| (19) |
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(11) |
EP 4 062 994 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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17.01.2024 Patentblatt 2024/03 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.2023 Patentblatt 2023/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.03.2021 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
VERFAHREN ZUR MONTAGE EINER FILTERZELLE FÜR EINE RAUMLUFTTECHNISCHE ANLAGE
METHOD FOR MOUNTING A FILTER CELL FOR A ROOM AIR INSTALLATION
PROCÉDÉ DE MONTAGE D'UNE CELLULE FILTRANTE POUR UNE INSTALLATION TECHNIQUE D'AIR AMBIANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.2022 Patentblatt 2022/39 |
| (73) |
Patentinhaber: TROX GmbH |
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47506 Neukirchen-Vluyn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bringsken, Henning
47447 Moers (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dr. Stark & Partner Patentanwälte mbB |
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Moerser Straße 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 246 457
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US-A- 5 693 108
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage einer Filterzelle für eine raumlufttechnische
Anlage zur Abscheidung von Feinstaub und/oder von Schwebstoffen, wie beispielsweise
von Aerosolen, von toxischen Stäuben, von Viren und/oder von Bakterien, aus der Zu-
und Abluft, wobei die Filterzelle ein kastenförmiges Gehäuse sowie zumindest eine
in dem Gehäuse angeordnete rechteckige Filterplatte aufweist, wobei das Gehäuse sechs
Gehäuseflächen aufweist, wobei zwei Gehäuseflächen als Durchtrittsflächen, nämlich
als Einlassfläche mit zumindest einer, vorzugsweise rechteckigen, Eintrittsöffnung
und als Auslassfläche mit zumindest einer, vorzugsweise rechteckigen, Austrittsöffnung,
ausgebildet sind und die vier verbleibenden Gehäuseflächen als die beiden Durchtrittsflächen
verbindende geschlossene Seitenflächen ausgebildet sind und einen von der Einlassfläche
zur Auslassfläche verlaufenden Strömungskanal mit rechteckigem Querschnitt bilden,
wobei diese Filterplatte zwei parallel ausgerichtete und parallel zu der Eintrittsöffnung
und zu der korrespondierenden Austrittsöffnung ausgerichtete Längskanten und zwei
parallele Seitenkanten aufweist, wobei die eine Längskante dieser Filterplatte dichtend
an der Innenseite der einen Durchtrittsfläche anliegt, die andere Längskante dieser
Filterplatte dichtend an der Innenseite der anderen Durchtrittsfläche anliegt und
die beiden Seitenkanten dieser Filterplatte dichtend an der Innenseite jeweils einer
Seitenfläche anliegen, und wobei die Ausrichtung dieser Filterplatte in Bezug auf
die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung so gewählt ist, dass die durch die Eintrittsöffnung
in das Gehäuse einströmende und durch die korrespondierende Austrittsöffnung aus dem
Gehäuse ausströmende Luft diese Filterplatte durchströmt.
[0002] Derartige Filterzellen eigenen sich für große Volumenströme und zeichnen sich durch
lange Filterstandzeiten aus. Bekannte Filterzellen weisen ein Gehäuse auf, das aus
sechs separat ausgebildeten Gehäuseflächen aufgebaut ist, die die sechs Seitenflächen
des Gehäuses bilden. Zwei dieser sechs Gehäuseflächen sind als Durchtrittsflächen
ausgebildet, die entweder zumindest eine Einlassöffnung bzw. zumindest eine Auslassöffnung
aufweisen. Sofern eine Durchtrittsfläche mehr als eine Einlassöffnung bzw. mehr als
eine Auslassöffnung aufweist, ist der jeweilige Bereich zwischen zwei benachbarten
Eintritts- bzw. Austrittsöffnungen als separater Steg ausgebildet. Die sechs Seitenflächen
und eventuelle Stege werden zusammengenietet und anschließend mit den Filterplatten
mit einem flüssigen PU-Kleber dicht vergossen. Dieses Herstellverfahren ist aufgrund
der hohen Anzahl an Einzelkomponenten, die zusammengesetzt werden müssen, sehr aufwändig.
Auch sind wegen der langen Trocknungszeiten die Fertigungszeiten lang.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren
anzugeben, mittels dem eine Filterzelle leichter und schneller herstellbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Durchtrittsfläche jeweils mit den beiden
an gegenüberliegenden Kanten angrenzenden Seitenflächen, die im zusammengesetzten
Zustand mit einer Seitenkante jeder Filterplatte in Kontakt sind, einteilig ausgebildet
ist und dass in Bezug auf die verbleibenden drei Gehäuseflächen die andere Durchtrittsfläche
sowie die beiden anderen Seitenflächen jeweils separat oder aber einteilig mit zumindest
einer der verbleibenden Gehäuseflächen ausgebildet ist(sind) und dass alle offenen
Gehäusekanten verklebt und damit abgedichtet werden. Die sechs Gehäuseflächen sind
jeweils in einem rechten Winkel zueinander ausgerichtet.
[0005] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird die Filterzelle durch das Verkleben zum
einen gegenüber der Umgebung im Bereich aller Kanten abgedichtet.
[0006] Ferner wird zum einen jede der beiden Durchtrittflächen im Kontaktbereich mit einer
angrenzenden separat ausgebildeten Seitenfläche und zum anderen jede einteilig mit
einer Durchtrittsfläche ausgebildete Seitenfläche im Kontaktbereich mit einer benachbarten
separat ausgebildeten Seitenfläche fixiert. Insoweit sind alle offenen Kantenbereiche
durch das Verkleben verschlossen.
[0007] Durch das erfindungsgemäße Verfahren können die Montagezeit und die Durchlaufzeit
deutlich reduziert werden. Insoweit erlaubt das erfindungsgemäße Verfahren eine deutlich
schnellere Herstellung einer Filterzelle. Das Gehäuse kann beispielsweise aus nur
vier Teilen, beispielsweise aus vier Blechteilen, und der entsprechenden Anzahl an
gewünschten Filterplatten hergestellt werden. Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen
Verfahrens kann auch die Konstruktion der Filterzelle selbst vereinfacht werden. Es
sind keine Nieten oder Schrauben erforderlich. Auch ein Schweißen ist nicht erforderlich.
Ferner kann das Gesamtgewicht bei gleichzeitig geringerem Kleberverbrauch reduziert
werden. Dies führt zu einer Reduzierung der Herstellkosten. Der verwendete Kleber
dient sowohl der Abdichtung des Gehäuses als auch der Fixierung der Gehäuseflächen,
d. h. der Kleber sorgt für die Dichtigkeit und für die Stabilisierung des Gehäuses.
[0008] Die mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellte Filterzelle kann beispielsweise
als Mini Pleat Filterzelle für die Abscheidung von Feinstaub und von Schwebstoffen
wie z. B. Aerosolen, toxischen Stäuben, Viren, Bakterien aus der Zu- und Abluft in
raumlufttechnischen Anlagen mit großen Volumenströmen und mit langen Filterstandzeiten
eingesetzt werden. Die Filterzelle kann auch zur Feinstaubfilterung als Vor- oder
Endfilter in raumlufttechnischen Anlagen zur Abscheidung von Feinstaub eingesetzt
werden. Die Filterzellen eignen sich auch als Schwebstofffilter in Form eines Hauptfilters
oder eines Endfilters, sofern hohe Anforderungen an die Luftreinheit und die Keimfreiheit
beispielsweise in der Industrie, in der Forschung, in der Medizin, in der Pharmazie
oder in der Nukleartechnik erzielt werden sollen.
[0009] Es bietet sich an, wenn vor dem Einsetzen der Filterplatte(n) in das herzustellende
Gehäuse auf die Innenseite jeder Durchtrittsfläche in dem Bereich, der im zusammengesetzten
Zustand mit einer Längskante jeder Filterplatte in Kontakt ist, und auf die Innenseite
jeder der zwei Seitenflächen, die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante
jeder Filterplatte in Kontakt sind, Kleber aufgebracht wird. Bei einer solchen Ausgestaltung
bewirkt der Kleber zusätzlich zum einen eine Fixierung der Filterplatten in dem Gehäuse
und zum anderen eine Abdichtung der Filterplatte gegenüber der Innenseite der jeweiligen
Gehäusefläche.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann eine Durchtrittsfläche jeweils mit den
beiden an gegenüberliegenden Kanten angrenzenden Seitenflächen, die im zusammengesetzten
Zustand mit einer Seitenkante jeder Filterplatte in Kontakt sind, einteilig ausgebildet
sein und in Bezug auf die verbleibenden drei Gehäuseflächen die andere Durchtrittsfläche
sowie die beiden anderen Seitenflächen jeweils separat ausgebildet sein,
- wobei die Durchtrittsfläche und die beiden einteilig mit dieser Durchtrittsfläche
ausgebildeten Seitenflächen als, vorzugsweise durch Stanzen erzeugte, Platine ausgebildet
sind,
- wobei auf die Innenseite der Durchtrittsfläche in den Bereichen, die im zusammengesetzten
Zustand mit einer Längskante einer Filterplatte in Kontakt sind, und auf die Innenseite
jeder der zwei Seitenflächen, die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante
jeder Filterplatte in Kontakt sind, Kleber aufgebracht wird,
- wobei, vorzugsweise anschließend, auf den mit dem Kleber versehenen Bereich der Durchtrittsfläche
jede Filterplatte mit einer ihrer beiden Längskanten aufgesetzt wird,
- wobei, vorzugsweise anschließend, die beiden angrenzenden Seitenflächen so verlagert,
vorzugsweise umgebogen, werden, bis sie mit der jeweils angrenzenden Seitenkante jeder
Filterplatte in Kontakt sind,
- wobei, vorzugsweise anschließend, die beiden seitlichen offenen Gehäuseflächen mit
je einer Seitenfläche verschlossen werden und
- wobei, vorzugsweise anschließend, die oben offene Gehäusefläche mit der anderen Durchtrittsfläche
verschlossen wird, wobei vor dem Verschließen auf die freie Längskante jeder Filterplatte
und/oder auf die Innenseite der anderen Durchtrittsfläche in den Bereichen, die im
zusammengesetzten Zustand mit der Längskante einer Filterplatte in Kontakt sind, Kleber
aufgebracht wird.
[0011] Bei einer solchen Ausgestaltung besteht das Gehäuse aus vier Teilen, nämlich der
Durchtrittsfläche mit den beiden einteilig mit dieser Durchtrittsfläche ausgebildeten
Seitenflächen sowie der anderen Durchtrittsfläche sowie den zwei separat ausgebildeten
Seitenflächen.
[0012] Nach dem Verschließen des Gehäuses mit der anderen Durchtrittsfläche kann das zusammengesetzte
Gehäuse, vorzugsweise bis zum Aushärten des Klebers, in einen Rahmen gespannt werden.
Der Rahmen sorgt für eine optimale Ausrichtung der zusammengeklebten Gehäuseflächen
und verhindert, dass sich miteinander verklebte Gehäuseflächen und infolgedessen auch
die im Inneren des Gehäuses befindlichen Filterplatten in ihrer Position verändern,
solange der Kleber noch nicht hinreichend getrocknet ist.
[0013] Dabei kann vor dem Aufsetzen einer Filterplatte auf den mit dem Kleber versehenen
Bereich der Durchtrittsfläche, die mit den beiden an gegenüberliegenden Kanten angrenzenden
Seitenflächen, die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante jeder Filterplatte
in Kontakt sind, einteilig ausgebildet sein, durch die betreffende(n) Eintritts- bzw.
Austrittsöffnung(en) ein Anlageelement mit zumindest einer Anlagefläche geführt werden,
wobei die Anzahl an Anlageflächen der Anzahl an aufzusetzenden Filterplatten entspricht.
Die zu einer Eintritts- bzw. Austrittsöffnung gehörenden Anlageflächen können schräg
aufeinander zuweisend ausgerichtet sein und damit eine dachähnliche Ausbildung haben.
Nach Einführen in die betreffende Eintritts- bzw. Austrittsöffnungen können die beiden
Filterplatten an die Anlageflächen des Anlageelementes angelegt werden. Die Filterplatten
können nach dem Aufsetzen nicht ungewollt umkippen. Während der Trocknung des Klebers
liegen die aufgesetzten Filterplatten an der jeweiligen Anlagefläche an.
[0014] Sowohl die beiden gegenüberliegenden Kanten der Durchtrittsfläche als auch die gegenüberliegenden
Kanten der beiden Seitenflächen, die einteilig mit dieser Durchtrittsfläche ausgebildet
sind, können jeweils eine Abkantung aufweisen, wobei die Abkantungen im zusammengesetzten
Zustand des Gehäuses in Richtung der durch diese Abkantungen an drei Seiten umschließenden
Gehäusefläche zugewandt sind. Die Abkantungen weisen vorzugsweise eine maximale Höhe
von rund 20 mm auf. Diese Abkantungen sind ausreichend, um eine hinreichende Kontaktfläche,
die beispielsweise mit Kleber versehen werden kann, zu der angrenzenden Gehäusefläche
und damit eine ausreichende Fixierung nach Aufbringen von Kleber zu gewährleisten.
Auf der anderen Seite erlaubt eine Abkantung in diesem Maße auch das Einlegen in einer
CNC-Klebeauftragsmaschine.
[0015] Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Abkantungen der Durchtrittsfläche kann,
vorzugsweise um die vierfache Materialstärke der Abkantung, größer sein als der Abstand
zwischen den jeweils gegenüberliegenden Abkantungen jeder Seitenfläche.
[0016] Bei zumindest einer separat ausgebildeten Seitenfläche weisen die beiden gegenüberliegenden
Kanten, die im zusammengesetzten Zustand in Kontakt mit einer anderen Seitenfläche
sind, jeweils eine Abkantung auf, wobei jede der beiden Abkantungen im zusammengesetzten
Zustand des Gehäuses an der Außenseite der jeweils angrenzenden Seitenfläche anliegt.
Der Abstand zwischen den Abkantungen zweier gegenüberliegenden Kanten ist insoweit
etwas größer als die Breite des Gehäuses. Die Abkantungen weisen vorzugsweise eine
maximale Höhe von rund 20 mm auf.
[0017] Zumindest zwei gegenüberliegende Kanten, vorzugsweise alle vier Kanten, der anderen
Durchtrittfläche weisen jeweils eine Abkantung auf, wobei die andere Durchtrittsfläche
so angebracht wird, dass jede der zwei, vorzugsweise vier, Abkantungen im zusammengesetzten
Zustand des Gehäuses an der Außenseite der jeweils angrenzenden Seitenfläche anliegt.
Auch hier ist der Abstand zwischen den Abkantungen im Bereich zweier gegenüberliegender
Kanten etwas größer als die Breite des Gehäuses. Die Abkantungen weisen vorzugsweise
eine maximale Höhe von rund 20 mm auf.
[0018] Die Durchtrittsfläche und die beiden einteilig mit dieser Durchtrittsfläche ausgebildeten
Seitenflächen und/oder die andere Durchtrittsfläche und/oder die beiden anderen Seitenflächen
kann(können) aus Blech bestehen.
[0019] Der Kleber kann Polyurethan umfassen. Bei einer solchen Ausgestaltung ist der Kleber
als PU-Kleber ausgebildet.
[0020] Mehrere Filterplatten können zickzackförmig in dem Gehäuse derart angeordnet werden,
dass sich zwei benachbarte Filterplatten jeweils an einer Längskante berühren und
die sich berührenden Längskanten in dem Bereich der Innenseite der angrenzenden Durchtrittsfläche
in Kontakt sind, der zwischen zwei benachbarten Eintrittsöffnungen bzw. zwischen zwei
benachbarten Austrittsöffnungen angeordnet ist. Bei einem zickzackförmigen Verlauf
ist der Anstellwinkel bei allen Filterplatten gleich.
[0021] Es ist aber auch durchaus möglich, dass die Anordnung der Filterplatten in dem Gehäuse
nach Art von Sägezähnen eines Sägeblattes ausgebildet ist, wobei sich zwei benachbarte
Filterplatten jeweils an einer ihrer beiden Längskanten berühren und die beiden sich
jeweils berührenden Längskanten in dem Bereich mit der Innenseite der angrenzenden
Durchtrittsfläche in Kontakt sind, der zwischen zwei benachbarten Eintrittsöffnungen
bzw. zwischen zwei benachbarten Austrittsöffnungen angeordnet ist. Bei einer solchen
Anordnung ist der Anstellwinkel der ersten, der dritten, der fünften usw. Filterplatte
ungleich dem Anstellwinkel der zweiten, der vierten, usw. Filterplatte.
[0022] In der einen Durchtrittsfläche können mehrere, parallel zueinander angeordnete Eintrittsöffnungen,
und/oder in der anderen Durchtrittsfläche können mehrere parallel zueinander angeordnete
Austrittsöffnungen vorgesehen sein. Die Eintrittsöffnungen und die Austrittsöffnungen
können in der generellen Strömungsrichtung gesehen versetzt zueinander angeordnet
sein. Bei einer solchen Ausgestaltung ist die Anzahl an Eintrittsöffnungen üblicherweise
um eine Öffnung größer als die Anzahl an Austrittsöffnungen.
[0023] Im Folgenden werden in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine schräge Draufsicht auf eine Platine aus Blech, umfassend eine Durchtrittsfläche,
die einteilig mit an zwei gegenüberliegenden Kanten angrenzenden Seitenflächen ausgebildet
ist, die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante jeder Filterplatte in
Kontakt sind, wobei sowohl die beiden gegenüberliegenden Kanten der Durchtrittsfläche
als auch die gegenüberliegenden Kanten der beiden Seitenflächen jeweils eine Abkantung
aufweisen,
- Fig. 1b
- das Detail "b" aus Fig. 1a,
- Fig. 1c
- einen Schnitt in Richtung c-c durch den Teilbereich des Gegenstandes nach Fig. 1a,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1a, wobei auf der Durchtrittsfläche insgesamt sechs Filterplatten
zickzackförmig angeordnet sind,
- Fig. 3a
- eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 2, wobei die Seitenflächen nach oben
umgebogen worden sind,
- Fig. 3b
- das Detail "b" aus Fig. 3a,
- Fig. 4a
- den Gegenstand nach Fig. 3a, wobei die beiden seitlich offenen Gehäuseflächen mit
je einer separat ausgebildeten Seitenfläche verschlossen worden sind,
- Fig. 4b
- das Detail "b" aus Fig. 4a,
- Fig. 4c
- eine schräge Draufsicht auf eine separat ausgebildete Seitenfläche,
- Fig. 5a
- den Gegenstand nach Fig. 4a, wobei die oben offene Gehäusefläche mit der anderen,
separat ausgebildeten Durchtrittsfläche verschlossen worden ist,
- Fig. 5b
- das Detail "b" aus Fig. 5a,
- Fig. 5c
- ein Ansicht auf die Innenseite der separat ausgebildeten Durchtrittsfläche,
- Fig. 6
- einen Rahmen zum Einspannen des zusammengesetzten Gehäuses im ausgeklappten Zustand,
- Fig. 7
- den Rahmen nach Einsetzen der zusammengesetzten Filterzelle,
- Fig. 8
- den verschlossenen Rahmen mit der darin eingespannten Filterzelle,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf ein Anlageelement und
- Fig. 10
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Filterzelle.
[0024] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0025] Fig. 1a zeigt eine flach ausgebildete Platine, die beispielsweise durch Stanzen hergestellt
worden ist. Die Platine umfasst eine Durchtrittsfläche 1, die einteilig mit zwei Seitenflächen
2 ausgebildet ist. Diese beiden Seitenflächen 2 sind im zusammengesetzten Zustand
in Kontakt mit einer Seitenkante 3 jeder Filterplatte 4.
[0026] Um das spätere Hochbiegen der Seitenflächen 2 zu erleichtern, kann im Bereich der
jeweiligen Biegelinie beispielsweise eine Einkerbung 5 eingebracht worden sein. In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind in der Durchtrittsfläche 1 drei Öffnungen,
bei denen es sich beispielsweise um Eintrittsöffnungen 6 handeln kann, vorgesehen,
die rechteckig ausgebildet sind.
[0027] Wie Fig. 1a zu entnehmen ist, weisen die beiden gegenüberliegenden Kanten der Durchtrittsfläche
1 und auch die gegenüberliegenden Kanten der beiden Seitenflächen 2, die einteilig
mit dieser Durchtrittsfläche 1 ausgebildet sind, jeweils eine Abkantung 7 auf, deren
Höhe vorzugsweise nicht größer als 20 mm ist. Die Abkantungen 7 sind im zusammengesetzten
Zustand des Gehäuses in Richtung der durch diese Abkantungen 7 an drei Seiten umschließenden
Gehäusefläche zugewandt.
[0028] Wie Fig. 1b zu entnehmen ist, ist der Abstand zwischen den beiden gegenüberliegenden
Abkantungen 7 der Durchtrittsfläche 1 größer als der Abstand zwischen den beiden jeweils
gegenüberliegenden Abkantungen 7 jeder Seitenfläche 2. So ist der Abstand vorzugsweise
um die vierfache Materialstärke einer Abkantung 7 größer.
[0029] Wie Fig. 1a zeigt, ist auf die Innenseite der Durchtrittsfläche 1 in den Bereichen,
die im zusammengesetzten Zustand mit einer der beiden Längskanten 8 der Filterplatte
4 in Kontakt sind, und auf die Innenseite jeder der beiden Seitenflächen 2 in den
Bereichen, die im zusammengesetzten Zustand mit einer der beiden Seitenkanten 3 jeder
Filterplatte 4 in Kontakt sind, Kleber 9 aufgebracht.
[0030] In einem nächsten Schritt werden auf die mit Kleber 9 versehenen Bereiche der Durchtrittsfläche
1 die Filterplatten 4 aufgesetzt. Dies ist in Fig. 2 erkennbar. Beim Aufsetzen wird
jede Filterplatte 4 mit einer ihrer beiden Längskanten 8 auf den mit dem Kleber 9
versehenen Bereich aufgesetzt. Die Filterplatten 4 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
so aufgesetzt, dass sich ein zickzackförmiger Verlauf ergibt. Damit berühren sich
zwei Filterplatten 4, die sich an gegenüberliegenden Seiten einer Eintrittsöffnung
6 befinden, an einer Längskante 8.
[0031] Dann werden die beiden angrenzenden Seitenflächen 2 so verlagert (umgebogen), bis
sie mit der jeweils angrenzenden Seitenkante 3 jeder Filterplatte 4 in Kontakt sind.
Dies ist in Fig. 3a dargestellt. Die Verlagerung erfolgt um 90°.
[0032] Da der Abstand der gegenüberliegenden Abkantungen 7 im Bereich jeder Seitenfläche
2 kleiner als der Abstand der Abkantungen 7 im Bereich der Durchtrittsfläche 1 ist,
stehen die Abkantungen 7 der Durchtrittsfläche 1 nach dem Umbiegen gegenüber den Abkantungen
7 der Seitenfläche 2 außenseitig vor. Damit verbleibt im umgebogenen Zustand ein Spalt
10 zwischen der Abkantung 7 der Durchtrittsfläche 1 und der Abkantung 7 der Seitenfläche
2. Die Breite des Spaltes 10 entspricht zumindest der Materialstärke einer nunmehr
anzubringenden, separat ausgebildeten Seitenfläche 11.
[0033] Selbstverständlich ist es auch möglich, dass vor dem Aufsetzen der Filterplatten
4 die Seitenflächen 2 bereits etwas aus der in Fig. 1a dargestellten Ausrichtung hochgebogen
worden sind. Nach dem Aufsetzen der Filterplatten 4 erfolgt dann die restliche Verlagerung,
bis die Seitenflächen 2 mit der jeweils angrenzenden Seitenkante 3 jeder Filterplatte
4 in Kontakt sind.
[0034] Nunmehr werden die beiden seitlichen offenen Gehäuseflächen mit je einer Seitenfläche
11 verschlossen. Jede der beiden Seitenflächen 11 wird dabei so angebracht, dass jede
Seitenfläche 11 auf beiden Seiten in den Spalt 10 eingeführt ist. Dieser Zustand ist
in Fig. 4a und b dargestellt. Wie den Figuren zu entnehmen ist, weisen die Kanten
der beiden separat ausgebildeten Seitenflächen 11, die nach dem Zusammensetzen mit
den beiden Seitenflächen 2 in Kontakt sind, jeweils eine Abkantung 12 auf. Die Höhe
einer Abkantung 12 ist vorzugsweise nicht größer als 20 mm. Die Abkantungen 12 der
separat ausgebildeten Seitenflächen 11 liegen nach dem Einsetzen der jeweiligen Seitenfläche
11 außen an der angrenzenden Seitenfläche 2 an.
[0035] Wie in Fig. 4c erkennbar ist, wird vor dem Anbringen einer separat ausgebildeten
Seitenfläche 11 in dem Bereich, der im zusammengesetzten Zustand an der Abkantung
7 die einteilig mit der Durchtrittsfläche 1 ausgebildeten Seitenflächen 2 anliegt,
ebenfalls Kleber 9 aufgebracht.
[0036] In einem letzten Schritt wird die noch oben offene Gehäusefläche mit einer anderen
Durchtrittsfläche 13, deren vier Seiten jeweils eine Abkantung 14 aufweisen, verschlossen.
In der Durchtrittsfläche 13 sind rechteckige Austrittsöffnungen 18 vorgesehen. Wie
in Fig. 5c dargestellt, wird in den Bereichen der Innenseite der Durchtrittsfläche
13, die im zusammengesetzten Zustand mit den Längskanten 8 der Filterplatten 4 in
Kontakt sind, Kleber 9 aufgebracht. Auch wird im Randbereich der Innenseite der Durchtrittsfläche
13 zumindest dort Kleber 9 aufgebracht, der nach dem Auflegen der Durchtrittsfläche
13 in Kontakt mit den Seitenflächen 2, 11 ist.
[0037] Nach dem Aufsetzen der Durchtrittsfläche 13 liegt jede der vier Abkantungen 14 der
anderen Durchtrittsfläche 13 auf der Außenseite der jeweils angrenzenden Seitenflächen
2, 11 an. Die Längskanten der Eintrittsöffnungen 6 und die Längskanten der Austrittsöffnungen
18 weisen die gleiche Ausrichtung wie die Längskanten 8 jeder Filterplatte 4 auf.
[0038] Um eine Verschiebung der Gehäuseteile bei noch nicht getrocknetem Kleber 9 zu verhindern,
kann die Filterzelle in einen Rahmen 15 eingespannt werden. Wie den Fig.6 bis 8 zu
entnehmen ist, besteht der Rahmen 15 aus vier Teilen, die gelenkig miteinander verbunden
sind. In Fig. 8 ist der angelegte Zustand dargestellt, d. h. die beiden Enden sind
miteinander verschraubt worden, so dass der Rahmen 15 nunmehr geschlossen ist. Die
Filterzelle ist in dem Rahmen 15 eingespannt und kann sich nicht mehr verschieben.
Nach dem Austrocknen des Klebers 9 kann der Rahmen 15 geöffnet und die fertige Filterzelle
herausgenommen werden.
[0039] In Fig. 9 ist eine denkbare Ausgestaltung eines Anlageelementes 16 dargestellt, das
dem Halten der aufgesetzten Filterplatten 4 während des Zusammenbaus dient. Das Anlageelement
16 weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel drei dachähnlich ausgebildete Bereiche
auf, wobei jeder Bereich zwei Anlageflächen 17 aufweist. Das Anlageelement 16 wird
mit seinen drei dachähnlich ausgebildeten Bereichen von unten in die drei Eintrittsöffnungen
6 eingeführt. Vorzugsweise erfolgt das Einführen vor dem Aufbringen des Klebers 9
auf die Platine nach Fig. 1. Nach dem Einführen ragen die drei dachähnlich ausgebildeten
Bereiche oben aus den Eintrittsöffnungen 6 heraus und die Filterplatten 4 können auf
die mit dem Kleber 9 versehenen Bereiche der Durchtrittsfläche 1 aufgesetzt werden.
Die Neigung der beiden Anlageflächen 17 eines dachähnlich ausgebildeten Bereichs entspricht
der gewünschten Neigung einer Filterplatte 4. Die drei dachähnlich ausgebildeten Bereiche
des Anlageelementes 16 werden später aus der zusammengesetzten Filterzelle herausgezogen.
[0040] Fig. 10 zeigt eine erfindungsgemäße Filterzelle. Die Filterzelle weist ein kastenförmiges
Gehäuse sowie fünf in dem Gehäuse angeordnete rechteckige Filterplatten 4 auf.
[0041] Das Gehäuse weist sechs Gehäuseflächen auf, wobei zwei Gehäuseflächen als Durchtrittsflächen
1, 13, nämlich als Einlassfläche mit drei rechteckigen Eintrittsöffnungen 6 und als
Auslassfläche mit drei rechteckigen Austrittsöffnungen 18, ausgebildet sind. Die vier
verbleibenden Gehäuseflächen sind als die beiden Durchtrittsflächen 1, 13 verbindende
geschlossene Seitenflächen ausgebildet und bilden einen von der Einlassfläche zur
Auslassfläche verlaufenden Strömungskanal mit einem rechteckigen Querschnitt.
[0042] Jede Filterplatte 4 weist zwei parallel ausgerichtete und parallel zu den Eintrittsöffnungen
6 und zu den Austrittsöffnungen 18 ausgerichtete Längskanten 8 und zwei parallele
Seitenkanten 3 auf, wobei die eine Längskante 8 jeder Filterplatte 4 dichtend an der
Innenseite der einen Durchtrittsfläche 1 anliegt, die andere Längskante 8 jeder Filterplatte
4 dichtend an der Innenseite der anderen Durchtrittsfläche 13 anliegt und die beiden
Seitenkanten 3 jeder Filterplatte 4 dichtend an der Innenseite jeweils einer Seitenfläche
anliegen.
[0043] Die Ausrichtung jeder Filterplatte 4 ist in Bezug auf die Eintrittsöffnungen 6 und
die Austrittsöffnungen 18 so gewählt, dass die durch die Eintrittsöffnungen 6 in das
Gehäuse einströmende und durch die Austrittsöffnungen 18 aus dem Gehäuse ausströmende
Luft eine Filterplatte 4 durchströmt.
[0044] Beide Durchtrittsflächen 1, 13 weisen die gleiche Anzahl an Öffnungen, nämlich drei
Eintrittsöffnungen 3 bzw. drei Austrittsöffnungen 18, auf. Jede Eintrittsöffnung 6
in der einen Durchtrittsfläche 1 ist deckungsgleich zu der jeweiligen Austrittsöffnung
18 in der anderen Durchtrittsfläche 13 angeordnet. Damit sind die Eintrittsöffnungen
6 und die korrespondierenden Austrittsöffnungen 18 in der generellen Strömungsrichtung
19 gesehen fluchtend angeordnet.
[0045] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Filterplatten 4 einen Verlauf
nach Art von Sägezähnen eines Sägeblattes auf. Von links nach rechts gesehen sind
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die erste, die dritte und die fünfte Filterplatte
4 schräg ausgerichtet, während die zweite und die vierte Filterplatte 4 senkrecht
ausgerichtet sind. Der Anstellwinkel der ersten, der dritten und der fünften Filterplatte
4 ist insoweit ungleich dem Anstellwinkel der zweiten und der vierten Filterplatte
4.
1. Verfahren zur Montage einer Filterzelle für eine raumlufttechnische Anlage zur Abscheidung
von Feinstaub und/oder von Schwebstoffen, wie beispielsweise von Aerosolen, von toxischen
Stäuben, von Viren und/oder von Bakterien, aus der Zu- und Abluft, wobei die Filterzelle
ein kastenförmiges Gehäuse sowie zumindest eine in dem Gehäuse angeordnete rechteckige
Filterplatte (4) aufweist, wobei das Gehäuse sechs Gehäuseflächen aufweist, wobei
zwei Gehäuseflächen als Durchtrittsflächen (1, 13), nämlich als Einlassfläche mit
zumindest einer, vorzugsweise rechteckigen, Eintrittsöffnung (6) und als Auslassfläche
mit zumindest einer, vorzugsweise rechteckigen, Austrittsöffnung (18), ausgebildet
sind und die vier verbleibenden Gehäuseflächen als die beiden Durchtrittsflächen (1,
13) verbindende geschlossene Seitenflächen ausgebildet sind und einen von der Einlassfläche
zur Auslassfläche verlaufenden Strömungskanal mit rechteckigem Querschnitt bilden,
wobei diese Filterplatte (4) zwei parallel ausgerichtete und parallel zu der Eintrittsöffnung
(6) und zu der korrespondierenden Austrittsöffnung (18) ausgerichtete Längskanten
(8) und zwei parallele Seitenkanten (3) aufweist, wobei die eine Längskante (8) dieser
Filterplatte (4) dichtend an der Innenseite der einen Durchtrittsfläche (1) anliegt,
die andere Längskante (8) dieser Filterplatte (4) dichtend an der Innenseite der anderen
Durchtrittsfläche (13) anliegt und die beiden Seitenkanten (3) dieser Filterplatte
(4) dichtend an der Innenseite jeweils einer Seitenfläche (2) anliegen, und wobei
die Ausrichtung dieser Filterplatte (4) in Bezug auf die Eintrittsöffnung (6) und
die Austrittsöffnung (18) so gewählt ist, dass die durch die Eintrittsöffnung (6)
in das Gehäuse einströmende und durch die korrespondierende Austrittsöffnung (18)
aus dem Gehäuse ausströmende Luft diese Filterplatte (4) durchströmt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Durchtrittsfläche (1) jeweils mit den beiden an gegenüberliegenden Kanten angrenzenden
Seitenflächen (2), die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante (3) jeder
Filterplatte (4) in Kontakt sind, einteilig ausgebildet ist und dass in Bezug auf
die verbleibenden drei Gehäuseflächen die andere Durchtrittsfläche (13) sowie die
beiden anderen Seitenflächen (11) jeweils separat oder aber einteilig mit zumindest
einer der verbleibenden Gehäuseflächen ausgebildet ist(sind) und dass alle offenen
Gehäusekanten verklebt und damit abgedichtet werden.
2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einsetzen der Filterplatte(n) (4) in das herzustellende Gehäuse auf die Innenseite
jeder Durchtrittsfläche (1, 13) in dem Bereich, der im zusammengesetzten Zustand mit
einer Längskante (8) jeder Filterplatte (4) in Kontakt ist, und auf die Innenseite
jeder der zwei Seitenflächen (2), die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante
(3) jeder Filterplatte (4) in Kontakt sind, Kleber (9) aufgebracht wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Durchtrittsfläche (1) jeweils mit den beiden an gegenüberliegenden Kanten angrenzenden
Seitenflächen (2), die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante (3) jeder
Filterplatte (4) in Kontakt sind, einteilig ausgebildet ist und dass in Bezug auf
die verbleibenden drei Gehäuseflächen die andere Durchtrittsfläche (13) sowie die
beiden anderen Seitenflächen (11) jeweils separat ausgebildet sind,
- wobei die Durchtrittsfläche (1) und die beiden einteilig mit dieser Durchtrittsfläche
(1) ausgebildeten Seitenflächen (2) als, vorzugsweise durch Stanzen erzeugte, Platine
ausgebildet sind,
- wobei auf die Innenseite der Durchtrittsfläche (1) in den Bereichen, die im zusammengesetzten
Zustand mit einer Längskante (8) einer Filterplatte (4) in Kontakt sind, und auf die
Innenseite jeder der zwei Seitenflächen (2), die im zusammengesetzten Zustand mit
einer Seitenkante (3) jeder Filterplatte (4) in Kontakt sind, Kleber (9) aufgebracht
wird,
- wobei auf den mit dem Kleber (9) versehenen Bereich der Durchtrittsfläche (1) jede
Filterplatte (4) mit einer ihrer beiden Längskanten (8) aufgesetzt wird,
- wobei die beiden angrenzenden Seitenflächen (2) so verlagert, vorzugsweise umgebogen,
werden, bis sie mit der jeweils angrenzenden Seitenkante (2) jeder Filterplatte (3)
in Kontakt sind,
- wobei die beiden seitlichen offenen Gehäuseflächen mit je einer Seitenfläche (11)
verschlossen werden und
- wobei die oben offene Gehäusefläche mit der anderen Durchtrittsfläche (13) verschlossen
wird, wobei vor dem Verschließen auf die freie Längskante (8) jeder Filterplatte (4)
und/oder auf die Innenseite der anderen Durchtrittsfläche (13) in den Bereichen, die
im zusammengesetzten Zustand mit der Längskante (8) einer Filterplatte (4) in Kontakt
sind, Kleber (9) aufgebracht wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verschließen des Gehäuses mit der anderen Durchtrittsfläche (13) das zusammengesetzte
Gehäuse, vorzugsweise bis zum Aushärten des Klebers (9), in einen Rahmen (15) gespannt
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufsetzen einer Filterplatte (4) auf den mit dem Kleber (9) versehenen Bereich
der Durchtrittsfläche (1), die mit den beiden an gegenüberliegenden Kanten angrenzenden
Seitenflächen (2), die im zusammengesetzten Zustand mit einer Seitenkante (3) jeder
Filterplatte (4) in Kontakt sind, einteilig ausgebildet ist, durch die betreffende(n)
Eintritts- bzw. Austrittsöffnung(en) (6, 18) ein Anlageelement (16) mit zumindest
einer Anlagefläche (17) geführt wird, wobei die Anzahl an Anlageflächen (17) der Anzahl
an aufzusetzenden Filterplatten (4) entspricht.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die beiden gegenüberliegenden Kanten der Durchtrittsfläche (1) als auch die
gegenüberliegenden Kanten der beiden Seitenflächen (2), die einteilig mit dieser Durchtrittsfläche
(1) ausgebildet sind, jeweils eine Abkantung (7) aufweisen, wobei die Abkantungen
(7) im zusammengesetzten Zustand des Gehäuses in Richtung der durch diese Abkantungen
(7) an drei Seiten umschließenden Gehäusefläche zugewandt sind.
7. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Abkantungen (7) der Durchtrittsfläche
(1), vorzugsweise um die vierfache Materialstärke der Abkantung (7), größer ist als
der Abstand zwischen den jeweils gegenüberliegenden Abkantungen (7) jeder Seitenfläche
(2).
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einer separat ausgebildeten Seitenfläche (11) die beiden gegenüberliegenden
Kanten, die im zusammengesetzten Zustand in Kontakt mit einer anderen Seitenfläche
(2) sind, jeweils eine Abkantung (12) aufweisen, wobei jede der beiden Abkantungen
(12) im zusammengesetzten Zustand des Gehäuses an der Außenseite der jeweils angrenzenden
Seitenfläche (2) anliegt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei gegenüberliegende Kanten, vorzugsweise alle vier Kanten, der anderen
Durchtrittfläche (13) jeweils eine Abkantung (14) aufweisen, wobei die andere Durchtrittfläche
(13) so angebracht wird, dass jede der zwei, vorzugsweise vier, Abkantungen (14) im
zusammengesetzten Zustand des Gehäuses an der Außenseite der jeweils angrenzenden
Seitenfläche (2, 11) anliegt.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsfläche (1) und die beiden einteilig mit dieser Durchtrittsfläche (1)
ausgebildeten Seitenflächen (2) und/oder die andere Durchtrittsfläche (13) und/oder
die beiden anderen Seitenflächen (11) aus Blech besteht (bestehen).
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber (9) Polyurethan umfasst.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Filterplatten (4) zickzackförmig in dem Gehäuse derart angeordnet werden,
dass sich zwei benachbarte Filterplatten (4) jeweils an einer Längskante (8) berühren
und die sich berührenden Längskanten (8) in dem Bereich der Innenseite der angrenzenden
Durchtrittsfläche (13) in Kontakt sind, der zwischen zwei benachbarten Eintrittsöffnungen
(6) bzw. zwischen zwei benachbarten Austrittsöffnungen (18) angeordnet ist.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Durchtrittsfläche (1, 13) mehrere, parallel zueinander angeordnete Eintrittsöffnungen
(6) und/oder in der anderen Durchtrittsfläche (13, 1) mehrere, parallel zueinander
angeordnete Austrittsöffnungen (18) vorgesehen sind.
1. Method for mounting a filter cell for a room air installation for screening out fine
dust and/or substances in suspension, such as aerosols, toxic dusts, viruses and/or
bacteria, from the incoming and outgoing air, wherein the filter cell comprises a
box-shaped housing and at least one rectangular filter plate (4) arranged in the housing,
wherein the housing comprises six housing surfaces, wherein two housing surfaces are
configured as passage surfaces (1, 13), namely as an inlet surface with at least one,
preferably rectangular, inlet opening (6), and as an outlet surface (18), and the
four remaining housing surfaces are configured as closed side surfaces connecting
the passage surfaces (1, 13), and a flow channel running from the inlet surface to
the outlet surface with a rectangular cross-section, wherein this filter plate (4)
comprises two longitudinal edges (8), aligned in parallel and aligned parallel to
the inlet opening (6) and to the corresponding outlet opening (18), and two parallel
side edges (3), wherein the one longitudinal edge (8) of this filter plate (4) is
in sealing contact with the inner side of the one passage surface (1), the other longitudinal
edge (8) of this filter plate (4) is in sealing contact with the inner side of the
other passage surface (13), and the two side edges (3) of this filter plate (4) are
in sealing contact on the inner side in each case of a side surface (2), and wherein
the alignment of this filter plate (4) is selected in relation to the inlet opening
(6) and the outlet opening (18) in such a way that the air flowing in through the
inlet opening (6) into the housing, and flowing out through the corresponding outlet
opening (18) out of the housing, flows through this filter plate (4), characterised in that a passage surface (1) is configured in each case as being of one piece with the two
adjacent side surfaces (2) on opposing edges, which in the assembled state are in
contact with a side edge (3) of each filter plate (4), and that, in relation to the
remaining three housing surfaces, the other passage surface (13) and the two other
side surfaces (11) is (are) in each case configured as separate, but also as of one
piece with at least one of the remaining housing surfaces, and that all the open housing
edges are adhesively bonded and are therefore sealed.
2. Method according to the preceding claim, characterised in that, before the insertion of the filter plate(s) (4) into the housing which is to be produced,
adhesive (9) is applied onto the inner side of each passage surface (1, 13), in the
region which in the assembled state is in contact with a longitudinal edge (8) of
each filter plate (4), and onto the inner side of each of the two side surfaces (2),
which in the assembled state are in contact with a side edge (3) of each filter plate
(4).
3. Method according to any one of the preceding claims,
characterised in that one passage surface (1) is configured in each case as being of one piece with the
two side surfaces (2) adjacent on the opposing edges, which in the assembled state
are in contact with a side edge (3) of each filter plate (4), and that, in relation
to the remaining three housing surfaces, the other passage surface (13) and the other
two side surfaces (11) are in each case configured separately,
- wherein the passage surface (1), and the two side surfaces (2) configured as being
of one piece with this passage surface (1), are configured as sheets, preferably produced
by punching,
- wherein adhesive (9) is applied onto the inner side of the passage surface (1) in
the regions which, in the assembled state, are in contact with a longitudinal edge
(8) of a filter plate (4), and onto the inner sides of each of the two side surfaces
(2) which, in the assembled state, are in contact with a side edge (3) of each filter
plate (4),
- wherein each filter plate (4) is placed with one of its two longitudinal edges (8)
onto the region of the passage surface (1) which has been provided with adhesive (9),
- wherein the two adjacent side surfaces (2) are displaced, preferable bent, until
they are in contact in each case with the adjacent side edge (2) of each filter plate
(3),
- wherein the two open side housing surfaces are each closed by a side surface (11),
and
- wherein the upper open housing surface is closed with the other passage surface
(13), wherein, before the closing, adhesive (9) is applied onto the free longitudinal
edge (8) of the filter plate (4) and/or onto the inner side of the other passage surface
(13) in the regions which, in the assembled state, are in contact with the longitudinal
edge (8) of a filter plate (4).
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that, after the closing of the housing with the other passage surface (13), the assembled
housing is tensioned in a frame (15), preferably until the adhesive (9) has hardened.
5. Method according to any one of the preceding claim, characterised in that, before the placing of a filter plate (4) onto the region of the passage surface (1)
provided with the adhesive (9), the side surfaces (2) adjacent to the two opposing
edges, which in the assembled state are in contact with a side edge (3) of each filter
plate (4), are configured as being of one piece, a contact element (16) is guided
through the respective inlet and outlet opening(s) (6, 18) concerned, with at least
one contact surface (17), wherein the number of contact surfaces (17) corresponds
to the number of filter plates (4) which are to be placed.
6. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that both the two opposing edges of the passage surface (1) as well as the opposing edges
of the two side surfaces (2), which are configured as being of one piece with this
passage surface (1), comprise in each case a bevelled edge (7), wherein, in the assembled
state of the housing, the bevelled edges (7) face in the direction towards the housing
surface which is enclosed on three sides by these bevelled edges (7).
7. Method according to the preceding claim, characterised in that the distance interval between the opposing bevelled edges (7) of the passage surface
(1) is greater, preferably by four times the material thickness of the bevelled edge
(7), than the distance interval between the respective opposing bevelled edges (7)
of each side surface (2).
8. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that with at least one side surface (11) configured separately, the two opposing edges
which, in the assembled state, are in contact with another side surface (2), in each
case comprise a bevelled edge (12), wherein each of the two bevelled edges (12), in
the assembled state of the housing, are in contact on the outside of the respective
adjacent side surface (2).
9. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that at least two opposing edges, and preferably all four edges, of the other passage
surface (13) in each case comprise a bevelled edging (14), wherein the other passage
surface (13) is arranged in such a way that each of the two, and preferably four,
bevelled edges (14) are, in the assembled state of the housing, in contact on the
outside of the respective adjacent side surface (2, 11).
10. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the passage surface (1) and the two side surfaces (2), configured as being of one
piece with this passage surface (1), and/or the other passage surface (13), and/or
the two other side surfaces (11) consist(s) of sheet metal.
11. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the adhesive (9) comprises polyurethane.
12. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that several filter plates (4) are arranged in a zigzag shape in the housing, in such
a way that two adjacent filter plates (4) are in each case in contact on a longitudinal
edge (8), and the longitudinal edges (8) touching one another are in contact in a
region of the inner side of the adjacent passage surface (13), which is arranged between
two adjacent inlet openings (6) or, respectively, between two adjacent outlet openings
(18).
13. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that several inlet openings (6), arranged parallel to one another, are provided in the
one passage surface (1, 13), and/or several outlet openings (18), arranged parallel
to one another, are provided in the other passage surface (13, 1).
1. Procédé dévolu au montage d'une cellule filtrante destinée à une installation technique
de circulation d'air ambiant et conçue pour séparer, d'avec l'air entrant et l'air
expulsé, des poussières fines et/ou des matières en suspension comme, par exemple,
des aérosols, des poussières toxiques, des virus et/ou des bactéries, ladite cellule
filtrante étant munie d'un boîtier en forme de caisson, ainsi que d'au moins une plaque
rectangulaire de filtration (4) logée dans ledit boîtier, lequel boîtier compte six
surfaces, sachant que deux surfaces dudit boîtier sont réalisées en tant que surfaces
de passage (1, 13), plus précisément en tant que surface d'admission pourvue d'au
moins un orifice d'entrée (6) préférentiellement rectangulaire, et en tant que surface
d'évacuation dotée d'au moins un orifice de sortie (18) préférentiellement rectangulaire,
et sachant que les quatre surfaces restantes dudit boîtier sont réalisées en tant
que surfaces latérales fermées qui relient les deux surfaces de passage (1, 13) et
forment un canal d'écoulement de section transversale rectangulaire, s'étendant vers
ladite surface d'évacuation à partir de ladite surface d'admission, cette plaque de
filtration (4) comprenant deux arêtes longitudinales (8) alignées parallèlement et
orientées parallèlement à l'orifice d'entrée (6) et à l'orifice de sortie (18) concordant,
et deux arêtes latérales parallèles (3), sachant que l'une des arêtes longitudinales
(8) de cette plaque de filtration (4) est en applique, de manière étanche, contre
la face intérieure de l'une (1) des surfaces de passage, que l'autre arête longitudinale
(8) de cette plaque de filtration (4) est en applique, de manière étanche, contre
la face intérieure de l'autre surface de passage (13), et que les deux arêtes latérales
(3) de cette plaque de filtration (4) sont en applique, de manière étanche, contre
la face intérieure d'une surface latérale (2) respective, et sachant que l'orientation
de cette plaque de filtration (4) est choisie, par rapport à l'orifice d'entrée (6)
et à l'orifice de sortie (18), de façon telle que l'air, affluant dans le boîtier
en franchissant ledit orifice d'entrée (6) et quittant ledit boîtier en franchissant
ledit l'orifice de sortie (18) concordant, circule intégralement par cette plaque
de filtration (4), caractérisé par le fait qu'une surface de passage (1) est réalisée, à chaque fois, d'un seul tenant avec les
deux surfaces latérales (2) qui sont limitrophes d'arêtes opposées et sont en contact,
à l'état assemblé, avec une arête latérale (3) de chaque plaque de filtration (4)
; par le fait que, concernant les trois surfaces restantes du boîtier, l'autre surface de passage (13),
de même que les deux autres surfaces latérales (11), sont respectivement réalisées
de façon distincte, voire d'un seul tenant avec au moins l'une desdites surfaces restantes
du boîtier ; et par le fait que toutes les arêtes ouvertes dudit boîtier sont collées, et sont ainsi rendues étanches.
2. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé par le fait que, préalablement à l'insertion de la ou des plaque(s) de filtration (4) dans le boîtier
à constituer, de l'adhésif (9) est déposé sur la face intérieure de chaque surface
de passage (1, 13) dans la région en contact, à l'état assemblé, avec une arête longitudinale
(8) de chaque plaque de filtration (4), et sur la face intérieure de chacune des deux
surfaces latérales (2) en contact, à l'état assemblé, avec une arête latérale (3)
de chaque plaque de filtration (4).
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'une surface de passage (1) est réalisée, à chaque fois, d'un seul tenant avec les
deux surfaces latérales (2) qui sont limitrophes d'arêtes opposées et sont en contact,
à l'état assemblé, avec une arête latérale (3) de chaque plaque de filtration (4)
; et
par le fait que, concernant les trois surfaces restantes du boîtier, l'autre surface de passage (13),
de même que les deux autres surfaces latérales (11), sont respectivement réalisées
de façon distincte,
- sachant que la surface de passage (1), et les deux surfaces latérales (2) réalisées
d'un seul tenant avec cette surface de passage (1), sont conçues sous la forme d'une
platine préférentiellement produite par emboutissage,
- sachant que de l'adhésif (9) est déposé sur la face intérieure de ladite surface
de passage (1) dans les régions en contact, à l'état assemblé, avec une arête longitudinale
(8) d'une plaque de filtration (4), et sur la face intérieure de chacune des deux
surfaces latérales (2) en contact, à l'état assemblé, avec une arête latérale (3)
de chaque plaque de filtration (4),
- sachant que chaque plaque de filtration (4) est mise en place, par l'une de ses
deux arêtes longitudinales (8), sur la région de ladite surface de passage (1) qui
est munie de l'adhésif (9),
- sachant que les deux surfaces latérales (2) limitrophes sont déplacées, de préférence
repliées jusqu'à ce qu'elles soient en contact avec l'arête latérale (2), respectivement
limitrophe, de chaque plaque de filtration (3),
- sachant que les deux surfaces latérales ouvertes du boîtier sont obturées par une
surface latérale (11) respective, et
- sachant que la surface dudit boîtier, ouverte en partie haute, est obturée par l'autre
surface de passage (13), auquel cas, préalablement à l'obturation, de l'adhésif (9)
est déposé sur l'arête longitudinale libre (8) de chaque plaque de filtration (4)
et/ou sur la face intérieure de l'autre surface de passage (13) dans les régions en
contact, à l'état assemblé, avec l'arête longitudinale (8) d'une plaque de filtration
(4).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'à l'issue de l'obturation du boîtier par l'autre surface de passage (13), le boîtier
assemblé est enchâssé dans un cadre (15), de préférence jusqu'au durcissement complet
de l'adhésif (9).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que, préalablement à la mise en place d'une plaque de filtration (4) sur la région de
la surface de passage (1) qui est munie de l'adhésif (9) et est réalisée d'un seul
tenant avec les deux surfaces latérales (2) limitrophes d'arêtes opposées et en contact,
à l'état assemblé, avec une arête latérale (3) de chaque plaque de filtration (4),
un élément d'appui (16), pourvu d'au moins une surface d'appui (17), est guidé à travers
l'(les) orifice(s) respectif(s) d'entrée ou de sortie (6, 18), le nombre des surfaces
d'appui (17) correspondant au nombre de plaques de filtration (4) à mettre en place.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que tant les deux arêtes opposées de la surface de passage (1), que les arêtes opposées
des deux surfaces latérales (2) réalisées d'un seul tenant avec cette surface de passage
(1), sont respectivement dotées d'un rebord coudé (7), sachant que les rebords coudés
(7) pointent, à l'état assemblé du boîtier, en direction de la surface dudit boîtier
qui est cernée sur trois côtés par ces rebords coudés (7).
7. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé par le fait que la distance entre les rebords coudés opposés (7) de la surface de passage (1) est
supérieure, de préférence du quadruple de l'épaisseur de matériau du rebord coudé
(7), à la distance séparant les rebords coudés (7), respectivement opposés, de chaque
surface latérale (2).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'en présence d'au moins une surface latérale (11) réalisée de façon distincte, les
deux arêtes opposées, en contact avec une autre surface latérale (2) à l'état assemblé,
sont munies d'un rebord coudé (12) respectif, chacun des deux rebords coudés (12)
étant en applique, à l'état assemblé du boîtier, contre la face extérieure de la surface
latérale (2) respectivement limitrophe.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'au moins deux arêtes opposées, de préférence la totalité des quatre arêtes de l'autre
surface de passage (13), sont pourvues d'un rebord coudé (14) respectif, ladite autre
surface de passage (13) étant agencée de façon telle que chacun des deux, préférentiellement
des quatre rebords coudés (14) soit en applique, à l'état assemblé du boîtier, contre
la face extérieure de la surface latérale (2, 11) respectivement limitrophe.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la surface de passage (1) et les deux surfaces latérales (2) réalisées d'un seul
tenant avec cette surface de passage (1), et/ou l'autre surface de passage (13), et/ou
les deux autres surfaces latérales (11), consiste(nt) en de la tôle.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'adhésif (9) inclut du polyuréthane.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que plusieurs plaques de filtration (4) sont disposées en zigzag, dans le boîtier, d'une
manière telle que deux plaques de filtration (4) voisines se touchent, à chaque fois,
au niveau d'une arête longitudinale (8) et que les arêtes longitudinales (8), se touchant,
soient en contact dans la région de la face intérieure de la surface limitrophe de
passage (13) qui est interposée entre deux orifices d'entrée (6) voisins, respectivement
entre deux orifices de sortie (18) voisins.
13. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que plusieurs orifices d'entrée (6) disposés parallèlement les uns aux autres et plusieurs
orifices de sortie (18) disposés parallèlement les uns aux autres sont prévus, respectivement,
dans l'une (1, 13) des surfaces de passage et/ou dans l'autre surface de passage (13,
1).