[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Grundplatte für ein autonom geführtes Flurförderzeug
mit einer Längs- und einer Breitenrichtung, welche dazu vorgesehen ist, eine Grundplatten-Anordnung
zu bilden und einen Fahrzeugkörper des Flurförderzeugs abschnittsweise nach unten
zu begrenzen, und welche einen Plattenkörper umfasst, welcher dazu vorgesehen ist,
wenigstens abschnittsweise einen Umriss der Grundplatten-Anordnung zu definieren.
[0002] Es ist aus dem Stand der Technik bekannt, in Flurförderzeugen und insbesondere Niederhub-Flurförderzeugen
eine Blechkonstruktion als Fahrzeugrahmen zu verwenden, an welcher verschiedene Komponenten
des Fahrzeugs angeordnet sind, beispielweise Antriebs- und Stützrollen. Hierbei sind
die verschiedenen Komponenten des Fahrzeugs an unterschiedlichen Orten und unterschiedlichen
Teilen dieser Blechrahmenkonstruktion befestigt.
[0003] Insbesondere bei autonom geführten Flurförderzeugen (auch bezeichnet als AGV - automated
guided vehicles) stellen sich jedoch nun einige neue Herausforderungen, welchen mit
der vorliegenden Erfindung begegnet werden soll. Zum einen ist üblicherweise an der
Unterseite des Fahrzeugkörpers derartiger Fahrzeuge für eine Anbringung bzw. Integration
einer lenkbaren Antriebsrolle sowie von seitlichen Stützrollen zu sorgen, welche zu
einem sicheren Stand und einer stabilen Fahrt des Flurförderzeugs auch in beladenem
Zustand beitragen. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls wünschenswert, den Schwerpunkt
des Flurförderzeugs möglichst niedrig zu halten, um beispielsweise die Stabilität
bei Kurvenfahrten im beladenen Zustand des Flurförderzeugs zu erhöhen, welche in jüngerer
Zeit zu einem gewissen Grad darunter leidet, dass die vermehrt eingesetzten Lithium-Ionen-Akkumulatoren
eine geringere Masse aufweisen als frühere Batteriegenerationen und somit das Eigengewicht
des Flurförderzeugs sinkt. Wenngleich dies hinsichtlich der Effizienz und Handhabung
des Flurförderzeugs zunächst einmal positiv zu bewerten ist, so stellt sich doch andererseits
das Problem, dass nunmehr in einer anderen Weise ein ausreichendes Gewicht bereitzustellen
ist, um einen zur Erzeugung einer gewünschten Traktion benötigten Raddruck an einer
Antriebsachse sowohl in einem beladenen als auch einem unbeladenen Zustand des Fahrzeugs
sicherzustellen, wozu eine möglichst massive und tief eingebaute Grundplatte beitragen
kann.
[0004] Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung derartiger autonom geführter Flurförderzeuge
ist die Anordnung von Scanner-Einheiten, welche insbesondere für den Personenschutz
sowie die Navigation des Flurförderzeugs benötigt und eingesetzt werden. Hierbei ist
zum einen sicherzustellen, dass ein möglichst großer Bereich um das Flurförderzeug
herum mit einer möglichst geringen Anzahl von derartigen Scanner-Einheiten abgedeckt
werden kann, während es andererseits ebenfalls wünschenswert ist, die entsprechenden
Scanner-Einheiten relativ niedrig über dem Fahruntergrund anzuordnen, um sicherstellen
zu können, dass keine Hindernisse unter der von den Scanner-Einheiten überwachten
Scan-Ebene übersehen werden können. Gerade bei der Handhabung von Paletten, beispielsweise
in Logistikeinrichtungen mit Blocklagerung, ist somit eine Absenkung der Scanner-Ebene
auf wenige Zentimeter über dem Fahruntergrund wünschenswert. Somit erscheinen die
bisher als Unterböden von Flurförderzeugen eingesetzten Grundplatten aus den oben
genannten Gründen für eine neue Generation von autonom geführten Flurförderzeugen
keine optimale Lösung mehr darzustellen und es besteht das Potential nach einer Verbesserung
bzw. Optimierung unter den eben angesprochenen Gesichtspunkten.
[0005] Zur Lösung der eben angesprochenen Aufgabe bzw. der Behebung der weiter oben diskutierten
Nachteile des Stands der Technik wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass eine gattungsgemäße
Grundplatte für ein autonom geführtes Flurförderzeug der eingangs genannten Art eine
bezüglich der Breitenrichtung zentrale Durchbrechung aufweisen soll, welche dazu vorgesehen
ist, ein Antriebsrad des Flurförderzeugs aufzunehmen, sowie wenigstens eine bezüglich
einer Längs-Mittelachse in Breitenrichtung versetzte Ausnehmung, welche dazu vorgesehen
ist, eine Stützrad-Anordnung des Flurförderzeugs aufzunehmen.
[0006] Indem auf diese Weise sowohl eine zentrale Durchbrechung in der Grundplatte vorgesehen
wird, welche ein Antriebsrad des Flurförderzeugs derart aufnehmen kann, dass es durch
die zentrale Durchbrechung hindurchragt und insbesondere innerhalb der Durchbrechung
zu einem Lenken des Flurförderzeugs verschwenkbar ist, während außerhalb der Längs-Mittelachse
in der wenigstens einen Ausnehmung ferner wenigstens eine Stützrad-Anordnung aufnehmbar
ist, kann eine Grundplatte geschaffen werden, welche es einerseits erlaubt, in einer
niedrigen Höhe über dem Fahruntergrund funktionale Komponenten des Flurförderzeugs
anzuordnen, insbesondere die bereits angesprochene Scanner-Einheit, während andererseits
ein massiver Abschluss des Fahrzeugkörpers nach unten geschaffen wird, welcher zum
einen alle dort angeordneten Komponenten des Flurförderzeugs vor Stößen und Beschädigung
schützt, während andererseits dazu beigetragen wird, den Schwerpunkt des Flurförderzeugs
möglichst niedrig zu halten. Zwar kann die erfindungsgemäße Grundplatte in der Tat
einteilig als massives monolithisches Metallteil geformt sein, es soll an dieser Stelle
jedoch nicht ausgeschlossen sein, dass eine derartige einteilige Grundplatte auch
aus mehreren Untereinheiten in einer unlösbaren Weise zusammengesetzt ist, beispielsweise
verschweißt.
[0007] Eine derartige Grundplatte, welche eine zentrale Durchbrechung für ein Antriebsrad
und wenigstens eine versetzt angeordnete Ausnehmung für ein Stützrad aufweist, wobei
letzteres bevorzugt ebenfalls an der Grundplatte befestigt ist, ermöglicht somit einerseits,
die Schwerpunktlage des Flurförderzeugs positiv zu beeinflussen, und bedeutet andererseits
eine Optimierung des Aufbaus des Flurförderzeugs hinsichtlich am Flurförderzeug angeordneter
Sensoren. Bekannte Stützradkonstruktionen sind entweder oberhalb des Stützrades an
einer Blechrahmenkonstruktion befestigt oder mittels einer Schwinge, welche in der
Regel seitlich am Rahmen angeordnet ist.
[0008] Derartige Anordnungen, wie beispielsweise in der
EP 0 670 256 A1 oder der
DE 100 224 00 A1 offenbart, ragen in der Scanebene der für die Umfeldüberwachung in der Regel verwendeten
Laserscanner hinein, welche sich in einem bestimmten Abstand von der Bodenoberfläche
befinden muss, so dass die Laserscanner im Stand der Technik außerhalb der Fahrzeuggeometrie
angeordnet werden mussten und diese somit das Flurförderzeug in unerwünschter Weise
verbreitert haben.
[0009] Aus Gründen einer optimalen Lastverteilung des resultierenden Flurförderzeugs kann
es darüber hinaus vorteilhaft sein, wenn die erfindungsgemäße Grundplatte zwei Ausnehmungen
für eine jeweilige Aufnahme einer Stützrad-Anordnung umfasst, welche bezüglich der
Längs-Mittelachse symmetrisch angeordnet sind.
[0010] Ferner kann die wenigstens eine Ausnehmung derart an der erfindungsgemäßen Grundplatte
vorgesehen sein, dass sie einen Teil des Umrisses des Plattenkörpers definiert. Dies
bedeutet, dass die jeweilige Stützrad-Anordnung in einem an dem Plattenkörper aufgenommenen
Zustand teilweise selbst einen Teil des Umrisses dieser Baugruppe bildet und somit
einen Abschluss an einem Rand davon darstellt. Auf diese Weise kann eine möglichst
große Spurweite der Stützrad-Anordnung erzielt werden, wodurch insbesondere in Ausführungsformen
mit einem symmetrisch angeordneten Paar von Stützrad-Anordnungen ein stabiles Fahrverhalten
auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten des Flurförderzeugs erzielt werden kann.
[0011] Hierbei kann insbesondere daran gedacht werden, dass die wenigstens eine Ausnehmung
in einem auf die Längsrichtung bezogen vorderen und auf die Breitenrichtung bezogen
äußeren Eckbereich des Plattenkörpers den Umriss davon definiert, so dass die jeweilige
Stützrad-Anordnung in ihrem montierten Zustand die entsprechende Ecke der Grundplatten-Anordnung
bildet.
[0012] Weiterhin kann die erfindungsgemäße Grundplatte ferner wenigstens eine weitere Ausnehmung
aufweisen, welche dazu vorgesehen ist, abschnittsweise eine Scanner-Einheit aufzunehmen.
Während derartige Scanner-Einheiten in einem Betriebszustand des einsatzfähigen Flurförderzeugs
derart angeordnet sein müssen, dass sich ihre Scan-Ebene oberhalb der Grundplatte
erstreckt, so weisen doch einige am Markt verfügbare Bautypen von Scanner-Einheiten
eine erhöhte Bauhöhe auf, welche es wünschenswert machen kann, sie teilweise in die
Grundplatte einzubetten, um die effektive Bauhöhe oberhalb der Grundplatte für die
Scanner-Einheit zu minimieren.
[0013] Hierbei kann es wünschenswert sein, wenn sich die wenigstens eine weitere Ausnehmung
für eine Scanner-Einheit vollständig innerhalb des Umrisses der Grundplatte befindet,
so dass insbesondere in Breitenrichtung außerhalb davon stets noch Material des Plattenkörpers
befindlich ist, welches einen Schutz der empfindlichen Scanner-Einheit vor seitlichen
Einschlägen oder anderen potentiellen Gefahren bilden kann.
[0014] Auch hinsichtlich der für die Scanner-Einheiten vorgesehenen weiteren Ausnehmungen
kann es wünschenswert sein, wenn diese paarweise symmetrisch bezüglich der Längs-Mittelachse
der erfindungsgemäßen Grundplatte angeordnet sind. Auf diese Weise kann eine symmetrische
Überwachung der beiden Seiten des Flurförderzeugs erzielt werden, was gegenüber einer
asymmetrischen Anordnung von Scanner-Einheiten eine vereinfachte Handhabung der entsprechenden
Daten ermöglichen und eine Rundum-Überwachung erleichtern kann.
[0015] Weiterhin kann die erfindungsgemäße Grundplatte in ihrem bezüglich der Längsrichtung
hinteren und bezüglich der Breitenrichtung zentralen Bereich eine Aufstandsfläche
aufweisen, welche dazu vorgesehen ist, einen Hubzylinder des Flurförderzeugs abzustützen.
Auch für die Anbringung dieses Hubzylinders bietet die erfindungsgemäße Grundplatte
einen optimalen Schnittstellenpunkt, da sie durch ihre Ausgestaltung in der Lage ist,
die entsprechenden Kräfte ohne Weiteres aufzunehmen und abzustützen.
[0016] Insbesondere für den Fall, dass das mit der erfindungsgemäßen Grundplatte auszurüstende
Flurförderzeug in Blocklagern eingesetzt werden soll, in welchen einzelne zu kommissionierende
Paletten auf dem Untergrund aufstehen, bevor sie von dem Flurförderzeug aufgenommen
und transportiert werden sollen, kann es vorteilhaft sein, wenn die Grundplatte eine
maximale Ausdehnung in Breitenrichtung von etwa 800mm oder weniger aufweist. Diese
Abmessungen entsprechen gerade der Breite einer Euro-Palette, so dass hierdurch eine
problemlose Manövrierbarkeit des entsprechenden Flurförderzeugs zwischen auf dem Fahruntergrund
nebeneinander abgestellten Euro-Paletten ermöglicht wird. Selbstverständlich sich
jedoch auch Varianten der erfindungsgemäßen Grundplatte mit größeren Abmessungen für
entsprechende andere Anwendungszwecke denkbar.
[0017] Da sowohl die Lenkbarkeit des Antriebsrads des Flurförderzeugs als auch die üblicherweise
eingesetzten Stützrad-Anordnungen und manche Typen von Scanner-Einheiten jeweils eine
Kreissymmetrie für ihre Montage voraussetzen, kann es in der erfindungsgemäßen Grundplatte
vorteilhaft sein, wenn die zentrale Durchbrechung und/oder wenigstens eine der Ausnehmungen
und/oder wenigstens eine der weiteren Ausnehmungen im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet
ist. Hierbei ist selbstverständlich in Ausführungsformen, in welchen die wenigstens
eine Ausnehmung einen Teil des Umrisses des Plattenkörpers definiert, dieses Merkmal
so zu verstehen, dass der Abschnitt der entsprechenden Ausnehmung, welcher an den
Umriss des Plattenkörpers angrenzt, einen Abschnitt eines Kreises bildet, während
die Stützrad-Anordnung selbst die Kreisform über den übrigen Abschnitt definieren
kann.
[0018] Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung eine Grundplatten-Anordnung für ein
autonom geführtes Flurförderzeug, umfassend eine erfindungsgemäße Grundplatte der
eben beschriebenen Art sowie wenigstens eine in der Ausnehmung oder eine der Ausnehmungen
aufgenommene Stützrad-Anordnung. Hinsichtlich der Art und Weise der Befestigung der
wenigstens einen Stützrad-Anordnung bestehen hierbei zunächst keine Beschränkungen,
beispielsweise könnte diese einteilig mit der Grundplatten-Anordnung an entsprechenden
Schnittstellen verschraubt oder anderweitig lösbar angebracht sein.
[0019] Hierbei sind selbstverständlich der Bautyp und die Außenmaße der entsprechenden Stützrad-Anordnung
auf die jeweilige Ausnehmung anzupassen, wobei ferner die wenigstens eine Stützrad-Anordnung
und die Grundplatte an ihren Oberseiten im Wesentlichen bündig zueinander ausgestaltet
sein können oder sich die Grundplatte nach oben über die wenigstens eine Stützrad-Anordnung
hinaus erstrecken kann. Durch das derartige Zusammenwirken der Ausgestaltungen von
Grundplatte und Stützrad-Anordnung kann sichergestellt werden, dass die Scan-Ebene
einer oberhalb der Grundplatte angeordneten Scanner-Einheit ebenfalls vollständig
über der wenigstens einen Stützrad-Anordnung liegt und von dieser ebenso wie von der
Grundplatte selbst nicht beeinträchtigt wird.
[0020] Dementsprechend kann die erfindungsgemäße Grundplatten-Anordnung ferner wenigstens
eine Scanner-Einheit umfassen, welche derart angeordnet ist, dass ihre Scan-Ebene
oberhalb der Grundplatte liegt, wobei die wenigstens eine Scanner-Einheit gegebenenfalls
abschnittsweise in der oder einer der weiteren Ausnehmungen aufgenommen ist. Auch
hierbei ist selbstverständlich bei der Bemaßung der wenigstens einen weiteren Ausnehmung
bzw. der Auswahl des Typs der wenigstens einen Scanner-Einheit darauf zu achten, dass
diese hinsichtlich ihrer Ausmaße kompatibel zueinander sind.
[0021] Wie bereits weiter oben angesprochen, kann durch das Vorsehen der wenigstens einen
weiteren Ausnehmung einerseits eine optimale Ausrichtung der entsprechenden Scanner-Einheit
hinsichtlich ihrer Höhenposition erzielt werden, während andererseits durch die Grundplatte
die wenigstens eine Scanner-Einheit vor Objekten unterhalb der Scan-Ebene geschützt
ist.
[0022] Weiterhin können in dem vorderen Bereich der erfindungsgemäßen Grundplatten-Anordnung
zwei Lastarme zum Tragen von Lasträdern fest an ihr angebracht sein, insbesondere
angeschweißt sein, wobei sich die Lastarme gegebenenfalls beiderseits der Aufstandsfläche
erstrecken und beispielsweise bündig dazu angeordnet sein können. Dementsprechend
kann auch an dieser Stelle eine kraftleitende Schnittstelle für die Lastarme geschaffen
werden, so dass die Übertragung von Kräften und Momenten unter diesem Gesichtspunkt
in dem Flurförderzeug in einer betriebssicheren Weise möglich ist.
[0023] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung einen Fahrzeugkörper
eines autonom geführten Flurförderzeugs, welcher eine Grundplatten-Anordnung der eben
beschriebenen Art sowie einen oberhalb der Grundplatte angeordneten Fahrzeugrahmen
umfasst, wobei eine Schnittstelle zur Verbindung der Grundplatten-Anordnung und des
Fahrzeugrahmens derart platziert ist, dass sie außerhalb der zentralen Durchbrechung,
jedoch in der Breitenrichtung von dem Umriss der Grundplatte beabstandet angeordnet
ist. Somit wird in dem Bereich zwischen dieser Schnittstelle und dem in Breitenrichtung
äußeren Umriss der Grundplatte ausreichend Raum geschaffen, um die wenigstens eine
Scanner-Einheit in diesem Bereich anzuordnen und ihr somit ein vergrößertes Sichtfeld
von mehr als 180° zu ermöglichen.
[0024] Dementsprechend können bezogen auf die Längs-Mittelachse die wenigstens eine Ausnehmung
und gegebenenfalls die wenigstens eine weitere Ausnehmung in Breitenrichtung außerhalb
der Schnittstelle angeordnet sein.
[0025] Zuletzt betrifft die vorliegende Erfindung ein autonom geführtes Flurförderzeug,
welches einen derartigen Fahrzeugkörper umfasst. Innerhalb des Fahrzeugrahmens dieses
Fahrzeugkörpers können dementsprechend beliebige weitere funktionale Einheiten des
Flurförderzeugs angeordnet sein, beispielsweise Steuerungs-und Kommunikationseinheiten,
weitere Sensoreinheiten und Energiespeicher, welche für den Betrieb des Flurförderzeugs
benötigt werden.
[0026] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsformen davon noch deutlicher, wenn diese zusammen mit
den beiliegenden Figuren betrachtet wird. Diese zeigen im Einzelnen:
Fig. 1A und 1B zwei Varianten von erfindungsgemäßen Grundplatten für autonom geführte
Flurförderzeuge jeweils in isometrischer Ansicht;
Fig. 2A und 2B eine Draufsicht bzw. Seitenansicht eines mit einer derartigen Grundplatte
ausgerüsteten Flurförderzeugs in schematischer Darstellung; und
Fig. 3 eine Variante des Flurförderzeugs aus den Fig. 2A und 2B in einer isometrischen
Hinteransicht.
[0027] Die Fig. 1A und 1B zeigen nun zunächst zwei Varianten von erfindungsgemäßen Grundplatten
für autonom geführte Flurförderzeuge, welche mit den Bezugszeichen 10 bzw. 10' bezeichnet
sind. Es sei darauf hingewiesen, dass identische oder äquivalente Elemente der Variante
aus Fig. 1B jeweils mit denselben Bezugszeichen wie die entsprechenden Elemente aus
Fig. 1A, zusätzlich versehen mit einem Apostroph, gekennzeichnet sind.
[0028] Hierbei weisen die Grundplatten 10 und 10' jeweils eine Längsrichtung bzw. Längs-Mittelachse
L und eine senkrecht darauf stehende Breitenrichtung B auf, welche in derselben Weise
orientiert sind, wie die entsprechenden Richtungen üblicherweise in mit derartigen
Grundplatten ausgerüsteten Flurförderzeugen bezeichnet sind.
[0029] Die Grundplatten 10 und 10' sind jeweils dazu vorgesehen, eine Grundplatten-Anordnung
eines Flurförderzeugs zu bilden und einen Fahrzeugkörper dieses Flurförderzeugs abschnittsweise
nach unten zu begrenzen. Hierzu umfassen sie jeweils einen Plattenkörper 12 bzw. 12',
welcher insbesondere massiv aus einem einzelnen Metallteil hergestellt sein kann.
Die Grundplatten 12 und 12' weisen nun wiederum jeweils eine bezüglich der Breitenrichtung
B zentrale Durchbrechung 14 bzw. 14' auf, welche dazu vorgesehen ist, ein in Fig.
1A und 1B noch nicht gezeigtes gelenktes Antriebsrad des Flurförderzeugs derart aufzunehmen,
dass sich das Rad sowohl oberhalb als auch unterhalb der Ebene der Grundplatten 10
bzw. 10' erstreckt.
[0030] Weiterhin weisen die beiden Grundplatten 10 und 10' bezüglich der Längs-Mittelachse
L in Breitenrichtung B versetzt angeordnete Ausnehmungen 16a, 16b bzw. 16a', 16b'
auf, welche im vorderen äußeren Eckbereich der jeweiligen Grundplatte 10 bzw. 10'
angeordnet sind und einen Teil des Umrisses des Plattenkörpers 12 bzw. 12' definieren.
[0031] Hierbei zeigt sich, dass sowohl die zentrale Durchbrechung 14, 14' als auch die Ausnehmungen
16a, 16b, 16a' und 16b' im Wesentlichen kreisförmig gestaltet sind, wobei bei den
Ausnehmungen 16a, 16b, 16a' und 16b' lediglich der den Umriss bildende Teil davon
als Kreisabschnitt ausgeführt ist. Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass die beiden
Grundplatten 10 und 10' jeweils noch ein Paar weiterer Ausnehmungen 18a, 18b bzw.
18a', 18b' umfassen, welche ebenfalls bezüglich der Längs-Mittelachse L symmetrisch
in Breitenrichtung B davon versetzt platziert sind. Im Gegensatz zu den Ausnehmungen
16a, 16b, 16a', 16b' sind die weiteren Ausnehmungen 18a, 18b, 18a', 18b' vollständig
innerhalb des Umrisses des Plattenkörpers 12 bzw. 12' vorgesehen, so dass in Breitenrichtung
B außerhalb der weiteren Ausnehmungen 18a, 18b, 18a', 18b' jeweils noch Material des
Plattenkörpers 12 bzw. 12' vorliegt, welches als Stoßschutz für die weiter unten beschriebenen
Scanner-Einheiten wirkt.
[0032] Hinsichtlich der Unterschiede zwischen den Varianten aus den Fig. 1A und 1B sei zum
einen darauf verwiesen, dass in der Variante aus Fig. 1B eine Aufstandsfläche 20 im
in Breitenrichtung B zentralen Bereich hinter der zentralen Durchbrechung 14' vorgesehen
ist, welche im montierten Zustand des Flurförderzeugs als Aufstandsfläche für einen
Hubzylinder zum Betätigen eines Lastschlittens dienen kann. Eine derartige Aufstandsfläche
ist in der Variante aus Fig. 1A nicht vorgesehen, so dass diese beispielsweise in
Niederhub-Flurförderzeugen zum Einsatz kommen kann.
[0033] Zum anderen ist in der Variante aus Fig. 1B zu erkennen, dass diese im Bereich der
Ausnehmungen 16a', 16b' in Breitenrichtung B verbreitert ist, so dass die Spurweite
der an dieser Stelle anzubringenden Stützrad-Anordnungen, welche im Folgenden anhand
der Fig. 2A, 2B und 3 noch näher erläutert werden, maximiert wird. Hierdurch können
die Stützrad-Anordnungen beispielsweise zumindest teilweise außerhalb der restlichen
Fahrzeuggeometrie sitzen, was beispielsweise bei Hochhubfahrzeugen vorteilhaft sein
kann, um ihre Kippstabilität zu erhöhen, während jedoch die besonders schmalen Außenmaße
der Variante aus Fig. 1A nicht mehr eingehalten werden können.
[0034] Die Fig. 2A und 2B zeigen nun in einer Draufsicht bzw. einer Seitenansicht schematisch
ein autonom geführtes Flurförderzeug 100, in welchem eine Grundplatte ähnlich derjenigen
aus Fig. 1A zum Einsatz kommt und die dementsprechend ebenfalls mit dem Bezugszeichen
10 bezeichnet ist. Allerdings sei hierbei darauf hingewiesen, dass diese Grundplatte
10 ebenfalls im Gegensatz zu derjenigen aus Fig. 1A mit einer Aufstandsfläche 20 versehen
ist. Diese Aufstandsfläche 20 liegt mittig und bündig zwischen zwei Lastarmen 22a
und 22b des Flurförderzeugs 100, welche jeweils im Bereich ihrer von der Grundplatte
10 entfernten Enden ein Lastrad 24a bzw. 24b tragen. Weiterhin ist zu erkennen, dass
im Bereich der zentralen Durchbrechung 14 der Grundplatte 10 ein gelenktes Antriebsrad
26 des Flurförderzeugs 100 aufgenommen ist, dessen Nabe sich oberhalb der Grundplatte
10 erstreckt, so dass das gelenkte Antriebsrad 26 teilweise unterhalb und teilweise
oberhalb der Ebene der Grundplatte 10 liegt. Durch die im Wesentlichen kreisförmige
Gestaltung der zentralen Durchbrechung 14 ist ferner ein Schwenken des Antriebsrads
26 um seine Hochachse möglich, welche die Lenkbarkeit davon ermöglicht.
[0035] Zudem sind in den Ausnehmungen 16a und 16b aufgenommen zwei Stützrad-Anordnungen
28a und 28b zu erkennen, welche ebenfalls im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet
sind und in den Ausnehmungen 16a und 16b in einer derartigen Weise montiert sind,
dass sie selbst mit ihrem jeweiligen Gehäuse einen Teil des Umrisses der so gebildeten
Grundplatten-Anordnung 102 in deren vorderen äußeren Eckbereichen bilden. Hierbei
zeichnen sich die Stützrad-Anordnungen 28a und 28b dadurch aus, dass ihre jeweiligen
Stützräder 30a und 30b zur Ermöglichung von Kurvenfahrten ebenfalls um eine Hochachse
verschwenkbar sind, die Anordnungen 28a und 28b jedoch eine äußerst niedrige Bauhöhe
aufweisen, welche im Wesentlichen der Stärke des Plattenkörpers 12 entspricht, wie
sich insbesondere in Fig. 2B gut erkennen lässt.
[0036] Somit fluchten die Stützrad-Anordnungen 28a und 28b an ihren Oberseiten mit der entsprechenden
Oberseite des Plattenkörpers 12 und ermöglichen an dieser Stelle die Installation
von zwei einander ebenfalls bezüglich der Längs-Mittelachse symmetrisch gegenüberliegenden
Scanner-Einheiten 32a und 32b in den weiteren Ausnehmungen 18a und 18b. Diese Scanner-Einheiten
32a und 32b weisen, wie in Fig. 2B zu erkennen ist, eine Scan-Ebene E mit jeweiligen
Scan-Bereichen S1 und S2 auf, welche oberhalb der Grundplatte 10 und der Lastarme
22a und 22b horizontal verläuft. Hierbei sind die Scanner-Einheiten 32a und 32b an
ihren Seiten durch die Wände des Plattenkörpers 12 gegen an dieser Stelle auftretende
Stöße geschützt, jedoch an einer geeigneten Position angeordnet, um möglichst große
Winkelbereiche der Scan-Ebene E abdecken zu können, wie anhand der in Fig. 2A angedeuteten
Bereiche S1 und S2 nachzuvollziehen ist. In Varianten der hier dargestellten Ausführungsform
könnten jedoch auch Scanner-Einheiten mit einer anderen Geometrie zum Einsatz kommen,
welche gegebenenfalls das Vorsehen der weiteren Ausnehmungen 18a und 18b überflüssig
machen könnten.
[0037] Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass um die zentrale Durchbrechung 14 herum eine
Schnittstelle 34 zur Verbindung der Grundplatte 10 mit dem Fahrzeugrahmen 36 zum Bilden
des Fahrzeugkörpers 104 vorgesehen ist, in welchem weitere Komponenten des Flurförderzeugs
100 aufgenommen sein können. Die konkrete Form dieser Schnittstelle 34, welche derart
platziert ist, dass sie außerhalb der zentralen Durchbrechung 14, jedoch in Breitenrichtung
B von dem Umriss der Grundplatte 10 beabstandet angeordnet und ferner nach vorne schräg
zulaufend gestaltet ist, erlaubt die oben bereits diskutierte vorteilhafte Positionierung
der Scanner-Einheiten 32a und 32b sowie die ebenfalls angesprochene vergrößerte Winkelabdeckung
der Scan-Bereiche S1 und S2.
[0038] Während in der in den Fig. 2A und 2B gezeigten Variante das Ziel verfolgt worden
ist, das Flurförderzeug 100 besonders schmal in Breitenrichtung B auszugestalten,
beispielsweise mit einer Breite von höchstens 800mm, während gleichzeitig die Scanner-Einheiten
32a und 32b sowie die Stützrad-Anordnungen 28a und 28b möglichst weit außen in Breitenrichtung
angeordnet sind, so ist in der in Fig. 3A in einer isometrischen Hinteransicht gezeigten
weiteren Variante eines Flurförderzeugs 100' die Grundplatte 10' aus Fig. 1B mit ihrer
Verbreiterung im Bereich der Ausnehmungen 16a' und 16b' zum Einsatz gekommen, so dass
sich eine etwas abgewandelte Grundplatten-Anordnung 102' und entsprechend ein abgewandelter
Fahrzeugkörper 104' ergibt.
[0039] In dieser sind die Stützrad-Anordnungen 28a und 28b teilweise außerhalb der übrigen
Fahrzeug-Geometrie angeordnet und ihr Abstand in Breitenrichtung B maximiert worden.
Diese Maßnahme kann beispielsweise bei Hochhubfahrzeugen getroffen werden, um die
Kippstabilität dieser Fahrzeuge in Anwendungsfällen zu erhöhen, in welchen die Verbreiterung
des entsprechenden Flurförderzeugs 100' an dieser Stelle unproblematisch ist. Ansonsten
kann das Flurförderzeug 100' hinsichtlich sämtlicher weiterer Komponenten identisch
zu dem Flurförderzeug 100 aus den Fig. 2A und 2B ausgebildet sein und auf eine nähere
Beschreibung soll hier unter Verweis auf diese Figur verzichtet werden.
1. Grundplatte (10; 10') für ein autonom geführtes Flurförderzeug (100; 100') mit einer
Längs- (L) und einer Breitenrichtung (B), welche dazu vorgesehen ist, eine Grundplatten-Anordnung
(102; 102') zu bilden und einen Fahrzeugkörper (104; 104') des Flurförderzeugs (100;
100') abschnittsweise nach unten zu begrenzen, umfassend:
- einen Plattenkörper (12; 12'), welcher dazu vorgesehen ist, wenigstens abschnittsweise
einen Umriss der Grundplatten-Anordnung (102; 102') zu definieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (10; 10') aufweist:
- eine bezüglich der Breitenrichtung (B) zentrale Durchbrechung (14; 14'), welche
dazu vorgesehen ist, ein Antriebsrad (26) des Flurförderzeugs (100; 100') aufzunehmen,
und
- wenigstens eine bezüglich einer Längs-Mittelachse (L) in Breitenrichtung (B) versetzte
Ausnehmung (16a, 16b; 16a', 16b'), welche dazu vorgesehen ist, eine Stützrad-Anordnung
(28a, 28b) des Flurförderzeugs (100; 100') aufzunehmen.
2. Grundplatte (10; 10') nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei Ausnehmungen (16a, 16b; 16a', 16b') vorgesehen sind, welche bezüglich der Längs-Mittelachse
(L) symmetrisch angeordnet sind.
3. Grundplatte (10; 10') nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Ausnehmung (16a, 16b; 16a', 16b') einen Teil des Umrisses des
Plattenkörpers (12; 12') definiert, wobei vorzugsweise die wenigstens eine Ausnehmung
(16a, 16b; 16a', 16b') in einem auf die Längsrichtung (L) bezogen vorderen und auf
die Breitenrichtung (B) bezogen äußeren Eckbereich des Plattenkörpers (12; 12') den
Umriss davon definiert.
4. Grundplatte (10; 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner wenigstens eine weitere Ausnehmung (18a, 18b; 18a', 18b') aufweist, welche
dazu vorgesehen ist, abschnittsweise eine Scanner-Einheit (32a; 32b) aufzunehmen.
5. Grundplatte (10; 10') nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine weitere Ausnehmung (18a, 18b; 18a', 18b') vollständig innerhalb
des Umrisses der Grundplatte (10) liegt,
und/oder dass wenigstens zwei weitere Ausnehmungen (18a, 18b; 18a', 18b') vorgesehen
sind, welche bezüglich der Längs-Mittelachse (L) symmetrisch angeordnet sind.
6. Grundplatte (10; 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie in ihrem bezüglich der Längsrichtung (L) hinteren und bezüglichen der Breitenrichtung
(B) zentralen Bereich eine Aufstandsfläche (20) aufweist, welche dazu vorgesehen ist,
einen Hubzylinder des Flurförderzeugs (100; 100') abzustützen.
7. Grundplatte (10; 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sie eine maximale Ausdehnung in Breitenrichtung (B) von etwa 800 mm oder weniger
aufweist.
8. Grundplatte (10; 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Durchbrechung (14; 14') und/oder wenigstens eine der Ausnehmungen (16a,
16b; 16a', 16b') und/oder wenigstens eine der weiteren Ausnehmungen (18a, 18b; 18a',
18b') im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist.
9. Grundplatten-Anordnung (102; 102') für ein autonom geführtes Flurförderzeug, umfassend:
- eine Grundplatte (10; 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche;
- wenigstens eine in der Ausnehmung oder eine der Ausnehmungen (18a, 18b; 18a', 18b')
aufgenommene Stützrad-Anordnung (28a, 28b).
10. Grundplatten-Anordnung (102; 102') nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Stützrad-Anordnung (28a, 28b) und die Grundplatte (10; 10') an
ihren Oberseiten im Wesentlichen bündig zueinander sind oder sich die Grundplatte
(10; 10') nach oben über die wenigstens eine Stützrad-Anordnung (28a, 28b) hinaus
erstreckt.
11. Grundplatten-Anordnung (102; 102') nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner wenigstens eine Scanner-Einheit (32a; 32b) umfasst, welche derart angeordnet
ist, dass ihre Scanebene (E) oberhalb der Grundplatte (10; 10') liegt, wobei die wenigstens
eine Scanner-Einheit (32a, 32b) ggf. abschnittsweise in der oder einer der weiteren
Ausnehmungen (18a, 18b; 18a', 18b') aufgenommen ist.
12. Grundplatten-Anordnung (102; 102') nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in ihrem vorderen Bereich zwei Lastarme (22a, 22b) zum Tragen von Lasträdern (24a,
24b) fest an ihr angebracht sind, insbesondere angeschweißt sind, wobei sich die Lastarme
(22a, 22b) ggf. beiderseits der Aufstandsfläche (20) erstrecken und beispielsweise
bündig dazu angeordnet sind.
13. Fahrzeugkörper (104; 104') eines autonom geführten Flurförderzeugs (100; 100'),
- umfassend eine Grundplatten-Anordnung (102; 102') nach einem der Ansprüche 9 bis
12, und
- einen oberhalb der Grundplatte (10; 10') angeordneten Fahrzeugrahmen (36),
gekennzeichnet durch eine Schnittstelle (34) zur Verbindung der Grundplatten-Anordnung (102; 102') und
des Fahrzeugrahmens (36), welche derart platziert ist, dass sie außerhalb der zentralen
Durchbrechung (14; 14'), jedoch in der Breitenrichtung (B) von dem Umriss der Grundplatte
(10; 10') beabstandet angeordnet ist.
14. Fahrzeugkörper (104; 104') nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf die Längs-Mittelachse (L) die wenigstens eine Ausnehmung (16a, 16b; 16a',
16b') und ggf. die wenigstens eine weitere Ausnehmung (18a, 18b; 18a', 18b') in Breitenrichtung
(B) außerhalb der Schnittstelle (34) angeordnet sind.
15. Autonom geführtes Flurförderzeug (100; 100'), umfassend einen Fahrzeugkörper (104;
104') nach einem der Ansprüche 13 und 14.