Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Leuchten mit mechanischer Leuchtradiusregulierung.
Hintergrund der Erfindung (und Stand der Technik)
[0002] Als Leuchte, fachsprachlich auch Luminaire, wird eine Vorrichtung bezeichnet, in
die ein Leuchtmittel fest eingebaut ist oder reversibel eingebaut werden kann und
die zur Beleuchtung dient. Leuchten gibt es in verschiedenen Bauarten wie Deckenleuchten
(als Deckenbogen und Deckenkrone), Wandleuchten (als Balkenleuchte), Tischleuchten
(wie Schreibtischleuchten), Standleuchten oder Straßenleuchten. Sie können fest installiert
oder mobil sein. Sie können elektrisch aus dem Stromnetz, mit Akkumulatoren oder mit
Batterien, aber auch mit Gas betrieben werden.
[0003] Bei der Planung von Beleuchtung im Allgemeinen und von Beleuchtungsanlagen im Speziellen
sind diverse lichttechnische Gütemerkmale zu beachten. Hierzu zählen beispielsweise
Parameter wie Lichtlenkung und Lichtsteuerung, Leuchtdichteverteilung, Beleuchtungsstärke,
Blendungsbegrenzung, Lichtrichtung und Schattigkeit sowie Lichtfarbe.
[0004] Problematisch ist in diesem Zusammenhang zumeist, dass eine Leuchte, sobald sie erst
zusammengebaut und fest installiert ist, unabhängig von ihrem Leuchtmittel und dessen
potentieller elektronischer Regulierbarkeit, hinsichtlich der genannten Parameter
nicht bzw. kaum mehr verändert werden kann. Es mangelt daher bei bekannten Leuchten
und Systemen an Variabilität hinsichtlich der genannten Parameter und insbesondere
in der Lichtlenkung, Lichtausnutzung im Allgemeinen, sowie hinsichtlich einer mechanischen
Steuerung von Abstrahlwinkel und Leuchtradius einer bereits installierten Leuchte
im Besonderen.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben beschriebenen Nachteile zu
überwinden, und insbesondere eine Trägervorrichtung für eine Leuchte sowie eine Leuchte
zur Verfügung zu stellen, deren Abstrahlwinkel und Leuchtradius während des Zusammenbaus
und im bereits zusammengebauten Zustand mechanisch variierbar sind.
[0006] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Trägervorrichtung für eine Leuchte vorgesehen,
die einen Trägerkörper, der einen oberen Teil, wenigstens einen mittleren Teil und
einen unteren Teil aufweist und wenigstens eine Leuchtmittelaufnahme aufweist. Der
Trägerkörper ist dabei in Form einer Spule ausgebildet, wobei sich der obere Teil
zum mittleren Teil hin verjüngt und wobei sich der untere Teil vom mittleren Teil
weg verbreitert. Außerdem weist der mittlere Teil wenigstens einen tonnenförmigen
und/oder zylinderförmigen Abschnitt auf.
[0007] Der Trägerkörper der Trägervorrichtung weist vorzugsweise einen weiteren Abschnitt
am unteren Teil auf, der vorzugsweise zylindrisch geformt ist. Weiterhin weist die
Trägervorrichtung vorzugsweise einen Stromanschluss auf. Zudem kann der Trägerkörper
jeweils zwischen dem oberen Teil und dem mittleren Teil und/oder zwischen dem mittleren
Teil und dem unteren Teil optional wenigstens eine Nut aufweisen.
[0008] Weiterhin besteht der Trägerkörper vorzugsweise aus wenigstens zwei Elementen, wobei
die wenigstens zwei Elemente des Trägerkörpers ineinandergesteckt, miteinander verschraubt
oder verklebt sind. Außerdem ist der Trägerkörper der erfindungsgemäßen Trägervorrichtung
bevorzugt spritzgegossen, gedreht oder gefräst und noch bevorzugter aus einem Stück
besteht. Darüber hinaus ist der Trägerkörper vorzugsweise mit einer Halterung mit
Zugentlastung einstückig ausgeführt.
[0009] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist weiterhin eine Leuchte vorgesehen, die Folgendes
aufweist: eine erfindungsgemäße Trägervorrichtung, eine Vielzahl von Stäben, wenigstens
einen Ring aus flexiblem Material, wenigstens ein Leuchtmittel und eine Halterung.
[0010] Der wenigstens eine Ring ist dabei vorzugsweise eingerichtet ist, jeden Stab der
Vielzahl von Stäben in ein- oder mehrschichtiger Anordnung auf der Trägervorrichtung
zu halten und/oder abzustützen. Das wenigstens eine Leuchtmittel ist bevorzugt auf
der Oberseite und/oder auf der Unterseite der Trägervorrichtung angebracht. Die Vielzahl
von Stäben besteht optional aus einem wenigstens teilweise opaken Material und/oder
einem wenigstens teilweise transluzentem Material. Außerdem sind die Stäbe der Vielzahl
von Stäben vorzugsweise aus Holz und/oder aus Kunststoff und/oder aus Glas und/oder
aus Plexiglas und/oder aus Metall und/oder Carbon gefertigt.
[0011] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zudem ein Bausatz für eine Leuchte vorgesehen,
der Folgendes aufweist: eine erfindungsgemäße Trägervorrichtung, eine Vielzahl von
Stäben, wenigstens ein Ring aus flexiblem Material, wenigstens ein Leuchtmittel und
eine Halterung.
[0012] Außerdem besteht der wenigstens eine Ring der erfindungsgemäßen Leuchte und/oder
des erfindungsgemäßen Bausatzes vorzugsweise aus fünf Ringen.
[0013] Darüber hinaus ist bei der erfindungsgemäßen Leuchte oder dem erfindungsgemäßen Bausatz
der Trägerkörper bevorzugt mit der Halterung mit Zugentlastung einstückig ausgeführt.
[0014] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zudem ein Verfahren zum Zusammensetzen einer
erfindungsgemäßen Leuchte vorgesehen, das folgende Schritte aufweist: Positionieren
wenigstens eines flexiblen Rings aus einer Vielzahl von flexiblen Ringen auf dem mittleren
Teil eines Trägerkörpers einer erfindungsgemäßen Trägervorrichtung; Positionieren
einer Vielzahl von Stäben zwischen dem mittleren Teil des Trägerkörpers und dem wenigstens
einen flexiblen Ring; und Konfigurieren des Leuchtradius der Leuchte mittels Repositionieren
einzelner Stäbe aus der Vielzahl von Stäben.
Zusammenfassung der Erfindung
[0015] Die oben genannte Aufgabe und weitere Probleme werden durch eine Trägervorrichtung
für eine Leuchte, eine Leuchte, einen Bausatz für eine Leuchte sowie durch ein Verfahren
zum Zusammensetzen einer Leuchte gemäß den beigefügten unabhängigen Ansprüchen gelöst.
Die abhängigen Ansprüche betreffen besondere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Die Erfindung sowie weitere Einzelheiten und Vorteile derselben werden nachfolgend
an bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seiten- sowie eine Schnittansicht A-A eines Trägerkörpers einer
Trägervorrichtung für eine Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
- Fig. 2A
- eine Seitenansicht einer Trägervorrichtung für eine Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2B
- eine isometrische Ansicht der Trägervorrichtung gemäß Fig. 2A;
- Fig. 2C
- eine weitere isometrische Ansicht der Trägervorrichtung gemäß Fig. 2A;
- Fig. 3
- eine weitere Seitenansicht der Trägervorrichtung der Fig. 2A mit Ringen aus flexiblem
Material;
- Fig. 4A bis 4F
- jeweils eine Seitenansicht einer teilweise zusammengesetzten Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wobei der Zusammensetzungsgrad von Fig. 4A bis Fig. 4F
sukzessive zunimmt;
- Fig. 5A
- eine Seitenansicht einer komplett zusammengesetzten Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5B
- eine Seitenansicht einer weiteren komplett zusammengesetzten Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5C
- eine Seitenansicht einer weiteren komplett zusammengesetzten Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6A
- eine isometrische Ansicht einer weiteren komplett zusammengesetzten Leuchte mit Blick
von unten;
- Fig. 6B
- eine weitere isometrische Ansicht zusammengesetzten Leuchte der Fig. 6A mit Blick
von oben.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
[0017] In der vorliegenden Beschreibung beziehen sich die Ausdrücke oben, unten, rechts
und links sowie ähnliche Angaben auf die in den Figuren dargestellten Ausrichtungen
bzw. Anordnungen und dienen nur zur Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Diese Ausdrücke
können bevorzugte Anordnungen zeigen, sind jedoch nicht im einschränkenden Sinne zu
verstehen.
[0018] Weiter bedeuten die Ausdrücke "im Wesentlichen", "ungefähr", "etwa" und ähnliche
Ausdrücke, dass Abweichungen von +/-10%, bevorzugt +/-5%, vom genannten Wert zulässig
sind.
[0019] Candela (cd) ist die Maßeinheit der Lichtstärke (Lichtstrom pro Raumwinkel). Je kleiner
der Winkel, desto größer die Bündelung und der Candela-Wert. Lumen (Im) ist die Maßeinheit
des Lichtstroms. Der Lichtstrom ist die gesamte Lichtmenge, die ein Leuchtmittel abgibt.
Lux (Ix) ist die Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke E. Diese gibt die Intensität
wieder, mit der eine Fläche beleuchtet wird. Wenn 1 Lumen homogen auf eine Fläche
von 1m
2 fällt, ist E = 1 Ix = 1 Im/m
2.
[0020] Mit dem Begriff Abstrahlwinkel wird im Folgenden ein Aspekt der Richtcharakteristik
von Leuchtmitteln beschrieben. Die Richtcharakteristik meint die winkelabhängige Lichtstärke
(die in Candela gemessen wird). Sie wird verwendet, um einerseits die Ausleuchtung
von Flächen oder die Blendwirkung der Lichtquelle andererseits zu beurteilen.
[0021] Im Falle gerichteter Lichtquellen (unter die auch LEDs fallen) meint der Abstrahlwinkel
jenen Winkel, der von den seitlichen Punkten, mit der das Licht vom Leuchtmittel abstrahlt,
noch mit halber Maximal-Lichtstärke eingeschlossen wird. Aus diesem Grund wird der
Abstrahlwinkel auch als Halbwertswinkel bezeichnet. Anders formuliert: Der Abstrahlwinkel
gibt Auskunft darüber, in welchem Winkel das Licht abgestrahlt wird. Dieser gilt gleichermaßen
für Leuchten, die hängend, beispielsweise von einer Zimmerdecke oder einer Aufhängungskonstruktion,
stehend oder anderweitig befestigt, beispielsweise mittels Klemmen, im auszuleuchtenden
Raum angeordnet sind.
[0022] Weiterhin bezeichnet im Folgenden der Begriff des Leuchtradius die allgemeine Abstrahlung
bzw. Abstrahlungsform von Licht, die eine Leuchte gemäß der vorliegenden Offenbarung
erzeugt. Der Leuchtradius ist, je nach im Folgenden dargelegter Ausführungsform, variabel.
Die Abstrahlung geht dabei von wenigstens einem Leuchtmittel aus und wird mittels
weiterer, mechanisch reversibel angeordneter Bauteile einer Leuchte gelenkt bzw. gesteuert.
Die entsprechende Lenkung bzw. Lichtführung des originären Lichtkegels betrifft die
gewünschte dreidimensional-geometrische Form des Leuchtradius. Die Steuerung bezieht
sich auf die abgestrahlte Lichtmenge und -beschaffenheit. In diesem Zusammenhang wird
im Folgenden geometrisch zwischen seitlichen Anteilen des Leuchtradius und Anteilen
des Leuchtradius in Abstrahlrichtung des Leuchtmediums bzw. der Leuchtmedien unterschieden.
[0023] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Seiten- sowie eine Schnittansicht A-A eines Trägerkörpers
(3) einer Trägervorrichtung für eine Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, weist die Trägervorrichtung einen Trägerkörper
(3) auf, der vorzugsweise rotationssymmetrisch zur Schnittlinie A-A ist. Wie insbesondere
die Schnittdarstellung zeigt, so ist der Trägerkörper (3) hier aus einem Stück gefertigt.
Er kann jedoch auch (nicht gezeigt) aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt sein.
Zudem weist der Trägerkörper (3) sowohl an seiner Innen-, als auch an seiner Außenseite
unterschiedliche geometrische Abschnitte auf, die zylinderförmig, bauchig, konisch,
abgeschrägt, stufig und dergleichen sein können.
[0024] Die Fig. 2A zeigt eine Seitenansicht einer Trägervorrichtung (1) für eine Leuchte
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Fig. 2B und 2C zeigen
zwei isometrische Ansichten der in Fig. 2A dargestellten Trägervorrichtung (1).
[0025] Die Trägervorrichtung (1) gemäß Fig. 2A weist einen Trägerkörper (3) auf, der einen
oberen Teil (5), wenigstens einen mittleren Teil (7) und einen unteren Teil (9) sowie
einen optionalen weiteren Teil (10) am unteren Teil (9) aufweist, sowie wenigstens
eine Leuchtmittelaufnahme bzw. Fassung (11). In Fig. 2A ist zudem ein Leuchtmittel
(12) reversibel in der Leuchtmittelaufnahme (11) befestigt. Optional kann das Leuchtmittel
(12), beispielsweise im Falle einer oder mehrerer LED's, auch festverankert, beispielsweise
im Material der Trägervorrichtung (1) eingegossen, werden. Weiterhin befindet sich
die Leuchtmittelaufnahme (11) in der Fig. 2A am unteren Teil (9) des Trägerkörpers
(3). Optional kann die Leuchtmittelaufnahme (11) entweder stattdessen oder zusätzlich
am oberen Teil (5) oder an seitlichen Rändern der Trägervorrichtung (1) vorgesehen
sein.
[0026] Weiterhin ist der Trägerkörper (3) der Trägervorrichtung (1) in Fig. 2A in Form einer
Spule ausgebildet, wobei sich der obere Teil (5) zum mittleren Teil (7) hin verjüngt
und wobei sich der untere Teil (9) vom mittleren Teil (7) weg verbreitert. Zudem weist
der mittlere Teil (7) wenigstens einen tonnenförmigen und/oder zylinderförmigen Abschnitt
auf. Der weitere Teil (10) ist vorzugsweise zylindrisch geformt, kann alternativ bezüglich
des Zentrums des Leuchtmittels (12) aber auch leicht konisch nach innen zulaufen oder
sich konisch nach außen hin öffnen. Der Trägerkörper (3) ist vorzugsweise rotationssymmetrisch
oder ellipsenförmig ausgelegt. Der Trägerkörper (3) ist weiterhin fertigungsbedingt
vorzugsweise einteilig gegossen oder aus Vollmaterial gefräst bzw. gedreht. Alternativ
kann der Trägerkörper (3) aus wenigstens zwei Elementen bestehen, wobei die wenigstens
zwei Elemente des Trägerkörpers (3) ineinandergesteckt, miteinander verschraubt oder
verklebt bzw. vulkanisiert sind. Alternativ kann insbesondere der mittlere Teil (7)
mehrteilig ausgebildet sein. Je nach Art der gewählten Anordnung der jeweiligen Teile
bzw. Teilung weisen die wenigstens zwei Elemente optional komplementäre Anordnungen
von Schraub-, Rast-, Kleb- und/oder Steckverbindungen, oben, unten, rechts, links
oder seitlich des Trägerkörperelements auf.
[0027] Der Trägerkörper (1) kann aus Kunststoff, insbesondere Plexiglas, oder Metall gefertigt
sein. Die Verwendung von elektrisch nicht leitendem Kunststoff hat in diesem Zusammenhang
den Vorteil, dass auf etwaige Isolierungen zwischen dem Trägerkörper (1) und sämtlichen
Kabeln bzw. dem Stromanschluss (13) verzichtet werden kann. Die Verwendung eines lichtdurchlässigen
Kunststoffs wird bevorzugt, da hierbei die vom Leuchtmittel abgestrahlte Lichtmenge
im Rahmen der erfindungsgemäßen Leuchtradiussteuerung besonders effektiv ausgenutzt
werden kann.
[0028] Vorzugsweise weist die Trägervorrichtung (1) der Fig. 2A weiterhin einen Stromanschluss
(13) auf. Dieser kann in Form einer Anschlussmöglichkeit für ein oder mehrere Stromkabel
ausgebildet sein. Alternativ kann der Stromanschluss (13) für Batterie- oder Akkubetrieb,
mit oder ohne Ladestation, oder kabellose Stromzufuhr, beispielsweise über NFC (Near
Field Communication) ausgelegt sein.
[0029] Vorzugsweise weist der Trägerkörper (3) jeweils zwischen dem oberen Teil (5) und
dem mittleren Teil (7) und/oder zwischen dem mittleren Teil (7) und dem unteren Teil
(9) eine Nut (15) auf.
[0030] Die Fig. 2B und 2C zeigen isometrische Ansichten der Trägervorrichtung (1) gemäß
Fig. 1A. Insbesondere zeigen die Fig. 1B und 1C verschiedene Ansichten des beispielhaft
eingesetzten Leuchtmittels (12). Das Leuchtmittel (12) schließt mit dem weiteren Teil
(10) vorzugsweise bündig ab. Weiterhin ist das Leuchtmittel (12) vorzugsweise derart
im Trägerkörper (1) versenkt, dass der weitere Teil (10) nicht vom Leuchtmittel (12)
ver- bzw. bedeckt wird.
[0031] Fig. 3 zeigt eine weitere Seitenansicht der Trägervorrichtung (1) der Fig. 2A, wobei
Ringe (17) aus flexiblem Material auf dem mittleren Teil (7) angebracht wurden. Insbesondere
sitzen hier zwei optionale schmale bzw. innere Ringe (17a), beispielsweise O-Ringe,
in den optionalen Nuten (15) der Trägervorrichtung (1), wobei Nutdurchmesser, Toleranzen
und Oberflächengüte derart ausgewählt sind, dass die schmalen Ringe (17a) nur minimales
bis kein Spiel aufweisen. Die Trägervorrichtung (1) der vorliegenden Erfindung kann
jedoch auch ohne oder mit nur einem derartigen schmalen Ring (17a) verwendet werden.
[0032] Die Fig. 3 zeigt weiterhin zwei optionale mittlere Ringe (17b) aus flexiblem Material
mit mittlerem Durchmesser und mittlerer Stärke, beispielsweise O-Ringe, die lose auf
dem mittleren Teil (7) der Trägervorrichtung (1) aufliegen. Die Trägervorrichtung
(1) der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch ohne oder mit nur einem derartigen
mittleren Ring (17b) verwendet werden.
[0033] Außerdem zeigt die Fig. 3 einen äußeren Ring (17c) mit größtem Durchmesser und wenigstens
mittlerer, vorzugsweise größter Stärke, beispielsweise ein O-Ring, der lose auf dem
mittleren Teil (7) des Trägerkörpers (3) aufliegt und erforderlich ist, um eine Leuchte
gemäß den Fig. 4 bis 6 zusammenzubauen. Alternativ kann der Ring (17c) auch eine kleinere
Stärke haben als ein beschriebener Ring (17b) mit mittlerer Stärke.
[0034] Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine Leuchte (20) mit einer Trägervorrichtung (1) wie beispielhaft
im Zusammenhang mit den Fig. 1, 2A bis 2C und 3 beschrieben. Die Leuchte (20) der
Fig. 4 bis 6 weist außerdem eine Vielzahl von Stäben (22), wenigstens einen Ring (17)
aus flexiblem Material, beispielsweise ein O-Ring, wenigstens ein Leuchtmittel (12)
und eine Halterung (24) auf.
[0035] Darüber hinaus ist der Trägerkörper (1) vorzugsweise mit der Halterung (24) mit Zugentlastung
einstückig ausgeführt. Die Zugentlastung ist an der Halterung (24) beispielsweise
seitlich in Fig. 2A- 2C in Form einer Nabenschraube zu sehen. Andere Formen der Zugentlastung
sind möglich, beispielsweise s-förmige Umschlingungen, Pressen, Klemmen, Nut-Feder-Passungen,
etc.
[0036] Die Fig. 4A bis 4F zeigen jeweils eine Seitenansicht einer teilweise zusammengesetzten
Leuchte gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei der Zusammensetzungsgrad
von Fig. 4A bis Fig. 4F sukzessive zunimmt. Insbesondere Fig. 4F zeigt das Ansetzen
bzw. Aufbauen bzw. Anlegen einer optionalen zweiten Schicht. Die hier vorgeschlagene
Schichtung, d.h. mit gegenläufigen Stäben, ist optional. Gleichermaßen ist eine gleichläufige
Schichtung (nicht gezeigt) der Stäbe der äußeren Schicht zu den Stäben der inneren
Schicht möglich.
[0037] Die Trägervorrichtung (1) der Fig. 4 bis 6 weist eine spezifische Steilheit bezüglich
ihrer Flanken auf, und zwar definiert über den oberen Teil (5), den mittleren Teil
(7) und den unteren Teil (9) des Trägerkörpers (3). Alle drei Teile sind zusammenwirkend
geometrisch eingerichtet, ein möglichst linienförmiges Anliegen der Vielzahl von Stäben
(22) an der Trägervorrichtung (1) zu gewährleisten. Ein erhöhtes Maß an linienförmigem
Anliegen kann dazu beitragen, die Stabilität der Leuchte (20) im zusammengebauten
Zustand zu erhöhen.
[0038] Optional weist die Trägervorrichtung (1) eine Vielzahl von Kerben im oberen Teil
(5) und/oder im unteren Teil (9) des Trägerkörper (3) zum optionalen Steuern und/oder
Festlegen der Position wenigstens einer Schicht von Stäben (22), vorzugsweise einer
inneren Schicht, auf.
[0039] Die einzelnen Stäbe der Vielzahl von Stäben (22) der beispielhaften Leuchte (20)
der Fig. 4 bis 6 bestehen aus einem wenigstens teilweise opaken Material und/oder
einem wenigstens teilweise transluzentem Material. Durch die Wahl des Materials bzw.
spezifischer Materialkombinationen mit unterschiedlichen Lichtdurchlässigkeiten, insbesondere
gezielten Lichtundurchlässigkeiten, wird es möglich, die seitlichen Abstrahlungsanteile
des Leuchtradius der Leuchte (20) vorteilhafterweise zu steuern. In diesem Zusammenhang
bietet sich eine Verwendung von Stäben aus Holz und/oder aus Kunststoff und/oder aus
Glas und/oder aus Plexiglas und/oder aus Metall und/oder Carbon an. Die Stäbe wirken
in ihrer Gesamtheit vorzugsweise selektiv als lichtlenkende Elemente. Die Zusammenstellung
der Stäbe aus der Vielzahl von Stäben (22) innerhalb der Leuchte (20) in ihrer Gesamtanordnung
ist dahingehend variabel, dass sie jederzeit, d.h. während des Zusammensetzens der
Leuchte (20), und, falls erwünscht, auch noch im zusammengebauten Zustand ausgetauscht
werden können. Entsprechend ist insbesondere der seitliche Abstrahlungsanteil des
Leuchtradius der Leuchte (20) jederzeit reversibel gestalt- und einstellbar.
[0040] Die Vielzahl von Stäben (22) ist zudem vorzugsweise an wenigstens einem Ende konisch,
angespitzt und/oder abgeschrägt. Dies erleichtert das Einfädeln der Stäbe beim Zusammensetzen
der Leuchte (20), beispielsweise gemäß den Fig. 4A bis 4F, und erhöht die Lebensdauer
des wenigstens einen Ringes (17) aus flexiblem Material. Zudem verbessert eine derartige
Form der Stäbe das Leiten bzw. Ableiten von Licht, falls das Material eines oder mehrerer
Stäbe der Vielzahl von Stäben (22) wenigstens teilweise transluzent ist.
[0041] Um die Vielzahl der Stäbe (22) auf dem Trägerkörper (3) zu halten, ist wenigstens
ein Ring (17) vorgesehen, vorzugsweise ein Ring (17c) mit größtem Durchmesser und
größter Stärke wie beispielhaft im Zusammenhang mit Fig. 2 gezeigt und beschrieben.
Beispielsweise als O-Ring ausgebildet, ist der wenigstens eine Ring (17) eingerichtet,
jeden Stab der Vielzahl von Stäben (22) in wenigstens einer Schicht von Stäben (22)
auf der Trägervorrichtung (1) zu halten und/oder abzustützen.
[0042] Wenigstens ein weiterer flexibler Ring (17) kann optional verwendet werden, um die
Lagerung der Stäbe der wenigstens einen Schicht auf dem Trägerkörper (3) festzulegen
und/oder um die Stäbe der wenigstens einen Schicht gegen Verrutschen am Trägerkörper
(3) zu sichern. In diesen Fällen ist der wenigstens eine weitere Ring (17) zwischen
dem Trägerkörper (3) und den Stäben der wenigstens einen Schicht angeordnet.
[0043] Alternativ kann der wenigstens eine weitere flexible Ring (17) auch vorgesehen sein,
um eine Vielzahl von Stäben (22) in wenigstens einer ersten, inneren Schicht von Stäben
(22) auf der Trägervorrichtung (1) zu halten und/oder abzustützen. In derartigen Ausführungsformen
ist dann der wenigstens eine Ring (17) eingerichtet, eine weitere Vielzahl von Stäben
in wenigstens einer weiteren zweiten Schicht von Stäben auf der wenigstens einen ersten
Schicht von Stäben zu halten und/oder abzustützen. In diesen Fällen ist der wenigstens
eine weitere Ring (17) zwischen den Stäben der wenigstens einen ersten Schicht und
den Stäben der wenigstens einen zweiten Schicht angeordnet. Hierbei dient der wenigstens
eine weitere Ring (17) gleichermaßen zum Halten der wenigstens einen inneren ersten
Schicht am Trägerkörper (3) und zum rutschfesten Lagern bzw. Stützen der wenigstens
einen, äußeren zweiten Schicht auf der wenigstens einen ersten Schicht von Stäben.
[0044] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Leuchte (20) der Fig. 4 bis 6 vorzugsweise
wenigstens fünf flexible Ringe (17) auf. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
umfassen diese wenigstens fünf Ringe (17) zwei kleine innere Ringe (17a), die in zwei
Nuten (15) des Trägerkörpers (3) positioniert werden. Sie umfassen weiterhin zwei
etwas größere Ringe bzw. mittlere Ringe (17b) und einen größten bzw. äußeren Ring
(17c) auf.
[0045] Die Materialien sämtlicher verwendeter flexibler Ringe (17) sind den Umständen der
zusammenzubauenden Leuchte (20) anzupassen. Somit kann die Adaption verschiedener
Parameter der Ringe (17) an die Materialeigenschaften von Trägerkörper (3) und Stäben
von Vorteil sein, um nicht nur eine stabile Leuchtenkonstruktion, sondern auch eine
reversible Anpassbarkeit der Leuchte (20) zu gewährleisten. Entsprechende Parameter
betreffen beispielsweise unterschiedliche Festigkeiten, Durchmesser, Breiten oder
Stärken der Ringe (17) sowie deren Funktion als reine Gegenlager zwischen Trägerkörper
(3) und Stäben, als Gegenlager zwischen inneren Stäben und äußeren Stäben sowie Haltemittel
für innere Stäbe oder als reine äußere Halteringe. Dazu kommen außerdem sowohl Maße,
als auch Masse der zu tragenden bzw. zu haltenden Stäbe.
[0046] Weiterhin ergibt sich durch die gewählten Materialeigenschaften der Ringe (17) sowie
des Materials bzw. der Materialien der Vielzahl von Stäben (22) eine reversible reibschlüssige
Verbindung zwischen Ringen und Stäben. Diese erlaubt es, dass die Position der Stäbe
relativ zueinander und relativ zu den Ringen durch Verschieben variiert bzw. verändert
werden kann. Bevorzugte Haltepositionen der Ringe (17), insbesondere des wenigstens
einen mittleren Rings (17b) sowie des äußeren Rings (17c), bezüglich der Gesamtlänge
jedes einzelnen Stabes der Vielzahl von Stäben (22) liegen auf wenigstens der halben
Stablänge pro Stab. Der Mittelpunkt der wenigstens halbe Stablänge liegt dabei im
Mittelpunkt jedes einzelnen Stabes, was somit auch eine Verwendung von Stäben unterschiedlicher
Länge zulässt. Alternativ liegen die jeweiligen Endhaltepunkte jeweils an den Stellen,
an denen sich ein Stab zu verjüngen beginnt. Somit können Stäbe sowohl nach oben,
als auch nach unten in Bezug auf den mittleren Teil (7) des Trägerkörpers (3) verschoben
werden. Dies ist sowohl während des Zusammenbaus der Leuchte (20), als auch noch bei
einer bereits zusammengebauten Leuchte (20) möglich. Dadurch ergibt sich in Summe
eine an jeden Raum anpassbare Adaptionsmöglichkeit sowohl von seitlichen Anteilen
des Leuchtradius, als auch von Anteilen des Leuchtradius in Abstrahlrichtung des bzw.
der verwendeten Leuchtmittel(s).
[0047] Weiterhin ist das wenigstens eine Leuchtmittel (12) der Leuchte (20) der Fig. 4 bis
6 der Oberseite und/oder auf der Unterseite (nicht gezeigt) der Trägervorrichtung
(1) angebracht. Es können in der Leuchtmittelaufnahme sämtliche gängigen Leuchtmittel
gemäß der DIN 5039, insbesondere Glüh-, Halogen-, Leuchtstofflampen und LEDs sowie
sämtliche gängigen Schraub- oder Stecksockel, beispielsweise ein GU10- oder ein GU5.4-Sockel,
hierfür verwendet werden. Der bzw. die Sockel selbst werden entweder mittels Kleben,
Einpressen, Eingießen oder Einschrauben im Trägerkörper (1) befestigt.
[0048] Die Halterung (24) der Leuchte (20) umfasst vorzugsweise Mittel zur Aufhängung und/oder
Abstützung der Leuchte (20), beispielsweise für eine Montage als Decken- bzw. Pendelleuchte.
Alternativ umfasst die Halterung (24) der Leuchte (20) wenigstens eine Anbringungsmöglichkeit
für einen Ständer, beispielsweise für eine Montage als Steh- oder Klemmleuchte. Weitere
beispielhafte Mittel zur Aufhängung können darin bestehen, an dem wenigstens einen
Ring (17) aus flexiblem Material wenigstens zwei Ösen bzw. Ohren an diametral gegenüberliegenden
Positionen vorzusehen. Solche Ösen bieten eine optionale Möglichkeit des Einklinkens
oder Einhängens einer erfindungsgemäßen Leuchte (20) in einen Ständer, beispielsweise
einen u-förmigen Ständer, oder in eine freischwebende Aufhängungskonstruktion, beispielsweise
aus Stahl- oder Drahtseilen. Die genannten Ösen können aus dem gleichen Material wie
die Ringe (17) und einstückig mit diesen ausgebildet sein. Alternativ können sie als
Extrateile eingefädelt werden. Die Materialwahl beläuft sich auf alle Materialien,
die geeignet sind, in die Ringe (17) einzugreifen, ohne diese zu beschädigen.
[0049] Optional weist die Halterung (24) der Leuchte (20) eine Verkleidung für etwaige Halterungsteile
wie Seile sowie zur Führung etwaiger (Strom-)Kabel auf. Alternativ kann auch ein geeignetes
Stromkabel als Halterung für die Leuchte (20) verwendet werden.
[0050] Die vorliegende Offenbarung bezieht sich außerdem auf ein Verfahren zum Zusammensetzen
einer Leuchte (20) wie beispielhaft in den Figuren 4 bis 6 gezeigt. Hierfür wird zunächst
wenigstens ein flexibler Ring aus einer Vielzahl von flexiblen Ringen auf dem mittleren
Teil eines Trägerkörpers einer erfindungsgemäßen Trägervorrichtung positioniert. Danach
wird eine Vielzahl von Stäben zwischen dem mittleren Teil des Trägerkörpers und dem
wenigstens einen flexiblen Ring positioniert. Im Anschluss daran erfolgt eine Konfiguration
des Leuchtradius der Leuchte (20) mittels Repositionieren einzelner Stäbe aus der
Vielzahl von Stäben. Das Repositionieren kann optional erneut bei einer bereits zusammengebauten
Leuchte durchgeführt werden. Es gelten entsprechende Parameter- und Materialienvoraussetzungen
wie im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 6 beschrieben.
[0051] Die Fig. 5A, 5B und 5C zeigen Seitenansichten weiterer Ausführungsformen der Leuchte
(20), wobei jede Ausführungsform ein anderes Positionierungsschema der Vielzahl von
Stäben (22) auf dem Trägerkörper (3) zeigt. Durch jede mechanische Anordnung der Stäbe
ergeben sich jeweils unterschiedliche Leuchtradien. Die Fig. 6A zeigt in diesem Zusammenhang
eine isometrische Ansicht einer weiteren komplett zusammengesetzten mit Blick von
unten, wobei Fig. 6B eine weitere isometrische Ansicht der zusammengesetzten Leuchte
der Fig. 6A mit Blick von oben zeigt.
[0052] Die Erfindung wurde anhand bevorzugter Ausführungen beschrieben, wobei die einzelnen
Merkmale der beschriebenen Ausführungen frei miteinander kombiniert werden können
und/oder ausgetauscht werden können, sofern sie kompatibel sind. Ebenso können einzelne
Merkmale der beschriebenen Ausführungen weggelassen werden, sofern sie nicht zwingend
notwendig sind. Für den Fachmann sind zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen
möglich und offensichtlich, ohne dass dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird.
Weitere Zusammenfassung:
[0053]
- 1. Eine Trägervorrichtung (1) für eine Leuchte, die Folgendes aufweist:
einen Trägerkörper (3), der einen oberen Teil (5), wenigstens einen mittleren Teil
(7) und einen unteren Teil (9) aufweist; und
wenigstens eine Leuchtmittelaufnahme (11);
wobei der Trägerkörper (3) in Form einer Spule ausgebildet ist, wobei sich der obere
Teil (5) zum mittleren Teil (7) hin verjüngt und wobei sich der untere Teil (9) vom
mittleren Teil (7) weg verbreitert; und
wobei der mittlere Teil (7) wenigstens einen tonnenförmigen und/oder zylinderförmigen
Abschnitt aufweist.
- 2. Die Trägervorrichtung (1) nach Punkt 1, wobei der Trägerkörper (3) einen weiteren
Abschnitt (10) am unteren Teil aufweist, der vorzugsweise zylindrisch geformt ist.
- 3. Die Trägervorrichtung (1) nach Punkt 1, die weiterhin einen Stromanschluss (13)
aufweist.
- 4. Die Trägervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Punkte, wobei der Trägerkörper
(3) jeweils zwischen dem oberen Teil (5) und dem mittleren Teil (7) und/oder zwischen
dem mittleren Teil (7) und dem unteren Teil (9) wenigstens eine Nut (15) aufweist.
- 5. Die Trägervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Punkte, wobei der Trägerkörper
(3) aus wenigstens zwei Elementen besteht, wobei die wenigstens zwei Elemente des
Trägerkörpers (3) ineinandergesteckt, miteinander verschraubt oder verklebt sind.
- 6. Die Trägervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Punkte, wobei der Trägerkörper
spritzgegossen, gedreht oder gefräst ist und vorzugsweise aus einem Stück besteht.
- 7. Die Trägervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Punkte, wobei der Trägerkörper
mit einer Halterung (24) mit Zugentlastung einstückig ausgeführt ist.
- 8. Eine Leuchte (20), die Folgendes aufweist:
eine Trägervorrichtung (1) nach einem der Punkte 1-6;
eine Vielzahl von Stäben (22);
wenigstens einen Ring (17) aus flexiblem Material;
wenigstens ein Leuchtmittel (12); und
eine Halterung (24).
- 9. Die Leuchte (20) nach Punkt 8, wobei der wenigstens eine Ring (17) eingerichtet
ist, jeden Stab der Vielzahl von Stäben (22) in ein- oder mehrschichtiger Anordnung
auf der Trägervorrichtung (1) zu halten und/oder abzustützen.
- 10. Die Leuchte (20) nach einem der Punkte 8 oder 9, wobei das wenigstens eine Leuchtmittel
(12) auf der Oberseite und/oder auf der Unterseite der Trägervorrichtung (1) angebracht
ist.
- 11. Die Leuchte (20) nach einem der Punkte 8 bis 10, wobei die Vielzahl von Stäben
(22) aus einem wenigstens teilweise opaken Material und/oder einem wenigstens teilweise
transluzentem Material besteht.
- 12. Die Leuchte (20) nach einem der Punkte 8 bis 11, wobei die Stäbe der Vielzahl
von Stäben (22) aus Holz und/oder aus Kunststoff und/oder aus Glas und/oder aus Plexiglas
und/oder aus Metall und/oder Carbon gefertigt sind.
- 13. Ein Bausatz für eine Leuchte (20), der Folgendes aufweist:
eine Trägervorrichtung (1) nach einem der Punkte 1 bis 6;
eine Vielzahl von Stäben (22);
wenigstens ein Ring (17) aus flexiblem Material;
wenigstens ein Leuchtmittel (12); und
eine Halterung (24).
- 14. Die Leuchte (20) nach einem der Punkte 8 bis 12 oder der Bausatz nach Punkt 13,
wobei der wenigstens eine Ring (17) vorzugsweise fünf Ringe (17a, 17b, 17c) sind.
- 15. Die Leuchte (20) nach einem der Punkte 8 bis 12 oder der Bausatz nach Punkt 13,
wobei der Trägerkörper mit der Halterung (24) mit Zugentlastung einstückig ausgeführt
ist.
- 16. Ein Verfahren zum Zusammensetzen einer Leuchte nach den Punkten 8 bis 15, das
folgende Schritte aufweist:
Positionieren wenigstens eines flexiblen Rings aus einer Vielzahl von flexiblen Ringen
auf dem mittleren Teil des Trägerkörpers (3) der Trägervorrichtung nach einem der
Punkte 1 bis 6;
Positionieren einer Vielzahl von Stäben zwischen dem mittleren Teil des Trägerkörpers
und dem wenigstens einen flexiblen Ring; und Konfigurieren des Leuchtradius der Leuchte
mittels Repositionieren einzelner Stäbe aus der Vielzahl von Stäben.
1. Eine Leuchte (20), die Folgendes aufweist:
eine Trägervorrichtung (1) für eine Leuchte, die Folgendes aufweist:
einen Trägerkörper (3), der einen oberen Teil (5), wenigstens einen mittleren Teil
(7) und einen unteren Teil (9) aufweist; und
wenigstens eine Leuchtmittelaufnahme (11);
wobei der Trägerkörper (3) in Form einer Spule ausgebildet ist, wobei sich der obere
Teil (5) zum wenigstens einen mittleren Teil (7) hin verjüngt und wobei sich der untere
Teil (9) vom wenigstens einen mittleren Teil (7) weg verbreitert; und
wobei der wenigstens eine mittlere Teil (7) wenigstens einen tonnenförmigen und/oder
zylinderförmigen Abschnitt aufweist;
eine Vielzahl von Stäben (22); und
wenigstens einen Ring (17) aus flexiblem Material.
2. Die Leuchte (20) nach Anspruch 1, die ferner Folgendes aufweist:
wenigstens ein Leuchtmittel (12); und/oder
eine Halterung (24).
3. Die Leuchte (20) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Trägerkörper (3) einen weiteren
Abschnitt (10) am unteren Teil aufweist, der vorzugsweise zylindrisch geformt ist.
4. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin einen Stromanschluss
(13) aufweist.
5. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trägerkörper (3)
jeweils zwischen dem oberen Teil (5) und dem wenigstens einen mittleren Teil (7) und/oder
zwischen dem wenigstens einen mittleren Teil (7) und dem unteren Teil (9) wenigstens
eine Nut (15) aufweist.
6. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trägerkörper (3)
aus wenigstens zwei Elementen besteht, wobei die wenigstens zwei Elemente des Trägerkörpers
(3) ineinandergesteckt, miteinander verschraubt oder verklebt sind.
7. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trägerkörper spritzgegossen,
gedreht oder gefräst ist und vorzugsweise aus einem Stück besteht.
8. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trägerkörper mit
einer Halterung (24) mit Zugentlastung einstückig ausgeführt ist.
9. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine
Ring (17) eingerichtet ist, jeden Stab der Vielzahl von Stäben (22) in ein- oder mehrschichtiger
Anordnung auf der Trägervorrichtung (1) zu halten und/oder abzustützen.
10. Die Leuchte (20) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei das wenigstens eine Leuchtmittel
(12) auf der Oberseite und/oder auf der Unterseite der Trägervorrichtung (1) angebracht
ist.
11. Die Leuchte (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl von Stäben
(22) aus einem wenigstens teilweise opaken Material und/oder einem wenigstens teilweise
transluzentem Material besteht; und
wobei die Stäbe der Vielzahl von Stäben (22) aus Holz und/oder aus Kunststoff und/oder
aus Glas und/oder aus Plexiglas und/oder aus Metall und/oder Carbon gefertigt sind.
12. Ein Bausatz für eine Leuchtenanordnung, der Folgendes aufweist:
eine Trägervorrichtung (1), die Folgendes aufweist:
einen Trägerkörper (3), der einen oberen Teil (5), wenigstens einen mittleren Teil
(7) und einen unteren Teil (9) aufweist; und
wenigstens eine Leuchtmittelaufnahme (11);
wobei der Trägerkörper (3) in Form einer Spule ausgebildet ist, wobei sich der obere
Teil (5) zum wenigstens einen mittleren Teil (7) hin verjüngt und wobei sich der untere
Teil (9) vom wenigstens einen mittleren Teil (7) weg verbreitert; und
wobei der wenigstens eine mittlere Teil (7) wenigstens einen tonnenförmigen und/oder
zylinderförmigen Abschnitt aufweist;
eine Vielzahl von Stäben (22);
wenigstens ein Ring (17) aus flexiblem Material;
wenigstens ein Leuchtmittel (12); und
eine Halterung (24).
13. Die Leuchte (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder der Bausatz nach Anspruch
13, wobei der wenigstens eine Ring (17) vorzugsweise fünf Ringe (17a, 17b, 17c) sind.
14. Die Leuchte (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder der Bausatz nach Anspruch
13, wobei der Trägerkörper (3) mit der Halterung (24) mit Zugentlastung einstückig
ausgeführt ist.
15. Ein Verfahren zum Zusammensetzen einer Leuchte (20) nach den Ansprüchen 1 bis 11,
13 oder 14, das folgende Schritte aufweist:
Positionieren wenigstens eines flexiblen Rings aus einer Vielzahl von flexiblen Ringen
auf dem wenigstens einen mittleren Teil des Trägerkörpers der Trägervorrichtung;
Positionieren einer Vielzahl von Stäben zwischen dem wenigstens einen mittleren Teil
des Trägerkörpers und dem wenigstens einen flexiblen Ring; und
Konfigurieren des Leuchtradius der Leuchte mittels Repositionieren einzelner Stäbe
aus der Vielzahl von Stäben.