[0001] Die Erfindung betrifft eine Ablageplattenanordnung zum Einbau in ein Haushaltskältegerät.
Die Ablageplattenanordnung weist mindestens eine Ablageplatte und einen Trägerrahmen
auf, an dem die mindestens eine Ablageplatte störungsfrei lösbar angeordnet ist. Der
Trägerrahmen weist einen ersten Seitenschenkel und einen gegenüberliegenden zweiten
Seitenschenkel auf, die mittels eines Verbindungsschenkels miteinander verbunden sind.
[0002] Bei bekannten Ausgestaltungen einer Ablageplattenanordnung, bei denen die Ablageplatte
um eine Drehachse relativ zum Trägerrahmen drehbar ist, weist die Ablageplatte zumindest
einen seitlichen Zapfen auf, wohingegen ein Lager für den zumindest einen Zapfen typischerweise
an zumindest einem der Seitenschenkel angeordnet ist.
[0003] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Lösung bereitzustellen, mittels derer eine
verbesserte Ablageplattenanordnung zum Einbau in ein Haushaltskältegerät bereitgestellt
werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Ablageplattenanordnung gemäß dem unabhängigen Patentanspruch
gelöst.
[0005] Die erfindungsgemäße Ablageplattenanordnung ist zum Einbau in ein Haushaltskältegerät
ausgebildet. Die Ablageplattenanordnung weist mindestens eine Ablageplatte und einen
Trägerrahmen auf. An dem Trägerrahmen ist die mindestens eine Ablageplatte zerstörungsfrei
lösbar angeordnet. Die mindestens eine Ablageplatte kann also derart positioniert
werden, dass sie mit dem Trägerrahmen verbunden ist. Die mit dem Trägerrahmen verbundene
mindestens eine Ablageplatte kann jedoch wieder vom Trägerrahmen gelöst werden und
beispielsweise räumlich getrennt vom Trägerrahmen positioniert werden. Falls die Ablageplattenanordnung
in einer bevorzugten Einbaulage im Haushaltskältegerät positioniert ist, kann der
Trägerrahmen zum Beispiel in einem Aufnahmeraum des Haushaltskältegeräts befestigt
sein. Die mindestens eine Ablageplatte kann manuell am Trägerrahmen befestigt und
anschließend manuell von diesem gelöst werden. Dies hat den Vorteil, dass die mindestens
eine Ablageplatte zum Beispiel zum Reinigen aus dem Haushaltskältegerät entnommen
werden kann.
[0006] Der Trägerrahmen weist einen ersten Seitenschenkel und einen gegenüberliegenden zweiten
Seitenschenkel auf. Der erste Seitenschenkel und der zweite Seitenschenkel sind mittels
eines Verbindungsschenkels miteinander verbunden. Der Trägerrahmen ist bevorzugt in
Umlaufrichtung betrachtet offen ausgebildet. Die Umlaufrichtung meint hierbei eine
Betrachtung um 360 Grad in einer Ebene einer Längserstreckung des Trägerrahmens, das
heißt in der Ebene einer Oberfläche des Trägerrahmens. Der Trägerrahmen ist bevorzugt
dreiseitig, insbesondere U-förmig, ausgebildet. Da ein zweiter Verbindungsschenkel
gegenüberliegend zum Verbindungsschenkel fehlt, weist der Trägerrahmen lediglich drei
ihn begrenzende Schenkel auf, nämlich die beiden Seitenschenkel sowie den Verbindungsschenkel.
Da der Trägerrahmen eine nicht mit einem Schenkel geschlossene Seite aufweist, kann
er als offen ausgebildeter Trägerrahmen bezeichnet werden.
[0007] Bevorzugt weist die Ablageplattenanordnung zwei Ablageplatten auf. Mit anderen Worten
kann die Ablageplatte der Ablageplattenanordnung ein erstes Ablageplattenelement und
ein zweites Ablageplattenelement aufweisen. Die beiden Ablageplattenelemente sind
zueinander separat ausgebildet. Am Trägerrahmen sind bevorzugt sowohl das erste Ablageplattenelement
als auch das zweite Ablageplattenelement angeordnet. Die Ablageplattenanordnung ist
insbesondere derart ausgebildet, dass zumindest eines der Ablageplattenelemente relativ
zum Trägerrahmen und zum anderen Ablageplattenelement verschiebbar ist.
[0008] Die mindestens eine Ablageplatte ist mit zumindest einem seitlichen Halteteil verbunden.
Das seitliche Halteteil weist ein Lager auf. Zudem weist zumindest einer der Seitenschenkel,
bevorzugt beide Seitenschenkel, einen Zapfen auf. Der Zapfen ist in das Lager einbringbar.
Der Zapfen und das Lager sind also derart ausgestaltet, dass diese relativ zueinander
in eine Position gebracht werden können, in der der Zapfen und das Lager ineinandergreifen
können. Die Ablageplatte ist bei in das Lager eingebrachtem Zapfen um eine durch den
Zapfen bereitgestellte Drehachse drehbar. Die Ablageplatte kann also bei einer Relativbewegung
des seitlichen Halteteils zum zumindest einen Seitenschenkel um die Drehachse relativ
zum Trägerrahmen gedreht und somit bewegt werden. Die bereitgestellte Drehachse ist
bevorzugt senkrecht zu einer Längsrichtung des seitlichen Halteteils orientiert. Die
bereitgestellte Drehachse ist bevorzugt parallel zum Verbindungsschenkel orientiert.
[0009] Mit dem Zapfen weist der Seitenschenkel einen Fortsatz auf, mittels dessen der Seitenschenkel
mit dem seitlichen Halteteil verbindbar ist. Diese Verbindung ist jedoch zerstörungsfrei
lösbar, da der Zapfen nach dem Einbringen in das Lager wieder aus dem Lager ausgebracht
werden kann. Zapfen und Lager realisieren also die zerstörungsfrei lösbare Verbindung
zwischen der Ablageplatte und dem Trägerrahmen.
[0010] Die Seitenschenkel sowie das seitliche Halteteil sind bevorzugt aus Kunststoff hergestellt.
Die Ablageplatte kann beispielsweise aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt sein.
Das seitliche Halteteil ist bevorzugt fest an der Ablageplatte befestigt.
[0011] Bevorzugt weist die Ablageplattenanordnung auf beiden Seitenschenkeln jeweils einen
Zapfen und die Ablageplatte an zwei sich gegenüberliegenden Seiten jeweils das seitliche
Halteteil auf.
[0012] Die erfindungsgemäße Ablageplattenanordnung zeichnet sich dadurch aus, dass die am
Trägerrahmen angeordnete Ablageplatte vom Trägerrahmen trennbar ist, jedoch solange
sie am Trägerrahmen angeordnet ist, relativ zu diesem um die Drehachse bewegt werden
kann. Dadurch dass diese Drehbewegung durch die Kombination des Lagers mit dem Zapfen
realisiert ist, wird besonders einfach ein stabiles Bewegen der Ablageplatte relativ
zum Trägerrahmen ermöglicht. Die Ablageplatte selbst weist hierfür jedoch kein Lager
auf, das eventuell als optisch störend wahrgenommen werden könnte. Denn das Lager
ist als Komponente des seitlichen Halteteils vorgesehen, das wiederum mit der Ablageplatte
verbunden ist. Eine derartige Ablageplattenanordnung ist ferner besonders leicht zu
reinigen, da die Ablageplatte und der Trägerrahmen lösbar voneinander sind. Insgesamt
wird also eine verbesserte Ablageplattenanordnung bereitgestellt.
[0013] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht vor, dass das Lager durch eine Aufnahmenut
gebildet ist. Insbesondere ist das Lager durch einen Endbereich der Aufnahmenut gebildet.
Das Lager ist also bevorzugt als längliche Vertiefung ausgebildet. Mittels der Aufnahmenut
kann der Zapfen örtlich fixiert werden, wobei dennoch entlang der Aufnahmenut eine
Bewegung des Zapfens möglich ist. Der Zapfen kann also entlang einer Längsrichtung
der Aufnahmenut geführt werden. Dies ermöglicht, dass das Lager relativ zum Zapfen
nicht nur um die Drehachse drehbar ist, sondern zudem entlang der Längsrichtung der
Aufnahmenut translatorisch bewegt werden kann.
[0014] Bevorzugt weist die Aufnahmenut den Endbereich auf, in dessen Bereich der Zapfen
bevorzugt immer dann angeordnet ist, wenn die Ablageplatte mit dem seitlichen Halteteil
relativ zum Trägerrahmen um die Drehachse gedreht werden soll. Es sind also zumindest
zwei Relativbewegungen zwischen der Ablageplatte und dem Trägerrahmen möglich, so
dass die Ablageplattenanordnung besonders vielseitig ausgestaltet und zudem leicht
von einem Benutzer zu bedienen ist.
[0015] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass eine Aufnahmenutlänge
der Aufnahmenut größer als ein Durchmesser des Zapfens ist. Die Aufnahmenutlänge ist
eine Ausdehnung der Aufnahmenut in der Längsrichtung der Aufnahmenut. Die Längsrichtung
der Aufnahmenut ist bevorzugt parallel zu einer Längsrichtung des seitlichen Halteteils
angeordnet. Die Länge des Halteteils ist hier dessen Ausdehnung entlang einer Seite,
an der das Halteteil mit der Ablageplatte verbunden ist. Bevorzugt ist die Aufnahmenutlänge
mindestens 1,5 Mal so groß wie der Durchmesser des Zapfens. Hierdurch wird erreicht,
dass der Zapfen tatsächlich entlang der Längsachse der Aufnahmenut bewegt werden kann,
da diese insgesamt länger als der Durchmesser des Zapfens ist. Der Zapfen ist bevorzugt
zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig, ausgebildet. Der Durchmesser des
Zapfens ist der Durchmesser einer Querschnittsfläche des Zapfens, die senkrecht zur
Drehachse angeordnet ist. Die Querschnittsfläche entspricht einem Zylinderquerschnitt
des zylinderförmigen Zapfens, insbesondere einem Kreis im Falle des kreiszylinderförmigen
Zapfens.
[0016] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass die Aufnahmenut geradlinig ausgebildet
ist. Die Aufnahmenut verläuft also in unveränderter Richtung fortlaufend und insbesondere
ohne Krümmung innerhalb des seitlichen Halteteils. Ein Abstand zwischen beispielsweise
einem Rand des seitlichen Halteteils und der Aufnahmenut ist bevorzugt über die gesamte
Aufnahmenutlänge konstant, falls die Längsrichtung der Aufnahmenut parallel zu diesem
Rand angeordnet ist. Die Aufnahmenut weist ferner keine Kurven oder Aussparung auf.
In einer senkrecht zur Aufnahmenutlänge angeordneten Aufnahmenutbreite ist die Aufnahmenut
konstant ausgebildet. Der Zapfen ist daher innerhalb der Aufnahmenut leicht manuell
entlang der Aufnahmenutlängsrichtung bewegbar, da die geradlinige Aufnahmenut eine
widerstandsarme Bewegung entlang der Aufnahmenut bis zu deren Endbereich ermöglicht.
[0017] Ferner sieht es ein Ausführungsbeispiel vor, dass die Aufnahmenut in einer hinteren
Hälfte der Ablageplatte angeordnet ist. Als hintere Hälfte der Ablageplatte wird hier
ein Teil der Ablageplatte bezeichnet, der bei einer Anordnung der Ablageplatte am
Trägerrahmen benachbart zum Verbindungsschenkel angeordnet ist. Falls die Ablageplatte
die beiden Ablageplattenelemente aufweist, kann das erste Ablageplattenelement in
der vorderen Hälfte der Ablageplattenanordnung angeordnet sein, wohingegen das zweite
Ablageplattenelement in der hinteren Hälfte der Ablageplattenanordnung angeordnet
ist. Die hintere Hälfte der Ablageplatte, das heißt das zweite Ablageplattenelement,
grenzt dann an den Verbindungsschenkel, wohingegen das erste Ablageplattenelement
lediglich von den beiden Seitenschenkeln seitlich begrenzt wird und zudem an die offene
Seite des Trägerrahmens angrenzt und somit an der dem Verbindungsschenkel abgewandten
Seite der Ablageplattenanordnung positioniert ist. Bevorzugt ist das seitliche Halteteil
nur am zweiten Ablageplattenelement angeordnet. Eine derartige Ablageplattenanordnung
ist besonders benutzerfreundlich, da die Drehachse im hinteren Teil der Ablageplattenanordnung
angeordnet ist, die in der bevorzugten Einbaulage aufgrund der benachbarten Anordnung
zum Verbindungsschenkel näher an einer Rückwand des Haushaltskältegeräts angeordnet
ist als an einer der Rückwand gegenüberliegenden Tür des Haushaltskältegeräts. Dies
führt dazu, dass beim Drehen der Ablageplatte um die Drehachse die gekippte Ablageplatte
hinten und nicht vorne im Haushaltskältegerät angeordnet ist, wodurch eine vorteilhafte
Vergrößerung des für den Benutzer leicht zugänglichen vorderen Raums im Haushaltskältegerät,
das heißt dem an die Tür angrenzenden Raum, ermöglicht wird.
[0018] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass die Aufnahmenut an einem ersten
Rand des seitlichen Halteteils offen ausgebildet ist. Die Aufnahmenut reicht also
bevorzugt bis zu einem Ende des seitlichen Halteteils und ist dort nicht begrenzt
durch beispielsweise ein Randelement des seitlichen Halteteils. Vielmehr weist die
Aufnahmenut am ersten Rand eine Öffnung auf, sodass sie beispielsweise zerstörungsfrei
durch eine Bewegung des Zapfens entlang der Aufnahmenut beispielsweise von dessen
Endbereich bis zu dieser Öffnung am ersten Rand des seitlichen Halteteils bewegt werden
kann. Dies ermöglicht ein Entfernen des Halteteils mit dem Lager vom Zapfen, indem
der Zapfen durch die Öffnung hindurchgeführt und daraufhin die Ablageplatte mit dem
Halteteil vom Seitenschenkel mit dem Zapfen beliebig wegbewegt wird. Beispielsweise
für ein Reinigen der Ablageplatte oder im Rahmen einer Umgestaltung eines Innenraums
des Haushaltskältegeräts kann somit beispielsweise der Trägerrahmen im Haushaltskältegerät
verbleiben, die Ablageplatte jedoch einfach und somit benutzerfreundliche von diesem
gelöst und beispielsweise aus dem Haushaltskältegerät entfernt werden. Dies ist möglich,
da durch die offene Aufnahmenut im seitlichen Halteteil realisiert ist, dass der Zapfen
durch die Öffnung am ersten Rand des seitlichen Halteteils geführt werden kann.
[0019] Unter dem Begriff "offen" wird im Sinne der Erfindung stets ein Bereich einer Komponente
der Ablageplattenanordnung verstanden, an dem eine unverdeckte Öffnung ausgebildet
ist, durch die beispielsweise eine weitere Komponente der Ablageplattenanordnung bewegt
werden kann beziehungsweise an der keine weitere Komponente angeordnet ist.
[0020] Weiterhin sieht ein Ausführungsbeispiel vor, dass die Ablageplatte das erste Ablageplattenelement
und das zweite Ablageplattenelement aufweist, wobei das zweite Ablageplattenelement
mit dem seitlichen Halteteil verbunden ist. Das seitliche Halteteil weist eine Führungsschiene
auf. Das erste Ablageplattenelement ist entlang der Führungsschiene relativ zum zweiten
Ablageplattenelement verschiebbar. Die Führungsschiene ist also dazu ausgebildet,
das erste Ablageplattenelement zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, aufzunehmen.
Mittels des Halteteils sowie im Zusammenspiel mit den Seitenschenkeln kann das erste
Ablageplattenelement zwischen einer ausgefahrenen Stellung und einer eingefahrenen
Stellung bewegt werden. In der eingefahrenen Stellung ist das erste Ablageplattenelement
parallel zum zweiten Ablageplattenelement angeordnet. In der eingefahrenen Stellung
überlappen sich die beiden Ablageplattenelemente zumindest teilweise, bevorzugt vollständig.
In der ausgefahrenen Stellung ist das erste Ablageplattenelement neben dem zweiten
Ablageplattenelement angeordnet, wobei beide Ablageplattenelemente bevorzugt mit ihren
Oberflächen in einer Ebene liegen. Zwischen der ausgefahrenen Stellung und der eingefahrenen
Stellung wird das erste Ablageplattenelement relativ zum zweiten Ablageplattenelement
bewegt, wobei zumindest während eines Teils dieser Bewegung das erste Ablageplattenelement
mittels der Führungsschiene im seitlichen Halteteil geführt wird. Die Führungsschiene
ist eine Vertiefung, die alternativ als Führungsnut beschrieben werden kann, die zusätzlich
zur Aufnahmenut im seitlichen Halteteil vorgesehen ist.
[0021] Darüber hinaus weist die Führungsschiene bevorzugt eine Verlängerung, beispielsweise
in Form einer Rippe, auf, die in der vorderen Hälfte des jeweiligen Seitenschenkels
angeordnet ist, und entlang derer beispielsweise das erste Ablageplattenelement weitergeführt
werden kann, bis es letztendlich direkt benachbart zum zweiten Ablageplattenelement
in der ausgefahrenen Stellung positioniert ist.
[0022] Dadurch dass die Führungsschiene im seitlichen Halteteil angeordnet ist, muss sie
nicht als zusätzliche Komponente der Ablageplattenordnung montiert werden, was die
Montage der Ablageplattenanordnung im Haushaltskältegerät vereinfacht und zudem kostengünstig
gestaltet.
[0023] Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeichnet sich dadurch aus, dass die Führungsschiene
an einem dem ersten Rand gegenüberliegenden zweiten Rand des seitlichen Halteteils
offen ausgebildet ist. Die Führungsschiene weist also ebenfalls einen Rand auf, an
dem sie nicht durch ein weiteres Komponente der Ablageplattenanordnung verdeckt ist,
sondern an der sie eine Öffnung aufweist. Durch diese Öffnung, das heißt dadurch,
dass die Führungsschiene am zweiten Rand offen ausgebildet ist, kann das erste Ablageplattenelement
bevorzugt vollständig aus der Führungsschiene herausbewegt werden. Insbesondere in
der ausgefahrenen Stellung ist es vorgesehen, dass zwischen dem ersten Ablageplattenelement
und der Führungsschiene im seitlichen Halteteil kein direkter Kontakt vorgesehen ist,
sondern das erste Ablageplattenelement nur an das zweite Ablageplattenelement und
die Seitenschenkel angrenzt.
[0024] Ferner sieht es ein Ausführungsbeispiel vor, dass eine Höhe der Führungsschiene zumindest
in einem an den zweiten Rand angrenzenden Teilbereich des seitlichen Halteteils sich
in eine Einschubrichtung des ersten Ablageplattenelements verjüngend ausgebildet ist.
An den zweiten Rand angrenzend weist die Führungsschiene also einen größeren Öffnungsdurchmesser
auf, als eine Höhe der Führungsschiene weiter innen innerhalb des seitlichen Halteteils.
Die Einschubrichtung ist hierbei die Richtung, in der das erste Ablageplattenelement
bei der Bewegung von der ausgefahrenen Stellung zur eingefahrenen Stellung bewegt
wird. In zumindest einem Bereich des seitlichen Halteteils ist die Führungsschiene
somit immer schmaler und enger werdend ausgebildet, bis sie beispielsweise eine Höhe
aufweist, die gerade dazu ausreicht, das erste Ablageplattenelement aufzunehmen, das
heißt eine dortige Höhe der Führungsschiene entspricht im Wesentlichen einer Höhe
des ersten Ablageplattenelements. Die Höhe ist hier in Richtung einer Hochrichtung
der Ablageplattenanordnung, wobei die Hochrichtung senkrecht zur Oberfläche des Trägerrahmens
orientiert ist. Dies bewirkt eine besonders komfortable und leicht vom Benutzer durchzuführende
Bewegung zwischen den beiden Stellungen, da das erste Ablageplattenelement entlang
der sich in der Höhe verjüngenden Führungsschiene in der Hochrichtung unter das zweite
Ablageplattenelement geschoben werden kann.
[0025] Ferner kann es vorgesehen sein, dass das Lager auf einer ersten Seite des seitlichen
Halteteils offen ausgebildet ist. Das seitliche Halteteil weist die erste Seite auf,
die vom ersten und zweiten Rand seitlich begrenzt wird und deren Normale parallel
zu einer Oberfläche des Trägerrahmens und zu einer Oberfläche der Ablageplatte angeordnet
ist. In der bevorzugten Einbaulage ist die erste Seite dem zumindest einen Seitenschenkel
zugewandt.
[0026] Des Weiteren sieht es ein Ausführungsbeispiel vor, dass das seitliche Halteteil an
einem unteren Rand ein die Führungsschiene zumindest bereichsweise verbreiterndes
Stützelement aufweist. Insbesondere ist eine Breite des verbreiternden Stützelements
vom zweiten Rand ausgehend in Richtung des ersten Rands sich verjüngend ausgebildet.
Die Breite des Stützelements am zweiten Rand entspricht bevorzugt einer Breite, mit
der die Rippe, die in der vorderen Hälfte des Seitenschenkels angeordnet ist, vom
Seitenschenkel hervorsteht. Das verbreiternde Stützelement kann einen stufenlosen
Übergang des ersten Ablageplattenelements von der Rippe zur Führungsschiene bei der
Bewegung von der ausgefahrenen in die eingefahrene Stellung ermöglichen, sofern die
Oberfläche des zweiten Ablageplattenelements parallel zur Oberfläche des Trägerrahmens
und nicht in einer dazu gedrehten Position angeordnet ist. Das Verschieben des ersten
Ablageplattenelements ist somit einfach und ohne beziehungsweise nur mit geringer
haptischer Wahrnehmung des Übergangs von der Rippe zur Führungsschiene möglich.
[0027] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass das seitliche Halteteil eine Aussparung
aufweist, in die ein Randbereich der zweiten Ablageplatte aufgenommen ist. Das seitliche
Halteteil weist also einen Bereich auf, an dem die Ablageplatte beispielsweise in
das Halteteil eingesteckt ist. Bevorzugt ist die Ablageplatte im Bereich der Aussparung
fest mit dem seitlichen Halteteil verbunden, zum Beispiel mittels eines entsprechend
aufgebrachten Klebemittels. Die Aussparung kann als Aufnahmenut für die Ablageplatte,
insbesondere für das zweite Ablageplattenelement, ausgestaltet sein. Die Aussparung
stellt letztendlich eine Vertiefung zur Aufnahme der Ablageplatte, insbesondere des
zweiten Ablageplattenelements, dar. Bevorzugt befindet sich die Aussparung auf einer
der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite des seitlichen Halteteils. Im Bereich
der Aussparung ist somit das seitliche Halteteil auf der zweiten Seite offen ausgebildet,
wobei die dortige Öffnung zum Einbringen der Ablageplatte in das seitliche Halteteil
vorgesehen ist. Die Ablageplatte ist somit optisch versteckt und somit optisch vorteilhaft
mit dem Halteteil verbunden.
[0028] Ferner kann die Führungsschiene auf der zweiten Seite angeordnet sein. Bevorzugt
ist die Aussparung an einem zwischen dem ersten und zweiten Rand angeordneten oberen
Rand des seitlichen Halteteils angeordnet und die Führungsschiene an einem dem oberen
Rand gegenüberliegenden unteren Rand des Halteteils angeordnet.
[0029] Bevorzugt weist das seitliche Halteteil ein Abstandshalteelement auf. Dieses ist
zwischen der Aussparung und der Führungsschiene angeordnet, insbesondere auf der zweiten
Seite. Das Abstandshalteelement ist als ein hervorstehendes Element am seitlichen
Halteteil angeordnet. Das Abstandshalteelement bewirkt, dass beim Drehen um die Drehachse
in der eingefahrenen Stellung des ersten Ablageplattenelements ein Bewegungsspielraum
zwischen den beiden Ablageplattenelementen reduziert wird. Dies reduziert ein Klappergeräusch,
das sonst beim Drehen um die Drehachse durch ein Aneinanderschlagen der beiden parallel
zueinander angeordneten Ablageplattenelemente auftreten könnte.
[0030] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass der zumindest eine Seitenschenkel
ein Abstützelement aufweist. Das Abstützelement ist beispielsweise als hervorstehendes
Element des Seitenschenkels angeordnet. Das Abstützelement ist dazu ausgebildet, das
seitliche Halteteil in einer Ablageposition zu halten. In der Ablageposition ist eine
Oberfläche der Ablageplatte parallel zur Oberfläche des Trägerrahmens angeordnet.
In der Ablageposition ist also eine vom Trägerrahmen aufgespannte Ebene, die somit
durch die beiden Seitenschenkel sowie den Verbindungsschenkel aufgespannt wird, parallel
zu einer Ablagefläche der Ablageplatte, insbesondere des zweiten Ablageplattenelements,
angeordnet. Bevorzugt ist sie parallel zur gesamten Ablagefläche der Ablageplattenanordnung,
wobei dann das erste Ablageplattenelement in der ausgefahrenen Stellung platziert
ist. In der Ablageposition ist letztendlich bevorzugt die gesamte Ablageplatte, das
heißt sowohl das erste Ablageplattenelement als auch das zweite Ablageplattenelement
direkt nebeneinander in einer Ebene angeordnet und in der bevorzugten Einbaulage insgesamt
parallel zu einem Boden sowie einer Decke des Haushaltskältegeräts angeordnet.
[0031] Das Abstützelement dient dazu, dass die Ablageplatte nicht derart weit um die Drehachse
gedreht wird, dass die Ablageplatte umgeklappt wird. Es sind also keine Drehungen
von 180 Grad oder sogar bis zu 360 Grad vorgesehen, sondern nur um Drehwinkel kleiner
als 180 Grad, insbesondere kleiner als 150, 140, 130, 120, 110, 100 oder 90 Grad vorgesehen.
Bevorzugt beträgt ein maximaler Drehwinkel zwischen 90 und 110 Grad. Hierdurch wird
eine besonders stabile Ablageplattenanordnung für das Haushaltskältegerät erreicht,
da die Drehbewegung um die Drehachse mittels des Abstützelements begrenzt wird.
[0032] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass das Abstützelement an einem unteren
Rand des zumindest einen Seitenschenkels angeordnet ist. Der untere Rand ist bevorzugt
an dem der Oberfläche des Seitenschenkels gegenüberliegenden Rand des Seitenschenkels
angeordnet. Wird angenommen, dass der Seitenschenkel einen ersten Seitenschenkelrand
und einen gegenüberliegenden zweiten Seitenschenkelrand aufweist, ist der erste Seitenschenkelrand
der Rand, an dem die Oberfläche des Trägerrahmens in der Ablageposition in einer Ebene
mit der Ablageplatte liegt. Am zweiten Seitenschenkelrand ist dann das Abstützelement
angeordnet. In der Hochrichtung der Ablageplattenanordnung, die senkrecht zur Oberfläche
des Trägerrahmens sowie der Oberfläche der Ablageplatte in der Ablageposition orientiert
ist, befindet sich das Abstützelement somit an dem unteren Rand des Seitenschenkels.
In der Hochrichtung des Trägerrahmens ist das Abstützelement somit der Oberfläche
des Trägerrahmens abgewendet angeordnet. Bei einem Blick auf die Ablageplattenanordnung
von oben ist das Abstützelement verdeckt durch zumindest das zweite Ablageplattenelement,
wodurch eine besonders dezente und unauffällige Anordnung des Abstützelements erreicht
wird.
[0033] Eine zusätzliche Ausgestaltungsform sieht vor, dass der zumindest einen Seitenschenkel
eine Einbuchtung aufweist. In der Einbuchtung ist das seitliche Halteteil zumindest
teilweise angeordnet. Die Einbuchtung ist also dazu ausgebildet, das seitliche Halteteil
zumindest teilweise aufzunehmen. Insbesondere ist das Halteteil ganz, das heißt vollständig,
in der Einbuchtung angeordnet. Dieser Zustand ist in der Ablageposition möglich. Dies
führt zu der optisch besonders eleganten Ausgestaltung, dass beide Ablageplattenelemente
gleich lang ausgebildet sein können, wobei die Längsrichtung parallel zum Verbindungsschenkel
angeordnet ist. Denn das seitliche Halteteil, das am zweiten Ablageplattenelement
vorgesehen ist und am ersten Ablageplattenelement nicht, wird von der Aussparung vollständig
aufgenommen.
[0034] In einem zusätzlichen Ausführungsbeispiel ist in der Einbuchtung der Zapfen angeordnet.
Dies trägt zu einer optisch dezenten, da versteckten, Anordnung des Zapfens am Seitenschenkel
bei. Insbesondere bei entferntem Halteteil mit der Ablageplatte ist der Zapfen versteckt
im Trägerrahmen angeordnet, da er in der Einbuchtung positioniert ist. Die trägt zur
vorteilhaften Erscheinung der Ablageplattenanordnung bei gleichzeitig leichter Einbringbarkeit
der Ablageplatte am Trägerrahmen bei.
[0035] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass der Zapfen in einer Hochrichtung,
die senkrecht zu einer vom Trägerrahmen aufgespannten Ebene orientiert ist, in einer
oberen Hälfte an dem zumindest einen Seitenschenkel angeordnet ist. Die obere Hälfte
ist hier in der Hochrichtung der Ablageplattenanordnung betrachtet. Insbesondere kann
der Zapfen mittig am Seitenschenkel angeordnet sein. Der Zapfen ist hierbei auf der
dem jeweiligen anderen Seitenschenkel zugewandten Seite des zumindest einen Seitenschenkels
positioniert. Dies trägt zur besonders stabilen Ausbildung der Drehachse sowie der
gesamten Ablageplattenanordnung bei.
[0036] Insbesondere ist der Zapfen zylinderförmig ausgebildet. Insbesondere ist der Zapfen
kreiszylinderförmig ausgebildet. Ein Querschnitt des Zapfens in der Hochrichtung ist
zumindest zylinder-, beziehungsweise bevorzugt kreisförmig ausgestaltet. Letztendlich
stellt der Zapfen somit einen vom Querschnitt her rund beziehungsweise ovalen Drehachsenquerschnitt
der Drehachse dar. Alternativ kann der Zapfen beispielsweise quadratisch ausgebildet
sein. Bei dem zylinderförmig und insbesondere kreiszylinderförmigen Zapfen ist der
Endbereich der Aufnahmenut ebenfalls zylinderbeziehungsweise kreisförmig ausgestaltet,
sodass bevorzugt der Endbereich der Aufnahmenut und der Zylinder passgenau miteinander
verbunden werden können. Eine Länge des Zapfens in Richtung einer Zapfenlängsrichtung,
die senkrecht zur zylinderförmig ausgebildeten Querschnittsfläche des Zapfens angeordnet
ist, entspricht bevorzugt einer Breite des Lagers, insbesondere der Aufnahmenut.
[0037] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät, das eine Ablageplattenanordnung
aufweist, wie sie oben beschrieben wurde. Die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen
Ablageplattenanordnung beschriebenen Ausführungsbeispiele gelten jeweils sowie in
Kombination miteinander auch für das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät.
[0038] Hierzu zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Perspektivdarstellung eines Haushaltskältegeräts mit einer Ablageplattenanordnung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer Ablageplattenanordnung mit einer Ablageplatte
mit zwei Ablageplattenelementen in einer ausgefahrenen Stellung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung einer Ablageplattenanordnung mit einer Ablageplatte
mit zwei Ablageplattenelementen in einer eingefahrenen Stellung;
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht einer Ablageplattenanordnung mit einer gedrehten Ablageplatte;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer Ablageplattenanordnung mit einer gedrehten
Ablageplatte;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts eines Seitenschenkels mit einem
Zapfen;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung einer ersten Seite eines seitlichen Halteteils einer
Ablageplattenanordnung; und
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Seite eines seitlichen Halteteils einer
Ablageplattenanordnung.
[0039] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt.
Das Haushaltskältegerät 1 ist zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet.
Das Haushaltskältegerät 1 kann beispielsweise ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät
oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Das Haushaltskältegerät 1 weist ein Gehäuse
2 auf. Das Gehäuse 2 weist in einer Ausführungsform ein Außengehäuse 3 auf. Das Gehäuse
2 weist darüber hinaus einen Innenbehälter 4 auf. Der Innenbehälter 4 ist in dem Außengehäuse
3 aufgenommen. Der Innenbehälter 4 ist zum Außengehäuse 3 separat.
[0040] Das Haushaltskältegerät 1 weist in einem Ausführungsbeispiel zumindest einen Aufnahmeraum
5 für Lebensmittel auf. Es können auch mehrere separate Aufnahmeräume vorgesehen sein.
Der Aufnahmeraum 5 kann in einem Ausführungsbeispiel ein Kühlfach sein. Der Aufnahmeraum
5 ist durch Wände des Innenbehälters 4 begrenzt. In einer Hochrichtung (y-Richtung)
ist der Aufnahmeraum 5 nach oben durch eine Decke und nach unten durch einen Boden
begrenzt.
[0041] In einem Ausführungsbeispiel ist in einem Zwischenraum 6 zwischen dem Außengehäuse
3 und dem Innenbehälter 4 ein thermisch isolierendes Material angeordnet.
[0042] Das Haushaltskältegerät 1 weist in einem Ausführungsbeispiel eine Tür 7 auf. Die
Tür 7 ist in dem Ausführungsbeispiel bewegbar an dem Gehäuse 2 angeordnet. In einem
Ausführungsbeispiel ist die Tür 7 um eine in der Hochrichtung (y-Richtung) orientierte
Achse A schwenkbar. Mit der Tür 7 ist der Aufnahmeraum 5 frontseitig verschließbar.
[0043] In Fig. 1 ist darüber hinaus in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel
einer Ablageplattenanordnung 8 gezeigt. Die Ablageplattenanordnung 8 ist in Fig. 1
in ihrer Endposition im Aufnahmeraum 5 dargestellt. Die Ablageplattenanordnung 8 kann
zerstörungsfrei lösbar aus dem Aufnahmeraum 5 entnommen werden. Wie zu erkennen ist,
erstreckt sich die Ablageplattenanordnung 8 über die gesamte Breite des Aufnahmeraums
5. Diese Breite wird in Breitenrichtung (x-Richtung) des Haushaltskältegeräts 1 bemessen.
[0044] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass sich die Ablageplattenanordnung
8 über zumindest 50 Prozent der Tiefe des Aufnahmeraums 5 erstreckt. Die Tiefe wird
in Tiefenrichtung (z-Richtung) des Haushaltskältegeräts 1 bemessen. In einer Ausführungsform
erstreckt sich diese Ablageplattenanordnung 8 über zumindest 60 Prozent, insbesondere
zumindest 70 Prozent, insbesondere zumindest 80 Prozent, insbesondere zumindest 90
Prozent dieser Tiefe des Aufnahmeraums 5.
[0045] Es kann in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass die Ablageplattenanordnung
8 auf unterschiedlichen diskreten Höhenlagen in der Hochrichtung in dem Aufnahmeraum
5 angeordnet werden kann.
[0046] Die Ablageplattenanordnung 8 kann als Fachteiler oder Fachboden genutzt werden. Die
Ablageplattenanordnung 8 dient in einem Ausführungsbeispiel auch zum Ablegen von Lagergütern.
Derartige Lagergüter sind Lebensmittel wie Getränke oder Essen.
[0047] In Fig. 2 ist die Ablageplattenanordnung 8 im Detail skizziert. Es ist gezeigt, dass
die Ablageplattenanordnung 8 eine Ablageplatte 9 sowie einen Trägerrahmen 10 aufweist.
Die Ablageplatte 9 weist in einem Ausführungsbeispiel ein erstes Ablageplattenelement
11 sowie ein zweites Ablageplattenelement 12 auf. In Fig. 2 sind die beiden Ablageplattenelemente
11, 12 in einer ausgefahrenen Stellung gezeigt, in der eine Oberfläche des ersten
Ablageplattenelements 11 und eine Oberfläche des zweiten Ablageplattenelements 12
in einer Ebene liegen. Diese Ebene wird in der bevorzugten Einbaulage im Haushaltskältegerät
1 von der x- und z-Richtung aufgespannt. Die beiden Ablageplattenelemente 11, 12 sind
in der ausgefahrenen Stellung nebeneinander angeordnet.
[0048] Der Trägerrahmen 10 weist einen ersten Seitenschenkel 13 und einen gegenüberliegenden
zweiten Seitenschenkel 14 auf, die mittels eines Verbindungsschenkels 15 miteinander
verbunden sind. Der Trägerrahmen 10 ist U-förmig und an einer Seite gegenüber des
Verbindungsschenkels 15 offen ausgebildet. In einem hier in z-Richtung vorne angeordneten
Bereich des ersten Ablageplattenelements 11 ist somit kein Element des Trägerrahmens
10 angeordnet.
[0049] Im Folgenden wird der Bereich des ersten Ablageplattenelements 11 in der ausgefahrenen
Stellung als vorne und der Bereich des zweiten Ablageplattenelements 12 in der ausgefahrenen
Stellung als hinten bezeichnet.
[0050] Am Trägerrahmen 10 ist die Ablageplatte 9 zerstörungsfrei lösbar angeordnet. Weder
das erste Ablageplattenelement 11 noch das zweite Ablageplattenelement 12 sind somit
fest am Trägerrahmen 10 befestigt. Die Ablageplatte 9 ist mit zwei seitliche Halteteile
16 am Trägerrahmen 10 befestigt. Die seitlichen Halteteile 16 sind jeweils am sich
in x-Richtung gegenüberliegenden Enden der Ablageplatte 9 mit der Ablageplatte 9 verbunden.
Bevorzugt ist das seitliche Halteteil 16 nur mit dem zweiten Ablageplattenelement
12 verbunden.
[0051] In Fig. 2 ist ferner ein Halteteilrandbereich 17 skizziert, der in der hier gezeigten
Position der Ablageplatte 9 in einer Ebene mit einer Oberfläche des Trägerrahmens
10 liegt. Die hier gezeigte Position wird im Folgenden als Ablageposition bezeichnet,
und ist die Position, in der die Oberfläche der Ablageplatte 9 parallel zur Oberfläche
des Trägerrahmens 10, insbesondere in einer Ebene mit der Oberfläche des Trägerrahmens
10, angeordnet ist. Die letztendlich vom Trägerrahmen 10 aufgespannte Ebene ist also
hier parallel zu einer Ablagefläche, die durch die Oberfläche der Ablageplatte 9 gebildet
ist, angeordnet. In der bevorzugten Einbaulage im Haushaltskältegerät 1 ist die Oberfläche
der Ablageplatte 9 in der Ablageposition bevorzugt parallel zum Boden und zur Decke
angeordnet.
[0052] In Fig. 3 ist die Ablageplattenanordnung 8 in einer eingefahrenen Stellung skizziert.
In der eingefahrenen Stellung ist das erste Ablageplattenelement 11 derart relativ
zum zweiten Ablageplattenelement 12 sowie zu den Seitenschenkeln 13, 14 bewegt worden,
dass das erste Ablageplattenelement 11 parallel zum zweiten Ablageplattenelement 12
angeordnet ist, wobei sich beide Ablageplattenelemente 11, 12 zumindest bereichsbeweise
überlappen. Es wurde also im Vergleich zu Fig. 2 das erste Ablageplattenelement 11
relativ zum zweiten Ablageplattenelement 12 eingefahren. Um diese Relativbewegung
der beiden Ablageplattenelemente 11, 12 zueinander zu ermöglichen, weisen die Seitenschenkel
13, 14 jeweils eine Rippe 18 auf. Eine Einfahrrichtung des ersten Ablageplattenelements
11 entspricht hierbei der negativen z-Richtung.
[0053] In Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht der Ablageplattenanordnung 8 gezeigt,
wobei hier die Ablageplatte 9 relativ zum Trägerrahmen 10 gedreht wurde. Fig. 4 zeigt
somit eine von der Ablageposition abweichende Position der Ablageplatte 9. Damit diese
gedrehte Position eingenommen werden kann, weist das seitliche Halteteil 16 ein Lager
19 auf. Der hier gezeigte zweite Seitenschenkel 14 weist einen Zapfen 20 auf. Der
Zapfen 20 weist einen zylinderförmigen, insbesondere kreiszylinderförmigen, Querschnitt
in y-z-Ebene auf und ist in der Hochrichtung der Ablageplattenanordnung 8 (y-Richtung)
in einer oberen Hälfte auf dem jeweiligen Seitenschenkel 13, 14 positioniert. Bevorzugt
ist der Zapfen 20 mittig auf dem Seitenschenkel 13, 14 positioniert. Der Zapfen 20
ist in das Lager 19 eingebracht, sodass die Ablageplatte 9 um eine durch den Zapfen
20 bereitgestellte Drehachse 21, die von ihrer Ausrichtung her der x-Richtung entspricht,
drehbar ist (siehe Bezugszeichen 21 in Fig. 5).
[0054] In Fig. 4 sind ferner Verbindungselemente 22 gezeigt, an denen der Verbindungsschenkel
15 mit den Seitenschenkeln 13, 14 befestigt ist. Außerdem zeigt Fig. 4, dass das Halteteil
16 auf einer dem Lager 19 gegenüberliegenden Seite eine Aussparung 35 und eine Führungsschiene
36 aufweist.
[0055] In Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung der Ablageplattenanordnung 8 in der
bereits in Fig. 4 gezeigten Stellung gezeigt, in der die Ablageplatte 9 relativ zum
Trägerrahmen 10 um die Drehachse 21 gedreht ist. Alternativ oder zusätzlich zu der
hier gezeigten eingefahrenen Stellung der beiden Ablageplattenelemente 11, 12 kann
die gesamte Ablageplatte 9 einteilig ausgebildet sein und als Ganzes um die Drehachse
21 relativ zum Trägerrahmen 10 drehbar sein. Die Ausgestaltung des Drehmechanismus
um die Drehachse 21 ist in den Figuren 6 bis 8 detailliert skizziert.
[0056] In Fig. 6 ist der Zapfen 20 perspektivisch gezeigt. Der Zapfen 20 wird hier vom ersten
Seitenschenkel 13 umfasst. Alternativ oder zusätzlich dazu kann der Zapfen 20 am zweiten
Seitenschenkel 14 angeordnet sein. Der Zapfen 20 weist einen Durchmesser 32 auf.
[0057] Der hier gezeigte erste Seitenschenkel 13 weist zudem ein Abstützelement 23 auf,
das an einem unteren Rand des ersten Seitenschenkels 13, das heißt an einem unterer
Seitenschenkelrand 24, angeordnet ist. Das Abstützelement 23 dient dazu, wenn das
seitliche Halteteil 16 mit dem Lager 19 in den Zapfen 20 eingebracht ist, die Ablageplatte
9 in der in Fig. 2 und 3 gezeigten Ablageposition zu halten. Die Drehbewegung um die
Drehachse 21 wird somit durch das Abstützelement 23 begrenzt. Ferner ist ein oberer
Seitenschenkelrand 25 eingezeichnet, der dem unteren Seitenschenkelrand 24 mit dem
dort angeordneten Abstützelement 23 gegenüber liegt. Am oberen Seitenschenkelrand
25 schließt in der Ablageposition das seitliche Halteteil 16 bündig an die Oberfläche
des ersten Seitenschenkels 13 an.
[0058] Der hier gezeigte erste Seitenschenkel 13 weist zudem eine Einbuchtung 26 auf, die
das seitliche Halteteil 16 bevorzugt ganz, jedoch zumindest teilweise, aufnehmen kann.
In der Ablageposition ist das seitliche Halteteil 16 bevorzugt vollständig in der
Einbuchtung 26 angeordnet. Das vollständige Aufnehmen des seitlichen Halteteils 16
durch die Einbuchtung 26 ist ebenfalls in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigt, in denen der
Halteteilrandbereich 17 im hinteren Bereich des Seitenschenkels 13, 14 bündig mit
der Oberfläche des jeweiligen Seitenschenkels 13, 14 im vorderen Bereich des jeweiligen
Seitenschenkels 13, 14 abschließt. Es wird zudem aus Fig. 6 deutlich, dass der Zapfen
20 in Hochrichtung, das heißt in y-Richtung mittig im ersten Seitenschenkel 13 angeordnet
ist. Der Zapfen 20 ist hierbei in der Einbuchtung 26 angeordnet. Der Bereich der Einbuchtung
26 kann auch als der Bereich des ersten Seitenschenkels 13 verstanden werden, an dem
eine hintere Hälfte der Ablageplatte 9, insbesondere das zweite Ablageplattenelement
12, angeordnet ist.
[0059] In Fig. 7 ist eine erste Seite 27 des seitlichen Halteteils 16 gezeigt. Die erste
Seite 27 weist das Lager 19 auf, das hier als Aufnahmenut 28 ausgebildet ist. Das
Lager 19 ist insbesondere durch einen Endbereich 29 der Aufnahmenut 28 gebildet. Die
Aufnahmenut 28 ist an einem ersten Rand 30 des seitlichen Halteteils 16 offen ausgebildet,
also weist dort eine Öffnung auf. Eine Aufnahmenutlänge 31 der Aufnahmenut 28 in z-Richtung
ist größer als der Durchmesser 32 des Zapfens 20. Hierbei ist die Aufnahmenutlänge
31 mindestens 1,5 Mal so groß wie der Durchmesser 32 des Zapfens 20. Die Aufnahmenut
28 ist zudem geradlinig ausgebildet und in einer hinteren Hälfte der Ablageplatte
9 sowie des seitlichen Halteteils 16 angeordnet. Wobei die hintere Hälfte hier als
ein hinterer Bereich in negativer z-Richtung bezeichnet wird.
[0060] Aus Fig. 7 wird zudem deutlich, dass das seitliche Halteteil 16 derart ausgebildet
ist, dass die Aufnahmenut 28 nur auf der ersten Seite 27 offen ausgebildet ist und
auf einer gegenüberliegenden zweiten Seite 33 von einer Wand 34 begrenzt ist. Über
den offenen Bereich auf der ersten Seite 27 kann der Zapfen 20 eingefügt werden. Bevorzugt
wird er über die Öffnung im Bereich des ersten Rands 30 in die Aufnahmenut 28 eingeführt
und dann entlang der Aufnahmenut 28 bis zu deren Endbereich 29 verschoben. Sobald
der Zapfen 20 in diesem Endbereich 29 der Aufnahmenut 28 positioniert ist, das heißt
eingebracht ist, kann das gesamte Halteteil 16 um die Drehachse 21 gedreht werden.
[0061] Das in Fig. 7 gezeigte Halteteil 16 ist für das Anordnen am zweiten Seitenschenkel
14 vorgesehen.
[0062] In Fig. 8 ist die zweite Seite 33 des seitlichen Halteteils 16 detailliert skizziert.
Das in Fig. 8 gezeigte Halteteil 16 ist für das Anordnen am ersten Seitenschenkel
13 vorgesehen. Auf der zweiten Seite 33 weist das Halteteil 16 in einem in y-Richtung
oben liegenden Bereich eine Aussparung 35 auf. Die Aussparung 35 ist dazu ausgebildet,
einen Randbereich der Ablageplatte 9, insbesondere des zweiten Ablageplattenelements
12, aufzunehmen. Die Aussparung 35 ist hier ebenfalls als eine Aufnahmenut 28 ausgestaltet.
Bevorzugt ist die Ablageplatte 9 fest oder zerstörungsfrei lösbar in der Aussparung
35 positionierbar.
[0063] Außerdem weist das seitliche Halteteil 16 auf der zweiten Seite 33 eine Führungsschiene
36 auf. Diese Führungsschiene 36 weist an einem zweiten Rand 37 des seitlichen Halteteils
16, der dem ersten Rand 30 gegenüber liegt, ebenfalls eine Öffnung auf, das heißt
er ist dort offen ausgebildet. Ferner ist eine Höhe der Führungsschiene 36 in einem
Teilbereich 38, der an den zweiten Rand 37 anschließt, in der Einschubrichtung des
ersten Ablageplattenelements 11, das heißt in negativer z-Richtung, sich verjüngend
ausgebildet. Die Führungsschiene 36 ist zudem in x-Richtung offen ausgebildet und
wird in Richtung zur ersten Seite 27 von der Wand 34 begrenzt. Eine Führungsschienenöffnungshöhe
39 am zweiten Rand 37 ist also bevorzugt größer als eine Führungsschienenendhöhe 40
in einem Endbereich der Führungsschiene 36.
[0064] Entlang der Führungsschiene 36 kann das erste Ablageplattenelement 11 bei der Bewegung
von der ausgefahrenen Stellung zur eingefahrenen Stellung bewegt werden, sodass es
in der eingefahrenen Stellung vollständig in der Führungsschiene 36 positioniert ist
und somit letztendlich parallel zum in der Aussparung 35 angeordneten zweiten Ablageplattenelement
12 angeordnet ist.
[0065] Außerdem weist das Halteteil 16 auf der zweiten Seite 33 ein Abstandshalteelement
41 auf. Dieses ist zwischen der Aussparung 35 und der Führungsschiene 36 angeordnet.
Das Abstandshalteelement 41 ist als ein hervorstehendes Element am seitlichen Halteteil
16 angeordnet. Das Abstandshalteelement 41 bewirkt, dass beim Drehen um die Drehachse
21 in der eingefahrenen Stellung des ersten Ablageplattenelements 11 ein Bewegungsspielraum
zwischen den beiden Ablageplattenelementen 11, 12 reduziert wird und sich diese nicht
direkt berühren können.
[0066] In Fig. 8 ist zudem am unteren Rand des Halteteils 16 ein die Führungsschiene 36
zumindest bereichsweise verbreiterndes Stützelement 42 skizziert. Dieses ist relativ
zum zweiten Rand 37 zurückgesetzt und schließt in der Ablageposition bündig an die
Rippe 18 an. Die Rippe 18 ragt also an einem hinteren Ende der Rippe 18, das dem Bereich
des zweiten Ablageplattenelements 12 zugewandt ist, in die Einbuchtung 26 hinein,
damit sie bündig an das am zweiten Rand 37 zurückgesetzt beginnende Stützelement 42
angrenzt. Eine Breite des Stützelements 42 in x-Richtung ist vom zweiten Rand 37 ausgehend
in Richtung des ersten Rands 30 sich verjüngend ausgebildet.
[0067] Insgesamt zeigen die Beispiele eine Ablageplattenanordnung 8, bei der ein Drehpunkt
einer Drehachse 21 vorgesehen ist, um die Ablageplatte 9 relativ zu dem Trägerrahmen
10 drehen zu können. Hierbei wird der Zapfen 20 auf dem jeweiligen Seitenschenkel
14 positioniert, und das die Drehbewegung führende Lager 19, das bevorzugt als Aufnahmenut
28 ausgebildet ist, wird auf dem Halteteil 16 der Ablageplatte 9 angeordnet. Da die
Aufnahmenut 28 am ersten Rand 30 sowie an der ersten Seite 27 offen ausgebildet ist,
kann die gesamte Ablageplatte 9 mit dem seitlichen Halteteil 16 vom Trägerrahmen 10
abgenommen werden, um beispielsweise außerhalb des Haushaltskältegeräts 1 gereinigt
zu werden.
Bezugszeichenliste
[0068]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Außengehäuse
- 4
- Innenbehälter
- 5
- Aufnahmeraum
- 6
- Zwischenraum
- 7
- Tür
- 8
- Ablageplattenanordnung
- 9
- Ablageplatte
- 10
- Trägerrahmen
- 11
- Erstes Ablageplattenelement
- 12
- Zweites Ablageplattenelement
- 13
- Erster Seitenschenkel
- 14
- Zweiter Seitenschenkel
- 15
- Verbindungsschenkel
- 16
- Halteteil
- 17
- Halteteilrandbereich
- 18
- Rippe
- 19
- Lager
- 20
- Zapfen
- 21
- Drehachse
- 22
- Verbindungselemente
- 23
- Abstützelement
- 24
- Unterer Seitenschenkelrand
- 25
- Oberer Seitenschenkelrand
- 26
- Einbuchtung
- 27
- Erste Seite
- 28
- Aufnahmenut
- 29
- Endbereich
- 30
- Erster Rand
- 31
- Aufnahmenutlänge
- 32
- Durchmesser
- 33
- Zweite Seite
- 34
- Wand
- 35
- Aussparung
- 36
- Führungsschiene
- 37
- Zweiter Rand
- 38
- Teilbereich
- 39
- Führungsschienenöffnungshöhe
- 40
- Führungsschienenendhöhe
- 41
- Abstandshalteelement
- 42
- Stützelement
- A
- Achse
1. Ablageplattenanordnung (8) zum Einbau in ein Haushaltskältegerät (1), mit mindestens
einer Ablageplatte (9) und einem Trägerrahmen (10), an dem die Ablageplatte (9) zerstörungsfrei
lösbar angeordnet ist, wobei der Trägerrahmen (10) einen ersten Seitenschenkel (13)
und einen gegenüberliegenden zweiten Seitenschenkel (14) aufweist, die mittels eines
Verbindungsschenkels (15) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageplatte (9) mit zumindest einem seitlichen Halteteil (16) verbunden ist,
das ein Lager (19) aufweist, und zumindest einer der Seitenschenkel einen Zapfen (20)
aufweist, wobei der Zapfen (20) in das Lager (19) einbringbar ist und die Ablageplatte
(9) bei in das Lager (19) eingebrachtem Zapfen (20) um eine durch den Zapfen (20)
bereitgestellte Drehachse (21) drehbar ist.
2. Ablageplattenanordnung (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (19) durch eine Aufnahmenut (28), insbesondere durch einen Endbereich (29)
der Aufnahmenut (28), gebildet ist.
3. Ablageplattenanordnung (8) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahmenutlänge (31) der Aufnahmenut (28) größer als ein Durchmesser (32) des
Zapfens (20) ist.
4. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (28) geradlinig ausgebildet ist.
5. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (28) in einer hinteren Hälfte des seitlichen Halteteils (16) angeordnet
ist.
6. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (28) an einem ersten Rand (30) des seitlichen Halteteils (16) offen
ausgebildet ist.
7. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageplatte (9) ein erstes Ablageplattenelement (11) und ein zweiten Ablageplattenelement
(12) aufweist, wobei das zweite Ablageplattenelement (12) mit dem seitlichen Halteteil
(16) verbunden ist, das seitliche Halteteil (16) eine Führungsschiene (36) aufweist
und das erste Ablageplattenelement (11) relativ zum zweiten Ablageplattenelement (12)
entlang der Führungsschiene (36) verschiebbar ist.
8. Ablageplattenanordnung (8) nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (36) an einem dem ersten Rand (30) gegenüberliegenden zweiten
Rand (37) des seitlichen Halteteils (16) offen ausgebildet ist.
9. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das seitliche Halteteil (16) an einem unteren Rand ein die Führungsschiene (36) zumindest
bereichsweise verbreiterndes Stützelement (42) aufweist.
10. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das seitliche Halteteil (16) eine Aussparung (35) aufweist, in die ein Randbereich
der zweiten Ablageplatte (9) aufgenommen ist.
11. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Seitenschenkel (13, 14) ein Abstützelement (23) aufweist, das
dazu ausgebildet ist, das seitliche Halteteil (16) in einer Ablageposition zu halten,
in der eine Oberfläche der Ablageplatte (9) parallel zu, insbesondere in einer Ebene
mit, einer Oberfläche des Trägerrahmens (10) angeordnet ist.
12. Ablageplattenanordnung (8) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (23) an einem unteren Rand (24) des zumindest einen Seitenschenkels
(13, 14) angeordnet ist.
13. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Seitenschenkel (13, 14) eine Einbuchtung (26) aufweist, in der
das Halteteil (16) zumindest teilweise, insbesondere ganz, angeordnet ist
14. Ablageplattenanordnung (8) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (20) in der Einbuchtung (26) angeordnet ist.
15. Ablageplattenanordnung (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (20) in einer Hochrichtung der Ablageplattenanordnung (8) in einer oberen
Hälfte an dem zumindest einen Seitenschenkel (13, 14) angeordnet ist.