TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Dampferzeuger zur Erzeugung von
Dampf zur Energiegewinnung beispielsweise mittels eines Dampfmotors oder einer Dampfturbine.
Dafür ist der Dampferzeuger zum Beispiel an eine Biomassefeuerung, Biogasanlage oder
einen Pelletsheizer koppelbar.
HINTERGRUND
[0002] Zum Erzeugen von Wasserdampf werden im Allgemeinen Dampferzeuger verwendet. Diese
Dampferzeuger weisen meist eine Brennkammer (die Feuerung), in der Brennmaterial erhitzt
bzw. verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen, auf. Alternativ kann auch das noch heiße
Abgas einer Biogasanlage genutzt werden, um die erforderliche Wärme bereitzustellen.
Diese Wärme in Form eines Wärmetransfermediums wird zum Beispiel an einem Wärmetauscher
vorbeigeführt, um so in dem Wärmetauscher strömendes Wasser zu verdampfen. Der dadurch
erzeugte Wasserdampf kann dann zur Energiegewinnung genutzt werden, zum Beispiel in
einem Dampfmotor.
[0003] Zur effizienten Dampf- und Energieerzeugung sind hohe Drücke und damit verbunden
auch hohe Temperaturen erforderlich. Dies führt zur thermischen Ausdehnung des Wärmetauschers
und zu Spannungen im Material des Wärmetauschers.
[0004] Im Stand der Technik geht beispielsweise aus der
DE 10 2010 046 804 A1 ein Rohrbündel-Wärmetauscher mit einer Vielzahl von Rohrwicklungen, die von einem
gemeinsamen Auslassraum für ein Wärmetauschmedium ausgehen und in einen gemeinsamen
Auslassraum münden, wobei jede Rohrwicklung eine alternierende Abfolge von Rohrstücken
und Rohrbögen umfasst und wobei die Rohrbögen als Umlenkung um 180° bezüglich einer
zugeordneten Bogenachse ausgebildet sind und gleiche Biegeradien aufweisen, hervor.
Dieser Rohrbündel-Wärmetauscher ist dadurch gekennzeichnet, dass entlang jeder Rohrwicklung
die Bogenachsen von Rohrbögen, die an dasselbe Rohrstück angeschlossen sind, in Winkelstellung
zueinander stehen und die Bogenachsen von Rohrbögen zwischen denen in unmittelbarer
Abfolge ein Rohrstück, ein Rohrbogen und ein weiteres Rohrstück angeordnet sind, parallel
verlaufen.
[0005] Jedoch hängt die Effizienz hierbei stark vom Abstand des Rohrbündel-Wärmetauschers
zum Gehäuse und stark von der Strömungsart des Wärmetauschfluids in den Rohrbündeln
zu der durch Brennmaterial erzeugten Wärmenergie ab. Das heißt, dass Wandverluste,
die durch ein Vorbeiströmen zwischen dem Rohrbündel-Wärmetauscher und einem umgebenden
Gehäuse erzeugt werden, ohne dass der Wärmetauscher durchströmt wird, in einer solchen
Ausgestaltung nicht verhindert werden können. Somit ist die Wärmetauscheffizienz nicht
optimal.
[0006] Des Weiteren ist es gemäß einer solchen Ausgestaltung nicht möglich, Spannungen in
den Rohrbündeln durch eine thermische Ausdehnung, die durch die hohen Temperaturen
des Wärmetauschfluids erzeugt wird, auszugleichen.
[0007] Auch die
DE 20 2007 017 403 U1 offenbart einen Rohrbündel-Wärmetauscher, insbesondere für den Wärmeaustauch von
Heizgas auf Heizungswasser oder Trinkwasser, wobei der Rohrbündel-Wärmetauscher einen
von einem Heizungswasserstrom oder Trinkwasserstrom durchströmbaren Wasserraum und
einen von einem Heizgasstrom durchströmbaren Heizgasraum aufweist. Hierbei sind die
das Heizgas bildenden Heizgasrohre parallel oder seriell durchströmbar.
[0008] Hierbei treten die oben beschriebenen Probleme ebenfalls auf und außerdem ist die
Effizienz des Wärmeaustauschs niedrig, da dieser im Gleichstrom betrieben wird.
[0009] Darüber hinaus ist es bei der Dampferzeugung mit Biomasse in bisher bekannten Dampferzeugern
besonders kritisch, einen undefinierten und gegebenenfalls schwankenden Energiegehalt
der Brennmasse (im Gegensatz zu, beispielsweise, Kohle) und damit die schwankenden
Dampfparameter bei der Dampferzeugung auszugleichen. Kann dies nicht ausreichend ausgeglichen
werden, kommt es zu einer Schwankung der Dampftemperatur, was - beispielsweise bei
der Verwendung von Dampfturbinen - zur Beeinträchtigung oder gar Beschädigung dieser
Dampfturbinen führen kann.
[0010] Bisher bekannte Ausgestaltungen verwenden aufgrund dessen einen zusätzlichen Dampfspeicherkessel,
um so geringe Druckverluste zu realisieren und der Schwankung entgegenzuwirken.
[0011] Eine solche Ausgestaltung ist jedoch bei Hochdrücken zum Beispiel über 250 bar, nicht
mehr anwendbar, da ein hohes Risiko der Zerstörung, zum Beispiel in Form einer Explosion,
gegeben ist.
[0012] Somit besteht bisheriger Bedarf an einer Lösung für einen Dampferzeuger beim Einsatz
mit Biomasse und Hochdrücken, welcher nicht nur Hochdruck-resistent, sondern auch
einfach und kostengünstig realisierbar ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0013] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine effiziente Vorrichtung zur Dampferzeugung
(einen Dampferzeuger) vorzusehen, bei der mit einer einfachen Ausgestaltung und sogar
bei schwankendem Energiegehalt der Brennmasse, ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet
und ein hoher Wirkungskraft erzielt werden kann, sowie die obigen Nachteile vermindert
oder sogar verhindert werden können.
[0014] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen finden sich in den weiteren Ansprüchen der folgenden Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0015] Gemäß einem Aspekt weist der Dampferzeuger ein Gehäuse, ein in dem Gehäuse angeordnetes
erstes Wärmetauschelement, das von einem Wärmetauschfluid durchströmbar ist, und mindestens
ein in dem Gehäuse angeordnetes zweites Wärmetauschelement, das zur Dampferzeugung
von Wasser durchströmbar ist, auf.
[0016] Hierbei kann das Wärmetauschfluid das aus einer Biomassefeuerung, Biogasanlage oder
einer Pelletheizung stammenden Abwärme sein, welche durch das erste Wärmetauschelement
und damit durch den Dampferzeuger strömen kann. Das zweite Wärmetauschelement ist
entsprechend zur Dampferzeugung Wasser.
[0017] Ferner ist in dem hohlen Gehäuse ein Wärmetransfermedium angeordnet, um zur Dampferzeugung
Wärme von dem durch das erste Wärmetauschelement strömende Wärmetauschfluid auf das
durch das zweite Wärmetauschelement strömende Wasser zu übertragen. Bei dem Wärmetransfermedium
handelt es sich um ein Salzbad.
[0018] Entsprechend ist der Dampferzeuger in der Lage, Wärme auszutauschen. In der vorliegenden
Wärmetauschanordnung des Dampferzeugers können Drücke zwischen 50 und 800 bar, bevorzugt
30 bis 500 bar, besonders bevorzugt 30 bis 180 bar, aber auch geringe Drücke zwischen
vier und zehn bar Dampfdruck erzeugt werden.
[0019] Das heißt, eine solche Anordnung ist aufgrund des wärmeübertragenden Salzbades besonders
flexibel einsetzbar und es können sowohl niedrige Drücke im Bereich von beispielsweise
sieben bar für die Lebensmittelproduktion, als auch Hochdruck-Dampfströme im Bereich
von 500 bis 800 bar erzeugt werden, ohne dass dabei der schwankende Energiegehalt
der Biomasse kritisch für die Vorrichtung selbst wäre. Auch eine komplexe Anordnung
mit einem zusätzlichen Dammspeicherkessel, um geringe Druckverluste zu realisieren,
ist in einer solchen Ausgestaltung unnötig. Somit kann nicht nur eine besonders flexible,
sondern auch kostengünstige Vorrichtung zur Dampferzeugung realisiert werden.
[0020] Zudem ist eine Zerstörung oder Explosion zuverlässig vermeidbar, da im Ruhezustand
das Salz kristallin ist und durch die Erwärmung mit bzw. über das erste Wärmetauschelement,
das von dem Wärmetauschfluid durchströmbar ist, verflüssigt, sodass die Salzschmelze
durch das Wärmetauschfluid erwärmt wird und sich somit das Salz verflüssigt und Energie
aufnimmt.
[0021] Das heißt, das Salzbad agiert als flüssiges Salz, beispielsweise als Nitratschmelze,
und verbessert somit die Wärmeübertragung vom Wärmetauschfluid zum Wasser.
[0022] Gemäß einer solchen Ausgestaltung, kann also nicht nur ein besonders flexibles System
realisiert werden, welches bei verschiedensten Drücken bis zu 800 bar Dampfdruck erzeugen
kann, sondern auch ein besonders betriebssicherer Dampferzeuger erreicht werden.
[0023] Das erste Wärmetauschelement kann in einer ersten Strömungsrichtung von einem Einlass
des Gehäuses zu einem Auslass des Gehäuses von dem Wärmetauschfluid durchströmbar
sein.
[0024] Das heißt, die erste Strömungsrichtung entspricht hierbei einer Strömungsrichtung
des Wärmetauschfluids durch den im Gehäuse angeordneten Wärmetauscher. Wenn also beispielsweise
das Gehäuse eine längliche Form aufweist, entspricht diese erste Strömungsrichtung
einer longitudinalen Erstreckung des Gehäuses.
[0025] Das Wärmetauschfluid kann, wie eingangs erwähnt, zum Beispiel ein Verbrennungsgas
aus der Verbrennung eines Brennmaterials, beispielsweise in Form von ungetrockneter,
minderwertiger Biomasse, in einer Brennkammer einer bereits bekannten Vorschubrostfeuerung
oder das Abgas einer Biogasanlage sein. Dadurch kann Strom aus Reststoffen erzeugt
werden. Abhängig vom Wärmetauschfluid können verschiedene Temperaturbereiche im Dampferzeuger
auftreten.
[0026] Abhängig vom Wärmetauschfluid können verschiedene Temperaturbereiche im Dampferzeuger
auftreten. Wird im Dampferzeuger das Wärmetauschfluid, auch als Heizfluid benennbar,
durch Pelletverbrennung erzeugt, hat dies üblicherweise zwischen 600°C und 1000°C,
bevorzugt 900°C. Wird Abgas einer Biogasanlage als Wärmetauschfluid verwendet, treten
im Dampferzeuger üblicherweise Temperaturen von 450°C bis 500°C, bevorzugt 470°C auf.
Zudem können Salze verwendet werden, die bereits ab 130°C - 150°C von einem kristallinen
in einen flüssigen Aggregatszustand, d.h. einem Betriebszustand übergehen.
[0027] Hierbei gestaltet sich die Flexibilität des Dampferzeugers als besonders vorteilhaft
und die Erzeugung des gewünschten Dampfdrucks als besonders einfach steuerbar.
[0028] Durch die hohen Energiespeicherfähigkeiten des verwendeten Salzbades, ist es möglich,
dass der zu erzeugende Druck lediglich über die Strömungsgeschwindigkeit des durch
das zweite Wärmetauschelement strömende Wasser zu regulieren. Dies kann über eine
einfache Pumpe erfolgen.
[0029] Beispielsweise können, bei Bedarf, Drücke von sieben bar (beispielsweise für die
Lebensmittelindustrie) gefahren werden und kurz darauf, durch eine Steigerung der
Strömungsgeschwindigkeit, Drücke von bis zu 800 bar erzeugt werden, ohne dass dabei
andere, zusätzliche oder verschiedene resistente Materialen, Konfigurationen oder
Ausgestaltungen vorgesehen werden müssen.
[0030] Somit kann mit nur einer kompakten Vorrichtung und einem Gehäuse eine besonders flexible
und multiple anwendbare Vorrichtung zur Dampferzeugung vorgesehen werden.
[0031] Das Wärmetauschfluid kann Rauchgas sein.
[0032] Die Dampferzeugung ist im vorliegenden Fall unabhängig von der Wärmequelle. Somit
kann das Wärmetauschfluid nicht nur durch die Verbrennung von Biomasse als Rauchgas
vorliegen, sondern das Wärmetauschfluid kann beispielsweise auch durch die Verbrennung
von fossilen Brennstoffen, wie z.B. Kohle oder Erdgas, erzeugt werden. Dieses Wärmetauschfluid
kann dann analog zu Rauchgas durch das erste Wärmetauschelement strömen.
[0033] Ferner kann das erste Wärmetauschelement eine Vielzahl von Rohren aufweisen, die
sich entlang der ersten Strömungsrichtung erstrecken.
[0034] Gemäß einer solchen Ausgestaltung kann das Wärmetauschfluid, zum Beispiel Rauchgas,
durch die Vielzahl von Rohren in das Gehäuse an einem Einlass eintreten und durch
die Rohre, bevorzugt geradlinige Rohre, entlang der ersten Strömungsrichtung durch
das Gehäuse strömen.
[0035] Mit anderen Worten, das Gehäuse weist eine Vielzahl von Rohren auf, durch welche
das Wärmetauschfluid geströmt wird. Dadurch wird die Oberfläche zur Wärmeübertragung
an das Wärmetransfermedium und damit an das Wasser in den zweiten Wärmetauschelementen
erhöht und eine sichere Abschirmung des Wärmetauschfluids vom Salzbad sichergestellt.
Dadurch wird eine Entzündbarkeit bei Leckagen oder dergleichen reduziert bzw. verhindert
und somit die (langzeit-) Betriebssicherheit des Dampferzeugers erhöht.
[0036] Ferner kann das zweite Wärmetauschelement in einer zweiten Strömungsrichtung von
dem Wasser durchströmbar sein. Hierbei können die erste Strömungsrichtung und die
zweite Strömungsrichtung im Wesentlichen senkrecht oder im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufen.
[0037] Das heißt, die zweite Strömungsrichtung entspricht einer Strömungsrichtung des Wassers
durch das Gehäuse.
[0038] Wie oben beschrieben, können sich die mehreren Rohre des ersten Wärmetauschelements
vom Einlass des Gehäuses zum Auslassgehäuse des Gehäuses erstrecken. Somit kann sich,
z.B., bei einer im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Anordnung der Wärmetauschelemente,
das zweite Wärmetauschelement ebenfalls von einem Einlass zu einem Auslass des Gehäuses
im Wesentlichen parallel zu der Vielzahl von Rohren des Wärmetauschelements erstrecken.
[0039] Der Begriff "im Wesentlichen" ist hierbei also so zu verstehen, dass zum Beispiel
Wendungen, Wicklungen oder dergleichen, welche verwendet werden, um eine maximale
Rohrlänge des zweiten Wärmetauschelements in dem Gehäuse zu ermöglichen, nicht bei
der Bewertung der Parallelität und/oder senkrechten Anordnung der ersten Strömungsrichtung
und der zweiten Strömungsrichtung zueinander beachtet werden sollen.
[0040] Das zweite Wärmetauschelement kann eine Vielzahl von Rohrwicklungen aufweisen, sodass
sich das zweite Wärmetauschelement im Wesentlichen senkrecht oder im Wesentlichen
parallel zur ersten Strömungsrichtung von dem Einlass des Gehäuses zu dem Auslass
des Gehäuses erstreckt.
[0041] Das heißt, bei einer "boxartigen" Ausgestaltung, d.h. bei einer sich im Wesentlichen
länglich erstreckenden Form eines Gehäuses, können die oben beschriebenen Rohre des
ersten Wärmetauschelements sich entlang dieser Längsrichtung erstrecken und das zweite
Wärmetauschelement kann ein Rohr aufweisen, welches eine Vielzahl von Rohrwicklungen
aufweist. Somit kann eine große Oberfläche des zweiten Wärmetauschelements erzielt
werden, und somit eine große Oberfläche zur Wärmeübertragung bereitgestellt werden.
[0042] Diese Rohrleitung des zweiten Wärmetauschelements kann sich dabei im Wesentlichen
parallel zur Erstreckung des Gehäuses, also beispielsweise größtenteils horizontal
durch das beispielhaft beschriebene boxartige Gehäuse, oder im Wesentlichen senkrecht
zur Erstreckung des Gehäuses, also beispielsweise größtenteils vertikal durch das
beispielhaft beschriebene boxartige Gehäuse erstrecken.
[0043] Das zweite Wärmetauschelement kann eine Vielzahl von U-förmigen Rohrwicklungen aufweisen.
[0044] Somit kann bei einer parallelen Anordnung der ersten Strömungsrichtung zur zweiten
Strömungsrichtung (und somit einer parallelen Anordnung der Vielzahl von Rohren des
ersten Wärmetauschelements zu dem zweiten Wärmetauschelement) ein Verlauf des Rohres
des zweiten Wärmetauschelements im Wesentlichen in einer parallelen Richtung zu den
mehreren Rohren des ersten Wärmetauschelements realisiert werden. Dabei kann durch
die U-förmigen Rohrwicklungen ein möglichst häufiges "Schlängeln" des Rohres vom Einlass
zum Auslass und von diesem Auslass zurück zum Einlass und wieder zurück vom Einlass
zum Auslass, etc. erzielt werden kann.
[0045] Umgekehrt bedeutet dies, dass bei einer senkrechten Anordnung der ersten Strömungsrichtung
zur zweiten Strömungsrichtung, das Rohr des zweiten Wärmetauschelements möglichst
viele Wicklungen von dem Einlass zu dem Auslass des Gehäuses mit den U-förmigen Rohrwicklungen
mit einer überwiegenden Erstreckung in vertikaler Richtung erzielt.
[0046] Im oben bereits mehrfach skizzierten Beispiel eines boxartigen Gehäuses mit einer
sich im Wesentlichen länglich erstreckenden Form, bedeutet dies, dass die mehreren
Rohre des ersten Wärmetauschelements sich entlang der longitudinalen Erstreckung des
Gehäuses erstrecken und die Rohrwicklungen, insbesondere U-förmige Rohrwicklungen
des Rohres des zweiten Wärmetauschelements, sich im Wesentlichen in einer senkrechten,
das heißt in diesem Beispiel vertikalen Richtung zu der länglichen Erstreckung des
Gehäuses, sich erstrecken.
[0047] Alternativ dazu, kann das zweite Wärmetauschelement eine Vielzahl von sich in Kreisen
oder schneckenförmig ersteckenden Rohrwicklungen aufweisen.
[0048] Das heißt, die Vielzahl von sich in Kreisen oder schneckenförmig ersteckenden Rohrwicklungen
können in dem sich im Gehäuse befindlichen Salzbad liegen und aufgrund der Kreisform
oder Schneckenform die Oberfläche des zweiten Wärmetauschelements, beispielsweise
ein Rohr, durch welches Wasser strömt, maximieren und somit die Wärmeübertragung von
dem ersten Wärmetauschelements auf das Salzbad bzw. direkt auf das zweite Wärmetauschelement
ermöglichen.
[0049] Das zweite Wärmetauschelement kann eine Vielzahl von schraubenförmigen Rohrwicklungen
aufweisen, sodass sich das zweite Wärmetauschelement im Wesentlichen senkrecht oder
im Wesentlichen parallel zur ersten Strömungsrichtung von dem Einlass des Gehäuses
zu dem Auslass des Gehäuses erstreckt. Hierbei sind die schraubenförmigen Rohrwicklungen
zwischen den Rohren oder um diese herum schraubenförmig angeordnet.
[0050] Das heißt, die sich von dem Einlass des Gehäuses zu dem Auslass des Gehäuses erstreckenden
Rohre, durch welche das Wärmetauschfluid, beispielsweise Rauchgas, verläuft, können
von den Rohrwicklungen direkt umwickelt sein oder können die Rohrwicklungen zwischen
den Rohren aufweisen.
[0051] In jedem Fall, sind sowohl das erste Wärmetauschelement als auch das zweite Wärmetauschelement
vollständig von dem Salzbad umgeben.
[0052] Das zweite Wärmetauschelement kann sich zwischen den Rohren im Gehäuse erstrecken.
[0053] Gemäß einer solchen Ausgestaltung können die Rohre des ersten Wärmetauschelements
sich von dem Einlass des Gehäuses zu dem Auslass des Gehäuses erstrecken und beispielsweise
in vertikaler und/oder horizontaler Richtung in den Zwischenräumen davon darin angeordnete
Rohrwicklungen des zweiten Wärmetauschelements aufweisen. Somit wird eine möglichst
kompakte Anordnung bei gleichzeitig maximaler Wärmeaustauschoberfläche ermöglicht.
[0054] Das zweite Wärmetauschelement kann so im Gehäuse angeordnet sein, dass es das erste
Wärmetauschelement an mindestens einer Stelle, bevorzugt an mehreren Stellen im Gehäuse,
kontaktiert.
[0055] Eine solche Ausgestaltung ermöglicht, dass nicht nur die Wärmeübertragung von dem
ersten Wärmetauschelement auf das Salzbad und von dem Salzbad auf das zweite Wärmetauschelement
(also eine indirekte Wärmeübertragung mittels des Salzbad Wärmespeichermediums) ermöglicht
wird, sondern es kann auch eine möglichst direkte Wärmeübertragung von dem erstem
zu dem zweitem Wärmetauschelement ermöglicht werden. Dies steigert die Effizienz der
Wärmeübertragung.
[0056] Bevorzugt kann eine Vielzahl von zweiten Wärmetauschelementen im Gehäuse angeordnet
sein.
[0057] Wie eingangs beschrieben, dient das Salzbad als Wärmetransfermedium und kann Wärmeenergie
zusätzlich speichern. Durch die Anwendung einer Vielzahl von zweiten Wärmetauschelementen
kann somit mit dem gleichen Wärmetransfermedium und unabhängig von dessen Temperatur
bzw. dem verbrannten Material mit der gleichen Anordnung eine Vielzahl von Dampfdrücken
gleichzeitig im Dampferzeuger erzeugt werden.
[0058] Eine solche Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft, da dadurch mit der gleichen
kompakten Ausgestaltung eine Vielzahl von Dampfdrücken erzeugt werden kann - und zwar
ohne, dass dabei die Struktur des Systems verändert werden muss.
[0059] Darüber hinaus ist aufgrund der Energiespeicherfähigkeit des Wärmetransfermediums,
das heißt des Salzbades, eine äußerst schnelle Anpassung der Dampferzeugung möglich.
Das heißt, rein durch die Steuerung der Strömungsgeschwindigkeit im zweiten Wärmetauschelement
kann beispielsweise binnen weniger Minuten von Niederdruck (zum Beispiel sieben bar)
auf Hochdruck (500 bis 800 bar) mit derselben, betriebssicheren und effizienten Vorrichtung
geschaltet werden.
[0060] Gemäß einem weiteren Aspekt kann der Dampferzeuger ferner mindestens eine in dem
Gehäuse angeordnete Pumpe aufweisen, welche ausgestaltet ist, das Salzbad zu zirkulieren.
[0061] Aufgrund dieser Pumpe kann somit eine Zirkulation erzeugt werden, welche die erzwungene
Konvektion erhöht, da somit das Salzbad an den Rohren des ersten Wärmetauschelements
sowie dem Rohr bzw. den Rohrwicklungen des zweiten Wärmetauschelements vorbei gefördert
wird und somit das wärmespeichernde Wärmetransfermedium in Form eines Salzbades die
Wärmeübertragung drastisch steigert.
[0062] Gemäß einem weiteren Aspekt kann der Dampferzeuger entlang der ersten Strömungsrichtung
in mehrere Segmente unterteilt sein. Hierbei sind die Segmente so miteinander verbunden,
dass das Wärmetauschfluid entlang der ersten Strömungsrichtung durch die Segmente
vom Einlass des Gehäuses zum Auslass des Gehäuses strömen kann. In jedem Segment des
Gehäuses kann mindestens ein zweites Wärmetauschelement vorgesehen sein und die zweiten
Wärmetauschelemente in den Segmenten des Gehäuses sind fluiddicht miteinander verbunden.
[0063] Mit anderen Worten, diese Ausgestaltung ist so zu verstehen, dass jedes Segment entlang
der ersten Strömungsrichtung beispielsweise durch eine Vielzahl von Rohren mit dem
Wärmetransfermedium durchströmbar ist und in jedem dieser Segmente eine Wärmeübertragung
auf ein zweites Wärmetauschelements zur Dampferzeugung mittels des Salzbads realisiert
wird.
[0064] Hierbei muss die Anzahl der Rohre des ersten Wärmetauschelements in einem ersten
Segment nicht der Anzahl der Rohre in einem weiteren Segment entsprechen. Diese Ausgestaltung
ist vielmehr so zu verstehen, dass eine Wärmetauschfluidströmung durch alle Segmente
entlang der ersten Strömungsrichtung realisiert werden kann, jedoch beispielsweise
in einem besonders heißen Bereich/Segment mehr Rohre vorgesehen sein können als in
einem Bereich mit einer niedrigeren Temperatur. Es reicht also aus, dass das eintretende
Wärmetauschfluid das Gehäuse mit den mehreren Segmenten durchströmen kann.
[0065] Zudem ist es denkbar, dass die in jedem Segment vorgesehenen Wärmetauschelemente
verschiedene Ausgestaltungen aufweisen. Beispielsweise kann ein zweites Wärmetauschelements
in einem ersten Segment des Gehäuses U-förmige Rohrwicklungen aufweisen, wohingegen
ein zweites Wärmetauschelement in einem weiteren Segment des Gehäuses schneckenförmig
ausgestaltet sein kann. Hierbei gibt es keine Limitierungen hinsichtlich der Variation
der Rohrwicklungen, solange sich mindestens ein Gesamtrohr ergibt, durch welches das
Wasser zur Dampferzeugung innerhalb des Gehäuses strömen kann.
[0066] Ferner ist zu verstehen, dass in jedem dieser Segmente eine wie oben beschriebene
Pumpe vorgesehen sein kann.
[0067] Auch eine Vielzahl von zweiten Wärmetauschelementen kann in einem oder mehreren Segmenten
des Gehäuses vorgesehen sein. Das heißt, es sind auch Ausgestaltungen möglich, in
denen ein erstes zweites Wärmetauschelement mehrere Segmente des Gehäuses zum Wärmeaustausch
durchströmt, während ein zweites zweites Wärmetauschelement nur ein einzelnes Segment
des Gehäuses durchströmt, um somit ebenfalls Dampf in einem zweiten Rohr zu erzeugen.
[0068] Ferner kann der Dampferzeuger so ausgestaltet sein, dass das Wasser zuerst durch
das in der ersten Strömungsrichtung letzte Segment strömbar ist und dann durch das
in der ersten Strömung erste Segment strömbar ist.
[0069] Somit kann beispielsweise ein reiner Gegenstrom erzeugt werden, das heißt, dass das
Wärmetauschfluid von einem Einlass des Gehäuses zu einem Auslass des Gehäuses strömt,
wohingegen das Wasser zur Dampferzeugung "von hinten nach vorne", also von einem Auslass
zu einem Einlass des Gehäuses, strömt.
[0070] Darüber hinaus kann somit das Wasser an der kältesten Stelle, also im letzten Segment
des Gehäuses eintreten, vorgewärmt werden, um dann zur Überhitzung in einen vorderen
Teil des Gehäuses des Dampferzeugers geströmt zu werden.
[0071] Die Segmente können so miteinander verbunden sein, dass eine Strömung von im Wärmetauschfluid
enthaltenen oxidierbaren Material von einem Segment in ein weiteres Segment entlang
der ersten Strömung verhindert werden kann.
[0072] Unter dem Begriff "oxidierbares Material" können zum Beispiel Reste der Biomasseverbrennung,
die beispielsweise im Rauchgas transportiert werden, verstanden werden. Hierbei können
beispielsweise Gitter oder dergleichen vorgesehen sein, so dass das oxidierbare Material
nicht von Segment zu Segment strömen kann.
[0073] Bevorzugt kann auch eine solche Ausgestaltung vor dem ersten Segment in einer ersten
Strömungsrichtung vorgesehen sein, sodass ein Eintreten des im Wärmetauschfluid enthaltenen
oxidierbaren Material in das Gehäuse verhindert werden kann.
[0074] Solche Anordnungen sind vorteilhaft für die Betriebssicherheit, denn so kann eine
Leckage und ein damit verbundener Kontakt von entzündlichem oxidierbarem Material
mit dem Salzbad verhindert werden.
[0075] Ferner kann das Salzbad ein Nitratsalz aufweisen.
[0076] Dies ist nicht nur besonders kostengünstig, sondern auch zur Energiespeicherung bei
hohen Temperaturen des Wärmetransfermediums, zum Beispiel bei Rauchgas mit bis zu
900 °C, ohne chemische Zersetzung verwendbar. Somit wird eine möglichst betriebssichere
und effiziente Ausgestaltung des Dampferzeugers realisiert.
[0077] In den Segmenten können mindestens zwei verschiedene Salzbäder vorgesehen sein, welche
in den Segmenten getrennt voneinander gespeichert sind.
[0078] Gemäß einer solchen Ausgestaltung kann eine möglichst effiziente und an die in den
jeweiligen Segmenten vorherrschenden Temperaturen angepasste Verwendung eines Salzbades
ermöglicht werden.
[0079] Beispielsweise kann in einem ersten Salzbad in einem ersten Segment entlang der ersten
Strömungsrichtung ein Salzbad verwendet werden, welches bei einer Salztemperatur von
350°C bis 550°C betrieben wird, wohingegen ein zweites Salzbad in einem weiteren Segment
entlang der ersten Strömungsrichtung bei einer konkreten Salzbadtemperatur von 150°C
bis 400°C verwendet werden kann ohne dabei kristallin zu werden oder sich thermisch
zu zersetzen.
[0080] Das Salzbad kann Kalium-Natrium-Nitrat aufweisen.
[0081] Das Salzbad im in der ersten Strömungsrichtung letzten Segment kann Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat
aufweisen und das Salzbad in mindestens einem weiteren Segment kann Kalium-Natrium-Nitrat
aufweisen.
[0082] Während das im letzten Segment vorgesehene Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat bei bereits
niedrigeren Temperaturen verflüssigt und somit effizient Wärme speichern und übertragen
kann, ist das in dem mindestens einem weiteren Segment vorgesehene Kalium-Natrium-Nitrat
besonders temperaturstabil und somit zur effizienten Wärmeübertragung und Wärmespeicherung
bei der Überhitzung geeignet.
[0083] Das heißt, auch wenn hinten zwischen 180°C und 200°C Dampftemperatur vorliegen, ist
das im letzten Segment vorgesehene Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat noch flüssig, wohingegen
das Kalium-Natrium-Nitrat im mindestens einem weiteren Segment schon fest wäre. Somit
ist bei einer Anordnung, in der das Wasser zuerst in das letzte Segment strömt, dort
auch eine effiziente Wärmeübertragung und Speicherung der Wärme im Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat
möglich.
[0084] Gemäß einer solchen Ausgestaltung kann also das Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat im
letzten Segment bei einer konkreten Salzbadtemperatur von 150°C bis 400°C betrieben
werden, wohingegen das Kalium-Natrium-Nitrat in mindestens einem weiteren Segment
bei einer korrekten Salzbadtemperatur von 350°C bis 550°C betrieben werden kann.
[0085] Gemäß den oben beschriebenen Ausgestaltungen kann eine besonders effiziente und günstige,
sowie flexible Dampferzeugung realisiert werden, denn das Salzbad gewährt einen hohen
Wärmeübergang bei verschiedensten Temperaturen und weist zudem eine "hohe Verzeihlichkeit"
hinsichtlich Temperaturschwankungen und schwankenden Energiegehalten auf. Das heißt,
das Salzbad ermöglicht eine hohe Wärmehomogenität und kann somit den oben beschriebenen
Problemen der unterschiedlichen Dampftemperatur und dem variablen Energiegehalt der,
zum Beispiel verwendeten Biomasse, entgegenwirken.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0086] Nachfolgend wird anhand schematischer Zeichnungen ein Dampferzeuger gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform beschrieben. Solche Dampferzeuger werden beispielsweise zur Dampferzeugung
für die Energiegewinnung zum Beispiel in einer Dampfmaschine oder einem Dampfmotor
verwendet. Es zeigen:
Figur 1: eine perspektivische Darstellung eines Dampferzeugers gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform.
Figur 2: eine schematische Querschnittsdarstellung des Wärmetauschers aus Figur 1.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
[0087] Der in Figur 1 gezeigte Dampferzeuger 1 umfasst ein Gehäuse 2, in dem ein erstes
Wärmetauschelement 3 und ein zweites Wärmetauschelement 4 angeordnet sind.
[0088] Das erste Wärmetauschelement 3 ist von einem Wärmetauschfluid durchströmbar. In der
nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform wird Rauchgas als Beispiel eines
solchen Wärmetauschfluids verwendet, welches durch eine Biomasseverbrennung erzeugt
worden ist. Ein weiteres Beispiel für ein solches Wärmetauschfluid wäre die Abwärme
einer Biogasanlage.
[0089] Das Rauchgas wird über einen Trichter 13 zum Dampferzeuger 1 geführt. Insbesondere
weist das Gehäuse 2 des Dampferzeugers 1 einen Einlass 6, an dem der Trichter 13 angeschlossen
ist, so wie einen Auslass 7 auf. Dementsprechend kann das Rauchgas das Gehäuse 2 von
dem Einlass 6 zu dem Auslass 7 durchströmen. Diese Strömungsrichtung wird in der beschriebenen
Ausführungsform als "erste Strömungsrichtung 5" bezeichnet. Das heißt, das Rauchgas
durchströmt das Gehäuse 2 entlang der ersten Strömungsrichtung 5 vom Einlass 6 zum
Auslass 7 des Gehäuses 2.
[0090] In der gezeigten Ausführungsform weist das erste Wärmetauschelement 3 eine Vielzahl
von Rohren 8 auf, welche sich entlang der Erstreckungsrichtung des Gehäuses 2, das
heißt vom Einlass 6 zum Auslass 7 des Gehäuses 2, erstrecken.
[0091] In der gezeigten Ausführungsform des Dampferzeugers 1 ist das Gehäuse 2 "boxartig"
ausgestaltet, das heißt, es erstreckt sich im Wesentlichen entlang einer Tiefenrichtung
des Gehäuses 2 und weist einen rechtwinkligen Querschnitt auf. Die Breite und/oder
Höhe sowie die Tiefe des Gehäuses 2 sind jedoch für die Dampferzeugung nicht limitierend
und können nach Platzbedarf und/oder Wunschausgestaltungen konfiguriert werden. In
der gezeigten Ausführungsform entspricht die erste Strömungsrichtung 5 der Längserstreckung
des Gehäuses 2.
[0092] Das zweite Wärmetauschelement 4 wird in dieser Ausführungsform zur Dampferzeugung
von Wasser durchströmt. Mit anderen Worten, das Wasser im zweiten Wärmetauschelement
4 wird durch die vom ersten Wärmetauschelement 3 bzw. dem darin strömenden Rauchgas
erwärmt und somit von einem flüssigen Zustand in einen dampfförmigen Zustand gebracht
wird. Dieser Dampf kann anschließend beispielsweise zur Stromerzeugung verwendet werden.
Hierbei kann der Strom in einem Dampfmotor und/oder einer Dampfturbine verwendet werden,
welche mit dem erzeugten Dampf gespeist werden. In der gezeigten Ausführungsform ist
das zweite Wärmetauschelement 4 als ein einziges Rohr 8 ausgestaltet, welches sich
mit Wicklungen durch das Gehäuse 2 des Dampferzeugers 1 erstreckt.
[0093] An dieser Stelle sei angemerkt, dass aus Illustrationszwecken der Deckel des Gehäuses
2 (an einer Oberseite davon) in Figur 1 nicht dargestellt worden ist, sodass das Innenleben
des Gehäuses 2 in der isometrischen Ansicht von Figur 1 erkennbar ist.
[0094] In dieser Ausführungsform wird die Strömungsrichtung des Wassers im zweiten Wärmetauschelement
4 als "zweite Strömungsrichtung 9" bezeichnet.
[0095] Wie aus den Figuren ersichtlich ist, weist das zweite Wärmetauschelement 4 in Form
eines Rohrs 8 eine Vielzahl von Rohrwicklungen 10 auf. Diese Rohrwicklungen 10 sind,
wie in Figur 2 erkennbar, so im Gehäuse 2 angeordnet, dass sich das zweite Wärmetauschelement
4 im Wesentlichen senkrecht zur ersten Strömungsrichtung 5 von dem Einlass 6 des Gehäuses
2 zu dem Auslass 7 des Gehäuses 2 erstreckt und mit U-förmigen Rohrwicklungsabschnitten
eine möglichst große Rohrlänge und damit Rohroberfläche entlang seiner Erstreckung
vom Einlass 6 zum Auslass 7 des Gehäuses 2 erzielt.
[0096] Das heißt, während sich die Rohre 8 des ersten Wärmetauschelements 3 vom Einlass
6 zum Auslass 7 des Gehäuses 2 geradlinig erstrecken, weist das Rohr 8 des zweiten
Wärmetauschelements 4 eine Vielzahl von in der gezeigten Ausführungsform vertikal
verlaufenden Rohrabschnitten auf, sodass die mit U-förmigen Rohrwicklungsabschnitten
verbundenen Rohrwicklungen 10 sich im Wesentlichen senkrecht zur ersten Strömungsrichtung
5 von dem Einlass 6 zu dem Auslass 7 des Gehäuses 2 erstrecken.
[0097] Gemäß einer weiteren, nicht gezeigten Ausführungsform ist es jedoch ebenso möglich,
dass die erste Strömungsrichtung 5 und die zweite Strömungsrichtung 9 im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufen.
[0098] Darüber hinaus ist die Form der U-förmigen Rohrwicklungen 10 (vgl. Figur 2) nicht
darauf beschränkt.
[0099] Ebenso kann das zweite Wärmetauschelement 4 in einer nicht gezeigten Ausführungsform
eine Vielzahl von sich in Kreisen oder schneckenförmig ersteckenden Rohrwicklungen
10 aufweisen.
[0100] Ebenso ist es in einer weiteren, nicht gezeigten Ausführungsform möglich, dass das
zweite Wärmetauschelement 4 eine Vielzahl von schraubenförmigen Rohrwicklungen 10
aufweist, welche sich im Wesentlichen senkrecht oder parallel zur ersten Strömungsrichtung
5 vom Einlass 6 zum Auslass 7 des Gehäuses 2 erstrecken und sich zwischen den Rohren
8 oder um diese herum schraubenförmig erstrecken.
[0101] Figur 1 veranschaulicht zudem, dass sich das zweite Wärmetauschelement 4 mit den
U-förmigen Rohrwicklungen 10 zwischen den Rohren 8 im Gehäuse 2 erstreckt.
[0102] In der in den Figuren veranschaulichten Ausführungsform verläuft die erste Strömungsrichtung
5 im Wesentlichen entlang einer horizontalen Richtung, wohingegen die zweite Strömungsrichtung
9 im Wesentlichen vertikal verläuft. Ebenso ist es jedoch ermöglicht, den Dampferzeuger
1 "hochkant" anzuordnen, sodass eine erste Strömungsrichtung 5 in einer vertikalen
Richtung und die zweite Strömungsrichtung 9 im Wesentlichen in einer horizontalen
Richtung verläuft. Sollte der Platzbedarf dies erfordern, ist ebenso eine geneigte
Anordnung des Gehäuses 2 denkbar.
[0103] In der in Figur 1 und in Figur 2 veranschaulichten Ausführungsform erstreckt sich
das zweite Wärmetauschelement 4 entlang mehrerer Ebenen in einer Breitenrichtung,
denn die Rohrwicklungen 10 des zweiten Wärmetauschelements 4 erstrecken sich im Wesentlichen
senkrecht zur ersten Strömungsrichtung 5. Losgelöst davon ist es jedoch ebenso möglich,
dass die Rohrwicklungen 10 des zweiten Wärmetauschelements 4 sich entlang einer vertikalen
Richtung in verschiedenen Ebenen in einer Höhenrichtung des Gehäuses 2 zwischen den
Rohren 8 des ersten Wärmetauschelements 3 oder einer Mischung daraus innerhalb des
Gehäuses 2 zwischen den Rohren 8 des ersten Wärmetauschelements 3 erstrecken.
[0104] Hierbei ist das zweite Wärmetauschelement 4 so im Gehäuse 2 angeordnet, dass es das
erste Wärmetauschelement 3 im Gehäuse 2 kontaktiert.
[0105] Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform ist zudem entlang der ersten Strömungsrichtung
5 in mehrere Segmente 11, 12, hier beispielhaft zwei Segmente 11, 12 unterteilt. Eine
Verwendung von mehr als zwei Segmenten 11, 12 ist jedoch ebenfalls ohne Probleme denkbar.
[0106] Hierbei sind die Segmente 11, 12 so miteinander verbunden, dass das Rauchgas entlang
der ersten Strömungsrichtung 5 durch die Segmente 11, 12 vom Einlass 6 zum Auslass
7 des Gehäuses 2 strömen kann und in jedem Segment 11, 12 des Gehäuses 2 mindestens
ein zweites Wärmetauschelement 4 vorgesehen ist. Wie in Figur ersichtlich ist, ist
dabei ein Verbindungsrohr 14 zwischen den beiden zweiten Wärmetauschelementen 4 in
den Segmenten 11, 12 des Gehäuses 2 vorgesehen, sodass die zweiten Wärmetauschelemente
4 fluiddicht miteinander verbunden sind und dass Wasser zur Dampferzeugung das komplette
Gehäuse 2 durchlaufen kann.
[0107] Es ist zudem möglich, dass nicht nur in jedem Segment 11, 12 des Gehäuses 2 ein einziges
zweites Wärmetauschelement 4 vorgesehen ist und/oder dass überhaupt mehrere Segmente
11, 12 vorgesehen sein müssen. In einer nicht dargestellten weiteren Ausführungsform
ist es ebenfalls möglich, dass der Dampferzeuger 1 nur ein einzelnes Segment mit einem
ersten Wärmetauschelement 3 und einem zweiten Wärmetauschelement 4 aufweist.
[0108] Wie beschrieben, ist es zudem möglich, eine Vielzahl von zweiten Wärmetauschelementen
4 in mindestens einem Segment 11, 12 anzuordnen. Somit können, geregelt über die Fluidströmungsgeschwindigkeit
des Wassers zur Dampferzeugung, mit nur einem Rauchgasstrom als Wärmetransfermedium,
verschiedene Dampfdrücke erzeugt werden.
[0109] Unabhängig von der Anzahl von zweiten Wärmetauschelementen 4 im Gehäuse 2 bzw. in
den Segmenten 11, 12 des Gehäuses 2, kann das Wasser, wie in Figur 1 und Figur 2 dargestellt,
zuerst durch das in der ersten Strömungsrichtung 5 letzte Segment 11 geströmt werden
und dann durch das in der ersten Strömungsrichtung 5 erste Segment 12 geströmt werden.
Somit kann zunächst eine Vorwärmung des Wassers und eine anschließende Überhitzung
dessen erzielt werden. Das heißt, das Wasser tritt an einer Auslassseite des Gehäuses
2 in den Dampferzeuger 1 ein, strömt entgegen der ersten Strömungsrichtung 5 des Rauchgases
das letzte Segment 11 in der ersten Strömungsrichtung 5 und wird anschließend über
das Verbindungsrohr 14 zu einer Einlassseite des ersten Segments 12 in einer Strömungsrichtung
des Gehäuses 2 geströmt (s. Figur 2).
[0110] In dem Gehäuse 2 ist ein Wärmetransfermedium angeordnet, um zur Dampferzeugung Wärme
von dem durch das erste Wärmetauschelement 3 strömende Wärmetauschfluid (hier Rauchgas)
auf das durch das zweite Wärmetauschelement 4 strömende Wasser zu übertragen. Hierbei
ist das Wärmetransfermedium ein Salzbad, welches das erste Wärmetauschelement 3 und
das zweite Wärmetauschelement 4 bedeckt.
[0111] Hierbei kann in dem Gehäuse 2 mindestens eine Pumpe angeordnet sein, welche ausgestaltet
ist, dieses Salzbad zu zirkulieren, um somit eine erzwungene Konvektion zu steigern.
[0112] In der mit Segmenten 11, 12 ausgebildeten und in den Figuren dargestellten Ausführungsform
sind die Segmente 11, 12 so miteinander verbunden, dass eine Strömung von im Wärmetauschfluid
enthaltenen oxidierbaren Material, welches bei Kontakt mit dem Salzbad, zum Beispiel
bei einer Leckage, von einem Segment 12 in ein weiteres Segment 11 entlang der ersten
Strömungsrichtung 5 verhindert werden kann. Dies kann beispielhaft über eine nicht
dargestellte Gitteranordnung erfolgen, welche den Eintritt von entflammbarem Material
in eines der Segmente 11, 12 verhindert.
[0113] Wie in Figur 1 und Figur 2 dargestellt, kann dieses Salzbad über Einlassstutzen 15
in das Gehäuse 2 gefüllt werden. Somit füllt das Salzbad die Zwischenräume zwischen
dem ersten Wärmetauschelement 3 und dem zweiten Wärmetauschelement 4 im Gehäuse 2
und kann dieses vollständig ausfüllen. Entsprechend kann dieses Salzbad als Wärmetransfermedium
und Energiespeicher dienen, um so die Homogenität der Energieübertragung zu steigern.
[0114] Das Salzbad kann ein Nitratsalz, insbesondere ein Kalium-Natrium-Nitrat aufweisen.
[0115] In der illustrierten Ausführungsform können mindestens zwei verschiedene Salzbäder
in den jeweiligen Segmenten 11, 12 getrennt voneinander vorgesehen sein. Somit kann
angepasst an die jeweils vorliegenden Temperaturen in den entsprechenden Segmenten
11, 12 des Gehäuses 2 ein passendes Nitratsalz verwendet werden. Besonders bevorzugt
ist eine Anwendung von Kalium-Natrium-Calcium-Nitratsalz im in der ersten Strömungsrichtung
5 letzten Segment 11 und Kalium-Natrium-Nitrat in mindestens einem weiteren Segment
12.
[0116] Somit tritt das Rauchgas als Wärmetauschfluid über den Trichter 13 in das Gehäuse
2 ein und strömt durch die Rohre 8 des ersten Wärmetauschelements 3 entlang der ersten
Strömungsrichtung 5 zum Auslass 7 des Gehäuses 2.
[0117] Währenddessen überträgt das Wärmetauschfluid die Wärme auf das Salzbad als Wärmetransfermedium
und Wärmespeichermedium, welches das Gehäuse 2 füllt. Durch diese Anordnung wird dann
das in den Rohrleitungen des zweiten Wärmetauschelements 4 vorhandenen Wassers erhitzt
und somit Dampf erzeugt.
[0118] Gemäß einer solchen Ausgestaltung kann eine Problematik aufgrund von schwankenden
Dampfparametern, der zum Beispiel auf nicht konstanten Brennstoff bzw. dessen Brennwert
zurückzuführen ist, selbst bei überkritischen Drücken von über 350 bar entgegengewirkt
werden.
[0119] Das heißt, selbst wenn zum Beispiel Rauchgas mit einer Temperatur von 900°C in den
Dampferzeuger 1 eintritt, wird die Wärmeenergie zunächst auf das Wärmetransfermedium
in Form eines Salzbades übertragen. Hierbei ist es, im Falle von mehreren zweiten
Wärmetauschelementen 4 ebenfalls möglich, dass eines dieser Wärmetauschelemente nicht
von Wasser durchströmt wird, falls dieses gerade nicht benötigt wird. Aufgrund der
Anordnung des Wärmetransfermedium im Gehäuse 2 des Dampferzeugers 1 kann dabei eine
Zerstörung oder Überhitzung des Leerrohrs des zweiten Wärmetauschelements 4 verhindert
werden, denn das Salzbad ist nicht nur als Wärmetransfermedium vorgesehen, sondern
kann überdies auch Wärmenergie speichern und bei Bedarf wieder abgeben. Ein solches
Salzbad wird oft auch als "Nitratschmelze" bezeichnet. Dieses kann bis zu 550°C erhitzt
werden, ohne sich dabei zu zersetzen.
[0120] Darüber hinaus kann auch zum Beispiel im Lebensmittelbereich ein Rohr 8 für sieben
bar Dampf, ein weiteres Rohr 8 für 16 bar Dampf sowie ein viertes Rohr 8 für Hochdruckdämpfe
(beispielsweise 500 bar) für Motoren und Turbinen mit der gleichen Vorrichtung erzeugt
werden. Dies wird durch die Strömungsgeschwindigkeit in den jeweiligen Rohren 8 des
zweiten Wärmetauschelements 4 gesteuert.
[0121] Das beschriebene Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat im letzten Segment 11 in der ersten
Strömungsrichtung 5 dient als sogenanntes Niedertemperatursalz und ist bis 400°C verwendbar
bzw. flüssig und dient somit als Vorwärmer. Das in dem mindestens einen weiteren Segment
12 vorgesehene Kalium-Natrium-Nitrat wird ab ca. 200°C flüssig und ist bis 550°C Salzbad-Temperatur
verwendbar.
[0122] Gemäß einer solchen Anordnung ist druckloses Speichern von Energie und höhere Drücke
realisierbar.
[0123] Überdies ist aufgrund der Verwendung des Wärmetransfermedium die reine Länge des
Rohrs 8 relativ zu einer Verwendung ohne eines solchen Transfermediums deutlich reduziert.
Durch eine solche Rohrverkürzung wird der Druckverlust im zweiten Wärmetauschelement
4 reduziert und entsprechend der Druck selbst wiederrum deutlich besser steuerbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0124]
- 1
- Dampferzeuger
- 2
- Gehäuse
- 3
- erstes Wärmetauschelement
- 4
- zweites Wärmetauschelement
- 5
- erste Strömungsrichtung
- 6
- Einlass
- 7
- Auslass
- 8
- Rohr
- 9
- zweite Strömungsrichtung
- 10
- Rohrwicklungen
- 11
- letztes Segment
- 12
- weiteres Segment
- 13
- Trichter
- 14
- Verbindungsrohr
- 15
- Einlassstutzen
1. Dampferzeuger (1), aufweisend:
ein Gehäuse (2);
ein in dem Gehäuse angeordnetes erstes Wärmetauschelement (3), das von einem Wärmetauschfluid
durchströmbar ist; und
mindestens ein in dem Gehäuse angeordnetes zweites Wärmetauschelement (4), das zur
Dampferzeugung von Wasser durchströmbar ist,
ein Wärmetransfermedium, das in dem Gehäuse (2) angeordnet ist, um zur Dampferzeugung
Wärme von dem durch das erste Wärmetauschelement (3) strömende Wärmetauschfluid auf
das durch das zweite Wärmetauschelement (4) strömende Wasser zu übertragen,
wobei das Wärmetransfermedium ein Salzbad ist.
2. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 1, wobei das erste Wärmetauschelement (3) in einer
ersten Strömungsrichtung (5) von einem Einlass (6) des Gehäuses (2) zu einem Auslass
(7) des Gehäuses (2) von dem Wärmetauschfluid durchströmbar ist.
3. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das Wärmetauschfluid Rauchgas ist.
4. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei das erste Wärmetauschelement (3)
eine Vielzahl von Rohren (8) aufweist, die sich entlang der ersten Strömungsrichtung
(5) erstrecken.
5. Dampferzeuger (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das zweite Wärmetauschelement
(4) in einer zweiten Strömungsrichtung (9) von dem Wasser durchströmbar ist, und
wobei die erste Strömungsrichtung (5) und die zweite Strömungsrichtung (9) im Wesentlichen
senkrecht oder im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
6. Dampferzeuger (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei das zweite Wärmetauschelement
(4) eine Vielzahl von Rohrwicklungen (10) aufweist, so dass sich das zweite Wärmetauschelement
(4) im Wesentlichen senkrecht oder im Wesentlichen parallel zur ersten Strömungsrichtung
(5) von dem Einlass (6) des Gehäuses (2) zu dem Auslass (7) des Gehäuses (2) erstreckt.
7. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 6, wobei das zweite Wärmetauschelement (4) eine Vielzahl
von U-förmigen Rohrwicklungen (10) aufweist.
8. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 6, wobei das zweite Wärmetauschelement (4) eine Vielzahl
von sich in Kreisen oder schneckenförmig ersteckenden Rohrwicklungen (10) aufweist.
9. Dampferzeuger (1) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei das zweite Wärmetauschelement
(4) eine Vielzahl von schraubenförmigen Rohrwicklungen (10) aufweist, so dass sich
das zweite Wärmetauschelement (4) im Wesentlichen senkrecht oder im Wesentlichen parallel
zur ersten Strömungsrichtung (5) von dem Einlass (6) des Gehäuses (2) zu dem Auslass
(7) des Gehäuses (2) erstreckt, und
wobei sich die schraubenförmigen Rohrwicklungen (10) zwischen den Rohren (8) oder
um diese herum schraubenförmig erstrecken.
10. Dampferzeuger (1) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 8, wobei sich das zweite Wärmetauschelement
(4) zwischen den Rohren (8) im Gehäuse (2) erstreckt.
11. Dampferzeuger (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Wärmetauschelement
(4) so im Gehäuse (2) angeordnet ist, dass es das erste Wärmetauschelement (3) an
mindestens einer Stelle, bevorzugt an mehreren Stellen, im Gehäuse (2) kontaktiert.
12. Dampferzeuger (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Vielzahl von
zweiten Wärmetauschelementen im Gehäuse (2) angeordnet ist.
13. Dampferzeuger (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Dampferzeuger
(1) ferner mindestens eine in dem Gehäuse (2) angeordnete Pumpe aufweist, welche ausgestaltet
ist, das Salzbad zu zirkulieren.
14. Dampferzeuger (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei der Dampferzeuger (1)
entlang der ersten Strömungsrichtung (5) in mehrere Segmente (11, 12) unterteilt ist,
wobei die Segmente (11, 12) so miteinander verbunden sind, dass das Wärmetauschfluid
entlang der ersten Strömungsrichtung (5) durch die Segmente (11, 12) vom Einlass (6)
des Gehäuses (2) zum Auslass (7) des Gehäuses (2) strömen kann, und
wobei in jedem Segment (11, 12) des Gehäuses (2) mindestens ein zweites Wärmetauschelement
(4) vorgesehen ist, und
wobei die zweiten Wärmetauschelemente in den Segmenten (11, 12) des Gehäuses (2) fluiddicht
miteinander verbunden sind.
15. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 14, wobei der Dampferzeuger (1) so ausgestaltet ist,
dass das Wasser zuerst durch das in der ersten Strömungsrichtung (5) letzte Segment
(11) strömbar ist und dann durch das in der ersten Strömungsrichtung (5) erste Segment
(12) strömbar ist.
16. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 14 oder 15, wobei die Segmente (11, 12) so miteinander
verbunden sind, dass eine Strömung von im Wärmetauschfluid enthaltenen oxidierbaren
Material von einem Segment in ein weiteres Segment entlang der ersten Strömungsrichtung
(5) verhindert wird.
17. Dampferzeuger (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wärmetransfermedium
mindestens das erste Wärmetauschelement (3) und das zweite Wärmetauschelement bedeckt
(4).
18. Dampferzeuger (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Salzbad ein
Nitratsalz aufweist.
19. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 18, wobei das Salzbad Kalium-Natrium-Nitrat aufweist.
20. Dampferzeuger (1) gemäß einem der Ansprüche 14 bis 19, wobei in den Segmenten (11,
12) mindestens zwei verschiedene Salzbäder vorgesehen sind, welche in den Segmenten
(11, 12) getrennt voneinander gespeichert sind.
21. Dampferzeuger (1) gemäß Anspruch 20, wobei das Salzbad im in der ersten Strömungsrichtung
(5) letzten Segment (11) Kalium-Natrium-Calcium-Nitrat aufweist, und
wobei das Salzbad in mindestens einem weiteren Segment (12) Kalium-Natrium-Nitrat
aufweist.