[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Steuerung eines
Beleuchtungssystems sowie ein entsprechendes System zur automatischen Steuerung eines
Beleuchtungssystems.
[0002] Bei der Benutzung von Elektrogeräten, insbesondere Elektrowerkzeugen, kann es wünschenswert
sein, den Einsatzort des Elektrogeräts mittels eines Beleuchtungssystems zu beleuchten.
Dabei können die Anforderungen an die Beleuchtung unterschiedlich sein, je nachdem
ob und gegebenenfalls wie das Elektrogerät gerade benutzt wird.
[0003] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zur automatischen
Steuerung eines Beleuchtungssystems anzugeben, durch die der Energieverbrauch für
das Beleuchtungssystem reduziert werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch den jeweiligen Gegenstand der unabhängigen Ansprüche.
Vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche.
[0005] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, einen aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts
mittels eines Akkupacks des Elektrogeräts festzustellen und basierend darauf den Betriebsmodus
des Beleuchtungssystems automatisch zu verändern oder zu starten.
[0006] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur automatischen Steuerung eines
Beleuchtungssystems angegeben. Ein aktiver Betriebsstatus eines akkubetriebenen Elektrogeräts
wird festgestellt, beispielsweise mittels eines ersten Akkupacks des Elektrogeräts.
Eine Statusinformation, insbesondere betreffend den aktiven Betriebsmodus, wird, insbesondere
von dem Elektrogerät oder von dem ersten Akkupack, an das Beleuchtungssystem übermittelt,
insbesondere drahtlos übermittelt, wenn der aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts
festgestellt wurde. Ein Betriebsmodus des Beleuchtungssystems wird, insbesondere mittels
eines Steuerschaltkreises des Beleuchtungssystems, abhängig von der Statusinformation
automatisch verändert.
[0007] Das Verändern des Betriebsmodus kann insbesondere ein Starten, Aktivieren, Einleiten,
Einstellen oder Anpassen des Betriebsmodus beinhalten oder dem entsprechen und/oder
das Beenden eines vorherigen Betriebsmodus beinhalten.
[0008] Das Beleuchtungssystem beinhaltet eine oder mehrere Beleuchtungseinheiten, wobei
eine Beleuchtungseinheit beispielsweise durch eine Leuchte gegeben ist. Wenn das Beleuchtungssystem
zwei oder mehr Beleuchtungseinheiten beinhaltet, können diese beispielsweise individuell
und unabhängig voneinander steuerbar sein oder gemeinsam steuerbar sein. Die Beleuchtungseinheiten
können räumlich verteilt sein oder an einem gemeinsamen Ort angeordnet sein, beispielsweise
mechanisch zu einer Einheit gekoppelt sein. Das Beleuchtungssystem kann in verschiedenen
Ausführungsformen insbesondere aus einer Beleuchtungseinheit bestehen. Das Beleuchtungssystem
ist insbesondere nicht Teil des Elektrogeräts und das Elektrogerät ist nicht Teil
des Beleuchtungssystems.
[0009] Bei dem Elektrogerät kann es sich wie erwähnt beispielsweise um ein Elektrowerkzeug,
insbesondere ein tragbares Elektrowerkzeug oder Elektrogerät, beispielsweise ein manuell
führbares oder manuell bedienbares Elektrogerät oder Elektrowerkzeug handeln. Bei
dem Elektrogerät kann es sich also beispielsweise um eine Säge, einen Schrauber, eine
Bohrmaschine, einen Staubsauger, eine Fräse und so weiter handeln. Bei dem Elektrogerät
kann es sich insbesondere auch um ein stationäres oder halbstationäres Elektrogerät
handeln, etwa um eine Kappsäge, eine Tischkreissäge, eine Säulenbohrmaschine, eine
Fließenschneidmaschine, und so weiter.
[0010] Das Elektrogerät hat zumindest zwei mögliche Status, welche den aktiven Betriebsstatus
beinhalten. Beispielsweise kann das Elektrogerät genau zwei mögliche Status haben,
nämlich den aktiven Betriebsstatus und einen passiven Status. Im aktiven Betriebsstatus
wird das Elektrogerät beispielsweise bestimmungsgemäß benutzt, während es im passiven
Status nicht benutzt wird, also beispielsweise deaktiviert ist oder in einem Standby-Status
ist. Im aktiven Betriebsstatus kann beispielsweise ein Elektromotor des Elektrogeräts
aktiv sein, wohingegen der Elektromotor im passiven Status nicht aktiv ist. In verschiedenen
Ausführungsformen kann das Elektrogerät jedoch mehr als zwei mögliche Status aufweisen,
insbesondere den aktiven Betriebsstatus, den passiven Status und wenigstens einen
weiteren aktiven Betriebsmodus. Der aktive Betriebsmodus und der wenigstens eine weitere
aktive Betriebsmodus können dabei beispielsweise unterschiedlichen Leistungsstufen
des Elektromotors oder dergleichen entsprechen.
[0011] Der aktive Betriebsstatus wird durch das Elektrogerät und/oder das erste Akkupack
festgestellt, beispielsweise anhand eines Sensors, der in dem ersten Akkupack oder
einem Gerätegehäuse des Elektrogeräts angeordnet sein kann. Bei dem Sensor kann es
sich beispielsweise um einen Strom- oder Spannungssensor handeln.
[0012] Alternativ oder zusätzlich zu dem Sensor, insbesondere dem Strom- oder Spannungssensor,
kann das Elektrogerät und/oder das erste Akkupack den aktiven Betriebsstatus beispielweise
anhand der Stellung oder des Status eines Ein-/Aus-Schalters des Elektrogeräts feststellen.
[0013] Alternativ oder zusätzlich kann das Elektrogerät und/oder das erste Akkupack auch
über eine erste Kommunikationsschnittstelle verfügen und von einer externen Kommunikationseinheit,
beispielsweise einem Cloudrechner oder Serverrechner, eine Information erhalten, basierend
auf der es den aktiven Betriebsstatus feststellen kann.
[0014] Das Elektrogerät ist ein akkubetriebenes Elektrogerät, was derart verstanden werden
kann, dass es durch das erste Akkupack mit elektrischer Energie versorgt werden kann,
also mit dem ersten Akkupack betreibbar ist.
[0015] Das erste Akkupack kann insbesondere als wechselbares Akkupack oder austauschbares
Akkupack ausgestaltet sein. Das Akkupack verfügt über lösbare elektrische Kontakte,
die beispielsweise durch Steckverbindungen oder Klemmverbindungen ausgestaltet sind
und die wenigstens eine Akkumulatorzelle des ersten Akkupacks mit dem Elektrogerät
verbinden. Das Akkupack kann also insbesondere als so genanntes System-Akkupack oder
Wechsel-Akkupack ausgebildet sein, das im Rahmen der bestimmungsgemäßen Verwendung
von dem Gerätegehäuse des Elektrogeräts entfernt und zur elektrischen Energieversorgung
eines weiteren kompatiblen Elektrogeräts eingesetzt werden kann.
[0016] Die Statusinformation beinhaltet insbesondere die Information, dass der aktive Betriebsstatus
des Elektrogeräts festgestellt wurde. Das das Elektrogerät oder erste Akkupack weist
insbesondere eine erste Kommunikationsschnittstelle zur drahtlosen Kommunikation mit
dem Beleuchtungssystem auf. Die Statusinformation wird dann mittels der ersten Kommunikationsschnittstelle
an das Beleuchtungssystem übermittelt.
[0017] Die Kommunikation der ersten Kommunikationsschnittstelle des ersten Akkupacks mit
dem Beleuchtungssystem kann beispielsweise gemäß einem GSM-Standard, einem auf dem
GSM-Standard basierenden Standard, Edge, UMTS, HSDPA, LTE oder einem sonstigen Mobilfunkstandard
realisiert sein. Die Kommunikation kann auch beispielsweise basierend auf LTE-M, LTE-CAT-M1
oder einem sonstigen Standard erfolgen. Die Kommunikation kann auch gemäß einem Schmalband-Internet-der-Dinge-Standard,
NB-IOT (Englisch: "Narrow Band Internet of Things"), oder einem sonstigen Niedrigenergie-Weitverkehr-Netzwerk,
LPWAN (Englisch: "Low Power White Area Network") erfolgen.
[0018] Der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems kann beispielsweise durch einen jeweiligen
Status der einen oder mehreren Beleuchtungseinheiten des Beleuchtungssystems definiert
sein. Jede Beleuchtungseinheit kann zum einen entweder aktiviert oder deaktiviert
sein und optional gemäß mehreren Helligkeitsstufen aktiv betrieben werden. Die konkrete
Kombination aus aktiviertem Status oder passivem Status beziehungsweise der einzelnen
Helligkeitsstufen, mit denen die eine oder die mehreren Beleuchtungseinheiten betrieben
werden, definieren den Betriebsmodus.
[0019] Das Verändern des Betriebsmodus kann also insbesondere das Verändern einer Helligkeit
oder einer abgestrahlten Strahlungsleistung, das Aktivieren und/oder Deaktivieren
einer oder mehrerer Beleuchtungseinheiten beziehungsweise je nach Ausführungsform
der einzigen Beleuchtungseinheit des Beleuchtungssystems beinhalten. In einem besonders
einfachen Fall beinhaltet das Verändern des Betriebsmodus das Aktivieren aller Beleuchtungseinheiten
des Beleuchtungssystems.
[0020] Das Verändern des Betriebsmodus kann auch das Verändern eines oder mehrerer Betriebsparameter
der einen oder mehreren Beleuchtungseinheiten beinhalten. Der Betriebsparameter kann
etwa die Helligkeit, eine Farbtemperatur, eine Farbe und so weiter der jeweiligen
Beleuchtungseinheit beinhalten.
[0021] In manchen Ausführungsformen können die Beleuchtungseinheiten auch derart angesteuert
werden, dass sie synchron kurzzeitig aufleuchten beispielsweise aufblitzen. Dies kann
beispielsweise vorteilhaft sein, wenn das Elektrogerät als Lochsäge ausgestaltet ist
oder mit einer Lochsäge ausgestattet ist. Die Beleuchtungseinheiten können etwa aufblitzen,
wenn ein Loch der Lochsäge in einen entsprechenden Bereich kommt.
[0022] Insbesondere weist das Beleuchtungssystem eine zweite Kommunikationsschnittstelle
auf, um die Statusinformation von das Elektrogerät oder dem ersten Akkupack zu erhalten.
Die zweite Kommunikationsschnittstelle kann beispielsweise in einem zweiten Akkupack
des Beleuchtungssystems enthalten sein, wenn das Beleuchtungssystem als akkubetriebenes
Beleuchtungssystem ausgestaltet ist.
[0023] Das Beleuchtungssystem, beispielsweise das zweite Akkupack, weist auch einen Steuerschaltkreis
auf, um den Betriebsmodus automatisch abhängig von der Statusinformation zu verändern.
[0024] Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann also erreicht werden, dass bei Aktivierung
des Elektrogeräts automatisch der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems an die konkreten
Erfordernisse eines Benutzers des Elektrogeräts angepasst wird, so dass eine optimale
Beleuchtung gegeben ist. Durch die Kopplung des Elektrogeräts beziehungsweise des
aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts mit dem Betriebsmodus des Beleuchtungssystems
und dessen automatische Anpassung oder Veränderung sind manuelle Interaktionen des
Benutzers des Elektrogeräts mit dem Beleuchtungssystem nicht erforderlich oder nur
in geringerem Maße erforderlich. Dementsprechend wird ein Komfortgrad für den Benutzer
erhöht. Durch die automatische Anpassung des Betriebsmodus des Beleuchtungssystems
wird außerdem erreicht, dass das Beleuchtungssystem nicht dauerhaft mit maximaler
Helligkeit betrieben wird beziehungsweise nicht alle Beleuchtungseinheiten des Beleuchtungssystems
stets mit maximaler Helligkeit betrieben werden müssen, um eine optimale Beleuchtungssituation
zu gewährleisten. Stattdessen wird die Beleuchtung auf die konkreten Erfordernisse
des Benutzers beschränkt, so dass der Energieverbrauch des Elektrogeräts reduziert
wird.
[0025] Zudem kann auch vermieden werden, dass der Benutzer durch das Beleuchtungssystem
geblendet wird. Ferner kann eine übermäßige Beleuchtung, in Situationen bei denen
der Benutzer beispielsweise nicht mit dem Elektrogerät arbeitet, vermieden werden.
[0026] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, dass die Sicherheit bei
der Benutzung des Elektrogeräts erhöht wird. Durch die automatisierte und mit dem
Betrieb des Elektrogeräts gekoppelte Beleuchtung muss der Benutzer nicht oder nur
sehr beschränkt manuell eingreifen, um die optimale Beleuchtung einzustellen.
[0027] Gemäß zumindest einer Ausführungsform des Verfahrens wird die Statusinformation von
dem Elektrogerät oder dem ersten Akkupack an das zweite Akkupack des Beleuchtungssystems
übermittelt, wenn der Betriebsstatus des Elektrogeräts detektiert wurde.
[0028] Dies ist insbesondere auch dann möglich, wenn die Beleuchtungseinrichtung außer Betrieb
ist. Das zweite Akkupack kann die Statusinformation erhalten und sodann die Statusinformation
an das Beleuchtungssystem senden und/oder dieses einschalten.
[0029] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems
mittels des zweiten Akkupacks, insbesondere des von dem zweiten Akkupack beinhalteten
Steuerschaltkreises, abhängig von der Statusinformation automatisch verändert.
[0030] Beispielsweise kann also das zweite Akkupack über die zweite Kommunikationsschnittstelle
des Beleuchtungssystems verfügen, um die Statusinformation zu erhalten und zum Verändern
des Betriebsstatus beispielsweise die Energieversorgung des Beleuchtungssystems beziehungsweise
eines oder mehrerer Beleuchtungseinheiten des Beleuchtungssystems abhängig von der
Statusinformation verändern. Das Verändern der Energieversorgung kann auch durch das
zweite Akkupack und die eine oder mehreren Beleuchtungseinheiten erfolgen.
[0031] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird, insbesondere mittels des Steuerschaltkreises
des Beleuchtungssystems, eine nicht aktive erste Beleuchtungseinheit des Beleuchtungssystems
abhängig von der Statusinformation aktiviert, insbesondere um den Betriebsmodus des
Beleuchtungssystems zu verändern.
[0032] Die erste Beleuchtungseinheit ist also zunächst nicht aktiv und nach der Veränderung
des Betriebsmodus des Beleuchtungssystems ist die erste Beleuchtungseinheit aktiv.
In verschiedenen Ausführungsformen wird zusätzlich zur Aktivierung der nicht aktiven
ersten Beleuchtungseinheit eine weitere Beleuchtungseinheit des Beleuchtungssystems
deaktiviert oder deren Helligkeit wird verringert.
[0033] Durch entsprechende Verfahren kann also die räumliche Verteilung der gesamten Beleuchtung
durch das Beleuchtungssystem abhängig von der Statusinformation automatisch verändert
werden.
[0034] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird eine abgestrahlte Strahlungsleistung,
insbesondere ein Lichtstrom, einer aktiven zweiten Beleuchtungseinheit des Beleuchtungssystems,
insbesondere mittels des Steuerschaltkreises oder eines weiteren Steuerschaltkreises
des Beleuchtungssystems, abhängig von der Statusinformation erhöht. Insbesondere wird
also die Helligkeit der zweiten Beleuchtungseinheit erhöht.
[0035] Zum Erhöhen der abgestrahlten Strahlungsleistung kann beispielsweise die Stromstärke
zum Betrieb der zweiten Beleuchtungseinheit erhöht werden oder eine Anzahl einzelner
Lichtquellen der Beleuchtungseinheit kann erhöht werden.
[0036] Auch hier können in verschiedenen Ausführungsformen weitere Beleuchtungseinheiten
deaktiviert werden oder deren abgestrahlte Strahlungsleistung oder Helligkeit verringert
werden, um die räumliche Verteilung individueller anpassen zu können.
[0037] Der Steuerschaltkreis kann auch ein Dimmen ermöglichen. Hierfür kann ein Dimmschaltkreis
im Beleuchtungssystem vorgesehen sein. Alternativ kann im zweiten Akkupack eine Pulsweitenmodulation
vorgesehen sein, um das Dimmen zu realisieren.
[0038] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird, insbesondere mittels des Elektrogeräts
und/oder mittels des ersten Akkupacks des Elektrogeräts, ein passiver Status des Elektrogeräts
festgestellt und eine weitere Statusinformation, insbesondere von dem Elektrogerät
oder von dem ersten Akkupack, an das Beleuchtungssystem übermittelt, wenn der passive
Status des Elektrogeräts festgestellt wurde. Der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems
wird, insbesondere mittels des Steuerschaltkreises des Beleuchtungssystems, abhängig
von der weiteren Statusinformation automatisch verändert, insbesondere erneut verändert.
[0039] Das automatische erneute Verändern des Betriebsmodus kann beispielsweise das Deaktivieren
eines oder mehrerer Beleuchtungseinheiten des Beleuchtungssystems beinhalten. So kann
der Energieverbrauch des Beleuchtungssystems unter Berücksichtigung des jeweiligen
Bedarfs eines Benutzers weiter verringert werden.
[0040] Das Feststellen des passiven Status des Elektrogeräts und das Übermitteln der weiteren
Statusinformationen sowie das automatische Verändern abhängig von der weiteren Statusinformation
des Betriebsmodus des Beleuchtungssystems kann insbesondere nach dem Feststellen des
aktiven Betriebsmodus des Elektrogeräts, nach dem Übermitteln der Statusinformation
und dem entsprechenden Anpassen des Betriebsmodus abhängig von der Statusinformation
erfolgen.
[0041] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird eine Positionsinformation betreffend eine
Position des Elektrogeräts, insbesondere von dem Elektrogerät oder von dem ersten
Akkupack, an das Beleuchtungssystem übermittelt, wenn der aktive Betriebsstatus des
Elektrogeräts festgestellt wurde. Der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems wird abhängig
von der Positionsinformation automatisch verändert. Mit anderen Worten erfolgt die
automatische Veränderung des Betriebsmodus abhängig von der Statusinformation und
abhängig von der Positionsinformation.
[0042] Die Positionsinformation kann dabei insbesondere eine Position oder eine Entfernung
zwischen dem Elektrogerät und dem Beleuchtungssystem, insbesondere der einen oder
mehreren Beleuchtungseinheiten des Beleuchtungssystems, betreffen.
[0043] Die Positionsinformation kann dabei mittels des ersten Akkupacks oder einer weiteren
Komponente des Elektrogeräts bestimmt werden, beispielsweise basierend auf Signalen
eines globalen Navigationssatellitensystems, GNSS, wie etwa GPS, Beidou, GLONASS und/oder
Galileo.
[0044] Die Positionsinformation beziehungsweise die Entfernung kann auch basierend auf einer
Signalstärke eines zu diesem Zweck von dem Elektrogerät oder dem ersten Akkupack an
das Beleuchtungssystem übertragenen Signals bestimmt werden.
[0045] Das Beleuchtungssystem kann anhand der Positionsinformation die Position oder die
Entfernung des Elektrogeräts von dem Beleuchtungssystem direkt erhalten oder die Position
oder die Entfernung abhängig von der Positionsinformation bestimmen, beispielsweise
mittels des Steuerschaltkreises.
[0046] Beispielsweise kann der Betriebsmodus nur dann automatisch verändert werden, wenn
anhand der Positionsinformation festgestellt wird, dass die Entfernung zwischen dem
Elektrogerät und dem Beleuchtungssystem beziehungsweise der einen oder den mehreren
Beleuchtungseinheiten, kleiner oder gleich einem vorgegebenen Maximalabstand ist.
So kann vermieden werden, dass eine unnötige Anpassung des Betriebsmodus des Beleuchtungssystems
erfolgt und dementsprechend der Energieverbrauch weiter verringert werden.
[0047] In anderen Ausführungsformen kann beispielsweise die Helligkeit des Beleuchtungssystems
oder der einen oder mehreren Beleuchtungseinheiten umso stärker erhöht werden, je
größer die Entfernung des Elektrogeräts von dem Beleuchtungssystem beziehungsweise
der einen oder den mehreren Beleuchtungseinheiten ist.
[0048] So kann die optimale Beleuchtung erreicht werden, wobei die Helligkeit nur bei entsprechendem
Bedarf erhöht wird, um den Energieverbrauch insgesamt weiter zu senken.
[0049] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird, insbesondere mittels des Elektrogeräts
oder des ersten Akkupacks, eine Aktivierung des Elektrogeräts detektiert, um den aktiven
Betriebsstatus des Elektrogeräts festzustellen. Die Aktivierung des Elektrogeräts
kann beispielsweise einer manuellen Aktivierung durch einen Benutzer des Elektrogeräts
entsprechen.
[0050] Mit anderen Worten befindet sich das Elektrogerät zunächst in dem passiven Status
und wird dann aktiviert. Basierend auf der Erkennung dieser Aktivierung wird dann
die Statusinformation übermittelt und der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems automatisch
verändert.
[0051] In alternativen Ausführungsformen kann das erste Akkupack den Betriebsstatus des
Elektrogeräts zyklisch überprüfen und so den aktiven Betriebsstatus feststellen.
[0052] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird, insbesondere mittels des Elektrogeräts
oder mittels des ersten Akkupacks, ein Funksignal erzeugt, das die Statusinformation
und optional die Positionsinformation enthält. Das Funksignal wird an das Beleuchtungssystem
übermittelt, insbesondere mittels der ersten Kommunikationsschnittstelle des ersten
Akkupacks und der zweiten Kommunikationsschnittstelle des Beleuchtungssystems, um
die Statusinformation an das Beleuchtungssystem zu übermitteln.
[0053] In entsprechenden Ausführungsformen kann auch die Signalstärke des Funksignals zur
Bestimmung des Abstands zwischen Elektrogerät und Beleuchtungssystem ausgewertet werden.
[0054] Das Funksignal wird insbesondere direkt von dem Elektrogerät oder dem ersten Akkupack
an das Beleuchtungssystem, beispielsweise das zweite Akkupack des Beleuchtungssystems,
übermittelt.
[0055] Unter einem Funksignal können hier und im Folgenden elektromagnetische Wellen verstanden
werden, deren Frequenzen kleiner oder gleich 3 THz sind, und die sich ohne künstliche
Führung im Raum ausbreiten. Entsprechende Frequenzbereiche für das Funksignal können
Niederfrequenzwellen, Radiowellen oder Mikrowellen entsprechen. Beispielsweise kann
die Frequenz der elektromagnetischen Wellen zwischen 3 Hz und 3 THz liegen, insbesondere
zwischen 100 MHz und 100 GHz.
[0056] Durch die direkte Übermittlung des Funksignals mit der Statusinformation von dem
Elektrogerät oder dem ersten Akkupack an das Beleuchtungssystem wird eine Abhängigkeit
von der Verfügbarkeit von Zwischeninstanzen, wie beispielsweise externer Kommunikationseinheiten
oder dergleichen, vermieden.
[0057] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird, insbesondere mittels des Elektrogeräts
oder ersten Akkupacks, das Funksignal erzeugt, das die Statusinformation enthält und
das Funksignal wird, insbesondere mittels des Elektrogeräts oder mittels des ersten
Akkupacks, insbesondere mittels der ersten Kommunikationsschnittstelle, an eine externe
Kommunikationseinheit übermittelt. Abhängig von dem übermittelten Funksignal wird
ein weiteres Funksignal, welches die Statusinformation enthält, von der externen Kommunikationseinheit
an das Beleuchtungssystem übermittelt, insbesondere die zweite Kommunikationsschnittstelle
des Beleuchtungssystems, um die Statusinformation an das Beleuchtungssystem zu übermitteln.
[0058] Das Funksignal wird dabei direkt von dem Elektrogerät oder dem ersten Akkupack an
die externe Kommunikationseinheit übermittelt und das weitere Funksignal wird direkt
von der externen Kommunikationseinheit an das Beleuchtungssystem übermittelt, beispielsweise
per Bluetooth oder dergleichen.
[0059] Anhand solcher Ausführungsformen kann gegebenenfalls die Reichweite erhöht werden,
so dass auch größere räumliche Distanzen zwischen dem Elektrogerät und dem Beleuchtungssystem
vorgesehen sein können.
[0060] Die externe Kommunikationseinheit ist dabei insbesondere extern zu dem Elektrogerät
und dem Beleuchtungssystem angeordnet. Beispielsweise kann die externe Kommunikationseinheit
als Servercomputersystem, Cloudcomputersystem, Internetrouter, Funksignalverstärkungseinheit
oder Funksignalwiederholungseinheit (Englisch: "Repeater") ausgestaltet sein oder
Teil einer solchen Einheit sein.
[0061] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein System zur automatischen Steuerung
eines Beleuchtungssystems angegeben. Das System weist ein erstes Akkupack für ein
akkubetriebenes Elektrogerät auf und/oder das System enthält das Elektrogerät, wobei
das Elektrogerät oder das erste Akkupack einen elektronischen Statusschaltkreis aufweist,
der dazu eingerichtet ist, einen aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts festzustellen.
Das System weist eine Kommunikationsvorrichtung auf, die dazu eingerichtet ist, eine
Statusinformation von dem Elektrogerät oder dem ersten Akkupack an das Beleuchtungssystem
zu übermitteln, wenn der aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts festgestellt wurde.
Das System weist einen Steuerschaltkreis für das Beleuchtungssystem auf, der dazu
eingerichtet ist, einen Betriebsmodus des Beleuchtungssystems abhängig von der Statusinformation
automatisch zu verändern.
[0062] Das System kann beispielsweise eine Sensoreinheit für das Elektrogerät beinhalten,
die beispielsweise in dem ersten Akkupack oder in einem Gerätegehäuse des Elektrogeräts
angeordnet sein kann, um den Betriebsstatus des Elektrogeräts festzustellen. Die Sensoreinheit
ist mit dem Statusschaltkreis gekoppelt oder Teil des Statusschaltkreises.
[0063] Das System kann beispielsweise das Beleuchtungssystem beinhalten und/oder das erste
Akkupack und/oder das Elektrogerät.
[0064] Gemäß zumindest einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems weist das System
ein zweites Akkupack für das Beleuchtungssystem, insbesondere zur Energieversorgung
des Beleuchtungssystems, auf und das zweite Akkupack enthält den Steuerschaltkreis.
[0065] Gemäß zumindest einer Ausführungsform weist das Elektrogerät oder das erste Akkupack
eine erste Kommunikationsschnittstelle der Kommunikationsvorrichtung auf, die dazu
eingerichtet ist, ein Funksignal, welches die Statusinformation enthält, zu erzeugen
und auszusenden. Das System weist eine zweite Kommunikationsschnittstelle der Kommunikationsvorrichtung,
insbesondere für das Beleuchtungssystem, auf, die dazu eingerichtet ist, das Funksignal
zu erfassen.
[0066] Gemäß zumindest einer alternativen Ausführungsform weist das Elektrogerät oder das
erste Akkupack die erste Kommunikationsschnittstelle auf, die dazu eingerichtet ist,
das Funksignal zu erzeugen und auszusenden und das System weist eine externe Kommunikationseinheit
der Kommunikationsvorrichtung auf, die dazu eingerichtet ist, das Funksignal zu erfassen
und abhängig von dem Funksignal ein weiteres Funksignal, welches die Statusinformation
enthält, zu erzeugen und auszusenden. Das System weist die zweite Kommunikationsschnittstelle
der Kommunikationsvorrichtung auf, die dazu eingerichtet ist, das weitere Funksignal
zu erfassen.
[0067] Gemäß zumindest einer Ausführungsform beinhaltet das System das Elektrogerät und
das Elektrogerät ist als Elektrowerkzeug oder als elektrisch betreibbares Haushaltsgerät
ausgestaltet.
[0068] Weitere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Systems folgen direkt aus den verschiedenen
Ausgestaltungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens und umgekehrt. Insbesondere
kann ein erfindungsgemäßes System dazu eingerichtet sein, ein erfindungsgemäßes Verfahren
auszuführen oder es führt ein solches Verfahren aus.
[0069] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen können nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen von der Erfindung umfasst sein.
Es sind insbesondere auch Ausführungen und Merkmalskombinationen von der Erfindung
umfasst, die nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten Anspruchs aufweisen.
Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen von der Erfindung umfasst,
die über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder von diesen abweichen.
[0070] Die Erfindung wird im Folgenden anhand konkreter Ausführungsbeispiele und einer zugehörigen
schematischen Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig.
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Systems zur automatischen Steuerung eines Beleuchtungssystems.
[0071] Das System 1 weist ein Beleuchtungssystem 2 auf, das eine Beleuchtungseinheit 3 enthält,
im nicht beschränkenden Beispiel der Fig. eine mobile akkubetriebene Leuchte. Das
System 1 weist außerdem ein akkubetriebenes Elektrogerät 8 auf, das beispielsweise
als Elektrowerkzeug ausgestaltet sein und im nicht beschränkenden Beispiel der Fig.
als akkubetriebener Bohrhammer skizziert ist.
[0072] Das Elektrogerät 8 weist ein erstes Akkupack 9 auf, das als Wechsel-Akkupack ausgestaltet
ist und seinerseits wenigstens eine Akkumulatorzelle 10 zur Energieversorgung des
Elektrogeräts 8, einen Statusschaltkreis 12 und eine erste Kommunikationsschnittstelle
11 enthält.
[0073] Das Beleuchtungssystem 2, insbesondere die Beleuchtungseinheit 3, beispielsweise
ein zweites Akkupack 4 der Beleuchtungseinheit 3, weist einen Steuerschaltkreis 6
auf sowie eine zweite Kommunikationsschnittstelle 7. Das Akkupack 4 kann außerdem
wenigstens eine weitere Akkumulatorzelle 5 zur Energieversorgung der Beleuchtungseinheit
3 beinhalten.
[0074] Wird das Elektrogerät 8 aktiviert, beispielsweise manuell durch einen Benutzer, so
erkennt der Statusschaltkreis 12 einen entsprechenden aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts
8, beispielsweise anhand eines Sensorsignals eines Sensors des Akkupacks 9 oder des
Elektrogeräts 8, beispielsweise anhand eines Stromsensors. Der Statusschaltkreis 12
ist mit der ersten Kommunikationsschnittstelle 11 verbunden und die erste Kommunikationsschnittstelle
11 kann dementsprechend ein Funksignal erzeugen, das eine Statusinformation betreffend
den festgestellten aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts 8 enthält. Das Funksignal
kann je nach Ausführungsform des Systems 1 direkt an die zweite Kommunikationsschnittstelle
7 übermittelt werden oder an eine optionale externe Kommunikationseinheit 13, welche
ein weiteres Funksignal, welches die Statusinformation ebenfalls beinhaltet, drahtlos
an die zweite Kommunikationsschnittstelle 7 übermitteln kann.
[0075] Der Steuerschaltkreis 6 kann dann abhängig von der erhaltenen Statusinformation einen
Betriebsmodus der Beleuchtungseinheit 3 automatisch verändern, beispielsweise indem
er die Beleuchtungseinheit 3 aktiviert oder eine Helligkeit der Beleuchtungseinheit
3 erhöht.
[0076] Wie beschrieben, insbesondere mit Bezug auf die Figur, wird durch die Erfindung ein
automatischer Betrieb eines Beleuchtungssystems abhängig vom Betriebsstatus eines
Elektrogeräts ermöglicht, so dass der Komfortgrad für einen Benutzer des Elektrogeräts
erhöht wird, wobei gleichzeitig der Energieverbrauch des Beleuchtungssystems verringert
wird.
BEZUGSZEICHENLISTE:
[0077]
- 1
- System
- 2
- Beleuchtungssystem
- 3
- Beleuchtungseinheit
- 4
- Akkupack
- 5
- Akkumulatorzelle
- 6
- Steuerschaltkreis
- 7
- Kommunikationsschnittstelle
- 8
- Elektrogerät
- 9
- Akkupack
- 10
- Akkumulatorzelle
- 11
- Kommunikationsschnittstelle
- 12
- Statusschaltkreis
- 13
- externe Kommunikationseinheit
1. Verfahren zur automatischen Steuerung eines Beleuchtungssystems (2), wobei
- ein aktiver Betriebsstatus eines akkubetriebenen Elektrogeräts (8) festgestellt
wird;
- eine Statusinformation an das Beleuchtungssystem (2) übermittelt wird, wenn der
aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts (8) festgestellt wurde;
- ein Betriebsmodus des Beleuchtungssystems (2) abhängig von der Statusinformation
automatisch verändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
- die Statusinformation an ein zweites Akkupack (4) des Beleuchtungssystems (2) übermittelt
wird, wenn der aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts (8) detektiert wurde; und/oder
- der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems (2) mittels des zweiten Akkupacks (4)
abhängig von der Statusinformation automatisch verändert wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine nicht aktive erste Beleuchtungseinheit
(3) des Beleuchtungssystems (2) abhängig von der Statusinformation aktiviert wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine abgestrahlte Strahlungsleistung
einer zweiten Beleuchtungseinheit (3) des Beleuchtungssystems (2) abhängig von der
Statusinformation erhöht wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- ein passiver Status des Elektrogeräts (8) festgestellt wird;
- eine weitere Statusinformation an das Beleuchtungssystem (2) übermittelt wird, wenn
der passive Status des Elektrogeräts (8) festgestellt wurde;
- der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems (2) abhängig von der weiteren Statusinformation
automatisch verändert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- eine Positionsinformation betreffend eine Position des Elektrogeräts (8) an das
Beleuchtungssystem (2) übermittelt wird, wenn der aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts
(8) festgestellt wurde und der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems (2) abhängig
von der Positionsinformation automatisch verändert wird; und/oder
- eine Entfernungsinformation betreffend eine Entfernung des Elektrogeräts (8) an
das Beleuchtungssystem (2) übermittelt wird, wenn der aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts
(8) festgestellt wurde und der Betriebsmodus des Beleuchtungssystems (2) abhängig
von der Entfernungsinformation automatisch verändert wird
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Aktivierung des Elektrogeräts
(8) detektiert wird, um den aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts (8) festzustellen.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- ein Funksignal erzeugt wird, das die Statusinformation enthält;
- das Funksignal an das Beleuchtungssystem (2) übermittelt wird, um die Statusinformation
an das Beleuchtungssystem (2) zu übermitteln.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
- ein Funksignal erzeugt wird, das die Statusinformation enthält und das Funksignal
an eine externe Kommunikationseinheit (5) übermittelt wird; und
- abhängig von dem übermittelten Funksignal ein weiteres Funksignal, welches die Statusinformation
enthält, von der externen Kommunikationseinheit (5) an das Beleuchtungssystem (2)
übermittelt wird, um die Statusinformation an das Beleuchtungssystem (2) zu übermitteln.
10. System (1) zur automatischen Steuerung eines Beleuchtungssystems (2), das System (1)
aufweisend
- ein erstes Akkupack (9) für ein akkubetriebenes Elektrogerät (8), wobei das Elektrogerät
(8) oder das erste Akkupack (9) einen Statusschaltkreis (12) aufweist, der dazu eingerichtet
ist, einen aktiven Betriebsstatus des Elektrogeräts (8) festzustellen;
- eine Kommunikationsvorrichtung (7, 11, 13), die dazu eingerichtet ist, eine Statusinformation
an das Beleuchtungssystem (2) zu übermitteln, wenn der aktive Betriebsstatus des Elektrogeräts
(8) festgestellt wurde; und
- einen Steuerschaltkreis (6) für das Beleuchtungssystem (2), der dazu eingerichtet
ist, einen Betriebsmodus des Beleuchtungssystems (2) abhängig von der Statusinformation
automatisch zu verändern.
11. System (1) nach Anspruch 10, wobei das System (1) ein zweites Akkupack (4) für das
Beleuchtungssystem (2) aufweist und das zweite Akkupack (4) den Steuerschaltkreis
(6) enthält.
12. System (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei
- das Elektrogerät (8) oder das erste Akkupack (9) eine erste Kommunikationsschnittstelle
(7) der Kommunikationsvorrichtung (7, 11, 13) aufweist, die dazu eingerichtet ist,
ein Funksignal, welches die Statusinformation enthält, zu erzeugen und auszusenden;
und
- das System (1) eine zweite Kommunikationsschnittstelle (11) der Kommunikationsvorrichtung
(7, 11, 13) aufweist, die dazu eingerichtet ist, das Funksignal zu erfassen.
13. System (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei
- das Elektrogerät (8) oder das erste Akkupack (9) eine erste Kommunikationsschnittstelle
(7) der Kommunikationsvorrichtung (7, 11, 13) aufweist, die dazu eingerichtet ist,
ein Funksignal, welches die Statusinformation enthält, zu erzeugen und auszusenden;
- das System (1) eine externe Kommunikationseinheit (13) der Kommunikationsvorrichtung
(7, 11, 13) aufweist, die dazu eingerichtet ist, das Funksignal zu erfassen und abhängig
von dem Funksignal ein weiteres Funksignal, welches die Statusinformation enthält,
zu erzeugen und auszusenden; und
- das System (1) eine zweite Kommunikationsschnittstelle (11) der Kommunikationsvorrichtung
(7, 11, 13) aufweist, die dazu eingerichtet ist, das weitere Funksignal zu erfassen.
14. System (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei das System (1) das Elektrogerät
(8) beinhaltet und das Elektrogerät (8) als Elektrowerkzeug oder als elektrisch betreibbares
Haushaltsgerät ausgestaltet ist.