[0001] Transportkiste für den Transport von Fertigteilen und zur Anbringung auf einem Chassis
eines Nutzfahrzeugs, wobei eine Ladefläche der Transportkiste sich auf dem Chassis
in einer Längsrichtung und einer Breitenrichtung des Nutzfahrzeugs erstreckt und die
Transportkiste zumindest zwei parallel zueinander verlaufende Außenkanten aufweist.
[0002] Beim Transport von Gütern unterschiedlichster Art ist vor allem auf eine ausreichende
Ladungssicherung des jeweils zu transportierenden Gutes zu achten. Dies ist neben
einem Schutzaspekt für das zu transportierende Gut vor allem wichtig um die Sicherheit
im Verkehr gewährleisten zu können und dadurch möglichen Gefahren beim Transport vorbeugen
zu können. Dabei ist das Thema Ladungssicherung schon seit Jahren ein viel diskutiertes
Thema, welches vor allem durch die gesetzlichen Bestimmungen für Nutzfahrzeuge nichtmehr
wegzudenken ist.
[0003] Für die Ladungssicherung beim Transport von Sperrgut und insbesondere beim Transport
von Fertigteilen werden unterschiedlichste Sicherungsmechanismen verwendet, welche
beispielsweise Zurrgurte, Kettenzüge, oder diverse Verkeilungen von Transportgütern
auf Ladeflächen umfassen können. Neben der Verwendung genannter Sicherungsmechanismen
können Transportgüter auch durch eine auf die Form vom jeweiligen Transportgut angepasste
Ladefläche gesichert werden, wobei das Transportgut durch eine passgenaue Ladefläche
gesichert ist. Eine entsprechende Ladungssicherung lässt sich bei Flüssigem Transportgut
oder Schüttgut relativ einfach durch zumindest teilweise geschlossene Tankgefäße und
anderweitige Volumina realisieren. Während sich die meisten festen Transportgüter
hingegen in Containern oder anderweitig normierten Transportbehältnissen transportieren
lassen, sind insbesondere für den Transport von Sperrgut oder großen Fertigteilen
zumeist speziell auf die zu transportierenden Güter angepasste Transportbehältnisse,
Ladeflächen oder Transportfahrzeuge notwendig. Für diverse Arten von Gütern und insbesondere
von Fertigteilen kommen dabei auch entsprechende Transportkisten zum Einsatz, wobei
solche zumeist auf einer Ladefläche eines LKWs angeordnet sind und dazu geeignet sind,
genannte Transportgüter zu transportieren. In dem Dokument
DE29707713U1 wird beispielsweise eine Transportpalette für plattenartiges Schwergut offenbart,
welche für den Transport von Fertigteilen geeignet ist und in ihrer Größe auf verschiedene
Ladeflächen von Transportfahrzeugen anpassbar ist.
[0004] Neben der Ladungssicherung ist vor allem beim Transport von Sperrgut und bei Schwertransporten
die Größe des Fahrzeugs inklusive Fracht wichtig, da diese meistens über die Größenstandards
von normalen Frachttransporten hinausragen und dadurch besonderen Auflagen unterliegen.
Dies gilt insbesondere auch für den Transport von Fertigteilen auf Schrägladern. Zumeist
werden beim Transport von Fertigteilen auf Schrägladern Holzkisten verwendet, welche
ein zu transportierendes Gut zwar vor Umwelteinflüssen schützten, allerdings teuer
in ihrer Herstellung sind und selbst bei Leerfahrt ihre volle Größe aufweisen. Dabei
wäre es vorteilhaft, wenn das Transportbehältnis auf das zu transportierende Gut in
seiner Größe anpassbar wäre um auch Fertigteile, welche in unterschiedlichen Größen
hergestellt werden, passgenau transportieren zu können. Insbesondere wäre es auch
vorteilhaft, wenn ein Transportfahrzeug bei Leerfahrt kleiner ist, als beim tatsächlichen
Transport eines Transportgutes, sodass das Transportfahrzeug unter Umständen auch
ohne Begleitfahrzeuge oder zusätzlichen Auflagen fahren kann. Transportbehältnisse,
welche in ihrer Größe veränderbar sind wären dabei besonders von Interesse, da sie
beim beladenen Transport auf die Größe des entsprechenden Transportgutes anpassbar
wären und bei der jeweiligen Rückfahrt in einen kleineren Zustand gebracht werden
könnten.
[0005] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Transportbehältnis für
Sperrgut und Fertigteile bereitzustellen, welches in seiner Größe verstellbar ist,
damit auf ein zu transportierendes Gut anpassbar ist, bei einer Leerfahrt auf eine
kleinstmögliche Größe einstellbar ist und die transportierten Güter vor Umwelteinflüssen
schützt.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Transportkiste für ein Nutzfahrzeug gemäß dem
Anspruch 1, sowie einer Abdeckplane für eine Transportkiste gemäß dem Anspruch 14.
Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungsformen.
[0007] Erfindungsgemäß ist die Transportkiste orthogonal zu den beiden parallelen Außenkannten
in mindestens ein erstes Segment und ein zweites Segment unterteilt, wobei die beiden
Segmente über eine Linearführung entlang der parallelen Außenkanten zueinander schiebbar
sind und dadurch die Größe der Ladefläche auf ein Fertigteil anpassbar ist.
[0008] Vorzugsweise ist die Transportkiste für den Transport von Fertigteilen verwendbar,
welche passgenau in der Transportkiste angeordnet werden können. Mit dem Begriff Fertigteile
sind im Folgenden alle denkbaren Transportgüter gemeint, welche in der Transportkiste
transportierbar sind. Fertigteile können beispielsweise Lager von Windkraftanlagen
oder ähnliche ausgeführte Teile sein, welche als Fertigteil transportiert werden.
Entsprechende Fertigteile müssen zumeist auch vor Nässe geschützt transportiert werden,
weshalb es wichtig ist das Fertigteil entsprechend zu schützen.
[0009] Eine entsprechende Transportkiste wird vorzugsweise beim Transport von Fertigteilen
auf Schrägladern eingesetzt, wobei die Transportkiste schräg zu einer Fahrbahnebene
transportiert wird und sowohl durch die Schrägstellung, als auch durch die Breitenverstellung
der Transportkiste die Breite des Transportfahrzeugs individuell auf ein Fertigteil
anpassbar ist.
[0010] Es ist denkbar, dass die nicht parallel zueinander verlaufenden Kanten eine zumindest
teilweise runde Form aufweisen. Ebenfalls ist es denkbar, dass die nicht parallel
zueinander verlaufenden Kanten mehrere Ecken aufweisen und die Transportkiste dadurch
als Vieleck ausgebildet ist.
[0011] Vorzugsweise ist die Transportkiste jedoch viereckig ausgeführt. Vorzugsweise sind
dann jeweils zwei gegenüberliegende Außenkanten parallel zueinander angeordnet. In
den Ecken existiert vorzugsweise ein rechter Winkel, womit die Transportkiste vorzugsweise
eine rechteckige Form aufweist. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Winkel zwischen
zwei aneinander liegenden Außenkanten nicht rechtwinklig ist.
[0012] Bevorzugt resultiert eine Größenänderung der Transportkiste auch in einer Größenänderung
der Ladefläche, wobei die Ladefläche vorzugsweise in eine Ladefläche des ersten Segments
und eine Ladefläche des zweiten Segments unterteilt ist und sich die beiden Segmente
zumindest teilweise überlappen. Durch eine Größenänderung der Transportkiste verschieben
sich die Ladeflächen der beiden Segmente zueinander, sodass ein Bereich in dem sich
die Ladefläche des ersten und zweiten Segments überlappen größer oder kleiner wird.
[0013] Die mit der Transportkiste transportierten Fertigteile liegen möglicherweise direkt
auf der Ladefläche in der Transportkiste auf. Es ist denkbar, das zwischen der Ladefläche
und den Fertigteilen eine weitere Schicht zum Schutz der Fertigteile und der Ladefläche
und/oder zur Dämmung existiert. Vorzugsweise liegen dafür Kunststoffplatten zwischen
dem Fertigteil und der Ladefläche, es ist jedoch auch denkbar, dass diverse andere
Materialien dazu verwendet werden.
[0014] Vorzugsweise sind auch die beiden parallelen Außenkanten in einen Abschnitt des ersten
Segmentes und einen Abschnitt des zweiten Segmentes unterteilt. Vorzugsweise überlappen
sich die Außenkannten der beiden Abschnitte ebenfalls, wobei sich bei einer Größenänderung
der Transportkiste der Bereich in dem sich die Außenkanten überlappen vergrößert oder
verkleinert.
[0015] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform ist die Transportkiste parallel zur
Längsrichtung und mittig in Bezug auf die Breitenrichtung unterteilt, sodass die beiden
Segmente gleich groß sind. Es ist jedoch auch denkbar, dass die beiden Segmente nicht
gleich groß sind und damit die Transportkiste in einem beliebigen Größenverhältnis
der beiden Segmente zueinander unterteilt ist.
[0016] Es ist auch denkbar, dass die Transportkiste parallel zur Breitenrichtung in mindestens
zwei Segmente unterteilt ist.
[0017] Es ist weiterhin denkbar, dass die Transportkiste in mehr als zwei Segmente unterteilt
ist, wobei sich bei einer Größenänderung der Transportkiste die Segmente zueinander
und vorzugsweise auch ineinander verschieben.
[0018] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform sind die Segmente entlang der Breitenrichtung
zueinander schiebbar, wobei dadurch die Größe der Transportkiste in der Breitenrichtung
änderbar ist. Vorzugsweise ändert sich entsprechend die Größe der Ladefläche.
[0019] Demnach sind vorzugsweise auch die beiden parallel zueinander verlaufenden Außenkanten
parallel zu der Breitenrichtung angeordnet.
[0020] Es ist denkbar, dass bei Unterteilung der Transportkiste entlang der Breitenrichtung
die Segmente entlang der Längsrichtung zueinander schiebbar sind, wobei dadurch die
Größe der Transportkiste in der Längsrichtung änderbar ist. Dadurch sind vorzugsweise
auch die beiden parallel zueinander verlaufenden Außenkanten der Transportkiste parallel
zu der Längsrichtung angeordnet.
[0021] Die parallel zueinander angeordneten Außenkanten sind vorzugsweise immer parallel
zu der Richtung angeordnet, in der die Segmente der Transportkiste zueinander schiebbar
sind. Vorzugsweise sind die Außenkannten demnach parallel zur Breitenrichtung angeordnet.
Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform sind die beiden Segmente über mindestens
einen Hydraulikzylinder, welcher parallel zu der Linearführung angeordnet ist, miteinander
verbunden. Vorzugsweise sind die Segmente mit zwei Hydraulikzylindern miteinander
verbunden.
[0022] Die Hydraulikzylinder sind dabei bevorzugt so an den Segmenten angebracht, dass die
Segmente beim aus- oder einfahren der Hydraulikzylinder zueinander bewegt werden.
Dadurch kann die Größe der Transportkiste über die Betätigung der Hydraulikzylinder
eingestellt werden.
[0023] Die Hydraulikzylinder sind dabei vorzugsweise mit einer Hydraulikpumpe verbunden,
wobei eine Betätigung der Pumpe in einem Ein- oder Ausfahren des Hydraulikzylinders
resultiert.
[0024] Vorzugsweise ist die Pumpe manuell betätigbar, es ist jedoch auch denkbar, dass die
Pumpe über einen Motor betrieben wird. Vorzugsweise wird die Pumpe über einen Elektromotor
betrieben, wobei es denkbar ist, dass die Pumpe dann von einer Fahrerkabine aus steuerbar
ist.
[0025] Die Hydraulikpumpe ist vorzugsweise so auf der Ladefläche angebracht, dass sie neben,
oder innerhalb des zu transportierenden Fertigteils angeordnet ist. Die Größe der
Transportkiste wird vorzugsweise vor dem Beladen mit einem Fertigteil eingestellt.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die Größe der Transportkiste nach Beladen mit dem
Fertigteil angepasst wird und dabei vorzugsweise das Fertigteil zumindest teilweise
eingeklemmt und dadurch arretiert wird.
[0026] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform verläuft die Linearführung parallel
zur Breitenrichtung und besteht an dem ersten Segment aus mindestens zwei in der Längsrichtung
nebeneinander liegenden Trägerprofilen und an dem zweiten Segment aus mindestens zwei
in der Längsrichtung nebeneinander liegenden Vierkantprofilen.
[0027] Vorzugsweise können sowohl an dem ersten, als auch an dem zweiten Segment unterschiedliche
Trägerprofile verwendet werden, wobei die Trägerprofile des ersten und zweiten Segments
vorzugsweise so ineinander greifen, dass die Bewegung der beiden Segmente zueinander
in allen Freiheitsgraden, bis auf in die Richtung der Linearführung, eingeschränkt
ist.
Für die Linearführung können entsprechend T-Träger, H-Träger, U-Träger, oder ähnliche
Trägerprofile verwendet werden.
[0028] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform verläuft ein Vierkantprofil bei Verschiebung
der Segmente zueinander zwischen jeweils zwei parallel zueinander angeordneten Trägerprofilen.
Vorzugsweise bilden die nebeneinander angeordneten Trägerprofile ein Führungsprofil
aus, in welches das Vierkantprofil zumindest teilweise entlang der Schieberichtung
der beiden Segmente zueinander eingeführt werden kann. Vorzugsweise arretieren die
beiden nebeneinander liegenden Trägerprofile die eingeführten Vierkantprofile in allen
Freiheitsgraden, bis auf den translatorischen Freiheitsgrad, welcher parallel zur
Verschieberichtung der Segmente zueinander verläuft.
[0029] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform sind die Segmente in ihrer Bewegung
zueinander durch mindestens ein Sicherungselement, welches entlang einer Höhenrichtung
des Nutzfahrzeugs durch zumindest die Ladefläche des ersten Segments und die Vierkantprofile
des zweiten Segments geführt ist, arretiert.
[0030] Vorzugsweise ist dadurch eine Stufenweise Einstellung der Größe der Transportkiste
möglich. Dabei wird zunächst die Größe der Transportkiste, durch verschieben der Segmente
zueinander mittels der Hydraulikzylinder, eingestellt und anschließend ein Sicherungselement
durch die Ladefläche und das darunter befindliche Vierkantprofil geführt. Vorzugsweise
ist das Vierkantprofil des zweiten Segmentes zwischen den Trägerprofilen des ersten
Segmentes nach Einführen des Sicherungselementes auch in der Translatorischen Schieberichtung
arretiert. Vorzugsweise sind das erste und zweite Segment damit in der Bewegung in
allen Freiheitsraden zueinander arretiert.
[0031] Durch die Stufenweise Größeneinstellung der Transportkiste ist diese auf unterschiedlich
große Fertigteile einstellbar.
[0032] Vorzugsweise liegen orthogonal zu Verschieberichtung mehrere Vierkantprofile am zweiten
Segment, und Trägerprofile am ersten Segment, nebeneinander. Es ist denkbar, dass
für jedes Vierkantprofil jeweils ein Sicherungselement für die Arretierung vorgesehen
ist.
[0033] Vorzugsweise ist das Sicherungselement als Sicherungsbolzen ausgeführt. Es ist jedoch
auch denkbar, dass der Sicherungsmechanismus als anderweitiger Splint, Federriegel
oder ähnliches ausgeführt ist, was dazu geeignet ist die Segmente in ihrer Bewegung
zueinander zu arretieren.
[0034] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform sind die Fertigteile als Hohlzylinder
ausgebildet und liegen mit ihrer kreisförmigen Seite auf der Ladefläche auf. Vorzugsweise
verläuft die Rotationsachse der Hohlzylinder damit parallel zur Höhenrichtung.
[0035] Die Fertigteile sind so auf der Ladefläche der Transportkiste angeordnet, dass sie
durch Befestigungselemente gegen Bewegung in zumindest der Breiten und Längenrichtung
arretiert sind. Vorzugsweise sind die Fertigteile durch die Befestigungselemente auch
gegen Bewegung in der Höhenrichtung arretiert. Dies sichert die Fertigteile vor allem
gegen Bewegung in der Höhenrichtung beim Transport über unebene Straßen.
[0036] Bevorzugt werden die Fertigteile sowohl von innerhalb, als auch von Außerhalb des
Hohlzylinders durch die Befestigungselemente arretiert.
[0037] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform ist die Größe der Transportkiste für
Durchmesser der als Hohlzylinder ausgeformten Fertigteile zwischen 4000mm und 5300mm
anpassbar.
[0038] Die Höhe der als Hohlzylinder ausgeformten Fertigteile in der Höhenrichtung Z beträgt
dabei vorzugsweise 500mm bis 550mm, wodurch die Fertigteile ringförmig ausgebildet
sind.
[0039] Es ist möglich als Hohlzylinder ausgeformte Fertigteile mit verschiedenen Wandstärken
in der Transportkiste zu transportieren.
[0040] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform sind auf der Ladefläche Befestigungselemente
angeordnet, welche die Bewegungsfreiheit zumindest eines Fertigteils auf der Ladefläche
in der Breitenrichtung und Längsrichtung durch einklemmen des Fertigteils einschränken
und damit als Ladungssicherung beim Transport dienen.
[0041] Vorzugsweise sind die Befestigungselemente mit der Ladefläche verschweißt und dadurch
formfest mit dieser verbunden. Es ist denkbar, dass die Befestigungselemente einen
Hebelmechanismus haben, durch wessen Betätigung die Fertigteile in ihrer Position
auf der Ladefläche arretiert werden können.
Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform ist auf der Ladefläche zumindest ein
Aufhängelement angebracht, über welches die Transportkiste in die Höhenrichtung durch
einen Kran, oder anderen Hebemechanismus angehoben werden kann.
[0042] Vorzugsweise sind mehrere Aufhängelemente auf der Ladefläche angebracht, welche als
Ösen ausgeformt sind, sodass ein Haken, ein Seil, oder ein ähnliches Element zum Befestigen
in diese einführbar ist.
[0043] Vorzugsweise sind die Aufhängelemente mit der Ladefläche verschweißt und damit formfest
mit dieser verbunden.
[0044] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform ist die Transportkiste kippbar auf
dem Chassis angeordnet, sodass die Ladefläche bezüglich einer, parallel zur Längsrichtung
verlaufenden Schwenkachse, schwenkbar ist.
[0045] Bevorzugt liegt die Transportkiste auf einem schwenkbaren Teil des Chassis auf, sodass
der Schwenkbare Teil des Chassis auch ohne die Transportkiste schwenkbar ist, bei
Aufliegen einer Transportkiste auf dem Schwenkbaren Teil diese jedoch mitgeschwenkt
wird.
[0046] Vorzugsweise ist die Transportkiste dadurch zwischen der Breitenrichtung und Höhenrichtung
schwenkbar angeordnet. Es ist denkbar, dass eine entsprechende Schwenkung durch Ausfahren
eines Hydraulikzylinders geschieht, welcher den Schwenkbaren Teil des Chassis zumindest
an einer Seite anhebt und damit bezügliche der Schwenkachse schwenkt.
[0047] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform ist während eines Transportes die
Transportkiste (2) bezüglich der Schwenkachse (A) geschwenkt und verläuft somit schräg
zur Höhenrichtung (Z) und Breitenrichtung (Y).
[0048] Vorzugsweise ist die Gesamtbreite des Fahrzeugs durch die geschwenkte Transportkiste
kleiner und dadurch der Einfluss auf anderen Straßenverkehr kleiner.
[0049] Bevorzugt ist die Transportkiste dabei so geschwenkt, dass sie in Fahrtrichtung beim
Transport auf der linken Seite höher in der Höhenrichtung hervorragt als auf der rechten
Seite.
[0050] Die Transportkiste ist mit einer Abdeckplane abdeckbar, welche auf die Größe der
Transportkiste anpassbar ist.
[0051] Erfindungsgemäß ist die Abdeckplane in der Breitenrichtung an einem Ende der Transportkiste
festgemacht und an dem gegenüberliegenden Ende über einen Wickelmechanismus aufgerollt,
womit die Abdeckplane an die Größe der Transportkiste anpassbar ist.
[0052] Vorzugsweise ist die Abdeckplane so groß, dass sie die Transportkiste in ihrem größten
Zustand passgenau abdeckt. Die Abdeckplane kann dann über den Wickelmechanismus zumindest
teilweise aufgerollt werden, wenn die Segmente der Transportkiste zumindest zueinander
verschoben werden und die Transportkiste sich dadurch in ihrer Größe ändert. Dadurch
ist ersichtlich, dass der Wickelmechanismus die Abdeckplane zumindest soweit aufwickeln
kann, wie die Segmente zueinander verschiebbar sind. Vorzugsweise kann die Abdeckplane
vollständig vom Wickelmechanismus aufgerollt werden, damit die Plane beim Beladen
und Entladen der Transportkiste ordentlich verstaut ist und keinen Schaden nimmt.
[0053] Vorzugsweise ist die Abdeckplane demnach in ihrer Erstreckung in der Richtung variabel,
in welcher auch die Segmente der Transportkiste zueinander verschiebbar sind. Gemäß
dem Aufbau der Transportkiste ist die Abdeckplane demnach in der Breitenrichtung variabel,
während sie in der Längsrichtung eine konstante Erstreckungsgröße hat.
[0054] Vorzugsweise weißt die Transportkiste zumindest eine Stütze für die Plane auf, welche
vorzugsweise in Form einer Stange entlang der Längsrichtung an einer oberen Kante
der Transportkiste angebracht ist und auf welcher die Plane aufliegt. Dadurch wird
ein Einsinken der Plane in die Transportkiste vermieden und somit auch die Bildung
von Pfützen auf der Plane durch Regen. Vorzugsweise sind zumindest zwei solcher stützenden
Stangen an der Transportkiste angebracht.
[0055] Gemäß zumindest einer weiteren Ausführungsform deckt die Abdeckplane die Transportkiste
vollständig ab und schützt dadurch die Fertigteile vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit,
Sonneneinstrahlung, oder ähnlichem.
[0056] Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren
Rückbeziehung.
[0057] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Transportkiste mit einem Fertigteil in der kleinsten einstellbaren Größe
- Fig. 2
- eine Transportkiste mit einem Fertigteil in der größten einstellbaren Größe
- Fig. 3
- eine Transportkiste mit getrennter Darstellung der Segmente
- Fig. 4a-d
- eine Transportkiste in drei unterschiedlichen Größen aus einer Hinteransicht
- Fig. 5
- eine Transportkiste auf einem Chassis in ebener und gekippter Ansicht.
- Fig. 6a-b
- eine Transportkiste aus einer Seitenansicht und Schnittansicht
[0058] Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Transportkiste 2 aus der Draufsicht, wobei sich die
Transportkiste 2 jeweils in der Längenrichtung X und der Breitenrichtung Y erstreckt
und die parallelen Außenkannten 5 der Transportkiste 2 parallel zu der Breitenrichtung
Y angeordnet sind.
[0059] Aus der Draufsicht ist dabei vor allem die Position der Befestigungselemente 11 auf
der Ladefläche 4 ersichtlich, welche vorzugsweise an den beiden Enden der Transportkiste
2 bezüglich der Breitenrichtung Y angeordnet sind. Dadurch werden die Befestigungselemente
11 bei Bewegung des ersten Segmentes 2a und zweiten Segmentes 2b zueinander ebenfalls
zueinander bewegt.
[0060] Weiterhin ist die Anordnung der Aufhängelemente 12 ersichtlich, wobei jedes der beiden
Segmente 2a und 2b vorzugsweise jeweils zwei Aufhängelemente 12 aufweist. Die Transportkiste
2 kann demnach vorzugsweise über die vier Aufhängelemente 12 aufgehängt werden und
damit von einem Kran, oder ähnlichem Hebeelement angehoben werden.
[0061] Es ist denkbar, dass die Aufhängelemente 12 auch an zumindest einem der Befestigungselemente
11 befestigt sein können und diese damit sowohl als Befestigungselement 11 für das
Fertigteil 16, sowie als Aufhängelement 12 zum Anheben der Transportkiste 2 verwendbar
sind.
[0062] Weiterhin ist die Anordnung der Hydraulikpumpe 17 auf der Ladefläche ersichtlich,
welche vorzugsweise auf der Ladefläche 4 im Bereich des zweiten Segments 2b angeordnet
ist. Vorzugsweise sind ebenfalls die Bereiche der Hydraulikzylinder 7 mit sämtlichen
Hydraulikanschlüssen an dem zweiten Segments 2b befestigt.
[0063] Die Hydraulikzylinder 7 sind in ihrer Längsrichtung parallel zu den parallelen Außenkanten
5 der Transportkiste angeordnet, sodass bei Betätigung der Hydraulikzylinder Transportkiste
2 in der Breitenrichtung Y vergrößert, beziehungsweise verkleinert wird.
[0064] Bevorzugt sind alle Komponenten mit Hydraulikanschlüsse am gleichen Segment 2a oder
2b angeordnet, sodass keine Hydraulikleitungen bei Verschiebung der Segmente 2a und
2b zueinander entsprechend verlängert oder verkürzt werden müssen und dadurch keine
flexiblen Abschnitte der Hydraulikleitungen nötig sind.
[0065] Bei einer Größenverstellung der Transportkiste 2 in der Breitenrichtung Y, können
die beiden Segmente 2a und 2b in ihrer Bewegung zueinander durch die Sicherungselemente
8 arretiert werden. Dabei werden die Sicherungselemente 8 vorzugsweise zugleich durch
die Ladefläche 4 im Bereich des ersten Segmentes 2a und die Vierkantprofile 6b des
zweiten Segmentes 2b geschoben.
[0066] In den Figuren 2 und 3 sind die Löcher in der Ladefläche 4 des ersten Segmentes 2a
abgebildet, durch welche das Sicherungselement 8 hindurchgeführt wird und welche in
der Breitenrichtung Y nebeneinander angeordnet sind.
[0067] In Figur 3 sind die entsprechenden Löcher in den Vierkantprofilen 6b zu sehen, durch
welche die Sicherungselemente 8 ebenfalls hindurchgeführt werden. Vorzugsweise weißt
jedes Vierkantprofil 6b dabei nur ein Loch auf, wobei in der Ladefläche 4 eine Mehrzahl
an Löchern vorhanden ist.
[0068] In Figur 1 ist die Transportkiste 2 in ihrer minimal möglichen Erstreckungsgröße
dargestellt, wobei sich die beiden Segmente 2a und 2b in diesem Zustand zumindest
teilweise überschneiden und somit die Transportkiste 2 in der Breitenrichtung Y das
kleinstmögliche Ausmaß hat. Die Transportkiste 2 ist damit in der Breitenrichtung
Y auf das kleinstmögliche zu transportierende Fertigteil 16 angepasst, welches durch
die Befestigungselemente 11 in seiner Position arretiert ist. Die Transportkiste 2
ist nur in der Breitenrichtung Y auf das Fertigteil 16 anpassbar und somit liegt in
der Längsrichtung X das Formteil 16 nicht an den Außenkanten 5 der Transportkiste
an.
[0069] In Figur 2 ist die Transportkiste 2 in ihrer maximal möglichen Erstreckungsgröße
dargestellt, wobei sich die Segmente 2a und 2b in diesem Zustand vorzugsweise nicht,
oder nur minimal überschneiden und in der Breitenrichtung Y direkt nebeneinander angeordnet
sind. Eine minimale Überschneidung der Segmente 2a und 2b ist denkbar um die Kiste
abzudichten und das Fertigteil 16 vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Transportkiste
2 ist damit in der Breitenrichtung Y auf das größtmögliche zu transportierende Fertigteil
16 angepasst, welches durch die Befestigungselemente 11 in seiner Position arretiert
ist. Im Gegenteil zu Figur 2 füllt das Fertigteil 16 in Figur 3 die Transportkiste
2 sowohl in der Breitenrichtung Y, als auch in der Längsrichtung X vollständig aus.
[0070] Die Figuren 1 und 2 zeigen den Wickelmechanismus 10 mit welchem die Abdeckplane der
Transportkiste 2 entlang der Breitenrichtung Y auf die jeweilige Größe der Transportkiste
2 anpassbar ist. Ebenfalls sind die Spannelemente 18 abgebildet mit welchen die Abdeckplane
9 nach Einstellen der Größe über die Kiste gespannt wird.
[0071] In den Figuren 4a bis 4c und 5 ist die Transportkiste 2 aus deiner Heckansicht dargestellt.
In den Figuren 4a bis 4c ist die Transportkiste 2 in unterschiedlichen Zuständen dargestellt,
wobei in Figur 4a die Transportkiste 2 in die Beiden Segmente 2a und 2b unterteilt
ist, in Figur 4b die die Transportkiste 2 in ihrer maximal möglichen Erstreckungsgröße,
und in Figur 4c in ihrer minimalen Erstreckungsgröße dargestellt ist.
[0072] In Figur 4a sind die beiden Segmente 2a und 2b der Transportkiste 2 getrennt voneinander
dargestellt, wobei die Segmente 2a und 2b in der Breitenrichtung Y so nebeneinander
angeordnet sind, dass bei Bewegung zueinander die Vierkantprofile 6b in der Längsrichtung
X zwischen den Trägerprofilen 6a angeordnet sind und damit die Transportkiste 2 zusammengesetzbar
ist, wie es in den Figuren 4b und 4c dargestellt ist. Die Darstellung der Transportkiste
2 ist dabei analog zu der Darstellung in Figur 3, allerdings aus einer anderen Perspektive,
welche auf eine Ebene zeigt, welche aus der Höhenrichtung Z und Breitenrichtung Y
aufgespannt ist.
[0073] Figur 4a zeigt, dass das erste Segment 2a neben den Trägerprofilen 6a vorzugsweise
den Wickelmechanismus 10 und die Spannelemente 18 für die Abdeckplane 9 umfasst, sowie
zwei Aufhängelemente 12, von welchen perspektivisch bedingt nur eines sichtbar ist.
Das zweite Segment 2b umfasst neben den Vierkantprofilen 6b vorzugsweise auch die
Sicherungselemente 8, sowie die Hydraulischen Komponenten, welche die Hydraulikpumpe
17, sowie die Hydraulikzylinder 7 und entsprechende Hydraulikleitungen (nicht abgebildet)
umfassen und welche vorzugsweise auf der Ladefläche 4 angeordnet sind. Außerdem umfasst
das zweite Segment 2b vorzugsweise auch zwei Aufhängelemente 12, von welchen perspektivisch
bedingt ebenfalls nur eines sichtbar ist
[0074] Figur 4b zeigt, dass das Sicherungselement 8 zumindest teilweise entlang der Höhenrichtung
Z durch das Vierkantprofil 6b geführt ist. Vorzugsweise weist das Sicherungselement
8 eine Verdickung auf, sodass es nur teilweise in das Vierkantprofil (6b) eingeführt
werden kann und damit nicht vollständig durch dieses hindurch rutscht.
[0075] Figur 4b zeigt eine Transportkiste 2 analog zu dem Zustand der Transportkiste aus
Figur 2 aus der Heckansicht. Figur 4b zeigt damit den größtmöglichen Zustand der Transportkiste
2, in welchem diese Fertigteile 16 mit der maximal möglichen Größe laden kann. Die
Hydraulikzylinder 7 sind vorzugsweise an den Stellen an den Segmenten 2a und 2b befestigt,
an denen auch die Aufhängelemente 12 befestigt sind. Vorzugsweise sind die Hydraulikzylinder
7 für die Aufnahme eines größtmöglichen Fertigteils 16 in der Transportkiste 2 vollständig
ausgefahren. Dabei besitzen die Hydraulikzylinder 7 in der Breitenrichtung Y die größtmögliche
Erstreckung.
[0076] Figur 4c zeigt eine Transportkiste 2 analog zu dem Zustand der Transportkiste aus
Figur 1 aus der Heckansicht. Figur 4b zeigt damit den kleinstmöglichen Zustand der
Transportkiste 2, in welchem diese Fertigteile 16 mit der minimal möglichen Größe
laden kann. Vorzugsweise sind die Hydraulikzylinder 7 in diesem Zustand der Transportkiste
2 vollständig eingefahren und besitzen in der Breitenrichtung Y die kleinstmögliche
Erstreckung.
[0077] Figur 5 zeigt eine Transportkiste 2 aus einer Heckansicht, wobei die Transportkiste
2 einmal in einer horizontalen Ausrichtung und einmal bezüglich der Schwenkachse A
geschwenkt dargestellt ist. Die horizontale Ausrichtung, bei welcher die Ladefläche
4 parallel zur Breitenrichtung Y ausgerichtet ist, entspricht der Position der Transportkiste
2 in welcher diese vom Chassis 3 des Nutzfahrzeugs über die Aufhängelemente 12 abgehoben
werden kann.
[0078] Figur 5 zeigt neben der Transportkiste 2 auch das Chassis 3 eines Nutzfahrzeugs,
auf welchem die Transportkiste 2 angeordnet ist. Dabei ist zumindest ein Teil des
Chassis 3a bezüglich der Schwenkachse A schwenkbar angeordnet ist. Der schwenkbare
Teil des Chassis 3a ist über einen Hydraulikzylinder 7a und die Schwenkachse A mit
dem festen Teil des Chassis 3 verbunden, wobei beim Ausfahren des Hydraulikzylinders
7a dieser das schwenkbare Teil des Chassis 3a bezüglich der Schwenkachse A schwenkt.
Da die Transportkiste 2 vorzugsweise auf dem schwenkbaren Teil des Chassis 3a angeordnet
ist, wird diese bei Betätigung des Hydraulikzylinders 7a mitgeschwenkt.
[0079] Vorzugsweise schwenkt die Transportkiste 2 dabei in die Breitenrichtung Y (bevorzugt
in Fahrtrichtung zur rechten Seite) des Nutzfahrzeugs 1. Vorzugsweise entspricht der
geschwenkte Zustand der Transportkiste 2 einem Transportzustand, in welchem die Transportkiste
alleine, oder ein entsprechendes Fertigteil 16 beinhaltend transportiert wird.
[0080] Es ist denkbar, dass die Transportkiste 2 auf dem schwenkbaren Teil des Chassis 3a
aufgesteckt ist und die Transportkiste 2 durch eine Bewegung in die Breitenrichtung
Y vom Chassis 3, 3a abgeladen werden kann. Vorzugsweise ist dies auch mit einem Kran
oder ähnlichem Hebemechanismus möglich, welcher die Kiste an den Aufhängelementen
12 zumindest teilweise anheben kann.
[0081] Die Figuren 6a und 6b zeigen eine Transportkiste 2 in einer Seitenansicht, wobei
in Figur 6a eine Ansicht auf das Äußere der Transportkiste 2 und in Figur 6b eine
Schnittansicht aus derselben Perspektive dargestellt ist.
[0082] In Figur 6a ist insbesondere der Wickelmechanismus 10 der Abdeckplane 9, sowie die
Spannelemente 18 für die Abdeckplane 9 dargestellt. Der Wickelmechanismus 10 besteht
vorzugsweise aus einem, über die Längsrichtung X der Transportkiste ausgebildeten
Stab 19, welcher rotierbar und parallel zur Längsrichtung X an der Transportkiste
2 befestigt ist.
[0083] Vorzugsweise kann durch Rotation des Stabes 19 um seine eigene Rotationsachse, welche
parallel zur Längsrichtung verläuft, die Abdeckplane 9 aufgewickelt werden und somit
an die Größe der Transportkiste 2 angepasst werden.
[0084] Sobald die Abdeckplane 9 aufgewickelt ist kann sie mittels der Spannelemente 18 abgespannt
werden. Die Spannelemente 18 sind dabei vorzugsweise als Gurtspanner ausgeführt, wobei
diese einen Gurt spannen, welcher an der Abdeckplane 9 befestigt ist, wodurch ebenfalls
die Abdeckplane 9 gespannt wird. Vorzugsweise sind dabei mindestens drei Spannelemente
18 an der Transportkiste angebracht.
[0085] Figur 6b zeigt die Schnittansicht der Transportkiste, wobei die Anordnung der Vierkantprofile
6b zwischen den Trägerprofilen 6a am unteren Ende der Transportkiste 2 bezüglich der
Höhenrichtung Z zu erkennen ist. Vorzugsweise sind mehrere der Anordnungen von Trägerprofilen
6a und Vierkantprofilen 6b entlang der Längsrichtung X an der Transportkiste 2 angebracht,
wobei alle Trägerprofile 6a und Vierkantprofile 6b gemeinsam die Linearführung 6 ausmachen.
Vorzugsweise wird pro zusammengehörenden Trägerprofil 6a und Vierkantprofil 6b ein
Sicherungselement 8 durch die Ladefläche 4, die Trägerprofile 6a und die Vierkantprofile
6b geführt.
Bezugszeichenliste
[0086]
- 1
- Nutzfahrzeug
- 2
- Transportkiste
- 2a
- erstes Segment der Transportkiste
- 2b
- zweites Segment der Transportkiste
- 3
- Chassis vom Nutzfahrzeug
- 3a
- Schwenkbarer Teil vom Chassis
- 4
- Ladefläche
- 5
- Außenkanten
- 6
- Linearführung
- 6a
- Trägerprofile
- 6b
- Vierkantprofile
- 7
- Hydraulikzylinder
- 7a
- Hydraulikzylinder vom Chassis
- 8
- Sicherungselement
- 9
- Abdeckplane
- 10
- Wickelmechanismus
- 11
- Befestigungselemente
- 12
- Aufhängelement
- 16
- Fertigteile
- 17
- Hydraulikpumpe
- 18
- Spannelemente
- 19
- Stab von Wickelmechanismus
- X
- Längsrichtung
- Y
- Breitenrichtung
- Z
- Höhenrichtung
- A
- Schwenkachse bezüglich der die Transportkiste schwenkbar ist.
1. Transportkiste (2) für den Transport von Fertigteilen (16) und zur Anbringung auf
einem Chassis (3) eines Nutzfahrzeugs (1), wobei eine Ladefläche (4) der Transportkiste
(2) sich auf dem Chassis (3) in einer Längsrichtung X und einer Breitenrichtung Y
des Nutzfahrzeugs (1) erstreckt und die Transportkiste (2) zumindest zwei parallel
zueinander verlaufende Außenkanten (5) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Transportkiste (2) orthogonal zu den beiden parallelen Außenkannten (5) in mindestens
ein erstes Segment (2a) und ein zweites Segment (2b) unterteilt ist, wobei die beiden
Segmente (2a, 2b) über eine Linearführung (6) entlang der parallelen Außenkanten (5)
zueinander schiebbar sind und dadurch die Größe der Ladefläche (4) auf ein Fertigteil
(16) anpassbar ist.
2. Transportkiste (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Transportkiste (2) parallel zur Längsrichtung (X) und mittig in Bezug auf die
Breitenrichtung Y unterteilt ist, sodass die beiden Segmente (2a, 2b) gleich groß
sind.
3. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Segmente (2a, 2b) entlang der Breitenrichtung (Y) zueinander schiebbar sind, wobei
dadurch die Größe der Transportkiste (2) in der Breitenrichtung (Y) änderbar ist.
4. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Segmente (2a, 2b) über mindestens einen Hydraulikzylinder (7), welcher
parallel zu der Linearführung (6) angeordnet ist, miteinander verbunden sind.
5. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Linearführung (6) parallel zur Breitenrichtung (Y) verläuft, an dem ersten Segment
(2a) aus mindestens zwei in der Längsrichtung (X) nebeneinander liegenden Trägerprofilen
(6a) und an dem zweiten Segment (2b) aus mindestens zwei in der Längsrichtung (X)
nebeneinander liegenden Vierkantprofilen (6b) besteht.
6. Transportkiste (2) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Vierkantprofil (6b) bei Verschiebung der Segmente (2a, 2b) zueinander, zwischen
jeweils zwei parallel zueinander angeordneten Trägerprofilen (6a) verläuft.
7. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Segmente (2a, 2b) in ihrer Bewegung zueinander durch mindestens ein Sicherungselement
(8), welches entlang einer Höhenrichtung Z des Nutzfahrzeugs (1) durch zumindest die
Ladefläche (4) des ersten Segments (2a) und die Vierkantprofile (6b) des zweiten Segments
(2b) geführt ist, arretiert sind.
8. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fertigteile (16) als Hohlzylinder ausgebildet sind und mit ihrer kreisförmigen
Seite auf der Ladefläche (4) aufliegen.
9. Transportkiste (2) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Größe der Transportkiste (2) für Durchmesser der als Hohlzylinder ausgeformten
Fertigteile (16) zwischen 4000mm und 5300mm anpassbar ist.
10. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Ladefläche (4) Befestigungselemente (11) angeordnet sind, welche die Bewegungsfreiheit
zumindest eines Fertigteils (16) auf der Ladefläche (4) in der Breitenrichtung (Y)
und Längsrichtung (X) durch einklemmen des Fertigteils (16) einschränken und damit
als Ladungssicherung beim Transport dienen.
11. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Ladefläche (4) mindestens drei Aufhängelemente (12) angebracht sind, über
welches die Transportkiste (2) in die Höhenrichtung (Z) durch einen Kran, oder anderen
Hebemechanismus angehoben werden kann.
12. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Transportkiste (2) kippbar auf dem Chassis (3) angeordnet ist, sodass die Ladefläche
(4) bezüglich einer, parallel zur Längsrichtung (X) verlaufenden Schwenkachse (A),
schwenkbar ist.
13. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
während eines Transportes die Transportkiste (2) bezüglich der Schwenkachse (A) geschwenkt
ist und somit schräg zur Höhenrichtung (Z) und Breitenrichtung (Y) verläuft.
14. Abdeckplane (9) für eine Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckplane (9) in der Breitenrichtung Y an einem Ende der Transportkiste (2)
festgemacht ist und an dem gegenüberliegenden Ende über einen Wickelmechanismus (10)
aufgerollt ist, womit die Abdeckplane (9) an die Größe der Transportkiste (2) anpassbar
ist.
15. Abdeckplane (9) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckplane (9) die Transportkiste (2) vollständig abdeckt und dadurch die Fertigteile
(16) vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, oder ähnlichem schützt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Transportkiste (2) für den Transport von Fertigteilen (16) und zur Anbringung auf
einem Chassis (3) eines Nutzfahrzeugs (1) geeignet, wobei eine Ladefläche (4) der
Transportkiste (2) sich auf dem Chassis (3) in einer Längsrichtung (X) und einer Breitenrichtung
(Y) erstreckt, die Längsrichtung (X) sich parallel zur Fahrtrichtung des Nutzfahrzeugs
(1) erstreckt und die Transportkiste (2) zumindest zwei parallel zueinander verlaufende
Außenkanten (5) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Transportkiste (2) orthogonal zu den beiden parallelen Außenkannten (5) in mindestens
ein erstes Segment (2a) und ein zweites Segment (2b) unterteilt ist, wobei die beiden
Segmente (2a, 2b) über eine Linearführung (6) entlang der parallelen Außenkanten (5)
zueinander schiebbar sind und dadurch die Größe der Ladefläche (4) in der Breitenrichtung
(Y) auf ein Fertigteil (16) anpassbar ist.
2. Transportkiste (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Transportkiste (2) parallel zur Längsrichtung (X) und mittig in Bezug auf die
Breitenrichtung Y unterteilt ist, sodass die beiden Segmente (2a, 2b) gleich groß
sind.
3. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Segmente (2a, 2b) entlang der Breitenrichtung (Y) zueinander schiebbar sind.
4. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Segmente (2a, 2b) über mindestens einen Hydraulikzylinder (7), welcher
parallel zu der Linearführung (6) angeordnet ist, miteinander verbunden sind.
5. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Linearführung (6) parallel zur Breitenrichtung (Y) verläuft, an dem ersten Segment
(2a) aus mindestens zwei in der Längsrichtung (X) nebeneinander liegenden Trägerprofilen
(6a) und an dem zweiten Segment (2b) aus mindestens zwei in der Längsrichtung (X)
nebeneinander liegenden Vierkantprofilen (6b) besteht.
6. Transportkiste (2) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Vierkantprofil (6b) bei Verschiebung der Segmente (2a, 2b) zueinander, zwischen
jeweils zwei parallel zueinander angeordneten Trägerprofilen (6a) verläuft.
7. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Segmente (2a, 2b) in ihrer Bewegung zueinander durch mindestens ein Sicherungselement
(8), welches entlang einer Höhenrichtung Z des Nutzfahrzeugs (1) durch zumindest die
Ladefläche (4) des ersten Segments (2a) und die Vierkantprofile (6b) des zweiten Segments
(2b) geführt ist, arretiert sind.
8. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Fertigteile (16) als Hohlzylinder ausgebildet sind und mit ihrer kreisförmigen
Seite auf der Ladefläche (4) aufliegen.
9. Transportkiste (2) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Größe der Transportkiste (2) für Durchmesser der als Hohlzylinder ausgeformten
Fertigteile (16) zwischen 4000mm und 5300mm anpassbar ist.
10. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Ladefläche (4) Befestigungselemente (11) angeordnet sind, welche die Bewegungsfreiheit
zumindest eines Fertigteils (16) auf der Ladefläche (4) in der Breitenrichtung (Y)
und Längsrichtung (X) durch einklemmen des Fertigteils (16) einschränken und damit
als Ladungssicherung beim Transport dienen.
11. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Ladefläche (4) mindestens drei Aufhängelemente (12) angebracht sind, über
welches die Transportkiste (2) in die Höhenrichtung (Z) durch einen Kran, oder anderen
Hebemechanismus angehoben werden kann.
12. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Transportkiste (2) kippbar auf dem Chassis (3) angeordnet ist, sodass die Ladefläche
(4) bezüglich einer, parallel zur Längsrichtung (X) verlaufenden Schwenkachse (A),
schwenkbar ist.
13. Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
während eines Transportes die Transportkiste (2) bezüglich der Schwenkachse (A) geschwenkt
ist und somit schräg zur Höhenrichtung (Z) und Breitenrichtung (Y) verläuft.
14. Abdeckplane (9) für eine Transportkiste (2) nach mindestens einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckplane (9) in der Breitenrichtung Y an einem Ende der Transportkiste (2)
festgemacht ist und an dem gegenüberliegenden Ende über einen Wickelmechanismus (10)
aufgerollt ist, womit die Abdeckplane (9) an die Größe der Transportkiste (2) anpassbar
ist.
15. Abdeckplane (9) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckplane (9) die Transportkiste (2) vollständig abdeckt und dadurch die Fertigteile
(16) vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, oder ähnlichem schützt.