[0001] Die Erfindung betrifft ein Gesellschaftsspiel, das mehrere Spielsteine umfasst, die
zur Ablage Seite an Seite auf einer Spielfläche für einen wahlfreien Zugriff eingerichtet
sind.
[0002] EP3178533A1 offenbart ein Brettspiel, das einen Grundkörper mit einem Rahmen aufweist, eine durch
den Rahmen begrenzte Spielebene mit einem sichtbaren Spielfeld sowie mehrere Spielsteine.
Der Rahmen weist auf seiner Innenseite eine mindestens teilweise umlaufende Bande
auf.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spielen mit neuen Spielregeln zu ermöglichen.
[0004] Gemäß der Erfindung sind bei dem Gesellschaftspiel eines oder mehrere Rahmenelemente
dazu eingerichtet, einen Rahmen aufzuspannen, der die Spielfläche derart einfasst,
dass, falls ein erster der mehreren auf der Spielfläche abgelegten Spielsteine von
der Spielfläche entfernt ist, wenigstens ein zweiter der mehreren Spielsteine auf
der Spielfläche zwangsgeführt verschiebbar ist. Wenigstens eine Wirkung kann darin
liegen, dass der zweite der mehreren Spielsteine, der zu jenem Abschnitt der Spielfläche
benachbart abgelegt ist, von dem der erste Spielstein entfernt ist, lediglich entlang
der einzigen Bahn verschiebbar ist, bis der zweite der mehreren Spielsteine den Abschnitt
überdeckt.
[0005] US 4,548,410 offenbart ein Zahlenpuzzle, das eine Reihe von Platten aufweist, die verschiebbar
in einer Einhausung untergebracht sind.
[0006] Der unabhängige Anspruch definiert die Erfindung in einer Hinsicht. Die abhängigen
Ansprüche nennen Ausführungsformen der Erfindung.
[0007] Nachfolgend werden beispielhafte Ausführungsformen gemäß der Erfindung anhand der
Zeichnungen erläutert.
FIG 1A und 1B zeigen eine perspektivische Ansicht auf eine Ausführungsform in einem
ersten Zustand gemäß der Erfindung.
FIG 2A und 2B zeigen eine perspektivische Ansicht auf eine Ausführungsform in einem
zweiten Zustand gemäß der Erfindung.
FIG 3 zeigt eine perspektivische Ansicht auf eine Ausführungsform in einem dritten
Zustand gemäß der Erfindung.
FIG 4 ist eine schematische Darstellung einer perspektivischen Ansicht eines Spielsteins
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.
FIG 5A, 5B und 5C zeigen eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung
in mehreren Zuständen.
FIG 6A und 6B zeigen eine perspektivische Ansicht von Elementen einer Ausführungsform
gemäß der Erfindung.
FIG 7A und 7B zeigen eine Draufsicht auf eine Ausführungsform in mehreren Zuständen
gemäß der Erfindung.
FIG 8 zeigt eine perspektivische Ansicht von Elementen einer Ausführungsform gemäß
der Erfindung.
[0008] In den Zeichnungen können Bezugsziffern mehrfach verwendet werden, um die Entsprechung
zwischen den Elementen, auf die Bezug genommen wird, anzuzeigen. Die Zeichnungen dienen
zur Veranschaulichung der hierin beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen und
sollen den Umfang der Offenbarung nicht einschränken.
[0009] Ansichten beispielhafter Ausführungsformen sollen lediglich ausgewählte Merkmale
der Ausführungsform veranschaulichen. Ansichten sind dabei nicht notwendigerweise
maßstabsgetreu gezeichnet und die Abmessungsverhältnisse der dargestellten Strukturen
können von denen der Darstellungen abweichen.
Ausführungsbeispiele
[0010] Zunächst wird eine beispielhafte erste Ausführungsform eines Gesellschaftsspiels
gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die FIG 1A und 1B näher erläutert. FIG 1A
zeigt eine perspektivische Ansicht auf eine Ausführungsform gemäß der Erfindung in
einem ersten Zustand. FIG 1B zeigt einen Ausschnitt der perspektivischen Ansicht in
FIG 1A, der in FIG 1A mit dem Bezugszeichen 1B markiert ist.
[0011] Das Gesellschaftsspiel weist einen Rahmen 100 auf, der eine Spielfläche 109 einfasst.
Ferner weist das Gesellschaftsspiel mehrere Spielsteine 111, ..., 155 auf. Die mehreren
Spielsteine 111, ..., 155 sind zur Ablage Seite an Seite auf der Spielfläche 109 eingerichtet.
Bei einer Ausführungsform sind die mehreren Spielsteine 111, ..., 155 für einen wahlfreien
Zugriff eingerichtet. Wenigstens eine Wirkung kann darin bestehen, dass ein Nutzer
einen ersten Spielstein seiner Wahl von der Spielfläche 109 entfernen kann, beispielsweise
indem der Nutzer wie in FIG 2A gezeigt den Spielstein 124 von der Spielfläche 109
abhebt. Wie unten noch eingehend erläutert wird, bewirkt der Rahmen 100, dass, falls
der erste Spielstein 124 der mehreren auf der Spielfläche abgelegten Spielsteine 111,
..., 155 von der Spielfläche entfernt ist, wenigstens ein zweiter der mehreren Spielsteine
111, ..., 155 auf der Spielfläche 109 zwangsgeführt verschiebbar ist; in dem in der
FIG 2A gezeigten Beispiel sind dies der zweite Spielstein 114, der zweite Spielstein
123 allein, der zweite Spielstein 123 gemeinsam mit einem dritten Spielstein 122 oder
der zweite Spielstein 123 gemeinsam mit dem dritten Spielstein 122 und einem vierten
Spielstein 121, der zweite Spielstein 125, bzw. der zweite Spielstein 134 allein,
der zweite Spielstein 134 gemeinsam mit einem dritten Spielstein 144 oder der zweite
Spielstein 134 gemeinsam mit dem dritten Spielstein 144 und einem vierten Spielstein
154.
Spielfläche
[0012] Bei einigen Ausführungsformen (FIG 1A, 1B) ist der Rahmen 100 dazu eingerichtet,
die Spielfläche 109 auf einer Ebene wie etwa einer Tischplatte als eine ebene Spielfläche
einzufassen.
[0013] Bei einigen Ausführungsformen umfasst der Rahmen eine rechteckige Spielfläche. Bei
einigen Ausführungsformen fasst der Rahmen die rechteckige Spielfläche ein, d.h. der
Rahmen bildet die rechteckige Spielfläche. Bei einigen Ausführungsformen wie etwa
in FIG 1A gezeigt, fasst der Rahmen 100 die Spielfläche 109 als eine quadratische
Spielfläche ein. Somit bildet die Einfassung des Rahmens 100 die quadratische Spielfläche.
[0014] Die Spielfläche kann eine sonstige Form aufweisen, die in Bahnen einteilbar ist,
entlang derer Spielsteine verschiebbar sind. Beispielsweise kann die Spielfläche als
ein Parallelogramm ausgebildet sein. In diesem Fall ist die Spielfläche in parallele
Bahnen einteilbar, wobei zwei Scharen paralleler Bahnen möglich sind. Eine Bahn einer
ersten Schar paralleler Bahnen verläuft dabei in einem spitzen Winkel zu einer Bahn
einer zweiten Schar paralleler Bahnen. Die Spielfläche kann ringförmig oder kreisförmig
ausgebildet sein. In diesem Fall ist die Spielfläche in konzentrische ringförmige
Bahnen einteilbar, entlang derer Spielsteine verschiebbar sind, die jeweils einer
der ringförmigen Bahnen zugeordnet sind, deren Abmessungen sich dementsprechend in
Abhängigkeit der Entfernung der jeweiligen vom Spielstein zugeordneten ringförmigen
Bahn vom Mittelpunkt der Spielfläche unterscheiden, und die einen Bogenabschnitt der
zugeordneten ringförmigen Bahn überdecken.
[0015] Bei einigen Ausführungsformen (FIG 1A) überdecken die mehreren Spielsteine 111, ...,
155, wenn die mehreren Spielsteine 111, ..., 155 auf der Spielfläche 109 abgelegt
sind, die Spielfläche 109 vollständig. Beispielsweise zeigen FIG 1A und 1B das Gesellschaftsspiel
gemäß einer Ausführungsform in einem ersten Zustand, in dem fünfundzwanzig Spielsteine
111, ..., 155 unmittelbar auf der Spielfläche abgelegt sind, d.h. ohne einander zu
überlappen, und dabei die Spielfläche 109 im wesentlichen vollständig überdecken.
[0016] Bei einigen Ausführungsformen überdecken die mehreren Spielsteine 111, ..., 155,
wenn die mehreren Spielsteine 111, ..., 155 auf der Spielfläche 109 abgelegt sind,
die Spielfläche 109 bis auf eine Bahn 104 vollständig, entlang derer wenigstens ein
zweiter 123 der mehreren Spielsteine 111, ..., 155 auf der Spielfläche 109 zwangsgeführt
verschiebbar ist. Beispielsweise zeigt FIG 2A das Gesellschaftsspiel gemäß einer Ausführungsform
in einem zweiten Zustand, in dem vierundzwanzig Spielsteine 111, ..., 123, 125, ...,
155 unmittelbar auf der Spielfläche abgelegt sind, d.h. ohne einander zu überlappen,
und dabei die Spielfläche 109 bis auf eine Bahnfläche 104 im wesentlichen vollständig
überdecken. FIG 2B zeigt einen Ausschnitt der perspektivischen Ansicht in FIG 2A,
der in FIG 2A mit dem Bezugszeichen 2B markiert ist. Ein Spielstein, der in FIG 1A
und 1B gezeigte Spielstein 124, ist in dem zweiten Zustand von der Spielfläche 109
entfernt und gibt an seiner Stelle die Spielfläche 109 als die Bahnfläche 104 frei.
[0017] In dem gezeigten Beispiel ist etwa der Spielstein 125 auf der Bahnfläche 104 einen
Randabschnitt 104c der Bahnfläche 104 überstreichend an die Stelle des entnommenen
Spielsteins 124 zwangsgeführt verschiebbar. Bei einer Verschiebungsbewegung des Spielsteins
125 bilden benachbarte Spielsteine 115, 114 mittels der Seitenwand 115b, 114b des
jeweiligen benachbarten Spielsteins 115, 114 eine Zwangsführung für die Seitenwand
125d des Spielsteins 125. Ferner bilden benachbarte Spielsteine 115, 114 sowie 135,
134 mittels der Seitenwand 135d, 134d des jeweiligen benachbarten Spielsteins eine
Zwangsführung für die Seitenwand 125b des Spielsteins 125. Denn die Spielsteine 115,
114 sowie 135, 134 müssen am jeweiligen Ort auf der Spielfläche 109 bleiben, weil
gegen die Zwangskräfte von Seitenwänden 100b des Rahmens 100 keine Verrückung der
Spielsteine möglich ist.
[0018] In dem gezeigten Beispiel ist entsprechend dem Spielstein 125, nur in entgegengesetzter
Richtung auch der Spielstein 123 auf der Bahnfläche 104 einen Randabschnitt 104a der
Bahnfläche 104 überstreichend an die Stelle des entnommenen Spielsteins 124 zwangsgeführt
verschiebbar, wie in FIG 3 dargestellt ist, die eine perspektivische Ansicht auf eine
Ausführungsform in einem dritten Zustand gemäß der Erfindung zeigt. Bei einer Verschiebungsbewegung
des Spielsteins 123 bilden benachbarte Spielsteine 113, 114 mittels der Seitenwand
113b, 114b des jeweiligen benachbarten Spielsteins 113, 114 eine Zwangsführung für
die Seitenwand 123d des Spielsteins 123. Ferner bilden benachbarte Spielsteine 113,
114 sowie 133, 134 mittels der Seitenwand 133d, 134d des jeweiligen benachbarten Spielsteins
eine Zwangsführung für die Seitenwand 123b des Spielsteins 123. Denn die Spielsteine
113, 114 sowie 133, 134 müssen am jeweiligen Ort auf der Spielfläche 109 bleiben,
weil gegen die Zwangskräfte von Seitenwänden 100b des Rahmens 100 keine Verrückung
der Spielsteine möglich ist.
[0019] Den vorgennannten Beispielen entsprechend sind wahlweise auch die Spielsteine 134
und 114 auf der Bahnfläche 104 in einer Richtung verschiebbar, die senkrecht zur Richtung
der Verschiebungsbewegung bei den vorgenannten Beispielen verläuft. Eine Zwangsführung
wird dabei von dem Rahmen 100 mittels der Spielsteine 135, 125 sowie 133, 123 beziehungsweise
mittels der Spielsteine 115, 125 sowie 113, 123 bewirkt.
[0020] Man sollte erkennen, dass nach vollständiger Ausführung einer Verschiebungsbewegung
des Spielsteins 125, 123, 134, 114, so dass der Spielstein 125, 123, 134, 114 an die
Stelle des entnommenen Spielsteins 124 verschoben ist, die Bahnfläche 104 belegt ist,
so dass zumindest insoweit kein weiterer Spielstein darauf verschoben werden kann,
wie der Spielstein 125, 123, 134, 114 die Bahnfläche 104 überdeckt.
[0021] Die Formulierung "vollständig überdecken" sollte nicht derart streng verstanden werden,
dass nicht einmal ein enger Spalt zwischen den Seite an Seite auf der Spielfläche
109 abgelegten Spielsteinen vorhanden ist. Vielmehr ist die Formulierung "vollständig
überdecken" so zu verstehen, dass zwischen einander benachbarten Spielsteinen, etwa
zwischen einem ersten Spielstein 113 und einem zweiten Spielstein 123 sowie zwischen
dem zweiten Spielstein 123 und einem dritten Spielstein 133, eine Toleranz besteht,
wonach zwischen den benachbart abgelegten Spielsteinen ein kleiner Spalt 108a bzw.
108b verbleiben kann und etwas Luft ist, sodass die Spielsteine 111, ..., 155 ein
gewisses, wenn auch geringes, Spiel haben. Eine Wirkung kann daran bestehen, dass
die Spielsteine 111, ..., 155 auf der vorgegebenen Bahn gegeneinander verschiebbar
sein können, weil sie auf der Bahn nicht seitlich eingeklemmt sind. Eine Wirkung kann
darin bestehen, dass ein wahlfreier Zugriff auf die Spielsteine möglich ist, um den
jeweiligen Spielstein von der Spielfläche abzuheben, ohne dabei benachbarte Spielsteine
mitanzuheben.
Spielsteine
[0022] Bei einigen Ausführungsformen (FIG 1A, 1B, 2A, 2B, 3) weisen die mehreren Spielsteine
111, ..., 155 eine ebene Auflagefläche auf, die dazu eingerichtet ist, auf der ebenen
Spielfläche 109 aufzuliegen.
[0023] Bei einigen Ausführungsformen (FIG 1A, 1B, 2A, 2B, 3) sind die mehreren Spielsteine
111, ..., 155 jeweils eine Instanz eines einzigen Spielsteinmusters. Die mehreren
Spielsteine 111, ..., 155 weisen somit jeweils die Merkmale des Spielsteinmusters
auf. Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird nun anhand von FIG 4 näher erläutert,
die eine schematische Darstellung einer perspektivischen Ansicht eines Spielsteins
10 gemäß einem Spielsteinmuster in einer Ausführungsform zeigt, wie sie als ein Beispiel
in den sonstigen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen hierin beschriebenen Ausführungsformen
des Gesellschaftsspiels verwendet ist. Der Spielstein 10 weist einen quaderförmigen
Körper mit der Auflagefläche 11 und mit einer sich vom Rand der Auflagefläche aufwärts
erstreckenden Spielsteinseitenwand 12 auf, die den quaderförmigen Körper umfasst.
Der Spielstein 10 weist eine der Auflagefläche 11 gegenüber liegende Oberfläche 14
auf, die in der perspektivischen Darstellung des Spielsteins 10 in der FIG- 4 nach
unten weist und deshalb nicht zu sehen ist.
[0024] Der Spielstein 10 kann derart symmetrisch sein, dass die Auflagefläche 11 und die
Oberfläche 14 sich der Form nach nicht unterscheiden. Wenigstens eine Wirkung kann
darin bestehen, dass die Oberfläche 14 wie die Auflagefläche 11 des Spielsteins 10
nutzbar ist und umgekehrt die Auflagefläche 11 wie die Oberfläche 14 nutzbar ist.
Bei einigen Ausführungsformen weist der quaderförmige Körper des Spielsteins 10 daher
zwei einander gegenüberliegende ebene Auflageflächen 11 auf, die um eine in Umlaufrichtung
konstante Höhe der Spielsteinseitenwand 12 voneinander beabstandet sind. Wenigstens
eine Wirkung kann darin liegen, dass der jeweilige Spielstein 10 je nach Bedarf mit
der einen oder der anderen der zwei einander gegenüberliegenden ebenen Auflageflächen
11 ablegbar ist, beispielsweise auf der Spielfläche 109.
[0025] Bei einigen Ausführungsformen ist die Auflagefläche 11 des quaderförmigen Körpers
des Spielsteins 10 rechteckig ausgebildet. Der Spielstein 10 weist Randabschnitte
10a, 10b, 10c, 10d auf, deren zugehörige Abschnitte der Seitenwand 12 jeweils einen
rechten Winkel 15 einschließen. Bei einigen Ausführungsformen ist die Auflagefläche
des quaderförmigen Körpers des Spielsteins 10 quadratisch ausgebildet.
[0026] Bei einigen Ausführungsformen (nicht dargestellt) ist die Länge einer ersten Seite
der rechteckigen Auflagefläche des quaderförmigen Körpers der mehreren Spielsteine
ein Vielfaches der Länge einer zweiten Seite der rechteckigen Auflagefläche. Bei einigen
Ausführungsformen ist die Auflagefläche des quaderförmigen Körpers der mehreren Spielsteine
als ein gleichseitiges Parallelogramm ausgebildet.
[0027] Bei einigen Ausführungsformen ist der quaderförmige Körper des Spielsteins 10 wenigstens
in einem Eckabschnitt 13 abgerundet ausgebildet. Wenigstens eine Wirkung kann darin
bestehen, dass eine Verschiebung des Spielsteins 10 entlang der einzigen Bahn auf
der Spielfläche 109 leichter fällt, weil nicht schon allein eine leichte Verkantung
eines auf der Spielfläche 109 abgelegten Spielsteines 123 die Verschiebung blockiert.
[0028] Bei einigen Ausführungsformen (nicht dargestellt) weist die Auflagefläche des Spielsteins
eine Gleitstruktur Rollmittel oder einen sonstigen Aufbau auf, der einen Reibwiderstand
gegen eine transversale Bewegung des Spielsteins auf der Spielfläche verringert.
[0029] Bei einigen Ausführungsformen (nicht dargestellt) bildet der quaderförmige Körper
einen Sockel für einen figürlichen Aufbau. In einigen Ausführungsformen ist der figürliche
Aufbau sämtlicher Spielsteine gleich. In einigen Ausführungsformen unterscheiden sich
wenigstens zwei der mehreren Spielsteine hinsichtlich des figürlichen Aufbaus voneinander.
[0030] Bei einigen Ausführungsformen (nicht dargestellt) weist die Oberfläche des Spielsteins
eine Struktur, eine Plastik oder einen sonstigen Aufbau auf, die beispielsweise einen
ersten Spielstein von einem zweiten Spielstein unterscheidet, dessen Oberfläche sich
von der Oberfläche des ersten Spielsteins unterscheidet.
[0031] Nunmehr wieder unter Bezugnahme auf die FIG 1A, 1B, 2A, 2B, 3 weist der quaderförmige
Körper des Spielsteins bei einigen Ausführungsformen eine flache Kartenform auf. So
sind etwa die in den FIG 1A, 1B, 2A, 2B, 3 gezeigten Spielsteine 111 ... 155 kartenförmig
flach ausgebildet.
Rahmen
[0032] Bei einigen Ausführungsformen (FIG 1A, 2A, 3) weist der Rahmen 100 ein Rahmenelement
auf, das als ganzes den Rahmen 100 bildet. Somit ist das Rahmenelement selbst der
Rahmen 100.
Verwendungsbeispiele
[0033] Nachfolgend wird eine beispielhafte Verwendung des Gesellschaftsspiels unter Bezugnahme
auf die FIG 1A, 1B, 2A, 2B und 3 beschrieben. FIG 2A und 2B zeigen das Gesellschaftsspiel
gemäß der in FIG 1A und 1B gezeigten Ausführungsform, wobei das Gesellschaftsspiel
sich in jeweils voneinander verschiedenen Zuständen befindet. FIG 3 zeigt das Gesellschaftsspiel
gemäß der in FIG 1A bis 2B gezeigten Ausführungsform, wobei das Gesellschaftsspiel
sich in jeweils voneinander verschiedenen Zuständen befindet.
[0034] In einem ersten Zustand (FIG 1A, 1B) sind Spielsteine 111, ..., 155 auf der Spielfläche
109 angeordnet, die der Rahmen 100 einfasst. Anzahl und Anordnung der Spielsteine
sind so gewählt, dass die Spielsteine nebeneinander auf der Spielfläche liegen, ohne
sich zu überlappen, und dabei die Spielfläche 109 im wesentlichen vollständig überdecken,
d.h. bis auf Spalte 108a, 108b zwischen benachbarten Spielsteinen wie es etwa in der
FIG 1B hinsichtlich der Spielsteine 114 und 124 sowie den Spielsteinen 124 und 134
eingetragen ist. Beispielsweise ist ein Randabschnitt 114b eines ersten Spielsteins
114 durch einen ersten Spalt 108a von einem gegenüberliegende Randabschnitt 124d eines
zweiten Spielsteins 124 beabstandet, der zu dem ersten Spielstein 114 benachbart auf
der Spielfläche 109 abgelegt ist. Entsprechend ist beispielsweise ein Randabschnitt
124b des zweiten Spielsteins 124 durch einen zweiten Spalt 108b von einem gegenüberliegende
Randabschnitt 134d eines dritten Spielsteins 134 beabstandet, der zu dem zweiten Spielstein
124 benachbart auf der Spielfläche 109 abgelegt ist. Die Spielsteine werden bei einer
Ausführungsform so abgelegt, dass die Spalte 108a, 108b hinreichend groß sind, um
die Spielsteine gerade nicht einzuklemmen, z.B. also den zweiten Spielstein 124 nicht
zwischen dem ersten Spielstein 114 und dem dritten Spielstein 134 einzuklemmen, sondern
ein geringes Spiel zwischen den Spielsteinen 114 und 124 bzw. 124 und 134 zuzulassen.
[0035] Wenigstens eine Wirkung kann darin bestehen, dass der Nutzer einen Spielstein der
Spielsteine 111, ..., 155 wie beispielsweise den Spielstein 124 wahlweise von der
Spielfläche abheben kann, ohne die Anordnung benachbarter Spielsteine gemäß der gezeigten
regelmäßigen Anordnung zu stören, wie etwa im erläuterten Beispiel der Spielsteine
114 und 134 sowie der Spielsteine 123 und 125, ohne dass es einer besonderen feinmotorischen
Fähigkeit des Nutzers, eines besonderen Lernens oder einer besonderen Aufmerksamkeit
des Nutzers bedürfte.
[0036] FIG 2A und 2B zeigen das Gesellschaftsspiel gemäß der Ausführungsform in FIG 1A und
1B in einem zweiten Zustand, in dem der Spielstein 124 (in FIG 2B nicht gezeigt) von
der Spielfläche 109 entnommen ist.
[0037] Wenigstens eine Wirkung kann darin bestehen, dass der Nutzer einen Spielstein auf
der Spielfläche 109, insbesondere auf der Bahnfläche 104 ablegen kann, ohne die Anordnung
sonstiger Spielsteine auf der Spielfläche gemäß der gezeigten regelmäßigen Anordnung,
insbesondere jener Spielsteine, die der Bahnfläche 104 benachbart sind, zu stören,
wie etwa im erläuterten Beispiel der Spielsteine 114 und 134 sowie der Spielsteine
123 und 125. Ferner kann der Nutzer einen der benachbarten Spielsteine 113, 134, 125,
114 aus dessen Anordnung auf der Spielfläche 109 heraus auf die Bahnfläche 104 verschieben,
ohne die Anordnung der Bahnfläche 104 benachbarter Spielsteine gemäß der gezeigten
regelmäßigen Anordnung zu stören. Denn der Rahmen 100 sorgt dafür, dass einer der
sonstigen Spielsteine, auf die beim Verschieben eines vom Nutzer geführten Spielsteins
eine Scherkraft oder eine sonstige Kraft ausgeübt wird, die den sonstigen Spielstein
aus seiner Anordnung verrücken könnte, einer Zwangskraft begegnen, die der Rahmen
100 auf den sonstigen Spielstein ausübt und die die Scherkraft bzw. die sonstige Kraft
kompensiert, so dass der sonstige Spielstein an Ort und Stelle bleibt.
[0038] FIG 3 zeigt das Gesellschaftsspiel gemäß der Ausführungsform in FIG 1A und 1B in
einem dritten Zustand, in dem der Spielstein 124 von der Spielfläche 109 entnommen
ist und nunmehr vom Nutzer von dem Rahmen 100 seitlich erneut auf die Spielfläche
109 geschoben wird. Der Spielstein 124 drückt gegen einen ersten auf der Spielfläche
109 angeordneten Spielstein 121, der seinerseits gegen einen dem ersten Spielstein
121 benachbarten zweiten Spielstein 122 drückt, der wiederum gegen einen dem zweiten
Spielstein 122 benachbarten dritten Spielstein 123 drückt. Der dritte Spielstein 123
ist der Bahnfläche 104 benachbart, die aufgrund der Entnahme des Spielsteins 124 von
der Spielfläche frei ist. Somit können der erste Spielstein 121, der zweite Spielstein
122 und der Spielstein 123 der vom Nutzer mittels des Spielsteins 124 aufgebrachten
Verschiebungskraft nachgeben und auf einer Verschiebungsbahn entlang in einer Richtung
129 eine Verschiebungsbewegung ausführen, bis der dritte Spielstein 123 gegen einen
weiteren Spielstein 125 stößt, der der Bahnfläche 104 benachbart ist und diese unter
Bildung eines Stoßes 120a begrenzt. Entlang der Verschiebungsbahn bilden erste sonstige
Spielsteine 111, ..., 114 eine erste seitliche Bahnbegrenzung 120b, denn die ersten
sonstigen Spielsteine 111, ..., 114 stoßen ihrerseits an den Rahmen 100, so dass sie
auf der Spielfläche 109 im wesentlichen unverrückbar an Ort und Stelle bleiben müssen.
Desweiteren bilden zweite sonstige Spielsteine 131, ..., 134 eine zweite seitliche
Bahnbegrenzung 120d. Die zweiten sonstigen Spielsteine 131, ..., 134 sind jeweils
an Ort und Stelle auf der Spielfläche 109 im wesentlichen unverrückbar an Ort und
Stelle festgehalten, weil etwaige Kräfte, die auf die zweiten sonstigen Spielsteine
131, ..., 134 ausgeübt werden, einer Zwangskraft begegnen, die vom Rand 100 ausgehend
über dritte sonstige Spielsteine 141, ..., 144, 151, ..., 154 an die zweiten sonstigen
Spielsteine 131, ..., 134 übertragen wird und die die etwaigen Kräfte kompensiert.
Die erste seitliche Begrenzung 120b und die zweite seitliche Bahnbegrenzung 120d sorgen
somit bei der Ausführung der Verschiebungsbewegung auf der Verschiebungsbahn 120 in
Richtung 129 auf den weiteren Spielstein 125 für eine Zwangsführung von erstem, zweiten
und drittem Spielstein 123, 122, 121 und von dem seitlich auf die Spielfläche geschobenen
Spielstein 124.
[0039] Dem eben anhand des Beispiels ausführlich erläutertem Prinzip einer Zwangsführung
unter Nutzung des Rahmens 100 entprechend können sonstige Verschiebungsbewegungen
von Spielsteinen auf der Spielfläche 109 ausgeführt werden. Hinsichtlich der Ausführung
einer beabsichtigten Verschiebungsbewegung eines oder mehrerer Spielsteine auf der
Spielfläche 109 bedarf es dabei keiner besonderen feinmotorischen Fähigkeit des Nutzers,
eines besonderen Trainings oder einer besonderen Aufmerksamkeit des Nutzers, um zu
verhindern, dass die Anordnung sonstiger Spielsteine auf der Spielfläche 109, die
ausserhalb der für die Ausführung der Verschiebungsbewegung vorgesehenen Bahn 120
liegen, erhalten bleibt. Dies ermöglicht eine besonders umfassende Verwendung des
Gesellschaftsspiels hinsichtlich derer sich der Nutzer vielfältige Ausgestaltungen
und Regelwerke überlegen kann, nach denen ein Spielverlauf stattfinden soll.
Mehrteiliger Rahmen
[0040] Nachfolgend werden weitere Ausführungsformen gemäß der Erfindung unter Bezugnahme
auf die FIG 5A, 5B, 5C und sowie 6A und 6B beschrieben. FIG 5A, 5B und 5C zeigen eine
Draufsicht auf eine Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei der der Rahmen mehrere
Rahmenelemente umfasst, wobei die Ausführungsform mehrere voneinander verschiedene
Zustände einnimmt. FIG 6A zeigt eine perspektivische Ansicht von Rahmenelementen bei
einer Ausführungsform gemäß der Erfindung. FIG 6B zeigt eine perspektivische Ansicht
der Rahmenelemente im Zusammenwirken untereinander sowie mit Spielsteinen gemäß der
Erfindung.
[0041] Zunächst unter Bezugnahme auf die FIG 5A weist das Gesellschaftsspiel gemäß den weiteren
Ausführungsformen einen Rahmen 200 mit einer Aussenseitenwand 200a und einer Innenseitenwand
200b auf. Die Innenseitenwand 200b fasst eine Spielfläche 209 ein. Ferner weist das
Gesellschaftsspiel mehrere Spielsteine 211, ..., 244 auf. Die Spielsteine 211, ...,
244 sind beispielsweise wie der in FIG 4 gezeigte Spielstein 10 ausgebildet. Insbesondere
sind die mehreren Spielsteine 211, ..., 244 zur Ablage Seite an Seite auf der Spielfläche
209 eingerichtet.
[0042] Das in FIG 5A gezeigte weitere Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den unter
Bezugnahme auf die FIG 1A und 1B,
[0043] FIG 2A und 2B sowie FIG 3 erläuterten Ausführungsbeispielen hinsichtlich der Anzahl
der Spielsteine, die erforderlich sind, um die Spielfläche zu überdecken, nämlich
sechzehn Spielsteine anstelle von fünfundzwanzig Spielsteinen. Man sollte anhand dieser
Beispiele verstehen, dass die Anzahl von Spielsteinen des Gesellschaftsspiels nicht
als eine Einschränkung aufzufassen ist. Im vorliegenden Beispiel sind in einem ersten
Zustand des Gesellschaftsspiels (FIG 5A) die sechzehn Spielsteine 211, ..., 244 ohne
Überlappung auf der Spielfläche 209 abgelegt und überdecken die Spielfläche 209 von
geringen Spalten 208 zwischen einzelnen Spielsteinen abgesehen im wesentlichen vollstänig.
[0044] Bei einer Ausführungsform sind die mehreren Spielsteine 211, ..., 244 für einen wahlfreien
Zugriff eingerichtet. Wenigstens eine Wirkung kann darin bestehen, dass ein Nutzer
einen ersten Spielstein 233 seiner Wahl von der Spielfläche 209 entfernen kann, beispielsweise
indem der Nutzer den ersten Spielstein 233 von der Spielfläche 209 abhebt. Wie oben
hinsichtlich des in FIG 2A und 2B gezeigten Ausführungsbeispiels mit dem Rahmen 100
beschrieben wurde, so bewirkt auch der Rahmen 200 eine Zwangsführung, wonach im Beispiel
der FIG. 5A, falls etwa der erste Spielstein 233 der mehreren auf der Spielfläche
abgelegten Spielsteine 211, ..., 244 von der Spielfläche entfernt ist, wenigstens
ein zweiter 223, 232, 234, 243 der mehreren Spielsteine 211, ..., 244 auf der Spielfläche
209 zwangsgeführt verschiebbar ist. In dem in FIG 5B gezeigten Beispiel ist der zweite
Spielstein 223 gemeinsam mit einem dritten Spielstein 213 in der Ausführung einer
Verschiebungsbewegung entlang einer ersten Richtung 291 begriffen, bei der der Nutzer
den ersten Spielstein 233 auf die Spielfläche 209 schiebt und dabei eine Verschiebungskraft
auf den dritten Spielstein 213 ausübt, der seinerseits gegen den zweiten Spielstein
223 drückt. In dem in FIG 5C gezeigten Beispiel ist der zweite Spielsteine 242 gemeinsam
mit einem dritten Spielstein 241 in der Ausführung einer Verschiebungsbewegung entlang
einer zweiten Richtung 292 begriffen, bei der der Nutzer einen der Spielfläche 209
entnommenen ersten Spielstein 243 auf die Spielfläche 209 schiebt und dabei eine Verschiebungskraft
auf den dritten Spielstein 241 ausübt, der seinerseits gegen den zweiten Spielstein
242 drückt.
[0045] Bei einigen Ausführungsformen weist, wie beispielsweise in FIG 5A gezeigt, der Rahmen
mehrere Rahmenelemente 202a, 202b, 202c, 203 auf, die dazu eingerichtet sind, den
Rahmen aufzuspannen. Dementsprechend unterscheidet sich das weitere Ausführungsbeispiel
von den unter Bezugnahme auf die FIG 1A und 1B, FIG 2A und 2B sowie FIG 3 erläuterten
Ausführungsbeispielen hinsichtlich der Anzahl der Rahmenelemente, die den Rahmen 200
aufspannen; nämlich sechzehn Rahmenelemente 202a, 202b, 202c, 203 anstelle von einem
einzigen Rahmenelement 100. Man sollte anhand dieser Beispiele verstehen, dass die
Anzahl von Rahmenelementen des Rahmens nicht als eine Einschränkung aufzufassen ist.
[0046] Bei einigen Ausführungsformen sind die mehreren Rahmenelemente miteinander lösbar
verbindbar, um den Rahmen aufzuspannen. Allgemein können eine erste Instanz des ersten
Rahmenelementmusters und eine zweite Instanz des ersten Rahmenelementmusters durch
einen Eingriff, beispielsweise, einer Nasenwand der ersten Instanz mit einer Nutwand
der zweiten Instanz lösbar verbunden werden.
[0047] Nachfolgend werden Rahmenelemente gemäß einiger Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf FIG 6A und 6B näher erläutert, die eine perspektivische Darstellung mehrerer Rahmenelemente
20, 30 in Ausführungsformen zeigen, wie sie etwa in den unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
hierin beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gesellschaftsspiels verwendet sind,
zum Beispiel in dem in FIG 5A, 5B und 5C gezeigten Ausführungsbeispiel die Rahmenelemente
202a, 202b, 202c bzw. 203.
[0048] Bei einigen Ausführungsformen ist zumindest ein erstes Rahmenelement 20 der mehreren
Rahmenelemente 20, 30 als eine Instanz eines ersten Rahmenelementmusters ausgebildet,
bei dem eine Nasenwand und eine Nutwand einander gegenüberliegen. Das erste Rahmenelement
20 ist beispielsweise als ein im wesentlichen rechteckiger Quader mit wenigstens einer
Auflagefläche und sich von der Auflagefläche aufwärts erstreckenden Stirnwänden 21,
23 und Seitenwänden 22, 24 ausgebildet.
[0049] Bei einigen Ausführungsformen kann eine der zwei Seitenwände 22, 24 des ersten Rahmenelements
20, die einander gegenüberliegen, einen Rahmenaußenwandabschnitt bilden.
[0050] Bei einigen Ausführungsformen weist wenigstens eine der Stirnwände 21, 23 des ersten
Rahmenelements 20 eine im wesentlichen ebene Stoßfläche auf.
[0051] Bei einigen Ausführungsformen weist wenigstens eine der Seitenwände 22, 24 des ersten
Rahmenelements 20 eine im wesentlichen ebene Stoßfläche auf.
[0052] Bei einigen Ausführungsformen sind die Stirnwände 21, 23 jeweils als eines von Nasenwand
und Nutwand ausgebildet. Beispielsweise kann eine erste Stirnwand 21 des ersten Rahmenelement
20 als Nasenwand ausgebildet sein, die eine Nase 28 aufweist. Eine der ersten Stirnwand
21 mit der Nase 28 gegenüberliegende zweite Stirnwand 23 des ersten Rahmenelements
20 ist als Nutwand ausgebildet, die eine Nut 29 aufweist.
[0053] Die erste Stirnwand 21 mit der Nase 28 und die zweite Stirnwand 23 mit der Nut 29
sind komplementär zueinander ausgebildet.
[0054] Bei einigen Ausführungsformen ist zumindest ein zweites Rahmenelement 30 der mehreren
Rahmenelemente 20, 30 als eine Instanz eines zweiten Rahmenelementmusters ausgebildet,
bei dem eine Nasenwand und eine Nutwand in einem Eckabschnitt aneinanderstoßen. Das
zweite Rahmenelement 30 ist beispielsweise als ein im wesentlichen rechteckiger Quader
mit wenigstens einer Auflagefläche und sich von der Auflagefläche aufwärts erstreckenden
Stirnwänden 31, 33 und Seitenwänden 32, 34 ausgebildet.
[0055] Bei einigen Ausführungsformen können eine Stirnwand 33 und eine Seitenwand 34 des
zweiten Rahmenelements 30, die in einem Eckabschnitt des zweiten Rahmenelements 30
aneinanderstoßen, einen Rahmenaußenwandabschnitt bilden.
[0056] Bei einigen Ausführungsformen weist wenigstens eine der Stirnwände 31, 33 des zweiten
Rahmenelements 30 eine im wesentlichen ebene Stoßfläche auf.
[0057] Bei einigen Ausführungsformen weist wenigtens eine der Seitenwände 32, 34 des zweiten
Rahmenelements 30 eine im wesentlichen ebene Stoßfläche auf.
[0058] Bei einigen Ausführungsformen ist eine Seitenwand 32 des zweiten Rahmenelements 30
als eines von Nasenwand und Nutwand ausgebildet, und eine Stirnwand 31 des zweiten
Rahmenelements 30 ist als eines von Nutwand und Nasenwand ausgebildet. Beispielsweise
kann eine erste Stirnwand 31 des zweiten Rahmenelements 30 als Nasenwand ausgebildet
sein, die eine Nase 38 aufweist. Eine Seitenwand 32 des zweiten Rahmenelements 30,
die unter Bildung eines Eckabschnitts an die erste Stirnwand 31 angrenzt, ist als
Nutwand ausgebildet, die eine Nut 39 aufweist.
[0059] Die erste Stirnwand 31 mit der Nase 38 und die Seitenwand 32 mit der Nut 39 sind
komplementär zueinander ausgebildet.
[0060] Ferner ist die Nase 28 der ersten Stirnwand 21 des ersten Rahmenelements 20 komplementär
zu der Nut 39 der Seitenwand 32 des zweiten Rahmenelements 30 ausgebildet, und die
Nase 38 der ersten Stirnwand 31 des zweiten Rahmenelements 30 ist komplementär zu
der Nut 29 der zweiten Stirnwand 23 des ersten Rahmenelements 20 ausgebildet. Wenigstens
eine Wirkung kann darin bestehen, dass die Nase 28 der ersten Stirnwand 21 des ersten
Rahmenelements 20 mit der Nut 39 der Seitenwand 32 des zweiten Rahmenelements 30 in
Eingriff gebracht werden kann. Ferner kann die Nase 38 der ersten Stirnwand 31 des
zweiten Rahmenelements 30 mit der Nut 29 der zweiten Stirnwand 23 des ersten Rahmenelements
20 in Eingriff gebracht werden.
[0061] Bei einer Ausführungsform des ersten Rahmenelements 20 sind die erste Stirnwand 21
mit der Nase 28 und die zweite Stirnwand 23 mit der Nut 29 voneinander um die Länge
der Seitenwände 22, 24 des ersten Rahmenelements 20 beabstandet.
[0062] Ferner können, wie es etwa in dem in FIG 6B gezeigten Beispiel dargestellt ist, zwei
erste Rahmenelemente 20 miteinander verkettet werden, indem die Nase 28 der ersten
Stirnwand 21 des einen ersten Rahmenelements 20 mit der Nut 29 der zweiten Stirnwand
23 des weiteren ersten Rahmenelements 20 in Eingriff gebracht wird. Der Eingriff kann
einen Kraftschluss bewirken.
[0063] Allgemein entspricht bei einigen Ausführungsformen die Länge der Seitenwand des ersten
Rahmenelements der Länge der ersten Seitenwand oder der Länge der zweiten Seitenwand
des quaderförmigen Körpers eines jeweiligen der mehreren Spielsteine bzw. der Seitenlänge
der rechteckigen Auflagefläche des quaderförmigen Körpers eines solchen Spielsteins.
Beispielsweise entspricht bei einigen Ausführungsformen des ersten Rahmenelements
20, wie es etwa in dem in FIG 6B gezeigten Beispiel dargestellt ist, die Länge der
einander gegenüberliegenden Seitenwände 22, 24 des ersten Rahmenelements 20 der Länge
der Seitenwand 12 des Spielsteins 10. Wenigstens eine Wirkung kann darin liegen, dass
ein Nutzer in Abhängigkeit einer Anzahl miteinander verbundener erster Rahmenelemente
20 die Länge einer Rahmeninnenseitenwand und somit eine Anzahl von Spielsteinen bestimmen
kann, die entlang der Rahmeninnenseitenwand anordenbar sind.
[0064] Bei einigen Ausführungsformen des zweiten Rahmenelements 30 entspricht, wie es etwa
in dem in FIG 6B gezeigten Beispiel dargestellt ist, die Länge der Seitenwände 32,
34 des zweiten Rahmenelements 30 der Länge der Seitenwand 12 des Spielsteins 10 zuzüglich
der Länge der ersten Stirnwand 21 mit der Nase 28 des ersten Rahmenelements 20 bzw.
der zweiten Stirnwand 23 mit der Nut 29 des ersten Rahmenelements 20.
[0065] Bei einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) entspricht die Länge der Seitenwand
des ersten Rahmenelements einem Vielfachen der Länge der Seitenwand des quaderförmigen
Körpers eines jeweiligen der mehreren Spielsteine. Wenigstens eine Wirkung kann darin
bestehen, dass mehrere Rahmenelemente derart verbindbar sind, dass der von den Rahmenelementen
gebildete Rahmen eine Spielfläche aufspannt, deren Fläche gerade von den mehreren
ohne Überlappung auf der Spielfläche abgelegten Spielsteinen überdeckbar ist.
[0066] Bei einigen Ausführungsbeispielen (nicht gezeigt) stehen die Länge der Rahmenelementseitenwand
eines ersten Rahmenelementmusters und die Länge der ersten Seite oder die Länge der
zweiten Seite der rechteckigen Auflagefläche des quaderförmigen Körpers der mehreren
Spielsteine in einem Verhältnis ganzer Zahlen zueinander, z.B. 2:3, 3:4, 4:5. Das
bedeutet, dass die Länge der Seitenwand des ersten Rahmenelements und die Länge der
ersten Seitenwand oder die Länge der zweiten Seitenwand des quaderförmigen Körpers
der mehreren Spielsteine in einem rationalen Verhältnis zueinander stehen, z.B. 2/3,
3/2, 3/4, 4/3, 3/5, 5/3, 4/5 oder 5/4. Bei einigen Ausführungsformen entspricht die
Länge der Rahmenelementseitenwand des ersten Rahmenelementmusters oder ein Vielfaches
der Länge der Rahmenelementseitenwand des ersten Rahmenelementmusters der Länge der
ersten Seite oder der Länge der zweiten Seite der rechteckigen Auflagefläche des quaderförmigen
Körpers der mehreren Spielsteine.
Weitere Verwendungsbeispiele
[0067] Nachfolgend wird eine beispielhafte Verwendung des Gesellschaftsspiels unter Bezugnahme
auf die FIG 5A sowie 7A und 7B beschrieben. FIG 7A und 7B zeigen dabei das Gesellschaftsspiel
gemäß der in FIG 5A gezeigten Ausführungsform, wobei das Gesellschaftsspiel sich in
jeweils voneinander verschiedenen Zuständen befindet.
[0068] In einem ersten Zustand (FIG 5A) sind Rahmenelemente 203, 202a, 202b, 202c miteinander
zu dem Rahmen 200 verbunden, der die Spielfläche 209 einfasst. Auf der Spielfläche
finden in einer quadratischen Anordnung, ohne sich zu überlappen, sechzehn Spielsteine
211, ..., 244 Platz, die die Spielfläche 209 im wesentlichen vollständig überdecken.
[0069] In einem zweiten Zustand (FIG 7A) ist an jedem von vier Armen des Rahmens 200 ein
Rahmenelement 202c aus dem Rahmen 200 herausgelöst, so dass lediglich jeweils die
Rahmenelemente 203, 202a, 202b verbunden verbleiben. Der Rahmen 200 befindet sich
in einem Übergangszustand, in dem der Rahmen 200 keine Zwangskraft auszuüben vermag,
weil die vier Arme des Rahmens, die von den Rahmenelementen 203, 202a und 202b gebildet
werden, unverbunden und somit selbst voneinander unabhängig bewegbar sind.
[0070] In einem dritten Zustand (FIG 7B) ist von jedem der vier Arme ein Rahmenelement 202b
mit dem Rahmenelement 203 eines jeweils anderen Seitenarmes verbunden, so dass die
Rahmenelemente 203, 202a, 202b zu einem - im Verhältnis zu dem Rahmen 200 - kleineren
Rahmen 300 zusammengefügt sind, der eine kleinere Spielfläche 309 einfasst. Auf der
kleineren Spielfläche 309 finden in einer quadratischen Anordnung, ohne sich zu überlappen,
neun Spielsteine 211, ..., 233 Platz, die die kleinere Spielfläche 309 im wesentlichen
vollständig überdecken.
[0071] Dem eben anhand des Beispiels ausführlich erläutertem Prinzip einer Variation der
Spielfläche unter Nutzung des mehrteiligen Rahmens 200, 300 entprechend können sonstige
Veränderungen der Rahmengröße ausgeführt werden, die nicht auf eine quadratische Ausbildung
des Rahmens beschränkt sind. Der Rahmen kann beispielsweise allgemein rechteckig oder
rautenförmig ausgebildet sein. Die Anzahl von Ecken muss nicht auf vier begrenzt sein.
In einigen Ausführungsformen ist der Rahmen als Kreisring ausgebildet. Dies ermöglicht
eine besonders umfassende Verwendung des Gesellschaftsspiels, hinsichtlich derer sich
der Nutzer vielfältige Ausgestaltungen und Regelwerke überlegen kann, nach denen beispielsweise
ein Schwierigkeitsgrad des Spiels unter Einrichtung des Rahmens, um eine dem Schwierigkeitsgrad
entsprechende Spielfläche einzufassen, oder ein Spielverlauf stattfinden soll, bei
dem eine Änderung des Rahmens hinsichtlich der Größe der eingefassten Spielfläche
und/oder der Form der eingefassten Spielfläche vorgesehen sein kann.
Sonstige Ausführungsformen
[0072] Bei einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) sind die mehreren Rahmenelemente derart
anlenkbar miteinander verbunden, dass der von den mehreren Rahmenelementen aufgespannte
Rahmen faltbar ist.
[0073] Bei einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) weisen die mehreren Rahmenelemente
einen Magnetendabschnitt und einen Haftendabschnitt auf, der dem Magnetendabschnitt
gegenüberliegt. Der Haftendabschnitt ist derart ausgebildet, dass der Haftendabschnitt
eine Anziehungskraft erfährt, die von dem Magnetendabschnitt ausgeht.
[0074] Bei einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) weisen die Rahmenelemente Befestigungsmittel
auf, die zum Zusammenwirken zweier Rahmenelemente oder eines Rahmenelements mit einem
Rahmenabschnitt der Spielfläche eingerichtet sind. In einigen Ausführungsformen sind
die Befestigungsmittel für eine lösbare Verbindung eingerichtet. Beispielsweise sind
die Befestigungsmittel für eine Klettverbindung, eine Steckverbindung oder eine Haftverbindung
eingerichtet.
[0075] FIG 8 zeigt einen Rahmen 800 gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform,
der eine Spielfläche 809 einfasst. Der Rahmen 800 weist Rahmenelemente 801, 802, 803
und 804 auf. Bei einigen Ausführungsformen weist wenigstens eine Außenseitenwand der
Rahmenelemente eine Nut 805 auf. Wenigstens eine Wirkung kann darin bestehen, dass
die Nut ein Spannmittel 806 führen kann (in FIG 8 lediglich teilweise gezeigt), das
als eine Schlaufe eng um den Rahmen 800 gelegt ist, und aufgrund von Zugkräften 807a,
807b die Rahmenelemente 801, 802, 803 und 804 derart zusammenhält, dass der Rahmen
mit den Rahmenelementen 801, 802, 803 und 804 hinreichende Zwangskräfte schafft, um
eine Zwangsführung bei Bewegungen von Spielsteinen (in FIG nicht dargestellt) auf
der von dem Rahmen 800 aufgespannten Spielfläche 809 zu gewährleisten. Beispielseweise
ist ein Seil als das Spannmittel 806 vorgesehen. Das Spannmittel 806 kann auch als
ein Gummiband, eine Kette, ein Klettband, Gurt oder dergleichen Zugmittel vorgesehen
sein, das in einigen Ausführungsformen fexibel ist und dessen Länge in einigen Ausführungen
variabel einstellbar ist.
[0076] Gemäß einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) umfasst das Gesellschaftsspiel ein
Spielbrett, das eine glatte Oberfläche als die Spielfläche aufweist. Wenigstens eine
Wirkung kann darin bestehen, dass eine Verschiebungsbewegung von Spielsteinen auf
der glatten Oberfläche der Spielfläche unter Anwendung einer nur geringen Kraft und
besonders präzise ausführbar ist.
[0077] Bei einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) weisen die Rahmenelemente Befestigungsmittel
auf, die zu einer Befestigung der Rahmenelemente bzw. des von den Rahmenelementen
gebildeten Rahmens an dem Spielbrett ausgebildet sind.
[0078] Gemäß einigen Ausführungsformen (nicht gezeigt) ist das Spielbrett aufrollbar oder
faltbar ausgebildet.
[0079] Es versteht sich, dass die Merkmale der verschiedenen hier beschriebenen Ausführungsformen
miteinander kombiniert werden können, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben
ist.
[0080] Ausführungen gemäß der Erfindng werden oben in Bezug auf beispielhafte Ausführungsformen
beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass einzelne Aspekte der Ausführungen separat
beansprucht werden können und eines oder mehrere der Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen
kombiniert werden können.
[0081] Obwohl hierin spezifische Ausführungsformen dargestellt und beschrieben wurden, wird
der Fachmann erkennen, dass eine Vielzahl von alternativen und/oder äquivalenten Ausführungen
gemäß der Erfindng für die gezeigten und beschriebenen spezifischen Ausführungsformen
eingesetzt werden können. Insbesondere kann das Gesellschaftsspiel als ein Solitärspiel
verwendet werden.
[0082] In einigen Fällen werden bekannte Merkmale weggelassen oder vereinfacht, um die Beschreibung
der beispielhaften Ausführungen gemäß der Erfindung zu verdeutlichen.
[0083] In der obigen Beschreibung beispielhafter Ausführungen gemäß der Erfindung werden
zu Erklärungszwecken bestimmte Anzahlen, Konfigurationen und andere Details angegeben,
um die beanspruchte Erfindung besser zu erläutern. Es ist jedoch für den Fachmann
offensichtlich, dass die beanspruchte Erfindung unter Verwendung anderer Details als
der hier beschriebenen beispielhaften ausgeführt werden kann.
[0084] Während ein bestimmtes Merkmal der Offenbarung in Bezug auf nur eine von mehreren
Ausführungsformen gemäß der Erfindung offenbart worden sein kann, kann ein solches
Merkmal mit einem oder mehreren anderen Merkmalen der anderen Ausführungsformen kombiniert
werden, wie es für eine gegebene oder bestimmte Anwendung erwünscht und vorteilhaft
sein kann.
[0085] Wie hierin verwendet, beziehen sich gleiche Begriffe in der gesamten Beschreibung
auf gleiche Elemente.
[0086] Wie hierin verwendet bedeutet das Wort "Gesellschaftsspiel" ein Set, eine Vorrichtung
und/oder ein Satz von Vorrichtungen, die zur Verwendung beim Spielen gemäß einem Regelwerk
im Sinne von Spielregeln vorgesehen sein kann bzw. sein können.
1. Gesellschaftsspiel, umfassend:
mehrere Spielsteine (111, ..., 155; 211, ..., 244), die zur Ablage Seite an Seite
auf einer Spielfläche (109; 209) für einen wahlfreien Zugriff eingerichtet sind;
einen Rahmen (100; 200), der die Spielfläche (109; 209) derart einfasst, dass, falls
ein erster (124; 233) der mehreren auf der Spielfläche (109; 209) abgelegten Spielsteine
(111, ..., 155; 211, ..., 244) von der Spielfläche (109; 209) entfernt ist, wenigstens
ein zweiter (114, 123, 125, 134; 223, 232, 234, 243) der mehreren Spielsteine (111,
..., 155; 211, ..., 244) auf der Spielfläche (109; 209) zwangsgeführt verschiebbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einander benachbarten Spielsteinen (114,124; 124, 134) ein Spalt (108a;
108b) möglich ist, sodass die Spielsteine (124) ein gewisses Spiel derart haben, dass
ein wahlfreier Zugriff auf die Spielsteine möglich ist, um den jeweiligen Spielstein
(124) von der Spielfläche (109) abzuheben, ohne dabei benachbarte Spielsteine (114,
134) mitanzuheben.
2. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (200) mehrere Rahmenelemente (202a, 202b, 202c, 203) aufweist, die dazu
eingerichtet sind, den Rahmen (200) aufzuspannen.
3. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die mehreren Rahmenelemente derart anlenkbar miteinander verbunden sind, dass der
von den mehreren Rahmenelementen aufgespannte Rahmen faltbar ist.
4. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die mehreren Rahmenelemente (202a, 202b, 202c, 203) miteinander lösbar verbindbar
sind, um den Rahmen (200) aufzuspannen.
5. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mehreren Rahmenelemente einen Magnetendabschnitt und einen Haftendabschnitt aufweisen,
der dem Magnetendabschnitt gegenüberliegt,
wobei der Haftendabschnitt derart ausgebildet ist, dass der Haftendabschnitt eine
Anziehungskraft erfährt, die von dem Magnetendabschnitt ausgeht.
6. Gesellschaftsspiel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einige der mehreren Rahmenelemente (202a, 202b, 202c, 203) jeweils als
eine Instanz eines ersten Rahmenelementmusters (20) ausgebildet sind, das eine Rahmenelementseitenwand
(22, 24), eine Nasenwand (21) und eine Nutwand (23) aufweist, wobei die Nasenwand
(21) und die Nutwand (23) komplementär zueinander ausgebildet sind.
7. Gesellschaftsspiel nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei dem ersten Rahmenelementmuster (20) die Nasenwand (21) und die Nutwand (23) einander
gegenüberliegen, und
dass zumindest einige der mehreren Rahmenelemente (202a, 202b, 202c, 203) jeweils als
eine Instanz eines zweiten Rahmenelementmusters (30) ausgebildet sind, bei dem die
Nasenwand (31) und die Nutwand (32) in einem Eckabschnitt des zweiten Rahmenelementmusters
(30) aneinanderstoßen.
8. Gesellschaftsspiel nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
dass eine der Rahmenelementseitenwand gegenüberliegende Rahmenelementaußenseitenwand eine
Nut (805) aufweist, die ein Spannmittel (806) führen kann.
9. Gesellschaftsspiel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass, wenn die mehreren Spielsteine (111, ..., 123, 125, ..., 155) auf der Spielfläche
(109) abgelegt sind, die mehreren Spielsteine (111, ..., 123, 125, ..., 155) die Spielfläche
(109) zumindest bis auf eine Bahn (104) vollständig überdecken, entlang derer wenigstens
ein zweiter (114, 123, 125, 134) der mehreren Spielsteine (111, ..., 123, 125, ...,
155) auf der Spielfläche (109) zwangsgeführt verschiebbar ist.
10. Gesellschaftsspiel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mehreren Spielsteine (111, ..., 155; 211, ..., 244) jeweils eine Instanz eines
einzigen Spielsteinmusters (10) sind,
wobei die mehreren Spielsteine (111, ..., 155; 211, ..., 244) einen quaderförmigen
Körper mit der Auflagefläche (11) und mit einer sich vom Rand der Auflagefläche aufwärts
erstreckenden Spielsteinseitenwand (12) aufweisen, die den quaderförmigen Körper umfasst,
und
wobei der quaderförmige Körper der mehreren Spielsteine (111, ..., 155; 211, ...,
244) wenigstens in einem Eckabschnitt (13) abgerundet ausgebildet ist.
11. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge einer ersten Seite der rechteckigen Auflagefläche des quaderförmigen Körpers
der mehreren Spielsteine ein Vielfaches der Länge einer zweiten Seite der rechteckigen
Auflagefläche ist.
12. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagefläche (11, 14) des quaderförmigen Körpers der mehreren Spielsteine (111,
..., 155; 211, ..., 244) quadratisch ist.
13. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 6 und Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge der Rahmenelementseitenwand des ersten Rahmenelementmusters oder ein Vielfaches
der Länge der Rahmenelementseitenwand des ersten Rahmenelementmusters der Länge der
ersten Seite oder einem Vielfachen der Länge der ersten Seite oder der Länge der zweiten
Seite oder einem Vielfachen der Länge der zweiten Seite der rechteckigen Auflagefläche
des quaderförmigen Körpers der mehreren Spielsteine entspricht.
14. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch ein Spielbrett, das eine glatte Oberfläche als die Spielfläche aufweist,
wobei die Rahmenelemente Befestigungsmittel aufweisen, die zu einer lösbaren Befestigung
der Rahmenelemente bzw. des von den Rahmenelementen gebildeten Rahmens an dem Spielbrett
ausgebildet sind.
15. Gesellschaftsspiel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass das Spielbrett aufrollbar oder faltbar ausgebildet ist.
1. Board game, comprising:
a plurality of playing pieces (111, ..., 155; 211, ..., 244) which are designed for
placing side by side on a playing surface (109; 209) for access at random;
a frame (100; 200) which surrounds the playing surface (109; 209) in such a manner
that, if a first (124; 233) of the plurality of playing pieces (111, ..., 155; 211,
..., 244) placed on the playing surface (109; 209) is removed from the playing surface
(109; 209), at least a second (114, 123, 125, 134; 223, 232, 234, 243) of the plurality
of playing pieces (111, ..., 155; 211, ..., 244) is displaceable on the playing surface
(109; 209) in a forcibly guided manner,
characterized in that a gap (108a; 108b) is possible between mutually adjacent playing pieces (114, 124;
124, 134) such that the playing pieces (124) have a certain amount of play in such
a manner that access at random to the playing pieces is possible in order to lift
off the respective playing piece (124) from the playing surface (109) without lifting
adjacent playing pieces (114, 134) at the same time.
2. Board game according to Claim 1, characterized in that the frame (200) has a plurality of frame elements (202a, 202b, 202c, 203) which are
designed to tension the frame (200).
3. Board game according to Claim 2, characterized in that the plurality of frame elements are connected to one another in an articulated manner
such that the frame tensioned by the plurality of frame elements can be folded.
4. Board game according to Claim 2, characterized in that the plurality of frame elements (202a, 202b, 202c, 203) are releasably connectable
to one another in order to tension the frame (200).
5. Board game according to Claim 4, characterized in that the plurality of frame elements have a magnetic end portion and an adhesive end portion
which lies opposite the magnetic end portion, wherein the adhesive end portion is
designed in such a manner that the adhesive end portion is subjected to an attraction
force which emanates from the magnetic end portion.
6. Board game according to one of the preceding claims, characterized in that at least some of the plurality of frame elements (202a, 202b, 202c, 203) are each
designed as an entity of a first frame element pattern (20) which has a frame element
side wall (22, 24), a nose wall (21) and a groove wall (23), wherein the nose wall
(21) and the groove wall (23) are formed in a complementary manner to each other.
7. Board game according to the preceding claim, characterized in that, in the case of the first frame element pattern (20), the nose wall (21) and the
groove wall (23) lie opposite each other, and in that at least some of the plurality of frame elements (202a, 202b, 202c, 203) are each
designed as an entity of a second frame element pattern (30) in which the nose wall
(31) and the groove wall (32) butt against each other in a corner portion of the second
frame element pattern (30).
8. Board game according to the preceding claim, characterized in that a frame element outer side wall lying opposite the frame element side wall has a
groove (805) which can guide a tensioning means (806) .
9. Board game according to one of the preceding claims, characterized in that when the plurality of playing pieces (111, ..., 123, 125, ..., 155) are placed on
the playing surface (109), the plurality of playing pieces (111, ..., 123, 125, ...,
155) completely cover the playing surface (109) at least except for a track (104)
along which at least a second (114, 123, 125, 134) of the plurality of playing pieces
(111, ..., 123, 125, ..., 155) is displaceable on the playing surface (109) in a forcibly
guided manner.
10. Board game according to one of the preceding claims, characterized in that the plurality of playing pieces (111, ..., 155; 211, ..., 244) are in each case an
entity of a single playing piece pattern (10), wherein the plurality of playing pieces
(111, ..., 155; 211, ..., 244) have a cuboidal body with the supporting surface (11)
and with a playing piece side wall (12) which extends upwards from the edge of the
supporting surface and surrounds the cuboidal body, and wherein the cuboidal body
of the plurality of playing pieces (111, ..., 155; 211, ..., 244) is rounded at least
in a corner portion (13).
11. Board game according to Claim 10, characterized in that the length of a first side of the rectangular supporting surface of the cuboidal
body of the plurality of playing pieces is a multiple of the length of a second side
of the rectangular supporting surface.
12. Board game according to Claim 11, characterized in that the supporting surface (11, 14) of the cuboidal body of the plurality of playing
pieces (111, ..., 155; 211, ..., 244) is square.
13. Board game according to Claim 6 and Claim 10, characterized in that the length of the frame element side wall of the first frame element pattern or a
multiple of the length of the frame element side wall of the first frame element pattern
corresponds to the length of the first side or to a multiple of the length of the
first side or to the length of the second side or to a multiple of the length of the
second side of the rectangular supporting surface of the cuboidal body of the plurality
of playing pieces.
14. Board game according to Claim 2, characterized by a board which has a smooth surface as the playing surface, wherein the frame elements
have fastening means which are designed for releasably fastening the frame elements
or the frame formed by the frame elements to the board.
15. Board game according to Claim 14, characterized in that the board is designed such that it can be rolled up or folded.
1. Jeu de société, comprenant : une pluralité de pièces de jeu (111,..., 155 ; 211,...,
244) adaptées pour être placées côte à côte sur une surface de jeu (109 ; 209) pour
un choix aléatoire ; un cadre (100 ; 200) qui entoure la surface de jeu (109 ; 209)
de telle sorte que, si une première pièce de jeu (124 ; 233) de la pluralité de pièces
de jeu (111,..., 155 ; 211,..., 244) est retirée de la surface de jeu (109 ; 209),
au moins une deuxième pièce de jeu (114, 123, 125, 134 ; 223, 232, 234, 243) de la
pluralité de pièces de jeu (111,..., 155 ; 211,..., 244) est apte à être déplacée
de manière forcée sur la surface de jeu (109 ; 209),
caractérisé en ce qu'un espace (108a ; 108b) est possible entre des pièces de jeu (114, 124 ; 124, 134)
adjacentes les unes des autres, de sorte que les pièces de jeu (124) ont un certain
jeu afin qu'un accès libre aux pièces de jeu soit possible pour soulever la pièce
de jeu (124) respective de la surface de jeu (109), sans soulever en même temps les
pièces de jeu (114, 134) adjacentes.
2. Jeu de société selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre (200) comporte plusieurs éléments de cadre (202a, 202b, 202c, 203) qui sont
adaptés pour réaliser l'extension du cadre (200).
3. Jeu de société selon la revendication 2, caractérisé en ce que, les éléments de cadre de la pluralité d'éléments de cadre sont reliés entre eux
de manière articulée de telle sorte que le cadre dont l'extension est réalisée par
la pluralité d'éléments de cadre est apte à être replié.
4. Jeu de société selon la revendication 2, caractérisé en ce que, les éléments de cadre de la pluralité d'éléments de cadre (202a, 202b, 202c, 203)
sont aptes à être reliés entre eux de manière amovible afin de réaliser l'extension
du cadre (200).
5. Jeu de société selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pluralité d'éléments de cadre comprend une partie d'extrémité magnétique et une
partie d'extrémité adhérente qui est opposée à la partie d'extrémité magnétique, la
partie d'extrémité adhérente étant configurée de manière à ce que la partie d'extrémité
adhérente subisse une force d'attraction exercée par la partie d'extrémité magnétique.
6. Jeu de société selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins certains éléments de la pluralité d'éléments de cadre (202a, 202b, 202c,
203) sont chacun formés comme un exemplaire d'un premier modèle d'élément de cadre
(20) comprenant une paroi latérale (22, 24) d'élément de cadre, une paroi de nez (21)
et une paroi de rainure (23), la paroi de nez (21) et la paroi de rainure (23) étant
complémentaires l'une de l'autre.
7. Jeu de société selon la revendication précédente, caractérisé en ce que, dans le premier modèle d'élément de cadre (20), la paroi de nez (21) et la paroi
de rainure (23) sont opposées l'une à l'autre, et en ce qu'au moins certains éléments de cadre de la pluralité d'éléments de cadre (202a, 202b,
202c, 203) sont chacun formés en tant qu'exemplaire d'un deuxième motif d'élément
de cadre (30), la paroi de nez (31) et la paroi de rainure (32) étant en butée l'une
contre l'autre dans une partie d'angle du deuxième modèle d'élément de cadre (30).
8. Jeu de société selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'une paroi latérale extérieure de l'élément de cadre, opposée à la paroi latérale de
l'élément de cadre, comporte une rainure (805) apte à guider un moyen de serrage (806).
9. Jeu de société selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, lorsque la pluralité de pièces de jeu (111,..., 123, 125,..., 155) est placée sur
la surface de jeu (109), la pluralité de pièces de jeu (111,..., 123, 125,..., 155)
recouvre entièrement la surface de jeu (109) au moins à l'exception d'une piste (104)
le long de laquelle au moins une deuxième pièce de jeu (114, 123, 125, 134) de la
pluralité de pièces de jeu (111,..., 123, 125,..., 155) est apte à être déplacée de
manière forcée sur la surface de jeu (109).
10. Jeu de société selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pièces de jeu de la pluralité de pièces de jeu (111,..., 155 ; 211,..., 244)
sont chacune un exemplaire d'un seul modèle de pièce de jeu (10), la pièce de jeu
(111,..., 155 ; 211,..., 244) comprenant un corps parallélépipédique avec une surface
d'appui plane (11) et avec une paroi latérale (12) de pièce de jeu s'étendant vers
le haut depuis le bord de la surface d'appui, qui comprend le corps parallélépipédique,
et le corps parallélépipédique de la pièce de jeu (111,..., 155 ; 211,..., 244) étant
arrondi au moins dans une partie de coin (13).
11. Jeu de société selon la revendication 10, caractérisé en ce que la longueur d'un premier côté de la surface d'appui rectangulaire du corps parallélépipédique
de la pluralité de pièces de jeu est un multiple de la longueur d'un deuxième côté
de la surface d'appui rectangulaire.
12. Jeu de société selon la revendication 11, caractérisé en ce que la surface d'appui (11, 14) du corps parallélépipédique de la pluralité de pièces
de jeu (111,..., 155 ; 211,..., 244) est carrée.
13. Jeu de société selon la revendication 6 et la revendication 10, caractérisé en ce que la longueur de la paroi latérale de l'élément de cadre du premier modèle d'élément
de cadre ou un multiple de la longueur de la paroi latérale de l'élément de cadre
du premier modèle d'élément de cadre correspond à la longueur du premier côté ou à
un multiple de la longueur du premier côté ou à la longueur du deuxième côté ou à
un multiple de la longueur du deuxième côté de la surface d'appui rectangulaire du
corps parallélépipédique des pièces de jeu de la pluralité de pièces de jeu.
14. Jeu de société selon la revendication 2, caractérisé par un plateau de jeu qui présente une surface lisse en tant que surface de jeu, les
éléments de cadre présentant des moyens de fixation qui sont conçus pour une fixation
amovible au plateau de jeu des éléments de cadre ou du cadre formé par les éléments
de cadre.
15. Jeu de société selon la revendication 14, caractérisé en ce que le plateau de jeu est apte à être enroulé ou plié.