[0001] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Spülbecken mit einer Wanne. Die Wanne weist
eine Bodenwand und daran anschließende Seitenwände auf. Die Wanne weist einen durch
die Wände begrenzten Aufnahmeraum auf. Darüber hinaus weist das Spülbecken eine zur
Wanne separate Einsatzplatte auf, die in den Aufnahmeraum eingesetzt ist. Das Spülbecken
weist ferner eine Hubvorrichtung auf, mit welcher die Einsatzplatte relativ zur Wanne
verfahrbar ist, wobei sich die Hubvorrichtung durch eine Öffnung in der Bodenwand
erstreckt, so dass die Hubvorrichtung beidseits der Bodenwand angeordnet ist. Dabei
ist die Hubvorrichtung an der Bodenwand mit einer Befestigungsvorrichtung befestigt,
wobei die Hubvorrichtung eine in Höhenrichtung des Spülbeckens längenveränderliche
Hubeinheit aufweist, die mittig an der Bodenwand angeordnet ist, und wobei die Hubvorrichtung
ein Aufnahmegehäuse aufweist, welches unterhalb der Bodenwand angeordnet ist.
[0002] Aus der
IT AN20 100 184 A1 ist ein Spülbecken bekannt, welches mit einem Ablauf und einem als Teleskopzylinder
ausgebildeten Aktuator ausgerüstet ist. Der Aktuator kann eine in dem Spülbecken angeordnete
Plattform von einer Position knapp über einem Spülbeckenboden bis zu einer Position
an einer oberen Kante des Spülbeckens verbringen.
[0003] Aus der
CN108316413 A ist ein derartiges Einbauspülbecken mit einer Platte bekannt, welche mittels zweier
Antriebseinheiten vertikal verfahrbar ausgebildet ist.
[0004] Aus der
US 2005/0067747 A1 ein Spülbecken bekannt, welches eine Wanne aufweist. Am Wannenboden ist ein mit dem
Wannenboden einstückig ausgebildeter und nach oben sich erstreckender Sockel ausgebildet.
Auf diesen Sockel kann eine Platte aufgebracht werden. Dadurch ist ein Schneidebrett
gebildet, auf welchem das Schneiden von Gegenständen, wie Lebensmitteln, erfolgen
kann. Eine derartige Ausgestaltung ist dahingehend nachteilig, dass der integrierte
Sockel stets vorhanden ist und somit eine grundsätzliche Ausgestaltung der Wanne formkomplex
ist, als auch den Aufnahmeraum umfänglich einschränkend ausgebildet ist. Darüber hinaus
ist die auf den Sockel aufsetzbare Platte stets nur auf einem Höhenniveau angeordnet.
Sie kann nur durch einen Nutzer aufgesetzt oder abgenommen werden.
[0005] Darüber hinaus ist aus der
DE 362 1151 A1 ein Spülbecken bekannt. Separat zur Wanne sind unterschiedliche Einsätze bereitgestellt,
die in den Aufnahmeraum eingebracht werden können. Die Einsätze können Platten oder
weitere wannenartige Behältnisse sein. Diese können am oberen Rand der Wanne aufgesetzt
werden. Auch dadurch ist die Nutzbarkeit eines Spülbeckens stark eingeschränkt und
die Einsätze müssen durch einen Nutzer angebracht oder entnommen werden und sind stets
nur auf einer individuellen Lage positionierbar.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spülbecken mit einer Wanne und einer
separaten Einsatzplatte zu schaffen, bei welchem eine Hubvorrichtung für die Einsatzplatte
stabil befestigt ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Spülbecken gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
[0008] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Spülbecken mit einer Wanne. Die Wanne weist
eine Bodenwand und daran anschließende Seitenwände auf. Die Wanne weist darüber hinaus
einen Aufnahmeraum auf, der durch die Bodenwand und die Seitenwände begrenzt ist.
Der Aufnahmeraum ist nach oben hin offen. Das Spülbecken weist eine zur Wanne separate
Einsatzeinheit, insbesondere eine Einsatzplatte, insbesondere eine zusammenhängende
und lochfreie Einsatzplatte, auf. Diese ist in den Aufnahmeraum einsetzbar beziehungsweise
darin eingesetzt. Das Spülbecken weist darüber hinaus eine Hubvorrichtung auf, mit
welcher die Einsatzplatte in Höhenrichtung des Spülbeckens relativ zur Wanne verfahrbar
ist. Dies wird durch eine gegenständliche Hubvorrichtung des Spülbeckens ermöglicht.
Es ist also nun ein Spülbecken bereitgestellt, bei welchem grundsätzlich die Möglichkeit
geschaffen ist, die Einsatzeinheit auf unterschiedlichen Höhenpositionen anzuordnen.
Dies wird darüber hinaus auch noch durch eine Hubvorrichtung ermöglicht und muss nicht
durch den Nutzer selbst manuell erfolgen. Grundsätzlich ist es ermöglicht, dass durch
die Hubvorrichtung eine kontinuierliche Höhenverstellung der Einsatzplatte ermöglicht
ist. Es können somit vielzähligste Höhenniveaus der Einsatzplatte angefahren und eingestellt
werden.
[0009] Die Hubvorrichtung ist an der Bodenwand der Wanne mit einer Befestigungsvorrichtung
befestigt. Die Hubvorrichtung erstreckt sich durch eine Öffnung beziehungsweise eine
Durchführung in der Bodenwand, so dass die Hubvorrichtung beidseits der Bodenwand
angeordnet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung kann die Hubvorrichtung mechanisch
stabil befestigt werden. Die Bodenwand stellt in dem Zusammenhang eine vorteilhafte
mechanische Kopplungskomponente der Wanne dar. Einerseits kann die Hubvorrichtung
somit auch direkt auf der Bodenwand aufsitzen und/oder angehängt sein. Die Bodenwand
ist in dem Zusammenhang eine entsprechende mechanisch stabile Komponente. Andererseits
ist durch diese Ausgestaltung, bei welcher sich die Hubvorrichtung auch durch eine
Öffnung der Bodenwand erstreckt und sich beidseits der Öffnung ausbildet ein platzsparendes
Konzept geschaffen. Denn einerseits ist somit eine Zugänglichkeit zur Hubvorrichtung
außerhalb des Aufnahmeraums ermöglicht. Es ist somit die Zugänglichkeit zur Hubvorrichtung
außerhalb der Wanne ermöglicht. Andererseits ist es durch diese Ausgestaltung auch
ermöglicht, dass nicht die gesamte Hubvorrichtung in dem Aufnahmeraum verbaut werden
muss. Dadurch kann der Aufnahmeraum maximiert ausgebildet werden und ist somit nicht
unerwünscht eingeschränkt. Insbesondere ist durch diese Ausgestaltung der Hubvorrichtung
auch ermöglicht, dass die Einsatzplatte maximal weit nach unten zur Bodenwand hin
gesenkt werden kann.
[0010] Es ist vorgesehen, dass die Hubvorrichtung eine in Höhenrichtung des Spülbeckens
längenveränderliche Hubeinheit aufweist. Dadurch ist die Höhenlagenverstellung der
Einsatzplatte vorteilhaft ermöglicht. Weiterhin ist vorgesehen, dass diese Hubeinheit
mittig an der Bodenwand angeordnet ist. Durch eine derartige zentrale Positionierung
ist auch die darauf angeordnete Einsatzplatte zentral mittig gehalten. Ein besonders
gleichmäßiges Verfahren der Einsatzplatte nach oben und nach unten unter Beibehaltung
der Horizontallage der Einsatzplatte ist dadurch ermöglicht. Durch die mittige Positionierung
der Hubeinheit an der Bodenwand ist auch die Zugänglichkeit zur Hubeinheit im Aufnahmeraum
selbst von allen Seiten vielfältig ermöglicht. Insbesondere weist die Hubvorrichtung
nur eine einzige derartige Hubeinheit auf. Dadurch wird sie komponentensparend ausgebildet,
und der Platzbedarf der Hubvorrichtung in dem Aufnahmeraum selbst ist minimiert.
[0011] Die Hubvorrichtung weist ein Aufnahmegehäuse auf. Dieses ist unterhalb der Bodenwand
und somit außerhalb des Aufnahmeraums angeordnet. In dem Aufnahmegehäuse ist ein Motor
der Hubvorrichtung angeordnet. Dieser Motor ist zum Antreiben einer Hubeinheit der
Hubvorrichtung ausgebildet.
[0012] Es ist vorgesehen, dass die Hubvorrichtung zumindest eine separate Dämpfereinheit
aufweist, mit welcher die Hubvorrichtung von der Bodenwand akustisch entkoppelt ist.
Somit können Geräusche, die beim Anheben und Absenken der Einsatzplatte in Höhenrichtung
entstehen, gedämpft werden. Insbesondere eine Übertragung dieser Geräusche auf die
Wanne können dadurch deutlich reduziert werden. Insbesondere können damit auch Geräusche
eines Motors der Hubeinheit, mit welcher ein Hubgerät der Hubeinheit in Höhenrichtung
verändert wird, um die Einsatzplatte anheben oder absenken zu können, zumindest deutlich
reduziert.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Dämpfereinheit einen Gummidämpfer ist. Die Dämpfereinheit
kann auch ein Akustikschaumstoff sein. Diese Ausgestaltungen ermöglichen einerseits
einen kompakten Aufbau der Dämpfereinheit bei hocheffizienter akustischer Entkopplung.
Darüber hinaus können derartige Ausgestaltungen auch zusätzlich als anderweitige Komponenten
genutzt werden. Beispielsweise können Koppelelemente zum Befestigen von anderen Bauteilen
genutzt werden. Beispielsweise kann in dem Zusammenhang ein Adapter, der in dem Aufnahmeraum
auf der Bodenwand angeordnet ist, mit dieser Dämpfereinheit verbunden werden. Beispielsweise
können hier eine oder mehrere Schraubverbindungen vorgesehen sein.
[0014] Es ist vorgesehen, dass die Dämpfereinheit direkt an einer Unterseite beziehungsweise
an einer Außenseite der Bodenwand anliegt. Weiter ist vorgesehen, dass die Dämpfereinheit
mit einem Aufnahmegehäuse der Hubvorrichtung, das außerhalb des Aufnahmeraums und
unter der Bodenwand angeordnet ist, verbunden ist. Auch dadurch ist eine effiziente
akustische Entkopplung des separaten Aufnahmegehäuses von der Bodenwand ermöglicht.
Geräusche, die in dem Aufnahmegehäuse auftreten, beispielsweise Motorgeräusche, können
dadurch effizient gedämpft werden.
[0015] Es ist vorgesehen, dass das Aufnahmegehäuse mit mehreren Befestigungselementen an
der Unterseite der Bodenwand befestigt ist. Dadurch ist ein einfaches Aufhängen des
Aufnahmegehäuses an der Unterseite der Bodenwand ermöglicht. Ein einfaches Montageszenario
ist dadurch erreicht, da das Aufnahmegehäuse von außerhalb des Aufnahmeraums einfach
an der Wanne befestigt werden kann.
[0016] Zudem ist vorgesehen, dass ein Befestigungselement mit einem tellerartigen Sockel
ausgebildet ist. Das Befestigungselement ist mit diesem tellerartigen Sockel, insbesondere
direkt an der Unterseite der Bodenwand angeklebt oder angeschweißt. Dadurch ist eine
vorteilhafte zerstörungsfrei unlösbare Verbindung zwischen dem Befestigungselement
und der Bodenwand gebildet. Diese Befestigung ist darüber hinaus auch mechanisch hochstabil.
Dadurch können entsprechend große Haltekräfte erzielt werden. Insbesondere, wenn das
Aufnahmegehäuse diesbezüglich von unten an der Bodenwand befestigt beziehungsweise
angehängt ist, ist dies von Vorteil. Indem dieser Sockel tellerartig ausgebildet ist,
stellt sich eine möglichst große Kontaktfläche zwischen dem Befestigungselement und
der Unterseite der Bodenwand dar. Dadurch ist das Befestigungselement auch möglichst
großflächig an dieser Unterseite der Bodenwand zerstörungsfrei unlösbar angeordnet.
Hohe Haltekräfte sind dadurch ermöglicht.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein Befestigungselement einen Koppelstift aufweist.
Insbesondere ist das Aufnahmegehäuse direkt an diesem Koppelstift angeordnet. Insbesondere
ist das Aufnahmegehäuse an diesem Koppelstift aufgehängt. In dem Zusammenhang weist
das Aufnahmegehäuse Koppelflansche auf. Diese Koppelflansche weisen vorzugsweise Durchführungen
auf. Durch diese Durchführungen sind Koppelstifte von Befestigungselementen hindurchgeführt.
Dadurch ist das Aufhängen des Aufnahmegehäuses an den Befestigungselementen einerseits
sehr stabil, andererseits sehr montagefreundlich ermöglicht. Ein schnelles Montagekonzept
ist dadurch erreicht.
[0018] In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass der Koppelstift
als vertikales Niveauregelungselement ausgebildet ist. Damit ist der Koppelstift nicht
nur zum grundsätzlichen Halten und Befestigen des Aufnahmegehäuses daran ausgebildet.
Vielmehr stellt er darüber hinaus eine weitere Funktionalität dar. Mit der Ausgestaltung
als vertikales Niveauregelungselement ist das Niveau des Aufnahmegehäuses in Höhenrichtung
des Spülbeckens definiert einstellbar. Dies ist dahingehend vorteilhaft, dass somit
dieses Aufnahmegehäuse besonders vorteilhaft und einfach in eine Horizontallage gebracht
werden kann. Dies ist dahingehend vorteilhaft, dass somit auch die Hubeinheit, insbesondere
das Hubgerät, horizontal ausgerichtet werden kann. Dies hat den Vorteil, dass dann
bei einem Verfahren des Hubgeräts in Höhenrichtung und somit bei einem Auseinanderfahren
oder Zusammenfahren stets eine nahezu Vertikalbewegung oder eine nur vollständige
Vertikalbewegung durchgeführt werden kann. Dies führt wiederum dazu, dass die Einsatzplatte
mit einer derartigen präzisen Vertikalbewegung nach oben und nach unten gefahren werden
kann. Vorteilhaft ist dieses Niveauregelungselement auch dann, wenn die Bodenwand,
die insbesondere aus Blech oder Edelstahl ausgebildet ist, eine Verformung vollzieht,
so dass ein nicht niveauregulierbares Aufnahmegehäuse gegebenenfalls dann ebenfalls
aus der Horizontallage herausbewegt werden würde. Damit können derartige Verformungen
der Bodenwand durch diese Niveauregulierungsmöglichkeit des Aufnahmegehäuses über
diese multifunktionell gestalteten Koppelstifte ausgeglichen werden.
[0019] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Hubvorrichtung eine Niveauausgleichseinheit
aufweist, über welche eine Horizontallage der Einsatzplatte und/oder eine vollständig
vertikale Hubbewegung einer Hubeinheit einstellbar ist.
[0020] Es kann vorgesehen sein, dass der Koppelstift zur Niveauregulierung ein Gewinde aufweist.
Dies ist eine sehr einfache mechanische Ausgestaltung eines Niveauregelungselements.
Somit ist es ermöglicht, dass durch Gegenelemente, beispielsweise eine Schraubenmutter,
die an das Gewinde angeschraubt wird, diese Niveauregulierung in der Höhenlage durchgeführt
werden kann.
[0021] Es kann auch vorgesehen sein, dass dieses Niveauregelungselement dynamisch arbeitet.
Somit kann bei Ausführungen, bei welchen sich die vollständige Horizontallage des
Aufnahmegefäßes verändert, automatisch und selbständig darauf reagiert werden und
wiederum die Horizontallage des Aufnahmegehäuses eingestellt werden. Vorzugsweise
ist bei einer derartigen elektronischen und/oder hydraulischen Niveauregulierungseinheit
zumindest ein Sensor vorgesehen. Dieser Sensor ist dazu da, die Horizontallage des
Aufnahmegefäßes zu detektieren. Ist in dem Zusammenhang die vollständige Horizontallage
des Aufnahmegefäßes nicht mehr gegeben, wird dies durch den Sensor erfasst. Durch
eine Steuereinheit, die die Informationen des Sensors auswertet und die ein Bestandteil
des Spülbeckens ist, kann dann das Niveauregelungselement angesteuert werden. Dadurch
wird dann wiederum die Horizontallage des Aufnahmegehäuses eingestellt. Beispielsweise
können hier entsprechende elektromechanische und/oder hydraulische und/oder pneumatische
Stellglieder vorgesehen sein.
[0022] Es ist vorgesehen, dass die Hubvorrichtung eine in Höhenrichtung des Spülbeckens
längenveränderliche Hubeinheit aufweist. Die Hubeinheit weist ein Gehäuse auf. Darüber
hinaus weist die Hubeinheit ein Hubgerät auf, welches in dem Gehäuse angeordnet ist.
Die Hubeinheit erstreckt sich durch die Öffnung in der Bodenwand der Wanne. Insbesondere
ist die Hubeinheit beidseits der Bodenwand angeordnet. Somit erstrecken sich sowohl
das Gehäuse der Hubeinheit als auch das Hubgerät in montiertem Zustand beidseits dieser
Öffnung der Bodenwand. Die diesbezüglich erreichbaren Vorteile wurden bereits oben
zur entsprechenden Ausgestaltung der gesamten Hubvorrichtung genannt.
[0023] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Gehäuse der Hubeinheit
mehrere, insbesondere formstarre, Gehäusesegmente aufweist. Diese sind in Höhenrichtung
des Spülbeckens relativ zueinander bewegbar. Insbesondere bilden diese Gehäusesegmente
ein Teleskopgehäuse der Hubeinheit.
[0024] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Befestigungsvorrichtung
eine Mehrpunktlagerung aufweist. Insbesondere ist eine Vier-Punkt-Lagerung ausgebildet.
Dazu weist sie insbesondere vier separate Befestigungselemente auf. Dadurch ist einerseits
eine besonders stabile Befestigung der Hubvorrichung ermöglicht. Andererseits kann
in einer vorteilhaften Ausführung eine besonders genaue Niveauregulierungseinstellung
des Aufnahmegehäuses im Hinblick auf die exakte Horizontallage ermöglicht werden.
[0025] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass eine Oberseite der Einsatzplatte
eine Fläche aufweist, die zumindest 80 Prozent, insbesondere zumindest 90 Prozent,
insbesondere zumindest 95 Prozent der Fläche des Aufnahmeraums in einer Horizontalebene
beträgt. Die Fläche der Oberseite der Einsatzplatte ist aber kleiner als 99 Prozent
dieser Fläche des Aufnahmeraums. Durch eine derartige Dimensionierung wird die Einsatzplatte
quasi vollflächig bezüglich der lichten Weite des Aufnahmeraums zwischen den Seitenwänden
ausgebildet und füllt somit diesen Aufnahmeraum in der Horizontalebene betrachtet
nahezu vollständig auf. Andererseits wird umlaufend jedoch ein geringer Spalt, insbesondere
zwischen 3 mm und 15 mm, insbesondere zwischen 3 mm und 10 mm ermöglicht, sodass einerseits
die Relativbewegung der Einsatzplatte bei einer Positionseinstellung beziehungsweise
einer Positionsänderung ungehindert erfolgen kann. Insbesondere wird dadurch ein direktes
Berühren und gegebenenfalls Entlangstreifen eines Seitenrands der Einsatzplatte an
den Innenseiten der Seitenwände vermieden. Damit wird einerseits eine Beschädigung
der Seitenwände vermieden, andererseits eine Beschädigung der Einsatzplatte sowie
auch der Hubvorrichtung vermieden. Nicht zuletzt ist es durch diese Ausgestaltung
auch vorteilhaft erreicht, dass durch diesen Spalt zwischen dem Rand der Einsatzplatte
und den Innenseiten der Seitenwände ein Ablaufen von Flüssigkeit, die auf der Oberseite
der Einsatzplatte vorhanden ist, problemlos in den Aufnahmeraum hinein erfolgen kann.
[0026] Vorzugweise weist die Wanne, insbesondere an der Bodenwand, einen Abfluss auf. Dadurch
kann Medium, welches in der Wanne angeordnet ist und sich dort sammelt, problemlos
über den Abfluss ablaufen.
[0027] Insbesondere ist die Wanne mit der Bodenwand und den Seitenwänden einstückig ausgebildet.
Insbesondere ist die Wanne aus Metall ausgebildet.
[0028] Die Bodenwand kann eben oder leicht geneigt oder leicht gewölbt sein. Insbesondere
ist vorgesehen, dass diejenige Stelle der Bodenwand, an welcher ein Auslass für einen
Abfluss des Spülbeckens ausgebildet ist, bezüglich der Höhenlage am weitesten nach
unten versetzt ist.
[0029] Es kann vorgesehen sein, dass die Oberseite der Einsatzplatte vollständig eben ausgebildet
ist. Sie kann jedoch auch eine geringe Wölbung aufweisen. Es ist auch möglich, dass
die Oberseite der Einsatzplatte zumindest bereichsweise strukturiert ist. Dadurch
kann eine gewisse Rauigkeit erzeugt werden. Ein unerwünschtes Verrutschen von darauf
aufgebrachten Gegenständen kann dadurch verbessert vermieden werden. Beispielsweise
ist dies vorteilhaft, wenn eine Positionsänderung der Einsatzplatte auftritt und noch
Gegenstände auf der Oberseite der Einsatzplatte angeordnet sind. Ebenso ist es möglich,
dass die Oberseite spezifische Positionierbereiche aufweist. Dies können Vertiefungen
sein. Beispielsweise können derartige Vertiefungen jedoch relativ gering ausgebildet
sein. Dies ist vorteilhaft, um beispielsweise Gefäße wie ein Glas oder dergleichen
sicherer positionieren zu können. Insbesondere ist dies dann vorteilhaft, wenn eine
Positionsänderung ein Kippen und/oder ein Rotieren ist. Ein unerwünschtes Verrutschen
derartiger Gefäße ist dann vermieden. Darüber hinaus ist durch derartige vorgegebene
Positionierbereiche auch erreicht, dass beispielsweise dann, wenn Gefäße auf der Oberseite
der Einsatzplatte aufgestellt sind und beispielsweise über den Wasserhahn befüllt
werden sollen, bei einer Rotationsbewegung zielsicher das aus dem Wasserhahn auslaufende
Wasser in die Gefäße einläuft und nicht umfänglich an den Gefäßen vorbei auf die Einsatzplatte
trifft.
[0030] Das Hubgerät kann eine Schubkette oder ein Spindelantrieb sein. Die Schubkette besteht
aus speziell geformten hoch präzisen und mechanischen Kettengliedern. Die Kettenglieder
greifen formschlüssig fortlaufen ineinander über. Das Besondere an der Schubkette,
im Gegensatz zu einer "normalen" Kette ist, dass sie in beide Richtungen arbeitet.
Sie kann ziehen und "schieben".
[0031] Im Antriebsgehäuse der Schubkette sitzt ein Ritzel, welches in die Zwischenglieder
der Kette eingreift und die Kette Glied um Glied bewegt - sowohl vor als auch zurück.
Die Kette selbst hat zwei lose Enden. Am einen Ende wird die zu bewegende Last befestigt.
Das andere Ende kann frei geführt werden und wird in der Regel in einem Speicher aufgerollt.
Dies spart Einbauplatz und ist der Hauptvorteil der Schubkette.
[0032] Über das Antriebselement, in der Regel ein Elektromotor, wird Schubkraft auf die
Kettenglieder eingeleitet. Es drücken dann die Schultern der einzelnen Kettenglieder
gegeneinander und bilden eine starre Einheit. Und damit können sie die Last heben
oder schieben.
[0033] Mit den Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßen
Anordnen des Spülbeckens gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0034] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Spülbeckens mit einer Einsatzplatte in einer ersten Position;
- Fig. 2
- die Darstellung des Spülbeckens gemäß Fig. 2 mit der Einsatzplatte in einer zu Fig.
1 unterschiedlichen zweiten Position;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Spülbeckens;
- Fig. 4
- eine perspektivische Teildarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Spülbeckens
mit einem Ausführungsbeispiel von Trägerflügeln einer Hubvorrichtung;
- Fig. 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines Teilbereichs der Anordnung in Fig. 4
mit einer Abdichthülle um eine Hubeinheit der Hubvorrichtung;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Spülbeckens mit einem
Aufnahmegehäuse an der Unterseite der Bodenwand der Wanne.
[0035] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0036] In Fig. 1 ist in einer schematischen Vertikalschnittdarstellung (x-y-Ebene mit Höhenrichtung
y und Breitenrichtung x) ein Spülbecken 1 gezeigt. Das Spülbecken 1 weist eine Wanne
2 auf. Die Wanne 2 weist eine Bodenwand 3 sowie daran anschließende und sich nach
oben erstreckende Seitenwände 4, 5, 6 (Fig. 3) und 7 (Fig. 3) auf. Die Wanne 2 ist
insbesondere einstückig ausgebildet. Sie ist vorzugsweise aus Metall ausgebildet.
Die Wanne 2 weist einen Aufnahmeraum 8 auf. Der Aufnahmeraum 8 ist durch die genannten
Wände 3 bis 7 begrenzt. Damit weist die Wanne 2 eine obere Beschickungsöffnung 9 auf.
Das Spülbecken 1 weist darüber hinaus eine Einsatzeinheit auf. Die Einsatzeinheit
ist insbesondere eine Einsatzplatte 10. Die Einsatzplatte 10 ist insbesondere einstückig
ausgebildet. Die Einsatzplatte 10 ist eine zur Wanne 2 separate Komponente des Spülbeckens
1. Das Spülbecken 1 weist des Weiteren eine Hubvorrichtung 11 auf. Die Einsatzplatte
10 ist auf der Hubvorrichtung 11 angeordnet. Insbesondere ist sie zerstörungsfrei
lösbar an der Hubvorrichtung 11 angeordnet. Durch die Hubvorrichtung 11 kann die Einsatzplatte
10 relativ zur Wanne 2 bewegt werden. In dem Zusammenhang kann eine Bewegung in Höhenrichtung
(y-Richtung) des Spülbeckens 1 erfolgen. Zusätzlich dazu kann ein Rotieren um eine
Vertikalachse A der Hubvorrichtung 11 erfolgen. Zusätzlich oder anstatt dazu kann
ein Kippen der Einsatzplatte 10 erfolgen. Dies bedeutet, dass die Einsatzplatte 10
mit ihrer Ebene in einem Winkel zu einer Horizontalebene eingestellt werden kann.
Sie kann somit geneigt beziehungsweise schräggestellt positioniert werden. In Fig.
1 ist die Einsatzplatte 10 in einer beispielhaften Position in dem Aufnahmeraum 8
gezeigt. Insbesondere ist dies eine nach unten gefahrene Position. Die Einsatzplatte
10 ist diesbezüglich unmittelbar benachbart zur Bodenwand 3 angeordnet.
[0037] Vorzugsweise weist das Spülbecken 1 eine Interaktionseinheit 12 auf. Die Interaktionseinheit
12 kann eine Anzeigeeinheit 13 (Fig. 3) aufweisen. Die Interaktionseinheit 12 kann
eine Bedienvorrichtung 14 aufweisen. Die Bedienvorrichtung 14 kann eine oder mehrere
Bedienelemente aufweisen. Die Bedienelemente können Drucktasten oder Schalter oder
Kippelemente oder Drehknöpfe sein. Die Bedienvorrichtung 14 kann jedoch auch zusätzlich
oder anstatt dazu ein berührsensitives Bedienfeld 15 aufweisen. In einer vorteilhaften
Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Interaktionseinheit 12 zumindest eine optische
Erfassungseinheit 16 aufweist. Die optische Erfassungseinheit 16 kann beispielsweise
eine Kamera sein. Die Kamera kann im für den Menschen sichtbaren Spektralbereich sensitiv
sein. Die Interaktionseinheit 12 kann jedoch auch zusätzlich oder anstatt dazu eine
Akustikeinheit 17 aufweisen. Diese Akustikeinheit 17 kann zum Empfang und/oder zur
Ausgabe von Sprachsignalen ausgebildet sein. Darüber hinaus kann die Interaktionseinheit
12 eine Identifikationseinheit 18 aufweisen. Die Identifikationseinheit 18 ist zur
Erkennung beziehungsweise zur Identifikation eines Nutzers des Spülbeckens 1 ausgebildet.
Die Identifikationseinheit 18 kann beispielsweise auch durch die optische Erfassungseinheit
16 gebildet sein. Zusätzlich oder anstatt dazu kann die Identifikationseinheit 18
jedoch auch beispielsweise die Akustikeinheit 17 aufweisen. Dadurch kann beispielsweise
durch Auswertung eines Sprachsignals eines Nutzers der Nutzer identifiziert werden.
Zusätzlich oder anstatt dazu kann die Identifikationseinheit 18 eine Einheit zur Erfassung
und Auswertung eines biometrischen Merkmals eines Nutzers ausgebildet sein. Beispielsweise
kann dies ein Fingerabdrucksensor oder ein Sensor zur Erkennung eines Irismusters
sein.
[0038] Wie in den Fig. 1 bis 3 zu erkennen ist, kann die Interaktionseinheit 12 seitlich
und unmittelbar benachbart zur Wanne 2 ausgebildet sein. Beispielsweise kann hier
ein nach oben offenes Aufnahmegehäuse 19 vorgesehen sein. Das Aufnahmegehäuse 19 kann
separat zur Wanne 2 ausgebildet sein. Es kann jedoch auch zerstörungsfrei unlösbar
mit der Wanne 2 gebildet sein. Insbesondere kann das Aufnahmegehäuse 19 auch einstückig
mit der Wanne 2 ausgebildet sein. Die an das Aufnahmegehäuse 19 direkt anschließende
Seitenwand, hier im Beispiel die Seitenwand 5, bildet auch eine Begrenzungswand für
das Aufnahmevolumen 20 des Aufnahmegehäuses 19.
[0039] Damit ist das Aufnahmevolumen 20 von dem Aufnahmeraum 8 der Wanne separiert.
[0040] In Fig. 2 ist die Darstellung gemäß Fig. 1 gezeigt, jedoch die Einsatzplatte 10 in
einer zu Fig. 1 unterschiedlichen Position gezeigt. In Fig. 2 ist die Einsatzplatte
10 horizontal orientiert, jedoch nach oben verfahren. Insbesondere stellt diese Position
die im Normalmodus maximal mögliche Höhenlage dar. Insbesondere ist in dieser Position
eine Oberseite 10a der Einsatzplatte 10 bündig mit einem oberen Rand 2a der Wanne
2. Insbesondere bildet in dieser Position die Einsatzplatte 10 eine Abdeckung oder
einen Deckel für den Aufnahmeraum 8. Dieser obere Rand 2a kann jedoch auch beispielsweise
eine Oberseite eines Montagerahmens oder eines Zierrahmens sein, der Bestandteil des
Spülbeckens 1 ist. Mit dem Montagerahmen kann das Spülbecken 1, insbesondere die Wanne
2, in einer Aussparung einer Arbeitsplatte montiert werden. Mit einem Zierrahmen kann
die Wanne 2 von oben abgedeckt werden. Ein Spalt zwischen der Wanne 2 und einer Begrenzungswand
in der Arbeitsplatte, die die Aussparung begrenzt, kann somit von oben abgedeckt werden.
Ein derartiger Zierrahmen stellt insbesondere ein oberes Sichtbauteil der Anordnung
dar.
[0041] Insbesondere weist das Spülbecken 1 auch eine Steuereinheit 21 (Fig. 3) auf. Durch
die Steuereinheit 21 kann die Hubvorrichtung 11 betrieben werden. Insbesondere kann
durch die Steuereinheit 21 auch die Interaktionseinheit 12 betrieben werden.
[0042] Das Spülbecken 1 kann, wie dies in der vereinfachten Draufsicht in Fig. 3 zu erkennen
ist, vorzugsweise auch einen Wasserhahn 22 aufweisen. Der Wasserhahn 22 stellt eine
Funktionseinheit des Spülbeckens 1 dar. Ebenso kann die Interaktionseinheit 12, insbesondere
die Bedienvorrichtung 14, als eine Funktionseinheit des Spülbeckens 1 angesehen werden.
Eine weitere Funktionseinheit des Spülbeckens 1 kann die Einsatzplatte 10 sein. Eine
weitere Funktionseinheit des Spülbeckens 1 kann die Hubvorrichtung 11 sein.
[0043] Die Hubvorrichtung 11 weist eine Hubeinheit und einen Motor auf. Dadurch kann sie
in Richtung der Vertikalachse A in ihrer Länge beziehungsweise Höhe verändert werden.
Darüber hinaus kann sie zusätzlich dazu um die Vertikalachse A rotiert werden. Dadurch
ist als Position beziehungsweise Positionsänderung der Einsatzplatte 10 auch eine
Rotationsbewegung um diese Vertikalachse A ermöglicht. Nicht zuletzt kann die Hubvorrichtung
11 auch so eingestellt werden, dass die Einsatzplatte 10 gegenüber einer Horizontalebene
schräggestellt beziehungsweise geneigt eingestellt werden kann.
[0044] Mit der Interaktionseinheit 12 ist ein Betriebszustand des Spülbeckens 1 erkennbar
und/oder eine Betriebszustandsänderung des Spülbeckens 1 erkennbar und/oder eine Bedienhandlung
eines Nutzers, der das Spülbecken 1, insbesondere zumindest eine Funktionseinheit
des Spülbeckens 1, bedient, erkennbar. Abhängig von dem Erkennen durch die Interaktionseinheit
12 ist die Hubvorrichtung 11 zur automatischen Positionsänderung der Einsatzplatte
10 betreibbar. In Fig. 3 ist darüber hinaus eine schematische Darstellung eines Fingers
23 eines Nutzers gezeigt. Die Interaktionseinheit 12 ist vorzugsweise zur Erfassung
einer Geste des Nutzers, insbesondere des Fingers 23, ausgebildet. Insbesondere ist
die Geste eine berührungslose Geste. Zusätzlich oder anstatt dazu kann jedoch auch
eine direkte Bedienung der Bedienvorrichtung 14 mit dem Finger 23 erfolgen. Es ist
vorgesehen, dass ein Betriebszustand und/oder eine Betriebszustandsänderung durch
die Kamera 16 und/oder die Akustikeinheit 17 und/oder die Bedienvorrichtung 14 erfasst
werden kann. Ein Betriebszustand kann beispielsweise eine Einstellung der Bedienvorrichtung
14 und/oder eine Änderung des Betriebszustands kann eine Änderung der Einstellung
der Bedienvorrichtung 14 sein.
[0045] Eine Positionsänderung der Einsatzplatte 10 kann abhängig von der Art und/oder Stärke
und/oder Dauer eines Betriebszustands zumindest einer Funktionseinheit des Spülbeckens
1 und/oder eine Positionsänderung kann abhängig von der Art und/oder Stärke und/oder
Dauer einer Betriebszustandsänderung zumindest einer derartigen Funktionseinheit des
Spülbeckens 1 sein.
[0046] Die Interaktionseinheit 12 weist einen Normalmodus auf. In diesem wird auch der tatsächliche
Betrieb des Spülbeckens 1 erfasst. Darüber hinaus weist die Interaktionseinheit 12
einen zum Normalmodus unterschiedlichen Definiermodus auf. Dieser kann beispielsweise
durch einen Nutzer eingestellt werden. In diesem Definiermodus ist es ermöglicht,
dass zumindest ein Nutzer zumindest eine Referenzposition der Einsatzplatte 10 definiert
beziehungsweise vorgibt. Insbesondere kann eine derartige Referenzposition in diesem
Definiermodus mit einem spezifischen Betriebszustand zumindest einer Funktionseinheit
des Spülbeckens 1 und/oder mit einer definierten Betriebszustandsänderung zumindest
einer Funktionseinheit des Spülbeckens 1 verknüpft werden. Zumindest eine derartige
Referenzposition kann als ein Nutzerprofil in einer Speichereinheit 24 der Interaktionseinheit
12 abgespeichert werden.
[0047] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die in Fig. 3 gezeigte Fläche
(Tiefenrichtung z und Breitenrichtung x) der Oberseite 10a zumindest 80 Prozent, insbesondere
zumindest 90 Prozent, insbesondere zumindest 95 Prozent der Fläche des Aufnahmeraums
8, die in einer Horizontalebene (in Fig. 3 die Figurenebene) betrachtet wird, beträgt.
Insbesondere ist diese Fläche der Oberseite 10a jedoch kleiner als 99 Prozent dieser
Fläche des Aufnahmeraums 8 in der genannten Horizontalebene. Dadurch ist erreicht,
dass ein umlaufender Rand 25 der Einsatzplatte 10 beabstandet zu den Seitenwänden
4, 5, 6 und 7 ist. Insbesondere ist dadurch ein umlaufender Spalt 26 zwischen der
Einsatzplatte 10 und den Seitenwänden 4 bis 7 gebildet. Der Spalt 26 kann zwischen
3 mm und 15 mm betragen. Vorzugsweise ist dieser Spalt 26 zumindest in der Horizontallage
der Einsatzplatte 10 so klein, dass Gegenstände wie ein Besteck oder dergleichen,
nicht hindurchrutschen können. Auch das Einklemmen eines Fingers 23 ist dann in dieser
Horizontallage der Einsatzplatte 10 vermeidbar.
[0048] Wie in den Fig.1 bis 3 des Weiteren gezeigt ist, weist das Spülbecken 1 eine Ablauföffnung
27 beispielsweise einen Abfluss auf. Diese ist insbesondere in der Bodenwand 3 ausgebildet.
Durch diese Ablauföffnung 27 können Medien aus dem Aufnahmeraum 8 aus der Wanne 2
ablaufen.
[0049] In Fig. 4 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines
Spülbeckens 1 gezeigt. Es ist die Hubvorrichtung 11 dargestellt. Die Hubvorrichtung
11 weist eine Hubeinheit 28 auf. Diese ist insbesondere zentral mittig an der Bodenwand
3 befestigt. Die Hubeinheit 28 ist in Richtung der Achse A verfahrbar. Die Hubeinheit
28 weist in dem Zusammenhang mehrere Hubsegmente auf. In Fig. 4 ist die Hubeinheit
28 in vollständig zusammengefahrenem Zustand gezeigt. Dies bedeutet, dass sie maximal
nach unten in den Aufnahmeraum 8 eingefahren ist. Vorzugweise weist diese Hubeinheit
28 ein oberes Hubsegment auf. Das obere Hubsegment ist insbesondere durch ein oberes
Gehäusesegment 29 eines Gehäuses 40 der Hubeinheit 28 gebildet. In einem oberen Bereich
30 dieses oberen Hubsegments ist eine Plattenaufnahme 31 angeordnet. Die Plattenaufnahme
31 ist hier eine flachzylinderförmige Scheibe. Diese Plattenaufnahme 31 weist einen
Mittelsteg 32 auf. An diesem Mittelsteg 32 ist ein erster Trägerflügel 33 angeordnet.
Insbesondere ist der Trägerflügel 33 um eine Horizontalachse B schwenkbar an dem Mittelsteg
32 gelagert. Der einstückige Trägerflügel 33 liegt von oben auf der Plattenaufnahme
31 auf. Eine Oberseite 34 dieser Plattenaufnahme 31 weist Oberseitenbereiche 34a und
34b auf. Diese sind gegenüber dem Mittelsteg 32 nach unten versetzt. Auf diesem Oberseitenbereich
34a liegt der Trägerflügel 33 auf. Der besseren Übersichtlichkeit dienend ist ein
zum ersten Trägerflügel 33 separater, jedoch insbesondere gleich großer und gleich
geformter zweiter Trägerflügel angeordnet, jedoch nicht gezeigt. Dieser ist um eine
weitere Horizontalachse C schwenkbar an dem Mittelsteg 32 gelagert. Die Horizontalachsen
B und C sind parallel zueinander orientiert. Der zweite Trägerflügel liegt von oben
auf dem zweiten Oberseitenbereich 34b auf. In der horizontalen Grundstellung ist eine
Oberseite 33a des Trägerflügels 33 bündig mit einer Oberseite 32a des Mittelstegs
32. Entsprechend ist dies mit einer Oberseite des zweiten Trägerflügels ausgebildet.
[0050] Durch den Mittelsteg 32 sind der Trägerflügel 33 sowie der nicht gezeigte zweite
Trägerflügel beabstandet zueinander angeordnet. Sie können unabhängig voneinander
um ihre Achsen B und C verschwenkt werden. Damit können auch individuelle Kippstellungen
eines Trägerflügels 33 relativ zur Horizontalebene eingestellt werden. Insbesondere
weist dazu die Plattenaufnahme 31 eine Durchbrechung 35 auf. Durch diese Durchbrechung
kann sich von unten ein Betätigungselement durch die Plattenaufnahme 31 hindurcherstrecken
und somit in dem Fall den zweiten Trägerflügel von unten kontaktieren und anheben,
sodass dieser um seine Horizontalachse C verschwenkt wird. Entsprechend ist an der
gegenüberliegenden Seite zu der Durchbrechung 35 eine weitere Durchbrechung ausgebildet,
die unterhalb des ersten Trägerflügels 33 ist. Auch dieser kann dann entsprechend,
wie es erläutert wurde, angehoben werden. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Durchbrechung
35 durch eine elastische Abdeckung 36 von oben abgedeckt ist. Die elastische Abdeckung
36 ermöglicht es, dass das Betätigungselement durch die Durchbrechung 35 hindurchragen
kann und gegenüber dem Oberseitenbereich 34b weiter oben stehend positioniert werden
kann und aufgrund der elastischen Verformung der elastischen Abdeckung 36 ein entsprechender
Überstand des Betätigungselements bewirkt werden kann. Dadurch kann dann auch der
entsprechende zweite Trägerflügel angehoben werden.
[0051] Die Plattenaufnahme 31 mit der Abdeckung 36 ist als 2K-Spritzgussbauteil ausgebildet.
[0052] In Fig. 5 ist in einer perspektivischen Schnittdarstellung ein Teilbereich der Anordnung
in Fig. 4 gezeigt.
[0053] Es ist zu erkennen, dass die als Flachzylinder ausgebildete Plattenaufnahme 31 von
oben auf einer Oberseite 37 des oberen Hubsegments der Hubeinheit 28 aufsitzt. Diese
Oberseite 37 ist insbesondere eine Oberseite einer oberen Abdeckplatte 38.
[0054] Die Hubeinheit 28 weist ein Hubgerät 39 auf. Das Hubgerät 39 kann ein Spindelantrieb
sein. Es kann jedoch auch beispielsweise eine Schubkette sein. Die Hubeinheit 28 weist
darüber hinaus ein Gehäuse 40 auf. Das Gehäuse 40 umgibt dieses Hubgerät 39 umfangsseitig.
Das Gehäuse 40 ist insbesondere ein Teleskopgehäuse. Dies bedeutet, dass es mehrere
Gehäusesegmente aufweist. Im Ausführungsbeispiel sind diese Hubsegmente als Hohlzylinder
ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist ein oberes Gehäusesegment 29 in einem ausgezogenen
Zustand nach unten hin folgendes zweites Gehäusesegment 41, ein wiederum nach unten
hin folgendes weiteres Gehäusesegment 42, ein nochmals nach unten hin weiter folgendes
Gehäusesegment 43 und ein dann unteres Gehäusesegment 44 ausgebildet. In Fig. 5 ist
die vollständig eingefahrene Stellung der Hubeinheit 28 gezeigt. Die Hubeinheit 28
ist somit vollständig nach unten gefahren. In diesem Zustand ist das Gehäuse 40 völlig
ineinandergeschoben und in einer höhenminimierten Position. Die Gehäusesegmente 29
sowie 41 bis 44 sind somit vollständig ineinandergeschoben, wie dies in Fig. 5 gezeigt
ist. Wird die Hubeinheit 28 aus diesem nach unten gefahrenen Zustand, in dem dann
auch die Einsatzplatte 10 in der abgesenkten Stellung angeordnet ist, ausgefahren
und somit nach oben verfahren, so werden die Gehäusesegmente 29 und 41 bis 44 auseinandergezogen.
Das Hubgerät 39 ist in einem Inneren 45 dieses Gehäuses 40 angeordnet. Die Hubeinheit
28 erstreckt sich durch eine Durchbrechung beziehungsweise Durchführung 46 in der
Bodenwand 3. Die Hubeinheit 28 ist somit beidseits dieser Bodenwand 3 angeordnet.
[0055] Darüber hinaus weist die Hubvorrichtung 11 eine Abdichthülle 47 auf. Die Abdichthülle
47 ist eine zum Gehäuse 40 separate Komponente. Die Abdichthülle 47 umgibt denjenigen
Teilbereich, der sich im Aufnahmeraum 8 erstreckt, der Hubeinheit 28 umfangsseitig.
Die Abdichthülle 47 ist elastisch ausgebildet. Sie kann einstückig ausgebildet sein.
Sie kann beispielsweise als Faltenbalg ausgebildet sein. Es sind jedoch materiell
und geometrisch auch andere Spezifikationen ermöglicht.
[0056] In Fig. 5 ist die Abdichthülle 47 als Faltenbalg ausgebildet. Sie ist in Fig. 5 im
vollständig zusammengedrückten beziehungsweise zusammengefalteten Zustand gezeigt.
Die Abdichthülle 47 weist einen oberen Rand 48 auf. Der oberer Rand 48 ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel zwischen der Plattenaufnahme 31 und der Abdeckung 38 eingeklemmt.
Insbesondere ist dieser obere Rand 48 auch dichtend zwischen der Plattenaufnahme 31
und der Abdeckung 38 angeordnet. Die Abdeckung 38 kann auch als Liftplatte bezeichnet
werden.
[0057] Darüber hinaus weist diese Abdichthülle 47 ein unteres Ende 49 auf. Dieses untere
Ende 49 liegt direkt auf der Innenseite der Bodenwand 3 auf. Darüber hinaus ist vorgesehen,
dass das Spülbecken 1 einen Adapter 50 aufweist. Dieser Adapter 50 ist vorzugsweise
ein separates Bauteil. Der Adapter 50 ist vorzugsweise als umlaufender, unterbrechungsfrei
ausgebildeter Adapterring konzipiert. Der Adapter 50 ist von oben auf diesem unteren
Rand 49 der Abdichthülle 47 aufgesetzt. Wie zu erkennen ist, ist der untere Rand 49
zwischen diesem Adapter 50 und der Bodenwand 3 eingeklemmt. Insbesondere ist auch
hier eine dichtende Klemmung ausgebildet.
[0058] Insbesondere ist der Adapter 50 an der Bodenwand 3 zerstörungsfrei lösbar befestigt,
insbesondere mit Schraubverbindungen verschraubt. Dazu kann beispielsweise ein Gegenlager
51 unter der Bodenwand 3 angeordnet sein. Dieses Gegenlager 51 kann ein Lagerring
sein. Zugleich kann das Gegenlager 51 als akustische Dämpfungseinheit ausgebildet
sein.
[0059] Wie in Fig. 5 zu erkennen ist, erstreckt sich die Hubvorrichtung 11 beidseits der
Bodenwand 3. Sie erstreckt sich durch die Öffnung beziehungsweise Durchführung 46.
[0060] Insbesondere weist die Hubvorrichtung 11 nur eine einzige Hubeinheit 28 auf. Insbesondere
ist nur ein einziges Hubgerät 39 der Hubeinheit 28 vorgesehen. Dieses Hubgerät 39
kann beispielsweise ein Spindelantrieb oder eine Schubkette sein.
[0061] Die Hubeinheit 28 ist in Richtung der Längsachse A und somit in Höhenrichtung längenveränderlich.
Die Hubeinheit 28 ist mittig an der Bodenwand 3 angeordnet.
[0062] Das Element 51 ist auch als Dämpfereinheit ausgebildet. Dadurch ist die Hubvorrichtung
11 von der Bodenwand 3 akustisch entkoppelt. Die Dämpfereinheit kann ein Gummidämpfer
oder ein Akustikschaumstoff sein. Diese Dämpfereinheit ist direkt an der Unterseite
der Bodenwand 3 angeordnet. Es ist vorgesehen, dass die Dämpfereinheit 51 mit einem
Aufnahmegehäuse 52 der Hubvorrichtung 11 verbunden ist. Dieses Aufnahmegehäuse 52
ist unterhalb der Bodenwand 3 angeordnet. Es kann vorgesehen sein, dass dieses Aufnahmegehäuse
52 vollständig unterhalb der Bodenwand 3 angeordnet ist und somit vollständig außerhalb
des Aufnahmeraums 8 angeordnet ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass das unterste
Gehäusesegment 44 des Gehäuses 40 der Hubeinheit 28 in dem Aufnahmegehäuse 52 einstückig
ausgebildet ist. Bei einer derartigen Ausführung kann sich dann nur dieses Gehäusesegment
44 durch die Durchführung 46 erstrecken und beidseits der Durchführung 46 angeordnet
sein.
[0063] In Fig. 6 ist in einer perspektivischen Darstellung das Spülbecken 1 gezeigt. Es
ist zu erkennen, dass das Aufnahmegehäuse 52 unterhalb der Bodenwand 3 angeordnet
ist. Es ist bei einer Projektionsbetrachtung in Richtung der Achse A flächenmäßig
innerhalb der Fläche der Bodenwand 3 angeordnet, insbesondere vollständig innerhalb
dieser Fläche der Bodenwand 3 angeordnet. Das Aufnahmegehäuse 52 ist von unten durch
eine Abdeckung 53 verschlossen. Die Abdeckung 53 kann abgenommen werden. Dadurch kann
an das Innere des Aufnahmegehäuses 52 gelangt werden. In diesem Aufnahmegehäuse 52
ist ein Motor 54 angeordnet. Der Motor 54 ist Bestandteil der Hubeinheit 28. Der Motor
54 ist somit vollständig außerhalb des Aufnahmeraums 8 angeordnet. Durch den Motor
54 wird das Hubgerät 39 angetrieben, so dass dieses in Richtung der Längsachse A längenverändert
wird.
[0064] Vorzugsweise ist das Aufnahmegehäuse 52, welches eine zur Bodenwand 3 separate Komponente
ist und somit auch zur Wanne 2 separat ist, zumindest an einem, insbesondere mehreren
Befestigungselementen 55, 56, 57 und einem weiteren, nicht gezeigten zusätzlichen
Befestigungselement an der Unterseite der Bodenwand 3 gehalten. Die Befestigungselemente
55 bis 57 sind zerstörungsfrei unlösbar an dieser Unterseite, die die Außenseite darstellt,
der Bodenwand 3 befestigt. Insbesondere sind die Befestigungselemente 55 bis 57 an
dieser Unterseite angeschweißt oder angeklebt.
[0065] Erfindungsgemäß weist ein Befestigungselement 55 bis 57 einen Sockel 58 auf. Dieser
Sockel 58 ist tellerartig ausgebildet. Mit diesem Sockel 58 ist das Befestigungselement
55 direkt an der Unterseite 3 befestigt. Darüber hinaus weist das Befestigungselement
55 zusätzlich zu dem Sockel 58 einen Koppelstift 59 auf. Dieser ist zum direkten Koppeln
mit dem Aufnahmegehäuse 52 ausgebildet. Vorzugsweise weist dazu das Aufnahmegehäuse
52 einen Flansch 60 auf. In diesem Flansch 60 ist ein Loch. Durch dieses Loch kann
der Koppelstift 59 hindurchgeführt werden. Damit kann eine mechanische Verbindung
zwischen dem Befestigungselement 55 und dem Aufnahmegehäuse 52 erreicht werden. Entsprechend
sind auch die anderen Befestigungselemente 56 und 57 ausgebildet.
[0066] Vorzugsweise ist eine die Befestigungsvorrichtung 61, mittels welcher das Aufnahmegehäuse
52 an der Wanne 2, insbesondere an der Bodenwand 3, befestigt ist, eine Mehrpunktlagerung.
Diese Mehrpunktlagerung ist durch die Befestigungselemente 55, 56 und 57 gebildet.
Insbesondere ist die Mehrpunktlagerung eine Vier-Punkt-Lagerung. Diese ist durch die
hier vorzugsweise vier Befestigungselemente 55 bis 57 gebildet.
[0067] In einer vorteilhaften Ausführung ist ein Koppelstift 59 zusätzlich als vertikales
Niveauregelungselement ausgebildet. Mit diesem Niveauregelungselement kann das Niveau
des Aufnahmegehäuses 52 in Höhenrichtung des Spülbeckens 1 definiert eingestellt werden.
Insbesondere ist somit eine Horizontallage des Aufnahmegehäuses 52 niveauregulierbar.
In einer vorteilhaften Ausführung weist der Koppelstift 59 zu dieser Niveauregulierung
ein Gewinde 62 auf. Mit diesem Gewinde 62 kann eine Schraubenmutter 63 verschraubt
werden. Mit der Schraubstellung dieser Schraubenmutter 63 kann somit die Höhenlage
des Aufnahmegehäuses 52 in Höhenrichtung niveaureguliert werden. Besonders vorteilhaft
ist dies durch die Vier-Punkt-Lagerung ermöglicht, bei welcher insbesondere alle vier
Befestigungselemente 55 bis 57 mit ihren jeweiligen Koppelstiften 59 als Niveauregelungselemente
ausgebildet sind.
[0068] Vorzugsweise ist durch diese zerstörungsfrei lösbare Verbindung des Aufnahmegehäuses
52 mit der Wanne 2 auch einfach eine irreversible Montage und Demontage des Aufnahmegehäuses
52 ermöglicht.
[0069] Es kann auch ein zum Normalmodus der Hubeinheit 28 unterschiedlicher Demontagemodus
eingestellt werden. In diesem wird die Hubeinheit 28 über die im Normalmodus maximale
angehobene Stellung der Hubeinheit 28 und somit auch der entsprechenden Stellung der
Einsatzplatte 10 eine in Höhenrichtung noch höher liegende Stellung eingestellt. In
der maximal angehobenen Stellung im Normalmodus ist insbesondere vorgesehen, dass
die Oberseite 10a der Einsatzplatte 10 bündig mit der Oberseite des oberen Rands 2a
der Wanne 2 oder einem Zierrahmen oder einem Montagerahmen ist. In der dazu höher
liegenden Demontagestellung ist die Einsatzplatte 10 vorzugsweise so positioniert,
dass sie mit ihrer Unterseite 10b um einen Vertikalabstand höher angeordnet ist, als
dieser obere Rand 2a. Insbesondere beträgt dieser Vertikalabstand zumindest 2cm, insbesondere
zumindest 3 cm. Dadurch kann die Einsatzplatte 10 an ihrem Rand 25 durch eine Hand
umgriffen werden und sicher zum Abnehmen von der Hubeinheit 28 gehalten werden. Die
Demontagestellung ist insbesondere eine Horizontallage der Einsatzplatte 10. Die Unterseite
10b der Einsatzplatte 10 ist somit vollständig oberhalb dem oberen Rand 2a positioniert.
Bezugszeichenliste
[0070]
- 1
- Spülbecken
- 2
- Wanne
- 2a
- oberer Rand
- 3
- Bodenwand
- 4
- Seitenwand
- 5
- Seitenwand
- 6
- Seitenwand
- 7
- Seitenwand
- 8
- Aufnahmeraum
- 9
- Beschickungsöffnung
- 10
- Einsatzplatte
- 10a
- Oberseite
- 10b
- Unterseite
- 11
- Hubvorrichtung
- 12
- Interaktionseinheit
- 13
- Anzeigeeinheit
- 14
- Bedienvorrichtung
- 15
- Bedienfeld
- 16
- optische Erfassungseinheit
- 17
- Akustikeinheit
- 18
- Identifikationseinheit
- 19
- Aufnahmegehäuse
- 20
- Aufnahmevolumen
- 21
- Steuereinheit
- 22
- Wasserhahn
- 23
- Finger
- 24
- Speichereinheit
- 25
- Rand
- 26
- Spalt
- 27
- Ablauföffnung
- 28
- Hubeinheit
- 29
- oberes Hubsegment
- 30
- oberer Bereich
- 31
- Plattenaufnahme
- 32
- Mittelsteg
- 32a
- Oberseite
- 33
- erster Trägerflügel
- 33a
- Oberseite
- 34
- Oberseite
- 34a
- Oberseitenbereich
- 34b
- Oberseitenbereich
- 35
- Durchbrechung
- 36
- Abdeckung
- 37
- Oberseite
- 38
- Abdeckplatte
- 39
- Hubgerät
- 40
- Gehäuse
- 41
- Gehäusesegment
- 42
- Gehäusesegment
- 43
- Gehäusesegment
- 44
- Gehäusesegment
- 45
- Inneres
- 46
- Durchführung
- 47
- Abdichthülle
- 47a
- Außenseite
- 48
- oberer Rand
- 49
- unteres Ende
- 50
- Adapter
- 51
- Gegenlager
- 52
- Aufnahmegehäuse
- 53
- Abdeckung
- 54
- Motor
- 55
- Befestigungselement
- 56
- Befestigungselement
- 57
- Befestigungselement
- 58
- Sockel
- 59
- Koppelstift
- 60
- Flansch
- 61
- Befestigungsvorrichtung
- 62
- Gewinde
- 63
- Schraubenmutter
1. Spülbecken (1) mit einer Wanne (2), die eine Bodenwand (3) und daran anschließende
Seitenwände (4, 5, 6, 7) aufweist, und die Wanne (2) einen durch die Wände (4 bis
7) begrenzten Aufnahmeraum (8) aufweist, wobei das Spülbecken (1) eine zur Wanne (2)
separate Einsatzplatte (10) aufweist, die in den Aufnahmeraum (8) eingesetzt ist,
wobei das Spülbecken (1) eine Hubvorrichtung (11) aufweist, mit welcher die Einsatzplatte
(10) relativ zur Wanne (2) verfahrbar ist, und wobei sich die Hubvorrichtung (11)
durch eine Öffnung (46) in der Bodenwand (3) erstreckt, so dass die Hubvorrichtung
(11) beidseits der Bodenwand (3) angeordnet ist, wobei die Hubvorrichtung (11) an
der Bodenwand (3) mit einer Befestigungsvorrichtung (61) befestigt ist, wobei die
Hubvorrichtung (11) eine in Höhenrichtung (y) des Spülbeckens (1) längenveränderliche
Hubeinheit (28) aufweist, die mittig an der Bodenwand (3) angeordnet ist, und wobei
die Hubvorrichtung (11) ein Aufnahmegehäuse (52) aufweist, welches unterhalb der Bodenwand
(3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Aufnahmegehäuse (52) ein Motor (54) der Hubvorrichtung (11) zum Antreiben
einer Hubeinheit (28) der Hubvorrichtung (11) angeordnet ist, dass die Hubvorrichtung
(11) zumindest eine separate Dämpfereinheit (51) aufweist, mit welcher die Hubvorrichtung
(11) von der Bodenwand (3) akustisch entkoppelt ist, die Dämpfereinheit (51) direkt
an einer Unterseite der Bodenwand (3) anliegt und mit einem Aufnahmegehäuse (52) der
Hubvorrichtung (11), das unter der Bodenwand (3) angeordnet ist, verbunden ist und
das Aufnahmegehäuse (52) mit mehreren Befestigungselementen (55, 56, 57) an der Unterseite
der Bodenwand (3) befestigt ist, wobei ein Befestigungselement (55, 56, 57) mit einem
tellerartigen Sockel (58) an der Unterseite der Bodenwand (3) angeklebt ist oder angeschweißt
ist.
2. Spülbecken (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfereinheit (51) ein Gummidämpfer oder ein Akustikschaumstoff ist.
3. Spülbecken (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befestigungselement (55, 56, 57) einen Koppelstift (59) aufweist, an dem das
Aufnahmegehäuse (52) aufgehängt ist.
4. Spülbecken (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelstift (59) als vertikales Niveauregulierungselement ausgebildet ist, mit
welchem das Niveau des Aufnahmegehäuses (52) in Höhenrichtung (y) des Spülbeckens
(1) definiert einstellbar ist.
5. Spülbecken (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelstift (59) zur Niveauregulierung ein Gewinde (62) aufweist.
6. Spülbecken (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung (11) eine in Höhenrichtung (y) längenveränderliche Hubeinheit
(28) mit einem Gehäuse (40) und mit einem in dem Gehäuse (40) angeordneten Hubgerät
(39) aufweist, wobei sich die Hubeinheit (28) durch die Öffnung (46) in der Bodenwand
(3) der Wanne (2) erstreckt.
7. Spülbecken (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (40) mehrere, insbesondere formstarre, Gehäusesegmente (29, 41, 42, 43,
44) aufweist, die in Höhenrichtung (y) des Spülbeckens (1) relativ zueinander bewegbar
sind, wobei diese Gehäusesegmente (29, 41, 42, 43, 44) ein Teleskopgehäuse bilden.
8. Spülbecken (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (61) eine Mehrpunktlagerung aufweist, insbesondere eine
4-Punkt-Lagerung aufweist.
9. Spülbecken (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberseite (10a) der Einsatzplatte (10) eine Fläche aufweist, die zumindest 80%,
insbesondere zumindest 90%, insbesondere zumindest 95% der Fläche des Aufnahmeraums
(8) in einer Horizontalebene beträgt, aber kleiner als 99% dieser Fläche des Aufnahmeraums
(8) ist.
1. Sink (1) with a basin (2) which has a base wall (3) and lateral walls (4, 5, 6, 7)
adjoining the base wall, and the basin (2) has a receiving area (8) delimited by the
walls (4 to 7), wherein the sink (1) has an insert plate (10) which is separate from
the basin (2) and which is inserted into the receiving area (8), wherein the sink
(1) has a lifting device (11), by means of which the insert plate (10) can be moved
relative to the basin (2), and wherein the lifting device (11) extends into the base
wall (3) through an opening (46) such that the lifting device (11) is arranged on
both sides of the base wall (3), wherein the lifting device (11) is secured to the
base wall (3) by means of a securing device (61), wherein the lifting device (11)
has a lifting unit (28) which is longitudinally adjustable in the height direction
(y) of the sink (1) and which is arranged centrally on the base wall (3), and wherein
the lifting device (11) has a receiving housing (52), which is arranged below the
base wall (3), characterised in that a motor (54) of the lifting device (11) is arranged in the receiving housing (52)
for driving a lifting unit (28) of the lifting device (11), the lifting device (11)
has at least one separate damper unit (51), by means of which the lifting device (11)
is acoustically decoupled from the base wall (3), the damper unit (51) bears directly
against a lower face of the base wall (3) and is connected to a receiving housing
(52) of the lifting device (11) which is arranged below the base wall (3), and the
receiving housing (52) is secured by a plurality of securing elements (55, 56, 57)
to the lower face of the base wall (3), wherein a securing element (55, 56, 57) is
adhesively bonded or welded to a plate-like base (58) on the lower face of the base
wall (3).
2. Sink (1) according to claim 1, characterised in that the damper unit (51) is a rubber damper or an acoustic foam.
3. Sink (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a securing element (55, 56, 57) has a coupling pin (59), the receiving housing (52)
being suspended thereon.
4. Sink (1) according to claim 3, characterised in that the coupling pin (59) is configured as a vertical level regulation element, by means
of which the level of the receiving housing (52) is able to be set in a defined manner
in the height direction (y) of the sink (1).
5. Sink (1) according to claim 4, characterised in that the coupling pin (59) has a thread (62) for the level regulation.
6. Sink (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the lifting device (11) has a lifting unit (28) which is longitudinally adjustable
in the height direction (y), with a housing (40) and with a lifting apparatus (39)
which is arranged in the housing (40), wherein the lifting unit (28) extends through
the opening (46) in the base wall (3) of the basin (2).
7. Sink (1) according to claim 6, characterised in that the housing (40) has a plurality of, in particular dimensionally rigid, housing segments
(29, 41, 42, 43, 44) which are movable relative to one another in the height direction
(y) of the sink (1), wherein these housing segments (29, 41, 42, 43, 44) form a telescopic
housing.
8. Sink (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the securing device (61) has a multi-point bearing, in particular has a four-point
bearing.
9. Sink (1) according to one of the preceding claims, characterised in that an upper face (10a) of the insert plate (10) has a surface which is at least 80%,
in particular at least 90%, in particular at least 95% of the surface of the receiving
area (8) in a horizontal plane, but less than 99% of this surface of the receiving
area (8).
1. Évier (1) avec un bac (2) qui présente une paroi de fond (3) et des parois latérales
(4, 5, 6, 7) attenantes, et le bac (2) présente un espace de réception (8) délimité
par les parois (4 à 7), l'évier (1) comportant une plaque d'insertion (10) séparée
du bac (2) qui est insérée dans l'espace de réception (8), l'évier (1) comportant
un dispositif de levage (11) avec lequel la plaque d'insertion (10) peut être déplacé
par rapport au bac (2), et le dispositif de levage (11) s'étendant à travers une ouverture
(46) dans la paroi de fond (3), de telle sorte que le dispositif de levage (11) est
disposé des deux côtés de la paroi de fond (3), le dispositif de levage (11) étant
fixé à la paroi de fond (3) au moyen d'un dispositif de fixation (61), le dispositif
de levage (11) ayant une unité de levage (28) de longueur variable dans le sens de
la hauteur (y) de l'évier (1) qui est disposée au centre sur la paroi de fond (3),
et dans lequel le dispositif de levage (11) présente un boîtier de réception (52)
qui est disposé au-dessous de la paroi de fond (3), caractérisé en ce qu'un moteur (54) du dispositif de levage (11) pour entraîner une unité de levage (28)
du dispositif de levage (11) est disposé dans le boîtier de réception (52), en ce que le dispositif de levage (11) présente au moins une unité d'amortisseur (51) séparée,
avec laquelle le dispositif de levage (11) est découplé acoustiquement de la paroi
de fond (3), en ce que l'unité d'amortisseur (51) repose directement sur une face inférieure de la paroi
de fond (3) et est reliée à un boîtier de réception (52) du dispositif de levage (11),
qui est disposé sous la paroi de fond (3), et en ce que le boîtier de réception (52) est fixé sur la face inférieure de la paroi de fond
(3) au moyen de plusieurs éléments de fixation (55, 56, 57), dans lequel un élément
de fixation (55, 56, 57) avec un socle (58) en forme d'assiette est collé ou soudé
sur la face inférieure de la paroi de fond (3).
2. Évier (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'amortisseur (51) est un amortisseur en caoutchouc ou une mousse acoustique.
3. Évier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément de fixation (55, 56, 57) présente une goupille d'accouplement (59) sur
laquelle est suspendu le boîtier de réception (52).
4. Évier (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la goupille d'accouplement (59) est formée comme élément de réglage du niveau vertical,
avec lequel le niveau du boîtier de réception (52) peut être réglé de manière définie
dans le sens de la hauteur (y) de l'évier (1).
5. Évier (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la goupille d'accouplement (59) présente un filetage (62) pour le réglage du niveau.
6. Évier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de levage (11) présente une unité de levage (28) de longueur variable
dans le sens de la hauteur (y) avec un boîtier (40) et un dispositif de levage (39)
disposé dans le boîtier (40), l'unité de levage (28) s'étendant à travers l'ouverture
(46) dans la paroi de fond (3) du bac (2).
7. Évier (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le boîtier (40) présente plusieurs segments de boîtier (29, 41, 42, 43, 44), notamment
rigides, mobiles les uns par rapport aux autres dans le sens de la hauteur (y) de
l'évier (1), ces segments de boîtier (29, 41, 42, 43, 44) formant un boîtier télescopique.
8. Évier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (61) présente un appui multipoints, en particulier un appui
4 points.
9. Évier (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une face supérieure (10a) de la plaque d'insertion (10) présente une surface qui représente
au moins 80 %, en particulier au moins 90 %, en particulier au moins 95 % de la surface
de l'espace de réception (8) dans un plan horizontal, mais est inférieure à 99 % de
cette surface de l'espace de réception (8).