Regel ein seitliches Laufspiel gegeben ist. Der Behang 4 ist
ebenfalls mit seitlichen Führungselementen 10 versehen, die angenäht oder angeklebt
sein können. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Keder oder dergleichen handeln.
Die Führungsschienen 3 können mit den Führungsmitteln 10 des Behangs zugeordneten
Führungskanten 11 etc. versehen sein, an denen eine seitliche Anlage erfolgen kann.
[0017] Bei Pergolamarkisen oder dergleichen ergibt sich vielfach eine vergleichsweise große
Länge sowie ein großer Abstand der Führungsschienen 6. Dabei kann es vorkommen, dass
das Gewicht des Behangs 4 dazu führt, dass die Führungsschienen 6 nach innen gezogen
beziehungsweise gebogen werden, wie in Figur 1 durch unterbrochene Pfeile angedeutet
ist, so dass der Behang 4 nach unten ausbaucht und durchhängt. Um dem entgegenzuwirken,
ist eine Abstandshalteeinrichtung vorgesehen, durch welche die Führungsschienen 6
entgegen der vom Behang ausgeübten, nach innen gerichteten Kraft lateral nach außen
gespreizt werden, wie in Figur 1 durch Pfeile s angedeutet ist.
[0018] Zur Bildung der genannten Abstandshalteeinrichtung ist die Fallstange 5, wie aus
Figur 4 ersichtlich ist, im Bereich ihrer seitlichen Enden mit jeweils einem Spreizorgan
12 versehen. Die Führungsschienen 6 sind, wie in Figur 6 gezeigt ist, im Bereich der
vorderen Endstellung der Fallstange 5, das heißt in dem Bereich, den die Fallstange
5 am vorderen Ende ihrer Ausziehbewegung erreicht, positionierten Gegenspreizorganen
13 versehen. Beim Erreichen der vorderen Endstellung der Fallstange 5 laufen die Spreizorgane
12 der Fallstange 5 auf die Gegenspreizorgane 13 der Führungsschienen 6 auf, wie aus
den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist. Die Spreizorgane 12 und Gegenspreizorgane 13
springen in seitlicher, das heißt in aufeinander zustrebender Richtung vor, wodurch
sich die erwünschte laterale Spreizung der Führungsschienen 6 unter Beibehaltung einer
exakten Zentrierung der Fallstange 5 ergibt.
[0019] Die Spreizorgane 12 und Gegenspreizorgane 13 besitzen gemäß Figuren 5 und 7 in Auflaufrichtung
einander zugewandte Anlaufschrägen 14, 15, die beim Auflaufvorgang einer jeweils zugeordneten,
erhöhten Stützfläche 16, 17 vorgeordnet sind. Beim Auflaufvorgang bewirken die Anlaufschrägen
zunächst eine allmähliche laterale Spreizung, bis die Stützflächen 16, 17 in der Endstellung
aneinander anliegen, wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist. Die Erhöhung der
erhöhten Stützflächen 16, 17 ist so an die Dehnbarkeit des Behangs 4 angepasst, dass
ein straff gespannter Behang nicht reißt und ein schlaff durchhängender Behang gespannt
wird.
[0020] Die Spreizorgane 12 und Gegenspreizorgane 13 sind so ausgebildet, dass sie spiegelbildlich
rechts und links verwendbar sind. Hierzu können die Spreizorgane 12 und Gegenspreizorgane
13 wahlweise symmetrisch zu einer vertikalen Mittelebene und/oder symmetrisch zu einer
Mittellängsebene ausgebildet sein. Im dargestellten Beispiel sind die Spreizorgane
12 der Fallstange 5, wie am besten aus Figur 5 ersichtlich ist, im Bereich ihres oberen
Rands mit einer oder mehreren, hier drei fallstangenseitig auskragenden Laschen 18
versehen, denen jeweils eine dem oberen Rand der zugeordneten Stirnseite der Fallstange
5 benachbarte Eingriffsausnehmung 19 zugeordnet ist. Zwecks Verwendbarkeit rechts
und links ist das Spreizorgan 12 daher symmetrisch zu einer vertikalen Mittelebene
ausgebildet, so dass sich auch eine diesbezügliche Symmetrie der Laschen 18 ergibt.
Gleichzeitig ergeben sich hier zwei den seitlichen Enden zugeordnete, gegenläufig
geneigte Anlaufschrägen 14, die an einer durchgehenden Stützfläche 16 enden können.
Es wäre aber auch denkbar, neben jeder Anlaufschräge 14 eine eigene Stützfläche zuzuordnen.
[0021] Zur Befestigung der Spreizorgane 12 besitzt gemäß Figur 4 jeweils eine Schraube 20
vorgesehen. Das Spreizorgan 12 ist gemäß Figur 5 eine der Schraube 20 zugeordnete
Durchführausnehmung 21. Diese befindet sich im Bereich der vertikalen Mittelebene.
Die Spreizelemente 12 können dementsprechend für links und rechts um die als Symmetrieachse
fungierende vertikale Mittelebene um 180° gewendet werden, wobei jedes Mal, wie aus
den Figuren 2 und 3 hervorgeht, nur eine Anlaufschräge 14 und die benachbarte Stützfläche
16 in Funktion kommen.
[0022] Die den Führungsschienen 6 zugeordneten Gegenspreizorgane 13 sind im dargestellten
Beispiel gemäß Figur 7 symmetrisch zu ihrer Mittellängsebene ausgebildet. Dementsprechend
benötigen die Gegenspreizorgane 13 nur eine Anlaufschräge 15 mit benachbarter Stützfläche
17. Zur Befestigung ist ebenfalls, wie Figur 6 erkennen lässt, eine Schraube 22 vorgesehen,
der eine Durchführausnehmung 23 des Gegenspreizorgans 13 zugeordnet ist. Diese befindet
sich im Bereich der als Symmetrielinie dienenden Mittellängsebene. Zur Verwendung
rechts und links können die Gegenspreizorgane 13 daher ebenfalls einfach um ihre Symmetrielinie
um 180° gedreht werden. Die Spreizorgane 12 sind gemäß Figur 4 einfach auf die hier
durch Seitenkappen gebildeten Stirnseiten der Fallstange 5 aufgesetzt. Den Gegenspreizorganen
13 ist im Bereich der Führungsschienen 6 jeweils eine in Figur 6 angedeutete Innennut
24 zugeordnet, in welcher das Gegenspreizorgan 13 aufnehmbar und hierin an der gewünschten
Position festlegbar ist.
[0023] Die in der Zeichnung gezeigte und oben beschriebene Ausführung der zur Bildung der
Abstandshalteeinrichtung vorgesehenen Spreiz- und Gegenspreizorgane ist zwar eine
besonders günstige Ausführung. Die Anmeldung ist natürlich darauf nicht beschränkt.
So wäre es auch ohne Weiteres denkbar, die Spreiz- und/oder Gegenspreizorgane als
aufeinander auflaufende Rollen- oder Gleitelemente oder als auf eine stationäre Backe
etc. auflaufendes Rollen- oder Gleitelement oder umgekehrt als auf eine stationäre
Rolle etc. auflaufendes Gleitelement etc. auszubilden. Ebenso wäre die Verwendung
einer Wippe oder Feder etc. denkbar.
1. Markise, insbesondere Pergolamarkise, mit einem aus einem Markisenkasten (2) ausziehbaren,
mit seinem vorderen Ende an einer Fallstange (5) angebrachten Behang (4) und mit vom
Markisenkasten (2) abgehenden, vorzugsweise im Bereich ihrer vorderen Enden auf jeweils
einer zugeordneten Stütze (7) aufgenommenen, seitlichen Führungsschienen (6), in denen
der Behang (4) und die Fallstange (5) geführt sind und denen eine Abstandshalteeinrichtung
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Abstandshalteeinrichtung die Fallstange (5) mit an ihren seitlichen
Enden angebrachten, seitlich vorspringenden Spreizorganen (12) und die Führungsschienen
(6) mit im Bereich der vorderen Endstellung der Fallstange (5) positionierten, nach
innen vorspringenden Gegenspreizorganen (13) versehen sind, auf welche die Spreizorgane
(12) der Fallstange (5) beim Erreichen der vorderen Endstellung auflaufen.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinander auflaufenden Spreizorgane (12) und Gegenspreizorgane (13) einander
zugewandte Anlaufschrägen (14, 15) aufweisen, die jeweils einer zugeordneten, erhöhten
Stützfläche (16, 17) vorgeordnet sind.
3. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizorgane (12) und/oder Gegenspreizorgane (13) symmetrisch zu einer vertikalen
Mittelebene ausgebildet sind.
4. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizorgane (12) und/oder Gegenspreizorgane (13) symmetrisch zu einer Mittellängsebene
ausgebildet sind.
5. Markise nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Spreizorgane (12) der Fallstange (5) symmetrisch zu ihrer vertikalen
Mittelebene ausgebildet sind und zwei seitliche, gegeneinander geneigte Anlaufschrägen
(14) aufweisen, die an einer zugeordneten Stützfläche (16) enden.
6. Markise nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Gegenspreizorgane (13) der Führungsschienen (6) symmetrisch zu ihrer
Mittellängsebene ausgebildet sind und nur eine Stützfläche (17) mit benachbarter Anlaufschräge
(15) aufweisen.
7. Markise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizorgane (12) der Fallstange (5) eine einem Befestigungsorgan zugeordnete
Durchführausnehmung (21) aufweisen, die im Bereich ihrer Mittelquerebene vorgesehen
ist.
8. Markise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenspreizorgane (13) der Führungsschienen (6) eine einem Befestigungsorgan
zugeordnete Durchführausnehmung (23) aufweisen, die im Bereich ihrer Mittellängsebene
vorgesehen ist.
9. Markise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizorgane (12) der Fallstange (5) zumindest im Bereich ihres oberen Rands
wenigstens eine, vorzugsweise mehrere fallstangenseitig auskragende Laschen (18) aufweisen,
denen jeweils eine dem oberen Rand der zugeordneten Stirnseite der Fallstange (5)
benachbarte Eingriffsausnehmung (19) zugeordnet ist.
10. Markise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenspreizorgane (13) der Führungsschienen (6) in einer jeweils zugeordneten
Innennut (24) der Führungsschienen (6) platziert sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Markise, insbesondere Pergolamarkise, mit einem aus einem Markisenkasten (2) ausziehbaren,
mit seinem vorderen Ende an einer Fallstange (5) angebrachten Behang (4) und mit vom
Markisenkasten (2) abgehenden, vorzugsweise im Bereich ihrer vorderen Enden auf jeweils
einer zugeordneten Stütze (7) aufgenommenen, seitlichen Führungsschienen (6), in denen
der Behang (4) und die Fallstange (5) geführt sind und denen eine Abstandshalteeinrichtung
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Abstandshalteeinrichtung die Fallstange (5) mit an ihren seitlichen
Enden angebrachten, seitlich vorspringenden Spreizorganen (12) und die Führungsschienen
(6) mit im Bereich der vorderen Endstellung der Fallstange (5) positionierten, nach
innen vorspringenden Gegenspreizorganen (13) versehen sind, auf welche die Spreizorgane
(12) der Fallstange (5) beim Erreichen der vorderen Endstellung auflaufen, wobei die
Gegenspreizorgane (13) und die auf diese auflaufenden Spreizorgane (12) eine laterale
Spreizvorrichtung bilden.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinander auflaufenden Spreizorgane (12) und Gegenspreizorgane (13) einander
zugewandte Anlaufschrägen (14, 15) aufweisen, die jeweils einer zugeordneten, erhöhten
Stützfläche (16, 17) vorgeordnet sind.
3. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizorgane (12) und/oder Gegenspreizorgane (13) symmetrisch zu einer vertikalen
Mittelebene ausgebildet sind.
4. Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizorgane (12) und/oder Gegenspreizorgane (13) symmetrisch zu einer Mittellängsebene
ausgebildet sind.
5. Markise nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Spreizorgane (12) der Fallstange (5) symmetrisch zu ihrer vertikalen
Mittelebene ausgebildet sind und zwei seitliche, gegeneinander geneigte Anlaufschrägen
(14) aufweisen, die an einer zugeordneten Stützfläche (16) enden.