[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet von Fahrzeugschließsystemen
und betrifft ein Verfahren zur Erkennung einer Schließposition eines beweglichen Teils
von einem Fahrzeug gemäß dem unabhängigen Verfahrensanspruch, ein Computerprogrammprodukt
gemäß dem weiteren unabhängigen Anspruch und ein Fahrzeugschließsystem gemäß dem unabhängigen
Systemanspruch.
[0002] Fahrzeugschließsysteme dienen allgemein dazu ein bewegliches Teil eines Fahrzeugs
sicher zu Verriegeln und entsprechend zu Entriegeln. Somit handelt es sich um Sicherheitssysteme
eines Fahrzeugs die zum Schutz der Insassen des Fahrzeugs zuverlässig funktionieren
müssen. Ob ein bewegliches Teil des Fahrzeugs ordentlich verriegelt und/oder geschlossen
ist, wird gemäß dem Stand der Technik üblicherweise über Türkontaktschalter abgefragt.
Dabei werden die Signale der Türkontaktschalter z. B. in optische und/oder akustische
Hinweise umgesetzt, sodass eine offene und/oder entriegelte Tür identifiziert werden
kann. Weiterhin ist es bekannt, das alternativ zu den Türkontaktschaltern Schalter
in entsprechende Fahrzeugschlösser der beweglichen Teile integriert werden. Diese
Fragen die Position des Gesperres ab und liefern dann ein Signal analog zu einem Türkontaktschalter.
[0003] Aus der
DE 10 2010 052 582 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem mittels eines Türkontaktschalters eine geöffnete
Position der Tür erkannt wird. Wenn ein Insasse das elektrische angetriebene Fahrzeugschloss
durch einen Öffnungswunsch aktiviert, wird der Türkontaktschalter abgefragt, wodurch
erkannt wird, ob die Tür geöffnet wurde.
[0004] Aus der
DE 10 2016 202 975 A1 ist ein Verfahren zum Erkennen eines Schließzustands bekannt, dass eine optische
Warnmeldung ausgibt, wenn die Tür eines Fahrzeugs nicht verschlossen ist, wobei ein
Türkontaktschalter an der B-Säule oder am Türscharnier ein entsprechendes Signal liefert.
[0005] Nachteilig beim Stand der Technik ist es, dass eine Manipulation der bekannten Systeme
durch einfachste Mittel realisierbar ist. So ist es bspw. möglich, Türkontaktschalter
von außen absichtlich oder unabsichtlich zu betätigen, obwohl die Tür nicht verschlossen
ist. Weiterhin kann das Gesperre eines Fahrzeugschlosses von außen in den verriegelten
Zustand überführt werden, obwohl die Tür nicht in den Schlosshalter eingefallen ist.
Somit würde dem Fahrzeug eine verschlossene Tür simuliert, welche in der Realität
gar nicht verschlossen ist.
[0006] Besondere Bedeutung bekommt die Problematik bei automatisiert betreibbaren Fahrzeugen,
insbesondere bei fahrerlos betriebenen Fahrzeugen.
[0007] Aus der
DE 10 2019 003618 A1 ist eine redundante Abfrage des Zustands einer Kraftfahrzeugtür bekannt, dass insbesondere
ob diese geschlossen/verriegelt oder geöffnet/ entriegelt ist.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile zumindest
teilweise zu beheben. Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein sicheres Erkennen einer geschlossenen Tür zu ermöglichen, welches einen verbesserten
Schutz gegen Manipulation bietet.
[0009] Die voranstehende Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen
Verfahrensanspruchs, ein Computerprogrammprodukt gemäß dem entsprechenden unabhängigen
Anspruch und ein System mit den Merkmalen des unabhängigen Systemanspruchs.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind insbesondere in den abhängig formulierten
Patentansprüchen und der Beschreibung angegeben.
[0011] Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beschrieben
worden sind, gelten selbstverständlich auch im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Fahrzeugschließsystem und/oder dem erfindungsgemäßen Computerprogrammprodukt und jeweils
umgekehrt, so dass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets
wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann.
[0012] Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Erkennung einer Schließposition eines beweglichen
Teils von einem Fahrzeug, insbesondere automatisiert betreibbaren Fahrzeug, vorgeschlagen,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
- Empfangen eines ersten Positionssignals von einer ersten Signalquelle als ein erstes
Schließkriterium, welches zumindest eine Verriegelungsposition eines Fahrzeugschlosses
für das bewegliche Teil umfasst, durch eine Steuereinheit;
- Hinzufügen einer bedingten Prüfanweisung zu dem empfangenen ersten Positionssignal
durch die Steuereinheit, wobei die bedingte Prüfanweisung umfasst, nach dem Erkennen
des ersten Positionssignals auf zumindest ein zweites Positionssignal als zweites
Schließkriterium zu prüfen, wobei das erste Schließkriterium weiterhin erfüllt ist;
- Empfangen des zweiten Positionssignals von einer zweiten Signalquelle als zweites
Schließkriterium durch die Steuereinheit, wobei die zweite Signalquelle sich von der
ersten Signalquelle unterscheidet und das zweite Positionssignal dem beweglichen Teil
zuordbar ist;
- Ausgabe eines Bestätigungssignals durch die Steuereinheit wenn beide Schließkriterien
erfüllt sind.
[0013] Die hier beschriebenen Verfahrensschritte, Prozesse und Vorgänge sind nicht so anzusehen,
dass sie notwendigerweise ihre Durchführung in der bestimmten diskutierten oder dargestellten
Reihenfolge erfordern, sofern dies nicht als eine Reihenfolge von Durchführungen angegeben
ist. Die Verfahrensschritte können dabei zumindest teilweise gleichzeitig oder zeitlich
nacheinander ablaufen, wobei die Reihenfolge der Verfahrensschritte nicht auf die
durch die Nummerierung definierte Reihenfolge begrenzt ist, sodass einzelne Schritte
in unterschiedlicher Reihenfolge durchführbar sind. Es soll auch so verstanden werden,
dass zusätzliche oder alternative Schritte eingesetzt werden können.
[0014] Die Erfindung macht somit im Wesentlichen Gebrauch von einer Mehrfaktor, insbesondere
Zwei-Faktor-Abfrage von sich voneinander unterscheidenden Positionssignalen, wobei
die Signale von sich voneinander unterscheidenden Signalquellen stammt.
[0015] In einem ersten Schritt wird ein erstes Positionssignal von einer ersten Signalquelle
als ein erstes Schließkriterium, welches zumindest eine Verriegelungsposition eines
Fahrzeugschlosses für das bewegliche Teil umfasst, durch eine Steuereinheit empfangen.
Die Verriegelungsposition des Fahrzeugschlosses von dem oder für das bewegliche Teil
wird durch eine erste Signalquelle in Form eines Positionssignals erfasst und als
ein erstes Schließkriterium für das bewegliche Teil interpretiert. Die Steuereinheit
kann erfindungsgemäß eine (übergeordnete) Steuereinheit des Fahrzeugs, eine Schlosssteuereinheit
oder ein Server sein. Auf jeden Fall ist die Steuereinheit mit der ersten Signalquelle
signalverbunden (drahtlos und/oder kabelgebunden).
[0016] In einem weiteren Schritt wird durch die Steuereinheit eine bedingte Prüfanweisung
zu dem empfangenen ersten Positionssignal hinzugefügt, wobei die bedingte Prüfanweisung
umfasst, nach dem Erkennen des ersten Positionssignals auf zumindest ein zweites Positionssignal
als zweites Schließkriterium zu prüfen, wobei das erste Schließkriterium weiterhin
erfüllt ist. Die bedingte Prüfanweisung dient somit dazu, erst wenn das erste Schließkriterium
erfüllt ist, also die Verriegelungsposition des Fahrzeugschlosses erkannt wurde, zumindest
ein weiteres Schließkriterium vorauszusetzen, wobei das erste Schließkriterium weiterhin
erfüllt sein muss. Es handelt sich somit nicht um eine ODER-Verknüpfung zweier Signale
sondern um eine UND-Verknüpfung. Dabei muss das erste Schließkriterium jedoch weiterhin
erfüllt sein, wenn das zweite Schließkriterium abgefragt/geprüft wird. Eine alternative
Abfrage der Signalquellen wird somit verhindert, sodass bspw. nicht durch nur ein
einziges Positionssignal die Ausgabe eines Bestätigungssignals ermöglicht. Dementsprechend
ist das Erkennen der Verriegelungsposition, in der das Schloss das bewegliche Teil
verriegelt, immer eine erste zwingende Bedingung für die Ausgabe des Bestätigungssignals.
[0017] In einem weiteren Schritt wird ein zweites Positionssignal von einer zweiten Signalquelle
als zweites Schließkriterium durch die Steuereinheit empfangen, wobei die zweite Signalquelle
sich von der ersten Signalquelle unterscheidet und das zweite Positionssignal der
Position, insbesondere Schließposition, des beweglichen Teils zuordbar ist. Bei der
zweiten Signalquelle handelt es sich somit um eine von der ersten Signalquelle sich
unterscheidende Quelle. Somit wird eine Manipulation der Signale zumindest erschwert.
Selbst wenn die erste Signalquelle ein Positionssignal liefert, welches die Verriegelungsposition
des Schlosses bestätigt, wird mittels der zweiten Signalquelle das erste Schließkriterium
verifiziert, in dem ein weiteres Signal von einer anderen Signalquelle notwendig ist.
So könnte das zweite Positionssignal bspw. von der Verriegelungsposition des Fahrzeugschlosses
unabhängig sein. Wichtig ist erfindungsgemäß, dass das zweite Positionssignal ebenfalls
dem beweglichen Teil, insbesondere der Schließposition des beweglichen Teils, zugeordnet
werden kann. Es muss also in Relation/Beziehung zu einer Position, insbesondere Schließposition,
des beweglichen Teil bringbar sein, sodass auf eine Schließposition des beweglichen
Teil geschlossen werden kann. Das kann bspw. die Position des beweglichen Teil in
Relation zu der Karosserie des Fahrzeugs sein.
[0018] Erst wenn auch das zweite Positionssignal durch die Steuereinheit empfangen und das
zweite Schließkriterium damit erfüllt ist, wird ein Bestätigungssignal durch die Steuereinheit
generiert/ausgegeben, wodurch bestätigt wird dass die bedingte Prüfanweisung erfüllt
ist. Das erfüllen beider Schließkriterien ist für die Ausgabe des Bestätigungssignals
somit zwingend erforderlich. Das Bestätigungssignal signalisiert erfindungsgemäß,
dass sich das bewegliche Teil des Fahrzeugs in der Schließposition befindet. Das Bestätigungssignal
kann dabei ein Ausgangssignal, insbesondere ein akustisches, optisches und/oder haptisches
Signal (Vibration) sein. Das Ausgangssignal kann dazu verwendet werden weitere Fahrzeugfunktionen
zu unterbinden oder beschränken. Bspw. kann das Starten des Motors, das Losfahren
oder Beschleunigen beeinflusst werden oder weitere Restriktionen auslösen, die das
Fahren des Fahrzeugs unterbinden oder bremsen.
[0019] Die Erfindung hat somit zum Vorteil, dass zuverlässig ein Schließzustand eines beweglichen
Teils des Fahrzeugs erkannt werden kann. Zusätzlich kann ein Ausfall oder eine Störung
von zumindest eines der Signalquellen detektiert werden.
[0020] Bei einem beweglichen Teil kann es sich im Rahmen der Erfindung um eine Seitentür,
Schiebetür, Flügeltür, Klappe, Tankklappe, Ladesteckerklappe, Heckklappe und/oder
eine Haube/Frontklappe handeln.
[0021] Die Steuereinheit kann zumindest eine Recheneinheit zum Verarbeiten von Signalen
oder Daten, zumindest eine Speichereinheit zum Speichern von Signalen oder Daten,
zumindest eine Schnittstelle zu einer Signalquelle und/oder einer Ausgabeeinheit zum
Einlesen von Positionssignalen von der Signalquelle oder zum Ausgeben von Daten- oder
Steuersignalen an die Ausgabeeinheit und/oder zumindest eine Kommunikationsschnittstelle
zum Einlesen oder Ausgeben von Daten aufweisen, die in ein Kommunikationsprotokoll
eingebettet sind. Die Recheneinheit kann beispielsweise ein Signalprozessor, ein Mikrocontroller
oder dergleichen sein, wobei die Speichereinheit ein Flash-Speicher, ein EEPROM oder
eine magnetische Speichereinheit sein kann. Die Kommunikationsschnittstelle kann ausgebildet
sein, um Daten drahtlos und/oder leitungsgebunden einzulesen oder auszugeben, wobei
eine Kommunikationsschnittstelle, die leitungsgebundene Daten einlesen oder ausgeben
kann, diese Daten beispielsweise elektrisch oder optisch aus einer entsprechenden
Datenübertragungsleitung einlesen oder in eine entsprechende Datenübertragungsleitung
ausgeben kann. Insbesondere ist es denkbar, dass die Steuereinheit und/oder Recheneinheit
außerhalb des Fahrzeugs angeordnet ist. Dabei bietet es sich an auf eine IT-Infrastruktur
in Form von cloud-computing oder ähnlicher netzwerkbasierter Rechnersystem zurückzugreifen.
Insbesondere bei automatisiertbetriebenen Fahrzeugen kann eine solche Lösung vorteilhaft
sein, da eine Fernwartung bzw. Fernbedienung und -überwachung ermöglicht ist. Die
Gefahr der Manipulation am/im Fahrzeug kann dabei reduziert werden.
[0022] Die Steuereinheit kann ausgebildet sein eine Diagnoseroutine auszuführen. Dies ermöglicht
es, zu überprüfen, ob die Signalquelle/n in einem betriebsbereiten Zustand ist oder
gegebenenfalls Fehlfunktionen vorliegen. Abhängig von einer Diagnoseroutine ist es
möglich, das System gegebenenfalls neu zu kalibrieren, Systemparameter neu einzustellen
oder eventuelle Fehler anzuzeigen, so dass eine Wartung möglich ist. So ist es denkbar,
dass die zugehörigen Messwerte einer vorgegeben Position, vorzugsweise Hauptrast,
gespeichert und miteinander verglichen werden, sodass Abweichungen detektiert und
Rückschlüsse auf evtl. Fehlfunktionen geschlossen werden können. Während des Produktlebenszyklus
können so Änderungen, insbesondere hervorgerufen durch Verschleiß oder äußere Umwelteinflüsse,
erkannt und in die Positionsbestimmung einbezogen werden können. Die Zuverlässigkeit
der Positionserkennung wird damit erhöht.
[0023] Es kann von Vorteil sein, dass die Steuereinheit ein Fehlersignal ausgibt, wenn das
erste und/oder zweite Schließkriterium verletzt ist. Wenn die erste und/oder zweite
Signalquelle kein Positionssignal sendet bzw. wenn die Steuereinheit kein solches
Signal empfängt, wird durch das Fehlersignal erkennbar, dass die Schließposition des
beweglichen Teils nicht vorliegt, d. h. verifiziert/sichergestellt werden konnte.
Dementsprechend kann nicht nur sicher festgestellt werden, dass das bewegliche Teil
sich in der Schließposition befindet, sondern auch sicher festgestellt werden, dass
das bewegliche Teil sich nicht in der Schließposition befindet. Weiterhin ist es denkbar,
dass das Fehlersignal ermöglicht, die vorhandene Fehlerquelle, also welche Signalquelle
kein Positionssignal liefert, festzustellen. Mögliche Manipulationen können somit
bspw. festgestellt bzw. unbeabsichtigte störende Einflüsse erkannt werden, wodurch
die Zuverlässigkeit weiter erhöht wird.
[0024] Erfindungsgemäß soll die Steuereinheit einen Zeitabstand zwischen dem ersten Positionssignal
und dem zweiten Positionssignal als erstes Zeitkriterium ermitteln und mit einem festgelegten,
vorzugsweise in der Steuereinheit gespeicherten, zweiten Zeitkriterium vergleichen
und falls das zweite Zeitkriterium von dem ersten Zeitkriterium verletzt wird (abweicht),
die Steuereinheit ein entsprechendes Fehlersignal ausgeben. Folglich kann dadurch
ebenfalls die Zuverlässigkeit weiter erhöht werden. Die zeitliche Überprüfung kann
dabei ein Teil der bedingten Prüfanweisung sein. Das bedeutet innerhalb der bedingten
Prüfanweisung werden die Zeitkriterien auf Erfüllung geprüft. Ein abweichender, insbesondere
zu langer, Zeitabstand zwischen den beiden Positionssignalen kann auf eine Manipulation
oder einen Fehler hinweisen.
[0025] Erfindungsgemäß ist es denkbar, dass die erste Signalquelle ein Gesperresensor, insbesondere
ein Sperrklinkensensor, des Fahrzeugschlosses ist, wobei bevorzugt eine Sperrposition
erkannt wird und in der Sperrposition die Sperrklinke eine Drehfalle des Fahrzeugschlosses
sperrt. Bei einem erfindungsgemäßen Gesperresensor kann es sich beispielsweise um
induktiv, kapazitiv, magnetisch oder optisch arbeitende Sensoren handeln. Darüber
hinaus können insbesondere Mikroschalter oder Hallsensoren zur Detektion der Position
des Gesperres, insbesondere einer Sperrposition eingesetzt werden. Bei der Sperrposition
kann es vorzugsweise um eine Vorrast- und/oder Hauptrastposition des Gesperres handeln.
Die Einnahme einer Sperrposition, insbesondere der Vorrast- und/oder Hauptrastposition
ermöglichen es, festzustellen, ob ein Schlosshalter des beweglichen Teils in Eingriff
mit dem Gesperre des Fahrzeugschlosses gekommen ist, sodass ein erstes Schließkriterium
durch die Vorrast- oder Hauptrastposition abgebildet wird.
[0026] Es ist des Weiteren denkbar, dass die zweite Signalquelle ein Kontaktschalter, insbesondere
ein von außen nicht zugänglicher Kontaktschalter, des beweglichen Teils ist. Bei dem
Kontaktschalter handelt es vorzugsweise um einen Türkontaktschalter, wobei der Türkontaktschalter
eine Schließposition der Tür erfasst. Derartige Kontaktschalter sind regelmäßig im
Bereich der Lagerung oder Aufhängung des beweglichen Teils oder auf der der Lagerung
gegenüberliegenden Seite, an der sich das Fahrzeugschloss regelmäßig befindet, angeordnet.
Erfindungsgemäß ist es besonders vorteilhaft, wenn der Kontaktschalter für eine Person
nicht zugänglich ist, sodass eine Manipulation dahingehend zumindest erschwert oder
verhindert werden kann. Dafür kann ein erfindungsgemäßer Kontaktschalter bspw. im
Bereich der Türlagerung/Türaufhängung angeordnet und zumindest abschnittsweise von
Teilen der Karosserie verdeckt sein. Besonders bevorzugt können mehrere Kontaktschalter
an unterschiedlichen Stellen des beweglichen Teils angeordnet sein, sodass eine Fehlbetätigung
oder vorsätzliche manipulative Betätigung zumindest erschwert wird.
[0027] Es kann vorteilhaft sein, wenn die erste oder die zweite Signalquelle eine Zuziehhilfe
des Fahrzeugschlosses und/oder ein Antrieb für das bewegliche Teil ist. Eine erfindungsgemäße
Zuziehhilfe dient dazu, dass das Gesperre des Fahrzeugschlosses von der Vorrast- in
die Hauptrastposition überführt werden kann. Dafür kann die Zuziehhilfe insbesondere
in Wirkverbindung mit einer Drehfalle stehen bzw. mit dieser Zusammenwirken, sodass
diese um ihre Drehachse in Richtung Hauptrast gedreht werden kann. Ein erfindungsgemäßer
Antrieb für das bewegliche Teil kann bspw. aber nicht ausschließlich als Tür- und/oder
Heckklappenantrieb ausgebildet sein und das bewegliche Teil, vorzugsweise eine Tür,
von einer Offenstellung in eine Schließstellung oder umgekehrt überführen. Darüber
hinaus kann unter einem Antrieb für das bewegliche Teil auch ein Aufsteller für das
bewegliche Teil verstanden werden, wobei der Aufsteller das bewegliche Teil zumindest
von einer Schließstellung in eine teilweise geöffnete Stellung und/oder umgekehrt
bewegen kann. Ein erfindungsgemäßer Antrieb und/oder ein erfindungsgemäßer Aufsteller
weisen regelmäßig eine Positionssensorik auf, die es ermöglicht auf die Position des
beweglichen Teils zu schließen.
[0028] Im Rahmen der Erfindung kann die zweite Signalquelle ein Schlosshaltersensor sein.
Ein erfindungsgemäßer Schlosshaltersensor erkennt, ob sich das bewegliche Teil in
der geschlossenen Position, insbesondere in der verriegelten Position, befindet und
bildet somit ein verlässliches zweites Positionssignal. Besonders bevorzugt ist es
dabei, wenn der Schlosshaltersensor von außen unzugänglich für Personen oder störende
Umwelteinflüsse an dem beweglichen Teil oder dem Fahrzeug angeordnet ist. Dadurch
können beabsichtigte oder unbeabsichtigte Manipulation weiter reduziert werden, wodurch
die Zuverlässigkeit und somit die Sicherheit weiter erhöht werden kann.
[0029] Erfindungsgemäß ist es denkbar, dass die zweite Signalquelle ein Kraftsensor zur
Erkennung eines Dichtungsdrucks des beweglichen Teils ist. Der Kraftsensor erkennt
dabei den Druck auf die Dichtung, insbesondere in Form eines Türdichtungsdrucks, wobei
der Druck durch einen Schließzustand des beweglichen Teil erzeugt wird. Die Dichtung
kann dabei an dem beweglichen Teil oder dem Fahrzeug angeordnet sein. Der Kraftsensor
ist dabei an und/oder zumindest teilweise in der Dichtung angeordnet. Der Kraftsensor
kann darüber lediglich punktuell oder vollumfänglich an/in der Dichtung angeordnet
sein. Somit kann der Kraftsensor die geschlossene Position des beweglichen Teils erfassen
und somit ein zweites Positionssignal liefern, dass zuverlässig als zweites Schließkriterium
nutzbar ist. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass der Kraftsensor im Wesentlich
vor störenden Umwelteinflüssen geschützt ist, wodurch die Zuverlässigkeit erhöht bzw.
die Ausfallwahrscheinlichkeit reduziert werden kann.
[0030] Es ist denkbar, dass die zweite Signalquelle eine Bilderfassungseinheit des Fahrzeugs
ist, wobei die Bilderfassungseinheit eine Position des beweglichen Teils erfasst.
Die Bilderfassungseinheit kann dabei am und/oder im Fahrzeug, bspw. an einer Heckklappe
oder einem Rückspiegel angeordnet sein. Insbesondere kann die Bilderfassungseinheit
einen Teil des Rückspiegels bilden. Die Bilderfassungseinheit kann bspw. als Kamera
ausgebildet sein und das bewegliche Teil zumindest abschnittsweise erfassen, sodass
zumindest eine Schließposition des beweglichen Teil erkannt werden kann. Besonders
vorteilhaft ist es dabei, dass eine Schließposition nicht durch eine Manipulation
der Bilderfassungseinheit von außen möglich ist. Es wird eine entsprechend zuverlässige
zweite Signalquelle zur Verfügung gestellt, mittels der die geschlossene Position
des beweglichen Teil erfassbar ist.
[0031] Es kann vorteilhaft sein, wenn die zweite Signalquelle ein Wegsensor des beweglichen
Teils ist, wobei der Wegsensor einen Abstand des beweglichen Teils zum Fahrzeug misst.
Der Wegsensor kann dabei z. B. in einem Scharnier des beweglichen Teils oder in dem
beweglichen Teil selbst angeordnet sein. Der Sensor misst dabei einen Abstand des
beweglichen Teils zum Fahrzeug, insbesondere eine Position oder einen zurückgelegten
Weg nach einer Bewegung des beweglichen Teils. Somit kann auf die Position, insbesondere
die Schließposition des beweglichen Teils geschlossen werden, sodass ein zuverlässiges
zweites Schließkriterium zur Verfügung gestellt wird.
[0032] Im Rahmen der Erfindung kann ein gesicherter Übertragungskanal mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
zwischen der Steuereinheit und zumindest der ersten Signalquelle und/oder der zweiten
Signalquelle aufgebaut werden/vorhanden sein. Ein gesicherter Übertragungskanal mit
einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ermöglicht es Manipulationen zu verringern, sodass
die Zuverlässigkeit erhöht werden kann.
[0033] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Computerprogrammprodukt beansprucht.
Das erfindungsgemäße Computerprogrammprodukt umfasst ausführbaren Programmcode, wobei
der Programmcode bei Ausführung durch eine Datenverarbeitungsvorrichtung das erfindungsgemäße
Verfahren ausführt. Der Programmcode ist vorzugsweise auf einem maschinenlesbaren
Medium oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher
oder am optischen Speicher gespeichert und wird zur Durchführung, Umsetzung und/oder
Ansteuerung der Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet, wobei das Programm-Produkt
oder Computerprogramm auf einer Steuereinheit ausgeführt wird.
[0034] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein maschinenlesbares Medium beansprucht,
auf dem das Computerprogrammprodukt in der beanspruchten Form gespeichert ist.
[0035] Ein weiterer Aspekt der Erfindung beansprucht ein Fahrzeugschließsystem zur Erkennung
einer Schließposition eines beweglichen Teils von einem Fahrzeug, umfassend ein Fahrzeugschloss
zum Verriegeln des beweglichen Teils mit dem Fahrzeug, wobei das Fahrzeugschloss an
dem beweglichen Teil oder an dem Fahrzeug montierbar ist, und das Fahrzeugschloss
zumindest einen Gesperresensor als erste Signalquelle zur Erfassung von zumindest
einem ersten Positionssignal, insbesondere in Form einer Verriegelungsposition des
Gesperres, aufweist; eine zweite Signalquelle, die zu der ersten Signalquelle unterschiedlich
ist und ein dem beweglichen Teil zuordbares zweites Positionssignal erfasst; weiterhin
umfassend eine Steuereinheit, mit einem nichtflüchtigen computerlesbaren Speichermedium,
auf dem das erfindungsgemäße Computerprogrammprodukt gespeichert ist, wobei die Datenverarbeitungseinrichtung
zumindest dazu ausgebildet ist den Programmcode des Computerprogrammprodukts auszuführen.
[0036] Bevorzugt ist die zweite Signalquelle derart ausgebildet, wie es in zumindest einem
der abhängigen Ansprüche des erfindungsgemäßen Verfahrens beansprucht und/oder zu
diesen beschrieben ist.
[0037] Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung zu einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung, welche in den Figuren
schematisch dargestellt sind.
[0038] Dabei ist zu beachten, dass die Figuren nur beschreibenden Charakter haben und nicht
dazu gedacht sind, die Erfindung in irgendeiner Form einzuschränken.
[0039] Es zeigen:
Fig.1 schematisch ein Fahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel eines
Fahrzeugschließsystems und
Fig. 2 ein mögliches Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fahrzeugschließsystems.
[0040] Die Figur 1 zeigt ein Fahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeugschließsystem
für bewegliche Teile 110 des Fahrzeugs. 100. Die beweglichen Teile 110 des Fahrzeugs.
100 sind dabei in Figur 1 als eine Heckklappe, 110, eine Motorhaube 110 sowie Seitentüren
110 schematisch abgebildet. Jedem dieser beweglichen Teile 110 kann ein erfindungsgemäßes
Fahrzeugschließsystem 10 zugeordnet sein. Dafür kann das bewegliche Teil 110 ein Fahrzeugschloss
11 aufweisen, welches zur Verriegelung des beweglichen Teils 110 am Fahrzeug 100 dient.
Dementsprechend kann ein Fahrzeugschloss 11 im Rahmen der Erfindung als ein Seitentürschloss,
ein Heckklappenschloss und/oder als Haubenschloss ausgebildet sein. Somit weist die
Seitentür der Figur 1 ein Fahrzeugschloss 11 auf, wobei das Fahrzeugschloss 11 in
Signalverbindung mit einer Steuereinheit 20 sowie einer Zuziehhilfe 30 ist. Die Zuziehhilfe
30 dient erfindungsgemäß insbesondere dazu, das Gesperre des Fahrzeugschlosses 11
von einer Vorrastposition in eine Hauptrastposition zu überführen. Die Zuziehhilfe
30 kann dabei als eine zweite Signalquelle erfindungsgemäß vorgesehen sein. Dabei
ist über die Zuziehhilfe 30 ein zweites Positionssignal erfassbar, wobei bei Erreichen
der Hauptrastposition durch die Zuziehhilfe 30 ein zweites Positionssignal erzeugt
wird, welches die verriegelte und somit geschlossene Position des beweglichen Teils
110, hierbei die Seitentür, wiedergibt. Zusätzlich zu einem Gesperresensor des Fahrzeugschlosses
11 kann dabei das von der Zuziehhilfe 30 gelieferte zweite Positionsignal mit dem
ersten Positionssignal des Gesperressensors des Fahrzeugschlosses 11 auf eine Schließposition
des beweglichen Teils, hier also der Seitentür 110, geschlossen werden. Die Steuereinheit
20 ist hier beispielhaft in der Seitentür 110 angeordnet. Erfindungsgemäß kann die
Steuereinheit 20 jedoch an jeder beliebigen Stelle im Fahrzeug angeordnet sein. Es
kann sich dabei um eine Steuereinheit des Kraftfahrzeugschlosses 11 oder eine dem
Fahrzeug übergeordnete Steuereinheit handeln.
[0041] Weiterhin zeigt die Figur 1, einen Antrieb 40 zum Öffnen und/oder Schließen des beweglichen
Teils 110. Ein derartiger Türantrieb 40 ist aus dem Stand der Technik bereits hinreichend
bekannt. Der Antrieb 40 kann dabei das bewegliche Teil zumindest in eine Öffnungs-
oder Schließposition überführen. Gleichzeitig kann über den Antrieb 40 eine Position
des beweglichen Teils festgestellt werden. Dafür kann ein Positionssensor innerhalb
des Antriebs 40 vorgesehen sein. Auch der Antrieb 40 zum Öffnen und/oder Schließen
des beweglichen Teils 110 ist in Signalverbindung mit der Steuereinheit 20.
[0042] Beispielhaft ist in Figur 1 weiterhin ein Kontaktschalter 50 an den beiden Seitentüren
110 des Fahrzeugs 100 dargestellt. Erfindungsgemäße Kontaktschalter 50 können als
eine zweite Positionssignalquelle eingesetzt werden, wobei ein Kontaktschalter 50
hierbei durch das bewegliche Teil 110 in seiner Schließposition kontaktiert wird,
sodass eine Schließposition des beweglichen Teils 110, hierbei also der Seitentür,
sichergestellt werden kann. Der Kontaktschalter 50 ist erfindungsgemäß vorteilhaft
derart an dem beweglichen Teil 110 oder der Fahrzeugkarosserie des Fahrzeugs. 100
angeordnet, dass eine Manipulation von außen zumindest erschwert ist. Dafür ist der
Kontaktschalter 50 vorzugsweise außerhalb eines Eingriffbereiches eines Nutzers angeordnet.
Gleichzeitig ist der Kontaktschalter 50 derart ausgebildet, dass eine Betätigung vorzugsweise
lediglich nur in einer Schließposition des beweglichen Teils ausgelöst wird. Somit
wird sichergestellt, dass das zweite Positionssignal durch den Kontaktschalter 50
nur dann erzeugt wird, wenn die Fahrzeugtür 110 geschlossen ist.
[0043] Auch der Kontaktschalter 50 ist erfindungsgemäß in Signalverbindung mit der Steuereinheit
20, welches hier durch die gestrichelte Linie angedeutet ist.
[0044] Weiterhin ist in Figur 1 eine Bilderfassungseinheit 80 dargestellt, durch welche
ein zweites Positionssignal erfassbar ist, wobei die Bilderfassungseinheit 80 eine
Position des beweglichen Teils 110 erfassen kann. Insbesondere ist die Bilderfassungseinheit
80 dafür derart ausgebildet, dass zumindest eine Schließposition des beweglichen Teils
110 durch die Bilderfassungseinheit 80 festgestellt werden kann. Somit kann mittels
der Bilderfassungseinheit 80 eine Schließposition des beweglichen Teils 110 als zweites
Positionssignal zur Verifizierung der Schließposition des beweglichen Teils 110 erzeugt
werden. Auch die Bilderfassungseinheit 80 ist erfindungsgemäß in Signalverbindung
mit der Steuereinheit 20, sodass ein zweites Positionssignal von der Bilderfassungseinheit
80 an die Steuereinheit 20 übermittelbar ist.
[0045] Figur 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Fahrzeugschließsystems
10. Das Fahrzeug Schließsystem besteht dabei aus einem Fahrzeugschloss 11, wobei das
Fahrzeugschloss 11 ein Gesperre 13 aufweist und wobei das Gesperre 13 zumindest aus
einer Drehfalle und zumindest einer Sperrklinke besteht. Dem Gesperre 13, ist ein
Gesperresensor 12 zugeordnet, wobei mittels des Gesperressensors 12, insbesondere
eine Verriegelungsposition des Gesperres 13 detektierbar ist. Das Gesperre 13 dient
dazu, ein bewegliches Teil des Fahrzeugs, insbesondere eine Seitentür, eine Hecktür
oder eine Motorhaube bzw. Schiebetür, mit dem Fahrzeug/der Fahrzeugkarosserie zu verriegeln.
Ein Verriegelungszustand entspricht somit einer geschlossenen Position des beweglichen
Teils, wobei zusätzlich das Gesperre die Schließposition des beweglichen Teils sichert.
Dafür ist das Gesperre, insbesondere die Drehfalle des Gesperres in haltenden Eingriff
mit einem Schlosshalter, wobei der Schlosshalter vorzugsweise an der Karosserie des
Fahrzeugs, angeordnet ist. Es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass ein Fahrzeugschloss
11 in dem Fahrzeug bzw. der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und der Schlosshalter
entsprechend sich am beweglichen Teil befindet. Dies ist beispielsweise bei einem
Haubenschloss realisiert.
[0046] Das Fahrzeugschloss 11 ist in Signalverbindung mit der Steuereinheit 20, wobei die
Datenverbindungen hierbei mit einer gestrichelten Linien dargestellt ist. Weiterhin
ist dem Fahrzeugschloss 11 in Figur 2 ein Schlosshaltersensor zugeordnet, wobei ein
erfindungsgemäßer Schloßhalter Sensor derart am Fahrzeugschloss elf angeordnet ist,
dass eine Position des Schlosshalters im Fahrzeugschloss elf detektierbar ist. Insbesondere
ist dabei eine Position des Schlosshalters durch den Schlosshaltersensor 60 detektierbar,
welcher einer Verriegelungsposition des Schlosshalters mit dem Gesperre 13 entspricht.
Dementsprechend liefert der Schlosshaltersensor 60 und der Gesperresensor 12 die beiden
Positionssignale, welcher an die Datenverarbeitungseinrichtung übersendet werden.
[0047] Weiterhin zeigt die Figur 2 eine Zuziehhilfe 30, welche in Wirkverbindung mit dem
Fahrzeugschloss 11 insbesondere dem Gesperre 13 sich befindet. Somit kann die Zuziehhilfe
30 zum Überführen des Gesperres von einer Vorrastposition in eine Hauptrastposition
eingesetzt werden. Es ist darüber hinaus denkbar, dass die Zuziehhilfe 30 ein drittes
Positionssignal zum Verifizieren der Schließposition des beweglichen Teils hinzugezogen
wird. Dementsprechend kann durch die Steuereinheit 20 zumindest drei Positionssignale
zur Verifizierung einer Schließposition, eines beweglichen Teils genutzt werden.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 10
- Fahrzeugschließsystem
- 11
- Fahrzeugschloss
- 12
- Gesperresensor
- 13
- Gesperre
- 20
- Steuereinheit Datenverarbeitungseinrichtung
- 30
- Zuziehhilfe
- 40
- Antrieb
- 50
- Kontaktschalter
- 60
- Schlosshaltersensor
- 70
- Kraftsensor
- 80
- Bilderfassungseinheit
- 90
- Wegsensor
- 100
- Fahrzeug
- 110
- bewegliches Teil
1. Verfahren zur Erkennung einer Schließposition eines beweglichen Teils (110) von einem
Fahrzeug (100), insbesondere automatisiert betreibbaren Fahrzeug, umfassend die folgenden
Schritte:
- Empfangen eines ersten Positionssignals von einer ersten Signalquelle als ein erstes
Schließkriterium, welches zumindest eine Verriegelungsposition eines Fahrzeugschlosses
(11) für das bewegliche Teil (110) umfasst, durch eine Steuereinheit (20);
- Hinzufügen einer bedingten Prüfanweisung zu dem empfangenen ersten Positionssignal
durch die Steuereinheit (20), wobei die bedingte Prüfanweisung umfasst, nach dem Erkennen
des ersten Positionssignals auf zumindest ein zweites Positionssignal als zweites
Schließkriterium zu prüfen, wobei das erste Schließkriterium weiterhin erfüllt ist;
- Empfangen des zweiten Positionssignals von einer zweiten Signalquelle als zweites
Schließkriterium durch die Steuereinheit (20), wobei die zweite Signalquelle sich
von der ersten Signalquelle unterscheidet und das zweite Positionssignal dem beweglichen
Teil zuordbar ist;
- Ausgabe eines Bestätigungssignals durch die Steuereinheit (20) wenn beide Schließkriterien
erfüllt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) einen Zeitabstand zwischen dem ersten Positionssignal und
dem zweiten Positionssignal als erstes Zeitkriterium ermittelt und mit einem festgelegten
zweiten Zeitkriterium in der Steuereinheit (20) vergleicht, und falls das zweite Zeitkriterium
von dem ersten Zeitkriterium verletzt wird, die Steuereinheit (20) ein Fehlersignal
ausgibt.
2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (20) ein Fehlersignal ausgibt, wenn das erste und/oder zweite Schließkriterium
verletzt ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Signalquelle ein Gesperresensor (12), insbesondere ein Sperrklinkensensor,
des Fahrzeugschlosses (11) ist, wobei bevorzugt eine Sperrposition erkannt wird und
in der Sperrposition die Sperrklinke eine Drehfalle des Fahrzeugschlosses (11) sperrt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle ein Kontaktschalter (50), insbesondere ein von außen nicht
zugänglicher Kontaktschalter, des beweglichen Teils (110) ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste oder die zweite Signalquelle eine Zuziehhilfe (30) des Fahrzeugschlosses
(11) und/oder ein Antrieb (40) für das bewegliche Teil (110) ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle ein Schlosshaltersensor (60) ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle ein Kraftsensor (70) zur Erkennung eines Dichtungsdrucks
des beweglichen Teils (110) ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle eine Bilderfassungseinheit (80) des Fahrzeugs (100) ist,
wobei die Bilderfassungseinheit (80) eine Position des beweglichen Teils (110) erfasst.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Signalquelle ein Wegsensor (90) des beweglichen Teils
(110) ist, wobei der Wegsensor (90) einen Abstand des beweglichen Teils (110) zum
Fahrzeug (100) misst.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein gesicherter Übertragungskanal mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen der Steuereinheit
(20) und zumindest der ersten Signalquelle oder der zweiten Signalquelle aufgebaut
wird.
11. Computerprogrammprodukt, umfassend ausführbaren Programmcode, wobei der Programmcode
bei Ausführung durch eine Steuereinheit (20), das Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 10 ausführt.
12. Fahrzeugschließsystem (10) zur Erkennung einer Schließposition eines beweglichen Teils
(110) von einem Fahrzeug (100), umfassend ein Fahrzeugschloss (11) zum Verriegeln
des beweglichen Teils (110) mit dem Fahrzeug (100), wobei das Fahrzeugschloss (11)
an dem beweglichen Teil (110) oder an dem Fahrzeug (100) montierbar ist, und das Fahrzeugschloss
(11) zumindest einen Gesperresensor (12) als erste Signalquelle zur Erfassung von
zumindest einem ersten Positionssignal, insbesondere in Form einer Verriegelungsposition
des Gesperres (13), aufweist; eine zweite Signalquelle, die zu der ersten Signalquelle
unterschiedlich ist und ein dem beweglichen Teil (110) zuordbares zweites Positionssignal
erfasst; weiterhin umfassend eine Steuereinheit (20), mit einem nichtflüchtigen computerlesbaren
Speichermedium, auf dem ein Computerprogrammprodukt nach dem vorhergehenden Anspruch
gespeichert ist, wobei die Steuereinheit (20) zumindest dazu ausgebildet ist den Programmcode
des Computerprogrammprodukts auszuführen.
13. Fahrzeugschließsystem (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesperresensor (12) als ein Sperrklinkensensor ausgebildet ist.
14. Fahrzeugschließsystem (10) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle im oder am Fahrzeugschloss (11) angeordnet ist.
15. Fahrzeugschließsystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle als eine Zuziehhilfe (30) des Fahrzeugschlosses (11) und/oder
als ein Antrieb (40) für das bewegliche Teil (110) ausgebildet ist.
16. Fahrzeugschließsystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle als Kontaktschalter (50) des beweglichen Teils ausgebildet
ist.
17. Fahrzeugschließsystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle als Schlosshaltersensor (60) ausgebildet ist.
18. Fahrzeugschließsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle als ein Kraftsensor (70) zur Erkennung eines Dichtungsdrucks
des beweglichen Teils (110) ausgebildet ist.
19. Fahrzeugschließsystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle als eine Bilderfassungseinheit (80) des Fahrzeugs (100) ausgebildet
ist, wobei mittels der Bilderfassungseinheit (80) zumindest eine Position des beweglichen
Teils (110) erfassbar ist.
20. Fahrzeugschließsystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Signalquelle als Wegsensor (90) des beweglichen Teils (110) ausgebildet
ist, wobei mittels des Wegsensors (90) ein Abstand des beweglichen Teils (110) zum
Fahrzeug (100) messbar ist.
1. Method for detecting a closed position of a movable part (110) of a vehicle (100),
in particular an automatically operable vehicle, said method comprising the following
steps:
- a control unit (20) receiving a first position signal from a first signal source
as a first closure criterion, said closure criterion comprising at least one locking
position of a vehicle latch (11) for the movable part (110);
- the control unit (20) adding a conditional test instruction to the received first
position signal, the conditional test instruction comprising checking for at least
one second position signal as a second closure criterion after detecting the first
position signal, the first closure criterion still being satisfied;
- the control unit (20) receiving the second position signal from a second signal
source as the second closure criterion, the second signal source being different from
the first signal source and the second position signal being assignable to the movable
part;
- the control unit (20) outputting a confirmation signal when both closure criteria
are satisfied,
characterized in that the control unit (20) determines a time interval between the first position signal
and the second position signal as the first time criterion and compares said first
time criterion with a fixed second time criterion in the control unit (20), and if
the second time criterion is violated by the first time criterion, the control unit
(20) outputs an error signal.
2. Method according to the preceding claim, characterized in that the control unit (20) outputs an error signal if the first and/or second closure
criterion is violated.
3. Method according to either of the preceding claims, characterized in that the first signal source is a locking mechanism sensor (12), in particular a pawl
sensor, of the vehicle latch (11), a blocking position is preferably detected and
the pawl blocking a catch of the vehicle latch (11) in the blocking position.
4. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the second signal source is a contact switch (50), in particular a contact switch
which is not accessible from the outside, of the movable part (110).
5. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the first or the second signal source is a closing aid (30) of the vehicle latch
(11) and/or a drive (40) for the movable part (110).
6. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the second signal source is a latch holder sensor (60).
7. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the second signal source is a force sensor (70) for detecting a sealing pressure
of the movable part (110).
8. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the second signal source is an image acquisition unit (80) of the vehicle (100),
the image acquisition unit (80) acquires a position of the movable part (110).
9. Method according to any of the preceding claims, characterized in that the first and/or the second signal source is a displacement sensor (90) of the movable
part (110), the displacement sensor (90) measuring a distance between the movable
part (110) and the vehicle (100).
10. Method according to any of the preceding claims, characterized in that a secure transmission channel with end-to-end encryption is established between the
control unit (20) and at least the first signal source or the second signal source.
11. Computer program product comprising executable program code, wherein the program code,
when executed by a control unit (20), executes the method according to any of claims
1 to 10.
12. Vehicle locking system (10) for detecting a closed position of a movable part (110)
of a vehicle (100), comprising a vehicle latch (11) for locking the movable part (110)
to the vehicle (100), wherein the vehicle latch (11) can be mounted on the movable
part (110) or on the vehicle (100), and the vehicle latch (11) has at least one locking
mechanism sensor (12) as a first signal source for detecting at least one first position
signal, in particular in the form of a locking position of the locking mechanism (13);
a second signal source that is different from the first signal source and detects
a second position signal that s assignable to the movable part (110);
further comprising a control unit (20) having a non-volatile computer-readable storage
medium on which a computer program product according to the preceding claim is stored,
wherein the control unit (20) is designed at least to execute the program code of
the computer program product.
13. Vehicle locking system (10) according to the preceding claim, characterized in that the locking mechanism sensor (12) is designed as a pawl sensor.
14. Vehicle locking system (10) according to any of claims 12 or 13, characterized in that the second signal source is arranged in or on the vehicle latch (11).
15. Vehicle locking system (10) according to any of the preceding claims 12 to 14, characterized in that the second signal source is designed as a closing aid (30) of the vehicle latch (11)
and/or as a drive (40) for the movable part (110).
16. Vehicle locking system (10) according to any of the preceding claims 12 to 15, characterized in that the second signal source is designed as a contact switch (50) of the movable part.
17. Vehicle locking system (10) according to any of the preceding claims 12 to 16, characterized in that the second signal source is designed as a latch holder sensor (60).
18. Vehicle locking system according to any of the preceding claims 12 to 17, characterized in that the second signal source is designed as a force sensor (70) for detecting a sealing
pressure of the movable part (110).
19. Vehicle locking system (10) according to any of the preceding claims 12 to 18, characterized in that the second signal source is designed as an image acquisition unit (80) of the vehicle
(100), at least one position of the movable part (110) being acquirable by means of
the image acquisition unit (80).
20. Vehicle locking system (10) according to any of the preceding claims 12 to 19, characterized in that the second signal source is designed as a displacement sensor (90) of the movable
part (110), a distance between the movable part (110) and the vehicle (100) being
measurable by means of the displacement sensor (90).
1. Procédé permettant de détecter une position fermée d'une partie mobile (110) d'un
véhicule (100), en particulier d'un véhicule pouvant fonctionner de manière automatisée,
ledit procédé comprenant les étapes suivantes :
- réception, par une unité de commande (20), d'un premier signal de position en provenance
d'une première source de signal en tant que premier critère de fermeture, qui comprend
au moins une position de verrouillage d'une serrure de véhicule (11) pour la partie
mobile (110) ;
- ajout, par l'unité de commande (20), d'une instruction de test conditionnelle au
premier signal de position reçu, l'instruction de test conditionnelle comprenant la
vérification d'au moins un second signal de position en tant que second critère de
fermeture après la détection du premier signal de position, le premier critère de
fermeture étant également satisfait ;
- réception, par l'unité de commande (20), d'un second signal de position en provenance
d'une seconde source de signal en tant que second critère de fermeture, la seconde
source de signal étant différente de la première source de signal et le second signal
de position pouvant être attribué à la partie mobile ;
- émission d'un signal de confirmation par l'unité de commande (20) lorsque les deux
critères de fermeture sont satisfaits,
caractérisé en ce que l'unité de commande (20) détermine, en tant que premier critère de temps, un intervalle
de temps entre le premier signal de position et le second signal de position et le
compare à un second critère de temps établi dans l'unité de commande (20), et dans
le cas où le second critère de temps n'est pas respecté par le premier critère de
temps, l'unité de commande (20) émet un signal d'erreur.
2. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'unité de commande (20) émet un signal d'erreur lorsque le premier et/ou le second
critère de fermeture n'est pas respecté.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première source de signal est un capteur de verrouillage (12), en particulier
un capteur de cliquet d'arrêt, de la serrure de véhicule (11), dans lequel de préférence
une position de verrouillage est détectée et, dans la position de verrouillage, le
cliquet d'arrêt verrouille le verrou rotatif de la serrure de véhicule (11).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde source de signal est un commutateur de contact (50), en particulier un
commutateur de contact inaccessible de l'extérieur, de la partie mobile (110).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première ou la seconde source de signal est un système auxiliaire à tirette (30)
de la serrure de véhicule (11) et/ou un entraînement (40) pour la partie mobile (110).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde source de signal est un capteur de support de serrure (60).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde source de signal est un capteur de force (70) permettant de détecter une
pression d'étanchéité de l'extérieur, de la partie mobile (110).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la seconde source de signal est une unité de prise d'images (80) du véhicule (100),
dans lequel l'unité de prise d'images (80) détecte une position de la partie mobile
(110).
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et/ou la seconde la source de signal est un capteur de déplacement (90)
de la partie mobile (110), dans lequel le capteur de déplacement (90) mesure une distance
entre la partie mobile (110) et le véhicule (100).
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un canal de transmission sécurisé est créé avec un chiffrement de bout en bout entre
l'unité de commande (20) et au moins la première source de signal ou la seconde source
de signal.
11. Produit de programme informatique, comprenant un code de programme exécutable, dans
lequel le code de programme, lorsqu'il est exécuté par une unité de commande (20),
met en oeuvre le procédé selon l'une des revendications 1 à 10.
12. Système de fermeture de véhicule (10) permettant de détecter une position fermée d'une
partie mobile (110) d'un véhicule (100), comprenant une serrure de véhicule (11) pour
le verrouillage de la partie mobile (110) au véhicule (100), dans lequel la serrure
de véhicule (11) peut être montée sur la partie mobile (110) ou au véhicule (100),
et la serrure de véhicule (11) présente au moins un capteur de verrouillage (12) en
tant que première source de signal permettant de détecter au moins un premier signal
de position, en particulier sous la forme d'une position de verrouillage du verrou
(13) ;
une seconde source de signal qui est différente de la première source de signal et
qui détecte un second signal de position pouvant être attribué à la partie mobile
(110) ;
comprenant en outre une unité de commande (20) comportant un support de mémorisation
non volatile pouvant être lu par ordinateur, sur lequel un produit de programme informatique
selon la revendication précédente est stocké, dans lequel l'unité de commande (20)
est au moins conçue pour exécuter le code de programme du produit de programme informatique.
13. Système de fermeture de véhicule (10) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le capteur de verrouillage (12) est conçu comme un capteur de cliquet d'arrêt.
14. Système de fermeture de véhicule (10) selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que la seconde source de signal est disposée dans ou sur la serrure de véhicule (11).
15. Système de fermeture de véhicule (10) selon l'une des revendications précédentes 12
à 14, caractérisé en ce que la seconde source de signal est conçue comme un système auxiliaire à tirette (30)
de la serrure de véhicule (11) et/ou comme un entraînement (40) pour la partie mobile
(110).
16. Système de fermeture de véhicule (10) selon l'une des revendications précédentes 12
à 15, caractérisé en ce que la seconde source de signal est conçue comme un commutateur de contact (50) de la
partie mobile.
17. Système de fermeture de véhicule (10) selon l'une des revendications précédentes 12
à 16, caractérisé en ce que la seconde source de signal est conçue comme un capteur de support de serrure (60).
18. Système de fermeture de véhicule selon l'une des revendications précédentes 12 à 17,
caractérisé en ce que la seconde source de signal est conçue comme un capteur de force (70) permettant
de détecter une pression d'étanchéité de la partie mobile (110).
19. Système de fermeture de véhicule (10) selon l'une des revendications précédentes 12
à 18, caractérisé en ce que la seconde source de signal est conçue comme une unité de prise d'images (80) du
véhicule (100), dans lequel au moins une position de la partie mobile (110) peut être
détectée à l'aide de l'unité de prise d'images (80).
20. Système de fermeture de véhicule (10) selon l'une des revendications précédentes 12
à 19, caractérisé en ce que la seconde la source de signaux est conçue comme un capteur de déplacement (90) de
la partie mobile (110), dans lequel une distance entre la partie mobile (110) et le
véhicule (100) peut être mesurée à l'aide du capteur de déplacement (90).