| (19) |
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(11) |
EP 4 132 001 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.02.2024 Patentblatt 2024/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.2022 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (52) |
Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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H04R 5/0335 |
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| (54) |
KOPFBÜGELPOLSTER
HEADBAND CUSHION
COUSSIN DE SERRE-TÊTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.08.2021 DE 102021120440
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.2023 Patentblatt 2023/06 |
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Patentinhaber: ODM GmbH |
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67319 Wattenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Kühn, Christopher
67319 Wattenheim (DE)
- Pflüger, David
67319 Wattenheim (DE)
- Göckener, Engelbert
48683 Ahaus (DE)
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| (74) |
Vertreter: STT Sozietät Thews & Thews |
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Augustaanlage 32 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 986 027 DE-U1- 29 905 370 US-B2- 10 722 404
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DE-U- 7 204 993 US-A1- 2019 356 976
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopfbügelpolster für einen Kopfbügel eines Kopfhörers
aufweisend ein Polsterelement sowie ein Haltemittel zum Fixieren des Polsterelements
am Kopfbügel, wobei das Polsterelement eine gegen einen Kopf anlegbare Kissenseite
und eine gegenüberliegende Bügelseite aufweist, wobei das Haltemittel verschließbar
und derart reversibel lösbar ausgebildet ist, dass das Kopfbügelpolster am Kopfbügel
anbringbar und vom Kopfbügel abnehmbar ist. Das Haltemittel kann dabei kraft- und/oder
formschlüssig verschließbar sein.
[0002] Es ist bereits ein Kopfbügelpolster aus der
DE 1 209 163 A bekannt. Dieses ist gebildet aus einem Schaumstoffkissen, welches über ein Lederband
mit dem Kopfbügel verklebt ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopfbügelpolster derart auszubilden
und anzuordnen, dass eine verbesserte Handhabung gewährleistet ist.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Kopfbügelpolster nach Anspruch
1. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0006] Die Aussparung ist vorteilhafterweise auf der Bügelseite und erstreckt sich über
den genannten Teil der Länge L. Hierdurch wird erreicht, dass der Kopfbügel innerhalb
der Aussparung aufgenommen ist und somit ein seitliches Verrutschen des Kopfbügelpolsters
vermieden ist. Eine flexible Positionierung des Kopfbügelpolsters in Richtung der
Länge L relativ zum Kopfbügel ist dennoch möglich. Durch die Aussparung ist der Kopfbügel
in das Polsterelement integriert und trägt nicht auf, so dass das Kopfbügelpolster
auch bequem zusammen mit einer Kopfschutzhaube getragen werden kann. Die zweite Aussparung
ist vorteilhafterweise auf der Bügelseite vorgesehen. Sie erstreckt sich ebenfalls
über die gesamte Länge L. Hierdurch ist ebenfalls eine definierte Positionierung der
Anschlussleitung innerhalb des Kopfbügelpolsters gewährleistet. Auch ist eine flexible
Positionierung in Richtung der Länge L, mithin ein Verschieben der Anschlussleitung
in Richtung der Länge L innerhalb der zweiten Aussparung möglich. Die Anschlussleitung
ist somit in das Kopfbügelpolster integriert und trägt nicht auf, so dass das Kopfbügelpolster
auch bequem zusammen mit einer Kopfschutzhaube getragen werden kann. Dadurch, dass
die Anschlussleitung lediglich in die zweite Aussparung eingelegt ist, kann diese
im Bedarfsfall auf einfache Weise ein- und ausgebaut werden. Die dritte Aussparung
ist ebenfalls auf der Bügelseite vorgesehen. Sie erstreckt sich auch über die gesamte
Länge L. Dabei kann die zweite Aussparung mit Bezug zu einer Breite B zwischen der
ersten und der dritten Aussparung vorgesehen sein. Die dritte Aussparung dient wiederum
der Aufnahme eines weiteren Teils des Kopfbügels bzw. eines zweiten Kopfbügelsegments,
welches entsprechend definiert positionierbar und innerhalb der Aussparung in Richtung
der Länge L verschiebbar aufgenommen sein kann. Die erste und dritte Aussparung weisen
bezüglich der Breite B einen maximalen Abstand auf, was eine optimale Auflage bzw.
Fixierung auf dem Kopf des Anwenders gewährleistet. Alle drei Aussparungen gewährleisten
einen optimalen Sitz bzw. Halt der Kopfbügel und der Anschlussleitung einerseits und
eine geringe Bauhöhe andererseits mit Blick auf das Tragen zusammen mit bzw. unter
einer Kopfschutzhaube. Beim Innenaufbau der Kopfschutzhaube muss lediglich der Platzbedarf
für das Kopfbügelpolster bzw. das Polsterelement berücksichtigt werden. Bei der jeweiligen
Aussparung kann es sich um eine nach oben offene Längsnut innerhalb des Polsterelements
handeln. Die Längsnut ist vorzugsweise auch seitlich am jeweiligen Endbereich offen.
Das Kopfbügelpolster ist auch jederzeit zwecks Reinigung und/oder Dekontaminierung
oder zum Austausch aus Verschleißgründen abnehmbar.
[0007] Dabei kann es vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass das Haltemittel zumindest
eine Verschlusslasche aufweist, mittels derer das Polsterelement an dem Kopfbügel
fixierbar ist. Mittels der Verschlusslasche ist die zumindest eine Aussparung abdeckbar
und ein darin enthaltener Kopfbügel bzw. eine Anschlussleitung entsprechend fixierbar.
Die Verschlusslasche erstreckt sich im fixierten Zustand über eine Aussparung oder
mehrere Aussparungen. Mittels der Verschlusslaschen ist das Polsterelement an dem
Kopfbügel fixierbar, wobei der Kopfbügel in der zumindest ersten Aussparung anbringbar
ist. Somit behindert das Verschlussmittel nicht die gepolsterte Anlage zwischen dem
Polsterelement und dem Kopf des Anwenders.
[0008] Von besonderer Bedeutung kann für die vorliegende Erfindung sein, wenn das Haltemittel
ein erstes Verschlussmittel aufweist, wobei die zumindest eine Verschlusslasche zumindest
indirekt über das erste Verschlussmittel mit dem Polsterelement in Verschluss bringbar
ist. Das erste Verschlussmittel ist dabei auf der Bügelseite befestigt.
[0009] Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung kann es von Vorteil
sein, wenn das Polsterelement einen Grundkörper mit einer Außenschicht aufweist, wobei
die Verschlusslaschen integraler Bestandteil der Außenschicht sind oder wenn die Verschlusslaschen
durch die Außenschicht gebildet sind. Somit ist eine einfache Herstellung der Außenschicht
inklusive Verschlusslaschen möglich.
[0010] Vorteilhaft kann es ferner sein, wenn das Haltemittel ein zweites Verschlussmittel
aufweist, das mit dem ersten Verschlussmittel in den lösbaren Verschluss bringbar
ist. Das Verschlussmittel ist dabei an der Verschlusslasche befestigt. Das erste und
das zweite Verschlussmittel können zusammenwirkende Elemente eines Klettverschlusses
sein. Durch Anwendung eines zweiten Verschlussmittels, vorteilhafterweise in Ausführungsform
eines Klettverschlusselements, ist ein sicherer Halt und ein einfaches Öffnen und
Schließen der Verschlussmittel gewährleistet. Denkbar sind auch andere Verschlussmittelkombinationen,
bei denen zumindest eine Seite klettverschlussartige Eigenschaften wie Häkchen aufweist,
während die andere Seite entsprechende Ausnehmungen, Schlaufen oder Ähnliches zum
Einrasten bzw. Einhaken der Häkchen aufweist.
[0011] Außerdem kann es vorteilhaft sein, wenn die jeweilige Verschlusslasche seitlich an
einem Rand des Polsterelements zwischen der Kissenseite und der Bügelseite vorgesehen
ist. Hierdurch ist ein Verschließen bzw. Umlegen der Verschlusslasche auf die Bügelseite
und entsprechendes Fixieren des Kopfbügels möglich. Denkbar ist die Platzierung der
Verschlusslaschen auch in anderen Zonen der Bügelseite, solange diese durch Umlegen
ein Verschließen der jeweiligen Aussparungen gewährleistet. Die Kissenseite ist vorteilhafterweise
frei von Verschlusslaschen.
[0012] Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das Polsterelement mindestens eine Ausnehmung
aufweist, die sich über die Breite B erstreckt. Die Ausnehmung erstreckt sich über
die gesamte Breite B und ist auf der Bügelseite vorgesehen. Die Ausnehmung dient der
leichteren Anpassbarkeit des Kopfbügelpolsters in Bezug auf die Grundkrümmung der
Kopfbügel. Hierdurch werden Falten oder ähnliche Störeinflüsse, insbesondere auf der
Kissenseite, vermieden.
[0013] Zudem kann es vorteilhaft sein, wenn die Aussparung als Nut ausgebildet ist, die
seitlich in einem Endbereich und nach oben offen ist. Die Längsnut dient zur Aufnahme
eines endseitig an einer Hörmuschel verbauten Kopfbügels sowie zur Aufnahme einer
endseitig an einer Hörmuschel verbauten Anschlussleitung. Die Aufnahme in die Längsnut
erfolgt durch Einlegen des Kopfbügels bzw. der Anschlussleitung in die längsseitige
Öffnung der nach oben offenen Längsnut, mithin Einlegen in eine Richtung Re quer zu
einer Richtung RI, in die sich die Länge L erstreckt.
[0014] Dabei kann es von Vorteil sein, wenn eine Außenfläche des Polsterelements, die zumindest
die Kissenseite ausbildet, keine Struktur aufweist, glatt, porenfrei und/oder wasserdicht
ist. Die Außenfläche ist somit einfach zu reinigen bzw. zu dekontaminieren.
[0015] Schließlich kann es von Vorteil sein, wenn die Kissenseite aussparungsfrei und/oder
ausnehmungsfrei ausgebildet ist. Somit ist eine bequeme Handhabung und ein bequemes
Anlegen an den Kopf eines Benutzers gewährleistet.
[0016] Vorteilhaft kann es hierzu auch sein, wenn das Polsterelement einen Grundkörper aufweist,
wobei der Grundkörper als Gelkissen ausgebildet ist. Hierbei ist die Außenschicht
als eine vom Grundkörper getrennte oder separate Außenschicht ausgebildet. Die Außenschicht
umgibt den Grundkörper zumindest teilweise oder vollständig. Gelkissen bilden bekannte
Vorteile hinsichtlich ihrer Flexibilität bzw. Anpassbarkeit und der damit einhergehenden
Polstereigenschaften.
[0017] Ferner ist ein System vorteilhaft bestehend aus einem vorstehend beschriebenen Kopfbügelpolster
und mit einem Überzug, in den das Kopfbügelpolster eingebunden ist, wobei der Überzug
lösbar am Kopfbügelpolster befestigt ist. Der Überzug kann aus waschbarem Stoff oder
Textil gebildet sein. Somit kann der Überzug separat gereinigt werden. Durch den lösbaren
Überzug kann die Anschlussleitung in der zweiten Aussparung bzw. der Kopfbügel in
der ersten und dritten Aussparung im Bedarfsfall auf einfache Weise ein- und ausgebaut
bzw. getauscht werden.
[0018] Hierbei kann es vorteilhaft sein, wenn zudem ein Kopfbügel eines Kopfhörers vorgesehen
ist, der in das Kopfbügelpolster eingesetzt ist. Auch der Kopfbügel, der in der ersten
und dritten Aussparung aufgenommen ist, kann aufgrund des lösbaren Überzugs einfach
entnommen bzw. getauscht werden. Entsprechendes gilt für den Austausch des Kopfbügelpolsters
in Bezug auf den Kopfbügel.
[0019] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und
in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt:
- Figur 1a
- eine perspektivische Ansicht eines Kopfbügelpolsters von der Bügelseite;
- Figur 1b
- eine Prinzipskizze als Schnittdarstellung des Kopfbügelpolsters;
- Figur 2
- eine Ansicht des Kopfbügelpolsters von der Kissenseite;
- Figur 3
- das Kopfbügelpolster montiert an einem Kopfbügel in der Ansicht von oben;
- Figur 4
- das Kopfbügelpolster nach Figur 3 mit einem Stoffüberzug.
[0020] Ein in Figur 1a und 1b dargestelltes Kopfbügelpolster 1 ist gebildet aus einem Grundkörper
1.3 wie beispielsweise Silikon, welcher mit einer Außenschicht 1.4 umgeben ist. Innerhalb
des so gebildeten Polsterelements 1.1 sind drei als nach oben offene Längsnut ausgebildete
Aussparungen 1.5, 1.6, 1.7 sowie eine rechtwinklig dazu verlaufende Ausnehmung 1.2
vorgesehen. Letztere erstreckt sich über die Breite B des Polsterelements 1.1, während
die drei Aussparungen 1.5, 1.6, 1.7 sich über die Länge L des Polsterelements 1.1
erstrecken.
[0021] Die jeweilige Längsnut 1.5, 1.6, 1.7 ist vorzugsweise auch seitlich am jeweiligen
Endbereich 8a offen. Die Längsnut dient zur Aufnahme eines endseitig an einer Hörmuschel
2 verbauten Kopfbügels 2.1 sowie zur Aufnahme einer endseitig an einer Hörmuschel
2 verbauten Anschlussleitung 2.2. Die Aufnahme in die Längsnut erfolgt durch Einlegen
des Kopfbügels 2.1 bzw. der Anschlussleitung 2.2 in die längsseitige Öffnung 8b der
nach oben offenen Längsnut 1.5, 1.6, 1.7, mithin Einlegen in eine Richtung Re quer
zur Richtung Rl der Länge L.
[0022] Zudem weist das Polsterelement 1.1 mehrere Verschlusslaschen 4.1 auf einer Längsseite
des Polsterelements 1.1 auf und darüber hinaus mehrere Verschlusslaschen 4.2 auf der
gegenüberliegenden Seite des Polsterelements 1.1. Die verschiedenen Verschlusslaschen
4.1, 4.2 sind gemäß Figur 1b an einem Rand 1.8 des Polsterelements 1.1 befestigt bzw.
angelenkt und können auf die Bügelseite 6 des Polsterelements 1.1 über die darin befindlichen
Aussparungen 1.5, 1.6, 1.7 gelegt werden. Letzteres zum Verschließen der Aussparungen
1.5, 1.6, 1.7 bzw. der darin befindlichen Kopfbügel 2.1 bzw. Anschlussleitung 2.2.
[0023] Zwecks lösbarer Befestigung der jeweiligen Verschlusslasche 4.1, 4.2 auf der Bügelseite
6 des Polsterelements 1.1 sind mehrere erste Verschlussmittel 4.3, 4.4 und darüber
hinaus mehrere zweite Verschlussmittel 4.5, 4.6 vorgesehen, die gemäß Ausführungsform
Figur 1a bis 4 als Klettverschluss ausgebildet sind. Somit lassen sich die Verschlusslaschen
4.1, 4.2 wiederholt von der Bügelseite 6 lösen bzw. auf der Bügelseite 6 festsetzen.
[0024] Innerhalb der vorgenannten Aussparungen 1.5, 1.6, 1.7 sind wie in Figur 3 dargestellt
zwei Kopfbügel 2.1 sowie darüber hinaus eine Anschlussleitung 2.2 des am Kopfbügel
befindlichen Kopfhörers 2 bzw. Ohrmuscheln eingelegt und wie in Figur 1b bzw. Figur
3 zu sehen mittels der genannten Verschlusslaschen 4.1, 4.2 innerhalb der jeweiligen
Aussparung 1.5, 1.6, 1.7 gehalten.
[0025] Das Polsterelement 1.1 weist einen wie gesagt vorzugsweise aus Silikon gebildeten
Grundkörper 1.3 auf, der mit einer Außenschicht 1.4 gekapselt ist. Der Grundkörper
1.3 kann neben Silikon auch aus Schaumstoff oder ähnlichem weichen Kunststoff bestehen.
[0026] Die beiden Kopfbügel 2.1 sind dabei in den beiden äußeren Aussparungen, mithin innerhalb
der ersten Aussparung 1.5 und innerhalb der dritten Aussparung 1.7 gelagert, während
die Anschlussleitung 2.2 innerhalb der zweiten Aussparung 1.6, die sich zwischen den
beiden Aussparungen 1.5, 1.7 befindet, gelagert ist. Wie in Figur 3 zu sehen, ist
das Polsterelement 1.1 im Bereich der Ausnehmung 1.2, die über den Verlauf der Breite
B verläuft, geknickt, so dass eine Anpassung an die Form des Kopfbügels 2.1 ohne Faltenbildung
möglich ist.
[0027] Wie in Figur 4 dargestellt, ist das an dem Kopfbügel 2.1 befestigte Polsterelement
1.1 bzw. das so gebildete Kopfbügelpolster 1 mit einem Stoffüberzug 7 versehen, wie
auch in Figur 1b dargestellt. Der Überzug 7 ist dabei ebenfalls über ähnliche Verschlussmittel
wie Klettverschlüsse befestigt und entsprechend reversibel demontierbar bzw. montierbar
und waschbar.
[0028] Das so ausgebildete Kopfbügelpolster 1 weist zumindest auf der Kissenseite 5 eine
glatte, leicht zu dekontaminierende bzw. leicht zu reinigende Oberfläche auf, wobei
die Reinigung bei abgenommenem Polsterelement 1.1 bzw. bei abgenommenem Kopfbügelpolster
1 erfolgen kann. Zudem ist über genannte Verschlusslaschen 4.1, 4.2 ein Austausch
des Kopfbügelpolsters 1 möglich.
[0029] Nach Figur 1a erstrecken sich die Verschlusslaschen 4.1 beim Verschließen lediglich
ausgehend von dem Rand 1.8 bis über die erste Aussparung 1.5 und sind dort über besagte
erste und zweite Verschlussmittel 4.3, 4.5 an dem Polsterelement 1.1 befestigbar.
Die anderen Verschlusslaschen 4.2 sind größer ausgebildet und erstrecken sich ausgehend
vom Rand 1.8 über die zweite Aussparung 1.6 und die dritte Aussparung 1.7 und sind
über besagte erste und zweite Verschlussmittel 4.4, 4.6 an der Bügelseite 6 des Polsterelements
1.1 befestigbar. Letzteres gilt auch für den verbleibenden Steg des Polsterelements
1.1 zwischen der zweiten Aussparung 1.6 und der dritten Aussparung 1.7.
[0030] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Verschlusslaschen 4.1, 4.2
integraler Bestandteil der Außenschicht 1.4. Die ersten und zweiten Verschlussmittel
4.3, 4.4, 4.5, 4.6 sind an besagten Verschlusslaschen 4.1, 4.2 vorzugsweise durch
Kleber befestigt.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Kopfbügelpolster
- 1.1
- Polsterelement
- 1.2
- Ausnehmung
- 1.3
- Grundkörper
- 1.4
- Außenschicht
- 1.5
- erste Aussparung, Nut
- 1.6
- zweite Aussparung, Nut
- 1.7
- dritte Aussparung, Nut
- 1.8
- Rand
- 1.9
- Außenfläche
- 2
- Kopfhörer, Hörmuschel
- 2.1
- Kopfbügel
- 2.2
- Anschlussleitung
- 3
- Kopf
- 4
- Haltemittel
- 4.1
- Verschlusslasche
- 4.2
- Verschlusslasche
- 4.3
- erstes Verschlussmittel
- 4.4
- erstes Verschlussmittel
- 4.5
- zweites Verschlussmittel
- 4.6
- zweites Verschlussmittel
- 5
- Kissenseite
- 6
- Bügelseite
- 7
- Überzug
- 8a
- Endbereich
- 8b
- Öffnung
- B
- Breite
- L
- Länge Richtung_Re Richtung_RI
1. Kopfbügelpolster (1) für einen Kopfbügel (2.1) eines Kopfhörers (2) aufweisend ein
Polsterelement (1.1) sowie ein Haltemittel (4) zum Fixieren des Polsterelements (1.1)
am Kopfbügel (2.1), wobei das Polsterelement (1.1) eine gegen einen Kopf (3) anlegbare
Kissenseite (5) und eine gegenüberliegende Bügelseite (6) aufweist, wobei das Haltemittel
(4) verschließbar und derart reversibel lösbar ausgebildet ist, dass das Kopfbügelpolster
(1) am Kopfbügel (2.1) anbringbar und vom Kopfbügel (2.1) abnehmbar ist,
wobei das Polsterelement (1.1) eine Breite B und eine Länge L aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Polsterelement eine erste Aussparung (1.5) aufweist, wobei die erste Aussparung
(1.5) zur Aufnahme eines Kopfbügels (2.1) dient, wobei das Polsterelement (1.1) eine
zweite Aussparung (1.6) aufweist, die zur Aufnahme einer Anschlussleitung (2.2) des
Kopfhörers (2) dient, wobei das Polsterelement (1.1) eine dritte Aussparung (1.7)
aufweist, die zur Aufnahme eines weiteren Teils des Kopfbügels (2.1) dient, wobei
sich die erste Aussparung (1.5), die zweite Aussparung (1.6) und die dritte Aussparung
(1.7) über die Länge L erstrecken.
2. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Haltemittel (4) zumindest eine Verschlusslasche (4.1, 4.2) aufweist, mittels
derer das Polsterelement (1.1) an dem Kopfbügel (2.1) fixierbar ist.
3. Kopfbügelpolster (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Haltemittel (4) ein erstes Verschlussmittel (4.3, 4.4) aufweist, wobei die zumindest
eine Verschlusslasche (4.1, 4.2) zumindest indirekt über das erste Verschlussmittel
(4.3, 4.4) mit dem Polsterelement (1.1) in Verschluss bringbar ist.
4. Kopfbügelpolster (1) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Polsterelement (1.1) einen Grundkörper (1.3) mit einer Außenschicht (1.4) aufweist,
wobei die Verschlusslaschen (4.1, 4.2) integraler Bestandteil der Außenschicht (1.4)
sind oder dass die Verschlusslaschen (4.1, 4.2) durch die Außenschicht (1.4) gebildet
sind.
5. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Haltemittel (4) ein zweites Verschlussmittel (4.5, 4.6) aufweist, das mit dem
ersten Verschlussmittel (4.3, 4.4) in den lösbaren Verschluss bringbar ist.
6. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Verschlusslasche (4.1, 4.2) seitlich an einem Rand (1.8) des Polsterelements
(1.1) zwischen der Kissenseite (5) und der Bügelseite (6) vorgesehen ist.
7. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Polsterelement (1.1) mindestens eine Ausnehmung (1.2) aufweist, die sich über
die Breite B erstreckt.
8. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussparung (1.5, 1.6, 1.7) als Nut ausgebildet ist, die seitlich in einem Endbereich
(8a) und nach oben offen ist.
9. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Außenfläche (1.9) des Polsterelements (1.1), die zumindest die Kissenseite (5)
ausbildet, strukturfrei und/oder glatt und/oder porenfrei und/oder wasserdicht ausgebildet
ist.
10. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kissenseite (5) aussparungsfrei und/oder ausnehmungsfrei ausgebildet ist.
11. Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Polsterelement (1.1) einen Grundkörper (1.3) aufweist, wobei der Grundkörper
(1.3) als Gelkissen ausgebildet ist.
12. System bestehend aus einem Kopfbügelpolster (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und einem Überzug (7), in den das Kopfbügelpolster (1) eingebunden ist, wobei der
Überzug (7) lösbar am Kopfbügelpolster (1) befestigt ist.
13. System nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass zudem ein Kopfbügel (2.1) eines Kopfhörers (2) vorgesehen ist, der in das Kopfbügelpolster
(1) eingesetzt ist.
1. A headband cushion (1) for a headband (2.1) of headphones (2), having a cushion element
(1.1) as well as a retaining means (4) for fastening the cushion element (1.1) on
the headband (2.1), wherein the cushion element (1.1) has a cushion side (5) able
to be placed against a head (3) and an opposing band side (6), wherein the retaining
means (4) is formed to be lockable and reversibly detachable such that the headband
cushion (1) is mountable on the headband (2.1) and is removable from the headband
(2.1), wherein the cushion element (1.1) has a width B and a length L,
characterized in that
the cushion element has a first recess (1.5), wherein the first recess (1.5) serves
to accommodate a headband (2.1), wherein the cushion element (1.1) has a second recess
(1.6) which serves to accommodate a connection line (2.2) of the headphones (2), wherein
the cushion element (1.1) has a third recess (1.7) which serves to accommodate a further
part of the headband (2.1), wherein the first recess (1.5), the second recess (1.6),
and the third recess (1.7) extend over the length L.
2. The headband cushion (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the retaining means (4) has at least one locking tab (4.1, 4.2) by means of which
the cushion element (1.1) is fastenable on the headband (2.1).
3. The headband cushion (1) according to Claim 2,
characterized in that
the retaining means (4) has a first locking means (4.3, 4.4), wherein the at least
one locking tab (4.1, 4.2) is at least indirectly able to be brought into lockage
with the cushion element (1.1) via the first locking means (4.3, 4.4).
4. The headband cushion (1) according to Claim 2 or Claim 3,
characterized in that
the cushion element (1.1) has a base body (1.3) with an outer layer (1.4), wherein
the locking tabs (4.1, 4.2) are an integral component of the outer layer (1.4) or
in that the locking tabs (4.1, 4.2) are formed by the outer layer (1.4).
5. The headband cushion (1) according to any one of the preceding Claims 2 to 4,
characterized in that
the retaining means (4) has a second locking means (4.5, 4.6) which is able to be
brought into releasable lockage with the first locking means (4.3, 4.4).
6. The headband cushion (1) according to any one of the preceding Claims 2 to 5,
characterized in that
each locking tab (4.1, 4.2) is provided on the side at an edge (1.8) of the cushion
element (1.1) between the cushion side (5) and the band side (6).
7. The headband cushion (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the cushion element (1.1) has at least one cut-out (1.2) extending over the width
B.
8. The headband cushion (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the recess (1.5, 1.6, 1.7) is formed as a groove which is open on the side in an end
region (8a) and open at the top.
9. The headband cushion (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
an outer surface (1.9) of the cushion element (1.1), which forms at least the cushion
side (5), is formed to be without structure and/or smooth and/or without pores and/or
waterproof.
10. The headband cushion (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the cushion side (5) is formed to be without recesses and/or without cut-outs.
11. The headband cushion (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the cushion element (1.1) has a base body (1.3), wherein the base body (1.3) is formed
as a gel cushion.
12. A system consisting of a headband cushion (1) according to any one of the preceding
claims and a cover (7) into which the headband cushion (1) is integrated, wherein
the cover (7) is releasably attached to the headband cushion (1).
13. The system according to Claim 12,
characterized in that
a headband (2.1) of headphones (2) is additionally provided which is inserted into
the headband cushion (1).
1. Rembourrage de serre-tête (1) pour un serre-tête (2.1) d'un casque d'écoute (2), présentant
un élément de rembourrage (1.1) ainsi qu'un moyen de maintien (4) pour fixer l'élément
de rembourrage (1.1) sur le serre-tête (2.1), l'élément de rembourrage (1.1) présentant
un côté coussinet (5) pouvant être appliqué contre une tête (3) et un côté arceau
(6) opposé, le moyen de maintien (4) pouvant être fermé et étant réalisé sous forme
amovible de manière réversible de telle sorte que le rembourrage de serre-tête (1)
peut être disposé sur le serre-tête (2.1) et retiré du serre-tête (2.1), l'élément
de rembourrage (1.1) présentant une largeur B et une longueur L,
caractérisé en ce que
l'élément de rembourrage présente un premier évidement (1.5), le premier évidement
(1.5) servant à recevoir un serre-tête (2.1), l'élément de rembourrage (1.1) présentant
un deuxième évidement (1.6) qui sert à recevoir un câble de raccordement (2. 2) du
casque d'écoute (2), l'élément de rembourrage (1.1) présentant un troisième évidement
(1.7) qui sert à recevoir une autre partie du serre-tête (2.1), le premier évidement
(1.5), le deuxième évidement (1.6) et le troisième évidement (1.7) s'étendant sur
la longueur L.
2. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen de maintien (4) présente au moins une patte de fermeture (4.1, 4.2) au moyen
de laquelle l'élément de rembourrage (1.1) peut être fixé sur le serre-tête (2.1).
3. Rembourrage de serre-tête (1) selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le moyen de maintien (4) présente un premier moyen de fermeture (4.3, 4.4), l'au moins
une patte de fermeture (4.1, 4.2) pouvant être amenée en fermeture avec l'élément
de rembourrage (1.1) au moins indirectement par le biais du premier moyen de fermeture
(4.3, 4.4).
4. Rembourrage de serre-tête (1) selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
l'élément de rembourrage (1.1) présente un corps de base (1.3) avec une couche extérieure
(1.4), les pattes de fermeture (4.1, 4.2) faisant partie intégrante de la couche extérieure
(1.4), ou en ce que les pattes de fermeture (4.1, 4.2) sont formées par la couche extérieure (1.4).
5. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 4 précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen de maintien (4) présente un deuxième moyen de fermeture (4.5, 4.6) qui peut
être amené dans la fermeture amovible avec le premier moyen de fermeture (4.3, 4.4).
6. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 5 précédentes,
caractérisé en ce que
la patte de fermeture respective (4.1, 4.2) est prévue latéralement sur un bord (1.8)
de l'élément de rembourrage (1.1) entre le côté coussinet (5) et le côté arceau (6).
7. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de rembourrage (1.1) présente au moins une cavité (1.2) qui s'étend sur
la largeur B.
8. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'évidement (1.5, 1.6, 1.7) est réalisé sous forme de rainure qui est ouverte latéralement
dans une zone d'extrémité (8a) et vers le haut.
9. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'une surface extérieure (1.9) de l'élément de rembourrage (1.1), qui réalise au moins
le côté coussinet (5), est réalisée sans structure et/ou lisse et/ou sans pores et/ou
étanche à l'eau.
10. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le côté coussinet (5) est réalisé exempt d'évidements et/ou exempt de cavités.
11. Rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de rembourrage (1.1) présente un corps de base (1.3), le corps de base (1.3)
étant réalisé sous forme de coussinet de gel.
12. Système constitué d'un rembourrage de serre-tête (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes et d'un revêtement (7) dans lequel le rembourrage de serre-tête (1) est
intégré, le revêtement (7) étant attaché de manière amovible au rembourrage de serre-tête
(1).
13. Système selon la revendication 12,
caractérisé en ce
qu'il est prévu en outre un serre-tête (2.1) d'un casque d'écoute (2) qui est inséré
dans le rembourrage de serre-tête (1).
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