Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Beschichten einer
Fläche eines Werkstücks, insbesondere einer Schmalseite eines plattenförmigen Werkstücks.
Eine solche Vorrichtung und ein solches Verfahren sind aus dem Dokument
WO 02/00449 A1 bekannt.
Stand der Technik
[0002] Schmalseiten plattenförmiger Werkstücke aus Holz oder Holzwerkstoffen werden in vielen
Fällen mit einem sogenannten Kantenband verschlossen. Das Kantenband kann dabei beispielsweise
ein Furnierstreifen oder ein Streifen aus einem Kunststoffmaterial sein. Ein derartiges
Vorgehen ist gerade dann notwendig, wenn es sich bei dem plattenförmigen Werkstück
um eine Spanplatte oder generell um ein Werkstück mit einer zu schützenden oder aus
optischen Gründen zu verdeckenden Kernschicht handelt, die an der Schmalseite vergleichsweise
offenporige Strukturen aufweist. Konventionelle Kantenbänder weisen eine definierte
Breite auf. Ein Kantenband mit einer bestimmten Breite wird somit bei einem Werkstück
mit entsprechender Dicke eingesetzt. Um die Variabilität zu steigern, werden deshalb
Kantenbänder mit unterschiedlichen Breiten und in unterschiedlichen Mustern bereitgehalten.
Dies führt allerdings zu einem erhöhten logistischen Aufwand.
[0003] In diesem Zusammenhang ist beispielsweise die
EP 1 726 443 A1 bekannt, die eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Bemustern der Schmalseite von
plattenförmigen Werkstücken beschreibt. Die Vorrichtung umfasst eine stationäre Druckeinheit
mit mindestens einem Tintenstrahldruckkopf, eine Fördereinrichtung sowie eine Erfassungseinrichtung
zum Erfassen der Abmessungen und/oder der Lage der zu bemusternden Schmalseite. Mit
dieser Vorrichtung wird vermieden, dass bei wechselnden Bauteilabmessungen jedes Mal
erneut justiert werden muss. Vielmehr können beispielsweise im Durchlaufbetrieb Bauteile
mit unterschiedlichsten Abmessungen bemustert werden, ohne den Betrieb der Vorrichtung
anzuhalten. Darüber hinaus erhält man durch die genannte Vorrichtung eine verbesserte
Bemusterungsqualität. So wird durch die individuelle Erfassung jedes einzelnen Werkstücks
sichergestellt, dass tatsächlich nur die Schmalseiten, und nicht beispielsweise die
Ober- oder Unterseiten der Werkstücke unerwünscht bemustert werden.
[0004] Ferner ist das Dokument
DE 10 2015 219 108 A1 bekannt, das ein Verfahren zur Schmalseitenbeschichtung an insbesondere plattenförmigen
Werkstücken betrifft, mit den Schritten: Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen
einem Werkstück und einer Auftragseinheit, welche Auftragseinheit zum Aufbringen einer
Masse vorgesehen ist, Einstellen eines Aufbringbereichs zum Aufbringen der Masse,
insbesondere in Abhängigkeit von der Breite der Schmalseite eines mit der Masse zu
versehenden Werkstücks, und Aufbringen der Masse an einer Schmalseite des Werkstücks
zur Ausbildung eines dreidimensionalen Körpers.
[0005] Im Dokument
EP 1 892 107 A1 wird eine Vorrichtung zum Bemustern von Werkstücken beschrieben.
Gegenstand der Erfindung
[0006] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung sowie ein Verfahren bereitzustellen,
um eine Fläche eines Werkstücks, insbesondere eine Schmalseite eines Werkstücks, mit
hoher Qualität zu beschichten, wobei eine hohe Variabilität erreicht werden soll.
[0007] Die Erfindung stellt eine entsprechende Vorrichtung bereit. Weitere Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren
gemäß Anspruch 10. Merkmale des Verfahrens sowie weiterer Ausführungsformen hiervon
können im Rahmen der Vorrichtung eingesetzt werden. Entsprechendes gilt für Merkmale
der Vorrichtung sowie deren bevorzugte Weiterbildungen, die im Rahmen des Verfahrens
zum Einsatz kommen können.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist zum Beschichten einer Fläche eines Werkstücks
geeignet. Bei der Fläche handelt es sich bevorzugt um eine Schmalseite eines plattenförmigen
Werkstücks. Die Vorrichtung umfasst: zumindest eine Vorbehandlungseinrichtung zum
Vorbehandeln einer zu beschichtenden Fläche, eine Einrichtung zum Herbeiführen einer
Relativbewegung zwischen der Vorbehandlungsvorrichtung und dem Werkstück, und mindestens
eine Druckeinrichtung, insbesondere eine Inkjet-Druckeinrichtung, wobei die Druckeinrichtung
mindestens einen digitalen Druckkopf umfasst. Der Druckkopf kann als Inkjet-Druckkopf
ausgebildet sein. Ferner ist es vorgesehen, dass die Vorbehandlungseinrichtung eingerichtet
ist, ein Vorbehandlungsmaterial auf die zu bedruckende Fläche des Werkstücks aufzutragen.
[0009] Gemäß der Erfindung weist die Vorrichtung ferner eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen
einer Eigenschaft der zu beschichtenden Fläche auf. Ferner ist eine Steuereinrichtung
der Vorrichtung eingerichtet, auf Grundlage des Erfassungsergebnisses der Erfassungseinrichtung
die Vorbehandlungseinrichtung und/oder die Druckeinrichtung zu steuern und/oder zu
regeln. Somit kann gewissermaßen eine intelligente Überwachung bereitgestellt werden,
die im Fall der Regelung ein sich selbst justierendes System bereitstellt.
[0010] Die Erfassungseinrichtung weist ein erstes Erfassungsmodul auf, das angeordnet und
eingerichtet ist, um die zu beschichtende Fläche vor dem Vorbehandeln zu erfassen.
Somit ist das erste Erfassungsmodul im Fall einer Durchlaufmaschine in Durchlaufrichtung
vor dem Vorbehandlungsmodul angeordnet. Mittels des ersten Erfassungsmoduls können
Unterschiede in der Rohdichte und/oder der Porigkeit der zu beschichtenden Fläche
ermittelt werden. Diese Informationen können genutzt werden, um die Vorbehandlung
gezielt zu beeinflussen.
[0011] Zusätzlich umfasst die Erfassungseinrichtung ein zweites Erfassungsmodul, das angeordnet
und eingerichtet ist, die zu beschichtende Fläche nach dem Vorbehandeln zu erfassen.
Im Fall einer Durchlaufmaschine ist das zweite Erfassungsmodul in Durchlaufrichtung
nach dem Vorbehandlungsmodul angeordnet.
[0012] Die Erfindung hat insbesondere Vorteile, dass das Beschichten eines Werkstücks mit
hoher Variabilität und Qualität der Oberfläche durchgeführt werden kann. Ferner werden
auch die mit einer Beschichtung von Schmalseiten verbundene Logistik vereinfacht und
damit die Produktionskosten reduziert. Darüber hinaus wird dem Nutzer der Vorrichtung/
des Verfahrens die Möglichkeit gegeben, das Design und die Qualität der Beschichtung
des Werkstücks zu beeinflussen.
[0013] In einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die Vorbehandlungseinrichtung eingerichtet
ist, einen Lack, einen Schmelzkleber, ein Zweikomponenten-Material oder ein thermoplastisches
Material auszubringen. Das Vorbehandlungsmaterial (beispielsweise Lack, Schmelzkleber,
Zweikomponenten-Material oder thermoplastisches Material) ist dazu geeignet, Poren
an der Oberfläche des Werkstücks zu verschließen und/oder Unebenheiten auszugleichen,
so dass in einem nachfolgenden Schritt zum Beschichten der Fläche des Werkstücks ein
hochwertiges Ergebnis erzielt werden kann.
[0014] Ein thermoplastisches Material kann im erwärmten Zustand auf ein Werkstück aufgebracht
werden und härtet nachfolgend aus. Der Aushärteprozess kann beispielsweise durch eine
Kühleinrichtung beschleunigt werden. Ein Zweikomponenten-Material hat sich dabei als
besonders vorteilhaft erwiesen, da dieses Material selbsthärtend ist.
[0015] Die Vorbehandlungseinrichtung kann eine Aktivierungseinrichtung, insbesondere eine
UV-Aktivierungseinrichtung, umfassen, um ein zügiges Aushärten eines Vorbehandlungsmaterials
zu erreichen, insbesondere wenn es sich um einen UV-Lack oder UV-Schmelzkleber handelt.
[0016] Es ist bevorzugt, dass die Vorbehandlungseinrichtung eine Düse, insbesondere eine
Schlitzdüse, und eine Abstreifeinrichtung zum Glätten des von der Düse ausgebrachten
Materials umfasst. Somit kann ein hochwertiges Vorbehandlungsergebnis erreicht werden.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Vorbehandlungseinrichtung eine Auftragsdüse/Spritzdüse
oder mehrere Auftragsdüsen. Auf diese Weise kann ein kontaktloser und dabei gleichmäßiger
Auftrag eines Vorbehandlungsmaterials erfolgen.
[0018] Ferner ist es möglich, unterschiedliche Vorbehandlungsmaterialien an der Fläche des
Werkstücks aufzutragen, beispielsweise bei einem Zweikomponenten-Werkstoff einen Härter
im Randbereich der Fläche. Alternativ oder zusätzlich können Farbstoffe gezielt beigemischt
werden.
[0019] Die Druckeinrichtung weist zumindest einen Druckkopf, bevorzugt mehrere Druckköpfe
auf. Die Düsen des Druckkopfs haben in einer Ausführungsform einen Durchmesser im
Bereich von 2µm bis 200-300µm, bevorzugt im Bereich von 2µm bis 100µm, besonders bevorzugt
im Bereich von 2µm bis 12µm.
[0020] Wenn die Druckeinrichtung mehrere Druckköpfe aufweist, wie dies gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform vorgesehen ist, kann mit jedem Druckkopf jeweils eine Deckschicht
am Werkstück derart aufgetragen werden, dass ausgehend von der mit der Vorbehandlungseinrichtung
vorbehandelten Oberfläche ein mehrschichtiger Aufbau entsteht.
[0021] Dabei ist es auch möglich, bestimmten Schichten des mehrschichtigen Aufbaus bestimmte
Funktionen zuzuweisen. Insbesondere kann eine äußerste Schicht als Schutzschicht ausgebildet
sein, die aus einem besonders widerstandsfähigen Material ausgebildet ist. Ist diese
äußerste Schicht transparent, so kann eine Dekorschicht unterhalb dieser Schutzschicht
ausgebildet sein. Ferner können Schichten bereitgestellt werden, die der gesamten
Beschichtung eine bestimmte Dicke verleihen, die mit der Ausgestaltung der an der
Breitseite vorliegenden Deckschicht abgestimmt ist. In einer der Schichten kann gemäß
einer weiteren Ausführungsform ein elektrisch leitfähiges Material vorgesehen sein.
[0022] Es ist bevorzugt, dass die Druckköpfe der Druckeinrichtung jeweils einen separaten
Materialspeicher aufweisen. Somit können die Druckköpfe mit unterschiedlichen Materialien
versorgt werden.
[0023] Die Druckköpfe der Druckeinrichtung können eine veränderbare Druckhöhe aufweisen.
Somit können beispielsweise unterschiedlich dicke Werkstücke an einer Schmalfläche
bedruckt werden.
[0024] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Beschichten einer Fläche eines Werkstücks,
wie insbesondere einer Schmalseite eines plattenförmigen Werkstücks. Im Rahmen des
Verfahrens kann eine Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche zum Einsatz
kommen. Das Verfahren umfasst die Schritte: Vorbehandeln einer zu beschichtenden Fläche
mit einer Vorbehandlungseinrichtung, Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen der
Vorbehandlungsvorrichtung und dem Werkstück, und Bedrucken der vorbehandelten Fläche
mittels einem oder mehrerer Druckköpfe.
[0025] Es ist bevorzugt, dass ein von der Vorbehandlungseinrichtung ausgebrachtes Material
ein UV-Lack, ein UV-Schmelzkleber, ein Zweikomponenten-Material oder ein thermoplastisches
Material ist. Ein UV-Lack oder ein UV-Schmelzkleber kann insbesondere mittels einer
UV-Quelle ausgehärtet werden. Somit kann die derart vorbehandelte Fläche relativ zügig
bedruckt werden. Ein thermoplastisches Material kann im erwärmten Zustand auf ein
Werkstück aufgebracht werden und härtet nachfolgend aus. Der Aushärteprozess kann
beispielsweise durch eine Kühleinrichtung beschleunigt werden. Ein Zweikomponenten-Material
hat sich dahingehend als besonders vorteilhaft erwiesen, dass ein Zweikomponenten-Material
selbsthärtend ist.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens ist es vorgesehen, dass ein von
zumindest einem der Druckköpfe ausgebrachtes Material PVC (Polyvinylchlorid), PP (Polypropylen),
ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer), Holz-Kunststoff-Verbundmaterial (WPC;
Wood-Plastic-Composites) oder Akrylharz ist.
[0027] Es ist bevorzugt, dass die Fläche ein Profil aufweist, beispielsweise einen oder
mehrere Radien und/oder Fasen. Dabei kann es vorgesehen sein, dass das Profil mittels
einer Bearbeitungseinrichtung, beispielsweise einem Fräser, in das Werkstück eingebracht
und anschließend der Schritt des Vorbehandelns erfolgt. In einer weiteren Ausführungsform
wird eine Eigenschaft der zu beschichtenden Fläche vor oder nach einem Vorbehandeln
erfasst. Auf Grundlage des Erfassungsergebnisses kann (insbesondere mittels einer
Steuereinrichtung) die Vorbehandlungseinrichtung und/oder der oder die Druckköpfe
gesteuert und/oder geregelt werden.
[0028] Kurze Beschreibung der Zeichnung
- Fig. 1
- ist eine schematische Ansicht einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
[0029] Anhand der beigefügten Figur wird eine bevorzugte Ausführung einer Vorrichtung gemäß
der Erfindung beschrieben. In diesem Zusammenhang genannte Modifikationen einzelner
Merkmale können jeweils einzeln kombiniert werden, um weitere Ausführungsformen der
Erfindung auszubilden. Obwohl die nachfolgend beschriebene Vorrichtung sowie das entsprechende
Verfahren rein beispielhaft, und nicht einschränkend, zu verstehen sind, können Merkmale
der beschriebenen Ausführungsform auch zur weiteren Charakterisierung der in den Ansprüchen
genannten Vorrichtung und des Verfahrens herangezogen werden.
[0030] In Figur 1 wird schematisch eine Vorrichtung dargestellt, mit der plattenförmige
Werkstücke mit einer Beschichtung an deren Schmalseite versehen werden können. Beispielsweise
handelt es sich bei den genannten plattenförmigen Werkstücken um Werkstücke aus Holz,
Holzwerkstoffen oder Verbundstoffen, insbesondere um Spanplatten, MDF-Platten oder
dergleichen.
[0031] An der Schmalseite solcher Werkstücke soll im Rahmen der Verarbeitung eine Beschichtung
aufgebracht werden, um die Schmalseite zu vergüten. Die Hauptseite, auch Breitseite
genannt, verfügt entweder über eine Deckschicht oder bedarf keiner weiteren Beschichtung.
[0032] Ein Werkstück W wird mittels der Vorrichtung in einer horizontalen Richtung bewegt.
Die Bewegungsrichtung ist in der beigefügten Figur mit einem Pfeil angedeutet. Hierzu
umfasst die Vorrichtung eine Fördereinrichtung, wie einen Transportriemen, ein Förderband
oder Förderkette. Auch kann das Bewegen eines Werkstücks mittels eines Roboters erfolgen.
[0033] Die Vorrichtung verfügt ferner über eine Vorbehandlungseinrichtung 20, die eingerichtet
ist, ein Vorbehandlungsmaterial auf die zu beschichtende Schmalseite des Werkstücks
W aufzubringen. Die Vorbehandlungseinrichtung 20 umfasst hierzu eine Düse (insbesondere
Schlitzdüse) und eine Abstreifeinrichtung zum Glätten des von der Düse ausgebrachten
Materials. Alternativ oder zusätzlich kann die Vorbehandlungseinrichtung eine Spritzdüse
umfassen. Das Vorbehandlungsmaterial wird dazu verwendet, Poren und Unebenheiten einer
Schmalseite des Werkstücks W auszugleichen und eine ebene und gleichmäßige Oberfläche
bereitzustellen.
[0034] Als Vorbehandlungsmaterial haben sich insbesondere ein UV-Lack, ein UV-Schmelzkleber,
ein Zweikomponenten-Material oder ein thermoplastisches Material als vorteilhaft erwiesen,
wobei insbesondere ein UV-Lack und ein UV-Schmelzkleber mittels einer UV-Quelle ausgehärtet
werden können. Ein thermoplastisches Material kann im erwärmten Zustand auf ein Werkstück
aufgebracht werden und härtet nachfolgend aus. Der Aushärteprozess kann beispielsweise
durch eine Kühleinrichtung beschleunigt werden. Ein Zweikomponenten-Material kann
vor dem Auftrag auf das Werkstück aus zwei Komponenten gemischt werden, so dass ein
selbstaushärtender Prozess gestartet wird.
[0035] Die Vorbehandlungseinrichtung 20 ist demnach eingerichtet, zumindest eines der genannten
Materialien an der Schmalseite des Werkstücks W aufzubringen und die Schmalseite somit
für einen nachfolgenden Verarbeitungsschritt vorzubereiten.
[0036] Die mit dem ausgehärteten Vorbehandlungsmaterial versehene Schmalseite des Werkstücks
W stellt eine Oberfläche bereit, die im Zuge der weiteren Verarbeitung vergütet, insbesondere
bedruckt, werden kann. Eine derartige Oberfläche hat eine ähnlich harte Struktur wie
andere Seiten des Werkstücks.
[0037] Ferner umfasst die Vorrichtung eine Druckeinrichtung 30, die über mehrere Druckköpfe
30a, 30b verfügt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Drückköpfe vorgesehen,
wobei auch eine größere Anzahl (Anzahl n) an Druckköpfen eingesetzt werden kann. Mit
den Druckköpfen 30a, 30b wird jeweils eine Deckschicht am Werkstück W derart aufgetragen,
dass ausgehend von der mit der Vorbehandlungseinrichtung 20 vorbehandelten Oberfläche
ein mehrschichtiger Aufbau entsteht.
[0038] Die Druckköpfe sind als Inkjet-Druckköpfe ausgebildet, deren Düsen einen Durchmesser
im Bereich von ca. 2µm bis 12µm aufweisen.
[0039] Dabei ist es möglich, bestimmten Schichten des mehrschichtigen Aufbaus bestimmte
Funktionen zuzuweisen. Insbesondere kann eine äußerste Schicht als Schutzschicht ausgebildet
sein, die aus einem besonders widerstandsfähigen Material ausgebildet ist. Ist diese
äußerste Schicht transparent, so kann eine Dekorschicht unterhalb dieser Schutzschicht
ausgebildet sein. Ferner können Schichten bereitgestellt werden, die der gesamten
Beschichtung eine bestimmte Dicke verleihen, die mit der Ausgestaltung der an der
Breitseite vorliegenden Deckschicht abgestimmt ist. In einer der Schichten kann ein
elektrisch leitfähiges Material vorgesehen sein.
[0040] Je nach Anwendung können die zu beschichtenden Oberflächen bereits mit einem Profil
versehen sein. Dementsprechend sind auch die Druckköpfe 30a, 30b der Druckeinrichtung
30 an ein solches Profil angepasst, um einen gleichen Abstand der Düsen der Druckköpfe
zur zu beschichtenden Oberfläche zu gewährleisten.
[0041] Die Vorrichtung umfasst ferner eine Erfassungseinrichtung 10, die ein erstes Erfassungsmodul
10a sowie ein zweites Erfassungsmodul 10b aufweist. In Durchlaufrichtung ist das erste
Erfassungsmodul 10a vor der Vorbehandlungseinrichtung 20 angeordnet, wohingegen das
zweite Erfassungsmodul 10b der Vorbehandlungseinrichtung 20 nachrangig angeordnet
ist. Die Erfassungsmodule 10a, 10b sind eingerichtet, eine kontaktlose Erfassung einer
Fläche vorzunehmen.
[0042] Mit dem ersten Erfassungsmodul 10a wird eine noch unbehandelte Oberfläche des Werkstücks
W erfasst und basierend auf dem Erfassungsergebnis eine Einstellung oder Justierung
der Vorbehandlungseinrichtung 20 vorgenommen. Beispielweise kann die zu dosierende
Menge des Vorbehandlungsmaterials eingestellt oder verändert werden. Auf diese Weise
wird gewährleistet, dass mögliche Poren oder Unebenheiten an der Schmalseite des Werkstücks
W ausgeglichen und/oder verfüllt werden.
[0043] Mit dem zweiten Erfassungsmodul 10b kann das Arbeitsergebnis der Vorbehandlungseinrichtung
20 überprüft werden, um eine hochwertige Oberfläche vor dem Bedrucken mit der Druckeinrichtung
30 sicherzustellen.
[0044] Die Vorrichtung kann ferner eine Bearbeitungseinrichtung zum Bearbeiten der Fläche
eines Werkstücks W. Mit dieser Bearbeitungseinrichtung kann bei Bedarf ein Profil
in der Fläche eines Werkstücks W eingebracht werden, bevor mittels der Vorbehandlungseinrichtung
20 ein Vorbehandlungsmaterial auf die zu beschichtende Schmalseite des Werkstücks
W aufgebracht wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Bearbeitungseinrichtung
entfallen, insbesondere wenn mit der Vorrichtung Werkstücke beschichtet werden sollen,
die eine ebene Schmalseite aufweisen oder bereits mit einem Profil versehen wurden.
[0045] Eine Verarbeitung eines plattenförmigen Werkstücks wird wie nachfolgend erläutert
durchgeführt.
[0046] Zunächst wird das Werkstück W auf eine Fördereinrichtung der Vorrichtung aufgebracht
und in der Bewegungsrichtung bewegt. Beim Auflegen oder beim Bewegen des Werkstücks
W wird dieses ausgerichtet und in den Bereich des ersten Erfassungsmoduls 10a der
Erfassungseinrichtung 10 gefördert. Das erste Erfassungsmodul 10a ermittelt, ob die
bewertete Schmalseite des Werkstücks Unebenheiten und/oder Poren aufweist. Dabei wird
auch eine quantitative Erfassung der Unebenheiten und/oder Poren vorgenommen.
[0047] Das vom ersten Erfassungsmodul 10a ermittelte Ergebnis wird an die Steuereinrichtung
der Vorrichtung übertragen, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet ist, basierend
auf dem Erfassungsergebnis Einstellungen an der in Durchlaufrichtung nachranging angeordneten
Vorbehandlungseinrichtung 20 vorzunehmen.
[0048] Mit der Vorbehandlungseinrichtung 20 wird nachfolgend die Fläche des Werkstücks W
vorbehandelt, indem ein Vorbehandlungsmaterial an der Fläche des Werkstücks aufgebracht
wird. Dieses Vorbehandlungsmaterial ist bevorzugt ein UV-Lack, UV-Schmelzkleber, oder
ein thermoplastisches Material, der/das mittels einer Düse ausgebracht und mittels
einer Glättungseinrichtung auf der Fläche des Werkstücks W verteilt und geglättet
wird.
[0049] In Durchlaufrichtung nachrangig zur Vorbehandlungseinrichtung 20 ist ein zweites
Erfassungsmodul 10b vorgesehen, das die mit der Vorbehandlungseinrichtung 20 vorbehandelte
Fläche erfasst. Das Erfassungsergebnis wird an die Steuereinrichtung der Vorrichtung
übermittelt. Die Steuereinrichtung ist eingerichtet, basierend auf dem Erfassungsergebnis
des zweiten Erfassungsmoduls 10b eine Regelung der Vorbehandlungseinrichtung 20 durchzuführen,
bspw. die durch die Vorbehandlungseinrichtung 20 ausgebrachte Menge zu verringern
oder zu erhöhen.
[0050] Nachfolgend gelangt das Werkstück W in den Bereich der Druckeinrichtung 30, die eine
Vielzahl von Druckköpfen aufweist. Durch Verwendung mehrerer Druckköpfe 30a, 30b wird
an der Schmalseite des Werkstücks W ein mehrschichtiger Aufbau generiert, um die Schmalseite
des Werkstücks W zu vergüten.
1. Vorrichtung zum Beschichten einer Fläche eines Werkstücks (W), insbesondere einer
Schmalseite eines plattenförmigen Werkstücks, umfassend:
zumindest eine Vorbehandlungseinrichtung (20) zum Vorbehandeln einer zu beschichtenden
Fläche,
eine Einrichtung zum Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen der Vorbehandlungsvorrichtung
(20) und dem Werkstück (W), und
mindestens eine Druckeinrichtung (30), insbesondere eine Inkjet-Druckeinrichtung,
wobei die Druckeinrichtung (30) mindestens einen digitalen Druckkopf (30a, 30b) umfasst,
wobei
die Vorbehandlungseinrichtung (20) eingerichtet ist, ein Vorbehandlungsmaterial auf
die zu bedruckende Fläche des Werkstücks (W) aufzutragen,
ferner aufweisend eine Erfassungseinrichtung (10) zum Erfassen einer Eigenschaft der
zu beschichtenden Fläche, wobei eine Steuereinrichtung der Vorrichtung eingerichtet
ist, auf Grundlage des Erfassungsergebnisses der Erfassungseinrichtung (10) die Vorbehandlungseinrichtung
(20) und/oder die Druckeinrichtung (30) zu steuern und/oder zu regeln,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung (10) umfasst:
ein erstes Erfassungsmodul (10a), das angeordnet und eingerichtet ist, um die zu beschichtende
Fläche vor dem Vorbehandeln zu erfassen, und
ein zweites Erfassungsmodul (10b), das angeordnet und eingerichtet ist, die Fläche
nach dem Vorbehandeln zu erfassen.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlungseinrichtung (20) eingerichtet ist, einen Lack, einen Schmelzkleber,
ein Zweikomponenten-Material oder ein thermoplastisches Material auszubringen.
3. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlungseinrichtung (20) eine Aktivierungseinrichtung, insbesondere eine
UV-Aktivierungseinrichtung, umfasst.
4. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlungseinrichtung (20) eine Düse, insbesondere eine Schlitzdüse oder
Spritzdüse, und bevorzugt eine Abstreifeinrichtung zum Glätten des von der Düse ausgebrachten
Materials umfasst.
5. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen des Druckkopfs einen Durchmesser im Bereich von 2µm bis 300µm, bevorzugt
2µm bis 200µm, weiter bevorzugt im Bereich von 2µm bis 100µm, besonders bevorzugt
im Bereich von 2µm bis 12µm aufweist.
6. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Druckeinrichtung
mehrere Druckköpfe (30a, 30b) aufweist.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckköpfe (30a, 30b) der Druckeinrichtung (30) jeweils einen separaten Materialspeicher
aufweisen.
8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 6-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckköpfe (30a, 30b) der Druckeinrichtung (30) eine veränderbare Druckhöhe aufweisen.
9. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, ferner umfassend eine Bearbeitungseinrichtung
zum Bearbeiten der Fläche eines Werkstücks (W), insbesondere zum Einbringen eines
Profils in der Fläche eines Werkstücks (W).
10. Verfahren zum Beschichten einer Fläche eines Werkstücks (W), insbesondere einer Schmalseite
eines plattenförmigen Werkstücks, umfassend:
Vorbehandeln einer zu beschichtenden Fläche mit einer Vorbehandlungseinrichtung (20),
Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen der Vorbehandlungsvorrichtung (20) und
dem Werkstück (W), und
Bedrucken der vorbehandelten Fläche mittels eines digitalen Druckkopfs oder mehrerer
digitaler Druckköpfe (30a, 30b),
gekennzeichnet durch ein Erfassen einer Eigenschaft der zu beschichtenden Fläche vor und nach dem Vorbehandeln,
wobei auf Grundlage des Erfassungsergebnisses die Vorbehandlungseinrichtung (20) und/oder
der oder die Druckköpfe gesteuert und/oder geregelt werden
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Vorbehandlungseinrichtung (20) ausgebrachtes Material ein UV-Lack, ein
UV-Schmelzkleber, ein Zweikomponenten-Material oder ein thermoplastisches Material
ist.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Druckkopf oder von zumindest einem der Druckköpfe (30a, 30b) ausgebrachtes
Material Polyvinylchlorid, Polypropylen, ABS, Holz-Kunststoff-Verbundmaterial oder
Akrylharz ist.
13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche ein Profil aufweist.
1. Device for coating a surface of a workpiece (W), in particular a narrow side of a
planar workpiece, comprising:
at least one pretreatment apparatus (20) for pretreating a surface to be coated,
an apparatus for bringing about a relative movement between the pretreatment device
(20) and the workpiece (W),
and at least one printing apparatus (30), in particular an inkjet printing apparatus,
wherein the printing apparatus (30) comprises at least one digital printing head (30a,
30b), wherein
the pretreatment apparatus (20) is configured to apply a pretreatment material to
the surface of the workpiece (W) to be printed on,
further comprising a detection apparatus (10) for detecting a property of the surface
to be coated, wherein a control apparatus of the device is configured to control the
pretreatment apparatus (20) and/or the printing apparatus (30) in an open-loop and/or
closed-loop manner based on the detection result of the detection apparatus (10),
characterised in that the detection apparatus (10) comprises:
a first detection module (10a) which is arranged and configured to detect the surface
to be coated before the pretreatment, and
a second detection module (10b) which is arranged and configured to detect the surface
after the pretreatment.
2. Device according to claim 1, characterised in that the pretreatment apparatus (20) is configured to dispense a lacquer, a hot-melt adhesive,
a two-component material or a thermoplastic material.
3. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the pretreatment apparatus (20) comprises an activation apparatus, in particular
a UV activation apparatus.
4. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the pretreatment apparatus (20) comprises a nozzle, in particular a slotted nozzle
or spray nozzle, and preferably a scraping apparatus for smoothing the material dispensed
by the nozzle.
5. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the nozzles of the printing head have a diameter in the range of from 2um to 300um,
preferably from 2um to 200um, more preferably in the range of from 2um to 100µm, particularly
preferably in the range of from 2um to 12µm.
6. Device according to any of the preceding claims, wherein the printing apparatus comprises
multiple printing heads (30a, 30b).
7. Device according to claim 6, characterised in that the printing heads (30a, 30b) of the printing apparatus (30) each have a separate
material store.
8. Device according to any of claims 6-7, characterised in that printing heads (30a, 30b) of the printing apparatus (30) have an adjustable printing
height.
9. Device according to any of the preceding claims, further comprising a machining apparatus
for machining the surface of a workpiece (W), in particular for making a profile in
the surface of a workpiece (W).
10. Method for coating a surface of a workpiece (W), in particular a narrow side of a
planar workpiece, comprising:
pretreating a surface to be coated by means of a pretreatment apparatus (20),
bringing about a relative movement between the pretreatment device (20) and the workpiece
(W), and
printing on the pretreated surface by means of a digital printing head or a plurality
of digital printing heads (30a, 30b),
characterised by detecting a property of the surface to be coated before and after the pretreatment,
wherein the pretreatment apparatus (20) and/or the printing head or heads are controlled
in an open-loop and/or closed-loop manner based on the detection result.
11. Method according to claim 10, characterised in that a material dispensed by the pretreatment apparatus (20) is a UV lacquer, a UV holt-melt
adhesive, a two-component material or a thermoplastic material.
12. Method according to claim 10 or 11, characterised in that a material dispensed by the printing head or by at least one of the printing heads
(30a, 30b) is polyvinylchloride, polypropylene, ABS, wood-plastics composite material
or acrylic resin.
13. Method according to any of claims 10 to 12, characterised in that the surface has a profile.
1. Dispositif pour le revêtement d'une surface d'une pièce (W), en particulier d'une
tranche d'une pièce en forme de panneau, comprenant :
au moins un dispositif de prétraitement (20) destiné à prétraiter la surface à revêtir,
un système destiné à déclencher un déplacement relatif entre le dispositif de prétraitement
(20) et la pièce (W), et
au moins un système d'impression (30), en particulier un système d'impression à jet
d'encre, dans lequel le système d'impression (30) comprend au moins une tête d'impression
numérique (30a, 30b), dans lequel
le dispositif de prétraitement (20) est mis au point pour appliquer un matériau de
prétraitement sur la surface de la pièce (W) à imprimer,
présentant en outre un système de détection (10) destiné à détecter une propriété
de la surface à revêtir, dans lequel un système de commande du dispositif est mis
au point pour commander et/ou réguler le dispositif de prétraitement (20) et/ou le
système d'impression (30) sur la base du résultat de détection du système de détection
(10),
caractérisé en ce que le système de détection (10) comprend :
un premier module de détection (10a), qui est disposé et est mis au point pour détecter
la surface à revêtir avant le prétraitement, et
un deuxième module de détection (10b), qui est disposé et est mis au point pour détecter
la surface après le prétraitement.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de prétraitement (20) est mis au point pour appliquer une laque, une
colle thermofusible, un matériau à deux composants ou un matériau thermoplastique.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de prétraitement (20) comprend un dispositif d'activation, en particulier
un dispositif d'activation aux UV.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de prétraitement (20) comprend une buse, en particulier une buse à
fente ou une buse de pulvérisation, et de préférence un système de raclage destiné
à lisser le matériau distribué depuis la buse.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les buses de la tête d'impression présentent un diamètre dans la plage de 2 µm à
300 µm, de préférence de 2 µm à 200 µm, plus préférentiellement dans la plage de 2
µm à 100 µm, le plus préférentiellement dans la plage de 2 µm à 12 µm.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le système
d'impression présente plusieurs têtes d'impression (30a, 30b).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les têtes d'impression (30a, 30b) du système d'impression (30) présentent respectivement
un réservoir de matériau séparé.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 7, caractérisé en ce que les têtes d'impression (30a, 30b) du système d'impression (30) présentent une hauteur
d'impression variable.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, comprenant en outre
un système d'usinage destiné à usiner la surface d'une pièce (W), en particulier destiné
à pratiquer un profil dans la surface d'une pièce (W).
10. Procédé destiné à revêtir une surface d'une pièce (W), en particulier une tranche
d'une pièce en forme de panneau, comprenant :
le prétraitement d'une surface à revêtir avec un dispositif de prétraitement (20),
le déclenchement d'un déplacement relatif entre le dispositif de prétraitement (20)
et la pièce (W), et
l'impression de la surface prétraitée au moyen d'une tête d'impression numérique ou
de plusieurs têtes d'impression numériques (30a, 30b),
caractérisé par une détection d'une propriété de la surface à traiter avant et après le prétraitement,
dans lequel le dispositif de prétraitement (20) et/ou la ou les têtes d'impression
sont commandés et/ou régulés sur la base du résultat de détection.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un matériau distribué depuis le dispositif de prétraitement (20) est une laque UV,
une colle thermofusible UV, un matériau à deux composants ou un matériau thermoplastique.
12. Procédé selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé en ce qu'un matériau distribué par la tête d'impression ou par au moins une des têtes d'impression
(30a, 30b) est du chlorure de polyvinyle, du polypropylène, de l'ABS, un matériau
composite en bois-matière plastique ou de la résine acrylique.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la surface présente un profil.