[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für eine Abgasanlage einer
Brennkraftmaschine, beispielsweise in einem Kraftfahrzeug, sowie ein Verfahren zu
dessen Herstellung.
[0002] Ein aus der
EP 1 888 891 B2 bekannter Schalldämpfer umfasst ein Schalldämpfergehäuse mit einer Umfangswand und
einer Mehrzahl von Bodenwänden, die von der Umfangswand umgeben sind und an dieser
getragen sind. In den beiden axialen Endbereichen der Umfangswand bilden derartige
Bodenwände jeweilige Stirnwände, welche den Innenraum des Schalldämpfergehäuses in
Richtung einer Gehäuselängsachse nach außen abschließen. In dem zwischen den beiden
Stirnwänden liegenden Bereich des Schalldämpfergehäuses bilden derartige Bodenwände
jeweilige Zwischenwände, welche im Inneren des Schalldämpfergehäuses gebildete Kammern
voneinander trennen. Derartige Kammern können durch in einer jeweiligen Zwischenwand
vorgesehene Öffnungen miteinander in Verbindung stehen, können aber auch eine Resonatorkammer
für einen Helmholtz-Resonator bilden.
[0003] Um ein Abgasrohr, welches auch einen Resonatorhals für einen derartigen Helmholtz-Resonanz
bereitstellen kann, durch eine derartige Bodenwand hindurch führen zu können, ist
es bekannt, durch Bilden eines Durchzugs einen eine Bodenwandöffnung umgebenden und
von einem im Wesentlichen ebenen Bereich einer jeweiligen Bodenwand sich in Richtung
einer Öffnungsmittenachse einer jeweiligen Bodenwandöffnung erstreckenden Öffnungsrandbereich
zu bilden. Dieser weist eine im Wesentlichen zylindrische Struktur auf und nimmt ein
Abgasrohr auf. Derartige von einem jeweiligen Öffnungsrandbereich umgebene Bodenwandöffnungen
weisen bezüglich einer Außenabmessung, also beispielsweise dem Außendurchmesser eines
mit im Wesentlichen kreisrundem Querschnitt aufgebauten Abgasrohrs, ein Übermaß auf,
so dass in einer derartigen Bodenwandöffnung ein Abgasrohr mit geringem Bewegungsspiel
aufgenommen werden kann und so in eine dafür vorgesehene Einbauposition gebracht werden
kann. In dieser Position wird dann für einen festen Verbund ein jeweiliges Abgasrohr
mit der von diesem durchsetzten Bodenwand durch Materialschluss, im Allgemeinen durch
Verschweißen, verbunden.
[0004] Ein Schalldämpfer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
US 6 659 222 B1 bekannt. Eine zwei Kammern voneinander trennende und eine Zwischenwand bereitstellende
Bodenwand weist in Zuordnung zu einem Einlassrohr und einem Auslassrohr jeweils eine
von einem in Umfangsrichtung umlaufenden und von einem im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich
abstehenden Öffnungsrandbereich umgebene Bodenwandöffnung auf. Das Einlassrohr und
das Auslassrohr sind in der jeweils zugeordneten Bodenwandöffnung durch Presspassung
gehalten.
[0005] Aus der
US 2006/0096805 A1 ist ein Schalldämpfer mit einer eine Zwischenwand bereitstellenden Bodenwand bekannt.
In eine Bodenwandöffnung dieser Bodenwand greift ein Abgasrohr ein. Ein die Bodenwandöffnung
umgebender Öffnungsrandbereich ist in Umfangsrichtung unterbrochen und weist mehrere
Öffnungsrandbereichssegmente auf, zwischen welchen in dem den Öffnungsrandbereich
tragenden, im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich Umfangsaussparungen gebildet sind.
Die Öffnungsrandbereichssegmente sind an dem in die Bodenwandöffnung eingreifenden
Abgasrohr durch Verschweißen oder Verlöten festgelegt.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schalldämpfer für eine Abgasanlage
einer Brennkraftmaschine sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Schalldämpfers
vorzusehen, mit welchen bei vereinfachtem Aufbau eine das Entstehen von Geräuschen
vermeidende Verbindung zwischen einer Bodenwand und einem diese durchsetzenden Abgasrohr
erhalten wird.
[0007] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch
einen Schalldämpfer für eine Abgasanlage einer Brennkraftmaschine, gemäß Anspruch
1. Der Schalldämpfer umfasst ein Schalldämpfergehäuse mit einer in Richtung einer
Gehäuselängsachse langgestreckten Umfangswand und wenigstens einer von der Umfangswand
umgebenen oder/und an der Umfangswand gehaltenen, eine Kammer in dem Schalldämpfergehäuse
begrenzenden Bodenwand, wobei in wenigstens einer Bodenwand wenigstens eine von einem
an einem im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich der Bodenwand im Wesentlichen in
Richtung der Gehäuselängsachse abgebogenen Öffnungsrandbereich umgebene und ein Abgasrohr
mit Presspassung aufnehmende Bodenwandöffnung vorgesehen ist.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Schalldämpfer ist wenigstens ein Abgasrohr in einer zugeordneten
Bodenwandöffnung durch Presspassung gehalten, wodurch einerseits ein stabiler Verbund
erreicht wird, andererseits aufgrund des ständig vorhandenen und unter Druck bzw.
Vorspannung stehenden Anlagekontakts das Entstehen von Relativbewegungen zwischen
der Bodenwand und dem diese durchsetzenden Abgasrohr, welche zu Anschlaggeräuschen
oder Klappergeräuschen führen können, vermieden wird. Weitere Maßnahmen zum Bereitstellen
eines festen Verbundes sind grundsätzlich nicht erforderlich.
[0009] Bei dem erfindungsgemäß aufgebauten Schalldämpfer ist der Öffnungsrandbereich in
Umfangsrichtung um eine Öffnungsmittenachse der Bodenwandöffnung unterbrochen ausgebildet.
Beispielsweise Dies ist dadurch realisiert, dass der Öffnungsrandbereich eine Mehrzahl
von in Umfangsrichtung um eine Öffnungsmittenachse der Bodenwandöffnung mit Abstand
zueinander angeordneten Öffnungsrandbereichssegmenten umfasst.
[0010] Bei einer kostengünstig realisierbaren, gleichwohl gegen hohe Temperaturen und aggressive
Bestandteile von Abgas einer Brennkraftmaschine resistenten Ausgestaltung kann die
wenigstens eine Bodenwand als Blechumformteil ausgebildet sein. Insbesondere dann,
wenn der Öffnungsrandbereich in Umfangsrichtung geschlossen sein soll, um beispielsweise
auch einen im Wesentlichen gasdichten Abschluss zu erreichen, ist es vorteilhaft,
wenn wenigstens eine Bodenwand eine Wandstärke von maximal 1 mm, vorzugsweise maximal
0,6 mm, aufweist. In diesem Falle ist die Bodenwand auch im Bereich des geschlossenen
Öffnungsrandbereichs zum Erzeugen der Presspassung beim Einschieben bzw. Einpressen
des Abgasrohrs in die Bodenwandöffnung auch im Bereich ihrer elastischen Verformbarkeit
ausreichend verformbar, um ein Abgasrohr aufnehmen zu können und einen ausreichend
starken Anpressdruck gegen dessen Außenumfangsfläche erzeugen zu können.
[0011] Der Öffnungsrandbereich weist einen in einem ersten Biegungsbereich an den im Wesentlichen
ebenen Bodenwandbereich anschließenden ersten Randabschnitt und einen in einem zweiten
Biegungsbereich an den ersten Randabschnitt anschließenden zweiten Randabschnitt auf,
wobei ein Radialabstand des ersten Randabschnitts zu einer Öffnungsmittenachse der
Bodenwandöffnung in Richtung vom ersten Biegungsbereich zum zweiten Biegungsbereich
vorzugsweise im Wesentlichen konstant abnimmt. Im Bereich des zweiten Biegungsbereichs
kann dann der Bereich des minimalen Abstands des Öffnungsrandbereichs zur Öffnungsmittenachse
vorgesehen sein.
[0012] Für eine das leichte Einpressen des Abgasrohrs in eine dieses aufnehmende Bodenwandöffnung
unterstützende und das Auftreten von Verkantungen beim Einschieben eines Abgasrohrs
in eine Bodenwandöffnung vermeidende Ausgestaltung nimmt ein Radialabstand des zweiten
Randabschnitts bezüglich der Öffnungsmittenachse in Richtung vom dem zweiten Biegungsbereich
weg vorzugsweise im Wesentlichen konstant zu.
[0013] Weiter kann vorgesehen sein, dass der Öffnungsrandbereich von einem an den im Wesentlichen
ebenen Bereich der Bodenwand anschließenden ersten axialen Endbereich des Öffnungsrandbereichs
zu einem axialen Bereich des Öffnungsrandbereichs mit minimalem Abstand zu einer Öffnungsmittenachse
der Bodenwandöffnung gebogen verläuft.
[0014] Wenn dabei weiter der Öffnungsrandbereich von dem Bereich des Öffnungsrandbereichs
mit minimalem Abstand zur Öffnungsmittenachse der Bodenwandöffnung zu einem von dem
im Wesentlichen ebenen Bereich der Bodenwand entfernten zweiten axialen Endbereich
des Öffnungsrandbereichs gebogen verläuft, kann der gesamte Öffnungsrandbereich als
beispielsweise mit näherungsweise konstantem Krümmungsradius in axialer Richtung ausgebildeter
Umformungsbereich der Bodenwand bereitgestellt werden.
[0015] Die wenigstens eine Bodenwand ist eine zwei Kammern in dem Schalldämpfergehäuse voneinander
trennende Zwischenwand. Es ist darauf hinzuweisen, dass selbstverständlich in einem
Schalldämpfer eine oder mehrere Zwischenwände als eine Bodenwand mit dem vorangehend
beschriebenen Aufbau ausgeführt sein können. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass in
einer oder mehreren derartigen Bodenwänden auch mehrere Bodenwandöffnungen ausgebildet
sein können, von welchen eine oder gegebenenfalls mehrere bzw. alle die vorangehend
beschriebene Struktur zur Aufnahme eines jeweiligen Abgasrohrs mit Presspassung aufweisen
können.
[0016] Gemäß einem weiteren Aspekt wird die eingangs angegebene Aufgabe gelöst durch ein
Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäß aufgebauten Schalldämpfers für eine
Abgasanlage einer Brennkraftmaschine, umfassend die Maßnahmen:
- a) Bereitstellen wenigstens einer Bodenwand für ein Schalldämpfergehäuse derart, dass
wenigstens eine in der Bodenwand ausgebildete Bodenwandöffnung von einem von einem
im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich im Wesentlichen in Richtung einer Öffnungsmittenachse
abgebogenen Öffnungsrandbereich derart umgeben ist, dass die Bodenwandöffnung eine
vorbestimmte Innenabmessung, vorzugsweise Innendurchmesser, aufweist,
- b) Bereitstellen eines in der von dem Öffnungsrandbereich umgebenen Bodenwandöffnung
aufzunehmenden Abgasrohrs mit einer vorbestimmten Außenabmessung, vorzugsweise Außendurchmesser,
wobei die vorbestimmte Außenabmessung des Abgasrohrs größer ist als die vorbestimmte
Innenabmessung der Bodenwandöffnung,
- c) Einführen des Abgasrohrs in die von dem Öffnungsrandbereich umgebene Bodenwandöffnung
derart, dass das Abgasrohr in der von dem Öffnungsrandbereich umgebenen Bodenwandöffnung
durch Presspassung gehalten ist.
[0017] Es ist darauf hinzuweisen, dass die in bestimmter Abstimmung aufeinander vorzusehenden
Abmessungen in denjenigen Bereichen zu berücksichtigen sind, welche bei aufgebautem
Schalldämpfer miteinander in Wechselwirkung stehen. Dies bedeutet, dass das Abgasrohr
in dem Bereich, in welchem es bei aufgebautem Schalldämpfer eine Bodenwand durchsetzt,
ein Übermaß gegenüber der zum Aufnehmen dieses Abgasrohrs in der Bodenwand gebildeten
Bodenwandöffnung aufweist, in anderen Längenbereichen aber beispielsweise eine geringere
Querschnittsabmessung oder gegebenenfalls eine noch größere Querschnittsabmessung
aufweisen kann, als diese Bodenwandöffnung.
[0018] Es ist weiter darauf hinzuweisen, dass vorzugsweise bei einem erfindungsgemäß aufgebauten
Schalldämpfer bzw. dem erfindungsgemäß durchzuführenden Verfahren eine derartige Bodenwandöffnung
und ein darin aufzunehmendes Abgasrohr vorzugsweise jeweils mit kreisrundem Querschnitt
ausgebildet sind, so dass die Innenabmessung beispielsweise durch den Innendurchmesser
repräsentiert sein kann und die Außenabmessung beispielsweise durch den Außendurchmesser
repräsentiert sein kann.
[0019] Bei der Maßnahme a) wird der Öffnungsrandbereich in wenigstens einem Umfangsbereich
unterbrochen bereitgestellt. Dazu wird der Öffnungsrandbereich mit einer Mehrzahl
von in Umfangsrichtung um die Öffnungsmittenachse mit Abstand zueinander angeordneten
Öffnungsrandbereichssegmenten ausgebildet.
[0020] Bei der Maßnahme a) wird der Öffnungsrandbereich, ausgehend von dem im Wesentlichen
ebenen Bereich der Bodenwand, mit bis zu einem axialen Bereich des Öffnungsrandbereichs
mit minimalem Abstand zur Öffnungsmittenachse abnehmendem Abstand zur Öffnungsmittenachse
bereitgestellt.
[0021] Weiter wird bei der Maßnahme a) der Öffnungsrandbereich mit von dem Bereich des Öffnungsrandbereichs
mit minimalem Abstand zur Öffnungsmittenachse bis zu dem freien axialen Endbereich
des Öffnungsrandbereichs zunehmendem Abstand zur Öffnungsmittenachse bereitgestellt.
[0022] Um einerseits das Einführen eines Abgasrohrs in eine Bodenwandöffnung zu ermöglichen,
andererseits einen ausreichend festen Presssitz zu erreichen, wird vorgeschlagen,
dass eine Differenz zwischen der vorbestimmten Außenabmessung des Abgasrohrs und der
vorbestimmten Innenabmessung der zur Aufnahme des Abgasrohrs vorgesehenen Bodenwandöffnung
im Bereich von 0,2 mm bis 0,6 mm, vorzugsweise bei etwa 0,4 mm, liegt. Hierzu kann
weiter vorgesehen sein, dass bei der Maßnahme a) die wenigstens eine Bodenwand als
Blechumformteil oder/und mit einer Wandstärke von maximal 1 mm, vorzugsweise maximal
0,6 mm, bereitgestellt wird
[0023] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren
detailliert beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Teil-Axialansicht einer erfindungsgemäß aufgebauten Bodenwand für einen Schalldämpfer
im Bereich einer Bodenwandöffnung;
- Fig. 2
- eine Teil-Axialschnittansicht der Bodenwand der Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Teilansicht der Bodenwand der Fig. 1 und 2 im Bereich der von einem Abgasrohr
durchsetzten Bodenwandöffnung;
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Prinzipdarstellung einer alternativen erfindungsgemäß
aufgebauten Ausgestaltungsart;
- Fig. 5
- eine weitere der Fig. 3 entsprechende Prinzipdarstellung zum Erläutern von Größenverhältnissen;
- Fig. 6
- eine weitere der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltung;
- Fig. 7
- eine prinzipartige Längsschnittdarstellung eines eine Mehrzahl von Bodenwände umfassenden
Schalldämpfers.
[0024] Bevor mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 nachfolgend verschiedene Ausgestaltungsarten
bzw. Ausgestaltungsdetails einer Bodenwand eines Schalldämpfers für eine Abgasanlage
einer Brennkraftmaschine beispielsweise in einem Fahrzeug erläutert werden, wird zunächst
mit Bezug auf die Fig. 7 ein Beispiel eines grundsätzlichen Aufbaus eines Schalldämpfers
10 erläutert, welcher im dargestellten Beispiel insgesamt vier Bodenwände 12, 14,
16, 18 umfasst. Ein Schalldämpfergehäuse 20 des Schalldämpfers 10 umfasst ferner eine
in Richtung einer Gehäuselängsachse L langgestreckte, beispielsweise im Wesentlichen
zylindrische Umfangswand 22, welche mit dem radial äußeren Bereich der Bodenwände
12, 14, 16, 18 verbunden ist bzw. diese umgibt.
[0025] Die an den axialen Endbereichen 24, 26 der Umfangswand 22 angeordneten Bodenwände
12, 18 bilden jeweilige Endwände des Schalldämpfergehäuses 20, welche den Schalldämpferinnenraum
an den beiden axialen Enden abschließen. Die Bodenwände 12, 18 können in ihrem radial
äußeren Bereich mit der Umfangswand 22 durch Materialschluss, beispielsweise Verschweißung,
fest und gasdicht verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich können die jeweilige
Endwände bereitstellenden Bodenwände 12, 18 mit der Umfangswand 22 in den axialen
Endbereichen 24, 26 durch Formschluss, beispielsweise durch Umbördeln, fest und gasdicht
verbunden sein.
[0026] Die zwischen den beiden Endwände bereitstellenden Bodenwänden 12, 18 angeordneten
Bodenwände 14, 16 bilden jeweilige Zwischenwände, welche miteinander bzw. in Verbindung
mit den Endwände bereitstellenden Bodenwänden 12, 18 den Schalldämpferinnenraum in
insgesamt drei Kammern 28, 30, 32 unterteilen. Die Zwischenwände bereitstellenden
Bodenwände 14, 16 können beispielsweise am Innenumfang der Umfangswandung 22 durch
Klemmwirkung oder/und Materialschluss, beispielsweise Verschweißen, in definierter
Position gehalten sein.
[0027] Die Bodenwände 12, 14, 16, 18 weisen im dargestellten Beispiel jeweils in einem zentralen
Bereich eine hinsichtlich ihrer Struktur nachfolgend detaillierter erläuterte Bodenwandöffnung
34, 36, 38, 40 auf. Die Bodenwandöffnungen 34, 36 der Bodenwände 12, 14 sind von einem
Abgasrohr 42 durchsetzt, welches beispielsweise ein Einlassrohr bilden kann, über
welches Abgas in den Schalldämpferinnenraum eingeleitet wird. Die Bodenwandöffnungen
38, 40 der Bodenwände 16, 18 sind von einem Abgasrohr 44 durchsetzt, welches beispielsweise
ein Auslassrohr bereitstellen kann, über welches Abgas aus dem Schalldämpfer 10 abgeleitet
wird.
[0028] Das Abgasrohr 42 kann beispielsweise zu der zwischen den beiden Bodenwänden 12, 14
gebildeten Kammer 28 offen sein und kann in einem axialen Endbereich desselben zu
der zwischen den beiden Bodenwänden 14, 16 gebildeten Kammer offen sein. Die Kammer
28 kann über eine oder mehrere in der Bodenwand 14 gebildete Durchströmöffnungen in
Verbindung mit der Kammer 30 stehen. Die Kammer 32 kann eine Resonatorkammer eines
Helmholtz-Resonators bilden und über ein in der Bodenwand 16 vorgesehenes und einen
Resonatorhals bereitstellendes Abgasrohr 46 in Verbindung mit der Kammer 30 sein.
[0029] Es ist darauf hinzuweisen, dass der vorangehend mit Bezug auf die Fig. 7 beschriebene
Aufbau eines Schalldämpfers nur beispielhaft ist und dieser Aufbau in verschiedensten
Aspekten variiert werden kann. Dies kann die Anzahl und die Positionierung der am
Schalldämpfer vorgesehenen Bodenwände betreffen, ebenso wie die Anzahl der Abgas in
den Schalldämpfer einleitenden Abgasrohre bzw. der Abgas aus dem Schalldämpfer abführenden
Abgasrohre. Auch die Abgasführung im Inneren des Schalldämpfers kann anders realisiert
sein, als in dem dargestellten Beispiel.
[0030] Nachfolgend wird mit Bezug auf die Fig. 1 bis 5 die Ausgestaltung einer am Schalldämpfer
10 vorgesehenen, erfindungsgemäß aufgebauten Bodenwand in denjenigen Bereich, in welchem
ein Abgasrohr eine Bodenwandöffnung durchsetzt, detailliert beschrieben. Selbstverständlich
ist es möglich, dass in einer Bodenwand auch anders gestaltete Bodenwandöffnungen
vorgesehen sind, um ein Abgasrohr durch diese hindurch zu führen, bzw. dass nicht
alle in einer bzw. in verschiedenen Bodenwänden vorgesehenen Bodenwandöffnungen die
nachfolgend beschriebene Struktur aufweisen müssen.
[0031] Im Folgenden wird der Aufbau einer derartigen Bodenwand beispielsweise mit Bezug
auf die Bodenwand 14 beschrieben, welche eine Zwischenwand bildet und zwei miteinander
in Abgasaustauschverbindung stehende Kammern 28, 30 den Schalldämpferinnenraum voneinander
trennt.
[0032] Die Fig. 1 bis 3 zeigen denjenigen Bereich der Bodenwand 14, in welchen die darin
vorgesehene Bodenwandöffnung 36 vom Abgasrohr 42 durchsetz ist. In diesem Bereich
ist an der Bodenwand 14 ein von einem im Wesentlichen ebenen und zur Gehäuselängsachse
L im Wesentlichen orthogonal orientierten Bodenwandbereich 48 der Bodenwand 14 beispielsweise
als Durchzug gestalteter Öffnungsrandbereich 50 in Richtung der im dargestellten Ausgestaltungsbeispiel
einer Öffnungsmittenachse M entsprechenden Gehäuselängsachse L abgebogen. Hierzu wird
im Bereich der Bodenwandöffnung 36 die mit Blechmaterial aufgebaute Bodenwand 14 durch
entsprechende Werkzeuge umgeformt. Es ist darauf hinzuweisen, dass auch im radial
äußeren Bereich, also dort, wo die Bodenwand 14 an der Umfangswand 22 gehalten ist,
ein in Richtung der Gehäuselängsachse L abgebogener Randbereich gebildet sein kann.
[0033] Im Ausgestaltungsbeispiel der Bodenwand 14, welche zwei in Abgasaustauschverbindung
miteinander stehende Kammern 28, 30 voneinander trennt, kann der Öffnungsrandbereich
50 in Umfangsrichtung unterbrochen sein und beispielsweise mit vier in Umfangsrichtung
aufeinander folgenden und in Umfangsabstand zueinander angeordneten Öffnungsrandbereichssegmenten
52 aufgebaut sein, zwischen welchen in der Bodenwand 14 bzw. dem im Wesentlichen ebenen
Bodenwandbereich 48 jeweilige Umfangsaussparungen 54 gebildet sind, über welche die
beiden durch die Bodenwand 14 voneinander getrennten Kammern 28, 30 miteinander in
Abgasaustauschverbindung stehen.
[0034] Soll durch eine derartige Bodenwand ein gasdichter Abschluss bereitgestellt werden,
wie dies beispielsweise in Verbindung mit den Endwände bereitstellenden Bodenwänden
12, 18 bzw. auch der eine Zwischenwand bereitstellenden Bodenwand 16 der Fall ist,
kann der Öffnungsrandbereich 50 als in Umfangsrichtung um eine jeweilige Öffnungsmittenachse
M der jeweiligen Bodenwandöffnung 34, 40 bzw. 38 vollständig umlaufender und in Umfangsrichtung
nicht unterbrochener Öffnungsrandbereich ausgebildet sein.
[0035] Im Ausgestaltungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 weist der Öffnungsrandbereich 50 einen
in einem ersten Biegungsbereich 56 an den im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich
48 anschließenden ersten Randabschnitt 58 auf. Der erste Randabschnitt 58 weist eine
im Wesentlichen konusartig bzw. kegelstumpfartig bezüglich der Öffnungsmittenachse
M ausgehend vom ersten Biegungsbereich 56 sich verjüngende Struktur auf, so dass,
ausgehend vom ersten Biegungsbereich 56, der Abstand des ersten Randabschnitts 58
zur Öffnungsmittenachse M im Wesentlichen konstant abnimmt. Dies bedeutet, dass der
erste Randabschnitt 58, betrachtet in axialer Richtung, im Wesentlichen nicht gekrümmt
ist, selbstverständlich um die Öffnungsmittenachse M herum eine beispielsweise kreisartig
gekrümmte Struktur aufweist. In einem zweiten Biegungsbereich 60 schließt an den ersten
Randabschnitt 58 ein zweiter Randabschnitt 62 an. Der zweite Randabschnitt 62 weist
gleichermaßen eine konusartige bzw. kegelstumpfartige Struktur auf, so dass dessen
Radialabstand zur Öffnungsmittenachse M, ausgehend vom zweiten Biegungsbereich 60,
im Wesentlichen konstant zunimmt. Der Öffnungsrandbereich 50 weist somit zwischen
einem im Bereich des ersten Biegungsbereichs 56 an den im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich
48 anschließenden ersten axialen Endbereich 64 und einem vom Bodenwandbereich 48 entfernt
liegenden zweiten axialen Endbereich 66 desselben eine im Längsschnitt im Wesentlichen
V -förmige Struktur auf.
[0036] Dort, wo die beiden Randabschnitte 58, 62 aneinander anschließen, also im Wesentlichen
im Bereich des zweiten Biegungsbereichs 60, weist der Öffnungsrandbereich 50 einen
minimalen Abstand zur Öffnungsmittenachse M der Bodenwandöffnung 36 auf. In dem in
Fig. 5 veranschaulichten Zustand, in welchem das Abgasrohr 42 die Bodenwand 14 bzw.
die darin ausgebildete Bodenwandöffnung 36 noch nicht durchsetzt, entspricht dieser
minimale Abstand einer vorbestimmten Innenabmessung a, welche insbesondere bei im
Wesentlichen kreisrunder Ausgestaltung der Bodenwandöffnung 36 den Radius der Bodenwandöffnung
36 bezüglich der Öffnungsmittenachse M oder den Innendurchmesser, also den zweifachen
Radius, repräsentieren kann.
[0037] Das Abgasrohr 42 ist derart dimensioniert, dass dessen vorbestimmte Außenabmessung
A, beispielsweise ebenfalls repräsentiert durch den Radius oder den doppelten Radius,
also den Durchmesser, des beispielsweise mit kreisrundem Querschnitt gestalteten Abgasrohrs
42, größer ist, als die entsprechende vorbestimmte Innenabmessung a der Bodenwandöffnung
36. Beispielsweise kann die Außenabmessung A, also beispielsweise der dem doppelten
Radius R entsprechende Durchmesser des Abgasrohrs 42, mit einem Übermaß im Bereich
von 0,2 mm bis 0,6 mm, vorzugsweise etwa 0,4 mm, bezüglich der entsprechenden Innenabmessung
a, also beispielsweise dem Innendurchmesser der Bodenwandöffnung 36, ausgebildet sein.
[0038] Beim Zusammenbau des Schalldämpfers 10 wird, nachdem die Bodenwand 14 mit der hierfür
vorgesehenen Formgebung bereitgestellt wurde und ggf. mit der Umfangswand 22 umgeben
wurde, das Abgasrohr 42 in Richtung der Öffnungsmittenachse M bzw. der Gehäuselängsachse
L des Schalldämpfers 10 in die Bodenwandöffnung 36 eingeführt. Aufgrund des Übermaßes
des Abgasrohrs 42 bezüglich der dieses aufnehmenden Bodenwandöffnung 36 wird der Öffnungsrandbereich
50 beim Einführen des Abgasrohrs 42 radial etwas aufgespreizt, so dass das Abgasrohr
42 in die Bodenwandöffnung 36 durch Presspassung und somit durch Kraftschluss gehalten
ist. Der im Bereich seiner elastischen Verformbarkeit radial aufgespreizte Öffnungsrandbereich
50 bzw. dessen Öffnungsrandbereichssegmente 52 pressen mit einer Kraft F nach radial
innen gegen den Außenumfang des Abgasrohrs 42, so dass einerseits das Abgasrohr 42
in definierter Position bezüglich der Bodenwand 14 gehalten ist, andererseits durch
die mit der Kraft F gegen den Außenumfang des Abgasrohrs 42 pressende Öffnungsrandbereichssegmente
52 ein definierter Anlagekontakt am Abgasrohr 42 erzeugt ist, so dass das Auftreten
von Klappergeräuschen vermieden werden kann.
[0039] Durch die Ausgestaltung des Öffnungsrandbereichs 50 mit seinen beiden im Wesentlichen
eine V-förmige Kontur des Öffnungsrandbereichs 50 bereitstellenden Randabschnitten
58, 62 ist für das in der Bodenwandöffnung 36 aufzunehmende Abgasrohr 42 eine Einführschräge
gebildet, welche ein leichtes Einführen des Abgasrohrs 42 in die Bodenwandöffnung
36 ermöglicht und ein Hängenbleiben durch einen scharfkantigen Anlagekontakt vermeidet.
[0040] Eine alternative Ausgestaltungsart der Bodenwand 14 ist in Fig. 4 veranschaulicht.
Auch bei dieser Ausgestaltungsart ist der Öffnungsrandbereich 50 mit zwei Randabschnitten
58, 62 ausgebildet. Der Randabschnitt 58 schließt im axialen Endbereich 64 des Öffnungsrandbereichs
50 an den im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich 48 an, während der Randabschnitt
62 den vom Bodenwandbereich 48 entfernten zweiten axialen Endbereich 66 bereitstellt.
Beide Randabschnitte 58, 62 sind in axialer Richtung gekrümmt ausgebildet und weisen
einen deutlich größeren Krümmungsradius auf als beispielsweise die beiden Biegungsbereiche
56, 60 der in Fig. 3 dargestellten Ausgestaltungsform. Beispielsweise könnte in jedem
der Randabschnitte 58, 62 ein im Wesentlichen konstanter Krümmungsradius bis zu dem
Bereich 68 mit minimalem Durchmesser des Öffnungsrandbereichs 50 vorgesehen sein,
und die Krümmungsradien in den beiden Randabschnitten 58, 62 könnten beispielsweise
zueinander gleich sein, könnten selbstverständlich jedoch auch unterschiedlich gestaltet
sein. Beispielsweise könnte der Krümmungsradius im Randabschnitt 62 kleiner sein,
als der Krümmungsradius im Randabschnitt 58.
[0041] Auch bei der in Fig. 4 dargestellten Ausgestaltungsform ist der Öffnungsrandbereich
50 mit der vorangehend beschriebenen in Umfangsrichtung segmentierten Ausgestaltung
vorgesehen, um einerseits im Bereich der Bodenwandöffnung eine erhöhte Flexibilität
vorzusehen, andererseits in diesem Bereich einen Gasdurchtritt durch die Bodenwandöffnung
zu ermöglichen.
[0042] Eine nicht erfindungsgemäße Ausgestaltung ist in Fig. 6 dargestellt. Bei dieser Ausgestaltung
weist der Öffnungsrandbereich 50 weder die beiden Randabschnitte 58, 62 auf, welche
in jeweiligen Biegungsbereichen 56, 60 an den im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich
48 bzw. aneinander anschließen. Der Randabschnitt 58 weist beispielsweise die auch
in Fig. 3 erkennbare konusartige bzw.
[0043] kegelstumpfartige Struktur mit im Wesentlichen konstanter Abnahme des Abstandes zur
Öffnungsmittenachse M zwischen den beiden Biegungsbereichen 56, 60 auf. Der zweite
Randabschnitt 62 weist eine im Wesentlichen zylindrische Struktur auf, hat also zwischen
dem zweiten Biegungsbereich 60 und dem zweiten axialen Endbereich 66 einen im Wesentlichen
konstanten Abstand zur Öffnungsmittenachse M, so dass zwischen dem zweiten Biegungsbereich
60 und dem zweiten axialen Endbereich 66 der minimale Abstand zur Öffnungsmittenachse
M vorgesehen ist. Bei dieser Ausgestaltung ist somit ein im Wesentlichen flächiger,
axial also weiter ausgedehnter Anlagebereich zwischen dem Öffnungsrandbereich 50 und
dem Abgasrohr 42 vorgesehen. Dies eignet sich dafür, zusätzlich zu der durch die nach
radial innen ausgeübte Kraft F generierten Presspassung eine feste Verbindung zwischen
der Bodenwand 14 und dem Abgasrohr 42 durch Materialschluss, beispielsweise durch
eine in Umfangsrichtung umlaufende Schweißnaht 70, bereitzustellen, welche zwischen
einer im Wesentlichen axial orientierten Stirnfläche des zweiten Randabschnitts 62
und der Außenumfangsfläche des Abgasrohrs 42 als Kehlnaht ausgebildet sein kann.
[0044] Bei der in Fig. 6 dargestellten, nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltungsart kann der
Öffnungsrandbereich 50 in Umfangsrichtung umlaufend, also unterbrechungsfrei ausgebildet
sein, oder kann als in Umfangsrichtung an zumindest einer Stelle unterbrochener Öffnungsrandbereich
bereitgestellt sein, beispielsweise als Öffnungsrandbereich mit einer Mehrzahl von
in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Öffnungsrandbereichssegmenten.
[0045] Bei jeder der vorangehend beschriebenen Ausgestaltungen einer Bodenwand besteht die
Möglichkeit, ein Abgasrohr einfach von Hand oder maschinell durch eine jeweilige Bodenwand
durchzustecken bzw. in eine zur Aufnahme eines Abgasrohrs vorgesehene Bodenwandöffnung
einzuführen, wobei der jeweilige Öffnungsrandbereich aufgespreizt wird und der zum
Erzeugen des Presssitzes erforderliche Kraftschluss entsteht. Im Betrieb eines so
aufgebauten Schalldämpfers erwärmen sich die verschiedenen Komponenten desselben und
dehnen sich aus, so dass der Presssitz bzw. die durch einen jeweiligen Öffnungsrandbereich
auf ein zugeordnetes Abgasrohr ausgeübte Kraft zunimmt und somit eine noch weiter
verstärkte Haltewirkung generiert wird.
1. Schalldämpfer für eine Abgasanlage einer Brennkraftmaschine, umfassend ein Schalldämpfergehäuse
(20) mit einer in Richtung einer Gehäuselängsachse (L) langgestreckten Umfangswand
(22) und wenigstens einer von der Umfangswand (22) umgebenen oder/und an der Umfangswand
(22) gehaltenen, zwei Kammern (28, 30, 32) in dem Schalldämpfergehäuse (20) voneinander
trennenden, eine Zwischenwand bereitstellenden Bodenwand (14, 16), wobei in wenigstens
einer Bodenwand (14, 16 wenigstens eine von einem an einem im Wesentlichen ebenen
Bodenwandbereich (48) der Bodenwand (14, 16) im Wesentlichen in Richtung der Gehäuselängsachse
(L) abgebogenen Öffnungsrandbereich (50) umgebene und ein Abgasrohr (42, 44) mit Presspassung
aufnehmende Bodenwandöffnung (36, 38) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Öffnungsrandbereich (50) in Umfangsrichtung um eine Öffnungsmittenachse (M) der
Bodenwandöffnung (36, 38) unterbrochen ausgebildet ist, wobei der Öffnungsrandbereich
(50) eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung um eine Öffnungsmittenachse (M) der Bodenwandöffnung
(36, 384) mit Abstand zueinander angeordneten Öffnungsrandbereichssegmenten (52) umfasst
und zwischen in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Öffnungsrandbereichssegmenten
(52) Umfangsaussparungen (54) in dem im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich (48)
gebildet sind, wobei die durch die wenigstens eine Bodenwand (14, 16) voneinander
getrennten Kammern (28, 30,32) über die Umfangsaussparungen (54) in Abgasaustauschverbindung
miteinander stehen,
- dass der Öffnungsrandbereich (50) einen in einem ersten Biegungsbereich (56) an den im
Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich (48) anschließenden ersten Randabschnitt (58)
und einen in einem zweiten Biegungsbereich (60) an den ersten Randabschnitt (58) anschließenden
zweiten Randabschnitt (62) aufweist, wobei ein Radialabstand des ersten Randabschnitts
(58) zu einer Öffnungsmittenachse (M) der Bodenwandöffnung (34, 36, 38, 40) in Richtung
vom ersten Biegungsbereich (56) zum zweiten Biegungsbereich (60) abnimmt, und
- dass ein Radialabstand des zweiten Randabschnitts (62) zur Öffnungsmittenachse (M) in
Richtung vom dem zweiten Biegungsbereichen (60) weg zunimmt.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bodenwand (14, 16) als Blechumformteil ausgebildet ist, oder/und
dass die wenigstens eine Bodenwand (14, 16) eine Wandstärke (W) von maximal 1 mm,
vorzugsweise maximal 0,6 mm, aufweist.
3. Schalldämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialabstand des ersten Randabschnitts (58) zu einer Öffnungsmittenachse (M)
der Bodenwandöffnung (36, 38) in Richtung vom ersten Biegungsbereich (56) zum zweiten
Biegungsbereich (60) im Wesentlichen konstant abnimmt.
4. Schalldämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialabstand des zweiten Randabschnitts (62) zur Öffnungsmittenachse (M) in
Richtung vom dem zweiten Biegungsbereichen (60) weg im Wesentlichen konstant zunimmt.
5. Schalldämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsrandbereich (50) von einem an den im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich
(48) anschließenden ersten axialen Endbereich (64) des Öffnungsrandbereichs (50) zu
einem axialen Bereich (68) des Öffnungsrandbereichs (50) mit minimalem Abstand zu
einer Öffnungsmittenachse (M) der Bodenwandöffnung (36, 38) gebogen verläuft.
6. Schalldämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsrandbereich (50) von dem Bereich (68) des Öffnungsrandbereichs (50) mit
minimalem Abstand zur Öffnungsmittenachse (M) der Bodenwandöffnung (36, 38) zu einem
von dem im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich (48) entfernten zweiten axialen Endbereich
(66) des Öffnungsrandbereichs (50) gebogen verläuft.
7. Verfahren zur Herstellung eines Schalldämpfers (10) für eine Abgasanlage einer Brennkraftmaschine
nach einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend die Maßnahmen:
a) Bereitstellen wenigstens einer Bodenwand (14, 16) für ein Schalldämpfergehäuse
(20) derart, dass wenigstens eine in der Bodenwand (14, 16) ausgebildete Bodenwandöffnung
(36, 38) von einem von einem im Wesentlichen ebenen Bodenwandbereich (48) im Wesentlichen
in Richtung einer Öffnungsmittenachse (M) abgebogenen Öffnungsrandbereich (50) derart
umgeben ist, dass die Bodenwandöffnung (36, 38) eine vorbestimmte Innenabmessung (a),
vorzugsweise Innendurchmesser, aufweist,
b) Bereitstellen eines in der von dem Öffnungsrandbereich (50) umgebenen Bodenwandöffnung
(50) aufzunehmenden Abgasrohrs (42, 44) mit einer vorbestimmten Außenabmessung (A),
vorzugsweise Außendurchmesser, wobei die vorbestimmte Außenabmessung (A) des Abgasrohrs
(42, 44) größer ist als die vorbestimmte Innenabmessung (a) der Bodenwandöffnung (36,
38),
c) Einführen des Abgasrohrs (42, 44) in die von dem Öffnungsrandbereich (50) umgebene
Bodenwandöffnung (36, 38) derart, dass das Abgasrohr (42, 44) in der von dem Öffnungsrandbereich
(50) umgebenen Bodenwandöffnung (36, 38) durch Presspassung gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass bei der Maßnahme a) der Öffnungsrandbereich (50) in wenigstens einem Umfangsbereich
unterbrochen mit einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung um die Öffnungsmittenachse
(M) mit Abstand zueinander angeordneten Öffnungsrandbereichssegmenten (52) bereitgestellt
wird,
- dass bei der Maßnahme a) der Öffnungsrandbereich (50), ausgehend von dem im Wesentlichen
ebenen Bodenwandbereich (48), mit bis zu einem axialen Bereich (68) des Öffnungsrandbereichs
(50) mit minimalem Abstand zur Öffnungsmittenachse (M) abnehmendem Abstand zur Öffnungsmittenachse
(M) bereitgestellt wird, und
- dass bei der Maßnahme a) der Öffnungsrandbereich (50) mit von dem Bereich (68) des Öffnungsrandbereichs
(50) mit minimalem Abstand zur Öffnungsmittenachse (M) bis zu dem freien axialen Endbereich
(50) des Öffnungsrandbereichs zunehmendem Abstand zur Öffnungsmittenachse (M) bereitgestellt
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Differenz zwischen der vorbestimmten Außenabmessung (A) des Abgasrohrs (42,
44) und der vorbestimmten Innenabmessung (a) der zur Aufnahme des Abgasrohrs (42,
44) vorgesehenen Bodenwandöffnung (36, 38) im Bereich von 0,2 mm bis 0,6 mm, vorzugsweise
bei etwa 0,4 mm, oder/und dass bei der Maßnahme a) die wenigstens eine Bodenwand (14,
16) als Blechumformteil oder/und mit einer Wandstärke (W) von maximal 1 mm, vorzugsweise
maximal 0,6 mm,
1. A muffler for an exhaust system of an internal combustion engine, comprising a muffler
housing (20) with a circumferential wall (22) which extends longitudinally in the
direction of a housing longitudinal axis (L) and at least one base wall (14, 16) which
is surrounded by the circumferential wall (22) or/and retained on the circumferential
wall (22) separating two chambers (28, 30, 32) in the muffler housing (20) and providing
an intermediate wall, wherein at least one base wall opening (36, 38), which is surrounded
by an opening edge region (50) which is bent at an essentially plane base wall region
(48) of the base wall (14, 16) essentially in the direction of the housing longitudinal
axis (L), and receives an exhaust pipe (42) with a press fit, is provided in at least
one base wall (14, 16),
characterized in that
- the opening edge region (50) is designed so that is interrupted circumferentially
about an opening centre axis (M) of the base wall opening (36, 38), wherein the opening
edge region (50) comprises a plurality of opening edge region segments (52) arranged
spaced apart from another circumferentially about an opening centre axis (M) of the
base wall opening (36, 384) and wherein circumferential recesses (54) are formed in
the essentially plane base wall region (48) between opening edge region segments (52)
succeeding each other in the circumferential direction, wherein the chambers (28,
30, 32) separated by the at least one base wall (14, 16) are in exhaust gas exchange
communication via the circumferential recesses,
- the opening edge region (50) has a first edge section (58) adjoining the essentially
plane base wall region (48) in a first bending region (56) and a second edge section
(62) adjoining the first edge section (58) in a second bending region (60), wherein
a radial spacing of the first edge section (58) from an opening centre axis (M) of
the base wall opening (34, 36, 38, 40) decreases in the direction from the first bending
region (56) to the second bending region (60), and
- a radial spacing of the second edge section (62) from the opening centre axis (M)
increases in the direction away from the second bending region (60).
2. The muffler as claimed in claim 1, characterized in that the at least one base wall (14, 16) is designed as a deformed sheet-metal part or/and
in that the at least one base wall (14, 16) has a wall thickness (W) of no more than 1 mm,
preferably no more than 0.6 mm.
3. The muffler as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the radial spacing of the first edge section (58) from an opening centre axis (M)
of the base wall opening (36, 38) decreases essentially constantly in the direction
from the first bending region (56) to the second bending region (60).
4. The muffler as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the radial spacing of the second edge section (62) from the opening centre axis (M)
increases essentially constantly in the direction away from the second bending region
(60).
5. The muffler as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the opening edge region (50) runs in bent form from a first axial end region (64),
adjoining the essentially plane base wall region (48), of the opening edge region
(50) to an axial region (68) of the opening edge region (50) with a minimum spacing
from an opening centre axis (M) of the base wall opening (36, 38).
6. The muffler as claimed in claim 5, characterized in that the opening edge region (50) runs in bent form from the region (68) of the opening
edge region (50) with a minimum spacing from the opening centre axis (M) of the base
wall opening (36, 38) to a second axial end region (66), remote from the essentially
plane base wall region (48), of the opening edge region (50).
7. A method for producing a muffler (10) for an exhaust system of an internal combustion
engine as claimed in one of the preceding claims, comprising the steps:
a) Providing at least one base wall (14, 16) for a muffler housing (20) in such a
way that at least one base wall opening (36, 38) formed in the base wall (14, 16)
is surrounded by an opening edge region (50) bent away from an essentially plane base
wall region (48) essentially in the direction of an opening centre axis (M) in such
a way that the base wall opening (36, 38) has a predetermined internal dimension a),
preferably an internal diameter,
b) Providing an exhaust pipe (42, 44), to be received in the base wall opening (50)
surrounded by the opening edge region (50), with a predetermined external dimension
(A), preferably an external diameter, wherein the predetermined external dimension
(A) of the exhaust pipe (42, 44) is greater than the predetermined internal dimension
a) of the base wall opening (36, 38),
c) Introducing the exhaust pipe (42, 44) into the base wall opening (36, 38) surrounded
by the opening edge region (50) in such a way that the exhaust pipe (42, 44) is retained
in the base wall opening (36, 38) surrounded by the opening edge region (50) by a
press fit,
characterized in that
- in step a) the opening edge region (50) is provided so that it is interrupted in
at least one circumferential region, with a plurality of opening edge region segments
(52) arranged spaced apart from one another circumferentially about the opening centre
axis (M),
- in step a) the opening edge region (50) is provided, starting from the essentially
plane base wall region (48), with a spacing from the opening centre axis (M) which
decreases as far as an axial region (68) of the opening edge region (50) with a minimum
spacing from the opening centre axis (M), and
- in step a) the opening edge region (50) is provided with a spacing from the opening
centre axis (M) which increases from the region (68) of the opening edge region (50)
with a minimum spacing from the opening centre axis (M) as far as the free axial end
region (50) of the opening edge region.
8. The method as claimed in claim 7, characterized in that a difference between the predetermined external dimension (A) of the exhaust pipe
(42, 44) and the predetermined internal dimension (a) of the base wall opening (36,
38) provided to receive the exhaust pipe (42, 44) is in the range from 0.2 mm to 0.6
mm, preferably is approximately 0.4 mm, or/and wherein, in step a), the at least one
base wall (14, 16) is provided as a deformed sheet-metal part or/and with a wall thickness
(W) of no more than 1 mm, preferably no more than 0.6 mm.
1. Un silencieux pour un système d'échappement d'un moteur à combustion interne, comprenant
un boîtier de silencieux (20) avec une paroi circonférentielle (22) qui s'étend longitudinalement
dans la direction d'un axe longitudinal du boîtier (L) et au moins une paroi de base
(14, 16) qui est entourée par la paroi circonférentielle (22) ou/et retenue sur la
paroi circonférentielle (22) séparant deux chambres (28, 30, 32) dans le boîtier de
silencieux (20) et fournissant une paroi intermédiaire, dans lequel au moins une ouverture
de paroi de base (36, 38), qui est entourée par une zone de bord d'ouverture (50)
qui est pliée à une zone de paroi de base essentiellement plane (48) de la paroi de
base (14, 16) essentiellement dans la direction de l'axe longitudinal du boîtier (L),
et reçoit un tuyau d'échappement (42) avec un ajustement serré, est fournie dans au
moins une paroi de base (14, 16),
caractérisé en ce que
- la zone de bord d'ouverture (50) est conçue de manière à être interrompue circonférentiellement
autour d'un axe central d'ouverture (M) de l'ouverture de paroi de base (36, 38),
dans lequel la zone de bord d'ouverture (50) comprend une pluralité de segments de
zone de bord d'ouverture (52) disposés à distance les uns des autres circonférentiellement
autour d'un axe central d'ouverture (M) de l'ouverture de paroi de base (36, 38),
et dans lequel des évidements circonférentiels (54) sont formés dans la zone essentiellement
plane de la paroi de base (48) entre les segments de zone de bord d'ouverture (52)
se succédant dans la direction circonférentielle, dans laquelle les chambres (28,
30, 32) séparées par au moins une paroi de base (14, 16) sont en communication d'échange
de gaz d'échappement par l'intermédiaire des évidements circonférentiels,
- la zone de bord d'ouverture (50) a une première section de bord (58) adjointe à
la zone de la paroi de base essentiellement plane (48) dans une première zone de flexion
(56) et une deuxième section de bord (62) adjointe à la première section de bord (58)
dans une deuxième zone de flexion (60), dans laquelle un espacement radial de la première
section de bord (58) à partir d'un axe central d'ouverture (M) de l'ouverture de paroi
de base (34, 36, 38, 40) diminue dans la direction de la première zone de flexion
(56) à la deuxième zone de flexion (60), et
- un espacement radial de la deuxième section de bord (62) par rapport à l'axe central
d'ouverture (M) augmente dans la direction opposée à la deuxième zone de flexion (60).
2. Le silencieux selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit au moins une paroi de base (14, 16) est conçue comme une pièce de tôle déformée
ou/et en ce que ledit au moins une paroi de base (14, 16) a une épaisseur de paroi (W) ne dépassant
pas 1 mm, de préférence ne dépassant pas 0,6 mm.
3. Le silencieux selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espacement radial de la première section de bord (58) par rapport à un axe central
d'ouverture (M) de l'ouverture de paroi de base (36, 38) diminue essentiellement de
façon constante dans la direction de la première zone de flexion (56) vers la deuxième
zone de flexion (60).
4. Le silencieux selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espacement radial de la deuxième section de bord (62) par rapport à l'axe central
d'ouverture (M) augmente de façon essentiellement constante dans la direction opposée
à la deuxième zone de flexion (60).
5. Le silencieux selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone de bord d'ouverture (50) est courbée depuis une première zone d'extrémité
axiale (64), adjointe à la zone de paroi de base essentiellement plane (48), de la
zone de bord d'ouverture (50) jusqu'à une zone axiale (68) de la zone de bord d'ouverture
(50) avec un écart minimum par rapport à l'axe central d'ouverture (M) de l'ouverture
de paroi de base (36, 38).
6. Le silencieux selon la revendication 5, caractérisé en ce que la zone de bord d'ouverture (50) s'étend en forme coudée depuis la zone (68) de la
zone de bord d'ouverture (50) avec un espacement minimum de l'axe central d'ouverture
(M) de l'ouverture de paroi de base (36, 38) jusqu'à une deuxième zone d'extrémité
axiale (66), éloignée de la zone de la paroi de base essentiellement plane (48), de
la zone de bord d'ouverture (50).
7. Un procédé de fabrication d'un silencieux (10) pour un système d'échappement d'un
moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, comprenant
les étapes suivantes :
a) Fournir au moins une paroi de base (14, 16) pour un boîtier de silencieux (20)
de telle sorte qu'au moins une ouverture de paroi de base (36, 38) formée dans la
paroi de base (14, 16) est entourée par une zone de bord d'ouverture (50) pliée à
l'écart d'une zone de paroi de base essentiellement plane (48) essentiellement dans
la direction d'un axe central d'ouverture (M) de telle sorte que l'ouverture de paroi
de base (36, 38) a une dimension interne prédéterminée a), de préférence un diamètre
interne,
b) Fournir un tuyau d'échappement (42, 44), à recevoir dans l'ouverture de paroi de
base (50) entourée par la zone de bord d'ouverture (50), avec une dimension externe
prédéterminée (A), de préférence un diamètre externe, dans lequel la dimension externe
prédéterminée (A) du tuyau d'échappement (42, 44) est supérieure à la dimension interne
prédéterminée a) de l'ouverture de paroi de base (36, 38),
c) Introduire le tuyau d'échappement (42, 44) dans l'ouverture de paroi de base (36,
38) entourée par la zone de bord d'ouverture (50) de telle sorte que le tuyau d'échappement
(42, 44) soit retenu dans l'ouverture de paroi de base (36, 38) entourée par la zone
de bord d'ouverture (50) par un ajustement serré,
caractérisé en ce que
- à l'étape a), la zone de bord d'ouverture (50) est fournie de manière à être interrompue
dans au moins une zone circonférentielle, avec une pluralité de segments de zone de
bord d'ouverture (52) disposés à distance les uns des autres circonférentiellement
autour de l'axe central d'ouverture (M),
- à l'étape a), la zone de bord d'ouverture (50) est pourvue, à partir de la zone
de la paroi de base essentiellement plane (48), d'un espacement par rapport à l'axe
central d'ouverture (M) qui diminue jusqu'à une zone axiale (68) de la zone de bord
d'ouverture (50) avec un espacement minimum par rapport à l'axe central d'ouverture
(M), et
- à l'étape a), la zone de bord d'ouverture (50) est pourvue d'un espacement par rapport
à l'axe central d'ouverture (M) qui augmente à partir de la zone (68) de la zone de
bord d'ouverture (50) avec un espacement minimum par rapport à l'axe central d'ouverture
(M) jusqu'à la zone d'extrémité axiale libre (50) de la zone de bord d'ouverture.
8. Le procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une différence entre la dimension externe prédéterminée (A) du tuyau d'échappement
(42, 44) et la dimension interne prédéterminée (a) de l'ouverture de paroi de base
(36, 38) prévue pour recevoir le tuyau d'échappement (42, 44) est comprise entre 0,2
mm à 0,6 mm, de préférence est d'environ 0,4 mm, ou/et dans lequel, à l'étape a),
ledit au moins une paroi de base (14, 16) est prévue comme pièce en tôle déformée
ou/et dont l'épaisseur de paroi (W) ne dépasse pas 1 mm, de préférence ne dépasse
pas 0,6 mm.