[0001] Die Erfindung betrifft eine Zwischenlage, ein System zur Befestigung einer Zwischenlage
auf einer Bahnschwelle und ein Verfahren zur Herstellung einer Zwischenlage.
[0002] Zwischenlagen werden für Schienenbefestigungssysteme eingesetzt und dienen dort der
elastischen Dämpfung bzw. Entkopplung zwischen einer Eisenbahnschiene, im Folgenden
auch einfach Schiene genannt, und einer Eisenbahnschwelle, im Folgenden auch einfach
Bahnschwelle genannt. Um die Installation am Installationsort zu beschleunigen und
zu vereinfachen werden Zwischenlagen oft, zum Beispiel im Betonschwellwerk, bereits
auf der Bahnschwelle vormontiert. Damit die Zwischenlage beim Transport zum Einsatzort
nicht verrutscht oder verloren geht, ist es in der Regel notwendig, sie in irgendeiner
Form zu befestigen bzw. zu fixieren. Dies kann gemäß dem Stand der Technik zum Beispiel
durch Aufkleben der Zwischenlage auf die Bahnschwelle erfolgen und/oder durch die
Verwendung von zusätzlichen Halteelementen, wie zum Beispiel Bändern oder Folien.
Diese Maßnahmen bedeuten jedoch in der Regel einen zusätzlichen Aufwand bei der Montage
im Betonschwellwerk und verursachen zusätzliche Kosten durch den Materialaufwand,
insbesondere in Form von Klebstoff oder den Zusatzelementen. Weiterhin ist der Austausch
von Zwischenlagen, welche aufgeklebt sind, in der Regel zusätzlich erschwert.
[0003] DE 4 314 578 A1 zeigt eine Zwischenlage mit einer Vertiefungsfläche, die an zwei Seiten von einer
Randseite umgeben ist. Die Randseite weist seitliche Rippen auf, die in einem befestigten
Zustand unter der Winkelführungsplatte zum Liegen kommen.
[0004] DE 20 2017 105 478 U1 zeigt ein elastisches Plattenelement mit seitlichen Abstandsbereichen, in denen Haltelippen
vorgesehen sind, die mit einer Winkelführungsplatte zusammenwirken können.
[0005] US 2007/0210178 A1 zeigt eine Zwischenlage mit im Randbereich vorgesehenen Vorsprüngen, die mit einer
Winkelführungsplatte zusammen wirken können.
[0006] In
DE 10 2019 111 002 A1 ist ein System umfassend eine Zwischenlage und eine separat ausgebildete Gleitschicht
offenbart.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Zwischenlage bereitzustellen, welche eine
vereinfachte und transportsichere Vormontage ermöglicht, bei möglichst geringem Zeit-
und/oder Kostenaufwand.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Zwischenlage gemäß Anspruch 1, ein System zur
Befestigung einer Zwischenlage auf einer Bahnschwelle gemäß Anspruch 11 und ein Verfahren
gemäß Anspruch 13. Weitere Vorteile, Merkmale und vorteilhafte Ausführungsformen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung sowie den Figuren
und deren Beschreibung.
[0009] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist eine Zwischenlage, insbesondere Schienenzwischenlage,
zur Anordnung zwischen einer Schiene und einer Bahnschwelle vorgesehen. Die Zwischenlage
umfasst einen Zentralbereich, zumindest einen Montagebereich und zumindest eine Haltelasche
zur Fixierung der Zwischenlage an der Bahnschwelle durch eine oder mittels einer Winkelführungsplatte,
wobei der Montagebereich insbesondere in einem seitlichen Randbereich der Zwischenlage
angeordnet ist, wobei die Haltelasche zumindest teilweise in dem Montagebereich angeordnet
ist. Die Zwischenlage kann bevorzugt aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem
Gummimaterial hergestellt sein. Die Zwischenlage kann eine Längsrichtung aufweisen,
wobei die Längsrichtung im montierten Zustand insbesondere einer Gleisrichtung entspricht.
Weiterhin kann die Zwischenlage eine Querrichtung, welche quer zu der Längsrichtung
verläuft, und eine Vertikalrichtung, die sowohl senkrecht zu der Längsrichtung, als
auch senkrecht zu der Querrichtung verläuft, aufweisen. Insbesondere kann die Zwischenlage
in der Vertikalrichtung eine geringere Erstreckung aufweisen als in der Längsrichtung
und/oder in der Querrichtung. Der Zentralbereich kann, insbesondere in der Querrichtung
gesehen, mittig auf der Zwischenlage angeordnet sein. Der Zentralbereich kann sich
in der Längsrichtung von einem ersten Ende der Zwischenlage bis zu einem zweiten Ende
der Zwischenlage erstrecken. Der Zentralbereich kann dazu vorgesehen sein und/oder
dazu ausgebildet sein, dass insbesondere im installierten Zustand eine Schiene auf
dem Zentralbereich verlaufen kann, wobei die Erstreckung des Zentralbereichs in der
Querrichtung insbesondere ungefähr der Breite der Schiene entsprechen kann, insbesondere
maximal eine Erstreckung aufweisen kann, welche maximal 25% breiter als die Breite
der Schiene ist. Der seitliche Randbereich kann in Querrichtung gesehen an den Zentralbereich
anschließen. Der seitliche Randbereich kann sich in Längsrichtung gesehen von dem
ersten Ende der Zwischenlage bis zu dem zweiten Ende der Zwischenlage erstrecken.
Es können zwei seitliche Randbereiche vorgesehen sein, die in Querrichtung gesehen
jeweils an gegenüberliegenden Seiten an den Zentralbereich anschließen. Der Montagebereich
kann in dem seitlichen Randbereich der Zwischenlage angeordnet sein und/oder dem seitlichen
Randbereich der Zwischenlage entsprechen. Der Montagebereich kann eine Längserstreckung
in der Längsrichtung der Zwischenlage aufweisen. Der Montagebereich kann in Querrichtung
der Zwischenlage gesehen einen Endbereich der Zwischenlage bilden. Der Montagebereich
kann dazu ausgebildet sein, eine Anbindung der Zwischenlage an die Winkelführungsplatte
zu ermöglichen. Die Haltelasche kann an den Montagebereich und/oder an den Zentralbereich
anschließen. Vorzugsweise kann die Haltelasche eine Erstreckung in der Querrichtung
aufweisen, wobei sich die Haltelasche insbesondere zumindest teilweise in dem Montagebereich
erstreckt. Die Haltelasche kann sich zu zumindest 20%, bevorzugt überwiegend (beispielsweise
zumindest 60%) und besonders bevorzugt zu zumindest 80% in dem Montagebereich erstrecken.
Die Haltelasche kann insbesondere in Querrichtung der Zwischenlage von dem Zentralbereich
wegweisend über den Montagebereich hinausragen. Die Haltelasche kann derart ausgebildet
sein, dass sie insbesondere durch einen Kraft- und/oder Formschluss zwischen der Bahnschwelle
und der Winkelführungsplatte fixiert, insbesondere eingeklemmt, werden kann. Durch
Fixieren der Haltelasche kann somit insbesondere auch die gesamte Zwischenlage fixierbar
sein. Die Haltelasche kann insbesondere ein Teil der Zwischenlage sein, welcher insbesondere
nicht reversibel von der Zwischenlage abtrennbar ist. Vorteilhafterweise kann die
Zwischenlage somit transportsicher auf der Bahnschwelle angeordnet werden, ohne, dass
das Bereitstellen zusätzlicher Materialien, wie zum Beispiel Klebstoff, zusätzlicher
Bänder und/oder Folien, und/oder zusätzliche Arbeitsschritte, zum Beispiel das Aufkleben
oder das Befestigen von Bändern oder Folien an der Zwischenlage, nötig ist. Somit
kann ein effizienter Verlierschutz bereitgestellt sein. Es kann vorgesehen sein, dass
bei zwei seitlichen Randbereichen jeweils ein Montagebereich und eine Haltelasche
in jedem der beiden Randbereiche angeordnet ist.
[0010] Die Zwischenlage, insbesondere Schienenzwischenlage, und die Haltelasche einstückig
ausgebildet, insbesondere durch eine gleichzeitige Extrusion hergestellt, sein. Die
Zwischenlage kann vorteilhafterweise in einem einzigen Extrusionsprozess herstellbar
sein, insbesondere ohne einen zusätzlichen Arbeitsschritt zur Erzeugung und/oder Befestigung
der Haltelasche an der Zwischenlage. Eine einstückige Ausbildung kann vorteilhafterweise
ein Verlieren der Haltelasche verhindern. Weiterhin kann sichergestellt sein, dass
die Haltelasche zur Fixierung zwischen der Bahnschwelle und der Winkelführungsplatte
an der richtigen Position angeordnet ist. Ein Extrusionsprozess zur Herstellung der
Zwischenlage ist im Vergleich zu einem Spritzgießprozess typischerweise günstiger
und ermöglicht oft einen höheren Output an Zwischenlagen. Vorteilhafterweise kann
die Extrusionsrichtung, in der der Extrusionsprozess durchgeführt wird, der Längsrichtung
der Zwischenlage entsprechen.
[0011] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche sich in einer Längsrichtung der Zwischenlage,
insbesondere über zumindest 2/3 der gesamten Längsrichtung der Zwischenlage, bevorzugt
das 0,9-fache der gesamten Längsrichtung der Zwischenlage und besonders bevorzugt
über im Wesentlichen die gesamte Längsrichtung der Zwischenlage, erstrecken und/oder
die Haltelasche kann entlang der Längsrichtung eine im Wesentlichen konstante Erstreckung
in einer Querrichtung der Haltelasche aufweisen. Ein Erstrecken der Haltelasche über
zumindest 2/3 bzw. zwei Drittel der gesamten Längsrichtung der Zwischenlage kann eine
besonders effektive Fixierung der Haltelasche und damit insbesondere auch der Zwischenlage
mittels der Winkelführungsplatte ermöglichen. Insbesondere kann die Haltelasche derart
ausgebildet sein, dass ein überwiegender Teil Ihrer Längserstreckung, insbesondere
zumindest 60%, bevorzugt zumindest 80% ihrer Längserstreckung, in der Längsrichtung
mit der Winkelführungsplatte kontaktierbar ist. Eine Erstreckung der Haltelasche über
zumindest das 0,9-fache der gesamten Längsrichtung der Zwischenlage kann insbesondere
bedeuten, dass die Winkelführungsplatte in ihrer kompletten Längserstreckung in Richtung
der Längsrichtung oder nahezu in ihrer gesamten Längserstreckung, insbesondere zumindest
85% und/oder maximal 99% ihrer gesamten Längserstreckung, mit der Haltelasche in Kontakt
gebracht werden können. Eine Erstreckung der Haltelasche über im Wesentlichen die
gesamte Längsrichtung der Zwischenlage kann insbesondere eine Erstreckung über 95%
bis 100% der gesamten Längsrichtung der Zwischenlage bedeuten. Insbesondere kann es
vorgesehen sein, dass sich die Haltelasche im Rahmen der konstruktionsbedingten Genauigkeit
über die gesamte Längsrichtung der Zwischenlage erstreckt. Eine Erstreckung der Haltelasche
über im Wesentlichen die gesamte Längsrichtung der Zwischenlage kann eine besonders
gute Fixierbarkeit der Haltelasche bzw. der Zwischenlage durch die Winkelführungsplatte
ermöglichen und gleichzeitig durch einen Extrusionsprozess verhältnismäßig einfach
realisierbar sein, insbesondere wenn die Extrusionsrichtung der Längsrichtung entspricht.
Vorteilhafterweise kann die Haltelasche in Längsrichtung gesehen einen im Wesentlichen
konstanten Querschnitt aufweisen. Ein konstanter Querschnitt ist insbesondere bei
einer Extrusion relativ einfach realisierbar. Eine konstante Erstreckung der Haltetasche
in der Querrichtung kann einerseits durch den Extrusionsprozess relativ einfach realisierbar
sein und andererseits eine weitgehend gleichförmige Fixierung der Haltelasche bzw.
der Zwischenlage zwischen der Bahnschwelle und der Winkelführungsplatte ermöglichen.
[0012] Vorteilhafterweise kann der Montagebereich einen seitwärts, insbesondere in Querrichtung
der Zwischenlage, ausgerichteten Aufnahmebereich zur Aufnahme eines Vorderteils der
Winkelführungsplatte umfassen, wobei die zumindest eine Haltelasche zumindest teilweise,
insbesondere zu einem überwiegenden Teil, in dem Aufnahmebereich angeordnet ist. Der
Aufnahmebereich kann derart ausgebildet sein, dass die Winkelführungsplatte in Querrichtung
und/oder in Vertikalrichtung in den Aufnahmebereich einführbar ist. "Zu einem überwiegenden
Teil" kann insbesondere bedeuten, dass die Haltelasche zu mehr als 20% in dem Aufnahmebereich
angeordnet ist. Vorzugsweise kann die Haltelasche zu mehr als 50% in dem Aufnahmebereich
angeordnet sein. Dies kann eine besonders gute Fixierung bei gleichzeitig geringem
Materialaufwand der Haltelasche ermöglichen. Eine Erstreckung des Aufnahmebereichs
in der Längsrichtung kann im Wesentlichen einer Erstreckung der Winkelführungsplatte
in der Längsrichtung entsprechen. Die Haltelasche kann an dem Montagebereich oder
an dem Zentralbereich befestigt sein und in den Aufnahmebereich hineinragen. Alternativ
oder zusätzlich kann die Haltelasche an einer den Aufnahmebereich in Querrichtung
beschränkenden Seite der Zwischenlage befestigt sein. Die den Aufnahmebereich in Querrichtung
beschränkende Seite der Zwischenlage kann ein Kontaktbereich zur Kontaktierung der
Winkelführungsplatte sein.
[0013] Vorteilhafterweise kann der Aufnahmebereich durch eine seitliche Ausnehmung, insbesondere
Ausstanzung, in dem Montagebereich ausgebildet sein. Die Ausnehmung kann derart ausgebildet
sein, dass die Zwischenlage in Längsrichtung gesehen im Bereich des Aufnahmebereichs
eine geringere Erstreckung in Querrichtung aufweist als in Bereichen jenseits des
Aufnahmebereichs. Eine Ausnehmung, insbesondere Ausstanzung, kann, z.B. durch einen
Stanzprozess, besonders einfach herstellbar sein.
[0014] Vorteilhafterweise kann der Aufnahmebereich durch zumindest einen Seitenbereich,
bevorzugt zwei sich in Längsrichtung gegenüberliegende Seitenbereiche, insbesondere
in der Längsrichtung der Zwischenlage und/oder einer Schienenlängsrichtung, begrenzt
sein, wobei die Haltelasche insbesondere auch unter den Seitenbereichen angeordnet
ist. Mit anderen Worten kann es vorgesehen sein, dass der Seitenbereich und die Haltelasche
in einer Vertikalrichtung der Zwischenlage übereinander angeordnet sind. Zusätzlich
oder alternativ kann die Haltelasche teilweise in Vertikalrichtung unterhalb anderer
Bereiche der Zwischenlage, insbesondere des Montagebereichs und/oder des Zentralbereichs,
angeordnet sein. Die Seitenbereich können insbesondere als sich in Querrichtung erstreckende
Fortsätze der Zwischenlage ausgebildet sein. Die Seitenbereiche können sich von dem
Aufnahmebereich bis zu einem Ende der Zwischenlage in Längsrichtung erstrecken und/oder
rechteckig ausgebildet sein. Die Seitenbereiche können eine Positionierung der Winkelführungsplatte
erleichtern und/oder ein Verrutschen der Winkelführungsplatte in der Längsrichtung
bei der Installation verhindern. Eine Erstreckung in einer von dem Zentralbereich
wegweisenden Querrichtung der Seitenbereiche kann mindestens so groß sein, wie eine
entsprechende Erstreckung der Haltelasche, vorzugweise größer sein. Eine solche Erstreckung
der Seitenbereiche kann z.B. dem Schutz der Haltelasche dienen.
[0015] Vorteilhafterweise kann der Montagebereich einen seitlichen Kontaktbereich zur Kontaktierung
eines Vorderteils der Winkelführungsplatte umfassen, wobei insbesondere die Haltelasche
über den Kontaktbereich hervorstehen kann. Die Haltelasche kann insbesondere in Querrichtung
über den Kontaktbereich hervorstehen. Ein Hervorstehen der Haltelasche kann insbesondere
bedeuten, dass die Haltelasche sich in der Querrichtung, insbesondere von dem Zentralbereich
aus gesehen, weiter erstreckt als der seitliche Kontaktbereich. Mit anderen Worten
kann in Querrichtung gesehen ein Ende der Haltelasche weiter von dem Zentralbereich
beabstandet sein als der Kontaktbereich. Ein Hervorstehen der Haltelasche kann insbesondere
bedeuten, dass die Haltelasche sich in der Querrichtung insbesondere von dem Zentralbereich
aus gesehen weiter erstreckt als der seitliche Kontaktbereich. Der seitliche Kontaktbereich
kann sich in Längsrichtung erstrecken und eine in Vertikalrichtung und/oder in Querrichtung
im Wesentlichen konstante Erstreckung aufweisen. Vorteilhafterweise kann die Winkelführungsplatte
an den Kontaktbereich angrenzend platziert werden und dabei den hervorstehenden Teil
der Haltelasche an der Bahnschwelle fixieren.
[0016] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche bündig abschließend mit einer Unterseite
der Zwischenlage ausgeformt sein, und/oder die Haltelasche elastisch nach unten umklappbar
an der Zwischenlage befestigt sein. Mit anderen Worten kann die Haltelasche nur (d.h.
ausschließlich) bündig mit der Unterseite der Zwischenlage abschließen. Mit der Oberseite
der Zwischenlage kann die Haltelasche somit nicht bündig abschließen. Die Haltelasche
kann also dünner sein als die Zwischenlage. Dadurch kann die Haltelasche leichter
elastisch verformbar sein. Daher kann das Handling der Zwischenlage während einer
Herstellung insgesamt verbessert sein. Die Haltelasche kann durch einen im Wesentlichen
konstanten, in Längsrichtung verlaufenden Einschnitt in die Zwischenlage ausgebildet
sein. Die Unterseite ist insbesondere eine der für die Schienenauflage vorgesehenen
Seite in Vertikalrichtung gegenüberliegend angeordnete Seite der Zwischenlage. Insbesondere
kann die Haltelasche derart elastisch formbar und/oder an die Zwischenlage anlegbar
sein, dass ihre Erstreckung in Vertikalrichtung nicht über die Erstreckung der übrigen
Zwischenlage in Vertikalrichtung hinausgeht. Die Haltelasche kann derart elastisch
umklappbar sein, dass eine Erstreckung der Haltelasche insbesondere an der Unterseite
der Zwischenlage über eine Erstreckung der Zwischenlage in Vertikalrichtung hinausgeht.
Die Haltelasche kann derart ausgebildet sein, dass ein elastisches Umklappen der Haltelasche
ungefähr einer Rotation um eine Achse entspricht, welche parallel zu der Längsrichtung
verläuft. Mit anderen Worten kann die Haltelasche derart ausgebildet sein, dass ein
Umklappen der Haltelasche eine Bewegung in Vertikalrichtung und/oder in Querrichtung
bedeutet. Die Haltelasche kann insbesondere derart umklappbar sein, dass die Haltelasche
nicht mehr in dem Aufnahmebereich des Montagebereichs angeordnet ist und/oder dass
die Haltelasche vollständig in Querrichtung in Relation zu dem Aufnahmebereich versetzt
ist, insbesondere in Richtung des Zentralbereichs versetzt ist. Vorteilhafterweise
kann eine umklappbare Haltelasche es ermöglichen, dass der Aufnahmebereich durch Ausstanzen
erzeugt werden kann, ohne, dass die Haltelasche dabei beschädigt wird.
[0017] Vorteilhafterweise kann der Montagebereich eine konstante oder veränderliche erste
Dicke aufweisen, wobei die Haltelasche eine konstante oder veränderliche zweite Dicke
aufweist, wobei die zweite Dicke durchgehend geringer als die erste Dicke ist. Die
erste und/oder die zweite Dicke können insbesondere einer Erstreckung in Vertikalrichtung
entsprechen. Eine geringere Dicke der Haltelasche kann insbesondere insofern vorteilhaft
sein, dass dadurch Material eingespart werden kann und/oder dass eine Fixierung der
Haltelasche zwischen der Winkelführungsplatte und der Bahnschwelle besonders effektiv
ermöglicht ist.
[0018] Vorteilhafterweise kann die Dicke der Haltelasche zwischen 0,1 und 6 mm, bevorzugt
zwischen 0,3 und 5 mm und besonders bevorzugt zwischen 0,5 und 3,0 mm betragen. Eine
Dicke zwischen 0,1 und 6 mm kann es insbesondere ermöglichen, dass die Haltelache
weniger dick als der Montagebereich ist, wodurch z.B. vorteilhafterweise die Winkelführungsplatte
gleichzeitig an der Zwischenlage anliegen kann und die Haltelasche mit einer Unterseite
der Winkelführungsplatte an die Bahnschwelle fixieren kann. Eine Dicke zwischen 0,3
und 5 mm kann es ermöglichen, dass die Winkelführungsplatte besonders gut an der Zwischenlage
anliegen kann. Eine Dicke zwischen 0,5 und 3 mm kann eine gute Stabilität der Haltelasche
und eine gleichzeitig ausreichend große Anlagefläche für die Winkelführungsplatte
an der Zwischenlage bedingen.
[0019] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche in einer Querrichtung der Zwischenlage, insbesondere
von ihrer Befestigung an der Zwischenlage bis zu ihrem Ende, eine erste Erstreckungslänge
aufweisen, wobei die Zwischenlage in der Querrichtung eine zweite Erstreckungslänge
aufweist, wobei ein Verhältnis der ersten Erstreckungslänge zu der zweiten Erstreckungslänge
0,003 bis 0,3, bevorzugt 0,01 bis 0,1 und besonders bevorzugt 0,01 bis 0,08 beträgt.
Ein Verhältnis von 0,003 bis 0,3 kann eine ausreichende Flexibilität der Haltelasche
ermöglichen, um die Haltelasche insbesondere beim Ausstanzen einer Ausnehmung an der
Zwischenlage zurückbiegen zu können. Ein Verhältnis von 0,001 bis 0,1 kann eine besonders
günstige Dimensionierung der Haltelasche bedeuten, um ein Fixieren mit der Winkelführungsplatte
effektiv zu ermöglichen. Ein Verhältnis von 0,01 bis 0,08 kann eine flexible Beweglichkeit
der Haltelasche ermöglichen, wobei bei dieser Dimensionierung die Haltelasche gleichzeitig
gut kontrollierbar bzw. positionierbar sein kann, sodass ein versehentliches Wegbiegen
der Haltelasche beim Fixieren mit der Winkelführungsplatte im Verhältnis mit anderen
Maßen weniger wahrscheinlich sein kann.
[0020] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche in einer Querrichtung der Zwischenlage von
ihrer Befestigung an der Zwischenlage bis zu ihrem Ende eine Länge bzw. Erstreckung
von 0,5 mm bis 50 mm, bevorzugt 1 mm bis 20 mm und besonders bevorzugt 2 mm bis 12
mm aufweisen. Eine Länge von 0,5 mm bis 50 mm kann eine ausreichende Flexibilität
der Haltelasche ermöglichen, um die Haltelasche insbesondere beim Ausstanzen einer
Ausnehmung an der Zwischenlage zurückbiegen zu können. Eine Länge von 1 mm bis 20
mm kann eine besonders günstige Dimensionierung der Haltelasche bedeuten, um ein Fixieren
mit der Winkelführungsplatte effektiv zu ermöglichen. Eine Länge von 2 mm bis 12 mm
kann eine flexible Beweglichkeit der Haltelasche ermöglichen, wobei bei dieser Dimensionierung
die Haltelasche gleichzeitig gut kontrollierbar bzw. positionierbar sein kann, sodass
ein versehentliches Wegbiegen der Haltelasche beim Fixieren mit der Winkelführungsplatte
im Verhältnis mit anderen Maßen weniger wahrscheinlich sein kann.
[0021] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche zumindest eine, bevorzugt mehrere, Erhebungen
und/oder Vertiefungen aufweisen. Insbesondere kann die Haltelasche eine durch Erhebungen
und/oder Vertiefungen definierte Oberflächenstruktur aufweisen. Die Erhebungen und/oder
Vertiefungen können insbesondere Wulste, Noppen, Rippen und/oder Rillen sein. Die
Erhebungen und/oder Vertiefungen können eine besonders gute Verrutschsicherheit der
Haltelasche im eingeklemmten Zustand zwischen der Winkelführungsplatte und der Bahnschwelle
ermöglichen. Dadurch kann insbesondere die effektive Klemmkraft erhöht werden. Vorteilhafterweise
kann eine Erstreckung der Erhebungen und/oder Vertiefungen in einer vertikalen Richtung
ein Verhältnis zu einer maximalen Dicke der Haltelasche in Vertikaler Richtung von
0,09 - 0,05 aufweisen. Dieses Verhältnis kann eine gute Verrutschsicherheit der Haltelasche
bei gleichzeitig guter Stabilität der Haltelasche ermöglichen.
[0022] Vorteilhafterweise kann die Zwischenlage aus einem thermoplastischen Material und/oder
einem Elastomer-Material gefertigt sein. Beispielsweise kann die Zwischenlage aus
Ethylenvinylacetat (EVA), Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA), thermoplastischem
Elastomer (z.B. TPE-U oder TPE-E bzw. TPU oder TPC), Naturkautschuk (NR), Styrol-Butadien-Kautschuk
(SBR), Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) und/oder Polyurethan (PUR) gefertigt
sein. Die Zwischenlage kann geschäumt oder aus einem Vollmaterial gefertigt sein.
Die Haltelasche kann aus dem gleichen Material gefertigt sein wie der übrige Zwischenlage.
Beispielsweise kann die gesamte Zwischenlage inklusive Haltelasche aus einem Thermoplast
oder aus einem Elastomer gefertigt sein. Dies kann eine besonders einfache Herstellung
ermöglichen. Alternativ kann die Haltelasche im Vergleich zu der übrigen Zwischenlage
aus einem unterschiedlichen Material gefertigt sein. Beispielsweise kann die Haltelasche
aus einem Thermoplast gefertigt sein, während die übrige Zwischenlage aus einem Elastomer
gefertigt ist oder umgekehrt. Beispielsweise können die Materialien der Haltelasche
und/oder der übrigen Zwischenlage auf die jeweiligen an sie gerichteten Anforderungen
abgestimmt sein. Die Haltelasche kann z.B. aus einem weicheren und/oder flexibleren
Material als die übrige Zwischenlage gefertigt sein, insbesondere um ein Umklappen
der Haltelasche zu vereinfachen. Ferner kann durch den Materialunterschied erreicht
sein, dass die Haltelasche elastischer ist als die übrige Zwischenlage. Daher kann
die Haltelasche bei einem weiteren Prozessschritt (wie Beispielsweise einem Stanzen,
Fräsen, Reißen oder dergleichen) leicht zur Seite gebogen werden. Damit kann sichergestellt
sein, dass die Zwischenlage keinen Schaden nimmt. ,0
[0023] Vorteilhafterweise kann die Dicke der Zwischenlage variieren. Eine variierende Dicke
der Zwischenlage kann ein Anpassen an die unterschiedlichen Belastungen von verschiedenen
Bereichen bzw. Abschnitten der Zwischenlage im Einsatz ermöglichen und/oder eine Anpassung
der Flexibilität der Zwischenlage ermöglichen. Beispielsweise kann beim Überfahren
eines Zuges die Belastung der Mitte der Zwischenlage unterschiedlich zu äußeren Abschnitten
der Zwischenlage sein. Insbesondere kann bei Kurvenverläufen der installierten Schienen
eine Belastung auf die Zwischenlage bzw. eine auf die Zwischenlage wirkende Kraft
bei Zugüberfahrten inhomogen ausgebildet sein.
[0024] Vorteilhafterweise kann die Zwischenlage eine Oberseite und eine Unterseite aufweisen,
wobei die Zwischenlage in einem zentralen Bereich der Zwischenlage, insbesondere in
einem zur Auflage der Schiene vorgesehenen Bereich, auf der Oberseite und/oder der
Unterseite, insbesondere bezogen auf eine Vertikalrichtung, jeweils mehrere Vertiefungen
aufweisen kann, wobei die Vertiefungen auf der Oberseite bevorzugt versetzt zu den
Vertiefungen auf der Unterseite angeordnet sind, wobei die Vertiefungen insbesondere
in einer zu den Seiten der Zwischenlage parallelen Richtung, insbesondere in einer
Schienenlängsrichtung bzw. einer Längsrichtung der Zwischenlage, länglich verlaufen.
Insbesondere können die Vertiefungen entlang der Längsrichtung von einem ersten Ende
der Zwischenlage bis zu einem zweiten Ende der Zwischenlage verlaufen. Zumindest einige
Vertiefungen können in Vertikalrichtung, insbesondere zu ihrem Boden hin, verjüngend
ausgeformt sein. Die Vertiefungen können in Vertikalrichtung im Wesentlichen und/oder
im Rahmen der konstruktionsbedingten Genauigkeit exakt eine der halben, insbesondere
maximalen, Dicke der Zwischenlage entsprechende Erstreckung aufweisen. "Im Wesentlichen"
kann hier mit einer Abweichung von ±15% bedeuten. Die Vertiefungen können in Längsrichtung
gesehen einen konstanten Querschnitt aufweisen. Die Vertiefungen können insbesondere
im Zentralbereich der Zwischenlage angeordnet sein. Vorteilhafterweise können die
Vertiefungen nicht gegenüberliegend auf der Oberseite und der Unterseite angeordnet
sein. Die Vertiefungen können in Querrichtung gesehen abwechselnd auf der Oberseite
und der Unterseite der Zwischenlage angeordnet sein. Die Vertiefungen können eine
größere Flexibilität und/oder Biegsamkeit der Zwischenlage und/oder eine Materialeinsparung
ermöglichen, wobei insbesondere gleichzeitig eine ausreichende Stabilität gewahrt
werden kann.
[0025] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche seitlich als Fortsatz, insbesondere bündig
abschließend mit einer Unterseite der Zwischenlage, an der Zwischenlage befestigt
ist. Die Haltelasche als Fortsatz kann insbesondere in vertikaler Richtung eine geringere
Dicke aufweisen, als der direkt an den Fortsatz anschließende Bereich der Zwischenlage
und/oder als eine maximale Dicke der Zwischenlage in vertikaler Richtung. Ein bündiges
Abschließen der Haltelasche kann einerseits eine besonders einfache Anfertigung bedeuten,
andererseits kann ein bündiges Abschließen unter Umständen die Gefahr des Abreißens
der Haltelasche von der Zwischenlage verringern. Zudem kann die Zwischenlage mit einer
bündig abschließenden Haltelasche gut auf der Bahnschwelle positionierbar sein.
[0026] Die Haltelasche ist an einer Unterseite der Zwischenlage angeordnet. Die Unterseite
kann in Bezug auf eine Vertikalrichtung der Zwischenlage zu verstehen sein. Insbesondere
kann die Unterseite diejenige Seite sein, welche zur Auflage auf der Bahnschwelle
vorgesehen ist und/oder welche zu einer Oberseite, die zur Kontaktierung der Schiene
vorgesehen ist, gegenüber angeordnet ist. Eine an der Unterseite der Zwischenlage
befestigte Haltelasche kann es einerseits ermöglichen, dass die Haltelasche flexibel
nach unten von der Zwischenlage wegklappbar bzw. umklappbar ist, um insbesondere ein
Ausstanzen einer Ausnehmung als Aufnahmebereich zu ermöglichen, ohne die Haltelasche
zu beschädigen. Andererseits kann es ermöglicht sein, dass die Haltelasche in einem
Bereich unterhalb der Zwischenlage und/oder in einem unteren Bereich der Zwischenlage
besonders effektiv mittels der Winkelführungsplatte an die Bahnschwelle fixiert werden
kann. Die Haltelasche kann so an der Zwischenlage angeordnet sein, dass sie in einer
Draufsicht auf die Zwischenlage nicht über die Außenkontur der Zwischenlage hinaussteht.
Die Außenkontur kann eine rechteckige Form aufweisen, welche einem generellen Verlauf
der Zwischenlage entspricht. Mit anderen Worten kann die Ausnehmung des Aufnahmebereichs
nicht durch die Kontur abgebildet sein. Vielmehr können die vier äußersten Eckpunkte
der Zwischenlage jeweils mit dem nächstliegenden Eckpunkt der Zwischenlage mit Geraden
verbunden sein, so dass die Außenkontur der Zwischenlage gebildet ist. Dadurch kann
eine besonders effektive Zwischenlage gebildet sein, da sie eine relativ große Auflagefläche
für das Gleis aufweist und dennoch die Möglichkeit bietet, die Zwischenlage mittels
Haltelasche an der Schwelle festzulegen (beispielweise bei einem Transport der Schwelle).
Die Haltelasche kann also nicht von einer Seitenfläche der Zwischenlage (eine der
vier kleinen Flächen der Zwischenlage) vorstehen, sondern von der Unterseite (eine
der beiden großen Flächen der Zwischenlage).
[0027] Vorteilhafterweise kann eine Dicke der Haltelasche, insbesondere in einer Querrichtung
der Zwischenlage, variieren. Insbesondere kann die Dicke der Haltelasche in Querrichtung
nach außen hin gleichmäßig verlaufend zunehmen oder abnehmen. Eine variierende Dicke
der Haltelasche kann eine besonders stabile Befestigung bzw. Fixierung der Haltelasche
zwischen der Bahnschwelle und der Winkelführungsplatte ermöglichen. Eine nach außen
hin abnehmende Dicke kann ein besonders einfaches Aufschieben der Winkelführungsplatte
auf die Haltelasche ermöglichen. Eine nach außen hin zunehmende Dicke kann ein besonders
effektives Halten der Haltelasche zwischen Bahnschwelle und Winkelführungsplatte ermöglichen.
Beispielsweise kann die Winkelführungsplatte und/oder die Bahnschwelle eine entsprechend
angepasste schräg verlaufende Form in einem zur Kontaktierung mit der Haltelasche
vorgesehenen Bereich aufweisen, insbesondere derart, dass eine nach außen hin dicker
werdende Haltelasche damit einklemmbar ist.
[0028] Vorteilhafterweise kann die Haltelasche am Laschenende eine Verdickung aufweisen,
wobei insbesondere die Dicke der Haltelasche abgesehen von dem Laschenende in einem
überwiegenden Teil konstant ist. Das Laschenende kann insbesondere ein Ende der Haltelasche
sein, welches von dem Punkt, an dem die Haltelasche an die Zwischenlage anknüpft am
weitesten entfernt ist und/oder welches auf der von dem Zentralbereich wegweisenden
Seite der Haltelasche angeordnet ist. Das Laschenende kann sich insbesondere in Längsrichtung
der Zwischenlage gleichmäßig erstrecken, insbesondere in der gesamten Längsrichtung
der Zwischenlage und/oder innerhalb der Längserstreckung des Aufnahmebereichs. Insbesondere
kann die Haltelasche ein Laschenende mit in Längsrichtung gesehen kreisförmigem Querschnitt
aufweisen. Insbesondere kann es vorgesehen sein, dass die Winkelführungsplatte eine
entsprechende Ausnehmung passend zu dem Laschenende der Haltelasche aufweist, wodurch
vorteilhafterweise die Verdickung der Haltelasche unter der Winkelführungsplatte besonders
effektiv eingeklemmt werden kann.
[0029] Vorteilhafterweise kann die Zwischenlage mehrere, insbesondere zwei, Montagebereiche
umfassen, wobei die Montagebereiche insbesondere an gegenüberliegenden Seiten der
Zwischenlage angeordnet sind, wobei insbesondere in jedem Montagebereich zumindest
eine Haltelasche zumindest teilweise angeordnet ist. Die Zwischenlage kann derart
herstellbar sein, dass beide Montagebereiche gleichzeitig, insbesondere zusammen mit
den Haltelaschen, extrudierbar sind. Die Montagebereiche können insbesondere an in
Querrichtung gesehen gegenüberliegende Seiten des Zentralbereichs anschließen. Vorteilhafterweise
können so an beiden Seiten der Zwischenlage gesehen in Querrichtung Haltelaschen mittels
der Winkelführungsplatte an der Bahnschwelle fixierbar sein. Dies kann eine besonders
effektive und sichere Fixierung der Zwischenlage bedeuten.
[0030] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein System zur Befestigung einer Zwischenlage
auf einer Bahnschwelle vorgesehen, umfassend eine Zwischenlage mit zumindest einer
Haltelasche, wie sie vorstehend oder nachstehend beschrieben ist, eine Bahnschwelle
und zumindest eine Winkelführungsplatte, bevorzugt zwei Winkelführungsplatten, wobei
die Zwischenlage durch die Winkelführungsplatte mittels der Haltelasche an der Bahnschwelle
fixiert ist. Alle für die Zwischenlage beschriebenen Vorteile und Merkmale lassen
sich analog übertragen auf das System zur Befestigung einer Zwischenlage und umgekehrt.
Bevorzugt kann das System zwei Haltelaschen und zwei Winkelführungsplatten umfassen,
wobei jede der Haltelaschen zur Fixierung der Zwischenlage durch jeweils eine Winkelführungsplatte
an der Bahnschwelle fixiert ist. Die Fixierung der Zwischenlage kann insbesondere
durch eine - in Vertikalrichtung gesehen - Anordnung der Haltelasche zwischen Bahnschwelle
und Winkelführungsplatte erfolgen, wobei die Winkelführungsplatte eine entlang der
Vertikalrichtung zur Bahnschwelle hin orientierte Klemmkraft auf die Haltelasche ausübt.
Die zumindest eine Winkelführungsplatte kann aus Metall gefertigt sein. Die zumindest
eine Winkelführungsplatte kann mittels eines Befestigungsmittels, insbesondere einer
Spannklemme, bevorzugt einer W-Spannklemme, an der Bahnschwelle befestigt sein. Insbesondere
kann die zumindest eine Winkelführungsplatte zusammen mit der Spannklemme mittels
zumindest einer Schwellenschraube an der Bahnschwelle befestigt sein. Die Winkelführungsplatte
und/oder die Spannklemme kann eine Kraft in Vertikalrichtung auf die Haltelasche ausüben,
wobei die Haltelasche insbesondere kraftschlüssig fixiert wird. Die Spannklemme kann
zudem bei der Installation vor Ort dem Festhalten einer Schiene dienen. Die Bahnschwelle
kann vorzugsweise aus Beton gefertigt sein.
[0031] Vorteilhafterweise kann ein Vorderteil der Winkelführungsplatte in einem Aufnahmebereich
der Zwischenlage angeordnet sein, wobei die Haltelasche zwischen dem Vorderteil der
Winkelführungsplatte und der Bahnschwelle eingeklemmt ist. Der Aufnahmebereich kann
dazu geeignet sein eine richtige Positionierung der Winkelführungsplatte zu gewährleisten,
insbesondere in Relation zu der Haltelasche.
[0032] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer
Zwischenlage, wie hierin beschrieben vorgesehen. Das Verfahren umfasst den Schritt:
gleichzeitiges Extrudieren zumindest einer Haltelasche und der Zwischenlage aus einem
Kunststoffmaterial, insbesondere einem thermoplastischen und/oder Elastomer-Material.
Alle für die Zwischenlage und/oder das System zur Befestigung einer Zwischenlage beschriebenen
Vorteile und Merkmale lassen sich analog übertragen auf das Verfahren und umgekehrt.
Ein Extrusionsprozess kann gegenüber einem Spritzgießprozess den Vorteil haben, dass
damit eine höhere Effizienz bei der Herstellung möglich ist und Kosten, insbesondere
Formkosten, eingespart werden können. Weiterhin kann das gleichzeitige Extrudieren
der gesamten Zwischenlage inklusive der Haltelasche den Vorteil haben, dass in einem
Arbeitsschritt bereits ein Halteelement an der Zwischenlage angebracht ist. Zusätzliche
Kosten und ein zusätzlicher Zeitaufwand für das Anbringen von Haltelementen können
dadurch entfallen.
[0033] Die Zwischenlage und die zumindest eine Haltelasche sind derart extrudiert, dass
die Haltelasche nach dem Extrudieren an einer Unterseite der Zwischenlage befestigt
ist. Eine Haltelasche, welche an der Unterseite der Zwischenlage befestigt ist, kann
vorteilhafterweise durch ihre Positionierung besonders gut dafür geeignet sein unterhalb
einer Winkelführungsplatte fixiert zu werden. Des Weiteren kann eine derartige Ausführung
z.B. besonders gut nach hinten und/oder unten elastisch wegbiegbar sein. Ein einfaches
Wegbiegen kann vorteilhaft sein, um die Haltelasche beim Ausstanzen eines Aufnahmebereichs
für die Winkelführungsplatte zu schützen, indem die Haltelasche aus dem Stanzbereich
entfernt werden kann. Ein bündiges Abschließen mit einer Unterseite kann dem Schutz
der Haltelasche dienen und/oder ein Verhaken bzw. Hängenbleiben am Ansatz der Haltelasche
bei der Installation verhindern. Eine Ausbildung der Haltelasche als Einschnitt kann
eine besonders kompakte und/oder materialsparende Variante darstellen.
[0034] Vorteilhafterweise kann es vorgesehen sein, dass nach dem Schritt des Extrudierens
in einem Montagebereich, insbesondere im Bereich der zumindest einen Haltelasche,
ein Aufnahmebereich zur Aufnahme eines Vorderteils einer Winkelführungsplatte aus
der Zwischenlage gestanzt wird, wobei die Haltelasche beim Stanzen nicht abgestanzt
wird, insbesondere durch, vorzugsweise elastisches, Zurückbiegen bzw. Wegbiegen der
Haltelasche während des Stanzens und/oder durch Vorschieben eines Mittels zum Stoppen
des Stanzvorgangs vor die Haltelasche und/oder durch Justieren der Stanztiefe. Der
Montagebereich kann in einem seitlichen Randbereich der Zwischenlage angeordnet sein.
Der Montagebereich kann eine Längserstreckung in der Längsrichtung der Zwischenlage
aufweisen. Der Montagebereich kann in Querrichtung gesehen einen Endbereich der Zwischenlage
bilden. Die Haltelasche kann insbesondere in Richtung eines Zentralbereichs der Zwischenlage
von einem seitlichen Randbereich bzw. dem Montagebereich der Zwischenlage weggebogen
werden. Insbesondere kann die Haltelasche um ihren in Längsrichtung der Zwischenlage
verlaufenden Ansatzpunkt an der Zwischenlage rotiert werden, insbesondere von dem
seitlichen Randbereich der Zwischenlage wegrotiert werden. Indem die Haltelasche zurückgebogen
und/oder anderweitig geschützt wird, kann die Sicherheit der Haltelasche gewährt werden.
Dieser relativ einfache Schritt kann somit vorteilhafterweise wesentliche aufwändigere
Schritte wie z.B. das Bereitstellen und Ankleben von zusätzlichen Haltelementen ersetzen.
Der Herstellungsprozess der Zwischenlage kann damit vereinfacht und/oder beschleunigt
werden. Optional kann ein weiterer Schritt vorgesehen sein, wobei die Zwischenlage
durch Festklemmen der zumindest einen Haltelasche zwischen einer Winkelführungsplatte
und einer Bahnschwelle fixiert wird.
[0035] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gegenstands mit Bezug auf die
beigefügten Figuren. Die folgende Beschreibung dient lediglich der Verdeutlichung
der Erfindung und sollte nicht derart aufgefasst werden, dass durch sie die beiliegenden
Ansprüche auf eine der Ausführungsformen beschränkt werden. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage gemäß einem Beispiel zur Beschreibung von
Merkmalen der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 5
- eine Perspektivansicht auf einen Ausschnitt einer Zwischenlage gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 6
- eine Draufsicht von oben auf eine Haltelasche gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 7
- eine Draufsicht von oben auf eine Zwischenlage gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 8
- eine Draufsicht von oben auf eine Zwischenlage mit zwei Winkelführungsplatten gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 9
- eine Draufsicht von oben auf eine auf einer Bahnschwelle angeordneten Zwischenlage
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 10
- eine Draufsicht von oben auf ein System mit einer Zwischenlage, einer Bahnschwelle
und zwei Winkelführungsplatten gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung eines Verfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
[0036] Die
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage 1 einem nicht beanspruchten Beispiel
zur Beschreibung von Merkmalen der vorliegenden Erfindung. Die Zwischenlage 1 umfasst
einen Zentralbereich 6, auf welchem eine Schiene angeordnet werden kann, und zwei
Montagebereiche 8, an denen Winkelführungsplatten 20 angeordnet werden können. Die
Montagebereiche umfassen jeweils eine Haltelasche 2, die jeweils eine geringere Dicke
bzw. eine geringere Erstreckung in Vertikalrichtung V aufweisen als der angrenzende
Bereich der Zwischenlage 2. In dieser Ausführungsform schließen die Haltelaschen in
Querrichtung Q an die übrige Zwischenlage an und schließen in Vertikalrichtung V bündig
mit einer Seite (in dieser Darstellung der rechten Seite) bzw. Unterseite der Zwischenlage
1 ab. Es ist insbesondere vorgesehen, dass im installierten Zustand die Schiene die
Zwischenlage 1 auf einer gegenüberliegenden Seite bzw. Oberseite kontaktiert. Die
Seite bzw. Unterseite der Zwischenlage 2, welche bündig mit der Haltelasche 2 verläuft,
sowie die Haltelasche 2 sind dazu vorgesehen, im installierten Zustand und bei dem
Transport zu dem Installationsort eine Bahnschwelle 30 zu kontaktieren bzw. auf der
Bahnschwelle 30 aufzuliegen. Es ist vorgesehen, dass die Winkelführungsplatten 20
beim Transport zum Installationsort und im installierten Zustand jeweils an einem
Kontaktbereich 12 der Zwischenlage anliegen und (teilweise) auf je einer Haltelaschen
2 aufliegen. Dadurch kann insbesondere jede der beiden Haltelaschen 2 zwischen je
einer Winkelführungsplatte 20 und der Bahnschwelle 30 fixiert bzw. eingeklemmt werden,
wodurch auch die Zwischenlage 1 verrutschsicher fixiert werden kann. Alternativ ist
es auch denkbar, nur eine Haltelasche 2 vorzusehen, welche von einer der Winkelführungsplatten
20 an der Bahnschwelle 30 eingeklemmt werden kann. In dieser Ausführungsform weist
die Zwischenlage 1 in Vertikalrichtung V optional mehrere Vertiefungen 14 auf, wobei
sich die Vertiefungen 14 in Vertikalrichtung zur Mitte der Zwischenlage 1 hin etwas
verjüngen. Die Vertiefungen 14 haben in Längsrichtung L gesehen ein im Wesentlichen
konstantes Profil. Dies gilt in dieser Ausführungsform auch für die übrigen Teile
der Zwischenlage 1, wodurch eine besonders einfache Herstellung der Zwischenlage 1
mittels Extrusion möglich ist.
[0037] Die
Figur 2 zeigt eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung. Im Folgenden soll nur auf die wesentlichen Unterschiede dieser und
der anderen Ausführungsformen eingegangen werden. Die in Figur 2 gezeigte Ausführungsform
der Zwischenlage 1 unterscheidet sich von derjenigen in Figur 1 insbesondere in Bezug
auf die Montagebereiche 8. Die Montagebereiche 8 umfassen hier ebenfalls je eine Haltelasche
2, wobei die Haltelasche jedoch in diesem Ausführungsbeispiel an einer Unterseite
der Zwischenlage 1 befestigt ist. Die Montagebereiche 8 umfassen weiterhin jeweils
zwei Seitenbereiche 18, die als seitliche Fortsätze in Querrichtung an die Zwischenlage
1 anschließen.
[0038] Dies bedingt eine H-Form der Zwischenlage 1, wie sie insbesondere in der in Figur
7 gezeigten Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel, welches demjenigen in Figur 2
entsprechen kann, erkennbar ist. Beide Montagebereiche 8 umfassen einen Aufnahmebereich
10, welcher in Längsrichtung durch zwei Seitenbereiche 18 begrenzt ist, und der in
dieser Darstellung jeweils durch einen Seitenbereich 18 verdeckt ist. Die Haltelaschen
2 sind jeweils teilweise in Vertikalrichtung unter den Seitenbereichen 18, teilweise
im Aufnahmebereich 10 und teilweise auf einer Unterseite der Zwischenlage 1 angeordnet.
[0039] Die
Figur 3 zeigt eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage 1 gemäß einer dritten Ausführungsform
der Erfindung. Im Unterschied zu der Ausführungsform in Figur 2 ist die Haltelasche
2 hier bündig abschließend mit der Unterseite (in dieser Darstellung der rechten Seite)
der Zwischenlage 1 ausgebildet. Beispielsweise kann die Haltelasche 2 zusammen mit
der Zwischenlage 1 durch eine Extrusion in Längsrichtung L so hergestellt werden,
dass die Haltelasche 2 in Vertikalrichtung V schnittartig von der Zwischenlage 1 abgesetzt
ist und nur noch in der Querrichtung Q an die Zwischenlage 1 angebunden ist. Auch
in dieser Ausführungsform sind für jeden Montagebereich 8 zwei in Längsrichtung L
gegenüberliegenden Seitenbereiche 18 vorgesehen, die den Aufnahmebereich 10 in Längsrichtung
L begrenzen. Ebenfalls ist auch hier die Haltelasche 2 teilweise unterhalb der Seitenbereiche
18 und teilweise im Aufnahmebereich 10 angeordnet. Jedoch ist die Haltelasche 2 nicht
von unten bzw. in Vertikalrichtung V an eine Unterseite der Zwischenlage 1 angebunden.
[0040] Die
Figur 4 zeigt eine Seitenansicht auf eine Zwischenlage 1 gemäß einer vierten Ausführungsform
der Erfindung. Sie entspricht in den meisten Punkten derjenigen in Figur 3, unterscheidet
sich jedoch darin, dass die Haltelaschen 2 jeweils eine Verdickung 4 an ihrem in Querrichtung
Q von dem Zentralbereich 6 wegweisenden Ende aufweisen. In Längsrichtung L gesehen
hat die Verdickung 4 eine in etwa kreisförmige Querschnittsform, wobei die Querschnittsform
der Haltelasche 2 in Längsrichtung L im Wesentlichen konstant ist.
[0041] Die
Figur 5 zeigt eine Perspektivansicht auf einen Ausschnitt einer Zwischenlage 1 gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung. Wie in den vorherigen Ausführungsbeispielen weist die
Zwischenlage 1 hier mehrere Vertiefungen auf, welche in Längsrichtung mit relativ
konstantem Querschnitt verlaufen. Hier ist gut zu erkennen, dass die Haltelasche 2
teilweise unterhalb des sichtbaren Seitenbereichs 18 angeordnet ist. Des Weiteren
ist die Haltelasche teilweise in dem Aufnahmebereich 10 bzw. unter dem Aufnahmebereich
10 angeordnet. Der Aufnahmebereich kann durch Ausstanzen nach dem Extrudieren der
Zwischenlage 1 erzeugt werden. Dazu kann die Haltelasche 2, die hier bereits ein wenig
nach unten geklappt ist, nach links in Querrichtung Q umgeklappt werden, um beim Ausstanzen
nicht beschädigt bzw. ebenfalls abgestanzt zu werden.
[0042] Die
Figur 6 zeigt eine Draufsicht von oben auf eine Haltelasche 2 gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung. Die Haltelasche 2 weist mehrere Vertiefungen 14 und Erhebungen 16 auf,
welche in Vertikalrichtung ausgeprägt sind und in Längsrichtung von einem Ende der
Haltelasche 2 bis zu dem gegenüberliegenden Ende der Haltelasche 2 verlaufen. Diese
Erhebungen 16 und Vertiefungen 14 können eine bessere Griffigkeit der Haltelasche
2 bedingen, und damit die Haltekraft bei einem Einklemmen der Haltelasche 2 zwischen
einer Winkelführungsplatte 20 und einer Bahnschwelle 30 erhöhen.
[0043] Die
Figur 7 zeigt eine Draufsicht von oben auf eine Zwischenlage 1 gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung. Diese Ausführungsform kann beispielsweise derjenigen in Figur 2 oder
derjenigen in Figur 3 entsprechen. Optionale Vertiefungen auf der Oberseite sind durch
durchgezogene Linien angezeigt, optionale Vertiefungen auf der Rückseite sind durch
gestrichelte Linien angedeutet. In dieser Perspektive ist eine H-Form der Zwischenlage
1 gut erkennbar. Diese H-Form wird insbesondere durch die Seitenbereiche 18 erzeugt,
welche zwei Aufnahmebereiche 10 in Längsrichtung L begrenzen. Die Aufnahmebereiche
10 sind zudem durch jeweils einen Kontaktbereich 12 in Querrichtung Q begrenzt. Die
Kontaktbereiche 12 dienen der Anlage jeweils einer Winkelführungsplatte 20. Eine Konfiguration
mit anliegenden Winkelführungsplatten 20 ist in
Figur 8 gezeigt. Dort ist auch gut erkennbar, dass die Winkelführungsplatten 20 durch die
Aufnahmebereiche 10 hinsichtlich ihrer Positionierung eingeschränkt werden, wodurch
eine korrekte Positionierung vereinfacht wird. In Figur 7 sind zudem Haltelaschen
2 erkennbar, wobei jeweils eine Haltelasche 2 in jedem der beiden Aufnahmebereiche
2 angeordnet ist. Wenn die Winkelführungsplatten 20 wie in Figur 8 gezeigt in den
Aufnahmebereichen platziert werden, dann liegen sie auf den Haltelaschen 2 auf und
können diese auf einem Untergrund, insbesondere auf einer unter der Zwischenlage 20
angeordneten Bahnschwelle 30 einklemmen.
[0044] In
Figur 10 ist eine Draufsicht von oben auf ein System mit einer Zwischenlage 1, einer Bahnschwelle
30 und zwei Winkelführungsplatten 20 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gezeigt.
Die Winkelführungsplatten 20 und die Zwischenlage 1 entsprechen denjenigen aus den
Figuren 8 und 9. Durch die Winkelführungsplatten 20 kann die Zwischenlage 1 somit
mittels der Haltelaschen 2 auf der Bahnschwelle 30 fixiert werden. Die Winkelführungsplatten
20 können insbesondere mittels W-Spannklemmen und Schwellenschrauben (nicht gezeigt)
an der Bahnschwelle 30 fixiert werden.
Figur 9 zeigt eine Konfiguration, bei der die Winkelführungsplatten 20 noch nicht auf der
Bahnschwelle 30 angeordnet sind. Hierdurch sind die beiden Aufnahmebereiche 10 mit
jeweils einer Haltelasche 2 erkennbar.
[0045] In
Figur 11 ist eine schematische Darstellung eines Verfahrens gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung gezeigt. Bei dem Verfahren wird zunächst in einem ersten Schritt 101 eine
Zwischenlage 1 mit einer Haltelasche 2 einstückig extrudiert. Die Zwischenlage 1 und/oder
die Haltelasche 2 wird dabei insbesondere aus einem thermoplastischen und/oder einem
Elastomer-Material gefertigt. Dabei werden die Zwischenlage 1 und die Haltelasche
2 derart extrudiert, dass Haltelasche 2 an einer Unterseite der Zwischenlage 1 (in
Vertikalrichtung V gesehen) oder an einer Seite der Zwischenlage 1 (in Querrichtung
gesehen) als Fortsatz an die Zwischenlage 1 anknüpft. Insbesondere kann die Haltelasche
2 als Einschnitt in das seitliche Ende der Zwischenlage 1 ausgebildet werden. Das
Material der Haltelasche ist dabei so gewählt, dass die Zwischenlage elastisch verbiegbar
ist. In einem nächsten Schritt 102 wird die Haltelasche 2 in Richtung eines Zentralbereichs
6 der Zwischenlage 1 zurückgebogen. Schließlich wird in einem dritten Schritt 103,
in einem Montagebereich 8 ein Aufnahmebereich 10 zur Aufnahme einer Winkelführungsplatte
20 aus der Zwischenlage 1 gestanzt, wobei die Haltelasche 2 noch zurückgebogen ist
und dadurch nicht ausgestanzt wird.
Bezugszeichenliste:
[0046]
- 1
- Zwischenlage
- 2
- Haltelasche
- 4
- Verdickung
- 6
- Zentralbereich
- 8
- Montagebereich
- 10
- Aufnahmebereich
- 12
- Kontaktbereich
- 14
- Vertiefung
- 16
- Erhebung
- 18
- Seitenbereich
- 20
- Winkelführungsplatte
- 30
- Bahnschwelle
- L
- Längsrichtung
- Q
- Querrichtung
- V
- Vertikalrichtung
- 101-103
- Verfahrensschritte
1. Zwischenlage (1), insbesondere Schienenzwischenlage, zur Anordnung zwischen einer
Schiene und einer Bahnschwelle (30), umfassend
einen Zentralbereich (6),
zumindest einen Montagebereich (8) und
zumindest eine Haltelasche (2) zur Fixierung der Zwischenlage (1) an der Bahnschwelle
(30) durch eine Winkelführungsplatte (20),
wobei der Montagebereich (8) insbesondere in einem seitlichen Randbereich der Zwischenlage
(1) angeordnet ist,
wobei die Haltelasche (2) zumindest teilweise in dem Montagebereich (8) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltelasche (2) an einer Unterseite der Zwischenlage (1) angeordnet ist
wobei die Zwischenlage (1) und die Haltelasche (2) einstückig ausgebildet sind und
insbesondere durch eine gleichzeitige Extrusion hergestellt sind.
2. Zwischenlage (1) nach Anspruch 1,
wobei die Haltelasche (2) sich in einer Längsrichtung (L) der Zwischenlage (1), insbesondere
über zumindest 2/3 der gesamten Längsrichtung (L) der Zwischenlage (1), bevorzugt
zumindest das 0,9-fache der gesamten Längsrichtung (L) der Zwischenlage (1) und besonders
bevorzugt über die gesamte Längsrichtung (L) der Zwischenlage (1), erstreckt und/oder
wobei die Haltelasche (2) entlang der Längsrichtung (L) eine im Wesentlichen konstante
Erstreckung in einer Querrichtung (Q) der Zwischenlage (1) aufweist.
3. Zwischenlage (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Montagebereich (8) einen seitwärts ausgerichteten Aufnahmebereich (10) zur
Aufnahme eines Vorderteils der Winkelführungsplatte (20) umfasst,
wobei die zumindest eine Haltelasche (2) zumindest teilweise, insbesondere zu einem
überwiegenden Teil, in dem Aufnahmebereich (10) angeordnet ist.
4. Zwischenlage (1) nach Anspruch 3,
wobei der Aufnahmebereich (10) durch eine seitliche Ausnehmung, insbesondere Ausstanzung,
in dem Montagebereich (8) ausgebildet ist.
5. Zwischenlage (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Montagebereich (8) einen seitlichen Kontaktbereich (12) zur Kontaktierung
eines Vorderteils der Winkelführungsplatte (20) umfasst,
wobei die Haltelasche (2) vorzugsweise über den Kontaktbereich (12) hervorsteht.
6. Zwischenlage (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Montagebereich (8) eine konstante oder veränderliche erste Dicke aufweist,
wobei die Haltelasche (2) eine konstante oder veränderliche zweite Dicke aufweist,
wobei die zweite Dicke durchgehend geringer ist als die erste Dicke.
7. Zwischenlage (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
wobei eine Dicke der Haltelasche (2), insbesondere in einer Querrichtung (Q) der Zwischenlage
(1), variiert.
8. Zwischenlage (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
wobei die Zwischenlage (1) mehrere, insbesondere zwei, Montagebereiche (8) umfasst,
wobei die Montagebereiche (8) insbesondere an gegenüberliegenden Seiten der Zwischenlage
(1) angeordnet sind,
wobei in jedem Montagebereich (8) zumindest eine Haltelasche (2) zumindest teilweise
angeordnet ist.
9. System zur Befestigung einer Zwischenlage (1) auf einer Bahnschwelle (30), umfassend
eine Zwischenlage (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
eine Bahnschwelle (30) und
zumindest eine Winkelführungsplatte (20),
wobei die Zwischenlage (1) durch die Winkelführungsplatte (20) mittels der Haltelasche
(2) an der Bahnschwelle (30) fixiert ist.
10. System gemäß Anspruch 9,
wobei ein Vorderteil der Winkelführungsplatte (20) in einem Aufnahmebereich (10) der
Zwischenlage (1) angeordnet ist,
wobei die Haltelasche (2) zwischen dem Vorderteil der Winkelführungsplatte (20) und
der Bahnschwelle (30) eingeklemmt ist.
11. Verfahren zur Herstellung einer Zwischenlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
umfassend den Schritt:
gleichzeitiges Extrudieren zumindest einer Haltelasche (2) und der Zwischenlage (1)
aus einem Kunststoffmaterial, insbesondere einem thermoplastischen und/oder Elastomer-Material.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei die Zwischenlage (1) und die zumindest eine Haltelasche (2) derart extrudiert
werden,
dass die Haltelasche (2) nach dem Extrudieren an einer Unterseite der Zwischenlage
(1) angeordnet ist, wobei die Haltelasche (2) insbesondere bündig mit einer Unterseite
der Zwischenlage (1) extrudiert wird, oder
dass die Haltelasche (2) durch einen Einschnitt in das seitliche Ende der Zwischenlage
(1) als elastischer umklappbarer Teil der Zwischenlage (1) erzeugt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
wobei nach dem Schritt des Extrudierens in einem Montagebereich (8), insbesondere
im Bereich der zumindest einen Haltelasche (2), ein Aufnahmebereich (10) zur Aufnahme
eines Vorderteils einer Winkelführungsplatte (20) aus der Zwischenlage (1) gestanzt
wird,
wobei die Haltelasche (2) beim Stanzen nicht abgestanzt wird durch Zurückbiegen der
Haltelasche (2) während des Stanzens und/oder durch Vorschieben eines Mittels zum
Stoppen des Stanzvorgangs vor die Haltelasche (2) und/oder durch Justieren der Stanztiefe.
1. Intermediate layer (1), in particular a rail spacer, for placement between a rail
and a railroad sleeper (30), comprising a central area (6), at least one mounting
region (8), and at least one retaining tab (2) for securing the intermediate layer
(1) to the railroad sleeper (30) by means of an angular guide plate (20), wherein
the mounting region (8) is arranged in particular in a lateral edge region of the
intermediate layer (1), wherein the retaining tab (2) is arranged at least partially
in the mounting region (8), characterized in that the retaining tab (2) is arranged on a bottom side of the intermediate layer (1),
wherein the intermediate layer (1) and the retaining tab (2) are one-piece and are
produced, in particular, by simultaneous extrusion.
2. Intermediate layer (1) according to claim 1, wherein the retaining tab (2) extends
in a longitudinal direction (L) of the intermediate layer (1), in particular over
at least 2/3 of the total longitudinal direction (L) of the intermediate layer (1),
preferably at least 0.9 times the total longitudinal direction (L) of the intermediate
layer (1), and most preferably over the entire longitudinal direction (L) of the intermediate
layer (1), and/or wherein the retaining tab (2) has a substantially constant width
in the transverse direction (Q) of the intermediate layer (1) along the longitudinal
direction (L).
3. Intermediate layer (1) according to one of the preceding claims, wherein the mounting
area (8) comprises a laterally oriented receiving area (10) for receiving a front
portion of the angle guide plate (20), wherein the at least one retaining tab (2)
is arranged at least partially, in particular for the most part, within the receiving
area (10).
4. Intermediate layer (1) according to claim 3, wherein the receiving area (10) is formed
by a lateral recess, in particular a punch-out, in the mounting area (8).
5. Intermediate layer (1) according to one of the preceding claims, wherein the mounting
area (8) comprises a lateral contact area (12) for contacting a front portion of the
angle guide plate (20), wherein the retaining tab (2) preferably protrudes beyond
the contact area (12).
6. Intermediate layer (1) according to one of the preceding claims, wherein the mounting
area (8) has a constant or variable first thickness, wherein the retaining tab (2)
has a constant or variable second thickness, wherein the second thickness is consistently
less than the first thickness.
7. Intermediate layer (1) according to one of the preceding claims, wherein a thickness
of the retaining tab (2) varies, in particular in a transverse direction (Q) of the
intermediate layer (1).
8. Intermediate layer (1) according to one of the preceding claims, wherein the intermediate
layer (1) comprises multiple, in particular two, mounting areas (8), wherein the mounting
areas (8) are arranged in particular on opposite sides of the intermediate layer (1),
wherein at least one retaining tab (2) is at least partially arranged in each mounting
area (8).
9. System for fastening an intermediate layer (1) to a railroad sleeper (30), comprising
an intermediate layer (1) according to one of the preceding claims, a railroad sleeper
(30), and at least one angular guide plate (20), wherein the intermediate layer (1)
is fixed to the railroad sleeper (30) by the angle guide plate (20) via the retaining
tab (2).
10. System according to claim 9, wherein a front portion of the angular guide plate (20)
is arranged in a receiving area (10) of the intermediate layer (1), wherein the retaining
tab (2) is clamped between the front portion of the angular guide plate (20) and the
railroad sleeper (30).
11. A method for manufacturing an intermediate layer (1) according to any one of claims
1 to 8, comprising the step of: simultaneously extruding at least one retaining tab
(2) and the intermediate layer (1) from a plastic material, in particular a thermoplastic
and/or elastomer material.
12. A method according to claim 11, wherein the intermediate layer (1) and the at least
one retaining tab (2) are extruded such that the retaining tab (2) is arranged on
an underside of the intermediate layer (1) after extrusion, wherein the retaining
tab (2) is in particular extruded flush with an underside of the intermediate layer
(1), or that the retaining tab (2) is formed by a cut in the lateral end of the intermediate
layer (1) as an elastic foldable part of the intermediate layer (1).
13. A method according to claim 11 or 12, wherein, after the extrusion step, a receiving
area (10) for receiving a front portion of an angular guide plate (20) is punched
out of the intermediate layer (1) in an assembly area (8), in particular in the area
of the at least one retaining tab (2), wherein the retaining tab (2) is not punched
out during punching by bending the retaining tab (2) back during punching and/or by
advancing a means for stopping the punching process in front of the retaining tab
(2) and/or by adjusting the punching depth.
1. Couche intermédiaire (1), en particulier couche intermédiaire pour rails, destinée
à être placée entre un rail et une traverse de chemin de fer (30), comprenant
une zone centrale (6),
au moins une zone de montage (8), et
au moins une patte de retenue (2) destinée à fixer la couche intermédiaire (1) à la
traverse de chemin de fer (30) par une plaque de guidage angulaire (20),
en particulier, la zone de montage (8) étant disposée dans une zone de bord latérale
de la couche intermédiaire (1),
la patte de retenue (2) étant disposée au moins en partie dans la zone de montage
(8),
caractérisée en ce que la patte de retenue (2) est disposée sur une face inférieure de la couche intermédiaire
(1),
la couche intermédiaire (1) et la patte de retenue (2) étant formées d'un seul tenant
et étant notamment fabriquées par extrusion simultanée.
2. Couche intermédiaire (1) selon la revendication 1,
dans laquelle la patte de retenue (2) s'étend dans une direction longitudinale (L)
de la couche intermédiaire (1), en particulier sur au moins les deux tiers de la totalité
de la direction longitudinale (L) de la couche intermédiaire (1), de préférence sur
au moins 0,9 fois la totalité de la direction longitudinale (L) de la couche intermédiaire
(1) et de manière particulièrement préférée sur la totalité de la direction longitudinale
(L) de la couche intermédiaire (1), et/ou
la patte de retenue (2) présente, le long de la direction longitudinale (L), une extension
sensiblement constante dans une direction transversale (Q) de la couche intermédiaire
(1).
3. Couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la zone de montage (8) comprend une zone de réception (10) orientée
latéralement, destinée à recevoir une partie avant de la plaque de guidage angulaire
(20),
ladite au moins une patte de retenue (2) est disposée au moins en partie, en particulier
en majeure partie, dans la zone de réception (10).
4. Couche intermédiaire (1) selon la revendication 3,
dans laquelle la zone de réception (10) est formée par un évidement latéral, en particulier
par poinçonnage, dans la zone de montage (8).
5. Couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la zone de montage (8) comprend une zone de contact latérale (12) destinée
à venir en contact avec une partie avant de la plaque de guidage angulaire (20),
de préférence, la patte de retenue (2) dépasse au-delà de la zone de contact (12).
6. Couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la zone de montage (8) présente une première épaisseur constante ou
variable,
la patte de retenue (2) présente une deuxième épaisseur constante ou variable,
la deuxième épaisseur est en continu inférieure à la première épaisseur.
7. Couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle l'épaisseur de la patte de retenue (2) varie, en particulier dans une
direction transversale (Q) de la couche intermédiaire (1).
8. Couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la couche intermédiaire (1) comprend plusieurs zones de montage (8),
en particulier deux,
en particulier, les zones de montage (8) sont disposées sur des côtés opposés de la
couche intermédiaire (1),
au moins une patte de retenue (2) est disposée au moins partiellement dans chaque
zone de montage (8).
9. Système de fixation d'une couche intermédiaire (1) sur une traverse de chemin de fer
(30), comprenant
une couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications précédentes,
une traverse de chemin de fer (30), et
au moins une plaque de guidage angulaire (20),
la couche intermédiaire (1) étant fixée à la traverse de chemin de fer (30) par la
plaque de guidage angulaire (20) au moyen de la patte de retenue (2).
10. Système selon la revendication 9,
dans lequel une partie avant de la plaque de guidage angulaire (20) est disposée dans
une zone de réception (10) de la couche intermédiaire (1),
la patte de retenue (2) est serrée entre la partie avant de la plaque de guidage angulaire
(20) et la traverse de chemin de fer (30).
11. Procédé de fabrication d'une couche intermédiaire (1) selon l'une des revendications
1 à 8, comprenant l'étape consistant à :
extruder simultanément au moins une patte de retenue (2) et la couche intermédiaire
(1) à partir d'une matière plastique, en particulier d'une matière thermoplastique
et/ou élastomère.
12. Procédé selon la revendication 11,
dans lequel la couche intermédiaire (1) et ladite au moins une patte de retenue (2)
sont extrudées de telle sorte que
la patte de retenue (2) se trouve, après l'extrusion, sur une face inférieure de la
couche intermédiaire (1), en particulier, la patte de retenue (2) étant extrudée à
fleur d'une face inférieure de la couche intermédiaire (1), ou
la patte de retenue (2) est formée par une entaille pratiquée dans l'extrémité latérale
de la couche intermédiaire (1) en tant que partie élastique rabattable de la couche
intermédiaire (1).
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12,
dans lequel, après l'étape d'extrusion, une zone de réception (10) destinée à recevoir
une partie avant d'une plaque de guidage angulaire (20) est poinçonnée dans la couche
intermédiaire (1) au niveau d'une zone de montage (8), en particulier au niveau de
ladite au moins une patte de retenue (2),
la patte de retenue (2) n'est pas découpée lors du poinçonnage, en repliant la patte
de retenue (2) vers l'arrière pendant le poinçonnage et/ou en faisant avancer un moyen
d'arrêt du processus de poinçonnage devant la patte de retenue (2) et/ou en ajustant
la profondeur de poinçonnage.