[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Versorgen von Arbeitsstellen
einer Textilmaschine, insbesondere einer Spulmaschine, mit zumindest teilweise mit
einem Garn bewickelten Hülsen, wobei die Hülsen vor einem Transport zu den Arbeitsstellen
auf Mängel überprüft werden und Problemhülsen, bei denen Mängel festgestellt werden,
von anderen Hülsen getrennt werden. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Hülsentransportvorrichtung
zur Versorgung von Arbeitsstellen einer Textilmaschine, insbesondere einer Spulmaschine,
mit zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen. Außerdem betrifft die Erfindung
eine Textilmaschine, vorzugsweise Spulmaschine, mit mehreren Arbeitsstellen zur Verarbeitung
von zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen.
[0002] Bei automatisierten Textilmaschinen insbesondere mit einer Vielzahl von Arbeitsstellen
ist es notwendig, eine ebenfalls automatisierte Versorgung der Arbeitsstellen mit
Hülsen für ein zu verarbeitendes oder herzustellendes Garn bereitzustellen. Insbesondere
bei Spulmaschinen, die dem Umspulen von Garn von einer zumindest teilweise mit dem
Garn bewickelten Hülse zu einer Spule dienen, ist es notwendig, die Arbeitsstellen
bzw. Spulstellen automatisiert mit zumindest teilweise mit dem Garn bewickelten Hülsen
zu versorgen. Derartige Spulmaschinen kommen beispielsweise zusammen mit Ringspinnmaschinen
zum Einsatz, wobei das von den Ringspinnmaschinen erzeugte Garn zunächst auf Kopse
gewickelt wird, auf die nur vergleichsweise wenig Garn passt. Zur Weiterverarbeitung
muss das Garn anschließend von den Kopsen beispielsweise mittels der Spulmaschine
zu größeren Spulen umgespult werden. Hierzu ist ein automatisierter Transport der
Kopse bzw. Hülsen zu der Spulmaschine notwendig.
[0003] Aus der
DE 42 09 219 A1 ist ein Verfahren zum Versorgen von Arbeitsstellen einer Spulmaschine mit Kopsen,
also zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen, bekannt, bei dem Problemhülsen,
bei denen Abnormalitäten festgestellt wurden, von anderen Hülsen getrennt werden.
Alle Problemhülsen werden auf eine Staustrecke geschleust. Zur manuellen Weiterverarbeitung
muss ein Bediener das individuelle Problem jeder Problemhülse beispielsweise auf einer
Anzeigeeinrichtung ablesen. Nachteilig hierbei ist, dass hier jeder Problemhülse zunächst
durch einen Blick auf die Anzeige das individuelle Problem zugeordnet werden muss.
Erst anschließend kann eine Problembehebung durchgeführt werden. Außerdem kann beispielsweise
erst nach dem Blick auf die Anzeige evaluiert werden, welcher Bediener für die Behebung
des Problems bei der Problemhülse überhaupt zuständig ist. Das bekannte Verfahren
ist daher ineffizient.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die Behandlung von Problemhülsen
bei der Versorgung von Arbeitsstellen einer Textilmaschine mit zumindest teilweise
mit Garn bewickelten Hülsen zu verbessern.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren, Hülsentransportvorrichtung und eine
Textilmaschine mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0006] Bei dem Verfahren zum Versorgen von Arbeitsstellen einer Textilmaschine, insbesondere
einer Spulmaschine, mit zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen werden
die Hülsen vor einem Transport zu den Arbeitsstellen auf Mängel überprüft. Problemhülsen,
bei denen Mängel festgestellt werden, werden von anderen Hülsen getrennt. Erfindungsgemäß
wird vorgeschlagen, dass die Problemhülsen gemäß vordefinierter Problemkategorien
sortiert und getrennt zwischengelagert werden. Durch die nach Problemkategorien eingeteilte
getrennte Zwischenlagerung kann ohne eine weitere Evaluation eine Weiterbehandlung
der Problemhülsen stattfinden. Ein Bediener kann durch den Ort der getrennten Zwischenlagerung
der Problemhülse erkennen, welches Problem bei der Problemhülse vorliegt. Bediener,
die für die Behebung eines bestimmten Problems zuständig sind, können sich ausschließlich
Problemhülsen widmen, die an einen ihnen bekannten Ort zwischengelagert sind. Damit
wird vermieden, dass sich verschiedene Bediener während der Problembehebung gegenseitig
stören. Auch wird vermieden, dass ein nicht zuständiger Bediener versehentlich eine
Problemhülse einer falschen Problemkategorie entgegennimmt.
[0007] Die Überprüfung auf Mängel der Hülsen kann beispielsweise automatisiert durch eine
entsprechende Vorrichtung stattfinden. Beispielsweise kann eine Überprüfung von einer
Ringspinnmaschine mit entsprechenden Sensoren vorgenommen werden. Die von der Ringspinnmaschine
als Problemhülsen identifizierten Hülsen werden dann beispielsweise auf dem Weg zu
einer Spulmaschine der getrennten Zwischenlagerung zugeführt. Auch kann die Überprüfung
der Hülsen beispielsweise während einer Vorbereitung für den Umspulvorgang an einer
Spulmaschine insbesondere durch eine Vorbereitungseinrichtung der Spulmaschine stattfinden.
Eine Überprüfung der Hülsen während eines Transports zwischen einer Spinnmaschine
und Spulmaschine ist ebenfalls möglich. Es ist ebenfalls denkbar, dass ein Bediener
hierfür vorgesehen ist. Gleiches gilt für die anschließende Sortierung bzw. Trennung
der Problemhülsen nach den eventuell erkannten Problemkategorien. Die Orte für die
Zwischenlagerung der nach Problemkategorien eingeteilten Problemhülsen können beispielsweise
in unmittelbarer Nähe einer Transportvorrichtung für die Hülsen und/oder den Arbeitsstellen
der Textilmaschine sein.
[0008] In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Problemhülsen auf separaten Abschnitten
einer Hülsentransportvorrichtung getrennt zwischengelagert werden. Auf den separaten
Abschnitten können die Problemhülsen folglich zumindest teilweise weitertransportiert
werden. Die Abschnitte können beispielsweise als Transportbänder ausgebildet sein.
Es ist eine beliebige Anzahl an separaten Abschnitten denkbar, für eine leichte Bedienbarkeit
sind insbesondere 2, 3, 4, 5 oder 6 Abschnitte vorgesehen. Insbesondere sind die Abschnitte
und/oder die Trennung der Abschnitte optisch für einen Bediener leicht zu erkennen.
Die Abschnitte können beispielsweise an verschiedenen Stellen in der Nähe einer Textilmaschine
angeordnet sein. Es ist denkbar, dass jeder Abschnitt mit einer Bearbeitungsstation
für einen Bediener ausgestattet ist. Die Bearbeitungsstationen können mit Werkzeugen
versehen sein, die der individuellen Problemkategorie angepasst sind.
[0009] Vorteilhaft ist es zudem, wenn jeder Problemkategorie zumindest ein separater Abschnitt
des Hülsentransportsystems zugeordnet ist. Wie bereits beschrieben, erleichtert die
strikte Trennung der Problemhülsen nach Problemkategorie dem oder den Bedienern die
Behebung der Probleme. Es ist denkbar, dass genau ein Abschnitt für jede Problemkategorie
vorgesehen ist. Ebenfalls ist es denkbar, dass für eine Problemkategorie, insbesondere
eine, die besonders häufig auftritt, mehrere Abschnitte vorgesehen sind. Die Problemkategorien
können hierbei beispielsweise vom Hersteller der Textilmaschine, an der ein entsprechendes
Hülsentransportsystem vorgesehen ist, festgelegt werden. Ebenfalls können die Problemkategorien
von einem Betreiber der Textilmaschine im Nachhinein festgelegt werden. Insbesondere
ist eine Veränderung der Problemkategorien auch im laufenden Betrieb der Textilmaschine
denkbar. Die Problemkategorien können beispielsweise aus Erfahrungswerten aus dem
Betrieb der Textilmaschine festgelegt werden. Falls eine Anzahl der Abschnitte größer
ist als eine Anzahl von Problemkategorien ist es denkbar, dass ein oder mehrere Abschnitte
zunächst unbenutzt bleiben und beispielsweise bei Auslastung eines benutzten Abschnitts
der Problemkategorie dieses Abschnitts zugeordnet werden.
[0010] Sollte in einem Abschnitt ein Platzmangel bestehen, also die Aufnahmekapazität eines
Abschnitts für zusätzliche Hülsen erschöpft sein, ist es denkbar, dass die zusätzlich
auftretenden Problemhülsen einem anderen Abschnitt zugeführt werden, dessen zugeordnete
Problemkategorie nicht der Problemkategorie der zusätzlich auftretenden Problemhülsen
entspricht. In diesem Fall wird vorzugsweise eine für einen Bediener abrufbare Information
über die zusätzlich aufgetretenen und anders zugeordneten Problemhülsen von der Textilmaschine
hinterlegt.
[0011] Ebenso ist es vorteilhaft, wenn einem Bediener die Problemkategorie, die einem separaten
Abschnitt des Hülsentransportsystems zugeordnet ist, durch vorzugsweise nichtelektrische
Mittel, kenntlich gemacht wird. Besagte Mittel können dabei beispielsweise unveränderlich
sein und/oder sehr einfach ausgebildet sein. Hieraus ergibt sich eventuell eine Kostenreduktion
für ein Hülsentransportsystem bzw. eine Textilmaschine. Die Mittel können beispielsweise
Schilder, Tafeln und/oder Zettel sein, für die insbesondere am jeweiligen Abschnitt
Halterungen oder Aufnahmen vorgesehen sind. Die Mittel können beschriftet und/oder
mit Symbolen versehen sein. Es kann beispielsweise für jeden separaten Abschnitt genau
ein Mittel vorgesehen sein. Es ist aber ebenfalls denkbar, dass für wenigstens einen
Abschnitt mehrere Mittel vorgesehen sind. Selbstverständlich können aber ebenfalls
eine oder mehrere Anzeigen zur Anzeige der Problemkategorien vorgesehen sein.
[0012] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn die Problemhülsen nach der Zwischenlagerung
zumindest teilweise einer manuellen Bearbeitung zugeführt werden. Nach der manuellen
Bearbeitung, insbesondere durch einen Bediener, können die Problemhülsen beispielsweise
wie ursprünglich vorgesehen den Arbeitsstellen zugeführt und dort verarbeitet werden.
Bestimmte Probleme können nur von einem Bediener manuell gelöst werden. Hierzu zählt
beispielsweise ein nicht automatisch auffindbares Garnende. Für einen Bediener ist
es in der Regel ein Leichtes, das Fadenende dennoch aufzufinden und die Problemhülse
anschließend als reguläre Hülse wieder in die Hülsentransportvorrichtung einzuspeisen.
Vorzugsweise sind an den separaten Abschnitten Werkzeuge angeordnet, die ein Bediener
zur manuellen Problemlösung benötigt. Diese Werkzeuge können beispielsweise Scheren,
Bürsten, Lupen und/oder Pinzetten oder gleichartige Greifelemente umfassen. Bei anderen
Problemkategorien kann beispielsweise eine dauerhafte Entsorgung der Problemhülsen
vorgesehen sein. Hierzu zählen vor allem beschädigte Hülsen. Es ist denkbar, dass
bei bestimmten Problemkategorien ebenfalls eine automatisierte oder teilautomatisierte
Problemlösung vorgesehen ist. Hierzu können spezialisierte Vorrichtungen an einem
oder mehreren der Abschnitte vorgesehen sein.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Problemkategorien einen Qualitätsmangel des
aufgewickelten Garns, ein nicht automatisch auffindbares Garnende, eine Beschädigung
der Hülse und/oder eine mangelnde Bewicklung der Hülse umfassen. Diese Problemkategorien
stellen mit hoher Wahrscheinlichkeit die häufigsten an einer Hülsentransportvorrichtung
auftretenden Probleme dar. Einen Qualitätsmangel des Garns kann beispielsweise eine
falsche Garnnummer oder eine äußerlich erkennbare Inhomogenität darstellen. Eine mangelnde
Bewicklung kann bei weniger als der erwarteten Menge an Garn auf der Hülse vorliegen.
Weitere Problemkategorien können beispielsweise eine falsche Bewicklung der Hülse
mit dem Garn, eine Beschädigung eines die Hülse tragenden Trägers, eine falsch orientierte
Hülse und/oder ein falsch orientierter Hülsenträger und/oder ein vollständiges Fehlen
von Garn auf der Hülse sein. Zusätzlich zu den Problemkategorien kann die Garnart
eines auf die Hülse gewickelten Garns ein Sortierkriterium darstellen. So können beispielsweise
Problemhülsen der gleichen Problemkategorie, die aber mit Garn unterschiedlicher Arten
bewickelt sind, voneinander getrennt zwischengelagert werden.
[0014] Es ist denkbar, eine Problemkategorie und einen entsprechenden separaten Abschnitt
für Probleme vorzusehen, die besonders selten auftreten. Hierbei können beispielsweise
verschiedenartige Probleme, die nicht anderweitig kategorisiert sind und/oder Probleme,
deren Problemkategorie nicht erkannt werden kann, dieser Problemkategorie zugeordnet
werden.
[0015] Vorteilhaft ist es zudem, wenn die Hülsen auf Transporttellern zu den Arbeitsstellen
transportiert werden. Die Hülse muss hierbei nicht selbst für eine Hülsentransportvorrichtung
angepasst sein. Es sind also keine körperlichen Merkmale der Hülse notwendig, die
einen Transport mit der Hülsentransportvorrichtung ermöglichen. Die Hülsen können
beispielsweise aufrechtstehend transportiert werden, und müssen insbesondere für ein
Auf- oder Abspulen nicht umorientiert werden. Die Transportteller, oder auch Caddies,
weisen hierfür beispielsweise einen Dorn auf, auf den die Hülsen aufgesteckt werden.
Die Hülsen und/oder Transportteller können einen Informationsträger aufweisen, der
Informationen zur Hülse und/oder zum auf die Hülse gewickelten Garn enthält. Dieser
Informationsträger kann an bestimmten Stellen von der Hülsentransportvorrichtung ausgelesen
werden oder mit neuen Informationen versehen werden. Eventuell erlauben die auf dem
Informationsträger hinterlegten Informationen das Erkennen eines Problems und eine
dementsprechende Problemkategorisierung. Beispielsweise kann ein auf dem Informationsträger
hinterlegter Garntyp nicht mit dem tatsächlich auf der Hülse vorhandenen Garn übereinstimmen.
[0016] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn ein Informationsträger der Problemhülsen
und/oder der Transportteller, auf denen die Problemhülsen transportiert werden, nach
der Mängelprüfung mit Informationen über die festgestellte Problemkategorie versehen
wird oder die Problemhülsen und/oder die Transportteller, auf denen die Problemhülsen
transportiert werden, im Anschluss an die Mängelprüfung mit einem Informationsträger,
der Informationen über die festgestellte Problemkategorie enthält, versehen werden.
Eine Nachverfolgung der Probleme bzw. Problemkategorien, die festgestellt wurden,
vor allem bei der Weiterverarbeitung des Garns, ist auf diese Weise wesentlich einfacher.
Eventuell kann ein Problem, auch wenn es bereits behoben ist, Auswirkungen auf eine
Weiterverarbeitung des Garns haben. In diesen Fällen ist es wichtig zu wissen, welches
Problem eventuell in der Vergangenheit aufgetreten ist. Auch können die Informationen
auf dem Informationsträger für eine automatisierte Sortierung der Problemhülsen verwendet
werden.
[0017] Es ist außerdem vorteilhaft, wenn die Abschnitte bei einem erwarteten erhöhten Aufkommen
von Problemhülsen durch Hülsenbehälter ergänzt oder ersetzt werden. Hierdurch kann
eine Überlastung der Abschnitte verhindert werden. Die Hülsenbehälter weisen insbesondere
eine höhere Kapazität für Hülsen bzw. Problemhülsen auf als die Abschnitte. Die Hülsenbehälter
können beispielsweise an einem Ende der Abschnitte platziert werden, so dass die Problemhülsen
in die Hülsenbehälter hineinfallen. Ein erhöhtes Aufkommen von Problemhülsen kann
beispielsweise bei einer Einführung neuer Hülsentypen oder -formen oder bei größeren
Änderungen an Produktionsparametern einer Spinnmaschine stattfinden.
[0018] Die erfindungsgemäße Hülsentransportvorrichtung zur Versorgung von Arbeitsstellen
einer Textilmaschine, insbesondere einer Spulmaschine, mit zumindest teilweise mit
einem Garn bewickelten Hülsen zeichnet sich aus durch mehrere separate Abschnitte,
die zur Zwischenlagerung von Problemhülsen ausgebildet sind, wobei jedem separaten
Abschnitt eine vordefinierte Problemkategorie der Problemhülsen zugeordnet ist. Die
Hülsentransportvorrichtung ist insbesondere ausgebildet, das zuvor beschriebene Verfahren
auszuführen, wobei die beschriebenen Verfahrensmerkmale einzeln oder in beliebiger
Kombination verwirklicht sein können. Die bereits beschriebenen Vorteile des Verfahrens
haben damit ebenfalls Gültigkeit für die Hülsentransportvorrichtung.
[0019] Die Hülsentransportvorrichtung weist beispielsweise eines oder mehrere Transportbänder
auf, auf denen Hülsen und/oder Transportteller für Hülsen transportiert werden können.
Die Abschnitte können beispielsweise ebenfalls als Transportbänder ausgebildet sein.
Auch können die Abschnitte als Sammelbehälter für die Problemhülsen ausgebildet sein.
Die Abschnitte sind insbesondere parallel zueinander angeordnet. Die Hülsentransportvorrichtung
weist vorzugsweise einen Versorgungsabschnitt auf, der bei bestimmungsgemäßem Gebrauch
der Hülsentransportvorrichtung der Versorgung von Arbeitsstellen einer Textilmaschine
mit den zumindest teilweise mit dem Garn bewickelten Hülsen dient. Die Abschnitte
sind beispielsweise im Wesentlichen parallel zu dem Versorgungsabschnitt angeordnet.
[0020] Die Hülsentransportvorrichtung erstreckt sich bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beispielsweise
im Wesentlichen entlang den Arbeitsstellen der Textilmaschine. Die Hülsentransportvorrichtung
kann bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beispielsweise Hülsen von einer Spinnmaschine
zu einer Spulmaschine transportieren.
[0021] In einer vorteilhaften Weiterbildung weist die Hülsentransportvorrichtung eine Hülsenvorbereitungseinrichtung
auf, die ausgebildet ist, einen Mangel an einer Hülse zu erkennen und den erkannten
Mangel einer der Problemkategorien zuzuordnen. Hierdurch ist eine automatisierte Problemerkennung
und Zuordnung zu Problemkategorien möglich. Die Hülsenvorbereitungseinrichtung weist
beispielsweise einen oder mehrere Sensoren auf, die ausgebildet sind, Probleme der
Hülsen zu erfassen. Der wenigstens eine Sensor kann beispielsweise ein optischer Sensor
sein. Insbesondere kann der Sensor in diesem Fall als Lichttaster, insbesondere mit
einer Laserquelle oder als Kamera ausgebildet sein. Ebenfalls kommen andere elektromagnetische
Sensoren in Frage. Der Sensor kann beispielsweise als kapazitiver Sensor, Mikrowellensensor
oder Radarsensor ausgebildet sein. Auch kann der Sensor als mechanischer Sensor, insbesondere
mit einem Tastelement, ausgebildet sein. Die von der Hülsenvorbereitungseinrichtung
erfassten Daten können beispielsweise auf dem bereits beschriebenen Informationsträger
der Hülse oder des Transporttellers abgespeichert werden.
[0022] Die Hülsenvorbereitungseinrichtung kann ebenfalls ausgebildet sein, ein Garnende
auf der Hülse automatisch zu erfassen und an einer bestimmten Stelle der Hülse abzulegen.
Falls dies nicht automatisch gelingt, wird die Hülse als Problemhülse eingestuft,
wobei die Problemkategorie als nicht automatisch auffindbares Garnende festgelegt
wird. Auch kann die Hülsenvorbereitungseinrichtung ausgebildet sein, eine Orientierung
und/oder Position der Hülse auf der Hülsentransportvorrichtung zu verändern. Gelingt
dies nicht, wird die Hülse als Problemhülse eingestuft, wobei die Problemkategorie
als fehlerhafte Orientierung bzw. fehlerhafte Position festgelegt wird.
[0023] Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn die Hülsentransportvorrichtung eine Hülsensortiervorrichtung
umfasst, die ausgebildet ist, eine Problemhülse in Abhängigkeit einer Problemkategorie
der Problemhülse einem der separaten Abschnitte zuzuführen. Auch die Zuführung der
Problemhülsen zu einem der Abschnitte kann damit automatisiert erfolgen.
[0024] Die Hülsensortiervorrichtung greift beispielsweise auf Informationen der Hülsenvorbereitungseinrichtung
für die Sortierung der Hülsen zurück. Die Hülsensortiervorrichtung und die Hülsenvorbereitungseinrichtungen
können hierfür über eine Datenleitung oder mit einer gemeinsamen Steuerung verknüpft
sein. Auch kann die Hülsensortiervorrichtung beispielsweise einen Informationsträger
der Hülse oder des Transporttellers für die Sortierung auslesen.
[0025] Die Hülsensortiervorrichtung ist beispielsweise als Greifer, als Schieber oder als
Weiche ausgebildet. Auch kann die Hülsensortiervorrichtung eine oder mehrere Druckluftdüsen
aufweisen, mittels derer die Hülsen zu den Abschnitten transportiert werden. Die Hülsensortiervorrichtung
kann auch mehrere der genannten Elemente aufweisen. Die Hülsensortiervorrichtung kann
beispielsweise ausgebildet sein, die Problemhülsen schrittweise von den normalen Hülsen
zu trennen. Die Hülsensortiervorrichtung und die Abschnitte können beispielsweise
derart ausgebildet sein, dass die Schwerkraft zumindest teilweise zum Transport der
Problemhülsen zu den Abschnitten beiträgt. Die Abschnitte können hierzu beispielsweise
über Rutschen mit der Hülsensortiervorrichtung verbunden sein. Die Hülsensortiervorrichtung
kann Bestandteil der Hülsenvorbereitungseinrichtung sein, bzw. beides kann einstückig
ausgebildet sein.
[0026] Die Hülsenvorbereitungsvorrichtung, die Hülsensortiervorrichtung und/oder die separaten
Abschnitte zur separaten Zwischenlagerung von Problemhülsen können für jede der Transportvorrichtung
zugeordnete Textilmaschine, insbesondere Spulmaschine, bei Bedarf mehrfach vorgesehen
sein. Ebenso ist es denkbar, dass im Falle eines Textilmaschinenverbunds die Hülsenvorbereitungseinrichtung,
die Hülsensortiervorrichtung und/oder die separaten Abschnitte für mehrere der Transportvorrichtung
zugeordnete Textilmaschinen, insbesondere Spulmaschinen, nur einmal vorgesehen sind.
[0027] Besondere Vorteile bringt es mit sich, wenn jedem separaten Abschnitt ein vorzugsweise
nichtelektrisches Mittel zugeordnet ist, das ausgebildet ist, einem Bediener die dem
jeweiligen separaten Abschnitt zugeordnete Problemkategorie kenntlich zu machen. Wie
bereits beschrieben kann das Mittel sehr einfach ausgebildet sein. Eventuell wird
hierdurch bei der Hülsentransportvorrichtung eine Kosteneinsparung erzielt. Die Mittel
können beispielsweise als Schilder, Tafeln und/oder Zettel ausgebildet sein, für die
insbesondere am jeweiligen Abschnitt Halterungen oder Aufnahmen vorgesehen sind. Die
Mittel können beschriftet und/oder mit Symbolen versehen sein. Es kann beispielsweise
für jeden separaten Abschnitt genau ein Mittel vorgesehen sein. Es ist aber ebenfalls
denkbar, dass für wenigstens einen Abschnitt mehrere Mittel vorgesehen sind. Selbstverständlich
können die Mittel aber ebenfalls als eine oder mehrere Anzeigen zur Anzeige der Problemkategorie
ausgebildet sein.
[0028] Die Hülsentransportvorrichtung kann eine Steuerung aufweisen, in der die verschiedenen
Problemkategorien hinterlegt sind. Ebenfalls hinterlegt sind beispielsweise Kriterien,
anhand denen Problemhülsen den verschiedenen Fehlerkategorien zugeordnet werden können.
Hierzu weist die Hülsentransportvorrichtung insbesondere einen Speicher und/oder eine
Netzwerkanbindung auf. Ebenfalls kann die Steuerung der Hülsentransportvorrichtung
mit einer übergeordneten Steuerung, beispielsweise einer Textilmaschine, in Verbindung
stehen.
[0029] Die Steuerung steuert insbesondere die Hülsensortiervorrichtung derart, dass eine
Problemhülse, bei der eine gewisse Problemkategorie festgestellt wurde, dem dieser
Problemkategorie zugeordneten Abschnitt zugeführt wird.
[0030] Die erfindungsgemäße Textilmaschine, vorzugsweise Spulmaschine, mit mehreren Arbeitsstellen
zur Verarbeitung von zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen, zeichnet
sich aus durch eine Hülsentransportvorrichtung gemäß der vorangegangenen Beschreibung.
Die beschriebenen Merkmale können dabei einzeln oder in beliebiger Kombination verwirklicht
sein. Die bereits beschriebenen Vorteile werden ebenfalls bei der Textilmaschine verwirklicht.
Die Arbeitsstellen sind insbesondere als Spulstellen ausgebildet, wobei das Garn der
Hülsen an den Arbeitsstellen zu Spulen, insbesondere zu Kreuzspulen, aufgespult wird.
Die Arbeitsstellen weisen beispielsweise Mittel zum Auffinden und Erfassen von Garnenden
auf. Außerdem weisen die Arbeitsstellen beispielsweise Changierervorrichtungen zum
Erzeugen von Kreuzspulen auf. Insbesondere weisen die Arbeitsstellen einen Spleißer
zur Verbindung von Garnenden auf. Die Textilmaschine umfasst beispielsweise eine übergeordnete
Steuerung zur Steuerung der Arbeitsstellen und/oder der Hülsentransportvorrichtung.
[0031] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Draufsicht auf eine Textilmaschine mit einer Hülsentransportvorrichtung
in einem ersten Zustand, und
- Figur 2
- eine schematische Draufsicht auf die Textilmaschine mit der Hülsentransportvorrichtung
in einem zweiten Zustand.
[0032] Bei der nachfolgenden Beschreibung der Figuren werden für in den verschiedenen Figuren
jeweils identische und/oder zumindest vergleichbare Merkmale gleiche Bezugszeichen
verwendet. Die einzelnen Merkmale, deren Ausgestaltung und/oder Wirkweise werden meist
nur bei ihrer ersten Erwähnung ausführlich erläutert. Werden einzelne Merkmale nicht
nochmals detailliert erläutert, so entspricht deren Ausgestaltung und/oder Wirkweise
der Ausgestaltung und Wirkweise der bereits beschriebenen gleichwirkenden oder gleichnamigen
Merkmale.
[0033] Figur 1 zeigt eine Textilmaschine 1 in einer schematischen Draufsicht. Die Textilmaschine
1 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Spulmaschine ausgebildet. Die Textilmaschine
1 weist mehrere Arbeitsstellen 2 auf, die zur Verarbeitung von zumindest teilweise
mit einem Garn bewickelten Hülsen 3 ausgebildet sind. Die Arbeitsstellen 2 sind beispielsweise
als Spulstellen ausgebildet, die das Garn von den Hülsen 3 abwickeln und auf nicht
dargestellte Spulen aufwickeln. Zur Versorgung der Arbeitsstellen 2 mit den Hülsen
3 weist die Textilmaschine 1 eine Hülsentransportvorrichtung 4 auf.
[0034] Die Hülsentransportvorrichtung 4 ist ausgebildet, die Hülsen vor einem Transport
zu den Arbeitsstellen 2 auf Mängel zu überprüfen und Problemhülsen 6, bei denen Mängel
festgestellt werden, von anderen Hülsen 3 zu trennen. Die Hülsentransportvorrichtung
4 weist hierfür mehrere separate Abschnitte 5 auf, wo die Problemhülsen 6 gemäß vordefinierter
Problemkategorien getrennt zwischengelagert werden. Die Hülsen 3 werden beispielsweise
von einer Spinnmaschine angeliefert. Die Hülsen 3 werden insbesondere auf der Hülsentransportvorrichtung
4 auf Transporttellern transportiert.
[0035] Die Hülsentransportvorrichtung 4 weist eine Hülsenvorbereitungseinrichtung 7 auf,
die ausgebildet ist, Probleme bei den Hülsen 3 zu erkennen und die Probleme einer
der vordefinierten Problemkategorien zuzuordnen. Um die Problemhülsen 6 anschließend
zu einem der Abschnitte 5 zu transportieren, weist die Hülsentransportvorrichtung
4 eine Hülsensortiervorrichtung 8 auf, die ausgebildet ist, die Problemhülsen 6 gemäß
den erkannten Problemkategorien zu sortieren. Die Hülsensortiervorrichtung 8 ist in
diesem Beispiel als Weiche ausgebildet.
[0036] Die Hülsensortiervorrichtung 8 ist in der Figur 1 in einem ersten Zustand dargestellt
und in der Figur 2 in einem zweiten Zustand dargestellt. Die Darstellung der Figur
2 entspricht dabei ansonsten der Darstellung der Figur 1. In Figur 1 befindet sich
die Hülsensortiervorrichtung 8 in einer Stellung, in der eine Hülse 3, bei der durch
die Hülsenvorbereitungseinrichtung 7 kein Problem festgestellt wurde, den Arbeitsstellen
2 zugeführt wird. Die Hülsen 3 werden beispielsweise über einen Versorgungsabschnitt
9 den Arbeitsstellen 2 zugeführt.
[0037] In Figur 2 befindet sich die Hülsensortiervorrichtung 8 in einer Stellung, in der
eine Problemhülse 6, bei der durch die Hülsenvorbereitungseinrichtung 7 ein Problem
festgestellt wurde, einem der Abschnitte 5 zugeführt wird. In den Ausführungsbeispielen
weist die Hülsentransportvorrichtung 4 beispielsweise drei Abschnitte 5 auf. Die Problemhülsen
6 werden in den Abschnitten 5 gemäß der erkannten Fehlerkategorie zwischengelagert
und können dort beispielsweise von einem Bediener einer manuellen Weiterverarbeitung
unterzogen werden. An den jeweiligen Abschnitten 5 der Hülsentransportvorrichtung
4 sind insbesondere Mittel 10 angeordnet, durch die ein Bediener die jeweilige Fehlerkategorie
der in dem Abschnitt 5 zwischengelagerten Problemhülsen 6 erkennen kann.
[0038] Die Abschnitte 5 sind in diesem Ausführungsbeispiel im Wesentlichen parallel zueinander
und insbesondere parallel zu dem Versorgungsabschnitt 9 angeordnet. Der Versorgungsabschnitt
9 erstreckt sich im Wesentlichen entlang der Arbeitsstellen 2 der Textilmaschine 1,
wobei sich der Versorgungsabschnitt 9 insbesondere entlang der gesamten Länge der
Textilmaschine 1 erstreckt. Die Abschnitte 5 erstrecken sich nur über einen Teil der
Länge der Textilmaschine 1. Die Abschnitte 5 weisen beispielsweise einen gemeinsamen
Endpunkt auf, an dem die Problemhülsen 6 durch einen oder mehrere Bediener entnommen
werden können.
[0039] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn sie in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Textilmaschine
- 2
- Arbeitsstelle
- 3
- Hülse
- 4
- Hülsentransportvorrichtung
- 5
- Abschnitt
- 6
- Problemhülse
- 7
- Hülsenvorbereitungseinrichtung
- 8
- Hülsensortiervorrichtung
- 9
- Versorgungsabschnitt
- 10
- Mittel
1. Verfahren zum Versorgen von Arbeitsstellen (2) einer Textilmaschine (1), insbesondere
einer Spulmaschine, mit zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen (3),
wobei die Hülsen (3) vor einem Transport zu den Arbeitsstellen (2) auf Mängel überprüft
werden und Problemhülsen (6), bei denen Mängel festgestellt werden, von anderen Hülsen
(3) getrennt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass die Problemhülsen (6) gemäß vordefinierter Problemkategorien sortiert und getrennt
zwischengelagert werden.
2. Verfahren gemäß dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Problemhülsen (6) auf separaten Abschnitten (5) einer Hülsentransportvorrichtung
(4) getrennt zwischengelagert werden.
3. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Problemkategorie zumindest ein separater Abschnitt (5) der Hülsentransportvorrichtung
(4) zugeordnet ist.
4. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einem Bediener die Problemkategorie, die einem separaten Abschnitt (5) der Hülsentransportvorrichtung
(4) zugeordnet ist, durch vorzugsweise nichtelektrische Mittel (10), kenntlich gemacht
wird.
5. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Problemhülsen (6) nach der Zwischenlagerung zumindest teilweise einer manuellen
Bearbeitung zugeführt werden.
6. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Problemkategorien einen Qualitätsmangel des aufgewickelten Garns, ein nicht automatisch
auffindbares Garnende, eine Beschädigung der Hülse und/oder eine mangelnde Bewicklung
der Hülse (3) umfassen.
7. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen (3) auf Transporttellern zu den Arbeitsstellen (2) transportiert werden.
8. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Informationsträger der Problemhülsen (6) und/oder der Transportteller, auf denen
die Problemhülsen (6) transportiert werden, nach der Mängelprüfung mit Informationen
über die festgestellte Problemkategorie versehen wird oder die Problemhülsen (6) und/oder
die Transportteller, auf denen die Problemhülsen (6) transportiert werden, im Anschluss
an die Mängelprüfung mit einem Informationsträger, der Informationen über die festgestellte
Problemkategorie enthält, versehen werden.
9. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (5) bei einem erwarteten erhöhten Aufkommen von Problemhülsen (6)
durch Hülsenbehälter ergänzt oder ersetzt werden.
10. Hülsentransportvorrichtung (4) zur Versorgung von Arbeitsstellen (2) einer Textilmaschine
(1), insbesondere einer Spulmaschine, mit zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten
Hülsen (3), gekennzeichnet durch mehrere separate Abschnitte (5), die zur Zwischenlagerung von Problemhülsen (6) ausgebildet
sind, wobei jedem separaten Abschnitt (5) eine vordefinierte Problemkategorie der
Problemhülsen (6) zugeordnet ist.
11. Hülsentransportvorrichtung (4) gemäß dem vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet durch eine Hülsenvorbereitungseinrichtung (7), die ausgebildet ist, einen Mangel an einer
Hülse (3) zu erkennen und den erkannten Mangel einer der Problemkategorien zuzuordnen.
12. Hülsentransportvorrichtung (4) gemäß Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch eine Hülsensortiervorrichtung (8), die ausgebildet ist, eine Problemhülse (6) in
Abhängigkeit einer Problemkategorie der Problemhülse (6) einem der separaten Abschnitte
(5) zuzuführen.
13. Hülsentransportvorrichtung (4) gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedem separaten Abschnitt (5) ein vorzugsweise nichtelektrisches Mittel (10) zugeordnet
ist, das ausgebildet ist, einem Bediener die dem jeweiligen separaten Abschnitt (5)
zugeordnete Problemkategorie kenntlich zu machen.
14. Hülsentransportvorrichtung (4) gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl an separaten Abschnitten (5) größer ist als eine Anzahl von vordefinierten
Problemkategorien.
15. Textilmaschine (1), vorzugsweise Spulmaschine, mit mehreren Arbeitsstellen (2) zur
Verarbeitung von zumindest teilweise mit einem Garn bewickelten Hülsen (3), gekennzeichnet durch eine Hülsentransportvorrichtung (4) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis
14.