[0001] Die Erfindung betrifft eine Taschenlampe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine
solche Taschenlampe ist aus der
US 2014/0190802 A1 oder der
DE 27 46 038 A1 bekannt.
[0002] Taschenlampen gehören zu unverzichtbaren Hilfsmitteln, wenn bei Stromausfall oder
in Folge einer fehlenden Beleuchtung in der Natur Licht benötigt wird. In den letzten
zwei Jahrzehnten ist die konventionelle Taschenlampe mit einer Glühbirne nahezu vollständig
durch mit Leuchtdioden (LEDs) bestückten Taschenlampen verdrängt worden. Der Vorteil
einer LED liegt insbesondere in dem relativ zur Glühbirne geringeren Stromverbrauch,
womit bei einer vorhandenen Batteriekapazität die maximale Leuchtdauer erheblich verlängert
wird. Leuchtdioden sind zudem schlag- und stoßunempfindlich und besitzen eine erheblich
längere Lebensdauer von bis zu mehreren 10.000 Betriebsstunden. Dies liegt nicht zuletzt
daran, dass anders als bei einer Glühbirne der größere Teil der zugeführten Energie
unmittelbar in die Lichterzeugung umgesetzt wird und nicht in Wärme.
[0003] Durch die erheblich verbesserten Leuchtdioden sind inzwischen auch hohe Lichtströme
erreichbar.
[0004] Ein wesentlicher Aspekt einer Taschenlampe ist deren gute Handhabbarkeit, die mit
einer optimalen Handlichkeit einhergeht. Für viele Anwendungsbereiche hat sich eine
stabförmige Taschenlampe mit einem zylinderförmigen Körper als zweckmäßig erwiesen.
Der Ein-/Ausschalter, der sowohl ein einrastbarer Druckschalter als auch ein Taster
sein kann, befindet sich entweder am Gehäusemantel oder am stirnseitigen Ende der
Endkappe, durch welche das Aufnahmefach für die Batterien bzw. Akkumulatoren zugänglich
ist.
[0005] Herkömmliche Taschenlampen besaßen am Gehäusemantel ausgestanzte Kontaktzungen, die
in einer Ebene der Gehäusewand liegen, so dass sie von außen ergriffen und zur Kontaktgebung
aus dieser Ebene bewegt werden können. Solche Kontaktzungen können mit einem Gleitschieber
verbunden sein.
[0006] Bereits in der
DE 440 580 A wurde zudem vorgeschlagen, auf dem Gehäuse vor und hinter der Kontaktzunge dienende
Sicken anzuordnen, mit denen ein unbeabsichtigtes Einschalten des Stroms verhindert
werden sollte.
[0007] In ähnlicher Weise wird in der
EP 1 484 550 A1 eine Taschenlampe mit einem Druckschalter zum Ein- und Ausschalten der Lichtquelle
beschrieben, der zum Kontaktschluss beim Einschalten eine Position einnimmt, bei der
er unterhalb einer durch die Mantelfläche des Lampengehäuses bestimmten Ebene liegt,
die den Druckschalter umgibt.
[0008] Taschenlampen mit einem ringförmigen Drehschalter zum Ein- und Ausschalten des Lichtes
werden in der
DE 20 2010 010 137 U1 vorgeschlagen. Solche Drehschalter können auch dazu ausgenutzt werden, dass je nach
Drehstellung unterschiedliche Kontaktzonen stromschließend berührt werden, so dass
im Stromkreis unterschiedliche Spannungen einstellbar und/oder unterschiedliche LED
ansteuerbar sind.
[0009] Beispielsweise aus der
WO 2012/003819 A1 sind auch Taschenlampen mit einem zylinderförmigen Gehäuse und einer hierin gelagerten
Batteriekartusche zum abnehmbaren Haltern von mindestens einer Batterie bekannt. Um
einen defekten Schiebeschalter einfach und kostenneutral zu montieren bzw. austauschbar
zu gestalten, wird ein Schiebeschalter mit einem auf dem Gehäuse beweglich gelagerten
Schieber und einem auf der Batteriekartusche angeordneten Schaltarm vorgeschlagen.
[0010] In der
WO 2012/010126 A2 werden auch Batteriekartuschen vorgeschlagen, die endseitig einen Druckschalter aufweisen,
der über einen Druckknopf in der Endkappe der Taschenlampe in Wirkverbindung steht.
Zwischen dem Druckknopf und dem Druckschalter ist ein Dichtelement angeordnet, um
eine wasserdichte und zugleich robuste Taschenlampe zu schaffen.
[0011] In Einzelfällen, insbesondere bei Einsätzen der Polizei oder beim Militär müssen
häufig die Taschenlampe und eine Schusswaffe gemeinsam benutzt werden. Um eine hinreichende
Zielsicherheit zu gewährleisten, werden die Arme im Bereich der Handgelenke überkreuzt,
wobei in der aufliegenden Hand die Schusswaffe und in der Stützhand eine Taschenlampe
zur Ausleuchtung des Zielraums gehalten werden. Bei einer solchen Handhaltung ist
die Betätigung eines an der Endkappe angeordneten Druckschalters ebenso schwierig
wie die Betätigung eines am Mantel des zylinderförmigen Gehäuses angeordneten Schub-
oder Druckschalters, der erst bei Dunkelheit ggf. durch Tasten geortet werden muss.
[0012] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Handhabbarkeit der Taschenlampen
beim Ein- und Ausschalten zu vereinfachen, insbesondere ein schnelles Ein- und Ausschalten
zu ermöglichen.
[0013] Diese Aufgabe wird durch die Taschenlampe nach Anspruch 1 gelöst. Der Ein-/Ausschalter
besteht aus einem Ringkörper, der in mehr als einer radialen Richtung verschiebbar
angeordnet ist und durch dessen Betätigung direkt oder indirekt ein Taster oder Druckschalter
betätigbar ist. Der Ringkörper ist starr, so dass der komplette Ring in zwei, drei
oder vier oder vorzugsweise in jeder beliebigen radialen Richtung verschiebbar ist.
Die Betätigung des Ein-/Ausschalters kann im letztgenannten Fall unabhängig von der
Drehwinkelstellung der Lampe in der Hand aufgefunden werden, weil das Ein- und Ausschalteelement
an jeder Stelle des Ringkörpers radial verschiebbar ist. Die radiale Ein- und Ausschaltbarkeit
der beschriebenen Art ist auch leichter durchzuführen als das rückwärtige Einschalten,
das ausschließlich mit dem Daumen bei einer in der geschlossenen Hand liegenden Taschenlampe
durchgeführt werden kann. Der Begriff Ringkörper ist somit primär funktional zu verstehen
und schließt auch andere Körperformen ein, die sich radial zum Einschalten aus einer
zur Taschenlampe zentrierten Lage in eine exzentrische Lage und zum Ausschalten wieder
zurück in die zentrische Lage bewegen lassen.
[0014] Der Ringkörper ist in Kontakt mit mindestens einem in längsaxialer Richtung des zylindrischen
Gehäuses der Taschenlampe ballig, vorzugsweise kugelförmig ausgebildeten Körpers,
der mittels einer radialen Verschiebung aus mindestens einer Mulde eines in längsaxialer
Richtung elastisch gelagerten weiteren Körpers gedrängt und hierdurch eine längsaxiale
Verschiebung dieses weiteren Körpers auslöst, die einen den Schaltvorgang auslösenden
Druckkontakt zu dem Taster oder dem Schalter herstellt. Im nicht eingeschalteten Zustand
ruht der ballig ausgebildete Körperteil in der entsprechend geformten Mulde, deren
Körper unter einer Vorspannung steht, so dass die gegenseitige Lage der beschriebenen
Teile stabil ist. Wird nun durch Betätigung des Ringkörpers der ballige, vorzugsweise
kugelförmig ausgebildete Körper in radialer Richtung verschoben, verlässt dieser ballige
Teil des Körpers die Mulde, so dass der weitere Körper längsaxial verschoben wird.
Durch diese längsaxiale Verschiebung wird der Druck- oder Tastkontakt zum Schalter
ausgelöst.
[0015] Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0016] Nach einer Weiterbildung der Erfindung werden in längsaxialer Richtung zwei in Kontakt
aneinander liegende Kugeln verwendet, die jeweils in einer kappenförmigen Mulde ruhen,
bis durch eine Radialverschiebung des Rings diese Kugeln radial aus der Mulde herausgedrängt
werden.
[0017] Zur Erhöhung der Funktionssicherheit und insbesondere um ein Verklemmen zu vermeiden
sind die genannten Kugeln in einem zylinderförmigen Rohr gehalten, dessen Länge kleiner
ist als der doppelte Durchmesser der beiden gleichgroßen Kugeln und dessen Durchmesser
bis auf ein notwendiges Spiel gleichgroß dem Durchmesser jeder Kugel ist. Die Kugeln
können somit in diesem zylinderförmigen Rohr rollend bewegt werden, was mit einer
entsprechend geringeren Reibung verbunden ist. Auch die Radialbewegung vollzieht sich
in Form einer Rollbewegung aus der entsprechenden Mulde.
[0018] Der weitere Körper, der mit einer Mulde ausgestattet ist, ist auf der muldenabgewandten
Seite mit dem Druck eines kappenförmigen elastischen Körpers beaufschlagt, der eine
Aufnahmebohrung für einen Arm des weiteren Körpers besitzt. Dieser durchgreifende
Arm wird längsaxial in Richtung des Druck- oder Tastschalters bewegt.
[0019] Die Geometrie der Kugeln sowie das Maß der Radialverschiebung des Rings werden vorzugsweise
so gewählt, dass der Ring soweit radial verschoben werden kann, dass die Kugeln vollständig
aus der Mulde herausrollen, womit ein "Zurückfallen" der Kugeln in die entsprechende
Mulde verhindert wird. Zum Ausschalten wird der Ring wieder in die zentrierte Lage
zurückgeschoben, wobei das Zurückrollen durch die Federkraft des genannten elastischen
Körpers unterstützt wird, sobald die Kugel einwärts den Rand der Mulde überschritten
hat. Das genannte zylinderförmige Rohr, in dem die beiden Kugeln gelagert sind, ist
in einer Aufnahmeöffnung eines mit dem Ringkörper fest verbundenen Steges oder Kreuzprofil
befestigt.
[0020] Da die Einschaltbewegung letztendlich durch eine Längsbewegung entsprechender Schaltelemente
durchgeführt wird, kann die Lampe zusätzlich auch noch einen weiteren Druckschalter
als Ein- und Ausschalter an der Stirnseite der Endkappe aufweisen, durch den eine
entsprechende längsaxiale Verschiebung der beiden Kugeln und damit eine Druckschalterbetätigung
herbeigeführt wird.
[0021] Vorzugsweise sind die Batterien in einer Kartusche angeordnet, die an einer Stirnseite
einen Druckschalter aufweist, der durch die geschilderte Längsaxialbewegung der Schaltelemente
betätigbar ist.
[0022] Weitere Ausführungsformen sowie Vorteile der erfindungsgemäßen Taschenlampe werden
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Taschenlampen-Endstückes mit Batteriekartusche,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Teilansicht nach Fig. 1 mit einem Schalter in "Aus"-Stellung,
- Fig. 3
- dieselbe Ansicht wie Fig. 2 mit einem Schalter in "Ein"-Stellung,
- Fig. 4
- eine Abwandlung der Anordnung nach Fig.2 und Fig. 3 (in ausgeschalteter Stellung),
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht einer Batteriekartusche mit endseitigem Druckschalter,
- Fig. 6
- eine Explosionsansicht der radialen Schaltelemente in perspektivischer Ansicht und
- Fig. 7a, b
- Schnittansichten eines Taschenlampen-Endstückes in einer weiteren Ausführungsform.
[0023] Der Aufbau einer Taschenlampe ist nach dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt,
so dass im Folgenden nur auf die erfindungsgemäßen Teile eingegangen wird.
[0024] In jedem Fall besitzt die Taschenlampe eine vordere Lichtaustrittsöffnung, eine Lichtquelle,
die aus einer oder mehreren Leuchtdioden besteht sowie eine Vorsatzoptik, die vorzugsweise
relativ zur LED längsaxial bewegbar ist, womit der Kegelwinkel des abgestrahlten Lichtes
von großen Kegelwinkeln bis hin zu einer Spotbeleuchtung einstellbar ist. Die Stromversorgung
erfolgt über Batterien 11, die vorzugsweise in einer Kartusche (10) in Serie geschaltet
sind. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, besitzt die Kartusche einen Druckschalter 12,
durch dessen Betätigung der Stromkreis, in dem die LED enthalten ist, geschlossen
wird. Fig. 2 zeigt den starren Ringkörper in der Ausgangslage, in der der Ring 13
etwa bündig mit dem übrigen Zylinderkörper der Taschenlampe, gebildet durch das Deckelteil
14 und den Körper 15 abschließt. In Fig. 3 ist die Verschiebung des Ringes 13 aus
der zentrierten Lage sichtbar. Der Ring 13 ist über einen Steg 16 mit einer Hülse
17 verbunden, die eine Aufnahmeöffnung 18 bildet, in welcher ein zylinderförmiges
Rohr 19 eingeschoben ist, das als Lagerung für zwei Kugeln 20, 21 dient. Das Zylinderrohr
19 besitzt einen Innendurchmesser, der bis auf ein geringes Spiel, um die Rotation
der Kugeln 20, 21 zu ermöglichen, gleich dem Durchmesser jeder der gleichgroßen Kugeln
20, 21 ist. An seinen Enden ist der Rohrdurchmesser leicht verjüngt, um die Kugeln
20, 21 verliersicher im Rohr 19 zu halten. Durch die Bewegung des Ringes 13, die in
jeder beliebigen Radialrichtung möglich ist, können die Kugeln 20, 21 in entsprechender
Weise mitgeführt werden. In der Ausgangsstellung, in der der Stromkreis offen ist,
ruhen die Kugeln 20, 21 in Mulden 22, 23, deren Krümmung dem Radius der Kugeln 20,
21 entspricht, wobei die Randbereiche der Mulden 22, 23 abgerundet sein können. Durch
Radialverschiebung des Ringes 13 und entsprechende Mitführungen der Hülse 19 rollen
die Kugeln aus den Mulden 22, 23 heraus, wobei der Körper 24, der in Längsrichtung
der Taschenlampe elastisch gelagert ist, eine Bewegung in Richtung des dargestellten
Pfeils 30 erfährt. Die Elastizität wird durch einen gewölbten elastischen kappenförmigen
Körper 26 ermöglicht, der eine mittlere Durchbrechung zur Durchführung eines Armes
27 aufweist, der in Kontakt mit dem Schalter 28 steht, der durch Linearbewegung in
Richtung des Pfeils 25 geschaltet wird, so dass der Stromkreis geschlossen wird. Bei
einer Rückführung des Ringkörpers 13 in die Ausgangslage, d.h. die in Fig. 2 dargestellte
zentrierte Stellung werden die Kugeln über eine Rollbewegung wieder in die Mulden
22, 23 abgesenkt, wodurch über die Spannkraft des elastomeren kappenförmigen Körpers
26 der Körper 24 mit Mulde 22 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgeführt
wird. Abwandlungen des beweglichen Schaltelementes 29, wie in Fig. 4 angedeutet, sind
dergestalt möglich, dass der Körper 24 mit einem Arm sowie einem vorderen Ambossteil
29 fest verbunden ist bzw. einen einheitlichen Körper liefert, der durch Bewegung
in Richtung des Pfeiles 30 einen Schaltkontakt schließt.
[0025] Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Taschenlampe besteht darin, dass der
Ring 13 in jeder beliebigen Radialverschiebung zum Einschalten der Lampe bewegt werden
kann, so dass ein mühsames Suchen nach einem am Mantel angeordneten Schaltknopf oder
Taster entfällt. Die Radialverschiebung des Ringkörpers 13 ist mindestens über einen
Weg möglich, der ein Herausrollen der Kugeln 20, 21 aus den Mulden 22, 23 ermöglicht,
so dass die durch Radialverschiebung bewirkte Einschaltung der Taschenlampe und deren
Schaltstellung stabil ist und ein Zurückrollen der Kugeln in die Mulden erst dann
ermöglicht, wenn der Ringkörper 13 radial soweit nach innen bewegt wird, dass die
Kugeln 20, 21 den Rand der Mulden 22, 23 radial nach innen überschreiten.
[0026] Fig. 7a und Fig. 7b zeigen eine alternative Ausführungsform der Erfindung, bei der
anstelle des in Fig. 2 und Fig. 3 verwendeten Ringkörpers 13, der auf Kugeln 20, 21
einwirkt, ein radial verschiebbarer im wesentlichen zylinderförmiger Ringkörper 31
verwendet wird, der in seinem Zentrum eine halbkugelförmige Erhebung 32 aufweist,
die in einer Mulde 22 (Fig. 7a) anliegt oder aus dieser in radialer Richtung herausgeschoben
wird (Fig. 7b), wodurch der Arm 27 mit dem Ambossteil 29 in Richtung des Pfeiles 30
bewegt wird.
[0027] Die vorliegende Erfindung umfasst jedoch auch solche Ausführungsformen, bei denen
der Ringkörper 13, 31 und dessen radialer Verschiebeweg so ausgebildet sind, dass
der Ringkörper 13 lediglich als Taster arbeitet, d.h. dass die Taschenlampe nur so
lange eingeschaltet bleibt wie der Ringkörper belastet ist.
[0028] Ggf. zusätzlich kann die Endkappe der Taschenlampe einen nach dem Stand der Technik
bekannten Druckschalter aufweisen, über den der Schalter 28, 29 in Richtung des Pfeiles
30 bewegbar ist.
1. Taschenlampe mit einem zylindrischen Gehäuse, an dessen Außenmantel ein Ein-/Ausschalter
angeordnet ist, der aus einem starren Ringkörper (13, 31) besteht, der in jeder beliebigen
radialen Richtung verschiebbar angeordnet ist und durch dessen Betätigung direkt oder
indirekt ein Taster oder Druckschalter (28) betätigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ringkörper (13, 31) in Kontakt mit mindestens einem, in längsaxialer Richtung
des zylindrischen Gehäuses ballig, vorzugsweise kugelförmig ausgebildeten Körpers
(20, 21; 32) steht, der mittels einer radialen Verschiebung aus mindestens einer Mulde
(22, 23) eines in längsaxialer Richtung elastisch gelagerten weiteren Körpers (24)
gedrängt und hierdurch eine längsaxiale Verschiebung dieses weiteren Körpers (24)
auslöst, die einen den Schaltvorgang auslösenden Druckkontakt zu dem Taster oder dem
Schalter (28) herstellt.
2. Taschenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in längsaxialer Richtung zwei in Kontakt aneinander liegende Kugeln (20, 21) aus
jeweils einer kappenförmigen Mulde (22, 23) bei einer Radialverschiebung des Ringkörpers
13 gedrängt werden.
3. Taschenlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln (20, 21) in einem zylinderförmigen Rohr (19), vorzugsweise verliersicher,
gehaltert werden, dessen Länge kleiner als der doppelte Durchmesser der beiden gleichgroßen
Kugeln (20, 21) ist und dessen Durchmesser bis auf ein notwendiges Spiel gleichgroß
dem Durchmesser jeder der Kugeln (20, 21) ist.
4. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine längselastische Lagerung, bestehend aus einem gewölbten kappenförmigen elastischen
Körper (26) mit einer Aufnahmebohrung für einen Arm (27) des weiteren Körpers (24)
zur Tast- oder Druckschalterbetätigung.
5. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zylinderförmige Rohr (19) in einer Aufnahmeöffnung (18) eines mit dem Ringkörper
(13) fest verbundenen Stegs (16) oder Kreuzprofils befestigt ist.
6. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein weiterer Druckschalter als Ein-/Ausschalter an der Stirnseite der
Endkappe (14) vorgesehen ist.
1. Torch with a cylindrical housing on whose outer shell an on/off switch is arranged
consisting of a rigid annular body (13, 31) which is arranged to be displaceable in
each optional radial direction and through which actuation directly or indirectly
a button or pressure switch (28) can be actuated characterized in that
the annular body (13, 31) is in contact with at least one body (20, 21; 32) which
is crowned, preferably spherical, in the longitudinal axial direction of the cylindrical
housing and which can be moved by means of a radial displacement pushed out of at
least one trough (22, 23) of a further body (24) that is elastically mounted in the
longitudinal axial direction and thereby triggers a longitudinal axial displacement
of this further body (24), which produces a pressure contact with the button or the
switch (28) that triggers the switching process .
2. Torch according to claim 1, characterized in that two balls (20, 21) lying in contact with one another in the longitudinal axial direction
are each forced out of a cap-shaped trough (22, 23) when the ring body 13 is radially
displaced.
3. Torch according to claim 1 or 2, characterized in that the balls (20, 21) are held in a cylindrical tube (19), preferably captive, the length
of which is less than twice the diameter of the two balls (20, 21) of the same size
and whose diameter up to a necessary clearance is equal to the diameter of each of
the balls (20, 21).
4. Torch according to one of claims 1 to 3, characterized by a longitudinally elastic mounting consisting of a curved cap-shaped elastic body
(26) with a receiving bore for an arm (27) of the further body (24) for touch or pressure
switch actuation.
5. Torch according to one of claims 3 or 4, characterized in that the cylindrical tube (19) is fastened in a receiving opening (18) in a bar (16) or
cross profile which is firmly connected to the annular body (13).
6. Torch according to one of claims 1 to 5, characterized in that a further pressure switch is additionally provided as an on/off switch on the end
face of the end cap (14).
1. Lampe de poche comprenant un boîtier cylindrique sur la surface latérale extérieure
duquel est disposé un interrupteur marche/arrêt qui est constituée d'un corps annulaire
rigide (13, 31) qui est agencé de manière à pouvoir être déplacé dans n'importe quelle
direction radiale et dont l'actionnement conduit à l'actionnement direct ou indirect
d'un bouton-poussoir ou d'un interrupteur à poussoir (28), caractérisée par le fait que le corps annulaire (13, 31) est en contact avec au moins un corps (20, 21; 32) qui
est réalisé de manière bombée, de préférence sphérique, dans la direction de l'axe
longitudinal du boîtier cylindrique et qui, au moyen d'un déplacement radial, est
poussé hors d'au moins un creux (22, 23) d'un autre corps (24) monté élastiquement
dans la direction de l'axe longitudinal et déclenche ainsi un déplacement dans la
direction de l'axe longitudinal de cet autre corps (24), qui établit un contact par
pression avec le bouton-poussoir ou l'interrupteur (28), lequel déclenche une opération
de commutation.
2. Lampe de poche selon la revendication 1, caractérisée par le fait que, dans la direction de l'axe longitudinal, deux billes (20, 21) s'appliquant en contact
l'une contre l'autre sont poussées chacune hors d'un creux (22, 23) en forme de capuchon
lorsque le corps annulaire (13) est déplacé radialement.
3. Lampe de poche selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que les billes (20, 21) sont maintenues, de préférence de manière imperdable, dans un
tube cylindrique (19) dont la longueur est inférieure à deux fois le diamètre des
deux billes (20, 21) de même dimension et dont le diamètre est égal au diamètre de
chacune des billes (20, 21) à un jeu nécessaire près.
4. Lampe de poche selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée par un support longitudinalement élastique, constitué d'un corps élastique (26) bombé
en forme de capuchon présentant un alésage de réception pour un bras (27) de l'autre
corps (24) pour actionner le bouton-poussoir ou l'interrupteur à poussoir.
5. Lampe de poche selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4, caractérisée par le fait que le tube cylindrique (19) est fixé dans une ouverture de réception (18) d'une entretoise
(16) ou d'un profilé en croix qui est solidaire du corps annulaire (13).
6. Lampe de poche selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que, en sus, un autre interrupteur à poussoir est prévu en tant qu'interrupteur marche/arrêt
sur la face frontale du capuchon d'extrémité (14).