Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschichten eines Werkstücks gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zum Beschichten eines Werkstücks gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
Stand der Technik
[0002] Beispielsweise im Bereich der Möbel- und Bauelementeindustrie werden Werkstücke häufig
an einer ihrer Flächen mit einem Beschichtungsmaterial versehen, beispielsweise einer
Kante. Das Anbringen des Beschichtungsmaterials erfolgt üblicherweise mittels eines
geeigneten Füge- bzw. Haftmittels, das beispielsweise in Form von Schmelzkleber auf
das Werkstück oder auf das Beschichtungsmaterial aufgebracht wird.
[0003] Alternativ ist es ebenfalls üblich, das Füge- bzw. Haftmittel bereits vorab auf dem
Beschichtungsmaterial oder auch dem Werkstück vorzusehen bzw. integral mit diesen
auszubilden. In diesem Falle wird das Fügemittel im Zuge des Beschichtungsvorganges
mittels einer geeigneten Vorrichtung aktiviert oder aktiviert gehalten, meist mittels
einer geeigneten Energiequelle erwärmt. Als Energiequellen haben sich dabei insbesondere
Laser- und Heißluftaggregate durchgesetzt, wobei auch zahlreiche andere Technologien
wie Mikrowelle, Infrarot, Plasma, Ultraschall oder dergleichen infrage kommen.
[0004] Für die Qualität des Beschichtungsergebnisses ist es unter anderem entscheidend,
dass das Fügemittel auf die jeweils geeignete Temperatur bzw. Temperaturfenster erhitzt
wird. Vor diesem Hintergrund offenbart die
DE 10 2017 122 701 A eine Beschichtungsvorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, bei welcher die
Temperatur des Fügemittels durch einen Temperatursensor überwacht wird. Allerdings
hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Messergebnisse des Temperatursensors schwankungsanfällig
sind, sodass die gewünschte Optimierung der Fügemitteltemperatur nicht mit ausreichender
Zuverlässigkeit erreicht werden kann.
Darstellung der Erfindung
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und Verfahren der
eingangs genannten Art bereitzustellen, die mit erhöhter Zuverlässigkeit auch über
längere Zeiträume ein hochwertiges Beschichtungsergebnis ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie ein
Verfahren nach Anspruch 12 gelöst. Besonders bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer gattungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung
Schwankungen des Messergebnisses eines Sensors wie etwa eines Temperatursensors in
erster Linie durch Verschmutzungen desselben hervorgerufen werden. Daher ist erfindungsgemäß
vorgesehen, dass die Beschichtungsvorrichtung eine Abschirmeinrichtung zum Abschirmen
eines Sensorabschnitts des Sensors aufweist.
[0009] Auf diese Weise lässt sich durch eine vergleichsweise einfache Maßnahme eine drastische
Erhöhung der Messgenauigkeit des Sensors erzielen, und diese Messgenauigkeit kann
mit geringen Schwankungen auch über lange Zeiträume aufrechterhalten werden. Dies
führt dazu, dass für die Qualität des Beschichtungsvorgangs wichtige Betriebsparameter
des Fügemittels sehr präzise geregelt werden können, was im Ergebnis zu einem dauerhaft
hochwertigen Beschichtungsergebnis führt. Im Rahmen der Erfindung hat sich die Temperatur
des Fügemittels als besonders wichtiger Betriebsparameter erwiesen. Es können jedoch
alternativ oder zusätzlich auch andere Betriebsparameter mittels des mindestens einen
Sensors erfasst werden, wie etwa die Porosität des Werkstücks, die Viskosität des
Fügemittels, die Schichtdicke des Fügemittels oder dergleichen mehr.
[0010] Insbesondere lassen sich unter Einsatz der Erfindung besonders hochwertige sogenannte
"Nullfugen" erstellen, bei denen die Fuge zwischen Beschichtungsmaterial und Werkstück
praktisch nicht mehr sichtbar ist. Darüber hinaus besitzt eine solche, qualitativ
hochwertig ausgeführte Nullfuge auch technische Vorteile, wie eine hohe Dichtigkeit
gegenüber Feuchtigkeit und eine hohe Festigkeit der Fügeverbindung.
[0011] Die Abschirmeinrichtung kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung auf vielfältige
Art und Weise ausgestaltet sein.
[0012] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abschirmeinrichtung einen Sperrfluidauslass
aufweist, um Sperrfluid zum Abschirmen des Sensorabschnitts abzugeben.
[0013] Hierdurch lässt sich auf besonders einfache Weise gewünschte Abschirmwirkung erzielen,
und es ergibt sich auch eine einfache Konstruktion der Vorrichtung, da eine Fluidversorgung
(wie etwa eine Druckluftversorgung) bei Maschinen der hier zur Rede stehenden Art
üblicherweise ohnehin vorhanden ist.
[0014] Besondere Synergien ergeben sich, wenn gemäß der Erfindung die Aktivierungseinrichtung
eine Auslassanordnung zum Abgeben eines bevorzugt erwärmten Fluids, insbesondere Gases,
zum Aktivieren des Fügemittels aufweist. In diesen Fällen ist mit der Auslassanordnung
im Fügebereich bereits eine geeignete Quelle für Fluid vorhanden, die mit minimalem
technischen Aufwand eine Zusatzfunktion zum Bereitstellen eines Sperrfluids zum Abschirmen
des Sensorabschnitts vorsehen kann.
[0015] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die Abschirmeinrichtung zumindest teilweise
in die Aktivierungseinrichtung integriert ist.
[0016] Die Abschirmeinrichtung lässt sich auf diese Weise nicht nur mit minimalem konstruktiven
Aufwand, sondern auch in einer besonders kompakten Bauform bereitstellen. Dabei ist
zu beachten, dass der Sensor die Betriebsgröße des Fügemittels in einem engen Fügespalt
zwischen Beschichtungsmaterial und Werkstück erfassen muss, sodass eine kompakte Bauweise
besondere Bedeutung für die technische Umsetzbarkeit und Konstruktion der Vorrichtung
besitzt.
[0017] Dabei ist es besonders bevorzugt, dass die Aktivierungseinrichtung, insbesondere
Auslassanordnung, mindestens einen Sperrfluidauslass aufweist, um Sperrfluid zum Abschirmen
des Sensorabschnitts abzugeben. Dabei wird besonders deutlich, dass das Vorsehen eines
Sperrfluidauslasses im Rahmen der vorliegenden Erfindung mit minimalem Aufwand und
ohne nennenswerte Änderung des Gesamtaufbaus möglich ist. Erfindungsgemäß dient ein
(ohnehin vorhandener) Fluidauslass der Auslassanordnung als Sperrfluidauslass, sodass
- abgesehen von einer geeigneten Anbindung oder Integration des Sensors an oder in
die Düsenanordnung - überhaupt keine konstruktive Änderung der Beschichtungsvorrichtung
erforderlich ist. Dennoch können erfindungsgemäß die oben genannten, erheblichen Vorteile
gegenüber dem Stand der Technik erzielt werden.
[0018] Alternativ oder zusätzlich ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung jedoch ebenso
möglich, dass mindestens ein Sperrfluidauslass unabhängig von den Fluidauslässen der
Auslassanordnung vorgesehen ist. Hierdurch kann je nach Konstruktion der Auslassanordnung
eine leichtere Anbindung des Sensors erzielt werden, was insbesondere auch leichteres
Nachrüsten bestehender Beschichtungsvorrichtungen ermöglichen kann.
[0019] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Abschirmeinrichtung eine Absaugeinrichtung
mit mindestens einer Absaugöffnung zum Erzeugen eines Sperrfluidstroms auf. Somit
kann nicht nur durch Einblasen, sondern auch durch Absaugen die gewünschte Sperrfluidwirkung
erzielt werden, wobei auch beide Konzepte kombiniert werden können.
[0020] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass der Sensor eingerichtet ist, ein Sensorsignal
zur Erfassung der Betriebsgröße des Fügemittels auszusenden und/oder zu empfangen,
das bevorzugt durch mindestens einen Sperrfluidauslass und/oder die mindestens eine
Absaugöffnung verläuft. Durch Integration des Pfades des Sensorsignals in die Struktur
des Sperrfluidauslasses kann eine räumliche Trennung zwischen der schmutzbehafteten
Außenseite (stromabwärts des Sperrfluidauslasses) und der geschützten Innenseite (stromaufwärts
des Sperrfluidauslasses) geschaffen werden, was zu einer besonders wirksamen Abschirmung
bei einfacher Konstruktion führt.
[0021] Dabei ist ergänzend oder in einer alternativen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
vorgesehen, dass die Vorrichtung neben der Abschirmeinrichtung mit einem Sperrfluidauslass
mindestens eine Umlenkeinrichtung zum Umlenken mindestens eines Sensorsignals aufweist.
[0022] Hierdurch wird einerseits eine besonders kompakte Bauweise insbesondere im Bereich
des sogenannten Fügespalt ermöglicht, denn üblicherweise muss im Fügespalt horizontal
getastet werden, während der Bauraum in horizontaler Richtung extrem begrenzt ist.
Durch die Umlenkeinrichtung kann das Sensorsignal im Bereich des Fügespalts der vorhandenen
Geometrie folgen und beispielsweise horizontal oder schräg verlaufen und anschließend
beispielsweise in die vertikale Richtung umgelenkt werden, sodass der Sensor außerhalb
des Fügespalts vorgesehen werden kann und sich insgesamt eine schmale Bauweise ergibt.
Hieraus ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass der Sensor als solcher mit gewissem
Abstand von dem meist sehr stark erwärmten Fügespalt angeordnet werdend kann, sodass
eine noch genauere Erfassung der relevanten Betriebsgröße ergibt.
[0023] Erfindungsgemäß kann eine Umlenkeinrichtung in die Aktivierungseinrichtung integriert
sein. Dies trägt, ebenso wie einige der obigen Maßnahmen zu einer kompakten Bauweise
und einer einfachen Konstruktion bei. Die Umlenkeinrichtung kann jedoch vorteilhaft
auch ganz oder teilweise unabhängig von der Aktivierungseinrichtung vorgesehen sein.
[0024] Die Umlenkeinrichtung kann im Rahmen der Erfindung auf vielfältige Art und Weise
ausgestaltet sein. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine
Umlenkeinrichtung ein Reflektionselement wie insbesondere einen Spiegel aufweist,
der bevorzugt eine polierte Metallfläche umfasst und ggf. teildurchlässig sein kann.
Es können jedoch auch andere Reflektionselemente wie etwa ein Prisma, ein Kristall
mit Bruchfläche etc. zum Einsatz kommen.
[0025] Erneut vereint ein solches Reflektionselement die Vorteile einer einfachen Konstruktion,
eines geringen Platzbedarfs und auch einer hohen Zuverlässigkeit in sich.
[0026] Alternativ oder zusätzlich ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung jedoch ebenfalls
möglich, dass mindestens eine Umlenkeinrichtung ein Signalführungselement wie insbesondere
einen Lichtwellenleiter aufweist. Hierdurch kann beispielsweise ein geringerer Justierungsaufwand
erzielt werden, und die Gefahr von Verschmutzungen oder Verstellungen andersartiger
Umlenkeinrichtungen wird minimiert.
[0027] Um im Dauerbetrieb präzise und zuverlässige Messergebnisse zu erzielen, ist gemäß
einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Sensor ein Pyrometer und/oder
Bolometer und/oder einen Halbleitersensor aufweist.
[0028] Darüber hinaus ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass ein Prüfsensor,
insbesondere Temperaturprüfsensor vorgesehen ist, der bevorzugt unabhängig von dem
(Temperatur-)Sensor in einem Bereich angeordnet ist, dessen Betriebsgröße der Sensor
erfassen kann.
[0029] Auf diese Weise ergibt sich eine besonders einfache Überprüfung und gegebenenfalls
auch Kalibrierung des erfindungsgemäßen Sensors.
[0030] Die oben genannten Vorteile lassen sich besonders ausgeprägt bei Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens erzielen, das in Patentanspruch 12 definiert ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0031]
Fig. 1 zeigt schematisch eine teilweise Perspektivansicht einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 zeigt schematisch eine teilweise Schnittansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 3 zeigt schematisch eine teilweise Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0032] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend ausführlich unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
[0033] Eine Vorrichtung 1 zum Beschichten eines Werkstücks 2 ist in Fig. 1 schematisch in
einer teilweisen Perspektivansicht gezeigt. Die Vorrichtung 1 dient zum Beschichten
von Werkstücken, die bevorzugt zumindest abschnittsweise aus Holz, Holzwerkstoffen,
Kunststoff oder dergleichen bestehen, wie sie im Bereich der Möbel- und Bauelementeindustrie
verbreitet zum Einsatz kommen. Bei dem Beschichtungsmaterial 2 kann es sich beispielsweise
um eine Schmalflächenbeschichtung (Kante) aus unterschiedlichsten Materialien wie
etwa Kunststoff, Furnier, Papier oder auch Metall handeln. Alternativ oder zusätzlich
kann jedoch auch eine Breitfläche oder jede andere beliebige Oberfläche eines Werkstücks
2 mit einem Beschichtungsmaterial 4 versehen werden.
[0034] Obgleich die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt ist, weist das Beschichtungsmaterial
4 in der vorliegenden Ausführungsform ein Fügemittel 4' auf, das auf der dem Werkstück
2 zugewandten Seite des Beschichtungsmaterials 4 vorgesehen ist. Bei dem Fügemittel
4' kann es sich beispielsweise um ein mittels Wärme aktivierbares Haftmittel wie etwa
einen Schmelzkleber handeln. Alternativ ist es auch denkbar, dass das Beschichtungsmaterial
4 eine integrale Schicht 4' aufweist, die durch Aktivierung Hafteigenschaften entfaltet,
wie etwa verschiedene aufschmelzbare Kunststoffe. Auch kann das gesamte Beschichtungsmaterial
4 aus einem entsprechenden Material bestehen, sodass keine diskrete Fügemittelschicht
4' vorliegt.
[0035] Die Beschichtungsvorrichtung 1 umfasst zunächst eine Andrückeinrichtung 10, die in
der vorliegenden Ausführungsform eine Andruckrolle aufweist und zum Andrücken des
Beschichtungsmaterials 4 an eine zu beschichtende Oberfläche 2' des Werkstücks 2 dient.
[0036] Darüber hinaus umfasst die Beschichtungsvorrichtung 1 eine Fördereinrichtung 20,
die in der vorliegenden Ausführungsform als Fördereinrichtung ausgebildet ist, beispielsweise
in Form eines Förderbandes, Förderriemens, Förderkette oder dergleichen. Es ist jedoch
zu beachten, dass anstelle einer Durchlauffördereinrichtung zum Fördern des Werkstücks
2 auch ein sogenanntes Stationärkonzept angewendet werden kann, bei welchem das Werkstück
2 während des Beschichtungsvorganges im Wesentlichen stationär ist und die Andrückeinrichtung
10 entlang des Werkstücks und gegebenenfalls auch um das Werkstück herum bewegt wird.
Auch Mischvarianten beider Konzepte sind im Rahmen der Erfindung möglich, wobei die
Fördereinrichtung 20 stets zum Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen dem Werkstück
2 und der Andrückeinrichtung 10 dient.
[0037] Darüber hinaus umfasst die Beschichtungsvorrichtung 1 eine Aktivierungseinrichtung
30, die in der vorliegenden Ausführungsform eine Düsenanordnung 32 zum Abgeben eines
erwärmten Fluids umfasst, welches zum Aktivieren des Fügemittels 4' dient. Wie in
Fig. 2 am besten zu erkennen ist, wird das erwärmte Fluid als Volumenstrom V über
eine Zuleitung 36 zu der Düsenanordnung 32 zugeführt, wobei stromaufwärts eine Fluidversorgung
sowie eine Erwärmungseinrichtung vorgesehen sind. Bei der Fluidversorgung kann es
sich vorteilhaft auch um eine Druckfluidversorgung handeln, die das Fluid mit einem
Überdruck rein beispielhaft von mindestens 1,5 bar zu der Düsenanordnung 32 zuführt.
[0038] Bei dem erwärmten (Druck-)Fluid kann es sich im einfachsten Falle um Heißluft handeln.
Es ist jedoch ebenso möglich, dass das Fluid andere Gase und gegebenenfalls auch Flüssigkeiten
bzw. Flüssigkeitströpfchen enthält. Ferner ist zu beachten, dass anstelle einer Düsenanordnung
auch eine andersartige Auslassanordnung zu Einsatz kommen kann, bei welcher das Fluid
beispielsweise durch ein Gewebe hindurch nach außen abgegeben wird.
[0039] Weitere Details der Beschichtungsvorrichtung 1 sind in den Figuren 2 und 3 schematisch
in Schnittansichten dargestellt, die jeweils eine unterschiedliche Ausführungsform
zeigen. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, weist die Beschichtungsvorrichtung 1 in der
vorliegenden Ausführungsform einen Temperatursensor 40 zum Erfassen einer Temperatur
des Fügemittels 4' auf, der beispielsweise als Pyrometer oder Bolometer oder Halbleitersensor
ausgeführt sein kann. Der Temperatursensor 40 sendet ein Sensorsignal wie etwa einen
Sensorstrahl 44 aus, der in der vorliegenden Ausführungsform über einen Umlenkspiegel
62 auf das Fügemittel 4' geleitet wird. Die entsprechende Reflektion wird über einen
Sensorabschnitt 42 des Temperatursensors 40 erfasst und ausgewertet, um auf die Temperatur
des Fügemittels 4' zu schließen.
[0040] Alternativ oder zusätzlich zu dem Temperatursensor können im Rahmen der Erfindung
auch andere Sensoren zur Erfassung einer Betriebsgröße zum Einsatz kommen, etwa zur
Erfassung der Porosität des Werkstücks, der Viskosität des Fügemittels, der Schichtdicke
des Fügemittels oder dergleichen mehr.
[0041] Bei dem Umlenkspiegel 62 handelt es sich in der vorliegenden Ausführungsform um ein
poliertes Blech aus Metall wie insbesondere V2A, obgleich auch andere Reflektionselemente
zum Einsatz kommen können, die ggf. auch teiltransparent sein können. Alternativ ist
es ebenso möglich, den Sensorstrahl 44 durch ein geeignetes Signalführungselement
wie etwa einen Lichtwellenleiter zu dem abzutastenden Fügemittel 4' zu leiten.
[0042] Darüber hinaus umfasst die Beschichtungsvorrichtung 1 eine Abschirmeinrichtung 50,
die dazu dient, den Sensorabschnitt 42 des Temperatursensors 40 gegenüber äußeren
Einflüssen wie insbesondere auch Verschmutzungen abzuschirmen. Zu diesem Zweck wirkt
einerseits das Gehäuse der Düsenanordnung 32 als Abschirmung gegenüber der Umgebung.
Darüber hinaus umfasst die Abschirmeinrichtung 50 der vorliegenden Ausführungsform
jedoch auch einen Sperrfluidauslass 52, der dazu dient, Sperrfluid zum Abschirmen
des Sensorabschnitts 42 abzugeben. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Temperatursensor
40 derart weitgehend in die Düsenanordnung 32 integriert, dass ein Fluidauslass 34
der Düsenanordnung 32, der auch zum Ausgeben von erwärmtem Fluid an das Fügemittel
4' verwendet werden kann, als Sperrfluidauslass 52 dient. Dies wird dadurch erreicht,
dass sich in der vorliegenden Ausführungsform das Sensorsignal 44, der zur Erfassung
der Temperatur des Fügemittels 4' dient, durch den Sperrfluidauslass 52 erstreckt.
Da durch diesen Sperrfluidauslass 52 jedenfalls im Betrieb der Beschichtungsvorrichtung
1 erwärmtes Fluid strömt, wird der Temperatursensor 40 und insbesondere der Sensorabschnitt
42 wirksam vor Umwelteinflüssen, Verschmutzungen, etc. geschützt, während gleichzeitig
eine präzise Erfassung der Temperatur der Fügemittelschicht 4' ermöglicht wird.
[0043] Darüber hinaus umfasst die Beschichtungsvorrichtung 1 in der vorliegenden Ausführungsform
einen Prüfsensor 70, der beispielsweise als Temperaturprüfsensor wie etwa als Temperaturwiderstand
ausgebildet sein kann. Der Temperaturprüfsensor 70 kann beispielsweise an einem Maschinenteil
der Beschichtungsvorrichtung 1 in einem Bereich angeordnet sein, dessen Temperatur
der Temperatursensor 40 prinzipiell erfassen kann, beispielsweise wenn gerade kein
Beschichtungsmaterial 4 in die Beschichtungsvorrichtung 1 eingelegt ist. In diesem
Zustand - ohne eingelegtes Beschichtungsmaterial 4 - kann dann ein Überprüfungs- oder
Kalibriervorgang durchgeführt werden, indem sowohl mittels des Temperaturprüfsensors
70 als auch mittels des Temperatursensors 40 die Temperatur des betreffenden Maschinenbereichs
gemessen und miteinander abgeglichen wird. Hierdurch lässt sich die Zuverlässigkeit
und Präzision der erfindungsgemäßen Temperaturmessung weiter steigern.
[0044] Der Betrieb der erfindungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung 1 vollzieht sich beispielsweise
wie folgt. Während ein zu beschichtendes Werkstück 2 mittels der Fördereinrichtung
20 in der durch einen Pfeil in Fig. 1 gekennzeichneten Durchlaufrichtung gefördert
wird, wird die Fügemittelschicht 4' des ebenfalls zugeführten Beschichtungsmaterials
4 mittels der Aktivierungseinrichtung 30 durch heißes Druckfluid aktiviert. Simultan
hierzu wird die tatsächlich erreichte Temperatur des Fügemittels 4' unter Einsatz
des Temperatursensors 40 erfasst und anschließend mit einer Solltemperatur bzw. einem
Solltemperaturbereich des Fügemittels 4' verglichen. Falls die erfasste Temperatur
von der Temperatur des Fügemittels 4' abweicht bzw. außerhalb des Sollbereichs liegt,
können verschiedene Betriebsparameter angepasst werden, um die erfasste Temperatur
näher an die Solltemperatur zu bringen. Neben einer Anpassung der Temperatur, des
Drucks oder des Volumenstroms des von der Aktivierungseinrichtung 30 ausgegebenen
Fluids kann beispielsweise auch die Durchlaufgeschwindigkeit verändert werden, da
auch hierdurch der Energieeintrag variiert wird.
[0045] Obgleich bei den vorstehend offenbarten Ausführungsformen eine Aktivierungseinrichtung
in Form einer Düsenanordnung für Fluid beschrieben wurde, können im Rahmen der Erfindung
auch andere Aktivierungseinrichtungen zum Einsatz kommen, wie etwa Laser, Mikrowelle,
Ultraschall, Infrarot, Plasma oder dergleichen. Auch bei diesen Aktivierungseinrichtungen
kann vorteilhaft ein durch eine Abschirmeinrichtung abgeschirmter Temperatursensor
zum Einsatz kommen, um den Fügeprozess vorteilhaft und vor allem auch zuverlässig
und dauerhaft zu optimieren.
[0046] Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform der Erfindung entspricht weitgehend der vorstehend
beschriebenen, in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, sodass nachfolgend nur auf die
Unterschiede zwischen beiden Ausführungsformen eingegangen wird. So ist bei der in
Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ein eigener, im Wesentlichen L-förmiger Kanal 54
in der Düsenanordnung 32 vorgesehen, der zur Aufnahme des Temperatursensors 40 sowie
der Umlenkeinrichtung 60 dient. Ferner umfasst die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform
einen Sperrfluidauslass 52, der unabhängig von den Fluidauslässen 34 der Düsenanordnung
10 vorgesehen ist.
[0047] Neben dem L-förmigen Kanal 54 besitzt die Düsenanordnung 32 eine Fluidkammer 36',
die über die Zuleitung 36 mit dem Druckfluid versorgt wird und dieses an die Fluidauslässe
34 verteilt. Diese Fluidkammer 36' steht über einem Durchgang 38 mit der L-förmigen
Kammer 54 derart in Verbindung, dass sich ein Sperrfluidstrom in die L-förmige Kammer
54 einstellt, welcher die L-förmige Kammer 54 über den Sperrfluidauslass 52 verlässt.
Durch diesen Sperrfluidauslass 52 hindurch erfasst der Temperatursensor 40 die Temperatur
des Fügemittels 4', wobei er erneut wirksam und dauerhaft vor äußeren Einflüssen wie
insbesondere Verschmutzungen geschützt ist.
1. Vorrichtung (1) zum Beschichten eines Werkstücks (2), das bevorzugt zumindest abschnittsweise
aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff oder dergleichen besteht, umfassend:
eine Andrückeinrichtung (10) zum Andrücken eines Beschichtungsmaterials (4) an eine
zu beschichtende Oberfläche (2') des Werkstücks (2),
eine Fördereinrichtung (20) zum Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen dem Werkstück
(2) und der Andrückeinrichtung (10),
einer Aktivierungseinrichtung (30) zum Aktivieren eines Fügemittels (4'), das zum
Fügen des Beschichtungsmaterials (4) auf die zu beschichtende Oberfläche (2') des
Werkstücks (2) dient,
einen Sensor (40), insbesondere Temperatursensor, welcher eingerichtet ist, ein Sensorsignal
(44) zur Erfassung einer Betriebsgröße, insbesondere Temperatur, des Fügemittels (4')
auszusenden und/oder zu empfangen,
eine Abschirmeinrichtung (50) zum Abschirmen eines Sensorabschnitts (42) des Sensors
(40),
dadurch gekennzeichnet, dass
(i) die Abschirmeinrichtung (50) zumindest teilweise in die Aktivierungseinrichtung
(30) integriert ist, welche mindestens einen Sperrfluidauslass (52) aufweist, um Sperrfluid
zum Abschirmen des Sensorabschnitts abzugeben,
und/oder
(ii) die Vorrichtung (1) eine Umlenkeinrichtung (60) zum Umlenken mindestens des Sensorsignals
(44) aufweist, wobei die Umlenkeinrichtung (60) ein Reflektionselement (62) umfasst,
und/oder die Umlenkeinrichtung (60) ein Signalführungselement, wie insbesondere einen
Lichtwellenleiter, aufweist.
2. Vorrichtung nach Alternative (ii) von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmeinrichtung (50) einen Sperrfluidauslass (52) aufweist, um Sperrfluid
zum Abschirmen des Sensorabschnitts (42) abzugeben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierungseinrichtung (30) eine Auslassanordnung, wie insbesondere eine Düsenanordnung
(32), zum Abgeben eines bevorzugt erwärmten Fluids, insbesondere Gases, zum Aktivieren
des Fügemittels aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassanordnung (32) mindestens den Sperrfluidauslass (52) aufweist, um Sperrfluid
zum Abschirmen des Sensorabschnitts abzugeben.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Fluidauslass der Auslassanordnung (32) als Sperrfluidauslass (52)
dient.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sperrfluidauslass (52) unabhängig von den Fluidauslässen (34) der
Auslassanordnung (32) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmeinrichtung eine Absaugeinrichtung mit mindestens einer Absaugöffnung
zum Erzeugen eines Sperrfluidstroms aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (40) eingerichtet ist, das Sensorsignal (44) zur Erfassung der Betriebsgröße
des Fügemittels (4') auszusenden und/oder zu empfangen, das durch mindestens einen
Sperrfluidauslass (52) und/oder mindestens eine Absaugöffnung verläuft.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtung (60) in die Aktivierungseinrichtung (30) integriert ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (40) ein Pyrometer und/oder Bolometer und/oder einen Halbleitersensor
aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Prüfsensor, insbesondere Temperaturprüfsensor (70) vorgesehen ist, der bevorzugt
unabhängig von dem Sensor (40) in einem Bereich angeordnet ist, dessen Betriebsgröße
der Sensor (40) erfassen kann.
12. Verfahren zum Beschichten eines Werkstücks (2), das bevorzugt zumindest abschnittsweise
aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff oder dergleichen besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verfahren unter Einsatz einer Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
durchgeführt wird, mit den Schritten:
Aktivieren eines Fügemittels (4'), das zum Fügen eines Beschichtungsmaterials (4)
auf eine zu beschichtende Oberfläche (2') des Werkstücks (2) dient, mittels der Aktivierungseinrichtung
(30),
Erfassen einer Betriebsgröße, insbesondere Temperatur des Fügemittels (4') unter Einsatz
des Sensors (40),
Vergleichen der erfassten Betriebsgröße mit einer Sollbetriebsgröße des Fügemittels
(4'), und
Anpassen mindestens eines Betriebsparameters, insbesondere der mittels der Aktivierungseinrichtung
(30) in das Fügemittel (4') eingebrachten Energie, um die erfasste Betriebsgröße näher
an die Sollbetriebsgröße zu bringen.
1. Device (1) for coating a workpiece (2) which preferably consists, at least partially,
of wood, wood-based material, plastic or the like, comprising:
a pressing unit (10) for pressing a coating material (4) onto a surface (2') of the
workpiece (2) which is to be coated,
a conveyor unit (20) for inducing a relative movement between the workpiece (2) and
the pressing device (10),
an activation device (30) for activating a bonding agent (4') which is used for bonding
the coating material (4) to the surface (2') of the workpiece (2) to be coated,
a sensor (40), in particular a temperature sensor, which is configured to transmit
and/or receive a sensor signal (44) for measuring an operating variable, in particular
temperature, of the bonding agent (4'),
a shielding device (50) for shielding a sensor section (42) of the sensor (40),
characterised in that
(i) the shielding device (50) is at least partially integrated into the activation
device (30) which has at least one barrier fluid outlet (52) to dispense barrier fluid
for shielding the sensor section,
and/or
(ii) the device (1) has a deflection device (60) for deflecting at least the sensor
signal (44), wherein the deflection device (60) comprises a reflection element (62),
and/or the deflection device (60) has a signal guide element, such as in particular
a fibre optic cable.
2. Device according to alternative (ii) of claim 1, characterised in that the shielding device (50) has a barrier fluid outlet (52) to dispense barrier fluid
for shielding the sensor section (42).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the activation device (30) has an outlet arrangement, such as in particular a nozzle
arrangement (32), for dispensing a preferably heated fluid, in particular gas, for
activating the bonding agent.
4. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the outlet arrangement (32) has at least the barrier fluid outlet (52) to dispense
barrier fluid for shielding the sensor section.
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that at least one fluid outlet of the outlet arrangement (32) serves as a barrier fluid
outlet (52).
6. Device according to one of the preceding claims, characterised in that at least one barrier fluid outlet (52) is provided independently of the fluid outlets
(34) of the outlet arrangement (32).
7. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the shielding device has a suction device having at least one suction opening for
generating a barrier fluid flow.
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the sensor (40) is configured to transmit and/or receive the sensor signal (44) for
measuring the operating variable of the bonding agent (4') passing through at least
one barrier fluid outlet (52) and/or at least one suction opening.
9. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the deflection device (60) is integrated into the activation device (30).
10. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the sensor (40) comprises a pyrometer and/or bolometer and/or a semiconductor sensor.
11. Device according to one of the preceding claims, characterised in that a test sensor, in particular a temperature test sensor (70) is provided which is
preferably arranged independently of the sensor (40) in a region the operating variable
of which the sensor (40) can measure.
12. Method for coating a workpiece (2) which preferably consists, at least partially,
of wood, wood-based materials, plastic or the like,
characterised in that
the method is carried out using a device (1) according to one of the preceding claims,
with the steps:
activating a bonding agent (4') which serves to bond a coating material (4) to a surface
(2') of the workpiece (2) which is to be coated by means of the activation device
(30),
measuring an operating variable, in particular a temperature, of the bonding agent
(4') using the sensor (40),
comparing the measured operating variable with a target operating variable of the
bonding agent (4'), and
adjusting at least one operating parameter, in particular the energy introduced into
the bonding agent (4') by means of the activation device (30), in order to bring the
measured operating variable closer to the target operating variable.
1. Dispositif (1) de revêtement d'une pièce (2), qui est constituée préférablement au
moins par sections de bois, de matériaux dérivés du bois, de matière plastique ou
similaires, comprenant :
un appareil de pressage (10) destiné à presser un matériau de revêtement (4) sur une
surface (2') à revêtir de la pièce (2),
un appareil de convoyage (20) destiné à provoquer un mouvement relatif entre la pièce
(2) et l'appareil de pressage (10),
un appareil d'activation (30) destiné à activer un moyen d'assemblage (4'), qui sert
à assembler le matériau de revêtement (4) sur la surface (2') à revêtir de la pièce
(2),
un capteur (40), en particulier un capteur de température, qui est mis au point pour
émettre et/ou recevoir un signal de capteur (44) pour détecter une grandeur de fonctionnement,
en particulier la température, du moyen d'assemblage (4'),
un appareil de protection (50) destiné à protéger une section de capteur (42) du capteur
(40), caractérisé en ce que
(i) l'appareil de protection (50) est intégré au moins en partie dans l'appareil d'activation
(30) qui présente au moins une sortie de fluide d'étanchéité (52) pour délivrer du
fluide d'étanchéité pour protéger la section de capteur,
et/ou
(ii) le dispositif (1) présente un appareil de renvoi (60) destiné à renvoyer au moins
le signal de capteur (44), dans lequel l'appareil de renvoi (60) comprend un élément
de réflexion (62) et/ou l'appareil de renvoi (60) présente un élément de guidage de
signal, comme en particulier une fibre optique.
2. Dispositif selon l'alternative (ii) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil de protection (50) présente une sortie de fluide d'étanchéité (52) pour
délivrer du fluide d'étanchéité pour protéger la section de capteur (42).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que l'appareil d'activation (30) présente un ensemble de sortie, comme en particulier
un ensemble de buses (32), pour délivrer un fluide préférablement chauffé, en particulier
un gaz, pour activer le moyen d'assemblage.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble de sortie (32) présente au moins la sortie de fluide d'étanchéité (52)
pour délivrer du fluide d'étanchéité pour protéger la section de capteur.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une sortie de fluide de l'ensemble de sortie (32) sert de sortie de fluide
d'étanchéité (52).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une sortie de fluide d'étanchéité (52) est prévue indépendamment des sorties
de fluide (34) de l'ensemble de sortie (32).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de protection présente un appareil d'aspiration avec au moins une ouverture
d'aspiration pour générer un flux de fluide d'étanchéité.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capteur (40) est mis au point pour émettre et/ou recevoir le signal de capteur
(44) pour détecter la grandeur de fonctionnement du moyen d'assemblage (4') qui passe
par au moins une sortie de fluide d'étanchéité (52) et/ou au moins une ouverture d'aspiration.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de renvoi (60) est intégré dans l'appareil d'activation (30).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capteur (40) présente un pyromètre et/ou un bolomètre et/ou un capteur semiconducteur.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un capteur de contrôle, en particulier un capteur de contrôle de température (70),
est prévu, qui est disposé préférablement indépendamment du capteur (40) dans une
zone dont la grandeur de fonctionnement peut être détectée par le capteur (40).
12. Procédé de revêtement d'une pièce (2), qui est constituée préférablement au moins
par sections de bois, de matériaux dérivés du bois, de matière plastique ou similaires,
caractérisé en ce que
le procédé est réalisé en utilisant un dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, avec les étapes :
d'activation d'un moyen d'assemblage (4') qui sert à l'assemblage d'un matériau de
revêtement (4) sur une surface (2') à revêtir de la pièce (2), au moyen de l'appareil
d'activation (30),
de détection d'une grandeur de fonctionnement, en particulier de la température du
moyen d'assemblage (4') en utilisant le capteur (40),
de comparaison de la grandeur de fonctionnement détectée à une grandeur de fonctionnement
de consigne du moyen d'assemblage (4'), et
d'adaptation d'au moins un paramètre de fonctionnement, en particulier de l'énergie
introduite au moyen de l'appareil d'activation (30) dans le moyen d'assemblage (4')
pour rapprocher la grandeur de fonctionnement détectée de la grandeur de fonctionnement
de consigne.