[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit einem Gehäuse, mit einer elektrischen Anschlusseinrichtung
und mit einem Leuchtmittelträger, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie ein Verfahren
zur Herstellung einer einen Leuchtmittelträger aufweisenden Leuchte und einen Leuchtmittelträger
geeignet für eine Leuchte.
[0002] Eine gattungsgemäße Leuchte kann das Ergebnis einer Umrüstung einer Leuchte von einem
Leuchtstoff-Leuchtmittel, insbesondere einer Leuchtstoffröhre, auf ein LED-Leuchtmittel
sein. Derartige Leuchten können den Vorteil haben, einerseits die mit einem LED-Leuchtmittel
verbundenen Effizienz zu erreichen und andererseits durch Weiternutzung von Elementen,
etwa des Gehäuses einer bereits zuvor bestehenden, insbesondere als Leuchte mit einem
Leuchtstoff-Leuchtmittel hergestellten, insbesondere an einem Bauelement, wie etwa
einer Decke oder Wand eines Gebäudes befestigten Leuchte, weniger aufwändig herstellbar
und montierbar zu sein, als eine gänzlich neue LED-Leuchte. Auch können Entsorgungskosten
eingespart werden. Beispielsweise ist eine gattungsgemäße Leuchte aus der
DE 20 2017 103 992 U1 bekannt.
[0003] Bei gattungsgemäßen Leuchten können mehrere Probleme auftreten. Sollen die vorhandenen
für ein Leuchtstoff-Leuchtmittel geeigneten Vorschaltgeräte (etwa VVG oder EVG) weitergenutzt
werden, stellen diese unter Umständen eine mögliche Fehlerquelle dar, verhindern je
nach Art des für ein Leuchtstoff-Leuchtmittel geeigneten Vorschaltgerätes und des
LED-Leuchtmittels eine erfolgreiche Umrüstung bzw. führen zu Effizienzverlusten.
[0004] Wenn die für ein Leuchtstoff-Leuchtmittel geeigneten Vorschaltgeräte nicht weitergenutzt
werden sollen, ist das Verfahren zur Herstellung einer gattungsgemäßen Leuchte oft
aufwendig, da meist eine umfangreiche Änderung der elektrischen Versorgungsleitungen
erforderlich ist.
[0005] Zudem können sich Nachteile bei der elektrischen Absicherung und der Lichtverteilung
ergeben, sowie hinsichtlich des Aufwands, der erforderlich ist, ein defektes LED-Leuchtmittel
durch ein neues zu ersetzen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte mit einem
Gehäuse, mit einer elektrischen Anschlusseinrichtung und mit einem Leuchtmittelträger
bereitzustellen, die die beschriebenen Nachteile gattungsgemäßer Leuchten zumindest
teilweise behebt.
[0007] Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
einer Leuchte bereitzustellen, das die Nachteile gattungsgemäßer Verfahren zumindest
teilweise behebt.
[0008] Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Leuchtmittelträger
geeignet für eine Leuchte bzw. zur Herstellung einer Leuchte bereitzustellen.
[0009] Als eine Lösung einer der genannten der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben schlägt
die Erfindung eine Leuchte mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 vor.
[0010] Die erfindungsgemäße Leuchte umfasst ein Gehäuse mit einer elektrischen Anschlusseinrichtung.
Die erfindungsgemäße Leuchte umfasst zudem einen Leuchtmittelträger, der bevorzugt
an dem Gehäuse angeordnet, insbesondere befestigt, insbesondere unmittelbar befestigt
ist. Der Leuchtmittelträger umfasst einen langgestreckten Tragkörper. Der Leuchtmittelträger
umfasst auch eine elektrische Anschlussvorrichtung, mittels der er an die elektrische
Anschlusseinrichtung der Leuchte angeschlossen ist.
[0011] Die Anschlussvorrichtung des Leuchtmittelträgers und die Anschlusseinrichtung der
Leuchte, die bevorzugt unabhängig von dem Leuchtmittelträger an dem Gehäuse fixiert
ist, sind zueinander korrespondierend ausgebildet, so dass durch das Zusammenwirken
von Anschlusseinrichtung und Anschlussvorrichtung der Leuchtmittelträger an ein Versorgungsnetz
angeschlossen ist. Allgemein bevorzugt kann die Anschlusseinrichtung Versorgungsleitungen,
eine Steckeinrichtung und/oder eine Anschlussklemmeneinheit umfassen. Entsprechend
kann die Anschlussvorrichtung Versorgungsleitungen, eine Steckvorrichtung und/oder
eine Anschlussklemmeneinheit umfassen. In einer Ausführungsform umfasst die Anschlusseinrichtung
eine Steckeinrichtung und umfasst die Anschlussvorrichtung eine zu der Steckeinrichtung
komplementäre Steckvorrichtung. Besonders bevorzugt umfasst die Anschlusseinrichtung
Versorgungsleitungen, insbesondere mit einem Versorgungsnetz, wie beispielsweise Gebäudeleitungen,
verbundene Versorgungsleitungen, die an eine Anschlussklemmeneinheit der Anschlussvorrichtung
angeschlossen sind oder umfasst die Anschlussvorrichtung Versorgungsleitungen, die
an eine Anschlussklemmeneinheit der Anschlusseinrichtung angeschlossen sind. Dabei
ist auf den bestimmungsgemäßen Betriebszustand der Leuchte abgestellt. An dem langgestreckten
Tragkörper sind zwei in Längsrichtung gegenüberliegende Halterungen vorgesehen. Somit
weisen die Halterungen in Längsrichtung zueinander weisende Seiten auf, zwischen denen
ein Aufnahmebereich zur Aufnahme eines LED-Leuchtmittels, insbesondere einer LED-Retrofit-Leuchtröhre,
in Längsrichtung zwischen den Halterungen ausgebildet ist. Mindestens eine Halterung
weist eine Fassung mit einem elektrischen Kontakt oder mit elektrischen Kontakten
für ein LED-Leuchtmittel auf.
[0012] Die Leuchte kann das Ergebnis einer Umrüstung einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte
von einem Leuchtstoff-Leuchtmittel auf ein LED-Leuchtmittel sein.
[0013] Die erfindungsgemäße Leuchte weist mehrere Vorteile auf. Durch die mindestens eine
Fassung ist es komfortabel möglich, ein defektes LED-Leuchtmittel durch ein neues
zu ersetzen. Zudem kann hierbei auf die gut am Markt verfügbaren, mit Fassungen zusammenwirkenden
LED-Leuchtmittel zurückgegriffen werden. Die erfindungsgemäße Leuchte ermöglicht es
zudem, bei einer Umrüstung einer Leuchte von einem Leuchtstoff-Leuchtmittel auf ein
LED-Leuchtmittel etwaige vorhandene, für ein Leuchtstoff-Leuchtmittel geeignete Vorschaltgeräte
ohne eine umfangreiche Änderung der elektrischen Versorgungsleitungen nicht weiter
zu nutzen und vermeidet daher die bei einer Umrüstung mit diesen Vorschaltgeräten
oft verbundenen Fehlerquellen und Effizienzverluste. Die elektrische Anschlussvorrichtung
des Leuchtmittelträgers ermöglicht bei einer Umrüstung zudem die Vermeidung bzw. Reduzierung
der an dem bestimmungsgemäßen Nutzungsort der Leuchte und oft über Kopf vorzunehmenden
Änderung der elektrischen Versorgungsleitungen. Beispielsweise kann zur Realisierung
der erfindungsgemäßen Leuchte auf Basis einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte in
einem ersten Schritt das Leuchtstoff-Leuchtmittel und die Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen
entfernt und das Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät von der Anschlusseinrichtung
getrennt werden und in einem zweiten Schritt der Leuchtmittelträger an dem Gehäuse
befestigt werden und mit seiner Anschlussvorrichtung an die Anschlusseinrichtung angeschlossen
werden.
[0014] Bevorzugt weist das Gehäuse eine Basisplatte auf, die vorzugsweise dazu vorgesehen
ist, an einem Bauelement, insbesondere der Decke oder der Wand eines Raums befestigt
zu sein oder zu werden. Das Gehäuse ist bevorzugt kastenförmig ausgebildet. Besonders
bevorzugt ist die Basisplatte rechteckig und die längere ihrer Seiten definiert weiter
bevorzugt die Länge des Gehäuses. Vorzugsweise sind an den Seiten der Basisplatte
Seitenwände vorgesehen und auf der der Basisplatte gegenüberliegenden Seite eine Öffnung.
[0015] In der bevorzugten Ausführungsform ist der Leuchtmittelträger ein von dem Gehäuse
der Leuchte separates Bauteil. Der Leuchtmittelträger ist bevorzugt an dem Gehäuse
und weiter bevorzugt in dem Gehäuse angeordnet. Bevorzugt ist der Leuchtmittelträger
dazu ausgebildet, unabhängig von einem Vorschaltgerät, insbesondere einem für ein
Leuchtstoff-Leuchtmittel geeigneten Vorschaltgerät, verwendet zu werden.
[0016] Bevorzugt sind die zwei gegenüberliegenden Halterungen so ausgebildet, dass sie dazu
geeignet sind, ein Leuchtstoff-Leuchtmittel zu halten.
[0017] Auf diese Weise kann bei dem LED-Leuchtmittel auf ein besonders gut am Markt verfügbares
sogenanntes LED-Retrofit-Leuchtmittel zurückgegriffen werden. Mit dem Begriff LED-Retrofit-Leuchtmittel
wird im Rahmen dieser Druckschrift insbesondere ein Leuchtmittel bezeichnet, das -
etwa hinsichtlich Form und/oder Größe und/oder elektrischer Eigenschaften - so ausgebildet
ist, dass es dazu geeignet ist, Leuchtstoff-Leuchtmittel, etwa eine Leuchtstoffröhre,
zu ersetzen. Bevorzugt ist das LED-Retrofit-Leuchtmittel dazu geeignet, mit bestehenden,
zu dem Leuchtstoff-Leuchtmittel komplementären Fassungen genutzt zu werden. Bevorzugt
ist es als LED-Retrofit-Leuchtröhre ausgebildet, insbesondere als Standard T5 oder
Standard T8 LED-Retrofit-Leuchtmittel ausgebildet, das üblicherweise zu einer G5 oder
G8-Fassung kompatible Stiftkontakte an seinen beiden Längsenden aufweist. Es hat sich
gezeigt, dass derartige LED-Retrofit-Leuchtmittel aufgrund ihrer guten Marktverfügbarkeit
auch unabhängig von einer Weiternutzung bestehender Fassungen große Vorteile aufweisen.
[0018] Bevorzugt ist die elektrische Anschlusseinrichtung bzw. die elektrische Anschlussvorrichtung
zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mittels einem Werkzeug eingerichtet.
Auf diese Weise ist ein einfacher und dennoch zuverlässiger Aufbau möglich.
[0019] Die Fassung kann beispielsweise genau einen elektrischen Kontakt oder genau zwei
elektrische Kontakte für ein LED-Leuchtmittel aufweisen.
[0020] Bevorzugt weist jede der zwei gegenüberliegende Halterungen jeweils eine Fassung
auf. Da LED-Leuchtmittel, insbesondere röhrenförmige LED-Retrofit-Leuchtmittel (LED-Retrofit-Leuchtröhre),
ihre elektrische Energieversorgung oft nur von einem ihrer Enden beziehen, kann es
ausreichen, wenn eine einzige Halterung eine Fassung mit einem elektrischen Kontakt
oder mit elektrischen Kontakten für ein LED-Leuchtmittel aufweist. Auch für derartige
LED-Leuchtmittel kann es jedoch von Vorteil sein, wenn, wie bevorzugt, beide Halterungen
eine Fassung mit einem elektrischen Kontakt oder mit elektrischen Kontakten für ein
LED-Leuchtmittel aufweisen, da es dann unerheblich sein kann, wie herum das LED-Leuchtmittel
eingesetzt ist.
[0021] Die mindesten eine Fassung ist bevorzugt so eingerichtet, dass sie eine lösbare mechanische
und elektrische Verbindung eines LED-Leuchtmittels mit der Fassung ermöglicht, vorzugsweise
durch eindimensionales Einführen des Leuchtmittels und anschließendes axiales Drehen
- bevorzugt in eine beliebige Richtung - des Leuchtmittels. Die mindesten eine Fassung
kann eine drehbare Scheibe umfassen, die geschlitzt sein kann.
[0022] Bevorzugt ist die mindestens eine Fassung so ausgebildet, dass sie eine lösbare mechanische
und elektrische Verbindung eines Leuchtstoff-Leuchtmittels mit der Fassung ermöglicht.
[0023] Die mindestens eine Fassung ist bevorzugt genormt.
[0024] Bevorzugt weist der Leuchtmittelträger genau zwei Fassungen für genau ein Leuchtmittel
auf.
[0025] Die mindestens eine Fassung ist bevorzugt so ausgeführt und/oder angeordnet und/oder
mit elektrischer Energie versorgt, dass sie für Standard LED-Retrofit-Leuchtmittel,
etwa Standard T5 und/oder T8 LED-Retrofit-Leuchtmittel geeignet ist.
[0026] In einer Ausführungsform umfasst die mindestens eine Fassung eine G5 Fassung. Bevorzugt
beträgt der Abstand der Halterungen bzw. der Fassungen zueinander insbesondere in
dieser Ausführungsform etwa 288 mm, 549 mm, 849 mm, 1149 mm, oder 1449 mm. Hierdurch
kann die Leuchte das Ergebnis einer Umrüstung einer weit verbreiteten, auf ein Leuchtstoff-Leuchtmittel
vom Typ T5 insbesondere mit einer Leistung von 8 W, 14 W, 24 W, 21 W, 39 W, 25 W,
28 W, 50 W, 54 W, 32 W, 35 W, 49 W, 73 W oder 80 W ausgelegten Leuchte sein, bzw.
auf am Markt besonders gut zugängliche LED-Retrofit-Leuchtmittel zum Ersatz dieser
Leuchtstoff-Leuchtmittel zurückgegriffen werden. Der Abstand der Halterungen bzw.
der Fassungen zueinander kann auch 136 mm, 212 mm oder 517 mm betragen.
[0027] In einer anderen Ausführungsform umfasst die mindestens eine Fassung eine G13 Fassung.
Bevorzugt beträgt der Abstand der Halterungen bzw. der Fassungen zueinander insbesondere
in dieser Ausführungsform etwa 330 mm, 470 mm, 361 mm, 438 mm, 520 mm, 590 mm, 970
mm, 691 mm, 742 mm, 818 mm, 895 mm, 1200 mm, 970 mm, 1047 mm, 1500 mm oder 1764 mm.
Hierdurch kann die Leuchte das Ergebnis einer Umrüstung einer weit verbreiteten, auf
ein Leuchtstoff-Leuchtmittel vom Typ T8 insbesondere mit einer Leistungen von 10 W,
14 W, 15 W, 16 W, 18 W, 23 W, 25 W, 30 W, 36 W, 38 W, 58 W oder 70 W ausgelegten Leuchte
sein bzw. auf am Markt besonders gut zugängliche LED-Retrofit-Leuchtmittel zum Ersatz
dieser Leuchtstoff-Leuchtmittel zurückgegriffen werden.
[0028] Die Leuchte kann auch das Ergebnis einer Umrüstung einer auf ein Leuchtstoff-Leuchtmittel
vom Typ T2, T4, T9, T10 oder T12 ausgelegten Leuchte sein.
[0029] Die mindestens eine Fassung kann auch eine W4.3 oder W4.3X8.5d oder WP4.5X8.5d oder
G10q oder 2G13-41 oder 2G13-56 oder 2G13-92 oder 2G13-152 oder 2GX13 oder G10q Fassung
umfassen.
[0030] Wenn die elektrische Anschlusseinrichtung an dem Gehäuse und weiter bevorzugt zumindest
teilweise in dem Gehäuse angeordnet ist, dann kann sich ein ansprechendes optisches
Erscheinungsbild der Leuchte ergeben.
[0031] Die Versorgungsleitungen der Anschlusseinrichtung und der Anschlussvorrichtung umfassen
bevorzugt Phase und Nullleiter und weiter bevorzugt Schutzleiter.
[0032] Die Länge des langgestreckten Tragkörpers entlang der Längsrichtung ist bevorzugt
größer als das Doppelte oder Dreifache oder Zehnfache oder 30-fache des größeren seiner
Breite oder Höhe. Die Länge des langgestreckten Tragkörpers ist bevorzugt größer als
die halbe Länge oder ¾ der Länge des Gehäuses der Leuchte.
[0033] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst die Leuchte ein LED-Leuchtmittel.
Das LED-Leuchtmittel ist bevorzugt röhrenförmig. Es weist bevorzugt einen Abstrahlwinkel
in einem Bereich zwischen 200 Grad und 100 Grad auf. Der Abstrahlwinkel kann etwa
180 Grad oder etwa 160 Grad oder etwa 120 Grad betragen. Bevorzugt ist das LED-Leuchtmittel
als LED-Retrofit-Leuchtmittel ausgebildet. Das LED-Leuchtmittel weist bevorzugt Stiftkontakte
auf, insbesondere an seinen beiden Längsenden jeweils Stiftkontakte. Die mindestens
eine Fassung ist vorzugsweise komplementär zu den Stiftkontakten ausgebildet.
[0034] Bevorzugt sind beide Halterungen komplementär zu den Stiftkontakten ausgebildet.
[0035] Bevorzugt weist das Leuchtmittel eine integrierte Überstromschutzeinrichtung auf,
die weiter bevorzugt als Schmelzsicherung ausgebildet ist.
[0036] Bevorzugt umfasst die Leuchte einen Reflektor. Der Reflektor kann an dem Gehäuse
angeordnet sein. Er kann ein von dem Gehäuse und/oder dem Leuchtmittelträger separates
Bauteil sein. Bevorzugt erstreckt sich der Reflektor, insbesondere rinnenförmig, über
zumindest 80 %, insbesondere zumindest 90 % der gesamten Länge des langgestreckten
Tragkörpers. Der langgestreckte Tragkörper ist bevorzugt in dem Reflektor angeordnet.
[0037] Bevorzugt umfasst die Leuchte ein Entblendungsraster, das dazu dient, ein direktes
Blenden zu vermeiden, wenn ein Betrachter direkt auf die Leuchte blickt. Bevorzugt
ist das Entblendungsraster ein für ein Leuchtstoff-Leuchtmittel geeignetes Entblendungsraster.
[0038] Bevorzugt ist in der Ausführungsform, in der Leuchte das Ergebnis einer Umrüstung
einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte von einem Leuchtstoff-Leuchtmittel auf ein
LED-Leuchtmittel ist, das Gehäuse und/oder die Anschlusseinrichtung und/oder der Reflektor
und/oder das Entblendungsraster unverändert aus der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte
übernommen.
[0039] In der bevorzugten Ausführungsform weist die Leuchte eine außerhalb des Leuchtmittels
angeordnete Überstromschutzeinrichtung auf. Diese außerhalb des Leuchtmittels angeordnete
Überstromschutzeinrichtung umfasst bevorzugt eine Schmelzsicherung. Hierdurch können
Nachteile bei der elektrischen Absicherung vermieden werden, etwa indem, wie bevorzugt,
die außerhalb des Leuchtmittels angeordnete Überstromschutzeinrichtung separat von
dem Leuchtmittel auswechselbar ist. Die außerhalb des Leuchtmittels angeordnete Überstromschutzeinrichtung
ist bevorzugt als Feinsicherung ausgeführt. Die außerhalb des Leuchtmittels angeordnete
Überstromschutzeinrichtung ist bevorzugt an dem Leuchtmittelträger angeordnet, insbesondere
von diesem umfasst.
[0040] Bevorzugt weist die Leuchte eine doppelte Absicherung auf.
[0041] Bevorzugt ist die außerhalb des Leuchtmittels angeordnete Überstromschutzeinrichtung
zusätzlich zu der in das Leuchtmittel integrierten Überstromschutzeinrichtung vorgesehen.
Hierdurch ist eine besonders hohe Betriebssicherheit der Leuchte erzielbar.
[0042] In der bevorzugten Ausführungsform ist eine Baugruppe vorgesehen, aufweisend den
Leuchtmittelträger und das LED-Leuchtmittel.
[0043] Die Leuchte umfasst bevorzugt ein Betriebsgerät, zum Konvertieren der an der Anschlussvorrichtung
anliegenden elektrischen Versorgung in eine zum Betreiben der Lichtquellen des LED-Leuchtmittels
geeigneten elektrischen Versorgung. Bevorzugt ist dieses Betriebsgerät ausschließlich
an der Baugruppe, aufweisend den Leuchtmittelträger und das LED-Leuchtmittel und insbesondere
ausschließlich in dem LED-Leuchtmittel vorgesehen.
[0044] Besonders bevorzugt weist der langgestreckte Tragkörper einen Bereich mit einem U-förmigen
Querschnitt auf. Der langgestreckte Tragkörper kann gänzlich U-förmig sein. Die Halterungen
sind bevorzugt auf der der Öffnung des U-förmigen Querschnitts gegenüberliegenden
Seite des langgestreckten Tragkörpers angeordnet. Hierdurch kann ein ansprechendes
optisches Erscheinungsbild erzielt werden, indem Bauteile, etwa Versorgungsleitungen,
in dem Bereich mit U-förmigem Querschnitt versteckt sein können. Der langgestreckte
Tragkörper kann Aluminium umfassen oder hieraus gebildet sein. Bevorzugt ist die den
Halterungen zugewandte Oberfläche des langgestreckten Tragkörpers reflektierend ausgebildet.
Der langgestreckte Tragkörper kann Halterungsmontageaussparungen und eine Bohrung
für Versorgungsleitungen aufweisen. Bevorzugt ist die Leuchte - und insbesondere der
Bereich des Leuchtmittelträgers mit U-förmigem Querschnitt - so ausgebildet, dass
die Halterungen einen auf die optischen Eigenschaften, etwa den Abstrahlwinkel des
LED-Leuchtmittels abgestimmten Abstand zu dem Gehäuse und/oder zu dem Reflektor und/oder
zu dem Entblendungsraster aufweisen. Der U-förmige Querschnitt kann eine in Richtung
seiner Schenkel verlaufende Höhe aufweisen, die in einem Bereich von 5 mm bis 40 mm
oder von 10 mm bis 30 mm liegt und die etwa 20 mm betragen kann. Der U-förmige Querschnitt
kann eine quer zur Richtung seiner Schenkel verlaufende Breite aufweisen, die in einem
Bereich von 5 mm bis 50 mm oder von 15 mm bis 45 mm oder von 25 mm bis 40 mm liegt
und die etwa 35 mm betragen kann. Die Richtung der Schenkel ist eine auf der Längsrichtung
senkrecht stehende Vertikale, die Richtung quer dazu ist eine auf der Längsrichtung
und der Querrichtung senkrecht stehende Transversale. Längsrichtung, Vertikale und
Transversale sind ganz allgemein aufeinander senkrecht stehende Raumrichtungen. Ganz
allgemein bevorzugt ist der Leuchtmittelträger vertikal zwischen Basisplatte des Gehäuses
und Entblendungsraster angeordnet und dergestalt ausgebildet, dass er das LED-Leuchtmittel
mit einem vertikalen Abstand von 10 mm bis 70 mm, insbesondere 15 mm bis 50 mm, zur
Basisplatte hält, wobei insbesondere vertikal zwischen LED-Leuchtmittel und Basisplatte
ein Luftspalt vorgesehen ist, der sich über mindestens 80 %, insbesondere mindestens
90 % der Länge des Leuchtmittels (d. h. entlang der Längsrichtung) hinweg mit einer
vertikalen Höhe von mindestens 3 mm, insbesondere mindestens 5 mm erstreckt.
[0045] Bevorzugt weist die Leuchte eine Befestigungsvorrichtung zur mechanischen Befestigung
des Leuchtmittelträgers an dem Gehäuse auf. Die Befestigungsvorrichtung kann an dem
Leuchtmittelträger und/oder dem Gehäuse angeordnet sein. Bevorzugt ist die Befestigungsvorrichtung
Von dem Leuchtmittelträger umfasst. Bevorzugt ist die Befestigungsvorrichtung an dem
Tragkörper positionsfest fixiert, insbesondere dauerhaft positionsfest fixiert, beispielsweise
mittels einer Schraube, einer Verrastung und/oder einer Verklebung.
[0046] Bevorzugt ist die Befestigungsvorrichtung so ausgestaltet, dass sie den Tragkörper
derart an dem Gehäuse befestigt, dass dieser in seinem Bereich mit U-förmigem Querschnitt,
vorzugsweise mit den freien Enden der Schenkel dieses U-förmigen Bereichs, zumindest
nahezu an dem Gehäuse anliegt.
[0047] Die Befestigungsvorrichtung umfasst bevorzugt eine Schnellbefestigungsvorrichtung.
Hierdurch kann der Herstellungsaufwand der Leuchte und insbesondere der an dem bestimmungsgemäßen
Nutzungsort der Leuchte erforderliche Herstellungsaufwand, der oft über Kopf zu erfolgen
hat, weiter reduziert werden. Mit dem Begriff Schnellbefestigungsvorrichtung wird
im Rahmen dieser Druckschrift insbesondere eine Befestigungsvorrichtung bezeichnet,
die eine mechanische Anbringung des Leuchtmittelträgers an dem Gehäuse werkzeuglos
und/oder mit nur einer Hand erlaubt.
[0048] Die Leuchte, bevorzugt das Gehäuse, insbesondere zumindest die Basisplatte umfasst
vorzugsweise ferromagnetisches Material. Bevorzugt umfasst die Basisplatte, insbesondere
das Gehäuse, Blech, vorzugsweise Stahlblech, oder ist hieraus gebildet. Hierdurch
ist eine Voraussetzung für eine besonders geeignete Befestigungsvorrichtung geschaffen.
[0049] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Befestigungsvorrichtung dazu ausgebildet,
die Befestigung des Leuchtmittelträgers an dem Gehäuse mit einer eindimensionalen
Bewegung, insbesondere vertikalen Bewegung, zu ermöglichen. Bevorzugt ist hierzu die
Befestigungsvorrichtung in dem Leuchtmittelträger integriert und korrespondierend
zum Gehäuse ausgebildet. Bevorzugt ist die Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung,
insbesondere durch eine in inverse Richtung verlaufende eindimensionale Bewegung lösbar
ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Befestigungsvorrichtung mindestens einen Magnet.
[0050] Der Magnet umfasst bevorzugt einen Neodym Magnet.
[0051] Bevorzugt liegt die Haltekraft des Magnets im Zusammenwirken mit dem ferromagnetischen
Material der Leuchte in einem Bereich von 10 bis 300 N oder von 50 bis 250 N oder
von 75 bis 225 N oder von 125 bis 175 N und beträgt besonders bevorzugt etwa 150 N.
Hierdurch kann einerseits ein sicherer Halt des Leuchtmittelträgers erzielt werden
und andererseits eine komfortable Korrektur der Position des Leuchtmittelträgers möglich
bleiben.
[0052] Der Magnet kann scheibenförmig sein. Seine in Richtung der Breite des U-förmigen
Querschnitts verlaufende Erstreckung ist bevorzugt kleiner als diese Breite. Der Magnet
ist bevorzugt auf der den Halterungen abgewandten Seite des Leuchtmittelträgers angeordnet
und weiter bevorzugt bei betriebsbereiter Leuchte nicht sichtbar. Bevorzugt liegt
der Magnet mit einer Fläche von über 20 mm
2, insbesondere zwischen 30 mm
2 und 9 cm
2, an dem Gehäuse an und ist positionsfest mechanisch an dem Leuchtmittelträger fixiert,
während er an dem Gehäuse nur über Magnetkraft gehalten ist.
[0053] Bevorzugt ist der Magnet mittels einer Magnetbefestigungsschraube an dem Tragkörper
befestigt. Bevorzugt ist der Schutzleiter mittels der Magnetbefestigungsschraube mit
dem langgestreckten Tragkörper und/oder dem Magnet elektrisch verbunden.
[0054] Vorzugsweise durchgreift die Magnetschraube den langgestreckten Tragkörper in dessen
Bereich mit einem U-förmigen Querschnitt und weiter bevorzugt in einem Bereich, der
die Schenkel des U-förmigen Querschnitts verbindet. Bevorzugt verläuft die Magnetbefestigungsschraube
parallel zu den Schenkeln des U-förmigen Querschnitts. Bevorzugt umfasst die Befestigungsvorrichtung
zwei Magnete, vorzugsweise genau zwei. Der Magnet kann mit der Magnetbefestigungsschraube
verschraubt und/oder verklebt sein.
[0055] Die Befestigungsvorrichtung kann anstelle oder zusätzlich zu dem mindestens einen
Magnet eine Verrastung umfassen.
[0056] Bevorzugt ist die elektrische Anschlussvorrichtung zum Anschließen an eine 230 V-Spannung
geeignet.
[0057] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Leuchte. Bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren werden bei einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte umfassend
ein Gehäuse, eine elektrischen Anschlusseinrichtung, Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen
geeignet für Leuchtstoff-Leuchtmittel und ein Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät
das an der elektrischen Anschlusseinrichtung angeschlossen oder anschließbar ist,
die Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen entfernt.
[0058] Zudem, insbesondere anschließend, wird ein Leuchtmittelträger, umfassend einen langgestreckten
Tragkörper, eine elektrische Anschlussvorrichtung und zwei gegenüberliegende Halterungen
an dem Gehäuse mittels einer Befestigungsvorrichtung mechanisch befestigt und mittels
der elektrischen Anschlussvorrichtung an die elektrische Anschlusseinrichtung unabhängig
von dem Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät angeschlossen. Bevorzugt wird die
Verbindung der elektrischen Anschlusseinrichtung zu dem Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät
getrennt, vorzugsweise derart, dass das Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät dauerhaft
stromlos ist. Etwaige Versorgungsleitungen an dem Eingang und/oder dem Ausgang des
Leuchtmittel-Vorschaltgeräts können in der Leuchte verbleiben.
[0059] Mindestens eine Halterung weist eine Fassung mit einem elektrischen Kontakt oder
mit elektrischen Kontakten für ein LED-Leuchtmittel auf.
[0060] Bevorzugt werden etwaige in der Leuchtstoff-Leuchtmittel umfassenden Leuchte vorhandene
Vorschaltgeräte und/oder Starter bei dem Anschließen des Leuchtmittelträgers an die
elektrische Anschlusseinrichtung nicht mit angeschlossen. Wie bereits ausgeführt,
kann hierdurch ein Effizienzverlust und eine mögliche Fehlerquelle vermieden werden.
[0061] Bevorzugt werden etwaige in der Leuchtstoff-Leuchtmittel umfassenden Leuchte vorhandene
Vorschaltgeräte und/oder Starter nicht entfernt, so dass sie an dem Gehäuse fixiert
verbleiben. Auf diese Weise kann das Herstellungsverfahren beschleunigt werden und
es können Entsorgungskosten eingespart werden.
[0062] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird ein LED-Leuchtmittel in
die Halterungen eingesetzt.
[0063] Bevorzugt umfasst das Leuchtmittel ein LED-Retrofit-Leuchtmittel.
[0064] Bevorzugt ist die mindestens eine Fassung des Leuchtmittelträgers gleichartig zu
den entfernten Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen. Bevorzugt ist die mindestens eine
Fassung des Leuchtmittelträgers geeignet zum Halten eines Leuchtstoff-Leuchtmittels,
vorzugsweise des gleichen Leuchtstoff-Leuchtmittels für das die Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen,
die entfernt werden, geeignet sind. Bevorzugt stimmt die Form und Größe der mindestens
einen Fassung des Leuchtmittelträgers zumindest in etwa mit der Form und Größe der
Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen, die entfernt werden, überein. Bevorzugt stimmt
der Abstand der Halterungen des Leuchtmittelträgers zueinander mit dem Abstand der
Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen zueinander, die entfernt werden, überein. Hierdurch
kann ein auf am Markt besonders gut zugängliches LED-Retrofit-Leuchtmittel in die
Halterungen eingesetzt werden.
[0065] In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens umfasst die Leuchte einen Reflektor
und/oder ein Entblendungsraster. Bevorzugt verbleibt der Reflektor und/oder das Entblendungsraster
an der Leuchte. Auch hierdurch kann das Verfahren zur Herstellung der Leuchte beschleunigt
werden und/oder Entsorgungskosten eingespart werden. Wenn der Reflektor und/oder das
Entblendungsraster von dem LED-Leuchtmittel direkt anstrahlbar ist, dann kann der
Reflektor und/oder das Entblendungsraster weiterhin zur Verbesserung der optischen
Eigenschaften der Leuchte dienen. Bevorzugt wird der Reflektor und/oder das Entblendungsraster
vor dem Befestigen des Leuchtmittelträgers an dem Gehäuse und insbesondere auch vor
dem Entfernen der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen demontiert und anschließend,
d. h. nach erfolgter Befestigung und erfolgtem Anschließen des Leuchtmittelträgers
an die Anschlusseinrichtung, wieder montiert.
[0066] In der bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens ist der Abstand der mindestens
einen Fassung des Leuchtmittelträgers zu dem Gehäuse - insbesondere zu einer Basisplatte
des Gehäuses - nach dem mechanischen Befestigen des Leuchtmittelträgers an dem Gehäuse
größer als der Abstand der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen, die entfernt wurden,
zu dem Gehäuse - insbesondere zu einer Basisplatte des Gehäuses - vor ihrer Entfernung.
Dabei ist auf die vertikale Höhe der Kontakte der Fassungen relativ zum Gehäuse bzw.
zur Basisplatte abgestellt. Auf diese Weise können Nachteile bei der Lichtverteilung
vermieden werden, indem beispielsweise, wie bevorzugt, der Leuchtmittelträger so ausgebildet
ist, dass der Abstand der mindestens einen Fassung des Leuchtmittelträgers zu dem
Gehäuse - insbesondere zu einer Basisplatte des Gehäuses - nach dem mechanischen Befestigen
des Leuchtmittelträgers an dem Gehäuse auf das LED-Leuchtmittel und sein Zusammenwirken
mit der Leuchte, etwa mit einem Reflektor und/oder einem Entblendungsraster optimiert
ist. Ein Schattenwurf durch ein Zusammenwirken des LED-Leuchtmittels mit dem Entblendungsraster
ist bevorzugt vermieden.
[0067] Die Erfindung betrifft ferner einen Leuchtmittelträger, geeignet für eine Leuchte
nach einem der Ansprüche 1 bis 8 bzw. zur Herstellung einer Leuchte nach einem der
Ansprüche 9 bis 13. Der Leuchtmittelträger umfasst einen langgestreckten Tragkörper
und eine elektrische Anschlussvorrichtung, die geeignet ist, an eine elektrische Anschlusseinrichtung
angeschlossen zu werden.
[0068] An dem langgestreckten Tragkörper sind zwei gegenüberliegende Halterungen vorgesehen,
wobei mindestens eine Halterung eine Fassung mit einem elektrischen Kontakt oder elektrischen
Kontakten für ein LED-Leuchtmittel aufweist.
[0069] Der erfindungsgemäße Leuchtmittelträger, das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Leuchte können jeweils in Ausführungsformen Merkmale gattungsgemäßer Leuchten bzw.
Verfahren und jeweils Merkmale von verschiedenen der oben beschriebenen Ausführungsformen
aufweisen.
[0070] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 13 Figuren anhand eines erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0071] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte ohne Reflektor und
Entblendungsraster;
- Fig. 2:
- eine schematische Darstellung eines Endes des LED-Retrofit-Leuchtmittels der Leuchte
aus Fig. 1;
- Fig. 3:
- eine schematische Querschnittsdarstellung des langgestreckten Tragkörpers des Leuchtmittelträgers
der Leuchte aus Fig. 1
- Fig. 4:
- eine perspektivische Darstellung des langgestreckten Tragkörpers aus Figur 3;
- Fig. 5:
- eine Ansicht des langgestreckten Tragkörpers aus Figur 3 mit Blick in Richtung des
Pfeils V in Fig. 4;
- Fig. 6:
- eine Seitendarstellung des langgestreckten Tragkörpers aus Figur 3
- Fig. 7:
- eine perspektivische Darstellung eines Teils einer erfindungsgemäßen Leuchte ohne
Entblendungsraster und ohne Leuchtmittel;
- Fig. 8:
- eine perspektivische Darstellung eines Teils einer erfindungsgemäßen Leuchte aus Fig.
1;
- Fig. 9:
- eine schematische Querschnittsdarstellung entlang der Schnittlinie IX-IX in Fig. 8.
ohne Leuchtmittel und Entblendungsraster;
- Fig. 10:
- eine perspektivische Darstellung des Leuchtmittelträgers der Leuchte aus Fig. 1 mit
Blick auf die Vorderseite;
- Fig. 11:
- eine perspektivische Darstellung des Leuchtmittelträgers der Leuchte aus Fig. 1 mit
Blick auf die Rückseite;
- Fig. 12:
- ein Detail aus Fig. 11 aus anderem Blickwinkel;
- Fig. 13:
- eine perspektivische Darstellung einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte 30, ohne Leuchtstoff-Leuchtmittel,
Reflektor und Entblendungsraster.
[0072] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Leuchte 1. Der Reflektor und das Entblendungsraster ist in dieser Fig. der einfacheren
Darstellbarkeit halber weggelassen.
[0073] Die Leuchte 1 hat ein kastenförmiges Gehäuse 2 mit einer Basisplatte 35, in dem eine
elektrische Anschlusseinrichtung 3 und ein Leuchtmittelträger 4 angeordnet sind. Die
Leuchte 1 weist einen wie z.B. in Figur 8 gezeigten Reflektor 25 und ein Entblendungsraster
31 auf. Der Leuchtmittelträger 4 umfasst eine elektrische Anschlussvorrichtung 21,
die im gezeigten Ausführungsbeispiel durch Versorgungsleitungen 33 gebildet ist. Mittels
dieser elektrischen Anschlussvorrichtung 21 ist der Leuchtmittelträger 4 mit der Anschlusseinrichtung
3, die im gezeigten Ausführungsbeispiel Versorgungsleitungen 5 und eine mit diesen
Versorgungsleitungen verbundene Anschlussklemmeneinheit 6 umfasst, elektrisch verbunden,
genauer gesagt sind die Versorgungsleitungen 33 der Anschlussvorrichtung 21 des Leuchtmittelträgers
4 in den Klemmen der Anschlussklemmeneinheit 6 der Anschlusseinrichtung 3 geklemmt.
Die elektrische Anschlusseinrichtung 3 und damit auch die elektrische Anschlussvorrichtung
21 ist an eine 230 V-Spannung angeschlossen.
[0074] Die Versorgungsleitungen 5, 33 umfassen jeweils genau drei Leitungen, nämlich Phase
37, Nullleiter 38 und Schutzleiter 39.
[0075] Der Leuchtmittelträger 4 umfasst einen langgestreckten Tragkörper 18, der aus Aluminium
gebildet sein kann. An diesem sind zwei gegenüberliegende Halterungen 7 angeordnet.
Diese umfassen jeweils eine Fassung 19. Die Halterungen 7 halten ein LED-Leuchtmittel
15. Genauer gesagt weisen die Fassungen 19 elektrische Kontakte 20 auf und stellen
eine lösbare mechanische und elektrische Verbindung des LED-Leuchtmittels 18 zu den
Fassungen 19 her.
[0076] Die Leuchte 1 ist das Ergebnis einer Umrüstung einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte
30 von einem Leuchtstoff-Leuchtmittel auf ein LED-Leuchtmittel 15. Das Gehäuse 2,
die Anschlusseinrichtung 3, der Reflektor 25 und das Entblendungsraster 31 sind unverändert
aus der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte 30 übernommen.
[0077] Das LED-Leuchtmittel 15 ist als röhrenförmiges LED-Retrofit-Leuchtmittel 32 ausgebildet
und weist an beiden seiner Enden zwei Stiftkontakte 16 auf, wie dies in Fig. 2 schematisch
für ein Ende gezeigt ist.
[0078] Wie dies besonders gut in den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist, weist der langgestreckte
Tragkörper 18 einen Bereich mit einem U-förmigen Querschnitt 11 auf und ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel gänzlich U-förmig.
[0079] Die Halterungen 7 sind auf der der Öffnung 12 des U-förmigen Querschnitts gegenüberliegenden
Seite des langgestreckten Tragkörpers 18 angeordnet. Wie die Fig. 4, 5 und 6 zeigen,
weist der langgestreckte Tragkörpers 18 zwei Halterungsmontageaussparungen 17 auf
sowie eine Bohrung 34 für die Versorgungsleitungen 33 der elektrischen Anschlussvorrichtung
21.
[0080] Fig. 7 zeigt einen Teil einer erfindungsgemäßen Leuchte ohne Entblendungsraster und
ohne Leuchtmittel, jedoch mit Reflektor 25. Dieser stammt unverändert aus der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte
30 und erstreckt sich rinnenförmig über die gesamte Länge des langgestreckten Tragkörpers
18 und nimmt diesen auf.
[0081] Figur 7 zeigt zudem die Anschlusseinrichtung 3 mit den Versorgungsleitungen 5 und
der Anschlussklemmeneinheit 6 sowie die mit ihr verbundene Anschlussvorrichtung 21
mit ihren Versorgungsleitungen 33 genauer.
[0082] Fig. 8 zeigt einen Teil einer erfindungsgemäßen Leuchte aus Fig. 1, mit unverändert
aus der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte übernommenem Reflektor 25 und unverändert
aus der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte 30 übernommenem Entblendungsraster 31.
[0083] Fig. 8 zeigt das Zusammenwirken des LED-Leuchtmittels 15 mit dem Reflektor 25 und
dem Entblendungsraster 31. Der Leuchtmittelträger 4 und insbesondere sein langgestreckter
Tragkörper 18 ist dabei so ausgebildet, dass sich eine auf die optischen Eigenschaften
des LED-Leuchtmittels 15 optimierte Position der Fassungen 7 relativ zu dem Gehäuse
2 und dem Reflektor 25 ergibt. Zu diesem Zweck weist der U-förmige Querschnitt 11
im gezeigten Ausführungsbeispiel eine in Richtung seiner Schenkel, d. h. in Vertikale
Z, verlaufende Höhe 26 auf, die etwa 20 mm beträgt kann. Der U-förmige Querschnitt
weist eine quer zur Richtung seiner Schenkel, d. h. in Transversale Y verlaufende
Breite 27 auf, die etwa 35 mm beträgt.
[0084] Der Abstand 10 der Fassungen 19 zu der Basisplatte 35 des Gehäuses 2 nach dem mechanischen
Befestigen des Leuchtmittelträgers 4 an dem Gehäuse 2 ist also auf das LED-Leuchtmittel
und sein Zusammenwirken mit der Leuchte, etwa mit dem übernommenen Reflektor und Entblendungsraster
optimiert. Fig. 8 zeigt auch, dass die Leuchte 1 ein Betriebsgerät 23 zum Konvertieren
der an der Anschlussvorrichtung 21 anliegenden elektrischen Versorgung in eine zum
Betreiben der Lichtquellen 24 des LED-Leuchtmittels 15 geeigneten elektrischen Versorgung
aufweist und dass dieses Betriebsgerät 23 ausschließlich an einer Baugruppe 22, aufweisend
den Leuchtmittelträger 4 und das LED-Leuchtmittel 15, nämlich in dem LED-Leuchtmittel
15, vorgesehen ist.
[0085] Fig. 9 dient zur Veranschaulichung der Positionierung und Befestigung des Leuchtmittelträgers
4 in dem Gehäuse 2. Der Reflektor 25 ist in Fig. 9 nur zur Hälfte und gestrichelt
dargestellt, das LED-Leuchtmittel und das Entblendungsraster sind weggelassen.
[0086] In Zusammenschau mit Fig. 12 lässt Fig. 9 die als Schnellbefestigungsvorrichtung
ausgebildete Befestigungsvorrichtung 8 des Leuchtmittelträgers 4 zur mechanischen
Befestigung des Leuchtmittelträgers 4 an dem Gehäuse 2 erkennen. Sie befestigt den
Leuchtmittelträger 4 so an dem Gehäuse 2, dass er mit den freien Enden der Schenkel
der U-Form seines langgestreckten Tragkörpers 18 zumindest nahezu an der Basisplatte
35 des Gehäuses anliegt.
[0087] Die Befestigungsvorrichtung 8 umfasst zwei scheibenförmige Magnete 9. Jeder Magnet
9 ist mit einer Magnetbefestigungsschraube 36 an dem Leuchtmittelträger 4 befestigt,
die den langgestreckten Tragkörper 18 durchgreift und die parallel zu den Schenkeln
des U-förmigen Querschnitts 11 verläuft.
[0088] Die Figuren 10 und 11 zeigen den Leuchtmittelträger 4 geeignet für eine Leuchte 1
bzw. zur Herstellung einer Leuchte 1. Der Leuchtmittelträger 4 ist ein von dem Gehäuse
2 separates Bauteil. Die in Fig. 11 zu erkennende elektrische Versorgung beider Halterungen
7 verdeutlicht, dass beide dieser Halterungen 7 als Fassungen 19 ausgeführt sind.
[0089] Fig. 12 zeigt eine der beiden jeweils einen Magnet 9 aufweisenden Schnellbefestigungsvorrichtungen
genauer sowie die als Schmelzsicherung 14, genauer Feinsicherung ausgeführte Überstromschutzeinrichtung
13, die außerhalb des LED-Leuchtmittels 15 angeordnet und separat von diesem auswechselbar
ist. Zudem zeigt sie die elektrische Verbindung des Schutzleiters 39 mittels der Magnetbefestigungsschraube
36 mit dem langgestreckten Tragkörper 18 des Leuchtmittelträgers 4 und dem Magnet
9.
[0090] Fig. 13 dient zur Veranschaulichung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Verfahrens. Sie zeigt eine Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte 30, bei der das Entblendungsraster
31 und der Reflektor 25 bereits demontiert wurden und das Leuchtstoff-Leuchtmittel
bereits entfernt wurde.
[0091] Die Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte 30 umfasst ein Gehäuse 2, eine elektrischen
Anschlusseinrichtung 3, Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen 28, geeignet für Leuchtstoff-Leuchtmittel,
von denen in Fig. 13 nur eine gezeigt ist, ein nicht in Fig. 13 gezeigtes Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät,
das an der elektrischen Anschlusseinrichtung 3 angeschlossen (oder anschließbar ist).
[0092] Die Fassungen 28, geeignet für Leuchtstoff-Leuchtmittel, werden entfernt.
[0093] Anschließend wird der oben beschriebene Leuchtmittelträger 4 umfassend einen langgestreckten
Tragkörper 18, eine elektrische Anschlussvorrichtung 21 und zwei gegenüberliegende
Halterungen 7 an dem Gehäuse 2 mittels der oben beschriebenen Befestigungsvorrichtung
8 mechanisch befestigt.
[0094] Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfassen dabei beide Halterungen 7 jeweils eine
Fassung 19, die gleichartig zu den entfernten Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen 28
ist und der Abstand der Halterungen des Leuchtmittelträgers zueinander stimmt mit
dem Abstand der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen 28 zueinander, die entfernt wurden,
überein.
[0095] Eine Zusammenschau der Fig. 13 mit Fig. 9 zeigt, dass der Abstand 10 der Fassungen
19 des Leuchtmittelträgers 4 zu dem Gehäuse 2 - genauer gesagt zu der Basisplatte
35 des Gehäuses 2 - dabei nach dem mechanischen Befestigen des Leuchtmittelträgers
4 an dem Gehäuse 2 größer ist als der Abstand 29 der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen
28, die entfernt wurden, zu dem Gehäuse 2 - genauer gesagt zu der Basisplatte 35 des
Gehäuses 2 - vor ihrer Entfernung.
[0096] Daraufhin wird der Leuchtmittelträger 4 mittels der elektrischen Anschlussvorrichtung
21 an die elektrische Anschlusseinrichtung 3 unabhängig von dem Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät
angeschlossen.
[0097] Anschließend werden der Reflektor 25 und das Entblendungsraster 31 wieder an der
Leuchte 1 montiert. Sowohl der Reflektor 25 als auch das Entblendungsraster 31 werden
von dem LED-Leuchtmittel direkt angestrahlt.
Bezugszeichenliste
[0098]
- 1
- Leuchte
- 2
- Gehäuse
- 3
- Anschlusseinrichtung
- 4
- Leuchtmittelträger
- 5
- Versorgungsleitungen
- 6
- Anschlussklemmeneinheit
- 7
- Halterung
- 8
- Befestigungsvorrichtung
- 9
- Magnet
- 10
- Abstand zwischen Fassung und Gehäuse
- 11
- U-förmiger Querschnitt
- 12
- Öffnung
- 13
- Überstromschutzeinrichtung
- 14
- Schmelzsicherung
- 15
- LED-Leuchtmittel
- 16
- Stiftkontakte
- 17
- Halterungsmontageaussparung
- 18
- langgestreckter Tragkörper
- 19
- Fassung
- 20
- elektrische Kontakte
- 21
- elektrische Anschlussvorrichtung
- 22
- Baugruppe
- 23
- Betriebsgerät
- 24
- Lichtquellen des LED-Leuchtmittel
- 25
- Reflektor
- 26
- Höhe des U-förmigen Querschnitts
- 27
- Breite des U-förmigen Querschnitts
- 28
- Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen 29 vertikaler Abstand der entfernten Fassung zu
dem Gehäuse vor ihrer Entfernung
- 30
- Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte
- 31
- Entblendungsraster
- 32
- LED-Retrofit-Leuchtmittel
- 33
- Versorgungsleitungen der Anschlussvorrichtung
- 34
- Bohrung für Versorgungsleitungen
- 35
- Basisplatte des Gehäuses
- 36
- Magnetbefestigungsschraube
- 37
- Phase
- 38
- Nullleiter
- 39
- Schutzleiter
- X
- Längsrichtung
- Y
- Transversale
- Z
- Vertikale
1. Leuchte (1) mit einem Gehäuse (2), mit einer elektrischen Anschlusseinrichtung (3)
und mit einem Leuchtmittelträger (4), der einen in einer Längsrichtung (X) langgestreckten
Tragkörper (18) und eine elektrische Anschlussvorrichtung (21) umfasst, mittels der
er an die elektrische Anschlusseinrichtung (3) angeschlossen ist, wobei die elektrische
Anschlusseinrichtung (3) insbesondere Versorgungsleitungen (5), eine Steckeinrichtung
und/oder eine Anschlussklemmeneinheit (6) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
an dem langgestreckten Tragkörper (18) zwei in Längsrichtung (X) gegenüberliegende
Halterungen (7) vorgesehen sind, wobei mindestens eine Halterung (7) eine Fassung
(19) mit einem elektrischen Kontakt oder elektrischen Kontakten (20) für ein LED-Leuchtmittel
(15) aufweist.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte (1) ein LED-Leuchtmittel (15) umfasst, das röhrenförmig und als LED-Retrofit-Leuchtmittel
ausgebildet ist und Stiftkontakte (16) aufweist, und die mindestens eine Fassung (19)
komplementär zu den Stiftkontakten (16) ausgebildet ist.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte (1) eine außerhalb des LED-Leuchtmittels (15) angeordnete Überstromschutzeinrichtung
(13) aufweist, die eine Schmelzsicherung (14) umfasst.
4. Leuchte (1) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Baugruppe (22) vorgesehen ist, aufweisend den Leuchtmittelträger (4) und das
LED-Leuchtmittel (15) und das ausschließlich an der Baugruppe (22), insbesondere in
dem LED-Leuchtmittel (15), ein Betriebsgerät (23) vorgesehen ist, zum Konvertieren
der an der elektrischen Anschlussvorrichtung (21) anliegenden elektrischen Versorgung,
in eine zum Betreiben der Lichtquellen (24) des LED-Leuchtmittels (15) geeigneten
elektrischen Versorgung.
5. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der langgestreckten Tragkörper (18) einen Bereich mit einem U-förmigen Querschnitt
(11) aufweist und die Halterungen (7) auf der der Öffnung (12) des U-förmigen Querschnitts
gegenüberliegenden Seite des langgestreckten Tragkörpers (18) angeordnet sind.
6. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte (1) eine Befestigungsvorrichtung (8) zur mechanischen Befestigung des
Leuchtmittelträgers (4) an dem Gehäuse (2) aufweist.
7. Leuchte (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Befestigungsvorrichtung (8) zum Realisieren der Befestigung des Leuchtmittelträgers
(4) an dem Gehäuse (2) mit einer eindimensionalen Bewegung ausgebildet ist und insbesondere
mindestens einen Magnet (9) umfasst.
8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Anschlussvorrichtung (21) zum Anschließen an eine 230 V-Spannung geeignet
ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer Leuchte (1),
dadurch gekennzeichnet, dass
bei einer Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte (30) umfassend
ein Gehäuse (2),
eine elektrischen Anschlusseinrichtung (3),
Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen (28), ein Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät,
das an der elektrischen Anschlusseinrichtung (3) angeschlossen oder anschließbar ist,
die Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen (28), entfernt werden,
und
ein Leuchtmittelträger (4), umfassend
einen langgestreckten Tragkörper (18),
eine elektrische Anschlussvorrichtung (21),
zwei gegenüberliegende Halterungen (7), wobei mindestens eine Halterung (7) eine Fassung
(19) mit einem elektrischen Kontakt oder elektrischen Kontakten (20) für ein LED-Leuchtmittel
(15) aufweist,
an dem Gehäuse (2) mittels einer Befestigungsvorrichtung (8) mechanisch befestigt
wird und
mittels der elektrischen Anschlussvorrichtung (21) an die elektrische Anschlusseinrichtung
(3) unabhängig von dem Leuchtstoff-Leuchtmittel-Vorschaltgerät angeschlossen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass ein LED-Leuchtmittel (15) in die Halterungen (7) eingesetzt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Fassung (19) gleichartig zu den entfernten Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen
(28) ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoff-Leuchtmittel-Leuchte (30) einen Reflektor (25) und/oder ein Entblendungsraster
(31)
umfasst und der Reflektor (25) und/oder das Entblendungsraster (31) in der Leuchte
(1) verbleibt und von dem LED-Leuchtmittel (15) direkt anstrahlbar ist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand (10) der mindestens einen Fassung (19) des Leuchtmittelträgers (4) zu
dem Gehäuse (2) nach dem mechanischen Befestigen des Leuchtmittelträgers (4) an dem
Gehäuse (2) größer ist als der Abstand (29) der Leuchtstoff-Leuchtmittel-Fassungen
(28), die entfernt wurden, zu dem Gehäuse vor ihrer Entfernung.
14. Leuchtmittelträger (4) geeignet für eine Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
8 und/oder zur Herstellung einer Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Leuchtmittelträger (4) einen in Längsrichtung (X) langgestreckten Tragkörper (18)
und eine elektrische Anschlussvorrichtung (21) umfasst, die geeignet ist, an eine
elektrische Anschlusseinrichtung (3) angeschlossen zu werden,
und an dem langgestreckten Tragkörper (18) zwei in Längsrichtung (X) gegenüberliegende
Halterungen (7) vorgesehen sind, wobei mindestens eine Halterung (7) eine Fassung
(19) mit einem elektrischen Kontakt oder elektrischen Kontakten (20) für ein LED-Leuchtmittel
(15) aufweist.