[0001] Die Erfindung betrifft ein Set zum Schutz einer Wasserpfeife, welche ein Mundstück
und ein Schillum aufweist.
[0002] Weiter betrifft die Erfindung eine Wasserpfeife mit einem Mundstück und einem Schillum
sowie ein Set zum Schutz der Wasserpfeife.
[0003] Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Verwendung eines Sets zum Schutz einer
Wasserpfeife.
[0004] Dem Stand der Technik können mehrere Vorrichtungen zum Schutz einer Wasserpfeife
entnommen werden, welche sich überwiegend auf das Verhindern eines Umkippens der Wasserpfeife
beschränken. Hierzu werden für gewöhnlich Materialien verwendet, welche elastische
Eigenschaften aufweisen und aus einem weicheren Material gebildet sind als die Wasserpfeife
selbst. Zum Erzielen einer Schutzwirkung werden diese Vorrichtungen zumeist in einem
unteren Bereich oder gar auf der Unterseite der Wasserpfeife angeordnet und erstrecken
sich über die Abmessungen der Wasserpfeife hinaus. Zudem können diese Vorrichtungen,
beispielsweise durch Saugnäpfe, mit dem Untergrund in Wirkverbindung stehen, wodurch
das Umkippen der Wasserpfeife verhindert werden kann. Nachteil dieser Vorrichtungen
ist, dass diese entweder einen hohen Platzbedarf aufweisen oder deren Wirkung stark
von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängt.
[0005] Alternativ können dem Stand der Technik auch Vorrichtungen entnommen werden, welche
aus einem elastischen Material gebildet sind und die Oberfläche der Wasserpfeife teilweise
oder zur Gänze bedecken. Entsprechend sind solche Vorrichtungen derart ausgebildet,
dass diese beim Umkippen der Wasserpfeife auftretende Kräfte zumindest teilweise absorbieren
können. Zum Erreichen der erforderlichen Schutzwirkung ist bei jenen Vorrichtungen
jedoch eine möglichst genaue Anpassung an die Form der Wasserpfeife erforderlich.
Zudem benötigen jene Vorrichtungen, welche die Oberfläche der Wasserpfeife nur teilweise
bedecken, oftmals auch ein Befestigungsmittel, um eine sichere Aufnahme der Wasserpfeife
in der Vorrichtung zu ermöglichen. Vorrichtungen zum Schutz einer Wasserpfeife, welche
nahezu die gesamte Oberfläche der Wasserpfeife bedecken, werden für gewöhnlich aus
einem Material gebildet, das im flüssigen Aggregatzustand auf die Oberfläche der Wasserpfeife
aufgebracht wird. In der Folge entsteht durch Verfestigung des Materials eine feste,
an der Oberfläche haftende Schutzschicht. Diese schützt zwar die gesamte Wasserpfeife,
kann für gewöhnlich jedoch nicht auf einfache Weise von der Wasserpfeife entfernt
und an einer anderen Wasserpfeife wieder befestigt werden.
[0006] Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zum Schutz einer
Wasserpfeife ist daher, dass diese ihre Wirkung entweder nur bei Vorliegen einer bestimmten
Untergrundbeschaffenheit oder durch irreversible oder großflächige Anbringung an der
Wasserpfeife entfalten können.
[0007] Demnach ist die Aufgabe der Erfindung darin zu sehen, ein Set der eingangs genannten
Art anzugeben, welches die oben stehenden Nachteile vermeidet, einen geringen Platzbedarf
aufweist und eine einfache Anbringung sowie Entfernung an unterschiedlich geformten
Wasserpfeifen ermöglicht.
[0008] Weiter soll die Verwendung eines derartigen Sets angegeben werden.
[0009] Die erste Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Set der eingangs genannten Art gelöst,
welches ein Mundstückelement und ein Schillumelement umfasst, welche zumindest bereichsweise
aus einem elastischeren Material als Glas gebildet sind, jeweils eine Öffnung aufweisen
und an der Wasserpfeife lösbar anbringbar sind, indem das Mundstück in die Öffnung
des Mundstückelementes und das Schillum in die Öffnung des Schillumelementes eingebracht
wird.
[0010] Dadurch ergibt sich erfindungsgemäß der Vorteil, dass Wasserpfeifen verschiedenster
Materialien und Formen auf effiziente Weise geschützt werden können. Hierzu sind sowohl
das Mundstückelement als auch das Schillumelement zumindest bereichsweise aus einem
elastischeren Material als die Wasserpfeife selbst gebildet. Entsprechend können Mundstückelement
und Schillumelement auch nur bereichsweise aus einem elastischeren Material als Glas
gebildet sein, sodass diese Bereiche einen Elastizitätsmodul von weniger als 70.000
N/mm
2 aufweisen, vorzugsweise weniger als 1.000 N/mm
2, insbesondere weniger als 5 N/mm
2.
[0011] Dabei kann die Elastizität des Materials auch zur lösbaren Anbringung des Sets an
einer Wasserpfeife beitragen, wenn die Öffnung elastisch ist. Demnach können die Öffnungen
so dimensioniert sein, dass zwischen Mundstückelement und Mundstück bzw. zwischen
Schillumelement und Schillum eine Übermaßpassung hergestellt werden kann. Hierzu wird
die Öffnung des jeweiligen Elementes beim Anbringen bevorzugt geweitet, wodurch sich
ein fester Sitz des jeweiligen Elementes am jeweiligen Bauteil der Wasserpfeife ergibt
und eine kraftschlüssige Verbindung entsteht, die ein Verrutschen von Schillumelement
und Mundstückelement an der Wasserpfeife auf einfache Weise verhindern.
[0012] Darüber hinaus kann ein Schillumelement auch an einem Schillumanschluss angebracht
werden, wodurch dieses lediglich mittelbar mit dem Schillum in Verbindung steht. Da
das Schillumelement im Regelfall normal zur Mittelachse des Schillums oder des Schillumanschlusses
angebracht wird, hängt ein laterales Abstehen des Schillumelementes üblicherweise
maßgeblich vom Anbringungswinkel des Schillumanschlusses an einem Reservoir bzw. Hauptkörper
der Wasserpfeife ab. Der Anbringungswinkel des Schillumanschlusses ergibt sich dabei
aus einem Winkel, welchen eine Mittelachse des Schillumanschlusses mit einer Mittelachse
des Hauptstückes einschließt. Dieser Winkel ist üblicherweise kleiner als 90°. Alternativ
kann das Schillumelement auch derart ausgebildet sein, dass dieses im angebrachten
Zustand mit der Mittelachse des Schillums oder des Schillumanschlusses einen größeren
Winkel als 90° bildet. Im Sinne dieser Anmeldung wird daher unter Schillum sowohl
ein in einem Schillumanschluss gegebenenfalls lösbar anbringbares Schillum einer Wasserpfeife
als auch ein Schillumanschluss der Wasserpfeife als auch ein einteilig mit der Wasserpfeife
gebildetes Schillum verstanden.
[0013] Durch die Anbringung des Schillumelementes und des Mundstückelementes an der Wasserpfeife,
kann deren Bruch und/oder Beschädigung beim Umkippen verhindert werden.
[0014] Es hat sich bewährt, dass das elastische Material aus einem oder mehreren Kunststoffen,
bevorzugt zumindest einem Elastomer, gebildet ist. Hierdurch wird einerseits eine
leichte Verarbeitung des elastischen Materials zu einem Mundstückelement und/oder
Schillumelement und andererseits eine besonders einfache Anbringung bzw. Entfernung
an der Wasserpfeife erzielt. Wird das Set aus Kunststoffen gebildet, kann eine individuelle
Formgebung nicht bloß durch mechanische Bearbeitung des elastischen Materials erzielt
werden, sondern es eröffnet sich zudem die Möglichkeit, die Formteile durch Formgießverfahren
zu erzeugen. Durch ihre zumeist hohe Verformbarkeit und geringe Shore-Härte bieten
Elastomere in diesem Einsatzbereich den Vorteil, dass die Öffnung des Mundstückelementes
bzw. des Schillumelementes besonders leicht geweitet werden kann. Dadurch kann eine
Anbringung am Mundstück bzw. Schillum auf besonders einfache Weise erfolgen.
[0015] Um die Formgebung besonders einfach, schnell und reproduzierbar zu gestalten, kann
vorgesehen sein, dass das Mundstückelement und/oder das Schillumelement aus einer
Kunststoffplatte ausgestanzt wird. Hierzu wird bevorzugt eine mechanische, pneumatische
oder hydraulische Stanzpresse herangezogen werden. Dabei kann die Stanzpresse mit
einem austauschbaren Stanzwerkzeug versehen sein, wodurch die Formgebung des Mundstückelementes
und/oder des Schillumelementes auf einfache Weise geändert werden kann. Es ist somit
bereits eine Stanzpresse ausreichend, um verschiedenste Formen des Mundstückelementes
und/oder des Schillumelementes auf kostengünstige Weise zu fertigen, wenngleich natürlich
eine Herstellung auch mit einem anderen Werkzeug erfolgen kann.
[0016] Vorzugsweise kann der Einsatz einer digital gesteuerten Stanzmaschine, insbesondere
einer CNC-Stanzmaschine, vorgesehen sein, um das Mundstückelement und/oder das Schillumelement
zumindest teilweise automatisiert herstellen zu können.
[0017] Darüber hinaus ergibt sich bei der Nutzung von Kunststoffen die Möglichkeit, das
Mundstückelement und/oder Schillumelement durch ein 3-D-Druckverfahren herzustellen.
Hierbei können alle Merkmale des Mundstückelementes und/oder Schillumelementes, wie
Maße, Form und eine Anordnung der Öffnung, auf einfache Weise digital festgelegt und
präzise umgesetzt werden. Durch moderne 3-D-Druckverfahren können auch Elastomere
mit vergleichsweise geringer Shore-Härte von 30 A bis 90 A, zu welchen in der Regel
Silikone als Referenz dienen, auf präzise Art und Weise gedruckt werden.
[0018] Mit Vorteil weist die Öffnung des Schillumelementes und/oder die Öffnung des Mundstückelementes
einen runden Querschnitt auf. Hierdurch können sowohl Schillumelement als auch Mundstückelement
direkt und passgenau an einer großen Bandbreite von Wasserpfeifen eingesetzt und auf
eine manuelle Nachbearbeitung verzichtet werden. Dieser Umstand ist insbesondere darauf
zurückzuführen, dass Mundstücke und Schillums bei einem Großteil der gängigen Wasserpfeifenmodelle
mit rundem Querschnitt ausgeführt sind. Dabei kann die Größe der Öffnung in direktem
Zusammenhang mit der jeweiligen Elastizität des Materials stehen, aus welchem das
Schillumelement und/oder das Mundstückelement bzw. deren Öffnungsbereiche gebildet
sind. So kann die Öffnung bei Verwendung von elastischeren Materialien einen kleineren
Querschnitt aufweisen als bei Verwendung von weniger elastischen Materialien. Sollten
Schillumelement und/oder Mundstückelement aus besonders elastischem Material gebildet
sein, können deren Öffnungen auch weit größere Querschnitte umschließen als eigentlich
vorgesehen. Folglich sind aus solchen Materialien gebildete Mundstückelemente und
Schillumelemente in Bezug auf die Form der zu schützenden Wasserpfeife flexibler als
jene aus weniger elastischem Material.
[0019] Um einen möglichst universalen Einsatz des Mundstückelementes und/oder des Schillumelementes
zu erzielen, ist bevorzugt am Mundstückelement und/oder am Schillumelement zumindest
eine Sollbruchstelle vorgesehen, welche an die Öffnung angrenzt oder die Öffnung umschließt,
um die Öffnung bei Bedarf manuell vergrößern zu können. Die Sollbruchstelle wird dabei
bevorzugt durch eine Perforierung, Materialschwächung, insbesondere eine Teildurchstanzung,
oder eine Prägung des Mundstückelementes und/oder des Schillumelementes geschaffen.
In der Regel ist diese als Umrandung einer Grundform ausgeführt, welche der Grundform
der Öffnung des Mundstückelementes und/oder des Schillumelementes entspricht, beispielsweise
kreisrund. Allerdings ist die Grundform der Sollbruchstelle bevorzugt auf die 1,1-
bis 4-fache Größe, bevorzugt die 1,2- bis 2-fache Größe, der Öffnung skaliert. Zudem
ist die Grundform der Sollbruchstelle in der Regel zentriert zur Grundform der Öffnung
angeordnet. Sind mehrere Sollbruchstellen vorgesehen, weisen diese in der Regel eine
abgestufte Skalierung auf. Dabei hat sich eine abgestufte Skalierung der 1,2-, 1,4-
und 1,6-fachen Größe der Öffnung des Mundstückelementes als besonders geeignet erwiesen,
um die Anbringung an einer großen Bandbreite von Wasserpfeifen sicherzustellen. Vorzugsweise
sind mehrere Sollbruchstellen als konzentrische Kreise um die Öffnung des Mundstückelementes
und/oder des Schillumelementes angeordnet. Hierbei sind zwischen den Sollbruchstellen
bevorzugt Abstände von 1 mm bis 25 mm, besonders bevorzugt 2 mm bis 10 mm, vorgesehen.
Durch einfaches Abbrechen oder Herausdrücken kann das Material des Mundstückelementes
und/oder des Schillumelementes entlang der Sollbruchstelle, entfernt und eine vergrößerte
Öffnung im Mundstückelement und/oder Schillumelement geschaffen werden. Dadurch kann
das Mundstückelement bzw. das Schillumelement leicht an Wasserpfeifen unterschiedlicher
Größen angepasst werden.
[0020] Alternativ kann die Sollbruchstelle aber auch als Umrandung einer anderen Grundform,
beispielsweise einer eckigen Grundform, und damit abweichend von der Grundform der
Öffnung ausgebildet sein. Hierdurch könnten auch Mundstücke und/oder Schillums bzw.
Schillumanschlüsse von Wasserpfeifen mit eckigen Querschnitten passgenau umschlossen
werden.
[0021] Zudem könnte die Grundform der Sollbruchstelle auch exzentrisch zur Öffnung des Mundstückelementes
und/oder des Schillumelementes positioniert sein, um eine erhöhte Schutzwirkung in
eine Richtung erzielen zu können. Letzteres kann bei besonders aufwändig gestalteten
Wasserpfeifen, insbesondere jenen mit gebogenen Mundstücken, vorteilhaft sein.
[0022] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass das Mundstückelement eine Aufnahme zum Einführen
eines Feuerzeuges aufweist. Dabei hat es sich bewährt, dass diese Aufnahme eine kreisförmige
oder annähernd kreisförmige Grundform mit einem Durchmesser von 10 mm bis 25 mm, bevorzugt
aber 10 mm bis 17 mm, aufweist. Auf diese Weise lassen sich Feuerzeuge mit annähernd
rundem Querschnitt besonders einfach aufnehmen. Alternativ kann auch ein Feuerzeug
mit eckigem Querschnitt in die Aufnahme eingeführt und damit am Mundstückelement befestigt
werden. Beim Befestigen spielen die Richtung der Einführung und der Querschnitt des
Feuerzeuges eine untergeordnete Rolle, weshalb das Feuerzeug sowohl von oben als auch
von unten in die Aufnahme eingeführt und trotzdem optimal befestigt werden kann. Folglich
kann das Feuerzeug in einer solchen Aufnahme sicher, gut sichtbar und in unmittelbarer
Nähe zur Wasserpfeife verwahrt werden, wodurch sich beim Benutzen der Wasserpfeife
eine Zeitersparnis ergibt, da das Feuerzeug direkt zur Hand ist und nicht erst gesucht
werden muss.
[0023] Üblicherweise sind das Mundstückelement und das Schillumelement plattenförmig ausgebildet,
wodurch eine einfache Herstellbarkeit gegeben ist.
[0024] Zweckmäßigerweise ist das Mundstückelement und/oder das Schillumelement mit einer
Höhe von 5 mm bis 30 mm, bevorzugt von 10 mm bis 20 mm, ausgebildet. Hierdurch kann
ein leichtes Verrutschen des jeweiligen Elementes bei der Anbringung am Mundstück
bzw. Schillum verhindert werden. Zudem kann hierdurch sichergestellt werden, dass
selbst aus besonders elastischen Materialen gebildete Schillumelemente und/oder Mundstückelemente
eine zum Schutz einer Wasserpfeife besonders vorteilhafte Formbeständigkeit aufweisen.
Zusätzlich zur Formbeständigkeit weisen in der bevorzugten Höhe gefertigte Mundstückelemente
und/oder Schillumelemente eine günstige Steifigkeit auf, um die beim Umkippen der
Wasserpfeife auftretenden Kräfte zumindest teilweise absorbieren zu können.
[0025] Es ist zweckmäßig, dass das Schillumelement eine Länge von 50 mm bis 300 mm, bevorzugt
von 60 mm bis 200 mm, besonders bevorzugt von 80 mm bis 140 mm, aufweist. Hierdurch
wird beim Umkippen der Wasserpfeife ein Aufprall des Schillums und/oder Schillumanschlusses
auf dem Untergrund verhindert. Eine derartige Länge des Schillumelementes hat sich
insofern als besonders wirksam erwiesen, als diese den Aufprall des Schillums am Boden
bei handelsüblichen Wasserpfeifen im Fall eines Umkippens auf besonders effiziente
Weise verhindert werden kann. Dabei kann ein ausreichend langes Schillumelement auch
bei einem Umkippen der Wasserpfeife eine vorzeitige Umlenkung in eine andere Richtung
bewirken, wodurch die Wasserpfeife nicht auf das Schillum fällt. Im Falle eines besonders
großen Anbringungswinkels des Schillumanschlusses am Hauptkörper, insbesondere zwischen
60° und 90°, kann sich ein besonders kurz ausgebildetes Schillumelement als zweckmäßig
erweisen. Hierdurch wird bei einem gleichbleibenden Winkel von 90° zwischen Schillum
und Schillumelement ein Aufsetzen des Schillumelementes am Untergrund bei aufrechter
Position der Wasserpfeife auf effiziente Weise verhindert, dessen Funktion jedoch
nicht beeinträchtigt. Alternativ kann zum Erreichen desselben Effektes das Schillumelement
auch eine andere Länge aufweisen und dessen Öffnung derart ausgebildet sein, dass
Schillumelement und die Mittelachse des Schillums einen Winkel von mehr als 90° einschließen.
Eine derartige Anordnung des Schillumelementes kann dadurch erkennbar sein, dass dieses
in einem flacheren Winkel und weiter vom Hauptkörper der Wasserpfeife absteht. Zudem
beeinträchtigt ein Schillumelement dieser Länge eine Handhabung der Wasserpfeife,
insbesondere während eines Gebrauchs, überhaupt nicht oder in nur sehr geringem Ausmaß.
[0026] Vorteilhafterweise weist das Schillumelement eine Breite von 30 mm bis 240 mm, bevorzugt
von 60 mm bis 120 mm, besonders bevorzugt von 80 mm bis 100 mm, auf. Hierdurch wird
ein seitliches Abrollen der Wasserpfeife beim Umkippen erreicht und etwaige Schäden
am Schillum und/oder der Schillumaufnahme verhindert. Daher ist das Schillumelement
im Regelfall schmäler als ein Reservoir und/oder ein Hauptkörper der Wasserpfeife
ausgebildet und beeinträchtigt damit sowohl das Raucherlebnis des Anwenders als auch
das optische Erscheinungsbild der Wasserpfeife nur in geringem Maße. Zudem hat eine
derart gewählte Breite den Vorteil, dass die Handhabung der Wasserpfeife nicht beeinträchtigt
wird. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass die oben angegebene Breite auch Schutz
gegen eine seitliche Beschädigung des Schillums und/oder des Schillumanschlusses bieten
kann.
[0027] Es ist bevorzugt vorgesehen, dass die Öffnung des Schillumelementes exzentrisch angeordnet
ist. Dadurch kann der Anwendungsbereich des Schillumelementes auf eine besonders große
Bandbreite von Wasserpfeifenformen erweitert werden. Vor allem bei Wasserpfeifen mit
besonders kleinem Abstand zwischen Schillum oder Schillumanschluss und dem Hauptkörper
der Wasserpfeife empfiehlt sich die exzentrische Anordnung der Öffnung am Schillumelement.
Hierbei wird die Öffnung vorzugsweise in Richtung des dem Hauptkörper zugewandten
Teiles des Schillumelementes versetzt. Trotz einer solchen exzentrischen Anordnung
der Öffnung bleiben alle schützenden Wirkungen des Schillumelementes, insbesondere
aber dessen Eigenschaft zur Umlenkung einer Kippbewegung der Wasserpfeife, erhalten.
Vielmehr noch kann durch eine exzentrische Befestigung des Schillumelementes in Wechselwirkung
mit dem Untergrund eine federnde Wirkung erzielt werden, sodass die Umlenkung der
Kippbewegung auf sanftere Weise erfolgen kann.
[0028] Mit Vorteil weist die Öffnung des Schillumelementes einen Durchmesser von 5 mm bis
80 mm, bevorzugt von 12 mm bis 40 mm, auf. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass
das Schillumelement zur Anbringung an unterschiedlich dimensionierten Schillums bzw.
Schillumanschlüssen geeignet ist. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Öffnung des Schillumelementes
einen kleineren Durchmesser als das Schillum und/oder der Schillumanschluss aufweist,
sodass eine Übermaßpassung hergestellt werden kann. Besonderes Augenmerk wird hierbei
auf die Übermaßpassung an Normschliffen des Schillums oder des Schillumanschlusses,
insbesondere in den Größen 14,5/23, 18,8/26 und 29,2/32, gelegt, weshalb ein hierfür
besonders geeignetes Schillumelement vorzugsweise eine Öffnung mit einem Durchmesser
von 13 mm, 17 mm bzw. 28 mm aufweist.
[0029] Das Mundstückelement ist vorzugsweise ebenfalls plattenförmig ausgebildet und kann
in einer Draufsicht einen runden oder eckigen Querschnitt aufweisen.
[0030] Vorzugsweise ist das Mundstückelement mit einer Länge von 100 mm bis 300 mm, bevorzugt
von 130 mm bis 250 mm, besonders bevorzugt von 140 mm bis 180 mm ausgebildet. Hierdurch
wird sichergestellt, dass das Mundstückelement den Hauptkörper der Wasserpfeife zumindest
soweit überragt, dass beim Umkippen der Wasserpfeife auftretende Kräfte entsprechend
aufgenommen werden können. Darüber hinaus kann ein solches Mundstückelement im Falle
des Umkippens der Wasserpfeife auch den Aufprall des Schillumanschlusses am Untergrund
verhindern.
[0031] Es ist zweckmäßig, dass das Mundstückelement eine Breite von 50 mm bis 250 mm, bevorzugt
von 100 mm bis 140 mm, aufweist. Hierdurch können die beim Umkippen der Wasserpfeife
seitlich auftretenden Kräfte direkt vom Mundstückelement aufgenommen werden. Zudem
ergibt sich aus den Abmessungen des Mundstückelementes, insbesondere dessen Länge
und Breite, die bevorzugte räumliche Ausrichtung des Mundstückelementes am Mundstück
der Wasserpfeife, um eine möglichst umfassende Schutzwirkung des Sets erzielen zu
können.
[0032] Es hat sich bewährt, dass die Öffnung des Mundstückelementes einen Durchmesser von
20 mm bis 150 mm, bevorzugt von 30 mm bis 80 mm, aufweist. Dadurch kann das Mundstückelement
an unterschiedlich geformten Wasserpfeifen angebracht werden. Analog zur Anbringung
des Schillumelementes am Schillum oder Schillumanschluss, ist auch für die Verbindung
zwischen Mundstück und Mundstückelement bevorzugt eine Übermaßpassung vorgesehen.
Daher weist das Mundstückelement für gewöhnlich einen um wenige Millimeter kleineren
Durchmesser als das Mundstück selbst auf. Allerdings kann die Öffnung des Mundstückelementes,
sofern dieses aus einem entsprechend elastischen Material gebildet ist, auch einen
erheblich geringeren Durchmesser als das Mundstück selbst aufweisen. In diesem Fall
muss die Öffnung des Mundstückelementes lediglich stärker gedehnt werden, um das Mundstück
der Wasserpfeife aufnehmen und eine kraftschlüssige Verbindung mit diesem herstellen
zu können.
[0033] Zweckmäßigerweise weist die Öffnung des Mundstückelementes einen größeren Querschnitt
als die Öffnung des Schillumelementes auf. Hierdurch kann auf direktem Wege optisch
zwischen Mundstückelement und Schillumelement unterschieden und damit die Anbringung
vereinfacht werden. Entsprechend kann die Anbringungsposition der Bestandteile des
Sets auf den ersten Blick ersichtlich werden und somit zu einer einfachen Verwendbarkeit
des Sets beitragen.
[0034] Mit Vorteil weist das Schillumelement eine kleinere Grundfläche als das Mundstückelement
auf. Hierdurch sind sowohl die Anbringungspositionen der einzelnen Elemente als auch
eine Vollständigkeit des Sets auf einfache Weise feststellbar. Um eine noch einfachere
Unterscheidung zwischen Schillumelement und Mundstückelement zu ermöglichen, kann
die Form des Schillumelementes von jener des Mundstückelementes mitunter stark abweichen.
Zudem kann eine solche Abweichung in der Formgebung von Schillumelement und Mundstückelement
dahingehend genutzt werden, um eine besondere Bewegungsabfolge beim Umkippen der Wasserpfeife
zu erzielen. Dadurch kann die Schutzwirkung des Sets weiter verbessert oder an bestimmte
Einsatzgebiete angepasst werden.
[0035] Alternativ kann das Mundstückelement auch eine kleinere Grundfläche als das Schillumelement
aufweisen. Hierdurch wäre das Schillum und/oder der Schillumanschluss besonders gut
geschützt und durch die kleinere Grundfläche des Mundstückelementes wäre eine Handhabung
der Wasserpfeife erleichtert.
[0036] Das erfindungsgemäße Set wird üblicherweise in Verbindung mit einer Wasserpfeife
mit einem Mundstück und einem Schillum eingesetzt, wobei das Mundstückelement kraftschlüssig
lösbar mit dem Mundstück und das Schillumelement kraftschlüssig lösbar mit dem Schillum
verbunden sind. Hierbei wird eine kraftschlüssig lösbare Verbindung zwischen Mundstückelement
und Mundstück bzw. Schillumelement und Schillum bevorzugt durch eine Übermaßpassung
erzielt.
[0037] Die weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei Verwendung eines
erfindungsgemäßen Sets zum Schutz einer Wasserpfeife mit einem Mundstück und einem
Schillum, das Mundstückelement über das Mundstück und einem Schillumelement über das
Schillum an der Wasserpfeife angebracht werden. Hierzu wird das Mundstückelement auf
das Mundstück gesteckt, indem das Mundstück in die Öffnung des Mundstückelementes
eingeführt wird. Analog wird das Schillumelement auf das Schillum oder einen Schillumanschluss
gesteckt, indem das Schillum bzw. der Schillumanschluss in die Öffnung des Schillumelementes
eingeführt wird.
[0038] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend
dargestellten Ausführungsbeispielen. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen
wird, zeigen:
Fig. 1 perspektivische Darstellung eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife in angebrachtem
Zustand;
Fig. 2 Frontansicht eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife in angebrachtem Zustand;
Fig. 3 Seitenansicht eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife in angebrachtem Zustand;
Fig. 4 perspektivische Darstellung eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife;
Fig. 5 Draufsicht eines Mundstückelementes.
[0039] In Fig. 1 wird eine perspektivische Ansicht eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife
1 in angebrachtem Zustand dargestellt, wobei hieraus nicht nur Anbringungspositionen
des Sets, sondern auch eine grundlegende Form einer handelsüblichen Wasserpfeife 1
ersichtlich wird. In einem oberen Bereich der Wasserpfeife 1 kann an einem Ende eines
rohrartig ausgebildeten Hauptkörpers 2 ein Mundstück 3 erkannt werden, wobei in dessen
direkter Nähe ein Mundstückelement 4 angebracht ist. Dieses weist eine tropfenförmige
bis ellipsoide Form auf und ist über dessen Öffnung 5 an dem Mundstück 3 der Wasserpfeife
1 angebracht. Darüber hinaus weist das Mundstückelement 4 eine Aufnahme 12 zum Einführen
eines Feuerzeuges auf, welches bevorzugt annähernd zylindrisch geformt ist. Dieses
kann auf einfache Weise von oben oder unten in die Aufnahme 12 gesteckt werden.
[0040] Vom Mundstückelement 4 zum unteren Ende erstreckt sich der Hauptkörper 2 der Wasserpfeife
1, welcher in einem Bereich eines unteren Endes ein Loch aufweist, welches auch als
Kickloch 6 bezeichnet wird. Darüber hinaus weist die gezeigte Wasserpfeife 1 am unteren
Ende des Hauptkörpers 2 ein Reservoir 7 auf, aus welchem ein Schillumanschluss 8 hervorsteht,
an welchem ein Schillumelement 9 angebracht ist. Hierzu wird der Schillumanschluss
8 durch die Öffnung 5 des Schillumelementes 9 geführt, sodass das Schillumelement
9 kraftschlüssig am Schillumanschluss 8 befestigt ist und dennoch ein Schillum 10
in den Schillumanschluss 8 eingeführt werden kann. In der gegenständlichen Darstellung
ist auch das Schillum 10 bereits in den Schillumanschluss 8 eingeführt. Das Schillumelement
9 erstreckt sich vom Hauptkörper 2 über das Reservoir 7 der Wasserpfeife 1 hinaus
und kann so beim Umkippen der Wasserpfeife 1 eine Schutzwirkung erzielen. Hier ist
das Schillumelement 9 zwar kreuzförmig ausgebildet, allerding könnte dieses zum Erzielen
derselben Wirkung jedoch auch in beliebiger eckiger oder runder Form ausgebildet sein.
[0041] Wie ersichtlich sind Schillumelement 9 und Mundstückelement 4 hier plattenförmig
ausgebildet, wenngleich auch eine andere Form möglich ist.
[0042] In der Fig. 2 ist eine Frontansicht eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife 1 in
angebrachtem Zustand dargestellt. Aus dieser Darstellung gehen vor allem eine laterale
Erstreckung des Mundstückelementes 4, insbesondere dessen Breite B, und die Grundform
des Schillumelementes 9 eindeutig hervor. Zudem gibt das mittig am Mundstückelement
4 dargestellte Feuerzeug die Position der Aufnahme 12 an. Um den Anbringungsbereich
des Schillumelementes 9 am Schillumanschluss 8 genauer darstellen zu können, wurde
hier auf eine Darstellung des Schillums 10 verzichtet. Zudem kann anhand der Proportionen
des Schillumelementes 9 auch erkannt werden, dass dieses den Untergrund bei aufrecht
stehender Wasserpfeife 1 nicht berührt. Demnach kann erst beim Umkippen der Wasserpfeife
1 eine Wechselwirkung zwischen Schillumelement 9 und Untergrund erzielt werden.
[0043] In der Fig. 3 ist die Seitenansicht eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife 1 im
angebrachten Zustand dargestellt, sodass auch hier die laterale Erstreckung des Mundstückelementes
4, insbesondere dessen Länge L, in Proportion zu Hauptkörper 2 und Reservoir 7 der
Wasserpfeife 1 ersichtlich ist. Auch eine laterale Distanz der Aufnahme 12 geht aus
dieser Darstellung eindeutig hervor und wird durch das eingesteckte Feuerzeug noch
weiter verdeutlicht. Darüber hinaus sind eine Mittelachse des Hauptkörpers 2 und eine
Mittelachse des Schillumanschlusses 8 als Strichpunktlinien dargestellt, sodass ein
Anbringungswinkel β des Schillumanschlusses 8 am Reservoir 7 auf einfache Weise abgelesen
werden kann. Ebenso wurde ein Winkel α eingezeichnet, welcher von der Mittelachse
des Schillumanschlusses 8 und dem Schillumelement 9 eingeschlossen wird. Damit können
sowohl Proportionen des Schillumelementes 9 und des Reservoirs 7 als auch der Zusammenhang
der lateralen Erstreckung des Schillumelementes 9 mit dem Winkel α und dem Anbringungswinkel
β, welche im vorliegenden Fall ungefähr 90° bzw. 45° betragen, auf einfache Weise
erkannt werden. Hierbei geht auch die Breite B des Schillumelementes 9, welche im
Regelfall zumindest der Breite B des Hauptkörpers 2 entspricht, eindeutig hervor.
[0044] In Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung eines Sets zum Schutz einer Wasserpfeife
1 abgebildet. Hierbei sind sowohl Schillumelement 9 als auch Mundstückelement 4 vollständig
aus Gummi gebildet, sodass diese eine zur Anbringung an einer Wasserpfeife 1 vorteilhafte
Elastizität aufzuweisen. Zudem weist das Mundstückelement 4 eine Länge L von 180 mm
und eine Breite B von 100 mm und das Schillumelement 9 eine Länge L von 120 mm und
eine Breite B von 80 mm auf. Dabei weisen Schillumelement 9 und Mundstückelement 4
Höhen H von 10 mm bzw. 15 mm auf. Über die Abmessungen hinaus unterscheiden sich Schillumelement
9 und Mundstückelement 4 in der vorliegenden Ausbildungsvariante auch in deren Form.
Darüber hinaus geht aus dieser Abbildung auch ein unterschiedlicher Durchmesser der
Öffnungen 5 von Schillumelement 9 und Mundstückelement 4 hervor. Außerdem umschließen
die als konzentrische Kreise angeordneten Sollbruchstellen 11 sowohl die Öffnung 5
des Mundstückelementes 4 als auch die Öffnung 5 des Schillumelementes 9 in gleichmäßigen
Abständen. Diese Sollbruchstellen können beispielsweise durch Materialschwächungen
gebildet sein, insbesondere durch Kerben, welche eine Dicke des Mundstückelementes
4 nicht vollständig durchdringen, sodass durch eine leicht manuell aufbringbare Brechkraft
ein entsprechender Ring abbrechbar ist, um die Öffnung zu vergrößern, sodass diese
für eine größere Wasserpfeife passend ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind
drei Ringe herausbrechbar, wobei ein Ring eine Wandstärke von beispielsweise 2 mm
aufweisen kann.
[0045] Zudem ist die von der Öffnung 5 in einer Längsrichtung beabstandete Aufnahme 12 erkennbar.
[0046] In Fig. 5 ist eine Draufsicht eines Mundstückelementes 4 dargestellt. Hierbei sind
die Dimensionen des Mundstückelementes 4, insbesondere dessen Länge L und Breite B
sowie die bevorzugten Positionierungen der Aufnahme 12 und der Öffnung 5 vom Rand
des Mundstückelementes 4, klar ersichtlich. Zusätzlich geht aus dieser Darstellung
auch die konzentrische Anordnung der kreisförmigen Sollbruchstellen 11 um die kreisförmige
Öffnung 5 des Mundstückelementes 4 hervor.
[0047] Mit einem erfindungsgemäßen Set ist es auf einfache Weise möglich, unterschiedlich
geformte Wasserpfeifen 1 durch eine lösbare Anbringung des Sets beim Umkippen derart
zu schützen, dass sowohl ein Bruch als auch eine Beschädigung der Wasserpfeife 1 auf
effiziente Weise verhindert wird.
1. Set zum Schutz einer Wasserpfeife (1), welche ein Mundstück (3) und ein Schillum (10)
aufweist, umfassend ein Mundstückelement (4) und ein Schillumelement (9), welche zumindest
bereichsweise aus einem elastischeren Material als Glas gebildet sind, jeweils eine
Öffnung (5) aufweisen und an der Wasserpfeife (1) lösbar anbringbar sind, indem das
Mundstück (3) in die Öffnung (5) des Mundstückelementes (4) und das Schillum (10)
in die Öffnung (5) des Schillumelementes (9) eingebracht wird.
2. Set nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material aus einem oder mehreren Kunststoffen, bevorzugt zumindest
einem Elastomer, gebildet ist.
3. Set nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) des Schillumelementes (9) und/oder die Öffnung (5) des Mundstückelementes
(4) einen runden Querschnitt aufweist.
4. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstückelement (4) und/oder das Schillumelement (9) mit einer Höhe (H) von
5 mm bis 30 mm, bevorzugt von 10 mm bis 20 mm, ausgebildet ist.
5. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schillumelement (9) eine Breite (B) von 30 mm bis 240 mm, bevorzugt von 60 mm
bis 120 mm, besonders bevorzugt von 80 mm bis 100 mm, aufweist.
6. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) des Schillumelementes (9) exzentrisch angeordnet ist.
7. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) des Schillumelementes (9) einen Durchmesser von 5 mm bis 80 mm, bevorzugt
von 12 mm bis 40 mm, aufweist.
8. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstückelement (4) eine Breite (B) von 50 mm bis 250 mm, bevorzugt von 100
mm bis 140 mm, aufweist.
9. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) des Mundstückelementes (4) einen Durchmesser von 20 mm bis 150 mm,
bevorzugt von 30 mm bis 80 mm, aufweist.
10. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstückelement (4) eine Aufnahme (12) zum Einführen eines Feuerzeuges aufweist.
11. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Mundstückelement (4) und/oder am Schillumelement (9) zumindest eine Sollbruchstelle
(11) vorgesehen ist, welche an die Öffnung (5) angrenzt oder die Öffnung (5) umschließt,
um die Öffnung (5) bei Bedarf manuell vergrößern zu können.
12. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) des Mundstückelementes (4) einen größeren Querschnitt als die Öffnung
(5) des Schillumelementes (9) aufweist.
13. Set nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schillumelement (9) eine kleinere Grundfläche als das Mundstückelement (4) aufweist.
14. Wasserpfeife (1) mit einem Mundstück (3) und einem Schillum (10) sowie einem Set zum
Schutz der Wasserpfeife (1), welches nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet
ist, wobei das Mundstückelement (4) kraftschlüssig lösbar mit dem Mundstück (3) und
das Schillumelement (9) kraftschlüssig lösbar mit dem Schillum (10) verbunden sind.
15. Verwendung eines Sets nach einem der Ansprüche 1 bis 14 zum Schutz einer Wasserpfeife
(1) mit einem Mundstück (3) und einem Schillum (10), wobei ein Mundstückelement (4)
über das Mundstück (3) und ein Schillumelement (9) über das Schillum (10) an der Wasserpfeife
(1) angebracht werden.