[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben eines Zustands von
mindestens einem Siegel, ein Siegel sowie ein System zum Ausgeben eines Zustands von
mindestens einem Siegel.
[0002] Siegel werden dazu eingesetzt, um Behältnisse, wie z.B. Container, Kassetten, Trolleys
oder dergleichen, derart zu verschliessen, zu versiegeln bzw. zu sichern, z.B. vor
ihrem Abtransport, dass z.B. bei bzw. nach Ankunft an ihrem Zielort eine Manipulation
ausgeschlossen werden kann oder zumindest gut erkennbar wäre. Derzeit bekannte Siegel
dienen dazu, eine erfolgte Manipulation zuverlässig erkennbar zu machen. Bekannte
Siegel können eine Plombe, ein Sicherheitsetikett oder ein jegliches weiteres Sicherheitselement
enthalten. Zu Siegeln können auch dem gleichen Zweck dienende Träger gezählt werden,
die mit einem Produkt verbunden sind bzw. verbunden werden können und eine zu einem
Siegel vergleichbare Kontrollfunktion erlauben.
[0003] Siegel können vom Herausgeber an Kunden bzw. Benutzer herausgegeben werden, z.B.
in Form einer Charge. Es besteht ein Problem darin, dass unversiegelte bzw. unbenutzte
Siegel unberechtigter Weise aus der Charge eines Kunden entnommen und möglicherweise
bevorratet werden können, um dann anstelle von regulär gesetzten Siegeln gesetzt zu
werden, welche möglicherweise zuvor unberechtigter Weise gebrochen bzw. geöffnet worden
sind. Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Herausgeber und/oder Kunde schnell
den Überblick darüber verlieren können, wie viele Siegel im Umlauf sind, bzw. wie
viele Siegel gesetzt worden sind, bzw. in Verwendung sind. Somit kann es vorkommen,
dass der Kunde unvorbereitet dem Problem ausgesetzt ist, keinen Vorrat an Siegeln
mehr zu haben. Ein weiteres Problem besteht darin, dass Siegel nach ihrem Gebrauch
entsorgt werden müssen und somit hohe Mengen an Kunststoffabfällen anfallen. Das Dokument
EP3065120A ist als nächstliegender Stand der Technik angesehen.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Ausgeben
eines Zustands von mindestens einem Siegel, ein Siegel und ein System zum Ausgeben
eines Zustands von mindestens einem Siegel anzugeben, welche die vorstehend genannten
Nachteile nicht aufweisen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäss Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsvarianten
sowie ein Siegel, welches in einem solchen Verfahren verwendet werden kann, und ein
System zum Ausgeben eines Zustands von mindestens einem Siegel sind in weiteren Ansprüchen
angegeben.
[0006] Das erfindungsgemässe Verfahren zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens
einem Siegel umfasst: in einem Sicherheitselement des Siegels, Generieren von einer
Kennung im Zusammenhang mit einem Zustand des Siegels, und Ausgeben der Kennung; Auslesen
der ausgegebenen Kennung durch ein Endgerät; im Endgerät, Generieren von Kennungsdaten
im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung; Übertragen der Kennungsdaten vom Endgerät
an eine entfernte Datenverarbeitungseinheit; in der entfernten Datenverarbeitungseinheit,
Verarbeiten der Kennungsdaten derart, dass eine Zustandsinformation über den Zustand
des Siegels erzeugt wird; und Ausgeben der Zustandsinformation an wenigstens eine
Weiterverarbeitungseinheit.
[0007] Somit ist ein Verfahren geschaffen, durch welches ein gesetztes Siegel zuverlässig
verifiziert werden kann. Beispielsweise kann die abgelichtete Kennung mit in der Datenverarbeitungseinheit
hinterlegten Kennungen verglichen werden. In einem weiteren Beispiel kann die abgelichtete
Kennung in der Datenverarbeitungseinheit einer Operation unterworfen werden, durch
welche bestimmt wird, ob die Kennung korrekt ist bzw. vom Herausgeber herausgegeben
wurde. Die Kennung ist nicht statisch auf dem Siegel aufgedruckt bzw. aufgetragen,
sondern wird über die Anzeigeeinheit angezeigt. Die Kennung kann hierbei veränderlich
angezeigt werden. Durch diese Möglichkeit der veränderbaren Kennung kann eine Manipulation
wesentlich erschwert werden. Die Datenverarbeitungseinheit kann zum Herausgeber zugehörig
sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Datenverarbeitungseinheit zum Kunden zugehörig
sein.
[0008] In einer Ausführungsform ist das Sicherheitselement ausgebildet, einen unbenutzten
oder benutzten Zustand des Siegels zu erfassen. Ein Vorteil dieser Ausführungsform
besteht in der zuverlässigen Bestimmung von aktuell gesetzten bzw. verwendeten Siegeln.
Im Wesentlichen zeitgleich mit dem Setzen eines Siegels kann dieser Zustand über das
Endgerät an die Datenverarbeitungseinheit gesendet werden. Eine hiermit in Kommunikation
stehende Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers kann z.B. eine in einer Datenbank
der Weiterverarbeitungseinheit hinterlegte Charge an jeweils pro Kunde herausgegebenen
Siegeln stets aktuell abgleichen. Sobald der Zustand gemeldet wird, dass aktuell ein
Siegel gesetzt wurde bzw. verwendet wird, kann dieses Siegel vom Bestand der herausgegebenen
Charge, die ursprünglich an den Kunden geliefert worden ist, abgezogen werden.
[0009] Die Kennung wird über eine am Siegel angebrachte Anzeigeeinheit angezeigt. Somit
kann die Kennung zuverlässig von der Anzeigeeinheit abgelichtet bzw. abfotografiert
werden. Die abgelichtete Kennung kann eine Zuordnungsnummer des Siegels enthalten.
Somit ist es nicht nur möglich, aktuell bestimmen zu können, wie viele Siegel noch
beim jeweiligen Kunden bevorratet sind, sondern exakt welches bzw. welche Siegel noch
zur Verfügung stehen. Im Umkehrschluss kann selbstverständlich ebenso bestimmt werden,
welche der jeweiligen Siegel aktuell in der Verwendung sind. Somit können Seitens
des Herausgebers möglicherweise rechtzeitig neue Siegel vorbereitet und versendet
werden, sobald sich abzeichnen lässt, dass der Bestand an Siegeln pro Kunde unterhalb
von einer vorbestimmten Anzahl absinkt. Die Information über die Anzahl verwendeter
bzw. noch zur Verfügung stehender Siegel kann vom Herausgeber selbstverständlich auch
dem Kunden zugänglich gemacht werden. Die Information kann z.B. über entsprechende
Kommunikationseinheiten auf Seiten des Herausgebers und Kunden ausgetauscht werden,
z.B. über das Internet, über einen Datenserver (Cloud), etc. Somit wissen sowohl der
Herausgeber als auch der Kunde wie viele Siegel pro Charge übrig sind. Beispielsweise
können sowohl der Herausgeber als auch der Kunde darüber Kenntnis haben, dass der
Kunde im Begriff stehen kann eine neue Bestellung von Siegeln abzugeben.
[0010] Die Kennung ist eine optisch abtastbare Kennung, insbesondere ein Barcode oder ein
2D-Code. Der Barcode oder 2D-Code kann standardisiert erzeugt werden und eine Information
darüber tragen, ob das Siegel gesetzt ist oder nicht. Zusätzlich kann der Code eine
Information über das verwendete Siegel tragen, z.B. eine Identifikationsnummer. Selbstverständlich
kann der Code eine jegliche weitere Information im Zusammenhang mit dem Siegel tragen,
z.B. Zeit, Ort und Person im Zusammenhang mit dem Setzen des Siegels. Der Code kann
durch ein proprietäres Verfahren erzeugt werden, wodurch eine Manipulation durch Dritte
erschwert werden kann.
[0011] Das Endgerät enthält eine Bildaufnahmevorrichtung. In einer weiteren Ausführungsform
enthält das Endgerät eine Drahtlos-Übertragungseinheit. In einer Ausführungsform ist
das Endgerät ein Mobiltelefon, insbesondere ein Smartphone. Beispielsweise kann im
Smartphone ein vom Herausgeber ausgestelltes Programm, z.B. eine App, gespeichert
sein, wobei das Programm Zugriff auf die Kamera des Smartphones haben kann. Ebenso
kann die App ausgelegt sein, um die optische Kennung in Kennungsdaten umzuwandeln
und/oder zu übertragen.
[0012] In einer Ausführungsform wird die Kennung in Abhängigkeit von einem versiegelten
oder unversiegelten Zustand des Siegels erzeugt. Somit können der versiegelte Zustand
des Siegels manipulationssicher erfasst und diese Information an den Herausgeber übermittelt
werden. Obwohl nicht detailliert aufgeführt, können weitere Zustände des Siegels über
die Kennung angezeigt werden.
[0013] In einer Ausführungsform ist die Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers dazu
ausgebildet, das Siegel basierend auf der Zustandsinformation zu verifizieren. In
einer weiteren Ausführungsform ist die Weiterverarbeitungseinheit des Herausgebers
dazu ausgebildet, basierend auf der Zustandsinformation eine Anzahl versiegelter und/oder
unversiegelter Siegel aus wenigstens einem Satz von Siegeln zu bestimmen. Durch dieses
Verfahren kann es ermöglicht werden, dass der Kunde rechtzeitig neue Siegel erhält,
wenn sich herausstellt, dass der Vorrat an Siegeln eine vorbestimmte Anzahl unterschreitet.
[0014] In einer Ausführungsform enthält der Satz von Siegeln eine Charge von Siegeln, welche
einem Kunden zuordenbar ist. In einer Ausführungsform enthält der Schritt des Auslesens
der angezeigten Kennung ferner den Schritt eines Erfassens von Geolokalisierungsdaten
des jeweiligen Ortes, Erfassens von Login-Daten, und/oder Erfassens von Zeitdaten.
In einer weiteren Ausführungsform werden die Geolokalisierungsdaten zusammen mit den
Kennungsdaten vom Endgerät an die entfernte Datenverarbeitungseinheit übertragen.
Die Geolokalisierung ermöglicht dem Herausgeber und/oder Kunden festzuhalten, an welchem
Ort und z.B. zusätzlich zu welcher Zeit das Siegel gesetzt worden ist. Ferner kann
mittels z.B. Login-Daten erfasst werden, welche Person das Siegel gesetzt hat.
[0015] In einer Ausführungsform wird die Zustandsinformation wenigstens teilweise an eine
Verarbeitungseinheit des Kunden übertragen. Durch dieses Verfahren kann der Kunde
möglicherweise auch unabhängig vom Herausgeber auf Informationen über den Zustand,
Anzahl, etc. seiner jeweiligen Siegel zugreifen.
[0016] Erfindungsgemäss umfasst ein Siegel ein Verschlusselement, ein Sicherheitselement
und eine Anzeigeeinheit, wobei das Sicherheitselement ausgebildet ist, eine Kennung
im Zusammenhang mit einem Zustand des Siegels zu generieren und die Kennung auf der
Anzeigeeinheit anzuzeigen.
[0017] Das erfindungsgemässe Siegel kann anhand der angezeigten Kennung durch Abfotografieren
der Kennung zuverlässig verifiziert werden. Da die Kennung nicht statisch auf dem
Siegel aufgedruckt ist, sondern über die Anzeigeeinheit veränderlich angezeigt werden
kann, wird eine Manipulation erschwert. Beispielsweise kann die Kennung mit in einer
Datenverarbeitungseinheit hinterlegten Kennungen abgeglichen werden. In einem weiteren
Beispiel kann die erfasste Kennung in der Datenverarbeitungseinheit einer Operation
unterworfen werden, durch welche bestimmt wird, ob die Kennung korrekt ist bzw. vom
Herausgeber herausgegeben wurde. Es können jegliche bekannte oder zukünftige Prozesse
zur Code-Verifizierung zur Anwendung kommen. Ebenso kann zeitnah identifiziert werden,
ob das Siegel gesetzt ist bzw. verwendet wird oder nicht.
[0018] In einer Ausführungsform ist das Sicherheitselement ausgebildet, die Kennung in Abhängigkeit
von mindestens einem zu generieren: Zustand des Siegels und eine Identifikation des
Siegels. Beispielsweise kann die Kennung eine Information darüber enthalten, ob das
Siegel in der Verwendung ist oder nicht. Die Information kann ferner eine Identifikationsnummer
des Siegels und einen veränderlichen Code tragen, welcher zur Verifizierung verwendet
werden kann.
[0019] In einer Ausführungsform umfasst das Siegel wenigstens eines von einer Plombe und
ein Sicherheitsetikett. Es können jegliche bekannte oder zukünftige Arten von einem
Sicherheitselement als Siegel verwendet werden.
[0020] Erfindungsgemäss umfasst ein System zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens
einem Siegel: mindestens ein Siegel, umfassend ein Verschlusselement, ein Sicherheitselement
und eine Anzeigeeinheit, wobei das Sicherheitselement ausgebildet ist, eine Kennung
im Zusammenhang mit einem Zustand des Siegels zu generieren und die Kennung auf der
Anzeigeeinheit anzuzeigen; ein Endgerät, welches ausgebildet ist, die ausgegebene
Kennung auszulesen, Kennungsdaten im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung zu
generieren, und die Kennungsdaten zu übertragen; eine entfernte Datenverarbeitungseinheit,
welche ausgebildet ist, die Kennungsdaten zu empfangen, die Kennungsdaten derart zu
verarbeiten, dass eine Zustandsinformation über den Zustand des Siegels erzeugt wird,
und die Zustandsinformation an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit auszugeben.
[0021] Ein erfasster Zustand eines Siegels wird über das Endgerät an die Datenverarbeitungseinheit
gesendet, und eine hiermit in Kommunikation stehende Weiterverarbeitungseinheit des
Herausgebers kann eine in einer Datenbank hinterlegte Charge an jeweils pro Kunde
herausgegebenen Siegeln aktuell abgleichen. Sobald z.B. der Zustand gemeldet wird,
dass aktuell ein Siegel gesetzt bzw. verwendet ist, kann dieses Siegel vom Bestand
der herausgegebenen Charge abgezogen werden. Die erfasste Kennung kann eine Zuordnungsnummer
des Siegels enthalten, sodass es möglich ist exakt zu bestimmen, welche Siegel noch
zur Verfügung stehen bzw. nicht gesetzt sind und welche der jeweiligen Siegel aktuell
in der Verwendung sind bzw. gesetzt sind. Somit können neue Siegel rechtzeitig vorbereitet
und versendet werden.
[0022] Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorstehenden Ausführungsvarianten
beliebig kombinierbar sind. Lediglich diejenigen Kombinationen von Ausführungsvarianten
sind ausgeschlossen, die durch die Kombination zu Widersprüchen führen würden.
[0023] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht von einem Siegel gemäss der vorliegenden Erfindung in einem
nicht gesetzten Zustand, und
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht von dem Siegel aus Fig. 1 in einem gesetzten Zustand, abgelichtet
von einem Endgerät.
[0024] Fig. 1 zeigt schematisch ein Siegel 10 gemäss der vorliegenden Erfindung in einem
nicht gesetzten bzw. unversiegelten Zustand, während Fig. 2 eine schematische Ansicht
von dem Siegel aus Fig. 1 in einem gesetzten Zustand bzw. versiegelten Zustand zeigt.
Das Siegel 10 ist in den gezeigten Beispielen als eine Plombe 10 gezeigt bzw. ausgeführt.
Obwohl nicht gezeigt, kann das Siegel 10 auch als ein anderes Sicherheitselement ausgeführt
sein, beispielsweise als ein Sicherheitsetikett, usw.
[0025] Die Plombe 10 enthält einen Plombenkörper 12 und ein Kabel 14, z.B. ein Kunststoffstreifen,
welches an einem Ende fest mit dem Plombenkörper 12 verbunden ist und am weiteren
Ende mit Rastelementen 16' versehen ist. Das Kabel 14 kann durchtrennbar sein und
kann z.B. ein Kunststoffmaterial enthalten. Die Rastelemente 16' am Ende des Kabel
14 können in einer Durchführung 17 mit korrespondierend geformten Rastelementen 16''
in Eingriff genommen werden (siehe Fig. 2). Die Durchführung 17 kann fest am Plombenkörper
12 angebracht sein, z.B. einstückig hiermit vergossen sein. In diesem Zustand ist
die Plombe 10 gesetzt bzw. in Verwendung und erfüllt ihren Zweck zum Versiegeln. Die
Anordnung aus Kabel 14, Rastelementen 16',16'' und Durchführung 17 kann auch als Verschlusselement
definiert werden.
[0026] Der Plombenkörper 12 kann eine Erfassungseinrichtung 18 enthalten, welche den jeweiligen
Zustand der Plombe 10 erfasst, d.h. ob die Plombe 10 in einem ungesetzten Zustand
ist (siehe Fig. 1) oder in einem gesetzten Zustand ist (siehe Fig. 2). Die Erfassungseinrichtung
18 kommuniziert den jeweiligen Zustand der Plombe 10 an ein ebenfalls im Plombenkörper
12 umfasstes Sicherheitselement 20.
[0027] Das Sicherheitselement 20 ist dazu angepasst, eine Kennung 22 im Zusammenhang mit
dem Zustand der Plombe 10 zu generieren. Diese Kennung 22 kann an eine Anzeigeeinheit
24 kommuniziert werden, welche die Kennung 22 nach aussen sichtbar anzeigt. Diese
Kennung 22 kann ein 2-dimensionaler Code (2D-Code) sein. Die Kennung 22 kann eine
jegliche weitere optisch abtastbare Kennung sein, z.B. ein Barcode, etc. Wie in der
Gegenüberschau der Figuren 1 und 2 zu erkennen, zeigt die Anzeigeeinheit 24 unterschiedliche
Kennungen 22 im Zusammenhang mit dem gesetzten und nicht gesetzten Zustand der Plombe
10 an. Nachdem die Plombe 10 gesetzt ist (siehe Fig. 2), kann die über die Anzeigeeinheit
24 angezeigte bzw. ausgegebene Kennung 22 durch ein Endgerät 26 ausgelesen werden.
In einem Beispiel kann die Kennung 22 durch ein Mobiltelefon, z.B. ein Smartphone
26, eines Kunden, Mitarbeiters, etc. abgelichtet bzw. abfotografiert werden, wie in
Fig. 2 gezeigt. Hierbei kann die Kennung 22 über ein Display des Smartphones 26 angezeigt
werden. Im Endgerät 26 können Kennungsdaten 28 im Zusammenhang mit der ausgelesenen
Kennung 22 generiert werden. Hierzu kann beispielsweise eine frei verfügbare oder
proprietäre Software (App) dienen, die von einem Herausgeber H der Plombe 10 ausgegeben
ist.
[0028] Diese Kennungsdaten 28 können vom Endgerät 26 direkt oder indirekt an eine entfernte
Datenverarbeitungseinheit 30 des Herausgebers H übertragen werden. Beispielsweise
können die Kennungsdaten 28 in einem zugreifbaren Datenserver 32, auch als Cloud bezeichnet,
abgelegt werden. In der entfernten Datenverarbeitungseinheit 30 können die Kennungsdaten
28 z.B. derart verarbeitet werden, dass die Zustandsinformation über den Zustand der
Plombe erzeugt und ausgegeben wird. Diese Zustandsinformation kann an wenigstens eine
Weiterverarbeitungseinheit 34',34'' des Herausgebers H ausgegeben werden. Im Falle
eines zwischengeordneten Datenservers 32, kann alternativ oder zusätzlich mittels
einer Verarbeitungseinheit 36 des Kunden K auf die Kennungsdaten 28 im Datenserver
32 zugegriffen werden.
[0029] Die Weiterverarbeitungseinheit 34',34'' des Herausgebers H ist z.B. dazu ausgebildet,
eine jeweilige Plombe 10 basierend auf der Zustandsinformation genau zu verifizieren.
Beispielsweise kann eine Anzahl versiegelter und/oder unversiegelter Plomben aus wenigstens
einem Satz von Plomben basierend auf der Zustandsinformation bestimmt werden, wobei
dieser Satz von Plomben einer Charge von Plomben entspricht, welche einem Kunden zuordenbar
ist, z.B. eine zuordenbare Lieferung.
[0030] In einem Beispiel können zusätzlich zum oben aufgeführten Auslesen der angezeigten
Kennung 22 ebenfalls Geolokalisierungsdaten des jeweiligen Ortes erfasst werden. Durch
die Geolokalisierung wird es möglich sein, genau festzuhalten, an welchem Ort und
möglicherweise zusätzlich zu welcher Zeit die Plombe abgelichtet bzw. gescannt wurde.
Die Geolokalisierungsdaten können vom Smartphone 26 erzeugt werden, z.B. mittels GPS,
und zusammen mit den Kennungsdaten 28 vom Smartphone 26 an die entfernte Datenverarbeitungseinheit
30 bzw. den Datenserver 32 übertragen werden. Ferner können Login-Daten erzeugt werden,
welche einen Hinweis darüber geben, welche Person die Plombe abgelichtet hat. Ebenso
können Zeitdaten erzeugt werden, welche genau Hinweis darüber geben, zu welchem Zeitpunkt
die Plombe abgelichtet wurde. Die Login-Daten und/oder Zeitdaten können zusammen mit
den Kennungsdaten 28 an die entfernte Datenverarbeitungseinheit 30 bzw. den Datenserver
32 übertragen werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass im Gegensatz
zu herkömmlichen Plomben, welche nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden müssen,
das erfindungsgemässe Siegel 10 mehrfach verwendet werden kann. Somit werden Kunststoffabfälle
stark reduziert und Ressourcen eingespart. Insgesamt können somit Kosten eingespart
werden.
1. Verfahren zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens einem Siegel (10),
umfassend:
- Erfassen des Zustands des Siegels (10) mit einer Erfassungseinrichtung (18) im Siegel
(10);
- Generieren einer Kennung (22) in Abhängigkeit des erfassten Zustands in einem Sicherheitselement
(20) des Siegels (10), und Ausgeben der Kennung (22) durch eine am Siegel (10) angebrachte
Anzeigeeinheit (24);
- Auslesen der ausgegebenen Kennung (22) durch ein Endgerät (26);
- im Endgerät (26), Generieren von Kennungsdaten (28) im Zusammenhang mit der ausgelesenen
Kennung (22);
- Übertragen der Kennungsdaten (28) vom Endgerät (26) an eine entfernte Datenverarbeitungseinheit
(30);
- in der entfernten Datenverarbeitungseinheit (30), Verarbeiten der Kennungsdaten
(28) derart, dass eine Zustandsinformation über den Zustand des Siegels (10) erzeugt
wird;
- Ausgeben der Zustandsinformation an wenigstens eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34''),
insbesondere eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') eines Herausgebers (H) des
Siegels (10),
wobei die Kennung (22) eine optisch abtastbare Kennung ist, insbesondere ein Barcode
oder ein 2D-Code, und das Endgerät (26) eine Bildaufnahmevorrichtung enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Sicherheitselement (20) ausgebildet ist, einen
unbenutzten oder benutzten Zustand des Siegels (10) zu erfassen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, weiter umfassend:
- Vergleichen der abgelichteten Kennung (22) mit in der entfernten Datenverarbeitungseinheit
(30) hinterlegten Kennungen.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Endgerät (26) eine Drahtlos-Übertragungseinheit
enthält.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Endgerät (26) ein Mobiltelefon
ist, insbesondere ein Smartphone (26).
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kennung (22) in Abhängigkeit
von einem versiegelten oder unversiegelten Zustand des Siegels (10) erzeugt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Weiterverarbeitungseinheit
(34',34'') des Herausgebers (H) ausgebildet ist, das Siegel (10) basierend auf der
Zustandsinformation zu verifizieren.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Weiterverarbeitungseinheit
(34',34'') des Herausgebers (H) ausgebildet ist, basierend auf der Zustandsinformation
(28) eine Anzahl versiegelter und/oder unversiegelter Siegel aus wenigstens einem
Satz von Siegeln zu bestimmen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Satz von Siegeln eine Charge von Siegeln enthält,
welche einem Kunden zuordenbar ist.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Schritt des Auslesens
der angezeigten Kennung (22) ferner den Schritt eines Erfassens von Geolokalisierungsdaten
des jeweiligen Ortes, Erfassens von Login-Daten, und/oder Erfassens von Zeitdaten
enthält.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Geolokalisierungsdaten zusammen mit den Kennungsdaten
(28) vom Endgerät (26) an die entfernte Datenverarbeitungseinheit (30) übertragen
werden.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Zustandsinformation wenigstens
teilweise an eine Verarbeitungseinheit (36) des Kunden (K) übertragen wird.
13. Siegel (10), umfassend ein Verschlusselement (14,16',16'',17), Erfassungseinrichtung
(18), ein Sicherheitselement (20) und eine Anzeigeeinheit (24), wobei die Erfassungseinrichtung
(18) zum Erfassen eines Zustands des Siegels (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12
und das Sicherheitselement (20) ausgebildet ist, in Abhängigkeit des erfassten Zustands
eine Kennung (22)zu generieren und die Kennung (22) nach einem der Ansprüche 1 bis
12 auf der Anzeigeeinheit (24) anzuzeigen.
14. Siegel (10) nach Anspruch 13, wobei das Sicherheitselement (20) ausgebildet ist, die
Kennung (22) in Abhängigkeit von mindestens einem zu generieren: Zustand des Siegels
(10) und eine Identifikation des Siegels.
15. System zum Ausgeben wenigstens eines Zustands von mindestens einem Siegel (10), mittels
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das System umfasst:
- mindestens ein Siegel (10) nach einem der Ansprüche 13 bis 14,
- ein Endgerät (26), welches ausgebildet ist, die ausgegebene Kennung (22) auszulesen,
Kennungsdaten (28) im Zusammenhang mit der ausgelesenen Kennung (22) zu generieren,
und die Kennungsdaten (28) zu übertragen,
- eine entfernte Datenverarbeitungseinheit (30), welche ausgebildet ist, die Kennungsdaten
(28) zu empfangen, die Kennungsdaten (28) derart zu verarbeiten, dass eine Zustandsinformation
über den Zustand des Siegels (10) erzeugt wird, und die Zustandsinformation an wenigstens
eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') auszugeben, insbesondere an wenigstens
eine Weiterverarbeitungseinheit (34',34'') eines Herausgebers (H) des Siegels (10),
wobei die Kennung (22) eine optisch abtastbare Kennung ist, insbesondere ein Barcode
oder ein 2D-Code, und das Endgerät (26) eine Bildaufnahmevorrichtung enthält.
1. Method for outputting at least one condition of at least one seal (10), comprising:
- detecting the condition of the seal (10) with a detection device (18) in the seal
(10);
- generating an identifier (22) depending on the captured condition in a security
element (20) of the seal (10), and outputting of the identifier (22) by means of a
display unit (24) attached to the seal (10);
- reading the output of the identifier (22) by a terminal device (26);
- in said terminal device (26), generating identifier data (28) in connection with
the selected identifier (22);
- transmitting the identifier data (28) from the terminal device (26) to a remote
data processing unit (30);
- in the remote data processing unit (30), processing the identifier data (28) in
such a way that a status information about the condition of the seal (10) is generated;
- output of the status information to at least one downstream processing unit (34',34''),
in particular a downstream processing unit (34',34'') of a provider (H) of the seal
(10),
wherein the identifier (22) is an optically scannable identifier, in particular a
barcode or a 2-D code, and that the terminal device (26) contains an image-recording
device.
2. The method of claim 1, wherein the security element (20) is designed to record an
unused or used condition of the seal (10).
3. The method of claim 1 or 2, further comprising:
- comparing the issued identifier (22) with identifiers stored in the remote data
processing unit (30).
4. A method according to any one of the preceding claims, wherein terminal device (26)
contains a wireless transmission unit.
5. A method according to any one of the preceding claims, wherein the terminal device
(26) is a mobile phone, in particular a smartphone (26).
6. A method according to any one of the preceding claims, wherein the identifier (22)
is dependent on a sealed or unsealed condition of the seal (10).
7. A method according to any one of the preceding claims, wherein the downstream processing
unit (34',34'') of the provider (H) is designed to verify the seal (10) based on the
status information.
8. A method according to any one of the preceding claims, wherein the downstream processing
unit (34',34'') of the provider (H) is designed to determine a number of sealed and/or
unsealed seals from at least one set of seals based on the status information.
9. The method of claim 8, wherein the set of seals contains a batch of seals attributable
to a customer.
10. A method according to any one of the preceding claims, wherein the step of reading
the output of the identifier (22) further includes the step of recording geolocation
data of the respective location, recording login data, and/or recording time data.
11. The method of claim 10, wherein the geolocation data together with the identifier
data (28) are transferred from the terminal device (26) to the remote data processing
unit (30).
12. A method according to any one of the preceding claims, wherein the status information
is at least partially transferred to a processing unit (36) of the customer (K).
13. Seal (10), comprising a closure element (14,16',16'',17), detection device (18), a
security element (20) and a display unit (24), wherein the detection device (18) is
designed to detect a condition of the seal (10) according to one of claims 1 to 12
and the security element (20) is designed to generate an identifier (22) depending
on the detected condition and to display the identifier (22) according to one of claims
1 to 12 on the display unit (24).
14. Seal (10) according to claim 13, wherein the security element (20) is designed to
generate the identifier (22) depending on at least one of: condition of the seal (10)
and an identification of the seal.
15. A system for outputting at least one condition of at least one seal (10) by means
of the method of any one of claims 1 to 12, wherein the system comprises:
- at least one seal (10) according to one of claims 13 to 14,
- a terminal device (26) which is designed to read the issued identifier (22), generating
identifier data (28) in connection with the issued identifier (22), and to transmit
the identifier data (28),
- a remote data processing unit (30), which is designed to receive the identifier
data (28), to process the identifier data (28) in such a way that a status information
about the condition of the seal (10) is generated and to output the status information
to at least one downstream processing unit (34',34''), in particular to at least one
downstream processing unit (34',34'') of a provider (H) of the seal (10),
wherein identifier (22) is an optically scannable identifier, in particular a barcode
or a 2-D code, and that the terminal device (26) contains an image-recording device.
1. Procédé de sortie d'au moins d'un état d'au moins un sceau (10), comprenant:
- détection de l'état du sceau (10) à l'aide d'un dispositif de détection (18) dans
le sceau (10) ;
- génération d'un identificateur (22) en fonction de la condition capturée dans un
élément de sécurité (20) du sceau (10), et sortie de l'identificateur (22) au moyen
d'une unité d'affichage (24) placée au sceau (10) ;
- lecture de la sortie de l'identificateur (22) par un dispositif terminal (26) ;
- dans ledit dispositif terminal (26), génération des données d'identification (28)
en relation avec l'identificateur (22) sélectionné;
- transmission des données d'identification (28) du dispositif terminal (26) à une
unité de traitement de données à distance (30);
- dans l'unité de traitement de données à distance (30), traitement des données d'identification
(28) de telle manière qu'une information d'état sur l'état du sceau (10) soit générée;
- transmission des informations d'état à au moins une unité de traitement en aval
(34', 34''), en particulier à une unité de traitement en aval (34', 34") d'un fournisseur
(H) du sceau (10),
dans lequel l'identificateur (22) est un identifiant lisible optiquement, en particulier
un code-barres ou un code bidimensionnelle, et que le dispositif terminal (26) contient
un dispositif d'enregistrement d'images.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'élément de sécurité (20) est conçu
pour enregistrer un état inutilisé ou utilisé du sceau (10).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, comprenant en outre :
- comparaison de l'identificateur délivré (22) avec des identifiants stockés dans
l'unité de traitement de données à distance (30).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel un dispositif
terminal (26) contient une unité de transmission sans fil.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le dispositif
terminal (26) est un téléphone portable, en particulier un smartphone (26).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'identificateur
(22) dépend d'un état scellé ou non scellé du sceau (10).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'unité
de traitement en aval (34',34'') de l'fournisseur (H) est conçue pour vérifier le
sceau (10) sur la base des informations d'état.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'unité
de traitement en aval (34',34'') de l'fournisseur (H) est conçue pour déterminer un
certain nombre de sceaux scellés et/ou de sceaux non scellés à partir d'au moins un
ensemble de sceaux sur la base des informations d'état.
9. Procédé selon la revendication 8, dans lequel l'ensemble de sceaux contient un lot
de sceaux attribuables à un client.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'étape
de lecture de la sortie de l'identificateur (22) comprend en outre l'étape d'enregistrement
des données de géolocalisation de l'emplacement respectif, d'enregistrement des données
de connexion et/ou de l'enregistrement des données de temps.
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel les données de géolocalisation ainsi
que les données d'identification (28) sont transférées du dispositif terminal (26)
à l'unité de traitement de données à distance (30).
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les informations
d'état sont au moins partiellement transférées à une unité de traitement (36) du client
(K).
13. Sceau (10), comprenant un élément de fermeture (14, 16', 16'', 17), un dispositif
de détection (18), un élément de sécurité (20) et une unité d'affichage (24), dans
lequel le dispositif de détection (18) est conçu pour détecter un état du sceau (10)
selon l'une des revendications 1 à 12 et l'élément de sécurité (20) est conçu pour
générer un identificateur (22) en fonction de la condition détectée et pour afficher
l'identificateur (22) selon l'une des revendications 1 à 12 sur l'unité d'affichage
(24).
14. Sceau (10) selon la revendication 13, dans lequel l'élément de sécurité (20) est conçu
pour générer l'identificateur (22) en fonction d'au moins l'un des éléments suivants
: l'état du sceau (10) et l'identification du sceau.
15. Système de production d'au moins une condition d'au moins un sceau (10) au moyen du
procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, dans lequel le système comprend:
- au moins un sceau (10) selon l'une des revendications 13 à 14,
- un dispositif terminal (26) conçu pour lire l'identificateur délivré (22), générer
des données d'identification (28) en liaison avec l'identificateur délivré (22), et
pour transmettre les données d'identification (28),
- une unité de traitement de données à distance (30), qui est conçue pour recevoir
les données d'identification (28), pour traiter les données d'identification (28)
de telle manière qu'une information d'état sur l'état du sceau (10) est générée et
pour transmettre les informations d'état à au moins une unité de traitement en aval
(34', 34''), en particulier à au moins une unité de traitement en aval (34', 34'')
d'un fournisseur (H) du sceau (10),
dans lequel l'identificateur (22) est un identificateur lisible optiquement, en particulier
un code-barres ou un code bidimensionnelle, et que le dispositif terminal (26) contient
un dispositif d'enregistrement d'images.