[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halterung umfassend ein Trägerteil und ein
Befestigungsteil, wobei mit der Halterung Lebensmittel, wie z.B. Schokolade, Salzgebäck
o.ä. an einem Trinkgefäß angeordnet werden können. Das Befestigungsteil kann an dem
Trinkrand eines Trinkgefäßes eingehängt werden.
Stand der Technik
[0002] Es ist bekannt, dass Getränke oft im Stehen zu sich genommen werden und Lebensmittel
hierzu gereicht werden. Weiterhin bekannt ist es, Tabletts anzubieten, auf denen ein
Getränk abstellbar ist und auf denen die Lebensmittel in schalenförmigen Ausnehmungen
des Tabletts aufgenommen werden oder für das Lebensmittel eine separate Schale vorgesehen
ist. Ein Getränk und ein Lebensmittel, insbesondere einen essbaren Gegenstand, gleichzeitig
zu transportieren oder im Stehen ohne eine Möglichkeit der Ablage zu sich zu nehmen
ist umständlich. Es ist wünschenswert, wenn Getränke für zumindest zwei Personen nebst
Essbarem von einer Person bestellt, bezahlt und transportiert werden können. Für Anlässe
wie einen Empfang, eine Opern-, Theater- oder Musicalpause, ist es nicht erforderlich
und auch nicht gewünscht, ein ganzes Tablett bereitzuhalten. Andererseits scheitert
der Verkauf essbarer Kleinigkeiten oft daran, weil diese aufgrund der Umstände, die
mit dem Transport und Verzehr im Stehen verbunden sind, gar nicht erst neben dem Getränk
zusätzlich erworben werden.
[0003] Aus der
US 2006/0040020 A1 sind Lebensmittel bekannt, die so geformt sind, dass diese an einem Trinkgefäß aufgehängt
werden können. Der Körper der Lebensmittel weist in einer Ausgestaltung ein erstes
Glied mit einem ersten freien Ende und ein zweites Glied mit einem zweiten freien
Ende, wobei das erste und das zweite Glied miteinander verbunden und so gestaltet
sind, dass eines der Enden eine Hakenform hat und die Aufhängevorrichtung zum Aufhängen
des Lebensmittels an dem Trinkgefäß bildet.
[0004] Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist jedoch, dass durch die Form der Aufhängevorrichtung
ein festes beziehungsweise gegen Verrutschen gesichertes Positionieren des Lebensmittels
an dem Trinkgefäß nicht möglich ist. Weiterhin sind nur Lebensmittel geeignet, die
so ausgestaltet sind, dass diese eine Haltevorrichtung aufweisen.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Halterung für Lebensmittel bereitzustellen,
welche die aus dem Stand der Technik bekannten Probleme löst. Dabei soll es unter
anderem möglich sein, Lebensmittel an einem Trinkgefäß anzuordnen und es einer Person
zu ermöglichen, ein Trinkgefäß samt einem daran hängenden Lebensmittel bequem und
sicher in nur einer Hand zu transportieren, ohne dass die Gefahr besteht, dass dieses
herunterfällt. Dabei soll das Trinkgefäß von der Person gehalten werden, wobei das
Trinkgefäß wiederum ohne weitere Unterstützung die Halterung trägt an der z.B. ein
Lebensmittel befestigt ist.
[0006] Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Lebensmittel beliebiger Form
und Ausgestaltung an einem Trinkgefäß zu halten. Auch soll es möglich sein, dass man
ein und dieselbe Halterung für unterschiedliche Gläser, insbesondere unterschiedliche
Durchmesser von Trinkgefäßen verwenden kann und die gleiche Halterung je nach Anforderung
individuell mit unterschiedlichen Lebensmitteln versehen werden kann.
Zusammenfassung der Erfindung
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Halterung für ein Lebensmittel gemäß des Schutzanspruchs
1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche bzw. nachfolgend
beschrieben.
[0008] Die erfindungsgemäße Halterung für ein Lebensmittel umfasst zumindest ein Trägerteil
zum Anordnen eines Lebensmittels an diesem und eine sich vom Trägerteil erstreckendes
Befestigungsteil zur Befestigung an einem Trinkgefäß an oder auf einem Gefäßrand des
Trinkgefäßes, wobei das Befestigungsteil zumindest einen Steg und zwei Schenkel aufweist,
der Steg sich ausgehend von einem ersten mit dem Trägerteil verbundenen Stegende zu
einem zweiten Stegende erstreckt, das zweite Stegende mit den Schenkeln verbunden
ist und die Schenkel sich von dem zweiten Stegende in zwei unterschiedliche Richtungen
erstrecken. Die Schenkel sind so ausgebildet, dass sie geeignet sind, an dem Trinkgefäß
eingehängt zu werden. Der Wortlaut "auf einem Gefäßrand des Trinkgefäßes" schließt
eine Befestigung ein, wo die Schenkel hinter einen Wulst greifen, der sich als Teil
des Deckels über den Gefäßrand legt.
[0009] Die gegenüberliegenden Enden der Schenkel weisen Schenkelenden auf, die sich - wenn
an oder auf einem Gefäßrand des Trinkgefäßes eingehängt - aus der Ebene gebildet von
den Schenkeln und dem Steg zu gleichen Seiten herausheben.
[0010] Das zweite Stegende bildet im Übergang zu den Schenkeln nach einer Ausgestaltung
zwei gegenüberliegende Schultern aus, von denen sich die Schenkel in zwei unterschiedliche
Richtungen z.B. T- oder Y-förmig erstrecken.
[0011] An dem Steg kann eine Knicklinie ausgebildet sein, entlang welcher der Steg in zwei
Flächen klappbar ist, bevorzugt ist die Knicklinie mittig entlang des Stegs angeordnet,
so dass die Knicklinie den Steg in zwei gleich große Hälften unterteilt. Es ist aber
auch möglich, dass die Schenkel mehre Knicklinien aufweisen, bevorzugt ist aber jeweils
eine Knicklinie pro Schenkel. Die Knicklinie dient der Ausbildung oder Positionierung
einer Knickachse entlang derer die spätere Faltung verläuft.
[0012] Die Knicklinien sind vorzugsweise vorgebildet oder zumindest graphisch angedeutet,
z.B. durch eine gestrichelte Linie. Das Vorbilden wird z.B. durch Falzen oder Vorknicken
bewerkstelligt, was für das Eindrücken einer Umbruchlinie, fachlich "Rillen" genannt,
steht. Die Umbruchlinie kann durch Rillung oder
Nuten eingebracht werden. Nuten bedeutet in der Papiertechnik das Heraustrennen eines Materialspans,
um ein Umlegen bzw. Biegen des Werkstoffes zu ermöglichen oder zu vereinfachen,
Rillen das Eindrücken einer Knicklinie.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
[0013] "Lebensmittel" im Sinne der vorliegenden Erfindung sind alle Stoffe oder Erzeugnisse,
die dazu bestimmt sind von Menschen über den Mund aufgenommen zu werden und dazu geeignet
sind, an einer Halterung an einem Trinkgefäß angebracht zu werden. Insbesondere handelt
es sich hierbei beispielsweise um Schokoladen und/oder Salzgebäck, wobei diese auch
in einer geeigneten Folie, wie zum Beispiel eine durchsichtige Kunststofffolie oder
eine Aluminiumfolie, gelegentlich auch als Stanniolpapier bezeichnet, o.ä. eingewickelt
sein können. Weiterhin möglich sind aber auch Zucker, Süßstoff oder Milchportionen.
[0014] Die erfindungsgemäße Halterung ist anwendbar für sämtliche Trinkgefäße, wie diese
aus dem täglichen Lebensumfeld bekannt sind, wie beispielsweise sogenannte Sektflöten,
Sektschalen, Weingläser, Biergläser, Wassergläser, Cocktailgläser etc. sowie auch
für Trinkgefäße, in denen üblicherweise Heißgetränke gereicht werden, wie etwa Kaffeebecher
und Kaffeetassen. Darüber hinaus ist die Halterung auch für andere, aus dem Stand
der Technik bekannte Trinkgefäße anwendbar und nicht auf die oben genannten Trinkgefäße
beschränkt, auch nicht auf solche mit im Wesentlichen runden Gefäßrand. Die Trinkgefäße
könne aus Glas, Porzellan, Kunststoff oder Karton/Pappe gefertigt sein.
[0015] Die Halterung kann aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden, u.a. aus
Papier oder einem Kunststoff, insbesondere Pappe oder Karton. Trägerteil und Befestigungsteil
können aus identischen oder unterschiedlichen Materialien hergestellt werden und dabei
ein- oder auch mehrstückig vorliegen, z.B. mittels einer Öse miteinander verbunden
sein. Bevorzugt ist die Halterung aus Pappe oder Karton einstückig gefertigt.
[0016] Die erfindungsgemäße Halterung umfasst zumindest ein Trägerteil sowie ein Befestigungsteil,
wobei das Trägerteil dazu geeignet ist, das Lebensmittel hierauf anzuordnen. In einer
Ausgestaltung wird das Lebensmittel, wie zum Beispiel eine in Aluminiumfolie gewickelte
Schokolade, auf dem Trägerteil angeordnet. Dies kann durch herkömmliche, dem Fachmann
bekannte Weise geschehen. So wird in einer Ausgestaltung das in Aluminiumfolie gewickelte
Lebensmittel mittels eines Klebers z.B. eines Schmelzklebstoffes oder eines Klebstreifens
auf das Trägerteil geklebt.
[0017] Das Trägerteil kann, wie das Lebensmittel auch, unterschiedliche Formen haben, beispielsweise
runde, rechteckige oder auch dreieckige Formen. Auch sind insbesondere Ausgestaltungen
von Tieren, wie z.B. Marienkäfern, Vögeln o.ä. als mögliche Formen für das Trägerteil
möglich. Insbesondere sind auch Formen von abstrakten Figuren möglich, beispielsweise
aus der Werbung bekannte Fabelwesen, Figuren, Unternehmenskennzeichen oder Markenzeichen.
Nach einer Ausgestaltung haben das Lebensmittel und das Trägerteil in etwa die gleiche
Grundfläche, in einer anderen Ausgestaltung ist die Grundfläche des Trägerteils größer
als die Grundfläche des Lebensmittels, bevorzugt zumindest 10% größer. Damit stellt
das Trägerteil eine mit Werbung bedruckbare Fläche zu Verfügung. Nach einer weiteren
Ausgestaltung ist die Fläche des Trägerteils kleiner als die Grundfläche des Lebensmittels,
so dass sich das Trägerteil hinter dem Lebensmittel versteckt.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung kann das Trägerteil noch zusätzlich verstärkt sein,
z.B. durch eine zusätzlich aufgebrachte Papp- oder Papierschicht. Dies hat den Vorteil,
dass ein am Trägerteil angebrachtes Lebensmittel gegenüber der Gefäßwand des Trinkgefäßes
zusätzlich isoliert sein kann. Insbesondere bei der Anwendung der Halterung an heißgetränkhaltigen
Trinkgefäßen kann dies bevorzugt sein. Die Verstärkung kann dabei sowohl auf der Vorderseite,
d.h. der dem Lebensmittel zugewandten Seite der Halterung als auch auf der Rückseite,
also der dem Trinkgefäß zugewandten Seite angebracht sein. Bevorzugt ist diese auf
der Rückseite angebracht.
[0019] Das Befestigungsteil weist zumindest einen Steg und zwei Schenkel auf. Der Steg erstreckt
sich ausgehend von einem ersten mit dem Trägerteil verbundenen Stegende bis zu einem
zweiten Stegende, wobei das zweite Stegende mit zwei Schenkeln verbunden ist. Die
Schenkel sind dazu geeignet, an dem Trinkgefäß eingehängt zu werden, bevorzugt an
dem Gefäßrand des Trinkgefäßes.
[0020] Die Schenkel können unterschiedliche Formen haben, beispielswiese können diese gerade
sein und rechtwinklig vom Steg abstehen und sind in einer Ausgestaltung in etwa einer
nahezu planaren Ebene zusammen mit dem Trägerteil und dem Steg angeordnet. Nach einer
anderen Ausgestaltung sind die Schenkel gebogen, in etwa hakenähnlich bzw. diese weisen
die Form eines Halb- bzw. Viertelkreises auf. Nach einer Ausgestaltung weisen beide
Schenkel spiegelbildlich die gleiche Form auf. In dieser bevorzugten Ausgestaltung
können die Schenkel über den Gefäßrand ins Innere des Trinkgefäßes, d.h. also unterhalb
des Gefäßrandes reichen, was dazu führt, dass die Halterung besonders rutschfest am
Trinkgefäß angeordnet ist. Dies schließt eine Konstellation ein, wo die Schenkel hinter
einen Wulst greifen, der sich als Teil des Deckels über den Gefäßrand legt.
[0021] Der Steg kann eine Knicklinie aufweisen, welche in einer bevorzugten Ausgestaltung
das Befestigungsteil in zwei etwa gleich große Hälften unterteilt. Besonders bevorzugt
ist die Knicklinie mittig zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Steges angeordnet.
Entlang der Knicklinie können die beiden Schenkel aus- bzw. aufeinander geklappt werden.
In einem anwendungsgemäßen Zustand weisen die Schenkel im geknickten Zustand bevorzugt
einen stumpfen Winkel zueinander auf, d.h. >90°, bevorzugt >120° auf.
[0022] Überraschend wurde gefunden, dass es in dieser Ausgestaltung möglich ist, die Halterung
in einem funktionsgemäßen Anwendungszustand an einem Trinkgefäß so anzuordnen, dass
das Trägerteil nahezu planar am Trinkgefäß aufliegt, wodurch die Halterung besonders
rutschsicher und stabil angebracht ist.
[0023] Der Gegenstand der Erfindung wird durch die folgenden Figuren näher erläutert ohne
auf diese beschränkt zu sein. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf eine zweidimensionale Ansicht einer erfindungsgemäßen Halterung
mit Trägerteil, Steg und Schenkeln;
Fig. 2 eine Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Halterung mit einem Lebensmittel;
Fig. 3 eine seitliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Halterung mit am Trägerteil
befestigten Lebensmittel und zueinander geknickten Schenkeln;
Fig. 4 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Halterung, welche an einem Trinkgefäß
angebracht ist; und .
Fig. 5 eine Halterung nach Fig. 4 aber mit zwei Knicklinien und Knickachsen im Bereich
der Schultern bzw. jeweils auf dem Übergang vom Steg zu den Schenkeln.
[0024] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Halterung 1 für ein Lebensmittel, umfassend ein
Trägerteil 2 welches in der gezeigten Ausgestaltung kreisrund ausgebildet ist. Die
Halterung 1 umfasst weiterhin ein Befestigungsteil 3, welche einen Steg 6 und zwei
Schenkel 7 aufweist. Der Steg 6 ist am ersten Ende mit dem Trägerteil 2 verbunden
und erstreckt sich vom Trägerteil 2 zu einem zweiten Ende, an welchem Schenkel 7 angeordnet
sind, welche dazu ausgelegt sind, die Halterung an dem Gefäßrand eines Trinkgefäßes
anzuordnen. Die Schenkel 7 haben die Form eines Viertelkreises, wodurch diese als
eine Art Haken ausgebildet sind. Mittig entlang des ersten und zweiten Stegendes am
Steg 6 des Befestigungsteils 3 ist eine Knicklinie 8 angedeutet, welche das Befestigungsteil
in zwei gleich große Hälften unterteilt und beim Knicken eine Knickachse ausbildet,
entlang derer sich die Schenkel (7) und insbesondere die Schenkelenden (10', 10")
aus der zuvor flachen Ebene gebildet von den Schenkeln (7) und dem Steg (6) zu gleichen
Seiten herausheben.
[0025] Fig. 2 zeigt die Halterung 1 aus Fig. 1 in seitlicher Draufsicht mit einem davor
schaubildlich angeordnetem kreisrunden, in Aluminiumpapier gewickelten Lebensmittel
9. Mittig auf der Unterseite des Aluminiumpapieres ist ein kreisrunder Klebepunkt
angedeutet, mit welchem das Lebensmittel 9 auf dem Trägerteil 2 angeordnet werden
kann.
[0026] Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Halterung 1 mit einem auf dem Trägerteil 2 angebrachten,
in Aluminiumpapier gewickelten Lebensmittel 9. Die Fläche des Trägerteils 2 ist dabei
größer als die Fläche des Lebensmittels 9. Die beiden am zweiten Ende des Stegs 6
angeordneten Schenkel 7 sind so zueinander entlang der Knicklinie 8 zur Ausbildung
einer Knickachse geknickt, dass diese mit dem Steg 6 einen stumpfen Winkel von größer
90° aufspannen und aus der Ebene des Befestigungsteils herausgehoben sind.
[0027] Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Halterung 1 von Fig. 3, wobei die Halterung an
dem Gefäßrand 5 des Trinkgefäßes 4 angebracht ist. Durch die entlang der Knicklinie
8 zueinander geknickten Schenkel 7 können die Schenkelenden (10', 10") einfach über
den Gefäßrand in das Innere des Trinkgefäßes gelegt werden. Gleichzeitig sorgen die
in einem Winkel von ca. 120° zueinanderstehenden Schenkel dafür, dass das Trägerteil
(2) der Halterung stabil an dem Trinkgefäß 4 angeordnet ist.
[0028] Fig. 5 zeigt eine alternative Ausgestaltung zu Fig. 1 bis 4, wonach zwei Knicklinien
8' und 8"zur Ausbildung von zwei Knickkanten im Schulterbereich vorgesehen sind, um
die Schenkel über den Gefäßrand einzuhängen, so dass die Schenkelenden (10', 10")
in das Innere des Trinkgefäßes hineinreichen.
Bezugszeichenliste:
[0029]
- 1
- Halterung
- 2
- Trägerteil
- 3
- Befestigungsteil
- 4
- Trinkgefäß
- 5
- Gefäßrand des Trinkgefäßes
- 6
- Steg
- 7
- Schenkel
- 8, 8', 8"
- Knicklinie(n) zur Ausbildung jeweils einer Knickachse
- 9
- Lebensmittel
- 10', 10"
- Schenkelenden
1. Halterung (1) für ein Lebensmittel, zumindest aufweisend ein Trägerteil (2) zum Anordnen
eines Lebensmittels an dem Trägerteil (2) und ein Befestigungsteil (3) zur Befestigung
an bzw. auf einem Gefäßrand eines Trinkgefäßes (5), wobei das Befestigungsteil (3)
zumindest einen Steg (6) und zwei Schenkel (7) aufweist, wobei der Steg (6) sich ausgehend
von einem ersten mit dem Trägerteil (2) verbundenen Stegende bis zu einem zweiten
Stegende erstreckt und das zweite Stegende mit den Schenkeln (7) verbunden ist und
wobei die Schenkel (7) gegenüberliegend angeordnet sind und ausgebildet sind, um sich
an dem Trinkgefäß einzuhängen, wobei zumindest die Schenkelenden (10', 10") aus der
Ebene gebildet von den Schenkeln (7) und dem Steg (6) zu gleichen Seiten heraushebbar
sind.
2. Halterung nach Anspruch 1, wobei der/die Schenkel (7) und/oder der Steg (6) eine oder
mehrere Knicklinien (8, 8',8") aufweisen.
3. Halterung nach Anspruch 2, wobei die Knicklinie (8)
a) zumindest abschnittsweise in etwa mittig entlang des Steges (6) vom zweiten Stegende
in Richtung auf das erste Stegende verläuft oder
b) die Knicklinien (8',8") im Bereich der Schenkel (7) oder im Bereich des Übergangs
von Steg (6) zu Schenkel (7) jeweils ausgebildet sind.
4. Halterung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Knicklinie(n) (8, 8',8") in Form eines
Falzes bzw. einer Nut oder Rillung entlang des Steges (6) vorgebildet sind.
5. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Halterung aus
Kunststoff oder Papier, insbesondere Wellpappe oder Karton, gefertigt ist, vorzugsweise
aus Karton.
6. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägerteil
(2) und das Befestigungsteil (3) einstückig ausgebildet sind.
7. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Halterung einstückig
aus einem flachen Zuschnitt besteht.
8. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schenkel (7)
eine Hakenform haben oder im Wesentlichen als Viertelkreise ausgebildet sind.
9. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägerteil
(2) auf zumindest einer Seite eine Verstärkung aufweist, vorzugsweise auf der Rückseite
des Trägerteils (2).
10. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich die Schenkelenden
aus der Ebene gebildet von den Schenkeln (7) und dem Steg (6) zur gleichen Seite aus
der Eben herausheben, z.B. in Bodenform.
11. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 10, wobei entlang
zumindest einiger, vorzugsweise aller, Knicklinien durch Knicken Knickachsen ausgebildet
werden.
12. Halterung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 11, wobei sich die
Schenkelenden unter Ausbildung einer Knickachse oder mehrerer Knickachsen entlang
einer Knicklinie (8) oder mehrerer Knicklinien (8',8") aus der Ebene gebildet von
den Schenkeln (7) und dem Steg (6) zur gleichen Seite aus der Eben herausheben.
13. Halterung mit Lebensmittel nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
an oder auf dem Trägerteil (2) ein Lebensmittel befestigt ist.
14. Halterung nach Anspruch 13, wobei das Lebensmittel in einer Folie verpackt ist und
die Folie flächig auf einer Seite des Trägerteils (2) mit einem Klebstoff befestigt
ist, wobei die Folie vorzugsweise eine Aluminiumfolie und der Klebstoff vorzugsweise
ein Schmelzklebstoff ist.
15. Halterung nach Anspruch 13 oder 14, wobei das Lebensmittel die Form eines runden oder
eckigen Talers hat und/oder eine Süßware oder Salzgebäck und insbesondere eine Kakao-
oder Schokoladenware ist.