[0001] Die Erfindung betrifft ein mobiles Fundament. Das erfindungsgemäße mobile Fundament
wird insbesondere als Fundament für zumindest ein Bauelement, bevorzugt für zumindest
eine Gebäudestütze, besonders bevorzugt für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle
oder Zelthalle verwendet. Die Leichtbauhallen oder Zelthallen, für deren Stützen das
erfindungsgemäße Fundament gemäß bevorzugter Ausführungsform verwendet wird, sind
insbesondere dauerhaft errichtete Leichtbauhallen oder Zelthallen. Das erfindungsgemäße
mobile Fundament ist zweckmäßigerweise Bestandteil von Bodenkonstruktionen von Gebäuden
und insbesondere von Bodenkonstruktionen dauerhaft errichteter Leichtbauhallen oder
Zelthallen.
[0002] Aus der Praxis ist es bekannt, für Gebäudestützen und insbesondere für Stützen bzw.
Hallenstützen dauerhaft errichteter Leichtbauhallen oder Zelthallen vor Ort monolithische
Beton-Fundamentblöcke herzustellen. Durch derartige Fundamentblöcke, die üblicherweise
an jeder Stütze der Gebäudekonstruktion erforderlich sind, wird den abhebenden Kräften
entgegengewirkt. Die aus der Praxis bekannten und am Verwendungsort hergestellten
monolithischen Fundamentblöcke zeichnen sich aber durch eine Reihe von Nachteilen
aus. Die bekannten Fundamentblöcke müssen beispielsweise nach ihrer Herstellung vor
Ort über einen gewissen Zeitraum aushärten. Dies ist aufwendig und insbesondere zeitaufwendig.
Darüber hinaus sind die Fundamentblöcke hinsichtlich ihrer Ausgestaltung nur wenig
variabel und sie sind zudem nicht flexibel einsetzbar. - Insoweit besteht Verbesserungsbedarf.
[0003] Der Erfindung liegt demgegenüber das technische Problem zugrunde, ein Fundament anzugeben,
mit dem die Nachteile der bekannten Fundamentblöcke vermieden werden können und das
insbesondere einfach herzustellen und am Verwendungsort schnell einsatzfähig ist,
das hinsichtlich seiner Anpassungsmöglichkeiten variabel ist und das darüber hinaus
flexibel einsetzbar ist.
[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung ein mobiles Fundament,
wobei das Fundament zumindest eine Basisplatte und zumindest eine oberhalb der Basisplatte
angeordnete Deckplatte aufweist, wobei die Basisplatte und die Deckplatte durch zumindest
ein die Deckplatte durchgreifendes, insbesondere als Gewindestange ausgebildetes,
Verbindungselement verbunden sind und wobei die Basisplatte dazu zumindest ein Aufnahmeelement,
insbesondere zumindest einen Gewindeanker, zur Aufnahme eines Endabschnittes des Verbindungselementes
bzw. der Gewindestange aufweist.
[0005] Hier und nachfolgend wird, wenn nichts anderes angegeben ist, auf den montierten
Zustand des Fundamentes Bezug genommen, in dem die zumindest eine Deckplatte die nach
oben hin abschließende Platte und die zumindest eine Basisplatte die nach unten hin
abschließende Platte des Fundamentes ist und in dem die Platten durch das zumindest
eine Verbindungselement, insbesondere durch die zumindest eine Gewindestange, verbunden
sind.
[0006] Eine Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ganz besondere Bedeutung zukommt,
ist dadurch gekennzeichnet, dass das erfindungsgemäße Fundament ein Beton-Fundament
ist, dessen einzelne Platten auf Basis von Beton ausgebildet sind und insbesondere
aus Beton bestehen bzw. im Wesentlichen bestehen. Dass die Platten des erfindungsgemäßen
Fundamentes im Wesentlichen aus Beton bestehen meint dabei insbesondere, dass diese
Platten übliche Zusätze wie Bewehrungen und dergleichen aufweisen können.
[0007] Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass der Aufbau des Fundamentes aus zumindest
zwei Platten, die über zumindest ein Verbindungselement verbunden sind, eine flexible
Einsetzbarkeit des Fundamentes und eine schnelle und funktionssichere Montage des
Fundamentes am Verwendungsort ermöglicht. Die Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes
werden im Rahmen der Erfindung nicht vor Ort hergestellt, sondern bereits als fertige
und ausgehärtete Platten eingesetzt, so dass ein Aushärtungsvorgang vor Ort nicht
erforderlich ist. Bei den Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes handelt es sich
somit zweckmäßigerweise um vorgefertigte Platten und insbesondere um vorgefertigte
Betonplatten. Die vorgefertigten Betonplatten werden miteinander verbunden und vorzugsweise
verschraubt. Mit dem Begriff mobiles Fundament ist insoweit gemeint, dass das erfindungsgemäße
Fundament aufgrund seines modularen Aufbaus aus vorgefertigten Platten transportabel
ist und für die Verwendung lediglich montiert werden muss.
[0008] Gemäß bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das zumindest eine Verbindungselement
als Gewindestange ausgebildet. Gewindestange meint im Rahmen der Erfindung insbesondere
eine Stange, die zumindest abschnittsweise mit einem Gewinde, vorzugsweise mit einem
Außengewinde versehen ist. Es empfiehlt sich, dass die Gewindestange zumindest in
ihrem dem Aufnahmeelement, insbesondere dem Gewindeanker, zugeordneten Endabschnitt
ein Gewinde, vorzugsweise ein Außengewinde aufweist. Zumindest der Endabschnitt des
Verbindungselementes bzw. der Gewindestange wird erfindungsgemäß in dem Aufnahmeelement,
insbesondere in dem Gewindeanker, aufgenommen und wird bevorzugt in das Aufnahmeelement
bzw. den Gewindeanker eingeschraubt. Auf diese Weise können die Platten des erfindungsgemäßen
Fundamentes miteinander verschraubt werden. Gemäß einer Ausführungsform weist die
Gewindestange über ihre gesamte Länge bzw. im Wesentlichen über ihre gesamte Länge
ein Gewinde, insbesondere ein Außengewinde, auf. Das zumindest eine Verbindungselement
bzw. die zumindest eine Gewindestange ist empfohlenermaßen als metallisches Verbindungselement
bzw. metallische Gewindestange ausgebildet. Grundsätzlich liegen im Übrigen auch andere
Verbindungselemente im Rahmen der Erfindung, beispielsweise Verbindungsbolzen und
dergleichen.
[0009] Im Rahmen der Erfindung ist die Deckplatte die nach oben hin abschließende Platte
des Fundamentes. Die Deckplatte ist bevorzugt Teil des Gebäudeuntergrundes und insbesondere
Teil des Bodens einer Leichtbauhalle oder Zelthalle, für deren Stütze das Fundament
bevorzugt eingesetzt wird. Die Basisplatte des erfindungsgemäßen Fundamentes dient
zweckmäßigerweise als nach unten hin abschließende Platte, in der das zumindest eine
Verbindungselement bzw. die zumindest eine Gewindestange aufgenommen wird.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist zwischen
der Deckplatte und der Basisplatte zumindest eine Zwischenplatte angeordnet. Zweckmäßigerweise
sind zwischen der Deckplatte und der Basisplatte zumindest zwei, bevorzugt zumindest
drei Zwischenplatten angeordnet. Bei der Zwischenplatte bzw. den Zwischenplatten handelt
es sich, wie bei der Basisplatte und der Deckplatte, empfohlenermaßen um Betonplatten.
Es liegt somit im Rahmen der Erfindung, dass zwischen der Basisplatte und der Deckplatte
eine oder mehrere Zwischenplatten angeordnet werden können. Der bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fundamentes mit zumindest einer Zwischenplatte liegt die Erkenntnis
zugrunde, dass durch eine oder mehrere Zwischenplatten das Gesamtgewicht des Fundamentes
einfach und funktionssicher variiert werden kann. Auf diese Weise kann am Verwendungsort
je nach Bedarf eine Anzahl von Zwischenplatten zwischen die zumindest eine Basisplatte
und die zumindest eine Deckplatte zwischengeschaltet werden. Zweckmäßigerweise ist
das erfindungsgemäße Fundament somit modular aufgebaut.
[0011] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Fundament zumindest zwei, bevorzugt zumindest
drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Verbindungselemente bzw.
Gewindestangen aufweist. Weiterhin bevorzugt weist die Basisplatte zumindest zwei,
bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeelemente
bzw. Gewindeanker auf. Zweckmäßigerweise entspricht die Anzahl der in der zumindest
einen Basisplatte angeordneten Aufnahmeelemente der Anzahl der Verbindungselemente.
[0012] Gemäß bevorzugter Ausführungsform der Erfindung durchgreift das insbesondere als
Gewindestange ausgebildete Verbindungselement bzw. durchgreifen die insbesondere als
Gewindestangen ausgebildeten Verbindungselemente die zumindest eine Zwischenplatte.
Dabei erstreckt sich das zumindest eine Verbindungselement bzw. die zumindest eine
Gewindestange vorzugsweise quer, insbesondere senkrecht zur flächigen Erstreckung
der Deckplatte und/oder der zumindest einen Zwischenplatte. Das Verbindungselement
durchgreift somit zweckmäßigerweise die Deckplatte und die zumindest eine Zwischenplatte.
Ein Endabschnitt jedes Verbindungselementes wird zweckmäßigerweise jeweils in einem
Aufnahmeelement der Basisplatte aufgenommen. Es ist bevorzugt, dass das zumindest
eine Aufnahmeelement bzw. die Aufnahmeelemente ein Innengewinde aufweist bzw. aufweisen.
Es empfiehlt sich, dass das zumindest eine Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente
zumindest in ihrem der Basisplatte zugeordneten Endabschnitt ein komplementäres Außengewinde
aufweist bzw. aufweisen.
[0013] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die Deckplatte und/oder die zumindest
eine Zwischenplatte zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, besonders bevorzugt
zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier Aufnahmeöffnungen
für das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente, insbesondere für die Gewindestange
bzw. die Gewindestangen aufweist bzw. aufweisen. Empfohlenermaßen entspricht die Anzahl
der Aufnahmeöffnungen der Deckplatte und/oder jeder Zwischenplatte der Anzahl der
Verbindungselemente. Die zumindest eine Aufnahmeöffnung erstreckt sich empfohlenermaßen
quer, insbesondere senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte und/oder der
zumindest einen Zwischenplatte. Weiterhin bevorzugt durchsetzt die zumindest eine
Aufnahmeöffnung die Deckplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte. Zweckmäßigerweise
sind die Aufnahmeöffnungen derart in den Platten angeordnet, dass sie im montierten
Zustand des erfindungsgemäßen Fundamentes miteinander fluchten. Auf diese Weise kann
jedes Verbindungselement bzw. jede Gewindestange diese ihm zugeordneten Aufnahmeöffnungen
von der Deckplattenoberseite aus in Richtung der Basisplatte durchgreifen und mit
dem Endabschnitt in das zugeordnete Aufnahmeelement bzw. den zugeordneten Gewindeanker
eingreifen und insbesondere in den Gewindeanker eingeschraubt werden.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist zumindest eine
Aufnahmeöffnung, vorzugsweise jede Aufnahmeöffnung des Fundamentes, mit einem Innengewinde
versehen. Dies kann beispielsweise über einen entsprechenden Hülseneinsatz in der
Aufnahmeöffnung realisiert werden. Im Rahmen einer solchen Ausführungsform ist es
bevorzugt, dass das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest
eine Gewindestange, über die gesamte Länge bzw. im Wesentlichen über die gesamte Länge
mit einem Außengewinde versehen ist.
[0015] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange
mit dem der Deckplatte zugeordneten oberen Ende bündig mit der Deckplattenoberseite
abschließt und/oder in der Deckplatte versenkt ist. Zweckmäßigerweise ragt somit das
obere Ende des zumindest einen Verbindungselementes bzw. der Verbindungselemente,
insbesondere der zumindest einen Gewindestange bzw. der Gewindestangen nicht über
die Deckplattenoberseite hinaus. Im Rahmen der Erfindung wird die Länge der Verbindungselemente
in Abhängigkeit von der Plattenanzahl und insbesondere der Zwischenplattenanzahl des
Fundamentes gewählt.
[0016] Es ist bevorzugt, dass das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest
eine Gewindestange an dem der Deckplatte zugeordneten oberen Ende einen Kopf aufweist,
dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Verbindungselementes bzw. der
Gewindestange. Das Verbindungselement, insbesondere die Gewindestange, ist somit vorzugsweise
als Schraube ausgebildet. Der Kopf des zumindest einen Verbindungselementes weist
zweckmäßigerweise einen größeren Durchmesser auf als der übrige Teil des Verbindungselementes.
Es empfiehlt sich, dass der Kopf an seiner Oberseite für die Wechselwirkung mit einem
Schraubwerkzeug ausgebildet ist und dazu zweckmäßigerweise eine Schraubwerkzeugaufnahme
aufweist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Aufnahmeöffnung
der Deckplatte an ihrem der Deckplattenoberseite zugeordneten Ende an den Durchmesser
des Kopfes des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange angepasst ist. Auf diese
Weise kann der Kopf bzw. das obere Ende des zumindest einen Verbindungselementes bzw.
der zumindest einen Gewindestange, insbesondere jedes Verbindungselementes bzw. jeder
Gewindestange bündig mit der Deckplattenoberseite abschließen und/oder in der Deckplatte
versenkt werden. Mittels des mit einem Kopf versehenen zumindest einen Verbindungselementes,
insbesondere der zumindest einen Gewindestange bzw. Schraube können die Platten des
Fundamentes zweckmäßigerweise miteinander verschraubt werden. Darüber hinaus kann
durch die Wechselwirkung des Kopfes mit der Deckplatte ein Zusammenpressen der einzelnen
Platten des Fundamentes realisiert werden.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass auf das der Deckplatte zugeordnete Ende des zumindest einen Verbindungselementes,
insbesondere der zumindest einen Gewindestange, eine Mutter, insbesondere eine Mutter
mit einem Innengewinde, aufgeschraubt ist bzw. aufgeschraubt werden kann. Zweckmäßigerweise
ist das zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange,
dazu zumindest im Bereich des oberen Endes mit einem Außengewinde versehen. Es liegt
im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Aufnahmeöffnung der Deckplatte an
ihrem der Deckplattenoberseite zugeordneten Ende an den Durchmesser der Mutter angepasst
ist. Auf diese Weise kann die Mutter auf das Verbindungselement, insbesondere auf
die Gewindestange aufgeschraubt werden und die Mutter und/oder das Verbindungselement
können kann bündig bzw. im Wesentlichen bündig mit der Deckplattenoberseite abschließen
und/oder in der Deckplatte versenkt werden. Durch die Wechselwirkung der Mutter mit
der Deckplatte erfolgt zudem zweckmäßigerweise ein Zusammenpressen der Platten des
Fundamentes.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes weist die
Basisplatte und/oder die Deckplatte eine Bewehrung auf. Bei der Bewehrung handelt
es sich zweckmäßigerweise um zumindest ein Bewehrungsgitter, das sich vorzugsweise
parallel zu der flächigen Erstreckung der Basisplatte bzw. der Deckplatte erstreckt.
Bevorzugt ist die Bewehrung, insbesondere das Bewehrungsgitter, in die Basisplatte
und/oder die Deckplatte eingebettet und besonders bevorzugt in den Beton der Basisplatte
und/oder der Deckplatte eingebettet. Empfohlenermaßen sind in der Basisplatte und/oder
in der Deckplatte jeweils zumindest zwei Bewehrungsgitter angeordnet. Es empfiehlt
sich, dass jeweils ein Bewehrungsgitter der Plattenoberseite und ein Bewehrungsgitter
der Plattenunterseite der Deckplatte bzw. der Basisplatte zugeordnet ist. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist die Bewehrung eine Bewehrung auf Basis von Stahl und
ist insbesondere als Stahlgitter ausgebildet.
[0019] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Basisplatte und/oder die Deckplatte und/oder
die zumindest eine Zwischenplatte zumindest ein Hubloch, vorzugsweise zumindest zwei,
insbesondere zwei Hublöcher aufweist bzw. aufweisen und dass das zumindest eine Hubloch
bevorzugt in einem Zentralbereich der jeweiligen Platte angeordnet ist. Zweckmäßigerweise
durchsetzt das zumindest eine Hubloch bzw. durchsetzen die Hublöcher die jeweilige
Platte. Dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes liegt die Erkenntnis
zugrunde, dass durch das zumindest eine Hubloch ein Manipulierelement, insbesondere
ein Hubschlüssel hindurchgeführt werden kann. Mittels der Manipulierelemente, insbesondere
der Hubschlüssel, können die Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes dann einfach
und funktionssicher an einer Transportvorrichtung fixiert und bewegt werden. Dann
sind keine zusätzlichen aufwendigen Maßnahmen für die Bewegung der Platten des erfindungsgemäßen
Fundamentes erforderlich. Beispielsweise können zusätzliche Gewindeanker in den Platten
oder der Einsatz von Vakuumhebegeräten vermieden werden.
[0020] Zweckmäßigerweise ist die Deckplatte an ihrer Deckplattenoberseite mit einem Kantenschutz
versehen. Der Kantenschutz umläuft den Umfang der Deckplatte bzw. der Deckplattenoberseite
vorzugsweise vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig. Weiter bevorzugt umgreift
der Kantenschutz die deckplattenoberseitige Kante der Deckplatte. Es empfiehlt sich,
dass der Kantenschutz als Stahlrahmen und insbesondere als warmgewalzter Stahlrahmen
ausgebildet ist. Dieser bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes
mit einem Kantenschutz der Deckplatte liegt die Erkenntnis zugrunde, dass an die Deckplatte
angrenzende Elemente, insbesondere Bodenelemente des Gebäudes, die zweckmäßigerweise
ebenfalls mit einem Kantenschutz versehen sind, nahezu bündig an die Deckplatte angelegt
werden können, sodass vorzugsweise lediglich eine kleine Fuge zwischen der Deckplatte
und den angrenzenden Bodenelementen resultiert. Auf diese Weise können Geräusche sich
über den Gebäudeuntergrund bewegender Objekte verringert werden.
[0021] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Fundament ein Gesamtgewicht im Bereich
von 2 t bis 20 t, vorzugsweise von 3 t bis 18 t, bevorzugt von 4 t bis 15 t, besonders
bevorzugt von 5 t bis 12 t aufweist. Das Gesamtgewicht des Fundamentes ist insbesondere
durch die Anzahl der Zwischenplatten variierbar bzw. einstellbar. Es liegt in diesem
Zusammenhang im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Zwischenplatte ein Gewicht
im Bereich von 1 t bis 3 t, insbesondere von 1,5 t bis 2,5 t, vorzugsweise von 1,8
t bis 2,2 t aufweist. Empfohlenermaßen weist jede Zwischenplatte des erfindungsgemäßen
Fundamentes ein Gewicht in diesem Bereich auf.
[0022] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Basisplatte und/oder
die zumindest eine Deckplatte und/oder die zumindest eine Zwischenplatte in der Draufsicht
viereckig, insbesondere rechteckig, bevorzugt quadratisch ausgebildet sind. Zweckmäßigerweise
sind alle Platten des erfindungsgemäßen Fundamentes in der Draufsicht viereckig, insbesondere
rechteckig, bevorzugt quadratisch ausgebildet. Bevorzugt weisen die einzelnen Platten
des erfindungsgemäßen Fundamentes hinsichtlich ihrer Länge und Breite jeweils die
gleichen Maße bzw. im Wesentlichen die gleichen Maße auf, sodass die Platten an den
Außenseiten des aus ihnen gebildeten Fundamentes bündig bzw. im Wesentlichen bündig
miteinander abschließen. Grundsätzlich liegen auch andere Plattengeometrien im Rahmen
der Erfindung, beispielsweise eine in der Draufsicht runde, ovale, oder mehreckige
Plattengeometrie. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsform können die Seitenlängen
der einzelnen vorzugsweise rechteckigen, bevorzugt quadratischen Platten des erfindungsgemäßen
Fundamentes jeweils 600 bis 3000 mm, bevorzugt 800 bis 2500 mm, besonders bevorzugt
1000 bis 2200 mm betragen.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist das
zumindest eine Verbindungselement, insbesondere die zumindest eine Gewindestange,
in einem Randbereich der Deckplatte und/oder der zumindest einen Zwischenplatte angeordnet.
Bei der vorzugsweise vorgesehenen Ausgestaltung der Platten des Fundamentes in rechteckiger,
bevorzugt quadratischer Form sind die Verbindungselemente bzw. die Gewindestangen
empfohlenermaßen den Plattenecken der Platten zugeordnet. Es liegt in diesem Zusammenhang
im Rahmen der Erfindung, dass auch das zumindest eine Aufnahmeelement, insbesondere
der zumindest eine Gewindeanker in einem Randbereich der Basisplatte angeordnet ist.
Bei der bevorzugt vorgesehenen rechteckigen, insbesondere quadratischen Ausgestaltung
der Platten des Fundamentes sind die Aufnahmeelemente bzw. die Gewindeanker zweckmäßigerweise
den Ecken der Basisplatte zugeordnet. Es ist bevorzugt, dass die Aufnahmeöffnungen
ebenfalls in einem Randbereich der Platten angeordnet sind und bei rechteckiger, insbesondere
quadratischer Plattenausgestaltung den Plattenecken zugeordnet sind.
[0024] Eine besonders empfohlene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Deckplatte eine größere Dicke aufweist als die Basisplatte
und/oder die zumindest eine Zwischenplatte. Es empfiehlt sich, dass die Zwischenplatten
eine identische Dicke bzw. im Wesentlichen identische Dicke aufweisen. Zweckmäßigerweise
entspricht die Dicke der Basisplatte der Dicke der zumindest einen Zwischenplatte
bzw. der Zwischenplatten.
[0025] Das Verhältnis der Dicke der Deckplatte zu der Dicke der Basisplatte und/oder der
zumindest einen Zwischenplatte beträgt bevorzugt zwischen 1,2 und 1,8, besonders bevorzugt
zwischen 1,3 und 1,7 und ganz besonders bevorzugt zwischen 1,4 und 1,6. Im Rahmen
der Erfindung weist die Basisplatte eine Plattendicke im Bereich von 150 bis 250 mm,
vorzugsweise von 170 bis 220 mm auf. Zweckmäßigerweise beträgt die Dicke der zumindest
einen Zwischenplatte zwischen 150 und 250 mm, bevorzugt zwischen 170 und 220 mm. Es
empfiehlt sich, dass die Plattendicke der Deckplatte im Bereich von 250 bis 350 mm,
vorzugsweise von 270 bis 320 mm liegt. Der Ausführungsform des Fundamentes mit einer
Deckplatte, die eine größere Dicke als die Basisplatte und/oder die zumindest einen
Zwischenplatte aufweist, liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die im Vergleich zu den
übrigen Platten des Fundamentes dicker ausgebildete Deckplatte für die Befestigung
eines Bauelementes, insbesondere einer Stütze des Gebäudes vorgesehen ist und daher
eine entsprechende Dicke für die Aufnahme von dazu erforderlichen Befestigungselementen
aufweisen muss. Dicke einer Platte meint im Rahmen der Erfindung im Übrigen insbesondere
die größte Erstreckung der Platte zwischen Ihrer Plattenoberseite und ihrer Plattenunterseite
quer, insbesondere senkrecht zu der flächigen Erstreckung der Platte.
[0026] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Deckplatte zumindest ein Befestigungselement,
insbesondere zumindest eine Bohrung zur Befestigung eines Bauelementes, insbesondere
einer Stütze an dem Fundament aufweist. Das Befestigungselement, insbesondere die
Bohrung, ist zweckmäßigerweise plattenmittig bzw. im Wesentlichen plattenmittig angeordnet,
sodass das Bauelement, vorzugsweise die Stütze, in der Mitte der Deckplatte befestigt
werden kann. Das Befestigungselement ist vorzugsweise eine Bohrung für die Aufnahme
eines Schwerlastdübels. Bevorzugt sind zumindest zwei, besonders bevorzugt zumindest
drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier Befestigungselemente, insbesondere Bohrungen,
in der Deckplatte vorgesehen. Bei der Stütze handelt es sich insbesondere um eine
Gebäudestütze, vorzugsweise um eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle.
Die Stütze wird vorzugsweise durch zumindest einen Schwerlastdübel an der Deckplatte
des Fundamentes befestigt. Es ist bevorzugt, dass das zumindest eine Befestigungselement,
insbesondere die Bohrung am Verwendungsort in die Deckplatte eingebracht wird.
[0027] Gemäß bevorzugter Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes ist zwischen
der Deckplatte und der Basisplatte zumindest eine Lagerschicht, vorzugsweise aus einem
Elastomerlager, angeordnet. Das Elastomerlager ist empfohlenermaßen auf Basis von
EPDM ausgebildet. Es empfiehlt sich, dass die Lagerschicht eine Dicke im Bereich von
5 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 8 mm bis 12 mm, beispielsweise 10 mm aufweist. Besonders
bevorzugt ist jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes zumindest
eine Lagerschicht, vorzugsweise aus einem Elastomerlager, angeordnet. Es ist möglich,
dass die zumindest eine Lagerschicht als durchgängige, zwischen zwei Platten des Fundamentes
angeordnete Lagerschicht ausgebildet ist. Gemäß bevorzugter Ausführungsform ist die
zumindest eine Lagerschicht, insbesondere jede Lagerschicht des Fundamentes, aus mehreren,
beabstandet angeordneten Lagerstreifen bzw. Elastomerlagerstreifen ausgebildet. Zweckmäßigerweise
sind jeweils zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei Streifen des Elastomerlagers
als Lagerschicht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes angeordnet.
[0028] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Deckplatte aus Beton besteht
bzw. im Wesentlichen besteht. Vorzugsweise ist die zumindest eine Deckplatte zumindest
zweischichtig, insbesondere zweischichtig aus zumindest einer Deckschicht und zumindest
einer Unterschicht aufgebaut. Die Deckschicht kann im Rahmen einer solchen Ausführungsform
als Schicht mit hohem Verschleißwiderstand ausgebildet sein. Ein solcher hoher Verschleißwiderstand
kann im Rahmen der Erfindung beispielsweise durch die Zugabe eines Materials aus veredeltem
Quarz zu dem Beton der Deckschicht erreicht werden. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung,
dass der Deckschicht weitere Zusätze, wie beispielsweise Farbpigmente und dergleichen
zugesetzt sind.
[0029] Die Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung eines vorstehend beschriebenen mobilen
Fundamentes als Fundament für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw.
Zelthalle.
[0030] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das erfindungsgemäße mobile Fundament
am Verwendungsort einfach, funktionssicher und schnell montiert werden kann und nach
der Montage unmittelbar verwendet werden kann. Die einzelnen Platten des erfindungsgemäßen
Fundamentes sind vorgefertigt, sodass bei der Errichtung bzw. dauerhaften Errichtung
von Gebäuden, für deren Stützen das Fundament vorzugsweise verwendet wird, keine Verzögerungen
aufgrund der Aushärtung des Fundamentes entstehen, wie dies bei den aus der Praxis
bekannten monolithischen Fundamentblöcken, die vor Ort gefertigt werden, der Fall
ist. Durch den modularen Aufbau des erfindungsgemäßen Fundamentes zeichnet sich das
Fundament durch eine hohe Variabilität und flexible Einsetzbarkeit aus. Je nach Anzahl
der Platten bzw. Zwischenplatten des erfindungsgemäßen Fundamentes kann ein unterschiedliches
Gesamtgewicht eingestellt werden. Die Erfindung hat insoweit erkannt, dass durch den
Aufbau des Fundamentblockes aus mehreren vorgefertigten Platten die Nachteile der
bekannten, vor Ort gefertigten monolithischen Fundamentblöcke überwunden werden können.
Der Aufbau des erfindungsgemäßen Fundamentes aus mehreren einzelnen Platten erlaubt
es zudem, das Fundament hinsichtlich seiner Ausgestaltung zu variieren und die Platten
gemäß den entsprechenden Anforderungen einzeln anzupassen. Beispielsweise weist gemäß
bevorzugter Ausführungsform die Deckplatte eine größere Dicke auf als die Basisplatte
und/oder die zumindest eine Zwischenplatte. Zudem kann die Deckplatte vorzugsweise
mit einem Kantenschutz versehen sein. Durch das zumindest eine Verbindungselement,
insbesondere durch die zumindest eine Gewindestange und das entsprechende Aufnahmeelement
in der Basisplatte, das insbesondere als Gewindeanker ausgebildet ist, kann eine hervorragende
Verbindung der Platten untereinander erreicht werden. Es ist weiterhin anzumerken,
dass die vorstehend erläuterten Vorteile durch wenig aufwendige und insbesondere wenig
kostenaufwändige Maßnahmen erreicht werden, sodass das erfindungsgemäße Fundament
sich zudem durch eine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnet.
[0031] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1:
- Einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Fundament
- Fig. 2:
- Eine Draufsicht auf den Gegenstand gemäß Fig. 1
- Fig. 3:
- Eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Fundamentes mit einer darauf
montierten Stütze.
[0032] Die Figuren zeigen ein erfindungsgemäßes mobiles Fundament 1. Das Fundament 1 wird
insbesondere für Stützen 16 von vorzugsweise dauerhaft errichteten Leichtbauhallen
oder Zelthallen verwendet. Das Fundament 1 weist eine Basisplatte 2 und eine Deckplatte
3 auf. Die Deckplatte 3 bildet die nach oben hin abschließende Platte des Fundamentes
1. Die Basisplatte 2 bildet die nach unten hin abschließende Platte des Fundamentes
1. Die Deckplatte 3 kann im Verwendungszustand des Fundamentes 1 (Fig. 3) Bestandteil
eines Hallenbodens 19 sein.
[0033] Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren sind zwischen der
Deckplatte 3 und der Basisplatte 2 zwei Zwischenplatten 7 angeordnet. Die Deckplatte
3, die Basisplatte 2 und die Zwischenplatten 7 bestehen empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel
aus Beton bzw. im Wesentlichen aus Beton. Bei dem Fundament 1 handelt es sich vorzugsweise
und im Ausführungsbeispiel um ein Betonfundament. Die Figuren zeigen im Übrigen den
montierten Zustand des Fundamentes 1. In der Fig. 3 ist das montierte Fundament 1
in seinem Verwendungszustand als Fundament 1 für eine Stütze 16 dargestellt.
[0034] Gemäß bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel weist das Fundament
1 vier Verbindungselemete auf, die als Gewindestangen 4 ausgebildet sind. Die Gewindestangen
4 durchgreifen die Deckplatte 3 und die beiden Zwischenplatten 7 und sind mit einem
Endabschnitt 6 jeweils in einem als Gewindeanker 5 ausgebildeten Aufnahmeelement der
Basisplatte 2 aufgenommen. Dementsprechend weist das Fundament 1 bzw. die Basisplatte
2 bevorzugt und im Ausführungsbeispiel vier Gewindeanker 5 auf. Die als Gewindestange
4 ausgebildeten Verbindungselemente erstrecken sich im Ausführungsbeispiel gemäß den
Figuren senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte
3 und der Zwischenplatten 7. Für die Wechselwirkung mit den Gewindeankern 5 weisen
die Gewindestangen 4 bevorzugt zumindest in ihrem Endabschnitt 6 ein nicht näher dargestelltes
Außengewinde auf. Die Gewindeanker 5 sind zweckmäßigerweise mit einem komplementären
Innengewinde, das ebenfalls nicht näher dargestellt ist, versehen.
[0035] Die Zwischenplatten 7 und die Deckplatte 3 weisen gemäß bevorzugter Ausführungsform
und im Ausführungsbeispiel vier Aufnahmeöffnungen 8 für die Gewindestangen 4 auf.
Diese Aufnahmeöffnungen 8 erstrecken sich empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel
senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung der Deckplatte
3 und der Zwischenplatten 7. Weiterhin bevorzugt und im Ausführungsbeispiel durchsetzen
die Aufnahmeöffnungen 8 die Deckplatte 3 und die Zwischenplatten 7. Im montierten
Zustand des erfindungsgemäßen Fundamentes 1 fluchten die Aufnahmeöffnungen 8 der Deckplatte
3 und der Zwischenplatten 7 miteinander. Auf diese Weise kann jede Gewindestange 4
die ihr zugeordneten Aufnahmeöffnungen 8 von der Deckplattenoberseite 10 aus in Richtung
der Basisplatte 2 durchgreifen und mit ihrem Endabschnitt 6 in den zugeordneten Gewindeanker
5 eingreifen und insbesondere in den Gewindeanker 5 eingeschraubt werden.
[0036] Die Gewindestangen 4 weisen im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel an
ihrem der Deckplatte 3 zugeordneten oberen Ende einen Kopf 11 auf, dessen Durchmesser
größer ist als der Durchmesser der Gewindestange. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
sind die Gewindestangen 4 somit als Schrauben ausgebildet. Die Aufnahmeöffnungen 8
sind an ihrem der Deckplattenoberseite 10 zugeordneten Ende an den Durchmesser des
Kopfes 11 der Gewindestangen 4 angepasst. Das obere Ende 9 bzw. der Kopf 11 der Gewindestangen
4 kann somit gemäß bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel in der Deckplattenoberseite
10 versenkt werden und bündig bzw. im Wesentlichen bündig mit der Deckplattenoberseite
10 abschließen. Die einzelnen Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 sind bevorzugt und
im Ausführungsbeispiel über die Gewindestangen 4 und die Gewindeanker 5 verschraubbar
und werden im montierten Zustand insbesondere durch die Wechselwirkung des Kopfes
11 mit der Deckplatte 3 zusammengepresst.
[0037] Die Deckplatte 3 und die Basisplatte 2 weisen empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel
eine als Bewehrungsgitter 18 ausgebildete Bewehrung auf. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
sind in die Deckplatte 3 und in die Basisplatte 2 jeweils zwei Bewehrungsgitter 18
eingebettet, die sich parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu der flächigen Erstreckung
der Basisplatte 2 und der Deckplatte 3 erstrecken. Weiterhin bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
ist jeweils ein Bewehrungsgitter 18 der Plattenoberseite und ein Bewehrungsgitter
18 der Plattenunterseite der Deckplatte 3 bzw. der Basisplatte 2 zugeordnet. Im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren mag das Bewehrungsgitter 18 ein Stahlgitter sein.
[0038] Die Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 sind im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel
jeweils mit zwei Hublöchern 12 versehen. Diese Hublöcher 12 dienen zweckmäßigerweise
zur Wechselwirkung mit einem Hubschlüssel, sodass die Platten 2, 3, 7 des erfindungsgemäßen
Fundamentes mittels einer Transportvorrichtung einfach und funktionssicher bewegt
bzw. versetzt werden können. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel (insbesondere Fig.
2) sind die beiden Hublöcher 12 in einem Zentralbereich der Platten 2, 3, 7 vorgesehen.
[0039] Im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel ist die Deckplatte 3 an ihrer
Deckplattenoberseite 10 mit einem Kantenschutz 13 versehen. Der Kantenschutz 13 umläuft
im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren den Umfang der Deckplatte 3 bzw. der Deckplattenoberseite
10 vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig. Darüber hinaus umgreift der Kantenschutz
13 die deckplattenoberseitige Kante der Deckplatte 3. Dies ist insbesondere in der
Fig. 1 zu erkennen. Der Kantenschutz 13 mag als Stahlrahmen ausgebildet sein.
[0040] Gemäß bevorzugter Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fundamentes 1 sind die Platten
2, 3, 7 des Fundamentes 1 in der Draufsicht quadratisch ausgebildet. Die Platten 2,
3, 7 des Fundamentes 1 weisen zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel hinsichtlich
ihrer Seitenlänge jeweils die gleichen Maße bzw. im Wesentlichen die gleichen Maße
auf und schließen bevorzugt an den Außenseiten des aus ihnen gebildeten Fundamentes
bündig bzw. im Wesentlichen bündig miteinander ab (Fig. 3). Die Seitenlänge der einzelnen
quadratischen Platten 2, 3, 7 des Fundamentes 1 mag im Ausführungsbeispiel gemäß den
Figuren zwischen 1800 und 2200 mm, beispielsweise 2000 mm betragen. Im Rahmen der
Erfindung und im Ausführungsbeispiel ist die Dicke d
1 der Deckplatte 3 größer als die dicke d
2 der Basisplatte 2. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren mag das Verhältnis d
1/d
2 etwa 1,5 betragen. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel entspricht die Plattendicke
der einzelnen Zwischenplatten 7 der Plattendicke d
2 der Basisplatte 2. Die Basisplatte 2 und die einzelnen Zwischenplatten 7 weisen bevorzugt
eine Plattendicke im Bereich von 170 bis 220 mm auf. Die Deckplatte 3 weist zweckmäßigerweise
eine Plattendicke im Bereich von 270 bis 320 mm auf. Im Ausführungsbeispiel gemäß
den Figuren mag die Plattendicke d
2 der Basisplatte 2 und der Zwischenplatten 7 etwa 200 mm und die Plattendicke d
1 der Deckplatte 3 etwa 300 mm betragen.
[0041] Im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren sind die Gewindestangen
4 und die Aufnahmeöffnungen 8 in einem Randbereich der Deckplatte 3 und der Zwischenplatten
7 angeordnet und insbesondere den Plattenecken zugeordnet. Weiterhin bevorzugt und
im Ausführungsbeispiel sind auch die vier Gewindeanker 5 in einem Randbereich der
Basisplatte 2 angeordnet und insbesondere den Plattenecken der Basisplatte 2 zugeordnet.
[0042] Die Deckplatte 3 weist bevorzugt zumindest ein Befestigungselement zur Befestigung
eines Bauelementes, insbesondere einer Stütze 16 an dem Fundament 1 auf. Besonders
bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind vier solcher als Bohrungen 15 ausgebildete
Befestigungselemente in der Deckplatte 3 vorgesehen. Die Stütze 16 wird zweckmäßigerweise
mittels Schwerlastdübeln an dem Fundament 1 bzw. an der Deckplatte 3 befestigt und
diese Schwerlastdübel greifen zweckmäßigerweise in jeweils eine Bohrung 15 der Deckplatte
3 ein.
[0043] Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren ist jeweils zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Platten des Fundamentes 1 eine Lagerschicht 14 angeordnet.
Die Lagerschicht 14 ist zweckmäßigerweise aus einem Elastomerlager ausgebildet. Besonders
bevorzugt und im Ausführungsbeispiel ist jede Lagerschicht aus mehreren beabstandet
angeordneten Elastomerlagerstreifen 17 ausgebildet. Dazu sind bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
jeweils drei Elastomerlagerstreifen 17 als Lagerschicht 14 zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Platten des Fundamentes 1 angeordnet.
[0044] Das erfindungsgemäße Fundament 1 wird Rahmen der Erfindung als Fundament 1 für zumindest
eine Stütze 16 bzw. Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle verwendet.
1. Mobiles Fundament, wobei das Fundament (1) zumindest eine Basisplatte (2) und zumindest
eine oberhalb der Basisplatte (2) angeordnete Deckplatte (3) aufweist, wobei die Basisplatte
(2) und die Deckplatte (3) durch zumindest ein die Deckplatte (3) durchgreifendes,
insbesondere als Gewindestange (4) ausgebildetes, Verbindungselement verbunden sind
und wobei die Basisplatte (2) dazu zumindest ein Aufnahmeelement, insbesondere zumindest
einen Gewindeanker (5), zur Aufnahme eines Endabschnittes (6) des Verbindungselementes
bzw. der Gewindestange (4) aufweist.
2. Mobiles Fundament nach Anspruch 1, wobei zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte
(2) zumindest eine Zwischenplatte (7) angeordnet ist und wobei vorzugsweise zumindest
zwei, bevorzugt zumindest drei Zwischenplatten (7) zwischen der Deckplatte (3) und
der Basisplatte (2) angeordnet sind.
3. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Fundament (1) zumindest
zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier
Verbindungselemente bzw. Gewindestangen (4) aufweist und/oder wobei die Basisplatte
(2) zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier,
insbesondere vier Aufnahmeelemente bzw. Gewindeanker (5) aufweist.
4. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Deckplatte (3) und/oder
die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, besonders
bevorzugt zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier
Aufnahmeöffnungen (8) für das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente, insbesondere
für die Gewindestange (4) bzw. die Gewindestangen (4) aufweist bzw. aufweisen.
5. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das zumindest eine Verbindungselement,
insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), mit dem der Deckplatte (3) zugeordneten
oberen Ende (9) bündig mit der Deckplattenoberseite (10) abschließt und/oder in der
Deckplatte (3) versenkt ist.
6. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das zumindest eine Verbindungselement,
insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), an dem der Deckplatte (3) zugeordneten
oberen Ende (9) einen Kopf (11) aufweist, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser
des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange (4).
7. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Basisplatte (2) und/oder
die Deckplatte (3) eine Bewehrung aufweist bzw. aufweisen.
8. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Basisplatte (2) und/oder
die Deckplatte (3) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest ein Hubloch
(12), vorzugsweise zumindest zwei, insbesondere zwei Hublöcher (12) aufweist bzw.
aufweisen und wobei das zumindest eine Hubloch (12) bevorzugt in einem Zentralbereich
der jeweiligen Platte (2, 3, 7) angeordnet ist.
9. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Deckplatte (3) an ihrer
Deckplattenoberseite (10) mit einem Kantenschutz (13) versehen ist, der den Umfang
der Deckplatte (3) bzw. der Deckplattenoberseite (10) vorzugsweise vollständig bzw.
im Wesentlichen vollständig umläuft.
10. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Fundament (1) ein Gesamtgewicht
im Bereich von 2 t bis 20 t, vorzugsweise von 3 t bis 18 t, bevorzugt von 4 t bis
15 t, besonders bevorzugt von 5 t bis 12 t aufweist.
11. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Deckplatte (3) eine
größere Dicke aufweist als die Basisplatte (2) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte
(7).
12. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei zwischen der Deckplatte
(3) und der Basisplatte (2) zumindest eine Lagerschicht (14), vorzugsweise aus einem
Elastomerlager, angeordnet ist und wobei bevorzugt jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Platten (2, 3, 7) des Fundamentes (1) eine solche Lagerschicht (14) angeordnet ist.
13. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Deckplatte (3) zumindest
ein Befestigungselement, insbesondere zumindest eine Bohrung (15), zur Befestigung
eines Bauelementes, vorzugsweise einer Stütze (16), an dem Fundament (1), aufweist.
14. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei die zumindest eine Zwischenplatte
(7) ein Gewicht im Bereich von 1 t bis 3 t, insbesondere von 1,5 t bis 2,5 t, vorzugsweise
von 1,8 t bis 2,2 t aufweist.
15. Verwendung eines mobilen Fundamentes nach einem der Ansprüche 1 bis 14 als Fundament
(1) für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Mobiles Fundament, wobei das Fundament (1) zumindest eine Basisplatte (2) und zumindest
eine oberhalb der Basisplatte (2) angeordnete Deckplatte (3) aufweist, wobei die Basisplatte
(2) und die Deckplatte (3) durch zumindest ein die Deckplatte (3) durchgreifendes,
insbesondere als Gewindestange (4) ausgebildetes, Verbindungselement verbunden sind
und wobei die Basisplatte (2) dazu zumindest ein Aufnahmeelement, insbesondere zumindest
einen Gewindeanker (5), zur Aufnahme eines Endabschnittes (6) des Verbindungselementes
bzw. der Gewindestange (4) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Fundament (1) ein Beton-Fundament ist, dessen einzelne Platten auf Basis von
Beton ausgebildet sind und insbesondere aus Beton bestehen bzw. im Wesentlichen bestehen
und dass die Deckplatte (3) eine größere Dicke aufweist als die Basisplatte (2).
2. Mobiles Fundament nach Anspruch 1, wobei zwischen der Deckplatte (3) und der Basisplatte
(2) zumindest eine Zwischenplatte (7) angeordnet ist und wobei vorzugsweise zumindest
zwei, bevorzugt zumindest drei Zwischenplatten (7) zwischen der Deckplatte (3) und
der Basisplatte (2) angeordnet sind.
3. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Fundament (1) zumindest
zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier
Verbindungselemente bzw. Gewindestangen (4) aufweist und/oder wobei die Basisplatte
(2) zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, besonders bevorzugt zumindest vier,
insbesondere vier Aufnahmeelemente bzw. Gewindeanker (5) aufweist.
4. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Deckplatte (3) und/oder
die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, besonders
bevorzugt zumindest drei, ganz besonders bevorzugt zumindest vier, insbesondere vier
Aufnahmeöffnungen (8) für das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente, insbesondere
für die Gewindestange (4) bzw. die Gewindestangen (4) aufweist bzw. aufweisen.
5. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das zumindest eine Verbindungselement,
insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), mit dem der Deckplatte (3) zugeordneten
oberen Ende (9) bündig mit der Deckplattenoberseite (10) abschließt und/oder in der
Deckplatte (3) versenkt ist.
6. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das zumindest eine Verbindungselement,
insbesondere die zumindest eine Gewindestange (4), an dem der Deckplatte (3) zugeordneten
oberen Ende (9) einen Kopf (11) aufweist, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser
des Verbindungselementes bzw. der Gewindestange (4).
7. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Basisplatte (2) und/oder
die Deckplatte (3) eine Bewehrung aufweist bzw. aufweisen.
8. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Basisplatte (2) und/oder
die Deckplatte (3) und/oder die zumindest eine Zwischenplatte (7) zumindest ein Hubloch
(12), vorzugsweise zumindest zwei, insbesondere zwei Hublöcher (12) aufweist bzw.
aufweisen und wobei das zumindest eine Hubloch (12) bevorzugt in einem Zentralbereich
der jeweiligen Platte (2, 3, 7) angeordnet ist.
9. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Deckplatte (3) an ihrer
Deckplattenoberseite (10) mit einem Kantenschutz (13) versehen ist, der den Umfang
der Deckplatte (3) bzw. der Deckplattenoberseite (10) vorzugsweise vollständig bzw.
im Wesentlichen vollständig umläuft.
10. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Fundament (1) ein Gesamtgewicht
im Bereich von 2 t bis 20 t, vorzugsweise von 3 t bis 18 t, bevorzugt von 4 t bis
15 t, besonders bevorzugt von 5 t bis 12 t aufweist.
11. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 2 bis 10, wobei die Deckplatte (3) eine
größere Dicke aufweist als die zumindest eine Zwischenplatte (7).
12. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei zwischen der Deckplatte
(3) und der Basisplatte (2) zumindest eine Lagerschicht (14), vorzugsweise aus einem
Elastomerlager, angeordnet ist und wobei bevorzugt jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Platten (2, 3, 7) des Fundamentes (1) eine solche Lagerschicht (14) angeordnet ist.
13. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Deckplatte (3) zumindest
ein Befestigungselement, insbesondere zumindest eine Bohrung (15), zur Befestigung
eines Bauelementes, vorzugsweise einer Stütze (16), an dem Fundament (1), aufweist.
14. Mobiles Fundament nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei die zumindest eine Zwischenplatte
(7) ein Gewicht im Bereich von 1 t bis 3 t, insbesondere von 1,5 t bis 2,5 t, vorzugsweise
von 1,8 t bis 2,2 t aufweist.
15. Verwendung eines mobilen Fundamentes nach einem der Ansprüche 1 bis 14 als Fundament
(1) für zumindest eine Hallenstütze einer Leichtbauhalle bzw. Zelthalle.