Stand der Technik
[0001] Im Maschinenbau sind Maschinen zur Herstellung von Metallgitter-Bewehrungen aus Metall-Profilen
bzw. Stahlprofilen mit mehreren Längsprofilen und mit einem Wickelprofil bekannt.
[0002] Derartige Maschinen weisen eine Schweißeinheit zum Verschweißen eines Längsprofils
mit einem Wickelprofil an einer Verbindungsstelle der beiden Metall-Profile auf. Außerdem
umfasst die Maschine eine Zufuhreinheit zum Zuführen eines Abschnitts des aus einer
Vorlage, auch Coil genannt, bereitgestellten Wickelprofils zur Schweißeinheit. Die
Maschine weist eine Schneidanordnung auf zum Durchtrennen des Wickelprofils, um einen
Profilabschnitt des Wickelprofils von der Vorlage zu trennen.
[0003] Diese Maschinen dienen der Herstellung von Metallgitter-Bewehrungen zum Beispiel
für Stahlbetonelemente wie Beton-Rohre oder Stützen aus Stahl-Beton. Bekannt sind
solche Maschinen beispielsweise aus der
SU 639 635 A1.
[0004] Mit einer Maschine lassen sich verschiedene Bewehrungen für unterschiedliche Rohre
oder Stützen mit verschiedenen Außendurchmessern fertigen. Dabei ist eine Einstellung
und Bestückung der Maschine auf eine jeweils gewünschte herzustellende Metallgitter-Bewehrung
bzw. ein Wechsel der zu verarbeitenden Längs- und/oder Wickelprofile mit einem relevanten
zeitlichen und personellen Aufwand verbunden. Insbesondere muss die Schweißeinheit
der Maschine auf ein jeweiliges Bewehrungs-Außenmaß eingestellt werden. Darüber hinaus
werden regelmäßig unterschiedliche Wickelprofil-Durchmesser verarbeitet, was entsprechende
Unterbrechungen des eigentlichen Herstellprozesses mit sich bringt.
[0005] Im Hinblick auf einen wirtschaftlichen Einsatz solcher Maschinen ist insbesondere
ein hoher Automatisierungsgrad und ein minimierter Personaleinsatz erwünscht, bei
möglichst kurzen Prozessunterbrechungen und geringer Störanfälligkeit des Maschinenbetriebs.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannten Maschinen zur Herstellung
von Metallgitter-Bewehrungen aus Metall-Profilen wirtschaftlich und technisch zu verbessern,
insbesondere im Hinblick auf die Auswahl und die variable Verarbeitung aus verschiedenen
Wickelprofilen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den unabhängigen Anspruch gelöst.
[0008] Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen dargelegt.
[0009] Die Erfindung geht aus von einer Maschine zur Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung
aus miteinander verbundenen MetallProfilen, wobei die Metallgitter-Bewehrung mehrere
Längsprofile und ein Wickelprofil aufweist, wobei die Maschine eine Vorrichtung aufweist,
wobei die Vorrichtung eine Schweißeinheit zum Verschweißen eines Längsprofils mit
dem Wickelprofil an einer Verbindungsstelle der beiden Metall-Profile und eine Zufuhreinheit
zum Zuführen eines Abschnitts des aus einer Vorlage bereitgestellten Wickelprofils
zur Schweißeinheit umfasst, wobei die Zufuhreinheit eine Schneidanordnung zum Durchtrennen
des Wickelprofils umfasst, um einen Profilabschnitt des Wickelprofils von der Vorlage
zu trennen.
[0010] Die Metallgitter-Bewehrungsgeometrie wird durch die Anordnung der Längsprofile gebildet,
die an einem drehbaren Hauptrad angeordnet sind. Die Geometrie der Metallgitter-Bewehrung
ist bevorzugterweise zylindrisch mit z.B. einer runden, ovalen oder eckigen Grundfläche.
Damit die Längsprofile in der Geometrie angeordnet bleiben, werden die Längsprofile
mit einem Wickelprofil verbunden, wobei das eine Wickelprofil insbesondere von Anfang
der Längserstreckung der Längsprofile bis insbesondere zum Ende der Längserstreckung
der Längsprofile mit den Längsprofilen verbunden wird, also mit jedem Längsprofil
mehrfach.
[0011] Zur einfacheren Herstellung der Metallgitter-Bewehrung werden die Längsprofile an
dem drehbaren Hauptrad gedreht und dabei das Wickelprofil um die Längsprofile gewickelt.
Ein Längsprofil wird mit dem Wickelprofil unlösbar verbunden, durch weiterdrehen des
Hauptrades gelangt das Wickelprofil zum nächsten Längsprofil und wird mit diesem Längsprofil
verbunden usw. Die Profile werden miteinander, durch eine Schweißeinheit an der Verbindungsstelle
bzw. Schweißstelle, verschweißt.
[0012] Die Metallgitter-Bewehrung, die z.B. in Form eines Bewehrungskörpers oder eines Bewehrungskorbs
sein kann, ist vorteilhafterweise als eine Bewehrung eines Rohrs, eines Pfahls, einer
Stütze und/oder eines Pfeilers ausgebildet. Die Metallgitter-Bewehrungen werden bevorzugterweise
für Schachtund Betonrohrbewehrungen im Hoch- und/ oder Tiefbau eingesetzt. Der Bewehrungskörper
ist beispielsweise in einem Querschnitt, insbesondere quer zu einer Längserstreckung
eines Stabs gesehen, rechteckig, quadratisch, mehr- oder vieleckig, rund und/oder
oval ausgebildet.
[0013] Insbesondere im Tiefbau wirkt ein Druck auf die Längserstreckung der vergraben verbauten
Bewehrung z.B. eine Metallgitter-Bewehrung. Dabei ist die Bewehrung z.B. ein Teil
des Stahlbetonrohres. Wegen z.B. der unterschiedlich starken Drücke, die entlang der
Längserstreckung der Metallgitter-Bewehrung auf diese ausgeübt werden, werden beispielsweise
unterschiedlich stabile Wickelprofile verwendet und damit unterschiedliche Außenmaße
der Wickelprofile für unterschiedliche Metallgitter-Bewehrungen benötigt. Das Außenmaß
entspricht vorzugsweise der maximalen Querschnittserstreckung des Wickelprofils. Beispielsweise
ist bei einem kreisförmigen Querschnitt des Wickelprofils das Außenmaß der Durchmesser
des Kreises. Die Außenmaße der jeweiligen Wickelprofile können beispielsweise zwischen
4 und 10 mm und größer variieren. Die Wickelprofile sind beispielsweise Wickeldrähte,
die bevorzugterweise aus einem vergleichsweise gut schweißbaren Metall bestehen.
[0014] Der Kern der Erfindung liegt darin, dass die Schneidanordnung mit in einem zur Schweißeinheit
entfernten Schneidebereich der Vorrichtung vorhanden ist, dass die Vorrichtung darauf
ausgelegt ist, dass nach dem Durchtrennen des Wickelprofils ein Zuführen des von der
Vorlage abgetrennten Endabschnitts des Wickelprofils vom Schneidebereich zur Schweißeinheit
stattfindet und zumindest ein weiterer Schweißvorgang des abgetrennten Endabschnitts
des Wickelprofils mit einem Längsprofil erfolgt, zur Fertigstellung der Metallgitter-Bewehrung.
[0015] Bisher werden die Wickelprofile für jede Metallgitter-Bewehrung vor dem Verschweißen
der Längsprofile mit einem Wickelprofil manuell gewechselt. Mit der Erfindung kann
das Wickelprofil automatisiert gewechselt werden. Dies ist vorteilhaft, weil vergleichsweise
zeitsparend und mit vermindertem Personalaufwand möglich.
[0016] Dabei ist ein automatisches Wechseln des Wickelprofils nur möglich, in dem in der
Vorrichtung mehrere Wickelprofile vorhanden sind, die von einer Vorlage, z.B. einem
Coil der Vorrichtung zugeführt wird. Vorteilhafterweise haben die Wickelprofile in
der Vorrichtung unterschiedliche Außenmaße. Da zum einen die Vorlagen sperrig sind
und zum anderen mehrere Vorlagen vorhanden sind, sind die Vorlagen mehrere Meter entfernt
von der Schweißeinheit vorhanden.
[0017] Da die Vorlagen der Wickelprofile entfernt von der Schweißeinheit vorhanden sind,
muss das ausgewählte Wickelprofil automatisch und sicher der Schweißeinheit zugeführt
werden. Dabei wird das Wickelprofil durch die Zufuhreinheit der Schweißeinheit zugeführt.
[0018] Nachdem das Wickelprofil durch die Zufuhreinheit der Schweißstelle zugeführt wurde,
wird an der Schweißeinheit das Wickelprofil mit den Längsprofilen verbunden. Insbesondere
wenn nur noch wenige Schweißstellen zum Fertigstellen der Metallgitter-Bewehrung fehlen,
wobei dann bereits mehrere Schweißstellen zwischen einem Wickelprofil und Längsprofilen
existieren, kann das Wickelprofil an einer Stelle nahe der Vorlage mittels der Schneidanordnung
durchtrennt werden. Das eine Ende des Wickelprofils, das von dem auf der Vorlage aufgewickelten
Ende getrennt ist, gehört zum Wickelprofil für die Herstellung der Metallgitter-Bewehrung.
Dieses Ende und der von der Trennstelle zur letzten Schweißstelle an einem Längsprofilen
gebildete Längsabschnitt des von der Vorlage abgetrennten Wickelprofils, kann dann
zur Schweißeinheit gezogen bewegt und an dem betreffenden Längsprofil zur Herstellung
der letzten Schweißstelle um die Längsprofil herumgewickelt werden.
[0019] Erfindungsgemäß ist die Schneideanordnung in einem zur Schweißeinheit entfernten
Schneidebereich vorhanden, wobei bevorzugterweise der Abstand zwischen dem Schneidbereich
und der Schweißeinheit im Bereich von 5500 mm bis 5700 mm liegt. Der Abstand zwischen
Schneidbereich und Schweißeinheit ist beispielsweise zwischen 3000-5500 mm oder zwischen
5700-7000 mm. Dieser vergleichsweise große Abstand muss vom Wickelprofil überwunden
werden. Dafür wird das Wickelprofil mit einem Antrieb zur Schweißstelle bewegt bis
eine erste Schweißstelle zwischen Wickelprofil und Längsprofil besteht, danach wird
das Wickelprofil durch das Drehen des Hauptrades gezogen.
[0020] Beim Abtrennen des Wickelprofils wird z.B. die kontinuierliche Herstellung der Metallgitter-Bewehrung
nicht unterbrochen, das heißt, dass das Wickelprofil weiterhin der Schweißeinheit
zugeführt wird und an der Schweißeinheit wird das Wickelprofil mit den Längsprofilen
unlösbar verbunden. Vorteilhafterweise kann die Geschwindigkeit des drehbaren Hauptrades
und damit die Geschwindigkeit mit der das Wickelprofil gezogen wird, verlangsamt werden,
für das Abtrennen des Wickelprofils.
[0021] Da beim Abtrennen des Wickelprofils die Metallgitter-Bewehrung noch nicht fertig
gestellt ist, wird der Endabschnitt des Wickelprofils, der durch das Abtrennen des
Wickelprofils entstanden ist, der Schweißeinheit zugeführt. Es wird auch weiterhin
an der Schweißeinheit das Wickelprofil mit den Längsprofilen verschweißt, bis der
Endabschnitt des Wickelprofils mit einem Längsprofil an einer letzten Schweißstelle
verschweißt ist. Dann ist die Metallgitter-Bewehrung fertig gestellt.
[0022] Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn der Endabschnitt des Wickelprofils, maximal 5
cm weg liegt von der allerletzten Schweißstelle zwischen dem Wickelprofil und einem
Längsprofil.
[0023] Grundsätzlich ist eine insbesondere rechnergestützte Kontrolleinheit der Vorrichtung
und/oder der Maschine vorhanden zur Betriebsführung der Vorrichtung bzw. der Maschine.
Mit der Kontrolleinheit erfolgt neben der allgemeinen Betriebskontrolle und -führung
vorzugsweise die Bestimmung der Trennstelle des Wickelprofils.
[0024] Vorteilhafterweise ist eine Gleichlaufeinheit vorhanden, die derart ausgebildet ist,
dass die Zufuhreinheit und die Schweißeinheit gleichzeitig und zusammen in eine gemeinsame
Richtung miteinander gekoppelt bewegbar sind, wenn die Schweißeinheit angetrieben
an ein gewünschtes Außenmaß der Metallgitter-Bewehrung anpassbar ist, um eine Arbeitsposition
der Schweißeinheit, in welcher die Schweißeinheit verbleibt für die Herstellung einer
Metallgitter-Bewehrung mit gleichbleibenden Außenmaß, vorzugeben. Dabei wird vorteilhafterweise
Zeit gespart und der Arbeitsaufwand verringert, da durch die Gleichlaufeinheit die
Arbeitsposition der Schweißeinheit automatisch angepasst werden kann.
[0025] Vorteilhafterweise ist die Bewegung der Schweißeinheit synchron mit der Bewegung
der Zufuhreinheit, wobei beide Einheiten in eine identische Richtung bewegbar sind,
vorzugsweise in senkrechter Richtung zur Drehachse des Hauptrades.
[0026] Von Vorteil ist, dass der Abstand zwischen der Schneidanordnung, welche Teil der
Zufuhreinheit ist, und der Schweißeinheit gleichbleibend ist, während der miteinander
gekoppelten Bewegung der Schweißeinheit und der Zufuhreinheit. Die Schweißeinheit
wird mit einem Antrieb bewegt und diese Bewegung wird z.B. auf eine erste Übertragungseinheit
übertragen, welche mit einer zweiten Übertragungseinheit gekoppelt, insbesondere mechanisch
gekoppelt, ist. Die zweite Übertragungseinheit überträgt dann vorzugsweise die Bewegung
auf die Zufuhreinheit. Die beiden gekoppelten Übertragungseinheiten sind z.B. Teil
der Gleichlaufeinheit.
[0027] Vorzugsweise kann sich das Außenmaß der mit der Maschine herstellbaren Metallgitter-Bewehrung
um z.B. bis zu 1600 mm unterscheiden, z.B. ein Außendurchmesser bezogen auf die Drehachse.
In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Schweißeinheit um 800 mm hin und her bewegbar
ist in senkrechter Richtung zur Drehachse des Hauptrades, um die Arbeitsposition der
Schweißeinheit einzustellen. Gegebenenfalls sind 700 mm, 600 mm, 500 mm, 400 mm oder
300 mm, die die Schweißeinheit bewegbar ist, ausreichend.
[0028] Ebenfalls von Vorteil ist, dass die Schweißeinheit linear bewegbar ist. Bevorzugterweise
ist die Schweißeinheit beispielsweise mit einem elektrischen und/oder mit einem hydraulischen
und/oder einem pneumatischen Antrieb angetrieben bewegbar und reversibel hin und her
bewegbar.
[0029] Mit der Kontrolleinheit erfolgt vorzugsweise eine automatisierte Einstellung der
Arbeitsposition der Schweißeinheit. Die Kontrolleinheit kontrolliert vorzugsweise
hierfür den Antrieb der Schweißeinheit, vorzugsweise in Zusammenwirken mit Sensormittel
der Vorrichtung, wie z.B. Weg- und/oder Positionssensoren.
[0030] Die Arbeitsposition der Schweißeinheit ist die Position, in welche die Schweißeinheit
angetrieben bringbar ist, um ein Längsprofil mit dem Wickelprofil zu verschweißen
für ein gewünschtes Außenmaß der Metallgitter-Bewehrung. Dabei wird die Schweißeinheit
in senkrechter Richtung zur Drehachse des Hauptrades angetrieben bewegt, bis die Schweißeinheit
an das dazugehörige Außenmaß der jeweiligen Metallgitter-Bewehrung angepasst ist.
Dabei liegt die Schweißeinheit nicht direkt z.B. an einem Längsprofil an, da noch
ausreichend Platz für das Wickelprofil benötigt wird, zwischen der Außenseite des
Längsprofils und einer Schweißelektrode der Schweißeinheit. Nachdem die Arbeitsposition
der Schweißeinheit zum Verschweißen eines Wickelprofils mit einem Längsprofil eingestellt
ist, wird diese Position für die Herstellung der Metallgitter-Bewehrung nicht mehr
geändert. Dies betrifft Metallgitter-Bewehrungen, die ein einheitliches Außenmaß aufweisen.
[0031] Von Vorteil ist, dass das Wickelprofil zumindest zwei Wickelprofilabschnitte aufweist,
wobei der erste Wickelprofilabschnitt ein gleichbleibendes erstes Außenmaß aufweist
und der zweite Wickelprofilabschnitt ein zu dem ersten Außenmaß unterschiedliches,
gleichbleibendes zweites Außenmaß aufweist, wobei die Vorrichtung derart ausgebildet
ist, dass bei der Herstellung der Metallgitter-Bewehrung die Wickelprofilabschnitte
mit unterschiedlichen Außenmaßen automatisch wechselbar sind.
[0032] Für die Herstellung der Metallgitter-Bewehrung ist es auch vorstellbar mehr als zwei
Wickelprofilabschnitte für eine einzige Metallgitter-Bewehrung zu verwenden, wobei
vorzugsweise die mehreren Wickelprofilabschnitte unterschiedliche Außenmaße aufweisen.
Weiter kann auch mehrfach beispielsweise zwischen zwei Wickelprofilabschnitten mit
unterschiedlichen Außenmaßen gewechselt werden.
[0033] Vorzugsweise stammt der erste Wickelprofilabschnitt für die Metallgitter-Bewehrung
von einem ersten Wickelprofil einer ersten Vorlage und der zweite Wickelprofilabschnitt
für die Metallgitter-Bewehrung von einem zweiten Wickelprofil von einer zweiten Vorlage.
Bevorzugterweise weisen die Wickelprofile bzw. die Wickelprofilabschnitte gleichbleibende
unterschiedliche Außenmaße auf. Vorteilhafterweise wird ein Anfangsabschnitt des ersten
Wickelprofilsabschnitts mit einem Längsprofil verschweißt und es folgen mehrere Verschweißstellen
des ersten Wickelprofilsabschnitts mit mehreren Längsprofilen, bis der durch die Schneidanordnung
abgetrennte Endabschnitt des ersten Wickelprofilsabschnitt mit einem Längsprofil erfolgt.
Vorteilhafterweise folgt in der Zuführeinheit direkt hinter dem Endabschnitt des ersten
Wickelprofilabschnitts ein Anfangsabschnitt des zweiten Wickelprofilabschnitts, so
dass der Anfangsabschnitt des zweiten Wickelprofilsabschnitts entweder mit dem Längsprofil,
mit welchem der Endabschnitt des ersten Wickelprofils verschweißt wurde oder mit dem
nächsten Längsprofil, verschweißt werden kann. Auch der zweite Wickelprofilabschnitt
wird mit mehreren Längsprofilen verschweißt bis ein durch die Schneidanordnung abgetrennter
Endabschnitt des zweiten Wickelprofils mit einem Längsprofil erfolgt. Dabei kann durch
das Verschweißen des Endabschnitts des zweiten Wickelprofils mit einem Längsprofil
die Metallgitter-Bewehrung fertiggestellt werden oder es folgt eine Verschweißung
eines dritten Wickelprofilabschnitt mit Längsprofilen. Dabei kann das Außenmaß des
dritten Wickelprofilabschnitts dem Außenmaß des ersten Wickelprofilabschnitts entsprechen
oder der dritte Wickelprofilabschnitt weist ein Außenmaß auf, welches unterschiedlich
zum Außenmaß des ersten und zweiten Wickelprofilabschnitts ist.
[0034] Mittels der Kontrolleinheit kann das Wickelprofil bzw. der Wickelprofilabschnitt
automatisch gewechselt werden, vorzugsweise ist dafür die Kontrolleinheit programmierbar.
Die programmierte Kontrolleinheit ist dazu ausgebildet, dass Wechseln des Wickelprofils
bzw. Wickelprofilabschnitts vorzunehmen.
[0035] Es ist vorteilhaft, dass die Schweißeinheit derart vorhanden ist, dass zur Anpassung
an die Arbeitsposition die Schweißeinheit in eine Richtung quer zur Längserstreckung
des Längsprofils verstellbar ist. In der Arbeitsposition verbleibt die Schweißeinheit
für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung mit gleichbleibenden Außenmaß.
[0036] Bevorzugterweise ist an der Maschine ein Hauptrad vorhanden, welches um eine Drehachse
drehbar gelagert ist, wobei das Hauptrad zur Anordnung von mehreren Längsprofilen
ausgebildet ist, die nebeneinander, umfänglich zur Drehachse aufnehmbar sind. Vorteilhafterweise
hat das Hauptrad speichenartige Abschnitte, an denen die mehreren Längsprofile angeordnet
sind. Vorzugsweise ist das Außenmaß der Metallgitter-Bewehrung anpassbar, indem Auflagen
für sämtliche Längsprofile entlang der speichenartigen Abschnitte in radialer Richtung
zur Drehachse des Hauptrades bewegbar sind.
[0037] Vorteilhafterweise ist sowohl die Schweißeinheit als auch die Zufuhreinheit in senkrechter
Richtung zur Drehachse des Hauptrades bewegbar. Die Zufuhreinheit ist beispielsweise
entlang linearer Führungselemente, z.B. paralleler Schienen, bewegbar. Die Führungselemente
sind vorteilhafterweise auf einen Boden angeordnet. Vorzugsweise erstrecken sich die
Führungselemente entlang der senkrechten Richtung zur Drehachse des Hauptrades.
[0038] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Gleichlaufeinheit Übertragungseinheiten umfasst,
mit denen die Zufuhreinheit und die Schweißeinheit derart miteinander gekoppelt sind,
dass die Zufuhreinheit und die Schweißeinheit gleichartig bewegbar sind. Bevorzugterweise
umfasst die Übertragungseinheit z.B. hydraulische, und/oder pneumatische und/oder
elektrische Einrichtungen. Beispielsweise umfassen die Übertragungseinheiten vorzugsweise
genau zwei Übertragungseinheiten, z.B. hydraulische Zylinder. Bevorzugterweise ist
die Bewegung der Zufuhreinheit und Schweißeinheit synchronisiert. Es ist vorteilhaft,
wenn die Bewegung der Schweißeinheit direkt in eine Bewegung der Zufuhreinheit umgesetzt
wird, so dass der Abstand zwischen Schweißeinheit und Zufuhreinheit gleichbleibend
ist.
[0039] Als Vorteil ist es anzusehen, wenn die Vorrichtung eine Aufnahme umfasst, in der
mehrere voneinander separate und unterschiedliche Wickelprofile derart vorlegbar sind,
dass selektiv genau eines der mehreren separaten in der Aufnahme vorgelegten Wickelprofile,
der Schneidanordnung zuführbar ist.
[0040] Vorteilhafterweise können die unterschiedlichen, separaten Wickelprofile jeweils
von der jeweiligen Vorlage, z.B. ein Wickelkörper oder ein Coil, abgerollt werden
und ein vorderer freier Endabschnitt des Wickelprofils in die Aufnahme eingeführt
werden. Vorzugsweise wird das Wickelprofil nach dem Einlegen in die Aufnahme nicht
mehr aus der Aufnahme entfernt oder herausbewegt z.B. in Richtung der Vorlage.
[0041] Bevorzugterweise umfasst die Aufnahme Abstützabschnitte, z.B. Rinnen oder Rohre,
jeweils genau einen Abstützabschnitt für genau ein Wickelprofil. Vorteilhafterweise
sind in der Aufnahme mehrere Wickelprofile, insbesondere 3-7, vorzugsweise z.B. 5
Wickelprofile, mit jeweils bezüglich der anderen Wickelprofile unterschiedlichen Außenmaß
vorhanden. Zwei oder mehrere oder alle Wickelprofile können auch jeweils das gleiche
Außenmaß haben. Vorzugsweise ist von den mehreren Wickelprofilen genau ein einziges
Wickelprofil für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung auswählbar oder verwendbar.
[0042] Erfindungsgemäß umfasst die Zufuhreinheit eine Vorschubanordnung mit einer Antriebseinheit
zum angetriebenen Bewegen des Wickelprofils in Längsrichtung des Wickelprofils, wobei
die Vorschubanordnung ausgebildet ist, von mehreren nebeneinander in der Zufuhreinheit
bereitgestellten Wickelprofilen genau eines der mehreren bereitgestellten Wickelprofile
mit der Antriebseinheit zur Schweißeinheit angetrieben zu bewegen.
[0043] Vorteilhafterweise wird genau ein Wickelprofil der mehreren in der Aufnahme vorliegenden
Wickelprofile ausgewählt und dieses ausgewählte Wickelprofil zur Schweißeinheit angetrieben
bewegt. Die anderen Wickelprofile der mehreren bereitgestellten Wickelprofile erfahren
keine Antriebswirkung von der Antriebseinheit. Damit sind die anderen Wickelprofile,
also unbewegt, bezogen auf eine Bewegung in Längsrichtung des Wickelprofils.
[0044] Vorteilhafterweise ist die Vorschubanordnung ausgebildet, dass genau ein Wickelprofil
mit einer Kraft oder Antriebswirkung, insbesondere einer Druckkraft und/oder einem
Antriebsmoment, derart zu beaufschlagen, das ausgewählte Wickelprofil mit einer Schub-
oder mit einer Schiebebewegung von der Zufuhreinheit zur Schweißeinheit zu bewegen.
[0045] Auch ist es von Vorteil, wenn die Vorschubanordnung quer zur Längserstreckung des
Wickelprofils bewegbar ist, um z.B. ein einziges auswählbares Wickelprofil zur Schneideanordnung
zu leiten.
[0046] Vorteilhafterweise ist nur eine Aufnahmestelle an der Schneidanordnung für das Wickelprofil
vorhanden. Vorzugsweise gelangt das Wickelprofil nach der Vorschubanordnung in die
Aufnahmestelle der Schneidanordnung. Dafür ist die Vorschubanordnung quer zur Längserstreckung
des Wickelprofils bewegbar. Beispielsweise ist die Vorschubanordnung bewegbar durch
einen Antrieb, z.B. durch eine elektrische und/oder pneumatische und/oder hydraulische
Einheit.
[0047] Von Vorteil ist, dass in der Vorschubanordnung die bereitgestellten Wickelprofile
automatisch wechselbar sind.
[0048] Vorteilhafterweise kann ein erstes Wickelprofil an der Vorschubanordnung ausgewählt
werden und durch die Antriebseinheit zur Schneidanordnung bewegt werden, wobei das
erste Wickelprofil von der Schneidanordnung zur Schweißeinheit weitergeleitet wird.
Die Schweißeinheit verschweißt bevorzugterweise den Anfangsabschnitt des ersten Wickelprofilabschnitts
des ersten Wickelprofils mit einem Längsprofil, wobei an der Schneidanordnung das
erste Wickelprofil durchtrennt und der abgetrennte Endabschnitt des ersten Wickelprofilsabschnitts
mit einem Längsprofil verschweißt wird. Vorteilhafterweise ist nach dem Durchtrennen
des ersten Wickelprofilsabschnitts des ersten Wickelprofils an der Schneidanordnung
ein zweites Wickelprofil an der Vorschubanordnung auswählbar, indem das zweite Wickelprofil
durch die Antriebseinheit zur Schneidanordnung bewegt wird. Bevorzugterweise weist
das erste und zweite Wickelprofil unterschiedliche Außenmaße auf.
[0049] Bevorzugterweise kann eine Bedienperson in die Kontrolleinheit die Außenmaße und
die Länge der Wickelprofilabschnitte für eine Metallgitter-Bewehrung eingeben. Vorteilhafterweise
kommuniziert die Kontrolleinheit mit der Vorschubanordnung, so dass automatisiert
die Wickelprofile an der Vorschubanordnung mittels der Antriebseinheit gewechselt
werden. Weiter kommuniziert die Kontrolleinheit bevorzugterweise mit der Schneidanordnung,
so dass die Länge der einzelnen Wickelprofilabschnitte für die Metallgitter-Bewehrung
passen bzw. die Schneidanordnung die Wickelprofile an der richtigen Stelle durchtrennt.
[0050] Auch vorteilhaft ist, dass die Vorschubanordnung zwei gegenüberliegende Antriebselemente
umfassend ein Vorschubelement und ein Gegenelement aufweist, wobei mit den Antriebselementen
eine Antriebswirkung auf das genau eine der mehreren bereitgestellten Wickelprofile
aufbringbar ist. Damit ist das ausgewählte Wickelprofil von der Vorschubanordnung
bis zur Schweißeinheit schiebbar.
[0051] Vorteilhafterweise ist jedem einzelnen der mehreren in der Vorschubanordnung bereitgestellten
Wickelprofile mindestens ein separates Gegenelement zugeordnet. Das Wickelprofil ist
für den Vorschub zwischen dem Gegenelement und dem Vorschubelement leicht eingeklemmt.
Bevorzugterweise wird das Gegenelement auf das ausgewählte Wickelprofil gedrückt.
Unter der Druckwirkung des Gegenelements wird das Wickelprofil auf das Vorschubelement
gedrückt. Das Vorschubelement ist bewegbar, so dass die Bewegung des Vorschubelements
dazu führt, dass das Wickelprofil unter einer Reibewirkung zwischen Vorschubelement
und Wickelprofil in Längsrichtung des Wickelprofils angetrieben bewegt wird. Durch
das Andrücken des Wickelprofils auf die Vorschubelemente über das jeweilige Gegenelement
und die Bewegung der Vorschubelemente erfährt das ausgewählte Wickelprofil eine Antriebswirkung
und damit eine Schiebebewegung. Das angetrieben geschobene Wickelprofil wird von der
Vorschubanordnung z.B. bis zur Schweißeinheit transportiert. Das Vorschubelement kann
z.B. über einen geeigneten Mechanismus oder Antrieb angetrieben geschoben werden.
Den Gegenelementen kann ein durchgehendes Vorschubelement gegenüberliegen. Es können
jedoch auch Paarungen von Gegenelementen und Vorschubelementen vorhanden sein. Vorzugsweise
sind bei mehreren vorhandenen Vorschubelementen diese gekoppelt und gemeinsam angetrieben.
[0052] Ein Vorschubelement der Vorschubanordnung ist vorzugsweise im Reibkontakt mit dem
Wickelprofil, wobei der Reibkontakt einseitig oder mehr- oder beidseitig außen am
Wickelprofil sein kann. Die Kraft, insbesondere Druckkraft und/oder das Antriebsmoment,
was auf das Wickelprofil wirkt, umfasst zumindest einen Kraftvektor in Längsrichtung
des Wickelprofils.
[0053] Die Druckkraft, die auf das Wickelprofil wirkt, wird vorzugsweise nur solange auf
das Wickelprofil ausgeübt, bis zumindest eine Schweißstelle zwischen dem geschobenen
Wickelprofil und einem Längsprofil mit der Schweißeinheit entstanden ist. Danach wird
vorteilhafterweise das ausgewählte Wickelprofil, durch Ziehbewegung durch die an den
Hauptrad angeordneten rotierenden Längsprofile, gezogen. Das Wickelprofil wird dabei
außen um die Längsprofile herum aufgewickelt und damit weitere Länge des Wickelprofils
ziehend von der dazugehörigen Vorlage abgewickelt.
[0054] Nach einer oder einigen Schweißstellen, zwischen Wickelprofil und mehreren Längsprofilen,
wird kein Druck mehr vom Gegenelement aus das Wickelprofil ausgeübt.
[0055] Weiter ergibt sich vorteilhaft, dass vorzugsweise genau eine Antriebseinheit derart
vorgesehen ist, dass ein Vorschubelement oder mehrere Vorschubelemente im Antriebszustand
gleichzeitig von der Antriebseinheit angetrieben ist bzw. sind.
[0056] Vorzugsweise sind genau 2 Vorschubelemente vorgesehen, die von der Antriebseinheit
rotierend antreibbar sind. Bevorzugterweise umfasst die Antriebseinheit eine Antriebswelle
und/oder eine Antriebsrolle, einen Antrieb und ein Verbindungselement. Vorteilhafterweise
sind die Vorschubelemente mit einem Verbindungselement, z.B. mit einem Riemen, mit
der Antriebsrolle verbunden, welche über eine Antriebswelle mit dem Antrieb verbunden
ist. Auch ein einzelnes Vorschubelement kann so angetrieben werden. Der Antrieb kann
beispielsweise elektrisch, mit z.B. einem elektrischen Motor versehen sein. Vorzugsweise
ist die Drehrichtung des Antriebs schaltbar und damit die Drehrichtung der Vorschubrollen,
beispielsweise von einem Linkslauf zu einem Rechtslauf oder von einem Rechtslauf zu
einem Linkslauf. Vorzugsweise ist das Wickelprofil bei einem Rechtslauf von der Vorschubanordnung
zur Schweißeinheit bewegbar. Ebenfalls ist von Vorteil, wenn die Gegenelemente und
die Vorschubelemente das ausgewählte Wickelprofil durch Umlenkelemente zur Schweißeinheit
schieben.
[0057] Die Vorschubelemente sind vorzugsweise Vorschubrollen, welche insbesondere eine geriffelte
Reibfläche und/oder eine raue Oberfläche haben, welche in Kontakt mit dem Wickelprofil
bringbar sind. Die Vorschubelemente sind vorzugsweise drehbar gelagert und haben bevorzugt
eine konvexe Kontaktfläche für das Wickelprofil.
[0058] Als Vorteil ist es anzusehen, wenn das Gegenelement durch eine Schaltvorrichtung
von einem ersten Schaltzustand in einen zweiten Schaltzustand bringbar ist, wobei
im zweiten Schaltzustand das Gegenelement das ausgewählte Wickelprofil gegen das Vorschubelement
drückt.
[0059] Vorzugsweise hat in dem ersten Schaltzustand das Gegenelement keinen Kontakt mit
dem Wickelprofil, damit ist das Gegenelement bevorzugt beabstandet vom betreffenden
Wickelprofil. So hat das Wickelprofil im ersten Schaltzustand keinen Druckkontakt
mit dem Vorschubelement und damit also keine Antriebswirkung. Durch die Schaltvorrichtung
wird das Gegenelement bevorzugterweise in Kontakt mit dem Wickelprofil gebracht, so
dass das Gegenelement auf das Wickelprofil drückt, welches auf das Vorschubelement
gedrückt wird. Dabei stützt sich bevorzugterweise das Wickelprofil auf dem Vorschubelement
ab. So erfährt das Wickelprofil im zweiten Schaltzustand eine angetriebene Bewegung.
[0060] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gibt es für jedes Wickelprofil mehrere
Gegenelemente, vorzugsweise genau 2 Gegenelemente. Die jeweiligen zusammengehörigen
Gegenelemente sind vorzugsweise angetrieben schaltbar vom ersten Schaltzustand in
den zweiten Schaltzustand und zurück. Die zusammengehörigen Gegenelemente sind, z.B.
pneumatisch und/oder hydraulisch und/oder elektrisch, vom ersten in den zweiten Schaltzustand
schaltbar, wobei im zweiten Schaltzustand die Gegenelemente an das Wickelprofil andrückbar
sind. Wenn es für ein Wickelprofil mehr als ein Gegenelement gibt, sind vorteilhafterweise
die Gegenelemente, die auf das eine zugeordnete einzige Wickelprofil drückbar sind,
miteinander verbunden. Die Verbindung der zusammengehörigen zwei oder mehreren Gegenelemente
erfolgt vorteilhafterweise mit einem starren Element, welches z.B. aus Metall und/oder
Kunststoff besteht. Das starre Element, welches die zusammengehörigen Gegenelemente
miteinander verbindet, ist vorzugsweise kreuzartig ausgebildet, wobei z.B. eine Platte
des kreuzartigen starren Elements die beiden Gegenelemente verbindet und eine weitere
Platte des kreuzartigen starren Elements vorteilhafterweise übersteht an den Gegenelementen.
[0061] Die Gegenelemente sind vorzugsweise Rollen, die bevorzugt drehbar gelagert sind.
[0062] Vorteilhafterweise umfasst die Vorschubanordnung ein Profilhaltesystem und/oder eine
Profilbremse, welche für ein Wickelprofil vorhanden sind, wobei das Profilhaltesystem
derart ausgebildet ist, diejenigen Wickelprofile festhalten, welche von sämtlichen
vorgelegt vorhandenen Wickelprofilen nicht zur Verarbeitung ausgewählt sind, wobei
nur ein einziges Wickelprofil für die weitere Verarbeitung auswählbar ist.
[0063] Ebenfalls vorteilhafterweise halten die Profilhaltesysteme die Wickelprofile, die
nicht für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung ausgewählt wurden, in der Zufuhreinheit
fest, so dass die Wickelprofile gegebenenfalls für die nächste Metallgitter-Bewehrung
vorgehalten sind. Für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung wird in der Regel
nur ein einziges Wickelprofil, mit einem dazugehörigen gleichbleibenden Außenmaß,
benötigt.
[0064] Vorteilhafterweise ist die Profilbremse derart ausgebildet, dass die Zieh- oder Schiebgeschwindigkeit
des ausgewählten Wickelprofils verlangsamt werden kann, z.B. zum Abtrennen des Wickelprofils
im Schneidebereich.
[0065] Vorteilhaferweise ist die Schneidanordnung ausgebildet, dass das Wickelprofil durchtrennbar
ist, während das Wickelprofil sich gleichzeitig in seiner Längsrichtung zur Schweißeinheit
bewegt.
[0066] Bevorzugterweise umfasst die Schneidanordnung ein Schneidegerät mit z.B. zwei Schneiden.
Vorteilhafterweise ist das Schneidegerät bis zu 350 mm in Längsrichtung des Wickelprofils
bewegbar, wobei das Schneidegerät sich kurzzeitig mit dem Wickelprofil mitbewegt.
Das Schneidegerät ist beispielsweise eine Schere, vorzugsweise eine fliegende Schere.
Unter einer fliegenden Schere wird eine Schere verstanden, welche sich beim Schneidvorgang
bewegen kann.
[0067] Vorteilhafterweise kann die Drehgeschwindigkeit des Hauptrades bzw. der Metallgitter-Bewehrung
um die Drehachse verlangsamt werden und damit die Ziehgeschwindigkeit des Wickelprofils,
für das Durchtrennen des Wickelprofils mit dem Schneidegerät. Vorteilhafterweise wird
das kontinuierliche Herstellen der Metallgitter-Bewehrung für das Durchtrennen des
Wickelprofils nicht unterbrochen und das Verschweißen des Wickelprofils mit den Längsprofilen
mit der Schweißeinheit am Hauptrad kann weiterlaufen.
[0068] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Schneidanordnung ein Messelement umfasst,
welches mit der Kontrolleinheit kommuniziert. Das Messelement misst vorzugsweise die
Länge des durchgelaufenen Wickelprofils um beispielsweise die Schneidstelle des Wickelprofils
zu bestimmen. Vorzugsweise beginnt die Messung am Messelement mit dem Endabschnitt
des Wickelprofils, der von der Vorlage kommt für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung.
Somit kann bei einer kontinuierlichen Messung des durchgelaufenen Wickelprofils bestimmt
werden, wann das Wickelprofil für die passgenaue letzte Schweißstelle durchtrennt
werden muss. Das Messelement befindet sich vorzugsweise zwischen der Vorschubanordnung
und in Schieberichtung vor dem Schneidegerät.
[0069] Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Zufuhreinheit eine Führungseinrichtung umfasst,
die derart ausgebildet ist, das angetriebene Wickelprofil von der Schneidanordnung
zur Schweißeinheit zu führen, wobei die Führung zumindest abschnittsweise angrenzend
auf das Wickelprofil einwirkt, so dass der räumliche Weg des angetrieben bewegenden
Wickelprofils definiert ist.
[0070] Vorzugsweise umfasst die Führungseinrichtung zumindest ein gerades Verbindungselement
und ein gebogenes Umlenkelemente, vorzugsweise einen Umlenkbogen. Das Umlenkelement
ist ausgebildet, das Wickelprofil in der Richtung, z.B. durch eine Kurvenform zu ändern.
Das Umlenkelement umfasst bevorzugterweise eine Vielzahl an Rollen, die sich an einem
Halteteil des Umlenkelements befindet. Die Halteteile des Umlenkelements können beispielsweise
in einer Bodenfläche liegen oder dazu winklig ausgerichtet sein. Die Rollen liegen
vorzugsweise jeweils paarweise und/oder dreifach vor, so dass ein Paar oder ein Trilling
von Rollen ein Paar oder ein Trilling von Rollen gegenüberliegt. Das Paar oder Trilling
von Rollen bildet zwischen den Rollen vorzugsweise eine Art Ringnut in der das Wickelprofil
geführt ist. Die Rollen können gleich oder unterschiedlich in ihrer Form ausgebildet
sein. Weiter kann auch eine einzige Rolle eine Ringnut bilden, indem eine Einbuchtung
in einer einzigen Rolle vorgesehen ist. Die Rollen, z.B. Paare oder Trilling an Rollen,
sind vorzugsweise in Schieberichtung des angetrieben bewegbaren Wickelprofils hintereinander
und quer dazu gegenüber angeordnet. Die Rollen sind beispielsweise alle drehbar gelagert.
Vorteilhafterweise sind die Rollen derart angeordnet ausgebildet, dass das Wickelprofil
in einem vordefinierten Bereich mit einem Faktor von z.B. 1 bis 2 bezogen auf das
Außenmaß durch die Umlenkelemente schiebbar ist, wobei ein Teil oder alle Rollen Kontakt
mit dem Wickelprofil haben, und wobei die Rollen auf jeweils einer Seite der Umlenkbögen
oder auch auf beiden Seiten der Umlenkbögen Kontakt mit dem Wickelprofil haben können,
wenn sich das Wickelprofil über die gesamte Länge der Umlenkelemente erstreckt.
[0071] Ein Umlenkelement ist vorzugsweise in einer waagerechten Ebene oder einer dazu winklig
stehenden Ebene ausgerichtet. Bevorzugterweise sind mehrere Umlenkelemente vorhanden,
vorzugsweise 2 Umlenkelemente, wobei die Umlenkelemente zwischen der Schneidanordnung
und der Schweißeinheit angeordnet sind. Das erste Umlenkelement, welches vorzugsweise
in Schieberichtung des Wickelprofils nach der Schneidanordnung folgt, lenkt vorzugsweise
das Wickelprofil, aus einer Richtung entlang der Längserstreckung der Längsprofile
in eine Richtung quer zur Längserstreckung der Längsprofile um. Vorteilhafterweise
lenkt ein zweites Umlenkelement, welches in Schieberichtung des Wickelprofils vor
der Schweißanordnung angeordnet ist, das Wickelprofil, aus einer Richtung quer zur
Längserstreckung der Längsprofile in eine Richtung entlang der Längserstreckung der
Längsprofile um. Beispielsweise sind die Umlenkelemente mit einem Verbindungselement,
z.B. einem Rohr, miteinander verbunden, in dem vorzugsweise das Wickelprofil von einem
Umlenkelement zum nächsten Umlenkelement geleitet wird.
[0072] Vorteilhafterweise umfasst die Schweißeinheit eine Wickelprofilführung und eine Schweißanordnung,
wobei die Wickelprofilführung ausgebildet ist, das Wickelprofil zur Schweißanordnung
zu leiten.
[0073] Bevorzugterweise zentriert die Wickelprofilführung das Wickelprofil auf die Schweißstelle,
insbesondere bevor die erste Verschweißung zwischen dem Wickelprofil und einem Längsprofil
stattgefunden hat.
[0074] Vorzugsweise liegt die Wickelprofilführung zwischen dem letztem Umlenkelement und
der Schweißanordnung.
[0075] Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Wickelprofilführung eine Anlageseite und
eine Positionierseite aufweist, wobei die Anlageseite und die Positionierseite relativ
zueinander bewegbar sind, und wobei die Anlageseite und die Positionierseite derart
aufeinander abgestimmt sind, dass ein zwischen der Anlageseite und der Positionierseite
herangeführt vorhandenes Wickelprofil in eine zentrierte Position gezwungen wird,
wenn die Positionierseite und die Anlageseite aufeinander zubewegt werden.
[0076] Vorteilhafterweise kann die Positionierseite auf die Anlageseite zubewegt werden,
in dem die Positionierseite beispielsweise um eine Schwenkachse verschwenkbar ist.
Vorteilhafterweise ist die Anlageseite tangential zum Hauptrad bewegbar, damit das
Wickelprofil genau auf die Schweißstelle positionierbar ist. Schon bei geringen Abständen
zwischen der Anlageseite und der Schweißstelle kann das Wickelprofil von der gewünschten
Schweißstelle abweichen. Insbesondere Wickelprofile mit geringem Außenmaß sind im
zunehmenden Maß flexibel und sollten vorzugsweise entsprechend geführt werden.
[0077] Bevorzugterweise haben die beiden Seiten der Wickelprofilführung Kontakt mit dem
Wickelprofil, wenn beide Seiten relativ zueinander bewegt werden, z.B. in eine geschlossene
Position. Die beiden Seiten der Wickelprofilführung sind vorzugsweise in einer geschlossenen
Position, solange das Verschweißen des Wickelprofils mit einem Längsprofil nicht erfolgt
ist. Vorteilhafterweise kann nach einer ausgeführten Schweißstelle oder nach einigen
Schweißstellen, an dem ein Wickelprofil mit Längsprofilen verbunden ist, die Positionierseite
von der Anlageseite weg bewegt werden, z.B. in eine offene Position. Vorteilhafterweise
liegt das Wickelprofil in der offenen Position auf der Anlageseite an.
[0078] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Wickelprofilführung schwenkbar ist, so dass
die Wickelprofilführung z.B. tangential, an der zu herstellenden Metallgitter-Bewehrung
bzw. an dem Körper, der aus den Längsprofilen gebildet wird, anliegt.
[0079] Es ist vorteilhaft, dass die Positionierseite eine auf das Wickelprofil abgestimmte
Vertiefung hat.
[0080] Vorteilhafterweise wird ein jeweiliges an die Wickelprofilführung herangeführtes
Wickelprofil zunächst in einer Position zwischen der Positionierseite und der Anlageseite
gebracht, die von der idealen bzw. zentrierten Position des Wickelprofils für das
Schweißen abweicht oder abweichen kann. Beim erstmaligen Heranführen eines neuen Wickelprofils
sind die Positionierseite und die Anlageseite voneinander wegbewegt und lassen genügend
Zwischenraum, so dass das von der Vorlage kommende Wickelprofil auf einer Einlassseite
der Wickelprofilführung ausreichend Platz hat zwischen der Positionierseite und der
Anlageseite einzufädeln.
[0081] Anschließend wird ein Abschnitt des Wickelprofils zwischen der Positionierseite und
der Anlageseite positioniert. Dann bewegen sich die Positionierseite und die Anlageseite
relativ zueinander und aufeinander zu. Es erfolgt die exakte Positionierung und Zentrierung
des Wickelprofils bezogen auf die Schweißstelle, aufgrund der Relativbewegung von
Positionierseite und Anlageseite.
[0082] Das mit Hilfe der Vertiefung zentrierte Wickelprofil verlässt die Wickelprofilführung
vorzugsweise exakt positioniert an einer Auslassseite derart, dass das Wickelprofil
die Schweißstelle räumlich exakt erreicht, also in Richtung und Position exakt erreicht.
Die Vertiefung ist z.B. keilartig beispielsweise als Prisma ausgebildet. Die Schweißstelle
liegt vorzugsweise fluchtend zur und in gerader Verlängerung der zentralen Längsachse
der Positionierseite.
[0083] Da das Wickelprofil, zum Beispiel ein Wickeldraht von wenigen Millimeter Durchmesser,
flexibel ist, besteht die Gefahr, wenn auch nur über eine geringe Länge keine Führung
vorhanden ist, z.B. nach Verlassen der Wickelprofilführung, in Richtung Schweißstelle
am Längsprofil, dass die Position des Wickelprofils von der zentrierten Position und
Ausrichtung wieder abweicht. Diese Tendenz verstärkt sich mit größer werdendem Abstand
des sich von der Wickelprofilführung wegbewegendem Endes des Wickelprofils. Das bedeutet,
dass je größer der Abstand zwischen Auslassseite der Wickelprofilführung und der Schweißstelle
ist, auch die mögliche Abweichung des in der Wickelprofilführung zentriert vorhandenen
Wickelprofils von der idealen Position bezüglich der Schweißstelle zunimmt.
[0084] Daher ist es vorteilhaft, dass die Wickelprofilführung bzw. die Auslassseite der
Wickelprofilführung, an welchem das zentrierte Wickelprofil die Wickelprofilführung
verlässt, so nah wie möglich vorzugsweise in unmittelbarer Nähe der Schweißstelle
zwischen dem Wickelprofil mit dem Längsprofil liegt. Der Abstand der Auslassseite
der Wickelprofilführung und der Schweißstelle ist vorzugsweise minimal und liegt zum
Beispiel im Millimeterbereich, ist z.B. kleiner als der zweifache Durchmesser des
Wickelprofils.
[0085] Demgemäß ist die Vorrichtung bevorzugt so ausgestattet, dass das zentrierte Wickelprofil
nach Verlassen der Wickelprofilführung vorzugsweise unmittelbar, zum Beispiel nach
einem Millimeter oder nach wenigen Millimetern die Schweißstelle erreicht.
[0086] Insbesondere ist die Wickelprofilführung so vorhanden, dass das Wickelprofil exakt
ausgerichtet und/oder positionsgenau die Schweißstelle, an welcher eine Elektrode
der Schweißanordnung das Wickelprofil mit einem Längsprofil verschweißt, erreicht.
[0087] Vorteilhafterweise weist die Schweißanordnung eine federnd gelagerte Elektrode auf,
wobei die Schweißanordnung in eine Richtung quer zur Längserstreckung des Längsprofils
bewegbar ist. Vorzugsweise findet eine Feinpositionierung der Schweißanordnung in
der Arbeitsposition bei der kontinuierlichen Herstellung der Metallgitter-Bewehrung
statt.
[0088] Vorteilhafterweise umfasst die Schweißanordnung zwei Elektroden, wobei vorzugsweise
eine Elektrode eine Schweißelektrode und eine zweite Elektrode eine Kontaktelektrode
ist. Die Schweißelektrode und Kontaktelektrode sind beispielsweise als Rollen ausgebildet.
Die Elektroden sind bevorzugterweise jeweils federnd gelagert.
[0089] Weiter ist es vorteilhaft, dass zum einen die Bewegung der Elektroden durch die Federlagerung
gedämpft wird und zum anderen für die Feinpositionierung die Elektroden an einen Gegenpartner
gedrückt werden kann. Vorzugsweise kann die Schweißelektrode an das Wickelprofil gedrückt
werden, wobei bevorzugterweise das Wickelprofil auf ein Längsprofil angepresst wird.
Die Schweißelektrode bleibt beim kontinuierlichen Rotieren des Hauptrades insbesondere
dauerhaft und immer in berührender Anlage am Wickelprofil. Dies wird vorzugsweise
durch eine Federkraft erreicht, die gemäß der federnden Lagerung auf die Elektrode
in Richtung des Wickelprofils wirkt.
[0090] Vorteilhafterweise drückt die Kontaktelektrode auf einen Kontaktkörper, der bevorzugterweise
aus Metall, insbesondere Kupfer besteht.
[0091] Die Kontaktelektrode hat vorzugsweise getaktet Kontakt zu dem Kontaktkörper, da die
beabstandeten Kontaktkörper an den speichenartigen Abschnitten am Hauptrad angeordnet
und zu den Längsprofilen an den speichenartigen Abschnitten in radialer Richtung zur
Drehachse des Hauptrades versetzt sind. Vorzugsweise kann nur an der Schweißelektrode
geschweißt werden, wenn die Kontaktelektrode Kontakt mit den Kontaktkörper hat.
[0092] Von Vorteil ist, wenn die Kontaktelektrode und die Schweißelektrode zueinander, in
sowohl radialer als auch axiale Richtung zur Drehachse des Hauptrades, beabstandet
sind.
[0093] Es ist von Vorteil, dass eine Federlagerung vorhanden ist, die ausgebildet ist, den
Unterschied in dem Außenmaß des Wickelprofils und/oder den Verschleiß der Schweißanordnung
automatisiert auszugleichen.
[0094] Damit kann vor dem Start eines Arbeits- bzw. Schweißprozesses eine Feinpositionierung
der Schweißanordnung und der Elektrode erreicht werden, wobei mit der Federlagerung
eine Andrückkraft der Elektrode abhängig vom Relativhub einstellbar ist. Der Relativhub
kann zum Beispiel ein vorgebbarer Hub eines Zylinders relativ zu einem Kolben sein.
Die Einstellung kann automatisiert erfolgen durch Vorgabe eines Soll-Wertes "X" zum
Beispiel in Millimetern.
[0095] Die Zylinder-Kolben-Einheit umfasst insbesondere eine Pneumatikanordnung genauer
eine Pneumatik-Zylinder-Kolben-Einheit, z.B. eine Luftfeder. Mit einem Pneumatik-Zylinder
und einem Pneumatik-Kolben kann zur Anpassung des Niveaus einer Andrückwirkung bzw.
Andrückkraft der Elektrode an den Gegenpartner beispielsweise das Wickelprofil eingestellt
werden.
[0096] Für die Vorgabe des Soll-Wertes ist zum Beispiel eine Sensoranordnung z.B. mit einem
Wegsensor zur Erfassung des Hubs des Zylinders relativ zum Kolben bzw. des Einfahrhubs
und zur Bereitstellung der Information für die Kontrolleinheit vorhanden.
[0097] Vorteilhafterweise ist eine Schweißelektrode, durch einen Antrieb in eine vorgebbare
aber dann feste Arbeitsposition positionierbar, wobei eine Verrieglung vorhanden ist,
die die Schweißelektrode in der Arbeitsposition positionsfest hält.
[0098] Als Vorteil ist es anzusehen, wenn der Antrieb ein Spindelantrieb ist, der bevorzugterweise
mit einem Elektroantrieb einfach realisierbar ist.
[0099] Es ist darüber hinaus vorteilhaft, dass die Schweißelektrode eine Sicherungsanordnung
zur Blockierung einer eingestellten Arbeitsposition der Schweißelektrode aufweist.
Vorzugsweise ist hierfür eine Zahnstange mit einer Zahnkontur und eine Gegen-Zahnkontur
vorzusehen. Die Zahnstange wird über einen Antrieb, wie ein Spindelantrieb vorzugsweise
ein Elektroantrieb, z.B. mittels Zahnrad linear bewegt zur Einstellung der Arbeitsposition
der Schweißelektrode. Die Gegen-Zahnkontur blockiert durch das Eingreifen in die Zahnkontur
der Zahnstange die Position der Schweißelektrode.
[0100] Die Erfindung erstreckt sich gleichermaßen auf eine Maschine umfassend ein angetrieben
rotierbares Hauptrad zur Aufnahme von mehreren Längsprofilen, wobei eine Vorrichtung
gemäß einer der oben beschriebenen Ausbildungen vorgesehen ist.
[0101] Die Maschine mit der Vorrichtung ist beispielsweise als Korbschweißmaschine ausgebildet,
die zur Herstellung von Stahl und/oder Metallgitter-Bewehrungen wie insbesondere Bewehrungskörben
für Schacht- oder Betonrohre, Pfähle, Stützen oder Träger aus Beton dient.
[0102] Die Maschine dient zur Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung aus mehreren Längsprofilen
und einem mit den Längsprofilen verbundenen Wickelprofil. Die Maschine weist vorzugsweise
eine Zufuhreinheit für das von einer Vorlage vorzugsweise auf einem Coil aufgewickelt
bereitgestellte Wickelprofil auf. Außerdem umfasst die Maschine beidseitig des Hauptrades,
gegenüberliegend, einen Längsprofil-Positionierabschnitt und einen Transportabschnitt
mit einer Schienenführung für eine Linearbewegung einer im Betrieb mit dem Hauptrad
simultan rotierenden Halteanordnung, die das fertige stirnseitige Ende der Metallgitter-Bewehrung
aufnimmt.
Figurenbeschreibung
[0103] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand eines schematisiert dargestellten
Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung näher erläutert.
[0104] Im Einzelnen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer Maschine mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung,
Fig. 2 einen Teil der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Einzelansicht,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf Teile der Vorrichtung gemäß Fig. 2 stark schematisiert,
Fig. 4 eine Vorschubanordnung der Vorrichtung gemäß Fig. 2 in einer perspektivischen
Ansicht,
Fig. 5 eine weitere perspektivische Darstellung der Vorschubanordnung aus Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Vorschubanordnung aus ungefähr
dem Ausschnitt A aus Fig. 5,
Fig. 7 einen perspektivische Ansicht eines Teils der Vorschubanordnung aus ungefähr
dem Ausschnitt B aus Fig. 5,
Fig. 8 eine perspektivische schematisierte Ansicht eines Teils der Vorschubanordnung
aus ungefähr dem Ausschnitt C aus Fig. 6 mit mehreren schematisierten dargestellten
eingelegten Wickelprofilen,
Fig. 9 eine schematisierte Seitenansicht des Detailausschnitt D aus Fig. 8 mit einem
eingelegten Wickelprofil,
Fig. 10 eine teils vereinfacht dargestellte Schneidanordnung aus der Vorrichtung gemäß
Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 11 ein Umlenkelement der Vorrichtung gemäß Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht
mit schematisch dargestelltem Wickelprofil,
Fig. 12 den in Fig. 11 gemäß E gezeigten Ausschnitt in vergrößerter Ansicht,
Fig. 13 eine Wickelprofilführung der Vorrichtung gemäß Fig. 2 mit schematisch dargestelltem
Hauptrad in einer Seitenansicht,
Fig. 14 einen perspektivischen Detailausschnitt der Wickelprofilführung gemäß Fig.
13 mit einem schematisch im Querschnitt dargestellten Wickelprofil,
Fig. 15 einen Ausschnitt der Schweißanordnung der Vorrichtung gemäß Fig. 2 in einer
perspektivischen Ansicht,
Fig. 16 einen weiteren perspektivischen Ausschnitt der Schweißanordnung, gemäß Fig.
2.
[0105] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Gesamtansicht von schräg vorne eine erfindungsgemäße
Maschine 1, die eine Vorrichtung 2 umfasst. Die Maschine 1 ist zur Herstellung einer
Metallgitter-Bewehrung aus mehreren Metallprofilen, umfassend Längsprofile 4 (s. Fig.
13) und ein Wickelprofil 3 (s. Fig. 7-9), ausgebildet.
[0106] Die Maschine 1 wie beispielsweise eine Korbschweißmaschine dient zur Herstellung
von Stahl- bzw. Metallgitter-Bewehrungen wie insbesondere Bewehrungskörbe für Schacht-
oder Betonrohre, Pfähle, Stützen oder Träger aus Beton.
[0107] Die herstellbaren Bewehrungen weisen eine Mehrzahl, zum Beispiel 24 oder 48, von
parallelen, umfänglich zu einer zentralen Längsachse der Maschine 1 vorhandene Längsprofile
4 und ein spiralförmig außen um die Längsprofile 4 herumgelegtes angeschweißtes Wickelprofil
3, wie z.B. einen flexiblen Wickeldraht, auf (s. insbesondere Fig. 13 und 14). Das
Wickelprofil 3 oder der Wickeldraht ist vorzugsweise aus Metall. Das Wickelprofil
3 ist vorzugsweise am Stück und nicht unterbrochen, an der fertigen Metallgitter-Bewehrung,
jeweils mit Verbindungsstelle mit sämtlichen Längsprofilen 4 verschweißt, wobei das
Wickelprofil 3 mit sämtlichen Längsprofilen 4 jeweils an mehreren in Längsrichtung
beabstandeten Schweißstellen 75 (s. Fig. 13) eines Längsprofils 4 verschweißt ist.
[0108] Mit der Maschine 1 lassen sich z. B. zylindrische Bewehrungskörbe am Stück in einem
durchgehenden Fertigungsprozess und kontinuierlich fertigen. Der kontinuierlich wachsende
fertige Abschnitt der Metallgitter-Bewehrung wird dabei vorwärts entlang eines Transportabschnitts
5 der Maschine 1 in Förderrichtung F bewegt, dabei wird der kontinuierlich wachsende
fertige Abschnitt mit einer Halteanordnung 13 stabilisiert (s. insbesondere Fig. 1).
Die Halteanordnung 13 kann entlang einer Schienenführung 6 bewegt werden. Nach Fertigstellung
der Metallgitter-Bewehrung wird diese aus der Maschine 1 mit einer Gabelstapleranordnung
11, die entlang einer Schienenführung 12 beweglich ist, entfernt.
[0109] Der Transportabschnitt 5 ist zwischen einem vorderen Ende der Maschine 1 und einem
Rahmenabschnitt 7 der Maschine 1 vorhanden. Am Rahmenabschnitt 7 schließt sich nach
hinten und gegenüber zum Transportabschnitt 5 ein Positionierabschnitt 8 an. Der Positionierabschnitt
8 dient der positionsrichtigen Bestückung der Maschine 1 mit sämtlichen Längsprofilen
4 des herzustellenden Bewehrungskorbes vor Beginn des Herstellvorgangs der Bewehrung.
Die vorpositionierten Längsprofile 4 sind dabei zueinander umfänglich beabstandet
und parallel zur zentralen Längsachse eingeschoben. Weiterhin sind die Längsprofile
4 auf Auflagen 77 an speichenartigen Abschnitten 10 eines Hauptrades 9 angeordnet
(s. Fig. 13), welche um eine Drehachse D drehbar gelagert sind.
[0110] Die speichenartigen Abschnitte 10 sind an einem in Rotationsrichtung B um die Drehachse
D motorisch angetrieben drehbar gelagerten Hauptrad 9 vorhanden (Fig. 2), wobei die
Längsprofile 4 (s. Fig. 13) auf Auflagen 77, die sich an den speichenartigen Abschnitten
10 befinden aufliegen. Das vom Rahmenabschnitt 7 außen umfänglich umschlossene Hauptrad
9 dreht entsprechend der Rotationsrichtung B die Längsprofile 4 und die drehbaren
Abschnitte 72 (s. Fig. 1) des Positionierabschnitts 8.
[0111] Im Bereich des Hauptrades 9 ist ein Teil der Vorrichtung 2, die Schweißeinheit 14
angeordnet, die eine Wickelprofilführung 15 und eine Schweißanordnung 16 umfasst (Fig.
2). Die Schweißeinheit 14 kann in senkrechter Richtung R, insbesondere radial, zur
Drehachse D des Hauptrades 9 bewegt werden, um die Schweißeinheit 14 an ein gewünschtes
Außenmaß der Metallgitter-Bewehrung anzupassen. In der jeweilig eingestellten Position
befindet sich die Schweißeinheit 14 in ihrer Arbeitsposition. Nachdem die Schweißeinheit
14 in die Arbeitsposition gebracht ist, wird die Position der Schweißeinheit 14 während
des Schweißvorgangs nicht mehr verändert. Das Außenmaß der Metallgitter-Bewehrung
kann z.B. bis 1600 mm variieren, und damit variiert auch die Arbeitsposition der Schweißeinheit
z.B. bis 800 mm.
[0112] Eine Zufuhreinheit 17 der Vorrichtung 2 bewegt sich bevorzugt mit der Schweißeinheit
14 gekoppelt mit, wenn die Schweißeinheit 14 in die jeweils gewünschte Arbeitsposition
gebracht wird.Die Zufuhreinheit 17 umfasst eine Vorschubanordnung 18, eine Schneidanordnung
19 und Umlenkelemente 20 (s. Fig. 2). Die synchrone Bewegung der Zufuhreinheit 17
und der Schweißeinheit 14 ist mit einer Gleichlaufeinheit 73, welche gekoppelte Übertragungseinheiten
21 umfasst, umgesetzt (s. Fig. 3). Die gekoppelten Übertragungseinheiten 21 umfassen
bevorzugterweise hydraulische Zylinder 22, 23, insbesondere zumindest oder vorzugsweise
genau zwei hydraulische Zylinder. Die gekoppelten Übertragungseinheiten 21 können
auch pneumatische und/oder elektrische Einrichtungen sein.
[0113] Werden hydraulische Zylinder verwendet, ist z.B. bei der Bewegung der Schweißeinheit
14 ein Kolben 22a des ersten hydraulischen Zylinders 22, in ein Zylindergehäuse 22b
des Zylinders 22 hinein bewegbar, wobei Kolben 22a, 23a jeweils relativ im entsprechenden
Zylindergehäuse 22b, 23b beweglich sind. Durch die Bewegung des Kolbens 22a im Zylindergehäuse
22b wird z.B. das Hydrauliköl aus dem ersten hydraulischen Zylinder 22 verdrängt.
Durch Schläuche 24 gelangt das verdrängte Hydrauliköl in den zweiten hydraulischen
Zylinder 23, wobei der Kolben 23a des zweiten hydraulischen Zylinders 23, aus dem
Zylindergehäuse 23b hinaus bewegt wird und damit die Zufuhreinheit 17 sich mitbewegt.
[0114] Bevorzugterweise haben die Kolben 22a, 23a der hydraulischen Zylinder 22, 23 den
gleichen Verschiebungsweg, welcher sich in senkrechter Richtung R zur Drehachse D
des Hauptrades 9 erstreckt und damit auch die Schweißeinheit 14 als auch die Zufuhreinheit
17 in senkrechter Richtung R zur Drehachse D des Hauptrades 9 bewegt werden, wobei
der Abstand A zwischen der Zufuhreinheit 17 und der Schweißeinheit 14 vorzugsweise
immer gleich bleibt. Die Zufuhreinheit 17 ist in senkrechter Richtung R zur Drehachse
D des Hauptrades 9 entlang von Führungselementen 25, wie z.B. Schienen, beweglich.
[0115] Die Wickelprofile 3 werden von einer Vorlage abgewickelt und der Vorrichtung 2 zugeführt,
wobei mehrere Vorlagen, mit jeweils einem Wickelprofil 3 vorhanden sind. Dabei haben
die Wickelprofile 3, die von den Vorlagen abgewickelt werden, vorzugsweise unterschiedliche
Außenmaße, wobei für die Herstellung der Metallgitter-Bewehrung regelmäßig nur ein
Wickelprofil 3 ausgewählt wird, welches nachfolgend bespielhaft beschrieben wird.
Denkbar ist auch die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung mit insbesondere unterschiedlichen
und mehreren Wickelprofilen.
[0116] Das eine ausgewählte Wickelprofil 3 wird von einer dazugehörigen Vorlage, wie z.B.
einem sogenannten Coil, abgewickelt und ein vorderes freies Ende in eine Aufnahme
26 eingebracht, die vorzugsweise mehrere Aufnahmerohre 26a, b, c, d, e aufweist (s.
Fig. 4). Die Aufnahme 26 ist ein Teil der Vorschubanordnung 18. In der Aufnahme 26
können mehrere Wickelprofile 3, insbesondere fünf, vorliegen, die jeweils in einem
dazugehörigen Aufnahmerohr 26a, b, c, d, e für jedes Wickelprofil 3 aufgenommen sind.
Vorteilhafterweise haben die vorliegenden fünf Wickelprofile 3 jeweils unterschiedliche
Außenmaße, die beispielsweise zwischen 4-10 mm liegen. In der Aufnahme 26 ist für
jedes Wickelprofil 3 jeweils ein Profilhaltesystem 27 und eine Profilbremse 28 vorhanden.
Also hier z.B. fünf Profilhaltesysteme 27 und fünf Profilbremsen 28 (s. Fig. 4). Die
Profilhaltesysteme 27 halten die Wickelprofile 3 in der Vorrichtung 2 fest. Die Profilbremsen
28 sind ausgelegt, um die Zieh- oder Schiebgeschwindigkeit des ausgewählten Wickelprofils
3 zu verringern.
[0117] In Schubrichtung des Wickelprofils 3 folgen nach der Aufnahme 26 Antriebselemente
29, die ein Teil der Vorschubanordnung 18 sind. Für jedes Wickelprofil 3 sind jeweils
Antriebselemente 29 vorhanden, welche ein Vorschubelement 30 und ein Gegenelement
31 umfasst, die beispielsweise jeweils als drehbar gelagerte Rolle, z.B. als Vorschubrolle
und Gegenrolle, ausgebildet sind (Fig. 8-9). Für jedes Wickelprofil 3 sind jeweils
z.B. mehrere Vorschubelemente 30, vorzugsweise zwei Vorschubelemente 30, vorhanden.
Z.B. sind zwei Vorschubelemente 30 vorgesehen und stützen das Wickelprofil 3 ab (s.
insbesondere Fig. 6). Alle Vorschubelemente 30 sind z.B. mit einer gemeinsamen Antriebseinheit
78 angetrieben, wobei die Antriebseinheit 78 z.B. einen Antrieb, z.B. einen elektrischen
Motor, eine Antriebswelle 32a, eine Antriebsrolle 32 und Verbindungselement 33 umfasst.
Dabei sind die Vorschubelemente 30 für ein Wickelprofil 3 jeweils mit der Antriebsrolle
32 durch das jeweilige Verbindungselement 33 verbunden. Das Verbindungselement 33
ist vorzugsweise aus einem flexiblen Material, z.B. als Riemen oder Seil ausgebildet.
Die Antriebswelle 32a überträgt die Drehbewegung des Antriebes auf die Antriebsrolle
32. Durch die Antriebseinheit 78 können die Vorschubelemente 30 sowohl im Uhrzeigersinn
(Fig. 8-9) oder gegen den Uhrzeigersinn (nicht dargestellt) gedreht werden. Drehen
die Vorschubelemente 30 im Uhrzeigersinn wird das Wickelprofil 3 von der Vorschubanordnung
18 zur Schneideanordnung 19 geschoben, wohingegen das Wickelprofil 3, wenn die Vorschubelemente
30 sich gegen den Uhrzeigersinn drehen, in Richtung Aufnahme 26 bewegt wird. Bevorzugterweise
drehen die Vorschubelemente 30 gegen den Uhrzeigersinn, wenn das Wickelprofil 3 in
der Schneideanordnung 19 abgetrennt wurde und das Wickelprofil 3 gewechselt werden
soll.
[0118] Das Wickelprofil 3 kann nur im Vorschubbereich 29 mittels der Antriebseinheit 78
bewegt werden, wenn das Gegenelement 31 auf das Wickelprofil 3 drückt, und damit das
Wickelprofil 3 auf die Vorschubelemente 30 gedrückt werden (nicht dargestellt). Vorteilhafterweise
sind für jedes Wickelprofil 3 mehrere Gegenelemente 31, insbesondere jeweils zwei
Gegenelemente 31, angeordnet (s. Fig. 6, 8, 9). Die Gegenelemente 31 können von einem
ersten Schaltzustand in einen zweiten Schaltzustand geschaltet werden, wobei im ersten
Schaltzustand die Gegenelemente 31 keinen Kontakt mit dem Wickelprofil 3 haben. Im
zweiten Schaltzustand drücken die Gegenelemente 31 auf das ausgewählte Wickelprofil
3 (s. Fig. 8), welches auf die Vorschubelemente 30 gedrückt wird. Das ausgewählte
Wickelprofil 3 kann dann für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung verwendet
werden.
[0119] Die Gegenelemente 31, die an einem Wickelprofil 3 angeordnet sind, sind z.B. miteinander
mit einem Verbindungselement 34 verbunden. Das Verbindungselement 34 ist vorzugsweise
aus Metall und/oder Kunststoff oder dergleichen und insbesondere kreuzartig ausgebildet.
[0120] Abhängig davon, welches Wickelprofil 3 für die Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung
verwendet werden soll, wird dieses ausgewählte Wickelprofil 3 zur Schweißeinheit 14
geschoben, indem ausschließlich auf das ausgewählte Wickelprofil 3 die Gegenelemente
31 mit einem Druckelement 35 (s. Fig. 6) vertikal bewegt werden. Dadurch haben die
Vorschubelemente 30 Kontakt mit dem Wickelprofil 3. Das Druckelement 35 ist insbesondere
mit einem Schwenkelement 36 (s. Fig. 6), welches um eine Schwenkachse 37 schwenkbar
ist, auf das Verbindungselement 34 drückbar. Das Schwenkelement 36 ist auf einer Seite
mit der Schwenkachse 37 und auf der anderen Seite mit einer Druckanordnung 38 verbunden.
Die Druckanordnung 38 ist an einem Ende mit dem Schwenkelement 36 und auf der anderen
Seite mit einem festen Rahmen 39 der Vorschubanordnung 18 verbunden. Die Druckanordnung
38 umfasst bevorzugterweise eine Pneumatikund/oder eine Hydraulik-Einheit. Die Einheit
umfasst beispielsweise einen Zylinder. Bei dem Schalten vom ersten Schaltzustand in
den zweiten Schaltzustand drückt die Druckanordnung 38 das eine Ende des Schwenkelements
36, welches mit der Druckanordnung 38 verbunden ist, in Richtung der Gegenelemente
31, wobei an der Schwenkachse 37 das Schwenkelement 36 gegen das Druckelement 35 gepresst
wird und damit das Druckelement 35 auf das Verbindungselement 34 drückt. Für das Schwenkelement
36 ist vorzugsweise ein Begrenzungselement 40 vorgesehen, welches das Schwenkelement
36 in der Schwenkbewegung in Richtung der Gegenelemente 31 begrenzt. Das Begrenzungselement
40 ist vorzugweise plattenartig ausgebildet und z.B. aus Metall hergestellt.
[0121] An der Vorschubanordnung 18 in Richtung der Schneidanordnung 19 folgt nach dem Vorschubbereich
ein Auslass 41 für jedes Wickelprofil 3, der an der Vorschubanordnung 17 in Richtung
der Schneidanordnung 19 ausgebildet ist (s. Fig. 5, Ausschnitt B). Da nur ein einziges
Wickelprofil 3 zur feststehenden Schneidanordnung 19 weitergeleitet werden soll, können
die Auslasse 41 in senkrechter Richtung R zur Drehachse D bewegt werden. Zur Verschiebung
der Auslasse 41 in Richtung R ist ein Verschiebeelement 42, im Bereich der Auslasse
41 an der Seite, die in Richtung des Hauptrades 9 weist, ausgebildet (s. Fig. 7).
Das Verschiebeelement 42 kann ein elektronisches und/oder ein pneumatisches und/oder
ein hydraulisches Element sein, z.B. ein hydraulischer Zylinder, bevorzugterweise
ein Mehrstufenzylinder.
[0122] Das Wickelprofil 3 gelangt nach dem Auslass 41 zur Schneidanordnung 19, wobei das
Wickelprofil 3 mit einem Einschubelement 43 zentrierbar, in Bezug auf eine Idealposition
im Schneidebereich ist. Das Einschubelement 43 ist z.B. trichterartig ausgeformt und
besteht beispielsweise aus Metall und/oder Kunststoff (s. Fig. 10). Das Wickelprofil
3 ist durch das Einschubelement 43 im Schneidbereich zentriert und mittels eines Schneidgeräts
44 abtrennbar. Das Schneidegerät 44 ist in Längsrichtung des Wickelprofils 3 beweglich,
und z.B. zwei Schneidorganen des Schneidegeräts 44 werden bevorzugterweise hydraulisch
und/oder pneumatisch zusammengedrückt. Das Schneidegerät 44 ist in einem Gehäuse angeordnet,
welches auf einer Platte 76 beweglich gelagert ist. Das Schneidegerät 44 in dem Gehäuse
ist mit der Platte entlang einer Führung 45 linear beweglich und wird durch ein Rückstellelement
46 von einer Endposition 48 wieder in eine Ausgangsposition 47 gebracht. Das Rückstellelement
46 ist ein hydraulisches und/oder ein pneumatisches und/oder ein elektrisches Element.
Der Verstellweg C zwischen Ausgangsposition 47 und Endposition 48 des Schneidegerätes
44 ist vorteilhafterweise z.B. 350 mm, 300 mm, 250 mm, 200 mm oder 150 mm. Je länger
der Verstellweg ist, desto länger kann das Schneidgerät 44 in Vorschubrichtung des
Wickelprofils 3 mitfahren, so dass die Schneidanordnung 19 keine oder nur eine geringer
Herabsetzung der Vorschubgeschwindigkeit des Wickelprofils 3 durch einen Schneidvorgang
erfordert.
[0123] Das Wickelprofil 3 kann durch die Führungseinrichtung 79, welches gebogene Umlenkelemente
20 und einen geraden Kanal 51 umfasst, von der Schneidanordnung 19 zur Schweißeinheit
14 geschoben werden (s. Fig. 11). Die Umlenkelemente 20 umfassen Basisplatten 74 den
auf den Basisplatten 74 angeordneten Rollen 49 und Gleitleisten 52. Dabei bildet die
Führungseinrichtung 79 einen Schiebekanal für das Wickelprofil 3, welches in einer
Schieberichtung S bewegt wird, wobei eine Schieberichtung S des Wickelprofils 3 durch
die Umlenkelemente geändert wird. Die Umlenkelemente 20 sind in den Figuren 11-12
ohne Abdeckung dargestellt, die bevorzugt vorhanden ist. Da das Wickelprofil 3 abhängig
vom Außenmaß und dem Material unterschiedlich starr ist, sind die Umlenkelemente 20
in Bögen ausgebildet um die Richtung des Wickelprofils 3 sicher zu ändern. Die Umlenkelemente
20 sind bevorzugterweise in einer Bodenebene oder einer dazu winklig stehenden Ebene
ausgerichtet. Damit das Wickelprofil 3 durch die Umlenkelemente 20 schiebbar ist,
umfassen die Umlenkelemente 20 an den Seiten Rollen 49 (s. Fig. 12). Die Rollen 49
sind vorzugsweise jeweils paarweise bzw. als Zwillingsrollen auf einer gemeinsamen
zentralen Achse ausgebildet, sodass zwischen den Rollen 49 vorzugsweise eine umfängliche
Ringnut 50 besteht, in der das Wickelprofil 3 insbesondere teilweise von außen eintaucht.
Die Rollen 49 sind eng nebeneinander ausgebildet, und zu jeder z.B. Zwillingsrolle
49 liegen auf der gegenüberliegenden Seite ein oder zwei Zwillingsrollen 49. Die Rollen
49 sind drehbar an einer Achse an der Basisplatte 74 der Umlenkelemente 20 gelagert.
Zum Leiten des Wickelprofils 3 von der Schneidanordnung 19 zur Schweißeinheit 14 sind
vorzugsweise zwei Umlenkelemente 20 vorhanden, zwischen denen das Wickelprofil 3 durch
einen Kanal 51 geführt ist.
[0124] An den Umlenkelementen 20 können neben Rollen 49 auch die Gleitleisten 52 angeordnet
sein, zwischen denen das Wickelprofil 3 durchgeleitet wird. Der durch die Gleitleisten
52 gebildete Kanal hat bevorzugterweise eine Öffnungsseite 53 und eine Austrittsseite
54. Die Öffnungsseite 53 hat z.B. einen trichterförmigen Ausschnitt, durch den das
Wickelprofil 3 zwischen die Gleitleisten 52 leichter positioniert wird. An der Austrittsseite
54 grenzen bevorzugterweise Rollen 49 an, mit Abstand dazwischen, in welche ein Wickelprofil
3 einfädeln kann.
[0125] Von den Umlenkelementen 20 ist das Wickelprofil 3 zur Wickelprofilführung 15 schiebbar.
Die Wickelprofilführung 15 weist eine Einlassseite 58, wo das Wickelprofil 3 in die
Wickelprofilführung 15 eingeschoben wird und eine Auslassseite 59 auf, an der das
Wickelprofil 3 zur Schweißanordnung 16 geschoben wird (Fig. 13). An der Wickelprofilführung
15 sind zwei Seiten vorhanden, eine Anlageseite 55 und eine Positionierseite 56. An
der Anlageseite 55 liegt das Wickelprofil 3 im Bereich der Auslassseite 59 auf. Die
Positionierseite 56 weist eine auf das Wickelprofil 3 angepasste längliche Vertiefung
60 auf (Fig. 14), die so ausgebildet ist, dass Wickelprofile 3 mit unterschiedlichen
Außenmaßen an einer Schweißstelle 75 zentriert werden können. Dafür wird die Positionierseite
56 auf die Anlageseite 55 zubewegt, wobei zwischen den beiden Seiten das Wickelprofil
3 liegt. Die Positionierseite 56 wird um eine Schwenkachse 57 auf das Wickelprofil
3 bzw. die Anlageseite 55 zugeschwenkt. Wenn das Wickelprofil 3 zwischen der Anlageseite
55 und Positionierseite 56 sich befindet, wird das Wickelprofil 3 durch die Vertiefung
60 an der Positionierseite 56 auf die Schweißstelle 75 positioniert. Die Vertiefung
60 ist bevorzugterweise in der Form ein Prisma ausgestaltet und z.B. entlang der kompletten
Positionierseite 56, von der Einlassseite 58 bis Auslassseite 59, ausgebildet. Durch
die Vertiefung 60 kann jedes Wickelprofil 3 mit jeweils unterschiedlichem Außenmaß,
insbesondere zwischen 4-10 mm, auf die Schweißstelle 75 zentriert werden. Dafür wird
die Positionierseite 56 auf die Anlageseite 55 bewegt bzw. geschwenkt.
[0126] Weiterhin ist die Anlageseite 55 vorzugsweise tangential zum Hauptrad 9 beweglich,
sodass der Abstand zwischen Auslassseite 58 und der Schweißstelle 75 sich nahezu auflöst,
bevorzugterweise z.B. in einem Bereich von wenigen Millimetern liegt.
[0127] Das Wickelprofil 3 wird durch die Positionierseite 56 auf die Schweißstelle 75 positioniert,
insbesondere solange kein Schweißvorgang stattgefunden hat. Nachdem ein Wickelprofil
3 mit einen oder mehreren Längsprofilen 4 verschweißt wurde, wird die Positionierseite
56 von der Anlageseite 55 vorteilhafterweise wegbewegt oder weggeschwenkt.
[0128] Weiterhin muss nach ein paar Schweißstellen 75 das Wickelprofil 3 nicht mehr von
den Vorschubelementen 30 und Gegenelementen 31 zur Schweißanordnung geschoben werden,
sondern das Wickelprofil 3 wird durch die Drehbewegung des Hauptrades 9, an dem die
Längsprofile 4 angeordnet sind, um die Drehachse D gezogen und so von der Vorlage
abgewickelt.
[0129] Damit die Schubbewegung aufgehoben wird, schalten die Gegenelemente 31, die an dem
ausgewählten Wickelprofil 3 anliegen, vom zweiten Schaltzustand in den ersten Schaltzustand
und werden somit nicht mehr auf das Wickelprofil 3 gedrückt und damit wird das Wickelprofil
3 nicht mehr von der Vorschubanordnung 18 angetrieben.
[0130] Nach der Positionierung des Wickelprofils 3 durch die beiden Seiten 55, 56 der Wickelprofilführung
15 liegt das Wickelprofil 3 an der Schweißstelle 75 positionsrichtig an, für die Verschweißung
mit einem Längsprofil 4. Die Schweißanordnung 16 verschweißt die beiden Profile an
einer Schweißstelle 75 miteinander. Die Schweißanordnung 16 umfasst zwei Elektroden,
ein Schweißelektrode 61 und ein Kontaktelektrode 62 (s. Fig. 15). Die Schweißelektrode
61 und die Kontaktelektrode 62 sind vorzugsweise als drehbar gelagerte Rollen ausgebildet.
Die beiden Elektroden 61, 62 sind bevorzugterweise aus Metall, insbesondere aus Kupfer.
[0131] Die Schweißelektrode 61 ist unmittelbar oder in einem Nahbereich von maximal wenigen
Zentimetern der Auslassseite 59 der Wickelprofilführung 15 angeordnet. Zum Verschweißen
eines Längsprofils 4 mit einem Wickelprofil 3 wird das Wickelprofil 3 mit Hilfe der
Schweißelektrode 61 auf das Längsprofil 4 gedrückt.
[0132] Um eine vorgebbare Andrückkraft der Schweißelektrode 61 im Arbeitsbetrieb zu ermöglichen
und um Einflüsse durch Verschleiß an dem Elektrodenmaterial zu minimieren, ist die
Schweißelektrode 61 ausweichlich und gefedert gelagert. Die federnde Lagerung dämpft
die Bewegung der Schweißelektrode 61 ab. Zur vorzugsweise federnden Lagerung und Positionierung
der Schweißelektrode 61 ist z.B. eine Zylinder-Kolben-Einheit 63 mit einem Zylinder
und einem relativ zum Zylinder verfahrbaren Kolben vorgesehen. Die Zylinder-Kolben-Einheit
63 ist vorzugsweise eine Pneumatik-Zylinder-Kolben-Einheit. Die Schweißelektrode 61
ist z.B. über eine Kolbenstange 64 mit dem in dem Zylinder verschieblichen Kolben
gekoppelt.
[0133] Vorzugsweise ist auch die Kontaktelektrode 62 entsprechend über eine Zylinder-Kolben-Einheit
63 vorzugsweise eine Pneumatik-Zylinder-Kolben-Einheit luftfeder-gelagert und positionierbar.
Die Kontaktelektrode 62 drückt mit der Andrückkraft auf einen Kontaktkörper 65, der
am Hauptrad 9 an den speichenartigen Abschnitten 10 ausgebildet ist, dabei sind die
Kontaktkörper 65 von den Längsprofilen 4 an den speichenartigen Abschnitten 10 beabstandet.
[0134] Bei jeder neu herzustellenden Metallgitter-Bewehrung wird automatisiert die komplette
Schweißeinheit 14 mit Kontaktelektrode 62 und Schweißelektrode 61 verfahren, bis die
Kontaktelektrode 62 an einem Kontaktkörper 65 am Hauptrad mit einem Abhub anliegt.
Der Kontaktkörper 65 besteht vorzugsweise aus Metall, insbesondere Kupfer. Als Abhub
wird ein Norm-Einfahrzustand der betreffenden Kolbenstange 64 bezeichnet. Dies bedeutet,
man fährt mit der Schweißeinheit 14 nicht nur bis zum bzw. auf Kontakt der Kontaktelektrode
62, sondern einen Wert "X" weiter. Dieser Wert "X" entspricht dem Abhub und wird über
einen Wegsensor 66 am oder im Zylinder vorzugsweise im Pneumatik-Zylinder erfasst
und signalisiert. Der Wegsensor 66 erfasst den Einfahrhub und stellt ein entsprechendes
Signal der Kontrolleinheit bereit.
[0135] Danach wird eine mit der Schweißelektrode 61 verbundene Konsole, die an der Schweißeinheit
14 verfahrbar gelagert ist, ebenfalls nach vorne gefahren, bis auch der Norm-Abhub
der Schweißelektrode 61 erreicht ist, was entsprechend dem oben beschriebenen Abhub
der Kontaktelektrode 62, ebenfalls mit einem Wegsensor 66 erfolgt.
[0136] Der Abhub wird vorzugsweise automatisiert mittels der Kontrolleinheit vorgegeben
und eingestellt.
[0137] Diese Vorgehensweise gemäß der Erfindung ist vorteilhaft gegenüber einer Vorgehensweise,
wonach umgekehrt vorgegangen wird und die Schweißeinheit 14 verfahren wird, bis ein
Zielzustand der Schweißelektrode 61 erreicht ist, und danach die Kontaktelektrode
62 manuell eingestellt wird.
[0138] Die Schweißeinheit 14 kann mit einem Antrieb 67 reversibel in senkrechter Richtung
R, insbesondere radial, zur Drehachse D des Hauptrades 9 entlang einer Linearführung
68 hin- und her verschoben werden (s. Fig. 16). Der Antrieb 67 ist vorzugsweise ein
elektrischer Antrieb, wie zum Beispiel ein Spindelantrieb. Die eingestellte Arbeitsposition
ist vorzugsweise blockiert, z.B. mechanisch. Die Blockierung ist zu unterscheiden
von einer vorzugsweise vorhandenen Feinpositionierung der Schweißelektrode 61 und/oder
der Kontaktelektrode 62. Die Feinpositionierung ist vorzugsweise immer vorhanden und
unabhängig von der blockierten Arbeitsposition der Schweißeinheit 14 und wird durch
die Zahnstange 69 mit Zahnkontur und einer Gegen-Zahnkontur 70 erreicht.
[0139] Die Blockierung erfolgt vorzugsweise mit einem Klemmmechanismus. Beispielsweise ist
ein Klemmmechanismus eingerichtet, wobei der Klemmmechanismus eine Verzahnung aufweist,
mit einer Zahnstange 69, die eine Zahnkontur umfasst, und einer Gegen-Zahnkontur 70,
die in passendem Eingriff ist mit der Zahnkontur der Zahnstange 69 (Fig. 16). Die
linear bewegbare Zahnstange 69 wird z.B. über den Antrieb 67 wie den Elektro-Spindelantrieb
mit einem vom Antrieb 67 drehbarem Zahnrad 71 linear bewegt zur Einstellung der Arbeitsposition
der Schweißeinheit 14.
Bezugszeichenliste
[0140]
| 1 |
Maschine |
26c |
Aufnahmerohr |
| 2 |
Vorrichtung |
26d |
Aufnahmerohr |
| 3 |
Wickelprofil |
26e |
Aufnahmerohr |
| 4 |
Längsprofil |
27 |
Profilhaltesystem |
| 5 |
Transportabschnitt |
28 |
Profilbremse |
| 6 |
Schienenführung |
29 |
Antriebselemente |
| 7 |
Rahmenabschnitt |
30 |
Vorschubelement |
| 8 |
Positionierabschnitt |
31 |
Gegenelement |
| 9 |
Hauptrad |
32 |
Antriebsrolle |
| 10 |
Abschnitt |
32a |
Antriebswelle |
| 11 |
Gabelstapleranordnung |
33 |
Verbindungselement |
| 34 |
Verbindungselement |
| 12 |
Schienenführung |
35 |
Druckelement |
| 13 |
Halteanordnung |
36 |
Schwenkelement |
| 14 |
Schweißeinheit |
37 |
Schwenkachse |
| 15 |
Wickelprofilführung |
38 |
Druckanordnung |
| 16 |
Schweißanordnung |
39 |
Rahmen |
| 17 |
Zufuhreinheit |
40 |
Begrenzungselement |
| 18 |
Vorschubanordnung |
41 |
Auslass |
| 19 |
Schneidanordnung |
42 |
Verschiebeelement |
| 20 |
Umlenkelement |
43 |
Einschubelement |
| 21 |
Übertragungseinheit |
44 |
Schneidegerät |
| 22 |
Erster hydraulischer |
45 |
Führung |
| Zylinder |
46 |
Rückstellelement |
| 22a |
Kolben |
47 |
Ausgangsposition |
| 22b |
Zylindergehäuse |
48 |
Endposition |
| 23 |
Zweiter hydraulischer |
49 |
Rollen |
| 50 |
Einbuchtung |
| Zylinder |
51 |
Kanal |
| 23a |
Kolben |
52 |
Gleitleiste |
| 23b |
Zylindergehäuse |
53 |
Öffnungsseite |
| 24 |
Schläuche |
54 |
Austrittsseite |
| 25 |
Führungselemente |
55 |
Anlageseite |
| 26 |
Aufnahme |
56 |
Positionierseite |
| 26a |
Aufnahmerohr |
57 |
Schwenkachse |
| 26b |
Aufnahmerohr |
58 |
Einlassseite |
| 59 |
Auslassseite |
69 |
Zahnstange |
| 60 |
Vertiefung |
70 |
Zahnkontur |
| 61 |
Schweißelektrode |
71 |
Zahnrad |
| 62 |
Kontaktelektrode |
72 |
Abschnitte |
| 63 |
Zylinder-Kolben-Einheit |
73 |
Gleichlaufeinheit |
| 74 |
Basisplatte |
| 64 |
Kolbenstange |
75 |
Schweißstelle |
| 65 |
Kontaktkörper |
76 |
Platte |
| 66 |
Wegsensor |
77 |
Auflage |
| 67 |
Antrieb |
78 |
Antriebseinheit |
| 68 |
Linearführung |
79 |
Führungseinrichtung |
1. Maschine (1) zur Herstellung einer Metallgitter-Bewehrung aus miteinander verbundenen
Metall-Profilen, wobei die Metallgitter-Bewehrung mehrere Längsprofile (4) und ein
Wickelprofil (3) aufweist, wobei die Maschine (1) eine Vorrichtung (2) und ein angetriebenes,
rotierbares Hauptrad (9) zur Aufnahme von mehreren Längsprofilen (4) aufweist, wobei
die Vorrichtung (2) eine Schweißeinheit (14) zum Verschweißen eines Längsprofils (4)
mit dem Wickelprofil (3) an einer Verbindungsstelle der beiden Metall-Profile und
eine Zufuhreinheit (17) zum Zuführen eines Abschnitts des aus einer Vorlage bereitgestellten
Wickelprofils (3) zur Schweißeinheit (14) umfasst, wobei die Zufuhreinheit (17) eine
Schneidanordnung (19) zum Durchtrennen des Wickelprofils (3) umfasst, um einen Profilabschnitt
des Wickelprofils (3) von der Vorlage zu trennen, wobei die Schneidanordnung (19)
mit in einem zur Schweißeinheit (14) entfernten Schneidebereich der Vorrichtung (2)
vorhanden ist, wobei die Vorrichtung (2) darauf ausgelegt ist, dass nach dem Durchtrennen
des Wickelprofils (3) ein Zuführen des von der Vorlage abgetrennten Endabschnitts
des Wickelprofils (3) vom Schneidebereich zur Schweißeinheit (14) stattfindet und
zumindest ein weiterer Schweißvorgang des abgetrennten Endabschnitts des Wickelprofils
(3) mit einem Längsprofil (4) erfolgt, zur Fertigstellung der Metallgitter-Bewehrung,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhreinheit (17) eine Vorschubanordnung (18) mit einer Antriebseinheit (78)
zum angetriebenen Bewegen des Wickelprofils (3) in Längsrichtung des Wickelprofils
umfasst, wobei die Vorschubanordnung (18) ausgebildet ist, von mehreren nebeneinander
in der Zufuhreinheit (17) bereitgestellten Wickelprofilen (3) eines der mehreren bereitgestellten
Wickelprofile (3) mit der Antriebseinheit (78) zur Schweißeinheit (14) angetrieben
zu bewegen.
2. Maschine (1) nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleichlaufeinheit (73) vorhanden ist, die derart ausgebildet ist, dass die Zufuhreinheit
(17) und die Schweißeinheit (14) gleichzeitig und zusammen in eine gemeinsame Richtung
miteinander gekoppelt bewegbar sind, wenn die Schweißeinheit (14) angetrieben an ein
gewünschtes Außenmaß der Metallgitter-Bewehrung anpassbar ist, um eine Arbeitsposition
der Schweißeinheit (14), in welcher die Schweißeinheit (14) verbleibt für die Herstellung
einer Metallgitter-Bewehrung mit gleichbleibenden Außenmaß, vorzugeben.
3. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelprofil zumindest zwei Wickelprofilabschnitte aufweist, wobei der erste
Wickelprofilabschnitt ein gleichbleibendes erstes Außenmaß aufweist und der zweite
Wickelprofilabschnitt ein zu dem ersten Außenmaß unterschiedliches, gleichbleibendes
zweites Außenmaß aufweist, wobei die Vorrichtung derart ausgebildet ist, dass bei
der Herstellung der Metallgitter-Bewehrung die Wickelprofilabschnitte mit unterschiedlichen
Außenmaßen automatisch wechselbar sind.
4. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißeinheit (14) derart vorhanden ist, dass zur Anpassung an die Arbeitsposition
die Schweißeinheit (14) in eine Richtung quer zur Längserstreckung des Längsprofils
(4) verstellbar ist.
5. Maschine (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichlaufeinheit (73) Übertragungseinheiten (21) umfasst, mit denen die Zufuhreinheit
(17) und die Schweißeinheit (14) derart miteinander gekoppelt sind, dass die Zufuhreinheit
(17) und die Schweißeinheit (14) gleichartig bewegbar sind.
6. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Aufnahme (26) umfasst, in der mehrere voneinander separate und
unterschiedliche Wickelprofile (3) derart vorlegbar sind, dass selektiv genau eines
der mehreren in der Aufnahme (26) vorgelegten Wickelprofile (3), der Schneidanordnung
(19) zuführbar ist.
7. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubanordnung (18) ausgebildet ist, von mehreren nebeneinander in der Zufuhreinheit
(17) bereitgestellten Wickelprofilen (3) genau eines der mehreren bereitgestellten
Wickelprofile (3) mit der Antriebseinheit (78) zur Schweißeinheit (14) angetrieben
zu bewegen.
8. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorschubanordnung die bereitgestellten Wickelprofile automatisch wechselbar
sind.
9. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubanordnung (18) zwei gegenüberliegende Antriebselemente (29) umfassend
ein Vorschubelement (30) und ein Gegenelement (31) aufweist, wobei mit den Antriebselementen
(29) eine Antriebswirkung auf das genau eine der mehreren bereitgestellten Wickelprofile
(3) aufbringbar ist.
10. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebseinheit (78) derart vorgesehen ist, dass ein Vorschubelement oder mehrere
Vorschubelemente (30) gleichzeitig im Antriebszustand von der Antriebseinheit (78)
angetrieben ist bzw. sind.
11. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (31) durch eine Schaltungsvorrichtung von einem ersten Schaltzustand
in einen zweiten Schaltzustand bringbar ist, wobei im zweiten Schaltzustand das Gegenelement
(31) das ausgewählte Wickelprofil (3) auf das Vorschubelement (30) drückt.
12. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubanordnung (18) ein Profilhaltesystem (27) und/oder eine Profilbremse
(28) umfasst, welche für ein Wickelprofil (3) vorhanden sind, wobei das Profilhaltesystem
(27) derart ausgebildet ist, diejenigen Wickelprofile (3) festhalten, welche von sämtlichen
vorgelegt vorhandenen Wickelprofilen (3) nicht zur Verarbeitung ausgewählt sind, wobei
nur ein einziges Wickelprofil (3) für die weitere Verarbeitung auswählbar ist.
13. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidanordnung (19) ausgebildet ist, dass das Wickelprofil (3) durchtrennbar
ist, während das Wickelprofil (3) sich gleichzeitig in seiner Längsrichtung zur Schweißeinheit
(14) bewegt.
14. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhreinheit (17) eine Führungseinrichtung (79) umfasst, die derart ausgebildet
ist, das angetriebene Wickelprofil (3) von der Schneidanordnung (19) zur Schweißeinheit
(14) zu führen, wobei die Führung zumindest abschnittsweise angrenzend auf das Wickelprofil
(3) einwirkt, so dass der räumliche Weg des angetrieben bewegenden Wickelprofils.(3)
definiert ist.
15. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißeinheit (14) eine Wickelprofilführung (15) und eine Schweißanordnung (16)
umfasst, wobei die Wickelprofilführung (15) ausgebildet ist, das Wickelprofil (3)
zur Schweißanordnung (16) zu leiten.
16. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelprofilführung (15) eine Anlageseite (55) und eine Positionierseite (56)
aufweist, wobei die Anlageseite (55) und die Positionierseite (56) relativ zueinander
bewegbar sind, und wobei die Anlageseite (55) und die Positionierseite (56) derart
aufeinander abgestimmt sind, dass ein zwischen der Anlageseite (55) und der Positionierseite
(56) herangeführt vorhandenes Wickelprofil (3) in eine zentrierte Position gezwungen
wird, wenn die Positionierseite (56) und die Anlageseite (55) aufeinander zubewegt
werden.
17. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,die Positionierseite (56) eine auf das Wickelprofil (3) abgestimmte Vertiefung (60)
hat.
18. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißanordnung (16) in eine Richtung quer zur Längserstreckung des Längsprofils
(4) bewegbar ist.
19. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federlagerung (63) vorhanden ist, die ausgebildet ist, den Unterschied in dem
Außenmaß des Wickelprofils (3) und/oder den Verschleiß der Schweißanordnung (16) automatisiert
auszugleichen.
20. Maschine (1) nach einem der vorgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schweißelektrode (61), durch einen Antrieb (67) in eine vorgebbare aber dann
feste Arbeitsposition positionierbar ist, wobei eine Verrieglung vorhanden ist, die
die Schweißelektrode (61) in der Arbeitsposition positionsfest hält.
1. Machine (1) for producing a metal mesh reinforcement from interconnected metal profiles,
wherein the metal mesh reinforcement has multiple longitudinal profiles (4) and one
winding profile (3), wherein the machine (1) has a device (2) and a driven, rotatable
main wheel (9) for receiving multiple longitudinal profiles (4), wherein the device
(2) comprises a welding unit (14) for welding a longitudinal profile (4) to the winding
profile (3) at a connecting point of the two metal profiles and a feed unit (17) for
feeding a portion of the winding profile (3), provided from a master, to the welding
unit (14), wherein the feed unit (17) comprises a cutting arrangement (19) for severing
the winding profile (3) in order to separate a profile portion of the winding profile
(3) from the master, wherein the cutting arrangement (19) is also present in a cutting
region of the device (2) that is remote from the welding unit (14), wherein the device
(2) is configured, after the winding profile (3) has been severed, to feed the end
portion of the winding profile (3) that was separated from the master from the cutting
region to the welding unit (14) and at least one further weld is made between the
separated end portion of the winding profile (3) and a longitudinal profile (4) to
complete the metal mesh reinforcement, characterized in that the feed unit (17) comprises an advancing arrangement (18) with a drive unit (78)
for the driven movement of the winding profile (3) in a longitudinal direction of
the winding profile, wherein the advancing arrangement (18) is designed to move, from
among multiple winding profiles (3) provided next to one another in the feed unit
(17), one of the multiple provided winding profiles (3) to the welding unit (14) in
a driven manner by means of the drive unit (78) .
2. Machine (1) according to Claim 1, characterized in that a synchronization unit (73) is present, which is designed in such a way that the
feed unit (17) and the welding unit (14) can be moved at the same time and together
in a common direction coupled to one another, when the welding unit (14) can be adapted
in a driven manner to a desired outer dimension of the metal mesh reinforcement, in
order to predefine a working position of the welding unit (14) in which the welding
unit (14) remains for the production of a metal mesh reinforcement with a constant
outer dimension.
3. Machine (1) according to either one of the preceding claims, characterized in that the winding profile has at least two winding profile portions, wherein the first
winding profile portion has a constant first outer dimension and the second winding
profile portion has a constant second outer dimension different to the first outer
dimension, wherein the device is designed in such a way that the winding profile portions
with different outer dimensions can be interchanged in an automated manner during
the production of the metal mesh reinforcement.
4. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the welding unit (14) is present in such a way that the welding unit (14) can be
adjusted in a direction transverse to the longitudinal extent of the longitudinal
profile (4) to adapt to the working position.
5. Machine (1) according to Claim 2, characterized in that the synchronization unit (73) comprises transmission units (21), by way of which
the feed unit (17) and the welding unit (14) are coupled to one another in such a
way that the feed unit (17) and the welding unit (14) can be moved at the same time.
6. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the device comprises a receptacle (26), in which multiple separate and different
winding profiles (3) can be supplied in such a way that selectively precisely one
of the multiple winding profiles (3) supplied in the receptacle (26) can be fed to
the cutting arrangement (19).
7. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the advancing arrangement (18) is designed to move, from among multiple winding profiles
(3) provided next to one another in the feed unit (17), precisely one of the multiple
provided winding profiles (3) to the welding unit (14) in a driven manner by means
of the drive unit (78).
8. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the provided winding profiles are interchangeable in an automated manner in the advancing
arrangement.
9. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the advancing arrangement (18) has two oppositely situated drive elements (29) comprising
an advancing element (30) and a counter element (31), wherein the drive elements (29)
make it possible to apply a driving action to the precisely one of the multiple provided
winding profiles (3).
10. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a drive unit (78) is provided such that an advancing element or multiple advancing
elements (30) is or are driven at the same time in the driving state by the drive
unit (78).
11. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the counter element (31) can be transferred from a first switching state into a second
switching state by a switching device, wherein the counter element (31) presses the
selected winding profile (3) onto the advancing element (30) in the second switching
state.
12. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the advancing arrangement (18) comprises a profile retaining system (27) and/or a
profile brake (28), which are present for a winding profile (3), wherein the profile
retaining system (27) is designed to retain those winding profiles (3) that from among
all of the supplied winding profiles (3) are not selected for processing, wherein
just one single winding profile (3) can be selected for the further processing.
13. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting arrangement (19) is designed such that the winding profile (3) can be
severed while the winding profile (3) is moved at the same time in its longitudinal
direction to the welding unit (14).
14. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the feed unit (17) comprises a guide mechanism (79), which is designed to guide the
driven winding profile (3) from the cutting arrangement (19) to the welding unit (14),
wherein the guide acts contiguously on the winding profile (3) at least in certain
portions, so as to define the spatial travel of the winding profile (3) moving in
a driven manner.
15. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the welding unit (14) comprises a winding profile guide (15) and a welding arrangement
(16), wherein the winding profile guide (15) is designed to conduct the winding profile
(3) to the welding arrangement (16).
16. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the winding profile guide (15) has a contact side (55) and a positioning side (56),
wherein the contact side (55) and the positioning side (56) can be moved relative
to one another, and wherein the contact side (55) and the positioning side (56) are
matched to one another in such a way that a winding profile (3) guided up between
the contact side (55) and the positioning side (56) is forced into a centred position
when the positioning side (56) and the contact side (55) are moved toward one another.
17. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the positioning side (56) has a depression (60) matched to the winding profile (3).
18. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the welding arrangement (16) can be moved in a direction transverse to the longitudinal
extent of the longitudinal profile (4).
19. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a spring mounting (63) is present, which is designed to compensate the difference
in the outer dimension of the winding profile (3) and/or the wear of the welding arrangement
(16) in an automated manner.
20. Machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a welding electrode (61) can be positioned in a predefinable but then fixed working
position by a drive (67), wherein a locking means is present which positionally fixedly
holds the welding electrode (61) in the working position.
1. Machine (1) pour la fabrication d'une armature en treillis métallique à partir de
profilés métalliques reliés entre eux, l'armature en treillis métallique présentant
plusieurs profilés longitudinaux (4) et un profilé d'enroulement (3), la machine (1)
présentant un dispositif (2) et une roue principale rotative entraînée (9) pour la
réception de plusieurs profilés longitudinaux (4), le dispositif (2) comprenant une
unité de soudage (14) pour souder un profilé longitudinal (4) au profilé d'enroulement
(3) à un point de liaison des deux profilés métalliques et une unité d'amenée (17)
pour amener à l'unité de soudage (14) une section du profilé d'enroulement (3) fourni
à partir d'un collecteur, l'unité d'amenée (17) comprenant un agencement de coupe
(19) pour sectionner le profilé d'enroulement (3) afin de séparer une section de profilé
du profilé d'enroulement (3) du collecteur, l'agencement de coupe (19) étant présent
dans une zone de coupe du dispositif (2) éloignée de l'unité de soudage (14), le dispositif
(2) étant conçu de telle sorte qu'après le sectionnement du profilé d'enroulement
(3), une amenée de la section d'extrémité du profilé d'enroulement (3) séparée du
collecteur a lieu depuis la zone de coupe vers l'unité de soudage (14) et au moins
une autre opération de soudage de la section d'extrémité séparée du profilé d'enroulement
(3) avec un profilé longitudinal (4) a lieu pour achever l'armature en treillis métallique,
caractérisée en ce que l'unité d'amenée (17) comprend un agencement d'avance (18) avec une unité d'entraînement
(78) pour le déplacement entraîné du profilé d'enroulement (3) dans la direction longitudinale
du profilé d'enroulement, l'agencement d'avance (18) étant configuré pour déplacer
de manière entraînée, parmi plusieurs profilés d'enroulement (3) fournis côte à côte
dans l'unité d'amenée (17), l'un des plusieurs profilés d'enroulement (3) fournis
avec l'unité d'entraînement (78) vers l'unité de soudage (14).
2. Machine (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une unité de synchronisation (73) est présente, qui est configurée de telle sorte
que l'unité d'amenée (17) et l'unité de soudage (14) peuvent être déplacées simultanément
et ensemble dans une direction commune couplée l'une à l'autre lorsque l'unité de
soudage (14) peut être adaptée de manière entraînée à une dimension extérieure souhaitée
de l'armature en treillis métallique afin de définir une position de travail de l'unité
de soudage (14) dans laquelle l'unité de soudage (14) reste pour la fabrication d'une
armature en treillis métallique de dimension extérieure constante.
3. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profilé d'enroulement présente au moins deux sections de profilé d'enroulement,
la première section de profilé d'enroulement présentant une première dimension extérieure
constante et la deuxième section de profilé d'enroulement présentant une deuxième
dimension extérieure constante différente de la première dimension extérieure, le
dispositif étant configuré de telle sorte que, lors de la fabrication de l'armature
en treillis métallique, les sections de profilé d'enroulement de dimensions extérieures
différentes peuvent être changées automatiquement.
4. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de soudage (14) est présente de telle sorte que, pour l'adaptation à la position
de travail, l'unité de soudage (14) est réglable dans une direction transversale à
l'extension longitudinale du profilé longitudinal (4).
5. Machine (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'unité de synchronisation (73) comprend des unités de transmission (21) avec lesquelles
l'unité d'amenée (17) et l'unité de soudage (14) sont couplées l'une à l'autre de
telle sorte que l'unité d'amenée (17) et l'unité de soudage (14) peuvent être déplacées
de la même manière.
6. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif comprend un logement (26) dans lequel plusieurs profilés d'enroulement
(3) séparés les uns des autres et différents peuvent être présentés de telle sorte
que, de manière sélective, exactement l'un des plusieurs profilés d'enroulement (3)
présentés dans le logement (26) peut être amené à l'agencement de coupe (19) .
7. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'agencement d'avance (18) est configuré pour entraîner, parmi plusieurs profilés
d'enroulement (3) fournis les uns à côté des autres dans l'unité d'amenée (17), exactement
l'un des plusieurs profilés d'enroulement (3) fournis avec l'unité d'entraînement
(78) vers l'unité de soudage (14).
8. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans l'agencement d'avance, les profilés d'enroulement fournis peuvent être changés
automatiquement.
9. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'agencement d'avance (18) présente deux éléments d'entraînement (29) opposés comprenant
un élément d'avance (30) et un contre-élément (31), les éléments d'entraînement (29)
permettant d'appliquer une action d'entraînement sur exactement l'un des plusieurs
profilés d'enroulement (3) fournis.
10. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une unité d'entraînement (78) est prévue de telle sorte qu'un élément d'avance ou
plusieurs éléments d'avance (30) sont entraînés simultanément par l'unité d'entraînement
(78) dans l'état d'entraînement.
11. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le contre-élément (31) peut être amené par un dispositif de commutation d'un premier
état de commutation dans un deuxième état de commutation, le contre-élément (31) pressant
dans le deuxième état de commutation le profil d'enroulement (3) sélectionné sur l'élément
d'avance (30) .
12. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'agencement d'avance (18) comprend un système de maintien de profil (27) et/ou un
frein de profil (28), qui sont présents pour un profil d'enroulement (3), le système
de maintien de profil (27) étant configuré de telle sorte qu'il maintient les profils
d'enroulement (3) qui ne sont pas sélectionnés pour le traitement parmi tous les profils
d'enroulement (3) présents, un seul profil d'enroulement (3) pouvant être sélectionné
pour le traitement ultérieur.
13. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'agencement de coupe (19) est configuré de telle sorte que le profilé d'enroulement
(3) peut être sectionné, tandis que le profilé d'enroulement (3) se déplace simultanément
dans sa direction longitudinale vers l'unité de soudage (14).
14. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité d'amenée (17) comprend un appareil de guidage (79) qui est configuré pour
guider le profilé d'enroulement entraîné (3) depuis l'agencement de coupe (19) jusqu'à
l'unité de soudage (14), le guidage agissant au moins par sections de manière adjacente
sur le profilé d'enroulement (3), de telle sorte que le trajet spatial du profilé
d'enroulement (3) se déplaçant de manière entraînée est défini.
15. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de soudage (14) comprend un guide de profil d'enroulement (15) et un agencement
de soudage (16), le guide de profil d'enroulement (15) étant configuré pour conduire
le profil d'enroulement (3) vers l'agencement de soudage (16).
16. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le guide de profil d'enroulement (15) présente un côté d'appui (55) et un côté de
positionnement (56), le côté d'appui (55) et le côté de positionnement (56) pouvant
être déplacés l'un par rapport à l'autre, et le côté d'appui (55) et le côté de positionnement
(56) étant accordés l'un à l'autre de telle sorte qu'un profilé d'enroulement (3)
présent entre le côté d'appui (55) et le côté de positionnement (56) est forcé dans
une position centrée (5) lorsque le côté de positionnement (56) et le côté d'appui
(55) sont déplacés l'un vers l'autre.
17. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le côté de positionnement (56) présente un creux (60) accordé au profil d'enroulement
(3).
18. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'agencement de soudage (16) peut être déplacé dans une direction transversale à
l'extension longitudinale du profilé longitudinal (4).
19. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un support à ressort (63) est présent, qui est configuré pour compenser de manière
automatisée la différence de dimension extérieure du profilé d'enroulement (3) et/ou
l'usure de l'agencement de soudage (16).
20. Machine (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une électrode de soudage (61), peut être positionnée par un entraînement (67) dans
une position de travail prédéfinissable mais alors fixe, un verrouillage étant présent
qui maintient en position l'électrode de soudage (61) dans la position de travail.