[0001] Die Erfindung betrifft eine Installationseinrichtung für eine Verwendung in einem
Aufzugschacht gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die
WO 2019/52970 A1 ist der nächstliegende Stand der Technik und beschreibt eine Installationseinrichtung
für eine Verwendung in einem Aufzugschacht mit zwei parallel in einer Trägerrichtung
verlaufenden Trägern, welche ein erstes Trägerende und ein zweites Trägerende aufweisen.
Die Träger verfügen jeweils über ein Abstützelement, welches am ersten Trägerende
schwenkbar angeordnet ist. Die Abstützelemente sind so ausgeführt und angeordnet,
dass sich die Träger in einer Installationsposition der Installationseinrichtung über
die Abstützelemente im Bereich einer Türöffnung, insbesondere an einer Schwelle einer
Türöffnung des Aufzugschachts abstützen. Die zweiten Trägerenden sind so ausgeführt,
dass sich die Träger in der Installationsposition der Installationseinrichtung über
die zweiten Trägerenden an einer der genannten Türöffnung des Aufzugschachts gegenüberliegenden
Schachtwand zumindest mittelbar abstützen. Die Länge der Träger ist dabei grösser
als der Abstand zwischen Schachtwand und Schwelle der Türöffnung, so dass die Träger
in der Installationsposition gegenüber der Horizontalen nach oben geneigt im Aufzugschacht
angeordnet sind.
[0003] Die Installationseinrichtung verfügt ausserdem über eine Aufnahmevorrichtung zur
Aufnahme einer Verlagerungsvorrichtung, mittels welcher Installationsmaterial im Aufzugschacht
verlagert werden kann. Die Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme der Verlagerungsvorrichtung
ist so ausgeführt und in der Installationsposition der Installationseinrichtung so
an der Installationseinrichtung angeordnet, dass sich eine von der Aufnahmevorrichtung
aufgenommene Verlagerungsvorrichtung in der Installationsposition der Installationseinrichtung
von oben auf der Aufnahmevorrichtung abstützt. Die Aufnahmevorrichtung ist dabei im
Bereich der ersten Trägerenden angeordnet. Die Verlagerungsvorrichtung wird so auf
der Aufnahmevorrichtung angeordnet, dass ein Tragmittel über das die Verlagerungsvorrichtung
Installationsmaterial im Aufzugschacht verlagern kann, zunächst in Trägerrichtung
entlang der Träger verläuft und dann über eine Umlenkrolle in die Vertikale umgelenkt
wird.
[0004] Demgegenüber ist es insbesondere die Aufgabe der Erfindung, eine Installationseinrichtung
für eine Verwendung in einem Aufzugschacht vorzuschlagen, welche besonders einfach
aufgebaut und/oder besonders einfach in ihre Installationsposition gebracht werden
kann. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einer Installationseinrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Die erfindungsgemässe Installationseinrichtung für eine Verwendung in einem Aufzugschacht
verfügt über einen in einer Trägerrichtung verlaufenden Träger, ein Abstützelement
und eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme einer Verlagerungsvorrichtung, mittels welcher
Installationsmaterial im Aufzugschacht verlagert werden kann. Der Träger weist ein
erstes Trägerende und ein zweites Trägerende auf. Das Abstützelement ist am ersten
Trägerende schwenkbar angeordnet und so ausgeführt und angeordnet, dass sich der Träger
in einer Installationsposition der Installationseinrichtung über das Abstützelement
im Bereich einer Türöffnung des Aufzugschachts abstützen kann. Das zweite Trägerende
ist so ausgeführt, dass sich der Träger in der Installationsposition der Installationseinrichtung
über das zweite Trägerende an einer der genannten Türöffnung des Aufzugschachts gegenüberliegenden
Schachtwand zumindest mittelbar abstützen kann. Die Länge des Trägers ist dabei insbesondere
grösser als der Abstand zwischen Schachtwand und Schwelle der Türöffnung, so dass
der Träger in der Installationsposition insbesondere gegenüber der Horizontalen nach
oben geneigt im Aufzugschacht angeordnet ist. Die genannte Neigung des Trägers hängt
bei einer festen Länge des Trägers vom genannten Abstand zwischen Schachtwand und
Schwelle der Türöffnung ab. Die Neigung nimmt dabei mit steigendem Abstand und damit
steigender Tiefe des Aufzugschachts ab.
[0006] Die Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme der Verlagerungsvorrichtung ist so ausgeführt
und in der Installationsposition der Installationseinrichtung so an der Installationseinrichtung
angeordnet, dass sich eine von der Aufnahmevorrichtung aufgenommene Verlagerungsvorrichtung
in der Installationsposition der Installationseinrichtung von oben auf einer Abstützfläche
der Aufnahmevorrichtung abstützt.
[0007] Erfindungsgemäss stützt sich die Aufnahmevorrichtung so über eine einstellbare Abstützvorrichtung
auf dem Träger ab, dass ein Winkel zwischen einer Abstützebene, in der die Abstützfläche
der Aufnahmevorrichtung verläuft, und der Trägerrichtung des Trägers veränderbar ist.
[0008] Die Abstützebene, in der die Abstützfläche der Aufnahmevorrichtung verläuft, kann
damit unabhängig von der oben beschriebenen Neigung des Trägers gegenüber der Horizontalen
und damit unabhängig von der Tiefe des Aufzugschachts so eingestellt werden, dass
sie horizontal oder zumindest nahezu horizontal verläuft. Wenn die Verlagerungsvorrichtung
auf der Aufnahmevorrichtung angeordnet ist, kann ein Tragmittel über das die Verlagerungsvorrichtung
Installationsmaterial im Aufzugschacht verlagern kann, direkt und ohne Umlenkung vertikal
nach unten verlaufen. Damit ist keine Umlenkung für das Tragmittel notwendig, was
einen einfachen Aufbau der Installationseinrichtung ermöglicht. Ausserdem benötigt
die Installationseinrichtung nur einen Träger, was zu einem geringen Gewicht der Installationseinrichtung
führt. Die Installationseinrichtung kann damit einfach im Aufzugschacht in seine Installationsposition
gebracht werden.
[0009] Die Abstützfläche der Aufnahmevorrichtung wird insbesondere von einem Rahmen gebildet,
der beispielsweise aus Metallprofilen bestehen kann. Der Rahmen weist insbesondere
eine rechteckige Grundform auf. Der Rahmen ist insbesondere offen, so dass das Tragmittel
der sich auf dem Rahmen abstützenden Verlagerungsvorrichtung ungehindert nach unten
erstrecken kann.
[0010] Die für die Installationseinrichtung vorgesehene Verlagerungsvorrichtung ist insbesondere
als eine elektrische Winde ausgeführt, die von einer Steuerungseinrichtung angesteuert
werden kann. Die Verlagerungsvorrichtung wirkt mit einem Tragmittel zusammen, das
beispielsweise als ein Seil, ein Riemen oder eine Kette ausgeführt sein kann. Die
Verlagerungsvorrichtung ist kein notwendiger, sondern nur ein optionaler Bestandteil
der erfindungsgemässen Installationseinrichtung
[0011] Die Installationseinrichtung kann insbesondere während der Installation einer Aufzuganlage
in einem Aufzugschacht eingesetzt werden. Sie ist insbesondere dann vorteilhaft einsetzbar,
wenn die Aufzuganlage keinen oberhalb des Aufzugschachts angeordneten Maschinenraum
aufweist oder der Aufzugschacht so hoch ist, dass während der Installation der Aufzuganlage
in unterschiedlichen Höhen eine Installationseinrichtung angeordnet werden muss. Mit
einer an der Installationseinrichtung angeordneten Verlagerungsvorrichtung kann bei
der Installation benötigtes Installationsmaterial im Aufzugschacht verlagert werden.
Bei dem Installationsmaterial kann es sich beispielsweise um Führungsschienen handeln,
die an Schachtwänden fixiert werden und zur Führung einer Aufzugkabine dienen. Es
ist auch möglich, dass eine Arbeitsplattform, auf der Monteure Installationsarbeiten
vornehmen können, von der Verlagerungsvorrichtung im Aufzugschacht verlagert wird.
Insbesondere dient die erfindungsgemässe Installationseinrichtung zur Verlagerung
einer automatisierten Montagevorrichtung zur Durchführung von Installationen in einem
Aufzugschacht, wie sie beispielsweise in der
WO 2017/016783 A1 beschrieben ist.
[0012] Der Träger ist als ein in Trägerrichtung langgestrecktes Element ausgeführt und besteht
insbesondere aus Metall. Es ist auch möglich, dass der Träger aus einem anderen Werkstoff,
beispielsweise aus einem verstärkten Kunststoff oder Karbon besteht. Der Träger kann
beispielsweise hauptsächlich aus einem T-Träger, einem Doppel-T-Träger oder einem
Rohr aufgebaut sein. Der Träger kann beispielsweise wie ein in der
US 8,646,224 B2 beschriebener Träger in Form eines "construction apparatus" ausgeführt sein.
[0013] Das Abstützelement ist schwenkbar am ersten Trägerende des Trägers angeordnet, wobei
die zugehörige Schwenkachse insbesondere senkrecht zur Trägerrichtung des Trägers
und in der Installationsposition der Installationseinrichtung horizontal verläuft.
Das Abstützelement verfügt insbesondere über zwei, einen rechten Winkel bildende Anlageelemente.
Die Anlageelemente sind dabei so ausgeführt und angeordnet, dass in der Installationsposition
der Installationseinrichtung ein Anlageelement an einem Boden einer Schwelle einer
Türöffnung und das andere an der an die Schwelle angrenzenden Schachtwand anliegt.
Die Anlageelemente weisen insbesondere Durchgangslöcher auf, über welche sie und damit
das Abstützelement mit dem Boden bzw. der Schachtwand verschraubt werden können.
[0014] Unter der Installationsposition der Installationseinrichtung soll hier die Position
der Installationseinrichtung verstanden werden, in der sie für eine Installation einer
Aufzuganlage im Aufzugschacht verwendet werden kann. In der Installationsposition
stützt sich der Träger über das Abstützelement an der Schwelle einer Türöffnung des
Aufzugschachts ab, wobei das Abstützelement insbesondere wie oben beschrieben an der
Schwelle fixiert ist. Ausserdem stützt sich der Träger über das zweite Trägerende
an einer der genannten Türöffnung des Aufzugschachts gegenüberliegenden Schachtwand
zumindest mittelbar ab. Unter einer mittelbaren Abstützung soll dabei verstanden werden,
dass am zweiten Trägerende ein weiteres Abstützelement angeordnet ist, über das sich
das zweite Trägerende an der Schachtwand abstützt. Es ist auch möglich, dass sich
das zweite Trägerende direkt an der Schachtwand abstützt. Die Abstützung des zweiten
Trägerendes erfolgt dabei insbesondere in einer Höhe oberhalb der genannten Schwelle,
so dass der Träger ausgehend von der Schwelle nach oben geneigt angeordnet ist. Die
Schachtwand gegenüber der Türöffnung kann auch einen Absatz aufweisen, auf dem der
Träger aufliegen kann. Damit kann der Träger ausgehend von der Schwelle auch waagrecht
oder nach unten geneigt angeordnet sein.
[0015] Die Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme der Verlagerungsvorrichtung verfügt über eine
Abstützfläche, auf der in der Installationsposition der Installationseinrichtung zumindest
ein Teil der Verlagerungsvorrichtung steht und sich dieser Teil damit von oben auf
der Aufnahmevorrichtung abstützt.
[0016] Zum Einbringen der Installationseinrichtung in den Aufzugschacht bzw. in die Installationsposition
im Aufzugschacht, kann insbesondere eine in den Aufzugschacht hineinragende Installationsplattform
temporär installiert werden. Die Installationsplattform ragt insbesondere über die
genannte Türöffnung in den Aufzugschacht hinein und wird von ausserhalb des Aufzugschachts
gehalten. Derartige temporäre Installationsplattformen werden häufig bei der Installation
von so genannten High-Rise-Aufzügen, also Aufzügen in Gebäuden mit sehr vielen Stockwerken,
verwendet.
[0017] In Ausgestaltung der Erfindung weist die einstellbare Abstützvorrichtung einen mehrteiligen
Arm auf, welcher über zumindest einen ersten Armteil und einen zweiten Armteil verfügt.
Die beiden Armteile sind gegeneinander verschiebbar ausgeführt, womit eine Länge des
Arms veränderbar ist. Damit kann die beschriebene Änderung des Winkels zwischen der
Abstützebene und der Trägerrichtung besonders einfach und kostengünstig realisiert
werden.
[0018] Der genannte mehrteilige Arm ist insbesondere zweiteilig ausgeführt, er kann aber
auch über mehr als zwei Armteile verfügen. Der mehrteilige Arm ist so angeordnet,
dass sich ein erstes Ende zumindest mittelbar am Träger abstützt und ein zweites Ende
mit einer ersten Seite der Aufnahmevorrichtung verbunden ist. Durch die Änderung der
Länge des Arms kann der genannte Winkel verändert werden und insbesondere die Abstützebene
und damit die Abstützfläche horizontal ausgerichtet werden. Die Aufnahmevorrichtung
ist dabei insbesondere über eine bezüglich des Trägers ortsfest angeordnete Schwenkachse
mit der Abstützvorrichtung und damit mit dem Träger gekoppelt. Die Schwenkachse ist
dabei an einer der ersten Seite gegenüberliegenden, zweiten Seite der Aufnahmevorrichtung
angeordnet. Bei einer Veränderung der Länge des mehrteiligen Arms wird damit die Aufnahmevorrichtung
um die genannte Schwenkachse gegenüber der Abstützvorrichtung und damit gegenüber
dem Träger verschwenkt.
[0019] Das Verschieben der beiden Armteile zueinander erfolgt insbesondere von einem Monteur
von Hand. Es ist aber auch möglich, dass die Abstützvorrichtung über einen Aktor verfügt,
beispielsweise in Form eines elektrischen Spindelantriebs oder einer hydraulischen
oder pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheit, mittels welchem die beiden Armteile gegeneinander
verschoben werden können.
[0020] Die einstellbare Abstützvorrichtung weist insbesondere mehr als einen mehrteiligen
Arm, insbesondere zwei mehrteilige Arme auf. Damit kann eine besonders sichere und
stabile Abstützung der Aufnahmevorrichtung und damit einer von der Aufnahmevorrichtung
aufgenommene Verlagerungsvorrichtung erreicht werden.
[0021] Der erste Armteil und der zweite Armteil sind insbesondere ineinander verschiebbar
ausgeführt. Das ermöglicht eine besonders einfache und kostengünstige Ausführung der
Abstützvorrichtung und damit der Installationseinrichtung.
[0022] Der erste Armteil und der zweite Armteil sind dazu beispielsweise als Metallprofile
ausgeführt, wobei eine Innenkontur des zweiten Armteils so auf eine Aussenkontur des
ersten Armteils angepasst ist, dass es das erste Armteil aufnehmen kann. Die Metallprofile
können beispielsweise einen rechteckigen oder runden Querschnitt aufweisen. Es ist
auch möglich, dass die beiden Armteile nebeneinander verlaufen und so gegeneinander
verschoben werden können.
[0023] Der erste Armteil und der zweite Armteil sind insbesondere in unterschiedlichen Positionen
zueinander mit einem Bolzen gegeneinander fixierbar. Damit kann eine gewünschte Position
der beiden Armteile zueinander einfach und kostengünstig gesichert werden, was einen
sicheren Betrieb der Installationseinrichtung gewährleistet.
[0024] Ein Armteil, beispielsweise der erste Armteil weist dazu mehrere Ausnehmungen, beispielsweise
in Form von Durchgangslöchern auf, die mit einer Ausnehmung des zweiten Armteils in
Deckung gebracht werden kann. Durch die in Deckung gebrachten Ausnehmungen im ersten
Armteil und im zweiten Armteil kann ein Bolzen durchgesteckt werden, womit die beiden
Armteile gegeneinander fixiert werden. Es ist auch möglich, dass beide Armteile mehrere
Ausnehmungen aufweisen.
[0025] In Ausgestaltung der Erfindung weist die Aufnahmevorrichtung wenigstens eine Seitenschürze
zur Sicherung der Verlagerungsvorrichtung auf, welche in eine von der Abstützebene
abweichenden Richtung verläuft. Damit kann wirkungsvoll verhindert werden, dass sich
eine von der Aufnahmevorrichtung aufgenommene Verlagerungsvorrichtung von der Aufnahmevorrichtung
lösen und im schlimmsten Fall im Aufzugschacht unkontrolliert nach unten fallen kann.
Es wird somit ein sicherer Betrieb der Installationseinrichtung gewährleistet.
[0026] Die genannte Seitenschürze verläuft insbesondere senkrecht zur Abstützebene nach
oben. Sie ist insbesondere an eine Höhe der vorgesehenen Verlagerungsvorrichtung so
angepasst, dass die Verlagerungsvorrichtung die Seitenschürze nicht überragt. Die
Seitenschürze weist insbesondere Ausnehmungen bzw. Öffnungen auf, über die eine Sicherung
der Verlagerungsvorrichtung, beispielsweise mittels Schrauben ermöglicht wird. Die
Aufnahmevorrichtung weist insbesondere zwei Seitenschürzen auf, die so angeordnet
sind, dass die Verlagerungsvorrichtung zwischen den beiden Seitenschürzen angeordnet
ist. Die beiden Seitenschürzen können dabei gleich oder unterschiedlich ausgeführt
sein. Sie können sich insbesondere in ihrer Höhe, d. h. in ihrer Erstreckung in vertikaler
Richtung nach oben im montierten Zustand unterscheiden.
[0027] In Ausgestaltung der Erfindung kann die Aufnahmevorrichtung in einer quer zur Trägerrichtung
des Trägers verlaufenden Querrichtung in unterschiedlichen Positionen am Träger angeordnet
werden. Damit wird eine flexible Ausgestaltung der Installationseinrichtung ermöglicht.
Die Position der Aufnahmevorrichtung gegenüber dem Träger kann damit an die Ausgestaltung
der Verlagerungsvorrichtung angepasst werden. Die Position der Aufnahmevorrichtung
kann insbesondere so gewählt werden, dass das Tragmittel der Verlagerungsvorrichtung
sicher und mit einem ausreichenden Abstand am Träger vorbei verläuft. Ausserdem kann
damit das Tragmittel an unterschiedlichen Seiten des Trägers vorbeigeführt werden.
[0028] Um die genannte flexible Anordnung der Aufnahmevorrichtung zu ermöglichen, weist
sie insbesondere eine erste Seite und eine in Trägerrichtung gegenüberliegende zweite
Seite auf. Dabei sind an der ersten Seite und an der zweiten Seite Anschlusselemente
zur Herstellung einer Verbindung zur einstellbaren Abstützvorrichtung angeordnet,
wobei die Verbindung sowohl über Anschlusselemente der ersten Seite, als auch der
zweiten Seite erfolgt. Die Anschlusselemente an der ersten Seite und der zweiten Seite
sind so angeordnet, dass die erste Seite entweder in Richtung des ersten Trägerendes
oder in Richtung des zweiten Trägerendes orientiert sein kann. Damit kann die genannte
flexible Ausgestaltung der Installationseinrichtung besonders einfach und kostengünstig
erreicht werden.
[0029] Die Aufnahmevorrichtung kann in zwei verschiedenen Stellungen mit der Abstützvorrichtung
verbunden werden, wobei ein Wechsel zwischen den Stellungen durch eine Drehung der
Aufnahmevorrichtung um 180° um die Senkrechte erfolgt. Die Anschlusselemente an den
beiden Seiten der Aufnahmevorrichtung sind dabei in Querrichtung versetzt angeordnet,
so dass sich bei den beiden genannten Stellungen der Aufnahmevorrichtung unterschiedliche
Positionen der Aufnahmevorrichtung bezüglich des Trägers in Querrichtung ergeben.
An jeder der beiden Seiten der Aufnahmevorrichtung sind insbesondere Anschlusselemente
angeordnet, die nur in einer der beiden genannten Stellungen genutzt werden.
[0030] In Ausgestaltung der Erfindung bilden die Aufnahmevorrichtung und die einstellbare
Abstützvorrichtung eine Baugruppe, die vom Träger demontierbar ausgeführt ist. Damit
kann der Träger auch für andere Zwecke verwendet werden.
[0031] Die genannte Baugruppe kann beispielsweise mittels U-förmigen, den Träger umgreifenden
Haltern am Träger montiert und damit fixiert werden. Es ist auch möglich, dass der
Träger Ausnehmungen, beispielsweise in Form von Gewindelöchern aufweist, über welche
die genannte Baugruppe am Träger montiert und damit fixiert werden kann. Die genannten
Verbindungen der Baugruppe mit dem Träger sind lösbar ausgeführt, so dass die Baugruppe
vom Träger demontiert werden kann.
[0032] Die Baugruppe aus Aufnahmevorrichtung und einstellbarer Abstützvorrichtung ist insbesondere
in Trägerrichtung an verschiedenen Positionen am Träger montierbar. Damit kann vorteilhaft
eine gewünschte Position der Verlagerungsvorrichtung in Trägerrichtung und damit ein
gewünschter Verlauf des Tragmittels der Verlagerungsvorrichtung eingestellt werden.
[0033] Die beschriebene Anordnung der genannten Baugruppe an verschiedenen Positionen in
Trägerrichtung am Träger wird beispielsweise dadurch realisiert, dass die genannten
U-förmigen Halter und der Träger so ausgeführt sind, dass sie in verschiedenen Positionen
zueinander angeordnet werden können. Alternativ oder zusätzlich kann der Träger mehrere,
in Trägerrichtung versetzt angeordnete Ausnehmungen zur Fixierung der genannten Baugruppe
aufweisen.
[0034] Die Baugruppe aus Aufnahmevorrichtung und einstellbarer Abstützvorrichtung in Trägerrichtung
ist insbesondere verschiebbar gegenüber dem Träger am Träger angeordnet. Dadurch ist
es vorteilhaft möglich, dass die genannte Baugruppe nicht zuerst fest am Träger montiert
werden muss, bevor die Verlagerungsvorrichtung auf der Aufnahmevorrichtung angeordnet
wird. Die Verlagerungsvorrichtung kann dann schon auf der Aufnahmevorrichtung angeordnet
werden, wenn sich die genannte Baugruppe noch in der Nähe des ersten Trägerendes befindet.
Anschliessend kann die genannte Baugruppe mit der Verlagerungsvorrichtung, beispielsweise
mit einem Kettenzug in ihre vorgesehene Position gebracht bzw. gezogen werden. Damit
kann das Anordnen der Verlagerungsvorrichtung an ihrer vorgesehenen Position besonders
gut an die Platzverhältnisse im Aufzugschacht angepasst werden.
[0035] Die beschriebene Verschiebung der genannten Baugruppe in Trägerrichtung gegenüber
dem Träger wird beispielsweise dadurch realisiert, dass die genannten U-förmigen Halter
und der Träger gegeneinander verschiebbar so ausgeführt sind.
[0036] In Ausgestaltung der Erfindung weist die Installationseinrichtung eine von der Aufnahmevorrichtung
aufgenommene Verlagerungsvorrichtung auf. Die Verlagerungsvorrichtung bildet damit
einen Teil der Installationseinrichtung.
[0037] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen,
in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen
sind. Die Zeichnungen sind lediglich schematisch und nicht massstabsgetreu.
[0038] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Installationseinrichtung in einer Installationsposition in einem Aufzugschacht
und einer angehängten automatisierten Montagevorrichtung,
- Fig. 2
- eine Installationseinrichtung in Installationsposition in einer Seitenansicht in einem
ersten Aufzugschacht,
- Fig. 3
- die Installationseinrichtung aus Fig. 2 in einer Draufsicht in einer leicht vergrösserten
Darstellung,
- Fig. 4
- die Installationseinrichtung aus Fig.2 in Installationsposition in einem zweiten Aufzugschacht,
welcher weniger tief ist als der erste Aufzugschacht und
- Fig. 5
- die Installationseinrichtung aus Fig. 4 in einer Draufsicht in einer leicht vergrösserten
Darstellung.
[0039] Gemäss Fig. 1 verfügt ein Aufzugschacht 10 für eine nicht dargestellte Aufzuganlage
über eine erste, unterste Türöffnung 12, der ein erstes, unterstes Stockwerk 13 zugeordnet
ist. An dieses erste, unterste Stockwerk 13 schliesst sich nach oben ein zweites Stockwerk
15 mit einer zweiten Türöffnung 14, ein drittes Stockwerk 17 mit einer dritten Türöffnung
16, ein viertes Stockwerk 19 mit einer vierten Türöffnung 18 und ein fünftes, oberstes
Stockwerk 21 mit einer fünften, obersten Türöffnung 20 an.
[0040] An einer Schwelle 22, des dritten Stockwerks 17 stützt sich eine, in der Fig. 1 sehr
vereinfacht dargestellte Installationseinrichtung 24 schräg nach oben in den Aufzugschacht
10 hinein ab. Die Installationseinrichtung 24 stützt sich ausserdem an einer der dritten
Schachtöffnung 16 gegenüberliegenden Schachtwand 26 ab. Die Installationseinrichtung
24 verfügt über eine Verlagerungsvorrichtung 48 in Form einer elektrischen Winde.
Über ein Tragmittel 28 der Verlagerungsvorrichtung 48, beispielsweise in Form eines
Seils oder eine Kette ist an der Verlagerungsvorrichtung 48 und damit an der Installationseinrichtung
24 eine automatisierte Montagevorrichtung 30 aufgehängt, mittels welcher zumindest
teilautomatisiert Montageschritte im Aufzugschacht 10 ausgeführt werden können. Die
Montagevorrichtung 30 kann beispielsweise entsprechend einer in der
WO 2017/016783 A1 beschriebenen Montagevorrichtung ausgeführt sein. Die Montagevorrichtung 30 kann
mittels der Verlagerungsvorrichtung 48 und dem Tragmittel 28 im Aufzugschacht 10 vertikal
verlagert werden. Die Montagevorrichtung 30 kann damit in der in der Fig. 1 dargestellten
Position der Installationseinrichtung 24 im Aufzugschacht 10 Montagearbeiten auf Höhe
des ersten und zweiten Stockwerks 13, 15 durchführen. Die Montagevorrichtung 30 wird
bei einer Installation einer Aufzuganlage im Aufzugschacht 10 verwendet und kann damit
als Installationsmaterial bezeichnet werden.
[0041] Um auch weiter oben im Aufzugschacht 10 Montagearbeiten durchführen zu können, kann
die Installationseinrichtung 24 am fünften Stockwerk 21 in die Installationsposition
gebracht werden. Vor dem Abbau der Installationseinrichtung 24 am dritten Stockwerk
17 kann die Montagevorrichtung 30 auf dem zweiten Stockwerk 15 zwischengelagert werden.
Wenn die Installationseinrichtung 24 am fünften Stockwerk 21 wieder in die Installationsposition
gebracht wurde, kann die Montagevorrichtung 30 vom zweiten Stockwerk 15 wieder in
den Aufzugschacht 10 gebracht werden.
[0042] In der Realität weisen Aufzugschächte, in denen eine derartige Installationseinrichtung
und eine automatisierte Montagevorrichtung eingesetzt werden, deutlich mehr als 5
Stockwerke, beispielsweise mindestens 15 Stockwerke auf. Die Installationseinrichtung
kann die Montagevorrichtung insbesondere auch über mehr als 2 Stockwerke, beispielsweise
30 Stockwerke oder ca. 100 m verlagern.
[0043] Gemäss Fig. 2 und Fig. 3 verfügt die Installationseinrichtung 24 über einen langgestreckten,
in einer Trägerrichtung 31 verlaufenden Träger 32, an dessen ersten Ende 34 ein Abstützelement
36 schwenkbar angeordnet ist. Die Schwenkachse verläuft dabei in der Fig. 2 senkrecht
zur Darstellungsebene. Das Abstützelement 36 verfügt über ein erstes, flaches Anlageelement
38, das in der Installationsposition der Installationseinrichtung 24 an einem Boden
eines Stockwerks 17 anliegt und mit Schrauben am Boden fixiert wird. Das Abstützelement
36 verfügt ausserdem über ein zweites, flaches Anlageelement 40, das senkrecht zum
ersten Anlageelement 38 angeordnet ist und in der Installationsposition der Installationseinrichtung
24 an die mit dem Boden des Stockwerks 17 die Schwelle 22 bildenden Schachtwand 23
anliegt und mit Schrauben an dieser fixiert wird.
[0044] Der Träger 32 stützt sich an einem dem ersten Trägerende 34 gegenüberliegenden zweiten
Trägerende 42 an der Schachtwand 26 des Aufzugschachts 10 ab. Am zweiten Trägerende
42 ist ein erster Halter 44 angeordnet, an dem ein nicht dargestelltes Hängekabel
und eine nicht dargestellte Sicherheitsleine zum Auslösen einer Sicherheitsbremse
der automatisierten Montageeinrichtung befestigt werden können. Der Halter 44 ist
an den Träger 32 angeschraubt. Er kann auch mit geeigneten Halterungen an den Träger
angeklemmt werden.
[0045] Ungefähr mittig am Träger 32 ist mittels zwei U-förmigen, den Träger 32 umgreifenden
Haltern 50 eine einstellbare Abstützvorrichtung 52 angeordnet. Die einstellbare Abstützvorrichtung
52 verfügt über zwei in Trägerrichtung 31 verlaufende und in einer senkrecht zur Trägerrichtung
31 verlaufenden Querrichtung 54 voneinander beabstandete Längsholme 56. Die Längsholme
56 sind über die beiden Halter 50 fest mit dem Träger 32 verbunden, so dass sich die
einstellbare Abstützvorrichtung 52 auf dem Träger 32 abstützt.
[0046] Die einstellbare Abstützvorrichtung 52 trägt eine Aufnahmevorrichtung 46 zur Aufnahme
einer in den Fig. 2 und 3 nicht dargestellten Verlagerungsvorrichtung. Die Aufnahmevorrichtung
46 verfügt über einen rechteckigen Rahmen 58 aus Metallprofilen, der eine Abstützfläche
60 der Aufnahmevorrichtung 46 bildet. Der Rahmen 58 ist innen offen, so dass sich
das ebenfalls in Fig. 2 und 3 nicht dargestellte Tragmittel der Verlagerungsvorrichtung
ungehindert nach unten erstrecken kann. Die Aufnahmevorrichtung 46 weist eine in Richtung
erstes Trägerende 34 orientierte erste Seite 62 und eine in Trägerrichtung 31 gegenüberliegende
und damit in Richtung zweites Trägerende 42 orientierte zweite Seite 64 auf. An der
ersten Seite 62 der Aufnahmevorrichtung 46 sind in Querrichtung 54 nebeneinander angeordnete
Anschlusselemente 66a, 66b, 66c, 66d angeordnet. An der zweiten Seite 64 der Aufnahmevorrichtung
46 sind in Querrichtung 54 nebeneinander angeordnete Anschlusselemente 66e, 66f, 66g,
66h angeordnet Die Anschlusselemente 66a, 66b, 66c, 66d, 66e, 66f, 66g, 66h sind als
Laschen aus Metall ausgeführt, die sich von der Aufnahmevorrichtung 46 nach unten
weg erstrecken und jeweils eine Durchgangsöffnung aufweisen.
[0047] Über die Anschlusselemente 66f und 66g an der zweiten Seite 64 der Aufnahmevorrichtung
46 ist die Aufnahmevorrichtung 46 mit den Längsholmen 56 der Abstützvorrichtung 52
verbunden. Die Verbindung wird durch je einen Bolzen 68 hergestellt, der durch eine
nicht dargestellte Durchgangsöffnung im Längsholm 56 und durch die genannte Öffnung
der Anschlusselemente 66f und 66g hindurchragt und gesichert ist. Die Aufnahmevorrichtung
46 kann damit um den Bolzen 68 gegenüber den Längsholmen 46 und damit gegenüber dem
Träger 32 verschwenkt werden.
[0048] Über die Anschlusselemente 66a und 66d an der ersten Seite 62 der Aufnahmevorrichtung
46 ist die Aufnahmevorrichtung 46 über jeweils einen mehrteiligen Arm 70 mit einem
in Querrichtung 54 verlaufenden und an den Längsholmen 56 fixierten Querholm 71 der
Abstützvorrichtung 52 verbunden. Der Querholm 71 verfügt dazu über zwei Laschen 72,
mit denen die Verbindung zu den Armen 70 hergestellt wird. Die Verbindung zwischen
den Armen 70 und den Anschlusselementen 66a und 66d wird durch je einen Bolzen 74
hergestellt, der durch eine nicht dargestellte Durchgangsöffnung in den Armen 70 und
durch die genannte Öffnung der Anschlusselemente 66a und 66d hindurchragt und gesichert
ist. Die Aufnahmevorrichtung 46 kann damit um den Bolzen 74 gegenüber den Armen 70
verschwenkt werden. Die Verbindung zwischen den Armen 70 und den Laschen 72 des Querholms
71 der Abstützvorrichtung 52 wird durch je einen Bolzen 76 hergestellt, der durch
eine nicht dargestellte Durchgangsöffnungen in den Armen 70 und den Laschen 72 der
Querholme 71 der Abstützvorrichtung 52 hindurchragt und gesichert ist. Die Arme 70
können damit gegenüber den Querholmen 71 der Abstützvorrichtung 52 und damit gegenüber
dem Träger 32 um die Bolzen 76 verschwenkt werden.
[0049] Die Arme 70 bestehen aus zwei gegeneinander verschiebbaren Armteilen. Ein erster,
mit einem der Anschlusselemente 66a, 66b verbundener Armteil 78 kann in einen zweiten,
mit einer der Laschen 72 der Längsholme 56 der Abstützvorrichtung 52 verbundenen Armteil
80 geschoben und in verschiedenen Positionen mit einem Bolzen 79 gesichert werden.
Die Armteile 78, 80 sind als Metallprofile ausgeführt, wobei eine rechteckige Innenkontur
des zweiten Armteils 80 so auf eine Aussenkontur des ersten Armteils 78 angepasst
ist, dass es das erste Armteil 78 aufnehmen kann. Der erste Armteil 78 weist mehrere,
durch Punkte angedeutete Durchgangslöcher auf, die jeweils mit einem ebenfalls als
Punkt angedeuteten Durchgangsloch des zweiten Armteils 80 in Deckung gebracht werden
können. Durch die in Deckung gebrachten Ausnehmungen im ersten Armteil 78 und im zweiten
Armteil 80 wird der Bolzen 79 durchgesteckt und gesichert, womit die beiden Armteile
78, 80 gegeneinander fixiert sind.
[0050] Durch ein Ineinanderschieben oder Auseinanderziehen der beiden Armteile 78, 80 kann
die Länge des Arms 70 verändert und so die Aufnahmevorrichtung 46 um den Bolzen 68
gegenüber den Längsholmen 46 und damit gegenüber dem Träger 32 verschwenkt werden.
Durch eine Fixierung der beiden Armteile 78, 80 gegeneinander mit dem Bolzen 79 kann
eine feste Position der Aufnahmevorrichtung 46 gegenüber den Längsholmen 46 und damit
gegenüber dem Träger 32 eingestellt werden. Damit kann ein Winkel α zwischen einer
Abstützebene 82, in der die Abstützfläche 60 der Aufnahmevorrichtung 46 verläuft,
und der Trägerrichtung 31 des Trägers 32 verändert werden. Der genannte Winkel α wird
dabei insbesondere so eingestellt, dass die Abstützebene 82 horizontal oder zumindest
nahezu horizontal verläuft.
[0051] Die Aufnahmevorrichtung 46 weist ausserdem zwei Seitenschürzen 84 zur Sicherung einer
von der Aufnahmevorrichtung 46 zwischen den Seitenschürzen 84 aufgenommenen Verlagerungsvorrichtung
auf. Die Seitenschürzen 84 verlaufen senkrecht von der Abstützebene 82 nach oben.
Die Seitenschürzen 84 weisen Ausnehmungen 86 auf, über die eine Sicherung der Verlagerungsvorrichtung
mittels Schrauben ermöglicht wird. Die beiden Seitenschürzen können dabei gleich oder
unterschiedlich ausgeführt sein. Sie können sich insbesondere in ihrer Höhe, d. h.
in ihrer Erstreckung in vertikaler Richtung nach oben im montierten Zustand unterscheiden.
[0052] Die Anschlusselemente 66a, 66b, 66c, 66d, 66e, 66f, 66g, 66h sind in Querrichtung
54 so angeordnet, dass die erste Seite 62 der Aufnahmevorrichtung 46 mit den Anschlusselementen
66a, 66b, 66c, 66d wie in Fig. 3 dargestellt in Richtung erstes Trägerende 34 orientiert
sein kann oder wie in Fig. 5 dargestellt in Richtung des zweiten Trägerendes 42. Da
die Anschlusselemente 66a, 66b, 66c, 66d bzw. 66e, 66f, 66g, 66h versetzt entlang
der ersten Seite 62 bzw. der zweiten Seite 64 angeordnet sind, ergeben sich in den
beiden genannten Stellungen der Aufnahmevorrichtung 46 in Querrichtung 54 unterschiedliche
Positionen der Aufnahmevorrichtung 46 gegenüber dem Träger 32.
[0053] Zwischen der zweiten Seite 64 der Aufnahmevorrichtung 46 und dem zweiten Trägerende
42 ist ein zweiter Halter 88 angeordnet und mit dem Träger 32 verschraubt. Der zweite
Halter 88 verfügt über eine Öse 90, an der ein nicht dargestelltes Seil befestigt
werden kann. Mittels dieses Seils kann das Verschwenken der Installationseinrichtung
in die Installationsposition und aus ihr heraus kontrolliert durchgeführt werden.
[0054] In Fig. 4 und 5 ist die Installationseinrichtung 24 in einem im Vergleich zu den
Fig. 2 weniger tiefen Aufzugschacht 10 dargestellt. Die Trägerrichtung 31 ist damit
im Vergleich zu Fig. 2 stärker nach oben geneigt. Damit die Abstützebene 82 dennoch
horizontal verläuft, sind im Vergleich zu Fig. 2 die ersten Armteile 78 der Arme 70
weiter aus den zweiten Armteilen 80 herausgezogen. Dies führt zu einem im Vergleich
zu Fig. 2 grösseren Winkel α zwischen Abstützebene 82 und Trägerrichtung 31.
[0055] Damit das Tragmittel einer von der Aufnahmevorrichtung 46 aufgenommenen Verlagerungsvorrichtung
auch bei dem weniger tiefen Aufzugschacht 10 ungefähr in der Mitte verläuft, wurde
die Kombination aus Abstützvorrichtung 52 und Aufnahmevorrichtung 46 mittels der Halter
50 im Vergleich zu Fig. 2 weiter in Richtung zweites Trägerende 42 am Träger 32 fixiert.
Dazu wurde die genannte Kombination zunächst vom Träger 32 demontiert und anschliessend
an der passenden Position wieder am Träger 32 montiert. Die Kombination aus Abstützvorrichtung
52 und Aufnahmevorrichtung 46 bilden damit eine Baugruppe 92, die vom Träger 32 demontierbar
und in Trägerrichtung 31 an verschiedenen Positionen am Träger 32 montierbar ist.
[0056] Die Baugruppe aus Aufnahmevorrichtung und einstellbarer Abstützvorrichtung in Trägerrichtung
kann auch verschiebbar gegenüber dem Träger am Träger angeordnet sein. Damit kann
die Verlagerungsvorrichtung schon auf der Aufnahmevorrichtung angeordnet werden, wenn
sich die genannte Baugruppe noch in der Nähe des ersten Trägerendes befindet. Anschliessend
kann die genannte Baugruppe mit der Verlagerungsvorrichtung, beispielsweise mit einem
Kettenzug in ihre vorgesehene Position gebracht bzw. gezogen werden. Die beschriebene
Verschiebung der genannten Baugruppe in Trägerrichtung gegenüber dem Träger wird insbesondere
dadurch realisiert, dass die genannten U-förmigen Halter und der Träger gegeneinander
verschiebbar so ausgeführt sind.
[0057] Wie in Fig. 5 zu sehen ist, ist die Trägervorrichtung 46 in einer in Vergleich zu
Fig. 2 anderen Stellung in Querrichtung 54 gegenüber dem Träger 32 angeordnet. Die
erste Seite 62 der Aufnahmevorrichtung 46 ist in Richtung zweitem Trägerende 42 und
die zweite Seite 64 der Aufnahmevorrichtung 46 ist in Richtung erstem Trägerende 34
orientiert. Damit sind die Anschlusselemente 66h, 66e der zweiten Seite 64 mit den
Armen 70 und die Anschlusselemente 66b, 66c mit dem Querholm 71der Abstützvorrichtung
52 verbunden.
[0058] Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass Begriffe wie "aufweisend", "umfassend",
etc. keine anderen Elemente oder Schritte ausschließen und Begriffe wie "eine" oder
"ein" keine Vielzahl ausschließen. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder
Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden
sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener
Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Die möglichen Merkmalskombinationen
sind dem beigefügten Anspruchssatz zu entnehmen. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind
nicht als Einschränkung anzusehen.
1. Installationseinrichtung für eine Verwendung in einem Aufzugschacht mit
- einem in einer Trägerrichtung (31) verlaufenden Träger (32), welcher ein erstes
Trägerende (34) und ein zweites Trägerende (42) aufweist,
- einem Abstützelement (36), welches am ersten Trägerende (34) schwenkbar angeordnet
ist und
- einer Aufnahmevorrichtung (46) zur Aufnahme einer Verlagerungsvorrichtung (48),
mittels welcher Installationsmaterial (30) im Aufzugschacht (10) verlagert werden
kann,
wobei
- das Abstützelement (36) so ausgeführt und angeordnet ist, dass sich der Träger (32)
in einer Installationsposition der Installationseinrichtung (24) über das Abstützelement
(36) im Bereich einer Türöffnung (12, 14, 16, 18, 20) des Aufzugschachts (10) abstützen
kann,
- das zweite Trägerende (42) so ausgeführt ist, dass sich der Träger (32) in der Installationsposition
der Installationseinrichtung (24) über das zweite Trägerende (42) an einer der genannten
Türöffnung (12, 14, 16, 18, 20) des Aufzugschachts (10) gegenüberliegenden Schachtwand
(26) zumindest mittelbar abstützen kann,
- die Aufnahmevorrichtung (46) zur Aufnahme der Verlagerungsvorrichtung (48) so ausgeführt
und in der Installationsposition der Installationseinrichtung (24) so an der Installationseinrichtung
(24) angeordnet ist, dass sich eine von der Aufnahmevorrichtung (46) aufgenommene
Verlagerungsvorrichtung (48) in der Installationsposition der Installationseinrichtung
(24) von oben auf einer Abstützfläche (60) der Aufnahmevorrichtung (46) abstützt,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Aufnahmevorrichtung (46) so über eine einstellbare Abstützvorrichtung (52)
auf dem Träger (32) abstützt, dass ein Winkel (α) zwischen einer Abstützebene (82),
in der die Abstützfläche (60) der Aufnahmevorrichtung (46) verläuft, und der Trägerrichtung
(31) des Trägers (32) veränderbar ist.
2. Installationseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einstellbare Abstützvorrichtung (52) einen mehrteiligen Arm (70) aufweist, welcher
über zumindest einen ersten Armteil (78) und einen zweiten Armteil (80) verfügt, welche
gegeneinander verschiebbar ausgeführt sind, womit eine Länge des Arms (70) veränderbar
ist.
3. Installationseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass der erste Armteil (78) und der zweite Armteil (80) ineinander verschiebbar ausgeführt
sind.
4. Installationseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass der erste Armteil (78) und der zweite Armteil (80) in unterschiedlichen Positionen
zueinander mit einem Bolzen (79) gegeneinander fixierbar sind.
5. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmevorrichtung (46) wenigstens eine Seitenschürze (84) zur Sicherung der
Verlagerungsvorrichtung (48) aufweist, welche in eine von der Abstützebene (82) abweichenden
Richtung verläuft.
6. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmevorrichtung (46) in einer quer zur Trägerrichtung (31) des Trägers (32)
verlaufenden Querrichtung (54) in unterschiedlichen Positionen am Träger (32) angeordnet
werden kann.
7. Installationseinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Aufnahmevorrichtung (46) eine erste Seite (62) und eine in Trägerrichtung (31)
gegenüberliegende zweite Seite (64) aufweist,
- an der ersten Seite (62) und an der zweiten Seite (64) Anschlusselemente (66a, 66b,
66c, 66d; 66e, 66f, 66g, 66h) zur Herstellung einer Verbindung zur einstellbaren Abstützvorrichtung
(52) angeordnet sind, wobei die Verbindung sowohl über Anschlusselemente (66a, 66b,
66c, 66d) der ersten Seite (62), als auch Anschlusselemente (66e, 66f, 66g, 66h) der
zweiten Seite (64) erfolgt und
- die Anschlusselemente (66a, 66b, 66c, 66d) an der ersten Seite (62) und die Anschlusselemente
(66e, 66f, 66g, 66h) der zweiten Seite (64) so angeordnet sind, dass die erste Seite
(62) entweder in Richtung des ersten Trägerendes (34) oder in Richtung des zweiten
Trägerendes (42) orientiert sein kann.
8. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmevorrichtung (46) und die einstellbare Abstützvorrichtung (52) eine Baugruppe
(92) bilden, die vom Träger (32) demontierbar ausgeführt ist.
9. Installationseinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Baugruppe (92) aus Aufnahmevorrichtung (46) und einstellbarer Abstützvorrichtung
(52) in Trägerrichtung (31) an verschiedenen Positionen am Träger (32) montierbar
ist.
10. Installationseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Baugruppe (92) aus Aufnahmevorrichtung (46) und einstellbarer Abstützvorrichtung
(52) in Trägerrichtung (31) verschiebbar gegenüber dem Träger (32) am Träger (32)
angeordnet ist.
11. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
mit einer von der Aufnahmevorrichtung (46) aufgenommenen Verlagerungsvorrichtung (48).
1. Installation device for use in an elevator shaft, comprising
- a carrier (32) which extends in a carrier direction (31), which carrier has a first
carrier end (34) and a second carrier end (42),
- a support element (36) which is pivotably arranged on the first carrier end (34)
and
- a receiving device (46) for receiving a displacement device (48) by means of which
installation material (30) can be displaced in the elevator shaft (10),
- the support element (36) being designed and arranged such that, in an installation
position of the installation device (24), the carrier (32) can be supported via the
support element (36) in the region of a door opening (12, 14, 16, 18, 20) of the elevator
shaft (10),
- the second carrier end (42) being designed such that, in the installation position
of the installation device (24), the carrier (32) can be at least indirectly supported
via the second carrier end (42) on a shaft wall (26) which is opposite the mentioned
door opening (12, 14, 16, 18, 20) of the elevator shaft (10),
- the receiving device (46) for receiving the displacement device (48) being designed
and being arranged on the installation device (24) in the installation position of
the installation device (24) such that a displacement device (48) which is received
by the receiving device (46) is supported from above on a support surface (60) of
the receiving device (46) in the installation position of the installation device
(24),
characterized in that
the receiving device (46) is supported on the carrier (32) via an adjustable support
device (52) such that an angle (α) between a support plane (82), in which the support
surface (60) of the receiving device (46) extends, and the carrier direction (31)
of the carrier (32) can be changed.
2. Installation device according to claim 1,
characterized in that
the adjustable support device (52) has a multi-part arm (70) which has at least a
first arm part (78) and a second arm part (80) which are designed to be displaceable
relative to one another, such that the length of the arm (70) can be changed.
3. Installation device according to claim 2,
characterized in that
the first arm part (78) and the second arm part (80) are designed to be displaceable
in one another.
4. Installation device according to either claim 2 or claim 3,
characterized in that
the first arm part (78) and the second arm part (80) can be fixed in different positions
relative to one another with a bolt (79).
5. Installation device according to any of claims 1 to 4,
characterized in that
the receiving device (46) has at least one side skirt (84) for securing the displacement
device (48), which side skirt extends in a direction which deviates from the support
plane (82).
6. Installation device according to any of claims 1 to 5,
characterized in that
the receiving device (46) can be arranged in different positions on the carrier (32)
in a transverse direction (54) which extends transversely to the carrier direction
(31) of the carrier (32).
7. Installation device according to claim 6,
characterized in that
- the receiving device (46) has a first side (62) and a second side (64) which is
opposite said first side in the carrier direction (31),
- the connection elements (66a, 66b, 66c, 66d; 66e, 66f, 66g, 66h) for establishing
a connection to the adjustable support device (52) are arranged on the first side
(62) and on the second side (64), the connection being both via connection elements
(66a, 66b, 66c, 66d) on the first side (62) and via connection elements (66e, 66f,
66g, 66h) on the second side (64) and
- the connection elements (66a, 66b, 66c, 66d) on the first side (62) and the connection
elements (66e, 66f, 66g, 66h) on the second side (64) are arranged such that the first
side (62) can be oriented either in the direction of the first carrier end (34) or
in the direction of the second carrier end (42).
8. Installation device according to any of claims 1 to 7,
characterized in that
the receiving device (46) and the adjustable support device (52) form an assembly
(92) which is designed to be removable from the carrier (32).
9. Installation device according to claim 8,
characterized in that
the assembly (92) consisting of the receiving device (46) and the adjustable support
device (52) can be mounted on the carrier (32) at different positions in the carrier
direction (31).
10. Installation device according to claim 9,
characterized in that
the assembly (92) consisting of the receiving device (46) and the adjustable support
device (52) is arranged on the carrier (32) such that it can be displaced relative
to the carrier (32) in the carrier direction (31).
11. Installation device according to any of claims 1 to 10,
comprising a displacement device (48) which is received by the receiving device (46).
1. Appareil d'installation destiné à être utilisé dans une cage d'ascenseur, comportant
- un support (32) s'étendant dans une direction de support (31), lequel présente une
première extrémité de support (34) et une seconde extrémité de support (42),
- un élément de soutien (36), lequel est disposé de manière à pouvoir pivoter au niveau
de la première extrémité de support (34) et
- un dispositif de réception (46) permettant de recevoir un dispositif de déplacement
(48) au moyen duquel du matériau d'installation (30) peut être déplacé dans la cage
d'ascenseur (10),
dans lequel
- l'élément de soutien (36) est conçu et disposé de telle sorte que le support (32),
dans une position d'installation de l'appareil d'installation (24), peut être soutenu
par l'intermédiaire de l'élément de soutien (36) dans la zone d'une ouverture de porte
(12, 14, 16, 18, 20) de la cage d'ascenseur (10),
- la seconde extrémité de support (42) est conçue de telle sorte que le support (32),
dans la position d'installation de l'appareil d'installation (24), peut être soutenu
au moins indirectement par l'intermédiaire de la seconde extrémité de support (42)
au niveau d'une paroi de cage (26) opposée à ladite ouverture de porte (12, 14, 16,
18, 20) de la cage d'ascenseur (10),
- le dispositif de réception (46) permettant de recevoir le dispositif de déplacement
(48) est conçu et disposé, dans la position d'installation de l'appareil d'installation
(24), au niveau de l'appareil d'installation (24) de telle sorte qu'un dispositif
de déplacement (48) reçu par le dispositif de réception (46), dans la position d'installation
de l'appareil d'installation (24), est soutenu par le haut sur une surface de soutien
(60) du dispositif de réception (46),
caractérisé en ce que
le dispositif de réception (46) est soutenu sur le support (32) par l'intermédiaire
d'un dispositif de soutien réglable (52), de sorte qu'un angle (α) entre un plan de
soutien (82), dans lequel s'étend la surface de soutien (60) du dispositif de réception
(46), et la direction de support (31) du support (32) peut être modifié.
2. Appareil d'installation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de soutien réglable (52) présente un bras (70) en plusieurs parties
qui comprend au moins une première partie de bras (78) et une seconde partie de bras
(80) qui sont conçues de manière à pouvoir coulisser l'une par rapport à l'autre,
grâce à quoi une longueur du bras (70) peut être modifiée.
3. Appareil d'installation selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
que la première partie de bras (78) et la seconde partie de bras (80) sont conçues de
manière à pouvoir coulisser l'une dans l'autre.
4. Appareil d'installation selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
que la première partie de bras (78) et la seconde partie de bras (80) peuvent être fixées
l'une contre l'autre dans des positions différentes l'une par rapport à l'autre par
un boulon (79).
5. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de réception (46) présente au moins une jupe latérale (84) pour la sécurisation
du dispositif de déplacement (48), laquelle jupe latérale s'étend dans une direction
s'écartant du plan de soutien (82).
6. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le dispositif de réception (46) peut être disposé dans différentes positions sur le
support (32) dans une direction transversale (54) s'étendant transversalement à la
direction de support (31) du support (32).
7. Appareil d'installation selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
- le dispositif de réception (46) présente un premier côté (62) et un second côté
(64) opposé dans la direction de support (31),
- des éléments de raccordement (66a, 66b, 66c, 66d ; 66e, 66f, 66g, 66h) sont disposés
sur le premier côté (62) et sur le second côté (64) pour l'établissement d'une liaison
au dispositif de soutien réglable (52), dans lequel la liaison est effectuée aussi
bien par l'intermédiaire des éléments de raccordement (66a, 66b, 66c, 66d) du premier
côté (62) que par l'intermédiaire des éléments de raccordement (66e, 66f, 66g, 66h)
du second côté (64) et
- les éléments de raccordement (66a, 66b, 66c, 66d) sur le premier côté (62) et les
éléments de raccordement (66e, 66f, 66g, 66h) du second côté (64) sont disposés de
telle sorte que le premier côté (62) peut être orienté soit en direction de la première
extrémité de support (34), soit en direction de la seconde extrémité de support (42).
8. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le dispositif de réception (46) et le dispositif de soutien réglable (52) forment
un module (92) qui est conçu de manière à pouvoir être démonté du support (32).
9. Appareil d'installation selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le module (92) composé du dispositif de réception (46) et du dispositif de soutien
réglable (52) peut être monté sur le support (32) dans différentes positions dans
la direction de support (31).
10. Appareil d'installation selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le module (92) constitué du dispositif de réception (46) et du dispositif de soutien
réglable (52) est disposé sur le support (32) de manière à pouvoir coulisser par rapport
au support (32) dans la direction de support (31).
11. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 10,
comportant un dispositif de déplacement (48) reçu par le dispositif de réception (46).