[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erstellen eines Trainingsdatensatzes gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, ein Verfahren zum Trainieren eines künstlichen
neuronalen Netzes gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 12, ein künstliches neuronales
Netz gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 13 sowie ein Verfahren zur Zustandsschätzung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 14.
[0002] Eine Zustandsschätzung eines elektrischen Versorgungsnetzes (Stromnetz) betrifft
eine möglichst vollständige und konsistente Ermittlung des Zustandes des Stromnetzes
aus einer Mehrzahl von Messungen. Hierbei ist der Zustand eines Stromnetzes durch
die Spannungen und Winkeln an seinen Netzknoten gekennzeichnet.
[0003] Messungen weisen grundsätzlich Messabweichungen auf, die insbesondere in Kommunikationsverzögerungen
und/oder Konfigurationsfehlern begründet sind. Der im Rahmen einer Zustandsschätzung
ermittelte Zustand entspricht somit einem Schätzwert des tatsächlichen realen Zustandes
des Stromnetzes. Mit anderen Worten wird mittels einer Zustandsschätzung der Zustand
ermittelt, welcher im Sinne eines Optimierungsproblems am besten zu den Messungen
beziehungsweise den Messwerten und dem physikalischen Wirkzusammenhängen in einem
Stromnetz passt. Auch wenn lediglich eine Schätzung des tatsächlichen Zustandes erreicht
werden kann, so bildet der ermittelte, das heißt der geschätzte Zustand des Stromnetzes
die Grundlage für mehrere übergeordnete Netzanwendungen, beispielsweise für Sicherheitsberichte,
Spannungssteuerungen und/oder vorbeugende und korrigierende SCOPF (englisch: Security
Constrained Optimal Power Flow).
[0004] Der Zustand eines Stromnetzes ist zeitabhängig, sodass eine Zustandsschätzung typischerweise
in regelmäßigen Zeitabschnitten erfolgt. Beispielsweise weisen bekannte Überwachungs-,
Steuerungs- und Datenerfassungssysteme (englisch: Supervisory Control and Data Acquisition;
abgekürzt SCADA) für eine Zustandsschätzung einen Zeitabschnitt von etwa einer Minute
auf. Mit anderen Worten besteht die technische Herausforderung darin, dass die Zustandsschätzung
in Echtzeit erfolgen muss, damit die übergeordneten Netzanwendungen angewendet und
abgeschlossen werden können. Eine weitere technische Herausforderung besteht darin,
dass die in Echtzeit durchgeführte Zustandsschätzung ebenfalls eine ausreichende Genauigkeit
aufweisen muss.
[0005] Im Hinblick auf das genannte zeitliche Moment ist die Verwendung eines künstlichen
neuronalen Netzes (KNN) zur Zustandsschätzung vorteilhaft. Allerdings ist im Gegensatz
zu klassischen Verfahren, wie beispielsweise eine Zustandsschätzung mittels eines
WLS-Verfahrens (englisch: Weighted Least Square, WLS), dessen Zuverlässigkeit fraglich.
Eine Abschätzung der Zuverlässigkeit des neuronalen Netzes wird beispielsweise durch
Bestimmen eins maximalen Fehlers beziehungsweise Schätzfehlers eines trainierten maschinellen
Lernmodells über einen unabhängigen Testdatensatz ermöglicht.
[0006] Allerdings hängt die Zuverlässigkeit des künstlichen neuronalen Netzes grundsätzlich
von dem Trainingsdatensatz ab, mittels welchem dieses trainiert, das heißt angelernt
wurde.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Trainingsdatensatz
für ein künstliches neuronales Netz bereitzustellen, welches künstliche neuronale
Netz für eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes vorgesehen ist.
[0008] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Erstellen eines Trainingsdatensatzes mit
den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruches 1, ein Verfahren zum Trainieren eines
künstlichen neuronalen Netzes mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruches
12, ein künstliches neuronales Netz mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruches
13 sowie ein Verfahren zur Zustandsschätzung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruches
14 gelöst. In den abhängigen Patentansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
[0009] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Erstellen eines zweiten Trainingsdatensatzes zum
Trainieren eines für eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes ausgebildeten künstlichen
neuronalen Netzes aus einem bereitgestellten ersten Trainingsdatensatz, der mehrere
Trainingspaare umfasst, wobei jedes der Trainingspaare durch einen Messdatensatz und
einem zugehörigen Zustand des Stromnetzes gebildet ist, und der jeweilige Messdatensatz
wenigstens mit dem Stromnetz assoziierte komplexe Scheinleistungen umfasst, ist gekennzeichnet
wenigstens durch die folgenden Schritte:
- Ermitteln wenigstens eines ersten Trainingspaares und eines zugehörigen ersten Messdatensatzes
und ersten Zustandes, dessen erster Zustand bezüglich eines Trainings des künstlichen
neuronalen Netzes mittels des ersten Trainingsdatensatzes einen Fehler größer oder
gleich einer festgelegten Fehlerschranke aufweist;
- Berechnen eines zweiten Zustandes des Stromnetzes mittels einer Lastflussrechnung
basierend auf wenigstens einer bezüglich der komplexen Scheinleistung des ersten Messdatensatzes
geänderten komplexen Scheinleistung;
- Berechnen eines zweiten Messdatensatzes mittels eines Messmodells des Stromnetzes
aus dem berechneten zweiten Zustand; und
- Erstellen des zweiten Trainingsdatensatzes aus dem ersten Trainingsdatensatz durch
ein Hinzufügen eines aus dem zweiten Messdatensatz und dem zugehörigen zweiten Zustand
gebildeten zweiten Trainingspaares.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren und/oder eine oder mehrere Funktionen, Merkmale und/oder
Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens und/oder einer seiner Ausgestaltungen können
computergestützt sein.
[0011] Das künstliche neuronale Netz kann im Folgenden durch KNN abgekürzt werden.
[0012] Ein Trainingspaar
(zt,xt) beziehungsweise ein Trainingsdatensatz ist durch einen Messdatensatz
zt und einen zugehörigen Zustand
xt des Stromnetzes gekennzeichnet. Die grundsätzliche Zeitabhängigkeit der Messdatensätze
und der zugehörigen Zustände ist durch den Index
t gekennzeichnet. Im Weiteren wird jedoch der Index
t aus Übersichtlichkeitsgründen nicht ausgeschrieben.
[0013] Ein Zustand des Stromnetzes wird durch die Spannungen
Un und Winkel
δn an den Netzknoten
n =
1, ...,N des Stromnetzes ausgebildet, das heißt es ist
xt =
(Ut,n,δt,n), wobei die abkürzende Schreibweise
(Ut,n,δt,n) =
(Ut,1, ..., Ut,N.δt,1, ...,δtN) verwendet wird. Diese abkürzende Schreibweise wird auch für weitere Größen, insbesondere
den Messdatensatz verwendet.
[0014] Ein Messdatensatz umfasst die komplexen Scheinleistungen
Sn = Pn + iQn = (Pn, Qn) an den Netzknoten des Stromnetzes. Hierbei ist
Pn die Knotenwirkleistungen und
Qn die Knotenblindleistungen des Netzknoten
n. Die Scheinleistung ist durch den Betrag der komplexen Scheinleistung definiert. Der
Messdatensatz umfasst die komplexen Scheinleistungen in dem Sinne, dass diese dem
jeweiligen Messdatensatz entnommen werden können beziehungsweise aus diesem, beispielsweise
aus Wirkleistung und Blindleistung, ermittelt werden können.
[0015] Der Messdatensatz bildet somit beispielsweise einen Messvektor
z = (Pnm, Qnm, Pn, Qn, Un, δn) aus, wobei
Pnm die Wirkleistungen und
Qnm die Blindleistungen der Leitungen (Wirk- und Blindleistungsflüsse),
Pn die Knotenwirkleistungen,
Qn die Knotenblindleistungen,
Un die Knotenspannungen und
δn die Knotenwinkel des Stromnetzes bezeichnen.
[0016] Das künstliche neuronale Netz wird beziehungsweise wurde mittels des ersten Trainingsdatensatzes
trainiert. Hierbei werden Messdatensätze dem KNN zugeführt. Aus einem zugeführten
Messdatensatz ermittelt das KNN einen zugehörigen Zustand des Stromnetzes.
[0017] Die durch das KNN ermittelten Zustände weisen bezüglich eines Testdatensatzes beziehungsweise
eines Evaluierungsdatensatzes einen jeweiligen Fehler auf. Der erste Trainingsdatensatz
kann den Testdatensatz umfassen, sodass das Training insgesamt (Training und Test)
mittels des ersten Trainingsdatensatzes erfolgt. Typischerweise sind jedoch der Trainingsdatensatz
und der Testdatensatz zwei getrennte beziehungsweise zwei verschiedene Datensätze.
[0018] Gemäß der vorliegenden Erfindung werden in einem ersten Schritt des Verfahrens die
Trainingspaare, insbesondere eines Validierungsdatensatzes beziehungsweise Testdatensatzes,
ermittelt, die bezüglich des Trainings des KNN oder nach Training der KNN mittels
des ersten Trainingsdatensatzes einen Fehler größer oder gleich einer festgelegten
Fehlerschranke aufweist. Mit anderen Worten werden Trainingspaare mit einem vergleichsweise
großen Fehler ermittelt.
[0019] In einem zweiten Schritt des Verfahrens wird ein zweiter Zustand des Stromnetzes
mittels einer Lastflussrechnung (englisch: power system simulator) basierend auf wenigstens
der bezüglich der komplexen Scheinleistung des ersten Messdatensatzes geänderten komplexen
Scheinleistung berechnet.
[0020] Mit anderen Worten wird die zu einem im ersten Schritt ermittelten Trainingspaar
zugehörige komplexe Scheinleistung numerisch abgeändert, wodurch sich eine neue komplexe
Scheinleistung ausbildet. Aus dieser neuen komplexen Scheinleistung wird mittels der
Lastflussrechnung ein neuer, der zweite Zustand, berechnet. Das numerische Ändern
der Scheinleistung des ermittelten Trainingspaares beziehungsweise des zugehörigen
ermittelten Messdatensatzes kann durch eine Änderung ihres Realteils (Wirkleistung),
ihres Imaginärteils (Blindleistung) und/oder einer Kombination aus den genannten Änderungen
erfolgen.
[0021] In einem dritten Schritt des Verfahrens wird ein zweiter Messdatensatzes mittels
eines Messmodells des Stromnetzes aus dem berechneten zweiten Zustand berechnet.
[0022] Mit anderen Worten wird der zum zweiten Zustand zugehörige Messdatensatz, das heißt
ein neuer Messdatensatz, ermittelt. Dies erfolgt mittels des Messmodells des Stromnetzes,
die beispielsweise durch eine Messmodellfunktion
zt =
h(xt) +
εt mit dem Messfehler-Term
εt ausgebildet wird. Die Messfehler können normalverteilt sein. Die Messmodellfunktion
ist typischerweise nichtlinear, wobei jedoch eine lineare Messmodellmatrix
H mit
h(x) = Hx vorgesehen sein kann. Das Messmodell beziehungsweise die Messmodellfunktion ist dadurch
gekennzeichnet, dass mittels diesem beziehungsweise dieser aus einem Zustand ein Messdatensatz
ermittelt werden kann.
[0023] Der ermittelte zweite Messdatensatz bildet zusammen mit dem zugehörigen zweiten Zustand
ein neues Trainingspaar aus, nämlich das zweite Trainingspaar.
[0024] In einem vierten Schritt des Verfahrens wird das derart gebildete zweite Trainingspaar
zum ersten Trainingsdatensatz hinzugefügt. Mit anderen Worten wird der erste Trainingsdatensatz
durch ein Hinzufügen des neuen in diesem Sinne synthetisch erzeugten Trainingspaars
zum zweiten Trainingsdatensatz erweitert.
[0025] Mittels des gegenüber dem ersten Trainingsdatensatz erweiterten zweiten Trainingsdatensatzes
kann erneut das KNN oder ein weiteres KNN trainiert werden.
[0026] Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass der zweite Trainingsdatensatz für
kritische Szenarien, das heißt für Trainingspaare, die einen vergleichsweise großen
Fehler aufweisen, durch seine synthetische Erweiterung mittels des neu erzeugten zweiten
Trainingspaares, mehr Daten aufweist. Dadurch wird die Genauigkeit des mittels des
zweiten Trainingsdatensatzes trainierten künstlichen neuronalen Netzes ebenso für
kritische und somit typischerweise unterrepräsentierte Ereignisse/Szenarien verbessert.
Dem Erstellen des zweiten Trainingsdatensatz liegt somit die technische Überlegung
zugrunde, für Szenarien in welchen das KNN vergleichsweise schlechte Ergebnisse ermittelt
(Fehler größer als die festgelegte Fehlerschranke), die zudem typischerweise selten
sind, weitere Daten zum Trainieren des KNN bereitzustellen. Mit anderen Worten umfasst
der erfindungsgemäße zweite Trainingsdatensatz in den schlechtesten Fällen (Fehler
größer als die festgelegte Fehlerschranke) mehr Daten, sodass die Genauigkeit eines
entsprechend trainierten künstlichen neuronalen Netzes in diesen kritischen Fällen
verbessert wird.
[0027] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass ein langes und zeitlich
aufwendiges Sammeln von Daten für seltene Ereignisse, das heißt seltene beziehungsweise
unterrepräsentierte Trainingspaare, nicht erforderlich ist. Die Trainingspaare können
gemäß der vorliegenden Erfindung synthetisch erzeugt werden.
[0028] Weiterhin wird die Auswahl geeigneter Trainingsdaten vereinfacht, da durch die vorliegende
Erfindung Trainingsdaten bereitgestellt werden, die anwendungskritische Fälle selbst
berücksichtigen. Eine entsprechende Zustandsschätzung, die auf einem entsprechend
trainiertem künstlichen neuronalen Netz basiert, kann somit schneller und einfacher
für bestehende Stromnetze implementiert werden. Insbesondere werden dadurch ebenfalls
die Kosten für eine Inbetriebnahme solcher Zustandsschätzungen deutlich reduziert.
[0029] Das gemäß dem zweiten Trainingsdatensatz trainierte künstliche neuronale Netz kann
zudem für weitere technische Anwendungen verwendet werden, in denen robuste maschinelle
Lernmodelle erforderlich sind, beispielsweise für Sicherheitsberichte, Spannungssteuerungen
und/oder vorbeugende und korrigierende SCOPF (englisch: Security Constraint Optimal
Power Flow).
[0030] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Trainieren eines künstlichen neuronalen Netzes
für eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes, ist gekennzeichnet dadurch, dass das
künstliche neuronale Netz mittels eines Trainingsdatensatzes (zweiter Trainingsdatensatz)
gemäß der vorliegenden Erfindung und/oder einer ihrer Ausgestaltungen trainiert wird.
[0031] Das erfindungsgemäße künstliche neuronale Netz für eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes,
welches als Eingänge mit dem Stromnetz assoziierte Messwerte und als Ausgang den durch
die Zustandsschätzung zu ermittelnden geschätzten Zustand des Stromnetzes aufweist,
ist gekennzeichnet dadurch, dass das künstliche neuronale Netz gemäß der vorliegenden
Erfindung und/oder einer ihrer Ausgestaltungen trainiert ist.
[0032] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Zustandsschätzung eines Stromnetzes mittels eines
künstlichen neuronalen Netzes, welches als Eingänge mit dem Stromnetz assoziierte
Messwerte und als Ausgang den durch die Zustandsschätzung zu ermittelnden geschätzten
Zustand des Stromnetzes aufweist, ist gekennzeichnet dadurch, dass als neuronales
künstliches Netz ein künstliches neuronales Netz gemäß der vorliegenden Erfindung
und/oder einer ihrer Ausgestaltungen verwendet wird.
[0033] Der Zustandsschätzung liegen somit erfasste Messwerte und in diesem Sinne tatsächlich
erfasste Messdaten zugrunde.
[0034] Die weiteren erfindungsgemäßen Verfahren sowie das erfindungsgemäße künstliche neuronale
Netz weisen zum erfindungsgemäßen Verfahren zum Erstellen eines zweiten Trainingsdatensatzes
gleichartige und gleichwertige Vorteile und/oder Ausgestaltungen auf.
[0035] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Trainingspaare des
ersten Trainingsdatensatzes durch jeweils eine Lastflussrechnung erzeugt.
[0036] Mit anderen Worten ist bereits der erste Trainingsdatensatz ein in diesem Sinne synthetisch
erzeugter Datensatz.
[0037] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung werden die Trainingspaare aus
synthetisch erzeugten komplexen Scheinleistungen mittels einer jeweiligen Lastflussrechnung
erzeugt, wobei die komplexen Scheinleistungen aus historischen und/oder synthetischen
Zeitreihen für Erzeugung und Verbrauch erzeugt wurden beziehungsweise werden.
[0038] Mit anderen Worten wird zunächst für realistische Zeitreihen der Stromerzeugung und/oder
Stromverbrauchs (auch Speicherung) innerhalb des Stromnetzes die zugehörigen komplexen
Einspeise- beziehungsweise komplexen Ausspeise-Scheinleistungen ermittelt. Die Zeitreihen
können hierbei historisch und/oder synthetisch erzeugt sein. Beispielsweise werden
die Zeitreihen durch synthetische Bedarfszeitreihen von Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen,
industriellen Anlagen, Büroanlagen und/oder dergleichen erzeugt beziehungsweise durch
diese bereitgestellt. Dadurch kann für mehrere Netzknoten des Stromnetzes, insbesondere
für jeden Netzkonten des Stromnetzes, eine zugehörige komplexe Scheinleistung
St,n = (Pt,n,Qt,n) ermittelt werden. Anschließend wird wiederum mittels einer Lastflussrechnung
FPF:St,n → (Ut,n.δt,n) aus diesen komplexen Scheinleistungen ein Zustand des Stromnetzes berechnet. Dadurch
wird sinnbildlich ein tatsächlicher oder ein wahrer Zustand
xt =
(Ut,n, δt,n) des Stromnetzes ermittelt. Der zu diesem Zustand
xt zugehörige Messdatensatz
zt kann dann wiederum mittels der Modellmessfunktion durch
zt =
h(xt) + εt ermittelt werden. Dadurch können die Trainingspaare (
zt,xt) des ersten Trainingsdatensatzes erzeugt werden.
[0039] Der erste Trainingsdatensatz sollte bevorzugt wenigstens 100, besonders bevorzugt
wenigstens 1000 Trainingspaare umfassen. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung wird wenigstens eine komplexe Scheinleistung des ersten Messdatensatzes
durch eine Addition von normalverteilten Zufallszahlen geändert.
[0040] Mit anderen Worten wird wenigstens eine Scheinleistung eines Netzknoten, bevorzugt
mehrere Scheinleistungen von zugehörigen mehreren Netzknoten, durch
St → St + ΔS mit
ΔS normalverteilt geändert. Dadurch ergibt sich die neue Scheinleistung

die der Lastflussrechnung gemäß des zweiten Schrittes zugrunde gelegt wird. Vorteilhafterweise
können dadurch entsprechend der Verteilung von
ΔS mehrere Zustände und somit mehrere Trainingspaare für das kritische Szenario
St zum zweiten Trainingsdatensatz hinzugefügt werden.
[0041] Alternativ oder ergänzend kann bevorzugt die wenigstens eine komplexe Scheinleistung
des ersten Messdatensatzes durch eine Skalierung geändert werden. Mit andren Worten
ist in diesem Fall

mit
α der Skalierungsfaktor. Beispielsweise ist
α = 1 - β wobei
β die Abweichung von der ursprünglichen komplexen Scheinleistung bemisst. Bevorzugt
ist
β∈[0,0.2], das heißt es wird maximal eine Änderung/Abweichung von 20 Prozent verwendet.
[0042] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird eine der komplexen Scheinleistungen
des ersten Messdatensatzes geändert, wenn deren Betrag größer oder gleich einem festgelegten
Schwellenwert ist.
[0043] Mit anderen Worten werden bevorzugt die komplexen Scheinleistungen an den Netzknoten
geändert, deren Netzknoten eine vergleichsweise betragsmäßige erhöhte Scheinleistung
aufweisen. Der Betrag der komplexen Scheinleistung ist die Scheinleistung, sodass
an diesen Netzknoten die Scheinleistung erhöht ist. Dies ist beispielsweise an Netzknoten
der Fall, an welchen erhöht eingespeist, beispielsweise durch erneuerbare Energieerzeuger,
oder erhöht ausgespeist wird.
[0044] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden die mit den Zuständen
des ersten Trainingsdatensatzes assoziierten Fehler durch ein Training des künstlichen
neuronalen Netzes mit dem ersten Trainingsdatensatz bestimmt.
[0045] Mit andere Worten umfasst der erste Trainingsdatensatz bevorzugt einen Testdatensatz
sowie einen Datensatz, mittels welchem das Anlernen erfolgt. Das angelernte KNN wird
dann mittels des Testdatensatzes geprüft, das heißt evaluiert. Hierbei werden die
genannten Fehler bestimmt.
[0046] Umfasst der erste Trainingsdatensatz zu wenig oder keine Testdaten, so ist es bevorzugt
diesen zum Bestimmen der Fehler in zwei Teiltrainingsdatensätze aufzuteilen, wobei
der erste Teiltrainingsdatensatz zum Training des künstlichen neuronalen Netzes und
der zweite Teiltrainingsdatensatz (Testdatensatz) zur Evaluation der durch das Training
ermittelten Zustände verwendet wird.
[0047] Dadurch kann vorteilhafterweise ein Testdatensatz bereitgestellt werden. Beispielsweise
werden 70 Prozent der Trainingsdaten für das Anlernen und 30 Prozent der Daten für
das Testen beziehungsweise für das Evaluieren der durch das Anlernen bestimmten Zustände
verwendet.
[0048] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die komplexen Scheinleistungen
durch mit den Netzknoten assoziierte Wirkleistungen und Blindleistungen ausgebildet.
[0049] Mit anderen Worten werden die komplexen Scheinleistungen bevorzugt durch die Knotenwirkleistungen
und Knotenblindleistungen ausgebildet.
[0050] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der erste Messdatensatz
und/oder zweite Messdatensatz durch mit den Netzknoten und/oder mit Leitungen des
Stromnetzes assoziierte Spannungen, Ströme, Wirkleistungen und/oder Blindleistungen
ausgebildet.
[0051] Vorteilhafterweise könne dadurch die typischerweise verwendeten Messwerte durch das
entsprechend trainierte künstliche neuronale Netz berücksichtigt werden, das heißt
als Eingänge zur Ermittlung des Zustandes verwendet werden.
[0052] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird der Zustand des Stromnetzes
durch Spannungen und Winkel an einem oder mehreren Netzknoten des Stromnetzes ausgebildet.
[0053] Vorteilhafterweise entspricht somit der Ausgang des entsprechend trainierten künstlichen
neuronalen Netzes einem Zustand des Stromnetzes, wie er typischerweise definiert und
verwendet wird.
[0054] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den im
Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei
zeigen schematisiert:
Figur 1 ein Verlaufsdiagramm der vorliegenden Erfindung; und
Figur 2 eine mögliche Darstellung eines kritisches Trainingspaares.
[0055] Gleichartige, gleichwertige oder gleichwirkende Elemente können in einer der Figuren
oder in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen sein.
[0056] Die Figur 1 zeigt ein schematisches Verlaufsdiagramm der vorliegenden Erfindung.
[0057] Bei dem dargestellten Verfahren zum Erstellen eines zweiten Trainingsdatensatzes
zum Trainieren eines für eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes ausgebildeten künstlichen
neuronalen Netzes aus einem bereitgestellten zweiten Trainingsdatensatz, der mehrere
Trainingspaare umfasst, wobei jedes der Trainingspaare durch einen Messdatensatz und
einem zugehörigen Zustand des Stromnetzes gebildet ist, und der jeweilige Messdatensatz
wenigstens mit dem Stromnetz assoziierte komplexe Scheinleistungen umfasst, werden
wenigstens die Schritte S1 bis S4 durchgeführt.
[0058] Im ersten Schritt S1 des Verfahrens wird wenigstens ein erstes Trainingspaar und
ein zugehöriger erster Messdatensatzes und erster Zustand ermittelt, dessen erster
Zustand bezüglich eines Trainings des künstlichen neuronalen Netzes mittels des ersten
Trainingsdatensatzes einen Fehler größer oder gleich einer festgelegten Fehlerschranke
aufweist.
[0059] Diese derart ermittelten Trainingspaare werden ebenfalls als kritische Trainingspaare
oder kritische Szenarien bezeichnet.
[0060] Im zweiten Schritt S2 des Verfahrens wird ein zweiter Zustand des Stromnetzes mittels
einer Lastflussrechnung basierend auf wenigstens einer bezüglich der komplexen Scheinleistung
des ersten Messdatensatzes geänderten komplexen Scheinleistung berechnet.
[0061] Die komplexe Scheinleistung eines kritischen Trainingspaares kann ebenfalls als kritische
komplexe Scheinleistung bezeichnet werden.
[0062] Im dritten Schritt S3 des Verfahrens wird ein zweiter Messdatensatz mittels eines
Messmodells des Stromnetzes aus dem berechneten zweiten Zustand berechnet.
[0063] Im vierten Schritt S4 des Verfahrens wird der zweite Trainingsdatensatz aus dem ersten
Trainingsdatensatz durch ein Hinzufügen eines aus dem zweiten Messdatensatz und dem
zugehörigen zweiten Zustand gebildeten zweiten Trainingspaares erstellt.
[0064] Durch die Schritte S1 bis S4 wird somit ein neuer Trainingsdatensatz, das heißt der
zweite Trainingsdatensatz erstellt, der bezüglich kritischer Trainingspaare/Szenarien
mehr Daten aufweist. Dadurch wird ein entsprechend trainiertes künstliches neuronales
Netz in seiner Genauigkeit bezüglich einer Zustandsschätzung des Stromnetzes verbessert.
[0065] Die Figur 2 zeigt ein schematisiertes Stromnetz 1 mit seinen zugehörigen Netzknoten
41, wobei aus Übersichtsgründen lediglich zwei Netzknoten des Stromnetzes durch das
Bezugszeichen 41 gekennzeichnet sind. Mit anderen Worten zeigt die Figur 2 ein Trainingspaar
im Sinne der vorliegenden Erfindung und/oder einer ihrer Ausgestaltungen, wobei lediglich
die Scheinleistungen des zugehörigen Messdatensatzes dargestellt sind.
[0066] In der Figur 2 sind die Netzknoten 41 verschieden schraffiert, wobei die verschiedenen
Schraffierungen die verschiedenen Werte der Scheinleistung (Betrag der komplexen Scheinleistung)
kennzeichnen. Somit ist mit jedem Netzknoten 41 eine Scheinleistung assoziiert.
[0067] Weiterhin weist das Stromnetz Netzknoten 41 auf, die eine vergleichsweise hohe Scheinleistung
aufweisen. Diese Netzknoten sind in der Figur zusätzlich durch das Bezugszeichen 42
gekennzeichnet. Mit anderen Worten weisen diese Netzkonten 42 eine Scheinleistung
auf, die größer oder gleich einem festgelegten Schwellenwert ist. Beispielsweise liegt
eine solche vergleichsweise hohe Scheinleistung durch die Einspeisung einer oder mehrerer
Photovoltaikanlagen vor. Mit anderen Worten wird in Figur 2 ein kritisches Trainingspaar
im Sinne der vorliegenden Erfindung dargestellt beziehungsweise verdeutlicht.
[0068] Typischerweise weisen die Netzknoten 42 bei einem Training eines künstlichen neuronalen
Netzes einen vergleichsweise hohen Fehler auf, das heißt, dass ihr Fehler größer oder
gleich einer festgelegten Fehlerschranke ist. Das ist zum einen deshalb der Fall,
da die Netzknoten 41 typischerweise eine hohe Varianz bezüglich der Scheinleistung
und/oder ihres Zustandes aufweisen und weiterhin unterrepräsentiert innerhalb eines
Trainingsdatensatzes sind.
[0069] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird nun wenigstens eine Scheinleistung,
bevorzugt eines Netzknotens 42, geändert, beispielsweise durch eine Addition einer
normalverteilten Zufallszahl. Dadurch bildet sich ein neues zur dargestellten Figur
vergleichbares Stromnetz 1 mit wenigstens einer, bevorzugt mehreren geänderten Scheinleistungen
aus. Anschließend wird durch eine Lastflussrechnung ein neuer Zustand ermittelt und
aus dem neuen Zustand mittels eines Messmodells des Stromnetzes 1 ein neuer Messdatensatz
erzeugt. Der neue Zustand und der neue Messdatensatz bildet ein neues Trainingspaar
aus, das zum Training einer KNN verwendet werden kann.
[0070] Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausführungsbeispiele näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt oder andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0071]
- S1
- erster Schritt
- S2
- zweiter Schritt
- S3
- dritter Schritt
- S4
- vierter Schritt
- 1
- Stromnetz
- 41
- Netzknoten
- 42
- kritischer Netzknoten
1. Verfahren zum Erstellen eines zweiten Trainingsdatensatzes zum Trainieren eines für
eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes (1) ausgebildeten künstlichen neuronalen
Netzes aus einem bereitgestellten ersten Trainingsdatensatz, der mehrere Trainingspaare
umfasst, wobei jedes der Trainingspaare durch einen Messdatensatz und einem zugehörigen
Zustand des Stromnetzes (1) gebildet ist, und der jeweilige Messdatensatz wenigstens
mit dem Stromnetz assoziierte komplexe Scheinleistungen umfasst,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- (S1) Ermitteln wenigstens eines ersten Trainingspaares und eines zugehörigen ersten
Messdatensatzes und ersten Zustandes, dessen erster Zustand bezüglich eines Trainings
des künstlichen neuronalen Netzes mittels des ersten Trainingsdatensatzes einen Fehler
größer oder gleich einer festgelegten Fehlerschranke aufweist;
- (S2) Berechnen eines zweiten Zustandes des Stromnetzes mittels einer Lastflussrechnung
basierend auf wenigstens einer bezüglich der komplexen Scheinleistung des ersten Messdatensatzes
geänderten komplexen Scheinleistung;
- (S3) Berechnen eines zweiten Messdatensatzes mittels eines Messmodells des Stromnetzes
aus dem berechneten zweiten Zustand; und
- (S4) Erstellen des zweiten Trainingsdatensatzes aus dem ersten Trainingsdatensatz
durch ein Hinzufügen eines aus dem zweiten Messdatensatz und dem zugehörigen zweiten
Zustand gebildeten zweiten Trainingspaares.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Trainingspaare des ersten Trainingsdatensatzes durch jeweils eine Lastflussrechnung
erzeugt werden.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Trainingspaare aus synthetisch erzeugten komplexen Scheinleistungen mittels einer
jeweiligen Lastflussrechnung erzeugt werden, wobei die komplexen Scheinleistungen
aus historischen und/oder synthetischen Zeitreihen für Erzeugung und Verbrauch erzeugt
werden.
4. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die wenigstens eine komplexe Scheinleistung des ersten Messdatensatzes durch eine
Addition von normalverteilten Zufallszahlen geändert wird.
5. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die wenigstens eine komplexe Scheinleistung des ersten Messdatensatzes durch eine
Skalierung geändert wird.
6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass eine der komplexen Scheinleistungen des ersten Messdatensatzes geändert wird, wenn
deren Betrag größer oder gleich einem festgelegten Schwellenwert ist.
7. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die mit den Zuständen des ersten Trainingsdatensatzes assoziierten Fehler durch ein
Training des künstlichen neuronalen Netzes mit dem ersten Trainingsdatensatz bestimmt
werden.
8. Verfahren gemäß Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass zum Bestimmen der Fehler der erste Trainingsdatensatz in zwei Teiltrainingsdatensätze
aufgeteilt wird, wobei der erste Teiltrainingsdatensatz zum Training des künstlichen
neuronalen Netzes und der zweite Teiltrainingsdatensatz zur Evaluation der durch das
Training ermittelten Zustände verwendet wird.
9. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die komplexen Scheinleistungen durch mit den Netzknoten (41, 42) assoziierte Wirkleistungen
und Blindleistungen ausgebildet werden.
10. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass der erste Messdatensatz und/oder zweite Messdatensatz durch mit den Netzknoten (41,
42) und/oder mit Leitungen des Stromnetzes (1) assoziierte Spannungen, Ströme, Wirkleistungen
und/oder Blindleistungen ausgebildet wird.
11. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass der Zustand des Stromnetzes (1) durch Spannungen und Winkel an einem oder mehreren
Netzknoten (41, 42) des Stromnetzes (1) ausgebildet wird.
12. Verfahren zum Trainieren eines künstlichen neuronalen Netzes für eine Zustandsschätzung
eines Stromnetzes (1), gekennzeichnet dadurch, dass das künstliche neuronale Netz mittels eines Trainingsdatensatzes gemäß einem der
vorhergehenden Ansprüche trainiert wird.
13. Künstliches neuronales Netz für eine Zustandsschätzung eines Stromnetzes, welches
als Eingänge mit dem Stromnetz (1) assoziierte Messwerte und als Ausgang den durch
die Zustandsschätzung zu ermittelnden geschätzten Zustand des Stromnetzes (1) aufweist,
gekennzeichnet dadurch, dass das künstliche neuronale Netz gemäß Anspruch 12 trainiert ist.
14. Verfahren zur Zustandsschätzung eines Stromnetzes mittels eines künstlichen neuronalen
Netzes, welches als Eingänge mit dem Stromnetz (1) assoziierte Messwerte und als Ausgang
den durch die Zustandsschätzung zu ermittelnden geschätzten Zustand des Stromnetzes
(1) aufweist, gekennzeichnet dadurch, dass als neuronales künstliches Netz ein künstliches neuronales Netz gemäß Anspruch 13
verwendet wird.
15. Verfahren gemäß Anspruch 14, gekennzeichnet dadurch, dass als Messwerte mit Netzknoten (41, 42) und/oder mit Leitungen des Stromnetzes (1)
assoziierte und erfasste Spannungen, Ströme, Wirkleistungen und/oder Blindleistungen
verwendet werden.