[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufbereitungsanlage, insbesondere Brechanlage mit einem
Brechaggregat, zur Zerkleinerung von, insbesondere mineralischem, Gut, wobei ein Material-Zuführbereich,
aufweisend eine Materialzuführeinrichtung und einen Aufgabetrichter, vorgesehen ist,
wobei der Aufgabetrichter dazu ausgebildet und angeordnet ist, um der Materialzuführeinrichtung
zu zerkleinerndes Gut zuzuleiten, und die Materialzuführeinrichtung dazu ausgebildet
und angeordnet ist, um dem Brechaggregat das zu zerkleinernde Gut zuzuführen, wobei
der Aufgabetrichter zumindest eine Trichterwand aufweist, wobei ein Rückführförderer
vorgesehen ist, der dazu ausgebildet und angeordnet ist, um vom Brechaggregat kommendes
Überkornmaterial mittels einer Überkornrutsche dem Material-Zuführbereich zuzuleiten,
und wobei die Überkornrutsche einen Materialführungsbereich aufweist, über den das
Überkornmaterial geleitet wird.
[0002] Im Rahmen der Erfindung kann ein Brechaggregat ein Backenbrecher-Aggregat sein, das
zwei Brechbacken aufweist, wobei vorzugsweise eine der Brechbacken fest und die andere
beweglich ist. Zwischen den beiden Brechbacken wird der Brechraum zumindest bereichsweise
gebildet. Vorzugsweise ist es so, dass die Brechbacken einander so zugeordnet sind,
dass sich ein verjüngender Brechraum ergibt. Die beiden Brechbacken stehen sich im
Bereich eines Brecherauslasses einander gegenüber, wobei der Brecherauslass von einem
Brechspalt gebildet sein kann.
[0003] Im Rahmen der Erfindung kann ein Brechaggregat auch ein Rotationsprallbrecher-Aggregat
sein. Dieses weist einen Brechrotor auf, der das zu zerkleinernde Material beschleunigt
und gegen wenigstens ein Wandelement schleudert. Solche Rotationsprallbrecher-Aggregate
können als Wandelemente Prallschwingen oder dergleichen aufweisen. Der Brechrotor
kann dabei von einem Brechkegel oder einer Brechwalze gebildet sein.
[0004] Im Rahmen der Erfindung kann ein Brechaggregat auch ein Kegelbrecher, Kreiselbrecher
oder Walzenbrecher oder ein ähnliches Brechaggregat sein.
[0005] Während des Betriebseinsatzes kann die Aufbereitungsanlage, beispielsweise mit einem
Radlader, mit dem zu brechenden mineralischem Gut befüllt werden. Dabei wird das zu
zerkleinernde Material über den Aufgabetrichter in die Aufbereitungsanlage eingefüllt.
Im Bereich des Aufgabetrichters kann im Rahmen der Erfindung eine Materialzuführeinrichtung
zumindest bereichsweise angeordnet sein. Bei der Materialzuführeinrichtung kann es
sich beispielsweise um eine Zuführrinne handeln, die mittels eines Vibrationsförderers
angetrieben wird. Denkbar ist es auch, dass die Materialzuführeinrichtung von einem
endlos umlaufenden Band gebildet wird.
[0006] Das zu zerkleinernde Material wird über die Materialzuführeinrichtung einem Brechaggregat
zugeführt. Im Bereich der Materialzuführeinrichtung kann eine Siebeinheit angeordnet
sein, die in Materialflussrichtung vor dem Brechaggregat angeordnet ist. Die Siebeinheit
besitzt wenigstens ein Siebdeck. An dem Siebdeck kann eine Klassierung des zu zerkleinernden
Materials vorgenommen werden. Nicht ausgesiebtes grobes Material wird unmittelbar
dem Brechaggregat zugeführt. Eine ausgesiebte Fraktion kann im Bypass an dem Brechaggregat
vorbei geleitet werden. Diese ausgesiebte Fraktion hat bereits eine ausreichende Korngröße
und muss nicht weiter zerkleinert werden. Daher kann sie an dem Brechaggregat vorbeigeleitet
werden, um dieses nicht unnötig zu belasten.
[0007] Es kann auch vorgesehen, sein, dass in der Siebeinheit noch weitere Fraktionen ausgesiebt
werden, die dann beispielsweise aus dem Arbeitsbereich der Siebeinheit, beispielsweise
mit einem Seitenaustragsband, ausgetragen werden. Das im Bypass an dem Brechaggregat
vorbeigeführte Material kann beispielsweise auf ein Brecherabzugsband geleitet werden.
Mittels dieses Brecherabzugsbands wird das im Bypass geleitete Material mit dem vom
Brechaggregat kommenden gebrochenen Gut aus dem Arbeitsbereich des Brechaggregats
gefördert. In Materialflussrichtung hinter dem Brechaggregat kann eine Nachsiebvorrichtung
angeordnet sein. Dieser Nachsiebvorrichtung kann das vom Brecherabzugsband abgeführte
Material zugeleitet werden. Hier erfolgt eine Klassierung. Grobes Material, welches
eine zu große Korngröße aufweist, wird als Überkorn nicht in der Nachsiebvorrichtung
ausgesiebt. Dieses Überkorn wird dann auf einen Rückführförderer aufgegeben und in
Förderrichtung vor dem Brechaggregat wieder in den Materialfluss gegeben.
[0008] Aus dem Stand der Technik sind nun Lösungen bekannt, bei denen der Rückführförderer
das Überkorn an seinem Abwurfende auf eine Überkornrutsche fördert. Die Überkornrutsche
führt dieses Überkorn hin zur Materialzuführeinrichtung. Von der Materialzuführeinrichtung
wird dann dieses Material wieder über die Siebeinheit geleitet. Nun kann es vorkommen,
dass das Siebdeck der Siebeinheit eine Maschenweite aufweist, die größer ist als die
Maschenweite des Siebdecks der Nachsiebeinheit. Dann wird in einer Endlosschleife
Überkorn im Kreislauf geführt. Eine solche Aufbereitungsanlage ist aus dem Dokument
CN 112 718 211 A bekannt.
[0009] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Aufbereitungsanlage bereitzustellen, mit der ein
leistungsoptimierter Maschinenbetrieb ermöglicht ist.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Überkornrutsche mindestens ein einstellbares
Materialführungselement zugeordnet ist.
[0011] Mit dem einstellbaren Materialführungselement kann der Maschinenbediener abhängig
von seiner Maschinenkonfiguration entscheiden, wie er den MaterialFührungsbereich
der Überkornrutsche gestalten will. Beispielweise ist es denkbar, dass als Materialführungselement
ein Stellelement verwendet ist, das zwischen zumindest einer ersten eingestellten
und einer zweiten ausgestellten Betriebsposition verstellbar ist, um den Materialführungsbereich
zu verändern. Mit dem Stellelement kann der Material-Führungsbereich derart erweitert
oder verändert werden, dass das Überkorn unter vollständiger oder teilweiser Umgehung
der Siebeinheit dem Brechaggregat zugeleitet wird. Damit wird die Siebeinheit weniger
oder nicht mehr belastet, was zu einem optimierten Maschinenbetrieb führt.
[0012] Denkbar ist es auch, dass die Überkornrutsche so konzipiert wird, dass das oben beschriebene
Problem, wobei Überkorn in einer Endlosschleife transportiert wird, verhindert oder
zumindest teilweise reduziert wird. Dabei ist es insbesondere denkbar, dass der Abwurfbereich
der Überkornrutsche in Richtung zum Brechaggregat erweitert und/oder verstellt wird,
wobei das Überkorn dann so geführt werden kann, dass es an der Siebeinheit nicht mehr
oder nur teilweise ausgesiebt, insbesondere vollständig oder teilweise an der Siebeinheit
vorbeigeführt, wird. Gemäß einer bevorzugten Erfindungsvariante kann es daher vorgesehen
sein, dass das Stellelement zwischen den zwei Betriebspositionen verstellbar ist,
um den Abwurfbereich des Materialführungsbereichs in seiner Größe und/oder seiner
Lage zumindest bereichsweise zu verändern.
[0013] Eine bevorzugte Erfindungsgestaltung ist derart, dass die Trichterwand des Aufgabetrichters
um eine Schwenkachse zwischen einer abgeklappten Transportposition und einer aufgeklappten
Betriebsposition verschwenkbar ist, und dass die Überkornrutsche und das Stellelement
an der Trichterwand befestigt und mit dieser verschwenkbar sind. Die Trichterwand
kann entsprechend von ihrer aufgerichteten Betriebsposition in die abgeklappte Transportposition
gebracht werden, um einen platzsparenden Maschinentransport verwirklichen zu können.
Damit die Überkornrutsche bei beengten Platzverhältnissen das Abklappen der Trichterwand
nicht behindert, kann das Stellelement entsprechend in seine eingestellte Betriebsposition
verstellt werden.
[0014] Eine kompakte Bauweise für die Überkornrutsche kann beispielsweise dadurch verwirklicht
werden, dass das Stellelement einen Materialführungsbereich aufweist, der einen Materialführungsboden
der Überkornrutsche in seiner zweiten ausgestellten Betriebsposition erweitert, verglichen
mit der ersten eingestellten Betriebsposition.
[0015] Vorzugsweise kann es dabei vorgesehen sein, dass der Abwurfbereich der Überkornrutsche
in der ausgestellten Betriebsposition zumindest bereichsweise von dem Materialführungsbereich
vorzugsweise von einem ausgestellten Teil des Materialführungsbereichs, gebildet ist.
[0016] Um das Überkorn auf einfache Weise in Richtung hin zu dem Brechaggregat über die
Überkornrutsche zuführen zu können, kann es nach einer Erfindungsvariante vorgesehen
sein, dass das Stellelement von der ersten eingestellten Betriebsposition in die zweite
ausgestellte Betriebsposition derart verstellbar ist, dass der Abwurfbereich der Überkornrutsche
in Materialförderrichtung der Materialzuführeinrichtung verstellt und/oder erweitert
wird.
[0017] Für eine geordnete Materialführung kann es vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass
das Stellelement eine Seitenwand aufweist, die den Materialführungsbereich seitlich
begrenzt. Wenn dabei zusätzlich vorgesehen ist, dass die Seitenwand in der eingestellten
Betriebsposition als Anschlag die Stellbewegung des Stellelements begrenzt, so ist
der Seitenwand vorteilhaft eine Zusatzfunktion zugeordnet.
[0018] Eine zuverlässige Verstellung des Stellelements kann dann baulich einfach gestaltet
werden, wenn vorgesehen ist, dass das Stellelement mittels einer Lagerung um eine
Schwenkachse zwischen der eingestellten und der ausgestellten Betriebsposition verschwenkbar
ist, wobei vorzugsweise die Schwenkachse senkrecht zum Materialführungsboden verläuft.
[0019] Um die Überkornrutsche verschleißoptimiert betreiben zu können, kann es vorgesehen
sein, dass das Stellelement mit einem oder mehreren Verschleißschutzelementen belegt
ist, und dass die Verschleißschutzelemente den Materialführungsbereich zumindest bereichsweise
bilden. Besonders bevorzugt kann es vorgesehen sein, dass die Material-Führungsbereiche
der Trichterwände zumindest bereichsweise aus dem gleichen Material gebildet sind,
wie der Materialführungsbereich der Überkornrutsche. Hierdurch kann der Teile- und
Handlingsaufwand optimiert werden.
[0020] Zur Verwirklichung einer kompakten Bauweise, bei der das Stellelement in der eingestellten
Position platzsparend verstaut ist, kann es vorgesehen sein, dass das Stellelement
einen Träger aufweist, der in der eingestellten Position des Stellelements hinter
die Rückseite eines Basisteils der Überkornrutsche verstellt ist, wobei der Träger
mittels Führungselementen im Bereich der Rückseite an dem Basisteil verstellbar geführt
ist.
[0021] Eine denkbare Erfindungsvariante ist dergestalt, dass in Materialflussrichtung vor
dem Brechaggregat eine Siebeinheit angeordnet ist, die wenigstens ein Siebdeck aufweist,
und dass sich an die Siebeinheit ein Bypasskanal anschließt, über den eine von der
Siebeinheit ausgesiebte Fraktion an dem Brechaggregat vorbeigeleitet wird.
[0022] Wie dies oben bereits erwähnt wurde, kann eine erfindungsgemäße Aufbereitungsanlage
auch derart sein, dass in Materialflussrichtung nach dem Brechaggregat eine Nachsiebvorrichtung
angeordnet ist, die wenigstens ein Siebdeck aufweist, wobei an dem Siebdeck das Überkorn
abgetrennt und dieses unmittelbar oder mittelbar, vorzugsweise über ein Stichband,
auf den Aufgabebereich des Rückführförderers aufgegeben wird.
[0023] Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst mit einer Aufbereitungsanlage gemäß Anspruch
13, wobei es vorgesehen ist, dass, dass das einstellbare Materialführungselement ein
Leitelement ist, um den Materialfluss nach den Wünschen des Bedieners im Bereich der
Überkornrutsche zu leiten.
[0024] Dabei kann es insbesondere vorgesehen sein, dass das einstellbare Leitelement derart
angeordnet ist, dass in den verschiedenen Stellpositionen des Leitelements der Materialfluss
in dem Materialführungsbereich veränderbar ist.
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[0025] Mit dem Leitelement kann der Maschinenbediener, abhängig von seiner Maschinenkonfiguration
entscheiden, wie er den Materialführungsbereich der Überkornrutsche gestalten will.
Beispielweise ist es denkbar, dass mit dem Leitelement der Materialführungsbereich
derart verändert wird, dass das Überkorn unter vollständiger oder teilweiser Umgehung
der Siebeinheit dem Brechaggregat zugeleitet wird. Damit wird die Siebeinheit weniger
oder nicht mehr belastet, was zu einem optimierten Maschinenbetrieb führt.
[0026] Denkbar ist es auch, dass das Leitelement so eingestellt wird, dass das oben beschriebene
Problem, bei dem Überkorn in einer Endlosschlaufe transportiert wird, verhindert oder
zumindest teilweise reduziert wird. Dabei ist es insbesondere denkbar, dass der Abwurfbereich
der Überkornrutsche in Richtung zum Brechaggregat erweitert und/oder verstellt wird,
wobei das Überkorn dann so geführt werden kann, dass es an der Siebeinheit nicht mehr
oder nur teilweise ausgesiebt, insbesondere vollständig oder teilweise an der Siebeinheit
vorbeigeführt, wird.
[0027] Eine einfache Bauweise lässt sich dabei dann verwirklichen, wenn vorgesehen ist,
dass das Leitelement mittels eines Schwenklagers schwenkbar an der Überkornrutsche
angekoppelt ist. Mittels des Schwenklagers lässt sich das Leitelement auch schnell,
zuverlässig und einfach einstellen.
[0028] Um einen dauerhaften Betrieb zuverlässig zu garantieren, kann es vorgesehen sein,
dass das Leitelement eine Leiteinrichtung aufweist, an der im Materialführungsbereich
zumindest ein Verschleißschutzelement befestigt ist. Auch hier kann für das Verschleißschutzelement
das gleiche Material verwendet werden, welches zur Auskleidung der Brecherwände Verwendung
findet.
[0029] Gemäß einer einfach konzipierten Bauvariante kann es vorgesehen sein, dass das Leitelement
einen Stützabschnitt aufweist, der auf dem Materialführungsboden abgestützt ist, dass
der Stützabschnitt einen Stellabschnitt aufweist, der zumindest bereichsweise mit
einem, in Stellrichtung des Leitelements verlaufendem Langloch versehen ist, und dass
ein Klemmelement in dem Langloch geführt ist. Mit dem Stützabschnitt lässt sich das
Leitelement stabil auf dem Materialführungsboden abstützen, so dass auch bei starken
Beanspruchungen eine zuverlässige Positionierung des Leitelements erhalten bleibt.
Zur Verstellung des Leitelements kann das Klemmelement gelöst und dann das Leitelement
verstellt werden. Hierbei kann es beispielsweise so sein, dass der Stützabschnitt
als Gleitführung für die Verstellbewegung auf dem Materialführungsboden verwendet
wird. Sobald die eingestellte Position erreicht ist, kann das Leitelement wieder mit
dem Klemmelement fixiert werden.
[0030] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 in schematischer Darstellung eine Aufbereitungsanlage in Seitenansicht,
Figur 2 in perspektivischer Darstellung einen Aufgabetrichter der Aufbereitungsanlage
gemäß Figur 1,
Figur 3 ein der Figur 2 entnommenes Detail in vergrößerter Ansicht,
Figur 4 den Aufgabetrichter gemäß den Figuren 2 bis 3 in einer veränderten Betriebsstellung
und
Figur 5 eine Detaildarstellung der Überkornrutsche in einer veränderten Perspektive.
[0031] Figur 1 zeigt eine Aufbereitungsanlage in Form einer Brechanlage 10. Die Brechanlage
10 ist als mobile Brechanlage ausgebildet und weist daher Fahrwerke 15 auf. Denkbar
ist es jedoch auch, dass es sich bei der Brechanlage 10 um eine stationäre Brechanlage
handelt.
[0032] Die Brechanlage 10 weist einen Chassis 11 auf, welches die Maschinenkomponenten oder
zumindest einen Teil der Maschinenkomponenten trägt. An seinem rückwärtigen Ende besitzt
das Chassis 11 einen Ausleger 12. Im Bereich des Auslegers 12 ist ein Material-Zuführbereich
gebildet.
[0033] Der Material-Zuführbereich umfasst einen Aufgabetrichter 20 und eine Materialzuführeinrichtung
16.
[0034] Der Aufgabetrichter 20 kann zumindest teilweise von Trichterwänden 21, die in Richtung
der Längserstreckung der Brechanlage 10 verlaufen und einer quer zur Längserstreckung
verlaufenden Rückwand 22 gebildet sein. Der Aufgabetrichter 20 führt zu der Materialzuführeinrichtung
16.
[0035] Die Materialzuführeinrichtung 16 kann, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel dargestellt,
eine Förderrinne aufweisen, die mittels eines Vibrationsantriebs antreibbar ist. Über
den Aufgabetrichter 20 kann, beispielsweise mittels eines Radladers, zu zerkleinerndes
Gut in die Brechanlage 10 eingefüllt und auf die Förderrinne aufgegeben werden.
[0036] Von der Förderrinne gelangt das zu zerkleinernde Gut in den Bereich einer Siebeinheit
30. Diese Siebeinheit 30 kann auch als Vorsieb-Anordnung bezeichnet werden. Im Bereich
der Siebeinheit 30 ist wenigstens ein Siebdeck 30.1, 30.2 angeordnet. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind zwei Siebdecks 30.1, 30. 2 verwendet.
[0037] An dem oberen Siebdeck 30.1 wird von dem zu zerkleinernden Material eine Teilfraktion
ausgesiebt. Diese Teilfraktion hat bereits eine ausreichende Korngröße, die nicht
mehr in der Brechanlage 10 zerkleinert werden muss. Insofern kann diese ausgesiebte
Teilfraktion in einem Bypasskanal 31 vorbei an einem Brechaggregat 40 geleitet werden.
[0038] Wenn ein zweites Siebdeck 30.2 in der Siebeinheit 30 verwendet ist, so kann aus der
Teilfraktion, die unterhalb des Siebdecks 30.1 anfällt, eine weitere Feinpartikel-Fraktion
ausgesiebt werden. Diese Feinpartikel-Fraktion wird unterhalb des Siebdecks 30.2 zu
einem Seitenaustragband 32 geführt. Von dem Seitenaustragband 32 wird die Feinpartikel-Fraktion
abgeleitet und auf eine seitlich der Maschine angeordnete Halde 70.2 gefördert.
[0039] Wie Figur 1 veranschaulicht, kann es sich bei der Siebeinheit 30 um ein Vibrationssieb
mit einem Siebantrieb 33 handeln. Der Siebantrieb 33 versetzt das Siebdeck 30.1 und/oder
dass Siebdeck 30.2 in Vibrationsbewegungen. Aufgrund der geneigten Anordnung der Siebdecks
30.1, 30.2 und in Verbindung mit den Vibrationsbewegungen wird ein Materialtransport
auf den Siebdecks 30.1, 30.2 hin in Richtung zu dem Brechaggregat 40 bzw. zu dem Bypasskanal
31 bewirkt.
[0040] Das von dem Siebdeck 30.1 kommende zu zerkleinernde Material wird dem Brechaggregat
40 zugeleitet, wie dies Figur 1 erkennen lässt.
[0041] Das Brechaggregat 40 kann beispielsweise in Form eines Rotationsprall-Brechaggregats
ausgebildet sein. Das Brechaggregat 40 weist dann einen Brechrotor 42 auf, der von
einem Motor 41 angetrieben wird. In Figur 1 verläuft die Rotationsachse des Brechrotors
42 horizontal in Richtung der Bildtiefe.
[0042] Der Brechrotor 42 kann beispielsweise an seinem Außenumfang mit Schlagleisten 43
bestückt sein. Gegenüberliegend dem Brechrotor 42 können beispielsweise Wandelemente,
vorzugsweise in Form von Prallschwingen 44 angeordnet sein. Bei drehendem Brechrotor
42 wird das zu zerkleinernde Material mittels der Schlagleisten 43 nach außen geschleudert.
Dabei trifft dieses Material auf die Prallschwingen 44 und wird aufgrund der hohen
kinetischen Energie zerkleinert. Wenn das zu zerkleinernde Material eine ausreichende
Korngröße aufweist, die es ermöglicht, dass die Materialteilchen durch den Spalt zwischen
den Prallschwingen 44 und den radial äußeren Enden der Schlagleisten 43 hindurchgeführt
werden können, so verlässt das zerkleinerte Gut das Brechaggregat 40 über den Brecherauslass
45.
[0043] Denkbar ist es, dass im Bereich des Brecherauslasses 45 das vom Brechaggregat 40
kommende und zerkleinerte Material mit dem aus dem Bypasskanal 31 kommenden Material
zusammengeführt und auf einen Bandförderer 13 gebracht wird. Mit dem Bandförderer
13 kann das Material aus dem Arbeitsbereich des Brechaggregats 40 herausgeführt werden.
[0044] Wie die Zeichnungen zeigen, kann der Bandförderer 13 ein endlos umlaufendes Förderband
aufweisen, das einen Lasttrum 13.3 und einen Leertrum 13.4 aufweist. Der Lasttrum
13.3 dient dazu das gebrochene Material, welches aus dem Brecherauslass 45 des Brechaggregats
40 fällt, aufzufangen und abzutransportieren. An den Bandenden kann das Förderband
zwischen dem Lasttrum 13.3 und dem Leertrum 13.4 mittels Umlenkrollen 13.1,13.2 umgelenkt
werden. Im Bereich zwischen den Umlenkrollen 13.1,13.2 können Führungen, insbesondere
Tragrollen vorgesehen sein, um die Förderrichtung des Förderbands zu verändern, dem
Förderband eine bestimmte Form zu geben und/oder das Förderband zu stützen.
[0045] Der Bandförderer 13 weist einen Bandantrieb auf, mittels dem der Bandförderer 13
angetrieben werden kann. Der Bandantrieb kann vorzugsweise am Abwurfende 13.5 oder
im Bereich des Abwurfendes 13.5 des Bandförderers 13 angeordnet sein.
[0046] Der Bandförderer 13 kann, beispielsweise mittels des Bandantriebs, an eine Steuereinrichtung
mittels einer Steuerleitung angeschlossen sein.
[0047] Gemäß der Erfindung können ein oder mehrere weitere Bandförderer 60 und/oder ein
Rückführförderer 80 verwendet sein, die prinzipiell die gleiche Bauweise aufweisen
wie der Bandförderer 13. Insofern kann auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen
werden.
[0048] Im Bereich zwischen dem Aufgabeende und dem Abwurfende kann ein Magnet 14 oberhalb
des Lasttrums 13.3 angeordnet sein. Mit dem Magnet 14 lassen sich Eisenteile aus dem
gebrochenen Gut abheben und aus dem Förderbereich des Bandförderers 13 heraus bewegen.
[0049] In Transportrichtung nach dem Bandförderer 13 kann eine Nachsiebvorrichtung 50 angeordnet
sein. Die Nachsiebvorrichtung 50 weist ein Siebgehäuse 51 auf, in dem wenigstens ein
Siebdeck 52 untergebracht ist. Unterhalb des Siebdecks 52 ist ein Gehäuseunterteil
53 gebildet, welcher als Sammelraum dient, für das am Siebdeck 52 ausgesiebte Material.
[0050] Das Gehäuseunterteil schafft über eine Öffnung eine räumliche Verbindung zu einem
weiteren Bandförderer 60. Hier bildet der weitere Bandförderer 60 seinen Aufgabebereich
61, wobei das ausgesiebte Material im Aufgabebereich 61 auf den Lasttrum des weiteren
Bandförderers 60 geleitet wird. Der weitere Bandförderer 60 fördert das ausgesiebte
Material hin zu seinem Abwurfende 62. Von dort gelangt das ausgesiebte Material auf
eine Halde 70.2.
[0051] Das am Siebdeck 52 der Nachsiebvorrichtung 50 nicht ausgesiebte Material wird vom
Siebdeck 52 auf ein Stichband 54 gefördert. Das Stichband 54 kann ebenfalls als ein
Bandförderer ausgebildet sein, sodass auf die oben in Bezug auf den Bandförderer 13
gemachten Ausführungen verwiesen werden kann. Die Transportrichtung des Stichbands
54 verläuft in Figur 1 in Richtung der Bildtiefe.
[0052] An seinem Abwurfende übergibt das Stichband 54 das nicht ausgesiebte Material, das
auch als Überkorn bezeichnet wird, auf den Aufgabebereich 81 des Rückführförderers
80. Der Rückführförderer 80, der als Bandförderer ausgebildet sein kann, fördert das
Überkorn in Richtung hin zum Aufgabetrichter 20. An seinem Abwurfende 82 übergibt
der Rückführförderer 80 das Überkorn in den Materialfluss und zwar in den Material-Zuführbereich.
Das Überkorn kann mithin dem Brechaggregat 40 erneut zugeführt und hier auf die gewünschte
Partikelgröße gebrochen werden.
[0053] Der Rückführförderer 80 übergibt das Überkorn im Bereich seines Abwurfendes 82 in
den Material-Zuführbereich mittels einer Überkornrutsche 27, die in Figur 2 gezeigt
ist.
[0054] Figur 2 veranschaulicht, dass die Trichterwände 21 jeweils mittels einer Stelleinheit
23 an das Chassis 11 mittelbar oder unmittelbar angekoppelt werden können. Mittels
der Stelleinheit 23 können die Trichterwände 21 von der in der Figur 2 dargestellten
aufgestellten Betriebsposition in eine in Figur 4 gezeigte abgeklappte Transportposition
geschwenkt werden.
[0055] Figur 2 veranschaulicht, dass die Rückwand 22 mittels einer Stelleinheit 25 an das
Chassis 11 mittelbar oder unmittelbar schwenkbar angekoppelt sein kann. Mittels der
Stelleinheit 25 kann die Rückwand 22 von der, in der Figur 2 dargestellten, aufgestellten
Betriebsposition in eine in Figur 4 gezeigte abgeklappte Transportposition geschwenkt
werden.
[0056] In der aufgestellten Betriebsposition sind die Trichterwände 21 an Verbindungsbereichen
24 an die Rückwand 22 angekoppelt, sodass sich hier eine Trichterkontur bildet.
[0057] Vorzugsweise kann es vorgesehen sein, dass zumindest eine der Trichterwände 26 in
ihrem der Rückwand 22 abgekehrten Bereich mittels der Überkornrutsche 27 verlängert
ist. Hierbei kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass die Trichterwand 21 einen
Koppelbereich 26 aufweist, an den die Überkornrutsche 27 angeschlossen oder angebaut
ist. Im Bereich des Koppelbereichs kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass ein
Verbindungsabschnitt 27.2 verwendet ist, der über ein Koppelstück 27.1 an die Trichterwand
21 angeschlossen ist. Vorzugsweise ist es so, dass die Zuordnung dabei so getroffen
ist, dass der Verbindungsabschnitt 27.2 gegenüber der von der Trichterwand 21 gebildeten
und dem Trichterraum zugewandten Trichterkontur nach außen ausgestellt ist. Dies erleichtert
die Einfüllung des Überkorns vom Abwurfende 82 des Rückführförderers 80.
[0058] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Überkornrutsche 27 vorzugsweise ein
Basisteil 27.15 auf, welches von dem Verbindungsabschnitt 27.2 abgekantet sein kann.
Dabei ist es denkbar, dass das Basisteil 27.15 einen Materialführungsbereich 27.4
bildet. Der Materialführungsbereich 27.4 kann dabei Verschleißschutzelemente 27.3
aufweisen, die auf das Basisteil 27.15 aufgebracht, vorzugsweise aufgeschraubt sind.
Die Verschleißschutzelemente 27.3 bestehen dabei aus einem verschleißfestem Material.
Insbesondere ist es so, dass die Verschleißschutzelemente 27.3 verschleißfester sind
als das Material, welches das Basisteil 27.15 bildet.
[0059] In der in Figur 2 dargestellten Betriebsposition bildet die Überkornrutsche 27 an
ihrem unteren Endbereich das Abwurfende der Überkornrutsche 27. Gegenüberliegend dem
Abwurfende weist die Überkornrutsche 27 eine Wand 27.5 auf, die vorzugsweise von dem
Basisteil 27.15 abgekantet ist.
[0060] Die Überkornrutsche 27 weist ein Stellelement 28 auf, das zwischen zumindest einer
ersten eingestellten und einer zweiten ausgestellten Betriebsposition verstellbar
ist, um den Materialführungsbereich 27.4 zu verändern. In Figur 2 ist die ausgestellte
Betriebsposition gezeigt. Die Figuren 4 und 5 zeigen die eingestellte Betriebsposition
der Überkornrutsche 27.
[0061] Wie Figur 5 veranschaulicht, weist das Stellelement 28 einen Träger 28.9 auf, von
dem eine Seitenwand 28.2 abgekantet sein kann. Figur 2 veranschaulicht, dass der Träger
28.9 auf seiner Vorderseite einen Materialführungsbereich 28.3 bildet, der mit Verschleißschutzelementen
28.1 belegt sein kann.
[0062] Zur Verstellung des Stellelements 28 kann eine Lagerung 28.4, insbesondere eine Schwenklagerung
verwendet sein. Die Schwenklagerung kann dabei insbesondere eine Schwenkachse bilden,
die in dem dem Abwurfende der Überkornrutsche 27 gegenüberliegenden Endbereich der
Überkornrutsche 27 gebildet und/oder angeordnet ist.
[0063] Zur Führung der Stellbewegung des Stellelements 28 kann eine Führung 28.6 vorgesehen
sein, die beispielsweise in Form eines Langlochs ausgebildet sein kann. Mit der Führung
28.6 arbeitet ein Führungselement 28.7 zusammen, das, wie Figur 5 veranschaulicht,
beispielsweise im Bereich der Rückseite des Basisteils 27.15 montiert sein kann.
[0064] Wie Figur 5 weiter veranschaulicht, kann im Bereich einer Körperkante des Stellelements
28 ein weiteres Führungselement 28.5 vorgesehen sein, um auf einfache Weise eine stabile
Führung der Stellbewegung des Stellelements 28 zu garantieren.
[0065] Zur Aussteifung des Stellelements können eine Abkantung 28.8 und/oder eine Strebe
28.10 verwendet sein, die insbesondere auf der Rückseite des Trägers 28.9 angeordnet
sein können.
[0066] Figur 3 veranschaulicht, dass im Materialführungsbereich 27.4 ein Leitelement 27.6
angeordnet sein kann. Das Leitelement 27.6 besitzt eine Leiteinrichtung 27.13, die
von einer Wandung gebildet sein kann. Die Leiteinrichtung 27.13 weist vorzugsweise
ein oder mehrere Verschleißschutzelemente 27.12 auf. Die Verschleißschutzelemente
27.12 können dabei von dem gleichen Material gebildet sein, welches für die Verschleißschutzelemente
28.1 und 27.3 verwendet ist.
[0067] Denkbar ist, dass sich an die Leiteinrichtung 27.13 ein Stützabschnitt 27.7 mittelbar
oder unmittelbar anschließt, wobei der Stützabschnitt 27.7 auf dem Materialführungsbereich
27.4 aufliegt.
[0068] Das Leitelement 27.6 ist mittels eines Schwenklagers 27.11 an die Überkornrutsche
27 schwenkbar angekoppelt. Das Schwenklager 27.11 kann beispielsweise von einer Bohrung
des Leitelements 27.6 gebildet sein, durch die ein Lagerbolzen der Überkornrutsche
27 hindurchgeführt ist. Vorzugsweise ist das Schwenklager 27.11 auf der den Verschleißschutzelementen
27.12 gegenüberliegenden Seite der Leiteinrichtung 27.13 geschützt untergebracht.
Insbesondere kann das Schwenklager 27.11von dem Stützabschnitt 27.7 gebildet sein.
[0069] Das Leitelement 27.6 kann auch einen Stellabschnitt 27.8 aufweisen, der mit einem
Klemmelement 27.10 ausgestattet ist. Mittels des Stellabschnitts kann die Verstellung
des Leitelements 27.6 geführt und/oder fixiert werden. Für die Fixierung kann beispielsweise
das Klemmelement 27.10 mit der Überkornrutsche 27 verspannt werden. Zu diesem Zweck
kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass in den Stellabschnitt 27.8 ein Langloch
27.9 eingebracht ist. Durch dieses Langloch 27.9 ragt das in Form eines Schraubbolzens
ausgebildete Klemmelement 20.10, wobei auf dem Schraubbolzen eine Mutter aufgeschraubt
werden kann um die Klemmung zu bewirken.
[0070] Um die Brechanlage 10 in ihre bestimmungsgemäße Betriebsposition zu bringen, können
die Trichterwände 21 und die Rückwand 22 von den in Figur 4 gezeigten Transportpositionen
in die in Figur 2 gezeigten aufgerichteten Betriebspositionen verstellt werden. Wenn
die Trichterwände 21 aufgestellt sind, so kann der Maschinenbediener das Stellelement
28 in die in Figur 2 oder 3 gezeigte ausgestellte Betriebsposition bringen. Dies ist
einfach möglich, da ihm die Seitenwand 28.2 einen Griff bietet, mit der er die Verstellbewegung
bewirken kann.
[0071] Die Stellbewegung des Stellelements 28 erfolgt um die Schwenkachse der Lagerung 28.4.
Sobald die in Figur 2 gezeigte Position erreicht ist, kann eine Fixierung der ausgestellten
Position des Stellelements 28 vorgenommen werden, beispielsweise mit einem Klemmelement.
Alternativ ist auch eine selbsttätige Fixierung, beispielsweise über einen Reibschluss
und/oder durch Schwerkraftwirkung, denkbar. Das Klemmelement kann von dem Führungselement
28.7 (siehe Figur 5) gebildet sein.
[0072] Während des Betriebseinsatzes wird das Überkorn von dem Rückführförderer 80 auf die
Überkornrutsche 27 geleitet. Das Überkorn gelangt über den Materialführungsbereich
28.3 des Stellelements 28 und/oder den Materialführungsbereich 27.4 des Basisteils
27.15 in die Material-Zuführung.
[0073] Wenn der Benutzer den Materialfluss des Überkorns weiter beeinflussen möchte, so
kann er hierzu das Leitelement 27.6 in eine gewünschte Position einstellen, wobei
die Schwenkbewegung des Leitelements 27.6 um das Schwenklager 27.11 erfolgt.
[0074] Wie Figur 3 veranschaulicht, kann der Materialfluss in der Überkornrutsche 27 mittels
des Leitelements 27.6 hin in Richtung zum Materialführungsbereich 28.3 des Stellelements
28 gelenkt werden, sodass der Abwurfbereich der Überkornrutsche 27 sich mehr in Richtung
hin zum Brechaggregat 40 verlagert.
[0075] Im Rahmen der Erfindung kann es mithin beispielsweise vorgesehen sein, dass der Materialfluss,
vorzugsweise mit dem ausstellbaren Stellelement 28 und/oder mit dem Leitelement 20.6,
so gestaltet wird, dass das Überkorn über die Überkornrutsche 27 unter Umgehung der
Siebeinheit 30 dem Brechaggregat 40 mittelbar oder unmittelbar zugeleitet wird.
[0076] Denkbar ist es auch, dass der Materialfluss mit dem Stellelement 28 und/oder mit
dem Leitelement 20.6 so gestaltet wird, dass das Überkorn zwar zumindest teilweise
auf die Siebeinheit 30 aufgebracht wird, jedoch auf einen Bereich der Siebeinheit,
der in Materialflussrichtung weiter in Richtung hin zum Brechaggregat 40 verlagert
ist.
[0077] Somit kann die Siebeinheit 30 entlastet werden.
1. Aufbereitungsanlage, insbesondere Brechanlage (10) mit einem Brechaggregat (40), zur
Zerkleinerung von, insbesondere mineralischem, Gut, wobei ein Material-Zuführbereich,
aufweisend eine Materialzuführeinrichtung (16) und einen Aufgabetrichter (20), vorgesehen
ist, wobei der Aufgabetrichter (20) dazu ausgebildet und angeordnet ist, um der Materialzuführeinrichtung
(16) zu zerkleinerndes Gut zuzuleiten und die Materialzuführeinrichtung (16) dazu
ausgebildet und angeordnet ist, um dem Brechaggregat (40) das zu zerkleinernde Gut
zuzuführen, wobei der Aufgabetrichter (20) zumindest eine Trichterwand (21) aufweist,
wobei ein Rückführförderer (80) vorgesehen ist, der dazu ausgebildet und angeordnet
ist, um vom Brechaggregat (40) kommendes, Überkornmaterial mittels einer Überkornrutsche
(27) dem Material-Zuführbereich zuzuleiten, und wobei die Überkornrutsche (27) einen
Materialführungsbereich (27.4) aufweist, über den das Überkornmaterial geleitet wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Überkornrutsche (27) mindestens ein einstellbares Materialführungselement (28,
27.6) zugeordnet ist.
2. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbare Materialführungselement (28, 27.6) ein Stellelement (28) ist, das
zwischen zumindest einer ersten eingestellten und einer zweiten ausgestellten Betriebsposition
verstellbar ist, um den Materialführungsbereich (27.4) zu verändern.
3. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (28) zwischen den beiden Betriebspositionen verstellbar ist, um
den Abwurfbereich des Materialführungsbereichs in seiner Größe und/oder seiner Lage
zumindest bereichsweise zu verändern.
4. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trichterwand (21) des Aufgabetrichters (20) um eine Schwenkachse zwischen einer
abgeklappten Transportposition und einer aufgeklappten Betriebsposition verschwenkbar
ist, und dass die Überkornrutsche (27) und das Stellelement (28) an der Trichterwand
(21) befestigt und mit dieser verschwenkbar sind.
5. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (28) einen Materialführungsbereich (28.3) aufweist, der einen Materialführungsboden
(27.4) der Überkornrutsche (27) in seiner zweiten ausgestellten Betriebsposition erweitert,
im Vergleich zu der ersten eingestellten Betriebsposition, wobei vorzugsweise vorgesehen
ist, dass der Abwurfbereich der Überkornrutsche (27) in der ausgestellten Betriebsposition
zumindest bereichsweise von dem Materialführungsbereich (28.3), vorzugsweise von einem
ausgestellten Teil des Materialführungsbereichs (28.3) gebildet ist.
6. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (28) von der ersten eingestellten Betriebsposition in die zweite
ausgestellte Betriebsposition derart verstellbar ist, dass der Abwurfbereich der Überkornrutsche
(27) in Materialförderrichtung der Materialzuführeinrichtung (16) verstellt und/oder
erweitert wird.
7. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (28) eine Seitenwand (28.2) aufweist, die den Materialführungsbereich
(28.3) seitlich begrenzt, und die vorzugsweise in der eingestellten Betriebsposition
als Anschlag die Stellbewegung des Stellelements (28) begrenzt.
8. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (28) mittels einer Lagerung (28.4) um eine Schwenkachse zwischen
der eingestellten und der ausgestellten Betriebsposition verschwenkbar ist, wobei
vorzugsweise die Schwenkachse senkrecht zum Materialführungsboden verläuft.
9. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Stellelement (28) mit einem oder mehreren Verschleißschutzelementen (28.1) belegt
ist, und dass die Verschleißschutzelemente (28.1) den Materialführungsbereich (28.3)
zumindest bereichsweise bilden.
10. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (28) einen Träger (28.9) aufweist, der in der eingestellten Position
des Stellelements (28) hinter die Rückseite eines Basisteils (27.15) der Überkornrutsche
(27) verstellt ist, wobei der Träger (28.9) mittels Führungselementen (28.5, 28.7)
im Bereich der Rückseite an dem Basisteil (27.15) verstellbar geführt ist.
11. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Materialflussrichtung vor dem Brechaggregat (40) eine Siebeinheit (30) angeordnet
ist, die wenigstens ein Siebdeck (30.1, 30.2) aufweist, und dass sich an die Siebeinheit
(30) ein Bypasskanal (31) anschließt, über den eine von der Siebeinheit (30) ausgesiebte
Fraktion an dem Brechaggregat (40) vorbei geleitet wird.
12. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in Materialflussrichtung nach dem Brechaggregat (40) eine Nachsiebvorrichtung (50)
angeordnet ist, die wenigstens ein Siebdeck (52) aufweist, wobei an dem Siebdeck (52)
das Überkorn abgetrennt und dieses unmittelbar oder mittelbar, vorzugsweise über ein
Stichband (51), auf den Aufgabebereich (81) des Rückführförderers (80) aufgegeben
wird.
13. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbare Materialführungselement (28, 27.6) ein Leitelement (27.6) ist.
14. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass im Materialführungsbereich (27.4) das einstellbare Leitelement (27.6) angeordnet
ist, um in den verschiedenen Stellpositionen des Leitelements (27.6) den Materialfluss
in dem Materialführungsbereich (27.4) zu verändern.
15. Aufbereitungsanlage nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (27.6) mittels eines Schwenklagers (27.11) schwenkbar an der Überkornrutsche
angekoppelt ist.
16. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das das Leitelement (27.6) eine Leiteinrichtung (27.13) aufweist, an der im Materialführungsbereich
zumindest ein Verschleißschutzelement (27.12) befestigt ist.
17. Aufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (27.6) einen Stützabschnitt (27.7) aufweist, der auf dem Materialführungsboden
(27.4) abgestützt ist, dass der Stützabschnitt (27.7) einen Stellabschnitt (27.8)
aufweist, der zumindest bereichsweise mit einem, in Stellrichtung des Leitelements
(27.6) verlaufendem Langloch (27.9) versehen ist, und dass ein Klemmelement (27.10)
in dem Langloch (27.9) geführt ist.
18. Aufbereitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überkornrutsche (27) als einstellbare Materialführungselemente mindestens ein
Stellelement (28) und mindestens ein Leitelement (27.6) aufweist.
1. A processing plant, in particular a crushing plant (10) with a crushing unit (40),
for comminution of material, in particular mineral material, wherein a material feed
section, comprising a material feed device (16) and a feed hopper (20), is provided,
wherein the feed hopper (20) is designed and arranged to feed material to be comminuted
to the material feed device (16), and the material feed device (16) is designed and
arranged to feed the material to be comminuted to the crushing unit (40), wherein
the feed hopper (20) comprises at least one hopper wall (21), wherein a return conveyor
(80) is provided, which is designed and arranged to convey oversize material coming
from the crushing unit (40) to the material feed section via an oversize chute (27),
and wherein the oversize chute (27) comprises a material-guiding section (27.4) through
which the oversize material is conveyed,
characterized in that
at least one adjustable material-guiding element (28, 27.6) is associated with the
oversize chute (27).
2. The processing plant according to claim 1, characterized in that the adjustable material-guiding element (28, 27.6) is an adjusting element (28) that
is movable between at least a first retracted operating position and a second extended
operating position in order to alter the material-guiding section (27.4).
3. The processing plant according to claim 1 or 2, characterized in that the adjusting element (28) is movable between the two operating positions to alter
the discharge area of the material-guiding section in terms of its size and/or position,
at least in certain regions.
4. The processing plant according to any one of claims 1 through 3, characterized in that the hopper wall (21) of the feed hopper (20) is pivotable about a pivot axis between
a folded-down transport position and an unfolded operating position, and in that the oversize chute (27) and the adjusting element (28) are attached to the hopper
wall (21) and are pivotable therewith.
5. The processing plant according to any one of claims 1 through 4, characterized in that the adjusting element (28) comprises a material-guiding section (28.3) that extends
a material-guiding bottom (27.4) of the oversize chute (27) in its second extended
operating position, compared to the first retracted operating position, wherein it
is preferably provided that the discharge area of the oversize chute (27) in the extended
operating position is formed, at least in part, by the material-guiding section (28.3),
preferably by an extended portion of the material-guiding section (28.3).
6. The processing plant according to any one of claims 1 through 5, characterized in that the adjusting element (28) is movable from the first retracted operating position
to the second extended operating position in such a way that the discharge area of
the oversize chute (27) is moved and/or extended in the material conveying direction
of the material feed device (16).
7. The processing plant according to any one of claims 1 through 6, characterized in that the adjusting element (28) comprises a side wall (28.2) that laterally bounds the
material-guiding section (28.3) and that, preferably in the retracted operating position,
acts as a stop to limit the adjusting movement of the adjusting element (28).
8. The processing plant according to any one of claims 1 through 7, characterized in that the adjusting element (28) is pivotable about a pivot axis between the retracted
and the extended operating positions by means of a bearing (28.4), wherein the pivot
axis preferably extends perpendicular to the material-guiding bottom.
9. The processing plant according to any one of claims 1 through 8, characterized in that the adjusting element (28) is equipped with one or more wear protection elements
(28.1), and that the wear protection elements (28.1) form the material-guiding section
(28.3) at least in some regions.
10. The processing plant according to any one of claims 1 through 9, characterized in that the adjusting element (28) comprises a carrier (28.9) which, in the set position
of the adjusting element (28), is moved behind the rear side of a base part (27.15)
of the oversize chute (27), wherein the carrier (28.9) is adjustably guided by means
of guide elements (28.5, 28.7) in the region of the rear side of the base part.
11. The processing plant according to any one of claims 1 through 10, characterized in that a screening unit (30) is arranged upstream of the crushing unit (40) in the direction
of material flow, which screening unit comprises at least one screen deck (30.1, 30.2),
and that a bypass channel (31) is connected to the screening unit (30), through which
a fraction screened out by the screening unit (30) is routed past the crushing unit
(40).
12. The processing plant according to any one of claims 1 through 11, characterized in that a secondary screening device (50) is arranged downstream of the crushing unit (40)
in the direction of material flow, which secondary screening device comprises at least
one screen deck (52), wherein the oversize material (52) is separated and fed directly
or indirectly-preferably via a cross conveyor belt (51)-onto the feed area (81) of
the return conveyor (80).
13. The processing plant according to any one of claims 1 through 12, characterized in that the adjustable material-guiding element (28, 27.6) is a directing element (27.6).
14. The processing plant according to claim 13, characterized in that the adjustable directing element (27.6) is arranged in the material-guiding section
(27.4) in order to alter the material flow in the material-guiding section (27.4)
in the various setting positions of the directing element (27.6).
15. The processing plant according to claim 13 or 14, characterized in that the directing element (27.6) is pivotably coupled to the oversize chute by means
of a pivot bearing (27.11).
16. The processing plant according to any one of claims 13 through 15, characterized in that the directing element (27.6) comprises a directing device (27.13) to which at least
one wear protection element (27.12) is attached in the material-guiding section.
17. The processing plant according to any one of claims 13 through 16, characterized in that the directing element (27.6) comprises a support section (27.7) that is supported
on the material-guiding bottom (27.4), that the support section (27.7) comprises an
adjustment section (27.8) that is provided, at least in some areas, with a slot (27.9)
extending in the adjustment direction of the directing element (27.6), and that a
clamping element (27.10) is guided in the slot (27.9).
18. The processing plant according to any of the preceding claims, characterized in that the oversize chute (27) comprises, as adjustable material-guiding elements, at least
one adjusting element (28) and at least one directing element (27.6).
1. Installation de traitement, en particulier installation de concassage (10) comprenant
un groupe de concassage (40), destinée au broyage de matières, notamment minérales,
dans laquelle est prévue une zone d'alimentation en matière, comprenant un dispositif
d'alimentation en matière (16) et une trémie d'alimentation (20), la trémie d'alimentation
(20) étant conçue et agencée pour acheminer vers le dispositif d'alimentation en matière
(16) la matière à broyer, et le dispositif d'alimentation en matière (16) étant conçu
et agencé pour acheminer vers le groupe de concassage (40) la matière à broyer, la
trémie d'alimentation (20) comportant au moins une paroi de trémie (21), un convoyeur
de retour (80) étant prévu, lequel est conçu et agencé pour acheminer les matériaux
hors cote provenant du groupe de concassage (40) vers la zone d'alimentation en matière
au moyen d'une goulotte pour matériaux hors cote (27), et dans laquelle la goulotte
pour matériaux hors cote (27) comporte une zone de guidage du matériau (27.4) par
laquelle les matériaux hors cote sont acheminés,
caractérisée en ce qu'au moins un élément de guidage des matériaux réglable (28, 27.6) est associé à la
goulotte pour matériaux hors cote (27).
2. Installation de traitement selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de guidage des matériaux réglable (28, 27.6) est un élément de réglage
(28) qui peut être déplacé entre au moins une première position de fonctionnement
rétractée et une deuxième position de fonctionnement déployée, afin de modifier la
zone de guidage du matériau (27.4).
3. Installation de traitement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) est réglable entre les deux positions de fonctionnement
afin de modifier, au moins par zones, la taille et/ou la position de la zone de déversement
de la zone de guidage du matériau.
4. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la paroi (21) de la trémie d'alimentation (20) peut pivoter autour d'un axe de pivotement
entre une position de transport rabattue et une position de fonctionnement déployée,
et en ce que la goulotte pour matériaux hors cote (27) et l'élément de réglage (28) sont fixés
à la paroi (21) de trémie et peuvent pivoter avec celle-ci.
5. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) comporte une zone de guidage du matériau (28.3) qui prolonge
un fond de guidage du matériau (27.4) de la goulotte pour matériaux hors cote (27)
dans sa deuxième position de fonctionnement déployée, par rapport à la première position
de fonctionnement rétractée, étant prévu de préférence que la zone de déversement
de la goulotte pour matériaux hors cote (27) soit formée, dans la position de fonctionnement
déployée, au moins en partie par la zone de guidage du matériau (28.3), de préférence
par une partie déployée de la zone de guidage du matériau (28.3).
6. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) est réglable de la première position de fonctionnement
rétractée à la deuxième position de fonctionnement déployée de telle sorte que la
zone de déversement de la goulotte pour matériaux hors cote (27) soit déplacée et/ou
élargie dans le sens de transport du matériau par le dispositif d'alimentation en
matière (16).
7. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) comporte une paroi latérale (28.2) qui délimite latéralement
la zone de guidage du matériau (28.3) et qui, de préférence dans la position de fonctionnement
rétractée, limite, en tant que butée, le mouvement de réglage de l'élément de réglage
(28).
8. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) peut pivoter, au moyen d'un palier (28.4), autour d'un
axe de pivotement entre la position de fonctionnement rétractée et la position de
fonctionnement déployée, l'axe de pivotement s'étendant de préférence perpendiculairement
au fond de guidage du matériau.
9. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) est muni d'un ou de plusieurs éléments de protection contre
l'usure (28.1), et en ce que les éléments de protection contre l'usure (28.1) forment, au moins par endroits,
la zone de guidage du matériau (28.3).
10. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément de réglage (28) comporte un support (28.9) qui, dans la position réglée
de l'élément de réglage (28), est déplacé derrière la face arrière d'une pièce de
base (27.15) de la goulotte pour matériaux hors cote (27), le support (28.9) étant
guidé de manière réglable au moyen d'éléments de guidage (28.5, 28.7) dans la zone
de la face arrière de la pièce de base (27.15).
11. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'une unité de criblage (30) est disposée en amont du groupe de concassage (40) dans
le sens du flux de matière, laquelle comporte au moins un tamis (30.1, 30.2), et en ce qu'un canal de dérivation (31) se raccorde à l'unité de criblage (30), canal par lequel
une fraction criblée par l'unité de criblage (30) est acheminée en contournant le
groupe de concassage (40).
12. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'un dispositif de criblage secondaire (50), comportant au moins un tamis (52), est
disposé en aval du groupe de concassage (40) dans le sens du flux de matière, les
particules surdimensionnées étant séparées au niveau du tamis (52), les particules
surdimensionnées sont séparées et acheminées directement ou indirectement, de préférence
via une bande transversale (51), vers la zone d'alimentation (81) du convoyeur de
retour (80).
13. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'élément de guidage des matériaux réglable (28, 27.6) est un élément de guidage
(27.6).
14. Installation de traitement selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'élément de guidage réglable (27.6) est disposé dans la zone de guidage du matériau
(27.4) afin de modifier le flux de matériau dans ladite zone (27.4) selon les différentes
positions de réglage de l'élément de guidage (27.6).
15. Installation de traitement selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que l'élément de guidage (27.6) est couplé de manière pivotante à la goulotte pour matériaux
hors cote au moyen d'un palier pivotant (27.11).
16. Installation de traitement selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisée en ce que l'élément de guidage (27.6) comporte un dispositif de guidage (27.13) sur lequel
est fixé, dans la zone de guidage du matériau, au moins un élément de protection contre
l'usure (27.12).
17. Installation de traitement selon l'une des revendications 13 à 16, caractérisée en ce que l'élément de guidage (27.6) comporte une partie d'appui (27.7) qui s'appuie sur le
fond de guidage du matériau (27.4), en ce que la partie d'appui (27.7) comporte une partie de réglage (27.8) qui est pourvu, au
moins par endroits, d'un trou oblong (27.9) s'étendant dans la direction de réglage
de l'élément de guidage (27.6), et en ce qu'un élément de serrage (27.10) est guidé dans le trou oblong (27.9).
18. Installation de traitement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la goulotte pour matériaux hors cote (27) comporte, en tant qu'éléments de guidage
des matériaux réglables, au moins un élément de réglage (28) et au moins un élément
de guidage (27.6).