(19)
(11) EP 4 091 157 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.04.2025  Patentblatt  2025/16

(21) Anmeldenummer: 20701308.7

(22) Anmeldetag:  17.01.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G09F 3/00(2006.01)
G09F 3/20(2006.01)
G09F 3/03(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
G09F 3/0297; G09F 3/0329; G09F 3/0347; G09F 3/0394; G09F 3/208; G09F 3/0335
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2020/051183
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2021/144035 (22.07.2021 Gazette  2021/29)

(54)

VERFAHREN ZUM AUSGEBEN EINES ZUSTANDS VON MINDESTENS EINEM SIEGEL, SIEGEL UND SYSTEM

METHOD FOR OUTPUTTING A CONDITION OF AT LEAST ONE SEAL, SEAL AND SYSTEM

PROCÉDÉ DE SORTIE D'UN ÉTAT D'AU MOINS UN SCEAU, SCEAU ET SYSTÈME


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.11.2022  Patentblatt  2022/47

(73) Patentinhaber: STOBA AG
9326 Horn (CH)

(72) Erfinder:
  • TOTH, René
    9323 Steinach (CH)
  • STOFFEL, Mario
    9326 Horn (CH)

(74) Vertreter: Werner, André 
PATERA-IP AG Sennweidstrasse 1a
8608 Bubikon
8608 Bubikon (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 450 300
WO-A1-2017/184596
EP-A2- 3 065 120
GB-A- 2 562 048
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben eines Zustands von mindestens einem Siegel, ein Siegel sowie ein System zum Ausgeben eines Zustands von mindestens einem Siegel.

    [0002] Siegel werden dazu eingesetzt, um Behältnisse, wie z.B. Container, Kassetten, Trolleys oder dergleichen, derart zu verschliessen, zu versiegeln bzw. zu sichern, z.B. vor ihrem Abtransport, dass z.B. bei bzw. nach Ankunft an ihrem Zielort eine Manipulation ausgeschlossen werden kann oder zumindest gut erkennbar wäre. Derzeit bekannte Siegel dienen dazu, eine erfolgte Manipulation zuverlässig erkennbar zu machen. Bekannte Siegel können eine Plombe, ein Sicherheitsetikett oder ein jegliches weiteres Sicherheitselement enthalten. Zu Siegeln können auch dem gleichen Zweck dienende Träger gezählt werden, die mit einem Produkt verbunden sind bzw. verbunden werden können und eine zu einem Siegel vergleichbare Kontrollfunktion erlauben.

    [0003] Siegel können vom Herausgeber an Kunden bzw. Benutzer herausgegeben werden, z.B. in Form einer Charge. Es besteht ein Problem darin, dass unversiegelte bzw. unbenutzte Siegel unberechtigter Weise aus der Charge eines Kunden entnommen und möglicherweise bevorratet werden können, um dann anstelle von regulär gesetzten Siegeln gesetzt zu werden, welche möglicherweise zuvor unberechtigter Weise gebrochen bzw. geöffnet worden sind. Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Herausgeber und/oder Kunde schnell den Überblick darüber verlieren können, wie viele Siegel im Umlauf sind, bzw. wie viele Siegel gesetzt worden sind, bzw. in Verwendung sind. Somit kann es vorkommen, dass der Kunde unvorbereitet dem Problem ausgesetzt ist, keinen Vorrat an Siegeln mehr zu haben. Ein weiteres Problem besteht darin, dass Siegel nach ihrem Gebrauch entsorgt werden müssen und somit hohe Mengen an Kunststoffabfällen anfallen. Das Dokument EP3065120A ist als nächstliegender Stand der Technik angesehen.

    [0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Ausgeben eines Zustands von mindestens einem Siegel, ein Siegel und ein System zum Ausgeben eines Zustands von mindestens einem Siegel anzugeben, welche die vorstehend genannten Nachteile nicht aufweisen.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäss Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsvarianten sowie ein Siegel, welches in einem solchen Verfahren verwendet werden kann, und ein System zum Ausgeben eines Zustands von mindestens einem Siegel sind in weiteren Ansprüchen angegeben.

    [0006] Das erfindungsgemässe Verfahren zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens einem Siegel umfasst: in einem Sicherheitselement des Siegels, Generieren von einer Kennung im Zusammenhang mit einem Zustand des Siegels, und Ausgeben der Kennung; Auslesen der ausgegebenen Kennung durch ein Endgerät; im Endgerät, Generieren von Kennungsdaten im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung; Übertragen der Kennungsdaten vom Endgerät an eine entfernte Datenverarbeitungseinheit; in der entfernten Datenverarbeitungseinheit, Verarbeiten der Kennungsdaten derart, dass eine Zustandsinformation über den Zustand des Siegels erzeugt wird; und Ausgeben der Zustandsinformation an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit.

    [0007] Somit ist ein Verfahren geschaffen, durch welches ein gesetztes Siegel zuverlässig verifiziert werden kann. Beispielsweise kann die abgelichtete Kennung mit in der Datenverarbeitungseinheit hinterlegten Kennungen verglichen werden. In einem weiteren Beispiel kann die abgelichtete Kennung in der Datenverarbeitungseinheit einer Operation unterworfen werden, durch welche bestimmt wird, ob die Kennung korrekt ist bzw. vom Herausgeber herausgegeben wurde. Die Kennung ist nicht statisch auf dem Siegel aufgedruckt bzw. aufgetragen, sondern wird über die Anzeigeeinheit angezeigt. Die Kennung kann hierbei veränderlich angezeigt werden. Durch diese Möglichkeit der veränderbaren Kennung kann eine Manipulation wesentlich erschwert werden. Die Datenverarbeitungseinheit kann zum Herausgeber zugehörig sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Datenverarbeitungseinheit zum Kunden zugehörig sein.

    [0008] In einer Ausführungsform ist das Sicherheitselement ausgebildet, einen unbenutzten oder benutzten Zustand des Siegels zu erfassen. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht in der zuverlässigen Bestimmung von aktuell gesetzten bzw. verwendeten Siegeln. Im Wesentlichen zeitgleich mit dem Setzen eines Siegels kann dieser Zustand über das Endgerät an die Datenverarbeitungseinheit gesendet werden. Eine hiermit in Kommunikation stehende Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers kann z.B. eine in einer Datenbank der Weiterverarbeitungseinheit hinterlegte Charge an jeweils pro Kunde herausgegebenen Siegeln stets aktuell abgleichen. Sobald der Zustand gemeldet wird, dass aktuell ein Siegel gesetzt wurde bzw. verwendet wird, kann dieses Siegel vom Bestand der herausgegebenen Charge, die ursprünglich an den Kunden geliefert worden ist, abgezogen werden.

    [0009] Die Kennung wird über eine am Siegel angebrachte Anzeigeeinheit angezeigt. Somit kann die Kennung zuverlässig von der Anzeigeeinheit abgelichtet bzw. abfotografiert werden. Die abgelichtete Kennung kann eine Zuordnungsnummer des Siegels enthalten. Somit ist es nicht nur möglich, aktuell bestimmen zu können, wie viele Siegel noch beim jeweiligen Kunden bevorratet sind, sondern exakt welches bzw. welche Siegel noch zur Verfügung stehen. Im Umkehrschluss kann selbstverständlich ebenso bestimmt werden, welche der jeweiligen Siegel aktuell in der Verwendung sind. Somit können Seitens des Herausgebers möglicherweise rechtzeitig neue Siegel vorbereitet und versendet werden, sobald sich abzeichnen lässt, dass der Bestand an Siegeln pro Kunde unterhalb von einer vorbestimmten Anzahl absinkt. Die Information über die Anzahl verwendeter bzw. noch zur Verfügung stehender Siegel kann vom Herausgeber selbstverständlich auch dem Kunden zugänglich gemacht werden. Die Information kann z.B. über entsprechende Kommunikationseinheiten auf Seiten des Herausgebers und Kunden ausgetauscht werden, z.B. über das Internet, über einen Datenserver (Cloud), etc. Somit wissen sowohl der Herausgeber als auch der Kunde wie viele Siegel pro Charge übrig sind. Beispielsweise können sowohl der Herausgeber als auch der Kunde darüber Kenntnis haben, dass der Kunde im Begriff stehen kann eine neue Bestellung von Siegeln abzugeben.

    [0010] Die Kennung ist eine optisch abtastbare Kennung, insbesondere ein Barcode oder ein 2D-Code. Der Barcode oder 2D-Code kann standardisiert erzeugt werden und eine Information darüber tragen, ob das Siegel gesetzt ist oder nicht. Zusätzlich kann der Code eine Information über das verwendete Siegel tragen, z.B. eine Identifikationsnummer. Selbstverständlich kann der Code eine jegliche weitere Information im Zusammenhang mit dem Siegel tragen, z.B. Zeit, Ort und Person im Zusammenhang mit dem Setzen des Siegels. Der Code kann durch ein proprietäres Verfahren erzeugt werden, wodurch eine Manipulation durch Dritte erschwert werden kann.

    [0011] Das Endgerät enthält eine Bildaufnahmevorrichtung. In einer weiteren Ausführungsform enthält das Endgerät eine Drahtlos-Übertragungseinheit. In einer Ausführungsform ist das Endgerät ein Mobiltelefon, insbesondere ein Smartphone. Beispielsweise kann im Smartphone ein vom Herausgeber ausgestelltes Programm, z.B. eine App, gespeichert sein, wobei das Programm Zugriff auf die Kamera des Smartphones haben kann. Ebenso kann die App ausgelegt sein, um die optische Kennung in Kennungsdaten umzuwandeln und/oder zu übertragen.

    [0012] In einer Ausführungsform wird die Kennung in Abhängigkeit von einem versiegelten oder unversiegelten Zustand des Siegels erzeugt. Somit können der versiegelte Zustand des Siegels manipulationssicher erfasst und diese Information an den Herausgeber übermittelt werden. Obwohl nicht detailliert aufgeführt, können weitere Zustände des Siegels über die Kennung angezeigt werden.

    [0013] In einer Ausführungsform ist die Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers dazu ausgebildet, das Siegel basierend auf der Zustandsinformation zu verifizieren. In einer weiteren Ausführungsform ist die Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers dazu ausgebildet, basierend auf der Zustandsinformation eine Anzahl versiegelter und/oder unversiegelter Siegel aus wenigstens einem Satz von Siegeln zu bestimmen. Durch dieses Verfahren kann es ermöglicht werden, dass der Kunde rechtzeitig neue Siegel erhält, wenn sich herausstellt, dass der Vorrat an Siegeln eine vorbestimmte Anzahl unterschreitet.

    [0014] In einer Ausführungsform enthält der Satz von Siegeln eine Charge von Siegeln, welche einem Kunden zuordenbar ist. In einer Ausführungsform enthält der Schritt des Auslesens der angezeigten Kennung ferner den Schritt eines Erfassens von Geolokalisierungsdaten des jeweiligen Ortes, Erfassens von Login-Daten, und/oder Erfassens von Zeitdaten. In einer weiteren Ausführungsform werden die Geolokalisierungsdaten zusammen mit den Kennungsdaten vom Endgerät an die entfernte Datenverarbeitungseinheit übertragen. Die Geolokalisierung ermöglicht dem Herausgeber und/oder Kunden festzuhalten, an welchem Ort und z.B. zusätzlich zu welcher Zeit das Siegel gesetzt worden ist. Ferner kann mittels z.B. Login-Daten erfasst werden, welche Person das Siegel gesetzt hat.

    [0015] In einer Ausführungsform wird die Zustandsinformation wenigstens teilweise an eine Verarbeitungseinheit des Kunden übertragen. Durch dieses Verfahren kann der Kunde möglicherweise auch unabhängig vom Herausgeber auf Informationen über den Zustand, Anzahl, etc. seiner jeweiligen Siegel zugreifen.

    [0016] Erfindungsgemäss umfasst ein Siegel ein Verschlusselement, ein Sicherheitselement und eine Anzeigeeinheit, wobei das Sicherheitselement ausgebildet ist, eine Kennung im Zusammenhang mit einem Zustand des Siegels zu generieren und die Kennung auf der Anzeigeeinheit anzuzeigen.

    [0017] Das erfindungsgemässe Siegel kann anhand der angezeigten Kennung durch Abfotografieren der Kennung zuverlässig verifiziert werden. Da die Kennung nicht statisch auf dem Siegel aufgedruckt ist, sondern über die Anzeigeeinheit veränderlich angezeigt werden kann, wird eine Manipulation erschwert. Beispielsweise kann die Kennung mit in einer Datenverarbeitungseinheit hinterlegten Kennungen abgeglichen werden. In einem weiteren Beispiel kann die erfasste Kennung in der Datenverarbeitungseinheit einer Operation unterworfen werden, durch welche bestimmt wird, ob die Kennung korrekt ist bzw. vom Herausgeber herausgegeben wurde. Es können jegliche bekannte oder zukünftige Prozesse zur Code-Verifizierung zur Anwendung kommen. Ebenso kann zeitnah identifiziert werden, ob das Siegel gesetzt ist bzw. verwendet wird oder nicht.

    [0018] In einer Ausführungsform ist das Sicherheitselement ausgebildet, die Kennung in Abhängigkeit von mindestens einem zu generieren: Zustand des Siegels und eine Identifikation des Siegels. Beispielsweise kann die Kennung eine Information darüber enthalten, ob das Siegel in der Verwendung ist oder nicht. Die Information kann ferner eine Identifikationsnummer des Siegels und einen veränderlichen Code tragen, welcher zur Verifizierung verwendet werden kann.

    [0019] In einer Ausführungsform umfasst das Siegel wenigstens eines von einer Plombe und ein Sicherheitsetikett. Es können jegliche bekannte oder zukünftige Arten von einem Sicherheitselement als Siegel verwendet werden.

    [0020] Erfindungsgemäss umfasst ein System zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens einem Siegel: mindestens ein Siegel, umfassend ein Verschlusselement, ein Sicherheitselement und eine Anzeigeeinheit, wobei das Sicherheitselement ausgebildet ist, eine Kennung im Zusammenhang mit einem Zustand des Siegels zu generieren und die Kennung auf der Anzeigeeinheit anzuzeigen; ein Endgerät, welches ausgebildet ist, die ausgegebene Kennung auszulesen, Kennungsdaten im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung zu generieren, und die Kennungsdaten zu übertragen; eine entfernte Datenverarbeitungseinheit, welche ausgebildet ist, die Kennungsdaten zu empfangen, die Kennungsdaten derart zu verarbeiten, dass eine Zustandsinformation über den Zustand des Siegels erzeugt wird, und die Zustandsinformation an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit auszugeben.

    [0021] Ein erfasster Zustand eines Siegels wird über das Endgerät an die Datenverarbeitungseinheit gesendet, und eine hiermit in Kommunikation stehende Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers kann eine in einer Datenbank hinterlegte Charge an jeweils pro Kunde herausgegebenen Siegeln aktuell abgleichen. Sobald z.B. der Zustand gemeldet wird, dass aktuell ein Siegel gesetzt bzw. verwendet ist, kann dieses Siegel vom Bestand der herausgegebenen Charge abgezogen werden. Die erfasste Kennung kann eine Zuordnungsnummer des Siegels enthalten, sodass es möglich ist exakt zu bestimmen, welche Siegel noch zur Verfügung stehen bzw. nicht gesetzt sind und welche der jeweiligen Siegel aktuell in der Verwendung sind bzw. gesetzt sind. Somit können neue Siegel rechtzeitig vorbereitet und versendet werden.

    [0022] Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorstehenden Ausführungsvarianten beliebig kombinierbar sind. Lediglich diejenigen Kombinationen von Ausführungsvarianten sind ausgeschlossen, die durch die Kombination zu Widersprüchen führen würden.

    [0023] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Ansicht von einem Siegel gemäss der vorliegenden Erfindung in einem nicht gesetzten Zustand, und
    Fig. 2
    eine schematische Ansicht von dem Siegel aus Fig. 1 in einem gesetzten Zustand, abgelichtet von einem Endgerät.


    [0024] Fig. 1 zeigt schematisch ein Siegel 10 gemäss der vorliegenden Erfindung in einem nicht gesetzten bzw. unversiegelten Zustand, während Fig. 2 eine schematische Ansicht von dem Siegel aus Fig. 1 in einem gesetzten Zustand bzw. versiegelten Zustand zeigt. Das Siegel 10 ist in den gezeigten Beispielen als eine Plombe 10 gezeigt bzw. ausgeführt. Obwohl nicht gezeigt, kann das Siegel 10 auch als ein anderes Sicherheitselement ausgeführt sein, beispielsweise als ein Sicherheitsetikett, usw.

    [0025] Die Plombe 10 enthält einen Plombenkörper 12 und ein Kabel 14, z.B. ein Kunststoffstreifen, welches an einem Ende fest mit dem Plombenkörper 12 verbunden ist und am weiteren Ende mit Rastelementen 16' versehen ist. Das Kabel 14 kann durchtrennbar sein und kann z.B. ein Kunststoffmaterial enthalten. Die Rastelemente 16' am Ende des Kabel 14 können in einer Durchführung 17 mit korrespondierend geformten Rastelementen 16'' in Eingriff genommen werden (siehe Fig. 2). Die Durchführung 17 kann fest am Plombenkörper 12 angebracht sein, z.B. einstückig hiermit vergossen sein. In diesem Zustand ist die Plombe 10 gesetzt bzw. in Verwendung und erfüllt ihren Zweck zum Versiegeln. Die Anordnung aus Kabel 14, Rastelementen 16',16'' und Durchführung 17 kann auch als Verschlusselement definiert werden.

    [0026] Der Plombenkörper 12 kann eine Erfassungseinrichtung 18 enthalten, welche den jeweiligen Zustand der Plombe 10 erfasst, d.h. ob die Plombe 10 in einem ungesetzten Zustand ist (siehe Fig. 1) oder in einem gesetzten Zustand ist (siehe Fig. 2). Die Erfassungseinrichtung 18 kommuniziert den jeweiligen Zustand der Plombe 10 an ein ebenfalls im Plombenkörper 12 umfasstes Sicherheitselement 20.

    [0027] Das Sicherheitselement 20 ist dazu angepasst, eine Kennung 22 im Zusammenhang mit dem Zustand der Plombe 10 zu generieren. Diese Kennung 22 kann an eine Anzeigeeinheit 24 kommuniziert werden, welche die Kennung 22 nach aussen sichtbar anzeigt. Diese Kennung 22 kann ein 2-dimensionaler Code (2D-Code) sein. Die Kennung 22 kann eine jegliche weitere optisch abtastbare Kennung sein, z.B. ein Barcode, etc. Wie in der Gegenüberschau der Figuren 1 und 2 zu erkennen, zeigt die Anzeigeeinheit 24 unterschiedliche Kennungen 22 im Zusammenhang mit dem gesetzten und nicht gesetzten Zustand der Plombe 10 an. Nachdem die Plombe 10 gesetzt ist (siehe Fig. 2), kann die über die Anzeigeeinheit 24 angezeigte bzw. ausgegebene Kennung 22 durch ein Endgerät 26 ausgelesen werden. In einem Beispiel kann die Kennung 22 durch ein Mobiltelefon, z.B. ein Smartphone 26, eines Kunden, Mitarbeiters, etc. abgelichtet bzw. abfotografiert werden, wie in Fig. 2 gezeigt. Hierbei kann die Kennung 22 über ein Display des Smartphones 26 angezeigt werden. Im Endgerät 26 können Kennungsdaten 28 im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung 22 generiert werden. Hierzu kann beispielsweise eine frei verfügbare oder proprietäre Software (App) dienen, die von einem Herausgeber H der Plombe 10 ausgegeben ist.

    [0028] Diese Kennungsdaten 28 können vom Endgerät 26 direkt oder indirekt an eine entfernte Datenverarbeitungseinheit 30 des Herausgebers H übertragen werden. Beispielsweise können die Kennungsdaten 28 in einem zugreifbaren Datenserver 32, auch als Cloud bezeichnet, abgelegt werden. In der entfernten Datenverarbeitungseinheit 30 können die Kennungsdaten 28 z.B. derart verarbeitet werden, dass die Zustandsinformation über den Zustand der Plombe erzeugt und ausgegeben wird. Diese Zustandsinformation kann an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit 34',34'' des Herausgebers H ausgegeben werden. Im Falle eines zwischengeordneten Datenservers 32, kann alternativ oder zusätzlich mittels einer Verarbeitungseinheit 36 des Kunden K auf die Kennungsdaten 28 im Datenserver 32 zugegriffen werden.

    [0029] Die Weiterverarbeitungseinheit 34',34'' des Herausgebers H ist z.B. dazu ausgebildet, eine jeweilige Plombe 10 basierend auf der Zustandsinformation genau zu verifizieren. Beispielsweise kann eine Anzahl versiegelter und/oder unversiegelter Plomben aus wenigstens einem Satz von Plomben basierend auf der Zustandsinformation bestimmt werden, wobei dieser Satz von Plomben einer Charge von Plomben entspricht, welche einem Kunden zuordenbar ist, z.B. eine zuordenbare Lieferung.

    [0030] In einem Beispiel können zusätzlich zum oben aufgeführten Auslesen der angezeigten Kennung 22 ebenfalls Geolokalisierungsdaten des jeweiligen Ortes erfasst werden. Durch die Geolokalisierung wird es möglich sein, genau festzuhalten, an welchem Ort und möglicherweise zusätzlich zu welcher Zeit die Plombe abgelichtet bzw. gescannt wurde. Die Geolokalisierungsdaten können vom Smartphone 26 erzeugt werden, z.B. mittels GPS, und zusammen mit den Kennungsdaten 28 vom Smartphone 26 an die entfernte Datenverarbeitungseinheit 30 bzw. den Datenserver 32 übertragen werden. Ferner können Login-Daten erzeugt werden, welche einen Hinweis darüber geben, welche Person die Plombe abgelichtet hat. Ebenso können Zeitdaten erzeugt werden, welche genau Hinweis darüber geben, zu welchem Zeitpunkt die Plombe abgelichtet wurde. Die Login-Daten und/oder Zeitdaten können zusammen mit den Kennungsdaten 28 an die entfernte Datenverarbeitungseinheit 30 bzw. den Datenserver 32 übertragen werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Plomben, welche nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden müssen, das erfindungsgemässe Siegel 10 mehrfach verwendet werden kann. Somit werden Kunststoffabfälle stark reduziert und Ressourcen eingespart. Insgesamt können somit Kosten eingespart werden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens einem Siegel (10), umfassend:

    - Erfassen des Zustands des Siegels (10) mit einer Erfassungseinrichtung (18) im Siegel (10);

    - Generieren einer Kennung (22) in Abhängigkeit des erfassten Zustands in einem Sicherheitselement (20) des Siegels (10), und Ausgeben der Kennung (22) durch eine am Siegel (10) angebrachte Anzeigeeinheit (24);

    - Auslesen der ausgegebenen Kennung (22) durch ein Endgerät (26);

    - im Endgerät (26), Generieren von Kennungsdaten (28) im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung (22);

    - Übertragen der Kennungsdaten (28) vom Endgerät (26) an eine entfernte Datenverarbeitungseinheit (30);

    - in der entfernten Datenverarbeitungseinheit (30), Verarbeiten der Kennungsdaten (28) derart, dass eine Zustandsinformation über den Zustand des Siegels (10) erzeugt wird;

    - Ausgeben der Zustandsinformation an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34''), insbesondere eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') eines Herausgebers (H) des Siegels (10),

    wobei die Kennung (22) eine optisch abtastbare Kennung ist, insbesondere ein Barcode oder ein 2D-Code, und das Endgerät (26) eine Bildaufnahmevorrichtung enthält.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Sicherheitselement (20) ausgebildet ist, einen unbenutzten oder benutzten Zustand des Siegels (10) zu erfassen.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, weiter umfassend:

    - Vergleichen der abgelichteten Kennung (22) mit in der entfernten Datenverarbeitungseinheit (30) hinterlegten Kennungen.


     
    4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Endgerät (26) eine Drahtlos-Übertragungseinheit enthält.
     
    5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Endgerät (26) ein Mobiltelefon ist, insbesondere ein Smartphone (26).
     
    6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kennung (22) in Abhängigkeit von einem versiegelten oder unversiegelten Zustand des Siegels (10) erzeugt wird.
     
    7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') des Herausgebers (H) ausgebildet ist, das Siegel (10) basierend auf der Zustandsinformation zu verifizieren.
     
    8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') des Herausgebers (H) ausgebildet ist, basierend auf der Zustandsinformation (28) eine Anzahl versiegelter und/oder unversiegelter Siegel aus wenigstens einem Satz von Siegeln zu bestimmen.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Satz von Siegeln eine Charge von Siegeln enthält, welche einem Kunden zuordenbar ist.
     
    10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Schritt des Auslesens der angezeigten Kennung (22) ferner den Schritt eines Erfassens von Geolokalisierungsdaten des jeweiligen Ortes, Erfassens von Login-Daten, und/oder Erfassens von Zeitdaten enthält.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Geolokalisierungsdaten zusammen mit den Kennungsdaten (28) vom Endgerät (26) an die entfernte Datenverarbeitungseinheit (30) übertragen werden.
     
    12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Zustandsinformation wenigstens teilweise an eine Verarbeitungseinheit (36) des Kunden (K) übertragen wird.
     
    13. Siegel (10), umfassend ein Verschlusselement (14,16',16'',17), Erfassungseinrichtung (18), ein Sicherheitselement (20) und eine Anzeigeeinheit (24), wobei die Erfassungseinrichtung (18) zum Erfassen eines Zustands des Siegels (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und das Sicherheitselement (20) ausgebildet ist, in Abhängigkeit des erfassten Zustands eine Kennung (22)zu generieren und die Kennung (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 auf der Anzeigeeinheit (24) anzuzeigen.
     
    14. Siegel (10) nach Anspruch 13, wobei das Sicherheitselement (20) ausgebildet ist, die Kennung (22) in Abhängigkeit von mindestens einem zu generieren: Zustand des Siegels (10) und eine Identifikation des Siegels.
     
    15. System zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens einem Siegel (10), mittels des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das System umfasst:

    - mindestens ein Siegel (10) nach einem der Ansprüche 13 bis 14,

    - ein Endgerät (26), welches ausgebildet ist, die ausgegebene Kennung (22) auszulesen, Kennungsdaten (28) im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung (22) zu generieren, und die Kennungsdaten (28) zu übertragen,

    - eine entfernte Datenverarbeitungseinheit (30), welche ausgebildet ist, die Kennungsdaten (28) zu empfangen, die Kennungsdaten (28) derart zu verarbeiten, dass eine Zustandsinformation über den Zustand des Siegels (10) erzeugt wird, und die Zustandsinformation an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') auszugeben, insbesondere an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') eines Herausgebers (H) des Siegels (10), wobei die Kennung (22) eine optisch abtastbare Kennung ist, insbesondere ein Barcode oder ein 2D-Code, und das Endgerät (26) eine Bildaufnahmevorrichtung enthält.


     


    Claims

    1. Method for outputting at least one condition of at least one seal (10), comprising:

    - detecting the condition of the seal (10) with a detection device (18) in the seal (10);

    - generating an identifier (22) depending on the captured condition in a security element (20) of the seal (10), and outputting of the identifier (22) by means of a display unit (24) attached to the seal (10);

    - reading the output of the identifier (22) by a terminal device (26);

    - in said terminal device (26), generating identifier data (28) in connection with the selected identifier (22);

    - transmitting the identifier data (28) from the terminal device (26) to a remote data processing unit (30);

    - in the remote data processing unit (30), processing the identifier data (28) in such a way that a status information about the condition of the seal (10) is generated;

    - output of the status information to at least one downstream processing unit (34',34''), in particular a downstream processing unit (34',34'') of a provider (H) of the seal (10),

    wherein the identifier (22) is an optically scannable identifier, in particular a barcode or a 2-D code, and that the terminal device (26) contains an image-recording device.
     
    2. The method of claim 1, wherein the security element (20) is designed to record an unused or used condition of the seal (10).
     
    3. The method of claim 1 or 2, further comprising:

    - comparing the issued identifier (22) with identifiers stored in the remote data processing unit (30).


     
    4. A method according to any one of the preceding claims, wherein terminal device (26) contains a wireless transmission unit.
     
    5. A method according to any one of the preceding claims, wherein the terminal device (26) is a mobile phone, in particular a smartphone (26).
     
    6. A method according to any one of the preceding claims, wherein the identifier (22) is dependent on a sealed or unsealed condition of the seal (10).
     
    7. A method according to any one of the preceding claims, wherein the downstream processing unit (34',34'') of the provider (H) is designed to verify the seal (10) based on the status information.
     
    8. A method according to any one of the preceding claims, wherein the downstream processing unit (34',34'') of the provider (H) is designed to determine a number of sealed and/or unsealed seals from at least one set of seals based on the status information.
     
    9. The method of claim 8, wherein the set of seals contains a batch of seals attributable to a customer.
     
    10. A method according to any one of the preceding claims, wherein the step of reading the output of the identifier (22) further includes the step of recording geolocation data of the respective location, recording login data, and/or recording time data.
     
    11. The method of claim 10, wherein the geolocation data together with the identifier data (28) are transferred from the terminal device (26) to the remote data processing unit (30).
     
    12. A method according to any one of the preceding claims, wherein the status information is at least partially transferred to a processing unit (36) of the customer (K).
     
    13. Seal (10), comprising a closure element (14,16',16'',17), detection device (18), a security element (20) and a display unit (24), wherein the detection device (18) is designed to detect a condition of the seal (10) according to one of claims 1 to 12 and the security element (20) is designed to generate an identifier (22) depending on the detected condition and to display the identifier (22) according to one of claims 1 to 12 on the display unit (24).
     
    14. Seal (10) according to claim 13, wherein the security element (20) is designed to generate the identifier (22) depending on at least one of: condition of the seal (10) and an identification of the seal.
     
    15. A system for outputting at least one condition of at least one seal (10) by means of the method of any one of claims 1 to 12, wherein the system comprises:

    - at least one seal (10) according to one of claims 13 to 14,

    - a terminal device (26) which is designed to read the issued identifier (22), generating identifier data (28) in connection with the issued identifier (22), and to transmit the identifier data (28),

    - a remote data processing unit (30), which is designed to receive the identifier data (28), to process the identifier data (28) in such a way that a status information about the condition of the seal (10) is generated and to output the status information to at least one downstream processing unit (34',34''), in particular to at least one downstream processing unit (34',34'') of a provider (H) of the seal (10),

    wherein identifier (22) is an optically scannable identifier, in particular a barcode or a 2-D code, and that the terminal device (26) contains an image-recording device.
     


    Revendications

    1. Procédé de sortie d'au moins d'un état d'au moins un sceau (10), comprenant:

    - détection de l'état du sceau (10) à l'aide d'un dispositif de détection (18) dans le sceau (10) ;

    - génération d'un identificateur (22) en fonction de la condition capturée dans un élément de sécurité (20) du sceau (10), et sortie de l'identificateur (22) au moyen d'une unité d'affichage (24) placée au sceau (10) ;

    - lecture de la sortie de l'identificateur (22) par un dispositif terminal (26) ;

    - dans ledit dispositif terminal (26), génération des données d'identification (28) en relation avec l'identificateur (22) sélectionné;

    - transmission des données d'identification (28) du dispositif terminal (26) à une unité de traitement de données à distance (30);

    - dans l'unité de traitement de données à distance (30), traitement des données d'identification (28) de telle manière qu'une information d'état sur l'état du sceau (10) soit générée;

    - transmission des informations d'état à au moins une unité de traitement en aval (34', 34''), en particulier à une unité de traitement en aval (34', 34") d'un fournisseur (H) du sceau (10),

    dans lequel l'identificateur (22) est un identifiant lisible optiquement, en particulier un code-barres ou un code bidimensionnelle, et que le dispositif terminal (26) contient un dispositif d'enregistrement d'images.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'élément de sécurité (20) est conçu pour enregistrer un état inutilisé ou utilisé du sceau (10).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, comprenant en outre :

    - comparaison de l'identificateur délivré (22) avec des identifiants stockés dans l'unité de traitement de données à distance (30).


     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel un dispositif terminal (26) contient une unité de transmission sans fil.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le dispositif terminal (26) est un téléphone portable, en particulier un smartphone (26).
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'identificateur (22) dépend d'un état scellé ou non scellé du sceau (10).
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'unité de traitement en aval (34',34'') de l'fournisseur (H) est conçue pour vérifier le sceau (10) sur la base des informations d'état.
     
    8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'unité de traitement en aval (34',34'') de l'fournisseur (H) est conçue pour déterminer un certain nombre de sceaux scellés et/ou de sceaux non scellés à partir d'au moins un ensemble de sceaux sur la base des informations d'état.
     
    9. Procédé selon la revendication 8, dans lequel l'ensemble de sceaux contient un lot de sceaux attribuables à un client.
     
    10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'étape de lecture de la sortie de l'identificateur (22) comprend en outre l'étape d'enregistrement des données de géolocalisation de l'emplacement respectif, d'enregistrement des données de connexion et/ou de l'enregistrement des données de temps.
     
    11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel les données de géolocalisation ainsi que les données d'identification (28) sont transférées du dispositif terminal (26) à l'unité de traitement de données à distance (30).
     
    12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les informations d'état sont au moins partiellement transférées à une unité de traitement (36) du client (K).
     
    13. Sceau (10), comprenant un élément de fermeture (14, 16', 16'', 17), un dispositif de détection (18), un élément de sécurité (20) et une unité d'affichage (24), dans lequel le dispositif de détection (18) est conçu pour détecter un état du sceau (10) selon l'une des revendications 1 à 12 et l'élément de sécurité (20) est conçu pour générer un identificateur (22) en fonction de la condition détectée et pour afficher l'identificateur (22) selon l'une des revendications 1 à 12 sur l'unité d'affichage (24).
     
    14. Sceau (10) selon la revendication 13, dans lequel l'élément de sécurité (20) est conçu pour générer l'identificateur (22) en fonction d'au moins l'un des éléments suivants : l'état du sceau (10) et l'identification du sceau.
     
    15. Système de production d'au moins une condition d'au moins un sceau (10) au moyen du procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, dans lequel le système comprend:

    - au moins un sceau (10) selon l'une des revendications 13 à 14,

    - un dispositif terminal (26) conçu pour lire l'identificateur délivré (22), générer des données d'identification (28) en liaison avec l'identificateur délivré (22), et pour transmettre les données d'identification (28),

    - une unité de traitement de données à distance (30), qui est conçue pour recevoir les données d'identification (28), pour traiter les données d'identification (28) de telle manière qu'une information d'état sur l'état du sceau (10) est générée et pour transmettre les informations d'état à au moins une unité de traitement en aval (34', 34''), en particulier à au moins une unité de traitement en aval (34', 34'') d'un fournisseur (H) du sceau (10),

    dans lequel l'identificateur (22) est un identificateur lisible optiquement, en particulier un code-barres ou un code bidimensionnelle, et que le dispositif terminal (26) contient un dispositif d'enregistrement d'images.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente