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(11) |
EP 4 129 147 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2025 Patentblatt 2025/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.07.2022 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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D06F 39/02 |
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EINSPÜLSYSTEM FÜR WASCHMITTEL
DETERGENT DISPENSING SYSTEM
SYSTÈME D'INJECTION DU DÉTERGENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.08.2021 DE 102021208430
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.2023 Patentblatt 2023/06 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ayhaner, Alper
12157 Berlin (DE)
- Patel, Necdet
12099 Berlin (DE)
- Genc, Kemal
12347 Berlin (DE)
- Ziegler, Jörg
13467 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 199 451 US-A1- 2012 246 836
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CN-U- 213 113 971 US-A1- 2017 327 991
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einspülsystem, für ein wasserführendes Haushaltsgerät,
aufweisend einen Aufnahmeraum zum Aufnehmen eines Waschmittels, aufweisend einen Mischraum
und aufweisend einen Wasserzulauf, wobei der Aufnahmeraum dazu eingerichtet ist, ein
Waschmittel in den Mischraum abzugeben. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung
ein Haushalsgerät mit einem derartigen Einspülsystem.
[0002] Für die Behandlung von Wäsche oder zum Säubern von Geschirr wird ein Waschmittel
oder ein Waschmittel-Tab mit Wasser vermischt. Üblicherweise werden Umwälzpumpen eingesetzt,
um eine in ein Haushaltsgerät hineingelassene Wassermenge mehrmals mit dem Waschmittel,
beispielsweise in Pulverform, in Kontakt zu bringen und dieses somit aufzulösen. Derartige
Komponenten erhöhen die erforderliche Anzahl von Bauteilen und damit den Montageaufwand
des Haushaltsgeräts. Darüber hinaus sind Düsen bekannt, die das Waschmittel direkt
in den Arbeitsraum des Haushaltsgeräts, wie beispielsweise eine Wäschetrommel, befördern.
[0003] Druckschrift
US 2017 327 991 A1 offenbart eine Waschmaschine mit einem Einspülsystem, das einen Aufnahmeraum für
ein Waschmittel und einen Mischraum aufweist. In dem Mischraum ist eine mit einem
Wasserzulauf verbindbare Mischdüse angeordnet.
[0004] Druckschrift
US 2012 246 836 A1 offenbart ebenfalls eine Waschmaschine mit einem Einspülsystem, das einen Aufnahmeraum
für ein Waschmittel aufweist. Das Waschmittel wird dort von einem Teilstrom eingespülten
Wassers ausgespült und vermischt sich in einem Einspürlkanal mit dem restlichen Wasser-Einspülstrom.
[0005] Druckschrift
EP 2 199 451 A2 schließlich zeigt eine Waschmaschine, das insbesondere als Waeschebehandlungsgeraet
zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche dient. Es weist einen Behandlungsbehaelter
und einen Wasserzufuhrstrang auf, wobei über den Wasserzufuhrstrang Wasser in den
Behandlungsbehälter geführt wird. Dabei umfasst der Wasserzufuhrstrang eine Venturipumpe,
wobei eine Saugseite der Venturipumpe mit einem Kondenswasserbehälter verbunden ist.
Beim Zuführen von Frischwasser über den Wasserzufuhrstrang kann dadurch in dem Kondenswasserbehälter
voruebergehend gespeichertes Kondenswasser angesaugt werden und zusammen mit dem Frischwasser
in den Behandlungsbehälter geführt werden.
[0006] Derartige Systeme weisen eine unzureichende Waschperformance auf und erfordern somit
eine längere Zeitspanne, um das Waschmittel und seine Bestandteile, wie beispielsweise
Enzyme und Tenside, vollständig aufzulösen.
[0007] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile aus dem Stand der Technik
zu eliminieren und ein Einspülsystem zu schaffen, welches eine effizientere und schnellere
Vermischung von Leitungswasser mit einem Waschmittel ermöglicht.
[0008] Gelöst wird dieses Problem mit einem Einspülsystem mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und mit einem Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Anspruch 14.
[0009] Die Erfindung betrifft auch ein Einspülsystem, insbesondere für ein wasserführendes
Haushaltsgerät, aufweisend einen Aufnahmeraum zum Aufnehmen eines Waschmittels. Das
Waschmittel kann in einer Pulverform, in einer flüssigen Form oder in einer komprimierten
Form, wie beispielsweise einer Tab-Form, vorliegen bzw. in dem Aufnahmeraum positioniert
werden.
[0010] Das Haushaltsgerät kann beispielsweise als ein Wäschepflegegerät oder als eine Geschirrspülmaschine
ausgestaltet sein. Dabei kann das Wäschepflegegerät als eine Waschmaschine oder als
ein Waschtrockner realisiert sein. Ein Haushaltsgerät kann in diesem Zusammenhang
ein stationäres oder ein mobiles bzw. transportierbares elektrisches Gerät sein. Das
Einspülsystem ist jedoch nicht auf Haushaltsgeräte beschränkt und kann generell für
das Lösen bzw. Vermischen von Flüssigkeiten mit Waschmitteln eingerichtet sein.
[0011] Des Weiteren sind ein Mischraum und ein Wasserzulauf vorgesehen. Der Aufnahmeraum
ist dazu eingerichtet, ein Waschmittel in den Mischraum abzugeben. In dem Mischraum
sind zumindest eine mit dem Wasserzulauf verbindbare Mischdüse und eine der Mischdüse
nachgeschaltete Ansaugdüse angeordnet. Die Mischdüse ist dazu eingerichtet, das Waschmittel
mit einer dem Wasserzulauf entnommener Wassermenge zu vermischen. Die Ansaugdüse ist
dazu eingerichtet, das mit der Wassermenge vermischte Waschmittel aus dem Mischraum
zu fördern.
[0012] Durch das erfindungsgemäße Einspülsystem kann eine Umwälzpumpe mit entsprechenden
Rohrleitungen entfallen, wobei die Waschperformance gleichzeitig steigt, da das Waschmittel
durch die Mischdüse im Mischraum optimale mit der Wassermenge vermischt wird bzw.
in der Wassermenge gelöst wird. Der Mischraum kann hierbei ein Teil einer Einspülschale
des Haushaltsgeräts sein oder aus der Einspülschale ausgelagert angeordnet sein.
[0013] Somit kann das Waschmittel im Vorfeld zu einer Lauge aufgelöst bzw. vorbereitet und
anschließend in den Arbeitsraum, wie beispielsweise eine Wäschetrommel, gefördert
werden. Die Ansaugdüse kann hierbei als eine passive Strahlungspumpe fungieren, die
durch den Wasserdruck angetrieben wird. Die Ansaugdüse transportiert insbesondere
die vorbereitete Lauge aus dem Mischraum. Durch diese Maßnahme kann der Montageaufwand
des Haushaltsgeräts reduziert werden. Insbesondere kann die Anzahl der erforderlichen
elektrischen Komponenten mit entsprechenden Ansteuerungskomponenten entfallen.
[0014] Die in den Mischraum hineingeleitete Wassermenge kann beispielsweise ein Teil einer
zum Reinigen verwendeten Gesamtwassermenge sein. Die Wassermenge kann beispielsweise
über Querschnitte eines Y-Stücks gesteuert werden und beispielsweise 500 ml bis 2000
ml betragen. Die Mischdüse kann einen Teil der Wassermenge zur Vermischung des Waschmittels
ablenken. Ein weiterer Teil der Wassermenge kann weiter in die Ansaugdüse gelangen,
um dieser als Antriebsmittel zu dienen. Somit kann mechanische Arbeit in Form eines
Vermischens von Wasser mit dem Waschmittel verrichtet werden.
[0015] Der Begriff nachgeschaltet kann bedeuten, die Ansaugdüse in einer Strömungsrichtung
des Wassers stromabwärts der Mischdüse angeordnet ist. Dies bezieht sich hierbei auf
eine Stellung des Einspülsystems in einer Betriebsposition. Ferner kann das Wasser
von einer stromaufwärtigen Seite des Einspülsystems zu einer stromabwärtigen Seite
des Einspülsystems in einer Hauptströmungsrichtung strömen.
[0016] Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist der Wasserzulauf durch einen Strömungsteiler
in einen ersten Teilstrom und einen zweiten Teilstrom geteilt, wobei der erste Teilstrom
einen gegenüber dem zweiten Teilstrom größeren Volumenstrom aufweist. Der zweite Teilstrom
mündet in der mindestens einen Mischdüse und anschließend in der Ansaugdüse. Durch
diese Maßnahme kann ein selbstregulierendes System bzw. mit einer minimalen Anzahl
an elektronischen Komponenten bereitgestellt werden. Der Strömungsteiler kann beispielsweise
ein T-Stück, ein Y-Stück und dergleichen sein. Dabei wird anhand des Verhältnisses
der Querschnitte des Strömungsteilers und/oder der Leitungen zum Mischraum ein vordefinierter
Volumenstrom eingestellt. Alternativ kann ein Regelventil zur Steuerung des Volumenstroms
eingesetzt werden.
[0017] Nach einer weiteren Ausführungsform ist ein in die mindestens eine Mischdüse gerichteter
Volumenstrom durch ein Ventil steuerbar. Durch diese Maßnahme ist eine gezielte Steuerung
der Vermischung des Waschmittels möglich. Dabei kann auch der Zeitpunkt der Vorbereitung
der Lauge präzise eingestellt werden. Darüber hinaus kann eine stoßweise Arbeitsweise
des Einspülsystems umgesetzt werden. Insbesondere in Kombination mit einer Sensorik
kann das Einspülsystem eine Regelschleife für eine optimale Konzentration der vorbereiteten
Lauge ausbilden. Eine überschüssige Lauge kann beispielsweise über eine Öffnung oder
einen Überlauf in den Laugenbehälter gelangen.
[0018] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Ansaugdüse als eine Venturidüse
ausgestaltet. Die Venturidüse weist eine innenliegende Treibdüse und einen die Treibdüse
umfangsseitig umgebenden Saugabschnitt mit einer axial angeordneten Ansaugöffnung
auf. Der Saugabschnitt weist an einem der Ansaugöffnung entgegengesetzt angeordneten
Ende eine Auslassöffnung auf. Durch eine Querschnittsverringerung an der innenliegenden
Treibdüse kann lokal eine höhere Strömungsgeschwindigkeit erzeugt werden. Die erhöhte
Strömungsgeschwindigkeit verursacht dabei einen Unterdruck, welcher umfangsseitig
im Bereich des Saugabschnitts entsteht. Somit kann die Venturidüse als eine Art von
Strahlpumpe fungieren. Eine derartige Ansaugdüse weist in ihrer einfachsten Ausgestaltung
keinerlei bewegliche Komponenten und ist besonders kosteneffizient herstellbar. Insbesondere
kann das Bereitstellen von elektrisch angetriebenen UmwälzPumpen entfallen.
[0019] Bei einer Ausgestaltung der Ansaugdüse weist der die Treibdüse umfangsseitig umgebenden
Saugabschnitt Strömungsflächen auf, die sich in Richtung der Treibdüse und/oder in
Richtung des Mischraums erstrecken. Die Strömungsflächen können mit der angesaugten
Wassermenge oder der vermischten Wassermenge interagieren und somit in Rotation versetzt
werden. Der Saugabschnitt oder die gesamte Ansaugdüse sind hierfür entlang der Strömungsrichtung
drehbar gelagert. Durch die zusätzliche Rotation des Saugabschnitts und der Strömungsflächen
kann eine zusätzliche Verwirbelung der Lauge im Mischraum erzeugt werden, sodass die
Vermischung des Waschmittels mit der Wassermenge optimiert wird. Diese Maßnahme erfordert
gleichzeitig keinerlei elektronische Hilfsmittel und kann vollständig passiv agieren.
[0020] Nach einer weiteren Ausführungsform ist mindestens eine Rezirkulationsöffnung in
dem Saugabschnitt zwischen der Ansaugöffnung und der Auslassöffnung angeordnet. Die
Rezirkulationsöffnung ermöglicht ein erneutes Hinausströmen eines Teils der Lauge
aus dem Saugabschnitt in den Mischraum. Somit wird eine zusätzliche mechanische Arbeit
zur Vermischung des Waschmittels mit der Wassermenge erzeugt.
[0021] Die Verwirbelung des Waschmittels mit der Wassermenge kann besonders effizient erfolgen,
wenn der Mischraum im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgestaltet ist.
[0022] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Mischdüse als ein bereichsweise
durch den Mischraum verlaufender Rohrabschnitt mit einer Vielzahl von Düsenöffnungen
ausgestaltet. Insbesondere bei einem im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgestalteten
Mischraum können durch eine derartige Mischdüse gezielte Turbulenzmuster induziert
werden, die eine Vermischung des Waschmittels mit der Wassermenge verursachen. Insbesondere
kann eine Durchmischung des Waschmittels mit der Wassermenge umfangsseitig der Mischdüse
erfolgen.
[0023] Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Mischdüse als mindestens ein Kanal ausgestaltet,
welcher entlang zumindest einer Wandung des Mischraums verläuft. Der mindestens eine
Kanal weist eine Vielzahl von Düsenöffnungen auf, welche in den Mischraum hineingerichtet
sind. Durch diese Maßnahme kann die Mischdüse von einer oder von mehreren Seiten auf
das Gemisch aus dem Waschmittel und der Wassermenge einwirken. Insbesondere kann bei
rechteckig oder quadratisch geformten Mischräumen eine vorteilhafte Vermischung des
Waschmittels mit der Wassermenge erzielt werden.
[0024] Die Mischdüse kann besonders effizient eine Vermischung des Waschmittels und der
Wassermenge erzielen, wenn der mindestens eine Kanal sich entlang einer Querrichtung
und/oder Längsrichtung entlang zumindest einer Wandung des Mischraums verläuft. Dabei
kann der Kanal eine L-Form, eine U-Form eine I-Form und dergleichen aufweisen. Insbesondere
kann der Kanal sich entlang von rechteckigen oder runden bzw. abgerundeten Wandungen
erstrecken und somit besonders flexibel in den Mischraum integrierbar sein.
[0025] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind zwei Mischdüsen an zwei gegenüberliegenden
Wandungen des Mischraums angeordnet. Die Düsenöffnungen der Mischdüsen im Wesentlichen
auf einander gerichtet sind. Durch diese Maßnahme kann die Wassermenge von zwei gegenüberliegenden
Seiten mit der Wassermenge vermischt werden. Hierbei wird eine hochturbulente Strömung
im Mischraum erzeugt, die eine besonders schnelle Vermischung des Waschmittels mit
der Wassermenge ermöglicht.
[0026] Die Vermischung der Wassermenge mit dem Waschmittel kann verbessert werden, wenn
die Düsenöffnungen der Mischdüse einen Austrittswinkel aufweisen. Vorzugsweise ist
der Austrittswinkel der Düsenöffnungen dazu eingerichtet, eine lokale Verwirbelung
und/oder einen rotatorischen Drall der Flüssigkeit in dem Mischraum zu erzeugen. Die
zusätzliche induzierte Strömung oder der zusätzlich induzierte Drall ermöglicht das
Lösen des Waschmittels in der Wassermenge auch bei niedrigen Wassertemperaturen.
[0027] Der Austritt von Wasserdampf aus dem Arbeitsraum in den Aufnahmeraum oder aus dem
Haushaltsgerät kann unterbunden werden, wenn der Mischraum als ein Siphon für den
Aufnahmeraum ausgestaltet ist.
[0028] Nach einer weiteren Ausführungsform sind in dem Mischraum eine Heizvorrichtung und/oder
zumindest ein Sensor angeordnet. Vorzugsweise sind der mindestens eine Sensor und/oder
die Heizvorrichtung elektrisch mit einem Steuergerät gekoppelt. Der Einsatz eines
Heizelements kann die Zeit zum Vermischen des Waschmittels mit der Wassermenge senken.
Darüber hinaus kann das Steuergerät eine gezielte Wassertemperatur bzw. Laugentemperatur
im Mischraum einstellen, wodurch gezielte Wirkstoffe des Waschmittels aktiviert werden.
[0029] Mit Hilfe des Sensors kann die Temperatur und/oder die Waschmittelkonzentration der
Wassermenge gemessen werden. Dies kann beispielsweise in Form einer elektrischen Leitfähigkeitsmessung
erfolgen. Durch diese Maßnahme kann eine Regelschleife mit dem Steuergerät bereitgestellt
werden, durch welche eine dynamische Anpassung der Waschmittekonzentration und der
Laugentemperatur umgesetzt wird.
[0030] Die Heizung bzw. das Heizungselement kann in Verbindung mit dem Einspülsystem Enzymtenside
und andere Zusatzstoffe im Waschmittel effizienter lösen und aktivieren, ohne diese
zu beschädigen. Beispielsweise können Enzyme aus dem Waschmittel bei geringen Temperaturen
von weniger als 20°C herausgelöst und an den Arbeitsraum transportiert werden. Tenside
des Waschmittels können bei Temperaturen im Bereich von 20°C - 40°C und Bleichmittel
bei Temperaturen von über 40°C herausgelöst werden. Somit kann gemäß einem Aspekt
der Erfindung ein Verfahren bereitgestellt werden, bei dem eine schrittweise Vorauflösung
des Waschmittels im Mischraum stattfindet.
[0031] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel wird ein Haushaltsgerät bereitgestellt.
Das Haushaltsgerät kann vorzugsweise ein wasserführendes Haushaltsgerät zum Behandeln
von Wäsche oder Geschirr sein. Das Haushaltsgerät weist ein erfindungsgemäßes Einspülsystem
auf. Durch den Einsatz des Einspülsystems kann der Waschmittelverlust minimiert und
die Kosten für die Herstellung des Haushaltsgeräts reduziert werden. Dies erfolgt
insbesondere durch den möglichen Entfall einer Umwälzpumpe, durch den Entfall eines
Sumpfverschlusses und den verringerten Regelungsaufwand von elektrischen Komponenten,
da das Einspülsystem im Wesentlichen passiv agierend ausgestaltet sein kann.
[0032] Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein Aufnahmeraum des Einspülsystems in einem oberen
Abschnitt des Haushaltsgeräts angeordnet. Vorzugsweise ist der Mischraum unterhalb
des Aufnahmeraums angeordnet. Dabei ist der Mischraum direkt an den Aufnahmeraum angrenzend
oder indirekt über mindestens einen Schlauch mit dem Aufnahmeraum verbunden. Durch
diese Maßnahme kann eine modifizierte Einspülschale mit einem Aufnahmeraum und einem
direkt angrenzenden Mischraum realisiert werden.
[0033] Alternativ kann der Mischraum vom Aufnahmeraum beabstandet sein, wobei ein technisch
einfacher Verbindungsschlauch als fluidführende Verbindung vorgesehen ist, um einen
Transport des Waschmittels in den Mischraum zu gewährleisten. Hierdurch kann der Mischraum
auch als ein Siphon für den Aufnahmeraum fungieren und die Bildung von Kondensat im
Aufnahmeraum verhindern.
[0034] Nach einer weiteren Ausführungsform weist das Haushalsgerät einen Arbeitsraum auf.
Eine Auslassöffnung einer Ansaugdüse des Einspülsystems mündet vorzugsweise direkt
oder indirekt in dem Arbeitsraum. Hierdurch kann die Ansaugdüse die mit dem Waschmittel
vermischte Wassermenge unmittelbar in den Arbeitsraum befördern. Die Notwendigkeit
der Verwendung einer Umwälzpumpe im Haushaltsgerät kann hierdurch entfallen.
[0035] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Wasserzulauf des Einspülsystems
durch einen Strömungsteiler in einen ersten Teilstrom und einen zweiten Teilstrom
geteilt. Der erste Teilstrom mündet in dem Arbeitsraum des Haushaltsgeräts. Durch
diese Maßnahme kann der zweite Teilstrom eine Wassermenge bereitstellen, die mit dem
Waschmittel zu einer Lauge vermischt wird. Die Lauge wird anschließend dem ersten
Teilstrom im Arbeitsraum kontinuierlich oder pulsweise bzw. in vordefinierten Schritten
beigemengt.
[0036] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher
erläutert. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die gezeigten Ausführungsvarianten beschränkt.
Insbesondere umfasst die Erfindung, soweit es technisch sinnvoll ist, beliebige Kombinationen
der technischen Merkmale, die in den Ansprüchen aufgeführt oder in der Beschreibung
als erfindungsrelevant beschrieben sind.
- Fig. 1
- zeigt einen Querschnitt eines Einspülsystems gemäß einer ersten Ausführungsform.
- Fig. 2
- zeigt einen Querschnitt des Einspülsystems aus Fig. 1 in einem Haushaltsgerät gemäß
einer ersten Ausführungsform.
- Fig. 3
- zeigt einen Querschnitt eines Haushaltsgeräts mit einem Einspülsystem gemäß einer
zweiten Ausführungsform.
- Fig. 4
- zeigt Draufsichten auf einen Mischraum mit unterschiedlich ausgestalteten Mischdüsen.
[0037] In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Elemente mit den gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet. Faktoren wie beispielsweise numerische Werte, Formen,
Komponenten, Positionen von Komponenten und die Weise, wie die Komponenten miteinander
verbunden sind, sind lediglich illustrativ und nicht einschränkend. In den Zeichnungen
sind aus Gründen der Übersicht und zur Verbesserung der Erkennbarkeit teilweise unterschiedliche
Maßstäbe verwendet.
[0038] Fig. 1 zeigt eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Drehwählervorrichtung 1, die
auf der äußeren Oberfläche eines erfindungsgemäßen Haushaltsgerätes, in Form einer
Waschmaschine 2, angeordnet ist. Die Drehwählervorrichtung 1 umfasst einen Drehkörper
[0039] Fig. 1 zeigt einen Querschnitt eines Einspülsystems 1 gemäß einer ersten Ausführungsform.
Das Einspülsystem 1 weist einen Aufnahmeraum 2 zum Aufnehmen eines Waschmittels. Des
Weiteren ist ein Mischraum 4 vorgesehen.
[0040] Der Aufnahmeraum 2 ist vom Mischraum 4 beabstandet angeordnet. Ein Verbindungsschlauch
6 ermöglicht den Transport eines Waschmittels vom Aufnahmeraum 2 in den Mischraum
4.
[0041] Ein Wasserzulauf 8 mündet in dem Mischraum 4. Der Wasserzulauf 8 wird im dargestellten
Ausführungsbeispiel über ein Ventil 10 gesteuert. In dem Mischraum 4 ist eine mit
dem Wasserzulauf 8 verbundene Mischdüse 12 und eine der Mischdüse 12 nachgeschaltete
Ansaugdüse 14 angeordnet. Die Fig. 4E veranschaulicht den detaillierten Aufbau des
Mischraums 4 mit der Mischdüse 12 und der Ansaugdüse 14.
[0042] Die Mischdüse 12 ist als ein bereichsweise durch den Mischraum 4 verlaufender Rohrabschnitt
15 mit einer Vielzahl von Düsenöffnungen 16 ausgestaltet. Die Düsenöffnungen 16 sind
vom Rohrabschnitt 15 radial weggerichtet und erzeugen lokale Turbulenzen bzw.
[0043] Verwirbelungen (s. Fig. 4E Pfeile). Die der Mischdüse 12 nachgeschaltete Ansaugdüse
14 weist einen umfangsseitig angeordneten Saugabschnitt 18 mit Rezirkulationsöffnungen
20 auf. Durch die Rezirkulationsöffnungen 20 kann eine zusätzliche Verwirbelung und
Durchmischung der in den Mischraum 4 hineingelassenen Wassermenge erzielt werden.
Die Pfeile veranschaulichen die Verwirbelung, die Ansaugrichtung und die Strömungsrichtung
der Wassermenge.
[0044] Die Mischdüse 12 ist dazu eingerichtet, das Waschmittel mit einer dem Wasserzulauf
8 entnommener Wassermenge zu vermischen und die Ansaugdüse 14 ist dazu eingerichtet,
das mit der Wassermenge vermischte Waschmittel aus dem Mischraum 4 zu fördern.
[0045] Im dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Austritt von Wasserdampf aus einem
dem Mischraum 4 nachgeschalteten Arbeitsraum 110 in den Aufnahmeraum 2 oder aus einem
Haushaltsgerät 100 (s. Fig. 2) unterbunden werden, da der Mischraum 4 als ein Siphon
für den Aufnahmeraum 2 fungiert.
[0046] Darüber hinaus sind in dem Mischraum 4 eine Heizvorrichtung 22 und ein Sensor 24
angeordnet. Der Sensor 24 und die Heizvorrichtung 22 sind elektrisch mit einem Steuergerät
26 gekoppelt. Der Einsatz des Heizelements 22 beschleunigt den Mischvorgang des Waschmittels
mit der Wassermenge und ermöglicht auch eine selektive Lösung von Bestandteilen des
Waschmittels mit der Wassermenge in dem Mischraum 4.
[0047] Mit Hilfe des Sensors 24 kann die Temperatur und/oder die Waschmittelkonzentration
der Wassermenge gemessen werden. Dies kann beispielsweise in Form einer elektrischen
Leitfähigkeitsmessung erfolgen. Durch diese Maßnahme kann eine Regelschleife mit dem
Steuergerät 26 bereitgestellt werden, durch welche eine dynamische Anpassung der Waschmittekonzentration
und der Laugentemperatur umgesetzt wird.
[0048] In der Fig. 2 ist ein Querschnitt des Einspülsystems 1 aus Fig. 1 in einem Haushaltsgerät
100 gemäß einer ersten Ausführungsform gezeigt. Das Haushaltsgerät 100 ist beispielhaft
als eine Waschmaschine oder als ein Waschtrockner ausgestaltet. Der Aufnahmeraum 2
des Einspülsystems 1 ist in einem oberen Abschnitt des Haushaltsgeräts 100 angeordnet.
Der Mischraum 4 ist über den Verbindungsschlauch 6 mit dem Aufnahmeraum 2 verbunden.
[0049] Der Wasserzulauf 8 ist durch einen nicht dargestellten Strömungsteiler in einen ersten
Teilstrom W1 und einen zweiten Teilstrom W2 geteilt. Der erste Teilstrom W1 weist
einen gegenüber dem zweiten Teilstrom W2 größeren Volumenstrom auf. Der zweite Teilstrom
W2 mündet in der mindestens einen Mischdüse 12 des Mischraums 4. Der erste Teilstrom
W1 mündet direkt im Arbeitsraum 110 des Haushaltsgeräts 100, welcher als eine Wäschetrommel
ausgestaltet ist.
[0050] Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt eines Haushaltsgeräts 100 mit einem Einspülsystem
1 gemäß einer zweiten Ausführungsform. Im Unterschied zum in Fig. 1 gezeigten Einspülsystem
1 ist hier der Mischraum 4 direkt zum Aufnahmeraum 2 benachbart angeordnet. Insbesondere
kann der Mischraum 4 integral mit dem Aufnahmeraum 2 ausgestaltet sein. Hierzu kann
eine Einspülschale im Unterteil vergrößert ausgestaltet sein, um beispielsweise 500
- 1000 ml aufnehmen zu können, die als Wassermenge in den Mischraum 4 hineingeleitet
wird.
[0051] Die Ansaugdüse 14 ist als eine Venturidüse ausgestaltet. Die Venturidüse weist eine
innenliegende Treibdüse 17 und einen die Treibdüse 17 umfangsseitig umgebenden Saugabschnitt
18 mit einer axial angeordneten Ansaugöffnung 19 (s. Fig. 4E) auf. Der Saugabschnitt
18 weist an einem der Ansaugöffnung 19 entgegengesetzt angeordneten Ende eine Auslassöffnung
21 auf. Durch eine Querschnittsverringerung an der innenliegenden Treibdüse 17 kann
lokal eine höhere Strömungsgeschwindigkeit erzeugt werden. Die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit
verursacht dabei einen Unterdruck, welcher umfangsseitig im Bereich des Saugabschnitts
18 entsteht. Somit kann die Venturidüse als eine Art von Strahlpumpe fungieren.
[0052] Die Vermischung der Wassermenge mit dem Waschmittel kann verbessert werden, wenn
die Düsenöffnungen 16 der Mischdüse 12 einen Austrittswinkel aufweisen. Vorzugsweise
ist der Austrittswinkel der Düsenöffnungen 16 dazu eingerichtet, eine lokale Verwirbelung
und/oder einen rotatorischen Drall der Flüssigkeit in dem Mischraum 4 zu erzeugen.
Die zusätzliche induzierte Strömung oder der zusätzlich induzierte Drall ermöglicht
das Lösen des Waschmittels in der Wassermenge auch bei niedrigen Wassertemperaturen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Mischdüse 12 drehbar gelagert, sodass
der induzierte rotatorische Drall zu einer Rotation der Mischdüse 12 führt. Hierdurch
wird die Strömung aus den Düsenöffnungen 16 in eine mechanische Drehbewegung der Mischdüse
12 umgewandelt.
[0053] Die Fig. 4 zeigt Draufsichten auf einen Mischraum 4 mit unterschiedlich ausgestalteten
Mischdüsen 12. In der Fig. 4A sind die Düsenöffnungen 16 entlang von zwei gegenüberliegenden
Wandungen 28 des Mischraums 4 angeordnet. Analog sind auch in dem in Fig. 4C gezeigten
Ausführungsbeispiel die Düsenöffnungen 16 der Mischdüse 12 bzw. der Mischdüsen 12
an zwei gegenüberliegenden Wandungen 18 des Mischraums 4 positioniert und zeigen in
den Mischraum 4 hinein.
[0054] In der Fig. 4C und der Fig. 4D sind die Mischdüsen 12 als Kanäle ausgestaltet, die
entlang zumindest einer Wandung 28 des Mischraums 4 verlaufen. In der Fig. 4D verläuft
der entsprechende Kanal entlang mehrerer Wandungen 28 und ist U-förmig ausgestaltet.
In der Fig. 4B ist eine Draufsicht auf die in Fig. 4E dargestellte Anordnung der Mischdüse
12 und Ansaugdüse 14 illustriert.
Bezugszeichenliste
[0055]
1 - Einspülsystem
100 - Haushaltsgerät
110 - Arbeitsraum
2 - Aufnahmeraum
4 - Mischraum
6 - Verbindungsschlauch
8 - Wasserzulauf
10 - Ventil
12 - Mischdüse
14 - Ansaugdüse
16 - Düsenöffnungen
17 - Treibdüse
18 - Saugabschnitt
19 - Ansaugöffnung
20 - Rezirkulationsöffnungen
21 - Auslassöffnung
22 - Heizvorrichtung
24 - Sensor
26 - Steuergerät
28 - Wandung des Mischraums
W1 - erster Teilstrom
W2 - zweiter Teilstrom
1. Einspülsystem (1), für ein wasserführendes Haushaltsgerät (100), aufweisend einen
Aufnahmeraum (2) zum Aufnehmen eines Waschmittels, aufweisend einen Mischraum (4)
und aufweisend einen Wasserzulauf (8), wobei der Aufnahmeraum (2) dazu eingerichtet
ist, das Waschmittel in den Mischraum (4) abzugeben, und wobei in dem Mischraum (4)
zumindest eine mit dem Wasserzulauf (8) verbindbare Mischdüse (12) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Mischraum (4) zumindest eine der Mischdüse (12) nachgeschaltete Ansaugdüse
(14) angeordnet ist, wobei die Mischdüse (12) dazu eingerichtet ist, das Waschmittel
mit einer dem Wasserzulauf (8) entnommener Wassermenge zu vermischen und die Ansaugdüse
(14) dazu eingerichtet ist, das mit der Wassermenge vermischte Waschmittel aus dem
Mischraum (4) zu fördern.
2. Einspülsystem nach Anspruch 1, wobei der Wasserzulauf (8) durch einen Strömungsteiler
in einen ersten Teilstrom (W1) und einen zweiten Teilstrom (W2) geteilt ist, wobei
der erste Teilstrom (W1) einen gegenüber dem zweiten Teilstrom (W2) größeren Volumenstrom
aufweist, wobei der zweite Teilstrom (W2) in der mindestens einen Mischdüse (12) und
anschließend in der Ansaugdüse (14) mündet.
3. Einspülsystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein in die mindestens eine Mischdüse (12)
gerichteter Volumenstrom durch ein Ventil (10) steuerbar ist.
4. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Ansaugdüse (14) als eine
Venturidüse ausgestaltet ist, wobei die Venturidüse eine innenliegende Treibdüse (17)
und einen die Treibdüse (17) umfangsseitig umgebenden Saugabschnitt (18) mit einer
axial angeordneten Ansaugöffnung (19) aufweist, wobei der Saugabschnitt (18) an einem
der Ansaugöffnung (19) entgegengesetzt angeordneten Ende eine Auslassöffnung (21)
aufweist.
5. Einspülsystem nach Anspruch 4, wobei mindestens eine Rezirkulationsöffnung (20) in
dem Saugabschnitt (18) zwischen der Ansaugöffnung (19) und der Auslassöffnung (21)
angeordnet ist.
6. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Mischraum (4) im Wesentlichen
rotationssymmetrisch ausgestaltet ist.
7. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Mischdüse (12) als ein bereichsweise
durch den Mischraum (4) verlaufender Rohrabschnitt mit einer Vielzahl von Düsenöffnungen
(16) ausgestaltet ist.
8. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Mischdüse (12) als mindestens
ein Kanal ausgestaltet ist, welcher entlang zumindest einer Wandung (28) des Mischraums
(4) verläuft, wobei der mindestens eine Kanal eine Vielzahl von Düsenöffnungen (16)
aufweist, welche in den Mischraum (4) hineingerichtet sind.
9. Einspülsystem nach Anspruch 8, wobei der mindestens eine Kanal sich entlang einer
Querrichtung und/oder Längsrichtung entlang zumindest einer Wandung (28) des Mischraums
(4) verläuft.
10. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei zwei Mischdüsen (12) an zwei
gegenüberliegenden Wandungen (28) des Mischraums (4) angeordnet sind, wobei die Düsenöffnungen
(16) der Mischdüsen (12) im Wesentlichen auf einander gerichtet sind.
11. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Düsenöffnungen (16) der
Mischdüse (12) einen Austrittswinkel aufweisen, wobei der Austrittswinkel der Düsenöffnungen
(16) dazu eingerichtet ist, eine lokale Verwirbelung und/oder einen rotatorischen
Drall der Flüssigkeit in dem Mischraum (4) zu erzeugen.
12. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Mischraum (4) als ein Siphon
für den Aufnahmeraum (2) ausgestaltet ist.
13. Einspülsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei in dem Mischraum (4) eine Heizvorrichtung
(22) und/oder zumindest ein Sensor (24) angeordnet sind, wobei der mindestens eine
Sensor (24) und/oder die Heizvorrichtung (22) elektrisch mit einem Steuergerät (26)
gekoppelt sind.
14. Wasserführendes Haushaltsgerät (100), insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät
zum Behandeln von Wäsche oder Geschirr, aufweisend ein Einspülsystem (1) gemäß einem
der vorhergehenden Ansprüche.
15. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 14, wobei ein Aufnahmeraum (2) des Einspülsystems
(1) in einem oberen Abschnitt des wasserführenden Haushaltsgeräts (100) angeordnet
ist, wobei der Mischraum (4) unterhalb des Aufnahmeraums (2) angeordnet ist, wobei
der Mischraum (4) direkt an den Aufnahmeraum (2) angrenzend oder indirekt über mindestens
einen Schlauch (6) mit dem Aufnahmeraum (2) verbunden ist.
1. Dispensing system (1) for a water-guiding household appliance (100), having a receiving
compartment (2) for receiving a detergent, having a mixer compartment (4) and having
a water inlet (8), wherein the receiving compartment (2) is configured to dispense
the detergent in the mixer compartment (4), and wherein at least one mixer nozzle
(12) which can be connected to the water inlet (8) is arranged in the mixer compartment
(4),
characterised in that
in the mixer compartment (4), at least one suction nozzle (14) is arranged downstream
of the mixer nozzle (12), wherein the mixer nozzle (12) is configured to mix the detergent
with a volume of water taken from the water inlet (8) and the suction nozzle (14)
is configured to convey the detergent mixed with the volume of water out from the
mixer compartment (4).
2. Dispensing system according to claim 1, wherein the water inlet (8) is split by way
of a flow separator into a first partial flow (W1) and a second partial flow (W2),
wherein the first partial flow (W1) has a greater volumetric flow relative to the
second partial flow (W2), wherein the second partial flow (W2) flows into the at least
one mixer nozzle (12) and then into the suction nozzle (14).
3. Dispensing system according to claim 1 or 2, wherein a volumetric flow which is directed
into the at least one mixing nozzle (12) can be controlled by way of a valve (10).
4. Dispensing system according to one of claims 1 to 3, wherein the suction nozzle (14)
is embodied as a Venturi nozzle, wherein the Venturi nozzle has an internal drive
nozzle (17) and, surrounding the drive nozzle (17) circumferentially, a suction section
(18) with a suction opening (19) arranged axially, wherein the suction section (18)
has an outlet opening (21) on an end which is arranged opposite the suction opening
(19).
5. Dispensing system according to claim 4, wherein at least one recirculation opening
(20) is arranged in the suction section (18) between the suction opening (19) and
the outlet opening (21).
6. Dispensing system according to one of claims 1 to 5, wherein the mixer compartment
is embodied as essentially rotationally symmetrical.
7. Dispensing system according to one of claims 1 to 6, wherein the mixer nozzle (12)
is embodied as a pipe section running through the mixer compartment (4) in regions
with a plurality of nozzle openings (16).
8. Dispensing system according to one of claims 1 to 7, wherein the mixer nozzle (12)
is embodied as at least one channel, which runs along at least one wall (28) of the
mixer compartment (4), wherein the at least one channel has a plurality of nozzle
openings (16) which are directed into the mixer compartment (4).
9. Dispensing system according to claim 8, wherein the at least one channel runs along
a transverse direction and/or longitudinal direction along at least one wall (28)
of the mixer compartment (4).
10. Dispensing system according to one of claims 1 to 9, wherein two mixer nozzles (12)
are arranged on two opposing walls (28) of the mixer compartment (4), wherein the
nozzle openings (16) of the mixer nozzles (12) are directed essentially towards one
another.
11. Dispensing system according to one of claims 7 to 10, wherein the nozzle openings
(16) of the mixer nozzle (12) have an exit angle, wherein the exit angle of the nozzle
openings (16) is configured so as to generate a local swirling and/or a rotational
spin of the liquid in the mixer compartment (4).
12. Dispensing system according to one of claims 1 to 11, wherein the mixer compartment
(4) is embodied as a siphon for the receiving compartment (2).
13. Dispensing system according to one of claims 1 to 12, wherein a heating apparatus
(22) and/or at least one sensor (24) are arranged in the mixer compartment (4), wherein
the at least one sensor (24) and/or the heating apparatus (22) are electrically coupled
to a control device (26).
14. Water-guiding household appliance (100), in particular a water-guiding household appliance
for the treatment of laundry or dishware, having a dispensing system (1) according
to one of the preceding claims.
15. Water-guiding household appliance according to claim 14, wherein a receiving compartment
(2) of the dispensing system (1) is arranged in an upper section of the water-guiding
household appliance (100), wherein the mixer compartment (4) is arranged beneath the
receiving compartment (2), wherein the mixer compartment (4) is connected to the receiving
compartment (2) directly in that it adjoins the receiving compartment (2) or indirectly
by way of at least one hose (6).
1. Système d'injection (1) pour un appareil ménager à circulation d'eau (100), présentant
une chambre de réception (2) pour la réception d'un agent de lavage, présentant une
chambre de mélange (4) et présentant une arrivée d'eau (8), dans lequel la chambre
de réception (2) est aménagée afin d'émettre l'agent de lavage dans la chambre de
mélange (4), et dans lequel au moins une buse de mélange (12) pouvant être reliée
à l'arrivée d'eau (8) est disposée dans la chambre de mélange (4),
caractérisé en ce qu'au
moins une buse d'aspiration (14) placée en aval de la buse de mélange (12) est disposée
dans la chambre de mélange (4), la buse de mélange (12) étant aménagée afin de mélanger
l'agent de lavage à une quantité d'eau prélevée de l'arrivée d'eau (8) et la buse
d'aspiration (14) étant aménagée afin de transporter l'agent de lavage mélangé à la
quantité d'eau en dehors de la chambre de mélange (4).
2. Système d'injection selon la revendication 1, dans lequel l'arrivée d'eau (8) est
divisée par un répartiteur de flux en un premier flux partiel (W1) et un deuxième
flux partiel (W2), dans lequel le premier flux partiel (W1) présente un débit volumique
supérieur à celui du deuxième flux partiel (W2), dans lequel le deuxième flux partiel
(W2) débouche dans l'au moins une buse de mélange (12) et ensuite dans la buse d'aspiration
(14).
3. Système d'injection selon la revendication 1 ou 2, dans lequel un débit volumique
dirigé dans l'au moins une buse de mélange (12) peut être commandé par une soupape
(10).
4. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel la buse d'aspiration
(14) est conçue comme un tube de Venturi, dans lequel le tube de Venturi présente
une buse de propulsion (17) située à l'intérieur et une section d'aspiration (18)
entourant la buse de propulsion (17) sur sa périphérie, avec un orifice d'aspiration
(19) disposé axialement, dans lequel la section d'aspiration (18) présente un orifice
de sortie (21) en une extrémité disposée à l'opposé de l'orifice d'aspiration (19).
5. Système d'injection selon la revendication 4, dans lequel au moins un orifice de recirculation
(20) est disposé dans la section d'aspiration (18), entre l'orifice d'aspiration (19)
et l'orifice de sortie (21).
6. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel la chambre de
mélange (4) est conçue essentiellement en symétrie de rotation.
7. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la buse de mélange
(12) est conçue sous la forme d'une section de tuyau s'étendant par zones à travers
la chambre de mélange (4) et comportant une pluralité d'orifices de buse (16).
8. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel la buse de mélange
(12) est conçue sous la forme d'au moins un conduit qui s'étend le long d'au moins
une paroi (28) de la chambre de mélange (4), dans lequel l'au moins un conduit présente
une pluralité d'orifices de buse (16) qui sont orientés à l'intérieur de la chambre
de mélange (4).
9. Système d'injection selon la revendication 8, dans lequel l'au moins un conduit s'étend
le long d'une direction transversale et/ou d'une direction longitudinale le long d'au
moins une paroi (28) de la chambre de mélange (4).
10. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel deux buses de
mélange (12) sont disposées sur deux parois (28) opposées de la chambre de mélange
(4), dans lequel les orifices de buse (16) des buses de mélange (12) sont essentiellement
orientés l'un vers l'autre.
11. Système d'injection selon l'une des revendications 7 à 10, dans lequel les orifices
de buse (16) de la buse de mélange (12) présentent un angle de sortie, dans lequel
l'angle de sortie des orifices de buse (16) est aménagé afin de générer un tourbillonnement
local et/ou une giration rotative du fluide dans la chambre de mélange (4).
12. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 11, dans lequel la chambre
de mélange (4) est conçue sous la forme d'un siphon pour la chambre de réception (2).
13. Système d'injection selon l'une des revendications 1 à 12, dans lequel un dispositif
chauffant (22) et/ou au moins un capteur (24) sont disposés dans la chambre de mélange
(4), dans lequel l'au moins un capteur (24) et/ou le dispositif chauffant (22) sont
couplés électriquement à un appareil de commande (26).
14. Appareil ménager à circulation d'eau (100), en particulier appareil ménager à circulation
d'eau pour le traitement du linge ou de la vaisselle, comprenant un système d'injection
(1) selon l'une des revendications précédentes.
15. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 14, dans lequel une chambre
de réception (2) du système d'injection (1) est disposée dans une section supérieure
de l'appareil ménager à circulation d'eau (100), dans lequel la chambre de mélange
(4) est disposée sous la chambre de réception (2), la chambre de mélange (4) étant
directement adjacente à la chambre de réception (2) ou indirectement reliée à la chambre
de réception (2) par au moins un tuyau (6).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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