| (19) |
 |
|
(11) |
EP 4 098 802 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
02.08.2023 Patentblatt 2023/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.05.2022 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
GEOTECHNISCHES VERFAHREN SOWIE GEOTECHNISCHE ANORDNUNG
GEOTECHNICAL METHOD AND GEOTECHNICAL ARRANGEMENT
PROCÉDÉ GÉOTECHNIQUE, AINSI QU'AGENCEMENT GÉOTECHNIQUE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.05.2021 DE 102021113483
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
07.12.2022 Patentblatt 2022/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Technische Universität Hamburg |
|
21073 Hamburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Prof. Dr. Grabe, Jürgen
21075 Hamburg (DE)
- Vogel, Paul
21107 Hamburg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Hansen, Jochen |
|
Patentanwaltskanzlei Hansen
Eisenbahnstraße 5 21680 Stade 21680 Stade (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2017/191564 DE-A1- 2 942 428
|
BE-A4- 1 010 514 KR-B1- 102 082 333
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein geotechnisches Verfahren zur geregelten Abschirmung eines
Bodendruckes an einer zu entlastenden Baustruktur in einem zu stabilisierenden Boden.
Ferner betrifft die Erfindung eine geotechnische Anordnung, die bei Ausführung des
Verfahrens entsteht.
[0002] Exzentrisch vorspannbare Profile sind in der Bautechnik bekannt. Dabei bedeutet Profil
beispielsweise ein Doppel-T-Stahlträger, ein Stahlrohr, ein Stahlbetonpfahl (mit rundem
oder eckigem Querschnitt). Exzentrisch vorspannbare Profile weisen dabei exzentrisch
zu ihrer zentralen Längsachse ein oder mehrere einseitig angeordnete Spannglieder
auf, die beispielsweise in einem Hüllrohr geführt sind. Übliche Spannverfahren aus
dem Massivbau sind beispielsweise die verbundlose Vorspannung, die für Stahlbetonpfähle
eingesetzt wird. Das Verpressen der Hüllrohre entfällt dabei, was deutlich kleinere
Durchmesser der Spannkabel und somit eine Anwendung für relativ schlanke Profile ermöglicht.
Des Weiteren treten bei dieser Vorspannungsart durch äußere Lasten kaum Spannungsänderungen
im Spannstahl (Spannglied) auf, weil kein Verbund vorhanden ist. Durch die verbundlose
Verspannung kann das Verfahren nachhaltiger gestaltet werden. Es kann nachgespannt
werden, falls im Laufe der Zeit durch Kriechen/Schwinden des Betons oder durch Relaxation
des Spannkabels die Spannkraft und somit die Verformung und Abschirmung verringert
wird. Im Gegensatz dazu kann eine Vorspannung mit Verbund für Stahlbetonträger eingesetzt
werden, womit ein kraftschlüssiger Verbund zwischen Spannglied und Beton ermöglicht
wird.
[0003] Derartige exzentrisch vorspannbare Profile sind somit zwar im Massivbau, beispielsweise
für Brücken bekannt, jedoch noch nicht für ein geotechnisches Verfahren zur geregelten
Abschirmung eines Bodendruckes.
[0004] Es ist bekannt, zur Stabilisierung einer Kaimauer eine sogenannte Vorsetze wasserseitig
vor die zu sanierende Kaimauer zu setzen. Eine Vorsetze verändert jedoch unerwünscht
die Geometrie des Hafenbeckens und ist auch hinsichtlich der erforderlichen Rückverankerung
technisch aufwendig. Eine derartige nachträglich ertüchtige Kaimauer ist beispielsweise
in der
BE 1 010 514 A4 beschrieben, bei der wasserseitig vor der zu sanierenden Kaimauer eine Vorsätze gesetzt
wird, die tief im Untergrund verankert und zusätzlich durch einen Grundanker im tieferen
Untergrund rückverankert wird.
[0005] Ferner ist es bekannt, eine nicht vorgespannte Pfahlwand unter Inkaufnahme einer
Zusatzverformung oder lediglich rechnerisch in Grenzzustand wirkenden Abtragens landseitig
der zu schützenden, bestehenden Kaimauer einzubringen, was jedoch nur eine bedingte
Entlastung für die bestehende Kaimauer bedeutet. Ferner ist es möglich, eine gefährdete
Kaimauer komplett rückzubauen und durch einen Neubau zu ersetzen, was logistisch aufwendig
und sehr teuer ist.
[0006] Aus der
KR 10 2 082 333 B1 ist ein exzentrisch vorgespanntes H-Profil zur direkten Absicherung von Geländesprüngen,
insbesondere einer Baugrube bekannt, bei dem das H-Profil beispielsweise durch Bohren
in den noch unbearbeiteten Boden eingebracht, das eingesetzte H-Profil exzentrisch
verspannt und danach die Baugrube zur Erzeugung des Geländesprungs ausgehoben wird.
Nach Fertigstellung der in der Baugrube erstellten Baustruktur wird der H-Pfahl durch
Lösen der Verspannung entspannt und kann anschließend ohne Probleme entfernt werden.
[0007] Aus der
JP H05-54 630 U ist eine Erdstützwand aus aneinander koppelbaren Profilen bekannt, wobei jedes Profil
exzentrisch vorspannbar ist, um den an einem Geländesprung (Baugrube) entstehenden
Bodendruck besser aufnehmen zu können. Dabei wird das untere Ende der Profile unterhalb
des Aushubs im tieferen Boden verankert und das obere Ende und ggf. dazwischen durch
entsprechende Verankerungen gesichert.
[0008] Ferner ist in der
JP H11-50 446 A ein Spundwandelement beschrieben, welches eine exzentrische Verspannung auf der Seite
des abzuschirmenden Bodendrucks aufweist. Damit soll verhindert werden, dass sich
die Spundwand mit ihrem freien oberen Ende ohne eine zusätzliche Verankerung im tieferen
Untergrund nicht übermäßig nach außen neigt.
[0009] In diesen drei vorgenannten Schriften sind zwar exzentrisch spannbare Profile beschrieben,
jedoch dienen diese zur Erhöhung der Steifigkeit der jeweils gebildeten Stützwand
und somit zur Reduktion von Verformungen.
[0010] Die
DE 29 42 428 A1 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen von Fußverstärkungen zum Ausbau und/oder
zur Sanierung bestehender Kaimauern und dergleichen, bei dem in gleichmäßigen, vorgebbaren
Abständen beidseitig offene Rohre allein durch Bohren mit geringem Abstand unmittelbar
vor dem Fuß der bestehenden Kaimauer unter Wasser in den Untergrund der Hafensohle
eingebracht und durch anschließend in die Zwischenräume benachbarter Rohre passende
Wandelemente zumindest auf einer vorgebbaren Länge des oberen Endbereiches der Rohre
zu einer den Fuß der bestehenden Kaimauer überlappenden Unterwasserspundwand ergänzt
werden. Somit wird in dieser Schrift zwar die Verstärkung einer Kaimauer durch Einbringen
von Profilen beschrieben, jedoch werden diese Profile ähnlich zur
BE 1 010 514 A4 vor der Gründung des Bestandsmauerwerks, also in Richtung zum Hafenbecken vorgesetzt,
um dort beispielsweise eine gewünschte Vertiefung des Hafenbeckens gefahrlos ausführen
zu können.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bzw. eine Anordnung anzugeben, mit dem/der
Bodendruck von einer zu entlastenden Baustruktur abgeschirmt wird.
[0012] Gelöst wird diese Aufgabe mit dem geotechnischen Verfahren gemäß Anspruch 1. Das
Anspannen der Spannglieder der entsprechend exzentrisch vorspannbaren Profilen führt
zu einer gezielten und regelbaren Durchbiegung der Profile bzw. Pfähle gegen die Richtung
des wirkenden Erddrucks. Damit bildet sich ein Erddruckgewölbe zwischen den exzentrisch
vorgespannten Profilen im Boden aus. Die Profile (Pfähle) tragen die Lasten über die
Biegung zu ihren beiden gelagerten Enden ab. Zur Erfassung der an diesen Enden wirkenden
Querkräfte reicht es aus, an wenigstens einem Ende des Profils diese zu erfassen und
als Maß für die erreichte (geregelte) Abschirmung zu verwenden.
[0013] Ferner wird diese Aufgabe mit der geotechnischen Anordnung gemäß Anspruch 9 gelöst.
Dadurch, dass parallel zur zu entlastenden Baustruktur auf Seiten des zu stabilisierenden
Bodens eine Reihe vorspannbarer Profile in den Boden im Wesentlichen senkrecht zur
Richtung des abzuschirmenden Bodendruckes angeordnet sind, wobei die Profile an ihren
beiden Enden gelagert sind, entsteht nach exzentrischer Vorspannung und Verbiegung
der Profile zwischen benachbarten Profilen jeweils ein Erddruckgewölbe im zu stabilisierenden
Boden, welches den kritischen Bodendruck auf die Profile und über deren Lagerung in
den tieferen Untergrund ableitet, also die zu schützende Baustruktur entlastet. Dabei
sind Kraftmessmittel zur Erfassung einer entstehenden Querkraft an wenigstens einem
Ende des Profils, an dem das Profil gelagert ist, angeordnet, womit ein Nachweis für
die gewünschte Abschirmung des Bodendruckes geführt werden kann.
[0014] Wenn das Anspannen der Spannglieder beendet wird, wenn ein vorgegebener Wert für
die entstehende Querkraft an dem betreffenden Profil gemessen wird, wird die Ausbildung
eines charakterisierbaren Erddruckgewölbes erreicht, der nachweisbar zur gewünschten
Abschirmung des Bodendruckes führt.
[0015] Wenn die Querkraft kontinuierlich oder in vorgegebenen Zeitintervallen überprüft
wird, wird ein Monitoring der erreichten Abschirmungswirkung ermöglicht.
[0016] In weiterer Ausbildung können die Spannglieder nachgespannt werden, wenn ein vorgegebener
unterer Grenzwert für die entstehende Querkraft an dem betreffenden Profil unterschritten
wird. Somit ist es möglich, bei etwaigen Entlastungen der Spannglieder (infolge Kriechen/Schwinden
oder Relaxation) die erforderliche Durchbiegung durch Nachspannen der exzentrisch
vorspannbaren Profile nachzusetzen.
[0017] Wenn das exzentrisch angeordnete Spannglied gekrümmt im Profil geführt wird, können
aufgrund der in Längsrichtung des Profils gekrümmten Spanngliedführung im Profil zusätzliche
Umlenkkräfte mobilisiert werden, die eine größere Verformung des Profils gegen die
Richtung des wirkenden Bodendrucks ermöglicht. Durch die gekrümmte Führung des Spanngliedes
und seiner Vorspannung im Profil werden quasi unendlich viele Stützstellen am Profil
geschaffen, die zu einer Vergleichmäßigung der wirkenden Umlenkkräfte über die gesamte
Länge des Profils und somit zu einer starken Verformung des Profils führen, womit
in dem abzustützenden Boden sich ein Erddruckgewölbe bildet, was auch zur bevorzugten
geotechnischen Anordnung führt.
[0018] Hinsichtlich der geotechnischen Anordnung ist die zu entlastende Baustruktur eine
Stützmauer oder eine Kaimauer.
[0019] Bei einer zu entlastenden Baustruktur in Form einer Stützmauer oder einer Kaimauer
ist die Reihe der vorspannbaren Profile parallel zur Baustruktur und im Wesentlichen
lotrecht in dem zu stabilisierenden Boden eingebracht, wobei die unteren Enden der
Profile unterhalb der zu entlastenden Baustruktur im Boden fest gelagert sind und
die oberen Enden der Profile mittels lastabtragender Verankerung fest gelagert sind.
Entsprechend wird der übermäßige Bodendruck über sich zwischen den vorgespannten Profilen
ausbildende Erddruckgewölbe in die Profile und von dort über die feste Lagerung und
lastabtragende Verankerung in den tieferen Untergrund geleitet, also die Stützmauer
oder Kaimauer entlastet, so dass diese wieder dauerhaft standsicher ist. Dabei lässt
sich der abgeschirmte Erddruck insbesondere am oberen Auflager messtechnisch erfassen
und durch die Vorspannung so regeln, dass die vorhandene Baustruktur ausreichend entlastet
wird.
[0020] Insbesondere kann dieses geotechnische Verfahren bzw. Anordnung zur Stabilisierung
einer Kaimauer mit diagonal in den tieferen Untergrund verspanntem Trägerrost verwendet
werden, wobei landseitig dieser Kaimauer im Wesentlichen parallel dazu die exzentrisch
vorspannbaren Profile in den Boden eingebracht werden, wobei ein oberes Ende jedes
Profils im Trägerrost verankert wird, und anschließend die Profile durch Anspannen
der Spannglieder in Richtung des Bodendruckes verbogen werden.
[0021] Dabei ist es das besondere mittels einer hinter der Kaimauer angeordneten Pfahlreihe
den Erddruck über die Ausbildung von Erddruckgewölben von der eigentlichen Kaimauer
umzulagern. Dazu benötigt man jedoch eine Bodenbewegung, die in aller Regel nicht
eintritt oder zu vermeiden ist. Durch die exzentrisch vorspannbaren Profile oder Pfähle
führt die Vorspannung zu einer gezielten und regelbaren Durchbiegung der Pfähle (Profile)
in Richtung des wirkenden Erddrucks. Damit bilden sich Erddruckgewölbe zwischen den
exzentrisch vorgespannten Profilen im Boden aus. Die Pfähle (Profile) tragen die Lasten
über Biegung in das obere Lager, im Falle der Ufereinfassung über das Trägerrost,
und in den tieferen Untergrund ab. Um die Spundwand nicht zusätzlich durch den mobilisierten
Erdwiderstand im Fußbereich der Pfähle zu beanspruchen, müssen die exzentrisch vorgespannten
Pfähle tief genug in den Boden einbinden. Bevorzugt wird also jedes Profil mit seinem
unteren Ende möglichst tiefer als die bestehende Kaimauer in den Boden eingebunden.
[0022] Der abgeschirmte Erddruck lässt sich am oberen Auflager messtechnisch erfassen und
durch die Vorspannung so regeln, dass die vorhandene Bestandskaimauer entspannt wird.
[0023] Die Vorgehensweise zur geregelten Erddruckabschirmung läuft somit wie folgt ab:
Nach dem Einbringen des Profils und der Verbindung mit dem Trägerrost beginnt der
Anspannvorgang. Durch die Vorspannung wird eine exzentrische Normalkraftbeanspruchung
in das Bauteil induziert, die eine Biegebeanspruchung und somit die Durchbiegung des
Profils verursacht. Bei einer gekrümmten Spanngliedführung im Profil werden zusätzliche
Umlenkkräfte mobilisiert, die eine größere horizontale Verformung des Profils gegen
die Richtung des wirkenden Bodendrucks begünstigen. Durch die geregelte Verformung
wird ein Erddruckgewölbe zwischen den einzelnen Pfählen mobilisiert, welches zu einer
Reduzierung der Erddruckbelastung auf die vorhandene Kaimauer (Spundwand) führt. Zur
Beurteilung der Entlastungswirkung werden die Verformung des Profils (z.B. mit Ketteninklinometern),
der mobilisierte Erddruck vor dem Profil und die aus der horizontalen Belastung resultierende
Auflagerkraft (Querkraft), die am Pfahlkopf in den Trägerrost eingeleitet wird, mit
einem kontinuierlichen Monitoring gemessen. Ist die Entlastungswirkung ausreichend,
kann der Spannprozess beendet werden und entweder das Hüllrohr mit Mörtel verpresst
(Vorspannung mit Verbund) oder die Spannglieder am Pfahlkopf verkeilt werden (verbundlose
Vorspannung).
[0024] Neben der Anwendung zur Ertüchtigung von Bestandskaimauern kann dieses Verfahren
bzw. die Anordnung auch direkt bei der Planung neuer Kaimauern eingesetzt werden,
um im Bedarfsfall die geregelte Erddruckmobilisierung durchzuführen und die Spundwand
zu entlasten. Hierfür kann die erste Pfahlreihe direkt aus exzentrisch vorgespannten
Profilen bestehen, die in den Boden eingebracht und mit dem Trägerrost verbunden werden.
[0025] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Figuren
detailliert beschrieben. Darin zeigt
- Fig. 1 a
- einen Querschnitt durch eine Kaimauer mit ergänzenden, vorspannbaren Profilen,
- Fig. 1 b
- eine schematische Draufsicht auf die Profilrehe,
- Fig. 2 a, b, c, d
- beispielhaft verschiedene Profile im Querschnitt mit exzentrisch angeordneten Spanngliedern
und
- Fig. 3
- eine alternative Ausführungsform eines Profils mit in Längsrichtung gekrümmt angeordnetem
Spannglied.
[0026] In Fig. 1 ist im Querschnitt eine Kaimauer als zu entlastende Baustruktur dargestellt.
Die Kaimauer 1 weist eine den Geländesprung zwischen Boden B und Wasserkörper W des
Hafenbeckens bildende Spundwand 10 auf. Die Spundwand 10 ist in den tieferen Untergrund
U eingebracht. Am oberen Ende der Spundwand 10 ist ein Trägerrost 11 aufgesetzt, das
gegebenenfalls mit Ankern im Boden B verankert ist. Ferner ist am Kopf der Spundwand
10 bzw. dem Kopf des Trägerrostes 11 eine diagonal durch den Boden B in den tieferen
Untergrund U einbindende Verankerung 12 vorgesehen, die Boden- und Verkehrslasten
von der Kaimauer in den Untergrund leiten soll. Sollte die Kaimauer 1 den bestehenden
Bodendruck des Bodens B nicht mehr ausreichend sicher aufnehmen können, bietet sich
das hier beschriebene geotechnische Verfahren bzw. Anordnung zur geregelten Abschirmung
eines Bodendruckes an einer zu entlastenden Baustruktur, nämlich hier Kaimauer 1,
zur effizienten und kostengünstigen Sanierung an. Dabei werden landseitig zu dieser
Kaimauer 1 im Wesentlichen parallel zur Spundwand 10 Profile 2 in den Boden B in einer
beabstandeten Reihenanordnung eingebracht. Die Profile binden unten tiefer als die
zu stabilisierende Kaimauer ein. Die so parallel zur Kaimauer 1 entstehende Pfahlreihe
wird dabei mit ihren unteren Enden der Profile 2 im tieferen Untergrund U und am oberen
Ende im Trägerrost 11 der bestehenden Kaimauer 1 gelagert. Die Lagerung des oberen
Endes der jeweiligen Profile 2 erfolgt durch Lasteintrag über das Trägerrost 11 und
die Verankerung 12 ebenfalls im tieferen Untergrund U.
[0027] Die in den Untergrund eingebrachten Profile 2 weisen ein exzentrisch angeordnetes
Spannglied 21 auf, mit dem die Profile vorspannbar sind. Beispiele für derartige vorspannbare
Profile sind in Fig. 2 dargestellt. Fig. 2 a zeigt ein Doppel-T-Träger 2' mit zwei
exzentrisch an einer Flanke des Doppel-T-Profils angeordneten Spanngliedern 21, Fig.
2 b ein Rundrohr 2" mit exzentrisch angeordnetem Spannglied 21, Fig. 2 c ein Rundstahlbetonprofil
2‴ mit exzentrisch angeordnetem Spannglied 21 und Fig. 2 d ein Vierkantstahlbetonpfahl
2ʺʺ mit exzentrisch angeordnetem Spannglied 21.
[0028] In alternativer Ausgestaltung ist in Fig. 3 ein Profil mit einem in Längsrichtung
des Profils angeordnetem Spannglied 21 ausgestattet, wobei das Spannglied 21 über
die Längsrichtung des Profils gekrümmt in dem Profil angeordnet ist. Dabei ist in
Fig. 3 das Profil 2 in einer Seitenansicht dargestellt, wobei in Zeichenebene rechts
der zu stabilisierende Boden B liegt, der einen übermäßigen Bodendruck für eine links
vom Profil 2 (hier nicht dargestellt) liegende Baustruktur erzeugt. Das Spannglied
21 ist in diesem Ausführungsbeispiel über die Längsrichtung des Profils gekrümmt in
dem Profil 2 befestigt, sodass beim Anspannen des Spanngliedes 21 die in Richtung
des Spanngliedes 21 wirkenden Normalkräfte, die in Fig. 3 als zwei in Längsrichtung
des Spanngliedes orientierte Pfeile symbolisiert sind, Umlenkkräfte mobilisieren,
die durch die gleichmäßige Krümmung des Spanngliedes 21 quasi unendlich viele Stützstellen
am Profil schaffen, womit eine gleichmäßige Umlenkkraft über die gesamte Längsrichtung
des Profils entgegen der Richtung des wirkenden Bodendruckes vom zu stabilisierenden
Boden B wirkt. Dies ist schematisch in Fig. 3 durch die gleichmäßigen Pfeile im linken
Rechteck dargestellt. Diese symbolisieren durch die gekrümmte Führung des Spanngliedes
21 und Anspannen des Spanngliedes 21 entstehende gleichmäßige Umlenkkräfte. Diese
über die gesamte Längsrichtung des Profils 2 wirkenden Umlenkkräfte erzeugen eine
starke Verformung des Profils (Verbiegung) in Richtung des abzustützenden Bodens B,
womit in dem abzustützenden Boden B sich ein Erddruckgewölbe bildet, welches den übermäßigen
Erddruck von der in Zeichenebene der Fig. 3 links befindlichen Baustruktur (hier nicht
dargestellt) abschirmt und über die Lagerung des Profils 2 am unteren Ende und am
oberen Ende (über die entsprechende Verankerung 12) in den tieferen Untergrund U einbindet.
[0029] Allgemein wird beim Anspannen des Spanngliedes 21 durch exzentrische Anordnung gem.
Fig. 2 a bis d und/oder durch die in Längsrichtung gekrümmte Anordnung des Spanngliedes
21, wie in Fig. 3, eine Verformung des Profils gegen die Richtung des wirkenden Bodendrucks
erzielt. Dies ist in Fig. 1 b als Aufsicht auf die geotechnische Anordnung gem. Fig.
1 a mit im in Fig. 1 b oberen abgebildeten Pfahl durch den kleinen Pfeil und Schraffur
dargestellt. Nach dem Vorspannen der Profile 2 wölben sie sich wie in Fig. 1 a gestrichelt
und mit kleinem Pfeil dargestellt gegen den Bodendruck. Durch diese Verbiegung der
Profile 2 sowie zwischen den beabstandet zueinander angeordneten Profilen 2 bilden
sich entsprechende Bodendruckgewölbe auf, die den Bodendruck in der durch die Pfahlreihe
aufgespannten Ebene aufnehmen und über die Profile und deren Lagerung am oberen und
unteren Ende in den tiefen Untergrund U leiten. Entsprechend wird die Spundwand 10
der Kaimauer 1 aktiv entlastet.
[0030] Um ein Maß für die erreichte Abschirmung des Bodendrucks durch die neu eingeführte
Pfahlreihe zu verifizieren, wird die an wenigstens einem Ende des Profils entstehende
Querkraft, bevorzugt am oberen Ende des Profils am Lagerungspunkt im Trägerrost 11
gemessen. Die ermittelte Querkraft ist dabei unmittelbar ein Maß für die Entlastung
der bestehenden Kaimauer.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Baustruktur, Kaimauer
- 10
- Spundwand
- 11
- Trägerrost
- 12
- Verankerung
- 2, 2', 2", 2‴, 2ʺʺ
- Profil, Pfahl
- 21
- Spannglied
- B
- Boden
- W
- Wasserkörper
- U
- tiefer Untergrund
1. Geotechnisches Verfahren zur geregelten Abschirmung eines Bodendruckes an einer zu
entlastenden Baustruktur (1) in einem zu stabilisierenden Boden (B),
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Einbringen von Profilen (2) in den zu stabilisierenden Boden im Wesentlichen senkrecht
zur Richtung des abzuschirmenden Bodendruckes, wobei die Profile (2) mittels exzentrisch
zur zentralen Profillängsachse angeordneter Spannglieder (21) vorgespannt werden können
und
- die Profile (2) an ihren beiden Enden gelagert sind,
- Anspannen der Spannglieder (21), wobei die Profile (2) gegen den Bodendruck verbogen
werden,
- Erfassung einer entstehenden Querkraft an wenigstens einem Ende des Profils, an
dem das Profil gelagert ist, als Maß für die erreichte Abschirmung.
2. Geotechnisches Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anspannen der Spannglieder (21) beendet wird, wenn ein vorgegebener Wert für
die entstehende Querkraft an dem betreffenden Profil (2) gemessen wird.
3. Geotechnisches Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querkraft kontinuierlich oder in festen Zeitabständen gemessen wird.
4. Geotechnisches Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannglieder (21) nachgespannt werden, wenn ein vorgegebener unterer Grenzwert
für die entstehende Querkraft an dem betreffenden Profil (2) unterschritten wird.
5. Geotechnisches Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrische angeordnete Spannglied (21) gekrümmt im Profil geführt wird.
6. Geotechnisches Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 zur Stabilisierung einer Kaimauer
(1) mit diagonal in den tieferen Untergrund (U) verspanntem Trägerrost (11), dadurch gekennzeichnet, dass landseitig dieser Kaimauer im Wesentlichen parallel dazu die exzentrisch vorspannbaren
Profile (2) in den Boden eingebracht werden, wobei ein oberes Ende jedes Profils im
Trägerrost verankert wird, und anschließend die Profile durch Anspannen der Spannglieder
(21) gegen den Bodendruck verbogen werden.
7. Geotechnisches Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Trägerrost (11) und iedem Profil (2) wirkenden Querkräfte gemessen
werden.
8. Geotechnisches Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Profil (2) mit seinem unteren Ende tiefer als die bestehende Kaimauer (1) in
den Boden eingebunden wird.
9. Geotechnische Anordnung bestehend aus einer geregelt zu entlastenden Baustruktur (1)
in einem zu stabilisierenden Boden (B), dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur zu entlastenden Baustruktur auf Seiten des zu stabilisierenden Bodens
eine Reihe mittels exzentrisch zur zentralen Profillängsachse angeordneter Spannglieder
(21) vorspannbarer Profile (2) in den Boden im Wesentlichen senkrecht zur Richtung
des abzuschirmenden Bodendruckes angeordnet sind, wobei die Profile an ihren beiden
Enden gelagert sind, nach exzentrischer Vorspannung und Verbiegung der Profile zwischen
benachbarten Profilen jeweils ein Erddruckgewölbe im zu stabilisierenden Boden ausgebildet
ist und Kraftmessmittel zur Erfassung einer entstehenden Querkraft an wenigstens einem
Ende des Profils, an dem das Profil gelagert ist, angeordnet sind.
10. Geotechnische Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zu entlastende Baustruktur (1) eine Stützmauer, eine Kaimauer ist.
11. Geotechnische Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer zu entlastenden Baustruktur (1) in Form einer Stützmauer oder einer Kaimauer
die Reihe der vorspannbaren Profile (2) parallel zur Baustruktur und im Wesentlichen
lotrecht in dem zu stabilisierenden Boden eingebracht ist, wobei die unteren Enden
der Profile unterhalb der zu entlastenden Baustruktur im Boden fest gelagert sind
und die oberen Enden der Profile mittels lastabtragender Verankerung (12) fest gelagert
sind.
12. Geotechnische Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrisch im Profil (2) angeordnete Spannglied (21) gekrümmt im Profil geführt
ist.
1. A geotechnical method for the controlled shielding of a soil pressure on a building
structure (1) which is to be relieved of load in a soil (B) which is to be stabilised,
characterised by the steps:
- inserting, into the soil which is to be stabilised, profiles (2) substantially perpendicularly
to the direction of the soil pressure which is to be shielded, the profiles (2) being
able to be prestressed by means of tendons (21) arranged eccentrically to the central
profile longitudinal axis, and
- the profiles (2) are mounted at both their ends,
- tensioning the tendons (21), with the profiles (2) being bent against the soil pressure,
- detecting a resulting transverse force at at least one end of the profile at which
the profile is mounted, as a measurement of the shielding achieved.
2. A geotechnical method according to claim 1, characterised in that the tensioning of the tendons (21) is terminated if a specified value for the resulting
transverse force is measured on the profile (2) in question.
3. A geotechnical method according to claim 1 or 2, characterised in that the transverse force is measured continuously or at fixed time intervals.
4. A geotechnical method according to claim 3, characterised in that the tendons (21) are retensioned if a specified lower limit value for the resulting
transverse force is undershot on the profile (2) in question.
5. A geotechnical method according to one of the preceding claims, characterised in that the eccentric [sic] arranged tendon (21) is guided in the profile in a curved manner.
6. A geotechnical method according to claim 1, 2, 3 or 4 for stabilising a quay wall
(1) with a supporting grid (11) braced diagonally in the deeper subgrade (U), characterised in that the eccentrically prestressable profiles (2) are introduced into the soil on the
land side of this quay wall and substantially parallel thereto, with an upper end
of each profile being anchored in the supporting grid, and then the profiles being
bent against the soil pressure by tensioning the tendons (21).
7. A geotechnical method according to claim 6, characterised in that the transverse forces acting between the supporting grid (11) and each profile (2)
are measured.
8. A geotechnical method according to claim 6 or 7, characterised in that each profile (2) is embedded in the soil with its lower end deeper than the existing
quay wall (1).
9. A geotechnical arrangement consisting of a building structure (1) which is to be relieved
of load in a controlled manner in a soil which is to be stabilised (B), characterised in that parallel to the building structure which is to be relieved of load, on sides of the
soil which is to be stabilised, a series of profiles (2) which are prestressable by
means of tendons (21) arranged eccentrically to the central profile longitudinal axis
are arranged in the soil substantially perpendicularly to the direction of the soil
pressure which is to be shielded, with the profiles being mounted at both their ends,
after eccentric prestressing and bending of the profiles in each case an earth pressure
dome being formed between adjacent profiles in the soil which is to be stabilised,
and force measuring means for detecting a resulting transverse force being arranged
at at least one end of the profile at which the profile is mounted.
10. A geotechnical arrangement according to claim 9, characterised in that the building structure (1) which is to be relieved of load is a retaining wall, a
quay wall.
11. A geotechnical arrangement according to claim 10, characterised in that, in the case of a building structure (1) which is to be relieved of load in the form
of a retaining wall or a quay wall, the series of prestressable profiles (2) is introduced
parallel to the building structure and substantially vertically in the soil which
is to be stabilised, the lower ends of the profiles being firmly mounted in the soil
beneath the building structure which is to be relieved of load and the upper ends
of the profiles being firmly mounted by means of load-transferring anchoring (12).
12. A geotechnical arrangement according to one of claims 9 to 11, characterised in that the tendon (21) arranged eccentrically in the profile (2) is guided in the profile
in a curved manner.
1. Procédé géotechnique d'absorption contrôlée d'une pression de sol au niveau d'une
structure de construction (1) à décharger dans un sol (B) à stabiliser,
caractérisé par les étapes suivantes :
- mise en place de profilés (2) dans le sol à stabiliser, sensiblement perpendiculairement
à la direction de la pression de sol à absorber, les profilés (2) pouvant être précontraints
au moyen d'éléments de tension (21) disposés de manière excentrée par rapport à l'axe
longitudinal central des profilés, et
- les profilés (2) sont logés à leurs deux extrémités,
- mise en tension des éléments de tension (21), les profilés (2) étant alors déformés
à l'encontre de la pression de sol,
- détection d'une force transversale résultante ai niveau au moins d'une extrémité
du profilé par laquelle le profilé est logé, en tant que mesure de l'absorption obtenue.
2. Procédé géotechnique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la mise en tension des éléments de tension (21) est arrêtée lorsqu'une valeur prédéterminée
de la force transversale résultante est mesurée sur le profilé (2) concerné.
3. Procédé géotechnique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la force transversale est mesurée en continu ou à intervalles fixes.
4. Procédé géotechnique selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments de tension (21) sont retendus lorsque la force transversale résultante
au niveau du profilé (2) concerné est inférieure à une valeur limite inférieure prédéfinie.
5. Procédé géotechnique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de tension (21) disposé de façon excentrée est guidé de manière incurvée
dans le profilé.
6. Procédé géotechnique selon la revendication 1, 2, 3 ou 4 pour stabiliser un mur de
quai (1) avec une grille de support (11) tendue en diagonale dans le sous-sol plus
profond (U), caractérisé en ce que, côté terre de ce mur de quai, les profilés (2) pouvant être précontraints de manière
excentrique sont introduits dans le sol de façon sensiblement parallèle audit mur
de quai, une extrémité supérieure de chaque profilé étant ancrée dans la grille de
support, et les profilés sont ensuite déformés à l'encontre de la pression de sol
par la mise en tension des éléments de tension (21).
7. Procédé géotechnique selon la revendication 6, caractérisé en ce que les forces transversales s'exerçant entre la grille de support (11) et chaque profilé
(2) sont mesurées.
8. Procédé géotechnique selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que chaque profilé (2) est ancré dans le sol par son extrémité inférieure plus profondément
que le mur de quai existant (1).
9. Dispositif géotechnique constitué d'une structure de construction (1) à décharger
de manière réglée dans un sol (B) à stabiliser, caractérisé en ce que, parallèlement à la structure de construction à soulager, du côté du sol à stabiliser,
une rangée de profilés (2) pouvant être précontraints au moyen d'éléments de tension
(21) disposés de façon excentrée par rapport à l'axe longitudinal central des profilés
est disposée dans le sol de façon essentiellement perpendiculaire à la direction de
la pression de sol à absorber, les profilés étant logés à leurs deux extrémités, une
voûte de pression de terre étant formée dans le sol à stabiliser entre des profilés
voisins après une précontrainte excentrique et une déformation des profilés, et des
moyens de mesure de force pour détecter une force transversale résultante étant disposés
à au moins une extrémité du profilé par laquelle le profilé est logé.
10. Dispositif géotechnique selon la revendication 9, caractérisé en ce que la structure de construction (1) à soulager est un mur de soutènement, un mur de
quai.
11. Dispositif géotechnique selon la revendication 10, caractérisé en ce que, dans le cas d'une structure de construction (1) à soulager sous la forme d'un mur
de soutènement ou d'un mur de quai, la rangée de profilés pouvant être précontraints
(2) est placée parallèlement à la structure de construction et sensiblement verticalement
dans le sol à stabiliser, les extrémités inférieures des profilés étant logées fermement
dans le sol en dessous de la structure de construction à décharger, et les extrémités
supérieures des profilés étant logées fixement au moyen d'un ancrage (12) reprenant
la charge.
12. Dispositif géotechnique selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'élément de tension (21) disposé de façon excentrée dans le profilé (2) est guidé
de manière incurvée dans le profilé.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente