[0001] Die Erfindung betrifft eine Spülstation mit einem Anschlussstutzen für eine Warmwasserleitung,
einem Anschlussstutzen für eine Kaltwasserleitung, einem Aufnahmebehälter mit Siphon
zum Ableiten des Wassers, Leitungen an den Anschlussstutzen, welche das Wasser von
den Anschlussstutzen in den Aufnahmebehälter leiten, mindestens einem Sensor, eine
mit dem Sensor verbundene Steuerung, ein in den Leitungen betätigbares Ventil, wobei
die Steuerung mit dem betätigbaren Ventil gekoppelt ist und das betätigbare Ventil
durch die Steuerung zum Spülen der Warmbeziehungsweise Kaltwasserleitung geöffnet
werden kann.
[0002] Spülstationen sind notwendig um die Bildung von Legionellen oder Keimen in lange
stehendem Wasser zu vermeiden. Legionellen sind insbesondere für ältere oder immun
geschwächte Menschen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Alle Betreiber oder Vermieter
von gewerblichen Gebäuden haben die Verpflichtung für hygienisch einwandfreies Wasser
zu sorgen. Daher werden in der Regel bei gewerblich genutzten Neubauten Spülstationen
verbaut. Nachteilig an den bisher bekannten Spülstationen ist die relativ große Geräuschemission
beim Spülvorgang.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Lösung aufzuzeigen, durch welche
die Geräuschemission reduziert wird.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in den Leitungen jeweils ein
Durchflussbegrenzer und ein Strömungsgleichrichter integriert sind.
[0005] Durch den Durchflussbegrenzer wird die Menge des Wassers begrenzt und durch den Strömungsgleichrichter
eine laminare Strömung erzeugt.
[0006] Hierdurch wird erzielt, dass die Geräuschemission derart reduziert wird, dass die
Grenzwerte der DIN 4109 und VDI 4100eingehalten werden.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform reduziert der Durchflussbegrenzer die Durchflussmenge
auf 16 Liter pro Minute und der Strömungsgleichrichter auf 15 Liter pro Minute und
bewirkt des Weiteren eine laminare Strömung in der Leitung.
[0008] Vorteilhaft hierbei ist, dass in Fließrichtung der Durchflussbegrenzer vor dem Strömungsgleichrichter
angeordnet ist, so dass das zu spülende Wasser mit einer laminaren Strömung in den
Aufnahmebehälter geleitet wird.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Ventil als Kugelventil
ausgebildet. Kugelventile neigen nicht zum "water hammer", das heißt Druckstoß- oder
Wasserschlageffekt, welches zu einer Vibration und hohen Geräuschemission führen würde.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Spülstation ein Gehäuse
aus expandiertem Polypropylen auf, aus welchem lediglich die Anschlussstutzen geführt
sind.
[0011] Durch das komplette Kapseln der Spülstation wird eine weitere Geräuschreduktion erzielt.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen sowie in der nachfolgenden
Figurenbeschreibung offenbart.
[0013] Nachfolgend wird anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels die
Erfindung näher erläutert.
[0014] In den Figuren zeigen:
Figur 1 eine Schrägansicht einer geöffneten erfindungsgemäßen Spülstation,
Figur 2 Teile der Spülstation,
Figur 3 einen Schmutzfänger in Schrägansicht,
Figur 4 eine Schnittansicht der Teile gemäß Figur 2 der Spülstation,
Figur 5 eine Leitung zum Anschluss an den Warmwasser- oder Kaltwasseranschluss der
Spülstation,
Figur 6 einen Schnitt durch die Leitung gemäß Figur 5,
Figur 7A bis 7C einen Durchflussbegrenzer,
Figur 8A und 8B einen Strömungsgleichrichter,
Figur 9 einen Testaufbau zur Messung der Geräuschemission der Spülstation,
Figur 10A bis 10C die gemessene Geräuschemissionen der Spülstation,
Figur 11 eine Schrägansicht der geöffneten Spülstation für die Wandmontage und
Figur 12 eine Frontalansicht der Spülstation montiert in einem Montagerahmen.
[0015] Nachfolgend sind in den Figuren Elemente gleicher Funktion mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden nicht jeweils gesondert erläutert.
[0016] Figur 1 zeigt in Schrägansicht eine geöffnete Spülstation SS, welche einen Anschlussstutzen
AS1 für eine Warmwasserleitung und einen weiteren Anschlussstutzen AS2 für eine Kaltwasserleitung
aufweist. Die Anschlussstutzen sind an Leitungen L1 beziehungsweise L2 innerhalb der
Spülstation ausgebildet, welche das Wasser nach unten in einen Auffangbehälter AB
leiten.
[0017] Die Anschlussstutzen AS1 und AS2 bezeichnen rein funktionell die Anschlüsse an die
Warm- bzw. Kaltwasserleitung. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Anschlussstutzen
durch eine Überwurfmutter und ein Adapterstück realisiert. Ebenso möglich wäre jede
andere Realisierung, wie ein Innengewinde oder eine Schnellverbindungstechnik.
[0018] Vom Auffangbehälter AB wird das Wasser über einen Siphon SP nach unten aus der Spülstation
in ein Abflussrohr abgeleitet.
[0019] Die Leitungen L1 und L2 weisen des Weiteren Anschlussstutzen AS3 und AS4 zum Anschließen
des Warmwasseranschlusses beziehungsweise Kaltwasseranschlusses eines Waschbeckens
auf.
[0020] Des Weiteren ist in der Spülstation SS ein Abwasserrohr AWR mit einem Anschlussstutzen
AS5 vorgesehen, an welchen der Abfluss eines Waschbeckens angeschlossen werden kann.
Das Abwasserrohr mündet ebenso in den Auffangbehälter AB.
[0021] Die Spülstation SS weist des Weiteren eine Steuerung ST auf, welche über elektronisch
betätigte Ventile V die Leitungen L1 und L2 zum Spülen der Warm- beziehungsweise Kaltwasserleitungen
öffnen können.
[0022] An den Leitungen L1 und L2 sind Sensoren S angebracht, welche mit der Steuerung ST
verbunden sind und welche messen können, ob in den Leitungen L1 oder L2 Wasser fließt
oder nicht. Nach einer voreingestellten Zeitspanne, in welcher die Sensoren S messen,
dass kein Wasser fließt, wird über die Steuerung ST, die wiederum mit den elektronisch
betätigbaren Ventilen V verbunden ist, durch Öffnen der Ventile V ein Spülen der Leitungen
L1 und L2 und somit der daran angeschlossenen Warm- bzw. Kaltwasserleitungen veranlasst.
[0023] Die Spülstation SS weist ein Gehäuse G auf, welche aus expandiertem Polyprophylen
hergestellt ist. Von dem Gehäuse G ist nur der hintere Teil in Figur 1 dargestellt.
[0024] Figur 2 zeigt isoliert den Auffangbehälter AB der Spülstation SS sowie den Siphon
SB der einstückig mit dem Auffangbehälter AB ausgebildet ist. Ebenso dargestellt ist
das Abwasserrohr AWR mit einem Anschlussstutzen AS5, in welchen ein Schmutzfänger
SF integriert ist.
[0025] Der Schmutzfänger SF ist in Figur 3 in Schrägansicht dargestellt. Der Schmutzfänger
SF weist einen Rohrabschnitt RAS und eine Gitterstruktur GS auf und kann so einfach
in den Anschlussstutzen AS5 des Abwasserrohres AWR eingeschoben werden. Der Schmutzfänger
ist über 3D-Druck hergestellt. Durch den Schmutzfänger wird sichergestellt, dass starke
Verunreinigungen nicht in die Spülstation SS beziehungsweise in den Auffangbehälter
AB der Spülstation SS gelangen und dort eventuell den Siphon SP verstopfen könnten.
Durch Reinigung des Schmutzfängers SF entweder mittels Chemie oder durch Demontage
und Säuberung kann die Verstopfung leicht entfernt werden und es besteht nicht die
Gefahr, dass der Siphon SP verstopft und Wasser aus dem Auffangbehälter AB dringt.
[0026] Figur 4 zeigt einen Schnitt durch die Teile gemäß Figur 2 der Spülstation SS. Der
Auffangbehälter AB ist in Richtung Abfluss trichterförmig aufgebaut. Im Innenraum
des Auffangbehälters AB ist ein Spritzschutz SSZ angeordnet, welcher ebenso nach unten
hin trichterförmig ausgebildet ist und mit Abstand zum Auffangbehälter AB montiert
ist. In den Spritzschutz SSZ mündet das Abflussrohr AWR mit Abstand zum Spritzschutz
SSZ sowie ebenso die Leitungen L1 und L2 für die Warmwasser- und Kaltwasserspülung,
die jedoch in Figur 4 nicht dargestellt sind.
[0027] Im Auffangbehälter AB ist ein Überlaufsensor UES angeordnet, der sich stauendes Wasser
im Auffangbehälter AB detektieren kann. Der Überlaufsensor UES ist mit der Steuerung
ST gekoppelt, die bei einem Auslösen des Überlaufsensors UES die elektronisch betätigbaren
Ventile V schließt und auch ein weiteres Auslösen einer Spülung über die Sensoren
S unterbindet, bis die Ursache für das Rückstauen des Wassers im Auffangbehälter AB
behoben ist und die Steuerung ST wieder entsprechend zurückgesetzt wurde.
[0028] Des Weiteren ist der Auffangbehälter über einen Deckel D verschlossen durch welches
das Abwasserrohr AWR als auch die Leitungen L1 und L2 münden.
[0029] Figur 5 zeigt die Leitung L1 mit dem Anschlussstutzen AS1 zum Anschließen an eine
Warmwasserleitung und den Anschlussstutzen AS3 zum Anschließen des Warmwasseranschlusses
eines Waschbeckens. Des Weiteren ist in der Leitung L1 das elektronisch betätigbare
Ventil V integriert, mit welchen die Leitung L1 zum Spülen geöffnet und auch wieder
geschlossen werden kann. Die Leitung L1 für die Spülstation SS ist L-förmig mit einem
waagrechten und einem senkrechten Abschnitt aufgebaut, wobei sowohl der waagrechte
Abschnitt als auch der senkrechte Abschnitt um ihre Längsachse gedreht werden können,
so dass für die Leitung L2 das identische Bauteil wie in Figur 5 dargestellt verwendet
werden kann.
[0030] Figur 6 zeigt einen Schnitt durch die Leitung L1 gemäß Figur 5 wobei das elektronisch
betätigbare Ventil V nicht dargestellt ist. In der Leitung L1 ist in Fließrichtung
vom Anschlussstutzen AS1 in Richtung Auffangbehälter AB ein Durchflussbegrenzer DB
und ein Strömungsgleichrichter SG integriert.
[0031] Die Figur 7A zeigt den Durchflussbegrenzer in Schrägansicht, die Figur 7B in der
Ansicht von oben und die Figur 7C den in Figur 7B eingezeichneten Schnitt.
[0032] Der Durchflussbegrenzer reduziert den Durchfluss auf 16 Liter pro Minute. Der Durchflussbegrenzer
DB ist ein Standardbauteil, welches von der Firma Neoperl bezogen werden kann. Der
Durchflussbegrenzer DB wird bei der Montage der Leitung L1 vor dem Ventil V eingesetzt.
[0033] Die Figur 8A zeigt in Schrägansicht den Strömungsgleichrichter SG und in Figur 8B
eine Schnittansicht durch den unteren Bereich der Leitung L1 in welche der Strömungsgleichrichter
SG eingesetzt ist.
[0034] Der Strömungsgleichrichter ist ebenso ein Bauteil der Firma Neoperl und kann mit
einem Montageschlüssel von unten in den Auslass der Leitung L1 in ein entsprechendes
Innengewinde eingeschraubt werden. Der Strömungsgleichrichter erlaubt einen Durchfluss
von 15 Liter pro Minute und erzeugt eine laminare Strömung.
[0035] Durch die Integration des Durchflussbegrenzers DB und Strömungsgleichrichters SG
in der Leitung L1 wird die Durchflussmenge reduziert und das Wasser fließt laminar
in den Spritzschutz SSZ und anschließend in den Auffangbehälter AB. Dies hat zur Folge,
dass beim Spülvorgang eine größere Geräuschemission vermieden wird und somit eine
Spülstation mit sehr geringer Geräuschemission geschaffen ist.
[0036] Die Figur 9 zeigt einen Messaufbau für die erfindungsgemäße Spülstation SS, um die
Geräuschemission in den benachbarten sowie darunter oder schräg darunter liegenden
Räumen zu messen. Die Messungen wurden durchgeführt vom Fraunhofer Institut entsprechend
der DIN-Norm 4109.
[0037] Die Figur 10A zeigt die Geräuschemission beim Spülvorgang im Raum UG vorne. Figur
10B zeigt die Geräuschemission im Raum UG hinten und Figur 10C die Geräuschemission
im Raum EG hinten. In den Räumen UG vorne und UG hinten liegt die Geräuschemission
circa bei 20 beziehungsweise bei 15 Dezibel und im Raum EG hinten sprich benachbart
zum Raum mit der Spülstation SS bei 20 beziehungsweise knapp über 20 Dezibel. Somit
sind die Anforderungen gemäß der DIN 4109-5, welche eine Geräuschemission von weniger
als 25 Dezibel erfordert und ebenso nach VDE 4100 SSt III, welche eine Emission von
weniger als 22 Dezibel fordert erfüllt.
[0038] Figur 11 zeigt die Spülstation SS in Wandmontage mittels zweier Schrauben S1 und
S2.
[0039] Figur 12 zeigt einen Montagerahmen MR, in welchen die Spülstation ebenso montiert
werden kann. In Figur 12 ist ebenso gut zu sehen, dass die Spülstation komplett vom
Gehäuse G umgeben ist, welches ebenso zu einem gewissen Maß zur Geräuschreduzierung
beiträgt. Aus dem Gehäuse schauen lediglich die Anschlussstutzen AS3 und AS4 für den
Kalt- und Warmwasseranschluss des Waschbeckens und AS5 für den Abwasseranschluss des
Waschbeckens heraus. Seitlich ebenso die Anschlussstutzen AS1 und AS2 (in Figur 12
nicht sichtbar) für die Warm- und Kaltwasserleitung.
[0040] Beide Montagevarianten erlauben eine sehr Platz sparende Installation der Spülstation
SS, da man den vorgesehenen Anschlussplatz für ein Waschbecken ausnutzt.
[0041] Durch die Verwendung des Durchlaufbegrenzers DB und des Strömungsgleichrichters SG
der Firma Neoperl in den Leitungen L1 und L2 der Spülstation SS wird die extrem wichtige
Geräuschreduktion der Spülstation SS erreicht. Hierdurch können auch Spülvorgänge
zum Beispiel in Hotels stattfinden, ohne dass sich Gäste, welche zu dieser Uhrzeit
schlafen, gestört fühlen.
Bezugszeichenliste
[0042]
- SS
- Spülstation
- AS1 bis AS5
- Anschlussstutzen
- AB
- Aufnahmebehälter
- SP
- Siphon
- L1, L2
- Leitungen
- S
- Sensor
- ST
- Steuerung
- V
- Ventil
- SG
- Strömungsgleichrichter
- DB
- Durchflussbegrenzer
- G
- Gehäuse
- SSZ
- Spritzschutz
- AB
- Auffangbehälter
- UES
- Überlaufsensor
- AWR
- Abwasserrohr
- SF
- Schmutzfänger
- D
- Deckel
- S1, S2
- Schrauben
- MR
- Montagerahmen
1. Spülstation (SS) mit
- einem Anschlussstutzen (AS1) für eine Warmwasserleitung,
- einem Anschlussstutzen (AS2) für eine Kaltwasserleitung,
- einem Aufnahmebehälter (AB) mit Siphon (SP) zum Ableiten des Wassers,
- Leitungen (L1, L2) an den Anschlussstutzen (AS1,AS2), welche das Wasser von den
Anschlussstutzen (AS1 bis AS3) in den Aufnahmebehälter (AB) leiten,
- mindestens einem Sensor (S) pro Leitung (L1, L2,
- eine mit dem Sensor (S) verbundene Steuerung (ST),
- ein in den Leitungen (L1 und L2) betätigbares Ventil (V)
- wobei die Steuerung (ST) mit dem betätigbaren Ventil gekoppelt ist und das betätigbare
Ventil (V) durch die Steuerung zum Spülen der Warm- bzw. Kaltwasserleitung geöffnet
werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
in den Leitungen (L1 und L2) jeweils ein Durchflussbegrenzer (DB) und ein Strömungsgleichrichter
(SG) integriert ist.
2. Spülstation (SS) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussbegrenzer (DB) auf 16 Liter pro Minute und der Strömungsgleichrichter
(SG) auf 15 Liter pro Minute Durchfluss an Wassermenge ausgelegt ist.
3. Spülstation (SS) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Fließrichtung des Wassers durch die Leitungen (L1 und L2) der Durchflussbegrenzer
(DB) vor dem Strömungsgleichrichter (SG) angeordnet ist.
4. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (V) als Kugelventil ausgebildet ist.
5. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Gehäuse (G) aus expandiertem Polypropylen aufweist und nur die Anschlussstutzen
durch das Gehäuse (G) geführt sind.
6. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Auffangbehälter (AB) ein Spritzschutz (SSZ) angeordnet ist, in welchen die Leitungen
(L1 und L2) münden.
7. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbehälter (AB) zum Siphon (SP) hin trichterförmig und der Spritzschutz
(SSZ) ebenso trichterförmig ausgebildet ist und in dem trichterförmig ausgebildeten
Bereich mit Abstand zu Auffangbehälter (AB) montiert ist.
8. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Auffangbehälter (AB) ein Überlaufsensor (UES) angeordnet ist, der beim Auslösen
das Schließen der Ventile (V) und das Blockieren einer weiteren Spülung in der Steuerung
(ST) veranlässt.
9. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülstation die Anschlussstutzen (AS1 und AS2) seitlich gegenüberliegend an der
Spülstation (SS) ausgebildet sind.
10. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen (L1 und L2) L-förmig ausgebildet sind und beide Schenkel drehbar ausgebildet
sind, so dass für beide Anschlussstutzen (AS1 und AS2) die identische Leitung mit
angeschlossenem Ventil (V) verwendet werden kann.
11. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Leitungen (L1, L2) für den Warmwasser- und den Kaltwasserzulauf jeweils
weitere Anschlüsse (AS3, AS4) zum Anschließen des Warmwasser-und den Kaltwasserzulauf
eines Waschbeckens aufweist.
12. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein fünfter Anschlussstutzen (AS5) an einem Abwasserrohr (AWR) ausgebildet ist, welches
ebenso in den Auffangbehälter (AB) und in den Spritzschutz (SSZ) mündet.
13. Spülstation (SS) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Abwasserrohr (AWR) ein Schmutzfänger (SF) vorgesehen ist.
14. Schmutzfänger für eine Spülstation nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass er durch 3D-Druck hergestellt ist.