[0001] Die Erfindung betrifft ein Visier zur Befestigung an einer Kappe.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung die Kombination aus einer Kappe oder einem Stirnband
oder einer Spange mit einem solchen Visier.
[0003] Bei der vorliegenden Erfindung geht es um Visiere, die dazu geeignet sind, das Gesicht
einer Person zu schützen. Solche Visiere können Befestigungskomponenten aufweisen,
mit denen sie direkt am Kopf ihres Trägers befestigt werden. Häufig sind Visiere aber
auch an Kopfbedeckungen befestigt, beispielsweise an Schutzhelmen.
[0004] Vorliegend geht es um ein Visier, welches vornehmlich aus transparentem Kunststoff
besteht. Dieses soll in besonderem Maße dazu dienen, den Träger des Visiers vor einer
Tröpfcheninfektion durch andere Personen, denen der Träger des Visiers begegnet, zu
schützen. Ebenfalls werden die anderen Personen, die dem Träger des Visiers begegnen,
davor geschützt, dass Speicheltröpfchen ihren direkten Weg vom Träger des Visiers
zu den anderen Personen finden.
[0005] Häufig werden diese Aufgaben heutzutage von Gesichtsschutzmasken übernommen. Allerdings
ist es häufig mühsam und anstrengend solche Gesichtsschutzmasken zu tragen. Unter
solchen Gesichtsschutzmasken wird es warm, und der Träger der Gesichtsschutzmaske
muss seine Atemfrequenz auf Dauer erhöhen, da er mit jedem Atemzug ein Totvolumen
an sauerstoffarmer Luft transportiert.
[0006] Derartige Visiere sollen aber nicht nur beim Schutz gegen Infektionen zum Einsatz
kommen. Auch bei zahlreichen handwerklichen Tätigkeiten, wie Forstarbeiten, Gartenarbeiten
und Bauarbeiten, werden Visiere der vorliegenden Art genutzt.
[0007] DE 20 2020 101562 U1 offenbart ein Visier zur Befestigung an einer Kappe wobei das Visier eine Platte
umfasst.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Visier in der Weise weiterzubilden,
dass es zuverlässig und variabel mit seinem Träger verbunden sein kann.
[0009] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst.
[0010] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Die Erfindung besteht in einem Visier zur Befestigung an einer Kappe oder einem Stirnband
oder einer Spange mittels Druckknöpfen, wobei das Visier als Hauptkomponente eine
Platte umfasst, die einen Oberrand und zwei Seitenränder hat, wobei in oberen Eckbereichen
der Platte, in denen sich der Oberrand und die Seitenränder treffen, jeweils eine
Druckknopfkomponente vorgesehen ist und wobei zumindest teilweise unterhalb einer
Strecke, die die Druckknopfkomponenten miteinander verbindet, mindestens eine Anschlagkomponente
vorgesehen ist. Die Druckknopfkomponenten, welche mit dem Visier direkt in Verbindung
stehen, werden also mit Gegenstücken verbunden, die mit der Kappe oder dem Stirnband
oder der Spange direkt in Verbindung stehen. Die Druckknöpfe sind in den Eckbereichen
der Platte angeordnet, so dass sie nach Anbringen des Visiers an der Kappe im Wesentlichen
seitlich am Kopf des Trägers positioniert sind. Folglich kann die Drehbarkeit der
Druckknopfkomponenten relativ zu ihren Gegenstücken dazu genutzt werden, das Visier
zu verschwenken. So kann es durch Verschwenken eine Arbeitsposition vor dem Gesicht
des Trägers, eine Parkposition oberhalb des Kopfes des Trägers und beliebig viele
Zwischenpositionen einnehmen. Um sicherzustellen, dass das Visier, wenn es sich in
seiner Arbeitsposition befindet, nicht weiter nach unten verschwenkt, so dass ein
oberer Gesichtsbereich des Trägers freigegeben würde, ist an der Platte mindestens
eine Anschlagkomponente vorgesehen. Mit dieser Anschlagkomponente ruht das Visier
zum Beispiel auf dem Schild der Kappe, und ein weiteres Verschwenken des Visiers nach
unten wird unbeabsichtigt nicht stattfinden. Die Anschlagkomponente wirkt in jeder
Position als Bremse. Dies ist insbesondere bei einem Stirnband oder einer Spange vorteilhaft.
Das erfindungsgemäße Visier ist vorzugsweise randlos.
[0012] Die vorliegende Erfindung wird am Beispiel eines Visiers mit zwei Druckknopfkomponenten
zur Befestigung des Visiers an der Kappe beschrieben. Es können auch in einem oder
jedem der Eckbereiche mehrere Druckknopfkomponenten vorgesehen sein. Auf diese Weise
lässt sich die Positionierung des Visiers relativ zu der Kappe oder dem Stirnband
oder der Spange variieren, beziehungsweise es können Kappen von unterschiedlicher
Gestalt mit demselben erfindungsgemäßen Visier ausgestattet werden.
[0013] Nützlicherweise ist vorgesehen, dass die Platte zumindest zu einem großen Teil transparent
ist. Eine transparente Platte bietet Rundumsicht und gleichzeitig Schutz gegen äußere
Einwirkungen.
[0014] Weiterhin ist es besonders bevorzugt, dass die mindestens eine Anschlagkomponente
eine männliche Druckknopfkomponente ist. Die männliche Druckknopfkomponente ist dann
in der Weise an dem Visier angebracht, dass der vorstehende Teil der Druckknopfkomponente
auf den Kopf des Trägers gerichtet ist. Die männliche Druckknopfkomponente bleibt
stets oberhalb des Kappenschildes, da der Anschlag zwischen Kappenschild und männlicher
Druckknopfkomponente ein weiteres Absenken des Visiers verhindert.
[0015] Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass
die mindestens eine Anschlagkomponente mindestens ein länglicher Anschlagstreifen
ist. Ein solcher länglicher Anschlagstreifen ist innen an dem Visier befestigt. Beispielsweise
verläuft der Anschlagsteifen horizontal, wobei er nach innen vorsteht. Bei einem Absenken
des Visiers in seine Arbeitsposition legt sich der Anschlagstreifen zum Beispiel auf
das Schild der Kappe, wodurch ein weiteres Absenken des Visiers verhindert wird. Auch
kann die Anschlagkomponente über den Schwenkweg als Bremse wirken. Ebenfalls ist es
möglich, zwei oder mehrere parallele Anschlagstreifen vorzusehen. Auf diese Weise
hat das Visier mehrere Arbeitspositionen, je nachdem, welchen Anschlagstreifen man
wählt. Beim Absenken wird das Visier zunächst mit dem untersten Anschlagstreifen auf
dem Schild der Kappe zur Anlage kommen. Ist dem Träger des Visiers das Schild in diesem
Moment noch nicht weit genug abgesenkt, so kann er mit etwas Kraftaufwand das Visier
weiter absenken, so dass dann der darüberliegende weitere Anschlagstreifen auf dem
Schild zur Anlage kommt. Sind mehr als zwei Anschlagstreifen vorhanden, so können
noch weitere Arbeitspositionen in vergleichbarer Weise gewählt werden.
[0016] Nützlicherweise ist vorgesehen, dass der längliche Anschlagstreifen ein Schaumstoffstreifen
ist. Ein Schaumstoffstreifen eignet sich aufgrund seiner hohen Flexibilität besonders.
Zum einen behindert der flexible Schaumstoffstreifen nicht das Verbiegen des Visiers,
das ja erforderlich ist, um das Visier an der Kappe oder dem Stirnband oder der Spange
zu befestigen. Zum anderen liegt der flexible Schaumstoffstreifen mit großer Kontaktfläche
zum Beispiel auf dem Schild der Kappe auf, so dass sich die Auflagekraft über einen
großen Bereich verteilt. Die Flexibilität des Schaumstoffstreifens hilft auch dabei,
das Visier weiter nach unten zu verschwenken, als es ein unterster Anschlagstreifen
geböte, eben um beim Vorhandensein mehrerer paralleler Anschlagstreifen eine niedrigere
Arbeitsposition auszuwählen.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass
der längliche Anschlagstreifen ein keilförmiger Anschlagstreifen ist. Insbesondere
ist der Anschlagstreifen zumindest teilweise kleiförmig. Der oder die Anschlagstreifen
sind dann so an dem Visier befestigt, dass beim Absenken im Falle einer Kappe zunächst
der dünnere Teil des keilförmigen Anschlagstreifens in den Bereich des Schildes kommt.
Der Anschlagstreifen lässt sich so über die Kante des Schildes verschwenken, wobei
er sofort oder erst später mit dem Schild in Kontakt tritt. Jedenfalls erhöht sich
bei weiterem Verschenken die Kontaktkraft zwischen dem Anschlagstreifen und dem Schild.
Ab einem bestimmten Punkt reicht die Kontaktkraft aus, um ein unbeabsichtigtes weiteres
Verschwenken des Visiers nach unten zu verhindern. Ab diesem Punkt gibt es nachfolgend
eine kontinuierliche unendliche Menge an Arbeitspositionen, wobei bei weiterem Absenken
die Kontaktkraft zwischen dem Anschlagstreifen und dem Schild erhöht wird. Bei allen
vorliegend genannten Lösungen mit Anschlagstreifen ist es nützlich, dass diese an
dem Visier angeklebt sind. Vorzugsweise werden Anschlagstreifen verwendet, die selbstklebend
sind. Für die Keilförmigkeit des Anschlagstreifens gibt es mehrere Varianten. Zum
einen kann der Anschlagstreifen insgesamt in eine Richtung keilförmig sein. Von unten
nach oben wird der Anschlagstreifen also immer dicker. Ferner kann der Anschlagstreifen
teilweise keilförmig sein. Er wird von unten nach oben immer dicker, bis er eine maximale
Dicke hat. Von da an bleibt der Anschlagstreifen immer gleich dick. Auch ist es möglich,
dass der Anschlagstreifen nach einem Bereich, in dem er immer gleich dick bleibt,
dann nach oben wieder dünner wird. Der Anschlagstreifen entwickelt sich also aus beiden
Richtungen rampenförmig dicker werdend. Zwischen den Rampen liegt ein Plateau vor.
Das Plateau kann auch entfallen. Der Anschlagstreifen kann also aus beiden Richtungen
keilförmig dicker werdend sein, wobei sich die keilförmigen Bereiche in einer Kante
treffen. Die Keilförmigkeit des Anschlagstreifens im oberen Bereich dient insbesondere
der sicheren Einnahme der Parkposition des Visiers. Ist das Visier ganz nach oben
beziehungsweise hinten geklappt, so wird der obere Bereich des Anschlagstreifens mit
einem hinteren Bereich der Kappe in Kontakt treten. Die keilförmige Gestalt des Anschlagstreifens
bremst die Verschwenkung des Visiers, und die Anlage des keilförmigen Anschlagstreifens
verhindert, dass das Visier unbeabsichtigt die Parkposition verlässt.
[0018] Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Visier derart
weitergebildet, dass zwei Anschlagkomponenten aus Schaumstoff vorgesehen sind, wobei
jede Anschlagkomponente über einer Druckknopfkomponente angeordnet ist und von der
Druckknopfkomponente durchdringbar ist. Der funktionelle Teil der Druckknopfkomponente
ist innen am Visier angeordnet. Ebenfalls innen am Visier ist die zugehörige Anschlagkomponente
befestigt, wobei diese die Druckknopfkomponente überdeckt beziehungsweise diese umgibt.
Um die Druckknopfkomponente ist also eine Anschlagkomponente aus Schaumstoff vorgesehen,
und der funktionelle Teil der Druckknopfkomponente kann gleichwohl mit ihrem Gegenstück
an der Kappe gekoppelt werden. Diese Anordnung der Anschlagkomponenten hat den Vorteil,
dass eine stabile Parkposition des Visiers bereits erreicht ist, wenn das Visier nach
vorne steht, also in Blickrichtung des Trägers. Die Anschlagkomponente wirkt in jeder
Position als Bremse. Es ist nicht mehr erforderlich, das Visier weiter nach oben zu
verschwenken, um eine stabile Parkposition zu erreichen. Dies hat den Vorteil, dass
man keine Gefahr läuft, mit dem hochgeklappten Visier, welches sich in der Parkposition
befindet, anzustoßen, beispielsweise, wenn man durch eine Tür geht. Die Anschlagkomponenten
aus Schaumstoff können über ihre gesamte Fläche mit identischer Dicke ausgestaltet
sein. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass sie im Querschnitt wiederum keilförmig
ausgestaltet sind, wobei unterschiedliche Keilformen ins Auge gefasst werden können,
ähnlich wie bei den länglichen Anschlagstreifen. Insbesondere können die Anschlagkomponenten
zu Randbereichen hin dünner werden.
[0019] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
dass mindestens eine Klettkomponente zur Befestigung einer Textilkomponente mittels
Klettverbindung vorgesehen ist. Mit einer solchen Textilkomponente lässt sich die
Schutzwirkung des Visiers nach unten erweitern. Ferner kann die Textilkomponente durch
Lösen der Klettverbindungen vom Visier entfernt und ausgewechselt werden. Die Textilkomponente
kann weiterhin als Tuch zum Reinigen des Visiers verwendet werden.
[0020] Eine Belüftungsfunktion kann auch dadurch zur Verfügung gestellt werden, dass in
einem oberen Bereich des Visiers mindestens ein Belüftungsschlitz vorgesehen ist.
[0021] Gemäß einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Visiers ist vorgesehen,
dass in einem oberen Bereich des Visiers mindestens zwei visierseitige Bandbefestigungseinrichtungen
zur Befestigung jeweils eines elastischen Bandes vorgesehen sind. Ein elastisches
Band, welches einerseits an dem Visier befestigt ist und andererseits an der Kappe,
kann beim Anheben des Visiers aus der Arbeitsposition in die Parkposition helfen und
das Visier in einer Parkposition stabilisieren, bei dem das Visier nach vorne steht,
also in Blickrichtung des Trägers. Somit kann man auf der Grundlage der Verwendung
von elastischen Bändern ebenfalls die nützliche nach vorne gerichtete Parkposition
zur Verfügung stellen.
[0022] Gemäß einer nützlichen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die visierseitigen Bandbefestigungseinrichtungen
Löcher sind, die das Visier durchdringen. Das elastische Band wird dann einfach durch
ein Loch hindurchgesteckt und beispielsweise durch Anfügen eines Knotens oder einer
anderen Verriegelung fixiert.
[0023] Die Erfindung besteht weiterhin in einer Kombination aus einer Kappe oder einem Stirnband
oder einer Spange und einem erfindungsgemäßen Visier.
[0024] Weiterhin betrifft die Erfindung ein Set mit mindestens einer Platte für ein erfindungsgemäßes
Visier, mindestens einer daran variabel zu befestigenden Anschlagkomponente und mindestens
zwei Druckknopfkomponenten zur Befestigung an einer Kappe oder einem Stirnband oder
einer Spange, wobei die Platte einen Oberrand und zwei Seitenränder hat, wobei in
oberen Eckbereichen der Platte, in denen sich der Oberrand und die Seitenränder treffen,
jeweils eine Druckknopfkomponente vorgesehen ist. Die Druckknopfkomponenten sollten
dabei so gewählt werden, dass sie in einfacher Weise an einer Kappe oder dem Stirnband
oder der Spange befestigt werden können, das heißt ohne aufwändige Werkzeuge. Die
Druckknopfkomponenten können beispielsweise jeweils aus einem innen in der Kappe oder
dem Stirnband oder der Spange liegenden Teil und einem außen liegenden Teil bestehen,
wobei mindestens eines der Teile den Stoff der Kappe oder des Stirnbands oder der
Spange durchdringt, um mit dem anderen Teil zusammengeclipst zu werden. Die im Set
bereitliegenden Anschlagkomponenten können dann individuell am Visier befestigt werden,
das heißt vorzugsweise an das Visier angeklebt werden. So kann das Visier individuell
an die zu verwendende Kappe angepasst werden.
[0025] Bei der Ausführungsform mit elastischen Bändern ist das Set so bestückt, dass es
zwei elastische Bänder enthält.
[0026] Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand besonders
bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
- Figur 1
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 2
- zeigt eine Draufsicht auf einen Oberrand eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 3
- zeigt eine Kappe, an der ein erfindungsgemäßes Visier befestigt werden kann.
- Figur 4
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in seiner Arbeitsposition
befindet.
- Figur 5
- zeigt eine Kappe und ein Visier, wobei sich das Visier in einer Zwischenposition befindet.
- Figur 6
- zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Parkposition befindet.
- Figur 7
- zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier in einer Seitenansicht, wobei sich
das Visier in einer Arbeitsposition befindet.
- Figur 8
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 9
- zeigt eine Draufsicht auf einen Oberrand eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 10
- zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier in einer Seitenansicht, wobei sich
das Visier knapp oberhalb seiner Arbeitsposition befindet.
- Figur 11
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 12
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 13
- zeigt eine Draufsicht auf einen Oberrand eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 14
- zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Parkposition befindet.
- Figur 15
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in einer Arbeitsposition
befindet.
- Figur 16
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 17
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 18
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 19
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier.
- Figur 20
- zeigt verschiedene Formen eines Anschlagstreifens in Seitenansicht.
- Figur 21
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in einer Arbeitsposition
befindet.
- Figur 22
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in einer Zwischenposition
befindet.
- Figur 23
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in einer Parkposition
befindet.
- Figur 24
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 25
- zeigt einen Endbereich eines elastischen Bandes mit Riegel, wobei sich der Riegel
in einer ersten Position befindet.
- Figur 26
- zeigt einen Endbereich eines elastischen Bandes mit Riegel, wobei sich der Riegel
in einer zweiten Position befindet.
- Figur 27
- zeigt ein elastisches Band mit Riegel, während es in ein Loch einer Kappe eingeführt
wird.
- Figur 28
- zeigt ein elastisches Band mit Riegel im fixierten Zustand.
- Figur 29
- zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Arbeitsposition befindet.
- Figur 30
- zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Zwischenposition befindet.
- Figur 31
- zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in einer Parkposition
befindet.
- Figur 32
- zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers.
- Figur 33
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Stirnbandes mit teilweise daran angebrachtem
Visier.
- Figur 34
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Stirnbandes mit daran angebrachtem Visier.
- Figur 35
- zeigt ein Stirnband und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Arbeitsposition befindet.
- Figur 36
- zeigt ein Stirnband und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Zwischenposition befindet.
- Figur 37
- zeigt ein Stirnband und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer
Parkposition befindet.
[0027] Bei der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen
gleiche oder vergleichbare Komponenten.
[0028] Figur 1 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Das Visier 10,
welches als wesentliche Komponente eine Platte 22 aus transparentem Material aufweist,
hat einen oberen Rand 24 und zwei Seitenränder 26, 28. Die Ränder können in vielfacher
Weise geformt sein. Beispielsweise können jegliche Ecken vermieden werden, oder es
können andere Vielecke als Grundform des Visiers gewählt werden. Die Bereiche, in
denen sich der Oberrand 24 und die Seitenränder 26, 28 treffen, werden als Eckbereiche
30, 32 des Visiers 10 bezeichnet, wenngleich hier auch sanfte Übergänge zwischen den
Rändern ohne tatsächliche Ecke möglich sind. In den Eckbereichen 30, 32 des Visiers
10 sind Druckknopfkomponenten 14, 16 vorgesehen. In einiger Entfernung von dem Oberrand
24 und ebenfalls von den Seitenrändern 26, 28 sind in einer horizontalen Linie zwei
Anschlagkomponenten 34, 36 angeordnet. Diese befinden sich in symmetrischer Anordnung
zur vertikalen Symmetrieachse des Visiers unterhalb einer Strecke, die die Druckknopfkomponenten
14, 16 verbindet.
[0029] Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Oberrand eines erfindungsgemäßen Visiers.
Die Druckknopfkomponenten 14, 16 sind hier als weibliche Druckknopfkomponenten dargestellt.
Sie durchdringen die Platte 22 in der Nähe des Oberrandes. Die Anschlagkomponenten
34, 36 sind männliche Druckknopfkomponenten. Sie sind unterhalb der Druccknopfkomponenten
14, 16 angeordnet, was hier zwar nicht erkennbar ist, aber in Zusammensicht mit Figur
1 verständlich ist.
[0030] Figur 3 zeigt eine Kappe, an der ein erfindungsgemäßes Visier befestigt werden kann.
Die Kappe 12 kann von herkömmlicher Natur sein, wie sie heutzutage häufig getragen
wird. Insbesondere hat die Kappe 12 ein Schild 38. An der Kappe 12 sind Druckknopfkomponenten
18, 20 angeordnet, welche die Gegenstücke zu den Druckknopfkomponenten des Visiers
bilden. Das Schild 38 dient als Gegenstück zu den Anschlagkomponenten des Visiers.
[0031] Figur 4 zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in seiner
Arbeitsposition befindet. Figur 5 zeigt eine Kappe und ein Visier, wobei sich das
Visier in einer Zwischenposition befindet. Figur 6 zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes
Visier, wobei sich das Visier in einer Parkposition befindet. Figur 7 zeigt eine Kappe
und ein erfindungsgemäßes Visier in einer Seitenansicht, wobei sich das Visier in
einer Arbeitsposition befindet. In Figur 4 befindet sich das Visier in seiner Arbeitsposition.
Es ist nach unten geschwenkt, und es schützt das Gesicht des Trägers. Ein weiteres
Herabschwenken des Visiers 10 ist nicht möglich beziehungsweise es erfolgt nicht unbeabsichtigt,
da die Anschlagkomponenten 34, 36 auf dem Schild 38 der Kappe 12 ruhen. Wie in Figur
5 erkennbar ist, kann das Visier 10 in einfacher Weise nach oben aus der Arbeitsposition
herausgeschwenkt werden, indem die relative Drehbarkeit der Druckknopfkomponenten
14, 18; 16, 20 genutzt wird. Das Visier 10 befindet sich hier in einer Zwischenposition.
In Figur 6 hat das Visier dann seine Parkposition erreicht. Als Parkposition kann
stets eine solche Position bezeichnet werden, in der das Visier 10 stabil bleibt,
das heißt nicht vor das Gesicht des Trägers zurückfällt. Die Parkposition kann auch
weiter vorne oder weiter hinten liegen, als es in Figur 6 dargestellt ist. Figur 7
zeigt nochmals in einer Seitenansicht die Arbeitsposition und insbesondere die Auflage
der Anschlagkomponenten 34, 36 auf dem Schild 38 der Kappe 12. Die Position des Visiers
10 relativ zu dem Gesicht des Trägers kann nicht nur durch Verschwenken des Visiers
10 relativ zu der Kappe 12 erfolgen. Auch indem man die Kappe 12 in ihrer Position
relativ zu dem Gesicht des Trägers variiert, das heißt beispielsweise mit weiter nach
oben gerichtetem Schild 38 aufsetzt, können unterschiedliche Positionen des Visiers
10 realisiert werden.
[0032] Figur 8 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Figur 9 zeigt
eine Draufsicht auf einen Oberrand eines erfindungsgemäßen Visiers. Bei dieser Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Visiers ist die Anschlagkomponente durch eine Anschlagstreifen
40 gebildet. Dieser Anschlagstreifen 40 besteht vorzugsweise aus Schaumstoff. Der
Schaumstoffstreifen ist nützlicherweise selbstklebend und von innen an die Platte
22 des Visiers 10 geklebt.
[0033] Figur 10 zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier in einer Seitenansicht,
wobei sich das Visier knapp oberhalb seiner Arbeitsposition befindet. Senkt man das
Visier 10 weiter nach unten ab, so legt sich der Anschlagstreifen 40 auf das Schild
38 der Kappe 12, wodurch die Arbeitsposition des Visiers 10 erreicht ist.
[0034] Figur 11 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Bei diesem Visier
10 sind zwei Anschlagstreifen 40, 41 vorgesehen, so dass das Visier 10 zwei Arbeitspositionen
hat. Senkt man das Visier 10 ab, so legt sich zunächst der Anschlagstreifen 41 auf
das Schild der Kappe. Insbesondere bei flexiblem Anschlagstreifen 41 lässt sich das
Visier mit etwas Kraftaufwand weiter nach unten bewegen, so dass sich dann der Anschlagstreifen
40 auf das Schild der Kappe legt, wobei die zweite Arbeitsposition eingenommen wird.
[0035] Figur 12 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Figur 13 zeigt
eine Draufsicht auf einen Oberrand eines erfindungsgemäßen Visiers. Hier sind zwei
Anschlagstreifen 42, 44 an der Platte 22 des Visiers 10 befestigt, vorzugsweise angeklebt,
wobei auch hier die Anschlagstreifen 42, 44 nützlicherweise eine selbstklebende Seite
haben. Die Anschlagstreifen 42, 44 sind keilförmig. Das dünnere Ende des Keils ist
jeweils das untere Ende des Anschlagstreifens 42, 44. Dieses kommt beim Absenken des
Visiers 10 zuerst in die Nähe des Schildes der Kappe, so dass sich das Visier 10 zunächst
leicht über das Schild der Kappe verschwenken lässt. Mit weiterem Verschwenken kommen
die dickeren Bereiche des Keils in die Nähe des Schildes der Kappe, so dass sich die
Kraft zwischen Schild und Kappe erhöht. Man kann auf diese Weise kontinuierlich die
Arbeitsposition des Visiers 10 variieren.
[0036] Figur 14 zeigt eine Kappe und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier
in einer Parkposition befindet. Hier ist die Anbringung der keilförmigen Anschlagstreifen
zu erkennen. Die Anschlagstreifen sind hier nur teilweise keilförmig.
[0037] Figur 15 zeigt eine Kombination aus Kappe und Visier, wobei sich das Visier in einer
Arbeitsposition befindet. Das Visier 10 befindet sich hier in einer seiner Arbeitspositionen,
wobei hier ein bereits sehr dicker Bereich des keilförmigen Anschlagstreifens 42,
44 mit dem Schild 38 der Kappe 12 in Verbindung ist. Auch bei weiter nach oben verschwenktem
Visier 10 würde das Visier 10 bereits in der dann eingenommenen Arbeitsposition sicher
halten.
[0038] Figur 16 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Hier ist von
innen über Klettverbindungen 46, 48, 50 eine Textilkomponente 52 an der Platte 22
des Visiers 10 befestigt. Die Textilkomponente 52 verlängert das Visier 10 nach unten,
wodurch erhöhter Schutz bereitgestellt wird. Ferner lässt sich die Textilkomponente
52 auswechseln. Weiterhin kann die Textilkomponente 52 zum Reinigen des Visiers 10
verwendet werden. Die vorliegende Ausführungsform des Visiers 10 mit der Textilkomponente
52 ist im Zusammenhang mit der Ausführungsform des Visiers 10 gezeigt, bei der keilförmige
Anschlagstreifen 42, 44 verwendet werden. Die über Klettverbindungen 46, 48, 50 am
Visier 10 befestigte Textilkomponente 52 kann jedoch auch eine Ergänzung aller anderen
Ausführungsformen von Visieren 10 sein, die vorliegend beschrieben sind. Die Textilkomponente
kann auch in anderer Weise mit dem Visier gekoppelt werden. Sie kann an das Visier
geclipst, geklemmt, geklebt oder magnetisch mit diesem verbunden werden.
[0039] Figur 17 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. In Nachbarschaft
zum Oberrand 24 des Visiers 10 sind zwei Belüftungsschlitze 54, 56 vorgesehen. Dies
macht die Arbeit mit dem Visier 10 angenehmer, da angestaute warme und feuchte Luft
nach oben entweichen kann.
[0040] Figur 18 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Figur 19 zeigt
eine Kombination aus Kappe und Visier. An dem Oberrand 24 des Visiers 10 ist mittig
ein Höcker 58 angeordnet. Dies bietet die Möglichkeit, das Visier in eine vergleichsweise
niedrige Arbeitsposition zu bringen, wobei in dieser Position gleichwohl Schutz in
einem zentralen Bereich durch das Visier 10 bereitgestellt wird. Links und rechts
des Höckers 58 können aber Belüftungspfade 60, 62 bereitgestellt werden, um feuchte
und warme Luft nach oben austreten zu lassen.
[0041] Figur 20 zeigt verschiedene Formen eines Anschlagstreifens in Seitenansicht. Die
Anschlagstreifen sind jeweils in Seitenansicht dargestellt, das heißt mit ihrer Unterseite
werden sie an der Innenseite des Visiers befestigt, nämlich vorzugsweise angeklebt.
Der quaderförmige Anschlagstreifen 40 gemäß Figur 20a kommt vorzugsweise in den Ausführungsformen
gemäß den Figuren 9 bis 11 und 17 zum Einsatz. Die keilförmigen beziehungsweise teilweise
keilförmigen Anschlagstreifen 42 gemäß Figur 20b, Figur 20c und Figur 20d kommen vorzugsweise
in Zusammenhang mit den Ausführungsformen gemäß den Figuren 12 bis 16 sowie den Figuren
18 und 19 zum Einsatz.
[0042] Figur 21 zeigt eine Kombination aus Kappe 12 und Visier 10, wobei sich das Visier
10 in einer Arbeitsposition befindet. Figur 22 zeigt eine Kombination aus Kappe 12
und Visier 10, wobei sich das Visier 10 in einer Zwischenposition befindet. Figur
23 zeigt eine Kombination aus Kappe 12 und Visier 10, wobei sich das Visier in einer
Parkposition befindet. Das Visier 10 beziehungsweise die Kombination aus Visier 10
und Kappe 12 gleicht in vielen Belangen den Ausführungsformen gemäß den Figuren 12
bis 15. Insbesondere sind an dem Visier 10 keilförmige Anschlagstreifen vorgesehen,
wobei hier nur der linke keilförmige Anschlagstreifen 44 erkennbar ist. Auf der rechten
Seite ist das Visier 10 in gleicher oder vergleichbarer Weise ausgestattet. An dem
hier gezeigten Visier 10 ist allerdings zusätzlich eine visierseitige Befestigungseinrichtung
64 vorgesehen. Ebenso ist an der Kappe 12 eine kopfseitige Befestigungseinrichtung
68 vorgesehen. An diesen Befestigungseinrichtungen 64, 68 ist ein elastisches Band
66, beispielsweise ein Gummiband, befestigt. Das Gummiband 66 verläuft außen am Visier
10 und außen an der Kappe 12. Die Befestigungseinrichtungen 64, 68 sind vorzugsweise
Löcher in Visier 10 und Kappe 12, wobei das elastische Band 66 von außen durch die
Löcher 64, 68 hindurchgesteckt wird, um es dann von innen zu verriegeln. Diese Verriegelung
kann beispielsweise einfach dadurch erfolgen, dass das elastische Band 66 an seinen
Enden verknotet wird. In der Arbeitsposition gemäß Figur 21 haben die Befestigungseinrichtungen
maximalen beziehungsweise nahezu maximalen Abstand, so dass das elastische Band 66
maximal beziehungsweise nahezu maximal gespannt ist. Das elastische Band 66 verläuft
im Wesentlichen parallel zum Rand der Kappe 12. Es stabilisiert die Arbeitsposition
des Visiers 10. Verschwenkt man das Visier 10 nach oben aus der Arbeitsposition heraus,
also über die Zwischenposition gemäß Figur 22 in die Parkposition gemäß Figur 23,
so hilft das elastische Band beim Anheben des Visiers 10. Das elastische Band 66 hilft
dabei, das Visier 10 in seiner Parkposition zu halten, wobei das Visier 10 hier nach
vorne steht, nämlich durch ein Kräftegleichgewicht zwischen der Gewichtskraft des
Visiers 10 und der elastischen Kraft des Bandes 66. In den Darstellungen gemäß den
Figuren 21 bis 23 ist nur ein elastisches Band 66 zu sehen. Vorzugsweise ist die Konstruktion
auch im Hinblick auf diese Merkmale symmetrisch ausgebildet, das heißt auf der rechten
Seite der Kombination aus Kappe 12 und Visier 10 ist ebenfalls ein elastisches Band
in entsprechenden Befestigungseinrichtungen fixiert.
[0043] Figur 24 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers 10. Die Anschlagstreifen
sind hier nicht erkennbar, denn sie sind durch Aufkleber 78, 80 abgedeckt, welche
außen auf das Visier 10 aufgeklebt sind. Neben den bereits aus anderen Ausführungsformen
bekannten Merkmalen sind hier die visierseitigen Befestigungseinrichtungen 64, 65
zu erkennen. Auf jeder Seite des Visiers sind drei visierseitige Befestigungseinrichtungen
64, 65 vorgesehen, die jeweils als Löcher das Visier 10 durchdringen. Je nach den
mechanischen Gegebenheiten kann auf jeder Seite eine bestimmte der visierseitigen
Befestigungseinrichtungen 64, 65 zur Befestigung des elastischen Bandes ausgewählt
werden. Die visierseitigen Befestigungseinrichtungen 64, 65 können auch kombiniert
werden. Beispielsweise kann das elastische Band durch eine innere visierseitige Befestigungseinrichtung
64 von außen nach innen hindurchgeführt werden und durch eine weiter außen liegende
visierseitige Befestigungseinrichtung oder durch eine weiter unten oder weiter oben
liegende visierseitige Befestigungseinrichtung 64 wieder herausgeführt werden. Hierdurch
kann die Spannkraft des elastischen Bandes verändert werden.
[0044] Figur 25 zeigt einen Endbereich eines elastischen Bandes 66 mit Riegel 72, wobei
sich der Riegel 72 in einer ersten Position befindet. Figur 26 zeigt einen Endbereich
eines elastischen Bandes 66 mit Riegel 72, wobei sich der Riegel 72 in einer zweiten
Position befindet. An dem hier dargestellten Ende des elastischen Bandes 66 ist ein
Riegel 72 vorgesehen. Dies macht es entbehrlich, das elastische Band 66 durch Verknoten
am Verlassen des Loches in Visier oder Kappe zu hindern. In der in Figur 25 gezeigten
Stellung des Riegels 72 kann das Band 66 samt Riegel 72 ohne Weiteres durch ein Loch
hindurchgeführt werden. In der Querstellung des Riegels 72 wird das Band 66 an einem
Herausrutschen aus dem Loch gehindert.
[0045] Figur 27 zeigt ein elastisches Band 66 mit Riegel 72, während es in ein Loch einer
Kappe 12 eingeführt wird. Hier ist zu erkennen, dass die kopfseitige Befestigungseinrichtung
68 mittels Hohlniet 70 realisiert ist. Der Riegel 72 steht im Wesentlichen in Verlängerung
des elastischen Bandes 66, so dass das elastische Band 66 samt Riegel 72 in einfacher
Weise durch den Hohlniet 70 in der Kappe 12 hindurchgeführt werden kann.
[0046] Figur 28 zeigt ein elastisches Band 66 mit Riegel im fixierten Zustand. Hier ist
gezeigt, dass der Riegel 72 quer zum elastischen Band 66 steht. Das Band 66 kann somit
nicht mehr aus dem Loch in der Kappe 12 herausrutschen.
[0047] Figur 29 zeigt eine Kappe 12 und ein erfindungsgemäßes Visier 10, wobei sich das
Visier in einer Arbeitsposition befindet. Figur 30 zeigt eine Kappe 12 und ein erfindungsgemäßes
Visier 10, wobei sich das Visier in einer Zwischenposition befindet. Figur 31 zeigt
eine Kombination aus Kappe 12 und Visier 10, wobei sich das Visier in einer Parkposition
befindet. Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Visiers 10 ist dieses mit
zwei Anschlagkomponenten 74 aus Schaumstoff ausgestattet, wobei jede Anschlagkomponente
am Ort einer der Druckknopfkomponenten 14 angeordnet ist. In der vorliegenden Seitenansicht
ist die Druckknopfkomponente 14 sowie die zugeordnete Anschlagkomponente 74 erkennbar,
wobei die Konstruktion auf der anderen Seite des Visiers gleich oder vergleichbar
ist. Die Anschlagkomponenten 74 aus Schaumstoff ist von innen auf das Visier 10 geklebt.
Dabei ermöglicht es die Anschlagkomponente 74, dass der funktionelle Teil der Druckknopfkomponente
14 mit dem Gegenstück an der Kappe 12 gekoppelt werden kann. Die Anschlagkomponente
74 gibt dem Visier 10 in jeder der dargestellten Positionen, also der Arbeitsposition
gemäß Figur 29, der Zwischenposition gemäß Figur 30 und der Parkposition gemäß Figur
31, Halt. Die Anschlagkomponenten 74 dienen insofern als "Bremsen", welche ein unbeabsichtigtes
Verschwenken des Visiers 10 relativ zur Kappe 12 vermeiden.
[0048] Figur 32 zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Visiers. Neben den bereits
erläuterten Merkmalen des erfindungsgemäßen Visiers 10 sind hier Aufkleber 78, 80
zu erkennen, welche die auf der anderen Seite des Visiers 10 angebrachten Anschlagkomponenten
aus Schaumstoff abdecken. Die Aufkleber 78, 80 haben im Wesentlichen die Form der
darunterliegenden Anschlagkomponenten aus Schaumstoff. Sie folgen im Wesentlichen
den Konturen des Visiers, wobei eine obere Seite zunächst im Wesentlichen gerade verläuft,
um dann einen Bogen nach unten zu bilden. Dieser Bogen setzt sich fort, bis die innere
im Wesentlichen gerade Kante der Aufkleber 78 beziehungsweise der Anschlagkomponenten
aus Schaumstoff erreicht ist. Ein oberer Rand und ein daran anschließender innerer
Rand der Anschlagkomponente sind gerade. Beispielsweise können Sie im Wesentlichen
senkrecht zueinanderstehen. Vorzugsweise ist die Ecke, die den oberen Rand und den
inneren Rand der Anschlagkomponente miteinander verbindet, abgerundet. Die anderen
Enden des oberen Randes und des inneren Randes sind über einen bogenförmigen äußeren
Rand miteinander verbunden. Bei einer anderen Ausführungsform kann auch vorgesehen
sein, dass die Anschlagkomponente kreisförmig ist. Sie wird dann vorzugsweise in ihrem
Zentrum von der Druckknopfkomponente durchdrungen. Neben Schaumstoff, welche häufig
relativ weich sind, können auch härtere Kunststoffe verwendet werden beziehungsweise
solche Kunststoffe, die aufgrund ihrer Elastizität auch nach längeren oder häufigen
Quetschungen immer wieder ihre Grundform finden. Beispielsweise können PU-Schäume,
PVC-Schäume, Latexschäume, Silikonschäume, Hartgummi oder Kombinationen dieser Materialien
verwendet werden.
[0049] Figur 33 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Stirnbandes mit teilweise daran
angebrachtem Visier. Das Stirnband 82 umfasst eine Stirnkomponente 84 und eine Hinterkopfkomponente
86. Die Stirnkomponente 84 ist breiter als die Hinterkopfkomponente 86 gewählt. Die
Stirnkomponente 84 ist im Wesentlichen unelastisch, während die Hinterkopfkomponente
86 ein elastisches Gummiband ist. An der Stirnkomponente 84 des Stirnbands 82 sind
vier Druckknopfkomponenten 18, 18', 20, 20' in der Weise angebracht, dass sie, wenn
jemand das Stirnband 82 trägt, seitlich am Kopf angeordnet sind, zum Beispiel etwas
oberhalb und vorderhalb der Ohren. Das Visier 10 mit einer zu erkennenden Anschlagkomponente
76 ist an der linken Seite an einer der Druckknopfkomponenten 20, 20' angebracht,
hier an der Druckknopfkomponente 20. An der rechten Seite ist das Visier 10 von dem
Stirnband 82 gelöst, so dass beide Druckknopfkomponenten 18, 18' sichtbar sind. Indem
zwei oder mehr Druckknopfkomponenten am Stirnband angeordnet werden, kann die Lage
des Visiers 10 relativ zu dem Stirnband 82 und damit auch relativ zum Kopf des Trägers
variiert werden.
[0050] Figur 34 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Stirnbandes mit daran angebrachtem
Visier. Hier erkennt man die Befestigung des Visiers 10 an der vorderen nun abgedeckten
Druckknopfkomponente 20 (siehe Figur 33), während die hintere Druckknopfkomponente
20' unbenutzt ist.
[0051] Figur 35 zeigt ein Stirnband und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier
in einer Arbeitsposition befindet. Figur 36 zeigt ein Stirnband und ein erfindungsgemäßes
Visier, wobei sich das Visier in einer Zwischenposition befindet. Figur 37 zeigt ein
Stirnband und ein erfindungsgemäßes Visier, wobei sich das Visier in einer Parkposition
befindet. In Figur 35 befindet sich das Visier 10 in seiner Arbeitsposition. Es ist
die Anschlagkomponente 76 im Bereich der linken Druckknopfkomponente 16 zu erkennen.
Die Anschlagkomponente 76, welche vorzugsweise eine Schaumstoffkomponente ist, reibt
am Stirnband 82, wodurch eine Bremswirkung zur Verfügung gestellt wird. Ohne Eingriff
des Trägers verstellt sich das Visier nicht oder nur selten unbeabsichtigt. In Figur
36 ist das Visier 10 leicht angehoben. Auch in dieser Position könnte es verharren,
da die als Bremse wirkende Anschlagkomponente 76 stets eine Bremswirkung aufbringt.
In Figur 37 ist bereits eine brauchbare Parkposition erreicht und das Visier steht
im Wesentlichen waagerecht nach vorne. Die Anschlagkomponente 76 bremst das Visier
10 auch in dieser Position mittels Reibung am Stirnband 82.
[0052] In den dargestellten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind unterschiedliche
Arten von Kappen gezeigt, nämlich Kappen mit geschlossenem Kopfteil und Kappen mit
offenem Kopfteil. Die verschiedenen Visiere sind beliebig mit allen gezeigten Kappenvarianten
kombinierbar. Auch sind alle Merkmale, die im Zusammenhang mit Stirnbändern gezeigt
sind, im Zusammenhang mit Kappen realisierbar. Gleiches gilt für alle Merkmale, die
im Zusammenhang mit Kappen gezeigt sind, in umgekehrter Weise, es sei denn, es kommt
entscheidend darauf an, dass die Kappe ein Schild hat. Neben Kappen und Stirnbändern
liegt es auch im Rahmen der Erfindung, Spangen zu verwenden, etwa solche, die normalerweise
für Frisuren genutzt werden. Eine Spange wird so getragen, dass sie vorne geschlossen
und hinten offen ist. Ein Visier kann an einer Spange insofern in derselben Weise
angebracht werden, wie an einem Stirnband.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 10
- Visier
- 12
- Kappe
- 14
- Druckknopfkomponente
- 16
- Druckknopfkomponente
- 18
- Druckknopfkomponente
- 18'
- Druckknopfkomponente
- 20
- Druckknopfkomponente
- 20'
- Druckknopfkomponente
- 22
- Platte
- 24
- Oberrand
- 26
- Seitenrand
- 28
- Seitenrand
- 30
- Eckbereich
- 32
- Eckbereich
- 34
- Anschlagkomponente/männliche Druckknopfkomponente
- 36
- Anschlagkomponente/männliche Druckknopfkomponente
- 38
- Schild
- 40
- Anschlagkomponente/Anschlagstreifen/Schaumstoffstreifen
- 41
- Anschlagkomponente/Anschlagstreifen/Schaumstoffstreifen
- 42
- Anschlagkomponente/Anschlagstreifen/Keilförmige Schaumstoffkomponente
- 44
- Anschlagkomponente/Anschlagstreifen/ Keilförmige Schaumstoffkomponente
- 46
- Klettverbindung
- 48
- Klettverbindung
- 50
- Klettverbindung
- 52
- Textilkomponente
- 54
- Belüftungsschlitz
- 56
- Belüftungsschlitz
- 58
- Höcker
- 60
- Belüftungspfad
- 62
- Belüftungspfad
- 64
- Visierseitige Bandbefestigungseinrichtung
- 65
- Visierseitige Bandbefestigungseinrichtung
- 66
- Elastisches Band
- 68
- Kopfseitige Bandbefestigungseinrichtung
- 69
- Kopfseitige Bandbefestigungseinrichtung
- 70
- Hohlniet
- 72
- Riegel
- 74
- Anschlagkomponente
- 76
- Anschlagkomponente
- 78
- Aufkleber
- 80
- Aufkleber
- 82
- Stirnband
- 84
- Stirnkomponente
- 86
- Hinterkopfkomponente
1. Visier (10) zur Befestigung an einer Kappe (12) oder einem Stirnband (82) oder einer
Spange mittels Druckknöpfen (14, 16, 18, 18', 20, 20'), wobei das Visier als Hauptkomponente
eine Platte (22) umfasst, die einen Oberrand (24) und zwei Seitenränder (26, 28) hat,
dadurch gekennzeichnet, dass in oberen Eckbereichen (30, 32) der Platte (22), in denen sich der Oberrand (24)
und die Seitenränder (26, 28) treffen, jeweils eine Druckknopfkomponente (14, 16)
vorgesehen ist und wobei zumindest teilweise unterhalb einer Strecke, die die Druckknopfkomponenten
(14, 16) miteinander verbindet, mindestens eine Anschlagkomponente (34, 36, 40, 41,
42, 44, 74, 76) vorgesehen ist.
2. Visier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (22) zumindest zu einem großen Teil transparent ist.
3. Visier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Anschlagkomponente eine männliche Druckknopfkomponente (34, 36)
ist.
4. Visier (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Anschlagkomponente mindestens ein länglicher Anschlagstreifen
(40, 41, 42, 44) ist.
5. Visier (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Anschlagstreifen ein Schaumstoffstreifen (40, 41, 42, 44) ist.
6. Visier (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Anschlagstreifen ein keilförmiger Anschlagstreifen (42, 44) ist.
7. Visier (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Anschlagkomponenten (74, 76) aus Schaumstoff vorgesehen sind, wobei jede Anschlagkomponente
(74, 76) über einer Druckknopfkomponente (14, 16) angeordnet ist und von der Druckknopfkomponente
(14, 16) durchdringbar ist.
8. Visier (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Klettkomponente zur Befestigung einer Textilkomponente (52) mittels
Klettverbindung (46, 48, 50) vorgesehen ist.
9. Visier (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oberen Bereich des Visiers (10) mindestens ein Belüftungsschlitz (54, 56)
vorgesehen ist.
10. Visier (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oberen Bereich des Visiers (10) mindestens zwei visierseitige Bandbefestigungseinrichtungen
(64, 65) zur Befestigung jeweils eines elastischen Bandes (66) vorgesehen sind.
11. Kombination einer Kappe (12) oder eines Stirnbands (82) oder einer Spange mit Visier
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
12. Set mit mindestens einer Platte (22) für ein Visier (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 9, mindestens einer daran variabel zu befestigenden Anschlagkomponente (34,
36, 40, 41, 42, 44) und mindestens zwei Druckknopfkomponenten (18, 20) zur Befestigung
an einer Kappe (12) oder einem Stirnband (82) oder einer Spange, wobei die Platte
(22) einen Oberrand (24) und zwei Seitenränder (26, 28) hat, wobei in oberen Eckbereichen
(30, 32) der Platte (22), in denen sich der Oberrand (24) und die Seitenränder (26,
28) treffen, jeweils eine Druckknopfkomponente (14, 16) vorgesehen ist.
13. Set nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei elastische Bänder (66) enthält.
1. A visor (10) for fastening to a cap (12) or a headband (82) or a clip by means of
press studs (14, 16, 18, 18', 20, 20'), wherein the visor comprises as its main component
a panel (22), which has an upper edge (24) and two side edges (26, 28), characterized in that one press stud component (14, 16) is provided in each of the upper corner regions
(30, 32) of the panel (22) where the upper edge (24) and the side edges (26, 28) meet,
and wherein at least one stop component (34, 36, 40, 41, 42, 44, 74, 76) is provided
at least partially below a path connecting the press stud components (14, 16) to one
another.
2. The visor according to claim 1, characterized in that the panel (22) is transparent at least to a large extent.
3. The visor according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one stop component is a male press stud component (34, 36).
4. The visor (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one stop component is an elongate stop strip (40, 41, 42, 44).
5. The visor (10) according to claim 4, characterized in that the elongate stop strip is a foam strip (40, 41, 42, 44).
6. The visor (10) according to claim 4 or 5, characterized in that the elongate stop strip is a wedge-shaped stop strip (42, 44).
7. The visor (10) according to claim 1 or 2, characterized in that two stop components (74, 76) made of foam are provided, wherein each stop component
(74, 76) is arranged above a press stud component (14, 16) and is penetrable by the
press stud component (14, 16).
8. The visor (10) according to any of the preceding claims, characterized in that at least one Velcro component is provided for fastening a textile component (52)
by means of a Velcro connection (46, 48, 50).
9. The visor (10) according to any of the preceding claims, characterized in that at least one ventilation slot (54, 56) is provided in an upper region of the visor
(10).
10. The visor (10) according to any of the preceding claims, characterized in that at least two band fastening devices (64, 65) on the visor side are provided in an
upper region of the visor (10) for fastening one elastic band (66) each.
11. A combination of a cap (12) or a headband (82) or a clip with the visor (10) according
to any of the preceding claims.
12. A set with at least one panel (22) for a visor (10) according to any one of the claims
1 to 9, at least one stop component (34, 36, 40, 41, 42, 44) to be variably fastened
thereto, and at least two press stud components (18, 20) for fastening to a cap (12)
or a headband (82) or a clip, the panel (22) having an upper edge (24) and two side
edges (26, 28), wherein a press stud component (14, 16) is provided in each case in
upper corner regions (30, 32) of the panel (22) in which the upper edge (24) and the
side edges (26, 28) meet.
13. The set according to claim 12, characterized in that it comprises two elastic bands (66).
1. Visière (10) destinée à être fixée à un chapeau (12) ou à un bandeau (82) ou à un
serre-tête au moyen de boutons-pression (14, 16, 18, 18', 20, 20'), la visière comprenant,
en tant que composant principal, un panneau (22) qui présente un bord supérieur (24)
et deux bords latéraux (26, 28), caractérisée en ce qu'un composant de bouton-pression (14, 16) est prévu dans chacune des régions de coin
supérieures (30, 32) du panneau (22) où le bord supérieur (24) et les bords latéraux
(26, 28) se rencontrent, et au moins un composant d'arrêt (34, 36, 40, 41, 42, 44,
74, 76) est prévu au moins partiellement au-dessous d'un trajet reliant les composants
de bouton-pression (14, 16) entre eux.
2. Visière selon la revendication 1, caractérisée en ce que le panneau (22) est transparent au moins en grande partie.
3. Visière selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que ledit au moins un composant d'arrêt est un composant de bouton-pression mâle (34,
36).
4. Visière (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que ledit au moins un composant d'arrêt est une bande d'arrêt allongée (40, 41, 42, 44).
5. Visière (10) selon la revendication 4, caractérisée en ce que la bande d'arrêt allongée est une bande en mousse (40, 41, 42, 44).
6. Visière (10) selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la bande d'arrêt allongée est une bande d'arrêt en forme de coin (42, 44).
7. Visière (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que deux composants d'arrêt (74, 76) en mousse sont prévus, chaque composant d'arrêt
(74, 76) étant disposé au-dessus d'un composant de bouton-pression (14, 16) et pénétrable
par le composant de bouton-pression (14, 16).
8. Visière (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un composant velcro est prévu pour fixer un composant textile (52) au moyen
d'une liaison velcro (46, 48, 50).
9. Visière (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une fente d'aération (54, 56) est prévue dans une zone supérieure de la visière
(10).
10. Visière (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans une zone supérieure de la visière (10) sont prévus au moins deux dispositifs
de fixation de bande (64, 65) côté visière pour fixer chacun une bande élastique (66).
11. Combinaison d'un chapeau (12) ou d'un bandeau (82) ou d'un serre-tête avec visière
(10) selon l'une quelconque des revendications précédentes.
12. Ensemble comprenant au moins un panneau (22) pour une visière (10) selon l'une des
revendications 1 à 9, au moins un composant d'arrêt (34, 36, 40, 41, 42, 44) à fixer
de manière variable sur celle-ci et au moins deux composants de bouton-pression (18,
20) pour la fixation à une casquette (12) ou à un bandeau (82) ou à un serre-tête,
le panneau (22) ayant un bord supérieur (24) et deux bords latéraux (26, 28), un composant
de bouton-pression (14, 16) étant prévu dans chacune des régions de coin supérieures
(30, 32) du panneau (22), où le bord supérieur (24) et les bords latéraux (26, 28)
se rencontrent.
13. Ensemble selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'il comprend deux bandes élastiques (66).