| (19) |
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(11) |
EP 4 150 140 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.10.2024 Patentblatt 2024/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.04.2021 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2021/060914 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2021/228544 (18.11.2021 Gazette 2021/46) |
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| (54) |
SPINNEREIANLAGE MIT EINER SCHUTZVORRICHTUNG
SPINNING FACILITY WITH A PROTECTIVE DEVICE
INSTALLATION DE FILAGE AVEC UN DISPOSITIF DE PROTECTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.05.2020 DE 102020112784
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2023 Patentblatt 2023/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Trützschler Group SE |
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41199 Mönchengladbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SOBOTKA, Andreas
50859 Köln (DE)
- DOVERN, Martin
41363 Jüchen (DE)
- BALVEN, Thomas
41363 Jüchen (DE)
- BRODSKY, Michael
40591 Düsseldorf (DE)
- FREITAG, Christian
52072 Aachen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CN-A- 108 796 695 CN-U- 209 702 930
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CN-U- 208 038 672
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spinnereianlagen mit einer Schutzvorrichtung insbesondere
hinsichtlich möglicher Brände und/oder Explosionen.
[0002] In der Spinnerei wird entflammbares bzw. brennbares Material wie Baumwolle verarbeitet.
Dabei kommt es an den verschiedensten Stellen zu Reibung insbesondere zwischen zu
verarbeitendem oder transportiertem Material und Verarbeitungselementen (z. B. garnierte
Walzen) und/oder Transportelementen (z. B. Rohren) der Spinnereianlage. Die Reibung
kann eine Erwärmung des jeweiligen Materials auf eine Temperatur verursachen, die
hoch genug ist, brennbares Material wie Fasern zumindest schwelen zu lassen. Auch
ist Funkenflug aufgrund beispielsweise metallischer Fremdkörper oder Steinen möglich,
der zum Schwelen oder gar Entzünden der brennbaren Materialien führen kann, und dies
an einer Stelle in Transportrichtung hinter der eigentlichen Funkenbildung. Handelt
es sich bei diesen Materialien um Gutfasern, erfahren diese aufgrund der verursachten
Verrußung eine Farbverschlechterung, was zu unerwünschtem Ausschuss führt. Handelt
es sich bei den Materialien um mitgeführten Abfall (z. B. Faserverknotungen), also
Fremdteilen gegebenenfalls mit enthaltenem Fasermaterial, kann dies insbesondere bei
Abfallsäcken zu Explosionen ähnlich einer Mehlstaubexplosion führen, was eine enorme
Verletzungsgefahr für sich in der Nähe befindliche Personen darstellt.
[0003] In der
CN 208038672 U ist eine Webmaschine offenbart, bei der oberhalb der Maschine ein Feuersensor angeordnet
ist. Löschvorrichtungen sind seitlich am Rahmen montiert.
[0004] Die
CN 209702930 U offenbart die Verwendung eines Rauchmelders innerhalb eines Zuführkanals eines Öffners.
[0005] In der
CN108796695 A ist eine Streckwerkswalze einer Textilmaschine beschrieben, bei der außen am Gehäuse
ein Sensor für Temperatur, Feuchtigkeit und Rauch angeordnet ist.
[0006] Aus dem Stand der Technik ist bekannt, temperaturempfindliche Sensoren einzusetzen.
Diese Sensoren haben den Nachteil, dass sie nur Temperaturen bzw. Temperaturänderungen
detektieren können und träge sind. Schwelt Fasermaterial vor sich hin, kann es beispielsweise
in einer Kammer eines Mischers sehr lange dauern, bis die Luft über der Fasermaterialsäule
ausreichend heiß ist. Insbesondere kann das Material eine Temperaturausbreitung im
Raum sehr stark bremsen. Damit kann eine ganze Menge Ausschuss von im Ursprung Gutfasermaterial
entstehen. Auch kann ein sich anbahnender Brand in der jeweiligen Maschine erst sehr
spät erkannt werden. Dies hat zur Folge, dass bei einer Branddetektion die Maschine
selbst bereits so stark beschädigt sein kann, dass sie repariert oder gar ausgetauscht
werden muss, verbunden mit großem Aufwand und hohen Kosten. Zudem bleibt das Problem
der vorgenannten Explosionsgefahr weiterhin bestehen, verbunden zumindest mit einem
temporären Stillstand der betroffenen Maschine.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, diesen Nachteilen zu begegnen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Die Erfindung sieht eine Spinnereianlage mit einem Spinnereianlagen-Abschnitt vor.
Dieser Abschnitt weist einen Hohlraum und eine Vorrichtung auf, deren Sensor mit seinem
Detektionsabschnitt zum Hohlraum hin ausgerichtet ist. Es entsteht mithin ein Abschnitt
in der Spinnereianlage, in dem die Detektion von Brandgas realisiert ist. Vorteilhafterweise
ist der Abschnitt ein besonders brand- bzw. explosionsgefährdeter Bereich wie der
vorgenannte Sammelbehälter.
[0010] Die Vorrichtung weist zumindest einen Sensor auf, der zumindest auf ein vorbestimmtes
Brandgas, nämlich Kohlenmonoxid und/oder Kohlendioxid, anspricht. Brandgas ist im
Rahmen der Erfindung ein Gas, das einen Hinweis auf schwelendes oder gar brennendes
Material gibt. Der Sensor ist gestaltet, an oder in dem Spinnereianlagen-Abschnitt
der Spinnereianlage so eingesetzt zu werden, dass ein Detektionsabschnitt des Sensors
zu einem zu erfassenden Hohlraum dieses Abschnitts hin ausgerichtet ist. Das Detektieren
des Vorhandenseins von Brandgas hat den entscheidenden Vorteil, dass die Zeitverzögerung
zum Detektieren in der Regel wesentlich geringer ausfällt als bei einem Temperatursensor.
D. h. der Sensor spricht viel früher an. So können sich beispielsweise die vorgenannten
Explosionen vermeiden lassen oder Personen beispielsweise mittels einer Alarmvorrichtung
gewarnt werden. Auch die Gefahr von Beschädigungen an Maschinen der Spinnereianlage
ist verringert. Nicht zuletzt entsteht im Fall von schwelendem Gutfasermaterial wesentlich
weniger Ausschuss.
[0011] Das detektierte Brandgas umfasst vorzugsweise Kohlenmonoxid. Ein auf Kohlenmonoxid
reagierender Sensor hat den Vorteil, dass dieses Brandgas bereits entsteht, bevor
ein Brand (oder eine Explosion) vorhanden ist. Dieses Brandgas entsteht bereits, wenn
brennbares Material zu schwelen beginnt. Zusätzlich oder alternativ umfasst das Brandgas
Kohlendioxid als zweites, relevantes Gas, dass beim Schwelen bzw. Verbrennen entsteht.
Dies erhöht die Einsatzflexibilität.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch mehrere der vorgenannten Sensoren umfassen,
sodass eine Art Detektionsmodul entsteht. Dabei kann beispielsweise ein Sensor auf
Kohlenmonoxid reagieren, und ein anderer auf Kohlendioxid. Dies erhöht die Flexibilität
hinsichtlich der zu detektierenden Brandgase. Auch können dadurch standardisierte
Sensoren eingesetzt werden, was die Kosten gering halten hilft. In diesem Zuge umfasst
die Vorrichtung vorzugsweise eine Auswerteeinrichtung beispielsweise einer logischen
ODER-Verschaltung der Ausgangssignalanschlüsse aller Sensoren. Dies bewirkt, dass
die gesamte Vorrichtung ein Detektionssignal abgibt, wenn nur einer der Sensoren anschlägt.
Sind mehrere Sensoren vorgesehen, die dasselbe Brandgas bzw. dieselben Brandgase detektieren
können, erhöht sich die Ausfallsicherheit. In dem Fall kann bei Ausfall eines somit
redundanten Sensors dies beispielsweise mittels einer Alarmmeldung und/oder Anzeige
nach außen hin sichtbar gemacht werden.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ferner einen Halteabschnitt. Der Sensor
ist an dem Halteabschnitt angebracht. Der Halteabschnitt seinerseits ist gestaltet,
an dem vorgenannten Spinnereianlagen-Abschnitt der Spinnereianlage angebracht zu werden.
Der Halteabschnitt bildet mithin eine Art Adapter, der verschiedenartige Sensoren
aufnehmen kann und selbst auf den jeweiligen Spinnereianlagen-Abschnitt der Spinnereianlage
konstruktiv abgestimmt ist.
[0014] Weiterhin ist der Detektionsabschnitt des Sensors vom Halteabschnitt verdeckt. Der
Halteabschnitt seinerseits weist zumindest eine Durchgangsöffnung auf, die sich von
einer dem Detektionsabschnitt abgewandten Außenseite des Halteabschnitts in Richtung
Detektionsabschnitt erstreckt. Damit ist der Detektionsabschnitt bzw. der Sensor selbst
mechanisch geschützt, kann aufgrund der Durchgangsöffnung(en) aber weiterhin sicher
das Auftreten von Brandgas detektieren.
[0015] Dabei umfasst der Halteabschnitt vorzugsweise einen Randabschnitt, der eine zugehörige
der zumindest einen Durchgangsöffnung begrenzt und in Richtung der Außenseite reibungsmindernd
ausgebildet ist. Dies ermöglicht den Einsatz in Transportabschnitten, in denen Material
(also Fasern und/oder Fremdkörper) beispielsweise von einer Maschine (beispielsweise
einem Ballenöffner) zu einer anderen Maschine (beispielsweise einem Reiniger) der
Spinnereianlage transportiert wird. Solch ein Transportabschnitt ist beispielhaft
ein Transportrohr. Zudem verringert dies die Gefahr, dass sich am Halteabschnitt reibendes
Material entzünden kann, die erfindungsgemäße Vorrichtung also selbst einen Brandherd
bilden könnte.
[0016] Die Reibungsminderung ist vorzugsweise gebildet mittels eines reibungsmindernden
Materials und/oder einer reibungsmindernden Kontur. Dies sind einfache und kostengünstige
Möglichkeiten, die Reibungsminderung herzustellen.
[0017] Der erfindungsgemäße Spinnereianlagen-Abschnitt umfasst einen Transportabschnitt,
gestaltet, Material im Rahmen der Spinnereiverarbeitung zu transportieren. Solche
Transportabschnitte können Transportrohre, ein Mischband und dergleichen sein. Alternativ
oder zusätzlich umfasst der Spinnereianlagen-Abschnitt einen Sammelabschnitt, gestaltet,
Material im Rahmen der Spinnereiverarbeitung zu sammeln. Solche Sammelabschnitte können
ein Abfallbehälter und eine Mischkammer sein. Wiederum alternativ oder zusätzlich
umfasst der Spinnereianlagen-Abschnitt einen Verarbeitungsabschnitt, eingerichtet,
Fasermaterial zu verarbeiten. Solche Abschnitte können beispielsweise Kardierabschnitte,
Streckwerksabschnitte, Reinigerabschnitte, Wickelabschnitte, Kämmabschnitte, Gatter,
Kannenablagevorrichtungen, Flyer, Spinnmaschinen, Materialleitungen, Abfallleitungen,
Abluftleitungen sein. Im Ergebnis kann jeder Bereich einer Spinnereianlage mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet werden; sie ist universell einsetzbar.
[0018] Im Fall des Transportabschnitts weist der Detektionsabschnitt des Sensors vorzugsweise
entgegen einer Bewegungsrichtung des transportierten Materials. Dies verbessert die
Detektion von Brandgas bei bewegtem Material.
[0019] Vorzugsweise ragt der Detektionsabschnitt des Sensors bei jedem der vorgenannten
Spinnereianlagen--Abschnitte in den Hohlraum hinein, was die Detektionssicherheit
erhöht. Alternativ schließt der Detektionsabschnitt mit der Innenwand ab, was reibungsgünstig
für vorbeibewegtes Material ist. Wiederum alternativ ist der Detektionsabschnitt in
Bezug auf den Hohlraum vertieft angeordnet. Dies begünstigt die Lösung mittels Halteabschnitts.
[0020] Bei jeder der vorgenannten Spinnereianlagen-Abschnitte mit Halteabschnitt ist der
Halteabschnitt so an dem Spinnereianlagen-Abschnitt befestigt, dass der Halteabschnitt
in den besagten Hohlraum hineinragt. Dies verbessert die Detektion und ist insbesondere
zum Einsatz bei Sammelbehältern geeignet. Alternativ schließt der erfindungsgemäße
Abschnitt bündig mit einer den Hohlraum begrenzenden Innenwand ab, bildet mithin einen
Teil der Innenwand. Diese Lösung bietet sich besonders bei vorbeibewegtem Material
an. Wiederum alternativ ist der erfindungsgemäße Abschnitt in Bezug auf den Hohlraum
vertieft angeordnet.
[0021] Der Spinnereianlagen-Abschnitt ist vorzugsweise mittels einer Spinnereimaschine,
eines Transportrohrs und/oder eines Abfallbehälters gebildet oder beinhaltet diese
einzeln oder in jedweder Kombination miteinander. Es kann mithin jeder Abschnitt einer
Spinnereianlage mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung versehen werden.
[0022] Vorzugsweise weist der Spinnereianlagen-Abschnitt ferner eine Auslöseeinrichtung
auf. Die Auslöseeinrichtung ist erfindungsgemäß gestaltet, bei Aktivierung eine Brandhemmaktion
und/oder eine Alarmaktion auszuführen. Zudem ist diese Einrichtung derart mit dem
Sensor gekoppelt, dass der Sensor bei Detektion eines Brandgases diese Auslöseeinrichtung
aktiviert. Eine Brandhemmaktion kann das Abgeben eines Löschmittels beispielsweise
in Form von Wasser beinhalten, wenn die Auslöseeinrichtung eine Löscheinrichtung beinhaltet
oder darstellt. Eine Alarmaktion kann im Aktivieren einer Signallampe bestehen, wie
sie bei Spinnereimaschinen bekannt ist. Auch kann die Alarmaktion darin bestehen,
eine zentrale Steuerung oder eine Bedieneinheit zu benachrichtigen.
[0023] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Spinnereianlage, die einen der vorgenannten
Spinnereianlagen-Abschnitte aufweist.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungen. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Reiniger mit einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 2
- ein Transportrohr mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung in drei Ansichten,
- Figur 3
- einen Ballenöffner mit Vorrichtungen gemäß der Ausführungsform der Erfindung und
- Figur 4
- zwei Mischer jeweils mit Vorrichtungen gemäß der Ausführungsform der Erfindung.
[0025] Figur 1 zeigt eine Spinnereimaschine 1 in Form eines Reinigers mit einem herkömmlichen
Aufbau. Über ein links angeordnetes Rohr 2 wird ein Faser-Material-Strom von links
kommend von oben in den Reiniger 1 eingeleitet. Dieses Material durchläuft einen Detektionsabschnitt
3, der eingerichtet ist, Fremdteile im Materialstrom zu erkennen. Stromabwärts befindet
sich eine Ausscheidevorrichtung 4 beispielsweise in Form eines Blasbalkens oder einer
Blasdüse. Das ausgeschiedene Material wird einer rechts neben dem Rohr 2 angeordneten
Abscheidungsvorrichtung zugeführt, die das abgeschiedene Material durch einen Kanal
6 hier nach oben in Richtung eines Sammelbehälters 7 leitet. Das restliche Material,
d. h. der gereinigte Materialstrom, wird weiterhin durch ein hier rechts angeordnetes
Rohr 2 unterhalb des Reinigers nach rechts und nach oben aus dem Reiniger 1 herausgeführt.
[0026] Vorzugsweise am senkrechten Abschnitt des Kanals 6 befindet sich hier an der linken
Seite ein Sensor 8, der eingerichtet ist, Brandgase in einem Hohlraum des Kanals 6
zu detektieren. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um einen Kohlenmonoxid-Sensor.
[0027] Im oberen Bereich des Kanals 6, der die Verbindung zum oberen Ende des Sammelbehälters
7 bildet, ist eine Löschvorrichtung 9 angeordnet. Diese mündet mit ihrem hier nach
unten weisenden Ende in den Kanal 6. Detektiert der Sensor 8 ein Brandgas, löst er
beispielsweise über eine übergeordnete Steuerung beispielsweise in Form einer Schwellwertschaltung
die Löschvorrichtung 9 aus, sodass diese in der Lage ist, beispielsweise Wasserstrahlen
hier in den Verbindungsabschnitt zwischen Kanal 6 und Sammelbehälter 7 einzuleiten.
Im gezeigten Beispiel kann die Löschvorrichtung 9 eine Sprinkleranlage sein.
[0028] Figur 2 zeigt ein Transportrohr 2, versehen mit einem erfindungsgemäßen Sensor 8.
Figur 2a zeigt die so gebildete Anordnung in einer Explosionsansicht. Figur 2b zeigt
die Anordnung, wie sie sich für einen Betrachter ergibt. Figur 2c zeigt diese Anordnung
in einem vertikalen Längsschnitt durch die Mitte des Rohrs von Figur 2a.
[0029] Das Rohr 2 ist im gezeigten Beispiel kreisrund ausgebildet und weist inwendig eine
umlaufende Innenwand 2a auf.
[0030] Hier im oberen Bereich des Rohrs 2 befindet sich eine Durchgangsöffnung 2b, in die
ein Siebelement 13 eingesetzt ist. Das Siebelement 13 ist vorzugsweise so ausgebildet,
dass es bündig mit der Innenwand 2a abschließt. Das Siebelement 13 weist Durchgangsöffnungen
13a auf, die sich im wesentlichen quer zur Längserstreckung des Rohrs 2 erstrecken.
[0031] An einer der Innenwand 2a abgewandten Seite des Siebelements 13 ist der Sensor 8
angeordnet. Der Sensor 8 weist einen Verstellabschnitt 8a auf. Der Verstellabschnitt
umfasst beispielhaft in Richtung einer Haube 10 hervorstehende Rastvorsprünge, die
kreisrund angeordnet sind. Beide Elemente 8, 13 sind in der Haube 10 untergebracht,
die auf das Rohr 2 im Bereich der Durchgangsöffnung 2b aufgesetzt ist. Die Haube 10
weist an ihrer Innenseite einen Verstellabschnitt 10a auf, der gemäß Figur 2b auf
den Verstellabschnitt 8a aufgesetzt ist. Mittels Verdrehens des Sensors 8 kann die
Drehstellung des Sensors 8 in Bezug auf die Haube 10 verstellt werden. Ferner weist
die Haube 10 an der Unterseite eine Durchgangsöffnung 10b auf, in die das Siebelement
13 eingesetzt. Um den Sensor 8 in Bezug auf die Haube 10 verdrehen zu können, ist
ein Verstellelement 12 vorgesehen, dass zum Betätigen eine Art Schraubkopf aufweist.
[0032] Das Verstellelement 12 weist an seinem in Richtung Haube 10 weisenden Ende einen
nicht kreisrunden Querschnitt auf, mittels dessen das Verstellelement 12 vorzugsweise
kraft- und/oder formschlüssig in den Verstellabschnitt 8a des Sensors 8 eingreift.
Damit ist es möglich, den Sensor 8 zu verdrehen. Über das jeweilige Verrasten mit
dem Verstellabschnitt 10a ist der Sensor 8 in der jeweiligen Verstellstellung arretiert.
[0033] Wie in Figur 2c zu erkennen, sind die Durchgangsöffnungen 13a in Richtung Innenraum
des Rohrs 2 nach außen hin abgerundet. Daraus resultiert, dass vorbei bewegtes Fasermaterial
nicht an den Durchgangsöffnungen 13a anhaften kann bzw. dieses Anhaften zumindest
erschwert ist. Das Siebelement 13 schließt im gezeigten Beispiel mit seiner nach unten
weisenden Innenwand 13b mit der Innenwand 2a des Rohrs 2 ab.
[0034] Figur 3 zeigt eine Spinnereimaschine 1 in Form eines Ballenöffners. Der prinzipielle
Aufbau des Ballenöffners 1 ist bekannt und wird daher nicht weiter beschrieben. Ein
Fräskopf 14 weist an seiner Unterseite in bekannter Weise Schlagwalzen 15 auf. Oberhalb
der Schlagwalzen 15 befinden sich zwei zueinander und nach oben schräg verlaufende,
nicht bezeichnete Innenwände, die das abgelöste Fasermaterial in Richtung eines Spiralschlauchs
21 leiten, der an seinem oberen Ende in ein Transportrohr 2 mündet. Dieses Transportrohr
2 ist mit einer Absaugung versehen, die das von den Schlagwalzen 15 abgelöste Fasermaterial
in Richtung eines hier rechts angeordneten, senkrecht verlaufenden Rohrs 2 abtransportiert.
Beispielhaft an beiden schräg verlaufenden Innenwänden befinden sich Sensoren 8, die
in Richtung Schlagwalzen 15 ausgerichtet sind. Dies ermöglicht, beim Ablösen der Fasern
aus einer Ballenschau 22 zu erfassen, wenn die Schlägerwalzen 15 beispielsweise zu
schnell laufen und damit zu einer übermäßigen Erwärmung des abgelösten Materials oder
gar zu Funkenbildung führen.
[0035] Hier am oberen Ende des Rohrs 2 befindet sich eine Löschvorrichtung 9, die im Fall,
wenn die Sensoren 8 Brandgas detektieren, ausgelöst wird und beispielsweise über Düsen
Wasserstrahlen in Richtung Schlägerwalzen 15 abgibt.
[0036] Im rechts dargestellten Knickbereich des Rohrs 2 befindet sich im unteren schrägen
Abschnitt ein Sensor 8 und im oberen schrägen Abschnitt eine Löschvorrichtung 9. Diese
Anordnung bewirkt, dass abgelöstes Fasermaterial dahingehend untersucht werden kann,
ob aufgrund der Reibung ein Brandgas entsteht, das beispielsweise durch Erhitzen und/oder
Funkenflug entstehen kann. Die Löschvorrichtung 9 ist hier beispielhaft ein Element,
dass ein Brandlöschgas wie beispielsweise Stickstoff abgibt, und zwar in Richtung
schräg nach unten.
[0037] Figur 4a zeigt eine Spinnereivorbereitungsmaschine 1 in Form eines Mischers. Der
Mischer 1 ist im gezeigten Beispiel mit einem Förderbandmechanismus versehen, der
hier im gezeigten Beispiel zwei Förderbänder 18a, 18b aufweist. In bekannter Weise
wird Fasermaterial über das linke Rohr 2 den hier 6 Mischkammern 16 zugeführt. Über
Umlenkabschnitte 17, die im gezeigten Beispiel drehbar gelagert sind, wird das ankommende
Fasermaterial einer jeweiligen Mischkammer 16 aktuell zugeführt. Im gezeigten Beispiel
ist der linke Umlenkabschnitt 17 geöffnet, sodass die linke Mischkammer 16 gefüllt
wird. Die anderen fünf Mischkammern 16 werden aktuell nicht gefüllt. Links neben der
linken Mischkammer 16 ist ein Luftrohr 19 angeordnet, durch das überschüssige Luft
aus dem in die linke Mischkammer 16 eintretenden Material abgeführt werden kann. Unterhalb
jeder Mischkammer 16 befindet sich eine Anordnung von Walzen, die in der Gesamtheit
einen Walzenmechanismus 20 bilden. Unterhalb des Walzenmechanismus' befindet sich
das Förderband 18a, auf dem das Fasermaterial aus den Mischkammern 16 vorzugsweise
schichtenartig abgelegt wird. Über das rechts daneben angeordnete Förderband 18b wird
dieses geschichtete Fasermaterial aus dem Mischer 1 herausgeführt. Vorzugsweise ist
in jedem Umlenkabschnitt 17 ein Sensor 8 angeordnet, der im Öffnungszustand (linke
Mischkammer 16) in Richtung Faser-Material-Strom gerichtet ist. Im geschlossenen Zustand
(andere Mischkammern 16) ist der jeweilige Sensor 8 in Richtung Transportweg über
den Mischkammern 16 hinweg gerichtet. Dadurch ist es möglich, sich im oberen Bereich
des Mischer 1 befindliches Material auf eventuelle Brandgase prüfen zu können. Auch
im linken oberen Umlenkbereich des Rohrs 2 befindet sich vorzugsweise ein Sensor 8.
[0038] Am oberen Einlass der jeweiligen Mischkammer 16 befindet sich jeweils eine Löschvorrichtung
9, die aktiviert wird, wenn für die jeweilige Mischkammer 16 ein Brandgas detektiert
wird. Rechts neben der rechten Mischkammer 16 befindet sich ein weiteres Luftrohr
19, durch das hindurch überschüssige Luft aus dem Fasermaterial abgeführt werden kann.
Am Ausgang des Mischer 1 rechts unten befindet sich ebenfalls eine Anordnung aus Sensor
8 und Löschvorrichtung 9. Damit ist es möglich, auch am Austritt des Mischer 1 prüfen
zu können, ob Brandgas auftritt oder nicht.
[0039] Figur 4b zeigt eine Abwandlung des Mischers 1 von Figur 4a. Unterhalb des Walzenmechanismus'
20 fehlt ein Förderband. Stattdessen münden die Mischkammern 16 am unteren Ende in
ein Transportrohr 2 zum Abführen des gemischten Fasermaterials. Ganz links befindet
sich eine schmaler ausgeführte Mischkammer 16. Das rechte Rohr 2 verfügt über zwei
Anordnungen von Sensor 8 und Löschvorrichtung 9. Dies verbessert die Betriebssicherheit.
[0040] Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend angegebenen Ausführungen verschränkt.
[0041] Die Anordnung des Sensors 8 gegebenenfalls mit einer örtlich vorzugsweise stromabwärts
angeordneten Löschvorrichtung 9 kann an und in jedem Teil bzw. Element eine Spinnereianlage
vorgesehen sein. Es ist beispielsweise möglich, den Sensor 8 an der Innenseite eine
Abdeckhaube eines Streckwerks anzuordnen, sodass der Sensor 8 in jeder Strecke, Kämmmaschine,
Spinnmaschine und jedem Bandwickler einsetzbar ist.
[0042] Ausgehend von der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform kann der Sensor 8 auch
nicht verstellbar und so angeordnet sein, dass er mit einer Außenseite bündig mit
einer ihn umgebenden Fläche eines Transportelements wie des gezeigten Rohrs 2 abschließen
kann. Wiederum kann der Sensor 8 etwas hervorstehen und beispielsweise Teil einer
Faser-Material-StromUmlenkung sein.
[0043] Das Siebelement 13 kann gleitgünstig ausgebildet sein.
[0044] Im Ergebnis bietet die Erfindung eine sehr einfache und universell einsetzbare Lösung,
Brandentwicklungen sehr schnell und effektiv detektieren und gegebenenfalls auch beseitigen
zu können. Nicht zuletzt wird dadurch die eingangs genannte Explosionsgefahr gemindert.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Maschine
- 2
- Transportrohr
- 2a
- Innenwand
- 2b
- Durchgangsöffnung
- 3
- Detektionsabschnitt
- 4
- Abscheidevorrichtung
- 5
- Ausscheideabschnitt
- 6
- Kanal
- 6a
- Hohlraum
- 7
- Sammelbehälter
- 8
- Sensor
- 8a
- Verstellabschnitt
- 9
- Löschvorrichtung
- 10
- Haube
- 10a
- Verstellabschnitt
- 10b
- Durchgangsöffnung
- 12
- Verstellelement
- 13
- Siebelement
- 13a
- Durchgangsöffnung
- 13b
- Innenwand
- 14
- Fräskopf
- 15
- Schlägerwalzen
- 16
- Mischkammer
- 17
- Umlenkabschnitt
- 18a, b
- Förderband
- 19
- Luftrohr
- 20
- Walzenmechanismus
- 21
- Spiralschlauch
- 22
- Ballenschau
1. Spinnereianlage, aufweisend einen Spinnereianlagen-Abschnitt (2, 6, 17), aufweisend
einen Hohlraum (2a, 6a, 16) und eine Vorrichtung aufweisend zumindest einen, auf Kohlenmonoxid
und/oder Kohlendioxid ansprechenden Sensor (8), der gestaltet ist, an oder in einem
Spinnereianlagen-Abschnitt (2, 6, 17) so eingesetzt zu werden, dass ein Detektionsabschnitt
des Sensors (8) zu einem zu erfassenden Hohlraum (2a, 6a, 16) des Spinnereianlagen-Abschnitts
(2, 6, 17) hin ausgerichtet ist, wobei die Vorrichtung einen Halteabschnitt (10, 13,
17) aufweist, an dem der Sensor (8) ortsfest angebracht ist und der gestaltet ist,
an den Spinnereianlagen-Abschnitt (2, 6) angebracht zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektionsabschnitt von dem Halteabschnitt (13) verdeckt ist und der Halteabschnitt
(13) zumindest eine Durchgangsöffnung (13a) aufweist, die sich von einer dem Detektionsabschnitt
abgewandten Außenseite des Halteabschnitts (13) in Richtung Detektionsabschnitt erstreckt.
2. Spinnereianlage gemäß Anspruch 1, umfassend einen Transportabschnitt (2, 6), gestaltet,
Material im Rahmen der Spinnereiverarbeitung zu transportieren, einen Sammelabschnitt
(7), gestaltet, Material im Rahmen der Spinnereiverarbeitung zu sammeln, und/oder
einen Verarbeitungsabschnitt (20), eingerichtet, Fasermaterial zu verarbeiten.
3. Spinnereianlage gemäß Anspruch 2, wobei im Fall des Transportabschnitts (2, 6) der
Detektionsabschnitt entgegen einer Bewegungsrichtung des transportierten Materials
weist.
4. Spinnereianlage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Detektionsabschnitt in
den Hohlraum hineinragt, bündig mit einer den Hohlraum begrenzenden Innenwand abschließt
oder in Bezug auf die Innenwand (2b) des Hohlraums (2a) vertieft angeordnet ist.
5. Spinnereianlage gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend mehrere der Sensoren
(8), die jeweils Kohlenmonoxid und/oder Kohlendioxid detektieren können.
6. Spinnereianlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Halteabschnitt
(10, 13, 17) einen Randabschnitt (13) umfasst, der eine zugehörige der zumindest einen
Durchgangsöffnung (13a) begrenzt und in Richtung der Außenseite reibungsmindernd ausgebildet
ist.
7. Spinnereianlage nach Anspruch 6, wobei die Reibungsminderung gebildet ist mittels
eines reibungsmindernden Materials und/oder einer reibungsmindernden Kontur (13a).
8. Spinnereianlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Halteabschnitt
(10, 13, 17) so an dem Abschnitt (2, 6, 17) befestigt ist, dass der Halteabschnitt
(10, 13, 17) in den Hohlraum hineinragt, bündig mit einer den Hohlraum (2a) begrenzenden
Innenwand (2b) abschließt oder in Bezug auf den Hohlraum vertieft angeordnet ist.
9. Spinnereianlage gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend ein Transportrohr
(2) mit einer Durchgangsöffnung (2b), in die ein Siebelement (13) eingesetzt ist,
wobei das Siebelement (13) mehrere der zumindest einen Durchgangsöffnung (13a) aufweist,
die sich im Wesentlichen quer zur Längserstreckung des Transportrohrs (2) erstrecken.
10. Spinnereianlage gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ausgebildet oder umfassend
einen Abfallbehälter (7).
11. Spinnereianlage (2, 6, 17) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend
eine Auslöseeinrichtung (9), gestaltet, bei Aktivierung auszuführen eine Brandhemmaktion
und/oder eine Alarmaktion, und derart mit dem Sensor (8) gekoppelt, dass eine Detektion
eines Brandgases die Auslöseeinrichtung (9) aktiviert.
1. Spinning mill installation, having a spinning mill installation section (2, 6, 17),
including a hollow space (2a, 6a, 16) and a device including at least one sensor (8)
which responds to carbon monoxide and/or carbon dioxide and is configured for being
employed at or in a spinning mill installation section (2, 6, 17) so that a detection
section of the sensor (8) is oriented towards a hollow space (2a, 6a, 16) to be detected
of the spinning mill installation section (2, 6, 17), wherein the device includes
a holding section (10, 13, 17) at which the sensor (8) is stationarily mounted and
which is configured for being mounted to the section (2, 6), characterized in that the detection section is covered by the holding section (13) and the holding section
(13) includes at least one through-opening (13a), which extends from an outside of
the holding section (13) facing away from the detection section in the direction of
the detection section.
2. Spinning mill installation according to claim 1, comprising a transport section (2,
6), configured for transporting material in spinning mill processing, a collecting
section (7), configured for collecting material in spinning mill processing, and/or
a processing section (20), adapted for processing fibre material.
3. Spinning mill installation according to claim 2, wherein, in the case of the transport
section (2, 6), the detection section points contrary to a direction of movement of
the transported material.
4. Spinning mill installation according to any one of claims 1 to 3, wherein the detection
section projects into the hollow space, terminates flush with an inner wall delimiting
the hollow space or is disposed recessed with regard to the inner wall (2b) of the
hollow space (2a).
5. Spinning mill installation according to one of the preceding claims, that the device
includes a plurality of the sensors (8) which can each detect carbon monoxide and/or
carbon dioxide.
6. Spinning mill installation according to one of the preceding claims, wherein the holding
section (10, 13, 17) comprises a border section (13), which delimits an associated
one of the at least one through-opening (13a) and is formed in a friction-reducing
manner in the direction of the outside.
7. Spinning mill installation according to claim 6, wherein the friction reduction is
formed by means of a friction-reducing material and/or a friction-reducing contour
(13a).
8. Spinning mill installation according to one of the preceding claims, wherein the holding
section (10, 13, 17) is fastened to the section (2, 6, 17) so that the holding section
(10, 13, 17) projects into the hollow space, terminates flush with an inner wall (2b)
delimiting the hollow space (2a) or is disposed recessed with regard to the hollow
space.
9. Spinning mill installation according to one of the preceding claims, including a transport
pipe (2) with a through opening (2b), in which a filter element (13) is fitted, wherein
the filter element (13) comprises a plurality of said at least one through-openings
(13a), which generally extend perpendicular to the longitudinal extension of the transport
pipe (2).
10. Spinning mill installation according to any one of the preceding claims, formed of
or comprising a waste container (7).
11. Spinning mill installation according to any one of the preceding claims, further including
a trigger device (9), configured for performing, when activated, a fire inhibition
action and/or an alarm action, and coupled to the sensor (8) such that detection of
a combustion gas activates the trigger device (9).
1. Installation de filature, comprenant une partie d'installation de filature (2, 6,
17) intégrant une cavité (2a, 6a, 16) et un dispositif se composant au moins d'un
capteur (8) réagissant au monoxyde de carbone et/ou au dioxyde de carbone, ledit capteur
étant configuré pour être utilisé sur ou dans une partie d'installation de filature
(2, 6, 17) de sorte qu'une partie de détection du capteur (8) est orientée vers une
cavité (2a, 6a, 16) à détecter de la partie d'installation de filature (2, 6, 17),
le dispositif présentant une partie de maintien (10, 13, 17) sur laquelle le capteur
(8) est positionné de manière fixe, et qui est conçue pour être placée sur la partie
d'installation de filature (2, 6), caractérisée en ce que la partie de détection est recouverte par la partie de maintien (13) et la partie
de maintien (13) comporte au moins une ouverture traversante (13a) qui s'étend en
direction de la partie de détection depuis une face externe de la partie de maintien
(13) tournée à l'opposé de la partie de détection.
2. Installation de filature selon la revendication 1, comprenant une section de transport
(2,6) conçue pour transporter de la matière dans le cadre du travail de filature,
une section de collecte (7) conçue pour collecter de la matière dans le cadre du travail
de filature, et/ou une section de traitement (20) conçue pour traiter la matière fibreuse.
3. Installation de filature selon la revendication 2, la partie de détection étant orientée,
dans le cas de la section de transport (2, 6), dans un sens de déplacement opposé
à la matière transportée.
4. Installation de filature selon l'une des revendications 1 à 3, la partie de détection
pénétrant dans la cavité, se terminant à affleurement avec une paroi interne en limite
de la cavité ou étant disposée en creux par rapport à la paroi interne (2b) de la
cavité (2a).
5. Installation de filature selon l'une des revendications précédentes, comportant plusieurs
des capteurs (8) pouvant détecter respectivement du monoxyde de carbone et/ou du dioxyde
de carbone.
6. Installation de filature selon l'une des revendications précédentes, la partie de
maintien (10, 13, 17) incluant une partie de bord (13) qui délimite une ouverture
traversante correspondante d'au moins une ouverture traversante (13a) et qui est conçue
pour réduire le frottement vers la face externe.
7. Installation de filature selon la revendication 6, la réduction du frottement étant
obtenue par un matériau réduisant les frictions et/ou un contour réduisant les frictions
(13a).
8. Installation de filature selon l'une des revendications précédentes, la partie de
maintien (10, 13, 17) étant fixée à la partie (2, 6, 17) de sorte que la partie de
maintien (10, 13, 17) pénètre dans la cavité, se termine à affleurement avec une paroi
interne (2b) en limite de la cavité (2a) ou est disposée en creux par rapport à la
cavité.
9. Installation de filature selon l'une des revendications précédentes, comprenant un
tube de transfert (2) avec une ouverture traversante (2b) dans laquelle est utilisé
un élément de tamisage (13), l'élément de tamisage (13) présentant plusieurs d'au
moins une ouverture traversante (13a) laquelle s'étend principalement de manière transversale
par rapport à la longueur du tube de transfert (2).
10. Installation de filature selon l'une des revendications précédentes formée d'un ou
comprenant un collecteur de déchets (7).
11. Installation de filature (2, 6, 17) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre un dispositif de déclenchement (9) conçu, en cas d'activation, pour exécuter
une action coupe-feu et/ou une action d'alarme, et étant relié au capteur (8) de sorte
qu'une détection d'un gaz de combustion active le dispositif de déclenchement (9).
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