[0001] Die Erfindung betrifft eine Behälterbehandlungslinie, eine Steuereinheit für eine
Behälterbehandlungslinie, eine Reinigungsmaschine sowie ein Verfahren zum Betreiben
einer Behälterbehandlungslinie. Ferner betrifft die Erfindung ein Computerprogramm
für eine Steuereinheit.
[0002] Behälterbehandlungslinien mit einer Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern
und einer der Reinigungsmaschine nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage, die eine
oder mehrere Behälterbehandlungsmaschinen umfasst, sind aus dem Stand der Technik
hinlänglich bekannt. Oftmals sind derartige Behälterbehandlungslinien dazu geeignet,
Behälter unterschiedlicher Behälterformate, wie z.B. Glas- oder PET-Flaschen unterschiedlicher
Größe, zu verarbeiten bzw. zu behandeln.
[0003] Der Behälterdurchsatz der stromabwärts der Reinigungsmaschine befindlichen Behälterbehandlungsanlage
bzw. mindestens einer ihrer Behälterbehandlungsmaschinen kann für unterschiedliche
Behälterformate unterschiedlich groß sein. Es kann z.B. der Fall sein, dass die Behälterbehandlungsanlage
bzw. mindestens einer ihrer Behälterbehandlungsmaschinen Behälter eines großen Behälterformats
langsamer verarbeiten bzw. behandeln kann als Behälter eines kleinen Behälterformats,
sodass die Behälterbehandlungsanlage bzw. die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine
bei der Behandlung von Behältern eines großen Behälterformats einen geringeren Behälterdurchsatz
erreichen kann als bei Behältern eines großen Behälterformats. Das heißt, bei einem
Wechsel des Behälterformats der zu behandelten Behälter kann sich der Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage bzw. der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
verändern.
[0004] Darüber hinaus kann sich der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage bzw.
mindestens einer ihrer Behälterbehandlungsmaschinen unabhängig von einem etwaigen
Wechsel des Behälterformats verändern, beispielsweise infolge eines Defekts und/oder
einer technischen Störung der Behälterbehandlungsanlage bzw. einzelner Behälterbehandlungsmaschinen
oder einzelner Maschinenkomponenten. Normalerweise erfolgt die Auslegung der Reinigungsmaschine
in Abstimmung auf den maximalen Behälterdurchsatz der nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage.
Wird die Behälterbehandlungsanlage mit ihrem maximalen Behälterdurchsatz betrieben,
erfolgt eine Behandlung der Behälter in der Reinigungsmaschine, wie z.B. ein Eintauchen
der Behälter in ein Lauge- oder Säurebad, mit einer gewünschten Behandlungsdauer.
Wenn die Behälterbehandlungsanlage hingegen nicht mit ihrem maximalen Behälterdurchsatz,
sondern mit einem reduzierten Behälterdurchsatz betrieben wird, wird die Transportgeschwindigkeit
der Reinigungsmaschine verringert, was dazu führt, dass die Durchlaufzeit der Behälter
durch die Reinigungsmaschine und somit auch die Behandlungsdauer der Behälter, insbesondere
eine Eintauchzeit der Behälter in ein Lauge- oder Säurebad, zunimmt. Dies kann, z.B.
aufgrund einer zu langen Temperatureinwirkung und/oder einer zu langen Lauge- und/oder
Säureeinwirkung auf die Behälter, zu Beschädigungen an den Behältern führen. Mehrweg-PET-Flaschen
sind hiervon besonders betroffen, aber auch bei Glasflaschen können in einem solchen
Fall Schäden, wie z.B. eine erhöhte Glaskorrosion, auftreten.
[0005] Das Dokument
EP3401028A1 offenbart eine Behälterbehandlungslinie nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Das
Dokument ITTO20120507A1 offenbart eine andere Behälterreinigungsmaschine des Stands
der Technik.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, Beschädigungen
von Behältern während ihres Transports durch eine Reinigungsmaschine zu vermeiden
oder zumindest zu reduzieren.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß jeweils durch eine Behälterbehandlungslinie nach
Anspruch 1, durch ein Verfahren nach Anspruch 8 sowie durch ein Computerprogramm nach
Anspruch 16 gelöst. Bevorzugte bzw. vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in den weiteren Ansprüchen sowie in der nachfolgenden Beschreibung angegeben. Die
in den Ansprüchen enthaltenen Merkmale bzw. Merkmalskombinationen werden zu einem
Bestandteil der Beschreibung erklärt.
[0008] Die erfindungsgemäße Behälterbehandlungslinie umfasst eine Reinigungsmaschine zum
Reinigen von Behältern und eine der Reinigungsmaschine nachgelagerte Behälterbehandlungsanlage,
die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine aufweist. Ferner umfasst die erfindungsgemäße
Behälterbehandlungslinie eine Fördereinrichtung zum Fördern der Behälter zu der Reinigungsmaschine,
beispielsweise im Drängeltransport. Die Reinigungsmaschine umfasst einen Behältereinlauf
mit mehreren Gassen, einen Behälterauslauf und eine innere Transportvorrichtung zum
Transportieren der Behälter vom Behältereinlauf zum Behälterauslauf. Besagte Transportvorrichtung
weist mehrere in Transportrichtung der Transportvorrichtung hintereinander angeordnete
Trägereinheiten mit jeweils mehreren quer zur Transportrichtung angeordneten Behälteraufnahmen
zum Halten der Behälter bei deren Transport vom Behältereinlauf zum Behälterauslauf
auf. Ferner umfasst die Reinigungsmaschine eine Beschickungsvorrichtung zum Beschicken
zumindest einiger der Behälteraufnahmen mit den Behältern. Darüber hinaus umfasst
die Behälterbehandlungslinie eine Steuereinheit.
[0009] Die erfindungsgemäße Behälterbehandlungslinie ist dadurch gekennzeichnet, dass die
Steuereinheit dazu eingerichtet ist, Daten betreffend den Behälterdurchsatz der Behälteranlage
und/oder betreffend den Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
zu verarbeiten und die Beschickungsvorrichtung derart zu steuern, dass für eine Betriebsdauer
eine der Trägereinheiten und/oder eine Mehrzahl der Trägereinheiten in Abhängigkeit
vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage und/oder vom Behälterdurchsatz
der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine entweder mittels der Beschickungsvorrichtung
mit Behältern beschickt oder leer gelassen wird.
[0010] Die Steuereinheit kann die Beschickungsvorrichtung also derart steuern, dass abhängig
vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage und/oder vom Behälterdurchsatz
der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
- alle Trägereinheiten der Transportvorrichtung mit Behältern beschickt werden oder
- nur einige der Trägereinheiten mit Behältern beschickt und einige der Trägereinheiten
leer gelassen werden.
[0011] Wird die Behälterbehandlungsanlage und/oder die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine
mit einem ersten, niedrigen Behälterdurchsatz betrieben, können beispielweise einige
der Trägereinheiten leer gelassen werden und einige der Trägereinheiten mit Behältern
beschickt werden. Wird die Behälterbehandlungsanlage und/oder die mindestens eine
Behälterbehandlungsmaschine hingegen mit einem zweiten, höheren Behälterdurchsatz
betrieben, können mehr Trägereinheiten, insbesondere alle Trägereinheiten, mit Behältern
beschickt werden.
[0012] Durch die vom Behälterdurchsatz abhängige Beschickung der Trägereinheiten kann darauf
verzichtet werden, die Transportgeschwindigkeit der Reinigungsmaschine in erheblichem
Maße zu verändern, um den Behälterdurchsatz der Reinigungsmaschine an den Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage und/oder der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
anzupassen. Auf diese Weise kann (weitestgehend) unabhängig vom Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage und/oder der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
eine im Wesentlichen gleichbleibende Durchlaufzeit der Behälter durch die Reinigungsmaschine
bzw. durch deren Bearbeitungsstationen erzielt werden. Hierdurch kann eine zu lange
Behandlungsdauer der Behälter in der Reinigungsmaschine, insbesondere eine zu lange
Tauchzeit der Behälter in einem Säure- oder Laugebad der Reinigungsmaschine, vermieden
werden. Folglich können Beschädigungen von Behältern während ihres Transports durch
die Reinigungsmaschine, die auf eine zu lange Behandlungsdauer der Behälter in der
Reinigungsmaschine zurückzuführen sind, vermieden oder zumindest reduziert werden.
[0013] Im Sinne der vorliegenden Erfindung meint ein "leer Lassen" einer Trägereinheit oder
einer Mehrzahl von Trägereinheiten, dass die Trägereinheit bzw. die Mehrzahl von Trägereinheiten
nicht mit Behältern beschickt wird, d.h. keine Behälter in diese Trägereinheit(en)
eingebracht werden.
[0014] Unter dem Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage bzw. der mindestens einen
Behälterbehandlungsmaschine ist vorliegend die Anzahl der Behälter, die pro Zeiteinheit
von der Behälterbehandlungsanlage bzw. der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
behandelt werden, zu verstehen. Hierfür wird oftmals auch der Ausdruck Leistung bzw.
Maschinen-/Anlagenleistung verwendet. Üblicherweise wird diese Größe in der Einheit
"Behälter pro Stunde" angegeben. Entsprechend ist unter dem Behälterdurchsatz der
Reinigungsmaschine die Anzahl der Behälter, die pro Zeiteinheit von der Reinigungsmaschine
behandelt bzw. gereinigt werden, zu verstehen.
[0015] Wie eingangs erwähnt, betrifft die Erfindung eine Steuereinheit für eine Behälterbehandlungslinie.
[0016] Die erfindungsgemäße Steuereinheit ist für eine Behälterbehandlungslinie mit einer
Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern sowie einer der Reinigungsmaschine nachgelagerten
Behälterbehandlungsanlage, insbesondere für die zuvor beschriebene erfindungsgemäße
Behälterbehandlungslinie, vorgesehen.
[0017] Die erfindungsgemäße Steuereinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass sie dazu eingerichtet
ist, Daten betreffend einen Behälterdurchsatz, insbesondere einen Behälterdurchsatz
der Behälteranlage und/oder betreffend den Behälterdurchsatz mindestens einer Behälterbehandlungsmaschine
der Behälteranlage, zu verarbeiten und eine Beschickungsvorrichtung der Reinigungsmaschine
derart zu steuern, dass für eine Betriebsdauer eine Trägereinheit der Reinigungsmaschine
oder eine Mehrzahl von Trägereinheiten der Reinigungsmaschine in Abhängigkeit vom
Behälterdurchsatz entweder mittels der Beschickungsvorrichtung mit Behältern beschickt
oder leer gelassen wird.
[0018] Die Steuereinheit kann insbesondere dazu vorgesehen sein, lediglich Komponenten bzw.
Vorrichtungen der Reinigungsmaschine zu steuern. Alternativ kann die Steuereinheit
eine gemeinsame bzw. zentrale Steuereinheit der Behälterbehandlungslinie sein, die
sowohl zum Steuern von Komponenten bzw. Vorrichtungen der Reinigungsmaschine als auch
zum Steuern von Komponenten bzw. Vorrichtungen der nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage
eingerichtet ist.
[0019] Gegebenenfalls kann die Steuereinheit als mehrteilige Steuereinheit ausgebildet sein.
Das heißt, die Steuereinheit kann aus mehreren, insbesondere räumlich voneinander
getrennten Teilen bestehen. Die einzelnen Teile der Steuereinheit können z.B. in unterschiedlichen
Gehäusen angeordnet sein.
[0020] Die Steuereinheit oder zumindest ein Teil der Steuereinheit kann ein Bestandteil
der Reinigungsmaschine sein, wobei die Steuereinheit oder der Teil der Steuereinheit
in diesem Fall nicht notwendigerweise im oder am Maschinengehäuse der Reinigungsmaschine
angeordnet sein muss, sondern beispielweise räumlich entfernt zu dem Maschinengehäuse
angeordnet sein kann. Alternativ können die Steuereinheit und die Reinigungsmaschine
separate Vorrichtungen sein. In letztgenanntem Fall hat die Steuereinheit vorzugsweise
eine Datenübertragungsschnittstelle, über welche die Steuereinheit mit der Reinigungsmaschine
verbindbar ist und über welche die Steuereinheit Daten und/oder Steuerbefehle an die
Reinigungsmaschine bzw. deren Komponenten senden kann.
[0021] Die erfindungsgemäße Reinigungsmaschine ist eine Reinigungsmaschine zum Reinigen
von Behältern, die Folgendes umfasst:
- einen Behältereinlauf mit mehreren Gassen sowie einen Behälterauslauf,
- eine innere Transportvorrichtung zum Transportieren der Behälter vom Behältereinlauf
zum Behälterauslauf, welche mehrere in Transportrichtung der Transportvorrichtung
hintereinander angeordnete Trägereinheiten mit jeweils mehreren quer zur Transportrichtung
angeordneten Behälteraufnahmen zum Halten der Behälter bei deren Transport vom Behältereinlauf
zum Behälterauslauf aufweist, und
- eine Beschickungsvorrichtung zum Beschicken zumindest einiger der Behälteraufnahmen
mit den Behältern.
[0022] Die erfindungsgemäße Reinigungsmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem
die erfindungsgemäße Steuereinheit umfasst und die Steuereinheit dazu eingerichtet
ist, die Beschickungsvorrichtung der Reinigungsmaschine in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz
zu steuern.
[0023] Bei den Behältern kann es sich beispielsweise um Flaschen, insbesondere um Glasflaschen
oder Mehrweg-PET-Flaschen, handeln. Die Behälter können z.B. Getränkebehälter sein.
[0024] Die Steuereinheit kann beispielweise über ein Computerprogramm, das in einem Datenspeicher
der Steuereinheit oder in einem mit der Steuereinheit verbundenen Datenspeicher hinterlegt
ist und das von einem Prozessor der Steuereinheit ausgeführt wird, dazu eingerichtet
sein, die Beschickungsvorrichtung der Reinigungsmaschine in der zuvor genannten Weise
zu steuern.
[0025] Die Daten betreffend den Behälterdurchsatz, in Abhängigkeit dessen die Steuereinheit
die Beschickungsvorrichtung und ggf. andere Komponenten der Reinigungsmaschine steuert,
oder zumindest ein Teil dieser Daten können/kann in der Steuereinheit hinterlegt sein,
beispielweise in Form eines Datensatzes, bei dem unterschiedlichen Betriebszuständen
der Behälterbehandlungsanlange jeweils ein dem Steuervorgang zugrunde zu legender
Behälterdurchsatz zugeordnet ist. Alternativ kann z.B. vorgesehen sein, dass die Daten
betreffend den Behälterdurchsatz oder ein zumindest ein Teil dieser Daten von einer
oder mehreren externen Vorrichtungen an die Steuereinheit übermittelt werden/wird,
beispielsweise von einer Sensoreinheit, welche den Behälterdurchsatz im laufenden
Betrieb der Behälterbehandlungsanlange überwacht und/oder von einer Bedieneinheit
(Human-Machine-Interface), mittels welcher der Behälterdurchsatz einstellbar ist und/oder
das zu verarbeitende Behälterformat einstellbar ist.
[0026] Die Reinigungsmaschine umfasst vorzugsweise mehrere Behandlungsstationen zum Behandeln
der Behälter während ihres Transports vom Behältereinlauf zum Behälterauslauf. Eine
der Behandlungsstationen kann z.B. ein Laugebad umfassen.
[0027] Eine andere der Behandlungsstationen kann beispielsweise ein Säurebad umfassen. Eine
weitere der Behandlungsstationen kann z.B. eine Spritzvorrichtung zum Bespritzen der
Behälter mit einem Reinigungsmedium aufweisen.
[0028] Zweckmäßigerweise werden die Behälter beim Transport vom Behältereinlauf zum Behälterauslauf
in der Reinigungsmaschine, insbesondere in deren Behandlungsstationen, behandelt,
wodurch eine Reinigung der Behälter erzielt wird.
[0029] Vorzugsweise ist die Reinigungsmaschine über eine Fördereinrichtung der Behälterbehandlungslinie
mit der nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage verbunden, um die Behälter vom Behälterauslauf
der Reinigungsmaschine zu besagter Behälterbehandlungsanlage bzw. zu der mindestens
einen Behälterbehandlungsmaschine der Behälterbehandlungsanlage transportieren zu
können.
[0030] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Beschickungsvorrichtung
mehrere nebeneinander angeordnete Mitnehmerscheiben mit jeweils mindestens einem Mitnehmerfinger,
vorzugsweise zwei Mitnehmerfingern, zum Einschieben der Behälter in die Behälteraufnahmen.
Vorzugsweise sind die Mitnehmerscheiben an einer gemeinsamen Welle gelagert. Besagte
Welle ist vorzugsweise mit einer die Welle antreibenden Schwinge verbunden.
[0031] Die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine der Behälterbehandlungsanlage kann
beispielsweise eine Füllmaschine zum Füllen der Behälter mit einer Flüssigkeit sein.
Alternativ kann es sich bei der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine der Behälterbehandlungsanlage
um einen anderen Typ einer Behälterbehandlungsmaschine, wie z.B. eine Etikettiermaschine
oder eine Behälterbedruckungsmaschine, handeln.
[0032] Grundsätzlich kann die Behälterbehandlungsanlage eine beliebige Kombination mehrerer
unterschiedlicher Behälterbehandlungsmaschinen, wie z.B. eine Füllmaschine sowie eine
Etikettiermaschine, umfassen.
[0033] In bevorzugter Weise ist die Transportgeschwindigkeit der Transportvorrichtung der
Reinigungsmaschine steuer- oder regelbar. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist die Steuereinheit dazu eingerichtet ist, die Transportgeschwindigkeit
der Transportvorrichtung in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage
und/oder vom Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine zu
steuern bzw. zu regeln.
[0034] Das erfindungsgemäße Verfahren ist ein Verfahren zum Betreiben einer Behälterbehandlungslinie
mit einer Reinigungsmaschine zum Reinigen von Behältern und einer der Reinigungsmaschine
nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage, insbesondere zum Betreiben der zuvor beschriebenen
erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie.
[0035] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass die Behälter mithilfe einer
Fördereinrichtung der Behälterbehandlungslinie zu der Reinigungsmaschine gefördert
werden, vorzugsweise im Drängeltransport, und die Behälter in Gassen eines Behältereinlaufs
der Reinigungsmaschine eingebracht werden. Weiter ist vorgesehen, dass die Behälter
mithilfe einer inneren Transportvorrichtung der Reinigungsmaschine vom Behältereinlauf
der Reinigungsmaschine zu deren Behälterauslauf transportiert werden, wobei die Transportvorrichtung
mehrere in Transportrichtung der Transportvorrichtung hintereinander angeordnete Trägereinheiten
mit jeweils mehreren quer zur Transportrichtung angeordneten Behälteraufnahmen umfasst,
in welchen Behälteraufnahmen die Behälter bei deren Transport von dem Behältereinlauf
zu dem Behälterauslauf gehalten werden. Ferner werden mithilfe einer Beschickungsvorrichtung
der Reinigungsmaschine zumindest einige der Behälteraufnahmen mit den Behältern beschickt.
[0036] Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass von einer Steuereinheit
der Behälterbehandlungslinie Daten betreffend den Behälterdurchsatz der Behälteranlage
und/oder betreffend den Behälterdurchsatz mindestens einer Behälterbehandlungsmaschine
der Behälteranlage verarbeitet werden und die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit
derart gesteuert wird, dass für eine Betriebsdauer eine der Trägereinheiten und/oder
eine Mehrzahl der Trägereinheiten in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage
und/oder vom Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine entweder
mittels der Beschickungsvorrichtung mit Behältern beschickt oder leer gelassen wird.
[0037] Die in der vorliegenden Beschreibung im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie,
der erfindungsgemäßen Steuereinheit und der erfindungsgemäßen Reinigungsmaschine genannten
Merkmale und Vorteile gelten analog auch für das erfindungsgemäße Verfahren. Umgekehrt
gelten die in der vorliegenden Beschreibung im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren genannten Merkmale und Vorteile gelten analog auch für die erfindungsgemäße
Behälterbehandlungslinie, die erfindungsgemäße Steuereinheit und die erfindungsgemäße
Reinigungsmaschine.
[0038] In bevorzugter Weise werden die Behälter mittels der Beschickungsvorrichtung gruppenweise
in die Trägereinheiten bzw. deren Behälteraufnahmen eingebracht. Mit anderen Worten,
es werden vorzugsweise jeweils mehrere Behälter gleichzeitig mittels der Beschickungsvorrichtung
in die Trägereinheiten bzw. deren Behälteraufnahmen eingebracht.
[0039] Nach Durchlaufen der Reinigungsmaschine werden die Behälter zweckmäßigerweise in
der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine der Behälterbehandlungsanlage behandelt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Behälter nach Durchlaufen
der Reinigungsmaschine in der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine der Behälterbehandlungsanlage
mit einer Flüssigkeit, insbesondere einem Getränk, befüllt. Das heißt, das Behandeln
der Behälter in der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine ist bevorzugt ein
Befüllen der Behälter mit einer Flüssigkeit.
[0040] Bei einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung wird die Beschickungsvorrichtung
von der Steuereinheit derart gesteuert, dass eine oder mehrere der Trägereinheiten
leer gelassen werden, wenn der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage und/oder
der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine kleiner ist als ein Referenz-Behälterdurchsatz.
Der Referenz-Behälterdurchsatz entspricht vorzugsweise dem maximalen Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage und/oder dem maximalen Behälterdurchsatz der mindestens
einen Behälterbehandlungsmaschine.
[0041] Der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage und/oder der mindestens einen
Behälterbehandlungsmaschine kann insbesondere vom Behälterformat abhängig sein. In
diesem Fall wird die Beschickungsvorrichtung vorteilhafterweise von der Steuereinheit
derart gesteuert, dass für eine Betriebsdauer eine der Trägereinheiten und/oder eine
Mehrzahl der Trägereinheiten in Abhängigkeit vom Behälterformat entweder mittels der
Beschickungsvorrichtung mit Behältern beschickt oder leer gelassen wird. Dadurch kann
unabhängig vom Behälterformat eine im Wesentlichen gleichbleibende Durchlaufzeit der
Behälter durch die Reinigungsmaschine bzw. durch deren Bearbeitungsstationen erzielt
werden. Auf diese Weise können Beschädigungen von Behältern eines Behälterformats,
welches die Behälterbehandlungsanlage bzw. die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine
nur mit einem geringen Behälterdurchsatz verarbeiten kann, vermieden oder zumindest
reduziert werden.
[0042] Vorzugsweise wird im Falle einer Ab- oder Zunahme des Behälterdurchsatzes der Behälterbehandlungsanlage
und/oder des Behälterdurchsatzes der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine,
insbesondere infolge eines Wechsels des Behälterformats, von der Steuereinheit der
Behälterdurchsatz der Reinigungsmaschine verändert, indem die Beschickungsvorrichtung
von der Steuereinheit derart gesteuert wird, dass die Anzahl der pro Zeiteinheit mittels
der Beschickungsvorrichtung mit Behältern beschickten Trägereinheiten verändert wird.
Die Veränderung des Behälterdurchsatzes der Reinigungsmaschine kann z.B. von einem
Maschinen-/Anlagenbediener über eine mit der Steuereinheit verbundene Bedieneinheit
(Human-Machine-Interface) ausgelöst werden.
[0043] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass bei einem Wechsel von einem größeren zu einem
kleineren Behälterformat - beispielsweise von 2-Liter-Flaschen zu 1,5-Liter-Flaschen
- der Behälterdurchsatz der Reinigungsmaschine von der Steuereinheit erhöht wird,
indem die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit derart gesteuert wird, dass
die Anzahl der pro Zeiteinheit mittels der Beschickungsvorrichtung mit Behältern beschickten
Trägereinheiten erhöht wird. Umgekehrt kann vorgesehen sein, dass bei einem Wechsel
von einem kleineren zu einem größeren Behälterformat - beispielsweise von 1,5-Liter-Flaschen
zu 2-Liter-Flaschen - der Behälterdurchsatz der Reinigungsmaschine von der Steuereinheit
verringert wird, indem die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit derart gesteuert
wird, dass die Anzahl der pro Zeiteinheit mittels der Beschickungsvorrichtung mit
Behältern beschickten Trägereinheiten verringert wird.
[0044] Ferner kann - unabhängig davon, ob ein Wechsel des Behälterformats erfolgt - vorgesehen
sein, dass bei einer Abnahme (Fall A) bzw. einer Zunahme (Fall B) des Behälterdurchsatzes
der Behälterbehandlungsanlage und/oder der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
der Behälterdurchsatz der Reinigungsmaschine von der Steuereinheit verringert (Fall
A) bzw. erhöht (Fall B) wird, indem die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit
derart gesteuert wird, dass die Anzahl der pro Zeiteinheit mittels der Beschickungsvorrichtung
mit Behältern beschickten Trägereinheiten verringert (Fall A) bzw. erhöht (Fall B)
wird.
[0045] In bevorzugter Weise wird eine Trägereinheit der Transportvorrichtung leer gelassen,
indem ein Antrieb der Beschickungsvorrichtung vorübergehend angehalten oder verlangsamt
wird.
[0046] Es ist vorteilhaft, wenn die Trägereinheiten der Transportvorrichtung mithilfe eines
Antriebsmittels, insbesondere einer Antriebskette, der Transportvorrichtung kontinuierlich
und unterbrechungsfrei angetrieben werden.
[0047] An ihrem Behälterauslauf kann die Reinigungsmaschine eine Entnahmevorrichtung aufweisen,
mittels welcher die Behälter aus den Behälteraufnahmen der Trägereinheit entnommen
werden. Die Entnahmevorrichtung kann von der Steuereinheit gesteuert werden. Insbesondere
kann die Entnahmevorrichtung von der Steuereinheit derart gesteuert werden, dass die
Entnahmevorrichtung kontinuierlich und unterbrechungsfrei betrieben wird. Alternativ
kann die Entnahmevorrichtung von der Steuereinheit derart gesteuert werden, dass ein
Antrieb der Entnahmevorrichtung vorübergehend angehalten wird, wenn eine leer gelassene
Trägereinheit die Entnahmevorrichtung passiert.
[0048] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Transportvorrichtung der Reinigungsmaschine
beim Transport der Behälter vom Behältereinlauf zum Behälterauslauf mit einer Transportgeschwindigkeit
betrieben wird, welche sich in einem durch einen unteren Geschwindigkeitsgrenzwert
und einen oberen Geschwindigkeitsgrenzwert begrenzten Geschwindigkeitsintervall befindet,
wobei der obere Geschwindigkeitsgrenzwert höchstens 20%, vorzugsweise höchstens 10%,
größer ist als der untere Geschwindigkeitsgrenzwert. Das heißt, die Transportvorrichtung
wird vorteilhafterweise mit einer Transportgeschwindigkeit betrieben, die in einem
engen Geschwindigkeitsintervall liegt. Auf diese Weise wird ein energieeffizienter
und verschleißarmer Betrieb der Transportvorrichtung ermöglicht.
[0049] Die beiden Geschwindigkeitsgrenzwerte sind vorzugsweise unabhängig vom Behälterformat
und/oder unabhängig vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage und/oder dem
Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine. Dies setzt sinnvollerweise
voraus, dass der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage bzw. der mindestens
einen Behälterbehandlungsmaschine nicht größer ist als der maximale Behälterdurchsatz
der Reinigungsmaschine.
[0050] In bevorzugter Weise wird die Transportvorrichtung der Reinigungsmaschine beim Transport
der Behälter vom Behältereinlauf zum Behälterauslauf derart betrieben, dass eine Behandlungsdauer
der Behälter in der Reinigungsmaschine, wie z.B. die Eintauchzeit der Behälter in
Lauge und/oder die Eintauchzeit der Behälter in Säure, höchstens um 20%, insbesondere
höchstens um 10%, von einer Soll-Behandlungsdauer der Behälter abweicht.
[0051] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Beschickungsvorrichtung
von der Steuereinheit derart gesteuert, dass eine Gruppe von mehreren unmittelbar
hintereinander angeordneten Trägereinheiten der Transportvorrichtung leer gelassen
wird. Beispielsweise können zwei bis fünfzehn, insbesondere vier bis zwölf, unmittelbar
hintereinander angeordnete Trägereinheiten der Transportvorrichtung leer gelassen
werden. Dadurch ist es möglich, den Antrieb der Beschickungsvorrichtung seltener anhalten
zu müssen, um Trägereinheiten leer zu lassen, wodurch der Verschleiß der Beschickungsvorrichtung
bzw. ihres Antriebs verringert werden kann.
[0052] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit
derart gesteuert wird, dass auf eine Gruppe von n unmittelbar hintereinander angeordneten
mit Behältern beschickten Trägereinheiten eine Gruppe von m unmittelbar hintereinander
angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten folgt, wobei n und m natürliche Zahlen
größer als 1 sind. Für n und m kann Folgendes gelten: n = m, n > m oder n < m.
[0053] Vorteilhafterweise wird die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit derart
gesteuert, dass sich die besagte Reihenfolge von n unmittelbar hintereinander angeordneten
mit Behältern beschickten Trägereinheiten und nachfolgend m unmittelbar hintereinander
angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten periodisch wiederholt.
[0054] In bevorzugter Weise wird die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit derart
gesteuert, dass das Zahlenverhältnis aus mit Behältern beschickten Trägereinheiten
und leer gelassenen Trägereinheiten gleich oder in etwa gleich ist, insbesondere um
einen Behälterrückstau stromabwärts der Reinigungsmaschine zu vermeiden.
[0055] Die Reinigungsmaschine kann an mindestens einer der Gassen ein Sperrelement zum Sperren
und Freigeben der zugehörigen Gasse aufweisen. Fernern kann die Reinigungsmaschine
eine Antriebsvorrichtung zum Antreiben des mindestens einen Sperrelements aufweisen.
In diesem Fall wird diese Antriebsvorrichtung von der Steuereinheit vorzugsweise derart
gesteuert, dass mittels des Sperrelements die zugehörige Gasse in Abhängigkeit vom
Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage und/oder vom Behälterdurchsatz der
mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine entweder gesperrt oder freigegeben wird.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass das mindestens eine Sperrelement manuell betätigbar
ist und/oder manuell in die zugehörige Gasse eingebracht werden kann.
[0056] Vorzugsweise umfasst die Reinigungsmaschine eine Spritzvorrichtung mit mehreren Spritzdüsen
zum Bespritzen der Behälter mit einem Reinigungsmedium, wie z.B. Wasser. Die Spritzvorrichtung
bzw. das Reinigungsmedium kann insbesondere dazu dienen, Reste von Säure, Lauge und/oder
anderer Behandlungsmedien von den Behältern abzuspritzen. Bei einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung wird die Spritzvorrichtung von der Steuereinheit derart
gesteuert, dass leer gelassene Trägereinheiten nicht mit dem Reinigungsmedium bespritzt
werden oder mit einer geringeren Menge an Reinigungsmedium bespritzt werden als die
mit Behältern beschickten Trägereinheiten. Dies ermöglicht einen reinigungsmedium-
und energiesparenden Betrieb der Reinigungsmaschine.
[0057] Es kann vorgesehen sein, dass die Reinigungsmaschine mindestens eine mit der Steuereinheit
verbundene Sensoreinheit umfasst, mittels welcher festgestellt wird, ob eine Trägereinheit
oder eine Gruppe von Trägereinheiten mit Behältern beschickt oder leer ist. Zweckmäßigerweise
erzeugt diese mindestens eine Sensoreinheit ein vom Beschickungszustand der Trägereinheit
bzw. der Gruppe von Trägereinheiten abhängiges Sensorsignal. Die Steuereinheit kann
die Spritzvorrichtung in Abhängigkeit von diesem Sensorsignal steuern. Alternativ
kann vorgesehen sein, dass rein softwareseitig, d.h. ohne die Verwendung einer Sensoreinheit,
erkannt wird, ob eine Trägereinheit oder eine Gruppe von Trägereinheiten mit Behältern
beschickt oder leer ist. Beispielsweise ist es möglich, für eine Trägereinheit bzw.
eine Gruppe von Trägereinheiten ihren Beschickungszustand anhand von Informationen
darüber, wie die Beschickungsvorrichtung von der Steuereinheit angesteuert wurde,
als die Trägereinheit bzw. die Gruppe von Trägereinheiten die Beschickungsvorrichtung
passiert hat, zu ermitteln.
[0058] Des Weiteren kann die Spritzvorrichtung mindestens ein steuerbares Absperr- und/oder
Drosselorgan, wie z.B. ein Ventil, zur Beeinflussung des Reinigungsmedium-Durchflusses
mindestens einer der Spritzdüsen aufweisen, wobei dem mindestens einen Absperr- und/oder
Drosselorgan zweckmäßigerweise mindestens eine der Spritzdüsen zugeordnet ist. Bei
einer vorteilhaften Erfindungsvariante ist vorgesehen, dass das mindestens eine Absperr-
und/oder Drosselorgan von der Steuereinheit derart gesteuert wird, dass das mindestens
eine Absperr- und/oder Drosselorgan abgesperrt oder gedrosselt wird, wenn nach einer
mit Behältern beschickten Trägereinheit eine leer gelassene Trägereinheit oder eine
Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten
die dem mindestens einen steuerbares Absperr- und/oder Drosselorgan zugeordnete(n)
Spritzdüse(n) passiert. Im Sinne der Erfindung gilt eine Spritzdüse einem Ventil als
zugeordnet, wenn das Ventil zum Steuern dieser Spritzdüse eingerichtet ist.
[0059] Alternativ oder zusätzlich kann die Spritzvorrichtung mindestens eine Pumpe zum Fördern
des Reinigungsmediums zu mindestens einer der Spritzdüsen aufweisen, wobei der mindestens
Pumpe zweckmäßigerweise mindestens eine der Spritzdüsen zugeordnet ist. Es kann vorgesehen
sein, dass die mindestens eine Pumpe von der Steuereinheit derart gesteuert wird,
dass die Förderleistung der mindestens einen Pumpe verringert wird, wenn nach einer
mit Behältern beschickten Trägereinheit eine leer gelassene Trägereinheit oder eine
Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten
die der mindestens einen Pumpe zugeordnete(n) Spritzdüse(n) passiert. Im Sinne der
Erfindung gilt eine Spritzdüse einer Pumpe als zugeordnet, wenn die Pumpe dazu eingerichtet,
das Reinigungsmedium zu dieser Spritzdüse zu fördern. Die Förderleistung der mindestens
einen Pumpe kann beispielweise über eine Frequenzregelung der Pumpe eingestellt werden.
[0060] Wie eingangs erwähnt, betrifft die Erfindung u.a. ein Computerprogramm für eine Steuereinheit
einer Behälterbehandlungslinie.
[0061] Das erfindungsgemäße Computerprogramm zeichnet sich dadurch aus, dass das Computerprogramm
die Behälterbehandlungslinie zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens veranlasst,
wenn es auf der Steuereinheit der Behälterbehandlungslinie ausgeführt wird.
[0062] Das Computerprogramm kann auf einem computerlesbaren Datenträger oder Speichermedium
gespeichert sein. Zweckmäßigerweise enthält das Computerprogramm einen Programmcode,
der von Steuereinheit verarbeitet wird und anhand dessen die Steuereinheit die Beschickungsvorrichtung
und ggf. andere Vorrichtungen der Reinigungsmaschine steuert.
[0063] Die bisher gegebene Beschreibung bevorzugter bzw. vorteilhafter Ausgestaltungen der
Erfindung enthält Merkmale, die in den einzelnen abhängigen Ansprüchen teilweise zu
mehreren zusammengefasst wiedergegeben sind. Diese Merkmale können jedoch zweckmäßigerweise
auch einzeln betrachtet und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammengefasst werden.
Insbesondere sind diese Merkmale jeweils einzeln und in beliebiger geeigneter Kombination
mit der erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie, der erfindungsgemäßen Steuereinheit,
der erfindungsgemäßen Reinigungsmaschine, dem erfindungsgemäßen Verfahren und/oder
dem erfindungsgemäßen Computerprogramm kombinierbar.
[0064] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung, sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung,
die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Die Ausführungsbeispiele
dienen der Erläuterung der Erfindung und beschränken die Erfindung nicht auf die darin
angegebene Kombination von Merkmalen, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale.
Außerdem können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbeispiels auch explizit
isoliert betrachtet, in ein anderes Ausführungsbeispiel zu dessen Ergänzung eingebracht
und/oder mit einem beliebigen der Ansprüche kombiniert werden.
[0065] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie mit
einer Behälterreinigungsmaschine und einer nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage
in einer Ansicht von oben;
- Fig. 2
- die Reinigungsmaschine der Behälterbehandlungslinie aus Fig. 1 in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 3
- die Behälterbehandlungslinie aus Fig. 1 in einem Betriebszustand, bei dem einige Trägereinheiten
der Behälterreinigungsmaschine mit Behältern beschickt werden und einige der Trägereinheiten
leer gelassen werden;
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie mit
einer Behälterreinigungsmaschine und einer nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage
in einer Ansicht von oben;
- Fig. 5
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie mit
einer Behälterreinigungsmaschine und einer nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage
in einer Ansicht von oben;
- Fig. 6
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Behälterbehandlungslinie mit
einer Behälterreinigungsmaschine und einer nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage
in einer Ansicht von oben.
[0066] Fig. 1 zeigt eine schematische, stark vereinfachte Darstellung einer ersten Behälterbehandlungslinie
1a in einer Ansicht von oben.
[0067] Die Behälterbehandlungslinie 1a umfasst eine Reinigungsmaschine 2 zum Reinigen von
Behältern, insbesondere zum Reinigen von Flaschen, sowie eine der Reinigungsmaschine
2 nachgelagerte Behälterbehandlungsanlage 3.
[0068] Die der Reinigungsmaschine 2 nachgelagerte Behälterbehandlungsanlage 3 umfasst eine
Behälterbehandlungsmaschine 22. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich
bei der Behälterbehandlungsmaschine 22 um eine Füllmaschine, insbesondere um eine
in Rundläuferbauweise ausgeführte Füllmaschine. Nach Durchlaufen der Reinigungsmaschine
2 werden die Behälter in dieser Behälterbehandlungsmaschine 22 mit einer Flüssigkeit,
insbesondere einem Getränk, befüllt. Zusätzlich zu besagter Behälterbehandlungsmaschine
22 kann die Behälterbehandlungsanlage 3 eine oder mehrere weitere Behälterbehandlungsmaschinen,
wie z.B. eine Etikettiermaschine, umfassen, wobei etwaige weitere Behälterbehandlungsmaschinen
figürlich nicht dargestellt sind.
[0069] Die Reinigungsmaschine 2 umfasst einen Behältereinlauf 4 und einen Behälterauslauf
5. An ihrem Behältereinlauf 4 ist die Reinigungsmaschine 2 mit einer einlaufseitigen
Fördereinrichtung 23 der Behälterbehandlungslinie 1a verbunden, welche dazu dient,
die zu reinigenden Behälter zum Behältereinlauf 4 der Reinigungsmaschine 2 zu fördern,
insbesondere im sog. Drängeltransport. An ihrem Behälterauslauf 5 ist die Reinigungsmaschine
2 mit einer auslaufseitigen Fördereinrichtung 24 der Behälterbehandlungslinie 1a verbunden,
die auch mit der besagten Behälterbehandlungsmaschine 22 der Behälterbehandlungsanlage
3 verbunden ist und dazu dient, die mithilfe der Reinigungsmaschine 2 gereinigten
Behälter zur Behälterbehandlungsmaschine 22 zu fördern. Die auslaufseitige Fördereinrichtung
24 ist dazu ausgebildet, die Behälter bei ihrem Transport vom Behälterauslauf 5 der
Reinigungsmaschine 2 zu der Behälterbehandlungsmaschine 22 aus einem mehrreihigen
Behälterstrom in einen einreihigen Behälterstrom zu überführen.
[0070] Des Weiteren umfasst die Reinigungsmaschine 2 eine innere Transportvorrichtung 6,
d.h. eine im Maschinengehäuse der Reinigungsmaschine 2 angeordnete Transportvorrichtung
6, zum Transportieren der Behälter vom Behältereinlauf 4 zum Behälterauslauf 5. Die
Transportvorrichtung 6 der Reinigungsmaschine 2 umfasst mehrere in Transportrichtung
7 der Transportvorrichtung 6 hintereinander angeordnete Trägereinheiten 8 mit jeweils
mehreren quer zur Transportrichtung 7 angeordneten Behälteraufnahmen 9 zum Halten
der Behälter bei deren Transport vom Behältereinlauf 4 zum Behälterauslauf 5. Bei
ihrem Transport durch die Reinigungsmaschine 2 werden die Behälter an Behandlungsstationen
25 der Reinigungsmaschine 2 (vgl. Fig. 2) einer Behandlung unterzogen, wodurch die
Behälter gereinigt werden.
[0071] Die Transportstrecke, entlang welcher die Behälter mittels der Transportvorrichtung
6 durch die Reinigungsmaschine 2 transportiert werden, hat vorzugsweise einen mäanderförmigen
Verlauf (vgl. Fig. 2). In Fig. 1 (sowie in Fig. 3 bis 6) ist die Transportstrecke
jedoch einer besseren Übersichtlichkeit sowie einer leichteren Darstellbarkeit halber
als gerade Transportstrecke dargestellt.
[0072] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfasst der Behältereinlauf 4 der Reinigungsmaschine
2 mehrere Gassen 10 zum Führen der Behälter. Diese werden durch parallel zueinander
angeordnete Gassenwände 11 gebildet. Der Abstand zwischen benachbarten Gassenwänden
11 ist vorzugsweise verstellbar, damit der Abstand an das Behälterformat der zu verarbeitenden
Behälter angepasst werden kann. Anstatt durch Gassenwände 11 können die Gassen 10
beispielsweise durch bewegliche Führungselemente, insbesondere durch Abstandshalter
an einer oder mehreren umlaufenden Ketten, gebildet werden.
[0073] Weiterhin umfasst die Reinigungsmaschine 2 an ihrem Behältereinlauf 4 eine Beschickungsvorrichtung
12 zum Beschicken der Trägereinheiten 8 bzw. deren Behälteraufnahmen 9 mit Behältern.
Die Beschickungsvorrichtung 12 ist dazu ausgebildet, die Behälter gruppenweise in
die Trägereinheiten 8 bzw. deren Behälteraufnahmen 9 einzubringen. An ihrem Behälterauslauf
5 weist die Reinigungsmaschine 2 eine Entnahmevorrichtung 13 zum Entnehmen der Behälter
aus den Trägereinheiten 8 bzw. deren Behälteraufnahmen 9 und zum Übergeben der Behälter
an die auslaufseitige Fördereinrichtung 24 auf.
[0074] Darüber hinaus ist die Behälterbehandlungslinie 1a mit einer Steuereinheit 14 ausgestattet.
Die Steuereinheit 14 ist über eine Steuerleitung 15 mit der Beschickungsvorrichtung
12 der Reinigungsmaschine 2 verbunden und - vorzugsweise mithilfe eines in einem Datenspeicher
der Steuereinheit 14 hinterlegten Computerprogramms - dazu eingerichtet, die Beschickungsvorrichtung
12 zu steuern. Optional kann die Steuereinheit 14 mit einer oder mehreren anderen
Vorrichtungen der Behälterbehandlungslinie 1a oder der Reinigungsmaschine 2, wie z.B.
der Entnahmevorrichtung 13 der Reinigungsmaschine 2, verbunden sein und dazu eingerichtet
sein, diese Vorrichtung(en) zu steuern.
[0075] Der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsmaschine 22 kann sich infolge einer
Zustandsänderung der Behälterbehandlungsmaschine 22, z.B. aufgrund eines Defekts und/oder
einer (vorübergehenden) Störung der Behälterbehandlungsmaschine 22 bzw. einzelner
Elemente der Behälterbehandlungsmaschine 22 und/oder aufgrund eines Wechsels des Behälterformats
der zu verarbeitenden Behälter, verändern. Nachfolgend wird davon ausgegangen, dass
der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsmaschine 22 bei der Verarbeitung von
Behältern eines kleinen Behälterformats (wie z.B. 1,5-Liter-Flaschen) größer ist als
bei der Verarbeitung von Behältern eines großen Behälterformats (wie z.B. 2-Liter-Flaschen),
weil die Behälterbehandlungsmaschine 22 für Behälter eines großen Behälterformats
eine längere Bearbeitungszeit, insbesondere eine längere Füllzeit, als für Behälter
eines kleinen Behälterformats benötigt.
[0076] Von einem Anlagenbediener wird über eine nicht dargestellte Bedieneinheit (Human-Machine-Interface)
ausgewählt, welches Behälterformat von der Behälterbehandlungslinie 1a verarbeitet
werden soll. Die Auswahl wird von der Bedieneinheit an die Steuereinheit 14 übermittelt.
Jedem von der Behälterbehandlungslinie 1a verarbeitbaren Behälterformat ist ein Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage 3 bzw. ihrer Behälterbehandlungsmaschine 22 zugeordnet.
Der Behälterdurchsatz für das jeweilige Behälterformat ist in der Steuereinheit 14
hinterlegt oder wird von der Steuereinheit 14 von einem externen Datenspeicher abgerufen.
[0077] Die Beschickungsvorrichtung 12 der Reinigungsmaschine 2 wird von der Steuereinheit
14 derart gesteuert, dass für eine Betriebsdauer eine Trägereinheit 8 oder eine Mehrzahl
von Trägereinheiten 8 der Transportvorrichtung 6 in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsmaschine 22 entweder mittels der Beschickungsvorrichtung 12
mit Behältern beschickt oder leer gelassen wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die Beschickungsvorrichtung 12 der Reinigungsmaschine 2 von der Steuereinheit
14 derart gesteuert, dass im Falle der Verarbeitung von Behältern des kleinsten Behälterformats
alle Trägereinheiten 8 mittels der Beschickungsvorrichtung 12 mit Behältern beschickt
werden und im Falle der Verarbeitung von Behältern eines größeren Behälterformats
einige der Trägereinheiten 8 mittels der Beschickungsvorrichtung 12 mit Behältern
beschickt und einige der Trägereinheiten 8 leer gelassen werden.
[0078] Die Trägereinheiten 8 werden mithilfe einer Antriebskette 26 der Transportvorrichtung
6 (vgl. Fig. 2) kontinuierlich und unterbrechungsfrei angetrieben. Ferner wird die
Transportvorrichtung 6 unabhängig vom Behälterformat mit einer Transportgeschwindigkeit
betrieben, welche sich in einem durch einen unteren Geschwindigkeitsgrenzwert und
einen oberen Geschwindigkeitsgrenzwert begrenzten Geschwindigkeitsintervall befindet,
wobei der obere Geschwindigkeitsgrenzwert höchstens 10% größer ist als der untere
Geschwindigkeitsgrenzwert. Mit dem Begriff "Transportgeschwindigkeit" ist vorliegend
diejenige Geschwindigkeit gemeint, mit welcher die Trägereinheiten 8 in der Reinigungsmaschine
2 transportiert werden.
[0079] Fig. 2 zeigt die Reinigungsmaschine 2 der Behälterbehandlungslinie 1a aus Fig. 1
in einer schematischen Schnittdarstellung.
[0080] In Fig. 2 sind die Beschickungsvorrichtung 12, die Entnahmevorrichtung 13 und die
zuvor erwähnten Behandlungsstationen 25 der Reinigungsmaschine 2 sichtbar.
[0081] Ferner ist in Fig. 2 ein Teil der zuvor erwähnten Antriebskette 26 dargestellt, mittels
welcher die Trägereinheiten 8 angetrieben werden. Der Einfachheit halber sind in Fig.
2 lediglich einige Kettenglieder der Antriebskette 26 abgebildet, während der restliche
Verlauf der Antriebskette 26 durch eine Linie angedeutet ist. Darüber hinaus sind
in Fig. 2 mehrere Antriebsmotoren 27 der Reinigungsmaschine 2 dargestellt, mittels
welcher die Antriebskette 26 angetrieben wird.
[0082] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, handelt es sich bei der Reinigungsmaschine
2 um eine sog. Zweiend-Maschine. Das heißt, der Behältereinlauf 4 und der Behälterauslauf
5 sind an gegenüberliegenden Enden der Reinigungsmaschine 2 angeordnet. Grundsätzlich
kann die Reinigungsmaschine 2 alternativ als sog. Einend-Maschine ausgeführt sein.
Bei einer Einend-Maschine sind der Behältereinlauf 4 und der Behälterauslauf 5 an
derselben Seite der Reinigungsmaschine 2 auf unterschiedlichen Höhen angeordnet. Die
obigen und die nachfolgenden Ausführungen gelten analog, wenn die Reinigungsmaschine
2 als Einend-Maschine ausgeführt ist.
[0083] Fig. 3 zeigt die Behälterbehandlungslinie 1a aus Fig. 1, und zwar in derselben Ansicht
wie in Fig. 1.
[0084] In Fig. 3 ist die Behälterbehandlungslinie 1a in einem Betriebszustand dargestellt,
bei dem einige der Trägereinheiten 8 mittels der Beschickungsvorrichtung 12 mit Behältern
beschickt werden und einige der Trägereinheiten 8 leer gelassen, d.h. nicht mit Behältern
beschickt, werden. In Fig. 3 (sowie in den weiteren Figuren) sind die mit Behältern
beschickten Behälteraufnahmen 9 der Trägereinheiten 8 schraffiert und die leer gelassenen
Behälteraufnahmen 9 nicht schraffiert dargestellt.
[0085] In dem konkreten Beispiel aus Fig. 3 folgen auf eine mit Behältern beschickte Trägereinheit
8, deren sämtliche Behälteraufnahmen 9 mit Behältern beschickt sind, jeweils zwei
unmittelbar hintereinander angeordnete leer gelassene Trägereinheiten 8. Diese Reihenfolge
von beschickten Trägereinheiten 8 einerseits und leer gelassenen Trägereinheiten 8
andererseits ist jedoch rein exemplarisch. Grundsätzlich ist auch eine andere Reihenfolge
von beschickten und leer gelassenen Trägereinheiten 8 und/oder ein anderes Verhältnis
von beschickten zu leer gelassenen Trägereinheiten 8 möglich.
[0086] Die nachfolgende Beschreibung weiterer Ausführungsbeispiele beschränkt sich primär
auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 bis 3, auf das bezüglich
gleichbleibender Merkmale und Funktionen verwiesen wird. Gleiche und/oder einander
entsprechende Elemente sind, soweit zweckdienlich, mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Nachfolgend nicht erwähnte Merkmale des Ausführungsbeispiels aus Fig.
1 bis 3 sind bei den weiteren Ausführungsbeispielen übernommen, ohne dass sie erneut
beschrieben werden.
[0087] Fig. 4 zeigt eine schematische, stark vereinfachte Darstellung einer zweiten Behälterbehandlungslinie
1b in einer Ansicht von oben.
[0088] Die zweite Behälterbehandlungslinie 1b unterscheidet sich von der ersten Behälterbehandlungslinie
1a aus Fig. 1 bis 3 im Wesentlichen dadurch, dass bei der zweiten Behälterbehandlungslinie
1b die Reinigungsmaschine 2 an mehreren ihrer Gassen 10 jeweils ein Sperrelement 16
zum Sperren und Freigeben der zugehörigen Gasse 10 aufweist. Darüber hinaus umfasst
die Reinigungsmaschine 2 eine figürlich nicht dargestellte Antriebsvorrichtung zum
Antreiben der Sperrelemente 16.
[0089] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird diese Antriebsvorrichtung von der Steuereinheit
14 gesteuert, welche auch die Beschickungsvorrichtung 12 der Reinigungsmaschine 2
steuert. Die Antriebsvorrichtung zum Antreiben der Sperrelemente 16 wird von der Steuereinheit
14 derart gesteuert, dass mittels der Sperrelemente 16 die zugehörigen Gassen 10 in
Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsmaschine 22 entweder gesperrt
oder freigegeben werden.
[0090] Um die Funktionsweise der Sperrelemente 16 zu veranschaulichen, sind in Fig. 4 mehrere
an bzw. vor dem Behältereinlauf 4 befindliche Behälter 17 dargestellt, welche der
Reinigungsmaschine 2 mittels der einlaufseitigen Fördereinrichtung 23 im Drängeltransport
zugeführt werden. Wenn eine der Gassen 10 mittels des zugehörigen Sperrelements 16
gesperrt ist, können über diese Gasse 10 keine Behälter 17 zur Beschickungsvorrichtung
12 gelangen, sodass die fluchtend zu dieser Gasse 10 angeordneten Behälteraufnahmen
9 der Trägereinheiten 8 von der Beschickungsvorrichtung 12 nicht mit Behältern 17
beschickt werden.
[0091] In dem konkreten Beispiel aus Fig. 4 folgen auf drei unmittelbar hintereinander angeordnete
mit Behältern beschickte Trägereinheiten 8 jeweils eine leer gelassene Trägereinheit
8. Bei den mit Behältern beschickten Trägereinheiten 8 sind nur diejenigen Behälteraufnahmen
9 mit Behältern beschickt, die nicht fluchtend zu einer mittels eines Sperrelements
16 gesperrten Gasse 10 angeordnet sind.
[0092] Fig. 5 zeigt eine schematische, stark vereinfachte Darstellung einer dritten Behälterbehandlungslinie
1c in einer Ansicht von oben.
[0093] Bei der dritten Behälterbehandlungslinie 1c umfasst die Reinigungsmaschine 2 eine
Spritzvorrichtung 18 mit mehreren Spritzdüsen 19 zum Bespritzen der Behälter mit einem
Reinigungsmedium, wie z.B. Wasser. In Fig. 5 sind exemplarisch drei Spritzdüsen 19
dargestellt. Jede dieser abgebildeten Spritzdüsen 19 steht repräsentativ für eine
Spritzdüse einer Düsen-Querreihe bestehend aus mehreren quer zur Transportrichtung
7 hintereinander angeordneten Spritzdüsen zum Bespritzen mehrerer Behälter. Vorteilhafterweise
ist die Anzahl der Spritzdüsen der jeweiligen Düsen-Querreihe gleich der Anzahl der
Behälteraufnahmen 9, die jede Trägereinheit 8 aufweist.
[0094] Des Weiteren weist die Spritzvorrichtung 18 mehrere Absperr- und/oder Drosselorgane
20, die beispielsweise als Ventile ausgebildet sind, zur Beeinflussung des Reinigungsmedium-Durchflusses
der Spritzdüsen 19 bzw. der Düsen-Querreihen auf, wobei jedem der Absperr- und/oder
Drosselorgane 20 jeweils eine Düsen-Querreihe zugeordnet ist. Die Absperr- und/oder
Drosselorgane 20 sind in Zuleitungen der Spritzvorrichtung 18 angeordnet, über welche
die Spritzdüsen 19 mit dem Reinigungsmedium versorgt werden.
[0095] Besagte Absperr- und/oder Drosselorgane 20 sind über figürlich nicht dargestellte
Steuerleitungen mit der Steuereinheit 14 verbunden und werden von dieser gesteuert.
[0096] Jedes der Absperr- und/oder Drosselorgane 20 wird von der Steuereinheit 14 derart
gesteuert, dass das jeweilige Absperr- und/oder Drosselorgan 20 abgesperrt oder gedrosselt
wird, wenn nach einer mit Behältern beschickten Trägereinheit 8 eine leer gelassene
Trägereinheit 8 oder eine Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten
leer gelassenen Trägereinheiten 8 die dem jeweiligen Absperr- und/oder Drosselorgan
20 zugeordnete Düsen-Querreihe passiert. Auf diese Weise wird erreicht, dass leer
gelassene Trägereinheiten 8 nicht mit dem Reinigungsmedium bespritzt werden oder mit
einer geringeren Menge an Reinigungsmedium bespritzt werden als die mit Behältern
beschickten Trägereinheiten 8.
[0097] In Fig. 5 ist exemplarisch das mittlere der drei abgebildeten Absperr- und/oder Drosselorgane
20 abgesperrt oder gedrosselt, da in der Momentaufnahme von Fig. 5 eine Gruppe von
mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten 8
die dem mittleren Absperr- und/oder Drosselorgan 20 zugeordnete Spritzdüse 19 bzw.
Düsen-Querreihe passiert.
[0098] Fig. 6 zeigt eine schematische, stark vereinfachte Darstellung einer vierten Behälterbehandlungslinie
1d in einer Ansicht von oben.
[0099] Auch bei der vierten Behälterbehandlungslinie 1d umfasst die Reinigungsmaschine 2
eine Spritzvorrichtung 18 mit mehreren Spritzdüsen zum Bespritzen der Behälter mit
einem Reinigungsmedium. In Fig. 6 sind exemplarisch drei Spritzdüsen 19 dargestellt,
wobei jede dieser abgebildeten Spritzdüsen 19 repräsentativ für eine Spritzdüse einer
Düsen-Querreihe bestehend aus mehreren quer zur Transportrichtung 7 hintereinander
angeordneten Spritzdüsen zum Bespritzen mehrerer Behälter steht.
[0100] Außerdem umfasst die Spritzvorrichtung 18 mehrere Pumpen 21 zum Fördern des Reinigungsmediums
zu den Spritzdüsen 19, wobei jeder der Pumpen 21 jeweils eine der Düsen-Querreihen
zugeordnet ist. Die Pumpen 21 sind über figürlich nicht dargestellte Steuerleitungen
mit der Steuereinheit 14 verbunden und werden von dieser gesteuert.
[0101] Jede der Pumpen 21 wird von der Steuereinheit 14 derart gesteuert, dass die Förderleistung
der jeweiligen Pumpe 21 verringert wird, wenn nach einer mit Behältern beschickten
Trägereinheit 8 eine leer gelassene Trägereinheit 8 oder eine Gruppe von mehreren
unmittelbar hintereinander angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten 8 die der
jeweiligen Pumpe 21 zugeordnete Düsen-Querreihe passiert. Auf diese Weise wird erreicht,
dass leer gelassene Trägereinheiten 8 nicht mit dem Reinigungsmedium bespritzt werden
oder mit einer geringeren Menge an Reinigungsmedium bespritzt werden als die mit Behältern
beschickten Trägereinheiten 8.
[0102] In Fig. 6 hat exemplarisch die mittlere der drei abgebildeten Pumpen 21 eine reduzierte
Förderleistung, da in der Momentaufnahme von Fig. 6 eine Gruppe von mehreren unmittelbar
hintereinander angeordneten leer gelassenen Trägereinheiten 8 die der mittleren Pumpe
21 zugeordnete Spritzdüse 19 bzw. Düsen-Querreihe passiert.
[0103] In den konkreten Beispielen aus Fig. 5 und Fig. 6 folgen auf vier unmittelbar hintereinander
angeordnete mit Behältern beschickte Trägereinheiten 8 jeweils vier unmittelbar hintereinander
angeordnete leer gelassene Trägereinheiten 8.
[0104] Bei den Ausführungsbeispielen aus Fig. 5 und Fig. 6 kann vorgesehen, dass jeweils
mittels eines oder mehrerer Sensoreinheiten (nicht dargestellt) überwacht wird, ob
eine Trägereinheit 8 bzw. eine Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten
Trägereinheiten 8 mit Behältern beschickt oder leer gelassen ist. Die Steuereinheit
14 steuert die Ventile 20 bzw. die Pumpen 21 der Spritzvorrichtung 18 in Abhängigkeit
von dem/den Sensorsignal(en) der Sensoreinheit(en). Alternativ kann vorgesehen sein,
dass der Beschickungszustand einer Trägereinheit 8 bzw. eine Gruppe von mehreren unmittelbar
hintereinander angeordneten Trägereinheiten 8 rein softwareseitig, d.h. ohne die Verwendung
einer Sensoreinheit, ermittelt wird. Zum Beispiel kann der Beschickungszustand einer
Trägereinheit 8 bzw. einer Gruppe von Trägereinheiten 8 anhand von Informationen darüber,
wie die Beschickungsvorrichtung 12 von der Steuereinheit 14 angesteuert wurde, als
die Trägereinheit 8 bzw. die Gruppe von Trägereinheiten 8 die Beschickungsvorrichtung
12 passiert hat, ermittelt werden.
Bezugszeichenliste
[0105]
- 1a
- Behälterbehandlungslinie
- 1b
- Behälterbehandlungslinie
- 1c
- Behälterbehandlungslinie
- 1d
- Behälterbehandlungslinie
- 2
- Reinigungsmaschine
- 3
- Behälterbehandlungsanlage
- 4
- Behältereinlauf
- 5
- Behälterauslauf
- 6
- Transportvorrichtung
- 7
- Transportrichtung
- 8
- Trägereinheit
- 9
- Behälteraufnahme
- 10
- Gasse
- 11
- Gassenwand
- 12
- Beschickungsvorrichtung
- 13
- Entnahmevorrichtung
- 14
- Steuereinheit
- 15
- Steuerleitung
- 16
- Sperrelement
- 17
- Behälter
- 18
- Spritzvorrichtung
- 19
- Spritzdüse
- 20
- Absperr- und/oder Drosselorgan
- 21
- Pumpe
- 22
- Behälterbehandlungsmaschine
- 23
- einlaufseitige Fördereinrichtung
- 24
- auslaufseitige Fördereinrichtung
- 25
- Behandlungsstation
- 26
- Antriebskette
- 27
- Antriebsmotor
1. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) mit einer Reinigungsmaschine (2) zum Reinigen von
Behältern (17), einer der Reinigungsmaschine (2) nachgelagerten Behälterbehandlungsanlage
(3), die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine (22) umfasst, und einer Fördereinrichtung
(23) zum Fördern der Behälter (17) zu der Reinigungsmaschine (2), wobei die Reinigungsmaschine
(2) Folgendes umfasst:
- einen Behältereinlauf (4) mit mehreren Gassen (10) sowie einen Behälterauslauf (5),
- eine innere Transportvorrichtung (6) zum Transportieren der Behälter (17) vom Behältereinlauf
(4) zum Behälterauslauf (5), welche mehrere in Transportrichtung (7) der Transportvorrichtung
(6) hintereinander angeordnete Trägereinheiten (8) mit jeweils mehreren quer zur Transportrichtung
(7) angeordneten Behälteraufnahmen (9) zum Halten der Behälter (17) bei deren Transport
vom Behältereinlauf (4) zum Behälterauslauf (5) aufweist, und
- eine Beschickungsvorrichtung (12) zum Beschicken zumindest einiger der Behälteraufnahmen
(9) mit den Behältern (17), und wobei die Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) eine
Steuereinheit (14) umfasst, wobei die Steuereinheit (14) dazu eingerichtet ist, Daten
betreffend den Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder betreffend
den Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine (22) zu verarbeiten,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu eingerichtet ist, die Beschickungsvorrichtung (12) derart
zu steuern, dass für eine Betriebsdauer eine der Trägereinheiten (8) und/oder eine
Mehrzahl der Trägereinheiten (8) in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage
(3) und/oder vom Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
(22) entweder mittels der Beschickungsvorrichtung (12) mit Behältern (17) beschickt
oder leer gelassen wird.
2. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine (22) der Behälterbehandlungsanlage
(3) eine Füllmaschine zum Füllen der Behälter (17) mit einer Flüssigkeit ist.
3. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsmaschine (2) an mindestens einer der Gassen (10) ein Sperrelement (16)
zum Sperren und Freigeben der zugehörigen Gasse (10) aufweist, wobei die Reinigungsmaschine
(2) vorzugsweise eine Antriebsvorrichtung zum Antreiben des mindestens einen Sperrelements
(16) aufweist und die Steuereinheit (14) vorzugsweise dazu eingerichtet ist, diese
Antriebsvorrichtung derart zu steuern, dass mittels des Sperrelements (16) die zugehörige
Gasse (10) in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage (3)
und/oder vom Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine (22)
entweder gesperrt oder freigegeben wird.
4. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportgeschwindigkeit der Transportvorrichtung (6) der Reinigungsmaschine
(2) steuer- oder regelbar ist und die Steuereinheit (14) dazu eingerichtet ist, die
Transportgeschwindigkeit der Transportvorrichtung (6) in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder vom Behälterdurchsatz der mindestens einen
Behälterbehandlungsmaschine (22) zu steuern bzw. zu regeln.
5. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsmaschine (2) eine Spritzvorrichtung (18) mit mehreren Spritzdüsen (19)
zum Bespritzen der Behälter (17) mit einem Reinigungsmedium aufweist und die Steuereinheit
(14) dazu eingerichtet ist, die Spritzvorrichtung (18), insbesondere deren Absperr-
und/oder Drosselorgane (20) und/oder deren Pumpen (21), derart zu steuern, dass leer
gelassene Trägereinheiten (8) nicht mit dem Reinigungsmedium bespritzt werden oder
mit einer geringeren Menge an Reinigungsmedium bespritzt werden als die mit Behältern
(17) beschickten Trägereinheiten (8).
6. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzvorrichtung (18) mindestens ein steuerbares Absperr- und/oder Drosselorgan
(20) zur Beeinflussung des Reinigungsmedium-Durchflusses mindestens einer der Spritzdüsen
(19) aufweist, wobei dem mindestens einen Absperr- und/oder Drosselorgan (20) mindestens
eine der Spritzdüsen (19) zugeordnet ist und die Steuereinheit (14) dazu eingerichtet
ist, das mindestens eine Absperr- und/oder Drosselorgan (20) derart zu steuern, dass
das mindestens eine Absperr- und/oder Drosselorgan (20) abgesperrt oder gedrosselt
wird, wenn nach einer mit Behältern (17) beschickten Trägereinheit (8) eine leer gelassene
Trägereinheit (8) oder eine Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten
leer gelassenen Trägereinheiten (8) die dem mindestens einen Absperr- und/oder Drosselorgan
(20) zugeordnete(n) Spritzdüse(n) (19) passiert.
7. Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzvorrichtung (18) mindestens eine Pumpe (21) zum Fördern des Reinigungsmediums
zu mindestens einer der Spritzdüsen (19) aufweist, wobei der mindestens einen Pumpe
(21) mindestens eine der Spritzdüsen (19) zugeordnet ist und die Steuereinheit (14)
dazu eingerichtet ist, die mindestens eine Pumpe (21) derart zu steuern, dass die
Förderleistung der mindestens einen Pumpe (21) verringert wird, wenn nach einer mit
Behältern (17) beschickten Trägereinheit (8) eine leer gelassene Trägereinheit (8)
oder eine Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten leer gelassenen
Trägereinheiten (8) die der mindestens einen Pumpe (21) zugeordnete(n) Spritzdüse(n)
(19) passiert.
8. Verfahren zum Betreiben einer Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) mit einer Reinigungsmaschine
(2) zum Reinigen von Behältern (17) und einer der Reinigungsmaschine (2) nachgelagerten
Behälterbehandlungsanlage (3), insbesondere zum Betreiben einer Behälterbehandlungslinie
(1a - 1d) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem
- die Behälter (17) mithilfe einer Fördereinrichtung (23) der Behälterbehandlungslinie
(1a - 1d) zu der Reinigungsmaschine (2) gefördert werden,
- die Behälter (17) in Gassen (10) eines Behältereinlaufs (4) der Reinigungsmaschine
(2) eingebracht werden,
- die Behälter (17) mithilfe einer inneren Transportvorrichtung (6) der Reinigungsmaschine
(2) vom Behältereinlauf (4) der Reinigungsmaschine (2) zu deren Behälterauslauf (5)
transportiert werden, wobei die Transportvorrichtung (6) mehrere in Transportrichtung
(7) der Transportvorrichtung (6) hintereinander angeordnete Trägereinheiten (8) mit
jeweils mehreren quer zur Transportrichtung (7) angeordneten Behälteraufnahmen (9)
umfasst, in welchen Behälteraufnahmen (9) die Behälter (17) bei deren Transport von
dem Behältereinlauf (4) zu dem Behälterauslauf (5) gehalten werden, und
- mithilfe einer Beschickungsvorrichtung (12) der Reinigungsmaschine (2) zumindest
einige der Behälteraufnahmen (9) mit den Behältern (17) beschickt werden, wobei von
einer Steuereinheit (14) der Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) Daten betreffend den
Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder betreffend den Behälterdurchsatz
mindestens einer Behälterbehandlungsmaschine (22) der Behälterbehandlungsanlage (3)
verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungsvorrichtung (12) von der Steuereinheit (14) derart gesteuert wird,
dass für eine Betriebsdauer eine der Trägereinheiten (8) und/oder eine Mehrzahl der
Trägereinheiten (8) in Abhängigkeit vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage
(3) und/oder vom Behälterdurchsatz der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
(22) entweder mittels der Beschickungsvorrichtung (12) mit Behältern (17) beschickt
oder leer gelassen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (17) nach Durchlaufen der Reinigungsmaschine (2) in der mindestens einen
Behälterbehandlungsmaschine (22) der Behälterbehandlungsanlage (3) mit einer Flüssigkeit
befüllt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungsvorrichtung (12) von der Steuereinheit (14) derart gesteuert wird,
dass eine oder mehrere der Trägereinheiten (8) leer gelassen werden, wenn der Behälterdurchsatz
der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
(22) kleiner ist als ein Referenz-Behälterdurchsatz, wobei der Referenz-Behälterdurchsatz
dem maximalen Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder der mindestens
einen Behälterbehandlungsmaschine (22) entspricht.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder der mindestens einen
Behälterbehandlungsmaschine (22) vom Behälterformat abhängig ist und die Beschickungsvorrichtung
(12) von der Steuereinheit (14) derart gesteuert wird, dass für eine Betriebsdauer
eine der Trägereinheiten (8) und/oder eine Mehrzahl der Trägereinheiten (8) in Abhängigkeit
vom Behälterformat entweder mittels der Beschickungsvorrichtung (12) mit Behältern
(17) beschickt oder leer gelassen wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer Ab- oder Zunahme des Behälterdurchsatzes der Behälterbehandlungsanlage
(3) und/oder des Behälterdurchsatzes der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine
(22), insbesondere infolge eines Wechsels des Behälterformats, von der Steuereinheit
(14) der Behälterdurchsatz der Reinigungsmaschine (2) verändert wird, indem die Beschickungsvorrichtung
(12) von der Steuereinheit (14) derart gesteuert wird, dass die Anzahl der pro Zeiteinheit
mittels der Beschickungsvorrichtung (12) mit Behältern (17) beschickten Trägereinheiten
(8) verändert wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheiten (8) der Transportvorrichtung (6) mithilfe eines Antriebsmittels,
insbesondere einer Antriebskette (26), der Transportvorrichtung (6) kontinuierlich
und unterbrechungsfrei angetrieben werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (6) beim Transport der Behälter (17) vom Behältereinlauf
(4) zum Behälterauslauf (5) mit einer Transportgeschwindigkeit betrieben wird, welche
sich in einem durch einen unteren Geschwindigkeitsgrenzwert und einen oberen Geschwindigkeitsgrenzwert
begrenzten Geschwindigkeitsintervall befindet, wobei der obere Geschwindigkeitsgrenzwert
höchstens 20%, vorzugsweise höchstens 10%, größer ist als der untere Geschwindigkeitsgrenzwert
und wobei die beiden Geschwindigkeitsgrenzwerte unabhängig vom Behälterformat und/oder
unabhängig vom Behälterdurchsatz der Behälterbehandlungsanlage (3) und/oder dem Behälterdurchsatz
der mindestens einen Behälterbehandlungsmaschine (22) sind.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungsvorrichtung (12) von der Steuereinheit (14) derart gesteuert wird,
dass eine Gruppe von mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten Trägereinheiten
(8) der Transportvorrichtung (6) leer gelassen wird.
16. Computerprogramm für eine Steuereinheit (14) einer Behälterbehandlungslinie (1a -
1d), insbesondere einer Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) nach einem der Ansprüche
1 bis 7, welches die Behälterbehandlungslinie (1a - 1d) zur Durchführung eines Verfahrens
nach einem der Ansprüche 8 bis 15 veranlasst, wenn das Computerprogramm auf der Steuereinheit
(14) ausgeführt wird.
1. A container treatment line (1a-1d) comprising a cleaning machine (2) for cleaning
containers (17), a container treatment system (3) located downstream of the cleaning
machine (2), which comprises at least one container treatment machine (22), and a
conveying device (23) for conveying the containers (17) to the cleaning machine (2),
wherein the cleaning machine (2) comprises:
- a container inlet (4) having several lanes (10) and a container outlet (5),
- an inner transport device (6) for transporting the containers (17) from the container
inlet (4) to the container outlet (5), which includes several carrier units (8) arranged
one behind the other in the transport direction (7) of the transport device (6), each
having a plurality of container receptacles (9) arranged transversely to the transport
direction (7) for holding the containers (17) during transport thereof from the container
inlet (4) to the container outlet (5), and
- a loading device (12) for loading at least some of the container receptacles (9)
with the containers (17),
and wherein the container treatment line (1a-1d) comprises a control unit (14), the
control unit (14) being designed to
process data concerning the container throughput of the container treatment system
(3) and/or concerning the container throughput of the at least one container treatment
machine (22), characterised in that the control unit (14) is designed to control the loading device (12) in such a way
that, for a period of operation, one of the carrier units (8) and/or a plurality of
the carrier units (8) is either loaded with containers (17) by means of the loading
device (12) or is left empty, as a function of the container throughput of the container
treatment system (3) and/or of the container throughput of the at least one container
treatment machine (22).
2. The container treatment line (1a-1d) according to claim 1,
characterised in that the at least one container treatment machine (22) of the container treatment system
(3) is a filling machine for filling the containers (17) with a liquid.
3. The container treatment line (1a-1d) according to claim 1 or 2,
characterised in that the cleaning machine (2) has a blocking element (16) on at least one of the lanes
(10) for blocking and releasing the associated lane (10), the cleaning machine (2)
preferably having a drive device for driving the at least one blocking element (16)
and the control unit (14) preferably being designed to control said drive device in
such a way that the associated lane (10) is either blocked or released by the blocking
element (16) as a function of the container throughput of the container treatment
system (3) and/or of the container throughput of the at least one container treatment
machine (22).
4. The container treatment line (1a-1d) according to any one of the preceding claims,
characterised in that the transport speed of the transport device (6) of the cleaning machine (2) can be
controlled or regulated and the control unit (14) is designed to control or regulate
the transport speed of the transport device (6) as a function of the container throughput
of the container treatment system (3) and/or of the container throughput of the at
least one container treatment machine (22).
5. The container treatment line (1a-1d) according to any one of the preceding claims,
characterised in that the cleaning machine (2) has a spraying device (18) with a plurality of spray nozzles
(19) for spraying the containers (17) with a cleaning medium, and the control unit
(14) is designed to control the spraying device (18), in particular its shut-off and/or
throttle elements (20) and/or its pumps (21), in such a way that carrier units (8)
that have been left empty are not sprayed with the cleaning medium or are sprayed
with a smaller quantity of cleaning medium than the carrier units (8) loaded with
containers (17).
6. The container treatment line (1a - 1d) according to claim 5,
characterised in that the spraying device (18) has at least one controllable shut-off and/or throttle element
(20) for influencing the cleaning medium flow rate of at least one of the spray nozzles
(19), wherein at least one of the spray nozzles (19) is associated with the at least
one shut-off and/or throttle element (20) and the control unit (14) is designed to
control the at least one shut-off and/or throttle element (20) in such a way that
the at least one shut-off and/or throttle element (20) is shut off or throttled when
after a carrier unit (8) loaded with containers (17), a carrier unit (8) left empty
or a set of a plurality of carrier units (8) left empty and arranged immediately one
behind the other passes the spray nozzle(s) (19) associated with the at least one
shut-off and/or throttle element (20).
7. The container treatment line (1a-1d) according to claim 5 or 6,
characterised in that the spraying device (18) has at least one pump (21) for conveying the cleaning medium
to at least one of the spray nozzles (19), wherein at least one of the spray nozzles
(19) is associated with the at least one pump (21) and the control unit (14) is designed
to control the at least one pump (21) in such a way that the delivery rate of the
at least one pump (21) is reduced when after a carrier unit (8) that has been loaded
with containers (17), a carrier unit (8) that has been left empty or a set of a plurality
of carrier units (8) that have been left empty and are arranged directly one behind
the other passes the spray nozzle(s) (19) associated with the at least one pump (21).
8. A method for operating a container treatment line (1a - 1d) comprising a cleaning
machine (2) for cleaning containers (17) and a container treatment system (3) located
downstream of the cleaning machine (2), in particular for operating a container treatment
line (1a - 1d) according to any one of claims 1 to 7, wherein
- the containers (17) are conveyed to the cleaning machine (2) by means of a conveying
device (23) of the container treatment line (1a - 1d),
- the containers (17) are introduced into lanes (10) of a container inlet (4) of the
cleaning machine (2),
- the containers (17) are transported by means of an inner transport device (6) of
the cleaning machine (2) from the container inlet (4) of the cleaning machine (2)
to the container outlet (5) thereof, the transport device (6) comprising a plurality
of carrier units (8) arranged one behind the other in the transport direction (7)
of the transport device (6), each having a plurality of container receptacles (9)
arranged transversely to the transport direction (7), in which container receptacles
(9) the containers (17) are held during transport thereof from the container inlet
(4) to the container outlet (5), and
- at least some of the container receptacles (9) are loaded with the containers (17)
by means of a loading device (12) of the cleaning machine (2),
wherein data concerning the container throughput of the container treatment system
(3) and/or concerning the container throughput of at least one container treatment
machine (22) of the container treatment system (3) is processed by a control unit
(14) of the container treatment line (1a-1d), characterised in that
the loading device (12) is controlled by the control unit (14) in such a way that,
for a period of operation, one of the carrier units (8) and/or a plurality of the
carrier units (8) is either loaded with containers (17) by means of the loading device
(12) or is left empty as a function of the container throughput of the container treatment
system (3) and/or of the container throughput of the at least one container treatment
machine (22).
9. The method according to claim 8,
characterised in that the containers (17) are filled with a liquid in the at least one container treatment
machine (22) of the container treatment system (3) after passing through the cleaning
machine (2).
10. The method according to claim 8 or 9,
characterised in that the loading device (12) is controlled by the control unit (14) in such a way that
one or more of the carrier units (8) are left empty when the container throughput
of the container treatment system (3) and/or of the at least one container treatment
machine (22) is lower than a reference container throughput, with the reference container
throughput corresponding to the maximum container throughput of the container treatment
system (3) and/or of the at least one container treatment machine (22).
11. The method according to any one of claims 8 to 10,
characterised in that the container throughput of the container treatment system (3) and/or of the at least
one container treatment machine (22) is a function of the container format and the
loading device (12) is controlled by the control unit (14) in such a way that, for
an operating period, one of the carrier units (8) and/or a plurality of the carrier
units (8) is/are either loaded with containers (17) by means of the loading device
(12) or left empty as a function of the container format.
12. The method according to any one of Claims 8 to 11,
characterised in that, in the event of a decrease or increase in the container throughput of the container
treatment system (3) and/or of the container throughput of the at least one container
treatment machine (22), in particular as a result of a change in the container format,
the container throughput of the cleaning machine (2) is changed by the control unit
(14) by controlling the loading apparatus (12) using the control unit (14) in such
a way that the number of carrier units (8) loaded with containers (17) per unit of
time by means of the loading apparatus (12) is changed.
13. The method according to any one of claims 8 to 12,
characterised in that the carrier units (8) of the transport device (6) are driven continuously and without
interruption by means of a drive means, in particular a drive chain (26), of the transport
device (6).
14. The method according to one of claims 8 to 13,
characterised in that, during transport of the containers (17) from the container inlet (4) to the container
outlet (5), the transport device (6) is operated at a transport speed that is within
a speed interval limited by a lower speed limit value and an upper speed limit value,
the upper speed limit value being no more than 20%, preferably no more than 10%, greater
than the lower speed limit value, and wherein the two speed limit values are independent
of the container format and/or independent of the container throughput of the container
treatment system (3) and/or the container throughput of the at least one container
treatment machine (22).
15. The method according to any one of Claims 8 to 14,
characterised in that the loading device (12) is controlled by the control unit (14) in such a way that
a set of a plurality of carrier units (8) of the transport device (6) arranged directly
one behind the other is left empty.
16. A computer program for a control unit (14) of a container treatment line (1a-1d),
in particular a container treatment line (1a-1d) according to any one of claims 1
to 7, which causes the container treatment line (1a-1d) to carry out a process according
to one of claims 8 to 15 when the computer program is executed on the control unit
(14).
1. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) avec une machine de nettoyage (2) pour
nettoyer des récipients (17), une installation de traitement de récipients (3) en
aval de la machine de nettoyage (2), qui comprend au moins une machine de traitement
de récipients (22) et un dispositif de convoyage (23) pour convoyer les récipients
(17) vers la machine de nettoyage (2), dans laquelle la machine de nettoyage (2) comprend
ce qui suit :
- une entrée de récipient (4) avec plusieurs voies (10) ainsi qu'une sortie de récipient
(5),
- un dispositif de transport intérieur (6) pour transporter les récipients (17) de
l'entrée de récipient (4) à la sortie de récipient (5), lequel présente plusieurs
unités porteuses (8) disposées les unes derrière les autres dans le sens de transport
(7) du dispositif de transport (6) avec respectivement plusieurs logements de récipient
(9) disposés transversalement par rapport au sens de transport (7) pour maintenir
les récipients (17) lors de leur transport de l'entrée de récipient (4) à la sortie
de récipient (5), et
- un dispositif de chargement (12) pour charger au moins certains des logements de
récipient (9) avec les récipients (17),
et dans laquelle la ligne de traitement de récipients (1a - 1d) comprend une unité
de commande (14),
dans laquelle l'unité de commande (14) est configurée pour
traiter des données concernant le débit de récipients de l'installation de traitement
de récipients (3) et/ou concernant le débit de récipients de l'au moins une machine
de traitement de récipients (22), caractérisée en ce que l'unité de commande (14) est configurée pour commander le dispositif de chargement
(12)
de sorte que, pendant une durée de fonctionnement, l'une des unités porteuses (8)
et/ou une pluralité des unités porteuses (8) est soit chargée avec les récipients
(17) au moyen du dispositif de chargement (12) soit laissée vide en fonction du débit
de récipients de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou du débit de
récipients de l'au moins une machine de traitement de récipients (22).
2. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins une machine de traitement de récipients (22) de l'installation de traitement
de récipients (3) est une machine de remplissage pour remplir les récipients (17)
avec un liquide.
3. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la machine de nettoyage (2) présente sur au moins l'une des voies (10) un élément
de blocage (16) pour bloquer et libérer la voie (10) associée, dans laquelle la machine
de nettoyage (2) présente de préférence un dispositif d'entraînement pour entraîner
l'au moins un élément de blocage (16) et l'unité de commande (14) est de préférence
configurée pour commander ce dispositif d'entraînement de sorte qu'au moyen de l'élément
de blocage (16) la voie (10) associée est soit bloquée soit libérée en fonction du
débit de récipients de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou du débit
de récipients de l'au moins une machine de traitement de récipients (22).
4. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que la vitesse de transport du dispositif de transport (6) de la machine de nettoyage
(2) peut être commandée ou régulée et l'unité de commande (14) est configurée pour
commander ou réguler la vitesse de transport du dispositif de transport (6) en fonction
du débit de récipients de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou du
débit de récipients de l'au moins une machine de traitement de récipients (22).
5. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que la machine de nettoyage (2) présente un dispositif de pulvérisation (18) avec plusieurs
buses de pulvérisation (19) pour asperger les récipients (17) d'un milieu de nettoyage
et l'unité de commande (14) est configurée pour commander le dispositif de pulvérisation
(18), en particulier les organes d'arrêt et/ou d'étranglement (20) et/ou les pompes
(21) de celui-ci, de sorte que les unités porteuses (8) laissées vides ne sont pas
aspergées du milieu de nettoyage ou sont aspergées d'une quantité de milieu de nettoyage
plus petite que les unités porteuses (8) chargées avec les récipients (17).
6. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon la revendication 5,
caractérisée en ce que le dispositif de pulvérisation (18) présente au moins un organe d'arrêt et/ou d'étranglement
(20) pouvant être commandé pour influencer le flux de milieu de nettoyage au moins
d'une des buses de pulvérisation (19), dans laquelle au moins une des buses de pulvérisation
(19) est associée à l'au moins un organe d'arrêt et/ou d'étranglement (20) et l'unité
de commande (14) est configurée pour commander l'au moins un organe d'arrêt et/ou
d'étranglement (20) de sorte que l'au moins un organe d'arrêt et/ou d'étranglement
(20) est arrêté ou étranglé lorsqu'une fois une unité porteuse (8) chargée avec les
récipients (17), une unité porteuse (8) laissée vide ou un groupe de plusieurs unités
porteuses (8) laissées vides disposées directement les unes derrière les autres passe
par la(les) buse(s) de pulvérisation (19) associée(s) à l'au moins un organe d'arrêt
et/ou d'étranglement (20).
7. Ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que le dispositif de pulvérisation (18) présente au moins une pompe (21) pour convoyer
le milieu de nettoyage vers au moins l'une des buses de pulvérisation (19), dans laquelle
au moins l'une des buses de pulvérisation (19) est associée à l'au moins une pompe
(21) et l'unité de commande (14) est configurée pour commander l'au moins une pompe
(21) de sorte que la capacité de convoyage de l'au moins une pompe (21) est réduite,
lorsqu'une fois une unité porteuse (8) chargée avec les récipients (17), une unité
porteuse (8) laissée vide ou un groupe de plusieurs unités porteuses (8) laissées
vides disposées directement les unes derrière les autres passe par la(les) buse(s)
de pulvérisation (19) associée(s) à l'au moins une pompe (21).
8. Procédé pour faire fonctionner une ligne de traitement de récipients (1a - 1d) avec
une machine de nettoyage (2) pour le nettoyage de récipients (17) et une installation
de traitement de récipients (3) en aval de la machine de nettoyage (2), en particulier
pour faire fonctionner une ligne de traitement de récipients (1a - 1d) selon l'une
quelconque des
revendications 1 à 7, dans lequel
- les récipients (17) sont convoyés vers la machine de nettoyage (2) à l'aide d'un
système de convoyage (23) de la ligne de traitement de récipients (1a - 1d),
- les récipients (17) sont introduits dans des voies (10) d'une entrée de récipient
(4) de la machine de nettoyage (2),
- les récipients (17) sont transportés à l'aide d'un dispositif de transport (6) intérieur
de la machine de nettoyage (2) de l'entrée de récipient (4) de la machine de nettoyage
(2) à la sortie de récipient (5) de celle-ci, dans lequel le dispositif de transport
(6) comprend plusieurs unités porteuses (8) disposées les unes derrière les autres
dans le sens de transport (7) du dispositif de transport (6) avec respectivement plusieurs
logements de récipients (9) disposés transversalement par rapport au sens de transport
(7), logements de récipient (9) dans lesquels les récipients (17) sont maintenus pendant
leur transport de l'entrée de récipient (4) à la sortie de récipient (5), et
- au moins certains des logements de récipients (9) sont chargés avec les récipients
(17) à l'aide d'un dispositif de chargement (12) de la machine de nettoyage (2),
dans lequel des données concernant le débit de récipients de l'installation de traitement
de récipients (3) et/ou concernant le débit de récipients d'au moins une machine de
traitement de récipients (22) de l'installation de traitement de récipients (3) sont
traitées par une unité de commande (14) de la ligne de traitement de récipients (1a
- 1d), caractérisé en ce que
le dispositif de chargement (12) est commandé par l'unité de commande (14) de sorte
que, pendant une durée de fonctionnement, l'une des unités porteuses (8) et/ou une
pluralité des unités porteuses (8) est soit chargée avec les récipients (17) au moyen
du dispositif de chargement (12) soit laissée vide en fonction du débit de récipients
de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou du débit de récipients de
l'au moins une machine de traitement de récipients (22).
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce que les récipients (17) sont remplis d'un liquide après avoir traversé la machine de
nettoyage (2) dans l'au moins une machine de traitement de récipients (22) de l'installation
de traitement de récipients (3).
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que le dispositif de chargement (12) est commandé par l'unité de commande (14) de sorte
qu'une ou plusieurs des unités porteuses (8) sont laissées vides lorsque le débit
de récipients de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou de l'au moins
une machine de traitement de récipients (22) est inférieur à un débit de récipients
de référence, dans lequel le débit de récipients de référence correspond au débit
de récipients maximal de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou de l'au
moins une machine de traitement de récipients (22).
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que le débit de récipients de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou de
l'au moins une machine de traitement de récipients (22) dépend du format de récipient
et que le dispositif de chargement (12) est commandé par l'unité de commande (14)
de sorte que pendant une durée de fonctionnement l'une des unités porteuses (8) et/ou
une pluralité des unités porteuses (8) est chargée avec les récipients (17) au moyen
du dispositif de chargement (12) ou laissée vide en fonction du format de récipient.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce qu'en cas de diminution ou d'augmentation du débit de récipients de l'installation de
traitement de récipients (3) et/ou du débit de récipients de l'au moins une machine
de traitement de récipients (22), en particulier à la suite d'un changement du format
de récipient, le débit de récipients de la machine de nettoyage (2) est modifié par
l'unité de commande (14) du fait que le dispositif de chargement (12) est commandé
par l'unité de commande (14), de sorte que le nombre des unités porteuses (8) chargées
par unité de temps avec les récipients (17) au moyen du dispositif de chargement (12)
est modifié.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 12,
caractérisé en ce que les unités porteuses (8) du dispositif de transport (6) sont entraînées en continu
et sans interruption à l'aide d'un moyen d'entraînement, en particulier d'une chaîne
d'entraînement (26), du dispositif de transport (6).
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 13,
caractérisé en ce que le dispositif de transport (6) lors du transport des récipients (17) de l'entrée
de récipient (4) à la sortie de récipient (5) fonctionne à une vitesse de transport,
laquelle se trouve dans un intervalle de vitesse délimité par une valeur limite de
vitesse inférieure et une valeur limite de vitesse supérieure, dans lequel la valeur
limite de vitesse supérieure est de 20 % maximum, de préférence de 10 % maximum, supérieure
à la valeur limite de vitesse inférieure et dans lequel les deux valeurs limites de
vitesse sont indépendantes du format de récipient et/ou indépendantes du débit de
récipients de l'installation de traitement de récipients (3) et/ou du débit de récipients
de l'au moins une machine de traitement de récipients (22).
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 14,
caractérisé en ce que le dispositif de chargement (12) est commandé par l'unité de commande (14) de sorte
qu'un groupe de plusieurs unités porteuses (8) du dispositif de transport (6) disposées
directement les unes derrière les autres est laissé vide.
16. Programme informatique pour une unité de commande (14) d'une ligne de traitement de
récipients (1a - 1d), en particulier d'une ligne de traitement de récipients (1a -
1d) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, lequel amène la ligne de traitement
de récipients (1a - 1d) à mettre en œuvre un procédé selon l'une quelconque des revendications
8 à 15 lorsque le programme informatique est exécuté sur l'unité de commande (14).