(19)
(11) EP 4 053 343 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.09.2022  Patentblatt  2022/36

(21) Anmeldenummer: 21159960.0

(22) Anmeldetag:  01.03.2021
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E02D 27/42(2006.01)
E02D 27/50(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E02D 27/42; E02D 27/50
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(71) Anmelder: BTE Stelcon GmbH
76726 Germersheim (DE)

(72) Erfinder:
  • SPENGLER, Dirk-Uwe
    67354 Römerberg (DE)

(74) Vertreter: Andrejewski - Honke Patent- und Rechtsanwälte Partnerschaft mbB 
An der Reichsbank 8
45127 Essen
45127 Essen (DE)

 
Bemerkungen:
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
 


(54) MOBILES FUNDAMENT


(57) Mobiles Fundament mit zumindest einer Basisplatte und zumindest einer oberhalb der Basisplatte angeordneten Deckplatte. Die Basisplatte und die Deckplatte sind durch zumindest ein die Deckplatte durchgreifendes, insbesondere als Gewindestange ausgebildetes Verbindungselement verbunden. Die Basisplatte weist dazu zumindest ein Aufnahmeelement, insbesondere zumindest einen Gewindeanker zur Aufnahme eines Endabschnittes des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange auf.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein mobiles Fundament. Das erfindungsgemäße mobile Fundament wird insbesondere als Fundament für zumindest ein Bauelement, bevorzugt für zumindest eine Gebäudestütze, besonders bevorzugt für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle oder Zelthalle verwendet. Die Leichtbauhallen oder Zelthallen, für deren Stützen das erfindungsgemäße Fundament gemäß bevorzugter Ausführungsform verwendet wird, sind insbesondere dauerhaft errichtete Leichtbauhallen oder Zelthallen. Das erfindungsgemäße mobile Fundament ist zweckmäßigerweise Bestandteil von Bodenkonstruktionen von Gebäuden und insbesondere von Bodenkonstruktionen dauerhaft errichteter Leichtbauhallen oder Zelthallen.

[0002] Aus der Praxis ist es bekannt, für Gebäudestützen und insbesondere für Stützen bzw. Hallenstützen dauerhaft errichteter Leichtbauhallen oder Zelthallen vor Ort monolithische Beton-Fundamentblöcke herzustellen. Durch derartige Fundamentblöcke, die üblicherweise an jeder Stütze der Gebäudekonstruktion erforderlich sind, wird den abhebenden Kräften entgegengewirkt. Die aus der Praxis bekannten und am Verwendungsort hergestellten monolithischen Fundamentblöcke zeichnen sich aber durch eine Reihe von Nachteilen aus. Die bekannten Fundamentblöcke müssen beispielsweise nach ihrer Herstellung vor Ort über einen gewissen Zeitraum aushärten. Dies ist aufwendig und insbesondere zeitaufwendig. Darüber hinaus sind die Fundamentblöcke hinsichtlich ihrer Ausgestaltung nur wenig variabel und sie sind zudem nicht flexibel einsetzbar. - Insoweit besteht Verbesserungsbedarf.

[0003] Der Erfindung liegt demgegenüber das technische Problem zugrunde, ein Fundament anzugeben, mit dem die Nachteile der bekannten Fundamentblöcke vermieden werden können und das insbesondere einfach herzustellen und am Verwendungsort schnell einsatzfähig ist, das hinsichtlich seiner Anpassungsmöglichkeiten variabel ist und das darüber hinaus flexibel einsetzbar ist.

[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung ein mobiles Fundament, wobei das Fundament zumindest eine Basisplatte und zumindest eine oberhalb der Basisplatte angeordnete Deckplatte aufweist, wobei die Basisplatte und die Deckplatte durch zumindest ein die Deckplatte durchgreifendes, insbesondere als Gewindestange ausgebildetes, Verbindungselement verbunden sind und wobei die Basisplatte dazu zumindest ein Aufnahmeelement, insbesondere zumindest einen Gewindeanker, zur Aufnahme eines Endabschnittes des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange aufweist.

[0005] Hier und nachfolgend wird, wenn nichts anderes angegeben ist, auf den montierten Zustand des Fundamentes Bezug genommen, in dem die zumindest eine Deckplatte die nach oben hin abschließende Platte und die zumindest eine Basisplatte die nach unten hin abschließende Platte des Fundamentes ist und in dem die Platten durch das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere durch die zumindest eine Gewindestange, verbunden sind.

[0006] Eine Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ganz besondere Bedeutung zukommt, ist dadurch gekennzeichnet, dass das erfindungsgemäße Fundament ein Beton-Fundament ist, dessen einzelne Platten auf Basis von Beton ausgebildet sind und insbesondere aus Beton bestehen bzw. im Wesentlichen bestehen. Dass die Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes im Wesentlichen aus Beton bestehen meint dabei insbesondere, dass diese Platten übliche Zusätze wie Bewehrungen und dergleichen aufweisen können.

[0007] Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass der Aufbau des Fundamentes aus zumindest zwei Platten, die über zumindest ein Verbindungselement verbunden sind, eine flexible Einsetzbarkeit des Fundamentes und eine schnelle und funktionssichere Montage des Fundamentes am Verwendungsort ermöglicht. Die Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes werden im Rahmen der Erfindung nicht vor Ort hergestellt, sondern bereits als fertige und ausgehärtete Platten eingesetzt, so dass ein Aushärtungsvorgang vor Ort nicht erforderlich ist. Bei den Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes handelt es sich somit zweckmäßigerweise um vorgefertigte Platten und insbesondere um vorgefertigte Betonplatten. Die vorgefertigten Betonplatten werden miteinander verbunden und vorzugsweise verschraubt. Mit dem Begriff mobiles Fundament ist insoweit gemeint, dass das erfindungsgemäße Fundament aufgrund seines modularen Aufbaus aus vorgefertigten Platten transportabel ist und für die Verwendung lediglich montiert werden muss.

[0008] Gemäß bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das zumindest eine Verbindungselement als Gewindestange ausgebildet. Gewindestange meint im Rahmen der Erfindung insbesondere eine Stange, die zumindest abschnittsweise mit einem Gewinde, vorzugsweise mit einem Außengewinde versehen ist. Es empfiehlt sich, dass die Gewindestange zumindest in ihrem dem Aufnahmeelement, insbesondere dem Gewindeanker, zugeordneten Endabschnitt ein Gewinde, vorzugsweise ein Außengewinde aufweist. Zumindest der Endabschnitt des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange wird erfindungsgemäß in dem Aufnahmeelement, insbesondere in dem Gewindeanker, aufgenommen und wird bevorzugt in das Aufnahmeelement bzw. den Gewindeanker eingeschraubt. Auf diese Weise können die Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes miteinander verschraubt werden. Gemäß einer Ausführungsform weist die Gewindestange über ihre gesamte Länge bzw. im Wesentlichen über ihre gesamte Länge ein Gewinde, insbesondere ein Außengewinde, auf. Das zumindest eine Verbindungselement bzw. die zumindest eine Gewindestange ist empfohlenermaßen als metallisches Verbindungselement bzw. metallische Gewindestange ausgebildet. Grundsätzlich liegen im Übrigen auch andere Verbindungselemente im Rahmen der Erfindung, beispielsweise Verbindungsbolzen und dergleichen.

[0009] Im Rahmen der Erfindung ist die Deckplatte die nach oben hin abschließende Platte des Fundamentes. Die Deckplatte ist bevorzugt Teil des Gebäudeuntergrundes und insbesondere Teil des Bodens einer Leichtbauhalle oder Zelthalle, für deren Stütze das Fundament bevorzugt eingesetzt wird. Die Basisplatte des erfindungsgemäßen Fundamentes dient zweckmäßigerweise als nach unten hin abschließende Platte, in der das zumindest eine Verbindungselement bzw. die zumindest eine Gewindestange aufgenommen wird.

[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist zwischen der Deckplatte und der Basisplatte zumindest eine Zwischenplatte angeordnet. Zweckmäßigerweise sind zwischen der Deckplatte und der Basisplatte zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei Zwischenplatten angeordnet. Bei der Zwischenplatte bzw. den Zwischenplatten handelt es sich, wie bei der Basisplatte und der Deckplatte, empfohlenermaßen um Betonplatten. Es liegt somit im Rahmen der Erfindung, dass zwischen der Basisplatte und der Deckplatte eine oder mehrere Zwischenplatten angeordnet werden können. Der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes mit zumindest einer Zwischenplatte liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch eine oder mehrere Zwischenplatten das Gesamtgewicht des Fundamentes einfach und funktionssicher variiert werden kann. Auf diese Weise kann am Verwendungsort je nach Bedarf eine Anzahl von Zwischenplatten zwischen die zumindest eine Basisplatte und die zumindest eine Deckplatte zwischengeschaltet werden. Zweckmäßigerweise ist das erfindungsgemäße Fundament somit modular aufgebaut.

[0011] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Fundament zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Verbindungselemente bzw. Gewindestangen aufweist. Weiterhin bevorzugt weist die Basisplatte zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeelemente bzw. Gewindeanker auf. Zweckmäßigerweise entspricht die Anzahl der in der zumindest einen Basisplatte angeordneten Aufnahmeelemente der Anzahl der Verbindungselemente.

[0012] Gemäß bevorzugter Ausführungsform der Erfindung durchgreift das insbesondere als Gewindestange ausgebildete Verbindungselement bzw. durchgreifen die insbesondere als Gewindestangen ausgebildeten Verbindungselemente die zumindest eine Zwischenplatte. Dabei erstreckt sich das zumindest eine Verbindungselement bzw. die zumindest eine Gewindestange vorzugsweise quer, insbesondere senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte und/oder der zumindest einen Zwischenplatte. Das Verbindungselement durchgreift somit zweckmäßigerweise die Deckplatte und die zumindest eine Zwischenplatte. Ein Endabschnitt jedes Verbindungselementes wird zweckmäßigerweise jeweils in einem Aufnahmeelement der Basisplatte aufgenommen. Es ist bevorzugt, dass das zumindest eine Aufnahmeelement bzw. die Aufnahmeelemente ein Innengewinde aufweist bzw. aufweisen. Es empfiehlt sich, dass das zumindest eine Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente zumindest in ihrem der Basisplatte zugeordneten Endabschnitt ein komplementäres Außengewinde aufweist bzw. aufweisen.

[0013] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die Deckplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, besonders bevorzugt zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeöffnungen für das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente, insbesondere für die Gewindestange bzw. die Gewindestangen aufweist bzw. aufweisen. Empfohlenermaßen entspricht die Anzahl der Aufnahmeöffnungen der Deckplatte und/oder jeder Zwischenplatte der Anzahl der Verbindungselemente. Die zumindest eine Aufnahmeöffnung erstreckt sich empfohlenermaßen quer, insbesondere senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte und/oder der zumindest einen Zwischenplatte. Weiterhin bevorzugt durchsetzt die zumindest eine Aufnahmeöffnung die Deckplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte. Zweckmäßigerweise sind die Aufnahmeöffnungen derart in den Platten angeordnet, dass sie im montierten Zustand des erfindungsgemäßen Fundamentes miteinander fluchten. Auf diese Weise kann jedes Verbindungselement bzw. jede Gewindestange diese ihm zugeordneten Aufnahmeöffnungen von der Deckplattenoberseite aus in Richtung der Basisplatte durchgreifen und mit dem Endabschnitt in das zugeordnete Aufnahmeelement bzw. den zugeordneten Gewindeanker eingreifen und insbesondere in den Gewindeanker eingeschraubt werden.

[0014] Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist zumindest eine Aufnahmeöffnung, vorzugsweise jede Aufnahmeöffnung des Fundamentes, mit einem Innengewinde versehen. Dies kann beispielsweise über einen entsprechenden Hülseneinsatz in der Aufnahmeöffnung realisiert werden. Im Rahmen einer solchen Ausführungsform ist es bevorzugt, dass das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange, über die gesamte Länge bzw. im Wesentlichen über die gesamte Länge mit einem Außengewinde versehen ist.

[0015] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange mit dem der Deckplatte zugeordneten oberen Ende bündig mit der Deckplattenoberseite abschließt und/oder in der Deckplatte versenkt ist. Zweckmäßigerweise ragt somit das obere Ende des zumindest einen Verbindungselementes bzw. der Verbindungselemente, insbesondere der zumindest einen Gewindestange bzw. der Gewindestangen nicht über die Deckplattenoberseite hinaus. Im Rahmen der Erfindung wird die Länge der Verbindungselemente in Abhängigkeit von der Plattenanzahl und insbesondere der Zwischenplattenanzahl des Fundamentes gewählt.

[0016] Es ist bevorzugt, dass das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange an dem der Deckplatte zugeordneten oberen Ende einen Kopf aufweist, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange. Das Verbindungselement, insbesondere die Gewindestange, ist somit vorzugsweise als Schraube ausgebildet. Der Kopf des zumindest einen Verbindungselementes weist zweckmäßigerweise einen größeren Durchmesser auf als der übrige Teil des Verbindungselementes. Es empfiehlt sich, dass der Kopf an seiner Oberseite für die Wechselwirkung mit einem Schraubwerkzeug ausgebildet ist und dazu zweckmäßigerweise eine Schraubwerkzeugaufnahme aufweist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Aufnahmeöffnung der Deckplatte an ihrem der Deckplattenoberseite zugeordneten Ende an den Durchmesser des Kopfes des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange angepasst ist. Auf diese Weise kann der Kopf bzw. das obere Ende des zumindest einen Verbindungselementes bzw. der zumindest einen Gewindestange, insbesondere jedes Verbindungselementes bzw. jeder Gewindestange bündig mit der Deckplattenoberseite abschließen und/oder in der Deckplatte versenkt werden. Mittels des mit einem Kopf versehenen zumindest einen Verbindungselementes, insbesondere der zumindest einen Gewindestange bzw. Schraube können die Platten des Fundamentes zweckmäßigerweise miteinander verschraubt werden. Darüber hinaus kann durch die Wechselwirkung des Kopfes mit der Deckplatte ein Zusammenpressen der einzelnen Platten des Fundamentes realisiert werden.

[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf das der Deckplatte zugeordnete Ende des zumindest einen Verbindungselementes, insbesondere der zumindest einen Gewindestange, eine Mutter, insbesondere eine Mutter mit einem Innengewinde, aufgeschraubt ist bzw. aufgeschraubt werden kann. Zweckmäßigerweise ist das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange, dazu zumindest im Bereich des oberen Endes mit einem Außengewinde versehen. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Aufnahmeöffnung der Deckplatte an ihrem der Deckplattenoberseite zugeordneten Ende an den Durchmesser der Mutter angepasst ist. Auf diese Weise kann die Mutter auf das Verbindungselement, insbesondere auf die Gewindestange aufgeschraubt werden und die Mutter und/oder das Verbindungselement können kann bündig bzw. im Wesentlichen bündig mit der Deckplattenoberseite abschließen und/oder in der Deckplatte versenkt werden. Durch die Wechselwirkung der Mutter mit der Deckplatte erfolgt zudem zweckmäßigerweise ein Zusammenpressen der Platten des Fundamentes.

[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes weist die Basisplatte und/oder die Deckplatte eine Bewehrung auf. Bei der Bewehrung handelt es sich zweckmäßigerweise um zumindest ein Bewehrungsgitter, das sich vorzugsweise parallel zu der flächigen Erstreckung der Basisplatte bzw. der Deckplatte erstreckt. Bevorzugt ist die Bewehrung, insbesondere das Bewehrungsgitter, in die Basisplatte und/oder die Deckplatte eingebettet und besonders bevorzugt in den Beton der Basisplatte und/oder der Deckplatte eingebettet. Empfohlenermaßen sind in der Basisplatte und/oder in der Deckplatte jeweils zumindest zwei Bewehrungsgitter angeordnet. Es empfiehlt sich, dass jeweils ein Bewehrungsgitter der Plattenoberseite und ein Bewehrungsgitter der Plattenunterseite der Deckplatte bzw. der Basisplatte zugeordnet ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Bewehrung eine Bewehrung auf Basis von Stahl und ist insbesondere als Stahlgitter ausgebildet.

[0019] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Basisplatte und/oder die Deckplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte zumindest ein Hubloch, vorzugsweise zumindest zwei, insbesondere zwei Hublöcher aufweist bzw. aufweisen und dass das zumindest eine Hubloch bevorzugt in einem Zentralbereich der jeweiligen Platte angeordnet ist. Zweckmäßigerweise durchsetzt das zumindest eine Hubloch bzw. durchsetzen die Hublöcher die jeweilige Platte. Dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch das zumindest eine Hubloch ein Manipulierelement, insbesondere ein Hubschlüssel hindurchgeführt werden kann. Mittels der Manipulierelemente, insbesondere der Hubschlüssel, können die Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes dann einfach und funktionssicher an einer Transportvorrichtung fixiert und bewegt werden. Dann sind keine zusätzlichen aufwendigen Maßnahmen für die Bewegung der Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes erforderlich. Beispielsweise können zusätzliche Gewindeanker in den Platten oder der Einsatz von Vakuumhebegeräten vermieden werden.

[0020] Zweckmäßigerweise ist die Deckplatte an ihrer Deckplattenoberseite mit einem Kantenschutz versehen. Der Kantenschutz umläuft den Umfang der Deckplatte bzw. der Deckplattenoberseite vorzugsweise vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig. Weiter bevorzugt umgreift der Kantenschutz die deckplattenoberseitige Kante der Deckplatte. Es empfiehlt sich, dass der Kantenschutz als Stahlrahmen und insbesondere als warmgewalzter Stahlrahmen ausgebildet ist. Dieser bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes mit einem Kantenschutz der Deckplatte liegt die Erkenntnis zugrunde, dass an die Deckplatte angrenzende Elemente, insbesondere Bodenelemente des Gebäudes, die zweckmäßigerweise ebenfalls mit einem Kantenschutz versehen sind, nahezu bündig an die Deckplatte angelegt werden können, sodass vorzugsweise lediglich eine kleine Fuge zwischen der Deckplatte und den angrenzenden Bodenelementen resultiert. Auf diese Weise können Geräusche sich über den Gebäudeuntergrund bewegender Objekte verringert werden.

[0021] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Fundament ein Gesamtgewicht im Bereich von 2 t bis 20 t, vorzugsweise von 3 t bis 18 t, bevorzugt von 4 t bis 15 t, besonders bevorzugt von 5 t bis 12 t aufweist. Das Gesamtgewicht des Fundamentes ist insbesondere durch die Anzahl der Zwischenplatten variierbar bzw. einstellbar. Es liegt in diesem Zusammenhang im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Zwischenplatte ein Gewicht im Bereich von 1 t bis 3 t, insbesondere von 1,5 t bis 2,5 t, vorzugsweise von 1,8 t bis 2,2 t aufweist. Empfohlenermaßen weist jede Zwischenplatte des erfindungsgemäßen Fundamentes ein Gewicht in diesem Bereich auf.

[0022] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Basisplatte und/oder die zumindest eine Deckplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte in der Draufsicht viereckig, insbesondere rechteckig, bevorzugt quadratisch ausgebildet sind. Zweckmäßigerweise sind alle Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes in der Draufsicht viereckig, insbesondere rechteckig, bevorzugt quadratisch ausgebildet. Bevorzugt weisen die einzelnen Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes hinsichtlich ihrer Länge und Breite jeweils die gleichen Maße bzw. im Wesentlichen die gleichen Maße auf, sodass die Platten an den Außenseiten des aus ihnen gebildeten Fundamentes bündig bzw. im Wesentlichen bündig miteinander abschließen. Grundsätzlich liegen auch andere Plattengeometrien im Rahmen der Erfindung, beispielsweise eine in der Draufsicht runde, ovale, oder mehreckige Plattengeometrie. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsform können die Seitenlängen der einzelnen vorzugsweise rechteckigen, bevorzugt quadratischen Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes jeweils 600 bis 3000 mm, bevorzugt 800 bis 2500 mm, besonders bevorzugt 1000 bis 2200 mm betragen.

[0023] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange, in einem Randbereich der Deckplatte und/oder der zumindest einen Zwischenplatte angeordnet. Bei der vorzugsweise vorgesehenen Ausgestaltung der Platten des Fundamentes in rechteckiger, bevorzugt quadratischer Form sind die Verbindungselemente bzw. die Gewindestangen empfohlenermaßen den Plattenecken der Platten zugeordnet. Es liegt in diesem Zusammenhang im Rahmen der Erfindung, dass auch das zumindest eine Aufnahmeelement, insbesondere der zumindest eine Gewindeanker in einem Randbereich der Basisplatte angeordnet ist. Bei der bevorzugt vorgesehenen rechteckigen, insbesondere quadratischen Ausgestaltung der Platten des Fundamentes sind die Aufnahmeelemente bzw. die Gewindeanker zweckmäßigerweise den Ecken der Basisplatte zugeordnet. Es ist bevorzugt, dass die Aufnahmeöffnungen ebenfalls in einem Randbereich der Platten angeordnet sind und bei rechteckiger, insbesondere quadratischer Plattenausgestaltung den Plattenecken zugeordnet sind.

[0024] Eine besonders empfohlene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte eine größere Dicke aufweist als die Basisplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte. Es empfiehlt sich, dass die Zwischenplatten eine identische Dicke bzw. im Wesentlichen identische Dicke aufweisen. Zweckmäßigerweise entspricht die Dicke der Basisplatte der Dicke der zumindest einen Zwischenplatte bzw. der Zwischenplatten.

[0025] Das Verhältnis der Dicke der Deckplatte zu der Dicke der Basisplatte und/oder der zumindest einen Zwischenplatte beträgt bevorzugt zwischen 1,2 und 1,8, besonders bevorzugt zwischen 1,3 und 1,7 und ganz besonders bevorzugt zwischen 1,4 und 1,6. Im Rahmen der Erfindung weist die Basisplatte eine Plattendicke im Bereich von 150 bis 250 mm, vorzugsweise von 170 bis 220 mm auf. Zweckmäßigerweise beträgt die Dicke der zumindest einen Zwischenplatte zwischen 150 und 250 mm, bevorzugt zwischen 170 und 220 mm. Es empfiehlt sich, dass die Plattendicke der Deckplatte im Bereich von 250 bis 350 mm, vorzugsweise von 270 bis 320 mm liegt. Der Ausführungsform des Fundamentes mit einer Deckplatte, die eine größere Dicke als die Basisplatte und/oder die zumindest einen Zwischenplatte aufweist, liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die im Vergleich zu den übrigen Platten des Fundamentes dicker ausgebildete Deckplatte für die Befestigung eines Bauelementes, insbesondere einer Stütze des Gebäudes vorgesehen ist und daher eine entsprechende Dicke für die Aufnahme von dazu erforderlichen Befestigungselementen aufweisen muss. Dicke einer Platte meint im Rahmen der Erfindung im Übrigen insbesondere die größte Erstreckung der Platte zwischen Ihrer Plattenoberseite und ihrer Plattenunterseite quer, insbesondere senkrecht zu der flächigen Erstreckung der Platte.

[0026] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Deckplatte zumindest ein Befestigungselement, insbesondere zumindest eine Bohrung zur Befestigung eines Bauelementes, insbesondere einer Stütze an dem Fundament aufweist. Das Befestigungselement, insbesondere die Bohrung, ist zweckmäßigerweise plattenmittig bzw. im Wesentlichen plattenmittig angeordnet, sodass das Bauelement, vorzugsweise die Stütze, in der Mitte der Deckplatte befestigt werden kann. Das Befestigungselement ist vorzugsweise eine Bohrung für die Aufnahme eines Schwerlastdübels. Bevorzugt sind zumindest zwei, besonders bevorzugt zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier Befestigungselemente, insbesondere Bohrungen, in der Deckplatte vorgesehen. Bei der Stütze handelt es sich insbesondere um eine Gebäudestütze, vorzugsweise um eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle. Die Stütze wird vorzugsweise durch zumindest einen Schwerlastdübel an der Deckplatte des Fundamentes befestigt. Es ist bevorzugt, dass das zumindest eine Befestigungselement, insbesondere die Bohrung am Verwendungsort in die Deckplatte eingebracht wird.

[0027] Gemäß bevorzugter Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist zwischen der Deckplatte und der Basisplatte zumindest eine Lagerschicht, vorzugsweise aus einem Elastomerlager, angeordnet. Das Elastomerlager ist empfohlenermaßen auf Basis von EPDM ausgebildet. Es empfiehlt sich, dass die Lagerschicht eine Dicke im Bereich von 5 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 8 mm bis 12 mm, beispielsweise 10 mm aufweist. Besonders bevorzugt ist jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes zumindest eine Lagerschicht, vorzugsweise aus einem Elastomerlager, angeordnet. Es ist möglich, dass die zumindest eine Lagerschicht als durchgängige, zwischen zwei Platten des Fundamentes angeordnete Lagerschicht ausgebildet ist. Gemäß bevorzugter Ausführungsform ist die zumindest eine Lagerschicht, insbesondere jede Lagerschicht des Fundamentes, aus mehreren, beabstandet angeordneten Lagerstreifen bzw. Elastomerlagerstreifen ausgebildet. Zweckmäßigerweise sind jeweils zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei Streifen des Elastomerlagers als Lagerschicht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes angeordnet.

[0028] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Deckplatte aus Beton besteht bzw. im Wesentlichen besteht. Vorzugsweise ist die zumindest eine Deckplatte zumindest zweischichtig, insbesondere zweischichtig aus zumindest einer Deckschicht und zumindest einer Unterschicht aufgebaut. Die Deckschicht kann im Rahmen einer solchen Ausführungsform als Schicht mit hohem Verschleißwiderstand ausgebildet sein. Ein solcher hoher Verschleißwiderstand kann im Rahmen der Erfindung beispielsweise durch die Zugabe eines Materials aus veredeltem Quarz zu dem Beton der Deckschicht erreicht werden. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass der Deckschicht weitere Zusätze, wie beispielsweise Farbpigmente und dergleichen zugesetzt sind.

[0029] Die Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung eines vorstehend beschriebenen mobilen Fundamentes als Fundament für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle.

[0030] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das erfindungsgemäße mobile Fundament am Verwendungsort einfach, funktionssicher und schnell montiert werden kann und nach der Montage unmittelbar verwendet werden kann. Die einzelnen Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes sind vorgefertigt, sodass bei der Errichtung bzw. dauerhaften Errichtung von Gebäuden, für deren Stützen das Fundament vorzugsweise verwendet wird, keine Verzögerungen aufgrund der Aushärtung des Fundamentes entstehen, wie dies bei den aus der Praxis bekannten monolithischen Fundamentblöcken, die vor Ort gefertigt werden, der Fall ist. Durch den modularen Aufbau des erfindungsgemäßen Fundamentes zeichnet sich das Fundament durch eine hohe Variabilität und flexible Einsetzbarkeit aus. Je nach Anzahl der Platten bzw. Zwischenplatten des erfindungsgemäßen Fundamentes kann ein unterschiedliches Gesamtgewicht eingestellt werden. Die Erfindung hat insoweit erkannt, dass durch den Aufbau des Fundamentblockes aus mehreren vorgefertigten Platten die Nachteile der bekannten, vor Ort gefertigten monolithischen Fundamentblöcke überwunden werden können. Der Aufbau des erfindungsgemäßen Fundamentes aus mehreren einzelnen Platten erlaubt es zudem, das Fundament hinsichtlich seiner Ausgestaltung zu variieren und die Platten gemäß den entsprechenden Anforderungen einzeln anzupassen. Beispielsweise weist gemäß bevorzugter Ausführungsform die Deckplatte eine größere Dicke auf als die Basisplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte. Zudem kann die Deckplatte vorzugsweise mit einem Kantenschutz versehen sein. Durch das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere durch die zumindest eine Gewindestange und das entsprechende Aufnahmeelement in der Basisplatte, das insbesondere als Gewindeanker ausgebildet ist, kann eine hervorragende Verbindung der Platten untereinander erreicht werden. Es ist weiterhin anzumerken, dass die vorstehend erläuterten Vorteile durch wenig aufwendige und insbesondere wenig kostenaufwändige Maßnahmen erreicht werden, sodass das erfindungsgemäße Fundament sich zudem durch eine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnet.

[0031] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1:
Einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Fundament
Fig. 2:
Eine Draufsicht auf den Gegenstand gemäß Fig. 1
Fig. 3:
Eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Fundamentes mit einer darauf montierten Stütze.


[0032] Die Figuren zeigen ein erfindungsgemäßes mobiles Fundament 1. Das Fundament 1 wird insbesondere für Stützen 16 von vorzugsweise dauerhaft errichteten Leichtbauhallen oder Zelthallen verwendet. Das Fundament 1 weist eine Basisplatte 2 und eine Deckplatte 3 auf. Die Deckplatte 3 bildet die nach oben hin abschließende Platte des Fundamentes 1. Die Basisplatte 2 bildet die nach unten hin abschließende Platte des Fundamentes 1. Die Deckplatte 3 kann im Verwendungszustand des Fundamentes 1 (Fig. 3) Bestandteil eines Hallenbodens 19 sein.

[0033] Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren sind zwischen der Deckplatte 3 und der Basisplatte 2 zwei Zwischenplatten 7 angeordnet. Die Deckplatte 3, die Basisplatte 2 und die Zwischenplatten 7 bestehen empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel aus Beton bzw. im Wesentlichen aus Beton. Bei dem Fundament 1 handelt es sich vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel um ein Betonfundament. Die Figuren zeigen im Übrigen den montierten Zustand des Fundamentes 1. In der Fig. 3 ist das montierte Fundament 1 in seinem Verwendungszustand als Fundament 1 für eine Stütze 16 dargestellt.

[0034] Gemäß bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel weist das Fundament 1 vier Verbindungselemete auf, die als Gewindestangen 4 ausgebildet sind. Die Gewindestangen 4 durchgreifen die Deckplatte 3 und die beiden Zwischenplatten 7 und sind mit einem Endabschnitt 6 jeweils in einem als Gewindeanker 5 ausgebildeten Aufnahmeelement der Basisplatte 2 aufgenommen. Dementsprechend weist das Fundament 1 bzw. die Basisplatte 2 bevorzugt und im Ausführungsbeispiel vier Gewindeanker 5 auf. Die als Gewindestange 4 ausgebildeten Verbindungselemente erstrecken sich im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte 3 und der Zwischenplatten 7. Für die Wechselwirkung mit den Gewindeankern 5 weisen die Gewindestangen 4 bevorzugt zumindest in ihrem Endabschnitt 6 ein nicht näher dargestelltes Außengewinde auf. Die Gewindeanker 5 sind zweckmäßigerweise mit einem komplementären Innengewinde, das ebenfalls nicht näher dargestellt ist, versehen.

[0035] Die Zwischenplatten 7 und die Deckplatte 3 weisen gemäß bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel vier Aufnahmeöffnungen 8 für die Gewindestangen 4 auf. Diese Aufnahmeöffnungen 8 erstrecken sich empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte 3 und der Zwischenplatten 7. Weiterhin bevorzugt und im Ausführungsbeispiel durchsetzen die Aufnahmeöffnungen 8 die Deckplatte 3 und die Zwischenplatten 7. Im montierten Zustand des erfindungsgemäßen Fundamentes 1 fluchten die Aufnahmeöffnungen 8 der Deckplatte 3 und der Zwischenplatten 7 miteinander. Auf diese Weise kann jede Gewindestange 4 die ihr zugeordneten Aufnahmeöffnungen 8 von der Deckplattenoberseite 10 aus in Richtung der Basisplatte 2 durchgreifen und mit ihrem Endabschnitt 6 in den zugeordneten Gewindeanker 5 eingreifen und insbesondere in den Gewindeanker 5 eingeschraubt werden.

[0036] Die Gewindestangen 4 weisen im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel an ihrem der Deckplatte 3 zugeordneten oberen Ende einen Kopf 11 auf, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Gewindestange. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel sind die Gewindestangen 4 somit als Schrauben ausgebildet. Die Aufnahmeöffnungen 8 sind an ihrem der Deckplattenoberseite 10 zugeordneten Ende an den Durchmesser des Kopfes 11 der Gewindestangen 4 angepasst. Das obere Ende 9 bzw. der Kopf 11 der Gewindestangen 4 kann somit gemäß bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel in der Deckplattenoberseite 10 versenkt werden und bündig bzw. im Wesentlichen bündig mit der Deckplattenoberseite 10 abschließen. Die einzelnen Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 sind bevorzugt und im Ausführungsbeispiel über die Gewindestangen 4 und die Gewindeanker 5 verschraubbar und werden im montierten Zustand insbesondere durch die Wechselwirkung des Kopfes 11 mit der Deckplatte 3 zusammengepresst.

[0037] Die Deckplatte 3 und die Basisplatte 2 weisen empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel eine als Bewehrungsgitter 18 ausgebildete Bewehrung auf. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind in die Deckplatte 3 und in die Basisplatte 2 jeweils zwei Bewehrungsgitter 18 eingebettet, die sich parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu der flächigen Erstreckung der Basisplatte 2 und der Deckplatte 3 erstrecken. Weiterhin bevorzugt und im Ausführungsbeispiel ist jeweils ein Bewehrungsgitter 18 der Plattenoberseite und ein Bewehrungsgitter 18 der Plattenunterseite der Deckplatte 3 bzw. der Basisplatte 2 zugeordnet. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren mag das Bewehrungsgitter 18 ein Stahlgitter sein.

[0038] Die Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 sind im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel jeweils mit zwei Hublöchern 12 versehen. Diese Hublöcher 12 dienen zweckmäßigerweise zur Wechselwirkung mit einem Hubschlüssel, sodass die Platten 2, 3, 7 des erfindungsgemäßen Fundamentes mittels einer Transportvorrichtung einfach und funktionssicher bewegt bzw. versetzt werden können. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel (insbesondere Fig. 2) sind die beiden Hublöcher 12 in einem Zentralbereich der Platten 2, 3, 7 vorgesehen.

[0039] Im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel ist die Deckplatte 3 an ihrer Deckplattenoberseite 10 mit einem Kantenschutz 13 versehen. Der Kantenschutz 13 umläuft im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren den Umfang der Deckplatte 3 bzw. der Deckplattenoberseite 10 vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig. Darüber hinaus umgreift der Kantenschutz 13 die deckplattenoberseitige Kante der Deckplatte 3. Dies ist insbesondere in der Fig. 1 zu erkennen. Der Kantenschutz 13 mag als Stahlrahmen ausgebildet sein.

[0040] Gemäß bevorzugter Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes 1 sind die Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 in der Draufsicht quadratisch ausgebildet. Die Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 weisen zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel hinsichtlich ihrer Seitenlänge jeweils die gleichen Maße bzw. im Wesentlichen die gleichen Maße auf und schließen bevorzugt an den Außenseiten des aus ihnen gebildeten Fundamentes bündig bzw. im Wesentlichen bündig miteinander ab (Fig. 3). Die Seitenlänge der einzelnen quadratischen Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 mag im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren zwischen 1800 und 2200 mm, beispielsweise 2000 mm betragen. Im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel ist die Dicke d1 der Deckplatte 3 größer als die dicke d2 der Basisplatte 2. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren mag das Verhältnis d1/d2 etwa 1,5 betragen. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel entspricht die Plattendicke der einzelnen Zwischenplatten 7 der Plattendicke d2 der Basisplatte 2. Die Basisplatte 2 und die einzelnen Zwischenplatten 7 weisen bevorzugt eine Plattendicke im Bereich von 170 bis 220 mm auf. Die Deckplatte 3 weist zweckmäßigerweise eine Plattendicke im Bereich von 270 bis 320 mm auf. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren mag die Plattendicke d2 der Basisplatte 2 und der Zwischenplatten 7 etwa 200 mm und die Plattendicke d1 der Deckplatte 3 etwa 300 mm betragen.

[0041] Im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren sind die Gewindestangen 4 und die Aufnahmeöffnungen 8 in einem Randbereich der Deckplatte 3 und der Zwischenplatten 7 angeordnet und insbesondere den Plattenecken zugeordnet. Weiterhin bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind auch die vier Gewindeanker 5 in einem Randbereich der Basisplatte 2 angeordnet und insbesondere den Plattenecken der Basisplatte 2 zugeordnet.

[0042] Die Deckplatte 3 weist bevorzugt zumindest ein Befestigungselement zur Befestigung eines Bauelementes, insbesondere einer Stütze 16 an dem Fundament 1 auf. Besonders bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind vier solcher als Bohrungen 15 ausgebildete Befestigungselemente in der Deckplatte 3 vorgesehen. Die Stütze 16 wird zweckmäßigerweise mittels Schwerlastdübeln an dem Fundament 1 bzw. an der Deckplatte 3 befestigt und diese Schwerlastdübel greifen zweckmäßigerweise in jeweils eine Bohrung 15 der Deckplatte 3 ein.

[0043] Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren ist jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes 1 eine Lagerschicht 14 angeordnet. Die Lagerschicht 14 ist zweckmäßigerweise aus einem Elastomerlager ausgebildet. Besonders bevorzugt und im Ausführungsbeispiel ist jede Lagerschicht aus mehreren beabstandet angeordneten Elastomerlagerstreifen 17 ausgebildet. Dazu sind bevorzugt und im Ausführungsbeispiel jeweils drei Elastomerlagerstreifen 17 als Lagerschicht 14 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes 1 angeordnet.

[0044] Das erfindungsgemäße Fundament 1 wird Rahmen der Erfindung als Fundament 1 für zumindest eine Stütze 16 bzw. Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle verwendet.


Ansprüche

1. Mobiles Fundament, wobei das Fundament (1) zumindest eine Basisplatte (2) und zumindest eine oberhalb der Basisplatte (2) angeordnete Deckplatte (3) aufweist, wobei die Basisplatte (2) und die Deckplatte (3) durch zumindest ein die Deckplatte (3) durchgreifendes, insbesondere als Gewindestange (4) ausgebildetes, Verbindungselement verbunden sind und wobei die Basisplatte (2) dazu zumindest ein Aufnahmeelement, insbesondere zumindest einen Gewindeanker (5), zur Aufnahme eines Endabschnittes (6) des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange (4) aufweist.
 
2. Mobiles Fundament nach Anspruch 1, wobei zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte (2) zumindest eine Zwischenplatte (7) angeordnet ist und wobei vorzugsweise zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei Zwischenplatten (7) zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte (2) angeordnet sind.
 
3. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Fundament (1) zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Verbindungselemente bzw. Gewindestangen (4) aufweist und/oder wobei die Basisplatte (2) zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeelemente bzw. Gewindeanker (5) aufweist.
 
4. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Deckplatte (3) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, besonders bevorzugt zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeöffnungen (8) für das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente, insbesondere für die Gewindestange (4) bzw. die Gewindestangen (4) aufweist bzw. aufweisen.
 
5. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), mit dem der Deckplatte (3) zugeordneten oberen Ende (9) bündig mit der Deckplattenoberseite (10) abschließt und/oder in der Deckplatte (3) versenkt ist.
 
6. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), an dem der Deckplatte (3) zugeordneten oberen Ende (9) einen Kopf (11) aufweist, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange (4).
 
7. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Basisplatte (2) und/oder die Deckplatte (3) eine Bewehrung aufweist bzw. aufweisen.
 
8. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Basisplatte (2) und/oder die Deckplatte (3) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest ein Hubloch (12), vorzugsweise zumindest zwei, insbesondere zwei Hublöcher (12) aufweist bzw. aufweisen und wobei das zumindest eine Hubloch (12) bevorzugt in einem Zentralbereich der jeweiligen Platte (2, 3, 7) angeordnet ist.
 
9. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Deckplatte (3) an ihrer Deckplattenoberseite (10) mit einem Kantenschutz (13) versehen ist, der den Umfang der Deckplatte (3) bzw. der Deckplattenoberseite (10) vorzugsweise vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig umläuft.
 
10. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Fundament (1) ein Gesamtgewicht im Bereich von 2 t bis 20 t, vorzugsweise von 3 t bis 18 t, bevorzugt von 4 t bis 15 t, besonders bevorzugt von 5 t bis 12 t aufweist.
 
11. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Deckplatte (3) eine größere Dicke aufweist als die Basisplatte (2) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7).
 
12. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte (2) zumindest eine Lagerschicht (14), vorzugsweise aus einem Elastomerlager, angeordnet ist und wobei bevorzugt jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten (2, 3, 7) des Fundamentes (1) eine solche Lagerschicht (14) angeordnet ist.
 
13. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Deckplatte (3) zumindest ein Befestigungselement, insbesondere zumindest eine Bohrung (15), zur Befestigung eines Bauelementes, vorzugsweise einer Stütze (16), an dem Fundament (1), aufweist.
 
14. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei die zumindest eine Zwischenplatte (7) ein Gewicht im Bereich von 1 t bis 3 t, insbesondere von 1,5 t bis 2,5 t, vorzugsweise von 1,8 t bis 2,2 t aufweist.
 
15. Verwendung eines mobilen Fundamentes nach einem der Ansprüche 1 bis 14 als Fundament (1) für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle.
 


Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.


1. Mobiles Fundament, wobei das Fundament (1) zumindest eine Basisplatte (2) und zumindest eine oberhalb der Basisplatte (2) angeordnete Deckplatte (3) aufweist, wobei die Basisplatte (2) und die Deckplatte (3) durch zumindest ein die Deckplatte (3) durchgreifendes, insbesondere als Gewindestange (4) ausgebildetes, Verbindungselement verbunden sind und wobei die Basisplatte (2) dazu zumindest ein Aufnahmeelement, insbesondere zumindest einen Gewindeanker (5), zur Aufnahme eines Endabschnittes (6) des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange (4) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass das Fundament (1) ein Beton-Fundament ist, dessen einzelne Platten auf Basis von Beton ausgebildet sind und insbesondere aus Beton bestehen bzw. im Wesentlichen bestehen

und dass die Deckplatte (3) eine größere Dicke aufweist als die Basisplatte (2).


 
2. Mobiles Fundament nach Anspruch 1, wobei zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte (2) zumindest eine Zwischenplatte (7) angeordnet ist und wobei vorzugsweise zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei Zwischenplatten (7) zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte (2) angeordnet sind.
 
3. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Fundament (1) zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Verbindungselemente bzw. Gewindestangen (4) aufweist und/oder wobei die Basisplatte (2) zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeelemente bzw. Gewindeanker (5) aufweist.
 
4. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Deckplatte (3) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, besonders bevorzugt zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeöffnungen (8) für das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente, insbesondere für die Gewindestange (4) bzw. die Gewindestangen (4) aufweist bzw. aufweisen.
 
5. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), mit dem der Deckplatte (3) zugeordneten oberen Ende (9) bündig mit der Deckplattenoberseite (10) abschließt und/oder in der Deckplatte (3) versenkt ist.
 
6. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), an dem der Deckplatte (3) zugeordneten oberen Ende (9) einen Kopf (11) aufweist, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange (4).
 
7. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Basisplatte (2) und/oder die Deckplatte (3) eine Bewehrung aufweist bzw. aufweisen.
 
8. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Basisplatte (2) und/oder die Deckplatte (3) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest ein Hubloch (12), vorzugsweise zumindest zwei, insbesondere zwei Hublöcher (12) aufweist bzw. aufweisen und wobei das zumindest eine Hubloch (12) bevorzugt in einem Zentralbereich der jeweiligen Platte (2, 3, 7) angeordnet ist.
 
9. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Deckplatte (3) an ihrer Deckplattenoberseite (10) mit einem Kantenschutz (13) versehen ist, der den Umfang der Deckplatte (3) bzw. der Deckplattenoberseite (10) vorzugsweise vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig umläuft.
 
10. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Fundament (1) ein Gesamtgewicht im Bereich von 2 t bis 20 t, vorzugsweise von 3 t bis 18 t, bevorzugt von 4 t bis 15 t, besonders bevorzugt von 5 t bis 12 t aufweist.
 
11. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 2 bis 10, wobei die Deckplatte (3) eine größere Dicke aufweist als die zumindest eine Zwischenplatte (7).
 
12. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte (2) zumindest eine Lagerschicht (14), vorzugsweise aus einem Elastomerlager, angeordnet ist und wobei bevorzugt jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten (2, 3, 7) des Fundamentes (1) eine solche Lagerschicht (14) angeordnet ist.
 
13. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Deckplatte (3) zumindest ein Befestigungselement, insbesondere zumindest eine Bohrung (15), zur Befestigung eines Bauelementes, vorzugsweise einer Stütze (16), an dem Fundament (1), aufweist.
 
14. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei die zumindest eine Zwischenplatte (7) ein Gewicht im Bereich von 1 t bis 3 t, insbesondere von 1,5 t bis 2,5 t, vorzugsweise von 1,8 t bis 2,2 t aufweist.
 
15. Verwendung eines mobilen Fundamentes nach einem der Ansprüche 1 bis 14 als Fundament (1) für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle.
 




Zeichnung













Recherchenbericht









Recherchenbericht