[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Beschlagelement eines Beschlags für ein Fenster
oder eine Tür mit einem gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügel, wobei der Rahmen eine
Falzfläche und eine sich an die Falzfläche anschließende Rahmennut aufweist und das
Beschlagteil rahmenseitig zumindest teilweise auf der Falzfläche aufliegend zwischen
dem Flügel und dem Rahmen angeordnet ist, wobei das Beschlagelement mindestens ein
Fußelement umfasst, das in die Rahmennut des Rahmens eingreift, und mindestens eine
Befestigungsöffnung aufweist, die von einem Befestigungsmittel durchgriffen werden
kann, durch das das Beschlagelement am Rahmen festlegbar ist und das in den Rahmen
hineinragt. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Fenster oder eine
Tür, das/die einen aus Rahmen-Profilabschnitten gebildeten Rahmen mit einer Falzfläche
und einer sich an die Falzfläche anschließenden Rahmennut; einen aus Flügelprofilabschnitten
gebildeten, gegen den Rahmen verschwenkbar gelagerten und verriegelbaren Flügelrahmen,
in den ein Flächenelement aufgenommen ist; und einen Beschlag, mit dem der Flügelrahmen
gegen den Rahmen verriegelbar ist, wobei der Beschlag mindestens ein Beschlagelement
umfasst, das mit einer Seite zumindest teilweise auf der Falzfläche des Rahmens aufliegt
und das mindestens ein Fußelement umfasst, das in die Rahmennut des Rahmens eingreift,
und das mindestens eine Befestigungsöffnung aufweist, die von einem Befestigungsmittel
durchgriffen ist, durch das das Beschlagelement am Rahmen festgelegt ist und das in
den Rahmen hineinragt, umfasst.
[0002] Derartige Fenster und Türe sowie Beschlagelemente dafür sind aus dem Stand der Technik
in großem Umfang, beispielsweise aus der
DE 20 2018 105 805 U1, bekannt. Das in der
DE 20 2018 105 805 U1 beschriebene Fenster weist als Beschlag einen Treibstangenbeschlag auf. Bei dem in
der
DE 20 2018 105 805 U1 offenbarten Treibstangenbeschlag liegen Beschlagelemente auf der Falzfläche des Blendrahmens
auf. Als solche Beschlagelemente werden für Beschläge beispielsweise Schließbleche
eingesetzt, die zusammen mit Schließelementen des Treibstangenbeschlags die Verschlusspunkte
zwischen Rahmen und Flügel bilden. Alternativ können auch Beschlagelemente anderer
Ausführungsformen eingesetzt werden, die sich hinsichtlich der Funktion von Schließblechen
unterscheiden. Gemäß der der
DE 20 2018 105 805 U1 weisen die Schließbleche ein Fußelement auf, dass in eine an die Falzfläche angrenzende
Nut des Blendrahmens eingreift und das Schließblech so abstützt. Gemäß der
DE 20 2018 105 805 U1 sind zur effektiven Befestigung der Schließbleche jeweils mehrere Befestigungsschrauben
erforderlich.
[0003] Nachteilig an dem in der
DE 20 2018 105 805 U1 beschriebenen Beschlagelementen wird gesehen, dass es für einen auch nur geringen
Einbruchschutz erforderlich ist, die Beschlagelemente durch mehrfaches Verschrauben
der Beschlagelemente an der Falzfläche des Rahmens zu befestigen. Beim Einbringen
der Befestigungsmittel zum Festlegen der Beschlagelemente am Rahmen kann es darüber
hinaus leicht zu einem Verschieben des Beschlagelements gekommen, was ein exaktes
Fixieren der Beschlagelemente am Rahmen erschwert und die Montage des Fensters oder
der Tür aufwendig macht.
[0004] Dementsprechend liegt die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe darin,
ein Beschlagelement bzw. ein Fenster oder eine Tür zur Verfügung zu stellen, das/die
die Nachteile des Stands der Technik zumindest teilweise überwindet. Insbesondere
soll das erfindungsgemäße Beschlagelement eine gegenüber dem Stand der Technik erleichterte,
räumlich exakte Fixierung des Beschlagelements am Rahmen erlauben. Darüber hinaus
soll dadurch die Montage eines erfindungsgemäßen Fensters bzw. einer erfindungsgemäßen
Tür vereinfacht sein.
[0005] Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch ein Beschlagelement mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 sowie durch ein Fenster oder eine Tür mit den Merkmalen des Anspruchs
3 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Beschlagelements, des
erfindungsgemäßen Fensters sowie der erfindungsgemäßen Tür sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0006] Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde überraschenderweise erkannt, dass die Montage
eines Fensters dadurch signifikant erleichtert werden kann, dass das Beschlagelement
vor seiner endgültigen Befestigung eine gewisse Vorfixierung am Rahmen erfährt. Erfindungsgemäß
wird dies dadurch gelöst, dass das Beschlagelement an seiner dem Rahmen zugewandten
Seite mindestens ein Falzgrundelement aufweist, das in eine entsprechende Ausnehmung
im Rahmen eingreift bzw. durch diese Ausnehmung im Rahmen durchgeführt ist. Auf diese
Weise ist gewährleistet, dass sich das Beschlagelement insbesondere beim Einbringen
des bzw. der Befestigungsmittel in die Falzfläche nicht mehr so leicht auf der Falzfläche
verschieben lässt. Darüber hinaus erlaubt diese Vorfixierung des Beschlagelements
an der Falzfläche eine exakte Positionierung des bzw. der für das endgültige Befestigen
erforderlichen Befestigungsmittel, weil ein Verschieben des Beschlagteils in Längsrichtung
des Rahmenprofils wirksam verhindert ist. Auf diese Weise ist die Montage eines ein
erfindungsgemäßes Beschlagelement umfassenden Fensters bzw. einer ein erfindungsgemäßes
Beschlagelement umfassenden Tür erheblich vereinfacht. Darüber hinaus ist gewährleistet,
dass das erfindungsgemäße Beschlagelement geometrisch exakt an der Falzfläche positioniert
ist, weil das Beschlagelement durch das Falzgrundelement vorfixiert ist und so quasi
als festsitzende Schablone für das eintreiben der Befestigungsmittel in den Rahmen
dient.
[0007] Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung ein Beschlagelement eines Beschlags
für ein Fenster oder eine Tür mit einem gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügel zur
Verfügung, wobei der Rahmen eine Falzfläche und eine sich an die Falzfläche anschließende
Rahmennut aufweist und das Beschlagteil rahmenseitig zumindest teilweise auf der Falzfläche
aufliegend zwischen dem Flügel und dem Rahmen angeordnet ist, wobei das Beschlagelement
mindestens ein Fußelement umfasst, das in die Rahmennut des Rahmens eingreift, und
mindestens eine Befestigungsöffnung aufweist, die von einem Befestigungsmittel durchgriffen
werden kann, durch das das Beschlagelement am Rahmen festlegbar ist und das in den
Rahmen hineinragt, wobei sich das Beschlagelement erfindungsgemäß dadurch auszeichnet,
dass das Beschlagelement an seiner dem Rahmen zugewandten Seite weiter mindestens
ein Falzgrundelement aufweist, das in eine Ausnehmung im Rahmen eingreift, insbesondere
durch eine Ausnehmung im Rahmen hindurchführbar ist. Darüber hinaus liegt die vorliegende
Erfindung in der Bereitstellung eines Fensters oder einer Tür, das/die einen aus Rahmen-Profilabschnitten
gebildeten Rahmen mit einer Falzfläche und einer sich an die Falzfläche anschließenden
Rahmennut; einen aus Flügelprofilabschnitten gebildeten, gegen den Rahmen verschwenkbar
gelagerten und verriegelbaren Flügelrahmen, in den ein Flächenelement aufgenommen
ist; und einen Beschlag, mit dem der Flügelrahmen gegen den Rahmen verriegelbar ist,
wobei der Beschlag mindestens ein Beschlagelement umfasst, das mit einer Seite zumindest
teilweise auf der Falzfläche des Rahmens aufliegt und das mindestens ein Fußelement
umfasst, das in die Rahmennut des Rahmens eingreift, und das mindestens eine Befestigungsöffnung
aufweist, die von einem Befestigungsmittel durchgriffen ist, durch das das Beschlagelement
am Rahmen festgelegt ist und das in den Rahmen hineinragt, umfasst, wobei sich das
Fenster bzw. die Tür erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, dass das Beschlagelement
an seiner dem Rahmen zugewandten Seite weiter mindestens ein Falzgrundelement aufweist,
das in eine Ausnehmung im Rahmen eingreift, insbesondere durch eine Ausnehmung im
Rahmen durchgeführt ist.
[0008] In Bezug auf das erfindungsgemäße Beschlagelement kann es von Nutzen sein, wenn die
von einem Befestigungsmittel durch greifbare Befestigungsöffnung des Beschlagelements
mit dem Falzgrundelement zusammenfällt. In diesem Fall stellt das Falzgrundelement
bevorzugt eine an der dem Rahmen zugewandten Seite des Beschlagelements angeordnete
Hülse dar, die von der gegenüberliegenden Seite des Beschlagelements ebenfalls offen
zugänglich ist. Damit kann durch das Falzgrundelement ein Befestigungsmittel, insbesondere
eine Befestigungsschraube, geführt werden, sodass das Befestigungsmittel das Beschlagelement
unmittelbar durch das Falzgrundelement hindurch an dem Rahmen befestigt. Auf diese
Weise wird die Montage des erfindungsgemäßen Fensters bzw. der erfindungsgemäßen Tür
weiter vereinfacht. In diesem Zusammenhang wird die Montage des erfindungsgemäßen
Fensters bzw. der erfindungsgemäßen Tür insbesondere dann erheblich vereinfacht, wenn
das Beschlagelement mit lediglich einem Befestigungsmittel am Rahmen befestigt werden
kann bzw. befestigt ist.
[0009] Zusätzlich oder alternativ dazu kann es von Nutzen sein, wenn das Falzgrundelement
annähernd zentral an der dem Rahmen zugewandten Seite des Beschlagelements angeordnet
ist. Eine derartige zentrale Anordnung des Falzgrundelements bietet Vorteile hinsichtlich
der einfachen und stabilen Befestigung des Beschlagelements am Rahmen.
[0010] Die zusätzlichen, in Bezug auf das erfindungsgemäße Beschlagelement dargestellten
Merkmale und deren entsprechende Vorteile gelten für das erfindungsgemäße Fenster
sowie die erfindungsgemäße Tür in analoger Weise.
[0011] In Bezug auf das erfindungsgemäße Fenster bzw. die erfindungsgemäße Tür kann es zusätzlich
oder alternativ dazu hilfreich sein, mindestens eines der Befestigungsmittel zumindest
abschnittsweise in einem Befestigungskanal des Rahmens angeordnet ist. So kann ein
in dem Rahmen bereits vorhandener Befestigungskanal dazu genutzt werden, eine weitere
Funktionalität an dem Rahmen stabil zu befestigen. Hinsichtlich der Ausgestaltungen
und der Herstellung eines derartigen Befestigungskanals in einem Hohlprofil, insbesondere
einem Kunststoff-Hohlprofil, soll auf die
WO 2008/046610 A2, die
DE 20 2006 016 165 U1 und die
DE 10 2014 104 190 A1 verwiesen werden, auf die diesbezüglich hiermit explizit Bezug genommen wird. Bevorzugt
ist es, alle Befestigungselemente, durch die das erfindungsgemäße Beschlagelement
an dem Rahmen befestigt sind, zumindest abschnittsweise in einem Befestigungskanal
des den Rahmen bildenden Profils verlaufen.
[0012] Es kann auch von Nutzen sein, wenn das erfindungsgemäße Beschlagelement lediglich
mittels eines Befestigungselements am Rahmen befestigt ist. Dabei ist es bevorzugt,
wenn das Befestigungselement zumindest abschnittsweise durch einen Befestigungskanal
des Rahmens verläuft. Eine derartige einfache Befestigung, insbesondere eine einfache
Verschraubung, reicht zur Befestigung des Beschlagelements am Blendrahmen völlig aus,
ohne den Einbruchschutz zu reduzieren. Dies gewährleistet zudem eine besonders einfache
Befestigung des erfindungsgemäßen Beschlagelements an dem Rahmen und damit eine besonders
einfache Montage eines erfindungsgemäßen Fensters bzw. einer erfindungsgemäßen Tür.
[0013] Darüber hinaus kann es von Vorteil sein, wenn das Beschlagelement eine sich von der
an der Falzfläche anliegenden Seite unterscheidende weitere Seite aufweist, die zumindest
abschnittsweise an einer Wand des Blendrahmens anliegt. Dies erhöht den Einbruchschutz
eines mit erfindungsgemäßen Beschlagelement ausgestatteten Fensters bzw. einer entsprechenden
Tür erheblich. Bei einem Einbruchsversuch wird häufig versucht, mit einem Schraubendreher
zwischen den Rahmen und den Flügelrahmen einzugreifen und das als Schließblech ausgebildete
Beschlagelement soweit zu verdrehen, bis das als Schließzapfen ausgebildete Schließelement
aus der Aufnahme der Schließbleche herausgelöst werden kann. Durch die Anlage des
erfindungsgemäßen Beschlagelements an einer Wand des Rahmens kann ein gewaltsames
Verdrehen des Beschlagelements bei einem Einbruchsversuch aber wirksam erschwert werden.
Durch die Anlage des erfindungsgemäßen Beschlagelements an der Wand des Rahmens ist
ein Verdrehen des Beschlagelements praktisch unmöglich, weil durch die anliegende
Seite des Beschlagelements und das in die Rahmennut aufgenommenen Fußelement ein Formschluss
erzeugt wird, der ein gewaltsames Verdrehen des Beschlagelements verhindert. Ein gewaltsames
Öffnen des erfindungsgemäßen Fensters von außen durch Einwirkung auf das Beschlagelement
ist praktisch nicht zu bewirken. Darüber hinaus reicht auch ein einfaches Verschrauben
des Beschlagelements mit dem Rahmen aus, weil ein mehrfaches Verschrauben des Beschlagelements
zur Reduzierung der Gefahr des Verdrehens nicht mehr erforderlich ist. Dadurch wird
die Herstellung des erfindungsgemäßen Fensters bzw. der erfindungsgemäßen Tür weiter
vereinfacht. Diesbezüglich kann es speziell bevorzugt sein, wenn die Wand des Blendrahmens,
an der die weitere Seite des Beschlagelements anliegt, die Falzfläche in Abschnitte
unterteilt, die auf verschiedenen Höhenniveaus relativ zum Flügelrahmen angeordnet
sind. Eine derartige Unterteilung der Falzfläche hat den Vorteil, dass mit dem Beschlagelement
nicht die gesamte Tiefe der Falzfläche überwunden werden muss, damit das Beschlagelement
an einer Wand des Rahmenprofils anliegt. Dies führt zu einem geringeren Materialaufwand
für das Beschlagelement einerseits und andererseits wird die Verdrehbarkeit des Beschlagelements
auf der Falzfläche des Blendrahmens weiter reduziert. Ein Kunststoff-Hohlkammerprofil
mit einem derartigen Stufenfalz ist beispielsweise aus der
EP 2 604 783 A1 bekannt, auf die diesbezüglich hiermit explizit Bezug genommen wird. In alternativen
Ausführungsformen kann die weitere Seite des Beschlagelements aber auch an einer dem
Glasfalz zugewandten Wandung eines Außenüberschlags anliegen. Es kann sich in diesem
Zusammenhang auch als günstig erweisen, wenn das Beschlagelement über mindestens 70
%, vorzugsweise mindestens 85% und besonders bevorzugt über mindestens 90 % seiner
Länge an der Wand des Rahmens anliegt. Eine derartige relative Anlagelänge des Beschlagelements
bietet ein erheblich höheres Maß an Stabilität und Sicherheit gegenüber einem Aufbrechen.
[0014] Bevorzugt handelt es sich bei den Rahmenprofilen sowohl für den Flügelrahmen als
auch für den Rahmen um ein mehrere Hohlkammern umfassendes Hohlkammerprofil, insbesondere
um ein mehrere Hohlkammern umfassendes Kunststoff-Hohlprofilkammerprofil oder ein
mehrere Hohlkammern umfassendes Aluminium-Hohlkammerprofil, wobei jeweils Kunststoff-Hohlprofilkammerprofile
besonders bevorzugt sind. Damit ist die Ausbildung des erfindungsgemäßen Fensters
bzw. der erfindungsgemäßen Tür als Kunststofffenster bzw. als Kunststofftür besonders
bevorzugt. Alternativ dazu sind auch Holzprofile, Aluminium-Holz-Verbundprofile, Kunststoff-Holz-Verbundprofile
und Aluminium-Kunststoff-Verbundprofile einsetzbar.
[0015] Das erfindungsgemäße Beschlagelement, das erfindungsgemäße Fenster und die erfindungsgemäße
Tür sowie einzelne Teile davon können auch zeilenweise oder schichtweise unter Verwendung
eines zeilenaufbauenden oder schichtaufbauenden Fertigungsverfahrens (z. B. 3D-Druck)
hergestellt werden, bevorzugt ist jedoch die Herstellung der an dem erfindungsgemäßen
Fenster oder an der erfindungsgemäßen Tür beteiligten Rahmenprofile mittels Extrusion,
des erfindungsgemäßen Beschlagelements mittels Druckguss.
[0016] Im Folgenden soll die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die in den Figuren
dargestellten Ausführungsformen im Detail erläutert werden. Anhand der Figuren wird
die vorliegende Erfindung in Bezug auf ein erfindungsgemäßes Fenster mit einem Treibstangenbeschlag
detailliert erläutert. Es versteht sich jedoch, dass die diesbezüglichen Ausführungen
auch in Bezug auf eine erfindungsgemäße Tür sowie auch auf Fenster und Türen mit einem
anderen Beschlagtyp entsprechend Anwendung finden. Dabei zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Beschlagelements gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht eines Rahmens eines erfindungsgemäßen Fensters, auf
dessen Falzfläche das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Beschlagelement aufgenommen
ist;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines Fensters gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 4 einen Ausschnitt auf eine Draufsicht auf den Rahmen des in Fig. 3 dargestellten
erfindungsgemäßen Fensters.
[0017] In Fig. 1 ist ein Beschlagelement 20 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Die Blickrichtung ist dabei
auf die im in den Rahmen 2 des erfindungsgemäßen Fensters 1 montierten Zustand des
Beschlagelement 20 gerichtete Seite 23 gerichtet.
[0018] Das Beschlagelement 20 ist in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Fensters 1 als Schließblech ausgebildet, in das in der geschlossenen Stellung des
erfindungsgemäßen Fensters 1 ein als Schließzapfen ausgebildetes Schließelement des
Beschlags (in Fig. 1 und Fig. 2 nicht dargestellt) eingreifen kann. Das Beschlagelement
20 weist eine im Wesentlichen rechteckige Grundfläche auf.
[0019] Darüber hinaus umfasst das Beschlagelement 20 in der Ausführungsform gemäß Fig. 1
eine Aufnahme 22.1 zur Aufnahme eines Schließelements beim Verriegeln des erfindungsgemäßen
Fensters 1 sowie zwei Fußelemente 24.1 und 24.2. und ein Falzgrundelement 25. In der
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beschlagelement 20 ist das
ein Falzgrundelement 25 zylinderförmig ausgebildet. Senkrecht zur Seite 23 weist das
Beschlagelement 20 eine weitere Seite 26 auf. Darüber hinaus umfasst das Beschlagelement
20 zwei Befestigungsöffnungen 27.1 und 27.2, durch die Befestigungsmittel zur Befestigung
des erfindungsgemäßen Beschlagelement 20 an dem Rahmen 2 geführt werden können.
[0020] In Fig. 2 ist die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beschlagelements
20 in einen als Blendrahmen ausgebildeten Rahmen 2 eines erfindungsgemäßen Fensters
1 aufgenommen und als Querschnittsansicht gezeigt.
[0021] In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Rahmen 2 als Blendrahmen ausgebildet.
Die Profilabschnitte des Blendrahmens sind dabei als Kunststoff-Hohlkammerprofil aus
einem thermoplastischen Polymermaterial ausgebildet, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid
(PVC), insbesondere aus Hart-PVC (PVC-U) oder glasfaserverstärktem PVC, dem zusätzlich
Zusatzstoffe wie z. B. Stabilisatoren, Weichmacher, Pigmente und dergleichen zugesetzt
sind. Das Profil des Rahmens 2 ist aus einer Vielzahl von Hohlkammern aufgebaut, die
jeweils von Stegen des Profils umgeben sind. Das Profil des Rahmens 2 umfasst in der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 eine zentrale Hohlkammer 9 zur Aufnahme eines nicht dargestellten
Verstärkungselements. Darüber hinaus weist das Profil des Blendrahmens 2 einen Überschlag
11 mit einer Überschlagsdichtung 12 auf. Vom Überschlag 11 bzw. Außenüberschlag erstreckt
sich ein Blendrahmenfalz 13 mit einer Falzfläche 14. Vom Überschlag 11 weg steigt
die Falzfläche 14 in der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform zunächst bis zu einer
Mitteldichtungsnut 18 an, in die eine Mitteldichtung 19 aufgenommen ist. Von dort
verläuft die Falzfläche 14 dann waagerecht bis zu einer Falzstufe 15, durch die die
Falzfläche 14 in zwei Höhenniveaus 16.1 und 16.2 unterteilt ist. Im Wesentlichen orthogonal
zu den beiden Höhenniveaus 16.1 und 16.2 verläuft eine Wand 16.3 des Profils des Blendrahmens
2. Im Bereich des in Fig. 2 unteren Höhenniveaus 16.2 wird die Falzfläche 14 von einer
Blendrahmennut 17 begrenzt.
[0022] Mit der Seite 23 liegt das Beschlagelement 20 auf der Falzfläche 14 des Blendrahmens
2 auf, und zwar im Bereich des unteren Höhenniveaus 16.2. Zusätzlich greifen die Fußelemente
24.1 und 24.2 des Beschlagelements 20 in die Blendrahmennut 17 des Blendrahmens 2
ein. Mit der Seite 26, die zur Wand 16.3 des Blendrahmens 2 weist, liegt das Beschlagelement
20 im Wesentlichen über seine gesamte Länge an dieser Wand 16.3 des Blendrahmens 2
an. In alternativen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fensters 1 kann das Beschlagelement
20 auch über einen geringeren Längenanteil seiner Seite 26, beispielsweise um etwa
75 % der Länge der Seite 26 an der Wand 16.3 des Blendrahmens 2 anliegen. Ebenso ist
es möglich, dass die Seite 26 des Beschlagelements 20 nur abschnittsweise, beispielsweise
an zwei, drei, vier oder mehr Stellen, an der Wand 16.3 des Blendrahmens 2 anliegt.
Durch die Aufnahme der Fußelemente 24.1 und 24.2 in der Blendrahmennut 17 und das
Anliegen der Seite 26 an der Wand 16.3 des Blendrahmens 2 wird ein Formschluss erzeugt,
der eine Vorfixierung des Beschlagelements 20 am Blendrahmen 2 erzeugt und das Beschlagelement
20 gegen ein Verdrehen schützt. Darüber hinaus ist das Falzgrundelement 25 durch eine
weitere Ausnehmung im Falzgrund 14 des Blendrahmens 2 geführt, und zwar auf dem in
Fig. 2 unteren Höhenniveau 16.2 der Falzfläche 14. Dadurch wird ein Verschieben der
Position des erfindungsgemäßen Beschlagelements 20 in Längsrichtung des jeweiligen
Profilabschnitts des Rahmens 2 verhindert. Dadurch lässt sich das Beschlagelement
20 nicht mehr so leicht in Längsrichtung des Profils des Rahmens 2 verschieben, so
dass die Befestigung des Beschlagelements 20 am Rahmen 2 und damit die Montage des
Fensters 1 erheblich vereinfacht ist. Zur endgültigen Fixierung werden vorzugsweise
als Befestigungsschrauben ausgebildete Befestigungsmittel durch die Befestigungsöffnungen
27.1 und 27.2 des Schließelements 20 geführt und in ein in die zentrale Hohlkammer
9 aufgenommenes Verstärkungselement, vorzugsweise eine Stahlarmierung, eingetrieben.
[0023] In diesem fixierten Zustand des Beschlagelements 20 ist es nun im geschlossenen Zustand
des erfindungsgemäßen Fensters 1 aufgrund des beschriebenen Formschlusses zwischen
dem Beschlagelement 20 und dessen Befestigung durch das Befestigungsmittel nahezu
unmöglich, das Beschlagelement 20 im Falle eines Einbruchs derart zu verdrehen, dass
die Schließelemente 21 aus der Aufnahme 22.1 des Schließelements 20 entfernt werden
können. Damit weist das erfindungsgemäße Fenster 1 einen erheblich erhöhten Einbruchschutz
gegenüber Fenstern des Stands der Technik auf.
[0024] In Fig. 3 ist ein Fenster 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in einer Querschnittsansicht gezeigt. Das erfindungsgemäße Fenster 1 ist
in eine Maueröffnung eines Baukörpers einsetzbar und kann dort mittels bekannter Befestigungs-
und Abdichtungsmittel an dem Baukörper in der Maueröffnung befestigt werden.
[0025] In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemäße Fenster
1 einen aus mehreren Rahmenprofilabschnitten gebildeten, als Blendrahmen ausgebildeten
Rahmen 2 und einen aus mehreren Flügelrahmen-Profilabschnitten gebildeten Flügelrahmen
3, in den ein meist als Isolierverglasung, insbesondere als Dreischeiben-Isolierverglasung,
ausgebildetes Flächenelement (nicht dargestellt) aufgenommen und über eine in einer
Flügelrahmennut 4 verankerten Halteleiste 5 gehalten wird. Zentral umfasst der Flügelrahmen
3 eine Haupthohlkammer 6, die auch als Armierungskammer bezeichnet wird, weil in dieser
Haupthohlkammer 6 in der Regel ein Armierungselement, vorzugsweise eine Stahlarmierung,
aufgenommen ist (nicht dargestellt). An seiner dem Blendrahmen 2 zugewandten Seite
weist der Flügelrahmen 3 eine Beschlagsnut 7 auf. In der Beschlagnut 7 ist ein Beschlag
8 teilweise aufgenommen. Teilweise ragt der Beschlag 8 auch in die Haupthohlkammer
6 des Flügelrahmens 3 hinein und aus der Beschlagnut 7 heraus in Richtung des Blendrahmens
2. Sowohl das Profil des Blendrahmens 2 als auch das Profil des Flügelrahmens 3 werden
in der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform wiederum als Kunststoff-Hohlkammerprofilen
aus einem thermoplastischen Polymermaterial gebildet, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid
(PVC), insbesondere aus Hart-PVC (PVC-U) oder glasfaserverstärktem PVC, dem zusätzlich
Zusatzstoffe wie z. B. Stabilisatoren, Weichmacher, Pigmente und dergleichen zugesetzt
sind. Beide Profile sind aus einer Vielzahl von Hohlkammern aufgebaut, die jeweils
von Stegen des Profils umgeben sind.
[0026] Auch das Profil des in der Einbausituation gemäß Fig. 3 unter dem Flügelrahmen 3
angeordneten Blendrahmens 2 umfasst eine zentrale Hohlkammer 9 zur Aufnahme eines
ebenfalls nicht dargestellten Verstärkungselements. Das Profil des Blendrahmens 2
umfasst im Querschnitt wiederum einen Überschlag 11 mit einer Überschlagsdichtung
12 auf, an der der Flügelrahmen 3 im geschlossenen Zustand des erfindungsgemäßen Fensters
1 anliegt. Vom Überschlag 11 erstreckt sich ein Blendrahmenfalz 13 mit einer Falzfläche
14. Vom Überschlag 11 weg steigt die Falzfläche 14 in der in Fig. 3 dargestellten
Einbausituation des erfindungsgemäßen Fensters 1 zunächst bis zu einer Mitteldichtungsnut
18 zur Aufnahme einer Mitteldichtung 19 (vgl. Fig. 4) an und verläuft dann waagerecht
bis zu einer Falzstufe 15, durch die die Falzfläche 14 in zwei Höhenniveaus 16.1 und
16.2 mit unterschiedlichen Abständen zum Flügelrahmen 3 unterteilt ist. Im Wesentlichen
orthogonal zu den beiden Höhenniveaus 16.1 und 16.2 verläuft eine Wand 16.3 des Profils
des Blendrahmens 2. Im Bereich des in Fig. 3 unteren Höhenniveaus 16.2 wird die Falzfläche
14 von einer Blendrahmennut 17 begrenzt.
[0027] In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Beschlag 8 als Treibstangenbeschlag
ausgebildet. Ein solcher Treibstangenbeschlag kann eine Drehachse, eine Kipp-Achse
und/oder eine Dreh-Kipp-Achse aufweisen. Durch den Beschlag 8 ist der Flügelrahmen
3 des erfindungsgemäßen Fensters 1 verschwenkbar am Blendrahmen 2 gelagert. Darüber
hinaus dient der Beschlag 8 zur Verriegelung zwischen dem Flügelrahmen 3 und dem im
Mauerwerk verankerten Blendrahmen 2. Zu diesem Zweck ist am Blendrahmen 2 ein Beschlagelement
20 befestigt. Das Beschlagelement 20 ist in der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fensters 1 wiederum als Schließblech ausgebildet, in das in
der geschlossenen Stellung des erfindungsgemäßen Fensters 1 mindestens ein als Schließzapfen
ausgebildetes Schließelement 21 des Beschlag 8 eingreift. In bevorzugten Ausführungsformen
greifen je Beschlagelement 20 zwei Schließelemente 21 des Beschlags 8 in entsprechende
Ausnehmungen 22.1, 22.2 des Beschlagelements 20 ein. Durch Betätigung einer nicht
näher dargestellten Betätigungshandhabe werden die Schließelemente 21 aus dem Beschlagelement
20 entfernt, sodass das erfindungsgemäße Fenster 1 zur Öffnung freigegeben ist.
[0028] Das Beschlagelement 20 weist auch gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
eine im Wesentlichen rechteckige Grundfläche mit abgerundeten Ecken auf, was aus der
schematischen Draufsicht gemäß Fig. 4 hervorgeht. Weiter umfasst das Beschlagelement
20 gemäß Fig. 4 zwei Ausnehmungen 22.1, 22.2 zur Aufnahme der Schließelemente 21 beim
Verriegeln des erfindungsgemäßen Fensters 1. Mit der Seite 23 der im wesentlichen
rechteckigen Grundfläche liegt das Beschlagelement 22 auf der Falzfläche 14 des Blendrahmens
2 auf. Auch gemäß dieser Ausführungsform ist dies im Bereich des unteren Höhenniveaus
16.2 der Fall. Zusätzlich umfasst das Beschlagelement 20 ein Fußelement 24, das in
die Blendrahmennut 17 des Blendrahmens 2 eingreift. Mit der Seite 26, die zur Wand
16.3 des Blendrahmens 2 gerichtet ist, liegt das Beschlagelement 20 im Wesentlichen
über seine gesamte Länge an dieser Wand 16.3 des Blendrahmens 2 an. Durch die Aufnahme
des Fußelements 24 in der Blendrahmennut 17 und das Anliegen der Seite 26 an der Wand
16.3 des Blendrahmens 2 wird auch gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ein Formschluss erzeugt, der eine Vorfixierung des Beschlagelements 20 am Blendrahmen
2 erzeugt und das Beschlagelement 20 gegen ein Verdrehen schützt.
[0029] Darüber hinaus ist das Falzgrundelement 25 des erfindungsgemäßen Beschlagelements
20 durch eine weitere Ausnehmung im Falzgrund 14 des Blendrahmens 2 geführt. In der
Ausführungsform gemäß Fig. 3 und Fig. 4 ist das Falzgrundelement 25 als im wesentlichen
zylinderförmigen Hülse ausgeführt. Daher kann ein zur endgültigen Fixierung des Beschlagelements
20 am Blendrahmen 2 eingesetztes, in dieser Ausführungsform als Befestigungsschraube
ausgebildetes Befestigungsmittel 28 durch das Falzgrundelement 25 geführt und in den
Blendrahmen 2 eingetrieben werden. In dieser Ausführungsform fungiert das Falzgrundelement
25 des Beschlagelements 20 damit gleichzeitig als Befestigungsöffnung 27.1 des Beschlagelements
20. Vor dem Eintreiben des Befestigungsmittels 28 dient das Falzgrundelement 25 dazu,
ein Verschieben des erfindungsgemäßen Beschlagelements 20 in Längsrichtung des entsprechenden
Profilabschnitts des Rahmens 2 zu verhindern, indem das Falzgrundelement 25 durch
eine entsprechende Ausnehmung in der Falzfläche 14 des Blendrahmens 2 geführt ist.
[0030] Zur stabilen Befestigung wird das Befestigungsmittel 28 durch das Falzgrundelement
25 des Beschlagelements 20 in einen Befestigungskanal 29 des Blendrahmens 2 eingetrieben.
Dabei ist die Breite des Befestigungskanal 29 so, dass das Befestigungsmittel 28 beim
Eindringen in den Befestigungskanal 29 in dessen Profilwände eingreift. Hinsichtlich
des exakten Aufbaus und der Funktionsweise des Befestigungskanals 29 sowie hinsichtlich
der Herstellung eines Kunststoff-Hohlkammerprofils mit einem derartigen Befestigungskanal
29 wird explizit auf die
WO 2008/046610 A2 Bezug genommen. In alternativen Ausführungsformen kann das Befestigungselement 28
zur Befestigung des Beschlagelement 20 am Blendrahmen 2 auch in ein in die zentrale
Hohlkammer 9 des Blendrahmens 2 aufgenommenes Verstärkungselement eingetrieben werden.
[0031] In diesem fixierten Zustand des Beschlagelements 20 ist es nun im geschlossenen Zustand
des erfindungsgemäßen Fensters 1 aufgrund des beschriebenen Formschlusses zwischen
dem Beschlagelement 20 und dessen Befestigung durch das Befestigungsmittel 28 nahezu
unmöglich, das Beschlagelement 20 im Falle eines Einbruchs derart zu verdrehen, dass
die Schließelemente 21 aus den Aufnahmen 22.1 und 22.2 des Beschlagelements 20 entfernt
werden können. Damit weist das erfindungsgemäße Fenster 1 einen erheblich erhöhten
Einbruchschutz gegenüber Fenstern des Stands der Technik auf.
[0032] Die vorliegende Erfindung wurde exemplarisch unter Bezugnahme auf die in den Figuren
dargestellten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben.
Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die in den Figuren dargestellte
Ausführungsform beschränkt ist, sondern sich der Umfang der vorliegenden Erfindung
aus den beigefügten Ansprüchen ergibt.
1. Beschlagelement (20) eines Beschlags (8) für ein Fenster oder eine Tür mit einem gegen
einen Rahmen (2) schwenkbaren Flügel, wobei der Rahmen (2) eine Falzfläche (14) und
einer sich an die Falzfläche (14) anschließenden Rahmennut (17) aufweist und das Beschlagelement
(1) rahmenseitig zumindest teilweise auf der Falzfläche (14) aufliegend zwischen dem
Flügel und dem Rahmen (2) angeordnet ist, wobei das Beschlagelement (20) mindestens
ein Fußelement (24, 24.1, 24.2) umfasst, das in die Rahmennut (17) des Rahmens (2)
eingreift, und mindestens eine Befestigungsöffnung (27.1, 27.2) aufweist, die von
einem Befestigungsmittel (28) durchgriffen werden kann, durch das das Beschlagelement
(1) am Rahmen (2) festlegbar ist und das in den Rahmen (2) hineinragt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Beschlagelement (20) an seiner dem Rahmen (2) zugewandten Seite weiter mindestens
ein Falzgrundelement (25) aufweist, das in eine Ausnehmung im Rahmen (2) eingreift,
insbesondere durch eine Ausnehmung im Rahmen (2) hindurchführbar ist.
2. Beschlagelement (20) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Befestigungsmittel (28) durchgreifbare Befestigungsöffnung (27.1, 27.2)
des Beschlagelements (20) mit dem Falzgrundelement (25) zusammenfällt.
3. Fenster (1) oder Tür, umfassend
- einen aus Rahmen-Profilabschnitten gebildeten Rahmen (2) mit einer Falzfläche (14)
und einer sich an die Falzfläche (14) anschließenden Rahmennut (17);
- einen aus Flügelprofilabschnitten gebildeten, gegen den Rahmen (2) verschwenkbar
gelagerten und verriegelbaren Flügelrahmen (3), in den ein Flächenelement aufgenommen
ist; und
- einen Beschlag (8), mit dem der Flügelrahmen (3) gegen den Rahmen (2) verriegelbar
ist, wobei der Beschlag (8) mindestens ein Beschlagelement (20) umfasst, das mit einer
Seite (23) zumindest teilweise auf der Falzfläche (14) des Rahmens (2) aufliegt und
das mindestens ein Fußelement (24, 24.1, 24.2) umfasst, das in die Rahmennut (17)
des Rahmens (2) eingreift, und das mindestens eine Befestigungsöffnung (27.1, 27.2)
aufweist, die von einem Befestigungsmittel (28) durchgriffen ist, durch das das Beschlagelement
(20) am Rahmen (2) festgelegt ist und das in den Rahmen (2) hineinragt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Beschlagelement (20) an seiner dem Rahmen (2) zugewandten Seite weiter mindestens
ein Falzgrundelement (25) aufweist, das in eine Ausnehmung im Rahmen (2) eingreift,
insbesondere durch eine Ausnehmung im Rahmen (2) durchgeführt ist.
4. Fenster (1) oder Tür gemäß Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Befestigungsmittel (25) durchgreifbare Befestigungsöffnung (27.1, 27.2)
des Beschlagelements (20) mit dem Falzgrundelement (25) zusammenfällt.
5. Fenster (1) oder Tür gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschlagelement (20) mit lediglich einem Befestigungsmittel (28) am Rahmen (2)
befestigt ist.
6. Fenster (1) oder Tür gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Befestigungsmittel (28) zumindest abschnittsweise in einem Befestigungskanal
(29) des Rahmens angeordnet ist.
7. Fenster (1) oder Tür gemäß einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, das Beschlagelement (20) eine sich von der an der Falzfläche (14) anliegenden Seite
(23) unterscheidende weitere Seite (25) aufweist, die zumindest abschnittsweise an
einer Wand (16.3) des Rahmens (2) anliegt.
8. Fenster (1) oder Tür gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass, dadurch gekennzeichnet, dass dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (16.3) des Rahmens (2), an der die weitere Seite (26) des Beschlagelements
(20) anliegt, die Falzfläche (14) in Abschnitte unterteilt, die auf verschiedenen
Höhenniveaus (16.1, 16.2) relativ zum Flügelrahmen (3) angeordnet sind.
9. Fenster (1) oder Tür gemäß Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschlagelement (20) über mindestens 70 % seiner Länge an der Wand (16.3) des
Blendrahmens (2) anliegt.