(19)
(11) EP 4 053 351 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.04.2025  Patentblatt  2025/14

(21) Anmeldenummer: 22159270.2

(22) Anmeldetag:  28.02.2022
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/68(2006.01)
E04G 11/36(2006.01)
E04C 5/16(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E04B 1/6806; E04B 1/6807; E04G 11/365; E04C 5/16

(54)

DEHNFUGENSCHALUNG MIT SPANNVORRICHTUNG

EXPANSION JOINT FORMWORK WITH CLAMPING DEVICE

COFFRAGE POUR JOINTS DE DILATATION POURVU DE DISPOSITIF DE SERRAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 01.03.2021 DE 102021104831

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.09.2022  Patentblatt  2022/36

(73) Patentinhaber: FWR Solutions GmbH
96342 Stockheim/Ofr. (DE)

(72) Erfinder:
  • FISCHER, Willibald
    96342 Stockheim (DE)

(74) Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB 
Leopoldstraße 4
80802 München
80802 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 2 253 779
US-A- 2 171 120
DE-A1- 102016 217 430
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Dehnfugenschalung für den Betonbau nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Betonbauten werden in der Regel in Abschnitten erstellt, wobei sich zwischen den zeitlich nacheinander erzeugten Betonierabschnitten Fugen bilden. Diese sind entweder Arbeitsfugen, wenn die Betonierabschnitte unmittelbar, allenfalls unter Zwischenschaltung einer verlorenen Schalung, aneinanderstoßen, oder Dehnfugen, wenn zwischen benachbarten Betonierabschnitten ein Spalt verbleibt, der durch eine verformbare Trennfugeneinlage aufgefüllt wird. Dehnfugen werden vorgesehen, damit sich die ausgehärteten Betonierabschnitte unter Wärmeeinfluss ausdehnen oder bei Krafteinwirkungen auf das Bauwerk relativ zueinander bewegen können, ohne dass Schäden im Beton entstehen.

    [0003] An der Grenze eines Betonierabschnitts wird eine Schalung mit einer Schalungstafel angeordnet, die einen stirnseitigen Abfluss des Betons aus dem Betonierabschnitt verhindert. Der noch fließfähige Beton übt dabei auf die Schalungstafel einen erheblichen hydrostatischen Druck aus. Um ein Wegdrängen der Schalungstafel beim Gießen des zuerst herzustellenden Betonierabschnitts zu verhindern, ist es bekannt, eine Rückverankerungseinrichtung vorzusehen. Diese weist mindestens ein Zugglied auf, das einenends mit der Schalungswand und anderenends auf der dem Erstbetonierabschnitt zugewandten Seite der Schalungswand mit der statischen Bewehrung oder einem Bodenanker verbunden wird. Dadurch entsteht eine Abspannung der Schalungstafel gegen den Betondruck.

    [0004] Bei verlorenen Schalungen für Arbeitsfugen ist es beispielsweise aus der EP 2 157 260 A1 oder aus der EP 2 192 237 A2 bekannt, als Rückverankerungs-Zugglied eine stangenförmige Zugstrebe zu verwenden, die an ihrem einen Ende die Schalungstafel durchsetzt und dort mit einer Schraubverbindung gesichert ist, während sie an ihrem anderen Ende unmittelbar oder über einen Einhängebügel oder eine Einhängeschlaufe mit der statischen Bewehrung verbunden ist. Derartige Rückverankerungseinrichtungen eignen sich sehr gut für verlorene Stirnabschalungen von Arbeitsfugen. Für das Erstellen von Dehnfugen sind sie jedoch nicht geeignet, weil eine Dehnfuge nicht durch ein steifes Bauteil durchquert werden darf, um die Beweglichkeit der Betonabschnitte in der Fuge nicht zu behindern.

    [0005] Das Kriterium, dass eine Dehnfuge nicht durch ein steifes Bauteil durchquert werden darf, ist bei der Dehnfugenschalung nach der gattungsbildenden DE 10 2016 217 430 A1 dadurch gewährleistet, dass die Rückverankerungsvorrichtung die Schalungswand mittels eines flexiblen Zugelements quert, das die Beweglichkeit in der Dehnfuge nicht nennenswert behindert. Dieses, insbesondere als Seilschlaufe ausgebildete, Zugglied ist bei der Dehnfugenschalung nach DE 10 2016 217 340 A1 auf der Seite des Zweitabschnitts unmittelbar an der dortigen Tragkonstruktion eingehängt, die dadurch das Widerlager für die in der Rückverankerungsvorrichtung auftretenden Zugkräfte bildet. Zum Spannen der Rückverankerungsvorrichtung ist bei der bekannten Dehnfugenschalung ein in die Rückverankerungsvorrichtung integrierter Zugstab vorgesehen, der mittels einer Verschraubung in Längsrichtung verstellt werden kann. Dieser Zugstab befindet sich im Erstabschnitt. Dort ist die Verschraubung schwer zugänglich, insbesondere wenn dort mehrere Lagen an statischer Bewehrung eingebaut sind.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabung der Dehnfugenschalung zu vereinfachen.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch eine Dehnfugenschalung gelöst, zum Anbringen zwischen einem zuerst zu betonierenden Erstabschnitt und einem danach zu betonierenden Zweitabschnitt im Betonbau zwecks Bildung einer Dehnfuge zwischen den Abschnitten, mit einem verlorenen Schalungselement, das eine eine verformbare Trennfugeneinlage zwischen beidseitigen Abdeckblechen enthaltende Schalungswand aufweist, wobei an der erstabschnittseitigen Seite der Schalungswand eine erste und an der zweitabschnittseitigen Seite der Schalungswand eine zweite Tragkonstruktion befestigt ist, und mit einer Rückverankerungsvorrichtung gegen den Betondruck im Erstabschnitt, die einen Endes Mittel zum Verankern an der statischen Bewehrung oder am Boden im Erstabschnitt aufweist und anderen Endes die Schalungswand mit einem flexiblen Zugelement längsbeweglich durchsetzt und zweitabschnittseitig an einem Widerlager der zweiten Tragkonstruktion mit seinem dortigen Endbereich in Richtung vom Zweitabschnitt auf die Schalungswand abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Widerlager und dem Endbereich eine im Zweitabschnitt betätigbare Spannvorrichtung angeordnet ist, mittels derer der Abstand zwischen dem Widerlager und dem Endbereich durch Aufspreizen des flexiblen Zugelements vergrößerbar ist

    [0008] Bei der erfindungsgemäßen Dehnfugenschalung befinden sich die zu betätigende Spannvorrichtung für die Rückverankerungsvorrichtung im Zweitabschnitt. Dort ist sie leicht zugänglich und unschwer zu bedienen. Dies erleichtert und beschleunigt den Einbau der Schalung.

    [0009] Vorteilhafterweise weist die Spannvorrichtung eine Stellschraube mit Gewindeschaft und Schraubkopf auf, die mit dem freien Ende des Gewindeschafts drehbar am Widerlager abgestützt ist, und mit deren Gewindeschaft ein Ziehblock verschraubt ist, der mit dem zweitabschnittseitigen Endbereich des Zugelements derartig koppelbar ist, dass der Endbereich durch Drehen der Stellschraube in Richtung von der Schalungswand weg in den Zweitabschnitt gezogen wird. Damit ist die Stellschraube im Zweitabschnitt gut erreichbar und insbesondere mit einem Ackuschrauber schnell, maschinell anziehbar.

    [0010] Das Widerlager kann integraler Teil der zweiten Tragkonstruktion sein, wodurch sich die Spannvorrichtung direkt auf der zweiten Tragkonstruktion abstützt.

    [0011] Insbesondere weist das Widerlager eine an der zweiten Tragkonstruktion befestigte oder abgestützte Grundplatte und eine von dieser in Richtung des Zweitabschnitts abstehende Hülse auf, in der das freie Ende des Gewindeschafts drehbar aufnehmbar ist. Damit wird eine einfach zu fertigende, betriebssichere Gestaltung zur Lagerung der Spannvorrichtung bereitgestellt.

    [0012] Insbesondere umfasst der Ziehblock eine Lochplatte und eine koaxial zu deren Loch an ihr befestigte Mutter, die auf den Gewindeschaft aufgeschraubt ist. Damit kann eine vorteilhafte Lagerung des flexiblen Zugelements an der Lochplatte ermöglicht werden. Zudem ist die flache Gestaltung platzsparend. Die Lochplatte erstreckt sich insbesondere orthogonal zum Gewindeschaft.

    [0013] Insbesondere ist das flexible Zugelement ein Seilzug, der den Ziehblock mit seinem zweitabschnittseitigen Endbereich umschlingt. Vorteilhafterweise ist das flexible Zugelement ein Stahlseil.

    [0014] Insbesondere weist die Lochplatte zur Seite hin offene Schlitze auf, in denen der Seilzug aufgenommen ist. Dies ermöglicht, dass der Seilzug nach dem Durchführen durch die Schalungswand einfach und sicher mit der Spannvorrichtung verbunden werden kann, nämlich durch Einlegen in die Schlitze.

    [0015] Insbesondere bildet der der Seilzug eine geschlossene Schlaufe, deren erstabschnittseitiger Endbereich in das den Verankerungsmitteln entgegengesetzte Ende eines Zugstabs der Rückverankerungsvorrichtung einhängbar ist. Dadurch wird eine einfache Anbindung des Seilzugs im Erstabschnitt ermöglicht.

    [0016] Insbesondere ist die Länge des Zugstabs veränderlich. Somit kann der Seilzug leicht auf Spannung mit dem Zugstab verbunden werden und bleibt somit sicher in Verbindung mit dem Zugstab und der Spannvorrichtung, auch bevor die Spannvorrichtung gespannt wird.

    [0017] Insbesondere besteht der Seilzug aus einem Doppelstrang. Damit kann ein flexibler aber dennoch mit hohen Zugkräften belastbarer Seilzug bereitgestellt werden.

    [0018] Vorteilhafterweise weist jeder Strang des Doppelstrangs einen Durchmesser von 3 bis 5 mm, vorzugsweise 4 mm, auf. Dies sind insbesondere bei einem Stahlseil vorteilhafte Dimensionen bei ausreichender Zugfestigkeit.

    [0019] Insbesondere durchsetzt der Seilzug die Schalungswand in Löchern, deren Durchmesser größer als der Seilzugdurchmesser oder Doppelstrangdurchmesser des Seilzugs ist. Vorteilhafterweise sind die Löcher allenfalls doppelt so groß wie die der Seilzugdurchmesser oder Doppelstrangdurchmesser. Damit kann der Seilzug einerseits noch einfach durch die Löcher durchgeführt werden, andererseits wird die Position des Seilzugs auch bereits vor dem Spannen wohldefiniert. Zudem kann der Durchtritt von Beton verhindert werden.

    [0020] Insbesondere weist die zweite Tragkonstruktion einen Doppelbügel auf, dessen Bügel durch die Grundplatte des Widerlagers verbunden sind. Somit dient die Grundplatte auch synergetisch der Struktur der zweiten Tragkonstruktion. Insbesondere ist die zweite Tragkonstruktion so ausgelegt, dass daran eine statische Bewehrung des Zweitabschnitts befestigt werden kann.

    [0021] Es ist weiterhin ein Verfahren zum Rückverankern einer Schalungswand beschrieben, bei dem eine Rückverankerungsvorrichtung an einer statischen Bewehrung oder am Boden in einem Erstabschnitt befestigt wird. Davor, zeitgleich oder danach wird ein flexibles Zugelement der Rückverankerungsvorrichtung durch eine Schalungswand durchgeführt, die den Erstabschnitt von einem Zweitabschnitt abgrenzt. Dann wird das flexible Zugelements in dem Zweitabschnitt gespannt. Insbesondere wird zum Spannen eine im Zweitabschnitt angeordnete Spannvorrichtung verwendet. Das Verfahren kann insbesondere an einer Dehnfugenschalung wie vorangehend definiert durchgeführt werden.

    [0022] Weiterhin ist eine Verwendung einer expandierenden bzw. aufspreizende Spannvorrichtung zum Spannen einer Rückverankerungsvorrichtung für eine Schalungswand im Betonbau beschrieben.

    [0023] Im Stand der Technik werden Rückverankerungsvorrichtungen hingegen durch kontrahierende Spannvorrichtungen gespannt.

    [0024] Die Erfindung wird im Folgenden an einem beispielhaften Ausführungsbespiel erläutert.

    Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dehnfugenschalung in Draufsicht.

    Figur 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung der Spannvorrichtung.

    Figur 2a zeigt ein Detail aus Figur 2.

    Figur 3 zeigt den Schnitt, A-A aus Figur 2.

    Figur 4 zeigt den Schnitt B-B aus Figur 2.

    Figur 5 zeigt eine Seitenschnittansicht gemäß C-C aus Figur 1.

    Figur 6 zeigt eine Seitenansicht gemäß D-D aus Figur 1.



    [0025] In Figur 1 ist eine Dehnfugenschalung zwischen einem Erstabschnitt 1 (BA1) und einem Zweitabschnitt 2 (BA2) in Draufsicht dargestellt. Der Erstabschnitt 1 und der Zweitabschnitt 2 werden nacheinander mit Beton aufgefüllt. Der Erstabschnitt 1 und der Zweitabschnitt 2 werden voneinander durch ein verlorenes Schalungselement 3 abgegrenzt, das eine Schalungswand 4 aufweist. Die Schalungswand 4 weist eine verformbare Trennfugeneinlage 5 auf, sowie beidseitige Abdeckbleche 6. Somit wird durch diese Schalungswand 4 eine Dehnfuge ausgebildet, die Ausdehnungen und Relativbewegungen der Betonteile kompensieren kann.

    [0026] Das Schalungselement 3 ist über einen Abstandhalter 7 an einer wiederverwendbaren Schalung 8 abgestützt, die einen oder mehrere Betonierabschnitte begrenzt. Bei der Schalung 8 kann es sich insbesondere um eine Holzschalung handeln. In den Betonierabschnitten BA1, BA2 ist vorteilhafterweise, wie in Figur 1 für den Erstabschnitt 1 dargestellt, eine statische Bewehrung 9 vorgesehen. Die statische Bewehrung 9 umfasst insbesondere ein Gitter aus Metallstäben.

    [0027] Weiterhin ist eine Rückverankerungsvorrichtung 10 vorgesehen, die über Mittel 11 in Form einer Seilzugschlaufe an der statischen Bewehrung 9 eingehängt ist. Am gegenüberliegenden Ende weist die Rückverankerungsvorrichtung 10 ein flexibles Zugelement 12 auf, das durch Löcher 13 in der Schalungswand 4 geführt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das flexible Zugelement 12 aus einem Paar von Seilsträngen, die eine geschlossene Schlaufe oder Doppelschlaufe bilden. Das flexible Zugelement 12 erstreckt sich bis zu einer Spannvorrichtung 14, die im Zweitabschnitt 2 angeordnet ist. Insbesondere wird das flexible Zugelement 12 in der Spannvorrichtung 14 eingehängt.

    [0028] Die Rückverankerungsvorrichtung 7 weist einen im Erstabschnitt 1 angeordneten, zweiteiligen Zugstab 15 auf. Die Länge des Zugstabs 15 ist über einen Klemmmechanismus 16 veränderlich. Nach dem Befestigen des flexiblen Zugelements 12 in der Spannvorrichtung 14 kann durch Verkürzung des Zugstabs 15 eine Vorspannung auf das flexible Zugelement 12 aufgebracht werden. Dann wird die Spannvorrichtung 14 expandiert, d.h. die Länge der Spannvorrichtung wird vergrößert, sodass das flexible Zugelement 12 weiter in den Zweitabschnitt 2 gezogen wird. Somit wird die Schalungswand 4 in Richtung des Erstabschnitts 1 vorgespannt und somit gegen den Betondruck beim späteren Auffüllen des Erstabschnitts 1 mit Beton verankert.

    [0029] Das Schalungselement 3 weist weiterhin erstabschnittseitig eine erste Tragkonstruktion 17 auf, die an dem erstabschnittseitigen Abdeckblech 6 über Stege 30 befestigt ist und sich an der die statische Bewehrung 9 abstützt. Weiterhin weist das Schalungselement 3 zweitabschnittseitig eine zweite Tragkonstruktion 18 auf, die an dem zweitabschnittseitigen Abdeckblech 6 über Stege 31 befestigt ist.

    [0030] Die Schalungswand 4 enthält ein Fugenband 33, das in einem von den Tragkonstruktionen 17, 18 ausgebildeten Käfig 34 angeordnet ist.

    [0031] Wie in mehr Detail in Figur 2 dargestellt, ist an der zweiten Tragkonstruktion 18 ein Widerlager 19 befestigt, das eine Grundplatte 20 und eine von der Grundplatte 20 in Richtung des Zweitabschnitts 2 abstehende Hülse 21 aufweist. Die Spannvorrichtung 14 umfasst eine Stellschraube 22, die einen Gewindeschaft 23 und einen Schraubkopf 24 aufweist. Besonders geeignet ist eine M16-200 Schraube. Wie in der vergrößerten Bereichsschnittansicht durch das Widerlager 19 in Fig. 2a dargestellt ist, ist das dem Erstabschnitt 1 zugewandte Ende des Gewindeschafts 23 in der Hülse 21 aufgenommen, und kann darin frei drehen. Das freie Ende des Gewindeschafts 23 stützt sich in der Hülse 21 an der Grundplatte 20 ab und überträgt dort die Reaktionskraft auf die Spannkraft auf die Tragkonstruktion 18 und damit auf die Schalungswand 4. Der Schraubkopf 24 ist am gegenüberliegenden Ende des Gewindeschafts 23 angeordnet.

    [0032] Ein Ziehblock 25 ist auf den Gewindeschaft 23 aufgeschraubt. Der Ziehblock 25 umfasst eine Lochplatte 26 und eine daran befestigte Mutter 27, durch die sich beide der Gewindeschaft 23 erstreckt. Das flexible Zugelement 12 ist im Erstabschnitt 1 in den Zugstab 15 eingehängt. Im Zweitabschnitt 2 ist ein Endbereich 29 des flexiblen Zugelements 12 in den Ziehblock 25 der Spannvorrichtung 14 eingehängt. Insbesondere bildet das flexible Zugelement 12 eine geschlossene Schlaufe, die bereits durch die Schalungswand 4 durchgeführt angeliefert werden kann.

    [0033] Nachdem eine Vorspannung durch Verkürzung des Zugstabs 15 mit dem Klemmmechanismus 16 aufgebracht wurde, wird der Schraubkopf 24 mit einer Schraubmaschine gedreht und der Ziehblock 25 somit von Erstabschnitt 1 wegbewegt, sodass der Abstand 100 zwischen Widerlager 19 und dem Endbereich 29 des flexiblen Zugelements 12 vergrößert wird. Dadurch wird die Rückverankerungsvorrichtung 10 vollständig gespannt. Dabei wird der Ziehblock 25 initial händisch gegen Verdrehen gesichert. Alternativ kann auch eine mechanische Verdrehsicherung für den Ziehblock 25 vorgesehen sein, beispielsweise durch eine an der zweiten Tragkonstruktion 18 befestigte Führung für den Ziehblock. Dies ist aber nicht notwendig, da nach Aufbau einer Vorspannung, die Verdrehsicherung durch das flexible Zugelement 12 gewährleistet wird.

    [0034] In Figur 3 ist dargestellt, wie die Grundplatte 20 des Widerlagers 19 auf der zweiten Tragkonstruktion 18 befestigt ist. Der Tragkonstruktion 18 besteht hier aus einem Doppelbügel mit Zwischenabstand. Die Grundplatte 20 ist brückenartig auf die Streben der zweiten Tragkonstruktion 18 geschweißt. Weiterhin wird die Anordnung des Gewindeschafts 23 in der Hülse 21 gezeigt, sowie die dazu exzentrische Führung des flexiblen Zugelements 12.

    [0035] Diese exzentrische Führung wird insbesondere durch die in Figur 4 dargestellte Lochplatte 26 des Ziehblocks 25 ermöglicht. Das flexible Zugelement 12 wird durch Schlitze 28 in der Lochplatte 26 geführt, die eine bezüglich des Gewindeschafts 23 exzentrische Lagerung des flexiblen Zugelements 12 ermöglichen.

    [0036] In Figur 5 ist die Anordnung von zwei der Spannvorrichtungen untereinander auf der Schalungswand 4 in einer Seitenschnittansicht gezeigt. Der doppelte Seilstrang des flexible Zugelements 12 durchläuft die Löcher 13 in der Schalungswand 4.

    [0037] In Figur 6 ist die Anordnung des Ziehblocks 25 jeder der Spannvorrichtungen dargestellt, und wie das flexible Zugelement 12 in den Schlitzen 28 der Lochplatte 26 aufgenommen ist. Der Endbereich 29 des flexiblen Zugelements 12 ist um den Gewindeschaft 23 geführt, wie auch in Fig. 2 dargestellt. Dabei werden die Stränge des Doppelstrangs des flexiblen Zugelements 12 jeweils auf entgegengesetzten Seiten des Gewindeschaft 23 vorbeigeführt. Der Doppelstrang wird also durch den Gewindeschaft 23 aufgespreizt.

    [0038] In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird bei der vorangehenden beschriebenen Vorrichtung das flexible Zugelement 12 in den Zugstab 15 eingehängt und dann die Stellschraube 22 so lange gedreht, bis das flexible Zugelement 12 ausreichend gespannt ist, um die Schalungswand 4 bezüglich des Erstabschnitts 1 zu verankern. Dafür wird eine expandierende Spannvorrichtung 14 wie dargestellt verwendet.

    [0039] Die Grobeinstellung der Spannung kann am längenveränderlichen Zugstab 15 schon vor dessen Montage eingestellt werden. Die endgültige Spannung wird durch die erfindungsgemäße Spannvorrichtung 14 aufgebracht.

    [0040] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.

    [0041] Der einen Teil der Rückverankerungsvorrichtung bildende Zugstab ist aus der DE 10 2017 216 383 A1 bekannt. Die Rückverankerungsvorrichtung kann jedoch auf der Seite des Erstabschnitts anders ausgebildet sein, insbesondere so wie in den Ausführungsbeispielen der DE 10 2016 217 430 A1. Anstelle eines Doppelstrangs kann für das flexible Zugelement 12 auch ein einfacher Strang verwendet werden, solange dessen Durchmesser zwecks ausreichender Festigkeit nicht so groß gewählt werden muss, dass er die Beweglichkeit in der Dehnfuge beeinträchtigt. Bei sehr hohen Spannungen können auch mehr als zwei Stränge von ca. 4mm Durchmesser erforderlich werden. Die Grundplatte 20 des Widerlagers 19 muss nicht an die zweite Tragkonstruktion angeschweißt werden. Sie kann auch abgekantet und auf den oder die Bügel der zweiten Tragkonstruktion 18 aufgeschoben und durch die Spannkraft angepresst werden. Statt einer angeschweißten Mutter 27 kann der Ziehblock 25 auch selbst mit einem Gewinde in seinem Durchgangsloch versehen werden. Der Seilzug des flexiblen Zugelements 12 muss nicht schlaufenförmig sein. Er kann auch mit einem oder mehr freien Ende(n) am Ziehblock 25 zum Beispiel durch Klemmschrauben, Klemmplatte, oder Verschweißen befestigt sein.


    Ansprüche

    1. Dehnfugenschalung zum Anbringen zwischen einem zuerst zu betonierenden Erstabschnitt (1) und einem danach zu betonierenden Zweitabschnitt (2) im Betonbau zwecks Bildung einer Dehnfuge zwischen den Abschnitten (1, 2), mit einem verlorenen Schalungselement (3), das eine eine verformbare Trennfugeneinlage (5) zwischen beidseitigen Abdeckblechen (6) enthaltende Schalungswand (4) aufweist, wobei an einer erstabschnittseitigen Seite der Schalungswand (4) eine erste Tragkonstruktion (17) und an einer zweitabschnittseitigen Seite der Schalungswand (4) eine zweite Tragkonstruktion (18) mit Widerlager (19) befestigt ist, und mit einer Rückverankerungsvorrichtung (10) gegen den Betondruck im Erstabschnitt (1), wobei die Rückverankerungsvorrichtung (10) einen Endes Mittel (11) zum Verankern an einer statischen Bewehrung (9) oder am Boden im Erstabschnitt (1) aufweist und anderen Endes die Schalungswand (4) mit einem flexiblen Zugelement (12) längsbeweglich durchsetzt und zweitabschnittseitig abgestützt ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    zwischen dem Widerlager (19) und einem Endbereich (29) des flexiblen Zugelements (12) eine im Zweitabschnitt (2) betätigbare Spannvorrichtung (14) angeordnet ist, mittels derer der Abstand (100) zwischen dem Widerlager (19) und dem Endbereich (29) durch Aufspreizen des flexiblen Zugelements vergrößerbar ist.
     
    2. Dehnfugenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (14) eine Stellschraube (22) mit Gewindeschaft (23) und Schraubkopf (24) aufweist, die mit dem freien Ende des Gewindeschafts (23) drehbar am Widerlager (19) abgestützt ist, und mit deren Gewindeschaft ein Ziehblock (25) verschraubt ist, der mit dem zweitabschnittseitigen Endbereich (29) des Zugelements (12) derartig koppelbar ist, dass der Endbereich (29) durch Drehen der Stellschraube (22) in Richtung von der Schalungswand (4) weg in den Zweitabschnitt (2) gezogen wird.
     
    3. Dehnfugenschalung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (19) eine an der zweiten Tragkonstruktion (18) befestigte oder abgestützte Grundplatte (20) und eine von dieser in Richtung des Zweitabschnitts (2) abstehende Hülse (21) aufweist, in der das freie Ende des Gewindeschafts (23) drehbar aufnehmbar ist.
     
    4. Dehnfugenschalung wenigstens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ziehblock (25) eine Lochplatte (26) und eine koaxial zu deren Loch an ihr befestigte Mutter (27) umfasst, die auf den Gewindeschaft (23) aufgeschraubt ist.
     
    5. Dehnfugenschalung wenigstens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Zugelement (12) ein Seilzug ist, der den Ziehblock (25) mit seinem zweitabschnittseitigen Endbereich (29) umschlingt.
     
    6. Dehnfugenschalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (26) zur Seite hin offene Schlitze (28) aufweist, in denen der Seilzug aufgenommen ist.
     
    7. Dehnfugenschalung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass
    der Seilzug eine geschlossene Schlaufe bildet, deren erstabschnittseitiger Endbereich in das den Verankerungsmitteln (11) entgegengesetzte Ende eines Zugstabs (15) der Rückverankerungsvorrichtung (10) einhängbar ist.
     
    8. Dehnfugenschalung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Zugstabs (15) veränderlich ist.
     
    9. Dehnfugenschalung wenigstens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug aus einem Doppelstrang besteht.
     
    10. Dehnfugenschalung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Strang des Doppelstrangs einen Durchmesser von 3 bis 5 mm, vorzugsweise 4 mm, aufweist.
     
    11. Dehnfugenschalung wenigstens nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug die Schalungswand (4) in Löchern (13) durchsetzt, deren Durchmesser größer als der Seilzugdurchmesser oder Doppelstrangdurchmesser des Seilzugs ist.
     
    12. Dehnfugenschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Tragkonstruktion (18) einen Doppelbügel aufweist, dessen Bügel durch die Grundplatte (20) des Widerlagers (19) verbunden sind.
     


    Claims

    1. An expansion joint formwork for placing between a primary section (1) to be first concreted and a secondary section (2) to be concreted thereafter in concrete construction for forming an expansion joint between the sections (1, 2) comprising a permanent formwork element (3) having a formwork wall (4) including a deformable expansion joint (5) inserted between cover plates (6) on both sides, wherein on a primary section side of the formwork wall (4) a first support structure (17) and on a secondary section side of the formwork wall (4) a second support structure (18) having an abutment (19) are attached, respectively, and a bracing device (10) against the pressure of concrete in the primary section (1), wherein the bracing device (10) at one end includes means (11) for anchoring a static reinforcement (9) or at the bottom in the primary section (1) and at the other end of the formwork wall (4) is penetrated by a flexible tension member (12) so as to be longitudinally movable and is supported at the secondary section,
    characterized in that
    between the abutment (19) and an end portion (29) of the flexible tension member (12) a clamping device (14) operable in the secondary section (2) is interposed by means of which the distance (100) between the abutment (19) and the end portion (29) can be enlarged by spreading the flexible tension member.
     
    2. The expansion joint formwork according to claim 1, characterized in that the clamping device (14) includes a setting screw (22) having a threaded shank (23) and a screw head (24) rotatably supported against the abutment (19) with the free end of the threaded shank (23), wherein the threaded shank thereof is screwed into a tensioning block (25) which can be coupled to the end portion (29) of the tension member (12) at the secondary section so that the end portion (29) is drawn away from the formwork wall (4) into the secondary section (2) by turning the setting screw (22).
     
    3. The expansion joint formwork according to claims 1 and 2, characterized in that the abutment (19) includes a base plate (20) attached to the second support structure (18) or supported thereby and a sleeve (21) projecting therefrom towards the secondary section (2) into which the free end of the threaded shank (23) can be rotatably inserted.
     
    4. The expansion joint formwork according at least to claim 2, characterized in that the tensioning block (25) comprises an apertured plate (26) and a nut (27) attached thereto coaxially to the aperture thereof and screwed onto the threaded shank (23).
     
    5. The expansion joint formwork according at least to claim 2, characterized in that the flexible tension member (12) is a tensioning cable wrapped around the tensioning block (25) by its end portion (29) at the secondary section.
     
    6. The expansion joint formwork according to claim 5, characterized in that the apertured plate (26) includes slots (28) opening sidewards into which the tensioning cable is inserted.
     
    7. The expansion joint formwork according to claims 5 or 6, characterized in that the tensioning cable forms a closed loop, wherein the end portion thereof at the primary section can be hooked into the end of the tension rod (15) of the bracing device (10) opposite to the anchoring means (11).
     
    8. The expansion joint formwork according to claim 7, characterized in that the length of the tension rod (15) is variable.
     
    9. The expansion joint formwork according at least to claim 5, characterized in that the tensioning cable is made of a double-stranded cable.
     
    10. The expansion joint formwork according to claim 9, characterized in that each strand of the double-stranded cable has a diameter of 3 to 5 mm, preferably 4 mm.
     
    11. The expansion joint formwork according at least to any one of claims 5 to 10, characterized in that the tensioning cable penetrates the formwork wall (4) in holes (13) the diameter of which is larger than the diameter of the tensioning cable or the diameter of the double strands of the tensioning cable.
     
    12. The expansion joint formwork according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the second support structure (18) includes a double yoke, wherein the individual yokes thereof are connected to each other by the base plate (20) of the abutment (19).
     


    Revendications

    1. Coffrage pour joints de dilatation à mettre en place entre une première section (1) à bétonner et une deuxième section (2) à bétonner par la suite dans un ouvrage en béton afin de former un joint de dilatation entre les sections (1, 2), comprenant un élément de coffrage perdu (3) qui présente une paroi de coffrage (4) contenant un insert déformable formant joint de séparation (5) entre des tôles de couverture (6) présentes des deux côtés, dans lequel, à l'aide d'un palier de butée (19), une première structure porteuse (17) est fixée sur un côté de la paroi de coffrage (4) qui se trouve du côté de la première section et une deuxième structure porteuse (18) est fixée sur un côté de la paroi de coffrage (4) qui se trouve du côté de la deuxième section, et comprenant un dispositif de tirant d'ancrage (10) contrant la pression du béton dans la première section (1), dans lequel le dispositif de tirant d'ancrage (10) présente, à une extrémité, un moyen (11) à ancrer au niveau d'une armature statique (9) ou du sol dans la première section (1) et, à l'autre extrémité, la paroi de coffrage (4) est traversée dans le sens longitudinal par un élément de traction flexible (12) et est soutenue du côté de la deuxième section,
    caractérisé en ce que
    un dispositif de serrage (14) pouvant être actionné au sein de la deuxième section (2), et au moyen duquel la distance (100) entre le palier de butée (19) et la région d'extrémité (29) peut être augmentée par allongement de l'élément de traction flexible, est agencé entre le palier de butée (19) et une région d'extrémité (29) de l'élément de traction flexible (12).
     
    2. Coffrage pour joints de dilatation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (14) présente une vis de réglage (22) avec une tige filetée (23) et une tête de vis (24), ladite vis étant soutenue de manière à ce que l'extrémité libre de la tige filetée (23) puisse tourner au niveau du palier de butée (19), et sa tige filetée étant vissée dans un bloc de traction (25) pouvant être couplé à la région d'extrémité (29), située du côté de la deuxième section, de l'élément de traction (12) de telle manière que, par torsion de la vis de réglage (22), la région d'extrémité (29) est tirée dans la deuxième section (2) dans une direction qui l'éloigne de la paroi de coffrage (4).
     
    3. Coffrage pour joints de dilatation selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le palier de butée (19) présente une plaque de base (20) fixée ou soutenue au niveau de la deuxième structure porteuse (18) et un manchon (21) qui dépasse de ladite plaque de base en direction de la deuxième section (2) et au sein duquel l'extrémité libre de la tige filetée (23) peut être accueillie de manière rotative.
     
    4. Coffrage pour joints de dilatation au moins selon la revendication 2, caractérisé en ce que le bloc de traction (25) comprend une plaque perforée (26) et un écrou (27) fixé à ladite plaque perforée de manière coaxiale par rapport au trou de celle-ci, ledit écrou étant vissé sur la tige filetée (23).
     
    5. Coffrage pour joints de dilatation au moins selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de traction flexible (12) est un câble de traction dont la région d'extrémité (29) située du côté de la deuxième section entoure le bloc de traction (25).
     
    6. Coffrage pour joints de dilatation selon la revendication 5, caractérisé en ce que la plaque perforée (26) présente des fentes (28) ouvertes sur le côté et dans lesquelles est accueilli le câble de traction.
     
    7. Coffrage pour joints de dilatation selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le câble de traction forme une boucle fermée, dont la région d'extrémité située du côté de la première section peut être accrochée à l'extrémité, opposée aux moyens d'ancrage (11), d'une barre de traction (15) du dispositif de tirant d'ancrage (10).
     
    8. Coffrage pour joints de dilatation selon la revendication 7, caractérisé en ce que la longueur de la barre de traction (15) est variable.
     
    9. Coffrage pour joints de dilatation au moins selon la revendication 5, caractérisé en ce que le câble de traction est constitué d'un double brin.
     
    10. Coffrage pour joints de dilatation selon la revendication 9, caractérisé en ce que chaque brin du double brin présente un diamètre compris entre 3 et 5 mm, de manière préférée égal à 4 mm.
     
    11. Coffrage pour joints de dilatation au moins selon l'une quelconque des revendications 5 à 10, caractérisé en ce que le câble de traction traverse la paroi de coffrage (4) dans des trous (13) dont le diamètre est supérieur au diamètre de câble de traction ou au diamètre de double brin du câble de traction.
     
    12. Coffrage pour joints de dilatation selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la deuxième structure porteuse (18) présente un étrier double, dont les branches sont reliées grâce à la plaque de base (20) du palier de butée (19).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente