[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter zur Aufnahme einer Mehrzahl von vorbenutzten
oder unbenutzten Getränkebechern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Menge von "to go" Getränkebechern für heiße und kalte Getränke hat sich in den
letzten 25 Jahren nahezu verdoppelt. Nach Angabe von Verbraucherzentralen liegt die
Steigerung bei Heißgetränken, insbesondere bei Kaffee, bei einem Plus von 500 %. Dies
führt in Deutschland zu einem jährlichen Abfall von über 55.000 Tonnen. Der statistische
Verbrauch liegt bei 35 Bechern pro Kopf und Jahr.
[0003] Es sind daher verstärkt Bemühungen entstanden, die Menge an Getränkebechern, die
von Kommunen täglich zu entsorgen sind, zu reduzieren oder einem Kreislauf zur Aufbereitung
und neuen Verwendung zuzuführen. Dies betrifft nicht nur Kunststoffbecher sondern
auch Becher aus kombinierten Materialien und auch Pappe. Grundsätzlich sollen daher
in Zukunft alle Einwegbecher vermieden und durch Mehrwegbecher ersetzt werden.
[0004] Der Vorteil von Mehrwegbechern zeigt sich in einem Recyclingsystem aber erst nach
mehr als 10 Umläufen. Ein Recycling vor Ort ist in vielen Fällen keine Lösung, da
es meist an entsprechenden Einrichtungen in einer "to go" - Einrichtung fehlt oder
den Hygienevorschriften nicht ausreichend Genüge getan werden kann. Bei einem Pfandsystem
ist es häufig erforderlich, die Becher wieder an der Getränkeausgabestelle abzugeben,
was bei einem Straßenverkauf von den Verbrauchern häufig unterlassen wird.
[0005] Es wäre daher wünschenswert, gebrauchte Becher, ähnlich wie Getränkeflaschen, in
jeder Flaschenannahmestelle gegen Pfandgeld zurückgeben zu können, um sie einem Recyclingoder
Säuberungsprozess unterwerfen zu können, der hochprofessionell, kostengünstig, umweltschonend
und mit geringem logistischen Aufwand arbeitet.
[0006] Des Weiteren sollten bestehende Recycling - Einrichtungen ohne großen Aufwand an
die Aufbereitung von Getränkebechern angepasst werden können und der logistische Aufwand
zum Rücktransport an Getränkeausgabestellen sollte gering gehalten werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weitergehende
Ausbildungsformen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
[0008] Die Erfindung verwendet einen Transportbehälter zur Aufnahme einer Mehrzahl von vorbenutzten
oder unbenutzten Getränkebechern, welche in umgekehrter Stellung auf Vorsprünge aufsetzbar
sind, die rasterförmig am Boden des wannenförmig ausgebildeten Transportbehälters
verteilt angeordnet sind. Solche Transportbehälter werden z.B. von Cateringfirmen
verwendet, die saubere Gläser zu einem Einsatzort bringen oder von dort im ungereinigten
Zustand zurückholen.
[0009] Erfindungsgemäß ist ein Transportbehälter vorgesehen, der passend in den Freiraum
oberhalb der in eine Flaschenkiste eingestellten Mehrwegflaschen eingesetzt werden
kann, ohne dass dessen oberer Rand vom oberen Rand der Flaschenkiste vorsteht.
[0010] Auf dem Boden des Transportbehälters sind zylinder- kegel- oder pyramidenförmige
Vorsprünge ausgebildet, die unterseitig hohl sind, so dass die Flaschenhälse der in
die Flaschenkiste eingestellten Flaschen darin Platz finden.
[0011] Der Boden und die Wände des Transportbehälters sind so ausgestaltet, dass sie zumindest
im unteren Bereich des Transportbehälters flüssigkeitsdicht sind.
[0012] Ein derartiger Transportbehälter kann, nach dimensionsmäßig geeigneter Anpassung,
in nahezu beliebige Flaschenkisten durch Aufsetzen auf die in die Flaschenkiste eingestellten
Mehrwegflaschen eingesetzt werden. Der Transportbehälter bildet damit eine Wanne,
die wenigstens nach unten hin flüssigkeitsdicht ist und auf dem in den Kisten vorhandenen
Zwischengitter aufliegt, so dass der größtmögliche freie Raum der Flaschenkiste ausgenutzt
werden kann. Auf die Vorsprünge lassen sich Getränkebecher in umgekehrter Richtung
entsprechend der Zahl der Vorsprünge aufsetzen. Auch wenn einzelne Becher noch Flüssigkeit
enthalten, wird diese in der Wanne aufgefangen, ohne dass die Flüssigkeit auf die
in der Getränkekiste enthaltenen Flaschen übertreten kann. Damit ergibt sich eine
saubere Trennung von Getränkebechern und Flaschen auf den Transportwegen.
[0013] Im Straßenverkauf von Getränken ist in den Verkaufsstätten in der Regel auch eine
Mehrzahl von Flaschenkisten vorhanden. Diesen können gemäß der Erfindung bei ihrem
Rücktransport in die Waschanlagen daher zusammen mit den eingestellten Mehrwegflaschen
gleichzeitig mittels des Transportbehälters eine entsprechende Zahl von Trinkbechern
zur entsprechenden Wiederaufbereitung hinzugefügt werden, ohne dass sich das Volumen
der Flaschenkisten dadurch vergrößert. Innerhalb der Waschanlagen werden die Becher
gesondert bearbeitet. Nach der Aufbereitung können den Flaschenkisten gesäuberte Becher
erneut zugeordnet werden und somit ohne erhöhten Aufwand den Ausgabestellen wieder
übermittelt werden.
[0014] Vorzugsweise enthalten die Transportbehälter oberseitige Abdeckungen, die abnehmbar
gestaltet sind. Sie können auch über Gelenke, wie einem Filmgelenk, an den Transportbehältern
befestigt sein und einen Verschluss aufweisen. Vorzugsweise ist die Abdeckung mit
dem Transportbehälter flüssigkeitsdicht verbindbar.
[0015] Da Getränkebecher häufig auch mit Deckeln versehen sind, können diese beim Einsetzen
der Getränkebecher in den Transportbehälter entweder auf die Getränkebecher, vorzugsweise
mittels einer geeigneten Verrastung, aufgesetzt werden oder in Führungselemente an
den Innenwänden des Transportbehälters befestigt werden.
[0016] Der Transportbehälter enthält vorzugsweise einen oder mehrere Hand- oder Tragegriffe,
um den Transportbehälter leichter in die Flaschenkiste einsetzen oder daraus entnehmen
zu können. Für die automatisierte Entnahme des Transportbehälters aus der Flaschenkiste
oder das Einsetzen darin können auch geeignete Haltevorrichtungen, wie Vorsprünge
und Vertiefungen an dem Transportbehälter und/oder der Abdeckung angeordnet sein.
Damit der Griffbereich der Flaschenkiste durch den eingesetzten Transportbehälter
nicht verdeckt wird, kann der Transportbehälter eine den Griffbereich nicht wesentlich
einschränkende Einbuchtungen enthalten. In einer Alternative kann der Transportbehälter
mit einer federnd gehaltenen oder verschiebbaren Klappe versehen sein, die sich öffnet
oder geöffnet werden kann, wenn die Flaschenkiste über den Griffbereich angehoben
werden soll.
[0017] Um zu vermeiden, dass sich größere Flüssigkeitsmengen in dem Transportbehälter unkontrolliert
verteilen, kann vorgesehen sein, den Boden der Wanne mit einer saugfähigen Einlage
zu versehen, die Flüssigkeit aufsaugen kann und die bei der Reinigung entsorgt wird.
[0018] Der Transportbehälter ist vorzugsweise einstückig als Spritzgussteil hergestellt.
Die äußere Form und die Vorsprünge des Transportbehälters sind vorzugsweise so gestaltet,
dass mehrere Transportbehälter ineinander gestapelt werden können. Sie können daher
auch ineinander gestapelt in großer Zahl kompakt zusammengefasst werden. Da die Getränkebecher
in der Regel ebenfalls ineinander gestapelt werden können, lassen sie sich ebenfalls
kompakt zusammenfassen, wenn sie unabhängig von den Flaschenkisten zum Nutzungsort
zurückgeführt werden sollen. Sie nehmen im Rücktransport zur Ausgabestelle nur wenig
Raum ein., auch wenn sie nicht mittels der Transportbehälter zurückgeführt werden
sollten. Sofern genügend Platz zwischen der Oberseite der Becher und der Abdeckung
vorhanden ist, können auf einen Vorspruch auch mehrere ineinander gesteckte Becher
aufgesetzt werden. Wenn mehrere Transportbehälter übereinander gestapelt werden, können
die in einem unteren Transportbehälter aufgenommene Becher oder Gläser auch jeweils
bis in die Hohlräume des darauf gestapelten weiteren Transportbehälters eintreten,
so dass dadurch eine große Zahl von derart gestapelten Transportbehältern mit Bechern
oder Gläsern kompakt transportiert werden können. Dies erhöhte auch die Verkehrssicherheit
bei ihrem Einsatz, was insbesondere Catering-Service-Diensten erhebliche Vorteile
bietet.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- eine Gesamtschau der Erfindung
- Fig. 2
- eine Explosionsansicht eines Transportbehälters auf einer Kiste
- Fig. 3
- eine weitere Explosionsdarstellung
- Fig. 4
- eine Explosionsansicht eines Transportbehälters mit alternativer Wandausbildung
[0020] In der in Figur 1 dargestellten Gesamtschau der Erfindung sind zwei standardmäßig
oder meist gebräuchliche gestapelte Flaschenkisten 2 und 3 dargestellt, in die jeweils
erfindungsgemäße Transportbehälter eingesetzt sind. Ein entsprechender Transportbehälter
1 ist zusätzlich auf den Stapel aufgesetzt. In der mittleren Spalte der Figur 1 sind
übereinander getrennt dargestellt eine Flaschenkiste 4 mit eingestellten Flaschen
5 gezeigt. Darüber ist der Transportbehälter 1 dargestellt. Dieser weist entsprechend
der Zahl der Stellplätze in der Flaschenkiste 4 eine Zahl von Vorsprüngen 6 auf, die
vom Boden des wannenförmig ausgebildeten Transportbehälters nach oben hin vorstehen.
Die Vorsprünge sind innenseitig hohl und ihre innere Form ist relativ eng an die Form
der Flaschenhälse von üblichen Flaschen angepasst, zumindest soweit, dass die Flaschenhälse
der überwiegend verwendeten Flaschen, wie Bierflaschen oder Wasser- und Saftflaschen
in das Innere der Vorsprünge hineinragen können. Gegebenenfalls können verschiedene
Varianten der Transportbehälter gestaltet werden, z.B. für Bierflaschen und Wasserflaschen.
[0021] Auf die Vorsprünge lassen sich entsprechend der Zahl der Vorsprünge 6 Becher 7 in
Umkehrrichtung aufsetzen, deren Höhe nicht größer als die freie Innenhöhe des Transportbehälters
zwischen dessen Boden und der Abdeckung ist. Neben Bechern aus nahezu beliebigem Kunststoff-
oder Pappmaterial lassen sich auch Gläser 8 in den Transportbehälter einsetzen. Soweit
Platz vorhanden ist, lassen sich auch weitere Gegenstände in den Transportbehälter
einlegen, wie Bestecke, die zu reinigen sind. Daher eignet sich der erfindungsgemäße
Transportbehälter auch für Catering-Zwecke. Der Boden des Transportbehälters kann
auch mit einer Schicht aus Kühlelementen belegt werden, oder einen Hohlraum enthalten,
in dem Kühlmittel aufgenommen ist, das vor allem beim Einsatz des Transportbehälters
für Catering-Zwecke Vorteile bietet. Ferner kann der Transportbehälter auch für die
Zwischenlagerung von Bechern und Gläsern verwendet werden.
[0022] Der Transportbehälter ist umseitig geschlossen dargestellt. Wenn eine Abdeckung 9
auf den Transportbehälter aufgesetzt wird, ergibt sich ein hermetisch geschlossener
Aufnahmeraum, der flüssigkeitsdicht ist, insbesondere, wenn zwischen oberem Rand des
Transportbehälters und Abdeckung noch eine Dichtlippe vorgesehen ist.
[0023] Wie mit den Ziffern 10 und 11 gezeigt, können leere Transportbehälter auf einem Rollwagen
10 zu einem Stapel 11 aufgetürmt werden, da die Transportbehälter wandseitig mit einer
rückspringenden Stufe 12 ausgestaltet und die Vorsprünge im Wesentlichen kegelförmig
sind, so dass sie ineinander greifen können.
[0024] Figur 2 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht. Hier ist zwischen den Bechern
7 und der Abdeckung 9 ein Träger 13 dargestellt, der von oben auf die Anordnung der
Becher aufgesetzt wird. Der Durchmesser der Ringöffnungen des Trägers 13 ist so gewählt,
dass der Träger aufgrund der konischen Form der Becher beim Aufsetzen auf die Becher
bis in eine bestimmte Höhe aufgesetzt werden kann, in der der Träger sich mit den
Bechern verklemmt. Dazu weist der Rand der Ringöffnungen Gummi- oder Silikonringe
auf, die eine flexible Verklemmung des Trägers mit den Bechern ermöglicht. Auf diese
Weise können durch Anheben des Trägers gleichzeitig sämtliche Becher aus dem Transportbehälter
entnommen werden. Zum Anheben des Trägers sind zwei Handgriffe 14 und 15 vorsehen,
die entweder durch spaltartige Öffnungen der Abdeckung 9 hindurchragen können, oder,
um Platz in der Höhe zu sparen, seitlich umgeklappt werden können. Nach Entnahme aus
dem Transportbehälter können die Becher dann in einer Wascheinrichtung aufbereitet
werden und zum Rücktransport zu Verbrauchstellen wieder in den Transportbehälter zurückgesetzt
werden, nachdem dieser ebenfalls gesäubert wurde.
[0025] In einer automatisierten Aufbereitungseinrichtung können die Becher anstelle von
Hand auch durch automatische Hubeinrichtungen, wie Vakuumsauger oder geeignet angepasste
Flaschengreifer, aus dem Transportbehälter entnommen werden.
[0026] Die Entnahme des Transportbehälters aus einer Flaschenkiste kann mittels Handgriffen
am Transportbehälter erfolgen. Zur Entnahme der Transportbehälter aus Flaschenkästen
in automatisierten Einrichtungen können die Transportbehälter auch Vorsprünge oder
Vertiefungen an ihrer Wandseite enthalten, in die Greifvorrichtungen, z.B. von Roboterarmen,
eingreifen.
[0027] Ein allseitig geschlossener Transportbehälter mit dicht aufgesetzter Abdeckung ist
hygienisch gesichert und kann zum Rücktransport aufbereiteter Becher, Gläser und andere
Behälter vorteilhaft verwendet werden. Damit können die Behälter, insbesondere Becher,
in einem Kreislaufsystem umlaufen, indem sie nach der Benutzung in den Transportbehälter
eingestellt werden, der zusammen mit den Bechern in einen Flaschenkiste eingesetzt
wird. Flaschenkiste, Transportbehälter und Becher können damit gemeinsam zur Aufbereitungsanlage
befördert werden. Da der Transportbehälter nur den Raum in einer Flaschenkiste zwischen
den Flaschen und oberhalb bis zum Kistenrand einnimmt, benötigt der Transport der
Becher in dem Transportbehälter kein zusätzliches Volumen in den Transportfahrzeugen
und damit auch keine zusätzliche Energie und ist somit äußerst umweltschonend.
[0028] Bei einem hermetisch geschlossenen Transportbehälter kann es vor Vorteil sein, in
der Wandung eine auf Unter- oder Überdruck reagierende Ventilöffnung vorzusehen.
[0029] Transportbehälter der erfindungsgemäßen Art lassen sich auch ohne Aufsetzen auf eine
Flaschenkiste verwenden, wenn diese nicht benötigt oder vorhanden ist. Der besondere
Vorteil des Transportbehälters ergibt sich allerdings dadurch, dass er in einem Mehrweg-Kreislaufsystem
für Mehrwegbecher benutzt werden kann, ohne dass größere Ressourcen für Transporte
benötigt werden.
[0030] Unter Bechern sind auch Gläser und andere Behältnisse zu verstehen, die im Kreislauf
aufzubereiten sind und von ihrer Form her geeignet sind, in Transportbehälter der
erfindungsgemäßen Art eingesetzt zu werden.
[0031] Der Transportbehälter ist nicht auf eine bestimmte Zahl von Vorsprüngen beschränkt,
wie z.B. 24 bei Bierkisten. Der Transportbehälter kann in gleicher Weise auch für
Flaschenkisten mit 12 Flaschen oder auch mit 6 Flaschen gestaltet werden. Transportbehälter
für eine kleinere Zahl von Flaschen lassen sich modulartig auch einzeln oder mehrfach
in Flaschenkisten für eine größere Zahl von Flaschen einstellen. Um die Stapelbarkeit
der Flaschenkisten durch den Transportbehälter nicht einzuschränken, sollte der obere
Rand des Transportbehälters geringfügig unterhalb des oberen Randes einer Flaschenkiste
enden oder einen nach innen gerichteten Absatz aufweisen.
[0032] Figur 3 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht mit Flaschenkiste, Transportbehälter
und Bechern.
[0033] Figur 4 zeigt eine Ausbildung des Transportbehälters 17 ähnlich wie Figur 2, bei
dem die umlaufende Wandung eine wabenartige Ausbildung erhalten hat. Damit wird ein
vergrößerter Bereich an der Außenseite des Transportbehälters geschaffen, der das
manuelle Ergreifen der Flaschenkiste mit eingesetztem Transportbehälters erleichtert.
Gleichzeitig wird damit die Strukturstabilität des Transportbehälters verbessert.
[0034] Auf den Transportbehälter 17 lässt sich eine Abdeckung 16 aufsetzen, deren Umrandung
dem oberen Rand des Transportbehälters folgt.
Bezugszeichen
[0035]
- 1
- Transportbehälter
- 2
- Flaschenkiste
- 3
- Flaschenkiste
- 4
- Flaschenkiste
- 5
- Flaschen
- 6
- Vorsprünge
- 7
- Becher
- 8
- Gläser
- 9
- Abdeckung
- 10
- Rollwagen
- 11
- Stapel
- 12
- Stufe
- 13
- Träger
- 14
- Handgriff
- 15
- Handgriff
- 16
- Abdeckung
- 17
- Transportbehälter
1. Transportbehälter (1) zur Aufnahme einer Mehrzahl von vorbenutzten oder unbenutzten
Getränkebechern (7), welche in umgekehrter Stellung auf Vorsprünge (6) aufsetzbar
sind, die rasterförmig am Boden des wannenförmigen Transportbehälters (1) ausgebildet
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- dass Boden und die Wände des Transportbehälters (1) über wenigstens einen Teilbereich
ihrer Höhe flüssigkeitsdicht ausgebildet sind,
- dass der Transportbehälter (1) in den Freiraum oberhalb einer standardmäßig ausgebildeten
Flaschenkiste (2 - 4) zum Transport einer Mehrzahl von Getränkeflaschen (5) einsetzbar
ist, wobei die Oberkante des Transportbehälters (1) den oberen Rand der Flaschenkiste
(2 - 4) nicht überragt, und
- dass die Vorsprünge (6) derart ausgebildet sind, dass die Hälse der Getränkeflaschen
(5) von der Unterseite des Transportbehälters (1) in den von unten offenen Innenraum
der Vorsprünge (6) eintreten können.
2. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Transportbehälters (1) eine flüssigkeitsdichte, abnehmbare Abdeckung
(9, 16) vorgesehen ist.
3. Transportbehälter (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9, 16) mittels Verschluss an dem Transportbehälter (1) befestigbar
ist.
4. Transportbehälter (1) nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) über ein Gelenk an dem Transportbehälter (1) befestigt ist.
5. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (1) über eine daran ausgebildete Haltevorrichtung manuell oder
maschinell aus der Flaschenkiste (2 - 4) entnehmbar ist.
6. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden mit einer Saugeinlage zur Aufnahme von Leckageflüssigkeit versehen ist.
7. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der aufrechten Wandinnenseiten des Transportbehälters (1) mit Führungselementen
zum Halten von Deckeln von Getränkebechern (7) versehen sind.
8. Transportbehälter (1) nach Anspruch 1, welcher als Spritzgussform ausgebildet ist.
9. Transportbehälter (1) nach Anspruch 8, welcher als aufeinander verschachtelbarer Stapelbehälter
ausgebildet ist