| (19) |
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(11) |
EP 4 172 089 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.09.2024 Patentblatt 2024/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.2021 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2021/065447 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2022/002547 (06.01.2022 Gazette 2022/01) |
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BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG FÜR EINE AUFZUGSANLAGE UND VERFAHREN ZUM BELEUCHTEN EINES
AUFZUGSSCHACHTS
LIGHTING DEVICE FOR AN ELEVATOR INSTALLATION AND METHOD FOR ILLUMINATING AN ELEVATOR
SHAFT
DISPOSITIF D'ÉCLAIRAGE POUR UNE INSTALLATION D'ASCENSEUR ET PROCÉDÉ D'ÉCLAIRAGE D'UNE
CAGE D'ASCENSEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.06.2020 EP 20183197
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.05.2023 Patentblatt 2023/18 |
| (73) |
Patentinhaber: INVENTIO AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PFRUNDER, Martin
6038 Gisikon (CH)
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| (74) |
Vertreter: Inventio AG |
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Seestrasse 55 6052 Hergiswil 6052 Hergiswil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
JP-A- 2012 030 942 US-A1- 2019 337 758
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US-A1- 2008 223 667
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung für eine Aufzugsanlage und ein
Verfahren zum Beleuchten eines Aufzugsschachts einer Aufzugsanlage sowie eine Aufzuganlage,
die eine solche Beleuchtungseinrichtung aufweist oder durch das genannte Verfahren
gesteuert wird.
[0002] Bei Aufzugsanlagen, die eine Aufzugskabine in einem Aufzugsschacht aufweisen, bewegt
sich die Aufzugskabine zwischen verschiedenen Stockwerken (Fluren) eines Gebäudes,
um Passagiere zu befördern. Der Aufzugsschacht wird zumindest während einer Wartungs-
oder Inspektionsarbeit beleuchtet. Es ist bekannt, dass Leuchtdioden (LED) oder Leuchtdioden-Bänder
als Schachtbeleuchtung eingesetzt werden. Ein Gegengewicht, welches über ein Tragmittel
mit der Aufzugskabine verbunden ist, fährt der bewegenden Aufzugskabine entgegen und
normalerweise auf etwa halber Aufzugschachthöhe an der Aufzugskabine vorbei. Da während
einer Wartungs- oder Installationsarbeit der Aufzugsanlage ein Techniker oft auf dem
Dach der Aufzugskabine oder in einer Schachtgrube im Aufzugschacht arbeiten muss,
kann das Gegengewicht den Techniker anstoßen. Daher ist in diesem Fall ein Kollisionsunfall
möglichst zu vermeiden. Somit hat es einen Techniker im Aufzugsschacht ständig darüber
zu informieren, ob die Aufzugskabine momentan in einen Normalmodus oder Wartungsbetriebsmodus
zum Bewegen gesetzt wird, oder ob sich das Gegengewicht gerade der Aufzugskabine annähert.
Darüber hinaus, um die Sicherheit von Passagieren oder Servicepersonal gewährleisten
zu können, sind bei der Aufzuganlage viele sicherheitsrelevanten Komponenten zu überwachen,
um beispielsweise daraufhin die Aufzuganlage geeignet und sicher betreiben oder ansteuern
zu können. Somit wird eine Vielzahl von Sensoren bzw. Schaltern eingesetzt, mithilfe
derer Signale oder Informationen können dem Techniker im Aufzugschacht aktuelle Zustände
der sicherheitsrelevanten Komponenten überwacht werden. Falls eine der solchen Komponenten
versagt, wird die Aufzuganlage umgehend außer Betrieb gesetzt oder mit beschränkten
Funktionen betrieben.
[0003] Eine sicherheitsrelevante Komponente ist z.B. eine Schachttür, die an einem Stockwerk
nur dann geöffnet wird, wenn die Aufzugskabine auf diesem Stockwerk landet. An jeder
Schachttür gibt es einen Türkontaktschalter, der geschlossen ist, solange die Schachttür
geschlossen ist, und geöffnet bleibt, solange die Schachttür geöffnet ist. Die Aufzugskabine
kann verfahren, wenn dieser Türkontaktschalter wieder geschlossen wird. Falls ein
Türkontaktschalter geöffnet wird oder nicht richtig geschlossen ist, darf die Aufzugskabine
nicht mehr fahren. Ein solcher Türkontaktschalter ist daher ständig zu überwachen,
und dessen Zustand ist unmittelbar einem Techniker im Aufzugsschacht mitzuteilen,
damit er erfahren kann, ob die Aufzugskabine momentan verfahrbar ist, ob alle Schachtüren
zurzeit richtig geschlossen sind, oder ob jemand durch eine Schachtür in den Aufzugsschacht
eingetreten sein könnte.
[0004] JP 2012030942 A offenbart ein Aufzugssystem, welches einen Betriebszustand wie die Bewegungsrichtung
und den Zeitpunkt einer Kabine sowie eines Gegengewichts in einem Aufzugsschacht bestimmt.
Eine Anzeigevorrichtung ist in einem Schacht angeordnet und zeigt anhand eines Betriebssteuersignals
des Aufzugssystems die Bewegungsrichtung der Aufzugskabine an.
[0005] US 2008223667 A1 beschreibt ein anderes Aufzugssystem, umfassend einen Sensor zum Erkennen der Anwesenheit
einer Person in einem Aufzugsschacht. Eine Steuerung verhindert die Bewegung einer
Aufzugskabine, wenn sich eine Person im Aufzugsschacht befindet. Die Steuerung kann
eine Leuchte im Aufzugsschacht aufweisen, die auf eine Bewegung oder eine versuchte
Bewegung der Aufzugskabine hinweisen kann.
[0006] Es kann unter anderem ein Bedarf daran bestehen, einerseits durch eine intuitive
Warnung ein gefährliches Szenario möglichst zu vermeiden, andererseits sicherheitsrelevante
Komponente wie z.B. Schachttüren einer Aufzuganlage jederzeit, insbesondere während
Installations- und Wartungsarbeit, auf einfache Weise überwachen zu können.
[0007] Einem solchen Bedarf kann durch den Gegenstand eines der unabhängigen Ansprüche entsprochen
werden. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen sowie der
nachfolgenden Beschreibung definiert.
[0008] Erfindungsgemäß wird eine Beleuchtungseinrichtung für eine Aufzugsanlage vorgeschlagen,
wobei die Beleuchtungseinrichtung mindestens eine Lichtquelle aufweist. Die Beleuchtungseinrichtung
kann einen Aufzugsschacht der Aufzugsanlage derart beleuchten, dass die Beleuchtungseinrichtung
zumindest auf zwei Zustände der Aufzugsanlage hinweisen kann. Dabei kann die Lichtquelle
bei einem ersten Zustand der Aufzugsanalage ein erstes Lichtsignal generieren. Dazu
kann sie bei einem zweiten Zustand der Aufzugsanlage ein zweites Lichtsignal emittieren,
wobei der Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtsignal visuell, nämlich
für menschliche Augen, sichtbar ist. Der erste Zustand ist z.B. ein normaler Betriebsmodus
der Aufzugsanlage, während der zweite Zustand ein Inspektionsbetriebsmodus oder ein
Notbetriebsmodus der Aufzugsanlage ist. Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Beleuchtungseinrichtung
weiterhin zumindest auf einen ersten Schaltzustand und einen zweiten Schaltzustand
eines Sicherheitselements der Aufzugsanlage hinweisen. Ein solches Sicherheitselement
ist z.B. ein Schalter, ein Steuergerät oder ein Sensor usw. der Aufzugsanlage.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Sicherheitselement
ein Schachttürschalter der Aufzugsanlage, wobei der erste Schaltzustand eine offene
Schachttür der Aufzugsanlage bedeutet, während der zweite Schaltzustand auf eine geschlossene
Schachttür der Aufzugsanlage hinweist, damit der Zustand, insbesondere Öffnen und
Schließen, der Schachttür jederzeit durch ein Lichtsignal überwacht werden kann.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können das erste und das zweite
Lichtsignal in unterschiedlichen Farben emittiert werden. Besonders vorteilhaft ist
es, dass die Lichtquelle in Abhängigkeit von einem Betriebszustand der Aufzugsanlage
seine Lichtfarbe ändern wird. Die Lichtquelle kann eine oder mehrere Leuchtdioden
(LEDs) umfassen, insbesondere als ein Band von mehreren Leuchtdioden gestaltet werden,
wobei die LEDs unterschiedliche Farben emittieren können. Das Band wird sich beispielsweise
in einem Stück durchgehend oder in mehreren Stücken entlang eines Aufzugsschachts
erstrecken. Da LEDs eine geringe elektrische Leistungsaufnahme (z.B. die Energieeffizienzklasse
A+) haben, erzeugen sie wenig Verlustwärme und erlauben hohe Flexibilität bezüglich
einer Farbwahl. Das von einer LED ausgestrahlte Licht hat eine bestimmte Wellenlänge
und weist damit eine bestimmte Farbe auf. Normalerweise strahlt eine LED nur ein einfarbiges
Lichtsignal aus. Selbst wenn manche LEDs z.B. durch Änderung einer Eingangsspannung
ihre Lichtfarbe ändern können, beschränkt sich die Lichtfarbe aber nur auf einen sehr
schmalen Wellenlängenbereich. Somit werden in der Regel bevorzugt mehrere LEDs verwendet,
die unterschiedliche Lichtfarben ausstrahlen. Durch Steuerung der jeweiligen LEDs,
um sie in einem bestimmen Zeitpunkt ein- und abzuschalten, kann die Lichtquelle eine
beliebige Farbe oder eine bestimmte Farbenkombination ausstrahlen. Mit unterschiedlichen
Farben und Beleuchtungsdauer findet ein Farbcode eine Anwendung, um unterschiedliche
Situationen oder Gefahrstufen in Abhängigkeit von verschiedenen Lichtsignalen flexibel
darstellen zu können. Neben Energieersparnis haben LEDs gegenüber verschiedenen Beleuchtungsmitteln
weitere Vorteile, da die mit geringer Leistungsaufnahme verbundene niedrige Betriebstemperatur
von LEDs die Lebensdauer der Lichtquelle erhöht. Somit können die Kosten für die Neuanschaffung
und den entsprechenden Installationsaufwand reduziert werden. Weiterhin haben LEDs
einen großen Abstrahlwinkel, was zur guten Ausleuchtung des Aufzugsschachts beiträgt
und gleichzeitig ein Blenden der Augen auch bei direkter Sicht vermindert.
[0011] Gemäß der Erfindung weist die Beleuchtungseinrichtung z.B. einen Alarmmelder mit
einem optischen Sensor auf, wobei der optische Sensor das erste und/oder das zweite
Lichtsignal detektieren kann. Der Alarmmelder kann anhand des detektierten ersten
und/oder des zweiten Lichtsignals ein Alarmsignal dem ersten und/oder dem zweiten
Zustand der Aufzugsanlage entsprechend generieren. Das Alarmsignal kann als akustisches
Signal oder als ein optisches Signal in einer oder mehreren bestimmten Farben generiert
werden, wodurch das Alarmsignal im Aufzugsschacht umgehend menschlich wahrzunehmen
ist. Ist das Alarmsignal in Form eines optischen Signals, kann das Alarmsignal auch
durch die Beleuchtungseinrichtung generiert werden. In diesem Fall gilt die Beleuchtungseinrichtung
gleichzeitig als ein Alarmmelder oder wird es angesehen, dass der Alarmmelder in der
Beleuchtungseinrichtung integriert ist, wie z.B. manche LEDs der Beleuchtungseinrichtung
werden nicht mehr als oder nur als Lichtquelle zum Beleuchten des Aufzugsschachts
dienen, sondern als Lichtalarmmelder zum Alarmieren eines Technikers im Aufzugsschacht.
Da die Beleuchtungseinrichtung hauptsächlich den Aufzugsschacht zu beleuchten hat,
sind die Farbanordnungen für die Lichtsignale der Beleuchtungseinrichtung und das
optische Alarmsignal unabhängig voneinander unterschiedlich definiert, wie z.B., das
Alarmsignal wird gemäß IEC-Standards (International Electrotechnical Commission) festgelegt.
Eine Farbanordnung für die Lichtsignale der Beleuchtungseinrichtung wird durch Ausführungsbeispiele
unten ausführlich erläutert.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung besteht eine weitere Möglichkeit
zur Erhöhung der Warnwirkung der Beleuchtungseinrichtung darin, dass die Beleuchtungseinrichtung
durch eine Steuereinheit der Aufzugsanlage konfiguriert und gesteuert werden kann,
damit die Lichtquelle der Beleuchtungseinrichtung einem Kundenwunsch nachkommend den
Aufzugsschacht beleuchten kann. Eine solche Konfiguration kann entweder von der Steuereinheit
automatisch wie z.B. nach einem Zeitplan oder durch eine manuelle Betätigung der Steuereinheit
durchgeführt werden.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die Beleuchtungseinrichtung
mit zwei getrennten Stromversorgungskreisen versorgt werden, wobei ein erster Stromversorgungskreis
mit einem öffentlichen Stromnetz verbunden ist, und wobei ein zweiter Stromversorgungskreis
einen elektrischen Energiespeicher aufweist. Der elektrische Energiespeicher ist z.B.
eine Batterieeinheit oder ein USV-System - also eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.
Fällt der erste Stromversorgungskreis aus, wird der zweite Stromversorgungskreis sofort
eingeschaltet und die Beleuchtungseinrichtung nahtlos mit Strom weiter speisen. Damit
kann die Beleuchtungseinrichtung auch in einem Notfall, wie z.B. bei Stromausfall,
den Aufzugsschacht weiterhin beleuchten, und üblicherweise mit schwächerem Licht.
[0014] Zudem wird ein Verfahren zum Beleuchten eines Aufzugsschachts einer Aufzugsanlage
vorgesehen, bei dem der Aufzugschacht durch mindestens eine Lichtquelle derart beleuchtet
wird, dass bei einem ersten Zustand der Aufzugsanlage ein erstes Lichtsignal und bei
einem zweiten Zustand der Aufzugsanlage ein zweites Lichtsignal von der Lichtquelle
emittiert werden, und wobei das erste und das zweite Lichtsignal visuell voneinander
zu unterscheiden sind.
[0015] Weiterhin wird eine Aufzuganlage vorgeschlagen, die mindestens eine zuvor dargestellte
Beleuchtungseinrichtung aufweist oder durch das oben genannte Verfahren gesteuert
werden kann.
[0016] Es wird darauf hingewiesen, dass einige der möglichen Merkmale und Vorteile der Erfindung
hierin mit Bezug auf unterschiedliche Ausführungsformen der Beleuchtungseinrichtung
einerseits und eines Verfahrens zum Beleuchten eines Aufzugsschachts einer Aufzugsanalage
andererseits beschrieben sind. Ein Fachmann erkennt, dass die Merkmale in geeigneter
Weise kombiniert, angepasst oder ausgetauscht werden können, um zu weiteren Ausführungsformen
der Erfindung zu gelangen.
[0017] Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, wobei weder die Zeichnungen noch die Beschreibung als die
Erfindung einschränkend auszulegen sind.
[0018] Es zeigen:
- Fig.1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Aufzugsanlage,
- Fig.2
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung.
[0019] In der Fig.1 wird eine Aufzugsanlage 2 gezeigt. In einem Aufzugsschacht 4 der Aufzugsanlage
2 sind ein Gegengewicht 12 und eine Aufzugskabine 11 durch ein Tragmittel 13 getragen.
Die Aufzugskabine 11 bewegt sich im Betrieb vertikal im Aufzugsschacht 4 und das Gegengewicht
12 führt eine entgegengesetzte Bewegung aus.
[0020] Zum Beleuchten des Aufzugsschachts 4 befindet sich eine Beleuchtungseinrichtung 1
für die Aufzugsanlage 2, wobei die Beleuchtungseinrichtung 1 mit mindestens einer
Lichtquelle versehen ist. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Beleuchtungseinrichtung
1 z.B. drei Lichtquellen 3.1, 3.2 und 3.3, die jeweils in Weiß und Grau und Dunkelgrau
in Fig. 1 dargestellt sind. Jede Lichtquelle umfasst eine Mehranzahl von Leuchtdioden
(LED). Die Lichtquellen 3 bzw. deren LEDs bilden ein LED-Band, welcher sich z.B. in
einem Stück über die gesamte Schachthöhe streckt, nämlich von der Schachtdecke bis
zur Schachtgrube des Aufzugsschachts 4. Jedoch können auch mehrere LED-Bänder vorgesehen
werden, die jeweils z.B. 10 bis 20 Meter lang und mit einem Konturen- und/oder Verbindungsstecker
am Ende ausgestattet sind.
[0021] Dabei beleuchtet z.B. eine erste Lichtquelle 3.1 mit einem ersten Lichtsignal 3a
den Aufzugsschacht 4, wenn die Aufzugsanlage 2 in einen Normalbetriebsmodus gesetzt
wird, während eine zweite Lichtquelle 3.2, die ein zweites Lichtsignal 3b generieren
kann, bei einem Inspektionsmodus der Aufzugsanlage 2 leuchtet. Weiterhin kann mit
den zwei Lichtquellen 3.1, 3.2 mit Hilfe einer weiteren Lichtquelle 3.3 ein anderer
Zustand der Aufzugsanlage 2 bzw. ein Schaltzustand eines Sicherheitselements 5 der
Aufzugsanlage 2 angezeigt werden. Das Sicherheitselement 5 kann ein Schalter, ein
Sensor oder eine Steuereinheit sein, der oder die für eine sicherheitsrelevante Funktion
der Aufzugsanlage 2 zuständig ist. Ein typisches Beispiel für ein Sicherheitselement
5 ist ein Schachttürschalter der Aufzugsanlage 2. Durch Ermittlung eines Schaltzustands
des Schalttürschalters 5 kann man Information über eine offene oder geschlossene Schachttür
7 der Aufzugsanlage 2 aktuell erfahren.
[0022] Die Lichtsignale 3a, 3b, 3c können als unterschiedlichen Farben emittiert werden.
Die Farben werden bei Umstellung eines Betriebszustands oder beim Schalten eines Sicherheitselements
5 der Aufzugsanlage 2 geändert. Die Lichtquelle 3 bzw. das LED-Band ist mit mehreren
LEDs bestückt, welche unterschiedliche Farben emittieren können. Neben einer flexiblen
Farbwahl kann die erste Lichtquelle 3.1 beim Einschalten einer anderen Lichtquelle
3.2 oder 3.3 entweder ausgeschaltet werden oder eingeschaltet bleiben. Analogerweise
gilt dies ebenfalls für die zweite 3.2 oder die dritte Lichtquelle 3.3. Dazu kann
die Leuchtdauer oder Blinkdauer der Lichtquelle 3 hinsichtlich unterschiedlicher Gefahrensituationen
angepasst werden, um die Warnwirkung der Beleuchtungseinrichtung zu erhöhen oder die
zu warnende Situationen auszuweiten. Konkrete Beispiele dafür werden in der folgenden
Tabelle angeführt.
[0023] Als ein Ausführungsbeispiel wird die Beleuchtungseinrichtung 1 Lichtsignale in Weiß
und Orange abwechselnd emittieren, indem die erste Lichtquelle 3.1 und die zweite
Lichtquelle 3.2 nacheinander eingeschaltet und ausgeschaltet werden. Dabei können
das weisse Lichtsignal 3a und das orange Lichtsignal 3b in gleicher oder unterschiedlicher
Zeitdauer und/oder Menge emittiert werden, wodurch die Lichtsignale 3a, 3b als ein
Lichtcode gelesen werden können. Die abwechselnd blinkenden weißen und orangen Lichtsignalen
3a, 3b weisen auf eine Gefahr hin, und zwar bedeuten sie mit einer gleichlangen Zeitdauer
z.B. bei einer persönlichen Anwesenheit im Aufzugschacht 4 eine Annäherung des Gegengewichts
12 an die Aufzugskabine 11. Die Anwesenheit der Person 15 im Schacht wird beispielsweise
von dem Schachttürkontakt 5 einer Schachttür 7 oder einem manuell zu betätigenden
Entriegelungsschlüssel (nicht dargestellt) ermittelt, der normalerweise sich außerhalb
des Auszugsschachts 4 befindet. Wenn die weißen und die orangen Lichtsignale 3a, 3b
gleichzeitig aber in unterschiedlicher Menge emittiert sind - wie z.B. alle drei orangen
Lichtsignale ein weisses Signal -, bedeutet es z.B., wenn eine Person 15 auf dem Kabinendach
ist, dass die Aufzugskabine 11 sich aufwärts annährend zum höchsten Stockwerk bewegt.
Je mehr orange Signale es gibt, umso dringender gewarnt wird, dass die Aufzugkabine
11 in der Nähe vom höchsten Stockwerk kommt. Im Fall, dass die weißen und die orangen
Lichtsignale 3a, 3b unterschiedliche Zeitlänge haben, weist die angezeigte Warnung
z.B. darauf, dass die Aufzugskabine 11 sich abwärts annährend zum tiefsten Stockwerk
bewegt, während eine Person in der Schachgrube ist. Je schneller das orange Signal
blinkt, umso dringender gewarnt wird, dass die Aufzugkabine 11 immer näher zum tiefsten
Stockwerk kommt. Durch eine andere Kombination (z.B. Reihenfolge) der Lichtsignale
3a, 3b kann es möglicherweise auf eine andere Situation hinweisen. Weitere mögliche
Warnungen oder Informationen, die durch das LED-Band angezeigt werden können, sind
in der folgenden Tabelle als Beispiele in Details aber nicht erschöpfend dargestellt.
| Farbe |
Leuchten |
Information |
Bedeutung |
| Rot |
Kontinuierlich |
Unsicher oder Missbrauch |
Von Schachttürkontakt detektierter Personaleintritt in Schacht, ohne dass ein Inspektions-
oder Notausschalter betätigt wird. |
| Person im Schacht während Normalbetrieb |
| Weiß und Rot |
Abwechselnd blinkend |
Alarm |
Betriebsstörung |
| Weiß und Orange |
Abwechselnd blinkend |
Warnung |
Person auf dem Kabinendach und Kabine annähert and das höchste Stockwerk |
| Person in der Schachtgrube und die Kabine annähert an das tiefste Stockwerk |
| Gegengewicht fährt an der Kabine vorbei |
| Weiß |
blinkend |
Nachricht |
Person im Schacht und ein temporäres Sicherheitssystem ist aktiviert |
| Weiß und Grün |
Abwechselnd blinkend |
Nachricht |
Aufzug blockiert und Notruf betätigt |
| Weiß |
Kontinuierlich |
Sichere Operation |
Beleuchtungseinrichtung wird eingeschaltet, und ein Notausschalter im Schacht oder
Maschinenraum ist aktiviert |
[0024] Zudem können die erste und dritte Lichtquelle 3.1 und 3.2 die Lichtsignale 3a und
3c blinkend im Weiß generieren, wenn eine Person 15 im Aufzugsschacht 4 ist und ein
temporäres Sicherheitsgerät (nicht dargestellt) der Aufzuganlage 2 aktiviert wird.
Ein solches Sicherheitsgerät kann z.B. als eine zusätzliche Bremse oder eine Sicherheitshalterung,
z.B. ein Stossanschlag, eine verfügbare Kabinenbewegung am oberen und unteren Ende
des Aufzugsschachts 4 begrenzen, um einen ausreichenden Sicherheitsraum frei zu halten.
[0025] Weiterhin weist die Beleuchtungseinrichtung 1 einen Alarmmelder 8 mit einem optischen
Sensor 9 auf. Der optische Sensor 9 kann einen durch die Lichtsignale 3a, 3b, 3c dargestellten
Lichtcode detektieren. Und der Alarmmelder 8 kann den Lichtcode decodieren. Wenn ein
detektierter Lichtcode eine gefährliche Situation darstellt, wird ein Alarmsignal
18 generiert. Das Alarmsignal 18 wird als ein akustisches Signal und/oder ein optisches
Signal generiert, um die Personen 15 im Aufzugsschacht 4 bzw. an der Aufzugsanlage
2 unmittelbar über eine entsprechende gefährliche Situation zu alarmieren. Ein akustisches
Signal kann ein Audiosignal oder Sprachsignal sein. Ist das Alarmsignal ein optisches
Signal, kann der Alarmmelder 8 ebenfalls die Lichtquelle 3 benutzen bzw. durch ein
Teil des LED-Bands gebildet werden.
[0026] In diesem Ausführungsbeispiel ist das Alarmsignal 18 ein optisches Signal, das in
einem oder mehreren bestimmten Farben erzeugt ist. Die Farben des Alarmsignals 18
werden beispielsweise wie gewöhnlich gemäß IEC-Standards (International Electrotechnical
Commission) festgelegt, die bzw. deren Bedeutungen möglicherweise wie folgend in einer
Tabelle angegeben sind:
| Farbe |
Situation/Zustand |
Bedeutung |
Maßnahme |
| Grün |
Normal |
Normaler Zustand |
Keine |
| Gelb |
Abnormal |
Abnormaler Zustand, Bevorstehender kritischer Zustand |
Überwachen oder Eingreifen (z.B. durch Wiederherstellen der beabsichtigten Funktion) |
| Rot |
Notfall |
Gefährlicher Zustand |
Umgehendes Eingreifen, um gefährlichen Zustand zu beheben |
| Blau |
Zwingend handeln |
Anzeige eines Zustands, der ein Eingreifen des Bedieners verlangt |
Zwingendes Eingreifen |
| Weiß |
Neutral |
Andere Zustände |
Überwachen |
[0027] Darüber hinaus kann die Beleuchtungseinrichtung 1 von einer Steuereinheit 6 der Aufzugsanlage
1 automatisch und/oder manuell konfiguriert bzw. gesteuert werden. Dadurch, dass ein
Ein-/Abschalten, eine Reihenfolge und Farben der Lichtquellen 3 auf das jeweilige
Nutzungsprofil angepasst und frei gewählt werden, kann die Beleuchtungseinrichtung
1 den Aufzugsschacht 4 in einer von Kunden beliebigen Farbe oder Still beleuchten.
[0028] Fig. 2 zeigt, dass die Beleuchtungseinrichtung 1 mit zwei getrennten Stromversorgungskreisen
14a und 14b versorgt werden, wobei ein erster Stromversorgungskreis 14a mit einem
öffentlichen Stromnetz 17 verbunden ist, der als ein eigenständiger Schalkreis ausgestaltet
werden oder einen Stromversorgungskreis der Aufzugsanlage 1 mitbenutzen kann. Gleichzeitig
steht der Beleuchtungseinrichtung 1 ein zweiter Stromversorgungskreis 14b im Notfall
zur Verfügung. Der zweite Stromversorgungskreis 14b ist mit einem elektrischen Energiespeicher
16 ausgebildet, der z.B. eine Batterieeinheit oder ein USV-System ist. Die Beleuchtungseinrichtung
1 wird trotz Ausfall des ersten Stromversorgungskreises 14a weiterhin mit dem zweiten
Stromversorgungskreis 14b versorgt. D.h., die Stromversorgung für die Beleuchtungseinrichtung
1 wird im Notfall ohne Stromunterbrechung von dem ersten 14a zu dem zweiten Stromversorgungskreis
14b gewechselt. Dabei müssen nicht alle LEDs 3 mit Strom gespiesen werden, damit der
Energieverbrauch der Beleuchtungseinrichtung reduziert werden kann. In diesem Fall
reicht es aus, wenn der Aufzugschacht 4 nicht dunkel wird, sondern mit einem Notlicht
weiter ausgeleuchtet ist, obwohl das Notlicht schwächer als ein normales Beleuchtungslicht
der Beleuchtungseinrichtung 1 ist. So kann sich ein Techniker 15 in einem Aufzugsschacht
bei Stromausfall orientieren und Maßnahmen zur eigenen Befreiung unternehmen. Dies
sorgt für eine zusätzliche Sicherheit des Technikers 15 unabhängig davon, ob er in
der Schachtgrube oder auf dem Fahrkorbdach ist.
[0029] Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass Begriffe wie "aufweisend", "umfassend",
etc. keine anderen Elemente oder Schritte ausschließen und Begriffe wie "eine" oder
"ein" keine Vielzahl ausschließen. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder
Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden
sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener
Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind
nicht als Einschränkung anzusehen.
1. Beleuchtungseinrichtung (1) für eine Aufzugsanlage (2), mit mindestens einer Lichtquelle
(3), wobei die Beleuchtungseinrichtung (1) einen Aufzugsschacht (4) der Aufzugsanlage
(2) derart beleuchten kann, dass die Beleuchtungseinrichtung (1) zumindest auf zwei
Zustände der Aufzugsanlage (2) hinweisen kann, wobei die Lichtquelle (3) bei einem
ersten Zustand der Aufzugsanlage (2) ein erstes Lichtsignal (3a) und bei einem zweiten
Zustand der Aufzugsanlage (2) ein zweites Lichtsignal (3b) emittieren kann, und wobei
der Unterscheid zwischen dem ersten (3a) und dem zweiten Lichtsignal (3b) visuell
sichtbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beleuchtungseinrichtung (1) einen Alarmmelder (8) mit einem optischen Sensor (9)
aufweist, wobei der optische Sensor (9) das erste (3b) und/oder das zweite Lichtsignal
(3b) detektieren kann, und der Alarmmelder (8) anhand des detektierten ersten (3b)
und/oder des zweiten Lichtsignals (3b) ein Alarmsignal (18) dem ersten und/oder dem
zweiten Zustand der Aufzugsanlage (2) entsprechend generieren kann.
2. Beleuchtungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei
der erste Zustand ein normaler Betriebsmodus der Aufzugsanlage (2) ist, während der
zweite Zustand ein Inspektionsbetriebsmodus oder ein Notbetriebsmodus der Aufzugsanlage
(2) ist.
3. Beleuchtungseinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei
die Beleuchtungseinrichtung (1) weiterhin zumindest auf einen ersten Schaltzustand
und einen zweiten Schaltzustand eines Sicherheitselements (5) der Aufzugsanlage (2)
hinweisen kann.
4. Beleuchtungseinrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei
das Sicherheitselement (5) ein Schachttürschalter der Aufzugsanlage (2) ist, wobei
der erste Schaltzustand eine offene Schachttür (7) der Aufzugsanlage (2) bedeutet,
während der zweite Schaltzustand eine geschlossene Schachttür (7) bedeutet.
5. Beleuchtungseinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei
das erste Lichtsignal (3a) und das zweite Lichtsignal (3b) in unterschiedlichen Farben
emittierbar sind.
6. Beleuchtungseinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei
die Lichtquelle (3) eine oder mehrere Leuchtdioden (LED), aufweist, die sich insbesondere
durchgehend entlang des Aufzugsschachts (4) erstrecken und mindestens ein Band von
Leuchtdioden bilden können.
7. Beleuchtungseinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei
die die Beleuchtungseinrichtung (1) durch eine Steuereinheit (6) der Aufzugsanlage
(2) konfigurierbar und steuerbar ist
8. Beleuchtungseinrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei
die Beleuchtungseinrichtung (1) mit zwei getrennten Stromversorgungskreisen (14a,
14b) versorgbar ist, wobei ein erster Stromversorgungskreis (14a) mit einem öffentlichen
Stromnetz (17) verbunden ist, während ein zweiter Stromversorgungskreis (7b) einen
elektrischen Energiespeicher (16) aufweist.
9. Verfahren zum Beleuchten eines Aufzugsschachts (4) einer Aufzugsanlage (2), bei dem
der Aufzugschacht (4) durch mindestens eine Lichtquelle (3) derart beleuchtet wird,
dass bei einem ersten Zustand der Aufzugsanlage (2) ein erstes Lichtsignal (3a) und
bei einem zweiten Zustand der Aufzugsanlage (2) ein zweites Lichtsignal (3b) von der
Lichtquelle (3) emittiert werden, wobei das erste (3a) und das zweite Lichtsignal
(3b) visuell voneinander zu unterscheiden sind, und
das erste (3a) und/oder das zweite Lichtsignal (3b) durch einen optischen Sensor (9)
detektiert wird oder werden, und wobei
ein Alarmsignal (18) anhand des detektierten ersten (3a) und/oder des zweiten Lichtsignals
(3b) dem ersten und/oder dem zweiten Zustand der Aufzugsanlage (2) entsprechend generiert
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem
der erste Zustand für einen normalen Betriebsmodus der Aufzugsanlage (2) vorgesehen
wird, während der zweite Zustand für einen Inspektionsbetriebsmodus oder einen Notbetriebsmodus
der Aufzugsanlage (2) wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem
von der Lichtquelle (3) ein erstes Lichtsignal (3a) bei einem ersten Schaltzustand
eines Sicherheitselements (5) der Aufzugsanlage (2) der Aufzugsanlage (2) und ein
zweites Lichtsignal (3b) bei einem zweiten Schaltzustand der Aufzugsanlage (2) emittiert
werden.
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 10 bis 11, bei dem
das erste Lichtsignal (3a) und das zweite Lichtsignal (3b) in unterschiedlichen Farben
emittiert werden.
13. Aufzuganlage (2), die mindestens eine Beleuchtungseinrichtung (1) gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 8 aufweist oder durch das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis
12 gesteuert werden kann.
1. Illumination device (1) for an elevator system (2), comprising at least one light
source (3), the illumination device (1) being able to illuminate an elevator shaft
(4) of the elevator system (2) in such a way that the illumination device (1) can
indicate at least two states of the elevator system (2), the light source (3) being
able to emit a first light signal (3a) when the elevator system (2) is in a first
state and a second light signal (3b) when the elevator system (2) is in a second state,
and the difference between the first (3a) and the second light signal (3b) being visible,
characterized in that
the illumination device (1) has an alarm (8) having an optical sensor (9), the optical
sensor (9) being able to detect the first (3b) and/or the second light signal (3b),
and the alarm (8) being able to generate an alarm signal (18) corresponding to the
first and/or the second state of the elevator system (2) on the basis of the detected
first (3b) and/or second light signal (3b).
2. Illumination device (1) according to claim 1, wherein
the first state is a normal operating mode of the elevator system (2), while the second
state is an inspection operating mode or an emergency operating mode of the elevator
system (2).
3. Illumination device (1) according to either claim 1 or claim 2, wherein
the illumination device (1) can also indicate at least a first switching state and
a second switching state of a safety element (5) of the elevator system (2).
4. Illumination device (1) according to claim 3, wherein
the safety element (5) is a shaft door switch of the elevator system (2), wherein
the first switching state signifies an open shaft door (7) of the elevator system
(2), while the second switching state signifies a closed shaft door (7).
5. Illumination device (1) according to any of the preceding claims, wherein
the first light signal (3a) and the second light signal (3b) can be emitted in different
colors.
6. Illumination device (1) according to any of the preceding claims, wherein
the light source (3) has one or a plurality of light-emitting diodes (LEDs), which
in particular extend continuously along the elevator shaft (4) and can form at least
one strip of light-emitting diodes.
7. Illumination device (1) according to any of the preceding claims, wherein
the illumination device (1) can be configured and controlled by a control unit (6)
of the elevator system (2).
8. Illumination device (1) according to any of the preceding claims, wherein
the illumination device (1) can be fed using two separate power supply circuits (14a,
14b), wherein a first power supply circuit (14a) is connected to a public power grid
(17), while a second power supply circuit (7b) has an electrical energy store (16).
9. Method for illuminating an elevator shaft (4) of an elevator system (2), in which
the elevator shaft (4) is illuminated by at least one light source (3) in such a way
that a first light signal (3a) is emitted by the light source (3) when the elevator
system (2) is in a first state and a second light signal (3b) is emitted by said light
source when the elevator system (2) is in a second state, wherein the first light
signal (3a) and the second light signal (3b) are visually distinguishable from each
other, and
the first light signal (3a) and/or the second light signal (3b) is or are detected
by an optical sensor (9), and wherein
an alarm signal (18) corresponding to the first and/or second state of the elevator
system (2) is generated on the basis of the detected first light signal (3a) and/or
second light signal (3b).
10. Method according to claim 9, in which
the first state is provided for a normal operating mode of the elevator system (2),
while the second state is provided for an inspection operating mode or an emergency
operating mode of the elevator system (2).
11. Method according to claim 9, in which
a first light signal (3a) is emitted by the light source (3) in a first switching
state of a safety element (5) of the elevator system (2) of the elevator system (2)
and a second light signal (3b) is emitted by said light source in a second switching
state of the elevator system (2).
12. Method according to any of the preceding claims 10 to 11, in which
the first light signal (3a) and the second light signal (3b) are emitted in different
colors.
13. Elevator system (2) which has at least one illumination device (1) according to any
of claims 1 to 8 or can be controlled by the method according to any of claims 9 to
12.
1. Dispositif d'éclairage (1) pour une installation d'ascenseur (2), comportant au moins
une source lumineuse (3), dans lequel le dispositif d'éclairage (1) peut éclairer
une cage d'ascenseur (4) de l'installation d'ascenseur (2) de telle sorte que le dispositif
d'éclairage (1) peut indiquer au moins deux états de l'installation d'ascenseur (2),
dans lequel la source lumineuse (3) peut émettre un premier signal lumineux (3a) dans
un premier état de l'installation d'ascenseur (2) et un second signal lumineux (3b)
dans un second état de l'installation d'ascenseur (2), et dans lequel la différence
entre le premier (3a) et le second signal lumineux (3b) est visible visuellement,
caractérisé en ce que
le dispositif d'éclairage (1) présente un détecteur d'alarme (8) comportant un capteur
optique (9), dans lequel le capteur optique (9) peut détecter le premier (3b) et/ou
le second signal lumineux (3b), et le détecteur d'alarme (8) peut générer, à l'aide
du premier (3b) et/ou du second signal lumineux (3b) détectés, un signal d'alarme
(18) correspondant au premier et/ou au second état de l'installation d'ascenseur (2).
2. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 1, dans lequel
le premier état est un mode de fonctionnement normal de l'installation d'ascenseur
(2), tandis que le second état est un mode de fonctionnement d'inspection ou un mode
de fonctionnement d'urgence de l'installation d'ascenseur (2).
3. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel
le dispositif d'éclairage (1) peut en outre indiquer au moins un premier état de commutation
et un second état de commutation d'un élément de sécurité (5) de l'installation d'ascenseur
(2).
4. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 3, dans lequel
l'élément de sécurité (5) est un interrupteur de porte palière de l'installation d'ascenseur
(2), dans lequel le premier état de commutation indique qu'une porte palière (7) de
l'installation d'ascenseur (2) est ouverte, tandis que le second état de commutation
indique qu'une porte palière (7) est fermée.
5. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le premier signal lumineux (3a) et le second signal lumineux (3b) peuvent être émis
dans des couleurs différentes.
6. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
la source lumineuse (3) présente une ou plusieurs diodes électroluminescentes (DEL)
qui s'étendent en particulier de manière continue le long de la cage d'ascenseur (4)
et peuvent former au moins une bande de diodes électroluminescentes.
7. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le dispositif d'éclairage (1) peut être configuré et commandé par une unité de commande
(6) de l'installation d'ascenseur (2)
8. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le dispositif d'éclairage (1) peut être alimenté par deux circuits d'alimentation
électrique (14a, 14b) séparés, dans lequel un premier circuit d'alimentation électrique
(14a) est connecté à un réseau électrique public (17), tandis qu'un second circuit
d'alimentation électrique (7b) présente un accumulateur d'énergie électrique (16).
9. Procédé permettant d'éclairer une cage d'ascenseur (4) d'une installation d'ascenseur
(2), dans lequel
la cage d'ascenseur (4) est éclairée par au moins une source lumineuse (3) de telle
sorte que, dans un premier état de l'installation d'ascenseur (2), un premier signal
lumineux (3a) est émis par la source lumineuse et, dans un second état de l'installation
d'ascenseur (2), un second signal lumineux (3b) est émis par la source lumineuse (3),
dans lequel le premier (3a) et le second signal lumineux (3b) peuvent être différenciés
visuellement l'un de l'autre, et le premier (3a) et/ou le second signal lumineux (3b)
sont détectés par un capteur optique (9), et dans lequel
un signal d'alarme (18) est généré à l'aide du premier (3a) et/ou du second signal
lumineux (3b) détectés de manière à correspondre au premier et/ou au second état de
l'installation d'ascenseur (2).
10. Procédé selon la revendication 9, dans lequel
le premier état est prévu pour un mode de fonctionnement normal de l'installation
d'ascenseur (2), tandis que le second état est prévu pour un mode de fonctionnement
d'inspection ou un mode de fonctionnement d'urgence de l'installation d'ascenseur
(2).
11. Procédé selon la revendication 9, dans lequel
un premier signal lumineux (3a) est émis par la source lumineuse (3) dans un premier
état de commutation d'un élément de sécurité (5) de l'installation d'ascenseur (2)
de l'installation d'ascenseur (2) et un second signal lumineux (3b) est émis par la
source lumineuse dans un second état de commutation de l'installation d'ascenseur
(2).
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes 10 à 11, dans lequel
le premier signal lumineux (3a) et le second signal lumineux (3b) sont émis dans des
couleurs différentes.
13. Installation d'ascenseur (2) qui présente au moins un dispositif d'éclairage (1) conformément
à l'une des revendications 1 à 8 ou peut être commandée par le procédé conformément
à l'une des revendications 9 à 12.


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