[0001] Die vorliegende Patentanmeldung nimmt die Priorität der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2019 219 814.7 in Anspruch, deren Inhalt durch Bezugnahme hierin aufgenommen wird.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Stichbildungswerkzeug-Baugruppe für eine Nähanlage zur
Erzeugung einer Doppelkettenstich-Naht. Ferner betrifft die Erfindung eine Nähanlage
mit einer derartigen Baugruppe.
[0003] Eine Doppelkettenstich-Nähmaschine ist bekannt aus der
DD-PS 1111 02. Eine Einstellvorrichtung für einen Nähmaschinengreifer ist bekannt aus der
DE 29 01 582 C2. Die
DE-PS 104 963 offenbart eine Einrichtung zum Erweitern von Fadenschlingen bei Doppelkettenstich-Maschinen.
Die
DE 39 35 779 C1 offenbart eine Greiferausrückvorrichtung an einer Nähmaschine. Die
US 6,095,069 offenbart eine Doppelkettenstich-Nähmaschine. Die
DE-PS 667 052 offenbart eine Nähnadel mit einer Fadenschneidkante.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Stichbildungswerkzeug-Baugruppe
der eingangs genannten Art derart weiter zu bilden, dass insbesondere ein Greiferantrieb
vereinfacht ist.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Stichbildungswerkzeug-Baugruppe
mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0007] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass es nicht zwingend erforderlich ist, bei einer
Doppelkettenstich-Nähanlage eine Greifer-Bewegungsbahn vorzusehen, bei der der Greifer
relativ zur Nähnadel eine Ausweichbewegung senkrecht zu einer Schwing-Bewegungsebene
des Greifers vollführt. Die
DD-PS 1111 02 und die
DE 29 01 582 C2 zeigen Greiferantriebe aus dem Stand der Technik, die eine derartige elliptische
Ausweich-Bewegungsbahn vorgeben und entsprechend komplex gestaltet sind. Auf einen
entsprechend komplexen Antrieb kann bei der erfindungsgemäßen Baugruppe verzichtet
werden.
[0008] Die Nährichtung liegt bei der erfindungsgemäßen Baugruppe in der Schwing-Bewegungsebene
des Greifers, was auch als Inline-System bezeichnet ist. Der Greifer vollführt keine
Ausweichbewegung senkrecht zur Schwing-Bewegungsebene. Die Stichbildungswerkzeug-Baugruppe
kann so gestaltet sein, dass sie keinen Spreizerfinger zum Aufspreizen einer Fadenschlaufe
und zum entsprechenden Erleichtern eines Einfädelns in die Fadenschlaufe benötigt.
Ein derartiger Spreizerfinger, auf den hier verzichtet werden kann, ist durch offenkundige
Vorbenutzung bekannt aus einer Kettenstich-Nähmaschine des Typs Pfaff 5626.
[0009] Eine Mittel-Längsachse der Nähnadel ist von einer Nadelspitze der Nähnadel beabstandet.
Eine derartige Beabstandung der Nähnadel-Mittel-Längsachse von der Nadelspitze ermöglicht
eine Orientierung der Nähnadel zum Greifer, die eine obstruktionsfreie Relativbewegung
dieser Stichbildungskomponenten bei der Stichbildungssequenz vereinfacht.
[0010] Auch die Nadel kann bei der erfindungsgemäßen Baugruppe so ausgeführt sein, dass
sie sich ausschließlich in genau eine Richtung, also in der Nadel-Stichrichtung, auf-
und ab bewegt, also keine Ausweichbewegung relativ zum Greifer durchführt.
[0011] Dies gilt besonders für die Gestaltungen nach den Ansprüchen 3 oder 4.
[0012] Eine Nähanlage nach Anspruch 5 hat diejenigen Vorteile, die vorstehend in Bezugnahme
auf die Stichbildungswerkzeug-Baugruppe bereits erläutert wurden. Zur Nähanlage kann
eine Nähmaschine bzw. ein Nähautomat gehören, für die die Stichbildungswerkzeug-Baugruppe
einen Bestandteil bildet. Teil der Nähanlage kann auch ein Roboter sein, der einen
Nähkopf mit der Stichbildungswerkzeug-Baugruppe in mehreren Freiheitsgraden gesteuert/geregelt
bewegen kann, so dass auch komplexere Nähgut-Geometrien mit definierten Nähten versehen
werden können, insbesondere mit dreidimensional im Raum verlaufenden Nähten. Bei der
Nähanlage kann es sich also um einen Nähroboter handeln, dessen Nähkopf um mehrere
Freiheitsgrade der Translation bzw. Rotation angetrieben verlagerbar ist, oder um
eine Nähmaschine.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- sehr stark schematisch eine Seitenansicht einer Nähanlage in Form eines Nähroboters
mit angedeuteten Stichbildungskomponenten zur Erzeugung einer Doppelkettenstich-Naht;
- Fig. 2
- in einer im Vergleich zu Figur 1 um 90° um eine z-Achse gedrehten Ansicht die Stichbildungskomponenten
zusammen mit einer Nähgut-Auflage beim Erzeugen einer Testnaht, wobei eine Nähnadel,
die einen Nadelfaden führt, gerade in eine Greiferfaden-Schlaufe eines Greifers einfädelt,
- Fig. 3
- eine schematische Aufsicht auf die Nähnadel und einen Abschnitt des Greifers, gesehen
aus Blickrichtung III in Fig. 2; und
- Fig. 4, 5
- in zur Fig. 2 ähnlichen Darstellungen zwei weitere Momentan-Relativpositionen der
Stichbildungswerkzeuge zueinander während einer Bildungssequenz eines Doppelkettenstichs
der Testnaht.
[0014] Fig. 1 zeigt stark schematisch Hauptkomponenten einer Nähanlage 1, ausgebildet als
Nähroboter. Die Nähanlage 1 hat einen C-förmigen Rahmen 2 mit einem Arm 3, einer Grundplatte
4 und einem Ständer 5, der den Arm 3 mit der Grundplatte 4 verbindet.
[0015] Bestandteil der Nähanlage 1 kann ein nicht näher dargestellter Antrieb sein, über
den der Rahmen 2 in mehreren Freiheitsgraden der Translation bzw. Rotation, zum Beispiel
in drei, vier, fünf oder sechs Freiheitsgraden verlagerbar ist. Ein derartiger Antrieb
ist im Zusammenhang mit Industrierobotern bekannt. Entsprechend kann die Nähanlage
1 als Nähroboter ausgeführt sein.
[0016] Dargestellt ist in der Fig. 1 auch ein kartesisches xyz-Koordinatensystem zur Erleichterung
der Anordnung von Lagebeziehungen. Die x-Achse verläuft zur der Fig. 1 senkrecht zur
Zeichenebene aus dieser heraus. Die y-Achse verläuft in der Fig. 1 nach rechts parallel
zur Erstreckung des Arms 3 und der Grundplatte 4. Die z-Achse verläuft in der Fig.
1 nach oben parallel zur Erstreckung des Ständers 5. Die Achsrichtungen x, y, z, gelten
auch für die nachfolgenden Figuren.
[0017] Teil der Nähanlage 1 ist eine Stichbildungswerkzeug-Baugruppe 6 zur Erzeugung einer
Doppelkettenstich-Naht 7, für die in der Fig. 2 sowie in den Fig. 4 und 5 jeweils
ein Muster dargestellt ist. Eine Nährichtung verläuft längs der x-Richtung, also senkrecht
zur durch die C-Form des Rahmens 2 vorgegebenen yz-Ebene.
[0018] Die Baugruppe 6 hat eine Nähnadel 8, die von einer Nadelstange 9 gehalten wird. Die
Nadelstange 9 und mit dieser die Nähnadel 8 ist in einer Nadel-Stichrichtung längs
der z-Achse senkrecht zu einem in der Zeichnung nicht dargestellten Nähgut angetrieben
auf- und ab bewegbar. Die Nähnadel 8 ist zur Führung eines Nadelfadens 10 ausgeführt,
der auch als Oberfaden bezeichnet ist. Hierzu hat die Nähnadel 8 ein Öhr 11.
[0019] Zur Stichbildungs-Baugruppe 6 gehört weiterhin ein Greifer 12, der in der Seitenansicht
nach den Fig. 2, 4 und 5 hakenförmig gestaltet ist und von einem angetriebenen Greiferträger
13 getragen ist.
[0020] Der Greifer 12 hat eine abgekröpfte Gestaltung. Ein Einfädelabschnitt 14 des Greifers
12 hat im Bereich einer Greiferspitze 15 und an seinem gegenüber liegenden Ende jeweils
eine Faden-Durchtrittsöffnung 16, 17 für einen Greiferfaden 18, der auch als Unterfaden
bezeichnet ist. Der Greifer 12 ist zur Führung des Greiferfadens 18 ausgeführt. Aufgrund
eines nicht näher dargestellten Antriebs des Greiferträgers 13 ist der Greifer zudem
zur oszillierenden Bewegung in einer Schwing-Bewegungsebene ausgeführt, die mit der
xz-Ebene zusammenfällt, also einerseits von der Nadel-Stichrichtung z und andererseits
von der Nährichtung x längs der Doppelkettenstich-Naht 7 aufgespannt ist. Eine Bewegungsbahn
des Greifers liegt während des gesamten Doppelkettenstichs, von dem Momentaufnahmen
in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellt sind, komplett in der Schwing-Bewegungsebene xz.
Senkrecht zu dieser Schwing-Bewegungsebene xz vollführt der Greifer 12 also keine
Ausweichbewegung.
[0021] Die Nährichtung x liegt entsprechend in der Schwing-Bewegungsebene xz des Greifers
12. Die Nähanlage 1 stellt somit ein Inline-System dar.
[0022] Zu der Stichbildungswerkzeug-Baugruppe 6 gehört kein Spreizerfinger. Ein derartiger
Spreizerfinger, der hier nicht vorliegt, ist beispielsweise bekannt durch offenkundige
Vorbenutzung aus einer Kettenstich-Nähmaschine des Typs Pfaff 5626.
[0023] Fig. 3 zeigt eine schematische Aufsicht auf die Nähnadel 8 und auf einen gebrochen
dargestellten Abschnitt des Einfädelabschnitts 14 des Greifers 12. Insbesondere was
den Durchmesser der Nähnadel 8 angeht, ist die Darstellung nach Fig. 3 vergrößert.
Eine Blickrichtung der Fig. 3 geht längs einer Mittel-Längsachse 19 der Nähnadel 8.
Dargestellt ist in der Fig. 3 auch ein Durchstoßpunkt einer Nadelspitze 20, durch
die Zeichenebene der Fig. 3. Aus dieser Darstellung ergibt sich, dass bei der Nähnadel
8 die Mittel-Längsachse 19 von der Nadelspitze 20 um einen Abstand δy beabstandet
ist. Die Nähnadel 8 ist im Bereich der Nadelspitze 20 also nicht rotationssymmetrisch,
sondern die Nadelspitze 20 ist in Bezug auf eine Symmetrieachse eines Nadel-Grundkörpers,
die mit der Mittel-Längsachse 19 zusammenfällt, um den Abstand δy verlagert. Bei montierter
Nähnadel 8 ist, wie in der Fig. 3 gezeigt, die Nadelspitze 20 senkrecht zur Schwing-Bewegungsebene
xz um den Abstand δy von der Mittel-Längsachse 19 beabstandet. Wenn bei der Stichbildung
der Einfädelabschnitt 14 des Greifers 12 an der Nadelspitze 20 vorbeiläuft, liegt
die Mittel-Längsachse 19, wie ebenfalls in der Fig. 3 dargestellt, zwischen der Nadelspitze
20 und dem Einfädelabschnitt 14 des Greifers 12, also zwischen der Nadelspitze 20
und dem Greifer 12.
[0024] Diese Dezentrierung der Nadelspitze 20 erleichtert eine Vorbeiführung der Nähnadel
8 am Einfädelabschnitt 14, insbesondere beim in der Fig. 2 gezeigten Einstechen der
Nadelspitze 20 in eine Schlaufe des Greiferfadens 18.
[0025] Der Einfädelabschnitt 14 wird unter sehr geringem Abstand an einem Spitzenabschnitt
der Nähnadel 8 vorbeigeführt. Prinzipiell können sich die beiden Komponenten 8, 12
hierbei auch berühren.
[0026] In der Fig. 2 ist zusätzlich noch ein Auflageelement 21 für das Nähgut und ein Drücker-
bzw. Transportfuß 22 für das Nähgut dargestellt. Beim realen Nähbetrieb wird das Nähgut
zwischen dem Auflageelement 21 und dem Fuß 22 in der Nährichtung x bewegt.
[0027] Fig. 4 zeigt den Moment der Bildungssequenz des Doppelkettenstichs, bei dem die Nähnadel
8 im Bereich eines unteren Totpunkts angekommen ist. Die Greiferspitze 15 ist im Moment
nach Fig. 4 im Bereich eines in der Fig. 4 rechten Totpunktes und soweit ausgelenkt,
dass sie in der Projektion nach der Fig. 4 jenseits eines aus dem Öhr 11 geführten
Abschnitts 23 des Nadelfadens 10 gelangt ist.
[0028] Fig. 5 zeigt den Moment der Stichbildungssequenz, an dem der Einfädelabschnitt 14
in eine im Nadelfaden-Abschnitt 23 zwischenzeitlich aufgrund der Umkehrung der Bewegung
Nähnadel 8 gebildete Nadelfaden-Schlaufe eingefädelt ist, wobei auch der Greiferfaden
18 im Bereich der Faden-Druchtrittsöffnung 16 des Einfädelabschnitts 14 durch diese
Schlaufe des Nadelfaden-Abschnitts 23 hindurch geführt ist. Beim nächsten Einstechen
(vgl. Fig. 2) einer nachfolgenden Stichbildungssequenz wird in negativer x-Richtung
jenseits dieser Nadelfaden-Schlaufe von der Nähnadel wieder in eine Schlaufe des Greiferfadens
18 eingestochen und nach dem Rückziehen des Einfädelabschnitts 14 des Greifers 12
wird die vorher gebildete Schlaufe des Nadelfaden-Abschnitts 23, verschlungen mit
dem Greiferfaden 18, vom Einfädelabschnitt 14 abgeworfen, wie aus der Fig. 4 ersichtlich
ist. Es ergibt sich der bekannte Doppelkettenstich-Bildungsmechanismus. Die so gebildete
Naht 7 verläuft in der positiven x-Richtung.
[0029] Die Baugruppe 6 kann auch als Umrüstsatz für eine Nähanlage vorbereitet sein.
1. Stichbildungswerkzeug-Baugruppe (6) für eine Nähanlage (1) zur Erzeugung einer Doppelkettenstich-Naht
(7),
- mit einer Nähnadel (8), die in einer Nadel-Stichrichtung (z) senkrecht zu einem
Nähgut angetrieben auf- und ab bewegbar und zur Führung eines Nadelfadens (10) ausgebildet
ist,
- mit einem Greifer (12), der zur Führung eines Greiferfadens (18) und zur oszillierenden
Bewegung in einer Schwing-Bewegungsebene (xz) ausgeführt ist, die aufgespannt ist
-- von der Nadel-Stichrichtung (z) und
-- von einer Nährichtung (x) längs der Doppelkettenstich-Naht (7),
- wobei eine Bewegungsbahn des Greifers (12) während eines gesamten Doppelkettenstichs
komplett in der Schwing-Bewegungsebene (xz) liegt,
- wobei eine Mittel-Längsachse (19) der Nähnadel (8) von einer Nadelspitze (20) der
Nähnadel (8) beabstandet ist
2. Stichbildungswerkzeug-Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähnadel (8) so ausgeführt ist, dass sie sich ausschließlich in der Nadel-Stichrichtung
(z) auf- und abbewegt.
3. Stichbildungswerkzeug-Baugruppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei montierter Nähnadel (8) die Nadelspitze (20) senkrecht zur Schwing-Bewegungsebene
(xz) von der Mittel-Längsachse (19) beabstandet ist.
4. Stichbildungswerkzeug-Baugruppe nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Ausführung derart, dass dann, wenn bei der Stichbildung der Greifer (12) an
der Nadelspitze (20) vorbeiläuft, die Mittel-Längsachse (19) zwischen der Nadelspitze
(20) und dem Greifer (12) liegt.
5. Nähanlage mit einer Stichbildungswerkzeug-Baugruppe nach einem der Ansprüchen 1 bis
4.
1. Stitch-forming tool assembly (6) for a sewing installation (1) for generating a double
chain stitch seam (7),
- having a sewing needle (8) which, driven in a needle stitching direction (z), is
movable up and down perpendicularly to a sewing material and designed to guide a needle
thread (10),
- having a looper (12) which is embodied to guide a looper thread (18) and to move
in an oscillating manner in an oscillating movement plane (xz) which is defined
-- by the needle stitching direction (z), and
-- by a sewing direction (x) along the double chain stitch seam (7);
- wherein a motion path of the looper (12) during an entire double chain stitch lies
completely in the oscillating movement plane (xz);
- wherein a central longitudinal axis (19) of the sewing needle (8) is spaced apart
from a needle tip (20) of the sewing needle (8).
2. Stitch-forming tool assembly according to Claim 1, characterized in that the sewing needle (8) is embodied in such a way that it moves up and down exclusively
in the needle stitching direction (z).
3. Stitch-forming tool assembly according to Claim 2, characterized in that in the case of an assembled sewing needle (8) the needle tip (20) is spaced apart
from the central longitudinal axis (19) perpendicularly to the oscillating movement
plane (xz).
4. Stitch-forming tool assembly according to Claim 3, characterized by an embodiment of such a type that when the looper (12) runs past the needle tip (20)
during stitch-forming, the central longitudinal axis (19) lies between the needle
tip (20) and the looper (12).
5. Sewing installation having a stitch-forming tool assembly according to one of Claims
1 to 4.
1. Ensemble d'outils (6) de formation de points pour une machine à coudre (1) pour la
réalisation d'une couture double à points de chaînette (7),
- ayant une aiguille de couture (8) qui est apte à être déplacée vers le haut et vers
le bas en étant entraînée dans une direction de piqûre d'aiguille (z) perpendiculairement
à un article à coudre et qui est conçue pour guider un fil d'aiguille (10),
- ayant un boucleur (12) qui est conçu pour le guidage d'un fil de boucleur (18) et
pour le mouvement oscillant dans un plan de mouvement oscillant (xz) qui s'étend
- depuis la direction de piqûre de l'aiguille (z) et
- par une direction de couture (x) le long de la couture double à points de chaînette
(7),
- un trajet de déplacement du boucleur (12) se trouvant entièrement dans le plan de
mouvement oscillant (xz) pendant toute une couture double à points de chaînette,
- un axe longitudinal central (19) de l'aiguille de couture (8) étant espacé d'une
pointe d'aiguille (20) de l'aiguille de couture (8).
2. Ensemble d'outils de formation de points selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aiguille de couture (8) est réalisée de telle sorte qu'elle se déplace vers le
haut et vers le bas exclusivement dans la direction de piqûre d'aiguille (z).
3. Ensemble d'outils de formation de points selon la revendication 2, caractérisé en ce que, lorsque l'aiguille de couture (8) est montée, la pointe de l'aiguille (20) est espacée
de l'axe longitudinal central (19) perpendiculairement au plan de mouvement oscillant
(xz).
4. Ensemble d'outils de formation de points selon la revendication 3, caractérisé par une réalisation telle que, lorsque le boucleur (12) passe devant la pointe d'aiguille
(20) lors de la formation du point, l'axe longitudinal central (19) se trouve entre
la pointe d'aiguille (20) et le boucleur (12).
5. Machine à coudre avec un ensemble d'outils de formation de points selon l'une des
revendications 1 à 4.