[0001] Die Erfindung betrifft ein Kühlmodul für eine Hydromaschine, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, eine Hydromaschine mit diesem, gemäß Anspruch 13 und ein hydraulisches
Aggregat mit der Hydromaschine, gemäß Anspruch 14.
[0002] Herzstück eines hydraulischen Kreislaufs ist eine Hydromaschine, insbesondere eine
Hydropumpe. Über sie wird mechanische in hydraulische, insbesondere in hydrostatische
Energie eines von ihr geförderten Druckmittels gewandelt. Im Falle eines Betriebes
als Hydromotor erfolgt die Wandlung in umgekehrter Richtung. Bei Energiewandlung treten
Verluste auf, die im Falle des hydraulischen Kreislaufs insbesondere zur Erwärmung
des Druckmittels führen. Dabei ist der innerhalb der oder den Hydromaschinen auftretende
Verlust für den Großteil der Erwärmung des Druckmittels verantwortlich, ein weitaus
kleinerer Teil ist von Strömungsverlusten in Leitungen verursacht. Besonders groß
ist die Erwärmung des Druckmittels innerhalb der Hydropumpe.
[0003] Bei konventionellen Lösungen wird die in der Hydropumpe verlustbedingt anfallende
thermische Energie vom geförderten Druckmittel in den hydraulischen Kreislauf hinein
verschleppt, bis sie mittels einem externen Wärmetauscher als Wärme an ein Kühlmittel
abgeführt wird. Hierbei wird die thermische Energie auf ein großes Ölvolumen verteilt,
wodurch eine große Menge an Druckmittel umzuwälzen ist, um die Wärme abzuführen. Aufgrund
der großen Druckmittelmenge ist aber auch ein ΔT zum rückkühlenden Kühlmittel vergleichsweise
klein, sodass der Wirkungsgrad am externen Wärmetauscher klein ist und dessen Wärmeaustauschfläche
groß sein muss, was Investitions- und Betriebskosten hochhält.
[0004] Die Druckschriften
DE 94 11 163 U1,
JPH 08 22 64 12 und
DE 27 03 686 zeigen jeweils eine Lösung, bei der die Kühlung mittels der Spülung des Gehäuseinnenraums
der Hydropumpe mit Druckmittel erfolgt. Das auf diese Weise aus der Hydropumpe ausgetragene
Druckmittel wird in einem gesondert angeordneten Wärmetauscher mit Wasser rückgekühlt
wird. Auch hier ist die umzuwälzende Druckmittelmenge groß. Zudem muss die ausgespülte
Menge permanent nachgespeist werden, was vorrichtungstechnischen Aufwand mit sich
bringt.
[0005] Die Druckschrift
CN 106 224 228 zeigt eine Hydraulikpumpe deren Gehäuse von einem Wärmerohr umwickelt ist. Die endgültige
Abfuhr der Wärme erfolgt durch Rückkühlung des Mediums des Wärmerohres über ein Wasserbad.
Nachteilig an dieser Lösung ist beispielsweise, dass das Wärmerohr durch seine außenseitige
Exposition an der Hydropumpe der Beschädigung durch Stoß ausgesetzt ist. Eine verwandte
Lösung zeigt die Druckschrift
DE 10 2012 000 986 B3, in der ein Kühlmantel für eine Hydropumpe vorgeschlagen wird. Nachteilig hierbei
ist, dass eine derartige Kühlmantelkonstruktion vergleichsweise viel Bauraum beanspruchen
kann.
[0006] Die auf die Anmelderin zurückgehende Druckschrift
EP 37 37 862 A1 zeigt eine als Axialkolbenmaschine ausgestalteten Hydromaschine, in deren Gehäuseinnenraum
ein Wärmetauschrohr aufgenommen ist, das sich in einem Ringraum zwischen dem Triebwerk
der Axialkolbenmaschine und deren Gehäusemantel wendelförmig oder mäandernd erstreckt.
Durch diese Anordnung, derart nah am Ort der Erwärmung, ist das ΔT besonders hoch.
Auch ist eine turbulente Verwirbelung einer durch die Leckage im Gehäuseinnenraum
vorhandenen Druckmittelmenge aufgrund der rotierenden Arbeitsräume hoch. Bereits einer
der beiden genannten Faktoren führt zu einem verbesserten Wärmeübergang, beide zusammen
machen den Wärmeübergang besonders effizient. Es reicht daher eine kleine und einfach
aufgebaute Wärmeaustauschfläche im Gehäuseinnenraum aus und es ist eine besonders
effiziente Kühlung realisiert.
[0007] Solch integrierte Wärmetauschrohre sind allerdings nicht als Standardelemente verfügbar,
sondern sind je nach Anwendung mittels Rohrbiegen, Fräsen oder Gießen aufwendig herzustellen.
Hinzukommen anschließende Fügeprozesse mittels Löten oder Verschrauben, wobei stets
auf Dichtheit der Fügestellen zu achten ist. Falls aus Bauraumgründen zusätzlich zur
Kühlung noch weitere Funktionen angrenzend integriert werden müssen, kann es in diesen
Bereichen aufgrund von Festigkeitsanforderungen oder dergleichen zu ungünstigen Werkstoffpaarungen
kommen, sofern Werkstoffe abweichend vom Wärmetauschrohr Verwendung finden. Hieraus
wiederum resultieren aufgrund verschiedener Wärmeausdehnungskoeffizienten Risiken
für die genannte Dichtheit.
[0008] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zur Grunde, ein integrierbares Kühlmodul
für eine Hydromaschine zu schaffen, das mit weniger Aufwand für eine jeweilige Hydromaschine
fertigbar ist. Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Hydromaschine mit integrierter
Kühlung zu schaffen, die weniger aufwändig zu fertigen ist und eine dritte Aufgabe
ist, ein hydraulisches Aggregat mit einer Hydromaschine mit integrierter Kühlung zu
schaffen, das weniger aufwändig zu fertigen ist.
[0009] Die erste Aufgabe wird gelöst durch ein Kühlmodul mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1, die zweite durch eine Hydromaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 13 und die
dritte durch ein hydraulisches Aggregat mit den Merkmalen des Anspruchs 14.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindungen sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen
beschrieben.
[0011] Ein Kühlmodul für eine Hydromaschine hat eine Kühleinrichtung, die zur Anordnung
in einem Gehäuseinnenraum der Axialkolbenmaschine vorgesehen und ausgestaltet ist.
Der Gehäuseinnenraum ist insbesondere radial von einem Gehäuse der Hydromaschine und
von einem darin rotierbar angeordneten Triebwerk begrenzbar. Das Gehäuse der Hydromaschine
kann dabei allein die Gehäusefunktion aufweisen oder es hat weitere Funktionen, wie
beispielsweise integrierte Ventile, oder es ist zudem als Träger für eine Antriebsmaschine
oder dergleichen ausgebildet. Insbesondere ist das Gehäuse von einem Steuerblock gebildet,
der eine topfartige Ausnehmung aufweist, in die die Kühleinrichtung und das Triebwerk
einsetzbar sind. Ein Zulauf der Kühleinrichtung ist mit einem Zulaufkanal und ein
Ablauf der Kühleinrichtung ist mit einem Ablaufkanal eines Gehäuseabschnitts des Kühlmoduls,
insbesondere fluiddicht, verbunden. Der Gehäuseabschnitt des Kühlmoduls ist insbesondere
zur Befestigung am Gehäuse der Hydromaschine, insbesondere zum Verschluss des Gehäuseinnenraums
vorgesehen und weist dementsprechend Befestigungsmittel oder -einrichtungen auf, beispielsweise
Gewindebohrungen und/oder -bolzen, und/oder Justiermittel zum präzisen Ausrichten.
Erfindungsgemäß ist das Kühlmodul zumindest abschnittsweise additiv gefertigt. Insbesondere
ist die Kühleinrichtung mit dem Gehäuseabschnitt einstückig ausgebildet.
[0012] Die additive Fertigung ermöglicht es, funktionale Abschnitte des Kühlmoduls, insbesondere
eine Wärmeaustauschfläche und/oder ein Strömungsquerschnitt der Kühleinrichtung, nahezu
beliebig an der geforderten Funktionalität auszugestalten. So ist eine optimierte
Kühlleistung bei gleichzeitig reduziertem Strömungswiderstand eines Kühlmittelstromes
der Kühleinrichtung erzielbar.
[0013] In einer bevorzugten Weiterbildung ist das Kühlmodul für eine Hydromaschine ausgestaltet,
die als hydrostatische Axialkolbenmaschine ausgebildet ist.
[0014] In diesem Fall erstreckt sich die Kühleinrichtung vorzugsweise umfänglich und insbesondere
axial, sodass sie in einen vom Triebwerk und dem Gehäuse der hydrostatischen Axialkolbenmaschine
begrenzbaren Ringraumabschnitt des Gehäuseinnenraums eintauchbar ist.
[0015] Vorzugsweise ist in der Kühleinrichtung ein Kühlmittel einphasig oder zweiphasig
angeordnet, insbesondere strömend angeordnet.
[0016] In einer bevorzugten Weiterbildung ist zumindest die Kühleinrichtung zumindest abschnittsweise
additiv gefertigt. Insbesondere ist aufgrund der additiven Fertigung eine äußere Gestalt
der Kühleinrichtung, ihr Strömungsquerschnitt, ihre Wandungsdicke und / oder ihr Material
zumindest in Abhängigkeit der bestimmungsgemäß zu übertragenden Wärme und / oder der
bestimmungsgemäßen Temperatur des Druckmittels mit hohem Freiheitsgrad auslegbar.
[0017] Der Gehäuseabschnitt kann zumindest abschnittsweise anderweitig, insbesondere spanend,
oder additiv gefertigt sein. Durch eine solche Hybridbauweise sind reduzierte Herstellkosten
möglich. Hierzu sind Funktionen des Kühlmoduls nach ihrer Herstellbarkeit gruppiert
und in Bauteilzonen zusammengefasst. Solche, die einfach und kostengünstig zerspanend
herstellbar sind, wie beispielsweise der Gehäuseabschnitt, insbesondere in Form eines
Deckels oder Motor-Pumpenträgers, werden zusammengefasst und entsprechend spanend
gefertigt. Lediglich die durch ihre Komplexität schwierig konventionell herstellbare
Kühleinrichtung wird additiv gefertigt. Somit wird die additive Fertigung nur dort
genutzt, wo sie technische und kaufmännische Vorteile mit sich bringt.
[0018] In einer Weiterbildung ist der additiv gefertigte an den anderweitig gefertigten
Abschnitt des Kühlmoduls additiv angeformt. Auf diese Weise entfällt ein prozesstechnisch
schwierig zu beherrschendes und aufwändiges Verbinden der Abschnitte mittels einem
gesonderten Fügeverfahren.
[0019] In einer Weiterbildung ist in einem Bereich dieser additiven Anformung der Zulauf
mit dem Zulaufkanal und/oder der Ablauf mit dem Ablaufkanal verbunden. Auf diese Weise
kann auf Dichtungsmittel, die bei herkömmlicher Fertigung in diesem Bereich vorzusehen
wären, verzichtet werden.
[0020] In einer Weiterbildung sind der Gehäuseabschnitt und die Kühleinrichtung aus einem
gleichen Material gefertigt, sodass die additive Anformung besonders gut ausbildbar
und haltbar ist. Aufgrund der so vermiedenen Paarung unterschiedlicher Werkstoffe
ist auch die Problematik unterschiedlicher Wärmeausdehnungskoeffizienten der Abschnitte
ausgeschlossen. Ebenso sind es die damit verbundenen Folgeprobleme, insbesondere Leckage
oder Kontaktkorrosion.
[0021] Vorzugsweise hat die Kühleinrichtung ein den Zulauf und den Ablauf aufweisendes Wärmetauschrohr.
Dieses erstreckt sich insbesondere wendelförmig, mäandernd oder ondulierend. Abweichend
von dieser Rohrform kann die Kühleinrichtung einen Innenraum mit Labyrinth-, Gitter-
oder Siebform oder dergleichen aufweisen.
[0022] Ein Wärmeübergang ist weiter verbessert, wenn sich in einer Weiterbildung die Kühleinrichtung,
insbesondere das Wärmetauschrohr, in Radialrichtung mit einer oder mit wenigstens
zwei Wicklungen oder Lagen erstreckt.
[0023] In einer Weiterbildung ist die Kühleinrichtung zumindest innenseitig oder außenseitig
strömungsoptimiert ausgestaltet ist, und/oder sie ist zumindest innenseitig oder außenseitig
wärmeübergangsoptimiert ausgestaltet. Beispielsweise sind hierfür über die additive
Fertigung Hinterschnitte ausgebildet, die konventionell kaum oder nur mit hohem Aufwand
darstellbar sind.
[0024] In einer Weiterbildung sind hierzu einander benachbarte Wendeln, Mäander oder Wellen
des Wärmetauschrohres über wenigstens einen additiv gefertigten Steg, eine additiv
gefertigte Rippe oder Noppe oder dergleichen verbunden. Solche Strukturen verleihen
der Kühleinrichtung zum einen eine höhere Stabilität, zum anderen tragen sie zum besseren
Wärmeaustausch und ggf. zur intensiveren oder besseren Umströmung der Kühleinrichtung
bei.
[0025] Dieser Effekt ist weiter verbessert, wenn die Kühleinrichtung in einer Weiterbildung
außenseitig Steg-, Rippen-, Noppen- oder Hohlkörperfortsätze hat, die sich in den
freien Raum, im montierten Zustand des Kühlmoduls in den Gehäuseinnenraum, erstrecken.
[0026] In einer Weiterbildung des Kühlmoduls weisen distal des Gehäuseabschnitts angeordnete
Bogenabschnitte der Mäander oder Wellen gleiche Scheitelhöhen auf, sie ragen somit
in montiertem Zustand des Kühlmoduls in axialer Richtung gleich weit in den Gehäuseinnenraum
hinein. Um auf spezifische Bauraumbedingungen im Gehäuseinnenraum einzugehen und die
zur Verfügung stehende Wärmeaustauschfläche zu maximieren, weisen die Mäander oder
Wellen in einer Variante unterschiedliche Scheitelhöhe auf.
[0027] An einem zum Gehäuseabschnitt benachbarten Endabschnitt der Kühleinrichtung weist
wenigstens ein Bogenabschnitt der Mäander oder Wellen eine geringere Scheitelhöhe
als die anderen auf. Auf diese Weise ist ein Frei- oder Bauraum für eine Funktion
nahe dem Gehäuseabschnitt mit dessen Zulaufkanal und Ablaufkanal vorgehalten.
[0028] In einer bevorzugten Weiterbildung erstreckt sich in diesem Frei- oder Bauraum der
Zulauf oder der Ablauf der Kühleinrichtung, insbesondere parallel zum Gehäuseabschnitt.
[0029] Eine Hydromaschine hat ein Gehäuse mit einem Gehäuseinnenraum und einem darin um
eine Drehachse rotierbar gelagerten Triebwerk. Insbesondere weist das Triebwerk Zylinder-Kolbeneinheiten
auf, von denen hydrostatische Arbeitsräume begrenzt sind, die bei Rotation des Triebwerks
alternierend mit einem Hochdruck und einem Niederdruck der Hydromaschine verbindbar
sind. Im Betrieb der Hydromaschine weist diese eine Leckage von Druckmittel in ihren
Gehäuseinnenraum hinein auf. Die Leckage kann beispielsweise aus den Arbeitsräumen
nach radial außen direkt in den Gehäuseinnenraum hinein erfolgen, beispielsweise über
einen Dichtspalt der Arbeitsräume mit einer Steuerscheibe. Ergänzend oder alternativ
kann die Leckage aus den Arbeitsräumen über einen Dichtspalt nach radial innen erfolgen,
hin zu einer Triebwelle der Hydromaschine, und über eine Spaltanordnung in den Gehäuseinnenraum
geleitet werden. Ergänzend kann in den Gehäuseinnenraum eine Leckageleitung oder ein
Leckagekanal münden, über den dem Gehäuseinnenraum, und damit der Kühleinrichtung
des Kühlmoduls, ein Leckagevolumenstrom einer externen Komponente zugeführt werden
kann. Auf diese Weise kann nicht nur das aus den Arbeitsräumen der Hydromaschine austretende
Druckmittel, sondern ergänzend das Druckmittel eines hydraulischen Aggregats gekühlt
werden. Erfindungsgemäß ist ein Kühlmodul, das gemäß wenigstens einem Aspekt der vorangegangenen
Beschreibung ausgestaltet ist, mit seiner Kühleinrichtung in den vom Gehäuse und dem
Triebwerk begrenzten Gehäuseinnenraum eingetaucht und der Gehäuseinnenraum ist zumindest
abschnittsweise vom Gehäuseabschnitt des Kühlmoduls begrenzt. Insbesondere ist das
Gehäuse über den Gehäuseabschnitt des Kühlmoduls verschließbar, insbesondere verschlossen.
[0030] Das erfindungsgemäße Kühlmodul ist aufgrund der additiven Fertigung einfach auf die
individuellen Gegebenheiten und Geometrien der jeweiligen Hydromaschine angepasst
fertigbar. Die damit verbundenen Vorteile wurden bereits im Zuge der Beschreibung
des Kühlmoduls dargelegt, sodass auf ihre erneute Nennung verzichtet werden kann.
[0031] Vorzugsweise ist die Hydromaschine als Axialkolbenmaschine, insbesondere in Schrägscheibenbauweise,
ausgebildet, wobei Kolben der Zylinder-Kolbeneinheiten an einer gehäusefest angeordneten
oder verschwenkbar gelagerten Schrägscheibe gleitend abgestützt sind. Dabei ist das
Triebwerk der Axialkolbenmaschine bevorzugt vollumfänglich und axial zumindest abschnittsweise
von der Kühleinrichtung umgriffen.
[0032] Auch die Schrägscheibe ist in einer Weiterbildung vollumfänglich und axial zumindest
abschnittsweise von der Kühleinrichtung umgriffen.
[0033] Alternativ ist eine Schrägachsenbauweise möglich.
[0034] Der Gehäuseinnenraum erstreckt sich in einer Weiterbildung als Ringraum um die Drehachse,
insbesondere überwiegend zylindrisch oder konisch oder oval. Die Drehachse ist von
der Kühleinrichtung insbesondere vieleckig, insbesondere vier-, sechs-, acht- oder
10-eckig umgriffen, wobei auch ungerade Eckanzahlen möglich sind.
[0035] Insbesondere ist das Gehäuse von einem Steuerblock gebildet, in dem wenigstens eine
Zusatzfunktion, wie beispielsweise ein Steuer- oder sonstiges Ventil, vorgesehen ist.
[0036] Die Hydromaschine kann als Hydropumpe oder als Hydromotor ausgebildet sein oder sie
ist als Hydropumpe und als Hydromotor betreibbar ausgebildet.
[0037] Ein hydraulisches Aggregat hat eine Hydromaschine, die gemäß wenigstens einem Aspekt
der vorangegangenen Beschreibung ausgebildet ist. Dabei ist deren Gehäuse zumindest
mit einer Antriebsmaschine, über die ein Drehmoment an die Axialkolbenmaschine übertragbar
ist, fest verbunden.
[0038] In einer Weiterbildung des Aggregates ist die Antriebsmaschine als Elektromaschine
ausgestaltet.
[0039] Insbesondere, wenn die Antriebsmaschine fluid- oder wassergekühlt ausgestaltet ist,
erweist sich eine Weiterbildung des Aggregats als vorteilhaft, in der die Kühlung
der Antriebsmaschine fluidisch mit dem Kühlmodul der Hydromaschine verbunden ist.
Dies kann in fluidischer Reihen- oder Parallelschaltung ausgestaltet sein. Das reduziert
die Anzahl der Schnittstellen des Aggregates nach außen, sodass das Aggregat einfacher
in eine Kundenumgebung integrierbar ist. Eine zusätzliche Verringerung von Schnittstellen
nach außen ist durch die folgenden Weiterbildungen möglich.
[0040] Ergänzend ist in einer Weiterbildung ein Druckmittelbehälter, der mit dem Niederdruck
der Hydromaschine verbindbar ist, ein Hydrozylinder, der von der Hydromaschine mit
Druckmittel versorgbar ist, und /oder ein Steuerblock, insbesondere ein Ventilsteuerblock,
über den ein Druckmittelvolumenstrom zur Druckmittelversorgung des Hydrozylinders
steuerbar ist, mit dem Gehäuse der Hydromaschine fest verbunden.
[0041] Über ein derartiges Aggregat ist ein äußerst kompakter hydraulischer Linearantrieb
mit integrierter Antriebsmaschine, integrierter Steuerung und integrierter Kühlung
ausbildbar.
[0042] Besonders kompakt ist das Aggregat ausgebildet, wenn das Gehäuse der Hydromaschine,
wie bereits weiter oben erwähnt, von dem Steuerblock gebildet ist, der nicht nur hydraulische
Steuerfunktionen wie Steuerventile und Druckmittelkanäle und dergleichen trägt, sondern
der auch als Trägerbauteil dient, wobei an ihm die genannten Komponenten des Aggregates
angeflanscht oder befestigt sind. Auf diese Weise sind Schnittstellen innerhalb eines
Umfangs des Aggregats bauraumsparend untergebracht und zudem ist eine Anzahl der Schnittstellen
des Aggregats nach außen stark reduzierbar.
[0043] In einer Weiterbildung mündet ein Niederdruckkanal des Aggregates, mit dem Leckageräume
genannter Komponenten fluidisch verbindbar oder verbunden sind, in den Gehäuseinnenraum.
Auf diese Weise kann auch die Leckage dieser Komponenten der im Gehäuse der Hydromaschine
angeordneten Kühleinrichtung zugeführt und darüber gekühlt werden.
[0044] Je ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kühlmoduls, einer erfindungsgemäßen
Axialkolbenmaschine, sowie eines erfindungsgemäßen Aggregats ist in den Zeichnungen
dargestellt. Anhand der Figuren dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
[0045] Es zeigen:
Figur 1 ein hydrostatisches Aggregat mit einer als Axialkolbenmaschine ausgebildeten
Hydromaschine und einer hydraulischen Achse gemäß einem Ausführungsbeispiel, in einer
teilgeschnittenen Seitenansicht,
Figur 2 ein Kühlmodul der Axialkolbenmaschine gemäß Figur 1 in teilperspektivischer
Ansicht,
Figur 3 das Kühlmodul gemäß Figur 2 in teilperspektivischer und teilgeschnittener
Ansicht,
Figur 4 das Kühlmodul gemäß Figur 2 und 3 in einem Längsschnitt, und
Figur 5 einen Querschnitt des Kühlmoduls in perspektivischer Darstellung.
[0046] Gemäß Figur 1 hat ein hydraulisches Aggregat 1 eine als hydrostatische Axialkolbenpumpe
2 ausgebildete Hydromaschine mit einem topfförmigen Gehäuse 4 mit einem Gehäusemantel
6, der stirnseitig einerseits einen Topfboden 8 aufweist und andererseits von einem
deckeiförmigen Gehäuseabschnitt 10 verschlossen ist. Der Gehäuseabschnitt 10 ist mit
einem Zylindergehäuse einer Linearachse 12 verbunden. Im Gehäuse 4 ist über Wälzlager
(nicht dargestellt) eine Triebwelle 14 drehbar gelagert. Drehfest mit der Triebwelle
14 verbunden ist eine Zylindertrommel 16, in die entlang einem konzentrisch zur Drehachse
18 angeordneten Teilkreis eine Vielzahl von Zylinderbohrungen parallel zur Drehachse
18 eingebracht ist. In der jeweiligen Zylinderbohrung ist ein hydrostatischer Arbeitskolben
20 axialverschieblich geführt und seitens des Gehäuseabschnitts 10 an einer fest an
diesem angeordneten Schrägscheibe 22 gleitend abgestützt. Gegenüberliegend ist zwischen
der Zylindertrommel 16 und dem Topfboden 8 eine von Durchgangsausnehmungen (nicht
dargestellt) durchsetzte Steuerscheibe 24 angeordnet. Die Durchgangsausnehmung (Drucknieren)
sind dabei in Druckmittelverbindung mit einem am Topfboden 8 ausgebildeten Hochdruckanschluss
und einem Niederdruckanschluss (nicht dargestellt). Auf eine weitere Erläuterung des
grundlegenden Aufbaus der Axialkolbenmaschine 2 kann an dieser Stelle verzichtet werden,
da dieser Maschinentyp hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt ist.
[0047] Darüber hinaus ist in einem vom Gehäusemantel 6 und der Zylindertrommel 16 begrenzten
Ringraum eine von Kühlmittel durchströmbare, hohle Kühleinrichtung 26 zur Abfuhr thermischer
Energie aus dem Gehäuse 4 angeordnet. Diese umgreift die Zylindertrommel 16 vollumfänglich
und dient der Kühlung von in den Gehäuseinnenraum aufgrund von Leckage gelangendem
Druckmittel. Wie bereits erwähnt liegt der heißeste und verlustbehaftetste Punkt in
einem hydraulischen Kreislauf in der hydrostatischen Axialkolbenmaschine 2. Dementsprechend
weist auch das genannte Druckmittel dort die höchste Temperatur auf. Durch die im
Ringraum angeordnete Kühleinrichtung 26 wird die thermische Energie genau an diesem
Punkt an ein darin strömendes Kühlmittel, beispielsweise Wasser, übertragen. Dadurch
ist ein ΔT an dieser Stelle sehr hoch und der Wärmeübergangskoeffizient α ebenfalls.
Damit kann auf kleiner Wärmetauschfläche eine große Wärmemenge übertragen werden.
In Folge entfällt ein bedeutend größerer Wärmetauscher, der extern zur Verfügung gestellt
werden müsste. Aufgrund ihrer additiven Fertigung weist die Kühleinrichtung 26 eine
optimierte Geometrie bezüglich Strömungsdruckverlust und Wärmeübertagung auf und kann
so besonders kompakt ausgestaltet sein. Die Kühleinrichtung 26 besteht aus dem gleichen
Material, wie der Gehäuseabschnitt 10 und ist an diesen additiv angeformt, das heißt
additiv mit diesem verbunden. Der Gehäuseabschnitt 10 ist wiederum kostengünstig spanend
gefertigt, da seine Geometrie keine komplexen Formen aufweisen muss, sondern lediglich
eine hohe Festigkeit.
[0048] Das Gehäuse 4 mit einem Gehäusemantel 6 und einem Gehäuseboden oder Topfboden 8 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Steuerblock des Aggregats 1 gebildet, der
insbesondere Steuerventile und einen Motor-Pumpenträger (nicht dargestellt) trägt.
Die Axialkolbenmaschine 2, der Steuerblock, das Kühlmodul 28, beziehungsweise 10,
26, der Motor-Pumpenträger und die Achse 12 sind somit zu einem extrem kompakten Bauteil
mit minimalem Bauraumbedarf aggregiert.
[0049] Der Gehäuseabschnitt 10 bildet zusammen mit der Kühleinrichtung 26 ein einstückiges
Kühlmodul 28, dessen Aufbau in den Figuren 2 bis 5 näher erläutert wird.
[0050] Gemäß Figur 2 münden an einer Randseite 30 des spanend gefertigten, plattenförmigen
Gehäuseabschnitts 10 ein Zulaufkanal 32 und ein Ablaufkanal 34 zur Kühlmittelversorgung
der Kühleinrichtung 26. Das Kühlmittel kann Wasser oder ein anders geeignetes Fluid
sei. Beide 32, 34 sind jeweils mit einem Innengewinde zur Aufnahme von Anschlussbuchsen
versehen. In Axialrichtung ist der plattenförmige Gehäuseabschnitt 10 von Durchgangsbohrungen
durchsetzt, die für Befestigungsbolzen 36 (vgl. Figur 1) der Achse 12 vorgesehen sind.
[0051] Mittig aus einem plattenförmigen Grundkörper des Gehäuseabschnitts 10 erstreckt sich
ein im gezeigten Ausführungsbeispiel zylindrischer Sockel 38, an dem die Kühleinrichtung
26 angesetzt ist. Diese ist als mäanderndes Wärmetauschrohr ausgestaltet, dessen Zulauf
40 mit dem Zulaufkanal 32 und dessen Ablauf 42 mit dem Ablaufkanal 34 verbunden ist.
Mäander 44 der Kühleinrichtung erstrecken sich axial mit parallelen Längsabschnitten
46, wobei benachbarte Längsabschnitte 46 wechselweise distal und proximal über einen
Bodenabschnitt 48 verbunden sind.
[0052] Wenigstens zwei benachbarte Längsabschnitten 46 sind, insbesondere zur Erhöhung der
Festigkeit und/oder zur Verbesserung des Wärmeübergangs, über eine Reihe Streben 50,
im gezeigten Ausführungsbeispiel mit abwechselndem Strebenwinkel, verbunden.
[0053] Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch das Kühlmodul 28, lateral versetzt zu einer
Mittelachse der Kühleinrichtung und in perspektivischer Ansicht. Gut zu erkennen ist
hierbei insbesondere eine Schnittstelle oder ein Übergang 52 vom spanend gefertigten,
plattenförmigen Gehäuseabschnitt 10 zur additiv gefertigten Kühleinrichtung 26, also
dem mäandernden Wärmetauschrohr.
[0054] Des Weiteren gibt die Ansicht den Blick frei auf sich an den Bogenabschnitten 48
nach axial erstreckenden Hohlkörperfortsätze 54. Diese habe eine Quaderform mit zwei
nach axial offenen Kammern 56 und vergrößern die Wärmeaustauschfläche der Kühleinrichtung
26. Aufgrund der additiven Fertigung sind an dieser Stelle hohe Freiheitsgrade im
Design der Kühleinrichtung 26, sowohl den inneren Strömungsquerschnitt betreffend
als auch außenseitig hin zum Gehäuseinnenraum, gegeben.
[0055] Figur 4 zeigt einen Längsschnitt des Kühlmoduls 28. Der Gehäuseabschnitt 10 hat eine
sich axial erstreckende, stufenzylindrische Durchgangsausnehmung 58, in die die Schrägscheibe
22 gemäß Figur 1 drehfest einsetzbar ist. Die Schnittstelle 52, an der der spanend
gefertigte Abschnitt 10, 38 des Kühlmoduls 28 in den additiv gefertigten Abschnitt
26 übergeht, ist hier gut zu erkennen. Die Position der Schnittstelle 52 kann natürlich,
an spezifische Anforderungen angepasst und nach jeweiliger Funktion und deren Herstellbarkeit
gruppiert, anders gewählt sein.
[0056] Eine solche Möglichkeit zeigt die Figur 5. Hier ist eine Schnittstelle 52', an der
der spanend gefertigte Gehäuseabschnitt 10 in die additiv gefertigte Kühleinrichtung
26 übergeht, um eine Distanz von einer Stirnseite 60 des Gehäuseabschnitts 10 versetzt
angeordnet.
[0057] Zudem sind auf einem Teilkreis angeordnete, nierenförmige Sockel 62 spanend gefertigt,
an denen Bogenabschnitte der Kühleinrichtung 26 ansetzen (nicht dargestellt).
[0058] Offenbart ist ein Kühlmodul für eine Hydromaschine, dessen durchströmbare Kühleinrichtung
einstückig mit einem zur Befestigung ausgelegten Grundkörper des Kühlmoduls gebildet
ist, und das zumindest abschnittsweise additiv gefertigt ist, wobei die Kühleinrichtung
zur Anordnung, insbesondere zum Einsetzen oder Eintauchen, in ein Gehäuse der Hydromaschine,
zwischen deren Triebwerk und dem Gehäuse, vorgesehen ist.
[0059] Offenbart ist weiterhin eine Hydromaschine mit einem derartigen Kühlmodul, wobei
vom Grundkörper ein Gehäuseabschnitt der Hydromaschine gebildet ist, insbesondere
ein Gehäusedeckel oder Flansch. Des Weiteren ist ein hydrostatisches Aggregat mit
der Hydromaschine offenbart, wobei fest mit deren Gehäuse, eine Antriebsmaschine,
insbesondere Elektromaschine, verbunden ist.
Bezugszeichenliste:
[0060]
- 1
- hydraulisches Aggregat
- 2
- Axialkolbenpumpe
- 4
- Gehäuse
- 6
- Gehäusemantel
- 8
- Topfboden
- 10
- Gehäuseabschnitt
- 12
- hydraulische Achse
- 14
- Triebwelle
- 16
- Zylindertrommel
- 18
- Drehachse
- 20
- Arbeitskolben
- 22
- Schrägscheibe
- 24
- Steuerscheibe
- 26
- Kühleinrichtung
- 28
- Kühlmodul
- 30
- Randseite
- 32
- Zulaufkanal
- 34
- Ablaufkanal
- 36
- Befestigungsbolzen
- 38, 38'
- Sockel
- 40
- Zulauf
- 42
- Ablauf
- 44
- Mäander/Welle
- 46
- Längsabschnitt
- 48
- Bodenabschnitt
- 50
- Streben
- 52, 52'
- Schnittstelle
- 54
- Hohlraumfortsatz
- 56
- Kammer
- 58
- Durchgangsausnehmung
- 60
- Stirnseite
- 62
- Sockel
1. Kühlmodul für eine Hydromaschine (2), das eine Kühleinrichtung (26) hat, die zumindest
abschnittsweise in einen Gehäuseinnenraum, der von einem Gehäuse (6) und einem darin
rotierbarem Triebwerk (16) der Hydromaschine (2) begrenzbar ist, eintauchbar ist,
wobei ein Zulauf (40) der Kühleinrichtung (26) mit einem Zulaufkanal (32) eines Gehäuseabschnitts
(10) und ein Ablauf (42) der Kühleinrichtung (26) mit einem Ablaufkanal (34) des Gehäuseabschnitts
(10) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmodul (28) zumindest abschnittsweise additiv gefertigt ist.
2. Kühlmodul nach Anspruch 1, wobei sich die Kühleinrichtung umfänglich erstreckt, sodass
von ihr das Triebwerk zumindest abschnittsweise umgreifbar ist.
3. Kühlmodul nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Gehäuseabschnitt (10) und die Kühleinrichtung
(26) aus einem gleichen Material gefertigt sind.
4. Kühlmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Kühleinrichtung (26) zumindest
abschnittsweise additiv und der Gehäuseabschnitt (10) zumindest abschnittsweise anderweitig,
insbesondere spanend, gefertigt sind.
5. Kühlmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kühleinrichtung (26)
ein den Zulauf (40) und den Ablauf (42) aufweisendes Wärmetauschrohr hat, das sich
wendelförmig, mäandernd oder ondulierend erstreckt.
6. Kühlmodul nach Anspruch 5, wobei benachbarte Wendeln, Mäander oder Wellen des Wärmetauschrohres
über wenigstens einen Steg (50), eine Rippe, Noppe oder dergleichen verbunden sind.
7. Kühlmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kühleinrichtung (26)
außenseitig Steg-, Rippen-, Noppen- oder Hohlkörperfortsätze (54) hat.
8. Kühlmodul zumindest nach Anspruch 5 oder 6, wobei distal des Gehäuseabschnitts (10)
angeordnete Bogenabschnitte (48) der Mäander oder Wellen gleiche Scheitelhöhen aufweisen.
9. Kühlmodul zumindest nach Anspruch 5, 6 oder 8, wobei wenigstens einer von benachbart
zum Gehäuseabschnitt angeordneten Bogenabschnitten der Mäander oder Wellen eine dort
geringere Scheitelhöhe aufweist.
10. Kühlmodul nach Anspruch 9, wobei sich zwischen dem Bogenabschnitt mit geringerer Scheitelhöhe
und dem Gehäuseabschnitt (10) der Zulauf (40) oder Ablauf erstreckt.
11. Kühlmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kühleinrichtung (26)
zumindest innenseitig strömungsoptimiert ausgestaltet ist, und/oder wobei die Kühleinrichtung
(26) zumindest innenseitig oder außenseitig wärmeübergangsoptimiert ausgestaltet ist.
12. Kühlmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kühleinrichtung (26),
insbesondere zur Strömungs- und/oder Wärmetauschoptimierung, Hinterschnitte aufweist.
13. Hydromaschine mit einem Gehäuse (4, 6, 8) mit einem Gehäuseinnenraum und einem darin
um eine Drehachse (18) rotierbar gelagerten Triebwerk (16), und mit einer Leckage
von Druckmittel in den Gehäuseinnenraum im bestimmungsgemäßen Betrieb der Hydromaschine
(2), wobei ein Kühlmodul (28), das gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche ausgestaltet
ist, mit seiner Kühleinrichtung (26) in den Gehäuseinnenraum eingetaucht ist, und
wobei der Gehäuseinnenraum vom Gehäuseabschnitt (10) des Kühlmoduls (28) abschnittsweise
begrenzt ist.
14. Hydraulisches Aggregat mit einer Hydromaschine (2) gemäß Anspruch 13, mit deren Gehäuse
(4, 6, 8) eine Antriebsmaschine fest verbunden ist.
15. Aggregat nach Anspruch 14, wobei die Antriebsmaschine fluidgekühlt ausgestaltet ist
und eine Kühleinrichtung der Antriebsmaschine und die Kühleinrichtung des Kühlmoduls
der Hydromaschine fluidisch verbunden sind.