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(11) |
EP 4 176 205 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2026 Patentblatt 2026/04 |
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Anmeldetag: 01.07.2021 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2021/100563 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2022/007996 (13.01.2022 Gazette 2022/02) |
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GASBRENNERVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM BETRIEB EINER GASBRENNERVORRICHTUNG
GAS-BURNER DEVICE AND METHOD FOR OPERATING A GAS-BURNER DEVICE
DISPOSITIF BRÛLEUR À GAZ ET PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UN DISPOSITIF BRÛLEUR À GAZ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
06.07.2020 DE 102020117692
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.05.2023 Patentblatt 2023/19 |
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Patentinhaber: Viessmann Holding International GmbH |
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35108 Allendorf (Eder) (DE) |
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Erfinder: |
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- DZUBIELLA, Manfred
35066 Frankenberg (DE)
- GLEIM, Eugen
35094 Lahntal (DE)
- RITTER, Konrad
35114 Haina (DE)
- BRÄMER, Ralf
35091 Cölbe (DE)
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Vertreter: Wolf & Wolf
Patentanwaltsgesellschaft mbH |
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Hirschstraße 7 63450 Hanau 63450 Hanau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2020/079445 US-A1- 2012 198 856
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US-A1- 2010 218 501
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gasbrennervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Gasbrennervorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 9.
[0002] Eine Gasbrennervorrichtung der eingangs genannten Art ist aus dem Patentdokument
US 2010/218501 A1 bekannt.
[0003] Eine weitere Gasbrennervorrichtung ist aus dem Patentdokument
WO 1993/18342 A1 bekannt. Diese Gasbrennervorrichtung besteht aus einem Flammkörper, der einen mit
Löchern versehenen Brenneroberflächenabschnitt zur Verbrennung eines Gas-Luft-Gemisches
aufweist, wobei jedes Loch eine Lochfläche und der Brenneroberflächenabschnitt eine
sich aus einem Flächenverhältnis einer Gesamtsumme der Lochflächen und der (bzw. zur)
Fläche des Brenneroberflächenabschnitts ergebende Porosität aufweist. Unter einem
"Flammkörper" ist dabei hier und im Folgenden jeder dreidimensionale Körper zu verstehen,
der geeignet ist, um an diesem einen Brenneroberflächenabschnitt anzuordnen. Der Begriff
"Brenneroberflächenabschnitt" bedeutet dabei hier und im Folgenden, dass am Flammkörper
wahlweise ein einziger solcher Abschnitt oder aber auch mehrere solcher Abschnitte
vorgesehen sein können, wobei im Falle mehrerer Abschnitte, die insbesondere hinsichtlich
ihrer Porosität auch unterschiedlich ausgebildet sein können, diese auch nahtlos ineinander
übergehen können. Bei dem bei dieser Lösung verwendeten Gas handelt es sich im übrigen,
wie der Fachmann ohne weiteres erkennt, um Erd- bzw. Methangas. Unter einem "Loch"
ist dabei hier und im Folgenden eine Ausnehmung im Brenneroberflächenabschnitt zu
verstehen, die zum Beispiel kreisförmig sein kann, aber nicht muss. Sie kann beispielsweise
auch als Schlitz oder als Kreuzschlitz ausgebildet sind (vergleiche die Figuren 4
bis 7 im oben genannten Dokument).
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gasbrennervorrichtung der eingangs
genannten Art zu verbessern. Insbesondere soll eine auch mit Wasserstoff betreibbare
Gasbrennervorrichtung geschaffen werden.
[0005] Diese Aufgabe ist mit einer Gasbrennervorrichtung der eingangs genannten Art durch
die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0006] Nach der Erfindung ist also vorgesehen, dass die Porosität des Brenneroberflächenabschnitts
mehr als 35% beträgt (vergleiche hierzu Seite 1, Zeile 27 des vorgenannten Standes
der Technik), dass eine sich beim Betrieb der Gasbrennervorrichtung ergebende thermische
Flächenbelastung mehr als 10.000 kW/m
2 beträgt und dass die runden Löcher einen Durchmesser von 0,4 bis 0,8 mm aufweisen.
Verfahrensmäßig ausgedrückt, ist also vorgesehen, dass ein Brenneroberflächenabschnitt
mit einer Porosität von mehr als 35% und ein mindestens anteilig Wasserstoff enthaltendes
Gas verwendet und die Gasbrennervorrichtung mit einer thermischen Flächenbelastung
von mehr als 10.000 kW/m
2 betrieben wird.
[0007] Mit anderen Worten zeichnet sich die erfindungsgemäße Lösung somit dadurch aus, dass
aufgrund einer vergleichsweise hohen Porosität des Brenneroberflächenabschnitts vergleichsweise
viel vom Gas-Luft-Gemisch durch die Löcher strömen kann. Ein oberer Grenzwert der
Porosität liegt vorzugsweise bei 60%. Dies führt dazu, dass einerseits der Brenneroberflächenabschnitt
gut gekühlt wird und somit ein Flammenrückschlag wirksam verhindert werden kann. Andererseits
ist aufgrund der vergleichsweise hohen Porosität eine vergleichsweise hohe thermische
Flächenbelastung realisierbar, was wiederum eine kompakte Bauweise der erfindungsgemäße
Gasbrennervorrichtung ermöglicht. Unter "thermischer Flächenbelastung" ist dabei die
vom Brenneroberflächenabschnitt abgegebene Wärmeleistung pro Fläche zu verstehen.
Ein oberer Grenzwert der Flächenbelastung liegt vorzugsweise bei 30.000 kW/m
2.
[0008] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Gasbrennervorrichtung und
des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb einer solchen Gasbrennervorrichtung ergeben
sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
[0009] Der Vollständigkeit halber wird noch auf das Patentdokument
WO 2020/079445 A1 verwiesen. Aus diesem ist zwar eine Gasbrennervorrichtung zur Verbrennung von wasserstoffhaltigem
Gas bekannt, Angaben zur Porosität oder Flächenbelastung sind in diesem Dokument aber
nicht zu finden und es werden dem Fachmann auch keine Anregungen zur Festlegung dieser
für eine gute Verbrennung wichtigen Parameter gegeben.
[0010] Es wird ferner auf das Patentdokument
US 3 936 003 A verwiesen. In diesem Dokument ist eine Gasbrennervorrichtung offenbart, deren Brenneroberfläche
allerdings lediglich eine Porosität im Bereich vom 15% bis 30% aufweist.
[0011] Des Weiteren wird auf das Patentdokument
US 6 410 878 B1 verwiesen. In diesem Dokument ist eine Gasbrennervorrichtung mit einem "Flammenunterstützelement"
(orig.: flame support element) bekannt, wobei letzteres zwar eine Volumenporosität
von über 35% aufweist, aber keine Porosität einer Fläche, insbesondere der Brenneroberfläche
im Sinne der hiesigen Erfindung ausbildet.
[0012] Die erfindungsgemäße Gasbrennervorrichtung bzw. das erfindungsgemäße Verfahren zum
Betrieb einer solchen Gasbrennervorrichtung einschließlich ihrer bzw. seiner vorteilhaften
Weiterbildungen gemäß der abhängigen Patentansprüche wird nachfolgend anhand der zeichnerischen
Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0013] Es zeigt schematisch und nicht maßstäblich
- Figur 1
- perspektivisch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gasbrennervorrichtung;
- Figur 2
- in Draufsicht einen Ausschnitt des Brenneroberflächenabschnitts mit kreisrunden Löchern;
und
- Figur 3
- einen Schnitt durch den Brenneroberflächenabschnitt mit einem kreisrunden Loch.
[0014] Die in den Figuren dargestellte Gasbrennervorrichtung, die besonders bevorzugt als
vollvormischender Brenner ausgebildet ist, besteht zunächst in bekannter Weise aus
einem Flammkörper 1, der einen mit Löchern 2.1 versehenen Brenneroberflächenabschnitt
2 aufweist. Zum Betrieb dieser Gasbrennervorrichtung wird an dem Brenneroberflächenabschnitt
2, der, wie gesagt, an einem Flammkörper 1 angeordnet ist, ein Gas-Luft-Gemisch verbrannt.
Ferner weist jedes Loch 2.1 eine Lochfläche und der Brenneroberflächenabschnitt 2
eine sich aus einem Flächenverhältnis einer Gesamtsumme der Lochflächen und der Fläche
des Brenneroberflächenabschnitts 2 ergebende Porosität auf. Der Brenneroberflächenabschnitt
2 ist dabei vorzugsweise vollständig mit regelmäßig verteilten Löchern 2.1 versehen.
[0015] Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, dass die Gasbrennervorrichtung eine Modulationsfähigkeit
von 1:5 aufweist, also ohne Probleme im Bereich zwischen 20 und 100% ihrer Leistung
arbeiten kann.
[0016] Wesentlich für die erfindungsgemäße Gasbrennervorrichtung ist nun, dass die Porosität
des Brenneroberflächenabschnitts 2 mehr als 35% beträgt dass eine sich beim Betrieb
der Gasbrennervorrichtung ergebende thermische Flächenbelastung mehr als 10.000 kW/m
2 beträgt und dass die runden Löcher 2.1 einen Durchmesser D von 0,4 bis 0,8 mm aufweisen.
[0017] Verfahrensmäßig ausgedrückt ist also vorgesehen, dass ein Brenneroberflächenabschnitt
2 mit einer Porosität von mehr als 35% und ein mindestens anteilig Wasserstoff enthaltendes
Gas verwendet und die Gasbrennervorrichtung mit einer thermischen Flächenbelastung
von mehr als 10.000 kW/m
2 betrieben wird.
[0018] Bezüglich der Porosität ist dabei besonders bevorzugt vorgesehen, dass diese weniger
als 60%, vorzugsweise zwischen 40% und 50%, beträgt.
[0019] Bezüglich des Gases ist ferner bevorzugt vorgesehen, dass dieses mindestens 25%,
vorzugsweise mindestens 50%, besonders bevorzugt mindestens 75%, ganz besonders bevorzugt
mehr als 90% Wasserstoff enthaltend ausgebildet ist. Der jeweils verbleibende Anteil
besteht vorzugsweise aus Erdgas oder dergleichen.
[0020] Wie insbesondere aus Figur 2 ersichtlich, ist weiterhin bevorzugt vorgesehen, dass
mindestens einige, vorzugsweise alle, der Löcher 2.1 rund, insbesondere kreisrund,
ausgebildet sind.
[0021] Ferner ist bevorzugt vorgesehen, dass ein Verhältnis "t/D" eines Abstands zweier
Lochmittelpunkte t zum Durchmesser D eines Lochs 2.1 zwischen 1,125 und 2,25, vorzugsweise
zwischen 1,125 und 1,6, besonders bevorzugt zwischen 1,2 und 1,4, beträgt. Außerdem
ist bevorzugt vorgesehen, dass Ränder von zwei Löchern 2.1 zueinander einen Abstand
b (auch Stegbreite genannt) von 0,1 bis 0,5 mm aufweisen. Noch genauer gesagt, bezeichnet
b den kleinsten vorhandenen Abstand zwischen den Rändern zweier nächstbenachbarter
Löcher. Es ist hierbei zu beachten, dass bei der vorliegenden Erfindung bei gegebener
Lochgeometrie und -anordnung nur Wertepaare b und D verwendet werden, welche, wie
oben beschrieben, zu einer Porosität von mehr als 35% führen, um einen effektiven
Betrieb der Gasbrennervorrichtung zu gewährleisten.
[0022] Bezüglich der Anordnung der Löcher 2.1 auf dem Brenneroberflächenabschnitt 2 ist
besonders bevorzugt vorgesehen, dass diese wahlweise (wie in Figur 2 dargestellt)
auf gedachten Ecken von insbesondere gleichseitigen Dreiecken oder (nicht extra dargestellt)
auf gedachten Ecken von Rechtecken, insbesondere Quadraten, angeordnet sind (bei nicht
quadratischen Rechtecken gibt es dann entsprechend zwei, zueinander senkrechte b-Werte).
[0023] Ferner ist, wie in Figur 1 dargestellt, besonders bevorzugt vorgesehen, dass der
Flammkörper 1 als Zylinder ausgebildet und der Brenneroberflächenabschnitt 2 mit seinen
Löchern 2.1 an einer Stirnseite des Zylinders angeordnet ist. Wie ersichtlich und
wie eingangs bereits erläutert, muss der Brenneroberflächenabschnitt 2 dabei nicht
die gesamte Oberfläche des Flammkörpers 1 ausfüllen bzw. ausmachen, sondern kann zum
Beispiel, wie dargestellt als (im Verhältnis zur sonstigen Oberfläche relativ kleine)
Ringfläche ausgebildet sein.
[0024] Bezüglich des verwendeten Materials ist ferner bevorzugt vorgesehen, dass der Brenneroberflächenabschnitt
2 wahlweise aus einem metallischen oder keramischen Werkstoff gebildet ist. Dabei
weist das Material des Brenneroberflächenabschnitts 2 besonders bevorzugt eine Wärmeleitfähigkeit
von 1 bis 25 W/ (m*K) auf.
[0025] Sofern ein metallisches Material für den Brenneroberflächenabschnitt 2 verwendet
wird, ist bevorzugt vorgesehen, dass dieses eine Materialstärke s, siehe Figur 3,
von 1 bis 3 mm aufweist.
[0026] Sofern ein keramisches Material für den Brenneroberflächenabschnitt 2 verwendet wird,
ist schließlich bevorzugt vorgesehen, dass dieses eine Materialstärke s von 8 bis
12 mm, vorzugsweise 10 mmm, aufweist.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Flammkörper
- 2
- Brenneroberflächenabschnitt
- 2.1
- Loch
- b
- Abstand
- D
- Durchmesser
- s
- Materialstärke
- t
- Abstand zweier Lochmittelpunkte
1. Gasbrennervorrichtung, umfassend einen Flammkörper (1), der einen mit Löchern (2.1)
versehenen Brenneroberflächenabschnitt (2) zur Verbrennung eines Gas-Luft-Gemisches
aufweist, wobei jedes Loch (2.1) eine Lochfläche und der Brenneroberflächenabschnitt
(2) eine sich aus einem Flächenverhältnis einer Gesamtsumme der Lochflächen und der
Fläche des Brenneroberflächenabschnitts (2) ergebende Porosität aufweist, wobei das
Gas mindestens anteilig Wasserstoff enthaltend ausgebildet ist, wobei mindestens einige
Löcher (2.1) rund ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Porosität des Brenneroberflächenabschnitts (2) mehr als 35% beträgt, dass eine
sich beim Betrieb der Gasbrennervorrichtung ergebende thermische Flächenbelastung
mehr als 10.000 kW/m2 beträgt und dass die runden Löcher (2.1) einen Durchmesser (D) von 0,4 bis 0,8 mm
aufweisen.
2. Gasbrennervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass alle Löcher (2.1) rund ausgebildet sind.
3. Gasbrennervorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Verhältnis eines Abstands zweier Lochmittelpunkte (t) zum Durchmesser (D) eines
Lochs (2.1) zwischen 1,125 und 2,25 beträgt.
4. Gasbrennervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass Ränder von zwei Löchern (2.1) zueinander einen Abstand (b) von 0,1 bis 0,5 mm aufweisen.
5. Gasbrennervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Löcher (2.1) auf gedachten Ecken von Dreiecken angeordnet sind.
6. Gasbrennervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flammkörper (1) als Zylinder ausgebildet und der Brenneroberflächenabschnitt
(2) mit seinen Löchern (2.1) an einer Stirnseite des Zylinders angeordnet ist.
7. Gasbrennervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Brenneroberflächenabschnitt (2) wahlweise aus einem metallischen oder keramischen
Werkstoff gebildet ist.
8. Gasbrennervorrichtung nach Anspuch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein metallisches Material des Brenneroberflächenabschnitts (2) eine Materialstärke
(s) von 1 bis 3 mm aufweist.
9. Verfahren zum Betrieb einer Gasbrennervorrichtung gemäß der Ansprüche 1 bis 8, bei
dem an einem Brenneroberflächenabschnitt (2), der an einem Flammkörper (1) angeordnet
und mit Löchern (2.1) versehen ist, ein Gas-Luft-Gemisch verbrannt wird, wobei jedes
Loch (2.1) eine Lochfläche und der Brenneroberflächenabschnitt (2) eine sich aus einem
Flächenverhältnis einer Gesamtsumme der Lochflächen und der Fläche des Brenneroberflächenabschnitts
(2) ergebende Porosität aufweist, wobei ein Brenneroberflächenabschnitt (2) mit einer
Porosität von mehr als 35% und ein mindestens anteilig Wasserstoff enthaltendes Gas
verwendet und die Gasbrennervorrichtung mit einer thermischen Flächenbelastung von
mehr als 10.000 kW/m2 betrieben wird.
1. A gas burner device, comprising a flame body (1) which has a burner surface section
(2) provided with holes (2.1) for the combustion of a gas-air mixture, wherein each
hole (2.1) has a hole area and the burner surface section (2) has a porosity resulting
from an area ratio of a total sum of the hole areas and the area of the burner surface
section (2), wherein the gas is formed containing at least a proportion of hydrogen,
wherein at least some holes (2.1) are formed round,
characterised in that
the porosity of the burner surface section (2) amounts to more than 35%, that a thermal
area load resulting during the operation of the gas burner device amounts to more
than 10,000 kW/m2 and that the round holes (2.1) have a diameter (D) of 0.4 to 0.8 mm.
2. The gas burner device according to claim 1, characterised in that
all the holes (2.1) are formed round.
3. The gas burner device according to claim 2,
characterised in that
a ratio of a distance between two hole centres (t) to the diameter (D) of a hole (2.1)
amounts to between 1.125 and 2.25.
4. The gas burner device according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that
edges of two holes (2.1) have a distance (b) of 0.1 to 0.5 mm from one another.
5. The gas burner device according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the holes (2.1) are arranged on imaginary corners of triangles.
6. The gas burner device according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that
that the flame body (1) is designed as a cylinder and that the burner surface section
(2) with its holes (2.1) is arranged at an end face of the cylinder.
7. The gas burner device according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that
the burner surface section (2) is optionally made of a metallic or ceramic material.
8. The gas burner device according to claim 7, characterised in that,
a metallic material of the burner surface section (2) has a material thickness (s)
of 1 to 3 mm.
9. A method for operating a gas burner device according to any one of claims 1 to 8,
in which a gas-air mixture undergoes combustion at a burner surface section (2) which
is arranged on a flame body (1) and provided with holes (2.1), wherein each hole (2.1)
has a hole area and the burner surface section (2) has a porosity resulting from an
area ratio of a total sum of the hole areas and the area of the burner surface section
(2), wherein a burner surface section (2) with a porosity of more than 35% and a gas
containing at least a proportion of hydrogen is used and the gas burner device is
operated with a thermal area load of more than 10,000 kW/m2.
1. Dispositif de brûleur à gaz, comprenant une grille de brûleur (1), qui comporte un
segment superficiel (2) de brûleur, muni de trous (2.1), pour la combustion d'un mélange
gaz/air, chaque trou (2.1) comportant une surface de trou et le segment superficiel
(2) de brûleur faisant preuve d'une porosité résultant du rapport superficiel d'une
somme totale des surfaces de trous et du segment superficiel (2) de brûleur, le gaz
étant conçu de sorte à contenir au moins proportionnellement de l'hydrogène, au moins
certains trous (2.1) étant conçus de forme ronde,
caractérisé en ce que
la porosité du segment superficiel (2) de brûleur s'élève à plus de 35 %, en ce qu'une charge thermique surfacique résultant du fonctionnement du dispositif de brûleur
à gaz s'élève à plus de 10.000 kW/m2 et en ce que les trous (2.1) ronds présentent un diamètre (D) de 0,4 à 0,8 mm.
2. Dispositif de brûleur à gaz selon la revendication 1, caractérisé en ce que
tous les trous (2.1) sont conçus de forme ronde.
3. Dispositif de brûleur à gaz selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'
un rapport d'un écart entre deux points médians (t) de trous au diamètre (D) d'un
trou (2.1) est compris entre 1,125 et 2,25.
4. Dispositif de brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
des bords de deux trous (2.1) présentent mutuellement un écart (b) compris entre 0,1
et 0,5 mm.
5. Dispositif de brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les trous (2.1) sont placés sur des angles imaginaires de triangles.
6. Dispositif de brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
la grille de brûleur (1) est conçue sous la forme d'un cylindre et le segment superficiel
(2) de brûleur avec ses trous (2.1) est placé sur une face frontale du cylindre.
7. Dispositif de brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le segment superficiel (2) de brûleur est conçu sélectivement en une matière métallique
ou céramique.
8. Dispositif de brûleur à gaz selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'
une matière métallique du segment superficiel (2) de brûleur présente une épaisseur
(s) de matière de 1 à 3 mm.
9. Procédé opérationnel d'un dispositif de brûleur à gaz selon les revendications 1 à
8, lors duquel sur un segment superficiel (2) de brûleur, qui est placé sur une grille
de brûleur (1) et qui est muni de trous (2.1), l'on fait brûler un mélange gaz/air,
chaque trou (2.1) comportant une surface de trou et le segment superficiel (2) de
brûleur faisant preuve d'une porosité résultant du rapport superficiel d'une somme
totale des surfaces de trous et de la surface du segment superficiel (2) de brûleur,
un segment superficiel (2) de brûleur étant utilisé avec une porosité de plus de 35
% et un gaz contenant au moins proportionnellement de l'hydrogène et le dispositif
de brûleur à gaz étant mis en service avec une charge thermique surfacique de plus
de 10.000 kW/m2.

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