[0001] Die Erfindung betrifft eine Verstellbare Siebvorrichtung für eine Holzhackvorrichtung
zum Aussieben von Hackgut zumindest zweier voneinander unterschiedlicher Hackgutgrößen.
Ferner betrifft die Erfindung eine Holzhackvorrichtung mit zumindest einer erfindungsgemäßen
verstellbaren Siebvorrichtung.
[0002] Grundsätzlich werden in einer Holzhackvorrichtung Bäume, Baumwipfel, Strauchgut und
ähnliches durch geeignete Schneid- bzw. Hackwerkzeuge in Hackgut bzw. Hackschnitzel
in unterschiedlichen Hackgutgrößen zerhackt.
[0003] Bestimmte Hackgutgrößen werden dann unterschiedlichen Verwendungszwecken zugeordnet,
wobei eine Aussortierung von bestimmten Hackgutgrößen wesentlich ist. Hierzu ist eine
Siebvorrichtung mit Sieböffnungen vorgesehen, welche allerdings im Stand der Technik
lediglich eine einzige Sieböffnungsgröße aufweist. Zur Aussiebung von anderen Hackgutgrößen
muss bisher die gesamte Siebvorrichtung an der Holzhackvorrichtung ausgetauscht werden,
dies benötigt viel Zeit und ist umständlich.
[0004] Das Dokument
DE19520982B9 offenbart eine verstellbare Siebvorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung eine verbesserte verstellbare Siebvorrichtung
bereitzustellen.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer eingangs erwähnten verstellbaren Siebvorrichtung gelöst,
wobei die Siebvorrichtung Folgendes umfasst:
- einen Rahmen, aufweisend mehrere erste Sieböffnungen mit einer ersten Sieböffnungsgröße,
welche erste Sieböffnungen in Reihen und Spalten an dem Rahmen angeordnet sind,
- eine Sieböffnungsteilungseinrichtung, welche mittels eines Verstellmechanismus in
einen ersten Zustand und in einen zweiten Zustand versetzbar ist, wobei
- im ersten Zustand die ersten Sieböffnungen die erste Sieböffnungsgröße aufweisen,
sodass Hackgut bis zu einer ersten Hackgutgröße durch die ersten Sieböffnungen siebbar
ist, und wobei
- im zweiten Zustand zweite Sieböffnungen eine zweite Sieböffnungsgröße aufweisen, sodass
Hackgut bis zu einer zweiten Hackgutgröße durch die zweiten Sieböffnungen siebbar
ist, wobei die zweite Sieböffnungsgröße kleiner ist als die erste Sieböffnungsgröße,
wobei die Sieböffnungsteilungseinrichtung Folgendes umfasst:
- Teilungselemente, wobei je ein Teilungselement jeweils einer ersten Sieböffnung zugeordnet
ist,
- Drehwellen mit einer Längsachse, an welchen Drehwellen die Teilungselemente befestigt
sind, wobei jeder Reihe von ersten Sieböffnungen eine Drehwelle zugeordnet ist, und
wobei jede Drehwelle drehbar um ihre jeweilige Längsachse an dem Rahmen gelagert sind,
- einen Verstellmechanismus, welcher eingerichtet ist, die Sieböffnungsteilungseinrichtung
durch Drehen der Drehwellen und der darauf befestigten Teilungselemente um die Längsachsen
der Drehwellen in den ersten und in den zweiten Zustand reversibel zu versetzen,
wobei im ersten Zustand der Sieböffnungsteilungseinrichtung, die Teilungselemente
derart angeordnet sind, dass die ersten Sieböffnungen die erste Sieböffnungsgröße
aufweisen, sodass Hackgut bis zur ersten Hackgutgröße durch die ersten Sieböffnungen
siebbar ist,
und wobei die Sieböffnungsteilungseinrichtung ausgehend von dem ersten Zustand in
den zweiten Zustand versetzbar ist durch Drehen der Drehwellen, sodass die Teilungselemente,
wenn der zweite Zustand erreicht ist, derart vor den jeweiligen ersten Sieböffnungen
mit der ersten Sieböffnungsgröße angeordnet sind, dass jede erste Sieböffnung durch
ihr entsprechend zugeordnetes Teilungselement in zumindest zwei zweite Sieböffnungen
geteilt
ist, welche zweiten Sieböffnungen jeweils die zweite Sieböffnungsgröße aufweisen,
sodass Hackgut bis zur zweiten Hackgutgröße durch die zweiten Sieböffnungen siebbar
ist.
[0007] Die Sieböffnungen können rechteckig, quadratisch, konisch oder eine sonst beliebige
Form aufweisen.
[0008] Es kann vorgesehen sein, dass die zweiten Sieböffnungen quadratisch ausgebildet sind
mit einer zweiten Sieböffnungsgröße von 40×40 mm bis 45×45 mm, um die Hackgutqualität
"P16" für kleine Hackschnitzelheizungen zu erreichen.
[0009] Es kann vorgesehen sein, dass die ersten Sieböffnungen quadratisch ausgebildet sind
mit einer ersten Sieböffnungsgröße von 80×80 mm, um die Hackgutqualität "P45" zu erreichen
oder einer ersten Sieböffnungsgröße von bzw. 100×100 mm, um die Hackgutqualität "P63"
zu erreichen.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass die verstellbare Siebvorrichtung eine Antriebsvorrichtung
umfasst, welche das Drehen der Drehwellen ermöglicht, wobei die Antriebsvorrichtung
beispielsweise eine mechanische, hydraulische, pneumatische oder elektrische Antriebsvorrichtung
ist.
[0011] Es kann vorgesehen sein, dass die Reihen der ersten Sieböffnungen jeweils entlang
einer Geraden angeordnet sind, wobei die jeweiligen Geraden parallel zueinander angeordnet
sind.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass der Rahmen Längsstreben und quer zu den Längsstreben
angeordnete Querstreben umfasst, wobei die Längsstreben und die Querstreben derart
zueinander angeordnet sind, dass diese gemeinsam die ersten Sieböffnungen bilden.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Teilungselemente sich radial von der Längsachse
der jeweiligen Drehwelle weg erstrecken, wobei die Teilungselemente zumindest einer
Drehwelle an dieser Drehwelle parallel zueinander angeordnet sind.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Sieböffnungsteilungseinrichtung Querteilungselemente
umfasst, welche quer zu den Teilungselementen angeordnet sind, wobei Querteilungselemente
einer Drehwelle zwischen den Teilungselementen und an den Teilungselementen befestigt
sind, und wobei die Querteilungselemente parallel zur Längsachse der entsprechenden
Drehwelle angeordnet sind, wobei im zweiten Zustand der Sieböffnungsteilungseinrichtung
jede erste Sieböffnung in vier zweite Sieböffnungen geteilt ist.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass jedes Querteilungselement eine Ausnehmung aufweist,
welche mit den Längsstreben des Rahmens derart korrespondieren, dass bei Erreichen
des zweiten Zustands der Sieböffnungsteilungseinrichtung die Ausnehmung jedes Querteilungselements
in einer Längsstrebe des Rahmens mechanisch eingreift und eine formschlüssige Verbindung
zwischen der jeweiligen Ausnehmung eines Querteilungselements und einer Längsstrebe
ausgebildet ist.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass die Drehwellen über den Verstellmechanismus derart
miteinander gekoppelt sind, dass bei Bewegen einer Drehwelle alle Drehwellen bewegbar
sind.
[0017] Es kann vorgesehen sein, dass der Verstellmechanismus Zahnräder umfasst, welche an
entlang der Längsachse gegenüberliegenden Enden jeder Drehwelle angeordnet sind, wobei
der Verstellmechanismus zumindest eine Kette umfasst, und wobei die Zahnräder über
die zumindest eine Kette, in welche die Zahnräder eingreifen, derart miteinander beweglich
gekoppelt sind, dass bei Bewegen einer Drehwelle alle Drehwellen bewegbar sind.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass die ersten Sieböffnungen auf einer Siebfläche des Rahmens
angeordnet sind, wobei die Siebfläche derart gekrümmt ausgebildet ist, dass diese
einer virtuellen zylindrischen Mantelfläche folgt.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass die verstellbare Siebvorrichtung aus Metall, vorzugsweise
Stahl, hergestellt ist.
[0020] Es kann vorgesehen, sein dass die Siebvorrichtung in einen dritten Zustand versetzbar
ist, wobei im dritten Zustand durch die Sieböffnungsteilungseinrichtung eine dritte
Sieböffnung mit einer dritten Sieböffnungsgröße ausgebildet ist, welche zwischen der
ersten und der zweiten Sieböffnungsgröße liegt.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass Sieböffnungsteilungseinrichtung im dritten Zustand
derart stufenlos verstellbar ist, dass die dritte Sieböffnungsgröße der dritte Sieböffnung
kontinuierlich zwischen der ersten und der zweiten Sieböffnungsgröße variierbar ist.
[0022] Die Aufgabe wird ebenso gelöst durch eine Holzhackvorrichtung umfassend zumindest
eine erfindungsgemäße verstellbare Siebvorrichtung.
[0023] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von beispielhaften Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. 1A eine beispielhafte verstellbare Siebvorrichtung in einer perspektivischen
Ansicht von unten, wobei die Siebvorrichtung einen Rahmen, eine Sieböffnungsteilungseinrichtung,
welche im gezeigten Beispiel in einem ersten Zustand positioniert ist, und einen Verstellmechanismus,
welcher eingerichtet ist, die Sieböffnungsteilungseinrichtung zwischen dem ersten
Zustand und einem zweiten Zustand zu versetzen,
Fig. 1B eine Detailansicht eines Ausschnitts aus dem gezeigten Beispiel aus Fig. 1A,
Fig. 2 eine beispielhafte Sieböffnungsteilungseinrichtung aus dem Beispiel aus Fig.
1A, wobei die Sieböffnungsteilungseinrichtung eine Drehwelle mit einer Längsachse
und auf der Drehwelle angeordnete Teilungselemente und Querteilungselemente umfasst,
Fig. 3 eine beispielhafte Holzhackvorrichtung, umfassend die beispielhafte verstellbare
Siebvorrichtung aus Fig. 1A, wobei sich die Sieböffnungsteilungseinrichtung im ersten
Zustand befindet,
Fig. 4A die verstellbare Siebvorrichtung aus Fig. 1A, wobei die Sieböffnungsteilungseinrichtung
sich in dem zweiten Zustand befindet,
Fig. 4B eine Detailansicht eines Ausschnitts aus Fig. 4A,
Fig. 4C eine weitere perspektivische Detailansicht von unten eines Ausschnitts aus
Fig. 4A, und
Fig. 5 die Hackvorrichtung aus Fig. 3, wobei sich die Sieböffnungsteilungseinrichtung
im zweiten Zustand befindet.
[0024] Fig. 1A zeigt eine beispielhafte verstellbare Siebvorrichtung
50 für eine Holzhackvorrichtung zum Aussieben von Hackgut zumindest zweier voneinander
unterschiedlicher Hackgutgrößen, wobei die Siebvorrichtung aus Metall, beispielsweise
aus Stahl hergestellt ist, und wobei die Siebvorrichtung
50 einen Rahmen
100, aufweisend mehrere erste Sieböffnungen
200 mit einer ersten Sieböffnungsgröße
200a, welche erste Sieböffnungen
200 in Reihen und Spalten an dem Rahmen
100 angeordnet sind, umfasst, wobei die Reihen der ersten Sieböffnungen
200 jeweils entlang einer Geraden angeordnet sind, wobei die jeweiligen Geraden parallel
zueinander angeordnet sind.
[0025] Die ersten Sieböffnungen
200 sind ferner auf einer Siebfläche des Rahmens
100 angeordnet sind, wobei die Siebfläche derart gekrümmt ausgebildet ist, dass diese
einer virtuellen zylindrischen Mantelfläche folgt.
[0026] Der Rahmen
100 umfasst dabei Längsstreben
100a und quer zu den Längsstreben
100a angeordnete Querstreben
100b, wobei die Längsstreben
100a und die Querstreben
100b derart zueinander angeordnet sind, dass diese gemeinsam die ersten Sieböffnungen
200 bilden.
[0027] Weiters umfasst die Siebvorrichtung eine Sieböffnungsteilungseinrichtung
300, welche mittels eines Verstellmechanismus
400 in einen ersten Zustand
P1 und in einen zweiten Zustand
P2 versetzbar ist, wobei im ersten Zustand
P1 die ersten Sieböffnungen
200 die erste Sieböffnungsgröße
200a aufweisen, sodass Hackgut bis zu einer ersten Hackgutgröße durch die ersten Sieböffnungen
200 siebbar ist, wobei der erste Zustand in
Fig. 1A dargestellt ist.
[0028] Im zweiten Zustand
P2 zweite Sieböffnungen
500 mit einer zweiten Sieböffnungsgröße
500a ausgebildet sind, sodass Hackgut bis zu einer zweiten Hackgutgröße durch die zweiten
Sieböffnungen
500 siebbar ist, wobei die zweite Sieböffnungsgröße
500a kleiner ist als die erste Sieböffnungsgröße
200a.
[0029] Die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 umfasst hierzu Teilungselemente
310, wobei je ein Teilungselement
310 jeweils einer ersten Sieböffnung
200 zugeordnet ist.
[0030] Ferner umfasst die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 Drehwellen
320 mit einer Längsachse
A, an welchen Drehwellen
320 die Teilungselemente
310 befestigt sind, wobei jeder Reihe von ersten Sieböffnungen
200 eine Drehwelle
320 zugeordnet ist, und wobei jede Drehwelle
320 drehbar um ihre jeweilige Längsachse
A an dem Rahmen
100 gelagert sind - eine beispielhafte Drehwelle
320 der Sieböffnungsteilungseinrichtung 300 ist in
Fig. 2 gezeigt.
[0031] Wie in den Figuren, insbesondere in
Fig. 2 zu sehen ist, weisen die Teilungselemente
310 eine Längsachse auf und erstrecken sich radial von der Längsachse
A der jeweiligen Drehwelle
320 weg, wobei die Teilungselemente
310 einer Drehwelle
320 an dieser Drehwelle
320 parallel zueinander angeordnet sind, sodass die Längsachsen der Teilungselemente
310 parallel zueinander angeordnet sind.
[0032] Zusätzlich umfasst die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 Querteilungselemente
330, welche quer bzw. orthogonal zu den Teilungselementen
310 (bzw. orthogonal zur deren Längsachsen) angeordnet sind, wobei Querteilungselemente
330 einer Drehwelle
320 zwischen den Teilungselementen
310 und an den Teilungselementen
310 befestigt sind, wie in
Fig. 2 zu sehen ist.
[0033] Die Querteilungselemente
330 sind dabei parallel zur Längsachse
A der entsprechenden Drehwelle
320 angeordnet.
[0034] Weiters umfasst die verstellbare Siebeinrichtung einen Verstellmechanismus
400, welcher eingerichtet ist, die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 durch Drehen der Drehwellen
320 und der darauf befestigten Teilungselemente
310 und Quersteilungselemente
330 um die Längsachsen
A der Drehwellen
320 in den ersten und in den zweiten Zustand
P1, P2 reversibel zu versetzen.
[0035] Der Verstellmechanismus
400 umfasst hierzu weiters Zahnräder
410, welche an entlang der Längsachse A gegenüberliegenden Enden jeder Drehwelle
320 angeordnet sind, wobei der Verstellmechanismus
400 zumindest eine Kette
420 umfasst, und wobei die Zahnräder
410 über die zumindest eine Kette
420, in welche die Zahnräder
410 eingreifen, derart miteinander beweglich gekoppelt sind, dass bei Bewegen einer Drehwelle
320 alle Drehwellen
320 bewegbar sind.
[0036] Im ersten Zustand
P1 der Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 sind die Teilungselemente
310 und die Querteilungselemente
330 derart angeordnet, dass die ersten Sieböffnungen
200 die erste Sieböffnungsgröße
200a aufweisen, sodass Hackgut bis zur ersten Hackgutgröße durch die ersten Sieböffnungen
200a siebbar ist, wie in
Fig. 1A und
Fig. 1B dargestellt ist.
[0037] Ausgehend von dem ersten Zustand
P1 ist die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 in den zweiten Zustand
P2 versetzbar durch Drehen der Drehwellen
320, sodass die Teilungselemente
310 und die Querteilungselemente
330, wenn der zweite Zustand
P2 erreicht ist, derart vor den jeweiligen ersten Sieböffnungen
200 mit der ersten Sieböffnungsgröße
200a angeordnet sind, dass jede erste Sieböffnung
200 durch ihr entsprechend zugeordnetes Teilungselement
310 und dem Querteilungselement
330 in vier zweite Sieböffnungen
500 geteilt ist, welche zweiten Sieböffnungen
500 jeweils die zweite Sieböffnungsgröße
500a aufweisen, sodass Hackgut bis zur zweiten Hackgutgröße durch die zweiten Sieböffnungen
500 siebbar ist.
[0038] Dieser zweite Zustand
P2 der Sieböffnungseinrichtung
300 ist insbesondere in
Fig. 4A gezeigt, wobei in
Fig. 4C die ausbildbaren vier zweiten Sieböffnungen
500 je erster Sieböffnung deutlich zu erkennen sind durch schraffierte Flächen.
[0039] Ferner weist jedes Querteilungselement
330 eine Ausnehmung
331 auf, wie in
Fig. 1A und
Fig. 1B zu sehen ist, wobei die Ausnehmungen
331 mit den Längsstreben
100a des Rahmens
100 derart korrespondieren, dass bei Erreichen des zweiten Zustands
P2 der Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 die Ausnehmung
331 jedes Querteilungselements
330 in einer Längsstrebe
100a des Rahmens mechanisch eingreift und eine formschlüssige Verbindung zwischen der
jeweiligen Ausnehmung
331 eines Querteilungselements
330 und einer Längsstrebe
100a nach dem Feder-Nut-Prinzip ausgebildet ist.
[0040] Fig. 3 zeigt eine beispielhafte Hackvorrichtung
10 umfassend eine verstellbare Siebvorrichtung
50 aus den vorherig besprochenen Figuren, wobei der dargestellten Hackvorrichtung
10 ein Baumstamm
11 zugeführt wird, der durch eine Schneideinrichtung bzw. einem Schneidwerkzeug
12 in Hackgut mit unterschiedlichen Hackgutgrößen gehackt wird. Die Siebvorrichtung
50 befindet sich in
Fig. 3 in dem ersten Zustand, wobei die Teilungselemente
310 und die nicht dargestellten Querteilungselemente
330 derart ausgeklappt sind, dass die ersten Sieböffnungen
200 nicht verdeckt sind und Hackgut bis zu einer ersten Hackgutgröße durch die ersten
Sieböffnungen mit der ersten Sieböffnungen
200a gesiebt werden kann. Das Hackgut wird dabei durch die Siebvorrichtung
50 gesiebt und fällt aufgrund der Schwerkraft nach unten.
[0041] Generell wird die Zuordnung der Begriffe hinsichtlich eines Ortes oder einer Orientierung,
wie beispielsweise "horizontal", "vertikal", "in horizontaler Richtung", "in vertikaler
Richtung", "oben", "unten", "vorne", "hinten", "darunter", "darüber" etc. lediglich
zur Vereinfachung gewählt und diese Begriffe beziehen auf eine Gebrauchslage bzw.
ordnungsgemäße Installation der Siebvorrichtung.
[0042] Fig. 5 zeigt dieselbe Hackvorrichtung
10 aus
Fig. 3, wobei die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 sich im zweiten Zustand befindet und die Teilungselemente
330 und die Querteilungselement
331 derart eingeklappt sind, dass die ersten Sieböffnungen
500 geteilt sind und je erster Sieböffnung
500 vier zweite Sieböffnungen mit der zweiten Sieböffnungsgröße ausgebildet sind. Das
zuvor Gesagte zur verstellbaren Siebvorrichtung
50 zu den anderen Figuren trifft auch auf die Beispiele in
Fig. 3 und
Fig. 5 zu.
[0043] Ferner kann die in den Figuren gezeigte Ausführung einer beispielhaften Siebvorrichtung
50 in einen dritten Zustand versetzbar sein, wobei im dritten Zustand durch die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 eine dritte Sieböffnung mit einer dritten Sieböffnungsgröße ausgebildet ist, welche
zwischen der ersten und der zweiten Sieböffnungsgröße
200a, 500a liegt.
[0044] Die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 ist dabei im dritten Zustand derart stufenlos verstellbar, dass die dritte Sieböffnungsgröße
der dritte Sieböffnung kontinuierlich zwischen der ersten und der zweiten Sieböffnungsgröße
200a, 500a variierbar ist.
[0045] Ausgehend von
Fig. 1A, welche die Teilungselemente
310 in einem ersten Zustand
P1 zeigen, und
Fig. 4A, welche die Teilungselemente
310 in einem zweiten Zustand
P2 zeigen, wobei die Teilungselemente
310 in
Fig. 4A durch die Drehwellen
320 nicht mehr weiter drehbar sind, ist der dritte Zustand derart zu verstehen, dass
die Teilungselemente
310 in einer Position verschwenkt sind, welche zwischen der Position des ersten Zustands
P1 und der Position des zweiten Zustands
P2 entspricht.
[0046] Mit anderen Worten, ist die Sieböffnungsteilungseinrichtung
300 in einem Übergang von dem ersten Zustand
P1 bis zum zweiten Zustand
P2 in dem dritten Zustand und kann in jeglicher beliebigen Position dazwischen zur Siebung
eine dritten Hackgutgröße eingesetzt werden, wobei die zur Siebung vorgesehene dritte
Hackgutgröße durch die kontinuierlichen Zwischenpositionen im dritten Zustand stufenlos
einstellbar ist.
1. Verstellbare Siebvorrichtung (50) für eine Holzhackvorrichtung (10) zum Aussieben
von Hackgut zumindest zweier voneinander unterschiedlicher Hackgutgrößen, wobei die
Siebvorrichtung (50) Folgendes umfasst:
- einen Rahmen (100), aufweisend mehrere erste Sieböffnungen (200) mit einer ersten
Sieböffnungsgröße (200a), welche erste Sieböffnungen (200) in Reihen und Spalten an
dem Rahmen (100) angeordnet sind,
- eine Sieböffnungsteilungseinrichtung (300), welche mittels eines Verstellmechanismus
(400) in einen ersten Zustand (P1) und in einen zweiten Zustand (P2) versetzbar ist,
wobei
- im ersten Zustand (P1) die ersten Sieböffnungen (200) die erste Sieböffnungsgröße
(200a) aufweisen, sodass Hackgut bis zu einer ersten Hackgutgröße durch die ersten
Sieböffnungen (200) siebbar ist, und wobei
- im zweiten Zustand (P2) zweite Sieböffnungen (500) eine zweite Sieböffnungsgröße
(500a) aufweisen, sodass Hackgut bis zu einer zweiten Hackgutgröße durch die zweiten
Sieböffnungen (500) siebbar ist, wobei die zweite Sieböffnungsgröße (500a) kleiner
ist als die erste Sieböffnungsgröße (200a),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) Folgendes umfasst:
- Teilungselemente (310), wobei je ein Teilungselement (310) jeweils einer ersten
Sieböffnung (200) zugeordnet ist,
- Drehwellen (320) mit einer Längsachse (A), an welchen Drehwellen (320) die Teilungselemente
(310) befestigt sind, wobei jeder Reihe von ersten Sieböffnungen (200) eine Drehwelle
(320) zugeordnet ist, und wobei jede Drehwelle (320) drehbar um ihre jeweilige Längsachse
(A) an dem Rahmen (100) gelagert sind,
- einen Verstellmechanismus (400), welcher eingerichtet ist, die Sieböffnungsteilungseinrichtung
(300) durch Drehen der Drehwellen (320) und der darauf befestigten Teilungselemente
(310) um die Längsachsen (A) der Drehwellen (320) in den ersten und in den zweiten
Zustand (P1, P2) reversibel zu versetzen,
wobei im ersten Zustand (P1) der Sieböffnungsteilungseinrichtung (300), die Teilungselemente
(310) derart angeordnet sind, dass die ersten Sieböffnungen (200) die erste Sieböffnungsgröße
(200a) aufweisen, sodass Hackgut bis zur ersten Hackgutgröße durch die ersten Sieböffnungen
(200a) siebbar ist,
und wobei die Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) ausgehend von dem ersten Zustand
(P1) in den zweiten Zustand (P2) versetzbar ist durch Drehen der Drehwellen (320),
sodass die Teilungselemente (310), wenn der zweite Zustand (P2) erreicht ist, derart
vor den jeweiligen ersten Sieböffnungen (200) mit der ersten Sieböffnungsgröße (200a)
angeordnet sind, dass jede erste Sieböffnung (200) durch ihr entsprechend zugeordnetes
Teilungselement (310) in zumindest zwei zweite Sieböffnungen (500) geteilt ist, welche
zweiten Sieböffnungen (500) jeweils die zweite Sieböffnungsgröße (500a) aufweisen,
sodass Hackgut bis zur zweiten Hackgutgröße durch die zweiten Sieböffnungen (500)
siebbar ist.
2. Verstellbare Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen der ersten Sieböffnungen (200) jeweils entlang einer Geraden angeordnet
sind, wobei die jeweiligen Geraden parallel zueinander angeordnet sind.
3. Verstellbare Siebvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (100) Längsstreben (100a) und quer zu den Längsstreben (100a) angeordnete
Querstreben (100b) umfasst, wobei die Längsstreben (100a) und die Querstreben (100b)
derart zueinander angeordnet sind, dass diese gemeinsam die ersten Sieböffnungen (200)
bilden.
4. Verstellbare Siebvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungselemente (310) sich radial von der Längsachse (A) der jeweiligen Drehwelle
(320) weg erstrecken, wobei die Teilungselemente (310) zumindest einer Drehwelle (320)
an dieser Drehwelle (320) parallel zueinander angeordnet sind.
5. Verstellbare Siebvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) Querteilungselemente (330) umfasst, welche
quer zu den Teilungselementen (310) angeordnet sind, wobei Querteilungselemente (330)
einer Drehwelle (320) zwischen den Teilungselementen (310) und an den Teilungselementen
(310) befestigt sind, und wobei die Querteilungselemente (330) parallel zur Längsachse
(A) der entsprechenden Drehwelle (320) angeordnet sind, wobei im zweiten Zustand (P2)
der Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) jede erste Sieböffnung (200) durch das entsprechende
Teilungselement (310) und des Querteilungselements (330) in vier zweite Sieböffnungen
(500) geteilt ist.
6. Verstellbare Siebvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Querteilungselement (330) eine Ausnehmung (331) aufweist, welche mit den Längsstreben
(100a) des Rahmens (100) derart korrespondieren, dass bei Erreichen des zweiten Zustands
(P2) der Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) die Ausnehmung (331) jedes Querteilungselements
(330) in einer Längsstrebe (100a) des Rahmens mechanisch eingreift und eine formschlüssige
Verbindung zwischen der jeweiligen Ausnehmung (331) eines Querteilungselements (330)
und einer Längsstrebe (100a) ausgebildet ist.
7. Verstellbare Siebvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehwellen (320) über den Verstellmechanismus (400) derart miteinander gekoppelt
sind, dass bei Bewegen einer Drehwelle (320) alle Drehwellen (320) bewegbar sind.
8. Verstellbare Siebvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus (400) Zahnräder (400) umfasst, welche an entlang der Längsachse
gegenüberliegenden Enden jeder Drehwelle (320) angeordnet sind, wobei der Verstellmechanismus
(400) zumindest eine Kette (420) umfasst, und wobei die Zahnräder (410) über die zumindest
eine Kette (420), in welche die Zahnräder (410) eingreifen, derart miteinander beweglich
gekoppelt sind, dass bei Bewegen einer Drehwelle (320) alle Drehwellen (320) bewegbar
sind.
9. Verstellbare Siebvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Sieböffnungen (200) auf einer Siebfläche des Rahmens (100) angeordnet
sind, wobei die Siebfläche derart gekrümmt ausgebildet ist, dass diese einer virtuellen
zylindrischen Mantelfläche folgt.
10. Verstellbare Siebvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbare Siebvorrichtung (50) aus Metall, vorzugsweise Stahl, hergestellt
ist.
11. Verstellbare Siebvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebvorrichtung in einen dritten Zustand versetzbar ist, wobei im dritten Zustand
durch die Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) eine dritte Sieböffnung mit einer
dritten Sieböffnungsgröße ausgebildet ist, welche zwischen der ersten und der zweiten
Sieböffnungsgröße (200a, 500a) liegt.
12. Verstellbare Siebvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) im dritten Zustand derart stufenlos verstellbar
ist, dass die dritte Sieböffnungsgröße der dritte Sieböffnung kontinuierlich zwischen
der ersten und der zweiten Sieböffnungsgröße (200a, 500a) variierbar ist.
13. Verstellbare Siebvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sieböffnungsteilungseinrichtung (300) eine solche Anzahl von Querteilungselementen
umfasst, sodass im zweiten Zustand (P2) der Sieböffnungsteilungseinrichtung (300)
jede erste Sieböffnung (200) durch das entsprechende Teilungselement (310) und des
Querteilungselements (330) in sechs, acht oder mehr zweite Sieböffnungen (500) geteilt
ist.
14. Holzhackvorrichtung (10) umfassend zumindest eine verstellbare Siebvorrichtung (50)
nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
1. Adjustable screening device (50) for a wood chipper (10) for screening out chopped
material of at least two mutually different sizes of chopped material,
wherein
the screening device (50) comprises:
- a frame (100) having a plurality of first screen openings (200) having a first screen
opening size (200a), said first screen openings (200) being arranged in rows and columns
on said frame (100),
- a screen opening dividing means (300) which is settable into a first state (P1)
and a second state (P2) by means of an adjusting mechanism (400), wherein
- in the first state (P1), the first screen openings (200) have the first screen opening
size (200a), so that chopped material up to a first chopped material size can be screened
through the first screen openings (200), and wherein
- in the second state (P2), second screen openings (500) have a second screen opening
size (500a), so that chopped material up to a second chopped material size can be
screened through the second screen openings (500), the second screen opening size
(500a) being smaller than the first screen opening size (200a),
characterized in that
the screen opening dividing device (300) comprises:
- dividing elements (310), each dividing element (310) being associated with a respective
first screen opening (200),
- rotary shafts (320) having a longitudinal axis (A), to which rotary shafts (320)
the dividing elements (310) are attached to, wherein a rotary shaft (320) is associated
with each row of first screen openings (200), and wherein each rotary shaft (320)
is rotatably supported on the frame (100) about its respective longitudinal axis (A),
- an adjustment mechanism (400) which is arranged to reversibly set the screen opening
dividing device (300) into the first and into the second state (P1, P2) by rotating
the rotary shafts (320) and the dividing elements (310) mounted thereon about the
longitudinal axes (A) of the rotary shafts (320),
wherein in the first state (P1) of the screen opening dividing device (300), the dividing
elements (310) are arranged such that the first screen openings (200) have the first
screen opening size (200a), so that chopped material up to the first chopped material
size can be screened through the first screen openings (200a),
and wherein the screen opening dividing device (300) can be moved from the first state
(P1) to the second state (P2) by rotating the rotary shafts (320) so that the dividing
elements (310), when the second state (P2) is reached, are arranged in front of the
respective first screen openings (200) with the first screen opening size (200a),
that each first screen opening (200) is divided by its correspondingly associated
dividing element (310) into at least two second screen openings (500), which second
screen openings (500) each have the second screen opening size (500a), so that chopped
material up to the second chopped material size can be screened through the second
screen openings (500).
2. Adjustable screening device according to claim 1, characterized in that the rows of the first screen openings (200) are each arranged along a straight line,
the respective straight lines being arranged parallel to one another.
3. Adjustable screening device according to claim 1 or 2, characterized in that the frame (100) comprises longitudinal struts (100a) and transverse struts (100b)
arranged transversely to the longitudinal struts (100a), the longitudinal struts (100a)
and the transverse struts (100b) being arranged relative to each other in such a way
that they jointly form the first screening openings (200) .
4. Adjustable screening device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the dividing elements (310) extend radially away from the longitudinal axis (A) of
the respective rotary shaft (320), the dividing elements (310) of at least one rotary
shaft (320) being arranged parallel to one another on this rotary shaft (320).
5. Adjustable screening device according to claim 4, characterized in that said screen opening dividing means (300) comprises transverse dividing elements (330)
arranged transversely to said dividing elements (310), wherein transverse dividing
elements (330) of a rotary shaft (320) are arranged between said dividing elements
(310) and attached to said dividing elements (310), and wherein the transverse dividing
members (330) are arranged parallel to the longitudinal axis (A) of the corresponding
rotary shaft (320), wherein in the second state (P2) of the screen opening dividing
device (300), each first screen opening (200) is divided into four second screen openings
(500) by the corresponding dividing member (310) and the transverse dividing member
(330).
6. Adjustable screening device according to claim 5, characterized in that each transverse dividing element (330) has a recess (331) corresponding to longitudinal
struts (100a) of the frame (100) such, that upon reaching the second state (P2) of
the screen opening dividing device (300), the recess (331) of each transverse dividing
element (330) mechanically engages in a longitudinal strut (100a) of the frame and
a positive connection is formed between the respective recess (331) of a transverse
dividing element (330) and a longitudinal strut (100a).
7. Adjustable screening device according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the rotary shafts (320) are coupled to one another via the adjusting mechanism (400)
in such a way that when one rotary shaft (320) is moved, all rotary shafts (320) can
be moved.
8. Adjustable screening device according to claim 7, characterized in that the adjusting mechanism (400) comprises toothed wheels (410) arranged at ends of
each rotary shaft (320) opposite along the longitudinal axis, wherein the adjusting
mechanism (400) comprises at least one chain (420), and wherein the toothed wheels
(410) are movably coupled to each other via the at least one chain (420) in which
the toothed wheels (410) engage in such a way that all rotary shafts (320) are movable
upon movement of a rotary shaft (320).
9. Adjustable screening device according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the first screening openings (200) are arranged on a screening surface of the frame
(100), the screening surface being designed curved in such a way that it follows a
virtual cylindrical lateral surface.
10. Adjustable screening device according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the adjustable screening device (50) is made of metal, preferably steel.
11. Adjustable screening device according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the screening device is settable into a third state, wherein in the third state a
third screen opening is formed by the screen opening dividing device (300) with a
third screen opening size which lies between the first and the second screen opening
size (200a, 500a).
12. Adjustable screening apparatus according to claim 11, characterized in that screen opening dividing means (300) is continuously adjustable in the third state
such that the third screen opening size of the third screen opening is continuously
variable between the first and second screen opening sizes (200a, 500a).
13. Adjustable screening device according to any one of claims 1 to 12, characterized in that the screen opening dividing device (300) comprises such a number of transverse dividing
elements that in the second state (P2) of the screen opening dividing device (300)
each first screen opening (200) is divided into six, eight or more second screen openings
(500) by the corresponding dividing element (310) and the transverse dividing element
(330).
14. Wood chipper (10) comprising at least one adjustable screen device (50) according
to any one of claims 1 to 13.
1. Dispositif de tamisage réglable (50) pour un dispositif de hachage de bois (10) pour
le tamisage de bois haché d'au moins deux tailles de bois haché différentes l'une
de l'autre,
dans lequel
le dispositif de tamisage (50) comprend ce qui suit :
- un cadre (100) comprenant une pluralité de premières ouvertures de tamisage (200)
avec une première taille d'ouverture de tamisage (200a), lesquelles premières ouvertures
de tamisage (200) sont disposées en rangées et en colonnes sur le cadre (100),
- un dispositif de division d'ouverture de tamis (300), qui peut être mis dans un
premier état (P1) et dans un deuxième état (P2) au moyen d'un mécanisme de réglage
(400), dans lequel
- dans le premier état (P1), les premières ouvertures de tamis (200) présentent la
première taille d'ouverture de tamis (200a), de sorte que du bois haché jusqu'à une
première taille de bois haché peut être tamisé par les premières ouvertures de tamis
(200), et dans lequel
- dans le deuxième état (P2), des deuxièmes ouvertures de tamis (500) présentent une
deuxième taille d'ouverture de tamis (500a), de sorte que le produit haché peut être
tamisé à travers les deuxièmes ouvertures de tamis (500) jusqu'à une deuxième taille
de produit haché, la deuxième taille d'ouverture de tamis (500a) étant plus petite
que la première taille d'ouverture de tamis (200a),
caractérisé en ce que le dispositif de division d'ouverture de tamis (300) comprend ce qui suit :
- des éléments de division (310), un élément de division (310) étant associé à chaque
fois à une première ouverture de tamis (200),
- des arbres rotatifs (320) avec un axe longitudinal (A), arbres rotatifs (320) sur
lesquels sont fixés les éléments de division (310), un arbre rotatif (320) étant associé
à chaque rangée de premières ouvertures de tamis (200), et chaque arbre rotatif (320)
étant monté sur le cadre (100) de manière à pouvoir tourner autour de son axe longitudinal
respectif (A),
- un mécanisme de réglage (400) qui est conçu pour placer de manière réversible le
dispositif de division des ouvertures de tamis (300) dans le premier et dans le deuxième
état (P1, P2) en faisant tourner les arbres rotatifs (320) et les éléments de division
(310) fixés sur ceux-ci autour des axes longitudinaux (A) des arbres rotatifs (320),
dans le premier état (P1) du dispositif de division d'ouverture de tamis (300), les
éléments de division (310) étant disposés de telle sorte que les premières ouvertures
de tamis (200) présentent la première taille d'ouverture de tamis (200a), de sorte
que le bois haché jusqu'à la première taille de bois haché peut être tamisé par les
premières ouvertures de tamis (200a),
et le dispositif de division d'ouverture de tamis (300) pouvant être déplacé du premier
état (P1) au deuxième état (P2) par rotation des arbres rotatifs (320), de sorte que
les éléments de division (310), lorsque le deuxième état (P2) est atteint, sont disposés
devant les premières ouvertures de tamis respectives (200) avec la première taille
d'ouverture de tamis (200a), en ce que chaque première ouverture de tamis (200) est divisée par son élément de division
(310) associé de manière correspondante en au moins deux deuxièmes ouvertures de tamis
(500), lesquelles deuxièmes ouvertures de tamis (500) présentent chacune la deuxième
taille d'ouverture de tamis (500a), de sorte que du produit haché jusqu'à la deuxième
taille de produit haché peut être tamisé par les deuxièmes ouvertures de tamis (500).
2. Dispositif de tamisage réglable selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rangées des premières ouvertures de tamisage (200) sont disposées chacune le
long d'une ligne droite, les lignes droites respectives étant parallèles entre elles.
3. Dispositif de tamisage réglable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le cadre (100) comprend des entretoises longitudinales (100a) et des entretoises
transversales (100b) disposées transversalement aux entretoises longitudinales (100a),
les entretoises longitudinales (100a) et les entretoises transversales (100b) étant
disposées les unes par rapport aux autres de telle sorte qu'elles forment ensemble
les premières ouvertures de tamisage (200).
4. Dispositif de tamisage réglable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de division (310) s'étendent radialement en s'éloignant de l'axe longitudinal
(A) de l'arbre rotatif (320) respectif, les éléments de division (310) d'au moins
un arbre rotatif (320) étant disposés parallèlement les uns aux autres sur cet arbre
rotatif (320).
5. Dispositif de tamisage réglable selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de division d'ouverture de tamis (300) comprend des éléments de division
transversaux (330) qui sont disposés transversalement aux éléments de division (310),
des éléments de division transversaux (330) d'un arbre rotatif (320) étant fixés entre
les éléments de division (310) et sur les éléments de division (310), et dans lequel
les éléments de division transversale (330) sont disposés parallèlement à l'axe longitudinal
(A) de l'arbre rotatif correspondant (320), dans lequel, dans le deuxième état (P2)
du dispositif de division d'ouverture de tamis (300), chaque première ouverture de
tamis (200) est divisée en quatre deuxièmes ouvertures de tamis (500) par l'élément
de division correspondant (310) et l'élément de division transversale (330).
6. Dispositif de tamisage réglable selon la revendication 5, caractérisé en ce que chaque élément de séparation transversale (330) présente un évidement (331) qui correspond
aux entretoises longitudinales (100a) du cadre (100) de telle sorte, que lorsque le
deuxième état (P2) du dispositif de division d'ouverture de tamis (300) est atteint,
l'évidement (331) de chaque élément de division transversale (330) s'engage mécaniquement
dans une entretoise longitudinale (100a) du cadre et une liaison par complémentarité
de forme est formée entre l'évidement respectif (331) d'un élément de division transversale
(330) et une entretoise longitudinale (100a).
7. Dispositif de tamisage réglable selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les arbres rotatifs (320) sont couplés entre eux par le mécanisme de réglage (400)
de telle sorte que lorsqu'un arbre rotatif (320) est déplacé, tous les arbres rotatifs
(320) sont mobiles.
8. Dispositif de tamisage réglable selon la revendication 7, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (400) comprend des roues dentées (410) qui sont disposées
aux extrémités opposées de chaque arbre rotatif (320) le long de l'axe longitudinal,
le mécanisme de réglage (400) comprenant au moins une chaîne (420), et les roues dentées
(410) étant couplées de manière mobile les unes aux autres par l'intermédiaire de
la au moins une chaîne (420) dans laquelle les roues dentées (410) s'engrènent, de
telle sorte que lorsqu'un arbre rotatif (320) est déplacé, tous les arbres rotatifs
(320) sont mobiles.
9. Dispositif de tamisage réglable selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les premières ouvertures de tamisage (200) sont disposées sur une surface de tamisage
du cadre (100), la surface de tamisage étant réalisée de manière incurvée de telle
sorte qu'elle suit une surface d'enveloppe cylindrique virtuelle.
10. Dispositif de tamisage réglable selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de tamisage réglable (50) est réalisé en métal, de préférence en acier.
11. Dispositif de tamisage réglable selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de tamisage peut être mis dans un troisième état, dans lequel, dans
le troisième état, une troisième ouverture de tamisage est formée par le dispositif
de division d'ouverture de tamis (300) avec une troisième taille d'ouverture de tamis
qui se situe entre la première et la deuxième taille d'ouverture de tamis (200a, 500a).
12. Dispositif de tamisage réglable selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de division d'ouverture de tamis (300) est réglable en continu dans
le troisième état de telle sorte que la troisième taille d'ouverture de tamis de la
troisième ouverture de tamis peut être modifiée en continu entre la première et la
deuxième taille d'ouverture de tamis (200a, 500a).
13. Dispositif de tamisage réglable selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que le dispositif de division d'ouverture de tamis (300) comprend un nombre d'éléments
de division transversale tel que, dans le deuxième état (P2) du dispositif de division
d'ouverture de tamis (300), chaque première ouverture de tamis (200) est divisée en
six, huit ou plus de deuxièmes ouvertures de tamis (500) par l'élément de division
correspondant (310) et l'élément de division transversale (330).
14. Dispositif de hachage de bois (10) comprenant au moins un dispositif de tamisage réglable
(50) selon l'une quelconque des revendications 1 à 13.