[0001] Die Erfindung betrifft ein Foilwing für windkraftgetriebene Sportarten, beispielsweise
Wingfoilen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiges handgestütztes Flügelrigg, auch Foilwing oder Wingfoil genannt da
es sich besonders gut zusammen mit einem Foilboard nutzen lässt, wird beispielsweise
unter dem Namen "Slingwing" im Internet beschrieben, vgl. auch https://foil-magazine.com/wing-surf-decouvrez-une-nouvelle-dimension-du-sup-avec-la-swing-de-f-one/.
Es handelt sich dabei im Prinzip um einen ähnlich wie ein Kite ausgeführten Flügel
mit einer eine Leading Edge ausbildenden Fronttube und einer einzigen Strut, die aufblasbar
(inflatable) ausgeführt sind. An der mittigen Strut und an der Fronttube sind jeweils
Halteschlaufen ausgebildet, über die der Nutzer das aufblasbare Flügelrigg während
der Nutzung, beispielsweise beim Foilen oder beim Eissurfen oder beim Skifahren hält.
[0003] Dieses aufblasbare Flügelrigg wird während der Nutzung, insbesondere bei den beim
Foilen erreichten hohen Geschwindigkeiten stark deformiert, und somit die Aerodynamik
verschlechtert.
[0004] Ein weiterer Nachteil dieses bekannten Flügelriggs besteht darin, dass die Halteschlaufen
flexibel ausgeführt sind, so dass ein exaktes Führen des Flügelriggs, beispielweise
während der Wende und der Halse, bei der ein Handwechsel erforderlich ist, erschwert
ist. Darüber hinaus sind diese Halteschlaufen fest an der Leading Edge oder der Strut
befestigt, so dass ein Auswechseln oder Anpassen nur schwierig durchführbar ist.
[0005] Bekannt sind auch Lösungen, bei denen anstelle der flexiblen Halteschlaufen steife
Griffe an der Leading Edge oder der Strut befestigt sind. Derartige Flügelriggs erfordern
allerdings aufgrund der ausladenden Haltegriffe im zerlegten Zustand mit abgelassener
Luft (deflated) einen erheblichen Stauraum.
[0006] In der
US 4,563,969 ist ein starres Flügelrigg gezeigt, bei dem die Leading Edge und ein Baum durch eine
komplexe Rohrkonstruktion ausgebildet ist, die ein Segeltuch (Canopy) aufspannt. Die
Leading Edge ist in einer Draufsicht gesehen bogenförmig gekrümmt. Der Baum ist durch
eine Vielzahl von Streben an der Leading Edge abgestützt. Diese Streben sind derart
ausgebildet, dass sie der Leading Edge in einer Vorderansicht, d. h., in Anströmrichtung
des Flügelriggs gesehen - eine konkave Struktur verleihen, gemäß der die Endabschnitte
(Tips) des Flügelriggs von einem mittigen Scheitel der Leading Edge aus nach oben
ausgestellt sind.
[0007] Ein Nachteil dieser Lösung ist, dass durch den komplexen Aufbau des Baums und der
Leading Edge das Gesamtgewicht des Flügelriggs sehr hoch ist, so dass eine Nutzung
beim Wassersport nur mit entsprechenden Auftriebskörpern möglich ist. Ein weiterer
Nachteil besteht darin, dass der Auf- und Abbau des Flügelriggs aufgrund der komplexen
Rohrstruktur viel Zeit in Anspruch nimmt. Diese harte Rohrstruktur der Leading Edge
und des Baums bringt auch eine erhebliche Verletzungsgefahr des Nutzers bei einem
Schleudersturz mit sich.
[0008] Ein ähnliches starres Flügelrigg ist in der
WO 95/05973 A1 gezeigt. Auch bei dieser Lösung sind die Leading Edge und der Baum durch eine komplexe
Rohrstruktur ausgebildet. Der Aufbau zeigt die gleichen Nachteile wie das Flügelrigg
gemäß der oben diskutierten
US 4,563,969.
[0009] In der Druckschrift
DE 31 40 685 A1 wird ein starres Flügelrigg beschrieben, bei dem die Leading Edge (Anströmkante)
durch zwei V-förmig angestellte Masten ausgebildet ist, die über einen Mittelbaum
und Stützstreben miteinander verbunden sind. Auch dieses Flügelrigg hat aufgrund seiner
Rohrstruktur ein erhebliches Gewicht, die das Handling insbesondere bei Wassersportarten
deutlich erschwert.
[0010] In dem Dokument
US 5,448,961 ist ein ebenes Flügelrigg mit einer geschlossenen Rahmenstruktur beschrieben - eine
derartige Lösung ist für den Wassersport aufgrund des hohen Gewichts, der zeitaufwendigen
Montage/Demontage und der Verletzungsgefahr ebenfalls unbrauchbar.
[0011] Die deutsche Offenlegungsschrift
DE 10 2015 117 708 A1 offenbart ein Windsurfrigg, das mit einem aufblasbaren Mast und einer aufblasbaren
Querstrebe ausgeführt ist, die gemeinsam ein Segel aufspannen. Bei diesem Windsurfrigg
ist in den Mast ein Mastfuß integriert, über den eine Verankerung mit einem Board
ermöglicht ist. Ein derartiges Konzept ist nicht als handgestütztes Flügelrigg verwendbar.
An dem Windsurfrigg sind Halteschlaufen in Form von Schnüren angebracht.
[0012] In der ebenfalls auf die Anmelderin zurückgehenden
DE 10 2019 101 656 A1 ist ein Flügelrigg mit einer aufblasbaren Fronttube und einem starren Baum offenbart,
die gemeinsam ein Segel aufspannen, wobei die Fronttube in Anströmrichtung V-förmig
angestellt ist. Der starre Baum ist lösbar an der Fronttube befestigt. Der Nachteil
eines derartigen Konzepts besteht darin, dass das Gewicht des sich von der Fronttube
bis zur Leading Edge des Segels erstreckenden Baums relativ groß ist, sodass im Wasser
der Auftrieb des Flügelriggs im mittleren Bereich relativ gering ist. Der Vorteil
dieser Lösung besteht darin, dass der Baum ein sehr variables Halten des Flügelriggs
je nach Vorliebe des Nutzers / der Nutzerin ermöglicht. Eine zusätzliche Befestigung
von Handles ist nicht erforderlich.
[0013] In der nachveröffentlichten Druckschrift
DE 10 2020 122 145 A1 wird das vorgenannte Konzept dahingehend weitergebildet, dass ein derartiger Baum
an einer aufblasbaren Centerstrut des Flügelriggs befestigt ist.
[0014] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Foilwing für windkraftbetriebene
Sportarten zu schaffen, das ein einfaches Handhaben bei geringem Stauraum ermöglicht.
[0015] Diese Aufgabe wird durch ein Foilwing mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
[0016] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0017] Das erfindungsmäße Foilwing, das insbesondere zum Fahren mit Foilboards ausgelegt
ist, hat eine aufblasbare Fronttube, von der sich eine aufblasbare Centerstrut erstreckt.
[0018] Diese Centerstrut wird zum Führen des Foilwings vom Nutzer gehalten und spannt gemeinsam
mit der Fronttube eine Canopy (Segeltuch) auf, die sozusagen die Segelfläche des Foilwings
ausbildet. Zum optimalen Handhaben des Foilwings während der Manöver und während des
Fahrens ist erfindungsgemäß zumindest ein Handle (Handgriff) vorgesehen, der an der
Fronttube oder an der Centerstrut befestigt ist. Dieser Handle ist erfindungsgemäß
abnehmbar ausgeführt, so dass das Foilwing bei abgenommenen Handles nur einen sehr
geringen Stauraum beansprucht. Des Weiteren können beispielsweise unterschiedliche
Handles angesetzt werden, die je nach Vorliebe des Nutzers/der Nutzerin ausgewählt
sind.
[0019] So ist es beispielsweise möglich, wahlweise starre oder flexible Handles anzubringen.
Das Konzept ermöglicht es, auch beispielsweise an der Fronttube mittig einen starren
Handle vorzusehen, während die Handles im Bereich der Centerstrut flexibel ausgelegt
sind.
[0020] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der zumindest eine Handle etwa U-förmig
ausgebildet, wobei die Endabschnitte an der Fronttube oder an der Centerstrut mittels
geeigneter Adapter befestigt sind.
[0021] Diese Adapter sind erfindungsgemäß kraft- oder formschlüssig wirkende Verspannadapter,
beispielsweise mit Verriegelungsbolzen oder andere zum Verspannen ausgelegte Adapter
oder auch Mischformen.
[0022] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Adapter mit einer
Adapterkonsole ausgeführt, die am Foilwing befestigt ist und die beispielsweise eine
Gewindebuchse aufweist, an die eine Stützplatte des Handles mittels einer Schraube
ansetzbar ist. Die Adapterkonsole (Patch) kann aus einem flexiblen Material, beispielsweise
TPU gefertigt sein.
[0023] Die Abstützung des Handles ist optimal, wenn die Adapterkonsole entsprechend des
Durchmessers der Fronttube oder der Centerstrut gewölbt ist, so dass die Stützplatte
flächig an der Außenhaut dieser Elemente abgestützt ist. Die Adapterkonsole kann als
flexibler Patch ausgeführt sein.
[0024] Erfindungsgemäß ist der Adapter so ausgelegt, dass er mit einem Endabschnitt des
Handle verspannbar ist. Eine derartige Variante ermöglicht es, das Handle ohne Vorspannung
zunächst in den Adapter einzusetzen und dann durch geeignete Maßnahmen zu verspannen.
[0025] Dieses Verspannen erfolgt durch Aufpumpen der Fronttube und/oder der Centerstrut,
wobei der Handle zunächst im nicht aufgepumpten Zustand des Foilwings an den Adapter
angesetzt wird und dann durch Aufpumpen ein Kraft-/Formschluss und somit eine Verspannung
erzeugt wird. Ein derartiges Ausführungsbeispiel zeichnet sich durch einen minimalen
vorrichtungstechnischen Aufwand aus, da beispielsweise der Adapter lediglich als Schlaufe
(Näheres wird noch unten ausgeführt) ausgeführt sein kann, in die der Endabschnitt
des Handle eingesetzt wird.
[0026] In vorteilhafter Weise kann der Adapter einen Abschnitt der Fronttube und/oder der
Centerstrut (je nach dem, an welchem dieser Bauelemente der Handle festgelegt ist)
überstrecken, so dass der jeweilige Endabschnitt des Handles in dem von dem Adapter
einerseits und von der Außenhaut der Fronttube oder der Centerstrut andererseits begrenzten
Bereich eingesetzt werden kann, wobei nach dem Aufpumpen der Fronttube oder der Centerstrut
der Endabschnitt gegen den Adapter gespannt ist, so dass der Endabschnitt des Handles
kraft- und formschlüssig gehalten ist.
[0027] Wie oben angedeutet, kann der Adapter bei einem sehr einfach ausgeführten Ausführungsbeispiel
schlaufenförmig aus einem band- oder gurtartigen Material ausgebildet sein, das mit
der Centerstrut oder der Fronttube verbunden ist. Anstelle eines bandartigen Materials
kann selbstverständlich auch ein Formteil oder dergleichen verwendet werden.
[0028] Die Ausgestaltung der Handles ist besonders flexibel, wenn diese mehrteilig mit einem
Steg und zumindest einem Stützarm ausgeführt sind. Dabei ist es beispielsweise möglich
durch Auswechseln des Stegs und/oder des Stützarms unterschiedliche Handle-Konzepte
anzuwenden.
[0029] Dabei wird es bevorzugt, wenn die vorgenannte Stützplatte an einem Endabschnitt des
jeweiligen Stützarms angeordnet ist.
[0030] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, die Stützplatte oder
einen in den Adapter ein- oder angesetzten Steg des Handles mit einem Endabschnitt
auszubilden, der über den Adapter hinaussteht, so dass der Nutzer auf einfache Weise
überprüfen kann, dass der Handle in vorbestimmter Weise an dem Adapter positioniert
ist.
[0031] Die Abstützung des Handles ist optimal, wenn die Stützplatte entsprechend des Durchmessers
der Fronttube oder der Centerstrut gewölbt ist, so dass die Stützplatte flächig an
der Außenhaut dieser Elemente abgestützt ist.
[0032] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der Handle einerseits über einen
Stützarm und andererseits über den Steg mit dem jeweiligen Adapter verspannt sein.
Bei einer alternativen Lösung hat der Handle zwei Stützarme, die jeweils mit einem
Adapter verspannt sind.
[0033] Das Gewicht des Handles ist besonders gering, wenn der Steg rohrförmig ausgeführt
ist, wobei jeder Stützarm mit einem Verbindungsstück ausgeführt ist, das in das Rohr
eintaucht oder dieses abschnittsweise umgreift, so dass eine zuverlässige Lagefixierung
gewährleistet ist. Dabei können die Stützarme und der Steg kraft- und/oder formschlüssig
verbunden sein. Der Steg kann gerade oder aufgewölbt ausgeführt sein.
[0034] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei Handles etwa V-förmig zusammenlaufend
angeordnet, wobei der zusammenlaufende Bereich an der Centerstrut und die jeweiligen
Endabschnitte der Handles an der Fronttube befestigt sind. Diese beiden V-förmig angeordneten
Handles erleichtern die Durchführung der vorbeschriebenen Manöver oder das Halten
des Foilwings während des Foilens.
[0035] Zur Klarstellung sei darauf hingewiesen, dass unter dem Begriff "Adapter" jedwede
Einrichtung/Vorrichtung verstanden werden kann, die geeignet ist, einen Handle an
dem Foilwing festzulegen.
[0036] Bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Foilwings werden im Folgenden
anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Prinzipdarstellung eines Foilwings, das zum Antreiben eines Foilboards
verwendet wird;
Figur 2 eine dreidimensionale Darstellung eines Foilwings, in der beispielhaft die
Positionen von auswechselbaren Handles mit U-Profil dargestellt sind;
Figur 3 eine Teildarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Foilwings
mit einer Griffmulde;
Figur 4 eine Detaildarstellung des Foilwings gemäß Figur 3;
Figur 5 eine weitere Detaildarstellung eines Handles gemäß Figur 4, der einerseits
an einer Centerstrut und andererseits an der Fronttube befestigt ist;
Figuren 6, 7 Ansichten eines Stützarms des Handles gemäß den Figuren 3 bis 5;
Figur 8 eine Variante des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 3, wobei die Handles jeweils
nur an der Centerstrut bzw. der Fronttube befestigt sind und
Figuren 9, 10 eine Detaildarstellung eines Handles des Ausführungsbeispiels gemäß
Figur 8.
[0037] In Figur 1 ist die Nutzung eines erfindungsgemäßen Foilwings 1 zum Antrieb eines
Foilboards 2 dargestellt. Ein Surfer 4 hält dabei das Foilwing 1 lediglich mit den
Händen und stellt dieses mit Bezug zum Wind in Abhängigkeit von der gewünschten Fahrrichtung
(Amwind, Halbwind, Vorwind) oder vom einzustellenden Auftrieb, beispielsweise beim
Springen oder Justieren der Fahrthöhe ein.
[0038] Das Foilwing 1 hat eine aufblasbare Fronttube 6 mit einer anströmseitigen Leading
Edge 7, die in der Draufsicht (von oben her in den Figuren 1 und 2) etwa bogenförmig,
vorzugsweise etwa delta-, C- oder U-förmig ausgebildet ist und sich mit ihren Tips
8, 10 bis hin zu einer Trailing Edge 12 einer Canopy 14 des Foilwings 1 erstreckt.
Wie im Folgenden erläutert, wird diese Canopy 14 zum einen von der Fronttube 6 und
zum anderen von einem im Folgenden noch näher erläuterten Baum/bzw. einer Centerstrut
(siehe Figur 2) aufgespannt. Der Surfer 4 hält dabei das Foilwing 1 hauptsächlich
an dem Baum/der Centerstrut, der/die nach unten (Ansicht nach Figur 1) hin auskragt.
Die Fronttube 6 ist vorzugsweise sowohl in der Draufsicht als auch in einer Vorderansicht
- gesehen in Anströmrichtung - etwa V- oder U-förmig angestellt, wobei sich das V/U
in der Vorderansicht nach oben, d. h., weg vom Surfer erweitert. Wie Figur 1 entnehmbar,
ist auch die Trailing Edge 12 und damit die gesamte Canopy-Fläche 14 in der Vorderansicht
V- (oder U-) förmig angestellt.
[0039] Mit dem Bezugszeichen 16 ist beispielhaft ein Handle gekennzeichnet, der im Bereich
der Fronttube 6 mittig angeordnet ist. Dieser Handle 16 wird beispielsweise ergriffen,
wenn das Foilwing 1 während des Fahrens auf einer Welle ohne Vortrieb im Wind gehalten
wird. Dieser Handle 16 wird auch beim Handhaben des Foilwings 1 an Land oder beim
Starten oder bei der Beendigung einer Fahrt (Wasserlandung) verwendet.
[0040] Wie im Folgenden erläutert, können noch weitere Handles am Foilwing 1 positioniert
sein. Eine Besonderheit des Handles 16 besteht darin, dass dieses auswechselbar am
Foilwing 1, beispielhaft hier an der Fronttube 6 oder der Centerstrut 18 befestigt
ist.
[0041] In der Darstellung gemäß Figur 1 ist noch eine Safety Leash 17 dargestellt, die beispielsweise
am Handgelenk des Surfers 4 befestigt ist und deren anderer Endabschnitt an der Fronttube
6 angreift.
[0042] Figur 2 zeigt eine dreidimensionale Ansicht von unten auf ein Foilwing 1 gemäß Figur
1. Man erkennt in dieser Darstellung den oben genannten Baum, der bei diesem Ausführungsbeispiel
als aufblasbare Centerstrut 18 ausgeführt ist. Diese ist an die Fronttube 6 angesetzt.
Die Fronttube 6 ist ähnlich einer Fronttube eines Kites ausgeführt und ist über ein
nicht näher dargestelltes One-Pump-System mit der aufblasbaren Centerstrut 18 verbunden,
so dass beide über ein gemeinsames Ventil mit Luft befüllt werden können. In der Darstellung
gemäß Figur 10 ist der vorbeschriebene Handle 16 dargestellt, der einen Scheitel 20
der Fronttube 6 in Anströmrichtung überbrückt.
[0043] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Centerstrut 18 nach oben gekrümmt
ausgeführt, wobei ein an die Fronttube 6 angebundener anströmseitiger Strutabschnitt
22 im Bereich des Scheitels 20 an die Fronttube 6 angebunden ist. Im Anschluss an
diesen etwa rechtwinklig zur Fronttube 6 angestellten Strutabschnitt 22 ist die Centerstrut
18 in einem Mittelabschnitt 24 nach oben, zur Canopy 14 hin ausgewölbt und geht dann
in einen verjüngten Endabschnitt 26 über, der sich bis zur Trailing Edge 12 erstreckt.
Die Canopy 14 ist zumindest abschnittsweise mit der Centerstrut 18 verbunden, so dass
sich das eingangs beschriebene Profil einstellt. Der Mittelabschnitt 24 und der abströmseitige
Endabschnitt 26 sind mit der Canopy 14 verbunden. Zwischen dem vorderen Strutabschnitt
22 und der Canopy 14 ist ein Abstand 27, der frei bleibt oder mittels einer Tuchwandung
ausgefüllt ist. Die Anmelderin behält sich vor, auf die aufgewölbte aufblasbare Centerstrut
28 einen eigenen unabhängigen Anspruch zu richten.
[0044] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind im Bereich des Strutabschnittes 22 zwei
V-förmig angestellte Handles 28a, 28b angeordnet, die mit ihren zusammenlaufenden
Endabschnitten an dem Strutabschnitt 22 befestigt sind. Die davon entfernten Endabschnitte
der Handles 28a, 28b sind jeweils an der Unterseite (Ansicht nach Figur 2) der Fronttube
6 befestigt.
[0045] Beispielhaft sind dann in Figur 2 noch drei weitere erfindungsgemäße Handles 30a,
30b, 30c dargestellt, die entlang der Centerstrut 18 verteilt von der Anbindung der
beiden vorgenannten Handles 28a, 28b hin zum verjüngten Endabschnitt 26 der Centerstrut
18 angeordnet sind. Auch diese Handles sind nach unten, zum Fahrer hin weisend angeordnet
(Ansicht nach Figur 2).
[0046] Selbstverständlich können derartige Handles auch an anderen Positionen des Foilwings
1 befestigt werden. Eine Besonderheit besteht darin, dass diese Handles auf einfache
Weise auswechselbar an der Centerstrut 18 des Foilwings 1 gehalten werden. Unter auswechselbar
wird dabei eine Lagefixierung verstanden, die mit geringem Aufwand und mit einem einfachen
Werkzeug, beispielsweise einem Schraubenzieher oder Schraubenschlüssel, gelöst oder
fixiert werden kann. Ein Auftrennen von Nähten oder ein Lösen von Nieten oder einer
Klebeschicht oder dergleichen ist nicht erforderlich.
[0047] Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, unterschiedliche Handles an unterschiedlichen
Positionen des Foilwings 1 vorzusehen, wobei diese Positionierung nach den Vorlieben
des Nutzers variiert werden kann. Es muss lediglich sichergestellt sein, dass foilwingseitig
entsprechende Aufnahmen zur Lagefixierung der Handles 30 vorgesehen sind.
[0048] Die Handles 30 können starr oder flexibel ausgebildet sein. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Handles 30 verrundet etwa U-förmig oder V-förmig ausgebildet.
[0049] Prinzipiell können die Handles 16, 28, 30 einstückig oder mit einer anderen Geometrie
ausgebildet sein.
[0050] Anstelle der biegesteifen Handles 16, 28, 30 können auch flexible Handles oder gemischte
Handle-Arten positioniert werden.
[0051] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es vorgesehen, eine Vielzahl von
Adapterkonsolen entlang der Fronttube 6 und/oder der Centerstrut 18 vorzusehen, so
dass die Handles individuell positioniert werden können.
[0052] Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Foilwings 1, bei dem
die Centerstrut 18 in dem an die Fronttube 6 angrenzenden Bereich im Durchmesser d
gegenüber einem zur Trailing Edge 12 benachbarten Abschnitt mit dem Durchmesser D
verringert ist, so dass durch diese Rückstufung eine Griffmulde 70 ausgebildet ist,
in deren Bereich zwei erfindungsgemäße Handles 30a, 30b sowie eine zwischen diesen
angeordnete herkömmliche Halteschlaufe 72 angeordnet sind. Die Handles 30a, 30b erstrecken
sich dementsprechend etwa in Verlängerung des
[0053] Bereiches der Centerstrut 18, der mit dem Durchmesser D ausgeführt ist. Eine Besonderheit
der Handles 30a, 30b besteht darin, dass diese mit der Centerstrut 18 bzw. der Fronttube
6 verspannt sind, wobei diese Verspannung durch Aufpumpen des Foilwings 1 bewirkt
wird. Bei abgelassener Luft können die Handles ohne jedes Werkzeug und ohne nennenswerten
Aufwand an die Fronttube 6 bzw. die Centerstrut 18 angesetzt werden, so dass das Montieren
und Lösen der Handles 30a, 30b auf äußerst einfache Weise erfolgt.
[0054] Der Handle 30a ist mit dem in Figur 3 linken Endabschnitt an den Bereich 74 mit einem
größeren Durchmesser D einerseits befestigt und andererseits etwa mittig innerhalb
der Griffmulde 70. Zur Befestigung sind jeweils Adapter 76, 78 an der Centerstrut
18 ausgebildet, über die der Handle 30a lagefixiert ist. Konkret sind beim dargestellten
Ausführungsbeispiel die beiden Adapter 76, 78 jeweils durch Gurtband-Schlaufen 80,
82 ausgebildet, die mit ihren jeweiligen Endabschnitten mit der Außenhaut der Centerstrut
18 vernäht sind und die sich brückenartig aufwölben, so dass ein Durchgriffsbereich
für einen Handleabschnitt ausgebildet ist. Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der Handle 30a an dem rechten Endabschnitt einen Stützarm 34, der anhand der Figuren
6 und 7 unten näher erläutert ist.
[0055] Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Stützarm 34 mit einem
rohrförmigen Steg 32 verbunden, der sich bis zu dem Bereich 74 mit dem Adapter 76
erstreckt. Dabei taucht der rohrförmige Endabschnitt 84 des Stegs 32 in die Schlaufe
80 ein und durchsetzt diese, wobei der aus der Schlaufe 80 auskragende Endabschnitt
84 über eine Kappe 85 lagefixiert ist, in die der Endabschnitt 84 eintaucht, so dass
seine Bewegung in der Darstellung gemäß Figur 3 nach links begrenzt ist. Wie im Folgenden
noch näher erläutert wird, taucht der Stützarm 34 in der Darstellung gemäß Figur 3
von rechts her in die Schlaufe 82 ein, so dass die Montage des Handles 30a einfach
durch Einschieben von rechts her in die Schlaufe 80 bzw. die Schlaufe 82 erfolgt.
[0056] Der weitere Handle 30b ist in entsprechender Weise über einen Stützarm 36 und über
eine Gurtband-Schlaufe 86 an der Centerstrut 18 und mit dem in Figur 3 rechten Endabschnitt
des Stegs 32 und eine weitere Gurtband-Schlaufe 88 an der Fronttube 6 festgelegt.
Eine Axialverschiebung über die Fronttube 6 hinaus wird, wie beim Handle 30a über
eine Kappe 90 verhindert, die an die Schlaufe 88 angesetzt ist. Dabei ist die Durchmesserdifferenz
zwischen der Fronttube 6 und der Centerstrut 18 im Anbindungsbereich des Handles 30b
so groß, dass genügend lichte Weite zum Ergreifen des Stegs 32 ausgebildet ist. Das
Ansetzen des Handles 30b erfolgt durch Einschieben in die Adapter 76, 78 in Richtung
zur Fronttube 6.
[0057] Die herkömmliche Halteschlaufe 72 ist nicht lösbar zwischen den beiden Stützarmen
34, 36 montiert und ermöglicht das Handhaben des Foilwings 1 auch bei abgenommenen
Handles 30a, 30b. Dieser Bereich ist vergrößert in der Figur 4 dargestellt. In dieser
Darstellung erkennt man deutlich die beiden Gurtband-Schlaufen 82, 86, die jeweils
mit ihren Endabschnitten mit der Außenhaut der Centerstrut 18 vernäht sind und die
sich bogenförmig aufwölben, um einen Aufnahmeraum 92 bzw. 94 für einen Teil des jeweiligen
Stützarms 34, 36 zu bilden.
[0058] Der Aufbau der Stützarme 34, 36 wird beispielhaft anhand der Figuren 6 und 7 erläutert,
die eine Einzeldarstellung des Stützarms 34 zeigen. Demgemäß haben diese jeweils eine
Stützplatte 48, die entsprechend des Durchmessers D der Centerstrut 18 oder des Durchmessers
der Fronttube 6 gekrümmt sind, so dass eine flächige Anlage an diese Komponenten gewährleistet
ist. In der Darstellung gemäß Figur 6 ist beispielhaft der Durchmesser D des Bereiches
74 der Centerstrut 18 eingezeichnet. Seitlich an die Stützplatte 48 ist ein Stützarm
36 angesetzt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel etwa U-förmig mit einer schrägen
Basis ausgebildet ist, so dass das am Endabschnitt des Stützarms 36 ausgebildete Verbindungsstück
58 etwa im Parallelabstand zum Scheitel der Stützplatte 48 verläuft. Wie bei den eingangs
beschriebenen Ausführungsbeispielen ist das Verbindungsstück 58 zurückgestuft, so
dass im Übergangsbereich zu dem Abschnitt mit geringerem Querschnitt eine radiale
Anlageschulter 68 ausgebildet ist. Der Durchmesser e des zurückgestuften Bereiches
entspricht dann dem Innendurchmesser des aufgesetzten Stegs 32, der mit seiner Stirnfläche
im montierten Zustand an der Anlageschulter 68 des Verbindungsstücks 58 anliegt. Beim
dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Stützarm 36 aus faserverstärktem Kunststoff
hergestellt. Prinzipiell kann der Stützarm 36 auch aus einem anderen Material oder
nach einem generativen Verfahren (3D-Drucken) hergestellt sein.
[0059] Wie besonders gut in Figur 5 sichtbar, ist die Breite b der Gurtband-Schlaufe 86
etwas geringer als die Breite B (siehe Figur 7) der Stützplatte 48 ausgebildet, so
dass im montierten Zustand die Stützplatte 48 (und natürlich auch die anderen Stützplatten)
mit einem Überstand 96 aus der Gurtband-Schlaufe 86 herausragt. Zur Lagefixierung
kann dieser Überstand 96 mit eine Stufe versehen sein, die in Auszugsrichtung an der
zugeordneten Gurtband-Schlaufe 86 anliegt und somit das versehentliche Herausziehen
der Stützplatte 48 aus der Gurtband-Schlaufe 86 weiter erschwert.
[0060] Wie beim Handle 30a ist der von der Gurtband-Schlaufe 86 entfernte Endabschnitt des
Stegs 32 (siehe insbesondere Figur 5) in die Gurtband-Schlaufe 88 eingesetzt und über
die Kappe 90 in Axialrichtung gesichert.
[0061] Figur 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Handles 30a, 30b nur an
der Centerstrut 18 befestigt sind. Diese ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht
mit einer Griffmulde 70 sondern in herkömmlicher Weise ausgebildet, so dass im Übergangsbereich
zur Fronttube 6 keine Stufe vorgesehen ist, die von einem Handle überstreckt werden
kann.
[0062] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jeder der Handle 30a, 30b mit zwei Stützarmen
34, 36 (in Figur 8 sind lediglich die Stützarme des Handles 30a mit Bezugszeichen
versehen) ausgebildet, zwischen denen sich der Steg 32 erstreckt. Dementsprechend
sind die beiden baugleichen Stützarme 34, 36 so orientiert, dass ihre Verbindungsstücke
56, 58 (siehe Figuren 6 und 7) auf einander zuweisen. Die Stützplatten 46, 48 greifen
dann wieder kraft- und formschlüssig in die jeweiligen Gurtband-Schlaufen 80, 82 bzw.
86, 88 ein. D.h. die Stege der Handles 30a, 30b überstrecken die jeweiligen Gurtband-Schlaufen
80, 82 bzw. 86, 88, so dass die Montage nur bei abgelassener Luft möglich ist, wobei
die Handles 30a, 30b im aufblasbaren Zustand aufgrund des Kraft-/Formschlusses praktisch
nicht gelöst werden können.
[0063] Die herkömmliche Halteschlaufe 72 ist wiederum zwischen den Handles 30a, 30b montiert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 8 (und auch bei den anderen Ausführungsbeispielen)
ist an der Leading Edge 7 der Fronttube 6 in Verlängerung der Centerstrut 18 ein Handle
16 lösbar befestigt, dessen Aufbau anhand der Figuren 9 und 10 erläutert ist.
[0064] Demgemäß hat dieser Handle 16 wiederum zwei Stützarme 34, 36, die im Wesentlichen
in der Bauweise gemäß Figur 6 und 7 ausgebildet sind. Die Stützplatten 46, 48 tauchen
wiederum in Gurtband-Schlaufen 98, 100 der Adapter 76, 78 ein, die an der Leading
Edge 7 der Fronttube 6 befestigt sind. Wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
liegen die beiden Gurtband-Schlaufen 98, 100 zwischen den Stützarmen 34, 36, so dass
der Handle 16 zuverlässig lagefixiert ist.
[0065] Auf die beiden Verbindungsstücke 56, 58 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Steg
32 aus einem elastischen Material, beispielsweise ein flexibler Schlauch, aufgesetzt,
der entsprechend der Krümmung der Leading Edge 7 gewölbt ist (siehe Figur 10). Beim
dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schlauch mit Presspassung auf den zurückgestuften
Endabschnitt der Verbindungsstücke 56, 58 aufgesetzt. Selbstverständlich kann der
Steg 32 auch zusätzlich über Fixierelemente, beispielsweise Verrastungen, Schrauben,
Verklemmungen oder dergleichen, lagefixiert sein. Dies gilt natürlich auch für die
weiteren beschriebenen Handles 28, 30.
[0066] Bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Centerstrut 18 aufblasbar
ausgeführt. Wie eingangs erläutert, kann anstelle dieser aufblasbaren Centerstrut
18 auch eine als Baum ausgeführte oder zusätzlich mit einem Baum ausgeführte Centerstrut
verwendet werden. In diesem Fall kann auf die Befestigung von Handles an der Centerstrut
verzichtet werden. Es ist jedoch durchaus vorteilhaft, die vorbeschriebenen Handles
16 und 28a, 28b zusätzlich zu dem Baum zur Vereinfachung der Handhabung vorzusehen.
[0067] Offenbart ist ein Foilwing, bei dem an einer Fronttube oder einer Centerstrut abnehmbare
Handles befestigt sind.
Bezugszeichenliste:
[0068]
- 1
- Foilwing
- 2
- Foilboard
- 4
- Sufer
- 6
- Fronttube
- 7
- Leading Edge
- 8
- Tip
- 10
- Tip
- 12
- Trailing Edge
- 14
- Segeltuch (Canopy)
- 16
- Handgriff (Handle)
- 18
- Centerstrut / Baum
- 19
- Safety Leash
- 20
- Scheitel der Fronttube/Leading Edge
- 22
- Strutabschnitt
- 24
- Mittelabschnitt
- 26
- Endabschnitt
- 27
- Abstand
- 28
- Handgriff (Handle)
- 30
- Handgriff (Handle)
- 32
- Steg
- 34
- Stützarm
- 36
- Stützarm
- 46
- Stützplatte
- 48
- Stützplatte
- 56
- Verbindungsstück
- 58
- Verbindungsstück
- 68
- Anlageschulter
- 70
- Griffmulde
- 72
- Halteschlaufe
- 74
- Bereich der Centerstrut
- 76
- Adapter
- 78
- Adapter
- 80
- Gurtband-Schlaufe
- 82
- Gurtband-Schlaufe
- 84
- Endabschnitt
- 85
- Kappe
- 86
- Gurtband-Schlaufe
- 88
- Gurtband-Schlaufe
- 90
- Kappe
- 92
- Aufnahmeraum
- 94
- Aufnahmeraum
- 96
- Überstand
- 98
- Gurtband-Schlaufe
- 100
- Gurtband-Schlaufe
1. Foilwing für windkraftbetriebene Sportarten, mit einer aufblasbaren Fronttube (6),
von der sich eine aufblasbare Centerstrut (18) erstreckt, die ausgelegt ist, zum Führen
des Foilwings (1) vom Nutzer gehalten zu werden, wobei die Fronttube (6) und die Centerstrut
(18) ein Segeltuch (14) aufspannen, und mit zumindest einem an der Centerstrut (18)
befestigten Handgriff (16, 28, 30) zum Halten des Foilwings (1),
dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (16, 28, 30) abnehmbar ausgeführt ist,
und einen Abschnitt der Fronttube (6) oder der Centerstrut (18) überstreckt, und Endabschnitte
der Z Handgriff in an der Fronttube (6) oder der Centerstrut (18) befestigte Verspannadapter
(76, 78) einsetzbar sind, wobei ein Endabschnitt in einen von einem Verspannadapter
einerseits und von der Fronttube (6) bzw. der Centerstrut (18) andererseits begrenzten
Aufnahmeraum (92, 94) einsetzbar und durch Aufpumpen der Fronttube (6) und/oder der
Centerstrut (18) mit dem Adapter (76, 78) verspannbar ist, so dass der Endabschnitt
kraft- und/oder formschlüssig gehalten ist.
2. Foilwing nach Patentanspruch 1, wobei der Handgriff (16, 28, 30) starr oder flexibel
ist.
3. Foilwing nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, wobei der Adapter (76, 78) schlaufenförmig
aus einem band- oder gurtartigen Material ausgebildet ist, das mit der Centerstrut
(18) oder der Fronttube (6) verbunden ist.
4. Foilwing nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der Handgriff (16, 28,
30) einstückig oder mehrteilig mit einem Steg (32), dem zumindest ein Stützarm (34,
36) zugeordnet ist, ausgeführt ist.
5. Foilwing nach Patentanspruch 4, wobei der Stützarm (34, 36) an einem vom Steg (32)
entfernten Endabschnitt mit einer Stützplatte (46, 48) ausgeführt ist.
6. Foilwing nach Patentanspruch 5, wobei die Stützplatte (46, 48) oder der Steg (32)
mit einem Überstand (96) über den Adapter (76, 78) übersteht.
7. Foilwing nach Patentanspruch 5 oder 6, wobei die Stützplatte (46, 48) entsprechend
des Durchmessers (d, D) der Centerstrut (18) oder der Fronttube (6) gewölbt ist.
8. Foilwing nach einem der Patentansprüche 4 bis 7, wobei der Handgriff (16, 28, 30)
einerseits über einen Stützarm (34, 36) und andererseits über den Steg (32) mit dem
jeweiligen Adapter (76, 78) verspannt ist.
9. Foilwing nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der Steg (32) rohr-
oder schlauchförmig ausgeführt ist und der Stützarm (34, 36) mit einem Verbindungsstück
(56, 58) in das Rohrprofil des Stegs (32) eintaucht oder dieses abschnittsweise umgreift.
10. Foilwing nach Patentanspruch 9, wobei der Steg (32) gerade oder gewölbt ausgebildet
ist.
11. Foilwing nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei zwei Handgriffe (28a,
28b) etwa V-förmig einerseits an der Centerstrut (18) und andererseits an der Fronttube
(6) befestigt sind.
12. Foilwing nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei zumindest ein, vorzugsweise
flexibler, Handgriff (16) nicht lösbar an der Fronttube (6) und/oder an der Centerstrut
(18) befestigt ist.
1. A foilwing for wind-powered sports, comprising an inflatable front tube (6) from which
extends an inflatable center strut (18) adapted to be held by the user for guiding
the foil wing (1), wherein the front tube (6) and the center strut (18) span a canopy
(14), and at least one handle (16, 28, 30) attached to the center strut (18) for holding
the foil wing (1),
characterized in that
the handle (16, 28, 30) is designed to be detachable and overstretches a portion of
the front tube (6) or of the center strut (18), and end portions of the handle can
be inserted into bracing adapters (76, 78) attached to the front tube (6) or to the
center strut (18), wherein one end portion can be inserted into a receiving space
(92, 94), which is limited by one of the bracing adapters on the one hand and by the
front tube (6) or by the center strut (18) on the other hand, and can be braced with
the adapter (76, 78) by inflating the front tube (6) and/or the center strut (18),
such that the end portion is held in a force-fitting and/or form-fitting manner.
2. Foilwing according to claim 1, wherein the handle (16, 28, 30) is rigid or flexible.
3. Foilwing according to one of the claims 1 or 2, wherein the adapter (76, 78) is formed
in a loop shape from a ribbon- or belt-like material which is connected to the center
strut (18) or to the front tube (6).
4. Foilwing according to one of the preceding claims, wherein the handle (16, 28, 30)
is made in one piece or in several pieces with a web (32), with which at least one
support arm (34, 36) is associated.
5. Foilwing according to claim 4, wherein the support arm (34, 36) is designed with a
support plate (46, 48) at an end portion away from the web (32).
6. Foilwing according to claim 5, wherein the support plate (46, 48) or the web (32)
protrudes beyond the adapter (76, 78) with a protrusion (96).
7. Foilwing according to claim 5 or 6, wherein the support plate (46, 48) is curved according
to the diameter (d, D) of the center strut (18) or of the front tube (6).
8. Foilwing according to one of the claims 4 to 7, wherein the handle (16, 28, 30) is
braced on the one hand via a support arm (34, 36) and on the other hand via the web
(32) with the respective adapter (76, 78).
9. Foilwing according to one of the preceding claims, wherein the web (32) is tubular
or hose-shaped and the support arm (34, 36) with a connecting piece (56, 58) dips
into the tubular profile of the web (32) or section-wisely engages around it .
10. Foilwing according to claim 9, wherein the web (32) is straight or curved.
11. Foilwing according to one of the preceding patent claims, wherein two handles (28a,
28b) are attached in an approximately V-shaped manner on the one hand to the center
strut (18) and on the other hand to the front tube (6).
12. Foilwing according to one of the preceding claims, wherein at least one, preferably
flexible, handle (16) is non-detachably attached to the front tube (6) and/or to the
center strut (18).
1. Gréement d'aile pour des types de sport à énergie éolienne, avec un tube avant (6)
gonflable, à partir duquel s'étend une entretoise centrale (18) gonflable, qui est
configurée pour être tenue par l'utilisateur pour guider le gréement d'aile (1), dans
lequel le tube avant (6) et l'entretoise centrale (18) tendent une toile à voile (14),
et avec au moins une poignée (16, 28, 30) fixée sur l'entretoise centrale (18) pour
tenir le gréement d'aile (1), caractérisé en ce que la poignée (16, 28, 30) est conçue de manière amovible, et s'étend au-dessus d'une
partie du tube avant (6) ou de l'entretoise centrale (18), et des parties d'extrémité
de la poignée peuvent être insérées dans des adaptateurs de serrage (76, 78) fixés
sur le tube avant (6) ou l'entretoise centrale (18), dans lequel une partie d'extrémité
peut être insérée dans un espace de réception (92, 94) délimité par un adaptateur
de serrage d'une part et par le tube avant (6) ou l'entretoise centrale (18) d'autre
part et peut être serrée avec l'adaptateur (76, 78) par gonflage du tube avant (6)
et/ou de l'entretoise centrale (18), de sorte que la partie d'extrémité est maintenue
à force et/ou par coopération de formes.
2. Gréement d'aile selon la revendication 1, dans lequel la poignée (16, 28, 30) est
rigide ou flexible.
3. Gréement d'aile selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, dans lequel l'adaptateur
(76, 78) est réalisé en forme de boucle à partir d'un matériau du type bande ou sangle,
qui est relié à l'entretoise centrale (18) ou au tube avant (6).
4. Gréement d'aile selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la poignée (16, 28, 30) est conçue d'une seule pièce ou en plusieurs parties avec
un élément jointif (32), auquel est associé au moins un bras d'appui (34, 36).
5. Gréement d'aile selon la revendication 4, dans lequel le bras d'appui (34, 36) est
conçu sur une partie d'extrémité éloignée de l'élément jointif (32) avec une plaque
d'appui (46, 48).
6. Gréement d'aile selon la revendication 5, dans lequel la plaque d'appui (46, 48) ou
l'élément jointif (32) fait saillie de l'adaptateur (76, 78) avec une partie saillante
(96).
7. Gréement d'aile selon la revendication 5 ou 6, dans lequel la plaque d'appui (46,
48) est courbée de manière correspondante au diamètre (d, D) de l'entretoise centrale
(18) ou du tube avant (6).
8. Gréement d'aile selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, dans lequel la poignée
(16, 28, 30) est serrée avec l'adaptateur (76, 78) respectif par l'intermédiaire d'un
bras d'appui (34, 36) d'une part et par l'intermédiaire de l'élément jointif (32)
d'autre part.
9. Gréement d'aile selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'élément jointif (32) est conçu en forme de tube ou de tuyau et le bras d'appui (34,
36) s'enfonce avec une pièce de liaison (56, 58) dans le profil tubulaire de l'élément
jointif (32) ou entoure celui-ci sur certaines parties.
10. Gréement d'aile selon la revendication 9, dans lequel l'élément jointif (32) est réalisé
de manière rectiligne ou courbée.
11. Gréement d'aile selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
deux poignées (28a, 28b) sont fixées sensiblement en forme de V sur l'entretoise centrale
(18) d'une part et sur le tube avant (6) d'autre part.
12. Gréement d'aile selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
au moins une poignée (16), de préférence flexible, est fixée de manière non détachable
sur le tube avant (6) et/ou sur l'entretoise centrale (18).