[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung einer Heizungsanlage, insbesondere
zur Prognose eines Zeitpunktes eines kritischen Druckes in einem Wärmeträgerkreislauf
einer Heizungsanlage, ein Computerprogramm, ein Speichermedium, ein Steuergerät, ein
Computer und eine Verwendung.
[0002] Ein häufiger Grund für eine Sicherheitsabschaltung einer Heizungsanlage ist ein unzureichender
Druck im Wärmeträgerkreislauf. Die Sicherheitsabschaltung führt zu einem Verlust der
Heizungs- und Warmwasserversorgung des betroffenen Gebäudes und zu einem Noteinsatz
eines Servicebetriebes. Derartige Noteinsätze erschweren jedoch eine Planbarkeit von
Terminvergaben von Serviceeinsätzen und sind zudem kostenintensiv für den Betreiber
der Heizungsanlage.
[0003] Zur Abhilfe sind Überwachungsprozesse für Heizungsanlagen bekannt, die Sensordaten
lokal oder mittels Fernübertragung auswerten und gegebenenfalls eine Sicherheitsabschaltung
der Heizungsanlage automatisiert melden, beispielsweise einem Servicebetrieb. Dabei
kann auch das aktuelle Erreichen eines Schwellwertes des Druckes im Wärmeträgerkreislauf
durch Fernübertragung gemeldet werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es trotzdem
häufig zu Sicherheitsabschaltungen von Heizungsanlagen kommt und auch das Heranziehen
des Schwellwertes des Druckes im Wärmeträgerkreislauf keine hinreichend genaue Prognose
eines Ausfallzeitpunktes ermöglicht.
[0004] Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Prognose eines
Zeitpunktes eines kritischen Druckes in einem Wärmeträgerkreislauf einer Heizungsanlage
bereitzustellen, das die geschilderten Probleme des Standes der Technik zumindest
teilweise überwindet und insbesondere das Auftreten von Sicherheitsabschaltungen aufgrund
unzureichenden Druckes im Wärmeträgerkreislaufes reduziert. Des Weiteren sollen zur
Lösung der Aufgaben ein Computerprogramm, ein Steuergerät, eine Heizungsanlage, ein
Computer sowie eine Verwendung angegeben werden.
[0005] Zudem soll das vorzuschlagende Verfahren die Komplexität einer Heizungsanlage, beispielsweise
durch zusätzliche Sensorik, möglichst nicht oder nur in geringem Maße erhöhen.
[0006] Diese Aufgaben werden gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der hier vorgeschlagenen Lösung sind in den unabhängigen
Patentansprüchen angegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die in den abhängigen
Patentansprüchen aufgeführten Merkmale in beliebiger, technologisch sinnvoller, Weise
miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren.
Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung
näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
dargestellt werden.
[0007] Das hier vorgeschlagene Verfahren zur Überwachung einer Heizungsanlage mit einem
Wärmeträgerkreislauf, insbesondere zur Prognose eines Zeitpunktes eines kritischen
Druckes in einem Wärmeträgerkreislauf einer Heizungsanlage, umfasst zumindest die
folgenden Schritte:
- a) Erfassen mindestens einer Zeitreihe von Betriebsdaten der Heizungsanlage,
- b) Identifizieren von Zeitpunkten von Auffüllvorgängen des Wärmekreislaufes aus der
in Schritt a) erfassten mindestens einen Zeitreihe von Betriebsdaten,
- c) Ermitteln einer Verlustrate des Druckes im Wärmeträgerkreislauf unter Einbeziehung
der in Schritt a) erfassten mindestens einen Zeitreihe von Betriebsdaten und/oder
der in Schritt b) identifizierten Zeitpunkten von Auffüllvorgängen,
- d) Bestimmen eines Zeitpunktes für das Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf
der Heizungsanlage,
- e) Ausgeben einer Benachrichtigung über den Zeitpunkt des in Schritt d) bestimmten
Zeitpunkt des Erreichens des kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf.
[0008] Die Schritte a) - e) werden bei einem regulären Betriebsablauf mindestens einmal
in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt. Bevorzugt kann der Schritt a), also die
Erfassung der Zeitreihe, permanent durchgeführt werden. Auch die Schritte b) bis e)
können bevorzugt permanent oder in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt werden.
[0009] Bevorzugt kann Schritt e) nach der Durchführung jedes Verfahrensschrittes einmal
durchgeführt werden und eine Erkennung von Fehlerzuständen, unplausiblen oder nicht
übermittelten Daten zur Ausgabe einer Benachrichtigung führen. Bevorzugt kann auch
ein mehrmaliges Durchführen des Schrittes a) zur Erhöhung der Datenbasis für die Ausführung
der weiteren Schritte unter Umständen vorteilhaft sein. Insbesondere für eine erstmalige
Durchführung der Schritte b) und c) kann ein mehrmaliges Durchführen des Schrittes
a) sinnvoll erscheinen.
[0010] Die Erfindung kann insbesondere zur automatisierten Prognose eines Zeitpunktes für
das Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage
mit anderen Worten zur automatisierten Prognose eines Ausfallzeitpunktes einer Heizungsanlage
aufgrund unzureichenden Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage eingesetzt
werden. Darüber hinaus können mittels des vorgeschlagenen Verfahrens auch weitere
Fehlerzustände, wie Ausfälle von Komponenten, beispielsweise Sensoren, der Heizungsanlage
erkannt werden.
[0011] Grundsätzlich kann das Verfahren mit jeglicher Heizungsanlage aufweisend einen Wärmeträgerkreislauf
durchgeführt werden. Als Wärmeträger im Wärmeträgerkreislauf kommt in der Regel Wasser
zum Einsatz, wobei die Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens für jegliche Wärmeträger
möglich ist.
[0012] Schritt a) umfasst insbesondere ein sensorisches Erfassen von Betriebsdaten, wobei
separate Sensoren zur Erfassung von Sensormesswerten vorgesehen sein können und/oder
Kontrolleinheiten von Betriebsparametern von Komponenten der Heizungsanlage charakteristische
Messwerte bereitstellen können, die Basis für die Betriebsdaten sein können. Zum Beispiel
durch konkrete Betriebsdaten oder davon abgeleiteten Informationen kann ggf. mittels
eines Vergleichs mit Referenzereignissen identifiziert werden, wann bzw. ob ein Auffüllvorgang
bei dem Wärmeträgerkreislauf stattfindet (vgl. Schritt b)). Basierend auf den Zwischenergebnissen
aus Schritt a) und/oder b) kann dann gemäß Schritt c) eine Verlustrate des Druckes
im Wärmeträgerkreislauf ermittelt (abgeschätzt, berechnet und/oder aus einem Modell
ausgewählt) werden. Basierend darauf kann weiter bestimmt werden, wann voraussichtlich
(in der Zukunft) der Druck so weit abgefallen ist, dass dieser einen kritischen Schwellwert
erreicht (Prognose - Schritt d)). Dieses Ergebnis wird dann in einem Schritt e) in
Form einer Benachrichtigung - ggf. eingebettet in oder ergänzt um mindestens eine
Fehler- oder Warnmeldung - an eine Kontrolleinheit und/oder einen Heizungsanlagenbetreiber
übermittelt werden.
[0013] Gemäß Schritt a) kann mindestens eine Zeitreihe von Betriebsdaten der Heizungsanlage
erfasst werden. Die Betriebsdaten können dabei erfassbare Sensordaten, Betriebsparameter,
Daten zu Systemzuständen und/oder auch Fehlermeldungen, die beispielsweise in einem
Fehlerspeicher hinterlegt sind, umfassen. Die Betriebsdaten können beispielsweise
einen Druck im Wärmeträgerkreislauf, eine Vorlauftemperatur und eine Rücklauftemperatur
des Wärmeträgerkreislaufes, hinterlegte Fehlermeldungen zur Heizungsanlage oder zu
Komponenten derselben, beispielsweise des Wärmeerzeugers, Systemparameter und Informationen
zur Heizungsanlage, Betriebszustände der Heizungsanlage und des Wärmeerzeugers, Betriebszustände
einer Fördereinrichtung des Wärmeträgerkreislaufes (Heizkreispumpe) und/oder Zeitpunkte
von Ausfällen der Heizungsanlage aufgrund von unzureichendem Druck im Wärmeträgerkreislauf
sein. Bevorzugt werden Betriebsdaten erfasst, die eine Heizungsanlage nach dem Stand
der Technik bereitstellt, so dass für die Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens
keine zusätzliche Sensorik oder anderweitige Einrichtungen einzubringen sind. Eine
Zeitreihe kann als ein Datensatz regelmäßig, also zeitlich beabstandet, erfasster
Betriebsdaten der Heizungsanlage bzw. des Wärmeträgerkreislaufes aufgefasst werden.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens kann die in Schritt a) erfasste
mindestens eine Zeitreihe der Betriebsdaten hinsichtlich Lücken in der Zeitreihe und/oder
unplausibler Werte überprüft werden. Eine Überprüfung auf unplausible Werte kann beispielsweise
auf Basis statistischer Auswertungen von Wertebereichen, Streuungen, Vergleich mit
Daten ähnlicher Heizungsanlagen und/oder anderen Daten erfolgen. Sollten Lücken in
der Zeitreihe und/oder unplausible Werte festgestellt werden, kann eine Durchführung
des Schrittes e) erfolgen und eine entsprechende Benachrichtigung ausgegeben werden.
[0015] Gemäß einem Schritt b) können Zeitpunkte von Auffüllvorgängen des Wärmeträgerkreislaufes
aus der in Schritt a) erfassten mindestens einen Zeitreihe von Betriebsdaten identifiziert
werden. Die Identifikation der Zeitpunkte der Auffüllvorgänge des Wärmeträgerkreislaufes
kann beispielsweise anhand eines sprunghaft gestiegenen Druckes im Wärmeträgerkreislauf
erfolgen. Da die Druckänderungen aufgrund eines Auffüllvorganges außerhalb gewöhnlicher
Schwankung (verursacht beispielsweise durch Erwärmung des Wärmeträgers und/oder statistischen
Schwankungen) liegen, sind Auffüllvorgänge vorteilhaft mit hoher Sicherheit identifizierbar.
[0016] Vorteilhaft können anhand der in Schritt a) erfassten Zeitreihe aus Betriebsdaten
Auffüllvorgänge mit hoher Genauigkeit und Sicherheit/Zuverlässigkeit bestimmt werden.
Beispielsweise sind Daten von automatische Nachfülleinrichtungen häufig nicht im Zugriffbereich
des Wärmeerzeugers, können also von einem Regel- und Steuergerät der Heizungsanlage
nicht ohne weiteres abgegriffen bzw. erhalten werden. Auch ist eine Erkennung von
Nachfüllvorgängen bekannt, die vom Kunden oder einem Service-Betrieb manuell in einer
vorgesehenen Software, beispielsweise einer App für ein mobiles Endgerät, hinterlegt
wird. Jedoch sind auch derart erhobene Daten aufgrund der manuellen Eingabe mit erheblichen
Unsicherheiten verbunden.
[0017] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung könnte im Rahmen der Durchführung von Schritt
b) eine Identifikation von häufigen, zeitlich nah beieinander liegenden Auffüllvorgängen
des Wärmeträgerkreislaufes auf Probleme der Heizungsanlage, beispielsweise eine Leckage
des Wärmeträgerkreislaufes, hinweisen. Eine Durchführung des Schrittes e) könnte auch
in diesem Fall durch Ausgeben einer Benachrichtigung auf zu häufige Auffüllvorgänge
des Wärmeträgerkreislaufes hingewiesen werden.
[0018] Gemäß einem Schritt c) kann eine Verlustrate des Druckes im Wärmeträgerkreislauf
unter Einbeziehung der in Schritt a) erfassten mindestens einen Zeitreihe von Betriebsdaten
und/oder der in Schritt b) identifizierten Zeitpunkte von Auffüllvorgängen des Wärmeträgerkreislaufes
ermittelt werden. Das Ermitteln der Verlustrate kann insbesondere mittels einer Analyse
des Druckverhaltens im Wärmeträgerkreislauf unter Einbeziehung von Zusammenhängen
zwischen Druck im Wärmeträgerkreislauf, Vor- und Rücklauftemperaturen bei verschiedenen
Betriebszuständen des Wärmeerzeugers und der Fördereinrichtung des Wärmeträgerkreislaufes
und/oder deren Entwicklung über einen Zeitraum erfolgen. Beispielsweise kann dies
erfolgen, indem die in Schritt a) erfasste Zeitreihe der Betriebsdaten mit den in
Schritt b) identifizierten Zeitpunkten von Auffüllvorgängen korrigiert werden (Bereinigung
der Zeitreihe von den (identifizierten) Auffüllvorgängen, um eine Verlustrate ohne
bzw. unabhängig der Auffüllvorgänge zu ermitteln) und anschließend in einem Zeitreihen-Algorithmus
zur Ermittlung der Druckverlustrate verwendet werden. Der Zeitreihen-Algorithmus kann
verschiedene gemessene oder berechnete Einflussfaktoren berücksichtigen, wie die thermische
Ausdehnung und/oder Betriebszustände der Wärmekreispumpe. Auf Basis des Zeitreihen-
Algorithmus kann vorteilhaft eine Prognose des zukünftigen Druckverlaufes im Wärmeträgerkreislauf
ermöglicht werden.
[0019] Nach einer bevorzugen Ausgestaltung kann sowohl eine aktuelle Verlustrate durch Analyse
jüngerer erfasster Betriebsdaten, als auch eine mittlere Verlustrate durch ein Betrachten
der Betriebsdaten eines längeren Zeitraumes ermittelt werden. Auch kann eine Entwicklung
der Verlustrate über einen längeren Zeitraum ermittelt werden. Sofern sich aus der
Ermittlung der Verlustrate bzw. deren Entwicklung kritische Zustände oder Fehlerzustände
erkennen lassen, kann auch zu diesem Zeitpunkt eine Durchführung des Schrittes e),
ein Ausgeben einer Benachrichtigung hierüber erfolgen.
[0020] Gemäß einem Schritt d) kann insbesondere anhand der in Schritt c) ermittelten Verlustrate
ein Abschätzen bzw. eine Prognose eines Zeitpunktes für das Erreichen eines kritischen
Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage erfolgen.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung können bei der Durchführung der Schritte c)
und d) Daten vergleichbarer Heizungsanlagen, beispielsweise durch eine Mittelwertbildung,
einbezogen werden. Beispielsweise können anhand verfügbarer Daten vergleichbarer Heizungsanlagen
Parameter von statistischen Modellen abgeleitet werden, die das Druckverhalten im
Wärmeträgerkreislauf beschreiben bzw. charakterisieren. Die Parameter können beispielsweise
statistische Schwankungsbreiten für Mess- und/oder Grenzwerte für das Erreichen eines
Fehlerzustandes sein. Alternativ oder kumulativ können auch (Hyper-)Parameter von
Algorithmen des maschinellen Lernens aus der Analyse der Daten vergleichbarer Heizgeräte
abgeleitet werden, die (gleichfalls) in die Ermittlung der Verlustrate gemäß Schritt
c) einfließen können.
[0022] Gemäß einem Schritt e) kann eine Benachrichtigung über den Zeitraum bis zum Erreichen
eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage und/oder über
kritische Zustände der Heizungsanlage oder Fehlermeldungen der Heizungsanlage ausgegeben
werden.
[0023] Ein Ausgeben einer Benachrichtigung kann in beliebiger Form erfolgen. In einer sehr
einfachen Ausgestaltung kann ein optisches und/oder akustisches Warnsignal ausgegeben
werden. Alternativ oder kumulativ kann auch eine Ausgabe über eine Anzeigeeinheit
erfolgen.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens kann das Ausgeben einer Benachrichtigung
in Schritt e) über ein Netzwerk erfolgen. Das Netzwerk kann dabei insbesondere das
Internet sein. Besonders bevorzugt kann das Ausgeben einer Benachrichtigung auch ein
in einem Bereitstellen über eine Schnittstelle zum Abruf eines im Rahmen des Verfahrens
ermittelten Zustandes der Heizungsanlage und/oder einer Prognose eines Zeitpunktes
für das Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage
bestehen.
[0025] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kann das Ausgeben einer Benachrichtigung
gemäß Schritt c) über ein Netzwerk an eine für die Wartung der Heizungsanlage zuständige
Einrichtung erfolgen. Die für die Wartung zuständige Einrichtung kann beispielsweise
ein Vertragspartner und/oder für die Wartung zuständiger Servicebetrieb sein. Dadurch,
dass die Information über den Zeitraum bis zum Erreichen eines kritischen Druckes
im Wärmeträgerkreislauf im Vorfeld ausgegeben wird, kann ein entsprechender Wartungstermin
geplant werden und eine Sicherheitsabschaltung der Heizungsanlage vermieden werden.
Alternativ oder kumulativ kann auch ein Ausgeben einer Benachrichtigung an einen Betreiber
der Heizungsanlage übermittelt werden, beispielsweise an ein mobiles Endgerät, wobei
das mobile Endgerät auch über eine Schnittstelle mit einer Verfahrensausführenden
Einrichtung, wie einem Computer oder einem Steuergerät, verbunden sein kann und der
Betreiber über eine entsprechende Anwendung auf einem Computer oder mobilen Endgerät
einen permanenten Zugriff auf den ermittelten Zeitraum bis zum Erreichen eines kritischen
Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage oder auch mögliche Fehlermeldungen
hat.
[0026] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann das Verfahren für mehrere Heizungsanlagen
parallel ausgeführt werden, besonders bevorzugt für mehrere vergleichbare Heizungsanlagen
oder Heizungsanlagen eines ähnlichen oder gleichen Typs. Vorteilhaft können die in
Schritt a) erfassten Zeitreihen und ermittelte Verlustraten und/oder den ermittelten
Zeitraum bis zum Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf verglichen
werden, so dass eine genauere Prognose ermöglicht werden kann.
[0027] Nach einem weiteren Aspekt wird auch ein Computerprogramm vorgeschlagen, welches
zur (zumindest teilweisen) Durchführung eines hier vorgestellten Verfahrens eingerichtet
ist. Dies betrifft mit anderen Worten insbesondere ein Computerprogramm(-produkt),
umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen
veranlassen, ein hier beschriebenes Verfahren auszuführen.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Computerprogramm derart eingerichtet,
auf einem Computer, räumlich getrennt von der Heizungsanlage, durchgeführt zu werden.
Hierfür kann das Computerprogramm die mindestens eine Zeitreihe der Betriebsdaten
gemäß Schritt a) über ein Netzwerk, insbesondere dem Internet, empfangen, oder auch
Daten von einer Programmierschnittstelle einer Heizungsanlage (insbesondere eines
Steuergerätes einer Heizungsanlage) oder eines Netzwerkspeichers abzurufen. Zudem
kann das Computerprogramm hierfür dazu eingerichtet sein, das Ausgeben einer Benachrichtigung
gemäß Schritt e) über ein Netzwerk durchzuführen, oder diese über eine Programmierschnittstelle
(Anwendungsschnittstelle) zur Verfügung zu stellen. Das Computerprogramm kann auch
dazu eingerichtet sein, die Betriebsdaten mehrerer Heizungsanlagen abzurufen oder
zu empfangen.
[0029] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann das Computerprogramm dazu eingerichtet
sein, das Verfahren im Rahmen einer inkrementellen Verarbeitung des Datenstromes der
in Schritt a) erfassten Zeitreihe der Betriebsdaten und/oder als regelmäßige Stapelverarbeitung
durchzuführen.
[0030] Nach einem weiteren Aspekt wird auch ein maschinenlesbares Speichermedium vorgeschlagen,
auf dem das Computerprogramm gespeichert ist.
[0031] Regelmäßig handelt es sich bei dem maschinenlesbaren Speichermedium um einen computerlesbaren
Datenträger.
[0032] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird auch ein Regel- und Steuergerät für
eine Heizungsanlage vorgeschlagen, eingerichtet zur Durchführung eines hier vorgeschlagenen
Verfahrens. Das Regel- und Steuergerät kann hierzu beispielsweise einen Prozessor
aufweisen bzw. über diesen verfügen. In diesem Zusammenhang kann der Prozessor beispielsweise
das auf einem Speicher (des Regel- und Steuergeräts) hinterlegte Verfahren ausführen.
[0033] Ein weiterer Aspekt bezieht sich auf ein Heizgerät, aufweisend ein entsprechend eingerichtetes
Regel- und Steuergerät.
[0034] Ein weiterer Aspekt bezieht sich auf einen Computer eingerichtet zur Durchführung
eines hier vorgeschlagenen Verfahrens. Der Computer ist insbesondere dazu eingerichtet
das Erfassen der Betriebsdaten gemäß Schritt a) und das Ausgeben einer Benachrichtigung
gemäß Schritt e) des hier vorgeschlagenen Verfahrens über ein Netzwerk durchzuführen
beziehungsweise über eine Programmierschnittstelle bereitzustellen oder abzurufen.
[0035] Weiter bevorzugt ist der Computer dazu eingerichtet, das hier vorgeschlagene Verfahren
für mehrere Heizungsanlagen parallel auszuführen.
[0036] Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine Verwendung von Betriebsdaten
einer Heizungsanlage zur Abschätzung eines Zeitraumes bis zum Erreichen eines kritischen
Druckes im Wärmeträgerkreislauf der Heizungsanlage.
[0037] Hier werden somit ein Verfahren zur Prognose eines Ausfallzeitpunktes einer Heizungsanlage
aufgrund unzureichenden Druckes im Wärmeträgerkreislauf, ein Computerprogramm, ein
Regel- und Steuergerät und Computer zur Durchführung des Verfahrens sowie eine Verwendung
angegeben, welche die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten Probleme zumindest
teilweise lösen. Insbesondere wird dazu beigetragen Sicherheitsabschaltungen von Heizungsanlagen
aufgrund unzureichenden Druckes im Wärmeträgerkreislauf zu reduzieren und eine Planbarkeit
von Wartungseinsätzen, insbesondere zum Auffüllen von Wärmeträgern im Wärmeträgerkreislauf,
zu gewährleisten. Dies führt zu einem Komfortgewinn und einer Kostenersparnis für
Nutzer der Heizungsanlagen.
[0038] Zudem ist die Durchführung des Verfahrens mit regelmäßig bei Heizungsanlagen vorhandener
Sensorik und Messtechnik möglich, so dass die Komplexität einer Heizungsanlage aufweisend
ein erfindungsgemäßes Heizgerät bzw. Regel- und Steuergerät gegenüber dem Stand der
Technik nicht gesteigert wird.
[0039] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der beiliegenden
Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung durch die angeführten
Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden soll. Insbesondere ist es, soweit nicht
explizit anders dargestellt, auch möglich, Teilaspekte der in den Figuren erläuterten
Sachverhalte zu extrahieren und mit anderen Bestandteilen und Erkenntnissen aus der
vorliegenden Beschreibung zu kombinieren. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass
die Figuren und insbesondere die dargestellten Größenverhältnisse nur schematisch
sind. Es zeigen:
- Fig. 1:
- einen Ablauf eines hier vorgeschlagenen Verfahrens und
- Fig. 2:
- ein System zu Durchführung des Verfahrens.
[0040] Fig. 1 zeigt beispielhaft und schematisch einen Ablauf eines hier vorgeschlagenen
Verfahrens. Das Verfahren dient zur Prognose eines Ausfallzeitpunktes einer Heizungsanlage
1 aufgrund unzureichenden Druckes in einem Wärmeträgerkreislauf 2 der Heizungsanlage
1. Die mit Blöcken 110, 120 ,130 ,140 und 150 dargestellte Reihenfolge der Schritte
a), b), c), d) und e) kann sich in einem regulären Verfahrensablauf einstellen. Unter
Umständen kann auch nach jedem der Schritte a), b), c) und d) eine Durchführung des
Schrittes e) erfolgen.
[0041] Fig. 2 zeigt ein System zur Durchführung eines vorgeschlagenen Verfahrens umfassend
eine Heizungsanlage 1, welche ein Regel- und Steuergerät 3, eine Sensorik 4, einen
Wärmeerzeuger 5 und einen Wärmkreislauf 2 umfasst. Die Heizungsanlage 1 kann mit einer
Kommunikationseinrichtung 6 derart verbunden sein, dass ein Datenaustausch ermöglicht
wird. In einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Kommunikationseinrichtung 6 auch
ein integraler Bestandteil der Heizungsanlage 1, insbesondere des Regel- und Steuergerätes
3, sein. Das System kann zudem einen Computer 10 umfassen, der eine Speichereinheit
und einen Prozessor umfassen kann. Der Computer 10 und die Kommunikationseinrichtung
6 können mit einem Netzwerk 9 verbunden sein, das insbesondere das Internet sein kann,
wodurch ein Datenaustausch ermöglicht werden kann. Des Weiteren können mit dem Netzwerk
9 eine Kommunikationseinrichtung eines Nutzers 7 und eine Kommunikationseinrichtung
eines Servicebetriebes 8 verbunden sein.
[0042] In Block 110 erfolgt gemäß Schritt a) ein Erfassen mindestens einer Zeitreihe von
Betriebsdaten der Heizungsanlage 1. Die Betriebsdaten können beispielsweise Daten
einer Sensorik 4, Betriebsparameter eines Wärmeerzeugers 4 und/oder Betriebsparameter
einer Fördereinrichtung des Wärmekreislaufes 2 sein.
[0043] Im Rahmen der Durchführung des Schritts a) kann auch ein Überprüfen der mindestens
einen Zeitreihe der Betriebsdaten hinsichtlich Lücken in der Zeitreihe und/oder unplausibler
Werte durchgeführt werden. Eine Lücke in der Zeitreihe könnte beispielsweise auf einen
Defekt oder Ausfall zumindest eines Teils der Sensorik 4 oder einer anderen Einrichtung
der Heizungsanlage 1 hinweisen. Eine Prüfung auf unplausible Werte kann auf Basis
statistischer Auswertungen von Wertebereichen und Streuungen der erfassten Betriebsdaten,
einem Vergleich mit Daten ähnlicher Heizungsanlagen erfolgen. Sollten Lücken in der
Zeitreihe oder unplausible Werte erkannt werden, kann eine Durchführung des Schrittes
e) erfolgen und eine entsprechende Benachrichtigung über das Netzwerk 9 an den Computer
10 und/oder das Kommunikationsgerät des Nutzers 7 oder des Servicebetriebes 8 ausgegeben
werden.
[0044] In Block 120 gemäß Schritt b) können anhand der in Schritt a) erfassten Zeitreihe
der Betriebsdaten Zeitpunkte von Auffüllvorgängen des Wärmeträgerkreislaufes 2 der
Heizungsanlage 1 ermittelt werden, beispielsweise anhand eines in Schritt a) erfassten
Druckes im Wärmeträgerkreislauf 2, wobei ein sprunghafter Anstieg auf einen Auffüllvorgang
hinweisen könnte.
[0045] Im Rahmen der Durchführung des Schrittes b) könnte auch eine Prüfung der ermittelten
Zeitpunkte der Auffüllvorgänge auf Auffälligkeiten erfolgen, wobei kurze Zeitabstände
zwischen den Auffüllvorgängen beispielsweise auf eine Leckage im Wärmeträgerkreislauf
2 schließen lassen könnten. Bei Auffälligkeiten in den Zeitpunkten der Auffüllvorgänge
könnte eine Durchführung des Schrittes e) erfolgen und eine entsprechende Benachrichtigung
über das Netzwerk 9 an den Computer 10 und/oder das Kommunikationsgerät des Nutzers
7 und/oder des Servicebetriebes 8 ausgegeben werden.
[0046] In Block 130 gemäß Schritt c) kann eine Verlustrate des Druckes im Wärmeträgerkreislauf
2, insbesondere anhand der in Schritt b) ermittelten Zeitpunkte der Auffüllvorgänge
berechnet werden. Für die Berechnung können noch weitere Betriebsdaten aus der in
Schritt a) erfassten mindestens einen Zeitreihe herangezogen werden. Auch im Rahmen
der Durchführung des Schrittes c) kann eine Prüfung auf einen kritischen Zustand der
Heizungsanlage 1 erfolgen und gegebenenfalls eine entsprechende Benachrichtigung über
das Netzwerk 9 an den Computer 10 und/oder das Kommunikationsgerät des Nutzers 7 oder
des Servicebetriebes 8 ausgegeben werden.
[0047] In Block 140 kann gemäß Schritt d) eine Prognose eines Zeitpunktes für das Erreichen
eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf 2 der Heizungsanlage 1 erstellt werden.
Ein Auffüllvorgang sollte also bis zu dem prognostizierten Zeitpunkt erfolgen, um
eine Sicherheitsabschaltung der Heizungsanlage 1 zu vermeiden.
[0048] In Block 150 gemäß Schritt e) kann nun eine Ausgabe einer Benachrichtigung über den
Zeitpunkt für das Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf 2 der
Heizungsanlage 1 ausgegeben werden.
[0049] Bevorzugt kann das Verfahren anhand einer inkrementellen Analyse der in Schritt a)
erfassten Zeitreihe der Betriebsdaten erfolgen. Bevorzugt kann der ermittelte Zeitpunkt
für das Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmträgerkreislauf 2 über eine Schnittstelle
der Kommunikationseinrichtung 6 oder des Computers 10 permanent zum Abruf durch eine
Kommunikationseinrichtung von Nutzer 7 und/oder Servicebetrieb 8 bereitgestellt und
bei einer inkrementellen Analyse der in Schritt a) erfassten Zeitreihe permanent angepasst
werden.
[0050] Die Durchführung des Verfahrens kann auf dem Regel- und Steuergerät 6 oder bevorzugt
auf dem Computer 10 erfolgen. Bei der Durchführung auf dem Computer 10 kann ein Datenstrom
der die in Schritt a) erfassten Zeitreihe der Betriebsdaten permanent über die Kommunikationseinrichtung
6 und das Netzwerk 9 an den Computer 10 übermittelt werden.
[0051] Der Computer 10 kann auch dazu eingerichtet sein, das Verfahren für mehrere Heizungsanlagen
1, bevorzugt gleichen oder ähnlichen Typs, gleichzeitig durchzuführen. In vorteilhafter
Weise liegen dem Computer 10 dann die Betriebsdaten, Verlustraten des Druckes der
Wärmeträgerkreisläufe 2 etc. vor und können in die Durchführung des Verfahrens einbezogen
werden.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Heizungsanlage
- 2
- Wärmeträgerkreislauf
- 3
- Regel- und Steuergerät
- 4
- Sensorik
- 5
- Wärmeerzeuger
- 6
- Kommunikationseinrichtung
- 7
- Nutzer
- 8
- Servicebetrieb
- 9
- Netzwerk
- 10
- Computer
1. Verfahren zur Überwachung einer Heizungsanlage (1) mit einem Wärmeträgerkreislauf
(2), umfassend zumindest die folgenden Verfahrensschritte:
a) Erfassen mindestens einer Zeitreihe von Betriebsdaten der Heizungsanlage (1),
b) Identifizieren von Zeitpunkten von Auffüllvorgängen eines Wärmeträgerkreislaufes
(2) der Heizungsanlage (1) aus der in Schritt a) erfassten Zeitreihe von Betriebsdaten,
c) Ermitteln einer Verlustrate des Druckes im Wärmeträgerkreislauf (2) der Heizungsanlage
(1) unter Einbeziehung zumindest der in Schritt a) erfassten mindestens einen Zeitreihe
von Betriebsdaten oder der in Schritt b) identifizierten Zeitpunkte von Auffüllvorgängen,
d) Bestimmen eines Zeitpunktes für das Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf
(2) der Heizungsanlage (1),
e) Ausgeben einer Benachrichtigung über den Zeitpunkt des in Schritt d) bestimmten
Zeitpunkt des Erreichens des kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf (2) der Heizungsanlage
(1).
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die in Schritt a) erfasste mindestens eine Zeitreihe
von Betriebsdaten einen Druck im Wärmeträgerkreislauf (2), eine Vorlauftemperatur
des Wärmeträgerkreislaufes (2), eine Rücklauftemperatur des Wärmeträgerkreislaufes
(2), hinterlegte Fehlermeldungen, Systemparameter und Informationen zur Heizungsanlage
(1), Betriebszustände des Wärmeerzeugers der Heizungsanlage (1), Betriebszustände
einer Fördereinrichtung des Wärmeträgerkreislaufes (2), von einer Sensorik (4) erfasste
Betriebsdaten und/oder Zeitpunkte von Ausfällen der Heizungsanlage (1) aufgrund von
unzureichendem Druck im Wärmeträgerkreislauf (2), umfasst.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die in Schritt a) erfasste
mindestens eine Zeitreihe der Betriebsdaten zumindest hinsichtlich Lücken in der Zeitreihe
oder unplausibler Werte überprüft wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die in Schritt b) identifizierten
Auffüllvorgänge auf Plausibilität und kritische Zustände überprüft werden.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in den Schritten c) und/oder
d) Daten vergleichbarer Heizungsanlagen (1) einbezogen werden.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Ausgeben einer Benachrichtigung
in Schritt c) über ein Netzwerk (9) erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verfahren für mehrere
Heizungsanlagen (1) parallel ausgeführt wird.
8. Computerprogramm, welches zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorangehenden
Ansprüche eingerichtet ist.
9. Computerprogramm nach Anspruch 8, wobei die Benachrichtigungen gemäß Schritt e) über
eine Schnittstelle zum Abruf bereitgestellt werden.
10. Maschinenlesbares Speichermedium, auf dem ein Computerprogramm nach einem der Ansprüche
8 oder 9 gespeichert ist.
11. Regel- und Steuergerät (3) für eine Heizungsanlage (1), eingerichtet zur Durchführung
eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
12. Heizgerät, aufweisend ein Regel- und Steuergerät (3) nach Anspruch 12.
13. Computer (10) eingerichtet zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 7, wobei der Computer (10) die in Schritt a) erfassten Betriebsdaten über ein
Netzwerk (9) empfängt.
14. Verwendung von Betriebsdaten einer Heizungsanlage (1) zur Abschätzung eines Zeitraumes
bis zum Erreichen eines kritischen Druckes im Wärmeträgerkreislauf (2) der Heizungsanlage
(1).