[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Zubringer für ein Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe,
wobei der Zubringer sich entlang einer ersten Raumrichtungen, einer zweiten Raumrichtungen
und einer dritten Raumrichtungen erstreckt und dabei einen oberen Bereich, einen unteren
Bereich, einen hinteren Bereich und einen vorderen Bereich ausbildet, wobei der Zubringer
an seinem oberen Bereich eine erste Patronenauflagefläche und eine zweite Patronenauflagefläche
aufweist, die in dritter Raumrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind, und
die jeweils derart ausgebildet sind, dass eine Patrone für eine Handfeuerwaffe an
ihr entlang in Richtung des vorderen Bereichs bewegbar ist, wobei der Zubringer ferner
einen vorderen Führungsteil aufweist, der wenigstens eine vordere Stützfläche ausbildet
und einen hinteren Führungsteil, der wenigstens eine hintere Stützfläche ausbildet.
[0002] Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Zubringereinheit mit einem äußeren Zubringer,
einem inneren Zubringer und einer Druckfeder, wobei die Druckfeder zwischen dem äußeren
Zubringer und dem inneren Zubringer angeordnet ist und der äußere Zubringer einen
Raum aufweist, in den der innere Zubringer entgegen einer Federkraft der Druckfeder
bewegbar ist.
[0003] Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe,
wobei das Patronenmagazin aufweist:
ein Gehäuse für ein Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe, das sich entlang einer
ersten Raumrichtung, einer zweiten Raumrichtung und einer dritten Raumrichtung erstreckt
und in seinem Inneren einen Innenraum mit wenigstens einem ersten Bereich ausbildet,
wobei der Innenraum durch die Innenflächen einer vorderen Wand, einer hinteren Wand,
einer ersten Seitenwand und einer zweiten Seitenwand begrenzt ist,
und wobei die Innenflächen der vorderen Wand und der hinteren Wand in diesem wenigstens
einen Bereich einen Abstand zueinander aufweisen, und wobei das Gehäuse eine Gehäuseunterseite
und eine Gehäuseoberseite aufweist, wobei an der Gehäuseoberseite Magazinlippen ausgebildet
sind und wobei die Gehäuseunterseite wenigstens teilweise offen gestaltet ist, wobei
das Patronenmagazin weiter einen Bodendeckel aufweist, der geeignet ist die wenigstens
teilweise offene Gehäuseunterseite wenigstens weitgehend zu verschließen, und wenigstens
einen ersten Zubringer aufweist, der im Innenraum des Patronenmagazins entgegen einer
Federkraft einer Hauptfeder in Richtung der Gehäuseunterseite und insbesondere in
Richtung des Bodendeckels bewegbar angeordnet ist, wobei der Zubringer sich entlang
einer ersten Raumrichtungen, einer zweiten Raumrichtungen und einer dritten Raumrichtungen
erstreckt und dabei einen oberen Bereich, einen unteren Bereich, einen hinteren Bereich
und einen vorderen Bereich ausbildet, wobei der Zubringer an seinem oberen Bereich
eine erste Patronenauflagefläche und eine zweite Patronenauflagefläche aufweist, die
in dritter Raumrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind, und die jeweils derart
ausgebildet sind, dass eine Patrone für eine Handfeuerwaffe aus einer Lagerposition
an ihr entlang in Richtung des vorderen Bereichs in eine Entnahmeposition bewegbar
ist, wobei der Zubringer ferner einen vorderen Führungsteil aufweist, der wenigstens
eine vordere Stützfläche ausbildet und einen hinteren Führungsteil , der wenigstens
eine hintere Stützfläche ausbildet.
[0004] Die Erfindung bezieht sich schließlich auf ein Verfahren zum Betreiben einer Handfeuerwaffe.
[0005] Patronenmagazine für Handfeuerwaffen sind seit langem bekannt und werden nach Stand
der Technik in unterschiedlichen Bauarten gefertigt. Dabei unterscheidet der Fachmann
zunächst zwischen fest mit der Handfeuerwaffe verbundenen Patronenmagazinen und solchen,
die durch Lösen eines Haltemechanismus in rascher Weise wiederholbar mit der Handfeuerwaffe
verbindbar sind. Unter den letztgenannten Patronenmagazinen, die dann auch Patroneneinsteckmagazine
genannt werden, sind vor Allem Trommelmagazine und Reihenmagazine bekannt. Das der
Erfindung in Ihren unterschiedlichen Ausgestaltungen zu Grunde liegende Patronenmagazin
bezieht sich im speziellen auf ein solches Reihenmagazin. In einem Reihenmagazin werden
die Patronen derart gelagert, dass sie sich bei wenigstens teilgefülltem Patronenmagazin
innerhalb des Gehäuses des Patronenmagazins tangential an ihren Hülsenwänden berühren.
Je nachdem, ob das Reihenmagazin ein- oder mehrreihig ausgebildet ist, verschieben
sich die Berührpunkte beziehungsweise die Berührlinien der Patronen untereinander.
[0006] Das Verhalten der Patronen untereinander unterscheidet sich dabei maßgeblich zwischen
als Reihenmagazinen ausgebildeten Patroneneinsteckmagazinen, deren Vorder- und Rückwand
wenigstens abschnittsweise entlang einer Kurvenbahn, insbesondere einer Kreisbahn,
beispielsweise mit einem Radius zwischen 600 mm und 1800 mm, von denen, deren Vorder-
und Rückwand durch zwei parallel zueinander ausgerichtenen gerade ausgebildeten Bauteilen
ausgebildet ist. Die Begriffe der Kurven- oder Kreisbahn, sowie der Begriff der Geraden
und andere beschreibende Begriffe sind im Zusammenhang der Erfindungsbeschreibung
im technischen Sinne auszulegen. Dem Fachmann ist klar, dass eine gerade Wand gewissen
Fertigungstoleranzen unterliegt oder eine zu bemessende Kraft nicht absolut exakt
den hier angegebenen Werten entsprechen muss.
[0007] Insbesondere für behördliche Zwecke, aber auch im sportlichen Einsatzbereich und
dort vorwiegend in so genannten dynamischen Disziplinen, ist es vielfach wünschenswert
eine Handfeuerwaffe durch die zur Verfügungstellung eines geeigneten Patronenmagazins
mit einer hohen Feuerkraft auszurüsten. Darunter versteht man die Befähigung eine
große Anzahl von Schüssen innerhalb einer kurzen Zeit abgeben zu können. Da der Wechsel
eines Patronenmagazins, abhängig von der Ausgestaltung des Haltemechanismus und des
Geschicks des Bedieners, eine gewisse Zeit -beispielsweise 2 bis 4 Sekunden - beansprucht,
ist man bestrebt, die Aufnahmekapazität eines einzelnen Patronenmagazins möglichst
groß zu gestalten.
[0008] Dem entgegen stehen jedoch die Anforderungen an eine gute Handhabbarkeit des Patronenmagazins
für den Bediener, der das Patronenmagazin auch außerhalb der Handfeuerwaffe - als
Ersatzmagazin - mit sich führen können muss, das einen Magazinwechsel auch in Stresssituationen
für den Bediener beherrschbar mitgestalten muss und das die Handhabbarkeit der Handfeuerwaffe
bei eingesetztem Patronenmagazin möglichst nicht oder zumindest möglichst wenig herabsetzt.
[0009] Ein Patronenmagazin, was den Wunsch nach hoher Kapazität und gleichzeitig guter Handhabung
gut erfüllt ist durch die
DE 10 2018 000 740 A1 bekannt geworden. Dieses Patronenmagazin wird bereits sehr erfolgreich auch in behördlich
eingeführten Waffenmodellen eingesetzt.
[0010] Ein solches Waffenmodel stellt beispielsweise die seit mehreren Jahrzehnten weltweit
im Behördeneinsatz befindliche Selbstladebüchse nach dem Baumuster AR - 15 / A 16
dar. Zur wiederholbaren, lösbaren Verbindung von Patroneneinsteckmagazinen mit der
Handfeuerwaffe verfügt diese Waffe über einen nach unten offenen Magazinschacht, in
den geeignete Patronenmagazine einsteckbar sind. Dazu sind Patronenmagazine mit unterschiedlichem
Fassungsvermögen (Kapazität) bekannt. Zum Betreiben einer Selbstladebüchse, beispielsweise
nach dem genannten Baumuster, oder einer anderen, gattungsgleichen Handfeuerwaffe,
sind heute noch im Allgemeinen 10, 20 oder 30 Patronen fassende Magazine gebräuchlich.
Unter einer gattungsgleichen Handfeuerwaffe wird dabei eine Selbstladebüchse verstanden,
die dem Bediener eine Wahlmöglichkeit zwischen einem ersten Modus bietet, in dem die
Waffe derart betrieben werden kann, dass durch das einmalige Betätigen ihres Abzuges
stets ein einzelner Schuss ausgelöst wird und einem zweiten Modus in dem die Waffe
derart betrieben werden kann, dass durch das einmalige Betätigen ihres Abzuges stets
eine Mehrzahl von Schüssen ausgelöst wird. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Beschreibung
sollen die Gattungsgleichheit der beschriebenen Handfeuerwaffe auch dann erhalten
sein, wenn der Betreiber bei Anwahl einer Mehrzahl von abzugebenden Schüssen zusätzlich
noch einmal zwischen dem Abgeben einer geschlossenen Gruppe von Schüssen, beispielsweise
3- oder 5- Schuss-Feuerstößen oder einem Dauerfeuer wählen kann. Ebenso soll im Zusammenhang
mit der vorliegenden Beschreibung die Gattungsgleichheit der beschriebenen Handfeuerwaffe
auch dann erhalten sein, wenn der Betreiber bei einer für den Zivilmarkt bestimmten
Variante des entsprechenden Models die Waffe lediglich im ersten Modus betreiben kann,
die Waffe aber ansonsten -wenigstens im Wesentlichen - dem entsprechenden Baumuster
entspricht. Als nicht wesentlich werden im Zusammenhang mit der vorliegenden Beschreibung
insbesondere Anpassungen angesehen, die keinen unmittelbaren Einfluss auf die Selbstladefunktion
der Waffe haben. Beispiele für eine gattungsgleiche Handfeuerwaffe im Sinne der vorliegenden
Schrift bilden beispielsweise Selbstladebüchsen nach Baumuster AK-47, AK 74, HK G
3, HK G36, FN MK 16 oder MK 17, SIG 550, Steyr AUG und viele andere.
[0011] Neben der Möglichkeit ein nach der Lehre der
DE 10 2018 000 740 A1 gebauten Patronenmagazin für hohe Schusskapazitäten von beispielsweise 50 Schuss,
60 Schuss, 80 Schuss oder sogar 100 Schuss auszulegen, und die damit verbundenen Steigerung
der Einsatzeffektivität ist die hervorragende Zuverlässigkeit der Funktion dieser
Magazine ein entscheidender Grund für die rasche Annahme im Markt. Mitverantwortlich
dafür ist eine Beeinflussung der Abrollpunkte der Patronenmantelflächen untereinander.
Dabei werden die Patronen die sich, beispielsweise während des Betriebs der Handfeuerwaffe
in einem vollautomatischen Betriebsmodus in hochfrequenten Sprüngen nach oben bewegen
und dabei auf Grund ihrer eigenen Massenträgheitskräfte auch Längskräften mit alternierenden
Vorzeichen ausgesetzt sind, während der Schwerpunkt des Patronenmagazins und damit
auch der sich im Betrieb befindlichen Handfeuerwaffe ebenfalls bewegt. Während dieses
Prozesses werden die Patronen im genannten Patronenmagazin durch zwei in den Innenraum
ragende Vorsprünge die in einem bestimmten Verhältnis auf die Magazininnenraumgeometrie
(und die Geometrie der Patronen) aufeinander abgestimmt sind, stabilisiert.
[0012] Dazu ist es jedoch notwendig, dass der Zubringer eines solchen Patronenmagazins,
etwa in seinem mittleren Bereich seines rückwärtigen Endbereichs, einen, in Abhängigkeit
von dem korrespondierenden Vorsprung ausgelegten, Freiraum bilden muss.
[0013] Das Vorsehen eines Freiraums an dieser Stelle des Zubringers kann jedoch bei verschiedenen
Waffenmodellen, beispielsweise bei den genannten Selbstladebüchsen nach Baumuster
AR-15 / A 16 dazu führen, dass der Verschluss der Selbstladebüchse nicht wie gewünscht
nach Abgabe des letzten Schusses im geöffneten Zustand gefangen wird.
[0014] Nach Lehre der
DE 10 2018 000 740 kann dazu ein, teilweise außen, am Magazingehäuse und in Höhenrichtung bewegbar,
angeordnetes Sperrstück vorgesehen werden. Das genannte Sperrstück ist zwar in der
Lage den Verschluss zuverlässig zu fangen, bzw. den dafür waffenseitig vorgesehen
Verschlussfanghebel auszulösen, bringt aber die Möglichkeit mit sich, dass sich Nachteile
bei der Reinigung nach besonders hartem Einsatz ergeben könnten.
[0015] Davon unabhängig liegt der Erfindung zudem die Beobachtung zu Grunde, dass viele
am Markt erhältliche Patroneneinsteckmagazine mit 10, 20 oder 30 SchussKapazitäten
nicht geeignet sind, die Verschlüsse insbesondere von speziell für sportliche Zwecke
hergestellten Selbstladebüchsen nach dem genannten Baumustern, aber auch nach anderen
Baumustern, zu fangen, bzw. den dafür waffenseitig vorgesehen Verschlussfanghebel
auszulösen.
[0016] Beispielhaft für die bisherigen, in dieser Hinsicht unzureichend entwickelten, Vorschläge
sei die
US 2015/121736 A1, sowie die darin zitierten Voranmeldungen und der darin zitierte Stand der Technik.
[0017] Es ist die Aufgabe der Erfindung wenigstens einen Teil der genannten Nachteile des
Standes der Technik zu überwinden. Diese Aufgabe wird durch einen Zubringer nach Anspruch
1, ein Patronenmagazin nach Anspruch 18 und ein Verfahren nach Anspruch 22 gelöst.
[0018] Wenigstens ein Teil der Aufgaben wird bei einem Zubringer der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass die hintere Stützfläche durch wenigsten eine erste Stützfläche
und eine zweite Stützfläche gebildet ist und dass die erste Stützfläche an einem starren
Teil und die zweite Stützfläche an einem bewegbaren Teil des hinteren Führungsteils
ausgebildet ist.
[0019] Dadurch, dass die hintere Stützfläche durch wenigsten eine erste Stützfläche und
eine zweite Stützfläche gebildet ist und dass die erste Stützfläche an einem starren
Teil und die zweite Stützfläche an einem bewegbaren Teil des hinteren Führungsteils
ausgebildet ist, ist es möglich, dass durch den starren Teil und den bewegbaren Teil
des hinteren Führungsteils einerseits (in wenigstens einer Position) gemeinsam die
Funktion der Ausbildung einer genügend großen und insbesondere zur Sicherstellung
einer sicheren Funktionsweise ausreichend geometrisch verteilten Stützfläche erfüllbar
ist, während jeder Teil für sich, also sowohl der starre Teil, wie auch der bewegbare
Teil des hinteren Führungsteils, (in wenigstens einer Position) zur Erfüllung einer
weiteren Funktion geeignet ist. So kann durch den starren Teil beispielsweise zusätzlich
die Funktion eines festen Widerlagers und/oder eines Wegbegrenzers und/oder einer
Führung und/oder einer Einführhilfe gebildet sein, während durch den bewegbaren Teil
beispielsweise zusätzlich die Funktion eines Auslösers gebildet sein kann.
[0020] Die Begriffe "bewegbar" und "starr" sind im Sinne der vorliegenden Schrift im technisch-praktischen
Sinn auszulegen. Ein Teil ist dann als "bewegbar" zu verstehen, wenn es von seiner
bestimmungsgemäßen, technischen Umgebung im normalen Einsatzfall in wenigstens einer
bestimmungsgemäßen Position bewegt werden kann oder sich in diesem Umfeld beispielsweise
aus einer Eigenspannung heraus in wenigstens einer bestimmungsgemäßen Position von
sich aus bewegt. Dem gegenüber ist ein Teil ist dann als "starr" zu verstehen, wenn
es von seiner bestimmungsgemäßen, technischen Umgebung im normalen Einsatzfall in
keiner bestimmungsgemäßen Position in funktionsrelevantem Ausmaß bewegt werden kann,
und sich in diesem Umfeld auch nicht aus einer Eigenspannung heraus entsprechend bewegt.
[0021] Unter dem Begriff "Stützfläche" soll im Zusammenhang mit der vorliegenden Schrift
insbesondere eine Fläche verstanden werden, die zur Abstützung des Zubringers an einer
geeigneten Fläche oder eines geeigneten Areals eines Patronenmagazins, insbesondere
also eine Fläche oder ein Areal einer Innenwand des Patronenmagazins, bzw. dessen
Gehäuses geeignet ist. Die dabei gesamt wirkende Stützfläche kann dabei Zuführer geteilt
ausgebildet sein oder wenigstens durch eine erste Stützfläche und eine zweite Stützfläche
gebildet werden.
[0022] Es ist bevorzugt, dass der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil als
bewegbarer Schenkel ausgebildet ist, der einseitig am Zuführer, bzw. an einem Verbindungsbereich
des Zuführers angelenkt ist oder aus diesem Bereich heraus einen Fortsatz des Zubringers
bildet und dessen Längsrichtung sich in dritter Raumrichtung erstreckt, wobei sich
der freie Schenkelteil in dritter Raumrichtung vorzugsweise oberhalb des Verbindungsbereichs
erstreckt. Dann kann der Schenkel auch an seinem Gelenkpunkt, also im Verbindungsbereich
eine "quasi starre" dritte Stützfläche ausbilden.
[0023] Dabei kann es von Vorteil sein, wenn der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare
Teil aus einer ersten Position wenigstens entlang der ersten Raumrichtung in eine
zweite Position bewegbar ist.
[0024] Der Begriff "Position" des bewegbaren Teils versteht sich dabei ausschließlich in
Relation zu dem übrigen Körper des Zubringers oder wenigstens einem Teil davon, insbesondere
gegenüber dem starren Teil. Dies gilt für die erste Position, aber auch weitere im
Verlauf der Schrift genannten oder implizit offenbarten Positionen, insbesondere also
für die zweite Position und für die dritte Position.
[0025] Dies bringt den Vorteil, dass ein Ein- und Austreten des bewegbaren Teils in den
durch den ansonsten durch den Zubringer beschriebenen Bauraum möglich ist. Insbesondere
ist dadurch, vorzugsweise wiederholbar, eine Verlängerung und/oder eine Verkürzung
der Ausdehnung des Zubringers entlang der ersten Raumrichtung ermöglicht.
[0026] Alternativ dazu kann es aber auch von Vorteil sein, wenn der die zweite Stützfläche
ausbildende bewegbare Teil aus einer ersten Position wenigstens entlang der zweiten
Raumrichtung in eine zweite Position bewegbar ist.
[0027] Dies bringt den Vorteil, dass ein Ein- und Austreten des bewegbaren Teils in den
durch den ansonsten durch den Zubringer beschriebenen Bauraum möglich ist. Insbesondere
ist dadurch, vorzugsweise wiederholbar, eine Verlängerung und/oder eine Verkürzung
der Ausdehnung des Zubringers entlang der zweiten Raumrichtung ermöglicht.
[0028] Auch kann es alternativ zu den beiden vorgenannten Ausgestaltungsvarianten bevorzugt
sein, dass der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil aus einer ersten
Position wenigstens entlang der dritten Raumrichtung in eine zweite Position bewegbar
ist.
[0029] Dies bringt den Vorteil, dass ein Ein- und Austreten des bewegbaren Teils in den
durch den ansonsten durch den Zubringer beschriebenen Bauraum möglich ist. Insbesondere
ist dadurch, vorzugsweise wiederholbar, eine Verlängerung und/oder eine Verkürzung
der Ausdehnung des Zubringers entlang der dritten Raumrichtung ermöglicht.
[0030] Es ist bevorzugt, dass der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil aus
der zweiten Position wenigstens entlang der ersten Raumrichtung in eine dritte Position
bewegbar ist.
[0031] Da die erste Raumrichtung der Längsrichtung des Zubringers entspricht und damit bei
Anordnung oder Verwendung des Zubringers in einem, in eine Handfeuerwaffe eingesetzten,
Patronenmagazin auch in Schussrichtung der Handfeuerwaffe liegt und die Bewegbarkeit
damit in besonderem Maß durch die Einwirkung von Rückstoßkräften beeinflussbar sein
kann, bietet eine derartige Ausgestaltung den Vorteil dem bewegbaren Teil verschiedene
Funktionen zuzuordnen ohne das Risiko einer Herabsetzung der Funktionssicherheit eingehen
zu müssen. Die zweite Position kann dazu insbesondere als "Zwischenposition" zwischen
der ersten und der zweiten Position ausgelegt sein.
[0032] Alternativ zu dem vorgenannten Ausgestaltungsmerkmal kann es aber auch bevorzugt
sein, dass der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil aus der zweiten Position
wenigstens entlang der zweiten Raumrichtung in eine dritte Position bewegbar ist.
[0033] Eine derartige Ausgestaltung kann besonders bevorzugt sein, wenn der die zweite Stützfläche
ausbildende bewegbare Teil aus der ersten Position wenigstens entlang der ersten oder
der dritten Raumrichtung in die zweite Position bewegbar ist. Das Vorsehen einer Bewegbarkeit
entlang der zweiten Raumrichtung ist im Zusammenhang mit dem Betrieb einer Handfeuerwaffe
unterliegt einem besonders geringen Störungsrisiko, da sich im Betrieb einstellende
Rückstoßkräfte im Wesentlichen entlang der ersten Raumrichtung (mit positivem und
negativem Vorzeichen) ausbilden, sich im Allgemeinen jedoch auch anteilig entlang
der dritten Raumrichtung (mit positivem und negativem Vorzeichen) ausbilden.
[0034] Es mag auf den ersten Blick widersinnig scheinen ausgerechnet diesen Freiheitsgrad
der Bewegbarkeit von und in Richtung der zwischen der ersten Position und der dritten
Position angeordneten zweiten Position ("Zwischenposition") zuzuordnen, jedoch wird
es auf diese Weise möglich, dieser Position auch eine Betriebsfunktion zuzuordnen,
bzw. die zweite Position als Betriebsposition zu gestalten.
[0035] Es ist bevorzugt, dass die Stützfläche und/oder eine zu ihr winklig angeordnete Auslösefläche
des bewegbaren Teils des Zuführers in der zweiten Position beidseitig der in erster
Raumrichtung verlaufende Mittellinie des Zuführers angeordnet ist.
[0036] Dadurch kann beispielsweise ein Verschlussfanghebel bei viele Waffenmodellen, beispielsweise
bei Selbstladebüchsen nach dem Baumuster AR-15 / A 16 sicher und zuverlässig ausgelöst
werden.
[0037] Alternativ zu den beiden vorgenannten Ausgestaltungen kann es jedoch auch bevorzugt
sein, dass der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil aus der zweiten Position
wenigstens entlang der dritten Raumrichtung in eine dritte Position bewegbar ist.
[0038] Eine derartige Ausgestaltung kann besonders bevorzugt sein, wenn der die zweite Stützfläche
ausbildende bewegbare Teil aus der ersten Position wenigstens entlang der ersten oder
der dritten Raumrichtung in die zweite Position bewegbar ist. In jedem Fall ist es
dabei vorteilhaft, dass die Bewegung von der zweiten in die dritte Position und umgekehrt
-wenigstens bei Betrachtung der Hauptbewegungskomponente - orthogonal zu der Bewegung
von der ersten in die zweite Position und umgekehrt, verläuft.
[0039] In jedem Fall ist es von großem Vorteil, wenn der die zweite Stützfläche ausbildende
bewegbare Teil aus der ersten Position in die zweite Position entgegen einer ersten
Rückstellkraft bewegbar ist.
[0040] Auf diese Weise kann die erste Position gegenüber der zweiten Position als Vorzugsposition
festgelegt sein. Zudem ist so stets ein definierbarer Stand des bewegbaren Teils festzulegen,
da der bewegbare Teil sich in diesem Fall nur ab Einwirkung einer angreifenden Kraft,
die größer ist als die erste Rückstellkraft ist, entgegen der Wirkungsrichtung der
ersten Rückstellkraft bewegt. Dadurch können beispielsweise Bewegungen auf Grund der
eigenen Massenträgheitskraft bis zu bestimmten Beschleunigungswerten ausgeschlossen
werden.
[0041] Zudem hat sich in Versuchen noch ein überraschender Effekt ergeben:
Wenn der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil aus der ersten Position
wenigstens entlang der ersten Raumrichtung in die zweite Position bewegbar ist und
dabei eine Verlängerung der Ausdehnung des Zubringers entlang der ersten Raumrichtung
ermöglicht, so ergibt sich bei Einsatz des Zubringers in einem Patronenmagazin für
eine Handfeuerwaffe ein Reibkraft zwischen Stützfläche und (hinterer) Innenwand des
Gehäuses des Patronenmagazins.
[0042] Üblicherweise möchte man derartige Reibungskräfte unbedingt vermeiden, da sie der
Funktion entgegenstehen und häufig Ursachen für Fehlfunktionen und Unzuverlässigkeiten
bilden.
[0043] Dadurch, dass durch den starren Teil jedoch die Erreichung einer übermäßig großen
Reibkraft verhindert ist, kann sich die einseitig angreifende Reibkraft vorteilhaft
auf die Funktion des Magazins auswirken. Der Zubringer wird dadurch nämlich stärker
mit seiner dem bewegbaren Teil gegenüberliegenden Patronenauflagefläche an die zu
stützende Patrone angezogen.
[0044] Mit anderen Worten wird die dort liegende Patrone durch die Patronenauflagefläche
besser geführt und die Bewegbarkeit der Patronen untereinander verringert.
[0045] Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Funktionssicherheit des Patronenmagazins
und damit der Handfeuerwaffe, zumal hier beispielsweise 20, 30, 60, 80 oder 100 sich
an ihren runden Mantelflächen gegenseitig abstützenden und im Betrieb unter hochfrequenten
Erschütterungen gemeinsam bei ihrer Aufwärtsbewegung in Richtung ihrer Längsrichtung
unter Umständen zudem eine Kreisbahn umschreiben und mit einer Zuführgeschwindigkeit
von bis zu 1200 Patronen pro Minute absolut sicher dem Lauf einer Handfeuerwaffe zuführbar
sein müssen.
[0046] Es ist deshalb besonders bevorzugt, dass der bewegbare Teil und der starre Teil in
zweiter Raumrichtung gesehen nebeneinander angeordnet sind, was sich bereits durch
die Forderung der Ausbildbarkeit einer gemeinsamen Stützfläche ergibt.
[0047] Weiter ist im Zusammenhang damit, dass der Zubringer an seinem oberen Bereich eine
erste Patronenauflagefläche und eine zweite Patronenauflagefläche aufweist, die in
dritter Raumrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind, besonders bevorzugt,
dass der bewegbare Teil auf der Seite des Zubringers angeordnet ist, auf dem die Patronenauflagefläche
höher liegt.
[0048] Weiter ist bevorzugt, dass die erste Patronenauflagefläche und die zweite Patronenauflagefläche
wenigstens abschnittsweise durch eine Patronenstützfläche verbunden sind. Dies erhöht
die Lagerstabilität.
[0049] Im Zusammenhang mit dem zuvor genannten Effekt, dass der Zuführer bei seiner hochfrequenten,
sprunghaften Aufwärtsbewegung durch die einseitig wirkende Reibkraft näher an die
den in einem Patronenmagazin über ihr angeordneten Patronenstapel stützenden unteren
Patrone ergibt sich der Effekt, dass diese auf der tieferliegenden Patronenauflagefläche
gelagerte Patrone zusätzlich mit leichter Karft gegen die, die beiden Patronenauflageflächen
wenigstens abschnittsweise verbindende, Patronenstützfläche gedrückt wird. Daraus
ergibt sich zuverlässig eine besonders sichere und wiederholgenaue Lagerung der dort
gelagerten Patrone und in Folge dessen auch der gesamten im Patronenmagazin befindlichen
Patronen ("Patronenstapel"), deren Anzahl selbstverständlich im Betrieb abnimmt.
[0050] Auch ist es von großem Vorteil, wenn der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare
Teil aus der zweiten Position in die dritte Position entgegen einer zweiten Rückstellkraft
bewegbar ist.
[0051] Auf diese Weise kann die zweite Position gegenüber der dritten Position als Vorzugsposition
festgelegt sein. Zudem ist so auch bei Vorsehen einer dritten Position stets ein definierbarer
Stand des bewegbaren Teils festzulegen, da der bewegbare Teil sich in diesem Fall
nur ab Einwirkung einer angreifenden Kraft, die größer ist als die zweite Rückstellkraft
ist, entgegen der Wirkungsrichtung der ersten Rückstellkraft bewegt. Dadurch können
beispielsweise Bewegungen auf Grund der eigenen Massenträgheitskraft bis zu bestimmten
Beschleunigungswerten ausgeschlossen werden.
[0052] Erfindungsgemäß weist der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil eine
erste Steuerfläche auf, über die eine Bewegung aus der ersten Position in die zweite
Position initiierbar ist.
[0053] Auf diese Weise läßt sich einfach und zuverlässig eine definierte Bewegung aus der
ersten in die zweite Position initiieren und vorzugsweise mechanisch steuern.
[0054] Ebenfalls erfindungsgemäß weist der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare
Teil eine zweite Steuerfläche auf, über die eine Bewegung aus der zweiten Position
in die dritte Position initiierbar ist.
[0055] Auf diese Weise läßt sich einfach und zuverlässig eine definierte Bewegung aus der
zweiten in die dritte Position initiieren und vorzugsweise mechanisch steuern.
[0056] Ferner ist es bevorzugt, dass der die zweite Stützfläche ausbildende bewegbare Teil
in der ersten Position frei von einer, auf ihn wirkenden, Rückstellkraft ist. Dies
hilft die Lebensdauer des Zubringers zu verlängern und damit den zuverlässigen Einsatz
in einem Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe über einen längeren Zeitraum garantieren
zu können.
[0057] Bevorzugter Weise liegen die erste Rückstellkraft und/oder die zweite Rückstellkraft
in einem Bereich zwischen etwa 2,5 N und etwa 30 N, vorzugsweise zwischen 4 N und
19 N, ganz vorzugsweise zwischen 4,5 N und 12,5 N.
[0058] Diese Werte haben sich überraschender Weise in Versuchen als Vorteilhaft herausgestellt.
Es wird angenommen, dass diese Werte bereits ausreichend groß sind um einerseits eine
sichere Positionierung des bewegbaren Teils zu gewährleisten und vorzugsweise den
zusätzlichen Effekt der verbesserten Nachfolge des Zubringers bzw. der verbesserten
Lagerung der auf ihm lagernden Patrone(n) hervorzurufen und gleichzeitig nicht zu
starke Reibungskräfte hervorzurufen, die ab einer gewissen Stärke der positiven Effekt
gegebenenfalls wieder umkehren könnten.
[0059] Von großem Vorteil ist zudem, wenn die zweite Rückstellkraft größer als die erste
Rückstellkraft ist.
[0060] Dies kann die Funktionssicherheit deutlich erhöhen. Zudem kann dadurch insbesondere
auch ermöglicht sein, einem, beispielsweise waffenseitig vorgesehenen, Funktionselement,
dass selber kraftbeaufschlagt arbeitet, im Betriebszustand entgegen zu treten und
für ein sicheres Zusammenspiel zu sorgen. Da auf Grund der bereits zuvor beschriebenen
Betriebsbedingungen und den ebenfalls beschriebenen Zusammenhängen sind in vielen
Handfeuerwaffenmodellen Funktionselemente vorgesehen, deren Bewegungsrichtung entlang
der zweiten Raumrichtung verläuft.
[0061] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die erste Stützfläche und die zweite Stützfläche
in der ersten Position wenigstens in der ersten Raumrichtung und in der zweiten Position
in der zweiten Raumrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind.
[0062] Dadurch wird ein hoher Abstützungs- und guter Führungseffekt erreicht, wobei die
wirksame Stützfläche verhältnismäßig klein gehalten werden kann. Auf diese Weise läßt
sich eine große Reibfläche und die damit einhergehenden großen Schwankungen im Reibverhalten
beispielsweise bei Verschmutzungen vermeiden. Zudem steht genügend Platz zur Verfügung
um Verschmutzungen (aktiv oder passiv) abführen zu können. Deshalb ist es auch besonders
bevorzugt, dass die erste Stützfläche und die zweite Stützfläche in der zweiten Position
in der ersten Raumrichtung nicht mehr (oder nur noch minimal) zueinander beabstandet
angeordnet sind.
[0063] Bevorzugter Weise weist der Zubringer wenigstens einen Wegbegrenzer auf, der die
Bewegbarkeit des bewegbaren Teils des hinteren Führungsteils in wenigstens eine Raumrichtung
begrenzt.
[0064] Dies erhöht zum einen die Lebensdauer des Zubringers, verhindert aber insbesondere
auch ungewollte Überstreckungen beispielsweise beim Reinigen des Zubringers. Auch
kann das Vorsehen eines entsprechend gestalteten Wegbegrenzers in diesem Fall beim
Einbau des Zubringers in ein Patronenmagazin von Nutzen sein.
[0065] Mit ganz besonderem Vorteil ist der Zubringer einstückig ausgebildet.
[0066] Dies erhöht in wesentlichem Maß die Stabilität und damit die Lebensdauer des Zubringers.
Zudem ist der Zubringer auf diese Weise kostengünstig herstellbar. Außerdem ist der
Zubringer so vor dem Risiko eines Verlustes von Kleinteilen von vornherein ausgenommen.
[0067] Auch ist es von großem Vorteil, wenn der Zubringer zu wenigstens zu 95%, insbesondere
zu wenigstens 98%, ganz insbesondere wenigstens zu 99,5% aus Kunststoff, vorzugsweise
aus Polyoxymethylen (POM) gebildet ist.
[0068] Dadurch kann zum einen Gewicht gespart werden und der Zubringer ist kostengünstig
herstellbar. Überraschender Weise hat sich gezeigt, dass der Zubringer trotz des Vorsehens
eines bewegbaren Teils aus Kunststoff herstellbar ist und den extrem hohen Zuverlässigkeitsanforderungen
sogar besonders gut gerecht werden kann.
[0069] Obwohl bisher noch kein Polyoxymethylen für einen Zubringer verwendet wurde und bei
einstückiger Ausführung insbesondere das Vorsehen eines bewegbaren Teils dagegen sprechen
könnte, hat sich dieser Werkstoff überraschender Weise bei Versuchen als besonders
gut erwiesen.
[0070] Bei einer Zubringereinheit der eingangs genannten Art wird wenigstens ein Teil der,
der Erfindung zu Grunde liegenden, Aufgaben dadurch gelöst, dass die Zubringereinheit
als inneren Zubringer einen, nach einem der Ansprüche 1 bis 16 ausgebildeten, Zubringer
aufweist.
[0071] Die sich daraus ergebenden Vorteile sind der vorrangehenden Beschreibung des Zubringers
zu entnehmen und sollen hier aus ökonomischen Gründen nicht wiederholt werden.
[0072] Eine derartige Zubringereinheit bietet jedoch weiter den Vorteil, dass die in einem
Patronenmagazin zu führenden Patronen auch dann ausreichend stabil führbar sind, wenn
das Patronenmagazin neben einem ersten Bereich auch einen zweiten Bereich und einen
dazwischen angeordneten dritten Bereich aufweist und wenn die Anzahl der in dem ersten
Bereich und in dem zweiten Bereich nebeneinander lagerbaren Patronen sich von einander
unterscheidet. Beispielsweise kann eine solche Zuführeinheit derart gestaltet werden,
dass der erste (oberen, also die Magazinlippen bildende) Bereich zweireihig und der
zweite Bereich vierreihig ausgebildet ist, wobei dann der Übergang von vierreihiger
Stapelweise in zweireihige Stapelweise im Zwischenbereich vorgesehen ist.
[0073] Bei einem Patronenmagazin der eingangs genannten Art wird wenigstens ein Teil der,
der Erfindung zu Grunde liegenden, Aufgaben dadurch gelöst, dass die hintere Stützfläche
des Zubringers durch wenigsten eine erste Stützfläche und eine zweite Stützfläche
gebildet ist und dass die erste Stützfläche an einem starren Teil und die zweite Stützfläche
an einem bewegbaren Teil des hinteren Führungsteils ausgebildet ist.
[0074] Dadurch, dass die Stützfläche des hinteren Bereichs des Zuführes des Patronenmagazins
durch wenigsten eine erste Stützfläche und eine zweite Stützfläche gebildet ist und
dass die erste Stützfläche an einem starren Teil und die zweite Stützfläche an einem
bewegbaren Teil des hinteren Führungsteils ausgebildet ist, ist es möglich, dass durch
den starren Teil und den bewegbaren Teil des hinteren Führungsteils einerseits (in
wenigstens einer Position) gemeinsam die Funktion der Ausbildung einer genügend großen
und insbesondere zur Sicherstellung einer sicheren Funktionsweise ausreichend geometrisch
verteilten Stützfläche erfüllbar ist, während jeder Teil für sich, also sowohl der
starre Teil, wie auch der bewegbare Teil des hinteren Führungsteils, (in wenigstens
einer Position) zur Erfüllung einer weiteren Funktion geeignet ist. So kann durch
den starren Teil beispielsweise zusätzlich die Funktion eines festen Widerlagers und/oder
eines Wegbegrenzers und/oder einer Führung und/oder einer Einführhilfe gebildet sein,
während durch den bewegbaren Teil beispielsweise zusätzlich die Funktion eines Auslösers
gebildet sein kann.
[0075] Es ist vorteilhaft, wenn das Patronenmagazin einen Zubringer aufweist, der nach einem
der Ansprüche 2 bis 16 fortgebildet ist.
[0076] Die sich dabei ergebenden Vorteile wurden bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Zubringer beschrieben und gelten hier sinngemäß.
[0077] Weiter ist es von Vorteil, wenn das Patronenmagazin derart fortgebildet ist, dass
zum Zusammenwirken mit der ersten Steuerfläche des bewegbaren Teils ein sich wenigstens
im wesentlichen in zweiter Raumrichtung und dritter Raumrichtung erstrechendes Areal
der Innenfläche der hinteren Wand ausgebildet ist und dadurch bei Bewegung des Zubringers
in dritter Raumrichtung eine überlagerte Bewegung des bewegbaren Teils in erster Raumrichtung
initiierbar ist.
[0078] Ein derart gestaltetes Patronenmagazin macht es also möglich, dass der bewegbare
Teil des hinteren Bereichs des Zubringers bei einem leeren Magazin, also in dem Zustand,
in dem der von der Hauptfeder (und falls eine Zubringereinheit vorgesehen ist auch
von einer zwischen äußerem Zubringer und Zubringer angeordneten Druckfeder) mit einem
Teilbereich an die Magazinlippen oder an einen zur Wegbegrenzung des Zuführers gehäuseseitig
vorgesehen, in den Innenraum des Patronenmagazins reinragenden Block stößt, der bewegbare
Teil nach Hinten über die Kante der Magazininnenwand übertritt, sofern eine Bewegungsfreiheit
in erster Raumrichtung zwischen erster und zweiter Position vorgesehen ist.
[0079] Dadurch kann überraschender Weise erreicht werden, dass auch die Verschlüsse von,
besonders für den sportlichen Einsatz ausgelegten, Selbstladebüchsen, deren Funktionskante
ihres verschlussseitig vorgesehenen Mitnehmers durch Verrundung gegenüber Standardmodellen
gleichen Baumusters nach oben versetzt ist, sicher gefangen werden.
[0080] Dabei kann von Vorteil sein, dass der bewegbare Teil des Zubringers in dieser Position
seinen eigenspannungsfreien Zustand erreichen kann.
[0081] Ist das Magazin zudem entsprechend der im Folgenden genannten Ausgestaltung ausgelegt,
ist die erste Position dann besonders schnell erreichbar.
[0082] Denn es ist ebenfalls von Vorteil, wenn zum Zusammenwirken mit der zweiten Steuerfläche
des bewegbaren Teils ein sich wenigstens im wesentlichen in erster Raumrichtung und
dritter Raumrichtung erstrechendes Areal der Innenfläche der hinteren Wand ausgebildet
ist und dadurch bei Bewegung des Zubringers in dritter Raumrichtung eine überlagerte
Bewegung des bewegbaren Teils in zweiter Raumrichtung initiierbar ist.
[0083] Dabei kann bevorzugt sein, dass dieses Areal der Seitenfläche eines in den Innenraum
des Magazingehäuses gerichtenen Vorsprungs an der hinteren Magazinwand entspricht.
[0084] Endet dieser Vorsprung in dritter Raumrichtung unterhalb der Kante der hinteren Magazinwand
bewegt sich der bewegbare Teil innerhalb des Magazininnenraums in zweiter Raumrichtung
und erreicht dabei seine zweite Position.
[0085] Dabei ist es bevorzugt, dass die Stützfläche und/oder eine zu ihr winklig angeordnete
Auslösefläche des bewegbaren Teils des Zuführers dann beidseitig der in erster Raumrichtung
verlaufende Mittellinie des Zuführers angeordnet ist. Dadurch kann beispielsweise
ein Verschlussfanghebel bei viele Waffenmodellen, beispielsweise bei Selbstladebüchsen
nach dem Baumuster AR-15 / A 16 sicher und zuverlässig ausgelöst werden.
[0086] Bei einem Verfahren zum Betreiben einer Handfeuerwaffe unter Verwendung eines Patronenmagazins
wird wenigstens ein Teil der, der Erfindung zu Grunde liegenden Aufgabe(n) dadurch
gelöst, dass beim Betreiben der Handfeuerwaffe ein Patronenmagazin nach einem der
Ansprüche 18 bis 21 und/oder ein Patronenmagazin mit einem Zubringer nach einem der
Ansprüche 1 bis 16 und/oder einer Zubringereinheit nach Anspruch 17 verwendet wird.
[0087] Die sich dabei und bei der Verwendung vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung
ergebenden Vorteile wurden bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Zubringer
für ein Patronenmagazin, der Zubringereinheit und dem Patronenmagazin beschrieben
und gelten hier sinngemäß.
[0088] Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung anhand der Figuren
einer einzigen Zeichnung näher erläutert. Die Beschreibung der bevorzugten Ausgestaltung
ist dabei keines Falls als abschließend zu betrachten.
[0089] Es zeigen:
- Figur 1a:
- Zubringer in einer Seitenansicht (rechte Seite)
- Figur 1b:
- Zubringer in der Draufsicht
- Figur 1c:
- Zubringer in einer rückwärtigen Ansicht
- Figur 1d:
- Zubringer in einer perspektivischen Ansicht
- Figur 2a:
- Detailansicht mit bewegbarem Teil in erster Position
- Figur 2b:
- Detailansicht mit bewegbarem Teil in zweiter Position
- Figur 2c:
- Detailansicht mit bewegbarem Teil in dritter Position
- Figur 3a:
- Patroneneinsteckmagazin mit Zubringereinheit und bewegbarem Teil des Zubringers in
dritter Position in rückwärtiger, teilgeschnittener Ansicht
- Figur 3b:
- Patroneneinsteckmagazin mit Zubringereinheit und bewegbarem Teil des Zubringers in
zweiter Position in rückwärtiger, teilgeschnittener Ansicht
- Figur 3c:
- Patronenmagazin in Seitenansicht, während sich der bewegbare Teil des Zubringers in
seiner ersten Position befindet
[0090] Die Zeichnung mit den Figuren 1a bis 3c zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Zubringers 1 für ein Patronenmagazin 2 für eine nicht dargestellte
Handfeuerwaffe und in Einzelfiguren ferner eine Zubringereinheit 13 mit einem Zubringer
1 und ein Patronenmagazin 2 mit einem Zubringer 1 und/oder einer Zubringereinheit
13. Gleiche Bauteile sind dabei in allen Figuren gleich benannt und müssen nicht in
allen Figuren dargestellt bzw. sichtbar sein. Entsprechend werden gleich benannte
Bauteile oder Baugruppen nicht in allen Figuren erneut beschrieben.
[0091] Dabei zeigt Figur 1a den Zubringer 1 für ein Patronenmagazin 2 für eine Handfeuerwaffe
in der rechten Seitenansicht, wobei der Zubringer sich entlang einer ersten Raumrichtungen
X, einer zweiten Raumrichtungen Y und einer dritten Raumrichtungen Z erstreckt und
dabei einen oberen Bereich I, einen unteren Bereich II, einen hinteren Bereich III
und einen vorderen Bereich IV ausbildet. Die Raumrichtungen sind in der Figur in einem
Koordinatenkreuz dargestellt und gelten für alle Figuren, auch wenn das entsprechend
angepasste koordinatenkreuz nicht in allen Figuren dargestellt sein sollte.
[0092] Der Zubringer 1 weist an seinem oberen Bereich I eine erste Patronenauflagefläche
3 und eine zweite Patronenauflagefläche 4 auf, die in dritter Raumrichtung Z zueinander
beabstandet angeordnet sind, und die jeweils derart ausgebildet sind, dass eine, in
den Figuren 3a bis 3c gezeigte, Patrone P für eine Handfeuerwaffe an ihr entlang in
Richtung des vorderen Bereichs IV bewegbar ist. Lediglich um die weitere Beschreibung
des in den Figuren dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels zu vereinfachen,
soll hier die untere, in Figur 1b erstmals sichtbare, Patronenauflagefläche als erste
Patronenauflagefläche 3 bezeichnet werden und die bereits in dieser Figur erkennbare
Patronenauflagefläche als zweite Patronenauflagefläche 4 bezeichnet sein. Selbstverständlich
wäre die Benennung auch untereinander austauschbar ohne die Funktion zu beeinflussen.
[0093] Der Zubringer 1 weist ferner einen vorderen Führungsteil 5 auf, der wenigstens eine
vordere Stützfläche 6 und einen ausbildet, wobei der hinteren Führungsteil 7 wenigstens
eine hintere Stützfläche 8 ausbildet und wobei die hintere Stützfläche 8 durch wenigsten
eine erste Stützfläche 8a und eine zweite Stützfläche 8b gebildet ist und wobei die
erste Stützfläche 8a an einem starren Teil 7a und die zweite Stützfläche 8b an einem
bewegbaren Teil 7b des hinteren Führungsteils 7 ausgebildet ist.
[0094] In Figur 1b, 1c und 1d ist erkennbar, dass der, die zweite Stützfläche 8b ausbildende,
bewegbaren Teil 7b des hinteren Führungsteils 7 sich beidseitig der in erster Raumrichtung
verlaufenden Mittellinie M des Zuführers erstreckt. Dabei ist in wenigstens einer
der Figuren auch erkennbar, dass die zweite Stützfläche 8b sich zu beiden Seiten der
Mittellinie M erstreckt.
[0095] Der dargestellte Zubringer ist aus einem Kunststoff hergestellt und einstückig ausgebildet.
Als Kunststoff kann hier Polyoxymethylen (POM) gewählt sein.
[0096] Der die zweite Stützfläche 8b ausbildende bewegbare Teil 7b ist als bewegbarer Schenkel
ausgebildet, der einseitig am Zuführer 1, bzw. an einem Verbindungsbereich V des Zuführers
angelenkt ist oder aus diesem Bereich heraus einen Fortsatz des Zubringers 1 bildet
und dessen Längsrichtung sich in dritter Raumrichtung Z erstreckt, wobei sich der
freie Schenkelteil in dritter Raumrichtung Z oberhalb des Verbindungsbereichs V erstreckt.
Dabei bildet der Schenkel an seinem Gelenkpunkt, also im Verbindungsbereich V eine
"quasi starre" dritte Stützfläche 8c aus.
[0097] Ferner bildet der die zweite Stützfläche 8b ausbildende bewegbare Teil 7b eine erste
Steuerfläche 28 aus, über die eine Bewegung aus der ersten Position 9 in die zweite
Position 10 initiierbar ist und eine zweite Steuerfläche 29, über die eine Bewegung
aus der zweiten Position 10 in die zweite Position 11 initiierbar ist.
[0098] In Figur 1b ist auch deutlich die Patronenstützfläche erkennbar, die die beiden,
in dritter Raumrichtung zueinander beabstandeten Patronenauflageflächen 3 und 4 miteinander
verbindet.
[0099] Der die zweite Stützfläche 8b ausbildende bewegbare Teil 7b des hinteren Führungsteils
7 des Zubringers 1 ist in den Figuren 1a bis 1d in einer ersten Position 9 dargestellt,
in der er frei von einer, auf ihn wirkenden, Rückstellkraft ist.
[0100] Der die zweite Stützfläche 8b ausbildende bewegbare Teil 7b des hinteren Führungsteils
7 des Zubringers 1 ist in dieser Position 9 noch einmal in Figur 2a in einer Detailansicht
dargestellt. Aus dieser Position 9 läßt sich der bewegbare Teil 7b entgegen einer
ersten Rückstellkraft F1, die in einem Bereich zwischen etwa 2,5 Newton und etwa 30
Newton liegt, in erster Raumrichtung in eine zweite Position 10 bewegen, die er in
Figur 2b eingenommen hat. Die zweite Position 10 liegt in ihrem Bewegungsabfluss zwischen
der ersten Position 9 und der dritten Position 11 und kann deshalb als "Zwischenposition"
bezeichnet werden. Entgegen einer zweiten Rückstellkraft F2, die in einem Bereich
zwischen etwa 2,5 Newton und etwa 30 Newton liegt und größer als die Rückstellkraft
F1 bemessen ist, läßt sich der bewegbare Teil 7b in zweiter Raumrichtung in eine dritte
Position 11 bewegen, in der er sich in der Darstellung nach Figur 2c befindet. Die
Überschreitung der gewünschten Bewegbarkeit in zweiter Raumrichtung ist durch einen
ersten Wegbegrenzer 12 und einen zweiten Wegbegrenzer 12' auf ein unschädlich kleines
Maß beschränkt oder gar ausgeschlossen.
[0101] Die erste Stützfläche 8a und die zweite Stützfläche 8b sind in der ersten Position
9 wenigstens in der ersten Raumrichtung X und in der zweiten Position 10 in der zweiten
Raumrichtung Y zueinander beabstandet angeordnet. In der zweiten Position 10 befinden
sich die beiden Stützfläche 8a und 8b jedoch in erster Raumrichtung gesehen auf demselben
Level, sind also in erster Raumrichtung gesehen ohne technisch relevanten Abstand
zueinander angeordnet.
[0102] In den Figuren 3 a bis 3c ist ein Patronenmagazin 2 für eine Handfeuerwaffe, dargestellt,
dass mit einer Zubringereinheit ausgerüstet ist, wobei die Zubringereinheit 13 mit
einem äußeren Zubringer 14, einem inneren Zubringer und einer Druckfeder 15, wobei
die Druckfeder 15 zwischen dem äußeren Zubringer 14 und dem inneren Zubringer angeordnet
ist und der äußere Zubringer 14 einen Raum 15 aufweist, in den der innere Zubringer
entgegen einer Federkraft FD der Druckfeder 15 bewegbar ist, und als inneren Zubringer
einen Zubringer 1 aufweist, wie er in den Figuren 1a bis 2c dargestellt ist.
[0103] Dabei weist das Patronenmagazin 2 weiter ein Gehäuse 16 für ein Patronenmagazin 2
für eine Handfeuerwaffe auf, das sich entlang einer ersten Raumrichtung X, einer zweiten
Raumrichtung Y und einer dritten Raumrichtung Z erstreckt und in seinem Inneren einen
Innenraum IR mit einem ersten Bereich B-I, einem zweiten Bereich B-II und einem dazwischen
angeordneten Zwischenbereich B-III ausbildet. Dabei ist der erste (obere, also die
Magazinlippen bildende) Bereich B-I zweireihig und der zweite Bereich B-II vierreihig
ausgebildet, wobei dann der Übergang von vierreihiger Stapelweise in zweireihige Stapelweise
im Zwischenbereich B-III vorgesehen ist.
[0104] Dabei ist der Innenraum IR durch die Innenflächen 17a, 18a, 19a, 20a einer vorderen
Wand 17, einer hinteren Wand 18, einer ersten Seitenwand 19 und einer zweiten Seitenwand
20 begrenzt, wobei die Innenflächen 17a, 18a der vorderen Wand 17 und der hinteren
Wand 18 in diesem wenigstens einen Bereich B-I einen Abstand A (A) zueinander aufweisen.
[0105] Dabei weist das Gehäuse 16 eine Gehäuseunterseite 21 und eine Gehäuseoberseite 22
auf, wobei an der Gehäuseoberseite 22 Magazinlippen 23 ausgebildet sind und wobei
die Gehäuseunterseite 21 wenigstens teilweise offen gestaltet ist.
[0106] Das dargestellte Patronenmagazin 2 weist ferner einen Bodendeckel 24 auf, der geeignet
ist die wenigstens teilweise offene Gehäuseunterseite 21 wenigstens weitgehend zu
verschließen.
[0107] Zum Zusammenwirken mit der ersten Steuerfläche 28 des bewegbaren Teils 7b des Zubringers
1 ist im Innenraum IR des Gehäuses 16 des Patronenmagazins 2 ein, sich wenigstens
im wesentlichen in zweiter Raumrichtung Y und dritter Raumrichtung Z erstrechendes
Areal der Innenfläche 18a der hinteren Wand 18 ausgebildet, wodurch bei Bewegung des
Zubringers 1 in dritter Raumrichtung Z eine überlagerte Bewegung des bewegbaren Teils
7b in erster Raumrichtung X initiierbar ist.
[0108] Zum Zusammenwirken mit der zweiten Steuerfläche 29 des bewegbaren Teils 7b des Zubringers
1 ist ein sich wenigstens im wesentlichen in erster Raumrichtung X und dritter Raumrichtung
Z erstrechendes Areal der Innenfläche 18a der hinteren Wand 18 ausgebildet, das als
stegförmiger Vorsprung in den Innenraum IR des Gehäuses 16 rein ragt. Durch dieses,
sich an einer Seitenwand, hier an der rechten Seitenwand des Vorsprungs ausgebildeten
Areals ist bei Bewegung des Zubringers 1 in dritter Raumrichtung Z eine überlagerte
Bewegung des bewegbaren Teils 7b in zweiter Raumrichtung Y initiierbar.
[0109] Dadurch ist der bewegbare Teil 7b des Zubringers in definierter Weise zwischen seiner
ersten Position, über seine zweite Position, bis zu seiner dritten Position bewegbar
und mechanisch steuerbar.
[0110] In Figur 3a ist das Patroneneinsteckmagazin 2 mit Zubringereinheit 13 und bewegbarem
Teil 7b des Zubringers 1 indessen dritter Position 11 in rückwärtiger, teilgeschnittener
Ansicht dargestellt. Dabei ist das Patronenmagazin wenigstens teilgefüllt, wobei also
eine Mehrzahl von Patronen P im Innenraum IR des Patronenmagazins lagern und einen
Patronenstapel ausbilden, der unter Einwirkung des Zubringers 1 geführt ist.
[0111] In Figur 3b ist das Patroneneinsteckmagazin 2 in rückwärtiger, teilgeschnittener
Ansicht dargestellt, wobei sich der bewegbarem Teil 7b des Zubringers 1 der Zubringereinheit
13 in dessen zweiter Position 10 befindet.
[0112] In Figur 3c nimmt der bewegbare Teil 7b des Zubringers 1 seine erste Position 9 ein.
Dazu ist das Patronenmagazin 2 in Seitenansicht dargestellt. Das Areal 33' befindet
sich in diesem Fall jedoch selbstverständlich auf der nichtsichtbaren Rückseite des
Vorsprungs 32.
Bezugszeichenliste:
[0113]
- I
- Oberer Bereich
- II
- Unterer Bereich
- III
- Hinterer Bereich
- IV
- Vorderer Bereich
- A
- Abstand
- B-I
- erster Bereich des Gehäuseinnenraums
- B-II
- zweiter Bereich des Gehäuseinnenraums
- B-III
- Zwischenbereich des Gehäuseinnenraums
- F1
- erste Rückstellkraft
- F2
- zweite Rückstellkraft
- FD
- Federkraft
- FH
- Federkraft
- IR
- Innenraum
- M
- Mittellinie
- P
- Patrone
- V
- Verbindungsbereich (auch: Gelenkpunkt)
- X
- erste Raumrichtung
- Y
- zweite Raumrichtung
- Z
- dritte Raumrichtung
- 1
- Zubringer
- 2
- Patronenmagazin
- 3
- erste Patronenauflagefläche
- 4
- zweite Patronenauflagefläche
- 5
- vorderer Führungsteil
- 6
- vordere Stützfläche
- 7
- hinterer Führungsteil
- 7a
- starrer Teil
- 7b
- bewegbarer Teil
- 8
- hintere Stützfläche
- 8a
- erste Stützfläche
- 8b
- zweite Stützfläche
- 8c
- dritte Stützfläche
- 9
- erste Position
- 10
- zweite Position
- 11
- dritte Position
- 12
- Wegbegrenzer
- 12
- Wegbegrenzer
- 13
- Zubringereinheit
- 14
- äußerer Zubringer
- 15
- Raum
- 16
- Gehäuse
- 17
- vordere Wand
- 17a
- Innenfläche der vorderen Wand
- 18
- hintere Wand
- 18a
- Innenfläche der hinteren Wand
- 19
- erste Seitenwand
- 19a
- Innenfläche der ersten Seitenwand
- 20
- zweite Seitenwand
- 20a
- Innenfläche der zweiten Seitenwand
- 21
- Gehäuseunterseite
- 22
- Gehäuseoberseite
- 23
- Magazinlippen
- 24
- Bodendeckel
- 25
- Hauptfeder
- 26
- Lagerposition
- 27
- Entnahmeposition
- 28
- erste Steuerfläche
- 29
- zweite Steuerfläche
- 30
- Druckfeder
- 31
- Patronenstützfläche
- 32
- Vorsprung
- 33
- Areal
- 33
- Areal
1. Zubringer (1) für ein Patronenmagazin (2) für eine Handfeuerwaffe, wobei der Zubringer
sich entlang einer ersten Raumrichtungen (X), einer zweiten Raumrichtungen (Y) und
einer dritten Raumrichtungen (Z) erstreckt und dabei einen oberen Bereich (I), einen
unteren Bereich (II), einen hinteren Bereich (III) und einen vorderen Bereich (IV)
ausbildet, wobei der Zubringer (1) an seinem oberen Bereich (I) eine erste Patronenauflagefläche
(3) und eine zweite Patronenauflagefläche (4) aufweist, die in dritter Raumrichtung
(Z) zueinander beabstandet angeordnet sind, und die jeweils derart ausgebildet sind,
dass eine Patrone (P) für eine Handfeuerwaffe an ihr entlang in Richtung des vorderen
Bereichs (IV) bewegbar ist, wobei der Zubringer (1) ferner einen vorderen Führungsteil
(5) aufweist, der wenigstens eine vordere Stützfläche (6) ausbildet und einen hinteren
Führungsteil (7), der wenigstens eine hintere Stützfläche (8) ausbildet,
wobei die hintere Stützfläche (8) durch wenigsten eine erste Stützfläche (8a) und
eine zweite Stützfläche (8b) gebildet ist und dass die erste Stützfläche (8a) an einem
starren Teil (7a) und die zweite Stützfläche (8b) an einem bewegbaren Teil (7b) des
hinteren Führungsteils (7) ausgebildet ist,
wobei der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) eine erste Steuerfläche
(28) aufweist, über die eine Bewegung aus einer ersten Position (9) in eine zweite
Position (10) initiierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) eine zweite Steuerfläche
(29) aufweist, über die eine Bewegung aus der zweiten Position (10) in eine dritte
Position (11) initiierbar ist.
2. Zubringer (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der ersten Position
(9) wenigstens entlang der ersten Raumrichtung (X) in die zweite Position (10) bewegbar
ist.
3. Zubringer (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der ersten Position
(9) wenigstens entlang der zweiten Raumrichtung (Y) in die zweite Position (10) bewegbar
ist.
4. Zubringer (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der ersten Position
(9) wenigstens entlang der dritten Raumrichtung (Z) in die zweite Position (10) bewegbar
ist.
5. Zubringer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der zweiten Position
(10) wenigstens entlang der ersten Raumrichtung (X) in die dritte Position (11) bewegbar
ist.
6. Zubringer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der zweiten Position
(10) wenigstens entlang der zweiten Raumrichtung (Y) in die dritte Position (11) bewegbar
ist.
7. Zubringer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der zweiten Position
(10) wenigstens entlang der dritten Raumrichtung (Z) in die dritte Position (11) bewegbar
ist.
8. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der ersten Position
(9) in die zweite Position (10) entgegen einer ersten Rückstellkraft (F1) bewegbar
ist.
9. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) aus der zweiten Position
(10) in die dritte Position (11) entgegen einer zweiten Rückstellkraft (F2) bewegbar
ist.
10. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) in der ersten Position
(9) frei von einer, auf ihn wirkenden, Rückstellkraft (F1, F2) ist.
11. Zubringer (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Rückstellkraft (F1) und/oder die zweite Rückstellkraft (F2) in einem Bereich
zwischen etwa 2,5 N und etwa 30 N, vorzugsweise zwischen 4 N und 19 N, ganz vorzugsweise
zwischen 4,5 N und 12,5 N liegen.
12. Zubringer (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Rückstellkraft (F2) größer als die erste Rückstellkraft (F1) ist.
13. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Stützfläche (8a) und die zweite Stützfläche (8b) in der ersten Position
(9) wenigstens in der ersten Raumrichtung (X) und in der zweiten Position (10) in
der zweiten Raumrichtung (Y) zueinander beabstandet angeordnet sind.
14. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zubringer wenigstens einen Wegbegrenzer (12, 13) aufweist, der die Bewegbarkeit
des bewegbaren Teils (7b) des hinteren Führungsteils (7) in wenigstens eine Raumrichtung
(X, Y, Z) begrenzt.
15. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zubringer (1) einstückig ausgebildet ist.
16. Zubringer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zubringer (1) zu wenigstens zu 95%, insbesondere zu wenigstens 98%, ganz insbesondere
wenigstens zu 99,5% aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyoxymethylen (POM) gebildet
ist.
17. Zubringereinheit (13) mit einem äußeren Zubringer (14), einem inneren Zubringer und
einer Druckfeder (15), wobei die Druckfeder (15) zwischen dem äußeren Zubringer (14)
und dem inneren Zubringer angeordnet ist und der äußere Zubringer (14) einen Raum
(15) aufweist, in den der innere Zubringer entgegen einer Federkraft (FD) der Druckfeder
(15) bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zubringereinheit (13) als inneren Zubringer einen, nach einem der Ansprüche 1
bis 16 ausgebildeten, Zubringer (1) aufweist.
18. Patronenmagazin (2) für eine Handfeuerwaffe, wobei das Patronenmagazin (2) aufweist:
ein Gehäuse (16) für ein Patronenmagazin (2) für eine Handfeuerwaffe, das sich entlang
einer ersten Raumrichtung (X), einer zweiten Raumrichtung (Y) und einer dritten Raumrichtung
(Z) erstreckt und in seinem Inneren einen Innenraum (IR) mit wenigstens einem ersten
Bereich (B-I) ausbildet,
wobei der Innenraum (IR) durch die Innenflächen (17a, 18a, 19a, 20a) einer vorderen
Wand (17), einer hinteren Wand (18), einer ersten Seitenwand (19) und einer zweiten
Seitenwand (20) begrenzt ist, und wobei die Innenflächen (17a, 18a) der vorderen Wand
(17) und der hinteren Wand (18) in diesem wenigstens einen Bereich (B-I) einen Abstand
A (A) zueinander aufweisen,
und wobei das Gehäuse (16) eine Gehäuseunterseite (21) und eine Gehäuseoberseite (22)
aufweist, wobei an der Gehäuseoberseite (22) Magazinlippen (23) ausgebildet sind und
wobei die Gehäuseunterseite (21) wenigstens teilweise offen gestaltet ist,
wobei das Patronenmagazin (2) weiter einen Bodendeckel (24) aufweist, der geeignet
ist die wenigstens teilweise offene Gehäuseunterseite (21) wenigstens weitgehend zu
verschließen,
und wenigstens einen ersten Zubringer (1) aufweist, der im Innenraum (IR) des Patronenmagazins
(2) entgegen einer Federkraft (FH) einer Hauptfeder (25) in Richtung der Gehäuseunterseite
(21) und insbesondere in Richtung des Bodendeckels (24) bewegbar angeordnet ist,
wobei der Zubringer (1) sich entlang der ersten Raumrichtungen (X), der zweiten Raumrichtungen
(Y) und der dritten Raumrichtungen (Z) erstreckt und dabei einen oberen Bereich (I),
einen unteren Bereich (II), einen hinteren Bereich (III) und einen vorderen Bereich
(IV) ausbildet, wobei der Zubringer (1) an seinem oberen Bereich (I) eine erste Patronenauflagefläche
(3) und eine zweite Patronenauflagefläche (4) aufweist, die in dritter Raumrichtung
(Z) zueinander beabstandet angeordnet sind, und die jeweils derart ausgebildet sind,
dass eine Patrone (P) für eine Handfeuerwaffe aus einer Lagerposition(26) an ihr entlang
in Richtung des vorderen Bereichs (IV) in eine Entnahmeposition(27) bewegbar ist,
wobei der Zubringer (1) ferner einen vorderen Führungsteil (5) aufweist, der wenigstens
eine vordere Stützfläche (6) ausbildet und einen hinteren Führungsteil (7), der wenigstens
eine hintere Stützfläche (8) ausbildet,
wobei die hintere Stützfläche (8) des Zubringers (1) durch wenigsten eine erste Stützfläche
(8a) und eine zweite Stützfläche (8b) gebildet ist und dass die erste Stützfläche
(8a) an einem starren Teil (7a) und die zweite Stützfläche (8b) an einem bewegbaren
Teil (7b) des hinteren Führungsteils (7) ausgebildet ist , wobei der die zweite Stützfläche
(8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) eine erste Steuerfläche (28) aufweist, über die
eine Bewegung aus einer ersten Position (9) in eine zweite Position (10) initiierbar
ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der die zweite Stützfläche (8b) ausbildende bewegbare Teil (7b) eine zweite Steuerfläche
(29) aufweist, über die eine Bewegung aus der zweiten Position (10) in eine dritte
Position (11) initiierbar ist.
19. Patronenmagazin (2) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass,
das Patronenmagazin (2) einen Zubringer aufweist, der nach einem der Ansprüche 2 bis
16 fortgebildet ist.
20. Patronenmagazin (2) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass,
zum Zusammenwirken mit der ersten Steuerfläche (28) des bewegbaren Teils (7b) ein
sich wenigstens im wesentlichen in zweiter Raumrichtung (Y) und dritter Raumrichtung
(Z) erstrechendes Areal der Innenfläche (18a) der hinteren Wand (18) ausgebildet ist
und dadurch bei Bewegung des Zubringers (1) in dritter Raumrichtung (Z) eine überlagerte
Bewegung des bewegbaren Teils (7b) in erster Raumrichtung (X) initiierbar ist.
21. Patronenmagazin (2) nach einem der Ansprüche 18-20,
dadurch gekennzeichnet, dass,
zum Zusammenwirken mit der zweiten Steuerfläche (29) des bewegbaren Teils (7b) ein
sich wenigstens im wesentlichen in erster Raumrichtung (X) und dritter Raumrichtung
(Z) erstrechendes Areal der Innenfläche (18a) der hinteren Wand (18) ausgebildet ist
und dadurch bei Bewegung des Zubringers (1) in dritter Raumrichtung (Z) eine überlagerte
Bewegung des bewegbaren Teils (7b) in zweiter Raumrichtung (Y) initiierbar ist.
22. Verfahren zum Betreiben einer Handfeuerwaffe unter Verwendung eines Patronenmagazins
(2),
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Betreiben der Handfeuerwaffe ein Patronenmagazin (2) nach einem der Ansprüche
18 bis 21 und/oder ein Patronenmagazin (2) mit einem Zubringer (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 16 und/oder
einer Zubringereinheit (13) nach Anspruch 17 verwendet wird.
1. Feeder (1) for a cartridge magazine (2) for a handgun,
wherein the feeder extends along α first spatial direction (X), a second spatial direction
(Y), and a third spatial direction (Z), thereby forming an upper region (I), a lower
region (II), a rear region (III), and a front region (IV), wherein the feeder (1)
has a first cartridge support surface (3) and α second cartridge support surface (4)
at its upper region (I), which are spaced apart from each other in the third spatial
direction (Z), and which are each designed in such a way that a cartridge (P) for
a handgun can be moved along them in the direction of the front section (IV), wherein
the feeder (1) further has α front guide part (5) which forms at least one front support
surface (6) and a rear guide part (7) which forms at least one rear support surface
(8),
wherein the rear support surface (8) is formed by at least a first support surface
(8a) and a second support surface (8b), and the first support surface (8a) is formed
on a rigid part (7a) and the second support surface (8b) is formed on a movable part
(7b) of the rear guide part (7), the movable part (7b) forming the second support
surface (8b) has a first control surface (28) via which movement from a first position
(9) into a second position (10) can be initiated,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) has a second control
surface (29) via which a movement from the second position (10) into a third position
(11) can be initiated.
2. Feeder (1) according to claim 1,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is movable from the
first position (9) at least along the first spatial direction (X) into the second
position (10).
3. Feeder (1) according to claim 1,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is movable from the
first position (9) at least along the second spatial direction (Y) into the second
position (10).
4. Feeder (1) according to claim 1,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is movable from the
first position (9) at least along the third spatial direction (Z) into the second
position (10).
5. Feeder (1) according to one of claims 1 to 4,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is movable from the
second position (10) at least along the first spatial direction (X) into the third
position (11).
6. Feeder (1) according to one of claims 1 to 4,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is movable from the
second position (10) at least along the second spatial direction (Y) into the third
position (11).
7. Feeder (1) according to one of claims 1 to 4,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is movable from the
second position (10) at least along the third spatial direction (Z) into the third
position (11).
8. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) can be moved from the
first position (9) to the second position (10) against a first restoring force (F1).
9. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) can be moved from the
second position (10) to the third position (11) against a second restoring force (F2).
10. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) is free of a restoring
force (F1, F2) acting on it in the first position (9).
11. Feeder (1) according to one of claims 8 to 10,
characterized in that,
the first restoring force (F1) and/or the second restoring force (F2) are in a range
between approximately 2.5 N and approximately 30 N, preferably between 4 N and 19
N, most preferably between 4.5 N and 12.5 N.
12. Feeder (1) according to one of claims 9 to 11,
characterized in that,
the second restoring force (F2) is greater than the first restoring force (F1).
13. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the first support surface (8a) and the second support surface (8b) are arranged at
a distance from each other in the first position (9) at least in the first spatial
direction (X) and in the second position (10) in the second spatial direction (Y).
14. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the feeder has at least one path limiter (12, 13) which limits the movability of the
movable part (7b) of the rear guide part (7) in at least one spatial direction (X,
Y, Z).
15. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the feeder (1) is formed in one piece.
16. Feeder (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the feeder (1) is made of at least 95%, in particular at least 98%, and most particularly
at least 99.5%, plastic, preferably polyoxymethylene (POM).
17. Feeder unit (13) with an outer feeder (14), an
inner feeder, and a compression spring (15), wherein the compression spring (15) is
arranged between the outer feeder (14) and the inner feeder, and the outer feeder
(14) has a space (15) into which the inner feeder can be moved against a spring force
(FD) of the compression spring (15),
characterized in that,
the feeder unit (13) has a feeder (1) designed according to one of claims 1 to 16
as an inner feeder
18. Cartridge magazine (2) for a handgun, wherein the
cartridge magazine (2) comprises:
a housing (16) for a cartridge magazine (2) for a handgun, which extends along a first
spatial direction (X), a second spatial direction (Y) and a third spatial direction
(Z) and forms an interior space (IR) with at least a first area (B-I) inside it,
wherein the interior space (IR) is bounded by the inner surfaces (17a, 18a, 19a, 20a)
of a front wall (17), a rear wall (18), a first side wall (19) and a second side wall
(20),
and wherein the inner surfaces (17a, 18a) of the front wall (17) and the rear wall
(18) are spaced apart by a distance A (A) in this at least one area (B-I),
and wherein the housing (16) has a housing underside (21) and a housing top side (22),
wherein magazine lips (23) are formed on the housing top side (22) and wherein the
housing bottom side (21) is at least partially open,
wherein the cartridge magazine (2) further comprises a bottom cover (24) which is
suitable for at least substantially closing the at least partially open housing bottom
side (21),
and least one first feeder (1), which is arranged in the interior (IR) of the cartridge
magazine (2) so as to be movable against a spring force (FH) of a main spring (25)
in the direction of the bottom side (21) of the housing and, in particular, in the
direction of the bottom cover (24),
wherein the feeder (1) extends along the first spatial directions (X), the second
spatial directions (Y), and the third spatial directions (Z), thereby forming an upper
region (I), a lower region (II), a rear region (III), and a front region (IV), wherein
the feeder (1) has a first cartridge support surface (3) and a second cartridge support
surface (4) at its upper region (I), which are arranged a distance from each other
in the third spatial direction (Z) and are each designed in such a way that a cartridge
(P) for a handgun can be moved from a storage position (26) along it in the direction
of the front section (IV) into a removal position (27), wherein the feeder (1) further
has a front guide part (5) which forms least one front support surface (6) and a rear
guide part (7) which forms least one rear support surface (8),
wherein the rear support surface (8) of the feeder (1) is formed by at least a first
support surface (8a) and a second support surface (8b), and wherein the first support
surface (8a) is formed on a rigid part (7a) and the second support surface (8b) is
formed on a movable part (7b) of the rear guide part (7) wherein the movable part
(7b) forming the second support surface (8b) has a first control surface (28) via
which a movement from
a first position (9) to a second position (10) can be initiated,
characterized in that,
the movable part (7b) forming the second support surface (8b) has a second control
surface (29) via which a movement from the second position (10) to a third position
(11) can be initiated.
19. Cartridge magazine (2) according to the preceding claim,
characterized in that,
the cartridge magazine (2) has a feeder which is designed according to one of claims
2 to 16.
20. Cartridge magazine (2) according to one of the two preceding claims,
characterized in that,
for cooperation with the first control surface (28) of the movable part (7b), an area
of the inner surface (18a) of the rear wall (18) is formed for interacting with the
first control surface (28) of the movable part (7b), and that, when the feeder (1)
moves in the third spatial direction (Z), a superimposed movement of the movable part
(7b) in the first spatial direction (X) can be initiated.
21. Cartridge magazine (2) according to one of claims 18 to 20,
characterized in that,
for cooperation with the second control surface (29) of the movable part (7b), an
area of the inner surface (18a) of the rear wall (18) is formed for cooperation with
the second control surface (29) of the movable part (7b), whereby, when the feeder
(1) moves in the third spatial direction (Z), a superimposed movement of the movable
part (7b) in the second spatial direction (Y) can be initiated.
22. Method for operating a handgun using
a cartridge magazine (2),
characterized in that,
when operating the handgun, a cartridge magazine (2) according to one of claims 18
to 21 and/or a cartridge magazine (2) with a feeder (1) according to one of claims
1 to 16 and/or a feeder unit (13) according to claim 17 is used.
1. Dispositif d'alimentation (1) pour un chargeur à cartouches (2) destiné à une arme
à feu portative,
le dispositif d'alimentation s'étendant le long d'une première direction spatiale
(X), d'une deuxième direction spatiale (Y) et d'une troisième direction spatiale (Z)
et formant ainsi une partie supérieure (I), une zone inférieure (II), une zone arrière
(III) et une zone avant (IV), le chargeur (1) présentant, au niveau de sa zone supérieure
(I), une première surface d'appui de cartouche (3) et une deuxième surface d'appui
de cartouche (4) qui sont espacées l'une de l'autre dans la troisième direction spatiale
(Z) et qui sont chacune conçues de telle sorte qu'une cartouche (P) pour une arme
à feu portative peut être déplacée le long de celles-ci en direction de la zone avant
(IV), le dispositif d'alimentation (1) comportant en outre une partie de guidage avant
(5) qui forme au moins une surface d'appui avant (6) et une partie de guidage arrière
(7) qui forme au moins une surface d'appui arrière (8),
la surface d'appui arrière (8) étant formée par au moins une première surface d'appui
(8a) et une deuxième surface d'appui (8b) et la première surface d'appui (8a) étant
formée sur une partie rigide (7a) et la deuxième surface d'appui (8b) étant formée
sur une partie mobile (7b) de la partie de guidage arrière (7),
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) comportant une première
surface de commande (28) par l'intermédiaire de laquelle un mouvement peut être amorcé
depuis
une première position (9) vers une deuxième position (10),
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) comporte une deuxième
surface de commande (29) permettant d'amorcer un mouvement de la deuxième position
(10) vers une troisième position (11).
2. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la première position (9) à la deuxième position (10) au moins le long de la première
direction spatiale (X).
3. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la première position (9) à la deuxième position (10) au moins dans la deuxième
direction spatiale (Y).
4. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la première position (9) à la deuxième position (10) au moins dans la troisième
direction spatiale (Z).
5. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 1 à 4,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la deuxième position (10) à la troisième position (11) au moins le long de la première
direction spatiale (X).
6. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 1 à 4,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la deuxième position (10) à la troisième position (11) au moins le long de la deuxième
direction spatiale (Y).
7. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 1 à 4,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la deuxième position (10) à la troisième position (11) au moins le long de la troisième
direction spatiale (Z).
8. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être, déplacée
de la première position (9) à la deuxième position (10) à l'encontre d'une première
force de rappel (F1).
9. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) peut être déplacée
de la deuxième position (10) à la troisième position (11) à l'encontre d'une deuxième
force de rappel (F2).
10. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) est libre, dans la
première position (9), de toute force de rappel (F1, F2) agissant sur elle.
11. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 8 à 10,
caractérisé en ce que
la première force de rappel (F1) et/ou la deuxième force de rappel (F2) se situent
dans une plage comprise entre environ 2,5 N et environ 30 N, de préférence entre 4
N et 19 N, et de manière particulièrement préférée entre 4,5 N et 12,5 N.
12. Dispositif d'alimentation (1) selon la revendication 9 à 11,
caractérisé en ce que
la deuxième force de rappel (F2) est supérieure à la première force de rappel (F1).
13. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la première surface d'appui (8a) et la deuxième surface d'appui (8b) sont disposées
à distance l'une de l'autre dans la première position (9) au moins dans la première
direction spatiale (X) et dans la deuxième position (10) dans la deuxième direction
spatiale (Y).
14. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif d'alimentation comporte au moins un limiteur de course (12, 13) qui
limite la mobilité de la partie mobile (7b) de la partie de guidage arrière (7) dans
au moins une direction spatiale (X, Y, Z).
15. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif d'alimentation (1) est réalisé d'un seul tenant.
16. Dispositif d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif d'alimentation (1) est constitué d'au moins 95 %, en particulier d'au
moins 98 %, et plus particulièrement d'au moins 99,5 % de matière plastique, de préférence
de polyoxyméthylène (POM).
17. Unité d'alimentation (13) comprenant un dispositif d'alimentation externe (14), un
dispositif d'alimentation interne et un ressort de pression (15), le ressort de pression
(15) étant disposé entre le dispositif d'alimentation externe (14) et le dispositif
d'alimentation interne, et le dispositif d'alimentation externe (14) espace (15) dans
lequel le dispositif d'alimentation interne peut être déplacé à l'encontre d'une force
élastique (FD) du ressort de pression (15),
caractérisée en ce que
l'unité d'alimentation (13) comporte comme dispositif d'alimentation interne un dispositif
d'alimentation (1) réalisé selon l'une des revendications 1 à 16.
18. Magasin à cartouches (2) pour une arme à feu portative, le magasin à cartouches (2)
comprenant :
un boîtier (16) pour un magasin à cartouches (2) pour une arme à feu portative, qui
s'étend le long d'une première direction spatiale (X), une deuxième direction spatiale
(Y) et une troisième direction spatiale (Z) et forme à l'intérieur un espace intérieur
(IR) avec au moins une première zone (B-I),
l'espace intérieur (IR) étant délimité par les surfaces intérieures (17a, 18a, 19a,
20a) d'une paroi avant (17), d'une paroi arrière (18), d'une première paroi latérale
(19) et d'une deuxième paroi latérale (20),
et les surfaces intérieures (17a, 18a) de la paroi avant (17) et de la paroi arrière
(18) présentant une distance A (A) l'une par rapport à l'autre dans cette au moins
une zone (B-I),
et le boîtier (16) présentant une face inférieure (21) et une face supérieure (22),
des lèvres de magasin (23) étant formées sur la face supérieure (22) du boîtier et
la face inférieure (21) du boîtier étant au moins partiellement ouverte,
le magasin à cartouches (2) comportant en outre un couvercle inférieur (24) qui est
apte à fermer au moins en grande partie la face inférieure (21) au moins partiellement
ouverte du boîtier,
et au moins un premier dispositif d'alimentation (1) qui est disposé de manière mobile
à l'intérieur (IR) du magasin à cartouches (2) dans la direction de la face inférieure
(21) du boîtier et en particulier dans la direction du couvercle inférieur (24), à
l'encontre d'une force élastique (FH) d'un ressort principal (25),
le dispositif d'alimentation (1) s'étendant le long des premières directions spatiales
(X), des deuxièmes directions spatiales (Y) et des troisièmes directions spatiales
(Z) et formant ainsi une zone supérieure (I), une zone inférieure (II), une zone arrière
(III) et une zone avant (IV), le dispositif d'alimentation (1) comportant, au niveau
de sa partie supérieure (I), une première surface d'appui de cartouche (3) et une
deuxième surface d'appui de cartouche (4) qui sont espacées l'une de l'autre dans
la troisième direction spatiale (Z) et qui sont chacune conçues de telle sorte qu'une
cartouche (P) pour une arme à feu portable puisse être déplacée depuis une position
de stockage (26) le long de celle-ci en direction de la zone avant (IV) vers une position
de prélèvement (27), le dispositif d'alimentation (1) comportant en outre une partie
de guidage avant (5) qui forme au moins une surface d'appui avant (6) et une partie
de guidage arrière (7) qui forme au moins une surface d'appui arrière (8),
la surface d'appui arrière (8) du dispositif d'alimentation (1) étant formée par au
moins une première surface d'appui (8a) et une deuxième surface d'appui (8b) et
la première surface d'appui (8a) est formée sur une partie rigide (7a) et la deuxième
surface d'appui (8b) sur une partie mobile (7b) de la partie de guidage arrière (7),
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) comportant une première
surface de commande (28) par l'intermédiaire de laquelle un mouvement peut être déclenché
une première position (9) vers une deuxième position (10) peut être initié,
caractérisé en ce que
la partie mobile (7b) formant la deuxième surface d'appui (8b) présente une deuxième
surface de commande (29) par l'intermédiaire de laquelle un mouvement dela deuxième
position (10) vers une troisième position (11) peut être initié.
19. Magasin à cartouches (2) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que
le magasin à cartouches (2) comporte un dispositif d'alimentation qui est conçu selon
l'une des revendications 2 à 16.
20. Magasin à cartouches (2) selon l'une des deux revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
pour coopérer avec la première surface de commande (28) de la partie mobile (7b),
une zone de la surface intérieure (18) de la paroi arrière (18) s'étend au moins essentiellement
dans la deuxième direction spatiale (Y) et la troisième direction spatiale (Z) (18a)
de la paroi arrière (18) est formée et qu'ainsi, lors du déplacement du dispositif
d'alimentation (1) dans la troisième direction spatiale (Z), un mouvement superposé
de la partie mobile (7b) dans la première direction spatiale (X) peut être initié.
21. Magasin à cartouches (2) selon l'une des revendications 18 à 20,
caractérisé en ce que,
pour coopérer avec la deuxième surface de commande (29) de la partie mobile (7b),
une zone de la surface intérieure (18a) de la paroi arrière (18) est formée de manière
à coopérer avec la deuxième surface de commande (29) de la partie mobile (7b) et qu'ainsi,
lors du déplacement du dispositif d'alimentation (1) dans la troisième direction spatiale
(Z), un mouvement superposé de la partie mobile (7b) dans la deuxième direction spatiale
(Y) peut être déclenché.
22. Procédé pour actionner une arme à feu portable à l'aide
d'un magasin à cartouches (2),
caractérisée en ce que
lors du fonctionnement de l'arme à feu, on utilise un magasin à cartouches (2) selon
l'une des revendications 18 à 21 et/ou un magasin à cartouches (2) avec un dispositif
d'alimentation (1) selon l'une des revendications 1 à 16 et/ou une unité d'alimentation
(13) selon la revendication 17.